Erst versenkt, dann zu Völkerrecht erhoben

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Erst versenkt, dann zu Völkerrecht erhoben"

Transkript

1 EXAMINATORIUM LERNBEITRAG STRAFRECHT STRAFRECHTSGESCHICHTE selbigem umfasst. 69 Die Bündelung der einzelnen Tatbestände zum Sammeldelikt der Hexerei erfolgt bereits in der ersten Hälfte des 15. Jhd. in der Region um den Genfer See. 70 Ein weiterer Wegstein bei der Ausformung des Verfolgungskonzepts stellt dann der 1487 erschienene Hexenhammer (malleus maleficarum) des Dominikanerinquisitors Heinrich Kramer dar, 71 dessen Inquisitionsbemühungen seinerzeit noch an den Regionalbischöfen scheitern. Aufgrund des allgemeinen Zweifels an der Existenz einer weltweit operierenden Hexensekte bleiben die im 15. Jhd. beginnenden ersten Hexenverfolgungen zunächst regional begrenzt. Auch die Carolina kennt anstatt eines Hexereidelikts lediglich den Schadenszauber (Art. 109 CCC). Die unter Art. 44 CCC inserierten Indizien, die bei Schadenszaubereiverdacht zur Folter ermächtigen, sind äußerst unscharf und lassen Parallelen zum Hexenhammer erkennen. 72 Die Kursächsischen Konstitutionen von 1572 fokussieren das Hexereidelikt schließlich auf den Teufelspakt. Es ist dann auch erst die zweite Hälfte des 16. Jhds., in der die Hexenverfolgungen pogromartig beginnen, in mehreren Wellen Europa heimzusuchen und etwa Menschen, vorwiegend Frauen, in den Tod reißen. 73 Ein derartiges Aus- EXAMINATORIUM LERNBEITRAG VÖLKERRECHT DAMPFSCHIFF CAROLINE Professor Dr. Claus Kreß, LL.M. und Björn Schiffbauer, Universität zu Köln * Erst versenkt, dann zu Völkerrecht erhoben ufern der Verfolgungen wird begünstigt durch die Klassifizierung des Hexereidelikts als Sonderdelikt, das zur umstandslosen Folter ermächtigt, Rechtsbeistand weitgehend ausschließt und sonst verfahrensrechtlich untersagte Suggestivfragen zulässt, wodurch die gefolterte Inquisition oftmals Dritte als Hexen beschuldigt. 74 Auch wenn sich bereits früh vereinzelt juristischer Widerstand gegen das Hexereikonzept und die Hexenverfolgungen regt, bleibt es doch der Aufklärung vorbehalten, dem Hexenwahn und schließlich auch der Folter weitgehend Einhalt zu gebieten Hirte in: Jerouschek/Rüping (Hrsg.),»Auss liebe der gerechtigkeit vnd umb gemeines nutz willenn«, 2000, S. 59 ff. 70 Blauert in: Blauert (Hrsg.), Ketzer, Zauberer, Hexen, 1990, S. 11 (19) sowie ders. Frühe Hexenverfolgungen, Heinrich Kramer (Institoris) Der Hexenhammer Malleus Maleficarum, hrsg. v. Jerouschek/Behringer, Vgl. auch Jerouschek ZNR 1993, 202 (207 ff.). 72 Rüping/Jerouschek (Fn. 1) Rn Midelfort in: Lorenz/J. M. Schmidt (Hrsg.), Wider alle Hexerei und Teufelswerk, 2004, S. 105 (106 ff.). 74 Vgl. Schild Die Maleficia der Hexenleut, 1997, S Behringer Hexen Glaube, Verfolgung, Vermarktung, 4. Aufl. 2005, S. 75. Wie ein Dampfschiff namens Caroline das Völkerrecht noch heute bewegt Diplomatische Korrespondenz zwischen den USA und Großbritannien ( ) Supreme Court of New York, The People v. McLeod (1841) Inhalt: Das völkerrechtliche Selbstverteidigungsrecht Anforderungen: Grundkenntnisse im Völkerrecht Lernmittel: Text der Satzung der Vereinten Nationen A. SACHVERHALT I. Im Jahr 1837 rebellierten zahlreiche Bewohner der britischen Kolonie Oberkanada 1 unter der Führung von William Lyon Mackenzie gegen die Kolonialherren mit dem Ziel der vollständigen Unabhängigkeit. 2 Dieser Teil der»kanadischen Rebellion«fand viele Sympathisanten unter der Bevölkerung der USA, insbesondere in den Grenzgebieten zu Oberkanada; die US-amerikanische Regierung bemühte sich jedoch um Zurückhaltung. Trotz der erklärten Neutralität konnten sich einige Rebellen nach einem gescheiterten Marsch auf Toronto gemeinsam mit Mackenzie in die USA dort den Bundesstaat New York zurückziehen und ihre Aktivitäten von dort aus fortsetzen. 3 Besonders in Buffalo genossen die Aufständischen tatkräftige Unterstützung durch US-amerikanische Staatsbürger, insbesondere erhielten sie von ihnen regelmäßige Waffen- und Lebensmittellieferungen. 4 Im Dezember 1837 operierte die weit überwiegend aus US-amerikanischen Staatsbürgern zusammengestellte und inzwischen ca Männer zählende Widerstandsgruppe gezielt gegen oberkanadisches Territorium. Am 13. Dezember besetzte sie die der britischen Krone gehörende Insel Navy Island im Grenzfluss Niagara River, ca. zwei Meilen von den Niagara-Fällen entfernt. Dort bildete Mackenzie eine provisorische Regierung für das noch zu»befreiende«oberka- nada. Die Okkupation von Navy Island konnte einstweilen gewaltsam aufrechterhalten werden. Die Versorgung der Besatzer erfolgte über den Niagara River durch ein Dampfschiff namens Caroline. Die durch US-Amerikaner betriebene Caroline agierte zum Teil von Buffalo aus, zumeist aber ausgehend von ihrem Heimathafen, nämlich der Befestigung Fort Schlosser im Bundesstaat New York. Am Morgen des legte die Caroline von Buffalo ab und fuhr über den Niagara River in Richtung Navy Island. Auf dem Weg dorthin überstand sie britische Artilleriegeschosse schadlos. Am Nachmittag legte sie in Fort Schlosser an und pendelte bis zum Einbruch der Dunkelheit zweimal nach Navy Island. Für die anbrechende Nacht sollte sie in Fort Schlosser liegen; neben der Besatzung von zehn Männern nutzten weitere 23 US-amerikanische Staatsbürger die Caroline als Nachtquartier. 5 Gegen Mitternacht jedoch stürmten 50 bis 80 6 bewaffnete Mitglieder einer britisch-kanadischen Einheit gewaltsam das Dampfschiff. Sämtliche Insassen flüchteten panikartig an Land. Der Übergriff führte zu bis zu zwei US-amerikanischen Todesopfern, nämlich dem Aufständischen Amos Durfee sowie * Der Autor Kreß ist Universitätsprofessor für Straf- und Völkerrecht; der Autor Schiffbauer ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter. 1 Oberkanada oder Upper Canada entsprach damals dem südlichen Teil der heutigen kanadischen Provinz Ontario. 2 Dies war die radikalste Strömung der facettenreichen Rebellionsbewegung, vgl. Sautter Geschichte Kanadas Von der europäischen Entdeckung bis zur Gegenwart, 1992, S Sautter (Fn. 2) S. 103; Wittke A History of Canada, The Borzoi Historical Series, 1928, S Vgl. für die gesamte historische Darstellung nur Wittke (Fn. 3) S. 108 ff. 5 Jennings The Caroline and McLeod Cases, AJIL 32 (1938), S. 82 (84). 6 Die genauen Zahlen variieren, vgl. hierzu nur einerseits Rogoff/Collins The Caroline Incident and the Development of International Law, BrooklynJIL 16 (1990), S. 493 (495) und andererseits Jennings AJIL 32 (1938), S. 82 (84). 8-9/

2 EXAMINATORIUM LERNBEITRAG VÖLKERRECHT DAMPFSCHIFF CAROLINE einem nicht namentlich überlieferten Kabinenjungen. 7 Als die Caroline vollständig verlassen war, fixierten die Truppenangehörigen das Steuerruder, steckten das Schiff in Brand und ließen es auf dem Niagara River treiben, bis die Caroline die Niagara- Fälle hinabstürzte und in den Fluten versank. 8 Einfluss der US-Regierung auf solche Strafverfahren zu ermöglichen, erließ der US-amerikanische Kongress am ein Gesetz, welches die Zuständigkeit für Strafsachen gegen im Auftrag eines anderen Staates handelnde Ausländer automatisch auf den Bund überträgt. 21 II. Das Geschehen in der Nacht vom 29. auf den ging als Caroline-Vorfall 9 in die Geschichte ein. Es folgten emotionsgeladene anti-britische Demonstrationen in den USA 10 sowie erhebliche diplomatische Spannungen zwischen den beiden beteiligten Staaten. Die USA sahen sich als Opfer eines britischen Angriffs auf ihr Territorium, während sich Großbritannien auf sein Verteidigungsrecht berief. Der Vorfall wurde in dem recht langen Zeitraum von 1838 bis 1842 in schriftlicher Korrespondenz beider Staaten aufgearbeitet. Für Großbritannien handelte zunächst der nach Washington abgesandte Botschafter 11 Henry S. Fox, für die USA Außenminister John Forsyth. Den entscheidenden Briefwechsel 12 führten aber 1842 der britische Sondergesandte Lord Ashburton 13 und der neue amerikanische Außenminister Daniel Webster. Beide Parteien waren sich einig, dass ein Gewalteinsatz wie der gegen die Caroline gerichtete völkerrechtlich zulässig ist, wenn der Gewalt anwendende Staat eine»necessity of self-defense, 14 instant, overwhelming, leaving no choice of means, and no moment for deliberation. (...)«15 beweisen kann. Diese als Webster-Formel 16 berühmt gewordenen Voraussetzungen wurden von britischer Seite akzeptiert und zu Websters Überraschung im Caroline- Vorfall als erfüllt angesehen. Zugleich brachte Lord Ashburton sein tiefes Bedauern über den Vorfall zum Ausdruck und entschuldigte sich im Namen Ihrer Majestät förmlich für die begangene Verletzung amerikanischen Territoriums. 17 Webster akzeptierte die Entschuldigung in einem Brief vom ohne weitere Stellungnahme dazu, ob die in seiner Formel genannten Voraussetzungen im Caroline-Vorfall tatsächlich erfüllt waren. 18 Der völkerrechtliche Streit war damit diplomatisch beigelegt. III. Neben diesem zwischenstaatlichen Konflikt kam es zu einem Strafprozess vor einem ordentlichen Gericht. Der britische Staatsbürger Alexander McLeod prahlte während eines Aufenthaltes im US-Bundesstaat New York damit, am Caroline-Vorfall tatkräftig beteiligt gewesen zu sein; am wurde er beim Wort und in Haft genommen. Die Anklage vor dem Supreme Court of New York lautete schließlich auf Mord an Amos Durfee sowie Brandstiftung. Der Prozess um McLeod trieb nicht nur die bereits dargestellten und zu diesem Zeitpunkt schleppenden diplomatischen Verhandlungen an, sondern führte auch zur Einmischung der britischen Regierung in das Strafverfahren. 19 Verlangt wurde von den USA die Freilassung McLeods, da dieser als Beteiligter einer staatlichen Operation Großbritanniens nicht persönlich für sein Verhalten haftbar gemacht werden könne. Die grundsätzliche Bereitschaft der US-amerikanischen Regierung, der Forderung zu folgen, war fruchtlos, da sie auf den in der Hoheit des Bundesstaates New York liegenden Prozess keinen Einfluss ausüben durfte. Erst der Regierungswechsel in den USA 1841 brachte durch den neuen Außenminister Webster Bewegung in den Fall. Auch Webster teilte die Ansicht Großbritanniens und setzte sich politisch stark für die Freilassung McLeods ein. Diese erfolgte schließlich, jedoch nicht wegen des von Großbritannien und Webster geltend gemachten Prozesshindernisses, sondern erst im Oktober 1841 nach der gerichtlichen Hauptverhandlung aufgrund eines Freispruches in der Sache selbst. 20 Um solche Unannehmlichkeiten für die Zukunft zu verhindern und einen IV. Eine spätere Schadensersatzforderung McLeods gegen die Vereinigten Staaten wurde schließlich rechtskräftig mit der Begründung abgelehnt, dass sich die Streitbeilegung zwischen Großbritannien und den USA aus dem Jahr 1842 auf sämtliche Umstände ausgewirkt habe und damit alle an den Streit anknüpfende Forderungen als erledigt zu betrachten seien. 22 B. PROBLEMAUFRISS Der Fall der Caroline ist über die Zeit zum locus classicus des völkerrechtlichen Selbstverteidigungsrechts avanciert. 23 Sachlich zu trennen ist dabei zwischen der diplomatische Korrespondenz der USA mit Großbritannien einerseits sowie den beiden Fällen mit Beteiligung von Alexander McLeod andererseits. Letztere werfen einige prozessrechtliche Fragen auf, besonders hinsichtlich möglicher Immunität und deren Auswirkungen auf den Strafprozess. Darauf soll aber in diesem Beitrag nicht weiter eingegangen werden. 24 Denn seine Berühmtheit verdankt der Caroline-Vorfall den materiell-rechtlichen Fragen des Völkerrechts, zu deren zwischenstaatlicher Erörterung er Anlass gegeben hat. Die Webster-Formel steckt die Voraussetzungen für völkerrechtlich zulässige Gewaltanwendung eines Staates gegen einen anderen Staat zu Verteidigungszwecken ab. Dabei weckt die Formulierung necessity of self-defense gewisse Zweifel, ob sich 7 Jennings AJIL 32 (1938), S. 82 (84); Rogoff/Collins BrooklynJIL 16 (1990), S. 493 (495). Einige Überlieferungen erwähnen den Kabinenjungen nicht, unstreitig war jedenfalls der Tod Durfees, vgl. Wittke (Fn. 3) S. 110 und Vgl. zum Geschehen des auch die Darstellung von Wittke (Fn. 3) S Einen»Fall«im juristischen Sinne begründete das Geschehen indes nicht. Es kam nie zu einer gerichtlichen oder auch nur vergleichbaren Auseinandersetzung zwischen den Parteien USA und Großbritannien. Der Austausch der jeweiligen Rechtsansichten erfolgte wie die letztendliche Streitbeilegung ausschließlich auf diplomatischem Wege. 10 Anschaulich hierzu Jones Daniel Webster The Diplomatist, in: Shewmaker, Kenneth E. (Hrsg.), Daniel Webster»The Completest Man«, 1990, S. 203 (204). 11 Die in den englischen Originaltexten verwendete Bezeichnung lautet durchgängig Minister, sie ist im Deutschen jedoch eher verwirrend. 12 Hiervon streng zu trennen ist der häufig in diesem Zusammenhang erwähnte, aber in der Sache unabhängige Webster-Ashburton Treaty, ein völkerrechtlicher Vertrag zur Beilegung von Streitigkeiten zur Grenzziehung zwischen den USA und den britischkanadischen Gebieten, welcher die Staatsgrenze auf den noch heute gültigen Stand festsetzte, vgl. Jones (Fn. 10) S. 203 (211 ff.) und Wittke (Fn. 3) S Die Korrespondenz zum Caroline-Vorfall war hingegen kein völkerrechtlicher Vertrag. 13 Häufig unerwähnt bleibt, dass Lord Ashburton (auch: Baron Ashburton) ein britischer Adelstitel ist; die in der hier maßgeblichen Korrespondenz hinter diesem Titel stehende Person hieß Alexander Baring, s. Jones (Fn. 10) S. 203 ff. (206) und Wittke (Fn. 3) S Korrekt ist auch die Schreibweise self-defence, welche dem britischen Englisch entspricht. Die Darstellung in diesem Aufsatz verfährt uneinheitlich, da die jeweils original überlieferten Schreibweisen wiedergegeben werden sollen. 15 US-Department of State (Hrsg.) The Diplomatic and Official Papers of Daniel Webster while Secretary of State, 1848, S. 110; im Folgenden im Original wiedergegeben, da eine einheitliche deutsche Entsprechung der Formel nicht verbreitet ist. 16 Von Webster in einem Brief aufgestellt am und in einer Note bekräftigt am , s. sogleich. 17 Brief vom , zitiert nach Jenning AJIL 32 (1938), S. 82 (90 f.). 18 Jennings AJIL 32 (1938), S. 82 ff. (91). 19 S. hierzu The Diplomatic and Official Papers of Daniel Webster while Secretary of State, S. 120 ff. 20 S. zum Fall insgesamt Jennings AJIL 32 (1938), S. 82 (94 f.); Jones (Fn. 10) S. 203 (205 f.). 21 Nachweis bei Jennings AJIL 32 (1938), S. 82 (96), dort Fn So der von Jennings AJIL 32 (1938), S. 82 ff. a.e. zitierte Schlichterspruch. 23 Die Wendung»locus classicus of the law of self-defence«findet sich bereits in dem seinerseits klassischen Aufsatz von Jennings AJIL 32 (1938), S. 82 ff. (92). 24 Vgl. aber bei Interesse die ausführliche Darstellung von Rogoff/Collins BrooklynJIL 16 (1990), S. 493 ff. (517 ff.) /2009

3 EXAMINATORIUM LERNBEITRAG VÖLKERRECHT DAMPFSCHIFF CAROLINE Websters Ausführungen auf den Bereich des Selbstverteidigungsoder des Notstandsrechts beziehen sollen. 25 Im Übrigen zeichnet sich der Caroline-Vorfall durch zwei weitere Besonderheiten aus: Zum einen ging mit Großbritannien ein Staat gegen Private auf fremdem Territorium vor. 26 Zum anderen waren die Rebellen zum Zeitpunkt des britischen Überfalls auf das Dampfschiff (noch) nicht im Begriff, britisches Gebiet anzugreifen, Großbritannien agierte demgemäß vorbeugend gegen einen zukünftigen Gewaltakt der Aufständischen. Beide Umstände führen zu Völkerrechtsfragen, deren Brisanz heute eher noch größer ist als zum damaligen Zeitpunkt. 27 Besonders seit den terroristischen Anschlägen von New York und Washington am und der danach entworfenen und weiterhin 28 gültigen US-amerikanischen Sicherheitsstrategie (NSS) 29 steht Caroline wieder ganz im Zentrum der Diskussion über die Ausnahmen vom völkerrechtlichen Gewaltverbot: Ist der US-amerikanisch geführte Gewalteinsatz»Enduring Freedom«gegen die (privaten!) Terroristen von al-qaida in Afghanistan völkerrechtlich zulässige Selbstverteidigung? War der Irak-Krieg 2003 als Akt vorbeugender Selbstverteidigung rechtmäßig? Wäre dies unter Umständen ein militärischer Einsatz gegen den Iran? Mit Hilfe der Webster-Formel könnte zu beantworten sein, ob das Selbstverteidigungsrecht im modernen Völkerrecht, wie es sich seit 1945 in Art. 51 der Satzung der Vereinten Nationen (SVN) wieder findet, 30 auch gegen nichtstaatliche Angriffe und in vorbeugender Anwendung gilt. C. DIE HISTORISCHE LÖSUNG ZUM CAROLINE-VORFALL 3. Zu dem Vorfall und der bis dato vollzogenen Korrespondenz äußern sich zwei Berichte der Law Officers of the Crown 33 vom und :»(...) capturing the steam boat»caroline«was, under the circumstances, perfectly justifiable by the Law of Nations.«( )»(...) the grounds on which we consider the conduct of the British Authorities to be justified is that it was absolutely necessary as a measure of precaution for the future and not as a measure of retaliation for the past. (...)«34 ( ) Es gab somit seitens Großbritanniens die Rechtsüberzeugung, dass vorbeugende Gewaltanwendung wie im Caroline-Vorfall geschehen mit dem Völkerrecht im Einklang steht. Auf den zweiten Bericht hin reagierte der amerikanische Botschafter in London umgehend, indem er die Forderung nach Wiedergutmachung wiederholte. Großbritannien sah sich daraufhin jedoch nicht veranlasst, von seinem Standpunkt abzuweichen. Im Anschluss ruhte die Angelegenheit bis zur Inhaftierung McLeods und dem anschließenden britischen Protest hiergegen. 4. So folgte erst zwei Jahre später der Brief des neuen US- Außenministers Webster an Fox, nämlich am a) Zunächst äußerte sich Webster in Bezug auf die Besatzung der Caroline: I. Die diplomatische Korrespondenz zu dem Geschehen am war also völkerrechtlich in dreifacher Hinsicht von Bedeutung: Sie thematisierte ein staatliches Verteidigungsrecht, dessen Anwendung vorbeugend und gegen Private in Frage steht. Ein richtiges Verständnis des Schriftverkehrs erfordert die genaue Analyse seines Ablaufes und Inhaltes. Im Einzelnen gestaltete sich der Notenwechsel wie folgt: In der Beschwerdenote von Forsyth (USA) an Fox (GB) vom fordern die USA als erste Reaktion auf den Caroline-Vorfall Wiedergutmachung (»redress«). 2. Im Antwortbrief von Fox (GB) an Forsyth (USA) vom wird dies mit folgender Begründung abgelehnt:»(...) The piratical character of the steam boat»caroline«and the necessity of self-defence and self-preservation under which Her Majesty s subjects acted in destroying the vessel, would seem to be sufficiently established. (...) Through such violence, Her Majesty s subjects in Upper Canada had already severely suffered; and they were threatened with still further injury and outrage. (...)«32 Die Verteidigung gründete also auf zwei Aspekten: Piraterie sowie necessity of self-defence and self-preservation. Ersterer bezieht sich als Vorwurf der Piraterie auf das Vorgehen gegen Private. Das gewaltsame Handeln gegen Piraten (also als besonders kriminell qualifizierte Privatleute) war generell zulässig und wäre daher eine dankbare Rechtfertigung, wenn in diesem Fall die Besatzung der Caroline von den USA als Piraten anerkannt worden wäre. Der zweite Aspekt begrifflich nicht klar definiert soll jedenfalls den Verteidigungscharakter der Handlung zum Ausdruck bringen. Die anschließende Erklärung dazu zeigt, dass ein solcher zumindest auch vorbeugend als rechtmäßig betrachtet wird.»(...) Their offense, whatever it was, had no analogy to cases of piracy. Supposing all that is alleged against them to be true, they were taking a part in what they regarded as a civil war, and they were taking part on the side of the rebels. Surely England herself has not regarded persons thus engaged as deserving the appellation Her Majesty s Government bestows on these citizens of The United States. (...) (...) they who join those concerned in it (...) cannot be denominated pirates, without departing from all ordinary use of language in the definition of offenses. (...) The United States have thought, also, that the salutary doctrine of non-intervention by one nation with the affairs of others is 25 Das völkerrechtliche Verhältnis dieser beiden Institute ist bis heute umstritten, eine eindeutige Abgrenzung wie z.b. im deutschen Strafrecht zwischen 32 und 34 StGB gibt es nicht. 26 Beide Parteien waren sich in der Sache zutreffend darüber einig, dass es sich um einen staatlichen Gewaltakt gegen Private handelte, s. nur Jones (Fn. 10) S. 203 (205). 27 Vgl. exemplarisch einige Analysen aus den vergangenen zehn Jahren: Green Docking the Caroline: Understanding the Relevance of the Formula in Contemporary Customary International Law Concerning Self-Defense, CardozoJICL 14 (2006), S. 429; Kearley Raising the Caroline, WisconsinILJ 17 (1999), S. 325; Occelli»Sinking«the Caroline: Why the Caroline Doctrine s Restrictions on Self-Defense Should Not Be Regarded as Customary International Law, SDILJ 4 (2003), S ; Rouillard The Caroline Case: Anticipatory Self-Defence in Contemporary International Law, MiskolcJIL 1 (2004), S Eine NSS der neuen Regierung um Präsident Obama wurde bislang nicht aufgestellt. 29 Ursprünglich i.d.f. von 2002, aktualisiert i.d.f. von 2006, 30 Art. 51 SVN lautet auszugsweise:»diese Charta beeinträchtigt im Falle eines bewaffneten Angriffs gegen ein Mitglied der Vereinten Nationen keineswegs das naturgegebene Recht zur individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung, bis der Sicherheitsrat die zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlichen Maßnahmen getroffen hat. (...)«. 31 Jeweils zitiert soweit möglich nach den Originaltexten in: Diplomatic and Official Papers of Daniel Webster, S. 104 ff.; i.ü. nach Jennings AJIL 32 (1938), S. 82 ff. 32 Hervorhebung vom Verfasser. 33 Es handelt sich dabei um die ranghöchsten Rechtsberater der britischen Regierung. 34 Hervorhebung im Original. 8-9/

4 EXAMINATORIUM LERNBEITRAG VÖLKERRECHT DAMPFSCHIFF CAROLINE liable to be essentially impaired if, while Government refrains from interference, interference is still allowed to its subjects, individually or in masses. (...) it stands on the admission of very high British authority, that during the recent Canadian troubles, although bodies of adventurers appeared on the border, making it necessary for the people of Canada to keep themselves in a state prepared for self-defense, yet that these adventurers were acting by no means in accordance with the feeling (...) of the government of the United States. (...)«Nach dieser scharfen Zurückweisung des Piraterievorwurfs wurde ein solcher von keiner Seite mehr erwähnt; dass Piraterie im Caroline-Vorfall nicht einschlägig war, wurde somit konkludent und zutreffend anerkannt. Webster verdeutlicht aber indirekt, dass das Kapern der Caroline unabhängig davon ein Vorgehen gegen Private war. 35 Dabei erkennt er das völkerrechtliche Prinzip des zwischenstaatlichen Interventionsverbots 36 an; er gesteht sodann zu, dass es gleichwohl beeinträchtigt ist, wenn einfache Bürger (»Abenteurer«) des sich eigentlich neutral verhaltenen Staates auch gegen dessen Willen hiergegen verstoßen. Dieser diplomatisch verklausulierte Inhalt erhellt sich im Zusammenhang mit dem vehement abgestrittenen Piraterievorwurf in folgendem Licht: Webster hält es grundsätzlich für möglich, dass auch Private das zwischenstaatliche Interventionsverbot beeinträchtigen können. Zugleich ist es ihm wichtig, dass den amerikanischen Privatleuten ein schweres Verbrechen wie Piraterie nicht vorgeworfen wird; er lässt zur Annahme des gebrochenen Interventionsverbots eine nicht explizit strafrechtlich relevante private Einmischung in britische Angelegenheiten genügen. Bemerkenswert ist schon die Erkenntnis, dass ein Völkerrechtsverstoß durch Private nicht per se ausgeschlossen wird, da sich die USA für ihre Bürger offenbar unabhängig von einer Billigung ihres Handelns verantwortlich sehen. Dieses Verantwortungsbewusstsein erklärt schließlich auch, warum die Unterscheidung zwischen verbrecherischer Piraterie und bloßer Einmischung für Webster so wichtig war den USA sollte nicht so etwas Schändliches wie Piraten zugerechnet werden, für welche die USA gleichwohl nach Websters Worten verantwortlich gewesen wären. b) In demselben Brief finden sich schließlich erstmalig Websters berühmte Ausführungen zur rechtlichen Bewertung der necessity of self-defense:»(...) it will be for Her Majesty s Government to show, upon what state of facts, and what rules of national law, the destruction of the Caroline is to be defended. It will be for that Government to show a necessity of self-defense, instant, overwhelming, leaving no choice of means, and no moment for deliberation. 37 It will be for it to show, also, that the local authorities of Canada (...) did nothing unreasonable or excessive; since the act, justified by the necessity of self-defense, must be limited by that necessity, and kept clearly within it. (...)«Es folgt eine ausführliche Aufzählung der zur Bewertung der Erforderlichkeit bzw. Verhältnismäßigkeit der Handlung mit einzubeziehenden Umstände. Webster folgert sodann:»a necessity for all this, the Government of The United States cannot believe to have existed.«webster beginnt mit einer Bemerkung zur Beweislast, denn der sich auf Verteidigung berufende Staat muss darlegen, dass die rechtlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind. Dies ist jedoch wenig überraschend und vielmehr konsequent im Hin- blick auf das als allgemein anerkannt beschriebene und sonst wirkungslose Interventionsverbot. Erwähnenswert ist noch, dass Webster dem Verteidiger auch einen Rekurs auf das eigene nationale Recht zubilligt, obwohl man sich auf völkerrechtlicher Ebene bewegt. Dies legt den Schluss nahe, dass Völkerrecht und nationales Recht nicht unbedingt als voneinander getrennte Rechtsordnungen betrachtet werden. Wegweisend wird es dann mit der Beschreibung der Voraussetzungen der necessity of self-defense. Der Begriff entspricht teilweise den bis dahin unbeachteten Worten des britischen Botschafters Fox vom , jedoch ohne den Annex der self-preservation. Beim Selbsterhaltungsrecht ging es nach damaligem Verständnis um das Recht eines Staates, die Rechte eines anderen Staates zu verletzen, wenn die eigene Existenz in Gefahr schwebte; 38 von einer Existenzbedrohung der Kolonie Oberkanada geschweige denn Großbritanniens konnte jedoch angesichts der schwachen und ungeordneten Rebellion 39 nie die Rede sein. Das Selbsterhaltungsrecht war demnach nicht einschlägig, weshalb wohl auch Webster es nicht aufgriff. 40 Es bleibt damit necessity of self-defense übrig. Nicht aufzuklären ist in diesem Zusammenhang, ob sich Webster (oder auch zuvor Fox) auf Selbstverteidigung (»self-defense«), Notstand (»necessity«) oder aber eine Kombination aus beidem bezog. 41 Eine solche Kombination wiederum könnte entweder eine»erforderlichkeit der Selbstverteidigung«oder ein»selbstverteidigungsnotstand«sein beide Übersetzungen sind bei dem verwendeten Begriffspaar necessity of self-defense möglich. 42 Abgesehen von der unklaren Begriffsbestimmung kann aber festgehalten werden, dass Webster eine eindeutige inhaltliche Aussage treffen wollte. Dass sich die Parteien in ihrer gesamten diplomatischen Korrespondenz zum Völkerrecht bekennen, ist nicht nur angesichts der unwidersprochenen Klarstellung der Law Officers of the Crown offenkundig. Lediglich eine genaue völkerrechtliche Zuordnung ihrer Rechtsauffassungen dürfte für beide Staaten zweitrangig gewesen sein, da es nur um eine Einzelfalllösung des Caroline-Vorfalls ging. Mit anderen Worten: Wie die Webster-Formel völkerrechtlich exakt zu qualifizieren ist, bleibt offen; ihr völkerrechtlich relevanter verteidigungsspezifischer Inhalt dagegen nicht. Nachdem eine völkerrechtlich zulässige Gewaltanwendung gegen Private auf fremdem Territorium prinzipiell für möglich gehalten wird, erlangt die genaue Bestimmung der Verteidigungslage Bedeutung. Eine solche nimmt Webster allerdings nicht vor, sondern geht unmittelbar auf Erforderlichkeitsmaßstäbe ein: augenblicklich, überwältigend, ohne Wahlmöglichkeit anderer Mittel und ohne Bedenkzeit. Hierin sind zwar als Abwägungskriterien die zeitlichen Anforderungen an eine Verteidigungslage enthalten, doch lassen sie gerade die Vorfrage der Verteidigungslage als selbstständiges Kriterium unberücksichtigt. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Vorbeugende Gewaltanwendung als Maßnahme gegen einen sonst gewiss eintre- 35 Dieser Aspekt wird im Zusammenhang mit dem Caroline-Vorfall häufig vernachlässigt, teilweise sogar als nicht einschlägig betrachtet, vgl. nur Guiora Anticipatory Self-Defence and International Law A Re-evaluation, JCSL 13 (2008), S. 3 (11). 36 Gemeint ist die (heute in Art. 2 Ziff. 7 SVN kodifizierte) völkerrechtliche Grundregel, dass sich ein Staat nicht in die Angelegenheiten eines anderen Staates einmischen darf, s. z.b. Herdegen Völkerrecht, 7. Aufl. 2008, 35, S. 250 ff. 37 Hervorhebung vom Verfasser. 38 Vgl. statt vieler Genoni Die Notwehr im Völkerrecht, 1987, S So die einhellige tatsächliche Einschätzung, s. nur Sautter (Fn. 2) S Rogoff/ Collins BrooklynJIL 16 (1990), S. 493 ff. (498). 41 Dazu instruktiv Kearley WisconsinILJ 17 (1999), S. 325 ff. (333). 42 In der englischen Sprache wird weitgehend und undifferenziert sowohl für»erforderlichkeit«(oder synonym:»notwendigkeit«) als auch für»notstand«der Begriff necessity verwendet, s. nur Romain Wörterbuch der Rechts- und Wirtschaftssprache Teil 1 Englisch-Deutsch, 1989, S /2009

5 EXAMINATORIUM LERNBEITRAG VÖLKERRECHT DAMPFSCHIFF CAROLINE tenden Schaden wie sie bereits zuvor auf britischer Seite von Fox und den Law Officers of The Crown als zulässig bezeichnet wurde wird auch von Webster wie selbstverständlich als grundsätzlich rechtmäßig anerkannt, wenn sie denn als ultima ratio erforderlich ist. Erfordert die Lage eine Handlung, so wird erst diese streng reglementiert und anhand eng definierter Kriterien überprüft. 5. Auf den Brief Websters erfolgte zunächst keine Reaktion von britischer Seite. Die Kompetenz zur Streitbeilegung wurde Lord Ashburton übertragen, mit dem die Korrespondenz fortan zu führen war. An ihn adressierte Webster eine Note, datiert auf den Ihr lag auch eine Kopie seines Briefes an Fox aus dem Vorjahr bei, auf dessen Inhalt sich Webster bezog:»(...) The papers you have, no doubt, already seen; but they are, nevertheless, now communicated, as such communication is considered a ready mode of presenting the view which this Government entertains of the destruction of that vessel. (...)«Damit bekräftigte Webster die dargelegte Rechtsauffassung der Vereinigten Staaten zum Caroline-Vorfall. 6. Nur einen Tag später, am , antwortete Lord Ashburton. In seinem Brief heißt es u.a.:»(...) It is so far satisfactory to perceive that we are perfectly agreed as to the general principles of international law applicable in this unfortunate case. (...) Every consideration, therefore, leads us to set (...) this paramount obligation of reciprocal respect for the independent territory of each. But however strong this duty may be, it is admitted by all writers, by all jurists, by the occasional practice of all nations, not excepting your own, that a strong overpowering necessity may arise, when this great principle may and must be suspended. (...) Agreeing, therefore, on the general principle, and on the possible exception to which it is liable, the only question between us is whether (...) to use your words, there was»that necessity of self-defense, instant, overwhelming, leaving no choice of means,«(...) I might safely put it to any candid man, acquainted with the existing state of things, to say whether the military commander in Canada had the remotest reason, on the 29th day of December, to expect to be relieved from this state of suffering by the protective intervention of any American authority. How long could a Government, having the paramount duty of protecting its own people, be reasonably expected to wait for what they had no reason to expect? (...) Some importance is attached to the attack having been made in the night, and the vessel having been set on fire and floated down the falls of the river, and it is insinuated, rather than asserted, that there was carelessness as to the lives of the persons on board. (...) The time of night was purposely selected as most likely to ensure the execution with the least loss of life; and it is expressly stated, that the strength of the current not permitting the vessel to be carried off, and it being necessary to destroy her by fire, she was drawn into the stream for the express purpose of preventing injury to persons or property of the inhabitants of Schlosser. (...)«Lord Ashburton lässt also nicht den geringsten Zweifel an der Rechtsauffassung Websters aufkommen, sondern bekräftigt sie. Er konzentriert sich dann auf die Subsumtion des Caroline- Vorfalls unter die von Webster konkretisierten Vorgaben der necessity of self-defense und gelangt zu dem Schluss, dass die strengen Kriterien der Verhältnismäßigkeit sowohl hinsichtlich der zur Gewalt berechtigenden Lage als auch der Gewalthandlung erfüllt seien. Die Webster-Formel findet somit volle Anerkennung durch Großbritannien als geltendes Völkerrecht. Neben der für Großbritannien günstigen Subsumtion überbringt Lord Asburton den größten Ausdruck des Bedauerns über den Vorfall und entschuldigt sich förmlich dafür, dass dieses Bedauern nicht schon zuvor geäußert wurde:»looking back to what passed at this distance of time, what is, perhaps, most to be regretted is, that some explanation and apology for this occurence was not immediately made; (...)«7. Webster antwortete hierauf in seinem (zu diesem Vorfall letzten) Brief vom u.a. folgendermaßen:»(...) Undoubtedly it is just, that (...) it is admitted that exceptions growing out of the great law of self-defense do exist, (...) Understanding these principles alike, the difference between the two governments is only whether the facts in the case of the»caroline«make out a case of such necessity for the purpose of self-defense. (...) (...) seeing, finally, that it is now admitted that an explanation and apology for this violation was due at the time, the President (...) will make this subject (...) the topic of no further discussion between the two governments. (...)«Webster lässt hiermit die Einschlägigkeit der in abstracto unstreitigen Formel in concreto offen. Er betont dabei noch einmal die Wichtigkeit der Tatsache, dass sich beide Regierungen über den Grundsatz des Interventionsverbotes und dessen begrenzte Ausnahmen einig sind. Damit verlieh er seiner Formel weitere völkerrechtliche Festigkeit. Ohne weiter auf die Rechtfertigung Großbritanniens einzugehen nimmt er dann die Entschuldigung an und legt damit den Streit bei. II. Der Caroline-Vorfall führte zu folgenden völkerrechtlichen 43 Erkenntnissen für das Jahr 1842 jedenfalls im Verhältnis zwischen Großbritannien und den USA: Das Interventionsverbot ist ein völkerrechtlich bindendes Prinzip. Doch erduldet dieses auch im völkerrechtlichen Friedenszustand Ausnahmen. Einer solchen zufolge darf sich ein Staat gewaltsam gegen Private zur Wehr setzen, die von fremdem Territorium aus gegen ihn operieren. Eine solche Verteidigung kann auch vorbeugend erfolgen, ist aber ultima ratio und unterliegt einer strengen Verhältnismäßigkeitsprüfung nach den Kriterien der Webster- Formel. Unklar bleibt hingegen trotz der vielfach vollzogenen Bezeichnung des Caroline-Vorfalls als»locus classicus of the law of self-defence«die Qualifikation des der Verteidigungshandlung zugrunde liegende Rechtsinstituts mit der Bezeichnung necessity of self-defense, da die Terminologie insbesondere von necessity und self-defense während der gesamten Korrespondenz nicht eindeutig verwendet wird A.A. Occelli SDILJ 4 (2003), S. 467 ff. (479), die in der gesamten Korrespondenz keine völkerrechtliche Relevanz erkennen möchte. 44 Streitig ist bis heute vor allem, ob es sich um eine Form von Selbstverteidigung oder von Notstand handelte. S. für Selbstverteidigung z.b. Green CardozoJICL 14 (2006), S. 429 ff. (476) und für Notstand z.b. Gazzini A Response to Amos Guiora: Pre-emptive Self-Defence against Non-State Actors?, JCSL 13 (2008), S. 25 (26) unter Bezugnahme auf ILC Vereinte Nationen, Draft articles on Responsibility of States for Internationally Wrongful Acts, with commentaries, YBILC 2001 Volume II 2001 S (81), Art. 25 Abschn /

6 EXAMINATORIUM LERNBEITRAG VÖLKERRECHT DAMPFSCHIFF CAROLINE D. DAS WEITERE SCHICKSAL DER WEBSTER-FORMEL Im Hinblick auf das moderne Völkerrecht stellt sich die Frage, ob sich die für den Caroline-Vorfall anerkannte Webster-Formel zu einer Norm des Völkergewohnheitsrechts entwickelt hat. 45 In einer weiteren Streitigkeit zwischen Großbritannien und den USA, die durch die sog. Fur Seal Arbitration 1893 beigelegt wurde, beriefen sich die Vereinigten Staaten erneut auf die Webster-Formel, die wiederum als Rechtsinstitut anerkannt, jedoch als in der Sache nicht einschlägig bewertet wurde. 46 Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges fehlte es dann an weiteren Anwendungsfällen. 47 Die vergleichsweise dürftige Praxis ist wohl auch damit zu erklären, dass ein umfassendes völkerrechtliches Gewaltverbot erst seit dem Inkrafttreten der SVN (s. Art. 2 Ziff. 4) existiert. 48 Das bis zum Briand-Kellogg-Pakt des Jahres 1928 dem Grundsatz nach bestehende souveräne Recht zum Krieg (ius ad bellum) beschränkte die Notwendigkeit von Rechtfertigungen für Gewalthandlungen auf den Friedenszustand. 49 Relevant wurde der Caroline-Vorfall im Prozess des Nürnberger Militärgerichtshofs. Die des Verbrechens gegen den Frieden Angeklagten bereifen sich hinsichtlich der nazideutschen Invasion Norwegens 1940 auf vorbeugende Selbstverteidigung, da ein alliierter Angriff dort unmittelbar bevorgestanden habe. Das Gericht erkannte diesen Rechtfertigungsgrund unter ausdrücklichem Bezug 50 auf das vom Caroline-Vorfall ausgehende Völkergewohnheitsrecht als solchen an, lehnte aber die Rechtfertigung in der Sache als nicht einschlägig ab. 51 Entscheidend ist aber, dass die Webster-Formel vom Gericht als vor 1945 existierendes Völkerrecht betrachtet wurde. Nach der Gründung der Vereinten Nationen und dem Inkrafttreten von Art. 51 der SVN sind Zweifel darüber aufgekommen, wie sich letztere Vertragsbestimmung zu diesem Gewohnheitsrecht verhält. 52 Der Internationale Gerichtshof hat die Fragen sowohl der vorbeugenden Selbstverteidigung als auch der des Selbstverteidigungsrechts gegen nicht-staatliche bewaffnete Angriffe jeweils ausdrücklich unentschieden gelassen. 53 Praxisfälle, in deren Zusammenhang auf die Webster- Formel zurückgegriffen wurde, gab es seit 1945 insbesondere im Hinblick auf die vorbeugende Selbstverteidigung. Namentlich waren dies u.a. die Kuba-Krise 1962, 54 die gewaltsamen Geiselbefreiungen Israels am Flughafen von Entebbe (Uganda) 1976, 55 der iranisch-irakische Konflikt 1980, 56 der israelische Militärschlag gegen einen irakischen Kernreaktor 1981, 57 die abweichende Meinung Schwebels im Nicaragua-Urteil des IGH sowie zahlreiche anderen Geschehnisse, die inhaltlich, jedoch nicht namentlich auf den Caroline-Vorfall abstellten. 59 Gemeinsam haben diese Anwendungsfälle, dass die Webster- Formel allgemein anerkannt oder zumindest nicht zurückgewiesen wurde; ihre fallbezogene Einschlägigkeit wurde jedoch stets heftig bestritten, was wohl vor allem an ihren engen inhaltlichen Bedingungen liegen dürfte. In Bezug auf Gewalt gegen Private wurde Caroline dagegen bislang weniger häufig als Präzedenzfall herangezogen. 60 Zum Teil wird die Ansicht vertreten, dass die Webster-Formel in ihrer ursprünglichen Form heute nicht mehr anzuwenden sei. 61 Lediglich ihre Rechtsgedanken abgestimmt auf die Fakten der modernen Weltordnung bestünden weiter, hätten sich aber vom Caroline-Vorfall emanzipiert; dies verdeutliche besonders das Prinzip der Verhältnismäßigkeit, welches unstreitig zur Rechtmäßigkeitsüberprüfung jeder Selbstverteidigungshandlung heranzuziehen ist. Aber auch diese Stimmen, welche die Caroline gleichsam ein zweites Mal zu versenken beanspruchen, 62 können nicht leugnen, dass die Rechtsfragen, mit welchen sich Webster und Lord Ashburton befasst haben, auch heute im Kern unverändert zur Diskussion stehen. Wie auch immer man diese Rechtsfragen beantworten möchte, so ist doch jedenfalls zu konstatieren, dass der Caroline-Vorfall weiterhin einen zentralen historischen Referenzpunkt bildet. Auch die Administration Bush jun. hat unausgesprochen bei der Webster-Formel angesetzt, um in ihrer NSS den völkerrechtlichen Anspruch auf vorbeugende Selbstverteidigung zu erheben. Denn dort heißt es:»for centuries, international law recognized that nations need not suffer an attack before they can lawfully take action to defend themselves against forces that present an imminent danger of attack.«allerdings beansprucht die NSS alsdann, im Licht neuartiger Bedrohungen über Caroline hinausgehen zu dürfen. Es gelte:»the greater the threat, the greater the risk of inaction and the more compelling the case for taking anticipatory action to defend ourselves, even if uncertainty remains as to the time and place of the enemy s attack.«63 Bei der Artikulation dieses ausgreifenden Anspruchs auf vorbeugende Selbstverteidigung blieb der Regierung Bush jun. der völkerrechtspolitische Erfolg Websters versagt, doch wird die Diskussion über die Notwendigkeit einer Fortentwicklung von Caroline vermutlich weitergehen. E. LERNTEIL Der Caroline-Vorfall von 1837 mit seinem berühmten Notenwechsel zwischen den USA und Kanada bleibt ein locus classicus des völkerrechtlichen Selbstverteidigungsrechts. Wer sich zu den brennenden Gegenwartsfragen der völkerrechtlichen Bewertung von vorbeugender Selbstverteidigung und Selbstverteidigung gegen nicht-staatliche bewaffnete Angriffe mit historischem Hintergrund äußern möchte, wird das wohl bedeutsamste Dampfschiff der Völkerrechtsgeschichte in den Blick nehmen müssen. 45 Völkergewohnheitsrecht setzt eine ständige Staatenpraxis getragen von Rechtsüberzeugung voraus, vgl. nur Herdegen (Fn. 36) 16, S. 129 ff.; Graf Vitzthum in: ders. (Hrsg.), Völkerrecht, 4. Aufl. 2007, 1. Abschn., Rn. 131 ff., S. 67 ff. 46 Rogoff/ Collins BrooklynJIL 16 (1990), S. 493 ff. (502 ff.). 47 Vgl. Green CardozoJICL 14 (2006), S. 429 ff. (442). 48 Vgl. z.b. Herdegen (Fn. 36) 34, S. 220 ff.; Graf Vitzthum (Fn. 45) 1. Abschn., Rn. 75, S Zu dieser Eigenheit des klassischen Völkerrechts und den Folgen für die Bewertung der Staatenpraxis insbesondere des 19. Jahrhunderts weiterhin zentral Brownlie International Law and the Use of Force by States, 1963, S. 26 ff. 50 Zunächst bezog sich das Gericht auf einen»falschen«fall namens»caroline«aus dem Jahr 1808 und veröffentlichte zunächst ein entsprechend fehlerhaft begründetes Urteil, s. Schwarzenberger The Judgment of Nuremberg, in: Mettraux (Hrsg.), Perspectives on the Nuremberg Trial, 2008, S. 167 (185, dort Fn. 78); das berichtigte Urteil findet sich in AJIL 41 (1947), S. 172 ff. 51 AJIL 41 (1947), S (205). 52 S. z.b. zum Streitstand Gray International Law and the Use of Force, Foundations of Public International Law, 3. Aufl. 2008, S. 117 ff. 53 Zum vorbeugenden Selbstverteidigungsrecht s. Military and Paramilitary Activities in and against Nicaragua (Nicaragua v. Unites States of America), Urteil v , ICJ Rep. 1986, S (103; Ziff. 194); zum Selbstverteidigungsrecht gegen nicht-staatliche bewaffnete Angriffe s. Armed Activities onf the Territory of the Congo (Democratic Republic of Congo v. Uganda), Urt. v , Ziff. 147 (noch nicht veröffentlicht in ICJ Rep.). 54 Allerdings nur durch den Vertreter Ghanas im UN-Sicherheitsrat, vgl. Green CardozoJICL 14 (2006), S. 429 (447). 55 Rogoff/ Collins BrooklynJIL 16 (1990), S. 493 (507). 56 Green CardozoJICL 14 (2006), S. 429 (446). 57 Rogoff/ Collins BrooklynJIL 16 (1990), S. 493 (508 f.). 58 Military and Paramilitary Activities in and against Nicaragua (Dissenting Opinion Judge Schwebel), ICJ Rep. 1986, S (362; Ziff. 200). 59 Vgl. z.b. Rouillard MiskolcJIL 1 (2004), S. 104 (116 ff.). 60 Zur Staatenpraxis vor dem eingehend Kreß Gewaltverbot und Selbstverteidigungsrecht nach der Satzung der Vereinten Nationen bei staatlicher Verwicklung in Gewaltakte Privater, 1995, S. 41 ff., 218 ff. 61 Green CardozoJICL 14 (2006), S. 429 (473 ff.). 62 Occelli SDILJ 4 (2003), S. 467 ff., passim. 63 Oben Fn. 29, S /2009

Inequality Utilitarian and Capabilities Perspectives (and what they may imply for public health)

Inequality Utilitarian and Capabilities Perspectives (and what they may imply for public health) Inequality Utilitarian and Capabilities Perspectives (and what they may imply for public health) 1 Utilitarian Perspectives on Inequality 2 Inequalities matter most in terms of their impact onthelivesthatpeopleseektoliveandthethings,

Mehr

Patentrelevante Aspekte der GPLv2/LGPLv2

Patentrelevante Aspekte der GPLv2/LGPLv2 Patentrelevante Aspekte der GPLv2/LGPLv2 von RA Dr. Till Jaeger OSADL Seminar on Software Patents and Open Source Licensing, Berlin, 6./7. November 2008 Agenda 1. Regelungen der GPLv2 zu Patenten 2. Implizite

Mehr

Einsatz einer Dokumentenverwaltungslösung zur Optimierung der unternehmensübergreifenden Kommunikation

Einsatz einer Dokumentenverwaltungslösung zur Optimierung der unternehmensübergreifenden Kommunikation Einsatz einer Dokumentenverwaltungslösung zur Optimierung der unternehmensübergreifenden Kommunikation Eine Betrachtung im Kontext der Ausgliederung von Chrysler Daniel Rheinbay Abstract Betriebliche Informationssysteme

Mehr

ReadMe zur Installation der BRICKware for Windows, Version 6.1.2. ReadMe on Installing BRICKware for Windows, Version 6.1.2

ReadMe zur Installation der BRICKware for Windows, Version 6.1.2. ReadMe on Installing BRICKware for Windows, Version 6.1.2 ReadMe zur Installation der BRICKware for Windows, Version 6.1.2 Seiten 2-4 ReadMe on Installing BRICKware for Windows, Version 6.1.2 Pages 5/6 BRICKware for Windows ReadMe 1 1 BRICKware for Windows, Version

Mehr

p^db=`oj===pìééçêíáåñçêã~íáçå=

p^db=`oj===pìééçêíáåñçêã~íáçå= p^db=`oj===pìééçêíáåñçêã~íáçå= Error: "Could not connect to the SQL Server Instance" or "Failed to open a connection to the database." When you attempt to launch ACT! by Sage or ACT by Sage Premium for

Mehr

-Which word (lines 47-52) does tell us that Renia s host brother is a pleasant person?

-Which word (lines 47-52) does tell us that Renia s host brother is a pleasant person? Reading tasks passend zu: Open World 1 Unit 4 (student s book) Through a telescope (p. 26/27): -Renia s exchange trip: richtig falsch unkar? richtig falsch unklar: Renia hat sprachliche Verständnisprobleme.

Mehr

Application Form ABOUT YOU INFORMATION ABOUT YOUR SCHOOL. - Please affix a photo of yourself here (with your name written on the back) -

Application Form ABOUT YOU INFORMATION ABOUT YOUR SCHOOL. - Please affix a photo of yourself here (with your name written on the back) - Application Form ABOUT YOU First name(s): Surname: Date of birth : Gender : M F Address : Street: Postcode / Town: Telephone number: Email: - Please affix a photo of yourself here (with your name written

Mehr

Aufnahmeuntersuchung für Koi

Aufnahmeuntersuchung für Koi Aufnahmeuntersuchung für Koi Datum des Untersuchs: Date of examination: 1. Angaben zur Praxis / Tierarzt Vet details Name des Tierarztes Name of Vet Name der Praxis Name of practice Adresse Address Beruf

Mehr

1. General information... 2 2. Login... 2 3. Home... 3 4. Current applications... 3

1. General information... 2 2. Login... 2 3. Home... 3 4. Current applications... 3 User Manual for Marketing Authorisation and Lifecycle Management of Medicines Inhalt: User Manual for Marketing Authorisation and Lifecycle Management of Medicines... 1 1. General information... 2 2. Login...

Mehr

KURZANLEITUNG. Firmware-Upgrade: Wie geht das eigentlich?

KURZANLEITUNG. Firmware-Upgrade: Wie geht das eigentlich? KURZANLEITUNG Firmware-Upgrade: Wie geht das eigentlich? Die Firmware ist eine Software, die auf der IP-Kamera installiert ist und alle Funktionen des Gerätes steuert. Nach dem Firmware-Update stehen Ihnen

Mehr

Prediction Market, 28th July 2012 Information and Instructions. Prognosemärkte Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre insbes.

Prediction Market, 28th July 2012 Information and Instructions. Prognosemärkte Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre insbes. Prediction Market, 28th July 2012 Information and Instructions S. 1 Welcome, and thanks for your participation Sensational prices are waiting for you 1000 Euro in amazon vouchers: The winner has the chance

Mehr

USBASIC SAFETY IN NUMBERS

USBASIC SAFETY IN NUMBERS USBASIC SAFETY IN NUMBERS #1.Current Normalisation Ropes Courses and Ropes Course Elements can conform to one or more of the following European Norms: -EN 362 Carabiner Norm -EN 795B Connector Norm -EN

Mehr

Frequently asked Questions for Kaercher Citrix (apps.kaercher.com)

Frequently asked Questions for Kaercher Citrix (apps.kaercher.com) Frequently asked Questions for Kaercher Citrix (apps.kaercher.com) Inhalt Content Citrix-Anmeldung Login to Citrix Was bedeutet PIN und Token (bei Anmeldungen aus dem Internet)? What does PIN and Token

Mehr

Bedeutung von Compliance u. Riskmanagement für Unternehmen

Bedeutung von Compliance u. Riskmanagement für Unternehmen Bedeutung von Compliance u. Riskmanagement für Unternehmen Michael Junk IT-Security & Compliance Manager MJunk@novell.com Zertifiziert bei T.I.S.P / ITIL / CISA / ISO Compliance 2 Es geht also wieder mal

Mehr

E-Estland. Estlands Weg von der Sowjetunion zur Vorreiterrolle als digitaler Staat. Robert Terbach Universität Leipzig WS 2014/2015

E-Estland. Estlands Weg von der Sowjetunion zur Vorreiterrolle als digitaler Staat. Robert Terbach Universität Leipzig WS 2014/2015 E-Estland Estlands Weg von der Sowjetunion zur Vorreiterrolle als digitaler Staat Robert Terbach Universität Leipzig WS 2014/2015 Gliederung Demographie Geschichte Aktuelle Regierung Digitialisierungsbestrebungen

Mehr

E-Discovery the EU Data Protection Authorities approach

E-Discovery the EU Data Protection Authorities approach E-Discovery the EU Data Protection Authorities approach Breakout Session Mind the Gap: Bridging U.S. Cross-border E-discovery and EU Data Protection Obligations Dr. Alexander Dix, LL.M. Berlin Commissioner

Mehr

Labour law and Consumer protection principles usage in non-state pension system

Labour law and Consumer protection principles usage in non-state pension system Labour law and Consumer protection principles usage in non-state pension system by Prof. Dr. Heinz-Dietrich Steinmeyer General Remarks In private non state pensions systems usually three actors Employer

Mehr

Veräußerung von Emissionsberechtigungen in Deutschland

Veräußerung von Emissionsberechtigungen in Deutschland Veräußerung von Emissionsberechtigungen in Deutschland Monatsbericht September 2008 Berichtsmonat September 2008 Die KfW hat im Zeitraum vom 1. September 2008 bis zum 30. September 2008 3,95 Mio. EU-Emissionsberechtigungen

Mehr

Exercise (Part XI) Anastasia Mochalova, Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik, Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt 1

Exercise (Part XI) Anastasia Mochalova, Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik, Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt 1 Exercise (Part XI) Notes: The exercise is based on Microsoft Dynamics CRM Online. For all screenshots: Copyright Microsoft Corporation. The sign ## is you personal number to be used in all exercises. All

Mehr

MARKET DATA CIRCULAR DATA AMENDMENT

MARKET DATA CIRCULAR DATA AMENDMENT MARKET DATA CIRCULAR DATA AMENDMENT Anpassung Schlussabrechnungspreise Financial Power Futures May 2015 Leipzig, 10.07.2015 - Die Schlussabrechnungspreise für die Financial Power Futures werden nach der

Mehr

Disclaimer & Legal Notice. Haftungsausschluss & Impressum

Disclaimer & Legal Notice. Haftungsausschluss & Impressum Disclaimer & Legal Notice Haftungsausschluss & Impressum 1. Disclaimer Limitation of liability for internal content The content of our website has been compiled with meticulous care and to the best of

Mehr

August Macke 1887-1914 Abschied, 1914 Museum Ludwig, Köln

August Macke 1887-1914 Abschied, 1914 Museum Ludwig, Köln August Macke 1887-1914 Abschied, 1914 Museum Ludwig, Köln Ideas for the classroom 1. Introductory activity wer?, was?, wo?, wann?, warum? 2. Look at how people say farewell in German. 3. Look at how people

Mehr

Total Security Intelligence. Die nächste Generation von Log Management and SIEM. Markus Auer Sales Director Q1 Labs.

Total Security Intelligence. Die nächste Generation von Log Management and SIEM. Markus Auer Sales Director Q1 Labs. Total Security Intelligence Die nächste Generation von Log Management and SIEM Markus Auer Sales Director Q1 Labs IBM Deutschland 1 2012 IBM Corporation Gezielte Angriffe auf Unternehmen und Regierungen

Mehr

Software development with continuous integration

Software development with continuous integration Software development with continuous integration (FESG/MPIfR) ettl@fs.wettzell.de (FESG) neidhardt@fs.wettzell.de 1 A critical view on scientific software Tendency to become complex and unstructured Highly

Mehr

Nichttechnische Aspekte Hochverfügbarer Systeme

Nichttechnische Aspekte Hochverfügbarer Systeme Nichttechnische Aspekte Hochverfügbarer Systeme Kai Dupke Senior Product Manager SUSE Linux Enterprise kdupke@novell.com GUUG Frühjahrsfachgespräch 2011 Weimar Hochverfügbarkeit Basis für Geschäftsprozesse

Mehr

Einkommensaufbau mit FFI:

Einkommensaufbau mit FFI: For English Explanation, go to page 4. Einkommensaufbau mit FFI: 1) Binäre Cycle: Eine Position ist wie ein Business-Center. Ihr Business-Center hat zwei Teams. Jedes mal, wenn eines der Teams 300 Punkte

Mehr

IBM Security Lab Services für QRadar

IBM Security Lab Services für QRadar IBM Security Lab Services für QRadar Serviceangebote für ein QRadar SIEM Deployment in 10 bzw. 15 Tagen 28.01.2015 12015 IBM Corporation Agenda 1 Inhalt der angebotenen Leistungen Allgemeines Erbrachte

Mehr

Aber genau deshalb möchte ich Ihre Aufmehrsamkeit darauf lenken und Sie dazu animieren, der Eventualität durch geeignete Gegenmaßnahmen zu begegnen.

Aber genau deshalb möchte ich Ihre Aufmehrsamkeit darauf lenken und Sie dazu animieren, der Eventualität durch geeignete Gegenmaßnahmen zu begegnen. NetWorker - Allgemein Tip 618, Seite 1/5 Das Desaster Recovery (mmrecov) ist evtl. nicht mehr möglich, wenn der Boostrap Save Set auf einem AFTD Volume auf einem (Data Domain) CIFS Share gespeichert ist!

Mehr

Titelbild1 ANSYS. Customer Portal LogIn

Titelbild1 ANSYS. Customer Portal LogIn Titelbild1 ANSYS Customer Portal LogIn 1 Neuanmeldung Neuanmeldung: Bitte Not yet a member anklicken Adressen-Check Adressdaten eintragen Customer No. ist hier bereits erforderlich HERE - Button Hier nochmal

Mehr

The poetry of school.

The poetry of school. International Week 2015 The poetry of school. The pedagogy of transfers and transitions at the Lower Austrian University College of Teacher Education(PH NÖ) Andreas Bieringer In M. Bernard s class, school

Mehr

Exercise (Part II) Anastasia Mochalova, Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik, Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt 1

Exercise (Part II) Anastasia Mochalova, Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik, Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt 1 Exercise (Part II) Notes: The exercise is based on Microsoft Dynamics CRM Online. For all screenshots: Copyright Microsoft Corporation. The sign ## is you personal number to be used in all exercises. All

Mehr

1. Personal data First name and family name: Address: Street: Post code and place: Phone (landline): Mobile phone: email:

1. Personal data First name and family name: Address: Street: Post code and place: Phone (landline): Mobile phone: email: GAPP 2015 / 2016 German American Partnership Program Student Information Form recent passport photo (please glue photo on application form, do not staple it!) 1. Personal data First name and family name:

Mehr

Instruktionen Mozilla Thunderbird Seite 1

Instruktionen Mozilla Thunderbird Seite 1 Instruktionen Mozilla Thunderbird Seite 1 Instruktionen Mozilla Thunderbird Dieses Handbuch wird für Benutzer geschrieben, die bereits ein E-Mail-Konto zusammenbauen lassen im Mozilla Thunderbird und wird

Mehr

Critical Chain and Scrum

Critical Chain and Scrum Critical Chain and Scrum classic meets avant-garde (but who is who?) TOC4U 24.03.2012 Darmstadt Photo: Dan Nernay @ YachtPals.com TOC4U 24.03.2012 Darmstadt Wolfram Müller 20 Jahre Erfahrung aus 530 Projekten

Mehr

Möglichkeiten und Grenzen zur Bestimmung von Cyberwaffen

Möglichkeiten und Grenzen zur Bestimmung von Cyberwaffen Möglichkeiten und Grenzen zur Bestimmung von Cyberwaffen Thomas Reinhold - reinhold@ifsh.de Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg Warum eine Definition für Cyberwaffen

Mehr

Kybernetik Intelligent Agents- Decision Making

Kybernetik Intelligent Agents- Decision Making Kybernetik Intelligent Agents- Decision Making Mohamed Oubbati Institut für Neuroinformatik Tel.: (+49) 731 / 50 24153 mohamed.oubbati@uni-ulm.de 03. 07. 2012 Intelligent Agents Environment Agent Intelligent

Mehr

USB-Stick (USB-Stick größer 4G. Es ist eine größere Partition notwendig als die eines 4GB Rohlings, der mit NTFS formatiert wurde)

USB-Stick (USB-Stick größer 4G. Es ist eine größere Partition notwendig als die eines 4GB Rohlings, der mit NTFS formatiert wurde) Colorfly i106 Q1 System-Installations-Tutorial Hinweise vor der Installation / Hit for preparation: 准 备 事 项 : 外 接 键 盘 ( 配 套 的 磁 吸 式 键 盘 USB 键 盘 通 过 OTG 插 发 射 器 的 无 线 键 盘 都 可 ); U 盘 ( 大 于 4G 的 空 白 U 盘,

Mehr

Englisch. Schreiben. 18. September 2015 HTL. Standardisierte kompetenzorientierte schriftliche Reife- und Diplomprüfung. Name: Klasse/Jahrgang:

Englisch. Schreiben. 18. September 2015 HTL. Standardisierte kompetenzorientierte schriftliche Reife- und Diplomprüfung. Name: Klasse/Jahrgang: Name: Klasse/Jahrgang: Standardisierte kompetenzorientierte schriftliche Reife- und Diplomprüfung HTL 18. September 2015 Englisch (B2) Schreiben Hinweise zum Beantworten der Fragen Sehr geehrte Kandidatin,

Mehr

Possible Solutions for Development of Multilevel Pension System in the Republic of Azerbaijan

Possible Solutions for Development of Multilevel Pension System in the Republic of Azerbaijan Possible Solutions for Development of Multilevel Pension System in the Republic of Azerbaijan by Prof. Dr. Heinz-Dietrich Steinmeyer Introduction Multi-level pension systems Different approaches Different

Mehr

Daimler. Patent Portfolio PRE-SAFE.

Daimler. Patent Portfolio PRE-SAFE. Daimler. Patent Portfolio PRE-SAFE. Licensing Patent Portfolio PRE-SAFE Patent Portfolio PRE-SAFE Potentially hazardous driving situations such as skidding, emergency brakings or sudden obstacle avoidance

Mehr

German English Firmware translation for T-Sinus 154 Access Point

German English Firmware translation for T-Sinus 154 Access Point German English Firmware translation for T-Sinus 154 Access Point Konfigurationsprogramm Configuration program (english translation italic type) Dieses Programm ermöglicht Ihnen Einstellungen in Ihrem Wireless

Mehr

Ingenics Project Portal

Ingenics Project Portal Version: 00; Status: E Seite: 1/6 This document is drawn to show the functions of the project portal developed by Ingenics AG. To use the portal enter the following URL in your Browser: https://projectportal.ingenics.de

Mehr

DVMD Tagung Hannover 2011

DVMD Tagung Hannover 2011 DVMD Tagung Hannover 2011 Vorstellung der Bachelorarbeit mit dem Thema Schwerwiegende Verstöße gegen GCP und das Studienprotokoll in klinischen Studien - Eine vergleichende Analyse der Regularien der EU-Mitgliedsstaaten

Mehr

Klausur BWL V Investition und Finanzierung (70172)

Klausur BWL V Investition und Finanzierung (70172) Klausur BWL V Investition und Finanzierung (70172) Prof. Dr. Daniel Rösch am 15. Dezember 2010, 19.00-20.00 Uhr Name, Vorname Matrikel-Nr. Anmerkungen: 1. Diese Klausur enthält inklusive Deckblatt 8 Seiten.

Mehr

Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung Rechenzentrum Süd. z/os Requirements 95. z/os Guide in Lahnstein 13.

Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung Rechenzentrum Süd. z/os Requirements 95. z/os Guide in Lahnstein 13. z/os Requirements 95. z/os Guide in Lahnstein 13. März 2009 0 1) LOGROTATE in z/os USS 2) KERBEROS (KRB5) in DFS/SMB 3) GSE Requirements System 1 Requirement Details Description Benefit Time Limit Impact

Mehr

Lehrstuhl für Allgemeine BWL Strategisches und Internationales Management Prof. Dr. Mike Geppert Carl-Zeiß-Str. 3 07743 Jena

Lehrstuhl für Allgemeine BWL Strategisches und Internationales Management Prof. Dr. Mike Geppert Carl-Zeiß-Str. 3 07743 Jena Lehrstuhl für Allgemeine BWL Strategisches und Internationales Management Prof. Dr. Mike Geppert Carl-Zeiß-Str. 3 07743 Jena http://www.im.uni-jena.de Contents I. Learning Objectives II. III. IV. Recap

Mehr

Delivering services in a user-focussed way - The new DFN-CERT Portal -

Delivering services in a user-focussed way - The new DFN-CERT Portal - Delivering services in a user-focussed way - The new DFN-CERT Portal - 29th TF-CSIRT Meeting in Hamburg 25. January 2010 Marcus Pattloch (cert@dfn.de) How do we deal with the ever growing workload? 29th

Mehr

Lektion 9: Konjugation von Verben im Präsens (conjugation of verbs in present tense)

Lektion 9: Konjugation von Verben im Präsens (conjugation of verbs in present tense) Lektion 9: Konjugation von Verben im Präsens (conjugation of verbs in present tense) Verben werden durch das Anhängen bestimmter Endungen konjugiert. Entscheidend sind hierbei die Person und der Numerus

Mehr

XV1100K(C)/XV1100SK(C)

XV1100K(C)/XV1100SK(C) Lexware Financial Office Premium Handwerk XV1100K(C)/XV1100SK(C) All rights reserverd. Any reprinting or unauthorized use wihout the written permission of Lexware Financial Office Premium Handwerk Corporation,

Mehr

Interimsmanagement Auswertung der Befragungsergebnisse

Interimsmanagement Auswertung der Befragungsergebnisse Interimsmanagement Auswertung der Befragungsergebnisse Wien, April 2014 Status quo in Österreich Ca. 1/3 der befragten österreichischen Unternehmen haben bereits Interimsmanager beauftragt. Jene Unternehmen,

Mehr

History of Mobility. Sprachniveau: Ca. A2-B2. Stationen im Verkehrshaus

History of Mobility. Sprachniveau: Ca. A2-B2. Stationen im Verkehrshaus History of Mobility Kurzbeschrieb Die zweigeschossige Halle mit einer Ausstellungsfläche von rund 2000 m² beinhaltet ein Schaulager, ein interaktives Autotheater, verschiedenste individuell gestaltete

Mehr

In der SocialErasmus Woche unterstützen wir mit euch zusammen zahlreiche lokale Projekte in unserer Stadt! Sei ein Teil davon und hilf denen, die Hilfe brauchen! Vom 4.-10. Mai werden sich internationale

Mehr

Field Librarianship in den USA

Field Librarianship in den USA Field Librarianship in den USA Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven Vorschau subject librarians field librarians in den USA embedded librarians das amerikanische Hochschulwesen Zukunftsperspektiven

Mehr

a lot of, much und many

a lot of, much und many Aufgabe 1, und In bejahten Sätzen verwendest du für die deutschen Wörter viel und viele im Englischen Bsp.: I have got CDs. We have got milk. There are cars on the street. Bei verneinten Sätzen und Fragen

Mehr

Cloud for Customer Learning Resources. Customer

Cloud for Customer Learning Resources. Customer Cloud for Customer Learning Resources Customer Business Center Logon to Business Center for Cloud Solutions from SAP & choose Cloud for Customer https://www.sme.sap.com/irj/sme/ 2013 SAP AG or an SAP affiliate

Mehr

Identity & Access Governance

Identity & Access Governance Identity & Access Governance Andreas Fuhrmann, Inf. Ing. ETH Geschäftsleitung SKyPRO AG andreas.fuhrmann@skypro.ch Fakten SKyPRO AG SKyPRO Gründung April 1987 CHF 300 000 AK 40 Mitarbeiter Sitz in Cham

Mehr

Security Planning Basics

Security Planning Basics Einführung in die Wirtschaftsinformatik VO WS 2009/2010 Security Planning Basics Gerald.Quirchmayr@univie.ac.at Textbook used as basis for these slides and recommended as reading: Whitman, M. E. & Mattord,

Mehr

Cooperation Project Sao Paulo - Bavaria. Licensing of Waste to Energy Plants (WEP/URE)

Cooperation Project Sao Paulo - Bavaria. Licensing of Waste to Energy Plants (WEP/URE) Cooperation Project Sao Paulo - Bavaria Licensing of Waste to Energy Plants (WEP/URE) SMA 15.10.2007 W. Scholz Legal framework Bayerisches Staatsministerium für European Directive on Waste incineration

Mehr

5. Was passiert, wenn die Zeit in meinem Warenkorb abläuft?

5. Was passiert, wenn die Zeit in meinem Warenkorb abläuft? FAQ Online Shop 1. Wie kann ich Tickets im Online Shop kaufen? Legen Sie die Tickets für die Vorstellung Ihrer Wahl in den Warenkorb. Anschließend geben Sie Ihre persönlichen Daten an und gelangen durch

Mehr

Algorithms for graph visualization

Algorithms for graph visualization Algorithms for graph visualization Project - Orthogonal Grid Layout with Small Area W INTER SEMESTER 2013/2014 Martin No llenburg KIT Universita t des Landes Baden-Wu rttemberg und nationales Forschungszentrum

Mehr

VPPR Stab Sicherheit, Gesundheit und Umwelt Safety, Security, Health and Environment. Laser which rules apply in Switzerland?

VPPR Stab Sicherheit, Gesundheit und Umwelt Safety, Security, Health and Environment. Laser which rules apply in Switzerland? Laser which rules apply in Switzerland? ETH Zürich KT/07.07.2008 When in danger say STOP! VPPR Laser classes Class 1 Eye safe < 0.39 mw Class 1M Eye safe without optical instruments 400 700 nm < 0.39 mw

Mehr

Wie bekommt man zusätzliche TOEFL-Zertifikate? Wie kann man weitere Empfänger von TOEFL- Zertifikaten angeben?

Wie bekommt man zusätzliche TOEFL-Zertifikate? Wie kann man weitere Empfänger von TOEFL- Zertifikaten angeben? Wie bekommt man zusätzliche TOEFL-Zertifikate? Wie kann man weitere Empfänger von TOEFL- Zertifikaten angeben? How do I get additional TOEFL certificates? How can I add further recipients for TOEFL certificates?

Mehr

Support Technologies based on Bi-Modal Network Analysis. H. Ulrich Hoppe. Virtuelles Arbeiten und Lernen in projektartigen Netzwerken

Support Technologies based on Bi-Modal Network Analysis. H. Ulrich Hoppe. Virtuelles Arbeiten und Lernen in projektartigen Netzwerken Support Technologies based on Bi-Modal Network Analysis H. Agenda 1. Network analysis short introduction 2. Supporting the development of virtual organizations 3. Supporting the development of compentences

Mehr

Extract of the Annotations used for Econ 5080 at the University of Utah, with study questions, akmk.pdf.

Extract of the Annotations used for Econ 5080 at the University of Utah, with study questions, akmk.pdf. 1 The zip archives available at http://www.econ.utah.edu/ ~ ehrbar/l2co.zip or http: //marx.econ.utah.edu/das-kapital/ec5080.zip compiled August 26, 2010 have the following content. (they differ in their

Mehr

RailMaster New Version 7.00.p26.01 / 01.08.2014

RailMaster New Version 7.00.p26.01 / 01.08.2014 RailMaster New Version 7.00.p26.01 / 01.08.2014 English Version Bahnbuchungen so einfach und effizient wie noch nie! Copyright Copyright 2014 Travelport und/oder Tochtergesellschaften. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr

Ausgaben für Recht, öffentliche Ordnung und Verteidigung

Ausgaben für Recht, öffentliche Ordnung und Verteidigung From: Die OECD in Zahlen und Fakten 2011-2012 Wirtschaft, Umwelt, Gesellschaft Access the complete publication at: http://dx.doi.org/10.1787/9789264125476-de Ausgaben für Recht, öffentliche Ordnung und

Mehr

H. Enke, Sprecher des AK Forschungsdaten der WGL

H. Enke, Sprecher des AK Forschungsdaten der WGL https://escience.aip.de/ak-forschungsdaten H. Enke, Sprecher des AK Forschungsdaten der WGL 20.01.2015 / Forschungsdaten - DataCite Workshop 1 AK Forschungsdaten der WGL 2009 gegründet - Arbeit für die

Mehr

Role Play I: Ms Minor Role Card. Ms Minor, accountant at BIGBOSS Inc.

Role Play I: Ms Minor Role Card. Ms Minor, accountant at BIGBOSS Inc. Role Play I: Ms Minor Role Card Conversation between Ms Boss, CEO of BIGBOSS Inc. and Ms Minor, accountant at BIGBOSS Inc. Ms Boss: Guten Morgen, Frau Minor! Guten Morgen, Herr Boss! Frau Minor, bald steht

Mehr

PCIe, DDR4, VNAND Effizienz beginnt im Server

PCIe, DDR4, VNAND Effizienz beginnt im Server PCIe, DDR4, VNAND Effizienz beginnt im Server Future Thinking 2015 /, Director Marcom + SBD EMEA Legal Disclaimer This presentation is intended to provide information concerning computer and memory industries.

Mehr

Scrum @FH Biel. Scrum Einführung mit «Electronical Newsletter» FH Biel, 12. Januar 2012. Folie 1 12. Januar 2012. Frank Buchli

Scrum @FH Biel. Scrum Einführung mit «Electronical Newsletter» FH Biel, 12. Januar 2012. Folie 1 12. Januar 2012. Frank Buchli Scrum @FH Biel Scrum Einführung mit «Electronical Newsletter» FH Biel, 12. Januar 2012 Folie 1 12. Januar 2012 Frank Buchli Zu meiner Person Frank Buchli MS in Computer Science, Uni Bern 2003 3 Jahre IT

Mehr

Effizienz im Vor-Ort-Service

Effizienz im Vor-Ort-Service Installation: Anleitung SatWork Integrierte Auftragsabwicklung & -Disposition Februar 2012 Disposition & Auftragsabwicklung Effizienz im Vor-Ort-Service Disclaimer Vertraulichkeit Der Inhalt dieses Dokuments

Mehr

Ninja Trader mit Zen-Fire ist die ultimative Tradingplattform.

Ninja Trader mit Zen-Fire ist die ultimative Tradingplattform. Ninja Trader mit Zen-Fire ist die ultimative Tradingplattform. Einerseits besticht NinjaTrader durch hervorragende Analysemöglichkeiten, andererseits ist es das schnellste Tradingfrontend am Markt. Auch

Mehr

GIPS 2010 Gesamtüberblick. Dr. Stefan J. Illmer Credit Suisse. Seminar der SBVg "GIPS Aperitif" 15. April 2010 Referat von Stefan Illmer

GIPS 2010 Gesamtüberblick. Dr. Stefan J. Illmer Credit Suisse. Seminar der SBVg GIPS Aperitif 15. April 2010 Referat von Stefan Illmer GIPS 2010 Gesamtüberblick Dr. Stefan J. Illmer Credit Suisse Agenda Ein bisschen Historie - GIPS 2010 Fundamentals of Compliance Compliance Statement Seite 3 15.04.2010 Agenda Ein bisschen Historie - GIPS

Mehr

Veröffentlichung einer Mitteilung nach 27a Abs. 1 WpHG

Veröffentlichung einer Mitteilung nach 27a Abs. 1 WpHG Veröffentlichung einer Mitteilung nach 27a Abs. 1 WpHG Peter-Behrens-Str. 15 12459 Berlin First Sensor-Aktie ISIN DE0007201907 Ι WKN 720190 21. August 2014 Veröffentlichung gemäß 26 Abs. 1 WpHG mit dem

Mehr

eurex rundschreiben 094/10

eurex rundschreiben 094/10 eurex rundschreiben 094/10 Datum: Frankfurt, 21. Mai 2010 Empfänger: Alle Handelsteilnehmer der Eurex Deutschland und Eurex Zürich sowie Vendoren Autorisiert von: Jürg Spillmann Weitere Informationen zur

Mehr

If you have any issue logging in, please Contact us Haben Sie Probleme bei der Anmeldung, kontaktieren Sie uns bitte 1

If you have any issue logging in, please Contact us Haben Sie Probleme bei der Anmeldung, kontaktieren Sie uns bitte 1 Existing Members Log-in Anmeldung bestehender Mitglieder Enter Email address: E-Mail-Adresse eingeben: Submit Abschicken Enter password: Kennwort eingeben: Remember me on this computer Meine Daten auf

Mehr

Schreiben auf Englisch

Schreiben auf Englisch Schreiben auf Englisch Folien zum Tutorium Internationalisierung Go West: Preparing for First Contacts with the Anglo- American Academic World Alexander Borrmann Historisches Institut Lehrstuhl für Spätmittelalter

Mehr

Smartphone Benutzung. Sprache: Deutsch. Letzte Überarbeitung: 25. April 2012. www.av-comparatives.org - 1 -

Smartphone Benutzung. Sprache: Deutsch. Letzte Überarbeitung: 25. April 2012. www.av-comparatives.org - 1 - Smartphone Benutzung Sprache: Deutsch Letzte Überarbeitung: 25. April 2012-1 - Überblick Smartphones haben unser Leben zweifelsohne verändert. Viele verwenden inzwischen Ihr Smartphone als täglichen Begleiter

Mehr

Freie Bildung: Web2.0-Tools als Türöffner für die Wirtschaft

Freie Bildung: Web2.0-Tools als Türöffner für die Wirtschaft Freie Bildung: Web2.0-Tools als Türöffner für die Wirtschaft Referent: Boris Kraut Veranstaltung: GML² 2012 Freie Universität Berlin Datum: 15.03.2012 16:30 Uhr Schulprojekte Schulprojekte

Mehr

Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung

Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung Willy Müller - Open Cloud Day 19.6.2012 2 Plug and Cloud? 3 The plug tower BPaaS Software SaaS Platform PaaS Storage/ Computing IaaS Internet Power grid 4

Mehr

City Development Plan for Vienna 2005 www.wien.at / stadtentwicklung / step

City Development Plan for Vienna 2005 www.wien.at / stadtentwicklung / step Lebensqualität City Development Plan for Vienna 2005 wwwwienat / stadtentwicklung / step Results of COMET Project which will be part of the new City Development Plan Vienna 2005 Suggestions in the draft-version

Mehr

Zugangsvoraussetzungen für Airworthiness Review Staff gem. Part-M.A.707

Zugangsvoraussetzungen für Airworthiness Review Staff gem. Part-M.A.707 1) Zusammenfassung der relevanten Part-M Paragraphen und AMC M.A.707 Airworthiness review staff (a) To be approved to carry out reviews, an approved continuing management organisation shall have appropriate

Mehr

In vier Schritten zum Titel. erfolgreichen Messeauftritt. Four steps to a successful trade fair. Hier beginnt Zukunft! The future starts here!

In vier Schritten zum Titel. erfolgreichen Messeauftritt. Four steps to a successful trade fair. Hier beginnt Zukunft! The future starts here! In vier Schritten zum Titel erfolgreichen Messeauftritt. Four steps to a successful trade fair. Hier beginnt Zukunft! The future starts here! Einleitung Intro Um Sie dabei zu unterstützen, Ihren Messeauftritt

Mehr

Praktikum Entwicklung von Mediensystemen mit ios

Praktikum Entwicklung von Mediensystemen mit ios Praktikum Entwicklung von Mediensystemen mit ios WS 2011 Prof. Dr. Michael Rohs michael.rohs@ifi.lmu.de MHCI Lab, LMU München Today Heuristische Evaluation vorstellen Aktuellen Stand Software Prototyp

Mehr

Bewertungsbogen. Please find the English version of the evaluation form at the back of this form

Bewertungsbogen. Please find the English version of the evaluation form at the back of this form Bewertungsbogen Please find the English version of the evaluation form at the back of this form Vielen Dank für Ihre Teilnahme an der BAI AIC 2015! Wir sind ständig bemüht, unsere Konferenzreihe zu verbessern

Mehr

Usage guidelines. About Google Book Search

Usage guidelines. About Google Book Search This is a digital copy of a book that was preserved for generations on library shelves before it was carefully scanned by Google as part of a project to make the world s books discoverable online. It has

Mehr

Verfügbarkeit. Backup & Recovery

Verfügbarkeit. Backup & Recovery Verfügbarkeit Backup & Recovery high availability disaster recovery backup/recovery Backup "Datensicherung beinhaltet das Anlegen von Sicherungskopien aller relevanten Datenbestände und deren Verwahrung

Mehr

Verfügbarkeit. disaster recovery. high availability. backup/recovery. Backup & Recovery

Verfügbarkeit. disaster recovery. high availability. backup/recovery. Backup & Recovery Verfügbarkeit Backup & Recovery high availability disaster recovery backup/recovery Backup "Datensicherung beinhaltet das Anlegen von Sicherungskopien aller relevanten Datenbestände und deren Verwahrung

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS BUNDESGERICHTSHOF AnwZ (B) 85/09 BESCHLUSS vom 12. Juli 2010 in dem Verfahren wegen Verleihung der Fachanwaltsbezeichnung für das Erbrecht - 2 - Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hat durch

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS BUNDESGERICHTSHOF 1 S t R 3 8 9 / 1 4 BESCHLUSS vom 4. September 2014 in der Strafsache gegen wegen schweren räuberischen Diebstahls u.a. - 2 - Der 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 4. September

Mehr

Dossier AD586. Limited edition

Dossier AD586. Limited edition Dossier AD586 Market study of Holst Porzellan GmbH regarding the online trading volume of European manufacturers from 15.08.2012 until 29.08.2012 on the Internet platform ebay in the Federal Republic of

Mehr

XML Template Transfer Transfer project templates easily between systems

XML Template Transfer Transfer project templates easily between systems Transfer project templates easily between systems A PLM Consulting Solution Public The consulting solution XML Template Transfer enables you to easily reuse existing project templates in different PPM

Mehr

Cloud Computing ein Risiko beim Schutz der Privatsphäre??

Cloud Computing ein Risiko beim Schutz der Privatsphäre?? Cloud Computing ein Risiko beim Schutz der Privatsphäre?? Prof. Johann-Christoph Freytag, Ph.D. Datenbanken und Informationssysteme (DBIS) Humboldt-Universität zu Berlin Xinnovations 2012 Berlin, September

Mehr

Reader : Copyshop Rotplombe Nr. 19

Reader : Copyshop Rotplombe Nr. 19 Reader : Copyshop Rotplombe Nr. 19 Online Texte: Homepage: http://www.unierfurt.de/internationalebeziehungen/ Passwort: EinführungPO Politische Ordnungen Staaten und Soveränität Dr. Andrea Ribeiro Hoffmann

Mehr

How to access licensed products from providers who are already operating productively in. General Information... 2. Shibboleth login...

How to access licensed products from providers who are already operating productively in. General Information... 2. Shibboleth login... Shibboleth Tutorial How to access licensed products from providers who are already operating productively in the SWITCHaai federation. General Information... 2 Shibboleth login... 2 Separate registration

Mehr

REQUEST FOR YOUR MEDICAL SECOND OPINION REPORT ANTRAG AUF IHR MEDIZINISCHES ZWEITE MEINUNG - GUTACHTEN

REQUEST FOR YOUR MEDICAL SECOND OPINION REPORT ANTRAG AUF IHR MEDIZINISCHES ZWEITE MEINUNG - GUTACHTEN REQUEST FOR YOUR MEDICAL SECOND OPINION REPORT ANTRAG AUF IHR MEDIZINISCHES ZWEITE MEINUNG - GUTACHTEN SECOND OPINION REPORT ZWEITE MEINUNG GUTACHTEN netto Euro brutto Euro medical report of a medical

Mehr

OpenVMS und OpenSource Ein Widerspruch? peter ranisch openvms@ranisch.at

OpenVMS und OpenSource Ein Widerspruch? peter ranisch openvms@ranisch.at OpenVMS und OpenSource Ein Widerspruch? peter ranisch openvms@ranisch.at Perens' principles Under Perens' definition, open source describes a broad general type of software license that makes source code

Mehr

SICHER IST SICHER IST EINZIGARTIG. SAFETY FIRST HAS NEVER BEEN SO EXCITING.

SICHER IST SICHER IST EINZIGARTIG. SAFETY FIRST HAS NEVER BEEN SO EXCITING. Fahraktive EVENTS ZUM ANSCHNALLEN. FASTEN YOUR SEATBELTS FOR SOME AWESOME DRIVING EVENTS. SICHER IST SICHER IST EINZIGARTIG. Jeder, der BMW UND MINI DRIVING ACADEMY hört, denkt automatisch an Sicherheit.

Mehr

Haftungsfragen beim Cloud Computing

Haftungsfragen beim Cloud Computing Mag. Martin Schiefer, Dr. Ralf Blaha LL.M. Haftungsfragen beim Cloud Computing Haftungsfragen beim Cloud Computing Risiken beim Cloud Computing 2 Ihre Daten sind bei uns sicher. (https://trust.salesforce.com/trust/de/)

Mehr

EEX Kundeninformation 2009-06-04

EEX Kundeninformation 2009-06-04 EEX Kundeninformation 2009-06-04 Änderungen bei der sstellung für die monatlichen Börsentransaktionsentgelte Sehr geehrte Damen und Herren, seit Anfang des Jahres vereinheitlichen wir in mehreren Stufen

Mehr