Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt. Erfahrungsaustausch der Sicherheitsund Gesundheitskoordinatoren 16. November 2005

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1 Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt Erfahrungsaustausch der Sicherheitsund Gesundheitskoordinatoren 16. November 2005 Thema: BaustellV- Unterlage nach RAB 32 1 SiwaPlan

2 Einleitung Diskussion um Umsetzung der BaustellenV Unterlage Bestehende Bauwerksbücher Straßenkataster Spartenbestandspläne Bauwerksprüfungen Grundlagen der Unterlage BaustellenV 3 Koordinierung (2)Pkt.3 RAB 32 2 SiwaPlan

3 3 Abs.2 Nr. 3 BaustellV (2)Während der Planung der Ausführung des Bauvorhabens hat der Koordinator 3. eine Unterlage mit den erforderlichen, bei möglichen späteren Arbeiten an der baulichen Anlage zu berücksichtigenden Angaben zu Sicherheit und Gesundheitsschutz zusammenzustellen Die Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen (RAB) geben den Stand der Technik bezüglich Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen wieder. Sie werden vom Ausschuss für Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen (ASGB) aufgestellt und von Ihm der Entwicklung angepasst. 3 SiwaPlan

4 Die RAB 32 gilt für alle Bauvorhaben, bei denen eine Unterlage für spätere Arbeiten nach 3 Abs. 2 Nr. 3 BaustellV zusammenzustellen ist. Beschäftigte Baustellenbedingungen Umfang und Art der Arbeiten Berücksichtigung allg. Grundsätze nach 4 ArbSchG bei der Planung Vorankündigung Koordinator SiGe-Plan Unterlage für spätere Arbeiten eines Arbeitgebers kleiner 31 Arbeitstage und 21 Beschäftigte oder 501 Personentage nein nein nein nein eines Arbeitgebers eines Arbeitgebers eines Arbeitgebers mehrere Arbeitgeber, die gleichzeitig oder nacheinander tätig werden mehrere Arbeitgeber, die gleichzeitig oder nacheinander tätig werden kleiner 31 Arbeitstage und 21 Beschäftigte oder 501 Personentage und besonders gefährliche Arbeiten größer 30 Arbeitstage und 20 Beschäftigte oder 500 Personentage größer 30 Arbeitstage und 20 Beschäftigte oder 500 Personentage und besonders gefährliche Arbeiten kleiner 31 Arbeitstage und 21 Beschäftigte oder 501 Personentage kleiner 31 Arbeitstage und 21 Beschäftigte oder 501Personentage und besonders gefährliche Arbeiten nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein mehrere Arbeitgeber, die gleichzeitig oder nacheinander tätig werden größer 30 Arbeitstage und 20 Beschäftigte oder 500 Personentage mehrere Arbeitgeber, die gleichzeitig oder nacheinander tätig werden größer 30 Arbeitstage und 20 Beschäftigte oder 500 Personentage und besonders gefährliche Arbeiten 4 SiwaPlan

5 Weitere Bestimmungen und Normen Grundlagen der Instandhaltung DIN SiwaPlan

6 6 SiwaPlan

7 7 SiwaPlan

8 8 SiwaPlan

9 9 SiwaPlan

10 10 SiwaPlan

11 11 SiwaPlan

12 Weitere Bestimmungen und Normen Grundlagen der Instandhaltung DIN Sicherheitstechnische Anforderungen an Arbeitsplätze und Verkehrswege DIN SiwaPlan

13 13 SiwaPlan

14 Auszug aus DIN 4426: 14 SiwaPlan

15 15 SiwaPlan

16 16 SiwaPlan

17 Weitere Bestimmungen und Normen Grundlagen der Instandhaltung DIN Sicherheitstechnische Anforderungen an Arbeitsplätze und Verkehrswege DIN 4426 Ingenieurbauwerke im Zuge von Straßen und Wegen DIN SiwaPlan

18 18 SiwaPlan

19 Unterlage für spätere Arbeiten Fuß- Und Radwegbrücke St. Emmeram über die Isar in München BW-Nr. 43/93 Bauherr: LH München HA Tiefbau Abt. BRT 4 Ingenieurbau und Gewässerschutz 19 SiwaPlan

20 Vorbemerkungen: Nicht besonders aufgeführt werden Arbeiten, die durch spezielle Vorschriften bereits detailliert geregelt sind, z.b. Winterdienst, Grünpflege und Reinigung der Fahrbahn. Bei diesen Arbeiten sind die gültigen Arbeitsschutzbestimmungen und Vorschriften der Betriebssicherheit zu beachten. Die Unterlage ersetzt nicht das Vorhalten von Leitungsplänen und sonstigen Bestandsunterlagen. Anlage / Bauteil Art der Arbeiten Häufigkeit Gefährdung Einrichtung / Maßnahme Hinweis Holzbohlenbelag Teilinstandsetzung Erneuerung ab drei auf einander folgenden Bohlen Nach Bedarf Absturz PSA (Anseilschutz) Anschlagpunkte DIN EN 795 BGV C22, BGR 198 BetrSichV Anschlagpunkte sind vom Verantwortlichen fest zu legen Geländer Teilinstandsetzung Auswechslung einzelner Teile Nach Bedarf Absturz PSA (Anseilschutz) Anschlagpunkte DIN EN 795 BGV C22, BGR 198 BetrSichV Anschlagpunkte sind vom Verantwortlichen fest zu legen Überdachung (Oberfläche) Wartung Ausbesserungen Inspektion Nach Bedarf Mind. alle 3 Jahre nach DIN 1076 Absturz Sicherer Arbeitsweg PSA (Anseilschutz) Als Anschlageinrichtung ist ein Seil am First zu benutzen Aufstieg mit Leiter DIN EN 795 BGR 198, BGV D36, BGV C22 DIN EN 131 BetrSichV Überbau Untersicht Tragkonstruktion Inspektion Mind. alle 3 Jahre Bauwerksprüfung nach DIN 1076 Absturz PSA (Anseilschutz) Anschlagpunkte DIN EN 795 BGV C22, BGR 198 BetrSichV Holzbohlen sind auszubauen Pfeiler Lager Inspektion Mind. alle 3 Jahre Bauwerksprüfung nach DIN 1076 Sicherer Arbeitsweg Ertrinken Leiter PSA (Anseilschutz) Anschlagpunkte DIN EN 795 BGV D36, BGV C22, BGR 198 DIN EN 131 BetrSichV Gesamtes Bauwerk Instandsetzung Nach Bedarf Absturz Ertrinken Sicherer Arbeitsweg Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan BaustellV 20 SiwaPlan

21 21 SiwaPlan

22 Unterlage für spätere Arbeiten Mainbrücke Dettelbach BAB A3 Bauherr: Autobahndirektion Nordbayern Dienststelle Würzburg 22 SiwaPlan

23 23 SiwaPlan

24 24 SiwaPlan

25 25 SiwaPlan

26 26 SiwaPlan

27 27 SiwaPlan

28 28 SiwaPlan

29 29 SiwaPlan

30 30 SiwaPlan

31 31 SiwaPlan

32 32 SiwaPlan

33 33 SiwaPlan

34 34 SiwaPlan

35 35 SiwaPlan

36 36 SiwaPlan

37 37 SiwaPlan

38 38 SiwaPlan

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