Familie als gesellschaftliches Subsystem lässt sich aber nicht bruchlos in diesen Modernisierungsprozess

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1 1 SIGRID EBERT Das Kind als Bürger Erziehung zwischen Schutz und Selbstbestimmung des Kindes 1 In der Bielefelder Erklärung zur Kinder- und Jugendpolitik in Deutschland, die von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Sonderforschungsbereiches Prävention und Intervention im Kinder- und Jugendalter im Juni 1997 verabschiedet wurde, wird u.a. auf die starken Veränderungen der Lebensphase Kindheit in westlichen Gesellschaften hingewiesen. Ursächlich dafür sei vor allem die Freisetzung aus traditionellen Vorstellungen von Kindheit und Jugend. Es wird ausgeführt, dass zwar die meisten Kinder von dieser Entwicklung profitieren, indem sie ihr Leben relativ früh in die eigene Hand nehmen und gestalten. Ein immer größer werdender Anteil der jungen Generation aber leide unter dieser Entwicklung. Bei einer wachsenden Zahl von Kindern und Jugendlichen zeigen sich körperliche, seelische und soziale Überforderungen. In den öffentlichen Auseinandersetzungen werden diese psychosozialen Problemlagen zwar als individuelle Defizite von Kindern und Jugendlichen problematisiert, nicht aber die Voraussetzungen und die Lebensbedingungen, die auf der Grundlage des Generationsvertrages die Erwachsenengeneration der heranwachsenden Generation vorzuhalten verpflichtet ist. Kindheit und Familie Die Soziologie beschreibt mit den Begriffen Individualisierung und Pluralisierung einen tiefgreifenden Strukturwandel der Gesellschaft, der auch in sozialen Wandlungsprozessen der Familie sichtbar wird. Sie spricht von einem Modernisierungsprozess in westlichen Gesellschaften, der vor allem an den Merkmalen Gleichheit und Autonomie der Menschen festgemacht wird. Familie als gesellschaftliches Subsystem lässt sich aber nicht bruchlos in diesen Modernisierungsprozess einpassen. Das Familiensystem zeichnet sich durch Ungleichheit aus und die Autonomie des Individiuums wird in der Familie gerade durch die emotionale Verbindlichkeit und Verantwortung untereinander aufgehoben. Die Entwicklungschancen von Kindern in der frühen Kindheit werden nachhaltig von Problemen des familialen Zusammenlebens berührt. So haben der Rollenwandel der Frauen d.h. konkret die zunehmende Erwerbsorientierung der Frauen und das häufigere Auseinanderbrechen der Ehen ebenso unmittelbare Konsequenzen für die familiale Erziehungsleistung wie die Zunahme alleinerziehender Elternteile. Noch werden ca. 90% der Kinder in Ehen geboren, auch wenn diese nur noch zu 80% bestehen, wenn die Kinder 10 Jahre alt sind. Trotz vielfältigen Scheiterns bleibt der Wunsch, ja die Sehnsucht der Menschen nach dieser Form des Zusammenlebens mit Kindern, denn die Wiederverheiratungs-quote ist sehr hoch. Darin drückt sich aber auch der kindbezogene Aspekt der Ehe aus, der weniger in der Gestaltung der sexuellen Beziehung liegt als vielmehr im Konsens der Partner, die Lebensbedingungen ihres Kindes zu sichern. Ich möchte an dieser Stelle dafür einen Begriff einführen, der so gar nicht in die Moderne zu passen scheint, den der Fürsorge. Fürsorge meint menschliche Zuwendung für andere, nicht nur wenn sie auf Hilfe angewiesen sind. Fürsorge meint auch, sich auf den anderen einzulassen, sich zu binden und die Bereitschaft, Verantwortung für Beziehungen zu übernehmen. In einer Untersuchung von 1993 gingen Michaela Ulich und Pamela Oberhuemer der Frage nach, welche Bilder denn Kinder mit Familie verknüpfen. (Oberhuemer 1994) Kinder wünschen Nähe, Zusammengehörigkeit, Sicherheit, Verlässlichkeit, Akzeptanz und Angenom- 1 Beitrag auf der Bundesfachtagung der PFV Auch Kinder sind Bürger, Kindergarten- und Kinderpolitik in Deutschland am 23./24.April 1998 in Berlin

2 2 mensein. Streit, Zwietracht, Trennung, Ablehnung bzw. Kränkungen machen sie wie Erwachsene auch unsicher. Das Wunschbild, das Kinder von der Familie haben, ist nicht überraschend. Unbehagen macht, dass wir als Erwachsene trotz besseren Wissens nicht in der Lage sind, diesen Wünschen immer gerecht zu werden. In solchen Konflikten neigen auch Experten dazu, Kindheit zu verklären. Nicht, dass sie nun wie es häufig in der Erwachsenenwelt geschieht, die Kindheit als heile Welt, womöglich als unschuldige Welt darstellen, eher schon, dass sie die kindliche Welt als eine Welt des Abenteuers, der Spontaneität, des Eigensinns und der Originalität verklären. Solche Bilder lenken von den realen Verhältnissen der Kindheit ab. Sie verschleiern, dass es Ausbeutung, Missbrauch, Deprivation und Ausgrenzung von Kindern in unserer Gesellschaft gibt. In ihren Bildern äußern Kinder auch Wünsche, selbstbestimmt agieren zu können. Sie wollen losgelassen und in ihren Autonomiebestrebungen unterstützt und ermutigt werden. Sie wünschen sich Freiräume und Partizipation, um ihr Leben aktiv gestalten zu können, signalisieren zugleich aber auch, dass sie bei diesem Drahtseilakt auf ein Sicherheitsnetz angewiesen sind. Deshalb spielen in den Welt- und Familienbildern der Kinder Erwachsene eine wichtige Rolle. Kinder brauchen Erwachsene, und sie brauchen Beziehung. Sie werden nur dann neugierig, aktiv und kompetent die Welt erkunden und erobern, wenn sie Erwachsene haben, die ihnen dies nicht nur zutrauen, sondern sie auch ermutigen und die ihnen dabei verlässlich zur Seite stehen. Die Erwachsenengeneration hat sich verpflichtet ( 1 Kinder- und Jugendhilfegesetz) jedem jungen Menschen das Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zuzuerkennen. Diese Verpflichtung gegenüber der jungen Generation hat eine auf den Einzelfall bezogene und eine gesamtgesellschaftliche Seite. Nach Artikel 6 des Grundgesetzes ist die Pflege und Erziehung der Kinder natürliches Recht der Eltern und die zu vörderst ihnen obliegende Pflicht. Auf der anderen Seite wacht die staatliche Gemeinschaft über die Betätigung. Wie nimmt der Staat diese Wächterfunktion wahr, angesichts der - wie der 5.Familienbericht der Bundesregierung unmissverständlich feststellt strukturellen Benachteiligung der Familie? Die Übernahme von Elternverantwortung bedeutet heute zunehmend Verzicht auf andere Möglichkeiten des Lebens (Seite 22). Es darf nicht hingenommen werden so die politische Kernaussage des Berichtes dass Leistungen, die die Entstehung und Erhaltung von Humanvermögen bewirken, mit einem erheblichen Verarmungsrisiko und einem Verzicht auf andere Optionen verbunden ist. Wie steht es also um die öffentliche Mitverantwortung für die Kinder? Wie steht es um die Kindergarten- und Kinderpolitik in Deutschland? Kindheit ein Erziehungsprojekt der Erwachsenen? Auf der einen Seite wird dringend zu einem Ausbau der Betreuungsangebote geraten bzw. wird im familienpolitischen Sinn verstärkt darum gerungen, Eltern Anreize für eine Aufgabe ihrer Erwerbstätigkeit im Interesse der Erziehung der kleinen Kinder zu geben, auf der anderen Seite scheinen sich auch Politiker immer stärker mit einem Versagen der grenzsetzenden Instanzen wie Elternhaus und Schule abzufinden. Nur so ist der Ruf nach radikalen Maßnahmen für Kinder, die mit dieser Gesellschaft Probleme haben und auffällig werden, zu verstehen, oder was soll von der Forderung nach Herabsetzung des Strafmündigkeitsalters bei Kindern bzw. von der Forderung nach einer geschlossenen Unterbringung delinquenter Kinder sonst zu halten sein?

3 3 Unsere Gesellschaft hat Probleme mit Kindern, aber auch unsere Kinder scheinen Probleme mit dieser Gesellschaft zu haben. Die fachlichen Debatten, die derzeit über eine Politik für Kinder geführt werden, sind gespalten: Neben dem Versuch, eigenständige Rechte von Kindern durchzusetzen, bestimmen die Sorge um Kinder, der Wunsch, sie vor vielfältigen Risiken der Moderne zu schützen die Diskussionen. Wir sind beunruhigt über das Ausmaß von Gewalt / von sexueller Gewalt an Kindern. Wir sind beunruhigt über die wachsende Armut von Kindern, über das vermehrte Auftreten von Krankheitsbildern bei Kindern, die als sogenannte Psycho-sozio-somatische Krankheiten (Hoehne, R. 1993) auf die enge Verflochtenheit von schädigenden Umwelteinflüssen, körperlicher Disposition sowie psychischen und sozialen Beeinträchtigungen verweisen. Und wir sind hilflos angesichts der zunehmenden Gewaltbereitschaft bei Kindern. Um die Lebensqualität von Kindern scheint es in unserer Gesellschaft nicht gut bestellt zu sein, Kindheit ist offenbar eine Lebensphase, die trotz aller Bemühungen der Pädagogik, sie zum Schutz- und Schonraum zu erklären, für Kinder mit Gefährdungen und Risiken verbunden ist. Im landläufigen Verständnis hängen Erwachsene immer noch der Vorstellung an, Kindheit als eine Lebensphase des Spielens und Lernens zu sehen, als einen Garten einen geschützten Raum der Vorbereitung auf das Lebens als Erwachsener. Hengst nennt dieses Kindheitsmodell ein zukunftsorientiertes Erziehungsprojekt der Erwachsenen (Hengst H. 1997) Die soziologische Kindheitsforschung hat darauf aufmerksam gemacht, dass die Definition dessen, was Kindheit ist, nicht nur Erwachsene festlegen, sondern auch die Kinder selbst bestimmen mit, was Kindheit sein soll. Sie ist im Gegensatz zur Sicht der Erwachsenen nicht auf die Zukunft ausgerichtet, sondern auf die Gegenwart bezogen und zielt auf Autonomieansprüche des Kindes. Über Schutzrechte hinaus werden schrittweise auch die Teilhaberechte von Kindern gestärkt und im formal rechtlichen Sinn die Ungleichheit unter Kindern abgebaut. Dennoch hebt die Verrechtlichung des Status Kind die familiale Verfassung von Kindheit nicht auf, wenngleich sie dazu beiträgt, die ohnehin schon vorhandene Informalisierung der Generationsbeziehung noch zu verstärken. Kindheit konstituiert sich heute also anders, als es das traditionelle Erziehungsprojekt der Erwachsenen unterstellt. Honig fordert deshalb eine Dekonstruktion eingefahrener Kindheitsbilder, ohne die Kinderpolitik in ein antipädagogisches Fahrwasser zwingen zu wollen. Er kritisiert an der gegenwärtigen Kinderpolitik das normative Vakuum, welches zwischen defensiver Kinderschutzrhetorik einerseits und abstrakter Vision von Bürgerrechten für Kinder andererseits herrscht (Honig, M. 1997) Entwicklungsbedürfnisse und die Enteignung von Sinnlichkeit Das Bild vom Bürger-Kind darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Kinder Menschen in Entwicklung sind. Soziologische Kindheitsforschung versteht sich teilweise als parteiergreifend für die durch generationale Macht- und Interessenverhältnisse in Unmündigkeit gehaltenen Kinder. Problematisch wird diese Sichtweise von Kindheit dann, wenn Kindern ohne Berücksichtigung ihres Entwicklungsstandes und ihrer Urteilsfähigkeit Verantwortungen, Handlungs- und Gestaltungsfähigkeit zugestanden bzw. zugemutet werden und sich dahinter lediglich Ratlosigkeit oder die Aufkündigung der Verantwortung für Kinder seitens Erwachsener verbirgt. Kinderrechte zu kodifizieren ist wichtig und richtig, aber Grundlegendes, was Kinder brauchen, wird damit nicht garantiert.

4 4 Kinder brauchen u.a. Erwachsene, die sie wahrnehmen. Sie wollen, dass man sich um sie kümmert, zärtlich mit ihnen ist und sie auf dem Weg in die Autonomie einfühlsam begleitet. Bevor Kinder Interessen haben, haben sie zunächst einmal Bedürfnisse, die befriedigt werden müssen. Interessen lassen sich aushandeln, aber emotionale Zuwendung und Wertschätzung ist kein Verhandlungsgegenstand. Erwachsene tragen für solche positiven Beziehungserfahrungen Verantwortung. Das Kind, das in seinen frühen Kontakten zu Menschen Vertrauen erworben, Zuwendung und Unterstützung erfahren hat, wird auch in der Welt der Kinder mit mehr Selbstvertrauen auftreten, die Balance zwischen Anpassung und Selbstbehauptung leichter finden. Es macht soziale Erfahrungen, die seine Identität stabilisieren und seinen Integrationsprozess in die Gesellschaft unterstützen. Bilder sind wichtig, sind handlungsleitend. Bilder sind aber auch immer selektiv. Sie fokussieren mitunter nur einen Aspekt des Geschehens und verstellen damit den Blick auf den historischen Kontext, in dem sich Annahmen bewegen. Die psychologische Kindforschung der letzten zwei Jahrzehnte hat das Bild eines aktiven, sich aus eigener Initiative und mit eigenen Mitteln bildenden Kindes herausgearbeitet. Aber: Diese Selbstbildung des Kindes erfolgt im Rahmen der Möglichkeiten, die den Kindern von außen zugetragen werden. Das Bild vom Kind als Bürger fordert die pädagogische Praxis zu einem Überdenken der herkömmlichen Erziehungskonzepte zur frühen Kindheit heraus. Das Kind wird nicht mehr als Objekt von Erziehungsmaßnahmen gesehen, es ist auch nicht wie es teilweise in psychoanalytischen Erziehungsvorstellungen formuliert und problematisiert wird Opfer von Erziehungsmaßnahmen. Das Kind in der Subjektrolle steht auch im Widerspruch zu einem wissenschaftstheoretischen Setting, das kindliche Entwicklungsfortschritte lediglich als eine abhängige Variable definiert. Dennoch, unabhängig davon, welches Bild vom Kind und von Kindheit wir haben, sind Kinder eine Zeit lang abhängig und brauchen unsere Hilfe. Im Umgang mit Kindern leiten Erwachsene diese zur Selbst- und Realitätswahrnehmung an. Dieser Tatbestand schafft Verantwortung für die Erwachsenengesellschaft, wie sie mit ihren Kindern umgeht, seien es Eltern, Erzieherinnen, Lehrer, Wissenschaftler, Medien u.a. Charakteristisch für den sozialen und psychischen Zustand der Moderne ist die durch Pluralisierung bedingte zunehmende Entgrenzung. Wir leben in einer Welt, die Enzensberger in einem Gedicht als Schaumwelt bezeichnet. Die Suche der Kinder nach Substanz, nach Antworten, nach Grenzen ist oft vergeblich. Die Schwierigkeiten der heranwachsenden Generation, eine stabile nicht zerstörerische Identität auszubilden ist auch auf eine Krise der traditionellen grenzsetzenden Instanzen in Elternhaus, Schule, Kindergarten und Medien zurückzuführen. Eltern und Erzieherinnen sind in ihrem Erziehungsverhalten unentschieden, haben Probleme ihre Rolle zu finden, seit die Grenzen zwischen den Generationen verwischen. Auch in scheinbar intakten sozialen Bezügen nimmt die Gleichgültigkeit, die Hilflosigkeit, nehmen um es kommunikationstheoretisch zu formulieren Versuche der erwachsenen Generation in Erziehungsverhältnissen nicht zu kommunizieren zu, um den Preis von Beziehungsstörungen mit all ihren Folgen für die betroffenen abhängigen Jüngeren. Grenzen aufzeigen, Grenzen markieren, heißt auch Raum abstecken. Gegen menschliche und dingliche Grenzen können sich Kinder auflehnen, sie können sich aber auch anlehnen. In jedem Fall umreißen sie einen Raum, innerhalb dessen die Kinder handeln lernen. Im Handeln erproben sie den Spielraum der Möglichkeiten, auch indem sie die ihnen gesetzten Grenzen in einer dauernden, kontrollierten Suche verschieben und erweitern. Nichts anderes ist Lernen, ist Entwicklung. Das Kind trägt seine Wünsche in vielfältiger Form an die Wirklichkeit heran, als Frage, als Hypothese, als Phantasievorstellung und prüft, was bei der Konfrontation herauskommt. Jedes Tun, vom Spiel bis zum intellektuellen Diskurs, hat die Qualität eines Experiments. Solch veränderndes Eingreifen bedeutet immer wieder ein neues Stück Selbsterfahrung. Handelnd erfährt der junge Mensch seine Macht, auch seine Ohnmacht. In einer entgrenzten Welt aber, in einer Schaumwelt mündet dieses Handeln in Frustration, in Deprivation. In ihrer unmittelbaren Umgebung treffen Kinder allenfalls auf

5 5 Scheingrenzen, die eine mehr oder weniger große Beliebigkeit durchscheinen lassen. Die erwachsenen Generation, der Markt, die Medien verkörpern kaum noch so etwas wie eine erzieherische Instanz, es existiert ein normatives Vakuum. Im Umgang mit Kindern vermeidet die Erwachsenenwelt, sich auf allgemeine Verbindlichkeiten zu berufen. Auch aus normativen Formulierungen ist jedes man verbannt, und sie verflüchtigen sich zu bloßen Geschmacksäußerungen wie es wäre schön, wenn du oder du, das stört mich gerade. Die kindlichen Bedürfnisse prallen an Erwachsenen ab, deren Gefühlsäußerungen bleiben undeutlich, die emotionale Bedeutsamkeit verschwimmt für das Kind. Egal, ob eine Atmosphäre vernachlässigender Gefühlskälte oder überversorgender Indifferenz herrscht: Kinder stoßen in ihren Alltagserfahrungen zusehends an eine Schallmauer, an der ihre An-Sprüche leer widerhallen. Sie leben in einer Art Echowelt, in der sie nur mehr ihre eigene Stimme wahrnehmen können, hohle Antworten, die ihre Fragen, ihre Wut, ihre Freude, ihr Begehren lediglich reproduzieren. Das soziale Echo in unserer Gesellschaft ist einerseits nachgiebig, weil es dem Antwortsuchenden nichts entgegensetzt, und andererseits abweisend, weil es ihm nichts erwidert. Ähnlich verhält es sich mit der dinglichen Erfahrung. Die Entdeckung der Wirklichkeit wird durch flüchtige Weltbilder und artifizielle Reize immer mehr verstellt. Schichten um Schichten von Wahrnehmungsoberflächen Fernseh- und Computerbilder, fiktive und virtuelle Bilderwelten lösen einander ab und geben keine Tiefe, Plastizität und Materialität mehr frei. Die unmittelbaren Körpersinne werden unterversorgt, der Tastsinn und der kinästhetische Sinn maßgeblich für ein stabiles Körper-Ich und Grundlage für die Identitätsentwicklung verkümmern. Wo alles vervielfältigt, modifiziert, abgerufen und widerrufen werden kann, verschwindet das Gewicht jeder Art von Schöpfung. Es gibt immer weniger Originale und damit verwischt sich auch die Vorstellung und die Erfahrung, Urheber und Gestalter unverwechselbarer eigener Produkte, Urheber, Gestalter auch seiner selbst zu sein. Ich denke, dass die wachsende Gewaltbereitschaft von Kindern und Jugendlichen, die ein bekanntes Wochenmagazin mit dem unverantwortlichen Bild vom Monster- Kind apostrophiert hat, auch eine Folge dieser Schaumwelt ist, in der Kinder heute aufwachsen. Wobei ja nicht allein die extremen Erscheinungen gewalttätigen Handelns Besorgnis erregend sind, sondern die erschreckende Herabsetzung der Angst- und Schamschwellen, die Eltern, Erzieherinnen und Lehrer beobachten. Es scheint so, als ob das kindliche Ich, dem Grenzen vorenthalten bzw. entzogen werden, immer stärkere Mittel der Selbstvergewisserung und Realitätsfindung anwendet, um Antwort und Widerstand zu erlangen. Die Welt des alles ist möglich verweist den kindlichen Realitätssucher auf die physische als die einzig spürbare Wirklichkeit. Gewalt, die von Kindern ausgeht, ist ein letztes Mittel, die ungreifbare Wirklichkeit dingfest und die eigenen Konturen fühlbar zu machen. Das Bild vom Kind als Bürger verleitet möglicherweise zu einem antipädagogischen Abrücken vom Kind und könnte damit auch einem Entlasten von Erziehungsverantwortung Vorschub leisten. Konsequenzen für Politik, Kindheitsforschung und pädagogische Praxis Eine offensiv geführte Kinder- und Kindergartenpolitik in Deutschland muss sich deshalb auf alle Politikbereiche beziehen. Kinderpolitik ist Querschnittspolitik. Darüber hinaus erscheint es dringend geboten, dass das Bild vom Kind als Bürger auf die Ebene der pädagogischen Praxis herunter gebrochen wird. Noch bewegt sich die gegenwärtige Diskussion auf einer Abstraktionsebene, die die pädagogische Praxis angesichts der beschriebenen Probleme, die unsere Kinder mit der Gesellschaft haben, ratlos macht. Wenn Tageseinrichtungen für Kinder Teil einer umfassenden Kinderpolitik sein sollen und wenn den Erzieherinnen dabei

6 6 eine Schlüsselfunktion zukommt, dann brauchen wir u.a. eine an den Aufgaben der pädagogischen Praxis ausgerichtete erziehungswissenschaftliche Forschung. Aufgabe der Erzieherinnen ist es, Kinder zu erziehen. Seit Jahren beobachte ich eine merkwürdige Abstinenz sowohl in der Wissenschaft als auch in Ausbildung und Praxis den Begriff Erziehung zu verwenden, allenfalls kommt er in Verbindung mit Bildung vor. Ich bin der Tabuisierung einmal nachgegangen und sprach mit angehenden Erzieherinnen die übrigens auch Probleme mit ihrer Berufsbezeichnung haben darüber. Sie nahmen vor allem Anstoß an dem ungleichen Kräfteverhältnis, das das Verb er-ziehen ausdrückt. Da zieht einer / eine und einer wird gezogen. Assoziiert wird, dass es gegen seinen Willen geschieht und dass der Gezogene in einer passiven Rolle auch keinen Einfluss auf die Richtung nehmen kann. Das neue Bild vom Kind als Subjekt seiner Entwicklung könnte zu einer Neubestimmung dessen, was Erziehung ist, führen. Erziehung ist Kommunikation und Kooperation zweier ungleicher Partner. Es ist eine Form des sozialen Handelns. Es ist ein Handeln, das auf das Handeln des anderen bezogen ist und hinsichtlich seines Erfolges maßgeblich vom anderen abhängig ist. Wissen über Erziehung könnte deshalb die Kooperationsfähigkeit beider Partner stärken. In der pädagogischen Ausbildung wie auch in der pädagogischen Praxis mangelt es aber an einem solchen Orientierungswissen. An der erziehungswissenschaftlichen Disziplin fällt auf, dass ihre Bereitschaft, einen Beitrag zur Lösung konkreter Probleme der pädagogischen Praxis zu leisten, relativ gering ist. Das Verhältnis zwischen erziehungswissenschaftlicher Forschung und pädagogischer Praxis ist meines Erachtens nicht sehr produktiv, und man hat zuweilen nicht den Eindruck, dass sich die Erziehungswissenschaft auch als eine Instanz der Theoriebildung für eine professionelle Praxis versteht. Die Pädagogik der frühen Kindheit lebt was ihren Forschungsgegenstand anbelangt zum großen Teil noch von ihrem historischen Erbe: Rousseau, Pestalozzi, Fröbel, Montessori. Eine eigenständige Forschung gibt es nur in vereinzelten Ansätzen. Pädagogische Fragestellungen werden entweder in der Sozialisationstheorie, in der Entwicklungspsychologie oder in der Didaktik für pädagogische Handlungsfelder abgehandelt. Die Theorienbildung einer Pädagogik der frühen Kindheit wird von der Soziologie bzw. der Psychologie bestritten. Dieses Forschungsdefizit macht sich vor allem da bemerkbar, wo Menschen in der Berufsausbildung auf die pädagogische Praxis vorbereitet werden, wie Orientierungswissen vermittelt werden soll, so auch in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass Tietze als ein Ergebnis seiner Studie zur Qualität pädagogischer Arbeit in Tageseinrichtungen für Kinder feststellt, dass das pädagogische Orientierungswissen, über das die Erzieherinnen verfügen, für ihr tatsächliches pädagogisches Handeln offenbar von geringerem Einfluss ist als die strukturellen Rahmenbedingungen ihrer Arbeit (Tietze, W. 1998) Die pädagogische Qualität der Arbeit scheint sehr viel stärker von der Art und Weise bestimmt zu sein, wie Erzieherinnen mit Kindern umgehen, d.h. wie sie mit ihnen kommunizieren und kooperieren. Dennoch wird eine Qualitätssteuerung pädagogischen Handelns auch über Wissenstransfer stattfinden. Von erheblicher Bedeutung scheint mir zu sein, welches Bild vom Kind, und zwar welches anthropologisch begründete Bild vom Kind die Erzieherin hat, das sie sowohl in der Beziehung zum einzelnen Kind als auch in der Steuerung der Kindergruppe, also den Beziehungen der Kinder untereinander umsetzt. Der Gleichheitsgrundsatz, der konstituierend für die Idee einer Bürgergesellschaft ist, hebt die Vielfalt und die Heterogenität, auch die Aspekte des Andersseins, die in zwischenmenschlichen Beziehungen gegeben sind, nicht auf. In der Analyse pädagogischer Verhältnisse, und dazu zähle ich auch die sozialen Beziehungen der Kindergruppe, geht es grundsätzlich auch um die Wahrnehmung der Verschiedenheit, die sich nicht nur als interkulturelles Feld darstellt, sondern auch in der Beziehung zwischen alt und jung, Junge und Mädchen, Behinderten und Nicht-Behinderten

7 7 ausdrückt und durchaus den Charakter des Fremden haben kann. Erst die Anerkennung der Verschiedenheit zeigt den Weg auf für mögliche Gemeinsamkeiten. Anderssein ist nicht per se bedrohlich, sondern weckt den Wunsch nach Kommunikation. In der Wechselbeziehung zwischen Verschiedenen wird das Anderssein belassen, der andere wird nicht unter die Wünsche und Bilder des einen subsumiert, es werden ihm nicht die gleichen Handlungserwartungen unterstellt. Pluralität gehört zum Selbstverständnis eines demokratischen Gemeinwesens. Pluralität meint nichts anderes als die Anerkennung von Differenz. Ein solches Verständnis erlaubt es auch; die Beziehungen zwischen Erzieherin und Kindern als nichthierarchische Beziehungen zu denken und auszugestalten: Erziehung zum Wohle des Kindes funktioniert nur auf der Grundlage wechselseitiger Anerkennung, bei gleichzeitig relativer Eigenständigkeit der Partner. Mit Blick auf ein Erziehungsverständnis, das sowohl dem Schutz des Kindes als auch seinem Recht auf Selbstbestimmung Rechnung trägt, scheint das sozialisationstheoretische Konzept der sozialen Anerkennung ein für die pädagogische Praxis fruchtbarer Ansatz zu sein. Denn die Asymmetrie des Erzieher-Kind-Verhältnisses schließt eine wechselseitige Anerkennung der beiden ungleichen Partner nicht aus, vorausgesetzt, das Kind wird als Subjekt wahrgenommen und respektiert. Leu (1997) beschreibt solche wechselseitigen Anerkennungsprozesse auf drei Ebenen: auf der Ebene der emotionalen Zuwendung, auf der Ebene der Zuerkennung gleicher Rechte und auf der Ebene der sozialen Wertschätzung. Wechselseitige emotionale Zuwendung und Anerkennung macht nicht nur den Erwachsenen zur Bezugsperson für das Kind, sondern auch umgekehrt. Das Kind wird zur Bezugsperson für den Erwachsenen. Erwachsene und kleine Kinder artikulieren sich im Dialog auf völlig unterschiedliche Weise. Dennoch gelingt dieser Dialog nur auf der Grundlage wechselseitiger Anerkennung von Befriedigungs- und Glücksansprüchen, und er gelingt zwischen Frau und kleinem Kind und Mann und kleinem Kind. Wegen der Abhängigkeit des jüngeren Kindes, wegen der Differenz der Situation und der Bedürfnisse beider Seiten ist es kaum möglich, die Beziehung zwischen Erzieherin und Kind in Begriffen der Gleichheit zu fassen. Ja, es ist kaum eine größere Differenz denkbar, zugleich kann aber die Beziehung zwischen einem erwachsenen Menschen und einem kleinen Kind eine der intensivsten und nahesten Beziehungen im menschlichen Leben überhaupt sein. Die mehr auf der kognitiven Ebene angesiedelte, wechselseitige Zuerkennung gleicher Rechte meint nichts anderes als die Offenheit für die Argumente des jeweils anderen und die grundsätzliche Bereitschaft beider Partner die Kompetenzen des anderen wahrzunehmen. Nicht zuletzt drücken wechselseitiges Interesse und Aufgeschlossenheit für die Belange des anderen auch in der Erzieher-Kind-Partnerschaft soziale Wertschätzung aus. Wenn die Erzieherin aus der Sicht des Kindes eine liebenswerte, kompetente und überzeugende Bezugsperson ist, dann ist das nicht allein ihr Verdienst bzw. ein Verdienst von Aus- und Fortbildung der Erzieherin, sondern auch ein Verdienst des Kindes. Das Bild vom Kind als Bürger auf die pädagogische Praxis bezogen bedeutet, ein Erziehungskonzept zu entwerfen auf der Grundlage intersubjektiver Anerkennung und Wertschätzung zweier gleichberechtigter und dennoch verschiedener Partner. Wenn es gelingt, in der Qualifikation der Erzieherinnen und Erzieher und in der Beratung der Eltern mittels eines solchen Orientierungswissens die Erziehungsleistungen der Eltern zu stützen und die Beziehungsfähigkeit der Erzieherinnen selbst, ihre Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit zu stärken, dann ist auch der Spagat zwischen Schutz- und Selbstbestimmung in der Erziehung des Kindes möglich.

8 8 Literatur Bielefelder Erklärung zur Kinder- und Jugendpolitik vom 7.Juni In: FORUM Jugendhilfe Heft 3, 1997 Ebert, S.: Von den Schwierigkeiten, Erziehen zu lehren und zu lernen. In: Pestalozzi-Fröbel-Verband (Hg.), Jahrbuch 1 / Erziehen in der Risikogesellschaft. Weinheim und Basel 1997 Hengst, H.: Kinder an die Macht Der Rückzug des Marktes aus dem Erziehungsprojekt der Moderne. In Zeiher, H. u.a. (Hg.): Kinder als Außenseiter. Weinheim und Basel 1997 Herzberg, I.: Schwierige Kindheit. In: DISKURS 1, 1997 Hoehne, R.: Wie geht s den Kindern? Kind und Gesundheit. In: Deutsches Jugendinstitut (Hg.) Was für Kinder Aufwachsen in Deutschland. München 1993 Honig, M.-S.: Zwischen Schutz- und Selbstbestimmung. In: JUGENDPOLITIK, Zeitschrift des Deut schen Bundesjugendrings 3/1997 Leu, H.R.: Anerkennungsmuster als soziales Kapital von Familien. In: DISKURS 1, 1997 Oberhuemer, P. Kinder und ihre Familienbilder. In Pestalozzi-Fröbel-Verband (Hg.): Kinder und ihre Welt-Bilder. München, Wien 1994 Prengel, A.: Pädagogik der Vielfalt. Opladen 1996 Tietze, W.: Wie gut sind unsere Kindergärten Zur Bedeutung der Qualität pädagogischer Arbeit Vortrag auf der Tagung Auf dem Weg zu einem Bildungsauftrag von Kindertagesstätten. Potsdam 1998

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