Erasmus+ Forum 2: Key Action 2 - Strategische Partnerschaften.

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1 Erasmus+ Forum 2: Key Action 2 - Strategische Partnerschaften

2 Erasmus+ Strategische Partnerschaften 2 ERASMUS+ KA 1 KA 2 KA 3 Lernmobilität von Einzelpersonen Strategische Partnerschaften Wissensallianzen Sector Skills Alliances Capacity Building etwinning Unterstützung politischer Reformen

3 Comenius-Schulpartnerschaften Comenius-Regio Partnerschaften Leonardo da Vinci-Partnerschaften Leonardo da Vinci-Innovationstransfer Grundtvig-Lernpartnerschaften Grundtvig-Workshops Grundtvig-Freiwilligenprojekte 50+ Erasmus-Intensivprogramme Multilaterale Projekte und Netze 3 Strategische Partnerschaften

4 Fokus 4 Europäischer Mehrwert durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit Qualitätssteigerung durch die Erarbeitung innovativer Ansätze Entwicklung nachhaltiger Projektergebnisse / Dissemination Beschäftigung mit europ. Schlüsselkompetenzen Stärkung von Entrepreneurship und Employability Förderung der Teilnahme von Menschen mit besonderen Bedürfnissen oder geringeren Chancen

5 Teilnahmeberechtigte Länder 5 EU-Mitgliedstaaten EFTA-Staaten (CH, IS, LI, NO) Türkei, Frühere Jugoslawische Republik Mazedonien = Programmländer

6 Welche Einrichtungen können teilnehmen? (Auswahl) 6 Forschungsinstitutionen FHs Schulen Unternehmen PHs NGOs Kultur- und Sportvereine Sozialpartner Berufsberatungseinrichtungen Universitäten Erwachsenenbildungseinrichtungen Kindergärten Behörden

7 Eckpunkte 7 Dauer: 2 oder 3 Jahre Juristische Personen antragsberechtigt Sonderfall Schule (antragsberechtigt aufgrund von Erlässen des BMUKK) 3 Einrichtungen aus mind. 3 verschiedenen Programmländern (inkl. AT) Sektorenübergreifende Zusammenarbeit möglich Weitere Partnerländer Mehrwert erforderlich

8 Sonderfall Schulbereich 8 Teilnahme von Einrichtungen aus lediglich zwei Programmländern ist ausreichend bei: reinen Schulpartnerschaften Partnerschaften mit Beteiligung von mindestens einer regionalen Schulbehörde, einer Schule und einer weiteren Organisation Finanzielle Abwicklung im Rahmen der zweck-gebundenen Gebarung (Erlässe BMUKK)

9 Antragsprozedere 9 Registrierung in einer Datenbank vor Antragstellung voraussichtliche Antragsfrist: 30. April 2014 voraussichtlicher Projektstart: ab September 2014 nur die koordinierende Einrichtung reicht den Antrag bei ihrer Nationalagentur ein elektronische Antragsstellung

10 Was muss ein guter Antrag beinhalten? 10 Ausreichende und nachvollziehbare Informationen Relevanz der Projektidee Projektdesign und Projektumsetzung Zusammensetzung und Zusammenarbeit des internationalen Projektteams erwartete Produkte und Ergebnisse Nachhaltigkeit und Verbreitung der Projektergebnisse = inhaltliche Bewertungskriterien

11 Exkurs: etwinning 11 Schulnetzwerk via Internet in 25 Sprachen TwinFinder zu Partnersuche (mehr als Schulen und Kindergärten europaweit registriert) TwinSpace zur Abwicklung des virtuellen Teils der Projektarbeit Seit März 2013 etwinning-plus Links:

12 Exkurs: etwinning 12

13 Finanzen 13 Neue modulare Finanzierungslogik Einfache Abwicklung durch Verwendung von Pauschalen Transparente Mittelverwendungskriterien

14 7 Kostenkategorien 14 Projektmanagement- und Implementierung Transnationale Projekttreffen Intellectual Outputs Transnationale Konferenzen, Seminare und Veranstaltungen Lern- und Trainingsmobilitäten Sonstige Kosten Besondere Bedürfnisse

15 Projektmanagement- und Implementierung 15 Projektmanagement Lokale Projektaktivitäten Personalkosten Pauschalbetrag pro Einrichtung Höherer Betrag für Koordinator

16 Transnationale Projekttreffen 16 Kosten für Projekttreffen der am Konsortium beteiligten Einrichtungen Kosten für Projekttreffen im Ausland Pauschalbetrag pro Mobilität

17 Intellectual Outputs 17 Entwicklung von Produkten und Ergebnissen (z.b. neuen Lehrplänen, Lernunterlagen, Modulen) Tätigkeiten mit erheblichem Personal-Einsatz Dokumentation durch Time-Sheets Pauschalbeträge nach folgenden Kriterien ( Unit Costs ) Personenanzahl Land Personalkategorie (Expertise, Erstellung, etc.) Pauschalen Keine Webseiten, Broschüren

18 Transnationale Konferenzen, Seminare, Events 18 Konferenzen/Seminare, die mit Intellectual Outputs in Zusammenhang stehen Teilnehmer/innen aus Organisationen, die nicht an der Partnerschaft teilnehmen Pauschalen Berechnungsgrundlage: Pauschale pro Teilnehmer/in ( Unit Costs )

19 Lern- und Trainingsmobilitäten 19 Transnationale Mobilitätsaktivitäten, die einen direkten Beitrag für das Ziel der strategischen Partnerschaft leisten: Langfristiges Personaltraining: 2-12 Monate Langfristige Schüler/innenmobilitäten: 2-12 Monate Kurzfristige Trainingsmobilitäten und/oder Lernevents (Personaltraining, Intensivprogramme, Blended Learning Mobility, Projektgruppenmobilitäten von Schüler/innen inkl. Aufsichtspersonen): 5 Tage - 2 Monate Pauschalen angepasst an Art der Mobilität

20 Sonstige Kosten 20 Projektrelevante Kosten, die keiner anderen Kategorie zuordenbar sind: Finanzierung von Expert/innen (Übersetzungsarbeiten; Beratungstätigkeiten) Finanzierung von benötigtem Equipment, das nicht der regulären Ausstattung der geförderten Einrichtungen entspricht Tatsächliche Kosten gegen Rechnung

21 Besondere Bedürfnisse 21 Kosten, die durch die Beteiligung von Personen mit besonderen Bedürfnisse entstehen könnten Erstattung der tatsächlichen Kosten gegen Nachweis Im Rahmen des genehmigten Projektbudgets

22 Warum eine strategische Partnerschaft? 22 Mehrwert durch die Möglichkeit der sektorenübergreifenden Zusammenarbeit die Genehmigung ausschließlich kompletter Partnerschaften das Angebot einer längeren Projektlaufzeit etwaige Einbindung von Einrichtungen aus Partnerländern eine einheitliche Deadline weitgehende elektronische Projektabwicklung bedarfsorientierte Finanzierung

23 23 PRAKTISCHE BEISPIELE

24 Beispiel Hochschule Szenario: 10 Organisationen (unter Einbindung einer schlüssigen Anzahl von HEIs) beantragen Mittel für eine Strategische Partnerschaft mit dem Ziel, eine Lernplattform (OER) im Bereich Zivilingineurswesen zu entwickeln. Die Entwicklung einer solchen Plattform (OER) würde dazu dienen, langfristig den Wissenstransfer außerhalb des Konsortiums zu ermöglichen. 24 Dauer: 3 Jahre

25 Beispiel Hochschule Beantragte Zuschüsse für 25 Projektmanagement Transnationale Projekttreffen (6 Meetings mit 40 Mobilitäten) Intellectual Outputs (70 Tage Personaleinsatz zur Entwicklung der OER) Lernmobilitäten Personaltraining von 10 Tagen für 20 Teilnehmer kurzfristiges Personaltraining 2-malige Durchführung eines Intensivprogrammes für 60 Studierende von je 3 Wochen Transnationale Veranstaltung von 1 Tag (150 externe Teilnehmer/innen von HEIs, die nicht direkt in das Projekt eingebunden waren)

26 Beispiel Hochschule Aufgaben des Konsortiums im Rahmen der Schlussberichtslegung (inhaltlich und finanziell) 26 Bericht über die unternommenen Aktivitäten und Ergebnisse Nachweis der erarbeiteten Produkte (Lernplattform) oder Arbeitsschritte und Nachweis der aufgewandten Arbeitszeit Nachweis über die Durchführung der Mobilitäten (Transnationale Projekttreffen, Personaltraining und Intensivprogramme) Nachweis über die Anzahl der Teilnehmer/innen an der Konferenz sowie deren Durchführung

27 Beispiel Schulbildung Szenario: Drei Schulen bewerben sich um Mittel für ein Projekt in dem Lehrmaterialien entwickelt werden sollen, um die Motivation von Schüler/innen bzgl. des Erlernens von naturwissenschaftlichen Inhalten zu erhöhen. Die erwarteten Ergebnisse dieser Kooperation sind: - Unterrichtsmaterialien - Testanwendung im Rahmen von virtuellem (etwinning) und tatsächlichem Austausch (Projektwoche) 27 Dauer: 2 Jahre

28 Beispiel Schulbildung Beantragte Zuschüsse für 28 Projektmanagement Transnationale Projekttreffen (Pauschalbetrag - 8 Mobilitäten) Lernmobilitäten Schüler/innenmobilität (gemeinsame Projektwoche aller Partnereinrichtungen eine Gruppe von je 15 Personen zweier teilnehmender Schulen besucht den dritten Schulstandort. Unter Verwendung der erstellten Materialien wird eine Woche gemeinsam am Projektthema gearbeitet. Am Ende findet eine öffentlich zugängliche Ausstellung statt.)

29 Beispiel Schulbildung Aufgaben des Konsortiums im Rahmen der Schlussberichtslegung (inhaltlich und finanziell) 29 Bericht über die unternommenen Aktivitäten und Ergebnisse Nachweis der erarbeiteten Produkte (Lehrmaterialien) und/oder Arbeitsschritte Nachweis über die Durchführung der Mobilitäten (Transnationale Projekttreffen, Projektwoche)

30 Beispiel Berufsbildung Szenario: 5 Organisationen (unter Einbindung einer schlüssigen Anzahl von VET-Organisationen) beantragen Mittel für eine Strategische Partnerschaft mit dem Ziel, ein neues Kursangebot für Techniker/innen im Bereich der grünen Technologien zu entwickeln. Das Projekt soll dazu dienen, langfristig durch den Transfer des Curriculums in Einrichtungen in anderen Ländern den Wissenstransfer außerhalb des Konsortiums zu ermöglichen. Eine Testanwendung ist im Rahmen von virtueller und physischer Mobilität geplant. 30 Dauer: 2 Jahre

31 Beispiel Berufsbildung Beantragte Zuschüsse für 31 Projektmanagement Transnationale Projekttreffen (Pauschalbetrag - 8 Mobilitäten) Intellectual Outputs (50 Tage Personaleinsatz zur Entwicklung des Curriculums) Lernmobilitäten Testanwendung von drei Gruppen zu je 10 Personen im Rahmen von virtuellem (Labs) und tatsächlichem Austausch (2 wöchiges Placement) in einem der teilnehmenden Unternehmen Sonstige Kosten (Übersetzungsarbeiten)

32 Beispiel Berufsbildung Aufgaben des Konsortiums im Rahmen der Schlussberichtslegung (inhaltlich und finanziell) 32 Bericht über die unternommenen Aktivitäten und Ergebnisse Nachweis der erarbeiteten Produkte (Curriculum des Kurses) oder Arbeitsschritte und Nachweis der aufgewandten Arbeitszeit Nachweis über die Durchführung der Mobilitäten (Transnationale Projekttreffen, Blended Mobility) Nachweis von Übersetzungsarbeiten

33 Beispiel Allgemeine Erwachsenenbildung Szenario: 5 Organisationen, einschließlich Einrichtungen der Erwachsenenbildung, wollen eine strategische Partnerschaft mit dem Ziel eingehen, ein transnationales computergestütztes Trainingsmodul zum Thema Senioren Unis - Active citizenship 50+ zu entwickeln. Das Trainingsmodul wäre übertragbar auf andere Erwachsenbildungseinrichtungen in anderen Ländern. 33 Dauer: 2 Jahre

34 Beispiel Allgemeine Erwachsenenbildung Beantragte Zuschüsse für 34 Projektmanagement Transnationale Projekttreffen (Pauschalbetrag - 8 Mobilitäten) Intellectual Outputs (50 Tage Personaleinsatz zur Entwicklung des Curriculums) Lernmobilitäten Testanwendung von drei Gruppen zu je 10 Trainer/innen im Rahmen von virtuellem und tatsächlichem Austausch (2 wöchiges Placement) in einer der teilnehmenden Institutionen Sonstige Kosten (Übersetzungsarbeiten)

35 Beispiel Allgemeine Erwachsenenbildung Aufgaben des Konsortiums im Rahmen der Schlussberichtslegung (inhaltlich und finanziell) 35 Bericht über die unternommenen Aktivitäten und Ergebnisse Nachweis der erarbeiteten Produkte (Modul) oder Arbeitsschritte und Nachweis der aufgewandten Arbeitszeit Nachweis über die Durchführung der Mobilitäten Transnationale Projekttreffen, Placement) Nachweis von Übersetzungsarbeiten

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