Landesinstitut für Schulentwicklung

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1 Jahresbericht 2010

2 Landesinstitut für Schulentwicklung

3 Jahresbericht 2010 Landesinstitut für Schulentwicklung Jahresbericht 2010 Qualitätsentwicklung und Evaluation Landesinstitut für Schulentwicklung Baden-Württemberg Schulentwicklung und empirische Bildungsforschung Bildungspläne Stuttgart 2011

4 Landesinstitut für Schulentwicklung Inhalt Vorwort des Aufsichtsrats 6 Vorwort des Vorstands 7 Das Landesinstitut für Schulentwicklung 100 Jahre Einsatz für Schule und Unterricht 10 Qualitätsmanagement am LS Integration in ein Gesamtsystem 13 Fachbereich 1 Verwaltung, Koordinierung, Bildungsanalysen 16 Fachbereich 2 Qualitätsentwicklung und Evaluation 18 Fachbereich 3 Schulentwicklung und empirische Bildungsforschung2 Fachbereich 4 Bildungsplanarbeit2 Umzug des LS2 Landesbildungsserver Baden-Württemberg2 Handreichungen des LS3 Die Personalausgabenbudgetierung (PAB) an Schulen3 Regionale Bildungsdaten zur Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung3 Fünfte länderübergreifende Fachtagung zur Bildungsberichterstattung3 Erprobung der Onlinebefragung in der Fremdevaluation4 Qualifizierung neuer Evaluatorinnen und Evaluatoren 4 Wenn die Fremdevaluation kommt Erfahrungen aus der Regelphase Lernstandserhebung VERA 3 in der Grundschule und ihr Nutzen für die Unterrichtsentwicklung 50 Wie gehen die Schulen mit den Ergebnissen der DVA um? 54 Leseförderung ProLesen Abschluss des KMK-Projekts 57 Besuch im Anderland 60 Das Impulsprogramm Bildungsregionen eine erste Zwischenbilanz 62 Schulentwicklung: gute Konzepte, erfolgreiche Praxis 66 Schulbuchgutachter/in beim LS 68

5 Jahresbericht 2010 Neue Umsetzungsbeispiele für Curricula für die Werkrealschule und die Kursstufe des Gymnasiums 74 Das LS arbeitet an der Entwicklung von Testaufgaben in den Naturwissenschaften am IQB mit 76 Die Bildungspläne der Sonderschulen 78 cosh Ein Projekt zur Schnittstelle Schule Hochschule im Fach Mathematik 80 KMK-Fremdsprachenzertifikat für die berufliche Bildung auf Wachstumskurs 83 Das Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf und seine Kommunikationsplattform 85 Fortbildungsinitiative Lernfelder in der kaufmännischen Berufsschule 88 Aufbauorganisation des LS 94 Impressum 95 5

6 Landesinstitut für Schulentwicklung Vorwort des Aufsichtsrats Sehr geehrte Damen und Herren, mit meinem Amtsantritt habe ich die Aufgabe der Aufsichtsratsvorsitzenden des Landesinstituts für Schulentwicklung übernommen. Ich freue mich auf diese Aufgabe und den damit verbundenen engen Kontakt zum Institut und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das Landesinstitut hat ein breites und vielfältiges Aufgabenspektrum. Es reicht von der Unterstützung der Sprachförderung im vorschulischen Bereich, der Begleitung der Qualitätsentwicklung an Schulen durch Evaluation über die Begleitung und Auswertung von Modellprojekten wie z. B. den Modellversuch Kooperation zwischen Hauptschulen und Realschulen in den Jahrgangstufen fünf und sechs, über Unterstützungsleistungen zur Weiterentwicklung des Unterrichts, die Bereitstellung von Verfahren zur Lernstandserhebung von Schülerinnen und Schülern bis hin zur Bildungsplan- und Lehrplanarbeit an allen Schulen. Die Bildungsberichterstattung und die gezielte Evaluation von einzelnen schulischen Verfahren oder Ergebnissen sind ein wichtiger Bestandteil des Steuerungswissens im Bildungsbereich. Das Landesinstitut hat in den sechs Jahren seit seiner Gründung durch seine fundierte fachliche Arbeit einen guten Namen erworben. Vom Landesinstitut kamen Denkanstöße, die über Projekte mit externen Partnern und mit dem Kultusministerium Einfluss nahmen auf die schulische Arbeit. Ich erwarte vom Landesinstitut, dass es diese Erfahrungen der letzten Jahre fruchtbar macht für die Vorhaben der neuen Landesregierung. Mein Ziel ist es, die hohe Fachkompetenz der Einrichtung im Sinne von Kontinuität und Innovation für die Bildungseinrichtungen im Land zu nutzen. Im Namen des gesamten Aufsichtsrats danke ich allen Leitungsebenen und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihr Engagement. Gabriele Warminski-Leitheußer Ministerin für Kultus, Jugend und Sport Vorsitzende des Aufsichtsrats 6

7 Jahresbericht 2010 Vorwort des Vorstands Sehr geehrte Leserinnen und Leser, ich freue mich, Ihnen unseren Jahresbericht 2010 vorlegen zu können. Er macht die Schwerpunktthemen deutlich, in denen wir uns im vergangenen Jahr bewegt haben. Im Bereich Qualitätsentwicklung und Evaluation haben wir auf der Grundlage von externen und internen Rückmeldungen den Qualitätsrahmen zur Fremdevaluation an Schulen weiterentwickelt, um die Einordnung der Qualitätsmerkmale für die Schulen noch klarer und transparenter zu machen. Durch eine umfassende Überarbeitung der einzelnen Verfahrensschritte der Fremdevaluation wurde außerdem eine Verfahrensoptimierung erreicht. Wir freuen uns darüber, dass wir zum Schuljahr 2011/12 mit diesem weiterentwickelten Konzept in die Umsetzung gehen können. Für den vorschulischen Bereich war großer Einsatz darauf zu verwenden, die Umstellung der Sprachförderung aus dem Programm Sag mal was der Baden-Württemberg Stiftung in das Programm Intensive Sprachförderung im Kindergarten (ISK) für die berührten Träger und Einrichtungen so gut wie möglich auszugestalten. Das KMK-Projekt ProLesen mit dem Anliegen, die Leseförderung in allen Fächern zu unterstützen, brachte uns in neue Kontakte mit den Verantwortlichen für diese Aufgabe in anderen Bundesländern. Das Projekt Lernen im Fokus der Kompetenzorientierung. Individuelles Fördern in der Schule durch Beobachten Beschreiben Bewerten Begleiten wurde intensiv fortgeführt. Die Bildungsplanarbeit war nach wie vor sehr stark von den Entwicklungsaufgaben im sonderpädagogischen Aufgabenfeld geprägt, außerdem galt es Unterstützungsmaterial für die neue Werkrealschule zu erarbeiten. Als Daueraufgabe hat sich am LS etabliert, die Schnittstellen der Bildungspläne und Lehrpläne zwischen abgebenden und aufnehmenden Schulen und zwischen Schule und Hochschule in den Blick zu nehmen unser Beitrag zu gelingenden Übergängen. Ohne kompetente und engagierte Lehrkräfte in unseren Arbeitsgruppen und im Bereich der Fremdevaluation können unsere Dienstleistungen nicht zustande kommen. Mein besonderer Dank gilt deshalb auch in diesem Schuljahr den Schulen und der Schulverwaltung, die deren Entsendung für solche Aufgaben ermöglichen. Prof in Suzan Bacher Direktorin 7

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9 Das Landesinstitut für Schulentwicklung

10 Landesinstitut für Schulentwicklung Das Landesinstitut für Schulentwicklung 100 Jahre Einsatz für Schule und Unterricht Nimmt man alle Vorgängereinrichtungen seit der Gründung des Württembergischen Schulmuseums 1910 in den Blick, feiert das Landesinstitut für Schulentwicklung 2010 ein 100-jähriges Jubiläum. Ob Schulmuseum, Landesstelle oder Landesinstitut, ob für den Physikunterricht, für Erziehung und Unterricht oder seit 2005 für Schulentwicklung allen Einrichtungen ist gemeinsam, dass stets der Einsatz für gute Schule und guten Unterricht im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit stand und bis heute steht. Breites Aufgabenspektrum des heutigen Landesinstituts für Schulentwicklung Das heutige Landesinstitut für Schulentwicklung (LS) mit Sitz in Stuttgart wurde zum 1. Januar 2005 als rechtlich selbstständige Anstalt des öffentlichen Rechts errichtet. Als Bildungsdienstleister für Baden- Württemberg unterstützt es die Schulen, die Schulverwaltung sowie alle Behörden und Einrichtungen, die Bildungsverantwortung tragen, in folgenden Bereichen: Bildungsberichterstattung: Bildungsberichte liefern Entscheidungshilfen für eine sachliche und durch Daten gestützte Steuerung des Bildungswesens. Sie haben die Aufgabe, wichtige Informationen über das Bildungswesen in Form von Indikatoren verständlich darzustellen und zu erläutern. Gemeinsam mit dem Statistischen Landesamt Baden-Württemberg erarbeiten wir regelmäßig Bildungsberichte und Themenhefte für besondere Fragestellungen in Baden-Württemberg. Neues Dienstgebäude des LS in der Heilbronner Straße Qualitätsentwicklung und Evaluation: Allgemein bildende Schulen in Baden-Württemberg sind seit dem Schuljahr 2007/08 zur Selbstevaluation und internen Qualitätsentwicklung verpflichtet. Zum Schuljahr 2008/09 wurde die verbindliche Fremdevaluation eingeführt. Mit speziell qualifizierten Lehrkräften führen wir die Fremdevaluation auf Grundlage eines Qualitätsrahmens an Schulen aller Schularten durch. 10

11 Jahresbericht 2010 Schulentwicklung: Als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Schule fördern wir im Elementar- und Primarbereich die vorschulische Bildung, stärken die Kooperation von Kindergarten und Grundschule und unterstützen die Unterrichtsentwicklung in der Grundschule. Im Sekundarbereich stehen die Entwicklung und die Dokumentation von innovativen Unterrichtsvorhaben im Mittelpunkt. Hierfür werden sowohl Initiativen der Schulen beobachtet und dargestellt als auch eigene Modellprojekte durchgeführt. Diagnose- und Vergleichsarbeiten: Die Vergleichsarbeiten sind ein wesentlicher Bestandteil schulischer Selbstvergewisserung an den weiterführenden allgemein bildenden Schulen in Baden-Württemberg. Sie werden von uns erarbeitet, erprobt, durchgeführt, ausgewertet und regelmäßig weiterentwickelt. Als derzeit einziges verbindliches Instrument der Selbstevaluation geben sie wie die Vergleichsarbeiten der Grundschule VERA 3 der einzelnen Schule Auskunft über den Lernstand ihrer Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf die in den Bildungsstandards formulierten Kompetenzen. Bildungsplanarbeit: Um die Kontinuität einer modernen und zukunftsfähigen Bildungsplanarbeit zu gewährleisten, erarbeiten wir fortlaufend neue Curricula, passen bestehende Curricula an und entwickeln diese weiter und unterstützen die Schulen bei der Umsetzung der Bildungs- und Lehrpläne. Durch Schnittstellenanalysen gestalten wir die Übergänge zwischen verschiedenen Bildungsgängen für die Schülerinnen und Schüler harmonisch. Publikationen: Schulentwicklung ist vor allem Unterrichtsentwicklung und fragt nach gutem Unterricht. Das Lehren und Lernen an Schulen noch attraktiver und erfolgreicher zu machen ist eine unserer Kernaufgaben. Neue Erkenntnisse und Anregungen bieten wir dabei in Form von Handreichungen und Materialien zur effizienten Gestaltung von Lehr-Lernsituationen und zu allen Fragen der Schul- und Qualitätsentwicklung. Der Landesbildungsserver Baden-Württemberg (LBS), welcher als pädagogische Säule des Kultusportals vom LS betrieben wird, bietet zahlreiche Materialien, Anregungen und Beispiele, die guten Unterricht unterstützen können. Lange Tradition Den Anfang der 100-jährigen Tradition des LS und seiner Vorgängereinrichtungen bildete das 1910 gegründete Württembergische Schulmuseum, in welchem sich Lehrerinnen und Lehrer über neue und wirksame Lehrmittel und Schulausstattungen informieren konnten. In den zwanziger Jahren wurden die Landesanstalt für den Physikunterricht und später die Württembergische Landesanstalt für Erziehung und Unterricht errichtet, die über den Lehr- und Lernmittelbereich hinaus auch pädagogische Fragestellungen bearbeiteten. Ab April 1933 wurden die Publikationen und der Fortbildungsbetrieb der Württembergischen Landesanstalt für Erziehung und Unterricht Zug um Zug der Erziehungsdoktrin des Nationalsozialismus unterworfen wurde die Arbeit der Landesanstalt eingestellt. Mit dem Neubeginn im Jahre 1948 als Landesanstalt für Erziehung und Unterricht unter den Vorzeichen der Demokratisierung von Bildung und der pädagogischen Erneuerung und nach dem Zusammenschluss zum Südweststaat Baden-Württemberg im Jahre 1952 haben sich die Aufgaben jeweils zeitgemäß weiterentwickelt. In den sechziger Jahren verlagerte sich das Interesse zunehmend auf die Unterstützung der sogenannten inneren Schulreform. In diese Periode des Bildungsaufbruchs fällt die Gründung des Instituts für Bildungsplanung und Studieninformation im April Dieses übernahm als zusätzlichen Bereich insbesondere die wissenschaftliche Vorbereitung und Koordinierung von Maßnahmen zur Bildungsreform, die Verbreitung der EDV-Anwendung im Schulbereich und die Bildungsberatung. Die Reorganisation im Jahre 1977 als Landesstelle und 1985 als Landesinstitut für Erziehung und Unterricht 11

12 Landesinstitut für Schulentwicklung führte von der Wissenschaftsorientierung hin zu einer stärker auf Unterricht und Schulpraxis angelegten Konzeption der Arbeiten. Seit der Jahrtausendwende rückte die Thematik der Qualitäts- und Schulentwicklung in den Vordergrund, die den Impuls zur Errichtung des heutigen LS gab. Festlichkeiten zum Jubiläum Unter dem Motto Ortswechsel/100 Jahre Einsatz für Schule und Unterricht richtete das LS am 17. März 2010 eine Festveranstaltung aus. Verbunden wurden hierbei die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum des LS und seiner Vorgängereinrichtungen mit der Einweihung des neuen Gebäudes des Instituts im Löwentorzentrum Stuttgart. Im Vorfeld der Veranstaltung lud das LS zunächst zur Besichtigung der neuen Räumlichkeiten mit innovativen Büroraumkonzepten ein. Hierbei öffneten die Fachbereiche auch ihre Türen mit Informationsangeboten für Interessierte. Zu den Gratulanten der Festveranstaltung gehörten Kultusministerin Prof. Dr. Marion Schick (Vorsitzende des Aufsichtsrats des LS), Ministerialdirektorin im Finanzministerium Dr. Gisela Meister-Scheufelen (Mitglied des Aufsichtsrats des LS) sowie Prof. Dr. Helmut Fend. Diese blickten in ihren Festreden nicht nur auf die lange Tradition des Instituts zurück, sondern betonten auch die heutige wichtige Rolle des LS bei der aktiven Weiterentwicklung der Schullandschaft in Baden-Württemberg. Auszug aus der Festrede von Herrn Prof. Dr. Helmut Fend ( ) Doch zur Zeit stellt das LS eine unentbehrliche Ressource für die Schulentwicklung in Baden-Württemberg dar. Es wird sich aber wandeln, dazu braucht man kein Prophet zu sein ( ) Ich bin aber der Überzeugung, dass das Institut gut aufgestellt ist und sich in einem selten dagewesenen Konsens über notwendige Schritte der Qualitätssicherung des Bildungswesens zum Wohle der heranwachsenden Generation bewegt. Ich wünsche allen für ihre aufopferungsvolle und nicht gerade dankgesättigte Arbeit gutes Wirken und eine glückliche Hand. Daneben feierte ein breites Publikum aus der Bildungspolitik und Schulverwaltung Baden-Württemberg sowie weitere im Löwentorzentrum angesiedelte Institutionen gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des LS die Neuunterbringung und das Jubiläum. Die Akademie für gesprochenes Wort bot ein außergewöhnliches Rahmenprogramm. Mit dem treffenden Thema: Zwischen Wirklichkeit und Möglichkeit Die größten Errungenschaften waren anfangs nur Träume. (James Allen) nahm das Sprecherensemble das Publikum mit auf eine literarische Reise in die Welt der Sprech- und Hörkunst. Für den gemütlichen Ausklang der Veranstaltung im neuen großzügigen Foyer sorgte die Hedwig-Dohm-Schule Stuttgart, deren Schülerinnen und Schüler die über 200 Gäste mit kulinarischen Leckerbissen verwöhnten. Die musikalische Begleitung übernahm die Jazz-Combo des Albert-Einstein-Gymnasiums Böblingen. Das Jubiläumsjahr war ein gelungener Start des LS in den neuen Räumlichkeiten und ein guter Anfang für mindestens weitere 100 Jahre Einsatz für Schule und Unterricht. Festlichkeiten zum Jubiläum 12

13 Jahresbericht 2010 Qualitätsmanagement am LS Integration in ein Gesamtsystem In den letzten Jahren wurden grundsätzliche Bausteine eines Qualitätsmanagements für das LS entwickelt und verbindlich eingeführt. So wurden Pilotprojekte der Selbstevaluation, die Entwicklung eines Qualitätsleitbildes und die Anlage umfänglicher Prozessbeschreibungen auf Ebene der Fachbereiche und Referate initiiert und erfolgreich abgeschlossen. Elemente des Qualitätsmanagements am LS Im Projektplan des weiteren Aufbaus wurden für das Jahr 2010 zentrale Elemente identifiziert: Schaffung einer gemeinsamen Darstellungsform und Plattform im Sinne eines Qualitätshandbuches für das LS Etablierung einer Arbeitsgruppe der Qualitätsbeauftragten unter Beteiligung des Personalrats und der Beauftragten für Chancengleichheit (AG-QM) sowie einer Regelkommunikation mit der Institutsleitung Beschreibung aller Kernprozesse Identifikation und Beschreibung der unterstützenden Prozesse, insbesondere der Verwaltungsprozesse Beschreibung und Optimierung der Teilprozesse der einzelnen Fachbereiche und Referate Überarbeitung aller im Hause verwendeten Dokumente Informationsveranstaltungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Schaffung zentraler Qualitätssteuerungsprozesse, namentlich Beschwerdemanagement, Vorschlagwesen und Selbstevaluation des LS Integration aller Informationsquellen in ein gemeinsames Mitarbeiterportal Kernprozesse Teilprozesse Bildungsberichterstattung Landesbildungsserver Fremdevaluation Schulbuchzulassung Vergleichsarbeiten Bildungspläne/Lehrpläne Projekte Darstellung der Prozesse des LS Beispiele für Stützprozesse Personalwesen Materialwesen Gebäude PC-Technik Führung Verwaltung Produktion Das Qualitätsmanagement ergänzt Vorhandenes und sorgt für den Austausch zwischen unterschiedlichen Arbeitsfeldern Das Qualitätsmanagement am LS richtet sich an der Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001 aus. Da die meisten Prozesse des Hauses von Verwaltungsvorschriften, der Geschäftsordnung etc. verbindlich beeinflusst oder vorgegeben werden, ist die zentrale Herausforderung, die Vorgaben der Qualitätsnorm auf deren Passung und Abbildung in diesen Regelwerken hin zu überprüfen. Ein Qualitätsmanagement soll die Arbeit im Alltag vereinfachen und den Umgang mit Störungen, Vorschlägen und Weiterentwicklungen systematisie- 13

14 Landesinstitut für Schulentwicklung ren. Dazu ist es unabdingbar, dass das Qualitätsmanagement nicht als zusätzliches Regelwerk mit Dokumentationsaufwand etabliert wird, sondern sich in bestehende Prozesse einpasst, diese ggf. konkretisiert und ergänzt. In der AG-QM, der Arbeitsgruppe der Qualitätsbeauftragten, wird dieser Anspruch im Rahmen der Diskussion über die Darstellung von Prozessen, die Notwendigkeit von Dokumenten und die Vertretbarkeit des Zusatzaufwandes durch das QM verfolgt. Insbesondere der Blick über die Fachbereichsgrenzen hinweg sorgt für eine schlanke Umsetzung, da Erfahrungen und Verfahren aus einem Fachbereich auch für andere Arbeitsfelder des Hauses Pate stehen und so in hausweit gültige Prozesse überführt werden können. Schnittstellenbeschreibungen mit Partnern des LS Qualitätsmanagementsysteme betrachten immer auch die Eingangs- und Ausgangsschnittstellen einer Organisation. Das LS arbeitet umfänglich mit anderen Organisationen, Einrichtungen und Behörden zusammen. Die Zusammenarbeit von Behörden und Einrichtungen im Land ist zwar geregelt, doch bieten diese Regelungen eine breite Palette möglicher Ausgestaltungsformen. Weil dem LS die Projektarbeit im Auftrag anderer Einrichtungen als Kernprozess entsprechend dem Errichtungsgesetz zugewiesen ist, wurde dieser Prozess umfänglich hausintern beschrieben. Die dort enthaltenen Schnittstellen wurden benannt. So konnte beispielsweise im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Kultusministerium und LS ein gemeinsames Verfahren von der Projektauftragsidee bis hin zur Ergebnisübergabe beschrieben und vereinbart werden. Diese Verfahrensbeschreibung bietet nun beiden Projektpartnern große Sicherheit und Verlässlichkeit sowie eine umfängliche Transparenz in der gemeinsamen Arbeit. Ausblick auf die Weiterentwicklung 2011 Nach den großen Fortschritten aus dem Jahr 2010 steht für 2011 zunächst die Schaffung eines umfänglichen Prozesses zur Zielfestlegung und Zielverfolgung im Sinne der Qualitätsentwicklung auf allen Ebenen an. Des Weiteren wird das Thema Verbindlichkeit in den Mittelpunkt des Interesses rücken. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LS nutzen Dokumente und Prozessbeschreibungen in der täglichen Arbeit, richten die Arbeit an den Qualitätszielen des Referenzrahmens aus und sorgen für eine Weiterentwicklung des Qualitätsverständnisses.... und das alles ist QM alles, was ich suche und weniger Verbrauch mit Übersicht und Planung... 14

15 Jahresbericht 2010 Es gilt nun, zu evaluieren, welche Auswirkungen dieses auf die Arbeit hat und welches Maß der Verbindlichkeit erreicht wird. Dafür wird ein System der kritischen Selbstbewertung auf Grundlage des umfassenden Referenzrahmens entwickelt. Information der Fachbereichsleitungen Benennung von Qualitätsmanagementbeauftragten Information der Referatsleitungen Schaffung LS-Portal Gründung AG-QM Beschreibung der Kernprozesse Sammlung der Dokumente Beschreibung der Teilprozesse Darstellung der QM-Schritte Sammlung der Stützprozesse Dokumentenlayout Beschreibung der Stützprozesse Veröffentlichung und verbindliche Nutzung Zielfestlegung LS, Fachbereiche, Referate Qualitätsprojekte in den Fachbereichen Selbstbewertung Antrag auf Audit, 15

16 Landesinstitut für Schulentwicklung Fachbereich 1 Verwaltung, Koordinierung, Bildungsanalysen Der Fachbereich 1 erfüllt klassische Querschnittsaufgaben. Dazu gehört die Unterstützung der Fachbereiche, des Vorstands und des Aufsichtsrats und die Bündelung der Aufgaben, die sachlich und organisatorisch einer zentralen Koordinierung bedürfen. Darüber hinaus hat der Fachbereich 1 eigene fachliche Zuständigkeiten wie den Landesbildungsserver, die Bildungsberichterstattung und die Beratungsstelle Personalausgabenbudgetierung an Schulen. Referat 11 Verwaltung, Personal, Haushalt, Organisation Nachdem im Vorjahr die Entscheidung über die Neuunterbringung des LS im Gebäude Heilbronner Straße 172 in Stuttgart getroffen wurde, war das Jahr 2010 geprägt vom Umzug in das neue Dienstgebäude und der damit zusammenhängenden Einrichtung und Ausstattung von Dienstzimmern, Besprechungs- und Funktionsräumen. Gleichzeitig mussten im alten Dienstgebäude die Räumlichkeiten für die Rückgabe an die Vermieter vorbereitet werden. Unmittelbar nach dem Umzug mussten im neuen Dienstgebäude verschiedene handwerkliche Leistungen in Zusammenarbeit mit dem neuen Vermieter veranlasst werden. Parallel waren verschiedene Abläufe den geänderten räumlichen Bedingungen anzupassen, damit zum Beispiel Posteingang, Postversand und hausinterner Postumlauf wieder reibungslos funktionieren. Unsere externen Partner mussten bei der Anlieferung und Postzustellung in die geänderten räumlichen Bedingungen eingewiesen und auftretende Probleme gelöst werden. Schließlich waren zusätzliche gebäudespezifische Regelungen zu treffen, um den Hauszutritt, die Tiefgaragennutzung und die Besprechungsraumbelegung zu organisieren. Eine besondere Herausforderung war die Wiederherstellung der Funktionalität des Hausnetzes und damit die Anbindung der Beschäftigten an das Kultusportal mit zeitnaher Nutzung von und Internet. Neben diesen Sonderaufgaben wurden die Alltagsgeschäfte wie zum Beispiel Personalangelegenheiten, Haushalts- und Rechnungswesen, Reisekostenabrechnungen, Beschaffungen und IuK-Betreuung erledigt. Im Rahmen des Qualitätsmanagements wurde in Zusammenarbeit mit Referat 12 die Geschäftsordnung für das LS erarbeitet, die den umfangreichen Bereich der Postbehandlung und Schriftgutverwaltung regelt. Referat 12 Koordinierung, Öffentlichkeitsarbeit, Publikationen, Beratungsstelle Personalausgabenbudgetierung Die Koordinierung fachbereichsübergreifender Projekte steht im Mittelpunkt des Aufgabenspektrums des Referats 12. In erster Linie geht es dabei um das Qualitätsmanagement am LS, aber auch um die Unterstützung der Fachbereiche in Fragen des Urheber- und Vertragsrechts. Zum Aufgabenbereich des Referats gehört auch die Produktion von Handreichungen für die allgemein bildenden und die beruflichen Schulen. Die Inhalte der Publikationen werden durch die Fachleute in den jeweiligen Fachbereichen erarbeitet. Im Referat 12 erfolgt das Lektorat, die rechtliche Beratung, die Layoutgestaltung, der Druck und Versand sowie das Marketing. Sachliche Information und adressatengerechte Kommunikation sind Gelingensfaktoren der Dienstleistungen des LS. Das Referat 12 steht daher den Medien und der interessierten Öffentlichkeit als Ansprechpartner zur Verfügung. Hierbei gilt es, Presseanfragen zu beantworten und Kontakte zu den Expertinnen und Experten in den Fachbereichen zu vermitteln. Im Rahmen von Informationsveranstaltungen zum 16

17 Jahresbericht 2010 Beispiel an den Staatlichen Seminaren für Didaktik und Lehrerbildung, Messeauftritten und Broschüren werden die zentralen Handlungsfelder des LS vorgestellt. Daneben ist das Referat für den Landesbildungsserver, die Betreuung der LS-Homepage sowie für die redaktionelle Begleitung des Jahresberichts verantwortlich. Die Beratungsstelle Personalausgabenbudgetierung konnte besetzt werden und unterstützte die ersten Schulen, die dieses neue Instrument der Ressourcensteuerung anwenden. Referat 13 Bildungsanalysen, Bildungsberichterstattung, Bildungskooperationen Die Arbeiten für den zweiten Bildungsbericht Baden-Württemberg liefen im Jahr 2010 auf Hochtouren. Sowohl im Referat 13 als auch beim Kooperationspartner Statistisches Landesamt wurden Daten recherchiert, aufbereitet und verglichen, Texte formuliert, besprochen und modifiziert. Daneben wurde der Austausch mit den anderen Bundesländern und dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung auf dem Gebiet der Bildungsberichterstattung gepflegt, insbesondere durch Ausrichtung der fünften länderübergreifenden Tagung zur Bildungsberichterstattung im April 2010 im LS. Gemeinsam mit Fachbereich 3 wurde an der Handreichung für die Bildungsregionen zum Bildungsmonitoring gearbeitet und den Modellregionen zur Erprobung der neuen Ansätze der sonderpädagogischen Förderung Unterstützung geleistet beim Aufbau eines regionalen Datentableaus. Aus der Arbeit des Fachbereichs 1 Verwaltung, Koordinierung, Bildungsanalysen finden sich in diesem Jahresbericht die folgenden Einzelberichte: Umzug des LS Landesbildungsserver Baden-Württemberg Handreichungen des LS Personalausgabenbudgetierung (PAB) an Schulen Regionale Bildungsdaten zur Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung Fünfte länderübergreifende Fachtagung Bildungsberichterstattung 17

18 Landesinstitut für Schulentwicklung Fachbereich 2 Qualitätsentwicklung und Evaluation Mit mehr als 700 evaluierten Schulen im allgemein bildenden und über 70 Schulen im beruflichen Bereich hat die Fremdevaluation mittlerweile eine hohe Bekanntheit erreicht und das Verfahren an Normalität gewonnen. Im Herbst 2009 wurde das notwendige Wissen zur Fremdevaluation in einer Handreichung für die allgemein bildenden Schulen in aktualisierter Form neu aufgelegt erschien auch für die beruflichen Schulen eine solche Handreichung. Beide stehen zum kostenfreien Download auf dem Landesbildungsserver zur Verfügung. Die vom Fachbereich 2 eingerichtete systematische Evaluation zur Fremdevaluation ist in die zweite Runde gegangen. Der Befragungsfokus für Schulleitungen, Lehrkräfte, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler wechselt jährlich. Ergebnisse dazu werden im Sommer 2011 vorliegen. Zur Vermeidung von Terminkonflikten im Rahmen der Fremdevaluation besteht in einem Onlineverfahren für alle im Folgezeitraum vorgesehenen Schulen die Möglichkeit, schulische Sperrtermine anzugeben. Über eine Eingabemaske können alle Angaben schnell und übersichtlich hinterlegt werden. Referat 21 Grundlagen der Qualitätsentwicklung und Evaluation, Servicestelle Selbstevaluation Aufgaben im Referat 21 sind die Neuentwicklung und fortlaufende Weiterentwicklung geeigneter Konzeptionen, Verfahren und Instrumente für die Selbst- und Fremdevaluation für Einrichtungen im Kultusbereich. Das Jahr 2010 stand ganz im Zeichen der Weiterentwicklung der Fremdevaluation an allgemein bildenden Schulen. Im Sommer 2009 wurde deshalb ein Pretest von Fragebogen für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und die Gruppe der Eltern durchgeführt, um zu prüfen, welche Themen des Qualitätsrahmens für welche Gruppen mit dem Verfahren Fragebogen erfassbar sind. Nach dessen Auswertung wurde die Erprobung eines weiterentwickelten Verfahrens vorbereitet, das neben qualitativen Datenerhebungsverfahren zusätzlich eine Erhebung mit Fragebogen vorsah. Die Ergebnisse der Begleitevaluation waren durchweg positiv, so dass geplant ist, das weiterentwickelte Verfahren ab dem Schuljahr 2011/12 in der Fläche umzusetzen. Für die Staatlichen Seminare für Didaktik und Lehrerbildung ist die Qualitätsentwicklung seit 2009 ebenfalls verbindlich. Ab dem Schuljahr 2011/12 sollen erste Fremdevaluationen an Seminaren (allgemein bildende Schularten und Fachseminare) vom LS durchgeführt werden. In Kooperation mit den Seminaren wurde hierfür der Qualitätsrahmen für die Fremdevaluation in einer Arbeitsgruppe entwickelt. Das Fremdevaluationsverfahren für berufliche Schulen in Anlehnung an Q2E (Landwehr & Steiner, 2007) erfuhr 2010 etliche interne Optimierungen bei der Datenerhebung und -auswertung, um die Datenbasis für die Einschätzung und Einstufung des Qualitätsmanagements der Schule noch besser abzusichern. Referat 22 Planung und Durchführung der Fremdevaluation Zentraler Tätigkeitsschwerpunkt des Referats 22 ist es, die planerischen und organisatorischen Grundlagen für die erfolgreiche Fremdevaluation an allgemein bildenden und beruflichen öffentlichen Schulen in Baden-Württemberg zu legen und ihre Durchführung zu sichern. Die Ermittlung der zur Fremdevaluation anstehenden Schulen und eine personelle Einsatzplanung sind dafür notwendig. Nach dem Abschluss der Zufallsziehungen für den allgemein bildenden Bereich im Frühsommer 2010 stehen jetzt verteilt in insgesamt fünf Ausbaustufen für jedes künftige Schulhalbjahr Kontingente für die Planung zur Verfügung. Im beruflichen Bereich werden diese Kontingente vom Kultusministerium bereitgestellt. 18

19 Jahresbericht 2010 Mittels einer eigens entwickelten Software wird ein Planungsvorschlag generiert, der nach der manuellen Optimierung auch unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit für jede Schule ein passendes Evaluationsteam vorsieht. Ihre Einsatzpläne sehen die Evaluatorinnen und Evaluatoren dann online auf einer Datenbank, die in bestimmten Bereichen interaktiv ihre Einflussnahme zulässt. Diese Web-Oberfläche dient auch der Gewinnung von Vertretungslösungen zum Beispiel im Krankheitsfall. Auch die Halbjahresplanungen der Schulen selbst und die Urlaubsplanungen der Evaluatorinnen und Evaluatoren müssen mittels Sperrterminerhebungen Berücksichtigung finden. Außerdem kann es triftige Gründe geben, die den Verbleib einer Schule im Planungskontingent grundsätzlich verbieten. Hier existiert ein geregelter Austausch zwischen der dabei in Verantwortung stehenden Schulaufsichtsbehörde und Referat 22. Seit Beginn der verpflichtenden Fremdevaluation im Jahr 2008 wird das benötigte Personal stufenweise erhöht. Mittlerweile haben sieben Kurse die Qualifizierung zur Evaluatorin/zum Evaluator durchlaufen. Bedingt durch das Wachstum des Personals und die ansteigende Zahl der vorgesehenen externen Schulevaluationen ist der Aufwand für Verwaltung und Dokumentation stark angestiegen. Referat 22 nutzt dabei zur Bewältigung der Aufgaben Online-Datenbanken. Eine dieser webbasierten Lösungen beherbergt auch das rasant wachsende Dokumentenarchiv zur Fremdevaluation. Referat 23 Qualitätssicherung der Fremdevaluation, Servicestelle Fremdevaluation Die Konsolidierung von Prozessen und Verfahren für die Qualitätssicherung der Fremdevaluation war in vielfältigen Bereichen Arbeitsschwerpunkt des Referats. Das Handbuch für die Fremdevaluation wurde weiter ausgebaut, Prozessbeschreibungen überarbeitet, neu erstellt bzw. Dokumente mit unterschiedlichem Geltungsbereich zusammengeführt und vereinheitlicht. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden in das Intranet der Kultusverwaltung eingebunden. Dienstbesprechungen als zentrales Element für den Austausch von Informationen finden mittlerweile mit bis zu 100 Personen statt und erforderten neue Strukturen. So sind zum Beispiel eine Kongressphase, in der verschiedene Themen für unterschiedliche Gruppen angeboten werden, wie auch Qualitätszirkel feste Elemente dieser Tage. Durch die Erweiterung der Erreichbarkeit der Servicestelle zur Fremdevaluation können Fragen zügig beantwortet werden. Die Auswertung erster Ergebnisse der Evaluation der Fremdevaluation für die allgemein bildenden Schulen hat Verfahrensoptimierungen bewirkt. So wurde zum Beispiel der Austausch mit den Fachberatern Schulentwicklung bei einem Drehscheibentag zusammen mit allen Evaluatorinnen und Evaluatoren intensiviert, damit Fremdevaluation sowie Unterstützungssysteme für die Qualitätsentwicklung der Schulen gleichermaßen dienlich sind. Die Evaluation der Fremdevaluation an beruflichen Schulen wurde gestartet. Zur Qualifizierung neu abgeordneter Lehrkräfte für ihre Tätigkeit als Evaluatorin bzw. Evaluator wurden zwei Kurse konzipiert und um eine Training on the job -Einheit ergänzt, bei der die Neuen während der Qualifizierungsphase bei der Datenerhebung verantwortlich Aufgaben vor Ort übernehmen. Aus der Arbeit des Fachbereichs 2 finden sich in diesem Jahresbericht die folgenden Einzelberichte: Erprobung der Onlinebefragung in der Fremdevaluation Qualifizierung neuer Evaluatorinnen und Evaluatoren Wenn die Fremdevaluation kommt Erfahrungen aus der Regelphase 19

20 Landesinstitut für Schulentwicklung Fachbereich 3 Schulentwicklung und empirische Bildungsforschung Innerhalb des komplexen Aufgabenspektrums des Fachbereichs stellen die Förderung der frühkindlichen Bildung, die nachhaltige Schul- und Unterrichtsentwicklung unter konsequenter Einbeziehung aktueller Erkenntnisse der empirischen Bildungsforschung, die Weiterentwicklung standardisierter Lernstandserhebungen und deren professionelle, schulische Anwendung sowie die Betreuung und Beratung regionaler Bildungskooperationen besonders wichtige Themenfelder dar. Die Aufgaben der einzelnen Referate greifen inhaltlich konzeptionell ineinander, wobei die individuelle Förderung des Kindes bzw. der Schülerin/des Schülers eine besondere Gewichtung erfährt. Referat 31 Empirische Verfahren Der Aufgabenschwerpunkt Diagnose- und Vergleichsarbeiten (DVA und VERA) des Referats 31 verbindet die Bildungsplanarbeit in Fachbereich 4 mit der Evaluation in Fachbereich 2. Die Lernstandserhebungen VERA für die Grundschulen und DVA für die weiterführenden Schulen sind derzeit die einzigen verbindlichen Instrumente der Selbstevaluation. Sie überprüfen, inwieweit es der einzelnen Schule gelungen ist, die Erwartungen der Bildungsstandards zu erreichen. Zur Qualitätsentwicklung tragen sie jedoch nur bei, wenn die einzelnen Schulen die ihr durch die Vergleichsarbeiten über den Lernstand ihrer Schülerinnen und Schüler zur Verfügung gestellten Daten analysieren, interpretieren und daraus gegebenenfalls notwendige und geeignete pädagogische Konsequenzen ableiten. Mit dem Ziel, die Schulen hierbei wirkungsvoll zu unterstützen, wurden für beide Verfahren ausführliche Handreichungen zum Umgang mit den Ergebnissen im Rahmen der Selbstevaluation der Schulen erarbeitet und veröffentlicht. Die Entwicklung von inzwischen jährlich 20 Vergleichsarbeiten DVA für die drei weiterführenden allgemein bildenden Schularten ist eine im Hinblick auf Umfang und Anspruch herausfordernde Daueraufgabe von Referat 31. Sie kann verantwortungsbewusst nur geleistet werden, wenn inhaltliche Vorgaben ebenso zuverlässig eingehalten werden wie Zeitpläne. Entwurf und Einrichtung eines aufgabenspezifischen Qualitätsmanagements war daher unverzichtbar. Die Überprüfung der eigenen Arbeitsweise und die Einbeziehung der Rückmeldungen aus Schulen sorgen für dessen zielorientierte Fortschreibung. Dazu dient auch der bundesweite Erfahrungsaustausch, etwa im informellen länderübergreifenden EMSE-Netzwerk ( Empirische Methoden in der Schul-Entwicklung ). Referat 32 Elementar- und Primarbereich Tageseinrichtung für Kinder und Grundschulen Im Aufgabenfeld des Referats 32 dominiert ein breites Spektrum an Vorhaben zur Förderung besonderer Maßnahmen und Zielgruppen. In der Zusammenarbeit zwischen vorschulischem Bereich und Grundschulbereich hat das Referat 32 den Auftrag, Module für den Kooperationsordner für Tageseinrichtungen für Kinder und Grundschulen zu erstellen. Handreichungen werden erarbeitet einmal zur Schul- und Unterrichtsentwicklung allgemein sowie zur schulartübergreifenden Unterstützung besonderer Förderbedarfe und Behinderungen. Schulartübergreifend arbeitet das Referat 32 auch im Bereich der Leseförderung sowie bei der Umsetzung weiterer Vorhaben, wie beispielsweise zu Migrationshintergrund und Schulerfolg. Das Leseförderprojekt der KMK ProLesen lief mit Ende des Schuljahres 2009/2010 aus, wobei die Aufgaben im Rahmen der Veröffentlichung noch nicht abgeschlossen sind. Bei der Förderung der frühkindlichen Bildung liegt der Schwerpunkt auf der Sprachförderung. Ab dem Kindergartenjahr 2010/2011 übernahm das Land die Zuständigkeit für die Sprachförderung im Vorschul- 20

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