Große PWM-Marktstudie, Teil 4 Das sind die Regionalfürsten im deutschen Private Banking

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1 Große PWM-Marktstudie, Teil 4 Das sind die Regionalfürsten im deutschen Private Banking Welches Private-Banking-Institut wird von der eigenen Branche als Top-Player gesehen? Wer sind die Regionalfürsten? Die Stephan Unternehmens- und Personalberatung hat über Private Wealth Manager befragt. Das sind die Ergebnisse. Zu zehn regionalen Private-Banking-Märkten befragte die Stephan Unternehmens- und Personalberatung über Private Banker und Wealth Manager aus Deutschland. Diese sollten ihre Wettbewerber im Hinblick auf Beratungs-Know-how, Dienstleistungsqualität, Image und Performance bewerten und für ihre Region die jeweilige Top-5 der Anbieter nennen. Auch haben die Studienautoren nach den rentabelsten Wealth-Management-Standorten gefragt und die Antworten kategorisiert. Herausgekommen sind fünf Top-Standorte, die von mindestens 50 Prozent der Befragten Zustimmung bekamen rentabel zu sein. Hinzu kommen acht Standorte, die bei mindestens 15 Prozent der Antwortgebenden Zustimmung fand und die die Studienautoren demnach als opportunistische Standorte sehen. Des Weiteren wurde nach einer Einschätzung zum Entwicklungspotenzial eines Regionalmarktes und der darin tätigen Institute erfragt. Welcher Anbieter wird Zu- oder Abflüsse bei den Assets sehen und welche Gründe gibt es dafür. >>Zu den Regionalfürsten der zehn Private-Banking-Regionen Deutschland geht es hier Private-Banking-Markt: Berlin Berlin als Private-Wealth-Management-Standort ist kein Top-Markt. Dafür wird beispielsweise zu viel altes Berliner Geld von anderen Standorten aus betreut. Der Markt entwickelt sich laut der Studienautoren aber positiv. Die Weberbank gewinnt erstmals den Berliner Markt bei der Befragung nach Beratungs-Know-how, Dienstleistungsqualität, Image und Performance.

2 Die Bethmann Bank erhöht das Anlagevolumen durch den Kauf der Credit Suisse. Die UBS hat mit großen Mittelabflüssen zu kämpfen und die Befragten sehen einen negativen Trend für die Schweizer Großbank in der Bundeshauptstadt. Private-Banking-Markt: Hamburg, Bremen und Hannover Die Haspa gewinnt erneut die norddeutsche Region. Auf den Plätzen 2 und 3 landen die Privatbanken Berenberg und M.M. Warburg. Letztere punktet vor allem durch die Family-Office-Banktochter Marcard, Stein & Co. Die Berenberg Bank wiederum erzielt die besten Ergebnisse in der Region Braunschweig/Hannover. Dort in ihrem Heimatmarkt erzielt auch die Braunschweiger Privatbank gute Ergebnisse. Das Bankhaus J. Safra Sarasin trotzt in Hannover dem sehr negativen Deutschlandtrend mit soliden Ergebnissen. Die Bethmann Bank gewinnt in Hamburg und Hannover an Bedeutung. Ähnlich wie in Berlin ist der Grund dafür der Kauf des Private-Banking-Geschäfts der Credit Suisse. Die Commerzbank erzielt in Bremen auffallend gute Ergebnisse. Die UBS erzielt in Hamburg und Bremen negative Ergebnisse. Die Deutsche Bank erzielt eines ihrer besten Ergebnisse deutschlandweit in Hannover

3 Positive Erwähnung unabhängiger Vermögensverwalter: Albrecht, Kitta & Co. Private-Banking-Markt: Bielefeld, Münster und Osnabrück Die Berenberg Bank gewinnt erstmalig die Region mit besonders guten Ergebnissen in Bielefeld und am ostwestfälischen Markt. Auf Platz 2 der Regionalfürsten folgt die Sparkasse Münsterland Ost. Sie dominiert am Teilmarkt Münster. Das Bankhaus Lampe gehört zwar immer noch zur Spitzengruppe, verliert aber nach langjähriger Dominanz die Top-Position. Sehr gute Ergebnisse erzielt das Institut weiterhin in Osnabrück. Am Heimatmarkt Bielefeld und Münster ist allerdings ein deutlicher Negativtrend im Vergleich zu den Vorjahren zu beobachten. Im Teilmarkt Bielefeld haben die regionale Sparkasse und Volksbank keine Bedeutung. Ein positiver Trend zeichnet sich beim Markteinsteiger BW-Bank, der Volksbank Paderborn und dem Vermögensverwalter Werther & Ernst ab. Private-Banking-Markt: Düsseldorf In der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen führt die Bank HSBC Trinkaus & Burkhardt den Markt an, gefolgt von Bankhaus Lampe und der Deutsche Bank. Gegen den negativen Deutschlandtrend der Deutsche Bank und Sal. Oppenheim erzielen beide Institute in Düsseldorf positive Ergebnisse und sind somit unter den Top-5. Positive Erwähnung unabhängiger Vermögensverwalter: Flossbach von Storch, Grossbötzl, Schmitz & Partner Private-Banking-Markt: Köln Mit Flossbach von Storch gewinnt wiederrum ein unabhängiger Vermögensverwalter die Region Köln.

4 Im Gegenzug Sal. Oppenheim am Heimatmarkt deutlich an Relevanz. Die alten Bestände großer Familienvermögen können jedoch noch verteidigt werden. Die langjährige Beraterqualität und erfolgreiche Marktpräsenz führt bei BHF-Bank und Bethmann Bank zum Erfolg. Die Sparkassen, insbesondere die Kreissparkasse Köln, überzeugt mit einem guten Marktergebnis. Die UBS verliert am Kölner Markt, jedoch weniger als im negativen Bundestrend. Private-Banking-Markt: Ruhrgebiet Erstmals gewinnt mit der Nationalbank ein lokal ansässiges Institut den Markt des Ruhrgebiets. Wo ein Gewinner, da auch ein Verlierer: Die Deutsche Bank kann ihre jahrzehntelange Top-Position nicht verteidigen und zeigt im Ruhrgebiet einen sehr negativen Zukunftstrend. Die Region Ruhrgebiet ist für Merck Finck & Co. die stärkste in Deutschland und zeigt einen sehr positiven Zukunftstrend. Private-Banking-Markt: Frankfurt und Rhein-Main-Gebiet Erstplatzierter der Region ist das Bankhaus Metzler. Grund dafür ist ein tadelloses Image über Jahrzehnte und eine konsequente Strategie im Private Wealth Management. Des Weiteren punktet die BHF-Bank neben Frankfurt insbesondere durch großen Erfolg in der Region Mainz/Wiesbaden.

5 Die Frankfurter Volksbank etabliert sich als einziges genossenschaftliches Institut unter den regionalen Top-Playern. Positive Erwähnung unabhängiger Vermögensverwalter: HQ Trust Private-Banking-Markt: Baden-Württemberg Die BW-Bank verteidigt nachhaltig den Spitzenplatz in der Region. Durch den zweiten Platz der regionalen Sparkassen dominiert das öffentlich-rechtliche Lager insgesamt den Markt in der Region. Auffällig ist, dass in keiner Region Deutschlands so vielen Instituten des öffentlich-rechtlichen Sektors so viele positive Ergebnisse bescheinigt werden. Neben der BW-Bank sind die Sparkassen Ludwigsburg, Pforzheim/Calw, Karlsruhe, Esslingen und Göppingen hervorzuheben. Die Deutsche Bank verliert sowohl in Baden als auch in Baden-Württemberg an Boden. Die Privatbanken Berenberg und Julius Bär erleben eine steigende Marktbedeutung und haben einen positiven Trend. Bei Julius Bär ist dies insbseondere im Teilmarkt Mannheim sichtbar. Gute Ergebnisse erzielt in einzelnen Teilmärkten die Südwestbank. Private-Banking-Markt: Würzburg, Nürnberg und Franken Die Deutsche Bank gewinnt knapp die Region vor der DZ Privatbank, hat jedoch im direkten Vergleich den schlechteren Zukunftstrend. Regional ausgerichtete Institute verlieren mit Ausnahme der lokalen Sparkassen an Boden und

6 Powered by TCPDF (www.tcpdf.org) haben einen negativen Zukunftstrend. Private-Banking-Markt: München Der Münchner Markt wird durch starke Beraterpersönlichkeiten geprägt. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen auf der Spitzenposition liefern sich die BHF-Bank und Bethmann Bank. Bestätigt wird das ebenfalls durch eine vordere Platzierung des Norddeutschen Privatbankhauses M.M. Warburg und die positiven Zukunftsaussichten von der Schweizer Pictet Bank. Die regionalen Sparkassen und Volksbanken erzielen im bundesdurchschnitt unterdurchschnittliche Ergebnisse. Positive Erwähnung unabhängiger Vermögensverwalter: DJE Kapital, Hartz Regehr & Partner Bereits erschienen sind die Auswertungen aus der Marktstudie zu den Themen Gehalts-, Geschäftsund Ertragsentwicklung, der Asset Allocation im Private Wealth Management und zum Ansehen der Private-Banking-Anbieter. Dieser Artikel erschien am unter folgendem Link: https://www.private-banking-magazin.de/grosse-pwm-marktstudie-teil-4-das-sind-die-regionalfuersten-im-deutschen-private-banking /

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