BranchenBericht. Einzelhandel. Mit Detailberichten: Lebensmittelhandel Bekleidungshandel Möbelhandel Apotheken Elektrohandel Onlinehandel

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1 Mit Detailberichten: Lebensmittelhandel Bekleidungshandel Möbelhandel Apotheken Elektrohandel Onlinehandel BranchenBericht Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Februar 2013

2 Branchenberichte - Rückblick Juni 2012: Bauwirtschaft August 2012: Bauzulieferer Oktober 2012: Landwirtschaft Dezember 2012: Nahrungsmittelerzeugung Branchenberichte - Vorschau März 2013: Großhandel, Kfz-Handel Die Branchenberichte und weitere Brancheninformationen finden Sie unter und auf der Brancheninformationsplattform: Autor: Günter Wolf Impressum Herausgeber, Verleger, Medieninhaber: UniCredit Bank Austria AG Economics & Market Analysis Austria Schottengasse Wien Telefon +43 (0) Fax +43 (0) Stand: Februar 2013

3 Kunststoffwaren (22) Einzelhandel Zusammenfassung Zusammenfassung Branchenstruktur: Händler, Beschäftigte, 54 Mrd. Umsatz Zahl der Einzelhändler ist in den letzten zehn Jahren um 7 % gesunken, wobei die Branchenkonsolidierung vor allem zulasten von Kleinstbetrieben geht. Ertragslage im Einzelhandel hat sich langfristig verbessert; trotz des hohen Konkurrenzdrucks und des engen Preissetzungsspielraums hat die Ertragsentwicklung der Branche das gesamtwirtschaftliche Niveau sogar überholt. Die durchschnittliche Umsatzrentabilität liegt mit 4,6 % noch unter dem Wert in der Gesamtwirtschaft von 5,6 %. Bestverdienende Einzelhandelssparten sind der Uhren- und Schmuckhandel und die Apotheken. (Seite 4f) Die Konsumenten profitieren vom Preisdruck im Handel in Form relativ moderater Preissteigerungen bei Konsumgütern, vor allem im Vergleich zu den Dienstleistungspreisen. (Seite 7f) Für die Beschäftigten ist die spezifische Branchenstruktur von Nachteil: ihr Lohnniveau liegt um 25 % unter dem gesamtwirtschaftlichen Niveau, die Teilzeitquote mit 51 % weit darüber. (Seite 9) Konjunktur und kurzfristige Aussichten: Umsatzwachstum bleibt unter 1 % preisbereinigt Der Einzelhandel ist relativ krisenfest, aber wachstumsschwach: 2011 und 2012 ist der reale Umsatz infolge hoher Preissteigerungen leicht ins Minus gerutscht. Kurzfristig ist keine Erholung der Branchenkonjunktur zu erwarten, voraussichtlich bleibt das reale Umsatzwachstum 2013 und 2014 unter 1 % im Jahr. (Seite 10) Dem Einzelhandel fehlen auch langfristig nennenswerte Wachstumsperspektiven, aufgrund der schwach wachsenden Konsumentenzahlen, der Nachfragesättigung in vielen Bereichen und der Tatsache, dass die Haushaltsbudgets zunehmend für Dienstleistungen verwendet werden, auch weil diese teurer bzw. einzelhandelsrelevante Waren vergleichweise billiger werden. (Seite 11f) Spartenergebnisse (vorläufige nominelle Umsatzänderungen 2012) Lebensmittelhandel: +4 % auf 18,5 Mrd. bei Supermärkten und +5 % auf 1,3 Mrd. im Fachhandel; nominelles Wachstum basiert auf Preissteigerungen; prägend sind die undynamische Nachfrage, der hohe Konkurrenz- und Preisdruck und geringe Erträge. (Seite 14f) Bekleidungshandel: +1 % auf 4,8 Mrd. ; gesättigte Nachfrage und die anhaltend hohe Preissensibilität der Konsumenten und der hohe Konkurrenzdruck schüren den Preisdruck; die Sparte expandiert und stellt neue Beschäftigte ein. (Seite 15f) Möbelhandel, Baumärkte: +2 % auf 4,5 Mrd. bzw. +1 % auf 3,7 Mrd. ; kurzfristig sind aufgrund der Abkühlung im Wohnbau Absatzeinbußen zu erwarten. (Seite 16f) Apotheken: +3 % auf 3,5 Mrd. ; anhaltend hohes nominelles wie reales Umsatzwachstum. (Seite 18) Elektrohandel: -1,5 % auf 2,6 Mrd. ; aufgrund stark rückläufiger Produktpreise in Teilbereichen sinkt der Spartenumsatz trotz veritablem Nachfrageboom. (Seite 19) Online-Handel: Umsatz österreichischer Einzelhändler mit Konsumenten: 1,9 Mrd. ; davon entfallen auf die Sparte Versand- und Internethandel 1,1 Mrd. ; umsatzstärkste Online-Händler im Land sind allerdings Amazon und die deutschen Versandhäuser Otto und Neckermann. (Seite 20f) Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Seite 3

4 Branchenstruktur 1. Branchenstruktur Handel Unternehmen unselb. Beschäftigte* Umsatz nominell* in Vdg. in Vdg. Mrd. Vdg. Einzelhandel 39,0-7% 297,7 9% 54,0 24% Kfz-Handel, W erkstätten, Tankstellen 11,2 22% 79,7 10% 31,7 25% Großhandel 24,6 1% 179,1 1% 147,3 33% * Daten lt.vorläufiger Strukturerhebung 2011; Veränderungen der Beschäftigten und Umsätze lt. Konjunkturstatistik Q.: Statistik Austria; Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Der Einzelhandel als die wichtigste Verbindung zwischen Konsumgüterherstellern und den Konsumentinnen und Konsumenten beschäftigt knapp Menschen bzw. über 8 % aller unselbständig Erwerbstätigen Österreichs und trägt 5 % zur Wirtschaftsleistung bei. In der Statistik wird die Branche in 28 Einzelsparten gegliedert, deren Grenzen in der realen Handelslandschaft längst verschwunden sind oder zunehmend verschwimmen, ebenso wie die Grenzen zum Großhandel und zum Fahrzeughandel. Ein Grund weshalb die Branche im folgenden Bericht ohne die Tankstellen dargestellt wird (die ursprünglich zur Wirtschaftsklasse Kfz-Handel gezählt wurden und erst mit der NACE 2008 dem Einzelhandel zugeordnet werden; vgl. Tab. S 13). Branchenkonsolidierung trifft vor allem Kleinstunternehmen, Die Branche steckt tief in einem Konsolidierungsprozess, gemessen am starken Rückgang der Unternehmenszahlen im Vergleich zum Groß- und Kfz-Handel. Der Auslese fallen vor allem Kleinstbetriebe zum Opfer; seit 2002 ist die Zahl der Einzelhändler insgesamt ist um 7 % gesunken, die Zahl der Händler mit weniger als zehn Beschäftigten um 8 % (auf rd Betriebe), während die Zahl größerer Unternehmen um 4 % zulegte (auf rd Betriebe). Die Großunternehmen, insbesondere die 90 Einzelhändler mit mehr als 500 Beschäftigten, haben auch die meisten neuen Arbeitsplätze der Branche geschaffen. Dennoch bietet der Einzelhandel nicht nur Großunternehmen Erfolg versprechende Geschäftsmöglichkeiten, wie die wachsende Zahl der Unternehmensneugründungen in einzelnen Sparten zeigt. Das aktivste Gründungsgeschehen wurde in den letzten Jahren im Internet- und Versandhandel registriert, mit Neugründungen 2011, noch vor dem Direktvertrieb mit Neugründungen. Aber auch im Modehandel wurden im Durchschnitt noch 600 Neugründungen im Jahr verzeichnet. Für die Konsumentinnen und Konsumenten sind vor allem die Veränderungen in der Handelslandschaft relevant, die wachsenden Lücken in der Nahversorgung, wie sie im kontinuierlichen Rückgang der Zahl stationärer Geschäfte zum Ausdruck kommt (von Geschäften, die in Österreich 2012 noch gezählt wurden, sind stationäre Einzelhandelsläden, Verkaufslokale von Großhändlern und rd Ladengeschäfte von Erzeugern, wie Bäcker, Fleischer, Möbeltischler u. a.; Q.: KMU Forschung Austria). während Großunternehmen größer werden und die Unternehmenskonzentration steigt Die Einzelhandelssparten mit den höchsten Unternehmenskonzentrationen sind der Lebensmittelhandel, auf die Top-5 Unternehmen entfallen 94 % vom Spartenumsatz, der Drogeriewarenhandel und die Baumärkte mit vergleichbaren Anteilen von rund 85 % und der Möbelhandel mit knapp 80 %. Der Elektround Bekleidungshandel folgen im Ranking mit größerem Abstand auf den Plätzen (Q.: RegioPlan). Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Seite 4

5 Branchenstruktur Hoher Konkurrenzdruck im Einzelhandel beschränkt den Preissetzungsspielraum und die Ertragsmöglichkeiten Österreichs Einzelhandelslandschaft prägt eine relativ hohe Unternehmenskonzentration: Die Einzelhändler in Österreich sind mit durchschnittlich 8 Mitarbeiter/innen pro Unternehmen deutlich größer als im Rest Europas mit durchschnittlich 5 Mitarbeiter/innen; der Umsatz pro Unternehmen ist mit 1,4 Mio. im Land sogar doppelt so hoch wie in der EU-27. Die Zahl der Einzelhändler pro Einwohner, 5 pro Personen in Österreich, liegt unter dem europäischen Vergleichswerten, besonderes weit unter den Werten in Spanien, Portugal, Italien und einigen osteuropäische Märkten wie Tschechien und der Slowakei. Das heißt nicht von vornherein, dass Österreichs Bevölkerung mit Einzelhändlern unterversorgt wäre, da mit der steigenden Unternehmenskonzentration auch die Zahl der Verkaufsstellen gewachsen ist (in Relation zur Gesamtzahl der Geschäfte von 31 % Mitte der 2000er Jahre auf 38 %). Der Filialisierungsgrad ist im Handel mit Schuhen und Fotoartikel mit jeweils über 50 %, im Lebensmittelhandel mit über 60 %, und bei Drogerien mit über 80 % besonders hoch (Q.: KMU Forschung Austria). Die skizzierten Strukturen und Strukturänderungen sind zum Teil die Konsequenz, zum Teil der Auslöser der hohen Unternehmenskonzentration in einzelnen Sparten. Auf jeden Fall sinkt der Preissetzungs- und Ertragsspielraum der Einzelhändler rapid, wenn die Filial- und Flächenexpansion rascher als die Konsumnachfrage wächst. In diesem Umfeld können die Händler Zuwächse der Skalenerträge fast nur mehr über Fusionen mit und Übernahmen von Konkurrenten realisieren. Einzelhandel im internationalen Vergleich* Unternehmen Umsatz Unternehmen in in /Händler pro Mrd Einw. Großbritannien ,0 Dänemark ,9 Finnland ,2 Irland ,9 Deutschland ,0 Österreich ,8 Niederlande ,6 Frankreich ,5 Schweden ,3 Spanien ,5 Italien ,8 Tschechien ,3 Ungarn ,8 Slowakei ,9 EU ,7 * Daten 2010, ohne Tankstellen Q. Eurostat, Statistik Austria; Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Die Einzelhandelslandschaft formen genauso länderspezifische Konsumgewohnheiten wie Unterschiede in den gewachsenen Handelsstrukturen. Je vielschichtiger die Konsumnachfrage ist, desto besser sind die wirtschaftlichen Aussichten kleiner, spezialisierter Händler beispielsweise, während mit der zunehmenden Preissensibilität der Konsumentinnen und Konsumenten unweigerlich der Wettbewerbsdruck im Handel wächst. Letztendlich wird das Warenangebot langfristig schmäler wenn die Unternehmenskonzentration wächst; in weiterer Folge wird die Konsumnachfrage zunehmend einheitlicher und damit geht wiederum die Konsumentensouveränität verloren. Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Seite 5

6 Branchenstruktur Ertragslage hat sich langfristig verbessert Die Einzelhändler haben nur einen relativ engen Spielraum für Ertragssteigerungen, vor allem im Vergleich zu den meisten Produktionsbranchen. Während Österreichs Industrie beispielsweise von der Öffnung geschützter Produktmärkte nach dem EU-Beitritt profitierte, sind im Einzelhandel der Preis- und Ertragsdruck gestiegen. Darüber hinaus verlieren die Händler laufend an Preissetzungs- und Margenspielraum mit der zunehmenden Preistransparenz auf den elektronischen Marktplätzen. Ein Ertragsindikator, der über die Sektorgrenzen hinweg und längerfristig vergleichbar zur Verfügung steht, ist die Entwicklung des Nettobetriebsüberschusses inklusive der Selbständigeneinkommen. Der Indikator, der in etwa das Unternehmensergebnis vor dem Finanzergebnis und vor Steuern abbildet, ist im Einzelhandel im Durchschnitt der letzten 25 Jahre um 3,8 % im Jahr gestiegen, in der Gesamtwirtschaft um 5,5 % und in der Industrie um 6,3 %. Einzelhandelserträge mit Entwicklungsrückstand Nettobetriebsüberschuß, nominell; 1985= Industrie gesamt Gesamtwirtschaft Einzelhandel Q.: Statistik Austria; Bank Austria Economics & M arket Analysis Austria Erst in den letzten Jahren haben die Einzelhandelserträge aufgrund der ausgeprägten Krisenresistenz der Branche, wieder aufgeholt (die Einzelhandelsumsätze sind 2009 nominell und real gestiegen). Im Zeitraum von 2007 bis 2011 beschleunigte sich das Ertragswachstum auf durchschnittlich 7,9 % im Jahr, während die Industrieerträge infolge der hohen Produktionseinbußen 2008/2009 rückläufig waren und die gesamtwirtschaftliche Ertragslage stagnierte. Nettobetriebsüberschuss Ø nominelle Vdg. p. a Gesamtwirtschaft 6,5% 6,5% 0,3% Industrie 7,7% 8,2% -2,3% Einzelhandel 1,0% 5,6% 7,9% Q.: St.at; Bank Austria Economics a. Market Analysis Austria Umsatzrentabilität im Einzelhandel ist auf 4,7 % 2011 gestiegen Die Umsatzrentabilität auf Branchenebene bestätigt den Ertragsrückstand im Einzelhandel im Vergleich mit anderen Sektoren. Im Bilanzjahr 2010/2011 erreichte die Umsatzrentabilität im Einzelhandel durchschnittlich 4,7 %, in der Gesamtwirtschaft 5,6 %. Die Rentabilität hat sich aber im Branchendurchschnitt über einen längeren Zeitraum leicht verbessert: von 3,6 % in der ersten Hälfte der 2000er Jahre auf durchschnittlich 4,6 % in der Periode 2009 bis 2011 (die Kennzahl, das Betriebsergebnis vor Finanzergebnis und vor Abzug der kalkulatorischen Kosten in Relation zum Umsatz, kann im Zeitablauf aufgrund wechselnder statistischer Grundgesamtheiten nur vorsichtig interpretiert werden; Q.: KMU Forschung Austria; Tabelle S. 7). Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Seite 6

7 Branchenstruktur Der Vergleich der Rentabilitäten auf Spartenebene zeigt, dass im gesamten Erhebungszeitraum der Uhren- und Schmuckhandel die höchsten Erträge verbuchte, gefolgt von den Apotheken und den Trafiken. Am Ende der Liste steht bereits traditionell der Lebensmittelhandel, wobei sich die relativ niedrige Rentabilität der Sparte von durchschnittlich 2 % bis 3 % im Gegensatz zu den meisten anderen Einzelhandelssparten im Zeitablauf auch nicht verbessert hat. Die schwache Ertragsentwicklung spiegelt deutlich den hohen Konkurrenzdruck und den sehr engen Margenspielraum im österreichischen Lebensmittelhandel. Einzelhandelserträge Umsatzrentabilität* Ø Ø Ø Einzelhandel gesamt 4,6% 4,3% 3,6% davon: Uhren und Schmuck 7,7% 6,8% 5,2% Apotheken, Medizinprodukte 6,7% 6,9% 6,4% Tabakwaren 6,4% 6,0% 4,7% Schuhe und Lederwaren 6,3% 5,6% 3,3% Sportartikel 5,7% 5,9% 5,6% Elektrogeräte, Unterhaltungselektronik 5,4% 4,7% 3,7% Kosmetika 5,4% 4,1% 3,0% Bekleidung 5,3% 3,9% 3,9% Blumen 4,9% 5,0% 3,7% Möbel, Hausrat 4,5% 3,8% 2,7% Bau- und Heimwerkerbedarf 3,5% 3,1% 2,5% Bücher, Zeitungen 3,0% 3,0% 4,0% Warenhäuser 2,9% 3,9% 3,0% Nahrungsmittel (Supermärkte) 2,0% 3,2% 2,3% * Betriebserfolg + Finanzerträge + kalk. Unternehmerlohn / Betriebsleistung Q.: KMU Forschung Austria; Bank Austria Economic & Market Analysis Austria ** Daten ohne Handel mit Unterhaltungselektronik, Zeitungen u. sons. Papierwaren Konsumentinnen und Konsumenten profitieren von der moderaten Preisentwicklung im Einzelhandel Der enge Ertragsspielraum und der hohe Preisdruck, der die Einzelhändler in einigen Sparten erheblich belastet, nicht nur die Lebensmittelhändler und deren Lieferanten, entlasten gleichzeitig die Konsumenten und Konsumentinnen. Sie profitieren, zumindest an den Kassen, von der spezifischen Marktstruktur. Auch wenn Preisvergleiche im Zeitablauf zwischen den Sektoren und über die Landesgrenzen hinweg problematisch sind, abhängig von der Vergleichsperiode, der Abgrenzung der Produktgruppe oder unterschiedlicher Handelsstrukturen, so zeigen sie doch, dass der Großteil der Konsumgüter im Vergleich zu vielen Dienstleistungen, vor allem im Vergleich zu den Wohnungs- und Energiekosten, in der jüngeren Vergangenheit kaum teurer geworden sind. Insgesamt sind die Verbraucherpreise in Österreich seit 2005 um durchschnittlich 2,2 % im Jahr gestiegen, davon die Preise für Waren, die im Einzelhandel vertrieben werden, nur um 1,9 %. Preistreiber waren in erster Linie die Wohnungsausgaben, Energiekosten und Mieten, die seit 2005 um durchschnittlich 3,2 % im Jahr zulegten. Im Bereich einzelhandelsrelevanter Waren sind vor allem die Preise für Lebensmittel überdurchschnittlich gestiegen, im Beobachtungszeitraum um 2,8 % pro Jahr; wobei die besonders kräftigen Zuwächse 2008 und 2011 im Speziellen durch die hohen Rohstoffpreise ausgelöst wurden. Industriell erzeugte Einzelhandelsgüter ohne Treibstoffe sind seit 2005 im Schnitt nur um 1,3 % im Jahr teurer geworden. Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Seite 7

8 Branchenstruktur Preisanstieg bei Lebensmittel leicht über dem EU-17-Schnitt, bei Bekleidung deutlich darüber. Allerdings lag der Preisanstieg in Österreich über dem Euroraumdurchschnitt sowohl bei industriell erzeugten Verbrauchsgütern, deren Preise um 0,8 % im Jahr gestiegen sind, als auch bei Lebensmittel, die im Euroraum um 2,3 % pro Jahr teurer wurden. In der restlichen EU erhöhten sich jedoch die Lebensmittelpreise sogar etwas stärker als in Österreich. Auf einer tiefer gegliederten Produktebene zeigt sich, dass im Beobachtungszeitraum im europäischen Vergleich in Österreich vor allem Bekleidung und Schuhe rascher teurer geworden sind, um durchschnittlich 1,4 % im Jahr, im EU-17-Schnitt um 0,8 % p. a.. Die Ursachen dafür sind vermutlich vielschichtig aber auf jeden Fall auch in den erheblichen Veränderungen der Marktstruktur nach dem EU- Beitritt zu suchen. Von 1995 bis 2005 ist Bekleidung im österreichischen Einzelhandel sogar kontinuierlich billiger geworden Teures Wohnen, billige Konsumgüter Preisentwicklung in ausgewählten Verbrauchsgruppen; 2005=100 Wohnen, Energie Verkehr, Treibstoffe Einzelhandelspreise* Freizeit, Kultur % Jährliche Preisänderungen in ausgewählten Verbrauchsgruppen 4% 2% 0% Wohnen, Energie -2% Verkehr, Treibstoffe Freizeit, Kultur -4% Einzelhandelspreise* -6% * Industriegüter- und Lebensmittelpreise gew ichtet VPI gesamt: Ø 2,1% Q. Statistik Austria; Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Der Konkurrenz- und Preisdruck im österreichischen Einzelhandel wird sich in den nächsten Jahren nicht lockern, maßgeblich geschürt vom anhaltend schwachen Nachfragewachstum, der hohen Preissensibilität der Konsumentinnen und Konsumenten und dem wachsende Druck von Seiten der Online- Konkurrenten. Gleichzeitig wird sich die Branchenstruktur in einigen Segmenten noch deutlich verändern. Die längst hohe Unternehmenskonzentration im Lebensmittelhandel beispielsweise wird weiter steigen; in der Sparte verlieren die Diskonter seit geraumer Zeit wieder Marktanteile an die zwei Marktführer. Ebenso steht dem Sportartikelhandel mit der kolportierten Übernahme von Sport Eybl ein weiterer Konzentrationsschub bevor (Q.: Wirtschaftsblatt, ). Die Konsumentinnen und Konsumenten profitieren zwar vom Konkurrenz- und Preisdruck in Form relativ günstiger Einkaufspreise. Gleichzeitig müssen sie aber wachsende Lücken in der Nahversorgung mit Artikel des täglichen Bedarfs in Kauf nehmen, weil kleinere, selbständige Händler aus dem Markt gedrängt werden und deren freie Plätze nicht immer mit Filialen der Handelsketten gefüllt werden. In Summe ist Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Seite 8

9 Branchenstruktur die Zahl der Einzelhandelsläden seit 2005 um etwa 10 % beziehungsweise um mehr als Einheiten gesunken. Von allen Geschäften sind bereits 38 % Filialen größerer Unternehmen; 2005 waren es noch 32 %. Im selben Zeitraum wurden 39 neue Einkaufs- und Fachmarktzentren eröffnet und die Gesamtzahl der Läden in den 209 EKZ in Österreich ist um mehr als 20 % auf gestiegen (Q.: KMU Forschung Austria). Branchenstruktur benachteiligt die Beschäftigten in Form niedriger Löhne Lohnniveau im Einzelhandel liegt um 25 % unter dem gesamtwirtschaftlichen Niveau Im Einzelhandel arbeiten etwa 8 % aller Erwerbstätigen Österreichs. Aufgrund des relativ niedrigen Lohnniveaus ist der Anteil der Branche an der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung mit 4,8 % wesentlich niedriger. Die Löhne pro Beschäftigten liegen im Branchendurchschnitt um rund ein Viertel unter dem gesamtwirtschaftlichen Niveau, einerseits aufgrund der generell niedrigen Tariflöhne im Einzelhandel, andererseits aufgrund des hohen Anteils an Teilzeitbeschäftigten (Ø Bruttojahreseinkommen pro Unselbständigen lagen 2007 im Einzelhandel bei , in der Gesamtwirtschaft bei ). und einer überdurchschnittlich hohen Teilzeitquote von 51 % Die Zahl der Beschäftigten im Einzelhandel wächst überdurchschnittlich rasch; von Mitte der 90er Jahre bis 2012 um insgesamt 22 %, im Vergleich zu 13 % in der Gesamtwirtschaft. Inklusive der selbständig Beschäftigten sind im Einzelhandel im Zeitraum 1995 bis 2010 (vgl. Anmerkung) Stellen entstanden, davon für unselbständig Beschäftigte, wovon wiederum ein Großteil Teilzeitjobs waren. In dem Zeitraum ist die Zahl der Vollzeitarbeitsplätze um gesunken, während knapp Teilzeitarbeitsplätze mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von weniger als 36 Stunden entstanden sind. Insgesamt arbeiten im Einzelhandel bereits Personen in Teilzeit bzw. mehr als die Hälfte aller Beschäftigten (in der Gesamtwirtschaft sind es 25 %; Q.: Statistik Austria, Mikrozensus). Ein Viertel von ihnen ist nur geringfügig beschäftigt, d. h. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die weniger als 380 im Monat brutto verdienen. Vollzeit- u. in Personen 180 Teilzeitarbeit im Einzelhandel* * 1996 u. 2011geschätzt; Teilzeit inkl. geringfügig Beschäftigter; Einzelhandel ohne Tankstellen Q. Statistik Austria, Eurostat; Bank Austria Economics & M arket Analysis Austria Maßgeblich für die gestiegene Zahl an Teilzeitjobs im Einzelhandel war die Verlängerung der Ladenöffnungszeiten vor dem Hintergrund des hohen Konkurrenz- und Ertragsdrucks in der Branche; die Öffnungszeiten wurden in dem Zeitraum in drei Schritten 1997, 2003 und zuletzt 2008 auf eine Gesamtoffenhaltezeit von 72 Wochenstunden ausgedehnt (in Europa eines der engsten Bänder). Anmerkung: Auf Branchenebene stehen Daten zu Teilzeitjobs nur aus den Leistungs- und Strukturerhebungen und damit nur bis 2010 zur Verfügung. Zudem sind die Daten aufgrund der Abweichungen in der Grundgesamtheit im Zeitablauf nur mit Vorbehalt zu interpretieren. Das Niveau und das Tempo der Veränderungen decken sich aber mit den Hauptverbandserhebungen, die keine Trennung in Teilzeit- und Vollzeitarbeitslätze machen. Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Seite 9

10 Konjunktur und Perspektiven 2. Konjunktur und Perspektiven Umsatzdeterminanten p 2014p Veränderungen zum Vorjahr, nominell Beschäftigung* 0,6% 0,6% 1,8% 1,3% 0,7% 1,0% Einkommen** 5,5% 3,0% 2,7% 2,7% 2,5% 2,8% Konsumnachfrage 6,0% 3,3% 4,3% 2,8% 2,6% 2,7% Einzelhandelsumsatz*** 3,9% 2,0% 2,3% 2,0% 2,1% 2,5% * Veränderungen der unselbständig Beschäftigten insgesamt ** Nach 1995 verfügbare Einkommen privater Haushalte *** Nach 1995 ohne Kfz-Handel und ohne Tankstellen Q.: Statistik Austria, Hauptverband; Bank Austria Economics & Market Analysis Austria p Prognose Wachstumsschwach,aber relativ krisenfest Der Einzelhandel wächst im Vergleich zu anderen Sektoren schwach; in den letzten dreißig Jahren ist beispielsweise die Wertschöpfung der Branche um durchschnittlich 3,9 % nominell im Jahr gestiegen, im Durchschnitt aller Wirtschaftsbereiche um 4,5 %. Auch in Jahren mit hohem Wirtschaftswachstum, guten Arbeitsmarktbedingungen und Einkommenszuwächsen, die, wie zuletzt 2005 und 2008, den privaten Konsum stärken, bewegt sich das Einzelhandelswachstum auf einem relativ niedrigen Niveau. Gleichzeitig ist die Branche aufgrund der wenig konjunktursensiblen Nachfrage vor allem nach nichtdauerhaften Konsumgütern relativ krisenfest, ein Grund für das Umsatzplus im Rezessionsjahr 2009; zudem konnte die Branche die Wachstumsdelle schon 2010 wieder zur Gänze ausgleichen. In schwachen Wirtschaftsjahren steigt zwar die Preissensibilität der Konsumentinnen und Konsumenten und es werden billigere Produkte stärker nachgefragt. Zudem wird der Kauf vieler dauerhafter Konsumgüter, beispielsweise von Autos, aufgeschoben. Relativ unbeeindruckt von der Konjunkturentwicklung zeigt sich die Kauflust auch bei Bekleidung und Schuhen. Nicht zuletzt lässt sich der Kauf vieler Produkte des täglichen Bedarfs v. a. von Lebensmitteln nicht verschieben, wobei in diesem Fall der Handel auch von der Tatsache profitiert, dass mit der wachsenden Unsicherheit am Arbeitsmarkt und einer schwachen Einkommensentwicklung das Außer-Haus-Essen stärker eingeschränkt wird. Wachstumsverlangsamung 2011 und hat der Einzelhandel trotz des hervorragenden Konjunkturumfelds deutlich an Tempo eingebüßt; der Umsatz ist nominell nur um schwache 2,3 % gestiegen und preisbereinigt aufgrund hoher Preissteigerungen sogar um rund 1 % gesunken. Umsatz 2012 wächst um 2 % auf 55,1 Mrd. ; weiterhin kein reales Wachstum 2012 haben sich die Rahmenbedingungen für den Einzelhandel wieder verschlechtert, vor allem weil die anhaltend hohe Inflation die Entwicklung der Realeinkommen dämpfte und damit die positiven Effekte des stabilen Beschäftigungswachstums und der nominellen Einkommenszuwächse zunichte machte. Die realen Konsumausgaben sind deutlich unter einem Prozent gestiegen, der Einzelhandelsumsatz, nominell noch mit 2 % im Plus, stagnierte preisbereinigt. In Summe erreichte der Spartenumsatz 55,1 Mrd.. Noch schwächer als in der Statistik Austria Erhebung fiel das Einzelhandelsergebnis 2012 laut Konjunkturerhebung der Konjunkturforschung Austria aus, wonach der reale Umsatz um knapp 1 % gesunken ist. Die Unterschiede in der Umsatzentwicklung - die KMFA-Ergebnisse sind seit Jahren jeweils um rund einen Prozentpunkt schwächer - können vereinfacht formuliert mit unterschiedlichen Grundgesamtheiten und Erhebungsmethoden erklärt werden. Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Seite 10

11 Konjunktur und Perspektiven Einzelhandelsumsatz wächst 2013 und 2014 real um weniger als 1 % 2013 und 2014: Einzelhandelsumsätze wachsen unterdurchschnittlich Die Kauffreudigkeit wird 2013, trotz der etwas ungünstigeren Arbeitsmarkt- und Einkommensentwicklung im Vergleich zu 2012, leicht zulegen, gestützt auf stabile Realeinkommen infolge der niedrigeren Inflationsrate. Auch wenn ein Teil der höheren Konsumausgaben dem stationären Einzelhandel von der Onlinekonkurrenz wieder entzogen wird, kann in Summe mit einem stärkeren Wachstum der Einzelhandelsumsätze gerechnet werden, nominell um 2 % bis 3 % und real im Bereich von 0,5 %. Wie schon 2012 dürfte ein Teil der Ausgaben, die für die Anschaffung von Pkw vorgesehen ist, in den Einzelhandel umgelenkt werden (der Autoabsatz wird vermutlich 2013 ein zweites Jahr in Folge deutlich sinken) erwartet den Handel zwar eine weitere Verbesserung des Konjunkturumfelds; dennoch bleibt das Umsatzwachstum im Einzelhandel preisbereinigt unter der 1 %-Marke, gedämpft durch die weiter steigende Sparquote und voraussichtlich wieder höheren Kfz-Investitionen privater Haushalte. 5% 4% Einzelhandelsumsatz und Wirtschaftswachstum Veränderungen zum Vorjahr, preisbereinigt BIP Einzelhandelsumsätze 3% 2% 1% 0% -1% Q.: Statistik Austria; Bank Austria Economics & M arket Analysis Austria Prognose Nur mehr 34 % der Konsumausgaben fließen in den Einzelhandel; Mitte der 80er Jahre noch 42 % Einzelhandelsrelevante Konsumausgaben verlieren an Bedeutung Private Konsumausgaben sind im langfristigen Vergleich zunehmend langsamer gestiegen; die Zuwächse von durchschnittlich 3 % im Jahr in der Periode 1995 bis 2011, haben sich im Vergleich zu den zehn Jahren davor halbiert. Noch stärker waren die Wachstumseinbußen bei den einzelhandelsrelevanten Waren; die Ausgaben dafür wurden von 1985 bis 1995 um 5 % jährlich Jahr erhöht, in Periode von 1995 bis 2011 nur mehr 2,2 % p. a.. Parallel dazu schrumpfte der Warenanteil an den gesamten Konsumausgaben von 42 % auf 34 % (in Summe haben die privaten Haushalte in Österreich von 166 Mrd. im Einzelhandel 57 Mrd. ausgegeben; einen Teil davon im Ausland). Dass einzelhandelsrelevante Waren relativ an Bedeutung verlieren, hat unterschiedliche Ursachen. In erster Linie beeinflussen das schwächere Bevölkerungswachstum, der wachsende Wohlstand und Veränderungen in den Lebens- und Arbeitsbedingungen den privaten Konsum. Die steigende Frauenerwerbsquote förderte beispielsweise den Trend zum Außer-Haus-Essen. Kurzfristige Störungen der stetigen Entwicklung sind immer möglich, wie zuletzt 2009, als die Konsumentinnen und Konsumenten ihre Restaurant- und Kantinenbesuche einschränkten und für kräftige Umsatzzuwächse im Lebensmittelhandel sorgten. Darüber hinaus werden die privaten Konsumausgaben von der Preisentwicklung in einzelnen Güterkategorien beeinflusst. Beispielsweise kann der Nachfrageboom bei Telefonen und Computern zum Teil mit dem Preisverfall der Geräte erklärt werden. Die Warenkategorie wurde seit Mitte der 90er Jahre um durchschnittlich 60 % billiger, während die Ausgaben für die Geräte preisbereinigt um das Dreifache gestiegen sind. Im Vergleich dazu stieg der Bekleidungsabsatz im selben Zeitraum nur um moderate 24 %, die Bekleidungspreise stagnierten (die Verbraucherpreise insgesamt sind um 16 % gestiegen). Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Seite 11

12 Konjunktur und Perspektiven Vom Konsumzeitalter zum Konsumentenzeitalter Der Konsum hat in den letzten Jahrzehnten in den meisten Lebensbereichen an Bedeutung gewonnen. Gleichzeitig ist die Macht der Konsumentinnen und Konsumenten gestiegen, unterstützt von der wachsenden Preistransparenz und dem Zugang zu globalen Konsumgütermärkten. Das heißt, die Konsumenten wurden zwar per se nicht kritischer, aber sie wurden beim Einkaufen flexibler, indem sie zunehmend die neuen Informations- und Einkaufsmöglichkeiten nutzen und schließlich dabei auch ihre Bedürfnisse besser kennen lernen. Wofür österreichische Haushalte immer mehr ausgeben Nominelle Konsumausgaben, Veränderungen Ø p. a. Bekleidung, Schuhe Ges. einzelhandelsrelev. Kons. Nahrungsmittel, Getränke Anteile an den gesamten Konsumausgaben von 166 M rd. 2011: - alle angeführten Ausgabenkategorien 74 % - alle einzelhandelsrelevanten Ausgaben 35 % Kfz-Kauf u. -Betrieb Haushaltsgeräte Gesamte Konsumausgaben Körperpflegemittel u. -dienstl. Hotels, Restaurants uä. M öbel Kommunikation Gesundheitspflege Versicherungen Pauschalreisen M ieten 0% 2% 4% 6% Q. Statistik Austria; Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Die Konsumnachfrage wird sich weiter verändern, wobei die wesentliche Ausrichtung der Entwicklung seit Jahren vorgegeben ist: einerseits konzentriert sich die Nachfrage auf das Billigsegment, andererseits werden Produkte mit hoher Qualität und entsprechend hohen Preisen nachgefragt. Die Kaufentscheidungen werden zunehmend von Moralüberlegungen beeinflusst. So sollte das wachsende Bewusstsein, dass Billigangebote u. a. Arbeitsplätze und regionale Produktionen gefährden, die "Geiz ist geil"- Mentalität, wo sich der Kunde nur als rationalen Konsumenten sieht, langfristig in den Hintergrund drängen. Zudem wächst die Konsumentensouveränität proportional mit der Bildung, dem Alter und der Kaufkraft der Menschen. Auch wenn beim Einkauf kostensparende Eigeninteressen das Leitmotiv bleiben, bedingt die Entwicklung aber, dass beispielsweise mehr Fair Trade Produkte zusammen mit Billigmarken gekauft werden. In bestimmten Segmenten, wie der Kommunikations- und Informationstechnik, bei Musik, Textilien oder Lebensmittel wird sich der Preisdruck nur sehr langsam lockern, einerseits aufgrund des hohen Konkurrenzdrucks in den Sparten, andererseits, weil der Anteil einkommensschwacher Bevölkerungsschichten wächst. Niedrigverdiener, sehr oft bildungsferne Schichten, geraten mit der weiteren Transformation der Gesellschaft in eine wissensbasierte Gesellschaft wirtschaftlich immer stärker unter Druck. Darüber hinaus werden auch mittlere Einkommensschichten von den steigenden Aufwendungen für Gesundheit, Altersvorsorge und Bildung immer stärker belastet und werden Umschichtungen im Haushaltsbudget vornehmen. In diesem Umfeld verlieren die Händler nicht nur Marktanteile an ausländische Konkurrenten im Internet, sondern es wird für sie auch schwieriger Mogelpackungen über geschicktes Marketing zu verkaufen. Letztendlich bleiben die Wachstumsaussichten im Einzelhandel gedämpft und der Konkurrenz- und Preisdruck in der Branche wird noch zulegen. Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Seite 12

13 Spartentabelle Einzelhandelssparten Unter- Beschäf- Umsatz 1 nehmen tigte in Mio. Vdg., nominelle Werte Umsatz Vdg., reale Werte Abgrenzung ÖNACE Ø Ø Einzelhandel ,8% 2,3% 2,3% 1,3% -0,8% 0,0% Nahrungsmittel, Supermärkte ,1% 3,6% 4,2% 1,6% 0,0% 1,3% Bekleidung ,9% 0,1% 0,9% 0,9% -2,8% 0,7% Möbel ,7% 3,0% 2,3% 2,0% 1,7% 0,1% Bau- u. Heimwerkerbedarf ,0% 2,8% 1,0% -1,5% -0,3% -1,3% Apotheken ,3% 1,4% 3,6% 3,0% -1,0% 0,5% Unterhaltungselektronik ,1% -9,8% -0,5% 5,8% -14,4% -0,5% Computer, -zubehör ,2% -0,7% -1,9% 11,7% 10,3% 7,5% Elektrische Haushaltsgeräte ,9% -3,7% 0,9% 1,4% -4,6% -0,5% Telefone, Funkgeräte ,1% 10,7% -9,9% 33,2% 20,9% -4,4% CDs, DVDs u. ä ,1% -1,4% 0,3% -8,5% 4,2% 3,5% Versand- und Internethandel ,0% -0,3% -1,3% -1,1% -2,9% -2,1% Tabakwaren ,5% 3,8% 0,9% -1,9% 1,1% -0,7% Sonstiger Einzelhandel ,2% 8,4% 3,0% -2,1% -2,0% -1,4% Kosmetika ,9% 0,4% -1,4% 2,4% -1,8% -3,1% Sportartikel ,9% 1,7% 5,4% 3,4% -3,5% 4,7% Nahrungsmittelfachhandel ,3% 2,0% 5,4% -2,2% -1,9% 1,5% Schuhe und Lederwaren ,7% -2,7% 3,4% 0,2% -7,0% -2,0% Warenhäuser ,9% 3,9% 4,1% -0,5% 1,9% 1,6% Uhren und Schmuck ,7% 7,1% 4,6% -4,8% -6,8% -5,0% Pflanzen, Zoohandlungen ,5% 4,4% 6,4% 1,5% 5,5% 4,5% Buchhandel ,4% -2,5% -1,5% 0,0% -1,1% -2,5% Medizin. u. orthopäd. Artikel ,1% 5,0% 8,6% 6,0% 0,5% 6,4% Zeitschriften-, Papierhandel ,7% 2,0% 0,6% -1,7% -0,5% -2,5% Spielwaren ,3% 1,6% 3,9% -0,1% 1,5% 1,6% Textilien ,7% 2,2% 3,0% 3,0% -10,1% -0,3% Antiquitäten, Gebrauchtwaren ,3% -0,8% -5,4% -9,9% -2,4% -7,7% Vorhänge, Tapeten, Bodenb ,7% 1,7% 1,0% 5,4% -1,3% -1,1% Marktfahrer ,3% 6,4% -1,7% 5,6% 3,9% -4,0% 1 Umsatzerlöse hochgerechnet aus den Ergebnissen 2010 (nach Abzug d. Erlösschmälerungen, ohne UST, ohne sonstige Erträge) 2 Einzelhandel ohne Kfz-Handel, ohne Tankstellen und ohne Reparatur von Gebrauchsgütern 3 Handel mit Baustoffen, Bauelementen, Fenster, Türen, etc. 4 Sonstiger Einzelhandel in Verkaufsräumen, v. a. Fotoartikel- u. Optikhandel, Brennstoffhandel (o. Treibstoffe) 5 Bäckereien, Fleischereien, Gemüsehändler, Getränkehandel, etc.; ohne Tabakwarenhandel Q.: Statistik Austria; Bank Austria Economics & Market Analysis AustriaStand: Februar 2013 Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Seite 13

14 Spartenergebnisse - Lebensmittelhandel 3. Spartenergebnisse Im Folgenden werden die umsatzstärksten Sparten detaillierter dargestellt: der Handel mit Lebensmittel, Bekleidung, Möbel, Elektro- und Elektronikprodukten, die Apotheken und der Online- u. Versandhandel; in Summe erlösen die Sparten rund 38 Mrd. bzw. 71 % des Einzelhandelsumsatzes. 3.1 Lebensmittelhandel (NACE 47.11, 47.2) Den Bereich gliedert die Statistik in zwei Sparten: zum einen in den großflächigen Lebensmittelhandel, die Supermärkte, Greißler und Feinkostläden (17,7 Mrd. Umsatz 2011), zum anderen in den Lebensmittelfachhandel, spezialisierte Läden, wie Obsthändler, Bäckereien oder Fleischereien (1,2 Mrd. ). 5% Lebensmittelhandel Veränderung der nominellen Umsätze 4% 3% 2% 1% 0% -1% -2% Ø Q.: Statistik Austria, KMFA; Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Einzelhandel gesamt Lebensmittelhandel Lebensmittelfachhandel Lebensmittelhandelsumsatz 2012: Supermärkte +4,2 % auf 18,5 Mrd.. Fachhandel +5,4 % auf 1,3 Mrd. Umsatzwachstum basiert auf hohen Preissteigerungen; Sparte prägen eine schwache Nachfrage, ein hoher Konkurrenz- und Preisdruck und niedrige Erträge Überdurchschnittliches Umsatzwachstum bei den Handelsketten Der Lebensmittelfachhandel hat kontinuierlich Marktanteile verloren, vor allem an die Handelsketten; während die Fachhandelsumsätze von 2005 bis 2011 um durchschnittlich 0,5 % im Jahr gestiegen sind, verbuchten die Lebensmittelsketten Umsatzzuwächse von 4 % im Jahr. Auch wenn die Handelsketten 2012 wieder einen Teil ihres Wachstumsvorsprungs nominell und preisbereinigt abgegeben haben, dürften die Vorjahresergebnisse keine Trendwende in der langfristigen Entwicklung ankündigen (Tabelle S. 13). Wahrscheinlicher ist, dass der Lebensmittelfachhandel bzw. selbständige Kaufleute weiter an Boden verlieren. Die großen Lebensmittelketten werden auch in Zukunft die schwachen Erträge über Mengensteigerungen besser als die kleinbetriebliche Konkurrenz wettmachen können. Unternehmenskonzentration wächst Die Marktanteilsgewinne der Diskonter haben ihren Zenit vorerst überschritten; in den letzten Jahren ist der Anteil von Hofer und Lidl am gesamten Spartenumsatz sogar leicht gesunken, vom bisherigen Höchststand von 23,6 % 2009 auf 23 % (inklusive Penny und Norma liegt der Diskonter-Marktanteil bei 28 %). Maßgeblich waren der Stopp der Filial- und Flächenexpansion der Unternehmen und die Erweiterung des Eigenmarkenangebots der Supermarktkonkurrenten (von 15 % 2009 auf 17 %; Q.: Nielsen). Letztendlich verlieren die Diskonter auch im Non-Food-Bereich Anteile an die Konkurrenz aus anderen Einzelhandelsbereichen (das Non-Food-Sortiment trägt immerhin mehr als ein Fünftel zum Diskontumsatz bei, gemessen am Anteil bei Aldi Süd; im Durchschnitt des österreichischen Lebensmittelhandels liegt der Anteil bei rund 17 %). Der Konkurrenzdruck gewinnt an Schärfe, nicht zuletzt, weil die Angebote der Supermärkte und Diskonter ähnlicher werden und der Preis in den Mittelpunkt rückt; die Marktanteile der Top-3 werden noch zulegen (Anteil von Rewe, Spar und Hofer %; Q.: Cash). Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Seite 14

15 Spartenergebnisse Bekleidungshandel 3.2 Bekleidungshandel (NACE 47.71) Der Bekleidungshandel, das sind Unternehmen mit Beschäftigten und einem Umsatzvolumen von 4,8 Mrd., ist eine der größten Einzelhandelssparten mit einem Anteil von 11 % an den Arbeitsplätzen und 9 % vom Branchenumsatz. Deutlich über dem Branchendurchschnitt liegt auch die Teilzeitquote von 59 % im Vergleich zu 50 %. 6% 4% Bekleidungshandel Veränderung der nominellen Umsätze Einzelhandel gesamt Bekleidungshandel 2% 0% -2% Q.: Statistik Austria, KMFA; Bank Austria Economics & Market Analysis Bekleidungshandel bleibt in Bewegung Die Bekleidungshändler in Österreich betreiben rund Geschäfte, womit das Land mit Bekleidungsgeschäften weiterhin in etwa so gut versorgt ist wie mit Lebensmittelgeschäften (Q.: KMFA 2010). Eine lange expansive Phase mit hohem Flächenwachstum wurde im vergangenen Jahrzehnt im Bekleidungseinzelhandel, wie im Lebensmittelhandel, von einem Konsolidierungsprozess abgelöst. Aufgrund fehlender Daten kann nur vermutet werden, dass zumindest die Zahl der Outlets in den letzten zwei Jahren nicht stärker gesunken ist, da ein Teil der Bekleidungshändler einen ausgeprägten Expansionsdrang zeigt, gemessen daran, dass in der Sparte 2012 wie in den Jahren davor etwa 500 neue Standorte gesucht werden (Q.: RegioPlan). Darüber hinaus stellen die Händler seit 2009 wieder neue Beschäftigte ein: ihre Zahl ist 2012 immerhin noch um 2,2 % auf insgesamt über Personen gestiegen. Die Entwicklung ist ein Hinweis auf stärkere Strukturverschiebungen innerhalb des Bekleidungshandels. Einerseits verlieren die Bekleidungsdiskonter leicht Marktanteile zugunsten von Monolabels und von Händlern, die Online- und Shopkonzepte attraktiv verknüpfen. Andererseits versuchen neue Anbieter im österreichischen Bekleidungsmarkt Fuß zu fassen (wobei aber die Top-3-Positionen seit Jahren unangetastet H&M, C&A und P&C besetzen). In Summe haben sich die Strukturänderungen der letzten Jahren positiv in der Ertragslage der Sparte ausgewirkt: im Vergleich der Umsatzrentabilitäten verbucht der Bekleidungshandel bereits höhere Erträge als der Einzelhandel insgesamt (5,4 % im Vergleich zu 4,6 %; Tabelle S. 7). Bekleidungsumsatz % auf 4,8 Mrd.. Realer Umsatz stagniert aufgrund gesättigter Nachfrage und hohem Preisdruck Umsatzwachstum abgekühlt Die Umsatzentwicklung im Spartendurchschnitt hat wenig zur Verbesserung der Ertragslage des Bekleidungshandels beigetragen. Seit 2007 wächst die Sparte durchwegs langsamer als der gesamte Einzelhandel, 2011 und 2012 sogar erheblich langsamer. Das schwache preisbereinigte Ergebnis, 2011 ist der reale Umsatz sogar um rund 3 % gesunken und 2012 nur um 0,7 % gestiegen, ist ein Hinweis auf Nachfragesättigung bzw. Marktanteilsgewinne alternativer Einkaufsquellen (vgl. Online-Handel S. 20). Der Preisdruck im Bekleidungshandel blieb hoch. Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Seite 15

16 Spartenergebnisse Möbelhandel, Baumärkte Die Bekleidungsnachfrage bleibt preissensibel; der Konkurrenzdruck in der Sparte verschärft sich Preissensibles Verbrauchsgut Bekleidung Mit dem Einzug der Diskonter und internationalen Filialisten in den heimischen Bekleidungsmarkt, etwa ab Ende der 90er Jahre parallel zur Liberalisierung des globalen Textilhandels, hat sich die Bekleidungsnachfrage verändert und den neuen Wettbewerbern im Bekleidungshandel rasch zu erheblichen Marktanteilsgewinnen verholfen. In weiterer Folge wurde Bekleidung, auch Markenkleidung, zum Alltagsgut mit Charakter von Verbrauchsgütern, die oft nach dem Preis als erstem Kriterium gekauft werden. Bekleidung wurde im Vergleich zu anderen Konsumgütern billiger und belastete die Haushaltsbudgets immer weniger. In den letzten fünfzehn Jahren haben Österreichs Haushalte ihre Bekleidungsausgaben jährlich um 1,7 % aufgestockt, die Ausgaben für alle anderen Einkäufe aber um 2,7 % im Jahr; der Anteil der Bekleidungsausgaben an den gesamten Konsumausgaben ist von 6 % auf 4,7 % gesunken (die Ausgaben für Schuhe im selben Zeitraum von 1,5 % auf 1 % der Konsumausgaben). Der Bekleidungsmarkt bleibt angespannt: Die Bekleidungsnachfrage ist vielfach gesättigt, gemessen an den schwachen realen Zuwächsen der Bekleidungsausgaben von jährlich 0,3 % in den letzten 25 Jahren (i. Vgl. zu 1,8 % insgesamt). Die Diskussionen um faire, umweltfreundliche Produktionsbedingungen werden die Bekleidungsnachfrage langfristig zwar verändern und vermutlich weniger preissensibel machen, allerdings nicht auf breiter Ebene und nicht in den nächsten Jahren. Bekleidung und Sportartikel haben bereits die Bücher als beliebteste Online-Einkaufsgüter verdrängt (2012 bestellten rund 1,8 Mio. Österreicherinnen und Österreicher wenigstens einmal Bekleidung im Internet und etwa 1,5 Mio. Personen Bücher). Zudem drängen noch immer neue Anbieter in den stationären Bekleidungshandel nach Österreich und verschärfen den Konkurrenzdruck. 3.3 Einzelhandel mit Möbel und Hausrat, Baumärkte (NACE 47.59; 47.52) Von den Möbelhändlern in Österreich verkauft rund die Hälfte Wohnmöbel; die zweite Hälfte Büromöbel, Haushaltswaren, Öfen aber auch Musikinstrumente. Die Zahl der Unternehmen ist in den letzten Jahren leicht gesunken, während die Zahl der Standorte, etwa 2.800, leicht zulegte (Daten KMFA 2010). Auf jeden Fall hat die Filial- und Flächenexpansion der 90er Jahre deutlich an Tempo verloren und der Filialisierungsgrad im Möbelhandel blieb relativ gering. Die Konsolidierung des Standortnetzes im österreichischen Möbelhandel beschleunigte sich vor allem in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrzehnts als die Unternehmen zum Teil mit hohen Absatzeinbußen konfrontiert waren (Umsatz Ø : nominell -1,8 % p. a., real -3,8 % p. a.). Gleichzeitig expandierten die Marktführer verstärkt ins benachbarte Ausland. In den letzten Jahren sind die Marktanteile der Unternehmensgruppen Lutz und Leiner im Inland sogar leicht gesunken; ihre Anteile liegen jeweils bei 30 %, gefolgt von Ikea mit rund 14 % Inlandsmarktanteil. Baumarktumsatz 2012: +1 % nominell auf 3,7 Mrd. ;-1,3 % preisbereinigt. Rückgang der realen Umsätze setzt sich 2013 fort Baumarktumsatz wächst unterdurchschnittlich Zur Sparte zählen rd Unternehmen, neben den Baustoffhändlern, den Baumärkten und Heimwerkerbedarfsläden auch der Einzelhandel mit Fenster und Türen, Metallwaren und Holzplatten. Die Sparte kennzeichnen einerseits große Märkte, gemessen an der durchschnittlichen Verkaufsfläche von über m² pro Geschäft im Vergleich zu 330 m² im Handelsdurchschnitt, andererseits die relativ große Zahl von Kleinstunternehmen. In rund 92 % der Unternehmen der Sparte arbeiten weniger als zehn Personen, im gesamten Einzelhandel sind es nur knapp 90 %. In dem Segment sind unter anderem spezialisierte Farben- und Metallwarenhandlungen, Glaserer oder Sanitärbedarfshändler zu finden. Der Konsolidierungsprozess in der Sparte war im Vergleich zum Möbelhandel umfassender (die Zahl der Baumärkte und Geschäfte mit Heimwerkerbedarf, ohne spezialisierte Fachhändler, ist laut KMFA Erhebung von über auf rund gesunken, die Zahl der Beschäftigten in dem Zeitraum um 4 %, während sie im Möbelhandel kontinuierlich gestiegen ist). Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Seite 16

17 Spartenergebnisse Möbelhandel, Baumärkte Hintergrund der verstärkten Restrukturierungsbemühungen der letzten Jahre war der vorangegangene Expansionsdrang der Marktführer, der auf eine zunehmend schwache Nachfrage traf. Der Heimwerkermarkt ist auch in den Jahren mit zum Teil hoher Dynamik im Wohnbau und in der Wohnbausanierung nur unterdurchschnittlich gewachsen. Seit 2005 sind die Baumarktumsätze, 2011 waren das 3,7 Mrd., durchgehend schwächer gestiegen als die Umsätze im Möbelhandel und auch im Einzelhandel insgesamt. Preisbereinigt ist der Spartenumsatz seit Jahren rückläufig. 5% 4% Baumärkte und Möbelhandel Veränderung der nominellen Umsätze Baumärkte Möbelhandel Einzelhandel gesamt 3% 2% 1% 0% Ø Q.: Statistik Austria, KMFA; Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Überdurchschnittlich hohes Wachstum des Möbelhandels baut sich ab Umsatz 2012: +2 %, 4,5 Mrd leichte Absatzeinbußen infolge schwächeren Wohnbaus Der Möbelhandel verbuchte 2012 ein Umsatzplus von rund 2 % nominell auf 4,5 Mrd. ; preisbereinigt stagnierte der Umsatz muss die Sparte sogar mit realen Einbußen rechnen. Ein ungewohntes Szenario für den erfolgsverwöhnten Möbelhandel, der seit 2004 aufgrund der lebhaften Wohnbauaktivitäten durchgehend Umsatzzuwächse verbuchen konnte. Die erwartete schwächere Wohnbautätigkeit und das Auslaufen des Sanierungsbooms werden die Möbelnachfrage auf jeden Fall dämpfen. Grundsätzlich profitiert der Handel mit Möbel und Haushaltseinrichtungen in wirtschaftlich unsicheren Zeiten zwar indirekt von Einschränkungen beim Außer-Haus-Konsum. Dennoch neigen die Konsumenten in Phasen wirtschaftlicher Verunsicherung dazu größere Anschaffungen aufzuschieben. Damit ist 2013 zu rechnen, wie der noch in den letzten Monaten gestiegene Pessimismus der Verbraucher hinsichtlich größerer Einkäufe im nächsten Jahr bestätigte (während sich die Konsumentenstimmung in Summe schon verbesserte). Positive Aussichten 3,8 % der Konsumausgaben werden für Möbel verwendet. Der Anteil sinkt langsam, wird aber von steigenden Wohnbauaktivitäten stabilisiert Im langfristigen Vergleich hat die Nachfrage nach Möbel, Innenausstattung, Teppichen und Bodenbelägen vor allem aufgrund des längst hohen Ausstattungs- und Wohnniveaus in Österreich an Schwung verloren. Die nominellen Ausgaben für Einrichtungsgegenstände sind seit Mitte der 90er Jahre um durchschnittlich 2,1 % p. a. gestiegen und damit deutlich langsamer als für andere Konsumgüter mit einem Wachstum von 2,6 % p. a. (der Anteil an den gesamten Konsumausgaben verringerte sich von 4,5 % auf 3,8 %). Österreichs Haushalte verwendeten ,7 Mrd. für die Anschaffung von Möbeln und sonstigen Einrichtungsgegenständen und weitere 1,6 Mrd. für Heimtextilien und Haushaltswaren. Auch wenn der erwartete Abschwung im Wohnbau und die abflauenden Sanierungsleistungen die Möbelnachfrage kurzfristig stärker bremsen, wird das die Lust am Einrichten nicht nachhaltig dämpfen. Darüber hinaus wird der Wohnbau wahrscheinlich rasch wieder in Schwung kommen, angetrieben vom schon bestehenden Nachfrageüberhang und der weiter steigenden Zahl an Wohnungssuchenden; die Bevölkerung und der Anteil an Singlehaushalten wachsen, auch wenn das Tempo abnimmt. Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Seite 17

18 Spartenergebnisse - Apotheken 3.4 Apotheken (NACE 47.73) Umsatz 2012: +3,6 %, 3,5 Mrd. Anhaltend überdurchschnittlich hohes Wachstum, nominell wie real Kräftiges, konjunkturresistentes Wachstum Österreichs öffentliche Apotheken verbuchten im langfristigen Vergleich überdurchschnittlich hohe, weitgehend konjunkturunabhängige Umsatzzuwächse (Ø : +3,7 % nominell p. a., zum Vergleich im Einzelhandel gesamt +2,5 % p. a.). Die Sparte trägt rund 6 % bzw. 3,4 Mrd. zum Einzelhandelsumsatz bei. Der Wachstumsvorsprung der Apotheken ist 2010 und 2011 aber zum Erliegen gekommen und konnte 2012 nur zum Teil wieder aufgeholt werden; der Apothekenumsatz ist um 3 % nominell gestiegen (Tabelle S. 13). Die Apotheken haben 2010 und 2011 v. a. bei den Kassenumsätzen, die etwa 70 % zum Gesamtumsatz beitragen, Schwung verloren und konnten die Ausfälle nur zum Teil mit höheren Privaterlösen ausgleichen sind die Kassenumsätze um 2,5 %, die Privatumsätze aber um 6,4 % gestiegen. Hintergrund der geringeren Umsatzzuwächse der Sparte sind erfolgreiche Einsparungsmaßnahmen der Krankenkassen, die 2009 in Kraft traten. Davor scheiterten nachhaltige Kosteneinsparungen bei den Medikamentenausgaben meistens rasch daran, dass alte durch neue, teurere Medikamente und Therapien ersetzt wurden. Auf jeden Fall konnten die Apotheken die sukzessive Kürzung ihrer Spannen bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln meistens mit höheren Privaterlösen kompensieren (seit 1995 sind die Spannen, bezogen auf die Krankenkassenumsätze, von durchschnittlich 26 % auf 18,2 % gesunken) dürften die Kosteneinsparungsmaßnahmen im Medikamentenbereich weiter an Wirkung verloren haben, gemessen am wieder überdurchschnittlich starken Wachstum des Apothekenumsatzes laut Einzelhandelsstatistik. Höchste Erträge Die Apotheken zählen zu den bestverdienenden Einzelhandelssparten (unabhängig von Gewinneinbußen in Einzelfällen infolge reduzierter Medikamentenspannen oder unternehmerischen Unvermögens). Gemessen an der Umsatzrentabilität von durchschnittlich 6,7 % in der Periode 2009 bis 2011, sind die Erträge des Bereichs Apotheken und Handel mit medizintechnischen Produkten laut KMFA auch kaum unter das hervorragende Ergebnis der Periode 2005 bis 2007 gerutscht, trotz der Einsparungen bei den Medikamentenausgaben (Tabelle S. 7). Sehr gute Perspektiven Letztendlich haben die Apotheken gute Chancen, auch in Zukunft rascher als der Einzelhandel zu wachsen. Sie profitieren von der steigenden Zahl altersbedingter Krankheiten genauso wie vom wachsenden Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung. Zudem bleibt der Apothekenmarkt in absehbarer Zeit noch in ein restriktives ordnungspolitisches Rahmenwerk eingebettet, das erheblichen Schutz vor "lästiger" Konkurrenz bietet. Ein Grund weshalb die Spannenkürzungen bei kassenpflichtigen Medikamenten im Branchendurchschnitt weitgehend mit rentableren Privatumsätzen kompensiert werden konnten. Der Markt kommt (nur) langsam in Bewegung. Das Beispiel Deutschland zeigt, dass die Liberalisierung des Apothekenmarktes auf jeden Fall Resonanz finden würde. Seitdem in Deutschland Medikamente versendet werden dürfen, seit 2004, wurde die Versandhandelserlaubnis an der Apotheken erteilt, mit einem Marktanteil bei rezeptfreien Produkten von 11 % und bei rezeptpflichtigen von 3 % haben fast 28 % der über 16-jährigen deutschen Internetnutzer ein Arzneimittel online bestellt, mit steigender Tendenz. Selbst in Österreich kauften bereits 4 % der Internetnutzer, trotz Versandverbots Heilmittel online, in diesem Fall im Ausland. Auch wenn den Online-Medikamentenmarkt noch ein massiver Verdrängungswettbewerb und hoher Kostendruck prägen: den deutschen Markt teilen sich effektiv nur 25 bis 30 Unternehmen und zudem sind die Marktführer in den letzten Jahren in erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, die 2012 mit der Insolvenz von Sanicare und dem Verkauf der Celesio Tochter DocMorris an das Schweizer Unternehmen Zur Rose endete. Der Versandhandel bietet kleineren Apotheken zumindest in Nischenbereichen realistische Expansionschancen. Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Seite 18

19 Spartenergebnisse - Elektrohandel 3.5 Elektrohandel (NACE , 47.54, 47.63) Der Elektrohandel ist ein Konglomerat des Einzelhandels mit Unterhaltungselektronik und elektrischen Haushaltsgeräten (rd. 1,8 Mrd. Umsatz) und der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT, rd. 840 Mio. ), wobei sich die Spartengrenzen zunehmend auflösen. Österreichs IT-Händler beispielsweise erlösen laut Einzelhandelsstatistik nur rund 600 Mio. und damit schätzungsweise weniger als die Hälfte des gesamten IT-Umsatzes mit Endverbrauchern im Land. Sie müssen sich den Markt mit Großhändlern, mit Herstellern, die ihre Produkte online anbieten, und Elektrohandelsketten teilen. 6% Elektrohandel* Veränderung der nominellen Umsätze 3% 0% -3% Einzelhandel gesamt Elektrohandel* * Unterhaltungselektr., Haushaltsg., Computer u.ä. -6% Ø Q.: Statistik Austria, KMFA; Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Hohes Nachfragewachstum Der Elektrohandel verkauft einige der wachstumsstärksten Konsumgüter. Seit Mitte der 90er Jahre haben Österreichs Haushalte für Unterhaltungselektronik und IT bzw. für elektrische Haushaltsgeräte nominell um 3 % jährlich mehr ausgegeben, für ihre restlichen Einkäufe nur um 2,5 % mehr pro Jahr; 2011 in Summe 2,7 Mrd. für Elektronik und 1,7 Mrd. für Haushaltsgeräte. Zudem werden im Jahr Mobiltelefone im Wert von rund 500 Mio. gekauft, laut GfK Erhebung. Den Nachfrageboom bei Elektronikprodukten dokumentieren noch anschaulicher die preisbereinigten Ausgabenzuwächse, die in den letzten 15 Jahren durchschnittlich 11 % im Jahr erreichten, im Vergleich zu den Zuwächsen der Ausgaben für die restlichen einzelhandelsrelevanten Warengruppen von 0 % bis 3 %. Der Wachstumsabstand zwischen nominellen und realen Ausgaben erklärt sich mit den rückläufigen Produktpreisen. Elektrohandelsumsatz 2012 :-1,5 % auf 2,6 Mrd. Sparte kennzeichnen hohe preisbereinigte Zuwächse infolge des Nachfragebooms begleitet von rückläufigen Produktpreisen begleitet von hohem Preisdruck im Elektrohandel Der starke Preisverfall bei Elektronikprodukten schlägt sich genauso in den Umsätzen des Elektroeinzelhandels nieder: gemessen an den gewichteten Ergebnissen von fünf Einzelsparten, dem Handel mit Computern, Telekomgeräten, Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräten und CDs, lag das Umsatzwachstum der Sparte in nominellen Werten weit unter dem Einzelhandelsdurchschnitt, von 2005 bis 2012 mit 0,5 % p. a im Vergleich zu 2,6 % p. a., preisbereinigt aufgrund der hohen Absatzsteigerungen weit darüber, mit durchschnittlich 7,6 % p. a. im Vergleich zu +0,8 % p. a.. Der Preisdruck im Elektrohandel hat unterschiedliche Ursachen: einerseits erfordern die kurzen Lebenszyklen der Produkte einen raschen Sortimentswechsel im Handel, andererseits sind viele der Produkte Online-Verkaufsschlager und die Preistransparenz im Internet ist hoch. Die Folgen des Konkurrenz- und Preisdrucks sind nicht nur eine angespannte Ertragslage und der wachsende Verdrängungswettbewerb, sondern letztendlich auch die Gefahr wettbewerbsrechtlich unlauteren Verhaltens, wie die aktuelle Diskussion um mögliche Absprachen der Media Markt Saturn Gruppe mit einigen Herstellern zeigt, um Waren billiger anzubieten und Online-Anbieter in Lieferschwierigkeiten zu bringen (Q.: Standard, ). Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Seite 19

20 Spartenergebnisse - Online-Handel 3.6 Online-Handel (NACE 47.9) Der Ausbau elektronischer Marktplätze hat nicht nur den Handel grundlegend verändert, indem sich in den virtuellen Einkaufsregalen die Grenzen zwischen den Sparten und Märkten fast zur Gänze auflösten. Gleichzeitig ist die Markt- und Preistransparenz gestiegen und als Folge dessen auch der Konkurrenzund Preisdruck innerhalb und außerhalb des Netzes. Online-Handel betreiben neben reinen Onlinehändlern ohne stationäre Geschäfte zunehmend traditionelle Einzelhändler, die sich zu den stationären Geschäften Webshops einrichten; etwa die Hälfte der österreichischen Einzelhändler betreibt eine Webseite und 15 % von ihnen, das sind Händler, verkaufen auch Produkte im Netz (Q.: KMFA 2011). 9% 6% Versand- und Internethandel* Veränderungend er nominellen Umsätze Einzelhandel gesamt Versand-, Internethandel * bis 2008 nur Versandhandel 3% 0% -3% Q.: Statistik Austria; Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Onlineumsatz des Einzelhandels mit Konsumenten: 1,9 Mrd., davon Umsätze der Sparte Versand- und Internethandel 1,1 Mrd. Die Einzelhandelssparte Versand- und Internethandel, deren Umsatzentwicklung in der Grafik dargestellt ist, repräsentiert nur einen Teil des Online-Angebots in Österreich. Zur Sparte zählen laut NACE Systematik 550 Unternehmen, die 2012 rund 1,1 Mrd. erlösten. Das gesamte Online-Umsatzvolumen des österreichischer Einzelhandels mit privaten Kunden lag 2011 bei rund 1,9 Mrd. (Q.: KMU Forschung Austria). Dass die Umsatzentwicklung der Sparte Versand- und Internethandel seit Jahren deutlich hinter dem gesamten Einzelhandel zurückbleibt, kann mit den wirtschaftlichen Schwierigkeiten des traditionellen Versandhandels erklärt werden. Darüber hinaus spielt die unzureichende Erfassung des Online- Segments in der Statistik eine Rolle, die reinen Online-Händler werden erst seit 2008 berücksichtigt, und vermutlich bremsen die Spartenentwicklung auch wirtschaftliche Probleme österreichischer Online- Geschäfte. Der Konkurrenzdruck ist nicht nur im stationären Handel, sondern auch auf elektronischen Marktplätzen hoch. Zahl der Online-Shopper wächst Die Zahl der Österreicher und Österreicherinnen, die zumindest einmal im Jahr Waren oder Dienstleistungen über das Internet bestellten, hat sich seit 2005 auf rund 3,1 Millionen Personen verdoppelt; das heißt, dass bereits knapp die Hälfte der über 16-jährigen Bevölkerung in einem Internet-Shop einkauften was in etwa dem westeuropäischen Durchschnitt entspricht. Im Vorjahr wurden im Internet von österreichischen Konsumenten und Konsumentinnen Waren im Wert von rund 4,5 Mrd. bestellt, in etwa dreimal soviel wie noch 2005 bzw. bereits 8 % vom Wert aller im Einzelhandel gekauften Waren (Daten zu den Ausgaben für Dienstleistungen, beispielsweise Hotel- und Flugbuchungen, oder den Kauf von Waren von Nicht-Einzelhändlern, wie Kfz und Veranstaltungstickets, stehen keine zur Verfügung; Q.: KMFA). Bank Austria Economics & Market Analysis Austria Seite 20

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