Die Brücke trägt die Zukunft Das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt - Investitionen im Quartier im Wohngebiet Brückenstraße/Friedrich-Engels-Ring

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1 Die Brücke trägt die Zukunft Das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt - Investitionen im Quartier im Wohngebiet Brückenstraße/Friedrich-Engels-Ring Ortsentwicklungsausschuss der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin am BSG Brandenburgische Stadterneuerungsgesellschaft mbh L.-Richter-Str. 23, Potsdam Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin Hans-Striegelski-Str Rüdersdorf bei Berlin 14. April 2014 Vergabeverfahren Soziale Stadt Rüdersdorf 1

2 Aufbau der Präsentation Das Programm Soziale Stadt im WG Brücke BSG - Programmkoordinatorin Soziale Stadt Darstellung des Förderverfahrens Umsetzungsplan und Stand der Einzelvorhaben Besondere Herausforderungen Vergabeverfahren Soziale Stadt Rüdersdorf 2 2

3 Soziale Stadt im WG Brücke Programmziel: Unterstützung von Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf mit investiven und nicht-investiven Maßnahmen Programmaufnahme im August 2013 Erarbeitung und Beschluss des integrierten Entwicklungskonzepts (IEK) und Fördergebietskulisse nach 171 e BauGB durch GV Abgestimmter Umsetzungsplan zu Einzelvorhaben EUR erwartete Fördermittel für 2013 bis 2015 Umfang der städtebaulichen Gesamtmaßnahme 6,365 Mio. EUR Soziale Stadt im Wohngebiet Brückenstraße/FER 3

4 Soziale Stadt im WG Brücke Oberziel: Stabilisierung und Stärkung des Stadtteils durch soziale Mischung, hohe Wohnzufriedenheit, Erhalt des günstigen Mietenniveaus und ansprechendes Wohnumfeld. Aufwertung bauliche Infrastruktur, Wohnumfeld und Freiflächen Öffentlichkeitsarbeit Einbindung von Bewohnern in kooperativen Stadtteilverfahren Aufbau strategischer Netzwerke Bürgerzentrum Brücke / Quartiersmanagement Koordination der Maßnahmenumsetzung durch BSG Enge Zusammenarbeit mit Kommune und politischen Entscheidungsträgern Ausrichtung von Maßnahmen auf die Nachhaltigkeit und Verstetigung Synergien durch ergänzende Förder- und Drittmittel Evaluation des Maßnahmenerfolgs und der erreichten Ziele Soziale Stadt im Wohngebiet Brückenstraße/FER 4

5 BSG - Programmkoordinatorin Soziale Stadt Beauftragung mit Durchführung der Steuerungsleistungen Soziale Stadt im Mai 2014 Sanierungsträger für das Land Brandenburg seit 1992 Umsetzung städtebaulicher Gesamtmaßnahmen in der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin (seit 1997 Hennickendorf, seit 2009 Rüdersdorf) Langjährige Erfahrungen im Programm Soziale Stadt aus der Betreuung von Berliner QMs seit 1999, z.b. Begleitung Aufbau CR² Campus Rütli, Berlin-Neukölln Begleitung der Gemeinde bei der Aufnahme des Wohngebiets Brücke in die Förderinitiative Soziale Stadt seit Umfangsreiches Wissen zu Problemstrukturen, Entwicklungspotenzialen und Lösungsstrategien in unterschiedlichen Gebietsstrukturen. Soziale Stadt im Wohngebiet Brückenstraße/FER 5

6 BSG - Programmkoordinatorin Soziale Stadt Dr. Uwe Schieferdecker (Projektleitung) Diplom-Geograph (Martin-Luther-Universität Halle) Promotion Dr. rer. nat. Steuerung von Gesamtmaßnahmen der Städtebauförderung im Land Brandenburg Mitwirkung bei städtebaulichen Planungen z.b. INSEK Rüdersdorf (2009) und IEK WG Brücke / Friedrich-Engels-Ring (2010) Jens Lüscher (Projektleitung in Vertretung) Dipl.-Ing. Stadt- und Regionalplanung (TU Berlin) Vorbereitung von Gesamtmaßnahmen der Städtebauförderung Informelle Planungen und Konzepte, Reaktivierung von Problem-Immobilien u.a. Mitwirkung bei der Erarbeitung des INSEK Rüdersdorf und IEK Brücke / FER Daniela Deutscher (Projektmitarbeit) Bürokauffrau und Buchhalterin treuhänderische Verwaltung der Städtebauförderungsmittel mit eigenem Datenbanksystem Projektübersichten und Zwischenabrechnungen Stephan Mayer (Projektmitarbeit) Dipl.-Ing. Raumplanung und Raumordnung (TU Wien) Quartiersmanager in Berlin und Brandenburg seit 2005 Erfahrungen mit sozialen und städtebaulichen Problemstrukturen in Großsiedlungen Initiierung und Begleitung von Fördermaßnahmen Aufbau strategischer Netzwerke Öffentlichkeitsarbeit Soziale Stadt im Wohngebiet Brückenstraße/FER 6

7 Darstellung des Förderverfahrens Treuhänderische Verwaltung der Städtebaufördermittel Antragstellung und Fördermittelabrufe - Antragstellung inkl. Kosten- und Finanzierungsübersicht Folgejahr zum Grundlagen sind Zielplanung (IEK) und Umsetzungsplan - Bescheidung durch das LBV bis des Jahres - Mittelabruf nach Bedarf (Mittelverwendung innerhalb von zwei Monaten) - Komplementierung durch Gemeinde und Überweisung auf Treuhandkonto (THK) bei BSG - Regelmäßige Überprüfung, Fortschreibung und Abstimmung mit Fördermittelgebern Rechnungstellung - Gemeinde ist Vertragspartner - Fördertechnische Prüfung durch BSG und Überweisung vom THK Zwischenabrechnung - Erstellung Zwischenabrechnung mit Zinsberechnung für nicht fristgerecht verwendet Mittel bis des nächsten Jahres. - Einstellung ins Online-Verfahren - Prüfung und Bescheidung durch das LBV, Zinsfestsetzung innerhalb eines Monats Soziale Stadt im Wohngebiet Brückenstraße/FER 7

8 Umsetzungsplan Der Umsetzungsplan wird von Akteuren vor Ort, Politik, Verwaltung sowie BSG erarbeitet und mit dem LBV als Fördergeber abgestimmt. Durch die Bestätigung des Umsetzungsplans durch LBV sind die Einzelvorhaben dem Grunde nach bestätigt. Die baufachliche Prüfung der investiven Einzelvorhaben und deren Schlussrechnung erfolgt durch die BSG. Soziale Stadt im Wohngebiet Brückenstraße/FER 8

9 Stand der Einzelvorhaben Bürgerzentrum Brücke Wichtiger Baustein zur Stabilisierung des WG seit 2007 Vielfältige Angebote schaffen nachbarschaftliches Miteinander Bestehende Angebote mit Bedarfen abgleichen, entwickeln und neue Angebote aufbauen Teilhabemöglichkeiten für Bewohner erweitern (Quartiersrat) Ziel: Professionalisierung der Quartiersmanagementarbeit Soziale Stadt: Übernahme der Sach- und Personalkosten ab 2014 Bildungscampus Wichtige Herausforderung für alle Beteiligten Weitere Partner (Unternehmen, Vereine, Stiftungen, freie Träger u.a.) aktivieren Öffnung zum Wohngebiet Ergänzende Förderprogramme zur Sozialen Stadt einbinden Fachveranstaltung am als Auftakt Städtebauliche Machbarkeitsstudie für Bildungsstandort wird erarbeitet 14. April 2014 Vergabeverfahren Soziale Stadt Rüdersdorf 9 9

10 Stand der Einzelvorhaben Öffentlicher Raum Gestaltung von Spiel- und Bewegungsfläche vor dem Crazy House Einbindung von Fachplanern zur Beteiligung und Landschaftsgestaltung Start Beteiligungsverfahren Möglichkeiten zur Anordnung von Stellplätzen außerhalb der Wohnhöfe prüfen Neugestaltung von Wohnhöfen mit den Bewohnern Wegeverbindungen barrierefrei gestalten Fassadengestaltung unterstützen Öffentlichkeitsarbeit Rahmendesign für Soziale Stadt und Logo wurden erarbeitet Homepage ist im Aufbau Vor-Ort-Präsenz: Büro im Rathaus Sprechstunde Soziale Stadt wird eingerichtet Weitere Maßnahmen: Flyer, Newsletter u.a. Ziel: Imagearbeit, Wahrnehmung des Gebiets als monotones Plattenbaugebiet auflösen, Information innerhalb und außerhalb des Wohngebiets Soziale Stadt im Wohngebiet Brückenstraße/FER 10

11 Stand der Einzelvorhaben Städtebauliche Weiterentwicklung: Quartiersplatz als zentraler Ort Prüfung der Möglichkeit städtischer Nachverdichtung durch Neubau (Stadtteilzentrum) Ziel: Gebäudeensemble mit Einzelhandel und Dienstleistungen Adäquates Raum- und Funktionsangebot für Bürgerzentrum Kombination mit alters- und familiengerechten Wohnungen Treppenanlagen: Verbindungen zum Ortszentrum Treppe zu Rudolf-Breitscheid-Straße (ab 2015) Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft und Stadtumbau Ganzheitliche Gebietsentwicklung und städtebauliche Verbesserung Steuerung des Stadtumbauprozesses als Bestandteil der Handlungsinitiative Abstimmung von Abriss- und Rückbauvorhaben mit Beteiligten Berücksichtigung der Mieterinteressen durch zeitgerechte Kommunikation Einrichtungen im Quartier in räumliche Veränderungen einbinden Belegungsmanagement von strategischer Bedeutung für soziale Stabilisierung 14. April 2014 Vergabeverfahren Soziale Stadt Rüdersdorf 11

12 Besondere Herausforderungen Ökonomische Voraussetzungen dauerhaft verbessern: Zugang zum ersten Arbeitsmarkt Verbesserung der Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten Beschäftigungs- und Qualifizierungsangebote Generationengerechte und -übergreifende Angebote zur Gestaltung des demografischen Wandels Aktivierung und Empowerment: niedrigschwellige Mitwirkungsmöglichkeiten im Erneuerungsprozess Zusammenspiel von Akteuren vor Ort und demokratischen Gremien in der Entscheidung über und in der Durchführung von Maßnahmen Soziale Stadt im Wohngebiet Brückenstraße/FER 12

13 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Für Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. 3. September 2014 Soziale Stadt im Wohngebiet Brückenstraße/FER 13

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