Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

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1 Fachhochschule öln, 1 Fachhochschule öln Inhalt» Grundlagen» Denkweisen des VP» Zyklus des VP» 4-Phasen-Modell des VP» Methoden des VP» Beispiel» Fazit 2 1

2 Fachhochschule öln Was ist aizen?» Das Gute Verbessern» Forderung nach ständiger Verbesserung» Prozessorientierte Denkweise» Ziel und grundlegende Verhaltensweise» Nie beendet» Von jedem Mitarbeiter gelebt 3 Fachhochschule öln Der aizen-schirm 4 2

3 Fachhochschule öln Die deutsche Übersetzung VP» Philosophie: ontinuierlich und konsequent in kleinen Schritten verbessern!» Systematische Vorgehensweise» Ganzheitlicher Ansatz im Unternehmen» Wegbegleiter für TQM und Erfüllung der EFQM-riterien 5 Fachhochschule öln Denkweisen des VP» Verbesserung und Erhaltung» Mitarbeiterorientierung» Qualitätsorientierung» Prozess- und Ergebnisorientierung» unden-lieferanten-beziehungen» In Daten sprechen 6 3

4 Fachhochschule öln Verbesserung und Erhaltung» neben Tagesgeschäft Innovationen» wenn etabliert, dann ständige Stabilisierung» darüber hinaus noch Verbesserung» evolutionäre Vorgehensweise ohne Abschluss» VP ist Ergänzung zur Innovation 7 Fachhochschule öln VP und Innovation Quelle: (Quelle: C. ostka u. S. ostka, Der ontinuierliche Verbesserungsprozess, Hanser2002) 8 4

5 Fachhochschule öln Mitarbeiterorientierung» Fähigkeiten wichtigstes apital» F: Bedingungen schaffen für Spaß und Anerkennung bei der Arbeit» Identifikation der Mitarbeiter mit ihren Aufgaben» Mitarbeiter zu Vorschlägen ermutigen» Beteiligung an der Zielentwicklung» Einbindung durch Projektgruppen» Potential der Mitarbeiter voll nutzen (häufig 80% der Mitarbeiterfähigkeiten nicht genutzt) (Quelle: C. ostka u. S. ostka, Der ontinuierliche Verbesserungsprozess, Hanser 2002) 9 Fachhochschule öln Qualitätsorientierung» Unternehmensweite Verpflichtung zur Qualität» durch undenwünsche und anforderungen definiert» Bezogen auf Produkt und Prozess» Bezogen auf undenzufriedenheit 10 5

6 Fachhochschule öln Prozess- und Ergebnisorientierung» Tayloristische Arbeitsstrukturen» Vermeidung von Teiloptimierungen» Rückkopplung vom unden dient der Verbesserung» Problem: kurzfristiges Erfolgsdenken» Langfristige Ergebnisorientierung» Hauptaugenmerk auf Prozess 11 Fachhochschule öln unden-lieferanten-beziehungen» VP-Philosophie: Differenzierung zw. internen und externen unden» Analog interne und externe Lieferanten» Personifizierung von Produktanforderungen 12 6

7 Fachhochschule öln In Daten sprechen» Messgrößen zwingend erforderlich» ennzahlen ermöglichen konkrete Zielsetzung» Auch erreicht oder nicht erreicht» Zerlegung: z.b. Motivation» Fehlzeiten, Fluktuation, Bereitschaft zur Mehrarbeit 13 Fachhochschule öln Der Zyklus des VP» Vorgehensweise beruht auf PDCA-Zyklus» Ständiges durchlaufen der 4 Teilschritte» Planen (plan)» Durchführen (do)» Überprüfen (check)» Agieren bzw. Verbessern (act) 14 7

8 Fachhochschule öln Wie sieht der PDCA-Zyklus aus? (Quelle: C. ostka u. S. ostka, Der ontinuierliche Verbesserungsprozess, Hanser 2002) 15 Fachhochschule öln Warum gibt es auch einen SDCA-Zyklus?» PDCA von Prozess der Stabilisierung ergänzt» Festlegen von Standards» Standardisieren» Durchführen» Checken» Agieren 16 8

9 Fachhochschule öln Verbesserung vs. Stabilisierung (Quelle: C. ostka u. S. ostka, Der ontinuierliche Verbesserungsprozess, Hanser2002) 17 Fachhochschule öln Worum geht s beim 4-Phasen-Modell?» Fahrplan zur Implementierung und nachhaltige Förderung des VP» Gefahr: zu viel in zu kurzer Zeit» Sensibilisierungsphase» Startphase» Implementierungsphase» Stabilisierungsphase 18 9

10 Fachhochschule öln Sensibilisierungsphase» Orientierungsgespräch als Anstoß» Unternehmensführung stimmt für VP» Entscheidungsrelevante Informationen konkretisieren:» VP-Nutzen für das Unternehmen» Ziele der Implementierung von VP» Budgetbedarf» Organisation» Personal 19 Fachhochschule öln Startphase» VP für alle Mitarbeiter sichtbar starten» Implementierungsphase vorbereiten» Feinplanung der Implementierung von VP» Information von Betriebsrat und allen F» Offensive ommunikation zu VP» Auftakveranstaltung (Informationsvermittlung +Verschendungssuche) 20 10

11 Fachhochschule öln Implementierungsphase» Philosophie und Vorgehensweise von VP sukzessive in betriebliche Prozesse bringen» VP-Methoden durchführen» Ergebnisse offensiv kommunizieren» Hohe Priorität der VP-Gruppenbildung» Beschlossene Maßnahmen durchführen 21 Fachhochschule öln Stabilisierungsphase» Den in Gang gebrachten VP nicht zur Ausnahmeerscheinung verkommen lassen» VP institutionalisieren und zum Bestandteil machen» geeignete Aufbau- und Ablauforganisation» Positive ommunikation des VP mit Zahlen, Daten, Fakten 22 11

12 Fachhochschule öln Methoden des VP» Moderatorentraining» Verschwendungssuche» 5 A-Aktion» Prozessmapping» Zielvereinbarung» Teamentwicklung» Visuelles Management» Total Productive Maintenance 23 Fachhochschule öln Moderatorentraining» Gruppenarbeit ist zentraler Bestandteil» Moderatoren steuern Gruppendynamik» Ergebnisse transparent machen» Optimales Arbeiten in der Gruppe» Problemlösungs- und Moderationsfähigkeit» ommunikationsförderung 24 12

13 Fachhochschule öln Verschwendungssuche» Ziel: unproduktive / nicht wertschöpfende Tätigkeiten identifizieren und beseitigen» unde zahlt nur für Wertschöpfung» Radikale Sichtweise zur Erkennung» Mich selbst fragen was mir Nutzen bringt 25 Fachhochschule öln Die Arten der Verschwendung» Fehler» Transport» Wartezeit» Bewegung» Überproduktion» Zu hohe Bestände» Art der Herstellung» Nicht genutzte reativität 26 13

14 Fachhochschule öln 5 A-Aktion zur Verschwendungsbeseitigung» Aus japanischer S-Vorgehensweise abgeleitet» Aussortieren (Seiri)» Aufräumen (Seiton)» Arbeitsplatz sauber halten (Seiso)» Anordnung zur Regel machen (Seiketsi)» Alle Punkte einhalten und ständig verbessern (Shitsuke) 27 Fachhochschule öln Beispiel: CIP bei Bosch 1991» Verbesserung des Materialflusses in der P-Pumpen- Gehäusefertigung» Hauptproblem: Geringer Anzahl der Teile läuft auf kürzestem Weg durch Fertigung» 1. Schritt: Integration einer Zusatzbearbeitungsstrecke in den Hauptstrang» 2. Schritt: Weiterer Integrationsschritt 28 14

15 Fachhochschule öln CIP bei Bosch Materialfluss bisher (Quelle: Autorenteam Japan Human Relation Association, CIP-aizen-VP, Moderne Industrie, 1995) 29 Fachhochschule öln CIP bei Bosch 1. CIP-Workshop (Quelle: Autorenteam Japan Human Relation Association, CIP-aizen-VP, Moderne Industrie, 1995) 30 15

16 Fachhochschule öln CIP bei Bosch 2. CIP-Workshop (Quelle: Autorenteam Japan Human Relation Association, CIP-aizen-VP, Moderne Industrie, 1995) 31 Fachhochschule öln CIP bei Bosch Ergebnisse» Reduzierung der Durchlaufzeit um 2 Arbeitstage» Reduzierung des Fertigungsumlaufs um 45%» ostensenkung um rund DM» Verringerung der Nacharbeit» Motivation der Mitarbeiter zusätzliche Projekte zu bearbeiten (Quelle: Autorenteam Japan Human Relation Association, CIP-aizen-VP, Moderne Industrie, 1995) 32 16

17 Fachhochschule öln VP Studie von Agamus Consult 1996 I» 755 Unternehmen bezüglich VP befragt» Wie verstanden? Wie geführt? Wie umgesetzt?» Steigerung von 47% auf 61% der positiv eingestellten Führungskräfte über Dauer des Prozesses» VP gewinnt Führungskräfte (Quelle: C. ostka u. S. ostka, Der ontinuierliche Verbesserungsprozess, Hanser 2002) 33 Fachhochschule öln VP Studie von Agamus Consult 1996 II» Auswirkungen:» 91% der Unternehmen bescheinigt Erhöhung der Mitarbeitermotivation» 92% der Unternehmen bekräftigen generelle Verbesserung von Zusammenarbeit und ommunikation (Quelle: C. ostka u. S. ostka, Der ontinuierliche Verbesserungsprozess, Hanser 2002) 34 17

18 Fachhochschule öln Vorteile besiegen die Nachteile des VP Vorteile» Mitarbeitermotivation erhöhen» Arbeitsklima verbessern» Verschwendung eliminieren» ostenreduzierung» Zeiteinsparniss Nachteile» Langfristiger Prozess» eine Neuorientierung möglich» Vernachlässigung des erngeschäfts Fachhochschule öln VP ist keine Empfehlung sondern Pflicht 36 18

19 Fachhochschule öln Quellen» M. Imai, aizen, Ullstein 7. Auflage, 2001» C. ostka u. S. ostka, Der ontinuierliche Verbesserungsprozess, Hanser 2. Auflage, 2002» Autorenteam Japan Human Relation Association, CIP-aizen-VP, Moderne Industrie 2. Auflage, 1995» Inhalte%5Casp%5Caizen.asp?hm=1&um= 37 19

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