Geldverleiher Kredithai oder verlässlicher Finanzmanager?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Geldverleiher Kredithai oder verlässlicher Finanzmanager?"

Transkript

1 Dissertationen am FB Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin Geldverleiher Kredithai oder verlässlicher Finanzmanager? Eine Analyse der informellen Finanztechnologie ländlicher Geldverleiher Indiens unter Verwendung neoinstitutionalistischer und wirtschaftsanthropologischer Erklärungsansätze Inaugural-Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades eines Doktors/ einer Doktorin der Wirtschaftswissenschaft des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin vorgelegt von Dipl.-Vw. Christina Wildenauer aus Düsseldorf (Geburtsort) Berlin (Wohnort) Datum der Disputation:

2 Erstgutachter: Prof. Manfred Nitsch Zweitgutachterin: Prof. Barbara Fritz 2

3 "There is none so poor but may have a little to spare and so lend it to a relation, a friend, or neighbour or a deserving person." (Indisches Sprichwort) 3

4 Danksagung Die vorliegende Arbeit wurde im Jahr 2008/2009 vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin als Dissertation angenommen. Die Disputation fand am statt. Für seine langjährige und anhaltend wohlwollende Unterstützung möchte ich im Besonderen dem Erstgutachter, Herrn Professor Manfred Nitsch, sehr danken. Ebenso möchte ich Frau Professor Barbara Fritz, meinen Dank für die Übernahme des Zweitgutachtens aussprechen sowie allen anderen, die mich bei der Bearbeitung der Dissertation unterstützt haben. Hierzu zählen u.a. die Aktion Solidarische Welt, Berlin, sowie die indischen NGOs Sarada Valley Development Samithi, Andhra Pradesh, Pondicherry Multipurpose Social Service Society, Puducherry, Association of Sarva Seva Farms, Tamil Nadu, und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mir in der Anfangsphase der Dissertation auch den Zugang zum informellen Finanzsektor im ländlichen Indien erleichtert haben. Die Erkenntnisse, die ich während meiner Feldaufenthalte dadurch gewonnen habe, haben diese Arbeit stark geprägt. Berlin, im März 2009 Christina Wildenauer 4

5 Inhaltsverzeichnis Seite Danksagung 4 Abkürzungsverzeichnis 9 Abbildungsverzeichnis 10 1 Der ländliche Geldverleiher in Entwicklungsländern Der Geldverleiher als Inbegriff des ländlichen informellen Finanzsektors in Indien Ausgangspunkte der Analyse informeller Finanztechnologie Einige finanzwirtschaftliche Grundbegriffe Zum Konzept der informellen Finanztechnologie Der informelle Finanzsektor als rein deskriptive Kategorie Finanztechnologie als Abgrenzungskriterium Die Vielfalt des informellen Geldverleihs Indiens informeller Finanzsektor als Referenzfinanzsystem Vom Aufstieg und Niedergang der Geldleihe in Indien Zur Entstehung und Entwicklung des kommerziellen Geldverleihs in Indien Die britische Kolonialherrschaft und die Schulden-Explosion Besonderheiten des heutigen indischen Geldverleihs Zahlreiche formelle Finanzinstitutionen im ländlichen Raum Geldverleiher als nach wie vor wichtiger ländlicher Kreditgeber Zu den theoretischen Grundlagen der Analyse informeller Finanztechnologie Erfordernis einer interdisziplinären Herangehensweise Die neoinstitutionalistischen Ansätze Überblick über die neoinstitutionalistischen Ansätze Wesentliche Grundannahmen Zur Rechtfertigung eines verbalen Ansatzes des Neoinstitutionalismus Wirtschaftsanthropologische Ansätze zur Erklärung von Finanzbeziehungen Zur Literaturauswahl Zur Relevanz des ländlichen formellen Finanzsektors für die Analyse Ziel und Gang der vorliegenden Arbeit 55 2 Wesentliche Charakteristika ländlicher ökonomischer Transaktionen Von der soziokulturellen Eingebundenheit der ländlichen Bevölkerung Die Herausforderungen der Penny Economy Von Risiken geprägter Alltag Die Familie im Mittelpunkt Wesentliche Charakteristika von Familienwirtschaften Frauen als Kreditnehmerinnen Typische Finanzdispositionen ländlicher Familienwirtschaften Konsumieren kommt vor Investieren Sparen als Überlebenssicherung Soziale Sicherung als Überlebenssicherung Kreditbedarf der Familienwirtschaften Ländliche Risikobewältigungsstrategien als Ausdruck von Humanund Sozialvermögen Spezifische Gesetzmäßigkeiten ökonomischer Aktivitäten im ländlichen Raum Von der Theorie der sozialen Einbettung wirtschaftlichen Handelns 84 5

6 2.5.2 Soziale Transaktionsmechanismen traditioneller Gesellschaften: 86 Redistribution und Reziprozität Moralökonomie und Nutzenmaximierung Interlinking als sozialer Interaktionsmechanismus Langfristigkeit als stabilisierendes Merkmal sozioökonomischer Beziehungen Patron-Klient-Beziehungen Zum Problem der moralischen Bewertung traditioneller Wirtschaftsund Sozialbeziehungen Zwischenfazit: Sozioökonomische Spezifität ländlicher Transaktionen als Ursache für eine erschwerte Kreditvergabe!? Grundprobleme der ländlichen Kreditvergabe aus neoinstitutionalistischer Sicht Kreditvergabe in der Penny Economy: Diffizile Klientel als Herausforderung Finanztechnologische Phasen ländlicher Kreditbeziehungen: Allzeit auf Informationsfluss und Verhaltenssteuerung bedacht Die Anbahnungsphase: Hemmnisse durch Informationsdefizite und hohe Kosten Kreditanbahnung, Kreditantragstellung, Kreditwürdigkeitsprüfung Adverse Selektion als Folge der besonderen Informationsprobleme vor Kreditvertragsabschluss Formen der Kreditrationierung im ländlichen Umfeld Die Vertragsabschlussphase: Anreizkompatible Vertragsgestaltung Kreditbewilligung und auszahlung in der Penny Economy Der Kreditvertrag als Konditionengefüge Kreditverzinsung und Gebühren als tragende Vertragskonditionen? Kreditsicherheit - relevante Vertragskondition im ländlichen Raum? Ländliche Kreditbeziehungen aus der (Transaktions-)Kosten- Perspektive Die Kosten-Erlös-Problematik ländlicher Kredite Kreditgeber- Perspektive Fehlende Transparenz bei den Kreditkosten Kreditnehmer- Perspektive Ansätze zur Transaktionskostenreduzierung Der Kreditvertrag als konstituierendes Element der Kreditbeziehung Die Phase nach Vertragsabschluss: Vertragserfüllung keine Selbstverständlichkeit Kreditverwendung und Kreditüberwachung: Besondere Verhaltensrisiken nach Vertragsabschluss Design-Elemente zur Steuerung des Kreditnehmerverhaltens Über die Zinskosten als Steuerungsinstrument Aspekte der Risikobewältigung aus Sicht des ländlichen Kreditgebers Störungen des ordentlichen Kreditvertragsablaufs und die Problematik der Nachverhandlungsphase Besondere Probleme der Vertragsdurchsetzung in der Penny Economy Zwischenfazit: Ist die ländliche Kreditbeziehung zum Scheitern verurteilt? 147 6

7 4 Finanztechnologisches Steuerungs- und Gestaltungspotential ländlicher Geldverleiherkreditverträge in Indien Zu den Grundlagen des ländlichen Geldverleihs in Indien Informelle Regeln und Freiheit der Vertragsgestaltung in der Penny Economy Informelles Lean Banking Funktionen von sozialer Nähe und Erreichbarkeit Soziale und lokale Nähe als Voraussetzung für das vertragskonstituierende Vertrauen und die kostengünstige Informationsgenerierung Lokale Erreichbarkeit und temporäre Verfügbarkeit als Aspekte des Kreditzugangs Der Geldverleiher als soziokultureller Insider Die Beziehung zwischen den Vertragsparteien als vertrauensbildendes und verhaltenssteuerndes Gestaltungselement Personalisierte enge Beziehungen zum Aufbau von Vertrauen und Reputation sowie zur Schaffung von Sanktionspotential Langfristige Beziehungen zur Verhaltenssteuerung und als Sicherheitenersatz Verbundene Kreditbeziehungen Interlinking Lösungsansatz und Problemfeld zugleich Interlinked Credit Transactions als Kunstgriffe der Risikobewältigung - die Kreditgeber-Perspektive Interlinked Credit Transactions als Versicherungsersatz 181 die Kreditnehmer-Perspektive Kreditbeziehungen im Rahmen von traditionellen Patron-Klient- Beziehungen Kreditkonditionierung zur Verhaltenssteuerung Frei vereinbarte Zinssätze Nominalverzinsung als nebensächliches Kriterium Über die Höhe der Geldverleiher-Zinssätze Die Höhe des Zinssatzes - ein moralisches oder ökonomisches Kriterium? Wucherzins oder Marktzins? Die Kreditgeber-Transaktions- Kosten-Perspektive Zinssatz oder Kreditkosten? Die Kreditnehmer-Transaktions- Kosten-Perspektive Kreditvolumen und Auszahlungszeitpunkt Laufzeitbegrenzung und Bewährungserfordernis Tilgungsmodalitäten Steuerung der Rückzahlung Akzeptanz von Ersatzsicherheiten Weitere Mechanismen zur Steuerung des Kreditnehmerverhaltens Rückzahlungsschwierigkeiten und Vertragsdurchsetzung Unbürokratische Prolongation zur Überwindung von Rückzahlungsschwierigkeiten Vertragsdurchsetzung ohne Zuhilfenahme rechtlicher Mittel: Handfeste Bewältigung von Rückzahlungsschwierigkeiten 213 7

8 4.5 Von Gut und Böse: Über die Negativanreize der Geldverleiher Die Rahmenbedingungen bestimmen das Anreizgefüge des ländlichen Geldverleihers Anreize zur Übervorteilung Historische Erfahrungen Intrinsische Handlungsmotivation Unausgewogene Machtverhältnisse als Negativanreiz Unvollkommene Infrastruktur als Negativanreiz Grundsätzliche Empfehlungen zur Steuerung des Verhaltens ländlicher Geldverleiher: angemessene Anerkennung als Positivanreiz Die Geldverleiherbeziehung als Ersatz für soziale Sicherungssysteme Fazit: Der ländliche Geldverleiher Kredithai oder verlässlicher Finanzmanager? Zusammenfassung und Ausblick Zusammenfassung: Die ländliche Geldverleiherbeziehung als Passepartout für die ärmere, traditionell orientierte Bevölkerung Ausblick: Ländlicher informeller Geldverleih als never ending story 242 Literaturverzeichnis 243 8

9 Abkürzungsverzeichnis ASCRA BASIX BGB BMZ CGAP GDP GNI GTZ IMF NABARD NCAER NCDC NGO RFAS RoSCA RRB SEWA SIDBI Accumulating Savings and Credit Association Eigenname einer indischen NGO Bürgerliches Gesetzbuch Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Consultative Group to Assist the Poor Gross Domestic Product, Bruttoinlandsprodukt Gross National Income, Bruttovolkseinkommen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit International Monetary Fund National Bank for Agriculture and Rural Development National Council of Applied Economic Research National Cooperative Development Corporation Nichtregierungsorganisation Rural Financial Access Study Rotating Saving and Credit Association Regional Rural Banks Self-Employed Women s Association, indische NGO Small Industries Development Bank of India 9

10 Abbildungsverzeichnis Schaubild 1.1: Einführende Gegenüberstellung wesentlicher Charakteristika informeller und formeller Finanztechnologie am Beispiel des Kredits 21 Schaubild 1.2: Der informelle Finanzsektor in den ländlichen Gebieten der Entwicklungsländer 23 Schaubild 1.3: Geldverleiher im ländlichen Raum 25 Schaubild 1.4: Präsenz formeller Finanzinstitutionen im ländlichen Raum 33 Schaubild 1.5: Bevölkerung je Filiale, Schaubild 1.6: Zweigstellendichte in Indien bezogen auf16 Bundesstaaten 34 Schaubild 1.7: Herkunft der Kredite an ländliche Haushalte, gesamt Indien, (in Prozent) 34 Schaubild 1.8: Anteil zurückbezahlter Kredite der wichtigsten ländlichen formellen Finanzinstitutionen, Schaubild 1.9: Reichweite der Bankfilialen 36 Schaubild 1.10: Internationaler Vergleich der Zweigstellendichte bezogen auf das Einzugsgebiet (qkm) 37 Schaubild 1.11: Entwicklungen des ländlichen Bankwesens: Trends im Zeitablauf 37 Schaubild 1.12: Zugang zu formellen Krediten, nach Haushaltskategorie 37 Schaubild 1.13: Geringer Zugang zum formellen Finanzsektor 38 Schaubild 1.14: Regionale Unterschiede bei Finanzdienstleistungen 39 Schaubild 1.15: Anteil der Schulden ländlicher Haushalte nach verschiedenen Kreditgebern: Ergebnisse der Decennial Surveys Schaubild 1.16: Ursprung des letzten informellen Kredits, in Prozent der Haushalte 41 Schaubild 1. 17: Informelle Kredite in Prozent der gesamten Kredite 41 Schaubild 1.18: Umfang des informellen Kredits, nach Haushaltskategorie 42 Schaubild 1.19: Anteil der formellen und nicht formellen Kredite, nach Umfang der Assets der Haushalte 43 Schaubild 2.1: Verteilung der Religionen in Indien 59 Schaubild 2.2 : Einkommensstruktur der ländlichen Armen 67 Schaubild 2.3: Struktur der Ausgaben der ländlichen Armen 68 Schaubild 2.4: Finanzierungsbedarf ländlicher weiblicher Marginal Workers 71 Schaubild 2.5: Verwendung des letzten informellen Kredits, in Prozent der Haushalte 78 Schaubild 3.1: Besicherungsumfang 122 Schaubild 3.2: Kreditnehmer-Transaktionskosten formeller Kredite 128 Schaubild 4.1: Geldverleihergesetze in Indien 150 Schaubild 4.2: Transaktionskosten städtischer informeller Geldverleiher in Prozent der Working Funds, Stand

11 ERSTES KAPITEL 1 Der ländliche Geldverleih in Entwicklungsländern 1.1 Der Geldverleiher als Inbegriff des ländlichen informellen Finanzsektors in Indien Der informelle Geldverleiher ist einer der bekanntesten und wichtigsten Vertreter des informellen Finanzsektors. Sehr vielfältig sind die Meinungen über seine Tätigkeit und die Bedeutung des informellen Geldverleihs für die ländliche Bevölkerung bzw. die ländliche Entwicklung. Das typische Vorurteil sieht den Geldverleiher noch immer als Kredithai und Ausbeuter der ärmeren Bevölkerung. Die Haltungen der Wissenschaftler gegenüber den Geldverleihern reichen von studied neglect to active hostility (Chandavarkar 1983: 139). Dabei wurde die Institution ländlicher Geldverleiher schon immer unterschiedlich bewertet 1. Die weit verbreitete negative Sicht des Geldverleiher z.b. als... a man whose entire livelihood is gained from exploiting a poor peasantry through exhorbitant interest rates (Harper 1961: 170) oder als lynch-pin of the rural credit machinery (Chandavarkar 1983: 799) sowie seine ruthless exploitation of borrowers at his hands (Gill 2003: 1) ist wesentlich geprägt von moralischen Urteilen auf Basis einer eingeschränkten analytischen Betrachtung der Geldverleihertätigkeit, nämlich nur der Höhe des Nominalzinssatzes, sowie von einzelnen Erfahrungen aus der Vergangenheit. Grundsätzlich gab es aber auch schon früh vereinzelt positive Einschätzungen wie die von Krishnan (1959: 74), der den Geldverleiher im Sinne eines verlässlichen Finanzmanagers als... friend, philosopher and guide of the ryot and the village artisan... (1959: 74) bezeichnet (ebenso Thingalaya 2003). Seit den 1970er Jahren konnten viele Studien zum Thema nur wenig an dem insgesamt eher schlechten Ruf des Geldverleihers in den ländlichen Gebieten Indiens ändern, auch wenn sich zunehmend ein Verständnis des informellen Finanzsektors als förderlich für die Kreditversorgung der ärmeren Bevölkerung herausbildete. Zahlreiche staatliche Maßnahmen seit der Unabhängigkeit Indiens in 1947 versuchten, die Bedeutung des Geldverleihers für die Kreditversorgung der ländlichen Armen erheblich zu reduzieren. Der Einfluss des Geldverleihers konnte zwar verringert werden, eine aktuelle Studie im Auftrag der Weltbank stellt dennoch fest, dass der Geldverleiher noch immer der wichtigste Kreditgeber der ärmeren Bevölkerung ist (Basu 2006: 24ff., auch Gill 2003, United Nations 2006: 7ff.). Hinter der Finanziellen Entwicklungszusammenarbeit und Fördermaßnahmen des Finanzsektors in Entwicklungsländern überhaupt steht die Erkenntnis, dass Finanzierung und Entwicklung zusammen gehören (Schmidt 2000). Finanzierung ermöglicht der ärmeren ländlichen Bevölkerung mit einer sich modernisierenden, wachsenden Volkswirtschaft mitzuhalten und wirkt dabei nachhaltiger als Subventionen (United Nations 2006: 38). Die deutsche Entwick- 1 Auch die moderne indische Literatur setzt sich häufiger mit dem Geldverleiher auseinander. Meist jedoch wird er bei Beschreibungen der Situation indischer Bauern als Ausbeuter dargestellt, wie z.b. in Premcands Klassiker Godan (1936). Eine positivere Darstellung findet sich z.b. in R.K. Narayans The Financial Expert (1952) oder Paraja von Gopinath Mohanty (1987). 11

12 lungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul beurteilte Mikrokredite entsprechend als eines der erfolgreichsten Instrumente in der Entwicklungspolitik überhaupt (Kaufmann 2007: 9). Denn (Mikro-)Finanzierung hilft u.a., den Personenkreis zu erweitern, der in einer modernen Volkswirtschaft Fuß fassen kann, und kann damit gleichzeitig einseitige Machtkonzentrationen in einer sich entwickelnden Gesellschaft verhindern. Insbesondere für die ärmere ländliche Bevölkerung ergeben sich allerdings große Hemmnisse beim Zugang zu Finanzdienstleistungen. Da ländliche Geldverleiher bzw. oft Geldverleiherinnen Kredite gerade dieser Zielgruppe anbieten, sollte seine bzw. ihre Tätigkeit u.a. auch im Rahmen von Entwicklungsbemühungen neutral eingeschätzt und Förderungsmöglichkeiten sollten ausgelotet werden. In den vielen Darstellungen zum indischen Geldverleiher fehlt meist jedoch jegliche Wertschätzung des komplexen Netzwerkes an finanziellen Schulden, sonstigen Geschäftsgelegenheiten und Chancen, das indigene Geldverleiher und Bankiers außerhalb formeller Bankensysteme über verwandtschaftliche und Kasten-Beziehungen bzw. über ihre Kontakte zu potentiellen Investoren und Kreditgebern in zahlreichen religiösen und säkularen Institutionen bereitstellen können (Rudner 1994: 39). Es ist zu vermuten, dass ländliche Geldverleiherkredite sogar einen Wert über formelle Kredite hinaus beinhalten, der die fortwährende Existenz der Geldverleiher rechtfertigt und der zu ihrer Bedeutung für die Entwicklung der ländlichen Regionen beiträgt. Die jüngste Diskussion in Indien zum Thema (Sharma/ Chamala 2003, Thingalaya 2003, Reserve Bank of India 2007) zeigt, dass die aktuellen Erfahrungen mit den Geldverleihern nunmehr eine neutrale, differenzierte Betrachtung seiner Tätigkeit ermöglichen. Die vorliegende Arbeit nun soll die Finanztechnologie ländlicher indischer Geldverleiher analysieren, um ihre besonderen Qualitäten aufzuzeigen. Dabei ist davon auszugehen, dass informelle Geldverleiherkredite das Angebot des formellen Finanzsektors komplementär ergänzen. Um die Finanztechnologie der Geldverleiher angemessen beurteilen zu können, ist es zunächst erforderlich, seine Klientel zu charakterisieren. Anschließend wird die Finanztechnologie in dieser Arbeit detailliert mit Hilfe von modernen neoinstitutionalistischen und wirtschaftsanthropologischen Erklärungsansätzen analysiert, um die soziokulturellen Aspekte der Kreditvergabe auf unvollkommenen Märkten in Entwicklungsländern angemessen erfassen zu können. Die Analyse wird zeigen, warum der Geldverleiher über einen so langen Zeitraum trotz enormer wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungen und heftigster Verdrängungsbemühungen seine große Bedeutung für die ländliche ärmere Bevölkerung beibehalten hat und meist eher als verlässlicher Finanzmanager anstatt als Kredithai anzusehen ist. Indien als Referenzregion zählt mit einer Bevölkerung von rund 1,1 Milliarden Menschen und einem jährlichen Pro-Kopf-Einkommen von 820 $ (GNI/ capita) 2 zu den Entwicklungsländern mit niedrigem Einkommen (2006, The World Bank 2007). In den vergangenen Jahren ist das Pro-Kopf-Einkommen zwar gestiegen, doch hat dies für die ärmere ländliche Bevölkerung häufig keine wesentliche Verbesserung des Lebensstandards mit sich gebracht. Vom wirtschaftlichen Aufschwung profitieren wesentlich die indische Mittel- und Oberschicht. Mehr als 71% der Inder leben in ländlichen Gebieten, davon über 30% unter der Armutsgrenze (The World Bank 2007), und sind damit nur unzureichend mit formellen Finanzdienstleistungen versorgt. Die ländliche ärmere Bevölkerung macht zum überwiegenden Teil die Kundschaft des informellen Finanzsektors Indiens aus. 2 Unter Berücksichtigung der hohen Kaufkraft eines US-Dollars in Indien ist das jährliche Pro-Kopf-Einkommen kaufkraftbereinigt rund viermal so hoch. 12

13 Der ländliche Finanzsektor Indiens ist in vielerlei Hinsicht durch Besonderheiten gekennzeichnet. Zum einen finden sich z.b. im Vergleich zu vielen afrikanischen Ländern ungewöhnlich viele formelle Finanzinstitutionen im ländlichen Raum. Zum anderen haben die informellen Geldverleiher schon aus historischen Gesichtspunkten eine besondere Stellung in der indischen Gesellschaft gehabt. Auf dem indischen Subkontinent findet sich ein besonders vielfältiges, regional unterschiedlich ausgeprägtes Spektrum informeller ländlicher Finanzinstitutionen neben einer Vielzahl von Mikrofinanzinstitutionen und Finanzdienstleistungen anbietenden Nichtregierungsorganisationen. Angesichts dieser potentiellen Konkurrenz ist die anhaltende Bedeutung des ländlichen Geldverleihers bemerkenswert. Damit bietet das ländliche Indien ideale Voraussetzungen, um die Besonderheiten und die Qualität der Finanztechnologie ländlicher Geldverleiher zu analysieren. Indien befindet sich derzeit in einer Phase der Transition. Während einzelne Bevölkerungsteile vor allem in ländlichen Gebieten noch eher traditionell leben, haben sich andere Bevölkerungsteile, vor allem die wachsende Mittelschicht, der modernen westlichen Lebensweise angenähert. Der Geldverleiher ist sowohl in der eher traditionellen ländlichen Sphäre aktiv als auch in den moderneren urbanen Regionen. Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf den eher traditionellen ländlichen informellen Geldverleih. 1.2 Ausgangspunkte der Analyse informeller Finanztechnologie Einige finanzwirtschaftliche Grundbegriffe Die finanzielle Infrastruktur 3 einer Volkswirtschaft nimmt wesentlichen Einfluss auf die Menge, Art und Qualität der in den ländlichen Gebieten verfügbaren Finanzdienstleistungen. Nach Geis (1975: 72) ist die finanzielle Infrastruktur dabei definiert als die Summe aller Finanzierungsinstitutionen, Finanzmärkte, Finanzierungsinstrumente, finanzwirtschaftliche Normen und Verhaltensweisen, kurz als finanzieller/ monetärer Unterbau der Wirtschaft. Bouman/Hospes (1994a: 4) betonen mit ihrer Bezeichung der finanziellen Infrastruktur als ever changing composition of financial eco-systems einerseits ihren transitorischen Charakter. Andererseits weist diese Umschreibung auf die parallele Existenz unterschiedlicher (lokaler, regionaler) Finanzsysteme in den Entwicklungsländern hin, die teilweise nur rudimentär miteinander verbunden sind, sowie auf die Tatsache, dass einzelne Finanzintermediäre sich auch zwischen den Finanzsektoren fortentwickeln können (s.u.). Auch der ländliche informelle Geldverleiher zählt zur finanziellen Infrastruktur einer Volkswirtschaft. Doch seine Aktivitäten lassen sich gerade aufgrund seiner Informalität (vgl. Kapitel ) nicht messen bzw. nur äußerst ungenau schätzen. Dennoch prägt er in vielen Entwicklungsländern wesentlichen die ländliche finanzielle Infrastruktur, indem er Konsumkredite für die ländliche ärmere Bevölkerung gewährt (vgl. z.b. Germidis et al. 1991, United Nations 2006, für Indien: Basu 2006). Die Anbieter von Finanzdienstleistungen werden als Finanzierungs- oder Finanzinstitutionen i.e.s. 4 bezeichnet. In einer arbeitsteiligen Volkswirtschaft tragen die sog. Finanzintermediäre wesentlich zur Mittlung zwischen finanziellen Überschusseinheiten, also z.b. den privaten Haushalten (Arbeitnehmer-Haushalte), und finanziellen Defiziteinheiten, den Investoren (z.b. 3 In der Literatur finden sich auch Begriffe wie finanzielle Sphäre oder financial landscape (vgl. z.b. Bouman/Hospes 1994), die jedoch aufgrund ihrer begrifflichen Unschärfen hier keine Verwendung finden sollen. 4 Zur weiteren Fassung des Begriffs Institution im Rahmen des Neoinstitutionalismus z.b. als Finanz(ierungs)instrument (vgl. Kapitel ). 13

14 Landwirte) (vgl. z.b. Priewasser 1986: 11f.) bei 5. Dabei erweisen sie ihre fachliche Kompetenz, indem sie Sach- und Finanzanlagen finanztechnologisch (s.u.) so verändern, dass sie den Präferenzen von Kapitalnachfragern bzw. Kapitalanbietern entsprechen. Die Finanzinstitutionen, die keine echten Mittler sind, weil sie wie z.b. der ländliche Geldverleiher in erster Linie eigene Mittel als Kredite herausgeben, sollen im Folgenden demgegenüber als Finanzdienstleister bezeichnet werden. Zu den typischen Finanzinstitutionen und Finanzdienstleistern zählen sämtliche Banken, Sparkassen, Kreditgenossenschaften, Versicherungsunternehmen usw. als Vertreter des sog. formellen Finanzsektors (vgl. Kapitel ) ebenso wie Geldverleiher, traditionelle Spar- und Kreditgruppen, Mikrokreditinstitutionen wie Nichtregierungsorganisationen (NGO), die Finanzdienstleistungen anbieten, als typische Vertreter des sog. informellen und semi-formellen Finanzsektors (vgl. Kapitel , auch ) 6. Gemäß neoliberaler Auffassung über die Bedeutung von Finanzierung für die Entwicklung liegt die wesentliche Funktion der finanziellen Infrastruktur in der Mobilisierung von Ersparnissen und der Bereitstellung von gesammelten Mitteln an Investoren 7. Den Finanzintermediären kommen dabei besondere Funktionen zu. Geis (1975: 72ff.) unterscheidet vier sozioökonomische Grundfunktionen und Nebeneffekte von Institutionen der finanziellen Infrastruktur: die Vermittlungsfunktion 8, die sog. Transformationsfunktionen 9, die Schöpfung von Finanzanlagen sowie eine finanzwirtschaftliche Innovationsfunktion (vgl. auch Hartmann-Wendels et al. 1998, Schmidt 1986, Schmidt/ Terberger 1996). Geldverleiher übernehmen nicht alle diese Funktionen und erscheinen aus diesem Grunde in einer sich entwickelnden Volkswirtschaft zunächst als nicht förderungswürdig, da die Wirkung ihrer Tätigkeit begrenzt ist. Als Finanzmarkt bezeichnet man grundsätzlich den gedanklichen Ort, an dem sich Angebot an und Nachfrage nach Finanzdienstleistungen gegenüberstehen und sich ein Preis bilden kann. In den (ländlichen) Finanzsystemen der Entwicklungsländer finden sich viele kleinere und größere Finanzmärkte, die sich allerdings nicht zu einem einheitlichen Finanzmarkt im neoklassischen Sinne zusammenfassen lassen und oft trotz möglicher lokaler Nähe nicht einmal mit einander verbunden sein müssen (vgl. Kapitel 2.2, 4.1.1). Formelle Finanzdienstleistungen (vgl. Kapitel 1.2.2) werden grundsätzlich über den Markt sowie bei Entwicklungsbanken und programmen bis zu einem gewissen Grad über staatliche Lenkung vermittelt. Daneben finden sich im ländlichen Raum zahlreiche Finanzdienstleistungen wie z.b. die Kredite von ländlichen Geldverleihern, die außerhalb des (offiziellen) formellen Marktes 10 zustande kommen und deren Preis sich wesentlich auf sozioökonomische Faktoren stützt (vgl. Kapitel 2.5, 4.1, 4.2, auch Geis 1975). Auf dem ländlichen Finanzmarkt kann die Angebots- und Konkurrenzsituation ganz unterschiedlich ausfallen. In abgelegenen Gebieten können sich auch nur einzelne Anbieter finden, die dann eine lokale Monopolstellung innehaben. 5 Zur Theorie der Finanzintermediation vgl. z.b. Greenbaum/ Thakor (1995), Scholtens (1993), Stillhart (2002). 6 Germidis et al. (1991) zeigen einen guten Überblick über typische Anbieter der unterschiedlichen Finanzsektoren in den Entwicklungsländern. Speziell zum indischen Finanzsektor vgl. Basu (2006), Ghate et al. (1992), Schrader (1994a, 1996), Srivastava/Basu (2004). 7 Daneben sind noch die Abwicklung und Verwaltung des Zahlungs- und Wertpapierverkehrs sowie die Kreditschöpfung zu nennen (vgl. z.b. Priewasser 1986: 11f., Fry 1988: 234ff., Scholtens 1993: 117, Stillhart 2002). 8 Im Rahmen der Vermittlungsfunktion erfolgt eine regionale, sektorale bzw. soziale Selektion und Verknüpfung von finanziellen Transaktionspartnern (Geis 1975). Weiterführend z.b. Greenbaum/ Thakor (1995). 9 Zu den Transformationsfunktionen zählen die Fristen-, Losgrößen-, Risiko-, Arten- und Informationstransformation (vgl. Gurley/ Shaw 1960, Geis 1975, 1990: 43, Schmidt/ Terberger 1996). 10 Zur Kritik an der Markt-Fiktion im Zusammenhang mit ländlichen Finanzmärkten vgl. z.b. Trenk (1991: 39f., 50ff.). 14

15 Mit den Begriffen Finanzinstrument, Finanzdienstleistung bzw. Finanzkontrakt, Finanzbeziehung 11 wird im Wesentlichen das bezeichnet, was die Finanzinstitution als verfügbare Leistung bereitstellt. Hierzu gehören Kreditfazilitäten (nebst Bürgschaften und Garantien), (monetäre) Spar- und Anlagemöglichkeiten (vgl. z.b. Bredenbeck 1997, Fiebig 1996, GTZ 1997b, Vogel 1984, Vogel/ Burkett 1986), Versicherungsleistungen und versicherungsähnliche Verträge 12. Teilweise wird der Begriff Finanzinstitution gleichbedeutend verwendet (vgl. auch Kapitel ). Bei dem Begriff Finanzinstrument soll der instrumentelle Charakter der Leistung, bei Finanzdienstleistung der Leistungscharakter betont werden. Finanzkontrakt stellt entsprechend den Vertragsaspekt in den Mittelpunkt (vgl. Kapitel ). Im Zusammenhang mit den ländlichen Gebieten der Entwicklungsländer wird häufig von Finanzbeziehungen gesprochen. Dieser Begriff betont das über einen Einzelkontakt hinausgehende (vertragliche) Verhältnis der Transaktionspartner zueinander, das zugrunde liegende Vertrauen und die zahlreichen sozioökonomischen Bindungen und Einflüsse auf die wirtschaftlichen Transaktionen (vgl. Kapitel 2.5, 4.2.2). Der Finanzkontrakt wird dabei eher ganzheitlich aufgefasst, indem nicht der singuläre, rein ökonomische Akt in den Mittelpunkt gestellt wird. In den ländlichen Gebieten der Entwicklungsländer sind die Wirtschaftseinheiten typischerweise durch ein Geflecht solcher Beziehungen miteinander verknüpft, die sich dann gegenseitig beeinflussen (vertiefend Kapitel 2.2, 2.5, 4.2.2, 4.2.3). Der englische Begriff finance wird häufig mit Finanzierung oder Kredit übersetzt. Schmidt (2000) und Krahnen/ Schmidt (1994: 9) weisen jedoch auf die Doppelbedeutung des Begriffes finance hin: Finanzierung kann einerseits als reiner Kredit betrachtet werden, also konkret als die bereitgestellten finanziellen Mittel. Andererseits aber kann Finanzierung auch als Prozess der Bereitstellung sowie der bereitstellenden Finanzinstitutionen aufgefasst werden. Im Rahmen der vorliegenden Betrachtung soll Finanzierung i.d.r. konkret als Kredit betrachtet werden. Der Begriff informelle Finanzierung (informal finance) umfasst u.a. die Kredite aus dem sog. informellen Finanzsektor (vgl. Kapitel 1.2.2), während microfinance vereinfachend einerseits für eine Bewegung steht und andererseits in der Praxis eher die Finanzdienstleistungen bezeichnet, die ärmeren Bevölkerungsgruppen, insbesondere Kleinstunternehmern durch semi-formelle Finanzinstitutionen zur Verfügung gestellt werden (vgl. z.b. Ledgerwood 1999, auch Basu 2006). Dennoch richten sich informelle und Mikrofinanzierungen weitgehend an die gleiche Klientel: vor allem die arme, nicht bankfähige (vgl. hierzu z.b. Hein 1993: 10) Bevölkerung. Informelle Finanzierung hat sich dabei von unten entwickelt, während microfinance meist von Gebern motiviert und oft von oben nach unten (vgl. Schreiner 2000: 1) entstanden ist. Unter Kredit wird i.d.r. die entgeltliche Überlassung von Mitteln (Geld oder Waren) über einen vorher vereinbarten, befristeten Zeitraum verstanden (vgl. z.b. Hein 1993: 45f., Hartmann-Wendels et al. 1998: 193). Aufgrund der im ländlichen Raum vorherrschenden soziokulturellen Einflüsse muss diese westlich geprägte Definition jedoch weit ausgelegt werden. Das andere Zeitempfinden der ländlichen Bevölkerung in Entwicklungsländern (vgl. Kapitel 2.4, , , 4.3.3) führt dazu, dass bei der informellen Kreditvergabe nicht unbedingt eindeutige Befristungen ausgesprochen werden. Zudem stehen häufig unkompliziert Prolongationsmöglichkeiten offen (vertiefend Kapitel 4.4.1). Außerdem existiert das Phänomen der willentlich offen gelassenen Schuld: Kreditbeziehungen werden auch ohne äußerlich erkennbaren Grund aufrecht erhalten (vertiefend Kapitel 2.5.2, 2.5.6, ). Der Begriff Kreditgeschäft umfasst dann die Gesamtheit der mit den angebotenen unmittelbaren und mittelbaren Finanzierungsmöglichkeiten verbundenen Aktivitäten einer Finanzinstitution (vgl. 11 auch Finanzanlage, Finanztitel, Finanzierungsform 12 Weiterführende Literatur z.b.: Hartmann-Wendels et al. (1998), Schmidt (1987), aber auch Nitsch (1980, 1984, 1992), Nitsch/ Schwarzer (1995), Hess

M I C R O F I N A N C E

M I C R O F I N A N C E M I C R O F I N A N C E Seminararbeit an der Universität Zürich Prof. Dr. Urs Birchler Autor: Patrick Kolb Seestrasse 211 8802 Kilchberg/ZH Tel.: 01 715 18 76 E-Mail: kolbp@isb.unizh.ch Einleitung Inhaltsübersicht:

Mehr

Staatliche Agrarkreditpolitik und ländliche Finanzmärkte in den Ländern der Dritten Welt

Staatliche Agrarkreditpolitik und ländliche Finanzmärkte in den Ländern der Dritten Welt Staatliche Agrarkreditpolitik und ländliche Finanzmärkte in den Ländern der Dritten Welt Von Dr. Joachim von Stockhausen. i DUNCKER&HUMBLOT/ BERLIN Inhaltsverzeichnis Erstes Kapitel: Problemstellung und

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Ziele der. Bearbeitet von: Sandra Bärmann, Christoph Mai und Philipp Ulrich

Ziele der. Bearbeitet von: Sandra Bärmann, Christoph Mai und Philipp Ulrich Ziele der Kapitalmarktregulierung Bearbeitet von: Sandra Bärmann, Christoph Mai und Philipp Ulrich 2 Gliederung 1. Grundlagen und Definitionen 3. Kritik 3 Gliederung 1. Grundlagen und Definitionen 3. Kritik

Mehr

Finanzierungsoptionen für den Agrarsektor in Äthiopien. BMELV-Beratertagung, Berlin Marret Schadwinkel

Finanzierungsoptionen für den Agrarsektor in Äthiopien. BMELV-Beratertagung, Berlin Marret Schadwinkel Finanzierungsoptionen für den Agrarsektor in Äthiopien BMELV-Beratertagung, Berlin Marret Schadwinkel 26.09.2013 Der Agrarsektor Hohe politische und ökonomische Relevanz Landwirtschaft ist der wichtigste

Mehr

OSTEUROPA-INSTITUT MÜNCHEN

OSTEUROPA-INSTITUT MÜNCHEN Arbeiten aus dem OSTEUROPA-INSTITUT MÜNCHEN Working Papers Nr. 239 Februar 2002 Effektivität der Förderbankkredite für KMU in Mittel- und Osteuropa Unter besonderer Berücksichtigung der Situation in Ungarn

Mehr

Kreditsicherheiten. Finanzmanagement/ Finanzwirtschaft. Kapitel 2 Marktprozesse. Kreditfinanzierung Teil I. 1 Begriff 2 Personalsicherheiten

Kreditsicherheiten. Finanzmanagement/ Finanzwirtschaft. Kapitel 2 Marktprozesse. Kreditfinanzierung Teil I. 1 Begriff 2 Personalsicherheiten Kapitel 2 Marktprozesse Finanzmanagement/ Finanzwirtschaft Kreditfinanzierung Teil I Kreditsicherheiten 1 Begriff 2 Personalsicherheiten 3 Realsicherheiten Marktprozesse Kreditsicherheiten 2 Warum? Mitte

Mehr

(Übersetzung) ABKOMMEN ZWISCHEN DER REGIERUNG DER REPUBLIK ÖSTERREICH VERTRETEN DURCH DIE BUNDESMINISTERIN FÜR FINANZEN UND

(Übersetzung) ABKOMMEN ZWISCHEN DER REGIERUNG DER REPUBLIK ÖSTERREICH VERTRETEN DURCH DIE BUNDESMINISTERIN FÜR FINANZEN UND BGBl. III - Ausgegeben am 13. Februar 2013 - Nr. 27 1 von 8 (Übersetzung) ABKOMMEN ZWISCHEN DER REGIERUNG DER REPUBLIK ÖSTERREICH VERTRETEN DURCH DIE BUNDESMINISTERIN FÜR FINANZEN UND DER REGIERUNG DER

Mehr

Mit Mikrofinanzierung aus der Armut

Mit Mikrofinanzierung aus der Armut Mit Mikrofinanzierung aus der Armut Imke Gilmer Sektorvorhaben Finanzsystementwicklung Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) 20.05.2010 Seite 1 Agenda Mit Mikrofinanzierung aus der

Mehr

1 Extreme Armut. 1.1 Milliarden Menschen leben in extremer Armut, von weniger als einem Dollar am Tag. Wo in der Welt herrscht die größte Armut?

1 Extreme Armut. 1.1 Milliarden Menschen leben in extremer Armut, von weniger als einem Dollar am Tag. Wo in der Welt herrscht die größte Armut? 1 Extreme Armut 1.1 Milliarden Menschen leben in extremer Armut, von weniger als einem Dollar am Tag. Wo in der Welt herrscht die größte Armut? A. Hauptsächlich in Afrika und Asien. B. Hauptsächlich in

Mehr

Ethnische Ökonomien und Mikrofinanzierung

Ethnische Ökonomien und Mikrofinanzierung Ethnische Ökonomien und Mikrofinanzierung Erfahrungen aus dem europäischen Ausland Michael Unterberg Agenda Vorstellung Mikrofinanzierung in Europa Unternehmer mit Migrationshintergrund als Zielgruppe

Mehr

3. wie sie die Möglichkeiten beurteilt, mittelbar oder unmittelbar durch Regierungs- und Zentralbankberatung folgende Zielsetzungen zu fördern:

3. wie sie die Möglichkeiten beurteilt, mittelbar oder unmittelbar durch Regierungs- und Zentralbankberatung folgende Zielsetzungen zu fördern: 13. Wahlperiode 20. 09. 2005 Antrag der Abg. Richard Drautz u. a. FDP/DVP und Stellungnahme des Wirtschaftsministeriums Mikrofinanzwesen Quelle nachhaltiger Entwicklung in Schwellen- und Entwicklungsländern

Mehr

Die Möglichkeit der Kreditvergabe einer eigenständigen Entwicklungsagentur

Die Möglichkeit der Kreditvergabe einer eigenständigen Entwicklungsagentur Die Möglichkeit der Kreditvergabe einer eigenständigen Entwicklungsagentur - Ausarbeitung - Dr. Matthias Mock, Claudia Weichel 2006 Deutscher Bundestag WD 4-265/06 Wissenschaftliche Dienste des Deutschen

Mehr

Hier im Einzelnen einige Auswirkungen auf die Unternehmensfinanzierung:

Hier im Einzelnen einige Auswirkungen auf die Unternehmensfinanzierung: Aktuelle Information für den Monat Juni 2012 Basel III und die Auswirkungen auf den Mittelstand - kurze Übersicht und Handlungsempfehlungen - Kaum sind die Änderungen aus Basel II nach langer Diskussion

Mehr

Workshop: Business, Charity oder beides? Was ist dran an den Verheissungen der Mikroversicherung?

Workshop: Business, Charity oder beides? Was ist dran an den Verheissungen der Mikroversicherung? Workshop: Business, Charity oder beides? Was ist dran an den Verheissungen der Mikroversicherung? Dr. Christian Biener Institut für Versicherungswirtschaft (I.VW) Universität St. Gallen Ablauf des Workshops

Mehr

Geldtransfers von Migranten Checkliste für die Praxis

Geldtransfers von Migranten Checkliste für die Praxis Herausgegeben von: Geldtransfers von Migranten Checkliste für die Praxis Für wen? Diese Checkliste ist für Mitarbeiter in Vorhaben der internationalen Zusammenarbeit gedacht, die in Ländern arbeiten, in

Mehr

Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten

Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten In absoluten Zahlen, nach nach Arten, Arten, 1998 1998 bis 2008 bis 2008 Mrd. US-Dollar 500 450 517,2 459,3 400 * Durchschnittswert in den genannten

Mehr

Nachhaltig Wirtschaften bei Christen und Muslimen

Nachhaltig Wirtschaften bei Christen und Muslimen Nachhaltig Wirtschaften bei Christen und Muslimen ein Beitrag zur Tagung: Im Einsatz für das Gemeinwohl 20. 21. April in Stuttgart-Hohenheim http://downloads.akademie-rs.de/interreligioeser-dialog/120420_reichert_wirtschaften.pdf

Mehr

Lösungsmöglichkeiten u.a. durch anreizkompatible Verträge. Kein entscheidender Anlass für regulierendes Eingreifen

Lösungsmöglichkeiten u.a. durch anreizkompatible Verträge. Kein entscheidender Anlass für regulierendes Eingreifen Asymmetrische Information ex ante: Adverse Selektion Problematik Kreditnehmer hat vor Vertragsabschluss private Information über Sachverhalte, die für den Kredit bedeutsam sind, z.b. Qualität des Investitionsprojekts

Mehr

Wie funktioniert Oikocredit? Karin Günther, Oikocredit Förderkreis Bayern e.v. 08.07.2011, Regenwaldseminar, Münsterschwarzach

Wie funktioniert Oikocredit? Karin Günther, Oikocredit Förderkreis Bayern e.v. 08.07.2011, Regenwaldseminar, Münsterschwarzach Wie funktioniert Oikocredit? Karin Günther, Oikocredit Förderkreis Bayern e.v. 08.07.2011, Regenwaldseminar, Münsterschwarzach Auftrag Oikocredit Oikocredit, die Ökumenische Entwicklungsgenossenschaft,

Mehr

Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei

Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei Dr. Manuel Rupprecht, Abteilung Geldpolitik und monetäre Analyse, Zentralbereich

Mehr

Exposé. Der Versicherungsfall in der Rechtsschutzversicherung

Exposé. Der Versicherungsfall in der Rechtsschutzversicherung Exposé zum Dissertationsthema Der Versicherungsfall in der Rechtsschutzversicherung zur Erlangung des akademischen Grades: doctor iuris Eingereicht als Beilage zur Dissertationsvereinbarung Eingereicht

Mehr

Mikrokredite im Spannungsfeld zwischen Verschuldung und Veruntreuung einerseits und Armutsbekämpfung andererseits

Mikrokredite im Spannungsfeld zwischen Verschuldung und Veruntreuung einerseits und Armutsbekämpfung andererseits Deutscher Bundestag Drucksache 17/4619 17. Wahlperiode 27. 01. 2011 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Niema Movassat, Christine Buchholz, Sevim Dag delen, weiterer Abgeordneter

Mehr

lassen Sie mich zunächst den Organisatoren dieser Konferenz für ihre Einladung danken. Es freut mich sehr, zu Ihren Diskussionen beitragen zu dürfen.

lassen Sie mich zunächst den Organisatoren dieser Konferenz für ihre Einladung danken. Es freut mich sehr, zu Ihren Diskussionen beitragen zu dürfen. Mobile Personal Clouds with Silver Linings Columbia Institute for Tele Information Columbia Business School New York, 8. Juni 2012 Giovanni Buttarelli, Stellvertretender Europäischer Datenschutzbeauftragter

Mehr

IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten. Diplomarbeit

IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten. Diplomarbeit IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten Diplomarbeit zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover vorgelegt von

Mehr

Verbindungen wirken. CSR und soziale Kooperationen. Jahrestagung des UPJ-Netzwerks engagierter Unternehmen und Mittlerorganisationen

Verbindungen wirken. CSR und soziale Kooperationen. Jahrestagung des UPJ-Netzwerks engagierter Unternehmen und Mittlerorganisationen Verbindungen wirken CSR und soziale Kooperationen Jahrestagung des UPJ-Netzwerks engagierter Unternehmen und Mittlerorganisationen 12. November 2013, Rotes Rathaus Berlin Geschäftsmodelle regionaler Mittler

Mehr

Beruf als institutionelle Grundlage des Arbeitsmarktes: Anmerkungen zu einer Neukonzipierung der Berufsforschung. Martin Abraham

Beruf als institutionelle Grundlage des Arbeitsmarktes: Anmerkungen zu einer Neukonzipierung der Berufsforschung. Martin Abraham Beruf als institutionelle Grundlage des Arbeitsmarktes: Anmerkungen zu einer Neukonzipierung der Berufsforschung Workshop Perspektiven einer arbeitsmarktbezogenen Berufsforschung in Deutschland IAB 10.6.2008

Mehr

Universität Passau. Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth. Masterarbeit

Universität Passau. Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth. Masterarbeit Universität Passau Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth Masterarbeit "Identifikation von Erfolgsfaktoren für eine Facebook- Recruiting-Strategie"

Mehr

Göttinger Wirtschaftsinformatik Herausgeber: J. Biethahnt L. M. Kolbe- M. Schumann

Göttinger Wirtschaftsinformatik Herausgeber: J. Biethahnt L. M. Kolbe- M. Schumann Göttinger Wirtschaftsinformatik Herausgeber: J. Biethahnt L. M. Kolbe- M. Schumann Band 72 Arne Frerichs Unternehmensfinanzierung mit Peer-to-Peer-gestützter Mittelvergäbe CUVILLIER VERLAG Inhaltsverzeichnis

Mehr

Die Quantitative und Qualitative Sozialforschung unterscheiden sich bei signifikanten Punkten wie das Forschungsverständnis, der Ausgangspunkt oder

Die Quantitative und Qualitative Sozialforschung unterscheiden sich bei signifikanten Punkten wie das Forschungsverständnis, der Ausgangspunkt oder 1 2 3 Die Quantitative und Qualitative Sozialforschung unterscheiden sich bei signifikanten Punkten wie das Forschungsverständnis, der Ausgangspunkt oder die Forschungsziele. Ein erstes Unterscheidungsmerkmal

Mehr

Universität Passau. Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth. Seminararbeit

Universität Passau. Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth. Seminararbeit Universität Passau Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth Seminararbeit Unternehmerische Entscheidungsfrage Agglomeration versus Isolation: Eine

Mehr

Über dieses Buch. Kapitel 1. 1.1 Einleitung

Über dieses Buch. Kapitel 1. 1.1 Einleitung Kapitel 1 Über dieses Buch 1.1 Einleitung Dieses Buch behandelt das Vorgehensmodell Kanban und seinen Einsatz in Softwareentwicklungsprojekten. Kanban ist ein Vorgehensmodell der schlanken Softwareentwicklung

Mehr

Diskussion eines IT-Outsourcing unter Berücksichtigung von Compliance Anforderungen. Bachelorarbeit

Diskussion eines IT-Outsourcing unter Berücksichtigung von Compliance Anforderungen. Bachelorarbeit Diskussion eines IT-Outsourcing unter Berücksichtigung von Compliance Anforderungen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Asset Securitisation - Anwendbarkeit und Einsatzmöglichkeiten in deutschen Universalkreditinstituten

Asset Securitisation - Anwendbarkeit und Einsatzmöglichkeiten in deutschen Universalkreditinstituten Asset Securitisation - Anwendbarkeit und Einsatzmöglichkeiten in deutschen Universalkreditinstituten von Stefan Bund Technische Universität Darmstadt Fachbereich 1 Betriebswirtschaftliche 3ibliotrvek Inventar-Nr.:

Mehr

The World Bank IBRD / IDA

The World Bank IBRD / IDA The World Bank IBRD / IDA Stimmenverteilung in Prozent, Stand: März / April 2009 Stimmenverteilung in Prozent, Stand: März/April 2009 Japan 7,86 USA 16,38 USA 12,10 Japan 9,61 Deutschland 4,49 Deutschland

Mehr

Regionale Entwicklungsbanken. Bora Imeri und Marc Hansmeier

Regionale Entwicklungsbanken. Bora Imeri und Marc Hansmeier Regionale Entwicklungsbanken Regionale Entwicklungsbanken Inhalt : 1. Überblick über Entwicklungsbanken 2. Afrikanische Entwicklungsbank ( AfDB ) 3. Entwicklungsbanken in der Kritik 4. Fazit 5. Quellen

Mehr

Allokatives Marktversagen: Asymmetrische Informationsverteilung

Allokatives Marktversagen: Asymmetrische Informationsverteilung Wirtschaftspolitik B.1.6.1 Allokatives Marktversagen: Asymmetrische Informationsverteilung Die Voraussetzungen des wohlfahrtsökonomischen Referenzmodells sind auf Märkten u.a. dann verletzt, wenn eine

Mehr

Mikrofinanzen und Entrepreneurship

Mikrofinanzen und Entrepreneurship Mikrofinanzen und Entrepreneurship Workshop Citizen Entrepreneurship Vision Summit 2009 / FU Berlin, 7. November 2009 Prof. em. Dr. Manfred Nitsch Lateinamerika Institut der FU Berlin PlaNet Finance University

Mehr

ABKOMMEN ZWISCHEN DER REGIERUNG DER REPUBLIK ÖSTERREICH UND DER REGIERUNG DER MONGOLEI ÜBER DIE FINANZIELLE KOOPERATION

ABKOMMEN ZWISCHEN DER REGIERUNG DER REPUBLIK ÖSTERREICH UND DER REGIERUNG DER MONGOLEI ÜBER DIE FINANZIELLE KOOPERATION BGBl. III - Ausgegeben am 6. September 2012 - Nr. 131 1 von 8 ABKOMMEN ZWISCHEN DER REGIERUNG DER REPUBLIK ÖSTERREICH UND DER REGIERUNG DER MONGOLEI ÜBER DIE FINANZIELLE KOOPERATION BGBl. III - Ausgegeben

Mehr

Bankrecht 16. Januar 2012

Bankrecht 16. Januar 2012 Prof. Dr. Rolf H. Weber / PD Dr. Christoph B. Bühler HS 2011 Bankrecht 16. Januar 2012 Dauer: 120 Minuten Kontrollieren Sie bitte sowohl bei Erhalt als auch bei Abgabe der Prüfung die Anzahl der Aufgabenblätter.

Mehr

Vorlesung VWL II vom 23.11.2009. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren

Vorlesung VWL II vom 23.11.2009. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren Vorlesung VWL II vom 23.11.2009 Das Finanzsystem: Sparen und Investieren 5. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren Vorstellen des Mechanismus, wie Spar- und Investitionsentscheidungen von Millionen von

Mehr

STEUERRECHTLICHE ANFORDERUNGEN IN DEUTSCHLAND

STEUERRECHTLICHE ANFORDERUNGEN IN DEUTSCHLAND 1 Brisanz der elektronischen Rechnung in deutschen Unternehmen# STEUERRECHTLICHE ANFORDERUNGEN DER FINANZBEHÖRDEN AN DIE ELEKTRONISCHE RECHNUNG IN DEUTSCHLAND BACHELORARBEIT zur Erlangung des akademischen

Mehr

Stand: 14 07 2011. nformationen s dem BundesfinaPunkt. nzministerium. BankenaBgaBe

Stand: 14 07 2011. nformationen s dem BundesfinaPunkt. nzministerium. BankenaBgaBe Stand: 14 07 2011 IAuf auden nformationen s dem BundesfinaPunkt. nzministerium. BankenaBgaBe ausgabe 03 2010 AUSGANGSPUNKT Die Finanzmärkte Lebensadern moderner Volkswirtschaften Die Krise der internationalen

Mehr

und Banken Geld, Kredit Horst Gischer Bernhard Herz Lukas Menkhoff Eine Einführung Springer Mit 86 Abbildungen und 13 Tabellen

und Banken Geld, Kredit Horst Gischer Bernhard Herz Lukas Menkhoff Eine Einführung Springer Mit 86 Abbildungen und 13 Tabellen 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Horst Gischer Bernhard Herz Lukas Menkhoff Geld, Kredit und Banken

Mehr

1.WelcheentwicklungspolitischeZielsetzungverfolgtdieBundesregierungin ihrer Förderung von Mikrokrediten?

1.WelcheentwicklungspolitischeZielsetzungverfolgtdieBundesregierungin ihrer Förderung von Mikrokrediten? Deutscher Bundestag Drucksache 17/5432 17. Wahlperiode 06. 04. 2011 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Uwe Kekeritz, Thilo Hoppe, Ute Koczy, weiterer Abgeordneter und der

Mehr

STAATSVERSCHULDUNG: GRUNDLAGEN Staatliche Budgetbeschränkung (1)

STAATSVERSCHULDUNG: GRUNDLAGEN Staatliche Budgetbeschränkung (1) Grundzüge der Finanzwissenschaft C.4.1 STAATSVERSCHULDUNG: GRUNDLAGEN Staatliche Budgetbeschränkung (1) Analyserahmen: Vw (Staat und priv. HH) existiert für 2 Perioden gegebener konstanter Zinssatz r T

Mehr

Geld, Kredit und Banken

Geld, Kredit und Banken Horst Gischer Bernhard Herz Lukas Menkhoff Geld, Kredit und Banken Eine Einführung Dritte, aktualisierte und erweiterte Auflage ^J Springer Inhaltsverzeichnis Vorwort V Kapitel 1 Funktionen des Finanzsektors

Mehr

1. Einleitung. 1.1. Ausgangssituation

1. Einleitung. 1.1. Ausgangssituation 1. Einleitung In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, welche Faktoren den erfolgreichen Ausgang eines Supply-Chain-Projektes zwischen zwei Projektpartnern beeinflussen. Dazu werden zum einen mögliche

Mehr

In der Realität angekommen!

In der Realität angekommen! In der Realität angekommen! Mikrofinanz ist keine Wohltätigkeit. Sie ist ein Weg, einkommensschwachen Haushalten dieselben Rechte und Dienstleistungen zu geben, die allen anderen auch zur Verfügung stehen.

Mehr

Existenz 2010 Fürstenfeldbruck 03.07.2010. Microlending Finanzierung für kleine Unternehmen. Referent: Horst Eckhardt

Existenz 2010 Fürstenfeldbruck 03.07.2010. Microlending Finanzierung für kleine Unternehmen. Referent: Horst Eckhardt Existenz 2010 Fürstenfeldbruck 03.07.2010 Microlending Finanzierung für kleine Unternehmen Referent: Horst Eckhardt Tätigkeitsbereiche der GUM mbh Beratung, Coaching, Seminare für Existenzgründer/innen

Mehr

Perspektiven der Slumentwicklung durch Mikrofinanzierung

Perspektiven der Slumentwicklung durch Mikrofinanzierung Perspektiven der Slumentwicklung durch Mikrofinanzierung Dr. Annette Krauss, Swiss Banking Institute/Center for Microfinance CUREMhorizonte, 14. Januar 2010, Zürich 22.02.2010 / 1 Gliederung 1. Mikrofinanzierung

Mehr

Geld, Kredit und Banken

Geld, Kredit und Banken Horst Gischer Bernhard Herz Lukas Menkhoff Geld, Kredit und Banken Eine Einführung Zweite, überarbeitete Auflage Mit 82 Abbildungen und 13 Tabellen 4L) Springer Inhaltsverzeichnis Vorwort Kapitel 1 Funktionen

Mehr

Clever finanzieren Alternativen zum klassischen Kredit

Clever finanzieren Alternativen zum klassischen Kredit Clever finanzieren Alternativen zum klassischen Kredit Info-Veranstaltung am 13. November im HWK-Bildungszentrum Weitere alternative Finanzierungsformen Leasing Mezzanine Finanzierung Business Angels/

Mehr

Sprechzettel für die PK am 21.1. Plädoyer für eine Privatisierungsoffensive NRW KERNPUNKTE:

Sprechzettel für die PK am 21.1. Plädoyer für eine Privatisierungsoffensive NRW KERNPUNKTE: DICE Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 40204 Düsseldorf Sprechzettel für die PK am 21.1. Professor Dr. Justus Haucap Direktor Telefon +49 211 81-15494 Telefax +49 211 81-15499 haucap@dice.hhu.de Düsseldorf,

Mehr

Wasser, Saatgut, Bildung:

Wasser, Saatgut, Bildung: Wasser, Saatgut, Bildung: Wir geben Menschen mehr als Kredit. KfW Entwicklungsbank - kurz vorgestellt. IR AN WIRKUNGEN ORIENTIERT. DIE MESSLATTE FÜR ERFOLG HEISST NACHHALTIGE ENTWICKLUNG. Zur Erreichung

Mehr

Lerneinheit A Bankgeschäftliche Rahmenbedingungen

Lerneinheit A Bankgeschäftliche Rahmenbedingungen Lerneinheit A Bankgeschäftliche Rahmenbedingungen Dr. Reinhold Rickes Inhalt Einleitung 3 Lernziele 3 1 Stellung der Kreditinstitute an den Finanzmärkten 4 1.1 Arten von Finanzmärkten 4 1.2 Direkte Finanzierung

Mehr

Geschäfte machen gegen Armut Rahmenbedingungen zur Förderung von BOP- Geschäften

Geschäfte machen gegen Armut Rahmenbedingungen zur Förderung von BOP- Geschäften Geschäfte machen gegen Armut Rahmenbedingungen zur Förderung von BOP- Geschäften Konferenz Entwicklung findet Stadt Wien, 19. Mai 2009 Claudia Knobloch, Emergia Institute (Berlin) Markt erkennen - Perspektivwechsel:

Mehr

Präsentation Asset Management. Andreas Schlatter

Präsentation Asset Management. Andreas Schlatter Asset management Vertraulich Präsentation Asset Management Andreas Schlatter 12. Juni 2012 Asset Management als Tätigkeit Anlageuniversum Asset Manager als Intermediär Anleger - Kunden «Public» Markets

Mehr

Enterprise Social Networking: Ein Framework und ein Fachkonzept für ein Industrieunternehmen

Enterprise Social Networking: Ein Framework und ein Fachkonzept für ein Industrieunternehmen Enterprise Social Networking: Ein Framework und ein Fachkonzept für ein Industrieunternehmen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor auf Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Cloud Computing in Industrie 4.0 Anwendungen: Potentiale und Herausforderungen

Cloud Computing in Industrie 4.0 Anwendungen: Potentiale und Herausforderungen Cloud Computing in Industrie 4.0 Anwendungen: Potentiale und Herausforderungen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftsingenieur der Fakultät

Mehr

Stellungnahme des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute e.v.

Stellungnahme des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute e.v. BUNDESVERBAND DEUTSCHER VERSICHERUNGSKAUFLEUTE e.v. Stellungnahme des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute e.v. zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie

Mehr

Marktliquidität von Aktien

Marktliquidität von Aktien Marktliquidität von Aktien Inauguraldissertation zur Erlangung der Würde eines Doctor rerum oeconomicarum der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern Lukas Roth Die Fakultät

Mehr

IT-Governance und Social, Mobile und Cloud Computing: Ein Management Framework... Bachelorarbeit

IT-Governance und Social, Mobile und Cloud Computing: Ein Management Framework... Bachelorarbeit IT-Governance und Social, Mobile und Cloud Computing: Ein Management Framework... Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Thema. Institutionelle Aktienbestände: Analyse der Bedeutung für die zukünftige Kursentwicklung.

Thema. Institutionelle Aktienbestände: Analyse der Bedeutung für die zukünftige Kursentwicklung. Thema Institutionelle Aktienbestände: Analyse der Bedeutung für die zukünftige Kursentwicklung. Institutional share holding: implications for Future Price Development. Masterarbeit zur Erlangung des akademischen

Mehr

Analyse kritischer Erfolgsfaktoren für Enterprise Social Networking Anwendungen. Bachelorarbeit

Analyse kritischer Erfolgsfaktoren für Enterprise Social Networking Anwendungen. Bachelorarbeit Analyse kritischer Erfolgsfaktoren für Enterprise Social Networking Anwendungen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaften

Mehr

Sittenwidrigkeitsprüfung von Kettenkrediten

Sittenwidrigkeitsprüfung von Kettenkrediten Sittenwidrigkeitsprüfung von Kettenkrediten Nach der Rechtsprechung kann ein Kreditvertrag auch dann sittenwidrig sein, wenn er auf einem unangemessenen Umschuldungsverlangen der Bank beruht, weil die

Mehr

E-Lehrbuch BWL einfach und schnell DER WIRTSCHAFTSKREISLAUF

E-Lehrbuch BWL einfach und schnell DER WIRTSCHAFTSKREISLAUF E-Lehrbuch BWL einfach und schnell DER WIRTSCHAFTSKREISLAUF In einer Volkswirtschaft bestehen die unterschiedlichsten Beziehungen zwischen den verschiedenen Wirtschaftssubjekten. Zur einfacheren Darstellung

Mehr

Klausuraufgaben Finanzierung BWL IV SS 2000 (Mitschriften aus Vorlesungen der FH Merseburg Dipl Kfm. S. Baar) Ausarbeitung Feininger

Klausuraufgaben Finanzierung BWL IV SS 2000 (Mitschriften aus Vorlesungen der FH Merseburg Dipl Kfm. S. Baar) Ausarbeitung Feininger 1. Ein Unternehmen kann zwischen den folgenden Investitionsalternativen wählen. Ausgangsdaten Maschine I Maschine II Anschaffungskosten (DM) 325.000 475.000 Nutzungsdauer (Jahre) 5 5 Restwert 20.000 35.000

Mehr

Innovationen im Retail Banking

Innovationen im Retail Banking ibi research Seite 1 Innovationen im Retail Banking Ausgewählte Ergebnisse einer Expertenbefragung ibi research an der Universität Regensburg GmbH Competence Center Retail Banking Juni 2015 ibi research

Mehr

Basel II. Herausforderung und Chance für KMU

Basel II. Herausforderung und Chance für KMU Basel II Herausforderung und Chance für KMU SCHMIDT CONSULTING BAS GmbH SCHMIDT CONSULTING Business Advisors 7500 St. Moritz & 8044 Zürich www.schmidt-consulting.ch - 0 - Grundlagen von Basel II - 1 -

Mehr

ZEF. Wassernutzung. Wasser- und Landreformen in Afrika: Integrative Betrachtung aus institutioneller Perspektive. GLOWA Volta. Wolfram Laube, ZEF a

ZEF. Wassernutzung. Wasser- und Landreformen in Afrika: Integrative Betrachtung aus institutioneller Perspektive. GLOWA Volta. Wolfram Laube, ZEF a Wasser- und Landreformen in Afrika: Integrative Betrachtung aus institutioneller Perspektive Wolfram Laube, a Inhalt: Wasser und Land im internationalen Diskurs Interdependenz der Ressourcen Ansatzpunkte

Mehr

Idee und Umsetzung der AGENDA 21

Idee und Umsetzung der AGENDA 21 Idee und Umsetzung der AGENDA 21 Eine Bilanz für die Bundesrepublik Deutschland Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades Dr. phil. am Fachbereich Politik und Sozialwissenschaften der Freien Universität

Mehr

Das Finanzsystem - Sparen und Investieren

Das Finanzsystem - Sparen und Investieren Das Finanzsystem - Sparen und Investieren Das Finanzsystem besteht aus Institutionen, welche Ersparnisse von Sparern zu Schuldnern kanalisieren. Dazu gehören Finanzmärkte (Aktienmarkt, Anleihemarkt) und

Mehr

RISIKOFAKTOR - CREDIT SPREADS

RISIKOFAKTOR - CREDIT SPREADS RISIKOFAKTOR - CREDIT SPREADS ABSICHERUNG, AKTIVE RISIKOSTEUERUNG UND HANDEL MIT CREDIT DEFAULT SWAPS (CDS) Einführungsprozess zur schnellen und effizienten Produktnutzung VERÄNDERTES UMFELD FÜR DAS KREDITGESCHÄFT

Mehr

Toolbasierte Szenarioanalyse von Rürup Renten zu Schließung der Rentenlücke

Toolbasierte Szenarioanalyse von Rürup Renten zu Schließung der Rentenlücke Toolbasierte Szenarioanalyse von Rürup Renten zu Schließung der Rentenlücke Bachelorarbeit Zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaften der

Mehr

WIE BEDROHLICH SIND DAUERHAFT TIEFE ZINSEN FÜR DIE BANKEN?

WIE BEDROHLICH SIND DAUERHAFT TIEFE ZINSEN FÜR DIE BANKEN? WIE BEDROHLICH SIND DAUERHAFT TIEFE ZINSEN FÜR DIE BANKEN? PROF. DR. HORST GISCHER OTTO-VON-GUERICKE-UNIVERSITÄT MAGDEBURG GELDPOLITIK IN DER KRISE BAYREUTHER FINANZMARKTSYMPOSIUM 06. NOVEMBER 2014 Zur

Mehr

Outsourcing von Sekundären Servicebereichen

Outsourcing von Sekundären Servicebereichen Outsourcing von Sekundären Servicebereichen Institutionenökonomische und kognitive Erklärungsansätze 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries

Mehr

Inhalt des Seminars: WS 2012/13

Inhalt des Seminars: WS 2012/13 WS 2012/13 500 016 Seminar zur Speziellen BWL Finanzmärkte und Finanzdienstleistungen: "Unternehmensfinanzierung und Finanzmarktökonomie" Prof. Dr. Wilfried Stadler Prof. Dr. Claudia B. Wöhle Fachbereich

Mehr

Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden

Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden S Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden Die Stabilität der Sparkassen angesichts der Finanzmarktkrise

Mehr

Strategisches Management im öffentlichen Sektor: Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung

Strategisches Management im öffentlichen Sektor: Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung Strategisches Management im öffentlichen Sektor: Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung Prof. Dr. Isabella Proeller Universität Potsdam Workshop der WK ÖBWL Uni Mannheim, 9.10.2009 1 Strategisches

Mehr

KfW-Research. WirtschaftsObserver online. Wann wirkt Mezzanine-Kapital Rating stärkend? Nr. 23, Mai 2007.

KfW-Research. WirtschaftsObserver online. Wann wirkt Mezzanine-Kapital Rating stärkend? Nr. 23, Mai 2007. KfW-Research. WirtschaftsObserver online. Wann wirkt Mezzanine-Kapital Rating stärkend? Nr. 23, Mai 2007. Wann wirkt Mezzanine-Kapital Rating stärkend? Der Markt für Mezzanine-Kapital hat sich in den letzten

Mehr

MicroEnergy International

MicroEnergy International MicroEnergy International End-Nutzer Finanzierung REPIC Workshop Bern, 29. Oktober 2012 Willkommen & Vorstellung Noara Kebir Geschäftsführung 2-29 1 Unsere Rolle Unterstützung von Mikrofinanzinstitutionen

Mehr

Das deutsche Banken-und

Das deutsche Banken-und Das deutsche Banken-und Finanzsystem Im Spannungsfeld von internationalen Finanzmärkten und regionaler Orientierung Proseminar Wirtschaftsgeographie SS 2011 von Andreas Trapp 1 Stern View (2011) Proseminar

Mehr

MIT EINER GELDANLAGE ARMUT ersparen

MIT EINER GELDANLAGE ARMUT ersparen MIT EINER GELDANLAGE ARMUT ersparen Formen der Armut Medizinische Versorgung Diversifiziertes Nahrungsangebot Reines Wasser Toiletten Bildung Soziale Absicherung Wohnung Energie Armut weltweit UN Millenium

Mehr

Verbraucherkreditgesetz: Anwendungsbereich, Formanforderungen und Pflichtangaben

Verbraucherkreditgesetz: Anwendungsbereich, Formanforderungen und Pflichtangaben Wilhelm Busse Verbraucherkreditgesetz: Anwendungsbereich, Formanforderungen und Pflichtangaben Am Beispiel der Hypothekendarlehensverträge des Landwirts PETER LANG Europäischer Verlag der Wissenschaften

Mehr

Microlending for small business. Mikrofinanzierung ein neuer Weg für Kleinunternehmer/innen

Microlending for small business. Mikrofinanzierung ein neuer Weg für Kleinunternehmer/innen Microlending for small business Mikrofinanzierung ein neuer Weg für Kleinunternehmer/innen Referent Hermann Steindl Entstehung Gründungsberatungsgesellschaften in Bayern und Sachsen Mikrofinanzierer für

Mehr

Weiterhin schwache Nachfrage nach Unternehmenskrediten

Weiterhin schwache Nachfrage nach Unternehmenskrediten Weiterhin schwache Nachfrage nach Unternehmenskrediten Österreich-Ergebnisse der euroraumweiten Umfrage über das Kreditgeschäft vom Juli 205 Im zweiten Quartal 205 wurden im Unternehmenskundengeschäft

Mehr

Sustainable Trade Nachhaltigkeit im weltweiten Handel. Workshop B1 Nachhaltigkeit und Finanzdienstleistungen Green Economy Konferenz - Berlin

Sustainable Trade Nachhaltigkeit im weltweiten Handel. Workshop B1 Nachhaltigkeit und Finanzdienstleistungen Green Economy Konferenz - Berlin Sustainable Trade Nachhaltigkeit im weltweiten Handel Workshop B1 Nachhaltigkeit und Finanzdienstleistungen Green Economy Konferenz - Berlin Trade Austausch von Waren und Dienstleistungen kann durch verschiedene

Mehr

Swiss Marketing Leadership Studie 2015. Man agement Summary

Swiss Marketing Leadership Studie 2015. Man agement Summary 3 Man agement Summary Marketing ändert sich fundamental und sollte in modernen Unternehmen eine steuernde Funktion in Richtung Kunden- und Marktorientierung einnehmen. Vor diesem Hintergrund entschied

Mehr

vorgelegt von Rechtsanwalt Jens Kirchner aus Offenbach am Main

vorgelegt von Rechtsanwalt Jens Kirchner aus Offenbach am Main KREDITGEBERHAFTUNG AUFGRUND DER VERLETZUNG VON INFORMATIONS- UND AUFKLÄRUNGSPFLICHTEN IM DEUTSCHEN UND US-AMERIKANISCHEN RECHT Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Justus-Liebig-Universität

Mehr

VR-Rating Agrar Grundlage zur risikogerechten Bepreisung im Agrargeschäft

VR-Rating Agrar Grundlage zur risikogerechten Bepreisung im Agrargeschäft Grundlage zur risikogerechten Bepreisung im Agrargeschäft Vortrag im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltung der Westerwald Bank eg und des Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.v. Hachenburg, Referent:

Mehr

M&A IM BANKEN- UND SPARKASSENSEKTOR

M&A IM BANKEN- UND SPARKASSENSEKTOR Patricia Volhard, André Kruschke Erwerb von Kreditportfolien durch (Nicht-)Kreditinstitute und die Besonderheiten nach dem KWG M&A IM BANKEN- UND SPARKASSENSEKTOR Praxisprobleme und Lösungen 5. Februar

Mehr

Kann eine Wirtschaft auch ohne Wachstum funktionieren? Prof. Dr. Mathias Binswanger

Kann eine Wirtschaft auch ohne Wachstum funktionieren? Prof. Dr. Mathias Binswanger Kann eine Wirtschaft auch ohne Wachstum funktionieren? Prof. Dr. Mathias Binswanger Inhalt 1. Historischer Überblick 2. Traditionelle Argumente für Wachstum 3. Wie kommt es zu einem Wachstumszwang? 4.

Mehr

CRM-Systeme: Kritische Erfolgsfaktoren der Umsetzung in die Praxis. Bachelorarbeit

CRM-Systeme: Kritische Erfolgsfaktoren der Umsetzung in die Praxis. Bachelorarbeit CRM-Systeme: Kritische Erfolgsfaktoren der Umsetzung in die Praxis Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Sience (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaften der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Einlagen bei Sparkassen sind sicher

Einlagen bei Sparkassen sind sicher S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband Einlagen bei Sparkassen sind sicher Information für Kunden der Sparkassen Fragen und Antworten zu den Störungen auf den internationalen Finanzmärkten

Mehr

Einführung in die Welt der Banken. 02a Wie funktioniert eine Kantonalbank

Einführung in die Welt der Banken. 02a Wie funktioniert eine Kantonalbank Einführung in die Welt der Banken Einführung in die Welt der Banken Inhalte der Präsentation: 1) Entstehung der Banken in der Schweiz 2) zentrale Aufgaben einer Bank 3) Was für Bankentypen gibt es? 4)

Mehr

Zentrum für Selbständigkeit, ethnisches Gewerbe und Diversity GbR. Existenzgründungen durch Migranten, Abgeordnetenhaus Berlin, 26.06.

Zentrum für Selbständigkeit, ethnisches Gewerbe und Diversity GbR. Existenzgründungen durch Migranten, Abgeordnetenhaus Berlin, 26.06. Zentrum für Selbständigkeit, ethnisches Gewerbe und Diversity GbR Existenzgründungen durch Migranten, Abgeordnetenhaus Berlin, 26.06.2014 Ausgangslage in Berlin mehr als 70.000 Bestandsunternehmen von

Mehr

Die hisa ggmbh ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen

Die hisa ggmbh ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen T R Ä G E R K O N Z E P T I O N Einleitung Die ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen Familien ergänzenden Bildungs- und Erziehungsangebot. Entstanden aus der Elterninitiative

Mehr

Mikrokredite erhalten

Mikrokredite erhalten Mikrokredite erhalten - GLS Bank http://mikrokreditfonds.gls.de/startseite/kredit-erhalten.html Start > Startseite > Kredit erhalten Mikrokredite erhalten Sie benötigen für Ihre Gründung oder für Ihr kleines

Mehr