Auswirkungen auf KVA-Fernwärme

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Auswirkungen auf KVA-Fernwärme"

Transkript

1 Auswirkungen auf KVA-Fernwärme Pierre Ammann Präsident VBSA Genf Wie liberal ist der Abfallmarkt Schweiz heute? Treiber der Liberalisierung Was wird von einer Abfallliberalisierung erwartet? Auswirkung auf bestehende KVA-Fernwärmeversorgungen Impulse für KVA-Fernwärmeprojekte? Zeithorizont /Tendenzanalyse P A U L S C H E R R E R I N S T I T U T

2 Fernwärmetagung 2007 Liberalisierung Abfallmarkt: Auswirkungen auf KVA-Fernwärme Pierre Ammann, Präsident VBSA Die Schweizer Abfallwirtschaft bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen Monopol und freiem Markt. Kehricht aus Haushalten sowie kehrichtähnlicher Abfall aus Industrie und Gewerbe unterstehen gemäss USG dem Monopol der vom Kanton festgelegten Entsorgungsregion. Für die anderen Industrie- und Gewerbeabfälle sowie für Sonderabfall herrscht hingegen ein freier Markt. Zur klaren Abgrenzung sind weitergehende Regelungen durch die Behörden erforderlich. So wurde beispielsweise in Genf festgelegt, dass nur der rezyklierbare Abfall aus Industrie- und Gewerbe dem freien Markt unterliegt - der andere Abfall jedoch einer KVA zuzuweisen sei. Die Frage einer weitergehenden Liberalisierung wird in der Entsorgungsbranche kontrovers diskutiert - das Thema wurde deshalb auch in der Wirksamkeitsanalyse der Abfallpolitik des Bundes aufgegriffen (1). Wir erwarten, dass in den kommenden Jahren mehr Markt verlangt wird. Aktuell beschäftigt uns die Regelung bezüglich Import und Export von Kehricht und Sonderabfällen. Je nach Ansprechpartner wird entweder ein Schutz der inländischen privaten und öffentlichen Investitionen gefordert oder aber eine möglichst rasche und vollständige Marktöffnung gewünscht. Eine Betrachtung unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit sollte hier zu vernünftigen Lösungen führen. Im 2005 waren die KVA mit etwas mehr als 3 Millionen Tonnen Abfall gut ausgelastet - nicht zuletzt dank dem Import von 220'000 Tonnen Kehricht aus dem Ausland. Dadurch konnte einerseits die Umsetzung der Deponieverbote in den entsprechenden Ländern unterstützt, anderseits aber auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit intensiviert werden. Etwa um 2010 dürfte die Behandlungskapazität in Deutschland soweit erweitert sein, dass eine Aushilfe der Schweiz nicht mehr erforderlich ist. Die Einfuhr von Kehricht wird sich dann auf die Mengen beschränken, welche im Rahmen von grenznaher Zusammenarbeit über langfristige Verträge vereinbart wurden. Neben dem Rückgang der Importe dürfte auch die steigende Nachfrage an Ersatzbrennstoffen in den Zementwerken (2) den Abfallmarkt beeinflussen. Es ist absehbar, dass zusätzliche Abfälle für die Zementproduktion nur auf Kosten der Kehrichtmengen bereitgestellt werden können - beispielsweise durch Sortierung von Industrie- und Gewerbeabfällen. Mehr Liberalisierung, weniger Importe von Kehricht, zusätzliche Ersatzbrennsstoffe für die Zementwerke - wird es noch genug Fernwärme aus Abfallanlagen geben? Die Antwort ist eindeutig Ja - allerdings nur, wenn einige Rahmenbedingungen erfüllt sind: Die Verbrennungskapazitäten müssen dem Bedarf angepasst werden, damit der Druck des Marktes nicht zu einer ungesunden Entwicklung führt. Bei abnehmendem Abfallvolumen muss die Energie-Effizienz gesteigert werden. Studien und realisierte Projekte wie die Anlage der AVI Amsterdam zeigen, dass das Ziel mit den nötigen finanziellen Mittel erreichbar ist. Auch bei zunehmendem Fernwärmebedarf könnte die Stromproduktion dadurch beinahe verdoppelt werden. Damit solche Projekte finanzierbar sind, ist die Energie aus dem Sack - zu mindestens 50% Abfälle aus Biomasse - entsprechend zu honorieren. Dank dem hohen Erdölpreis, wird heute erwartet, dass die Fernwärme nicht nur zur Abgabe von Wärme, aber auch von Kälte ausgebaut wird (3). Grössere Wärmeabgabe durch das ganze Jahr wird ebenfalls dazu beitragen, dass Fernwärme und KVA s wirtschaftlicher betrieben werden. Literaturnachweis: (1) BAFU 2006: Nachhaltige Rohstoffnutzung und Abfallentsorgung, Grundlagen für die Gestaltung der zukünftigen Politik des Bundes (Reihe Umwelt-Wissen, 12-06) (2) Cemsuisse: Ansprache U. Sandmeier, GV 19. Juni 2006 und Kennzahlen 2005 (3) EcoHeatcool: Seminar 10. Oktober 2006, Brussel

3 Fernwärme DIE KOMFORT-ENERGIE Liberalisierung Abfallmarkt: Auswirkungen auf KVA-Fernwärme Pierre Ammann Präsident VBSA 1/12 Januar Tagung vom 18. Januar 2007 Liberalisierung Abfallmarkt: Auswirkungen auf KVA-Fernwärme Inhalt KVA Fernwärme: Stand 2005 Potentielle Aenderungen im Horizont 2015 Abfallverbrennung im Horizont 2015: Makrtliberalisierung usw. Steigerung der Nachfrage an Fernwärme Fernwärme 2015 und Klimapolitik Lösungsansätze 2/12 Januar Tagung vom 18. Januar

4 KVA-Fernwärme: Stand 2005 Nutzung KVA-Fernwärme: 2602 GWh 3/12 Januar Tagung vom 18. Januar 2007 KVA-Fernwärme: Potentielle Aenderungen im Horizont 2015 Prinzip 4/12 Januar Tagung vom 18. Januar

5 KVA-Fernwärme: Potentielle Aenderungen im Horizont 2015 Kapazitäts-Situation in Deutschland 5/12 Januar Tagung vom 18. Januar 2007 KVA-Fernwärme: Potentielle Aenderungen im Horizont 2015 BIP und Abfallmengen Trends 2015? 6/12 Januar Tagung vom 18. Januar

6 KVA-Fernwärme: Abfallverbrennung im Horizont 2015: Marktliberalisierung usw. Biomassenutzung (Neue erneuerbare Energien) Mehr Erstazbrennstoffe in Zementwerken (Finanzpolitik und Klimavereinbarung, Erhöhung der Klinkerproduktion) KVA s und Zemenwerke: Weniger Mitverbrennung von Klärschlamm (Phosphor-Rückgweinnung = Ressourcen-Schonung, erstes Ziel der Abfallpolitik des Bundes) Verbrennungskapazität muss gegebenfalls angepasst werden 7/12 Januar Tagung vom 18. Januar 2007 KVA-Fernwärme: Steigerung der Nachfrage an Fernwärme Attraktivität der Fernwärme steigt Erdölpreis steigt: Fernwärme wird attraktiver, Pay-back sinkt auf weniger als 5 Jahre Fernkälte wird ein seriöses Thema sogar im Norden (Bsp. Stockholm) 8/12 Januar Tagung vom 18. Januar

7 KVA-Fernwärme: Steigerung der Nachfrage an Fernwärme Wie steht es mit Fernkälte in der Schweiz? Es gibt ein Fernkälte Potential in der Schweiz Fernwärmepotential: Schweiz 20 TWh 9/12 Januar Tagung vom 18. Januar 2007 Fernwärme 2015: Ein Beitrag zur Klimapolitik Laut BFE: Stromknappheit ab 2020 Strom aus Gas-Kombikraftwerken: Nachfrage nach CO2-Minderungs-Massnahmen Fernwärme generell und KVA-Fernwärme im speziellen können einen namhaften Beitrag an CO2-Minderung leisten Energie aus der thermischen Abfallbehandlung ist die billigste erneuerbare Energie KVA-Strom wird heute schon in einigen Ländern zu 50% als erneuerbar anerkannt 10/12 Januar Tagung vom 18. Januar

8 Fernwärme 2015: Lösungsansätze KVA-Fernwärme sollte zertifiziert werden (VUE, TüV) Effizienzsteigerung der thermischen Behandlung: mit geeigneten Massnahmen kann die doppelte Menge an Energie produziert werden Finanzierung der Massnahmen dank dem erneuerbaren Anteil der KVA-Energie und dank den geringen Kosten der Effizienz- Steigerung Weitergehende Zusammenarbeit von Fernwärme, Abfall- Wirtschaft und Energie aus Infrastrukturanlagen muss gewährleistet sein 11/12 Januar Tagung vom 18. Januar 2007 Liberalisierung Abfallmarkt: Auswirkungen auf KVA- Fernwärme FAZIT Gute Auslatung der KVA s in 2005 Marktliberalisierung, Energie- und Klimapolitik werden eine Verminderung des Abfallmarktes für KVA s darstellen Fernwärme wird attraktiver dank hohen Erdölpreisen und Fernkälte wird salonfähig Die KVA s können optimiert werden um, bei steigender Nachfrage von Fernwärme, genug thermische Energie zu produzieren. Der erneuerbare Anteil muss aber anerkannt werden Enge Zusammenarbeit von Verbänden (Fernwärme, Abfallwirtschaft, Energie) ist unumgänglich um dieses Ziel zu erreichen 12/12 Januar Tagung vom 18. Januar

und Verwertungspotentialen in der Schweiz

und Verwertungspotentialen in der Schweiz Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Abteilung Abfall und Rohstoffe Übersicht zu Kunststoffmengen und Verwertungspotentialen in der

Mehr

Von der Verbrennung zum Recycling Wege zu einer umwelt - und verbraucherfreundlichen Abfallpolitik

Von der Verbrennung zum Recycling Wege zu einer umwelt - und verbraucherfreundlichen Abfallpolitik Von der Verbrennung zum Recycling Wege zu einer umwelt - und verbraucherfreundlichen Abfallpolitik Sascha Roth, 8.12.2015 NABU gibt es seit 116 Jahren 1899 als Bund für Vogelschutz gegründet über 540.000

Mehr

Entwicklung der Emissionen aus KVA

Entwicklung der Emissionen aus KVA Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Abteilung Luftreinhaltung und Chemikalien Entwicklung der Emissionen aus KVA VBSA-Tagung vom 1.

Mehr

Die KVA als Energielieferant. Technologieforum Weinfelden 26. Januar 2012

Die KVA als Energielieferant. Technologieforum Weinfelden 26. Januar 2012 Die KVA als Energielieferant Technologieforum Weinfelden 26. Januar 2012 Der Verband KVA Thurgau Verbandsgemeinden 66 Gemeinden 200 000 Einwohner Delegiertenversammlung 80 Delegierte Verwaltungsrat 14

Mehr

Ökostrom aus dem Berner Oberland Thun Solar AG nimmt Fotovoltaikanlage auf der Arena Thun in Betrieb

Ökostrom aus dem Berner Oberland Thun Solar AG nimmt Fotovoltaikanlage auf der Arena Thun in Betrieb Ökostrom aus dem Berner Oberland Thun Solar AG nimmt Fotovoltaikanlage auf der Arena Thun in Betrieb Medieninformation 21. September 2011 Daniel Schafer, CEO von Energie Wasser Bern Michael Gruber, Direktor

Mehr

Die Argumente für eine starke kommunale Abfallwirtschaft und gegen eine Liberalisieruing

Die Argumente für eine starke kommunale Abfallwirtschaft und gegen eine Liberalisieruing Gemeindekongress 14. Juni Die Argumente für eine starke kommunale Abfallwirtschaft und gegen eine Liberalisieruing Alex Bukowiecki Geschäftsführer Organisation Gliederung Fakten und Schätzungen zu Mengen

Mehr

Wie hoch ist der Stromverbrauch in der Energiewende?

Wie hoch ist der Stromverbrauch in der Energiewende? Wie hoch ist der Stromverbrauch in der Energiewende? Energiepolitische Zielszenarien 2050 Studie von Fh-IWES im Auftrag von Agora Energiewende Matthias Deutsch BERLIN, 8. JANUAR 2016 TWh Der sektorübergreifende

Mehr

Energie- und Klimaschutzkonzept Lahn-Dill

Energie- und Klimaschutzkonzept Lahn-Dill Lahn-Dill Klimakarawane Braunfels, Hüttenberg, Lahnau, Mittenaar, Schöffengrund, Waldsolms Wetzlar, 3.6.215 Endenergieverbrauch 213 gesamt: ca. 9. GWh Lahn-Dill-Kreis nach Verbrauchssektoren Aufteilung

Mehr

Stromperspektiven Schweiz: Welche Optionen haben wir?

Stromperspektiven Schweiz: Welche Optionen haben wir? Stromperspektiven Schweiz: Welche Optionen haben wir? 8. Ökologietagung VZK / H+ Olten, 8. September 2009 Niklaus Zepf Leiter Corporate Development 02.09.2009 / Seite 1 Problem 1: Die Stromlücke kommt

Mehr

Stromperspektiven 2020 neueste Erkenntnisse Energie-Trialog PSI Villigen, 20. Juni 2007

Stromperspektiven 2020 neueste Erkenntnisse Energie-Trialog PSI Villigen, 20. Juni 2007 Stromperspektiven 2020 neueste Erkenntnisse Energie-Trialog PSI Villigen, 20. Juni 2007 Niklaus Zepf Leiter Corporate Development Europa braucht dringend neue Kraftwerke 20. Juni 2007 / Seite 2 Der Stromverbrauch

Mehr

Vom Entsorger zum Erzeuger

Vom Entsorger zum Erzeuger Zwei Kreise, drei Gesellschaften, ein Auftrag. Vom Entsorger zum Erzeuger der Abfallgesellschaften Kreis Warendorf und Kreis Gütersloh 2 3 Gutes Klima auf Kreisebene Deponiegas + Verstromung KLIMABILANZ

Mehr

www.fws.ch Energieeffizienz = Wärmepumpen I 23. November 2013 I Bau, Holz, Energie Messe, Bern

www.fws.ch Energieeffizienz = Wärmepumpen I 23. November 2013 I Bau, Holz, Energie Messe, Bern Themen Stromlücke und Wärmepumpen Energiestrategie 2050, Revision Energie-Gesetz, CO 2 -Gesetz Medienkonferenz des Bundesrates vom 4.9.2013 von links: Pascal Previdoli, Stv. Direktor BFE, Walter Steinmann,

Mehr

Nachhaltig effizient: Flüssiggas Weniger Energie weniger Umweltbelastung mehr Leistung

Nachhaltig effizient: Flüssiggas Weniger Energie weniger Umweltbelastung mehr Leistung Nachhaltig effizient: Flüssiggas Weniger Energie weniger Umweltbelastung mehr Leistung Klimaschutz-Erklärung des Deutschen Verbands Flüssiggas DVFG Die Energie Flüssiggas ist eine schadstoffarme Energie

Mehr

Energieeffizienz in Tirol

Energieeffizienz in Tirol Energieeffizienz in Tirol 1 Energieeffizienz in Tirol Trends und Potenziale im Bereich des Stromverbrauchs und der Energieeffizienz in Tirol 1 Abstract In der Untersuchung werden Trends in der Effizienzsteigerung

Mehr

Florian Buchter Leiter Energieeffizienz Groupe E AG. Energy Forum Valais/Wallis 2014 17.06.2014 HES-SO Valais-Wallis Siders

Florian Buchter Leiter Energieeffizienz Groupe E AG. Energy Forum Valais/Wallis 2014 17.06.2014 HES-SO Valais-Wallis Siders DIE ENERGIEEFFIZIENZ IM DIENSTE DER UNTERNEHMEN KONKRETE BEISPIELE Florian Buchter Leiter Energieeffizienz AG Energy Forum Valais/Wallis 2014 17.06.2014 HES-SO Valais-Wallis Siders GROUPE E Energie- und

Mehr

TVA-Totalrevision erste Eindrücke

TVA-Totalrevision erste Eindrücke TVA-Totalrevision erste Eindrücke Robin Quartier, VBSA Vollversammlung Cercle Déchets, BAFU Kantone Abfallwirtschaft CH Die revidierte TVA setzt in sehr hohem Mass auf Zusammenarbeit und Kooperation zwischen

Mehr

Aktuelle wirtschaftliche Herausforderungen der Wasserkraft. Michael Wider, Leiter Generation SCCER-SoE, Zürich, 30. September 2014

Aktuelle wirtschaftliche Herausforderungen der Wasserkraft. Michael Wider, Leiter Generation SCCER-SoE, Zürich, 30. September 2014 Aktuelle wirtschaftliche Herausforderungen der Wasserkraft Michael Wider, Leiter Generation SCCER-SoE, Zürich, 30. September 2014 Wasserkraft ist die Schlüsseltechnologie für die Stromzukunft der Energiestrategie

Mehr

RecoPhos. ein innovatives Konzept zur Klärschlammverwertung. Präsentation Ostdeutsches Rohstoffsymposium Halle 13. November 2012

RecoPhos. ein innovatives Konzept zur Klärschlammverwertung. Präsentation Ostdeutsches Rohstoffsymposium Halle 13. November 2012 RecoPhos ein innovatives Konzept zur Klärschlammverwertung Präsentation Ostdeutsches Rohstoffsymposium Halle 13. November 2012 1. Grundlagen zum Phosphor Bedeutung Gewinnung 2. Phosphor als Sekundärrohstoff

Mehr

Stadt St.Gallen. «Energiekonzept EnK 3 2050» Bericht Stadtparlament

Stadt St.Gallen. «Energiekonzept EnK 3 2050» Bericht Stadtparlament Stadt St.Gallen «Energiekonzept EnK 3 2050» Bericht Stadtparlament Ablauf Energiekonzept «EnK2050» EnK 3 2050 «Wärme Elektrizität Mobilität» Massnahmen Schwerpunkte Wärme Elektrizität Mobilität Auswirkungen

Mehr

Stadtwerke als wichtige Akteure für eine zukunftsfähige Energieversorgung

Stadtwerke als wichtige Akteure für eine zukunftsfähige Energieversorgung Stadtwerke als wichtige Akteure für eine zukunftsfähige Energieversorgung Markus Sägesser, Direktor von Stadtwerk Winterthur Blue-Tech, 13. September 2012 Inhalt Stadtwerke in der Schweizer Energielandschaft

Mehr

Stromsituation in der Schweiz

Stromsituation in der Schweiz Stromsituation in der Schweiz A. Strom-Tatsachen Begriffsklärung und Grundlagen B. Akteure 1. Stromproduktion 2. Stromtransport 3. Stromverbrauch Stromsituation in der Schweiz A. Strom-Tatsachen A. Strom-Tatsachen:

Mehr

Die zukünftige Rolle der erneuerbaren Energien in der Stromversorgung

Die zukünftige Rolle der erneuerbaren Energien in der Stromversorgung Die zukünftige Rolle der erneuerbaren Energien in der Stromversorgung Dr. Armin Eberle, Leiter "Neue Energien", Centralschweizerische Kraftwerke CKW, Luzern Luzern, 25. Juni 2007 1 Agenda 1. Einführung

Mehr

Stadtreinigung Dresden GmbH

Stadtreinigung Dresden GmbH Modern, flexibel und immer für Sie da! Unternehmenspräsentation Stadtreinigung Dresden GmbH Seite 1 Auf einen Blick führendes Abfallwirtschaftsunternehmen im Großraum Dresden über 140 Jahre Erfahrung und

Mehr

Der Einfluss monovalenter Strom- Wärmepumpen auf den Bedarf an gesicherter Kraftwerksleistung. Michael Bräuninger. Nr. 5

Der Einfluss monovalenter Strom- Wärmepumpen auf den Bedarf an gesicherter Kraftwerksleistung. Michael Bräuninger. Nr. 5 RESULTS ERGEBNISSE Der Einfluss monovalenter Strom- Wärmepumpen auf den Bedarf an gesicherter Kraftwerksleistung Michael Bräuninger Nr. 5 Hamburg, August 2015 Der Einfluss monovalenter Strom- Wärmepumpen

Mehr

Betriebskosten, Energieeffizienz und CO 2 -Emissionen: Status Quo im Berliner Gebäudebestand

Betriebskosten, Energieeffizienz und CO 2 -Emissionen: Status Quo im Berliner Gebäudebestand Betriebskosten, Energieeffizienz und CO 2 -Emissionen: Status Quo im Berliner Gebäudebestand Ingrid Vogler Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.v. Tagung Klimaschutz im Berliner Gebäudebestand

Mehr

Das Schweizer Übertragungsnetz. Auftrag und Herausforderung für Swissgrid

Das Schweizer Übertragungsnetz. Auftrag und Herausforderung für Swissgrid Das Schweizer Übertragungsnetz Auftrag und Herausforderung für Swissgrid 2 Auftrag an Swissgrid Versorgungssicherheit als Auftrag für Swissgrid Wer ist Swissgrid? Die nationale Netzgesellschaft Mit dem

Mehr

Wie schliessen wir die Stromversorgungslücke?

Wie schliessen wir die Stromversorgungslücke? Der Biomasse-Prozess Wie schliessen wir die Stromversorgungslücke? Ansätze Ideen Diskussionen Fakten Die Schweiz importiert aktuell mehr Strom aus dem Ausland, als sie exportiert. Mittel-bis längerfristig

Mehr

Die Energiewirtschaft im Wandel: Übergang von zentraler zu dezentraler Erzeugungsstruktur

Die Energiewirtschaft im Wandel: Übergang von zentraler zu dezentraler Erzeugungsstruktur Die Energiewirtschaft im Wandel: Übergang von zentraler zu dezentraler Erzeugungsstruktur Helena Schweter ewi ER&S 8. Hochschultag ENERGIE 2015 Energy Research & Scenarios ggmbh Agenda 1. Motivation 2.

Mehr

Energieintensive Industrien in Deutschland (EID) Europäische Klimapolitik 2030 aus der Perspektive der Energieintensiven Industrien

Energieintensive Industrien in Deutschland (EID) Europäische Klimapolitik 2030 aus der Perspektive der Energieintensiven Industrien Energieintensive Industrien in Deutschland (EID) Europäische Klimapolitik 2030 aus der Perspektive der Energieintensiven Industrien Dr. Utz Tillmann Sprecher Energieintensive Industrien in Deutschland

Mehr

Kurze Vorstellung vom Verein InfraWatt Verein für Energienutzung aus Abwasser, Abfall, Abwärme und Trinkwasser

Kurze Vorstellung vom Verein InfraWatt Verein für Energienutzung aus Abwasser, Abfall, Abwärme und Trinkwasser Konferenz der Gebäudetechnik-Verbände (KGTV) 15. Nov. 2013 Zürich Kurze Vorstellung vom Verein InfraWatt Verein für Energienutzung aus Abwasser, Abfall, Abwärme und Trinkwasser Ernst A. Müller Geschäftsführer

Mehr

Die Wende in Zürich. Die Wende in Zürich 17.02.2015. Peter Steiner 1. 1854: Cholera in der Schweiz 1863: Neues Zürcher-Baugesetz mit der Kloakenreform

Die Wende in Zürich. Die Wende in Zürich 17.02.2015. Peter Steiner 1. 1854: Cholera in der Schweiz 1863: Neues Zürcher-Baugesetz mit der Kloakenreform Kloakenreform 1863 Die Wende in Zürich 1854: Cholera in der Schweiz 1863: Neues Zürcher-Baugesetz mit der Kloakenreform Modernisierung der Ehgräben - Fäkaliensammelbehälter Kloakenreform 1863 Einführung

Mehr

Agenda. 1. Energiepolitik auf staatlicher Ebene. 2. Steigerung der Energieeffizienz - Ansatzpunkte. 3. Beispiel für ein Investitionsprodukt

Agenda. 1. Energiepolitik auf staatlicher Ebene. 2. Steigerung der Energieeffizienz - Ansatzpunkte. 3. Beispiel für ein Investitionsprodukt Effizienz als nachhaltige Investmentchance 26. November 2008 Motor Summit 2008 Zürich Robert Hauser Leiter Nachhaltigkeitsresearch ZKB Investment Research Seite 1 Agenda 1. Energiepolitik auf staatlicher

Mehr

Energetische Biomassenutzung in Deutschland

Energetische Biomassenutzung in Deutschland Energetische Biomassenutzung in Deutschland Dr.-Ing. Janet Witt Fachgespräch Feste Biomasse im Rahmen der ENERTEC, Leipzig, 31.01.2013 Einleitung Bioenergie: Das Multitalent V i e l f ä l t i g e R o h

Mehr

Phosphor in der Schweiz Stoffflüsse, P-Rückgewinnung, Aktivitäten BAFU

Phosphor in der Schweiz Stoffflüsse, P-Rückgewinnung, Aktivitäten BAFU Federal Department of the Environment, Transport, Energy and Communications DETEC Federal Office for the Environment FOEN Abteilung Abfall und Rohstoffe Phosphor in der Schweiz Stoffflüsse, P-Rückgewinnung,

Mehr

E.3 Energieversorgung

E.3 Energieversorgung Staatsratsentscheid: Genehmigung durch den Bund: Interaktion mit anderen Blättern: D.1, E.1, E.4, E.5, E.6, E.7 Raumentwicklungsstrategie 5.1 : Günstige Bedingungen für die lokale und erneuerbare Energieproduktion

Mehr

Stromversorgung in der Türkei. Emrah Vural PEESE, 308680

Stromversorgung in der Türkei. Emrah Vural PEESE, 308680 Stromversorgung in der Türkei Emrah Vural PEESE, 308680 Inhalt Stromverbrauch in der Türkei Stromerzeugung aus fossilen Kraftwerken Stromerzeugung aus Wasserkraftwerken Stromerzeugung aus erneuerbaren

Mehr

Aeneas Wanner Geschäftsleiter Energie Zukunft Schweiz

Aeneas Wanner Geschäftsleiter Energie Zukunft Schweiz WKK Tagung Einführung WKK Aeneas Wanner Geschäftsleiter Energie Zukunft Schweiz 20.03.2012 1 1 Energie Zukunft Schweiz - gemeinsam die Energiewende schaffen Energieeffizienz Entwicklung und Umsetzung Förderprogramm

Mehr

Erneuerbare Energie. Vision und Strategie. Bruno Hürlimann, Leiter Erneuerbare Energie und Energieeffizienz, ewz, Zürich

Erneuerbare Energie. Vision und Strategie. Bruno Hürlimann, Leiter Erneuerbare Energie und Energieeffizienz, ewz, Zürich Erneuerbare Energie. Vision und Strategie. Bruno Hürlimann, Leiter Erneuerbare Energie und Energieeffizienz, ewz, Zürich Leitbild von ewz. Unsere Mission. ewz ist vom Volk beauftragt die Stadt Zürich und

Mehr

Energiepolitischer Rahmen in Europa Drei ambitionierte Ziele für das Jahr 2020

Energiepolitischer Rahmen in Europa Drei ambitionierte Ziele für das Jahr 2020 8. Energie-Gipfel im Kanton Aarau, Spreitenbach, 13. September 2012 Prof. Dr.-Ing. Jochen Kreusel Technologische Voraussetzungen für die Energiewende 13.09.2012 EnergiegipfelAarau_20120913.ppt GF-SG 1

Mehr

Die deutsche Energiewende Die Rolle von Erdgas. Michael Bräuninger

Die deutsche Energiewende Die Rolle von Erdgas. Michael Bräuninger Die deutsche Energiewende Die Rolle von Erdgas Michael Bräuninger Entwicklung des Verbrauchs fossiler Energieträger 6.000 PJ 5.500 5.000 4.500 4.000 3.500 3.000 Mineralöl Erdgas Steinkohle Braunkohle 2.500

Mehr

ÖKOSTROM die ERNEUERBARE ENERGIE FREI VON KERNENERGIE, NAHEzU CO -NEUTRAl, 2 AUS SCHWEIzERISCHER PRODUKTION

ÖKOSTROM die ERNEUERBARE ENERGIE FREI VON KERNENERGIE, NAHEzU CO -NEUTRAl, 2 AUS SCHWEIzERISCHER PRODUKTION ÖKOSTROM die erneuerbare Energie FREI VON kernenergie, nahezu co 2 -neutral, aus SCHWEIZERISCHER produktion Mit fast 60 Prozent ist Wasserkraft die wichtigste erneuerbare Energiequelle der Schweiz. ÖKOSTROM

Mehr

Die Beschäftigungseffekte der Energiewende

Die Beschäftigungseffekte der Energiewende Die Beschäftigungseffekte der Energiewende Eine Expertise für den Bundesverband WindEnergie e.v. und die Deutsche Messe AG Hannover, 14. April 2015 Agenda Theoretischer Hintergrund Beschäftigungseffekte

Mehr

NEUES Tarifkonzept 2014. Einfach mehr trennen, Umwelt schützen und Geld sparen!

NEUES Tarifkonzept 2014. Einfach mehr trennen, Umwelt schützen und Geld sparen! NEUES Tarifkonzept 2014 Einfach mehr trennen, Umwelt schützen und Geld sparen! DAS NEUE TARIFKONZEPT FairPay Liebe Kundinnen und Kunden! Wenn Sie mehr Abfälle trennen, schützen Sie die Umwelt und können

Mehr

Trends und neue Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft - energytalk Graz

Trends und neue Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft - energytalk Graz 1 Trends und neue Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft - energytalk Graz Vorstand DI(FH) Mag.(FH) Martin Graf, MBA Energie-Control Austria 15. Jänner 2014 Die weltweite Nachfrage nach Energie steigt

Mehr

urban mining Schliessung der Stoffkreisläufe mit Innovation

urban mining Schliessung der Stoffkreisläufe mit Innovation urban mining Schliessung der Stoffkreisläufe mit Innovation 6. Mai 2015 Patric Van der Haegen Unternehmungen Kurzvorstellung Unternehmungen 6. Mai 2015 Patric Van der Haegen Unternehmungen Kurzportrait

Mehr

Biogene Abfälle im Spannungsfeld zwischen Umwelt- und Energiepolitik. Biomasse in der Schweiz

Biogene Abfälle im Spannungsfeld zwischen Umwelt- und Energiepolitik. Biomasse in der Schweiz Fede ral Depa rtme nt of the Envir onme nt, Trans port, Energy and Communic ations DETEC Federal Offi ce for the Environme nt FOEN Abteilung Abfall u nd Rohs toffe Biogene Abfälle im Spannungsfeld zwischen

Mehr

Energieeffizienz und Klimaschutz der EWR GmbH

Energieeffizienz und Klimaschutz der EWR GmbH Energieeffizienz und Klimaschutz der EWR GmbH Beispiele für umgesetzte Maßnahmen im lokalen Netzwerk der beteiligten Marktpartner - Klaus Zehrtner, Leiter Energiedienstleistungen EWR - 27% 29% 28% Verluste

Mehr

Phosphorrückgewinnung aus Abwasser:

Phosphorrückgewinnung aus Abwasser: Kanton Zürich Amt für Abfall, Wasser, Luft und Energie (AWEL) Phosphorrückgewinnung aus Abwasser: Strategie und Umsetzung im Kanton Zürich Dr. Leo S. Morf i-net Technology Event «Rückgewinnung von Phosphor

Mehr

Windenergie & Solarthermie in Ägypten. Perspektiven der Erneuerbaren Energien In Ägypten - Fact Sheet

Windenergie & Solarthermie in Ägypten. Perspektiven der Erneuerbaren Energien In Ägypten - Fact Sheet Windenergie & Solarthermie in Ägypten Perspektiven der Erneuerbaren Energien In Ägypten - Fact Sheet Perspektiven der Erneuerbaren Energien in Ägypten Fact Sheet Jahr I. Ägypten s BIP Entwicklung ( * Prognose

Mehr

Sammlung und Behandlung von Sperr- und Gewerbemüll Analyse und Ausgangslage in Österreich

Sammlung und Behandlung von Sperr- und Gewerbemüll Analyse und Ausgangslage in Österreich Sammlung und Behandlung von Sperr- und Gewerbemüll Analyse und Ausgangslage in Österreich Ing. Mag. Walter HAUER Inhalt Begriffsbestimmung Zusammensetzung und Sammlung von Sperrmüll Mengen und Behandlung

Mehr

Der Minergie-Boom unter der Lupe

Der Minergie-Boom unter der Lupe Der Minergie-Boom unter der Lupe Hauptergebnisse der ZKB-Marktanalyse Dr. Marco Salvi Leiter Immobilien- und Kreditrisiken Financial Engineering Zürcher Kantonalbank WWF-Tagung, Ittingen Zwei Nachrichten

Mehr

Energiewende Bayern. Anforderungen an eine zukunftsfähige Energiepolitik. 9. Juli 2012

Energiewende Bayern. Anforderungen an eine zukunftsfähige Energiepolitik. 9. Juli 2012 Energiewende Bayern Anforderungen an eine zukunftsfähige Energiepolitik 9. Juli 2012 herbert.barthel@bund-naturschutz.de Energiewende Bayern Ethische Gründe! Menschenrechte - Unser Strom kommt nicht aus

Mehr

KLIMASCHUTZ IN PFAFFENHOFEN Wo steht die Stadt und was ist möglich?

KLIMASCHUTZ IN PFAFFENHOFEN Wo steht die Stadt und was ist möglich? KLIMASCHUTZ IN PFAFFENHOFEN Wo steht die Stadt und was ist möglich? AUFTAKTVERANSTALTUNG 14.MAI 2012 Mirjam Schumm, Green City Energy Gliederung Wer sind wir? Wo steht die Stadt Pfaffenhofen heute? Welche

Mehr

DIE ZUKUNFT VON ENERGIE UND KLIMASCHUTZ IN ÖSTERREICH

DIE ZUKUNFT VON ENERGIE UND KLIMASCHUTZ IN ÖSTERREICH FACTSHEET DIE ZUKUNFT VON ENERGIE UND KLIMASCHUTZ IN ÖSTERREICH Die Temperaturen steigen, das Klima wandelt sich dramatisch. Die Folgen wie Schneemangel, Waldbrände oder Überschwemmungen werden auch in

Mehr

Vom Entsorger zum Erzeuger 2014

Vom Entsorger zum Erzeuger 2014 Zwei Kreise, drei Gesellschaften, ein Auftrag. Vom Entsorger zum Erzeuger Klimabilanz der Abfallgesellschaften Kreis Warendorf und Kreis Gütersloh 2 Klimabilanz Gutes Klima auf Kreisebene KLIMABILANZ DER

Mehr

Veredlung von Mineralstoffen aus Abfall Darstellung anhand des NMT-Verfahrens

Veredlung von Mineralstoffen aus Abfall Darstellung anhand des NMT-Verfahrens Veredlung von Mineralstoffen aus Abfall Darstellung anhand des NMT-Verfahrens Dipl.-Biol. Kirsten Schu SCHU AG Schaffhauser Umwelttechnik Schaffhausen, Schweiz Berliner Rohstoff- und Recyclingkonferenz

Mehr

Energiestrategie 2012 Strategie des Regierungsrates für die Energiepolitik des Kantons Basel-Landschaft

Energiestrategie 2012 Strategie des Regierungsrates für die Energiepolitik des Kantons Basel-Landschaft Energiestrategie 2012 Strategie des Regierungsrates für die Energiepolitik des Kantons Basel-Landschaft CO2 IMPRESSUM Strategie des Regierungsrates für die Energiepolitik des Kantons Basel-Landschaft Kurztitel:

Mehr

Road Map Erneuerbare Energien Schweiz

Road Map Erneuerbare Energien Schweiz Road Map Erneuerbare Energien Schweiz Eine Analyse zur Erschliessung der Potenziale bis 2050 Prof. Andreas Zuberbühler Präsident Wissenschaftlicher Beirat Inhalt Einführung Quellen für einheimische, erneuerbare

Mehr

Schweiz - Umsetzung am Beispiel espe des Kantons Zürich

Schweiz - Umsetzung am Beispiel espe des Kantons Zürich P-Strategie der Schweiz - Umsetzung am Beispiel espe des Kantons Zürich Dr. Leo S. Morf Amt für Abfall, Wasser, Luft und Energie (AWEL), Kanton Zürich, Schweiz Info-Veranstaltung BMU, UBA zur Phosphorrückgewinnung

Mehr

Stellenwert der energetischen Verwertung von Restfraktionen Trennen und verbrennen?

Stellenwert der energetischen Verwertung von Restfraktionen Trennen und verbrennen? Stellenwert der energetischen Verwertung von Restfraktionen Trennen und verbrennen? 19. Kölner Abfalltage 2. und 3. November 2010 in Köln Peter Quicker, Yves Noel www.teer.rwth-aachen.de Vorstellung L

Mehr

Edwin van Velzen, Mitglied der Geschäftsleitung Leiter Vertrieb & Marketing, IWB Industrielle Werke Basel. Jahrestagung ASPO Schweiz, 29.09.

Edwin van Velzen, Mitglied der Geschäftsleitung Leiter Vertrieb & Marketing, IWB Industrielle Werke Basel. Jahrestagung ASPO Schweiz, 29.09. Edwin van Velzen, Mitglied der Geschäftsleitung Leiter Vertrieb & Marketing, IWB Industrielle Werke Basel Jahrestagung ASPO Schweiz, 29.09.2012 Profil IWB Industrielle Werke Basel Die IWB versorgen ihre

Mehr

V DZ. Diskussionsgrundlage für die Zuteilung von Emissionsrechten am Beispiel der Zementindustrie

V DZ. Diskussionsgrundlage für die Zuteilung von Emissionsrechten am Beispiel der Zementindustrie V DZ Verein Deutscher Zementwerke e.v. Forschungsinstitut der Zementindustrie Diskussionsgrundlage für die Zuteilung von Emissionsrechten am Beispiel der Zementindustrie 1. Zugrunde liegende Prinzipien

Mehr

Fernwärme 3.0 - Strategien für eine zukunftsorientierte Fernwärmepolitik -

Fernwärme 3.0 - Strategien für eine zukunftsorientierte Fernwärmepolitik - Fernwärme 3.0 - Strategien für eine zukunftsorientierte Fernwärmepolitik - Städtische Wärmenetze Wien, 29. Jänner 2016 Christian Maaß Vorstellung Hamburg Institut Inhabergeführtes Forschungsund Beratungsunternehmen

Mehr

Energiegesetz Art. 18a Grossverbraucher Die drei Vollzugsvarianten: Beschrieb und Entscheidungshilfe

Energiegesetz Art. 18a Grossverbraucher Die drei Vollzugsvarianten: Beschrieb und Entscheidungshilfe Service de l'énergie SdE Amt für Energie AfE Bd de Pérolles 25, Case postale 1350, 1701 Fribourg T +41 26 305 28 41, F +41 26 305 28 48 www.fr.ch/sde Energiegesetz Art. 18a Grossverbraucher Die drei Vollzugsvarianten:

Mehr

1.3 Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung. Einkommensentstehung, -verwendung und -verteilung

1.3 Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung. Einkommensentstehung, -verwendung und -verteilung 1.3 Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Angebot, Nachfrage und Verteilung Angebot (Entstehung) : Y = Y(K,L, Know How) Nachfrage (Verwendung): Y = C+I+G+Ex-Im Einkommen (Verteilung): Y D (T ind Z) =

Mehr

Zukunft der Wasserkraft in der Schweiz Chancen und Grenzen

Zukunft der Wasserkraft in der Schweiz Chancen und Grenzen Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Energie BFE Zukunft der Wasserkraft in der Schweiz Chancen und Grenzen Dr.-Ing. Klaus Jorde Entec Consulting

Mehr

Das neue Segment verlangt eine andere Marktbearbeitung.

Das neue Segment verlangt eine andere Marktbearbeitung. Preise und Kosten Was wir von unseren Nachbarn lernen können Solarwärme Tagung, 12. November 2014 Sabine Perch-Nielsen, Michel Müller Das neue Segment verlangt eine andere Marktbearbeitung. hoher Wirkungsgrad

Mehr

Öko-Strom macht weiter Profit

Öko-Strom macht weiter Profit PRESSEINFORMATION August 2014 Öko-Strom macht weiter Profit Für Eigenheime: Strom selbst nutzen, neue Batteriespeicher, Förderungen mit Photovoltaik-Anlagen lässt sich auch künftig umweltfreundlich bares

Mehr

Erneuerbare Energien reicht die Kraft von Sonne, Wind und Wasser?

Erneuerbare Energien reicht die Kraft von Sonne, Wind und Wasser? Fokus Schweiz Erneuerbare Energien reicht die Kraft von Sonne, Wind und Wasser? Marco Berg, Präsident Energiekommission und Geschäftsführer Klimarappen Die Schweiz verfügt über ein beträchtliches technisch

Mehr

Vier regionale Annahmezentren

Vier regionale Annahmezentren Recycling von Plastikflaschen Kooperation mit Migros Recyclingkongress Gemeinden 2015 Dienstleistungen für Gemeinden Kehrichtsammlung Sammelpunkte 12 400 Sammelfahrzeuge 8 Abfallmenge 34 000 t Ab 2014

Mehr

Die Bedeutung und Entwicklung der regenerativen Energien in Deutschland

Die Bedeutung und Entwicklung der regenerativen Energien in Deutschland Die Bedeutung und Entwicklung der regenerativen Energien in Deutschland Tarek Al-Wazir, MdL Fraktions- und Landesvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen 1 Warum sind Erneuerbare Energien und Effizienztechnologien

Mehr

Ergebnisse: Autonomie

Ergebnisse: Autonomie Ergebnisse: Autonomie Autonomiegrad Primärenergieversorgung 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% Import und fossile Energieträger Regionale erneuerbare Produktion 44 Ergebnisse: 2000 Watt? [Watt

Mehr

DIV / Abteilung Energie Förderung von Solarstromanlagen

DIV / Abteilung Energie Förderung von Solarstromanlagen DIV / Abteilung Energie Förderung von Solarstromanlagen Lukas Jarc Abteilung Energie Peak Oil eine volkswirtschaftliche Herausforderung Erdölfunde rückgängig Erdölreserven abnehmend Nachfrage steigend

Mehr

Die Solarwirtschaft in Deutschland aktueller Stand und Ausblick

Die Solarwirtschaft in Deutschland aktueller Stand und Ausblick Die Solarwirtschaft in Deutschland aktueller Stand und Ausblick Dr.-Ing. Brigitte Schmidt, Vorstand Eurosolar, Bonn Eurosolar-Regionalgruppe MV, Triwalk Inhalt Energieverbrauch und Energiekosten Aktuelle

Mehr

1. Einleitung, Vorgehen 1. 2. Siedlungsabfälle 2. 3. Abfallbehandlungsanlagen 5

1. Einleitung, Vorgehen 1. 2. Siedlungsabfälle 2. 3. Abfallbehandlungsanlagen 5 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung, Vorgehen 1 2. Siedlungsabfälle 2 2.1 Kehricht, Sperrgut und Separatsammlungen (öffentliche Abfallentsorgung der Gemeinden) 2 2.2 Sonderabfälle aus Haushalten (Sammelstellen

Mehr

Stromerzeugung in der Wohnungswirtschaft neue Wege für den Klimaschutz

Stromerzeugung in der Wohnungswirtschaft neue Wege für den Klimaschutz e ee e - KONZEPTE Stromerzeugung in der Wohnungswirtschaft neue Wege für den Klimaschutz Mieterstromprojekte 1 Ansichten eines Energieversorgers Thomas Leidreiter Mieterstromprojekte Marktplatz: Innovative

Mehr

Dezentrale vs. zentrale Wärmeversorgung für Haushalte in Schleswig Holstein am Beispiel Energieregion WindWärme Dithmarschen und Nordfriesland

Dezentrale vs. zentrale Wärmeversorgung für Haushalte in Schleswig Holstein am Beispiel Energieregion WindWärme Dithmarschen und Nordfriesland Dezentrale vs. zentrale Wärmeversorgung für Haushalte in Schleswig Holstein am Beispiel Energieregion WindWärme Dithmarschen und Nordfriesland 26.05.2014 Prof. Dr. rer. nat. Rainer Duttmann Prof. Dr. Ing.

Mehr

FUR UNSERE UMWELT, FUR UNSERE ZUKUNFT THINK GREEN! @ GKN BONN

FUR UNSERE UMWELT, FUR UNSERE ZUKUNFT THINK GREEN! @ GKN BONN FUR UNSERE UMWELT, FUR UNSERE ZUKUNFT THINK GREEN! @ GKN BONN TM PULVERMETALLURGIE - EINE GRUNE TECHNOLOGIE 330 Millionen Präzisionsbauteile aus Metallpulver verlassen jährlich unser Unternehmen. Sie finden

Mehr

Kosten und Leistungen der kommunalen Abfallwirtschaft

Kosten und Leistungen der kommunalen Abfallwirtschaft Kosten und Leistungen der kommunalen Abfallwirtschaft Resultate der Umfrage 2009 Hasi Schwarzenbach Präsident Fachgruppe Abfälle KommunaleInfrastruktur -EineOrganisationdes Schweizerischen Städteverbandes

Mehr

Strommarkt heute und morgen

Strommarkt heute und morgen Strommarkt heute und morgen Dr. Leonhard Birnbaum Jahrestagung Zement, 27.09.2011 in Düsseldorf RWE AG Dr. Leonhard Birnbaum 27.9.2011 SEITE 1 Der Strommarkt im Wandel Strommarkt gestern Strommarkt heute

Mehr

arvato Systems Energieeffizienzsteigerungs-Prozess

arvato Systems Energieeffizienzsteigerungs-Prozess arvato Systems Energieeffizienzsteigerungs-Prozess arvato Systems IT for Better Business. Zahlen & Fakten Rund 308 Mio. Umsatz* Mehr als 2.500 Mitarbeiter Über 30 Jahre Erfahrung in IT Dienstleistungen

Mehr

Arbeitsplätze mit erneuerbaren Energien

Arbeitsplätze mit erneuerbaren Energien 10 mehr Arbeitsplätze mit erneuerbaren Energien Erneuerbare Energien bieten 10 mehr Arbeitsplätze als AKW. Atomkraft = Auslaufmodell! Photovoltaik- und Windkraftwerke umfassen mehr als die Hälfte des europäischen

Mehr

Mit Schwung in die neue Energiezukunft GV Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz

Mit Schwung in die neue Energiezukunft GV Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz Mit Schwung in die neue Energiezukunft GV Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz Daniel Büchel Bundesamt für Energie, Vizedirektor und Programmleiter Energie Schweiz 18. April 2012 3937969 Die Perspektiven

Mehr

ETG Energietechnische Gesellschaft im VDE. Treffen BV s und ETG, Frankfurt, 7.10.2008 Deutsche Umwelthilfe, Berlin, 13.10.2008 1

ETG Energietechnische Gesellschaft im VDE. Treffen BV s und ETG, Frankfurt, 7.10.2008 Deutsche Umwelthilfe, Berlin, 13.10.2008 1 ETG Energietechnische Gesellschaft im VDE 1 ETG Energietechnische Gesellschaft im VDE Energieeffizienz zwischen Realität und Vision Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Schröppel 2 Inhalt 1. Einleitung 2. Entwicklung

Mehr

Von der Abfall- zur Kreislaufwirtschaft. Die Strategie des Bundes

Von der Abfall- zur Kreislaufwirtschaft. Die Strategie des Bundes Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Abteilung Abfall und Von der Abfall- zur Kreislaufwirtschaft Die Strategie des Bundes Dr. Michel

Mehr

Abschlusspräsentation Energienutzungsplan Rohrdorf

Abschlusspräsentation Energienutzungsplan Rohrdorf 18.09.2014 ecb GmbH & Co.KG Hochriesstraße 36 83209 Prien am Chiemsee Inhalt 1) Ist-Zustandsanalyse 2) Potenzialanalyse 3) Konzept und Maßnahmen 4) Fazit 18.09.2014 2 1. Ist-Zustand Strom & Wärme Aufteilung

Mehr

Energieeffizienz für Unternehmen

Energieeffizienz für Unternehmen Kanton Zürich Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft Abteilung Energie Energieeffizienz für Unternehmen im Kanton Zürich Ziele, Rahmenbedingungen und Chancen Öbu-Apéro 3/2015, Zürich-Flughafen, 12. Mai

Mehr

Strategische Bedeutung von ICT und Data Center in der Schweiz Gedanken aus politischer Sicht. 22.05.2013 / Thomas Maier

Strategische Bedeutung von ICT und Data Center in der Schweiz Gedanken aus politischer Sicht. 22.05.2013 / Thomas Maier Strategische Bedeutung von ICT und Data Center in der Schweiz Gedanken aus politischer Sicht 22.05.2013 / Thomas Maier Agenda 1) Grosse politische Herausforderungen 2) Die Lösungen und Ziele 3) Umsetzung

Mehr

Anschalten? Umdenken! energieeffizienzkonzept Aachen

Anschalten? Umdenken! energieeffizienzkonzept Aachen Anschalten? Umdenken! energieeffizienzkonzept Aachen Dipl.-Ing. Benjamin Bornefeld, STAWAG Stadtwerke Aachen AG 29.10.2008WS EMSAITEK Frankfurt, 21.01.2010 Dipl.-Ing. Benjamin Bornefeld ÖKOPROFIT Aachen

Mehr

Energieeffizienz thermischer Anlagen und von Abfallverwertungssystemen

Energieeffizienz thermischer Anlagen und von Abfallverwertungssystemen Energieeffizienz thermischer Anlagen und von Abfallverwertungssystemen Obwohl bei MBA mit der heizwertreichen Fraktion nur eine Teilmenge energetisch verwertet wird, können... höhere Energieanteile in

Mehr

Die Rolle des freiwilligen Ökostrommarkts

Die Rolle des freiwilligen Ökostrommarkts Die Rolle des freiwilligen Ökostrommarkts Dominik Seebach Freiburg, 27. September 2013 Welche Rolle spielt das Öko-Institut beim Thema Ökostrom? Zahlreiche Forschungsprojekte zu den Themen Ökostrom und

Mehr

green IT Beratungsbüro

green IT Beratungsbüro green IT Beratungsbüro Green IT endlich vor dem Durchbruch oder Selbstverständlichkeit? Florian König Green IT Beratungsbüro, BITKOM e.v. 25. November 2010 Keynote, Business Partnering Convention 2010,

Mehr

Kommunale Energiestrategien

Kommunale Energiestrategien Kommunale strategien Integriertes Klimaschutzkonzept Stadt Oelde 1 Inhalt situation in Deutschland Regionale konzepte steckbrief der Stadt Oelde Fazit 2 situation Szenario der Weltöl-und Gasförderung (Quelle:

Mehr

Lokal, regional, national, global Die Perspektiven der Energiestrategie 2050. Dr. Walter Steinmann, Direktor, Bundesamt für Energie

Lokal, regional, national, global Die Perspektiven der Energiestrategie 2050. Dr. Walter Steinmann, Direktor, Bundesamt für Energie Lokal, regional, national, global Die Perspektiven der Energiestrategie 2050 Dr. Walter Steinmann, Direktor, Bundesamt für Energie Globales Umfeld Steigende Nachfrage nach Energie Quelle: IEA, World Energy

Mehr

Erneuerbare Energien in Deutschland auf einen Blick

Erneuerbare Energien in Deutschland auf einen Blick Erneuerbare Energien in Deutschland auf einen Blick 12. März 2012 in Bratislava, Slowakei Antje Kramer, eclareon GmbH Management Consultants im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

Mehr

Erneuerbare Energien im Eigenheim

Erneuerbare Energien im Eigenheim Erneuerbare Energien im Eigenheim Frutigen, 22.4.13 Ulrich Nyffenegger Leiter Energiefachstelle Amt für Umweltkoordination und Energie, 1 Übersicht Einführung Anforderungen an Energieerzeugung Möglichkeiten

Mehr

Stromzukunft Schweiz. Welche Optionen haben wir für unsere Stromversorgung von morgen? Axpo Holding AG

Stromzukunft Schweiz. Welche Optionen haben wir für unsere Stromversorgung von morgen? Axpo Holding AG Stromzukunft Schweiz Welche Optionen haben wir für unsere Stromversorgung von morgen? Axpo Holding AG Gestern und heute Von den Ersatz-Kernkraftwerken zum Atomausstieg Seite 2 Tsunami trifft Fukushima

Mehr

Energiestrategie 2050: Europäische Entwicklung & Herausforderungen. Pascal Previdoli, stv. Direktor, Bundesamt für Energie

Energiestrategie 2050: Europäische Entwicklung & Herausforderungen. Pascal Previdoli, stv. Direktor, Bundesamt für Energie Energiestrategie 2050: Europäische Entwicklung & Herausforderungen, stv. Direktor, Bundesamt für Energie Energiestrategie 2050: Darum geht es Versorgungssicherheit Technische Sicherheit Umweltverträglichkeit

Mehr

SaarLB-Trendstudie Erneuerbare Energien

SaarLB-Trendstudie Erneuerbare Energien SaarLB-Trendstudie Erneuerbare Energien Agenda SaarLB-Trendstudie 1. Eckdaten der Befragung 2. Allgemeine Einschätzung von EE; Chance oder Risiko? 3. Hauptgründe + Trends für den Einsatz von EE 4. Stärkerer

Mehr

Energy from Waste Eine Interpretation aus Sicht der MVV Umwelt

Energy from Waste Eine Interpretation aus Sicht der MVV Umwelt Energy from Waste Eine Interpretation aus Sicht der MVV Umwelt Energy from Waste / Energie aus Abfall. verhindert die Deponierung nicht vorbehandelter Abfälle und machte die Einhaltung der TASi 2005 erst

Mehr