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1 Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn! Konzernabschluss 2007 nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) "! Land Nordrhein-Westfalen! Regierungsbezirk Köln Gegründet 1826 Kreditanstalt des öffentlichen Rechts Träger der Sparkasse KölnBonn ist der "Zweckverband Sparkasse KölnBonn"

2 2 Konzernabschluss 2007 Inhalt Konzernlagebericht 3 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember Konzernbilanz zum 31. Dezember Eigenkapitalveränderungsrechnung 29 Kapitalflussrechnung 30 Notes (Anhang) zum Konzernabschluss Versicherung des Vorstandes ("Bilanzeid") 123 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 124 Bericht des Verwaltungsrats 125 Land Nordrhein-Westfalen! Regierungsbezirk Köln

3 Konzernlagebericht 3 A. Darstellung der Geschäftsentwicklung Konjunkturelles Umfeld 2007 Der Aufschwung in Deutschland hat sich im Jahr 2007, trotz der Erhöhung der Mehrwertsteuer, fortgesetzt. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt für das Gesamtjahr 2007 preis- und kalenderbereinigt um 2,6 Prozent gewachsen. Den größten Wachstumsbeitrag lieferte der Außenhandel, gefolgt von den Investitionen. Hierbei gingen die stärksten Wachstumsimpulse von den Ausrüstungsinvestitionen aus. Die Bauinvestitionen konnten dagegen nur leicht steigen. Bremsend wirkten sich die im Vergleich zum Vorjahr rückläufigen privaten Konsumausgaben aus. Die gute Konjunkturentwicklung führte zu einer deutlichen Senkung der Arbeitslosigkeit. Im Jahresdurchschnitt hat sich die Arbeitslosenzahl um Personen oder um 16 Prozent auf als arbeitslos gemeldete Personen verringert. Die Arbeitslosenquote betrug 9,0 Prozent (2006: 10,8 Prozent). Die jahresdurchschnittliche Erwerbstätigenzahl erhöhte sich um Personen auf Personen. Im Jahresverlauf 2007 stieg die Inflationsrate insbesondere aufgrund der Erhöhung der Mehrwert- und Versicherungssteuer, der starken Verteuerung von Rohöl und des Anstiegs der Preise für viele Grundnahrungsmittel. Zudem wurden Studiengebühren in einigen Bundesländern eingeführt, wodurch sich der Preisindex für Bildung merklich erhöhte. Insgesamt wurde im Jahresdurchschnitt 2007 eine Preissteigerungsrate von 2,2 Prozent erreicht. Die Kerninflationsrate (Inflationsrate ohne Energie und unverarbeitete Lebensmittel) betrug im Jahresdurchschnitt 1,9 Prozent. In der Eurozone lag die Inflationsrate, wie bereits 2006, mit 2,1 Prozent nur leicht über dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank von 2,0 Prozent. Aufgrund der mittelfristigen Risiken für die Preisstabilität und angesichts des gleichzeitig robusten Wirtschaftswachstums erhöhte die Europäische Zentralbank den Mindestbietungssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte 2007 in zwei Schritten um jeweils 25 Basispunkte auf 4,0 Prozent. Trends in der Bauwirtschaft 2007 nahmen die Bauinvestitionen in Deutschland um 2,0 Prozent zu. Die Bauwirtschaft zieht damit im zweiten Jahr in Folge eine positive Jahresbilanz. Am stärksten wuchs der Wirtschaftsbau. Dies resultierte aus der positiven Entwicklung im verarbeitenden Gewerbe und der damit einhergehenden verstärkten Nachfrage nach Produktionsgebäuden. Zudem setzte sich die Erholung auf den Büromärkten fort. Der Flächenumsatz nahm aufgrund der guten konjunkturellen Lage zu. Das Leerstandsvolumen verringerte sich. Als tragende Säule der Bauwirtschaft erwies sich der öffentliche Bau. Die verbesserte Finanzlage der Gebietskörperschaften führte zur Aufgabe der jahrelangen Zurückhaltung bei Investitionen. Die Bauausgaben nahmen zu. Weniger kräftig stiegen die Investitionen im Wohnungsbau. Dies ist vorwiegend auf die Abschaffung der Eigenheimzulage und auf die Erhöhung der Mehrwertsteuer zurückzuführen. Trends in der Immobilienwirtschaft Die Wohnimmobilienmärkte in der Region Köln/Bonn zeigen eine stabile Entwicklung. Die Städte Köln und Bonn verzeichnen im Gegensatz zu vielen anderen Großstädten einen leichten, aber stetigen Bevölkerungszuwachs und gelten als attraktive Wohn- und Arbeitsstandorte. Die Belebung des Wohnungsbaus hat sich 2007 nicht in gleichem Maße wie im Jahr 2006 fortgesetzt. In Köln und in Bonn war die Zahl der Baugenehmigungen für die Errichtung neuer Wohngebäude insgesamt rückläufig. Der Markt für Gewerbeimmobilien in der Region Köln/Bonn entwickelte sich dagegen im Jahr 2007 erfreulich. In Köln erreichte der Büromarkt einen Flächenumsatz von Quadratmetern. Das Ergebnis ist das zweithöchste bislang erzielte Umsatzvolumen in Köln. Die Wirtschaftszweige Beratungsgesellschaften und sonstige Dienstleistungen bildeten im Jahr 2007 mit einem Anteil von 20 Prozent beziehungsweise 14 Prozent die größte Nachfragegruppe, gefolgt von den Branchen Handel und Versicherungen mit jeweils rund 12 Prozent. Die Informations- und Kommunikationstechnologien, die 2006 noch an zweiter Stelle standen, belegten lediglich einen mittleren Rang. Die hohe Nachfrage nach Büroflächen führte dazu, dass die Leerstandsquote 2007 von etwa 10 Prozent auf 8,7 Prozent fiel. Bonn hat sich ebenfalls zu einem bedeutenden Standort für Büroimmobilien entwickelt wurde ein Flächenumsatz von circa Quadratmetern erzielt, 2006 waren es rund Quadratmeter. Etwa 66 Prozent der Vermietungen betrafen Büroeinheiten, die kleiner als 500 Quadratmeter waren. Dies entspricht dem Trend zu kleineren Büroeinheiten. Insgesamt entfielen die meisten Vermietungsfälle auf die Branche unternehmensnahe Dienstleister und auf die Behörden. Die Leerstandsquote sank bis Ende des Jahres 2007 auf circa 4,1 Prozent.

4 Konzernlagebericht 4 Konjunkturentwicklung in der Region Köln/Bonn 2007 Der Konjunkturaufschwung in Deutschland hat auch den Wirtschaftsraum Köln/Bonn erfasst. Im Stadtgebiet Köln wurden 2007 im Vergleich zum Vorjahr 24,6 Prozent weniger Unternehmensinsolvenzen gemeldet, in Bonn ging deren Anzahl im gleichen Zeitraum sogar um 33,3 Prozent zurück. Die Geschäftslage der im Geschäftsgebiet der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn ansässigen Unternehmen verbesserte sich nach einem guten Start in das Jahr 2007 zur Mitte des Jahres noch deutlich. Im Herbst folgte eine leichte Abkühlung der Wachstumsdynamik, die bis zum Jahresende anhielt. In Köln und in Bonn wurde die Konjunkturentwicklung insgesamt vom Außenhandel und den Investitionen getragen. Die Wachstumsimpulse aus den Investitionen fielen im Vergleich zu 2006 deutlich stärker aus. Von dem Aufschwung profitierten in der Region Köln/Bonn nicht alle Branchen gleichermaßen: Der Maschinenbau, der Fahrzeugbau und die Metallindustrie verzeichneten aufgrund der kräftigen Exporte und der Investitionen im Inland ein deutliches Umsatzplus. Zudem stiegen erstmals wieder die Umsätze in der chemischen Industrie. Der Aufschwung in der Bauwirtschaft verlor 2007 im Jahresverlauf spürbar an Fahrt. Die wesentlichen Ursachen dürften der Wegfall der Eigenheimzulage sowie die Vorzieheffekte als Reaktion auf die steigende Mehrwertsteuer gewesen sein. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer führte dazu, dass sich die Wirtschaftslage im Einzelhandel trotz der Belebung des Arbeitsmarktes und der damit verbesserten Einkommenssituation nicht erholte. Der Großhandel hingegen konnte insgesamt eine positive Bilanz ziehen, da die Nachfrage aus dem Ausland und der Industrie kräftig angezogen hatte. Der Dienstleistungssektor konnte 2007 sein hohes Umsatzniveau beibehalten. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich im vergangenen Jahr weiter entspannt. In Köln fiel die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote um 1,3 Prozentpunkte auf 11,8 Prozent, lag aber damit weiterhin über dem Landesdurchschnitt von 9,5 Prozent. In Bonn sank die Arbeitslosenquote um 0,9 Prozentpunkte auf 7,3 Prozent. Trends in der Kreditwirtschaft 2007 Das robuste Wirtschaftswachstum in Deutschland wirkte sich 2007 auch positiv auf die Kreditwirtschaft aus. Wie im Stabilitätsbericht der Deutschen Bundesbank vom November 2007 dargelegt, hat sich die Risikotragfähigkeit der deutschen Kreditwirtschaft auf hohem Niveau stabilisiert. Allerdings hat die aus US-amerikanischen Subprime-Kreditengagements hervorgegangene Finanzmarktkrise auch die deutsche Kreditwirtschaft im Jahr 2007 nachhaltig beeinflusst. Auch deutsche Banken sind Investments in mit Immobilienkrediten unterlegte Wertpapiere eingegangen, welche in der zweiten Jahreshälfte unter einem massiven Bewertungsdruck gelitten haben. Die damit verbundene Vertrauenskrise an den amerikanischen und europäischen Kapitalmärkten veranlasste die Institute, sich mit Liquidität zu bevorraten, wobei die Europäische Zentralbank trotz Besorgnis über latente Inflationsgefahren ihr Liquiditätsangebot im Interesse der Stabilität des Bankensystems deutlich ausweitete. Die Finanzmarktkrise hat das gesamte Kreditwesen sehr stark getroffen, wobei die Ergebnisse einzelner Kreditinstitute und Bankengruppen jedoch unterschiedlich stark belastet waren. Umfassend engagiert in strukturierten Kreditprodukten und entsprechend hohen Bewertungserfordernissen ausgesetzt waren auch Landesbanken. Die Westdeutsche Landesbank AG, an der die Sparkasse KölnBonn über den Rheinischen Sparkassen- und Giroverband (RSGV) beteiligt ist, musste durch finanzielle Maßnahmen ihrer Eigentümer unterstützt werden. Die heutige Landesbankenstruktur mit der immer noch hohen Zahl eigenständiger Landesbanken wird nach Einschätzung vieler Marktteilnehmer in dieser Form nicht Bestand haben. Die Sparkasse KölnBonn unterstützt die Zusammenführung von Landesbanken. Wie bereits in den Vorjahren standen die Erträge im operativen Geschäft durch einen harten Konditionenwettbewerb, insbesondere bei den Einlagen und den Kundenbindungen über das Girokonto, unter starkem Druck. Hinzu kommt eine anhaltend äußerst flache, zum Teil inverse Zinsstrukturkurve, die eine Ergebnisausweitung durch Fristentransformationserfolge weitgehend ausschließt.

5 Konzernlagebericht 5 Geschäftsentwicklung des Konzerns im Allgemeinen Gemäß der EU-Verordnung vom 19. Juli 2002 sind alle börsennotierten Unternehmen der Europäischen Union verpflichtet, ihren Konzernabschluss ab dem Jahr 2005 nach den internationalen Standards (International Financial Reporting Standards (IFRS)) zu veröffentlichen. Für die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn als ausschließlich mit Schuldtiteln am Kapitalmarkt notiertes Unternehmen gilt die Regelung, dass für sie die erstmalige Erstellung eines IFRS-Konzernabschlusses zum Stichtag verpflichtend wird. Die nachfolgenden Ausführungen nehmen Bezug auf die Entwicklung der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn im Geschäftsjahr Seit dem 1. Januar 2006 ist die Umstellung der Konzernrechnungslegung auf IFRS erfolgt. Die angegebenen Kennzahlen wurden basierend auf der Konzernbilanz und auf der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung als gerundete Werte berechnet: Geschäftsentwicklung Mio EUR Mio EUR Veränderungen Mio EUR Veränderungen in % Konzernbilanzsumme ,3 Kreditvolumen nach Risikovorsorge ,8 Kundeneinlagen ,3 Depotvolumen ,9 Im Geschäftsjahr 2007 hat sich die Sparkasse KölnBonn als bedeutendster Bestandteil der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn in einem schwierigen Umfeld als größte kommunale Sparkasse behauptet. Die Konzernbilanzsumme wuchs stichtagsbezogen um 5,3 Prozent auf Mio EUR. Das Depotvolumen (Kundengeschäfte der Sparkasse KölnBonn mit bilanzneutralen Wertpapieren und bilanzneutralen Vermögensverwaltungsprodukten) stieg um 4,9 Prozent auf Mio EUR. Zur Geschäftsentwicklung des Jahres 2007 im Einzelnen Kreditgeschäft Kreditvolumen nach Risikovorsorge Mio EUR Mio EUR Mio EUR Forderungen an Kunden abzüglich Risikovorsorge Gesamt Das Kreditvolumen nach Risikovorsorge (Bilanzposition 3 abzüglich Bilanzposition 4) stieg um 4,8 Prozent auf Mio EUR (vergleiche Tabelle Geschäftsentwicklung). Der Schwerpunkt des Wachstums lag im kurz- und mittelfristigen Kreditgeschäft mit Laufzeiten bis fünf Jahren. Die Risikovorsorge, die sich im Wesentlichen aus den Einzel- und den Portfoliowertberichtigungen zusammensetzt, wurde um 35,8 Prozent auf 382 Mio EUR reduziert. Kreditvolumen nach Risikovorsorge aufgeteilt nach Kreditnehmern Mio EUR Mio EUR Mio EUR Unternehmen und wirtschaftlich Selbstständige Private Sonstige Gesamt

6 Konzernlagebericht 6 Insgesamt wurden an Firmenkunden und wirtschaftlich Selbstständige Mio EUR, an Privatkunden Mio EUR sowie an sonstige Kunden (z.b. Versicherungen, Kirchen, Vereine) Mio EUR ausgeliehen. Die Sparkasse KölnBonn sagte neue Kredite in Höhe von Mio EUR zu, nach Mio EUR im Vorjahr. Handelsaktiva Die Sparkasse KölnBonn hat auch vor dem Hintergrund der flachen Zinsstrukturkurve ihre Eigenanlagen umfassend diversifiziert. Die Position Handelsaktiva (Bilanzposition 6) stieg um 27,1 Prozent auf Mio EUR. Insbesondere handelte es sich um den Erwerb von handelbaren Schuldverschreibungen in Form von Asset Backed Securities mit hoher Bonität und um die Anlage in Spezialfonds, in denen ein Teil der Liquiditätsreserve gehalten wird. Eigenanlagen Teilkomponenten der Eigenanlagen Mio EUR Mio EUR Mio EUR Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere Aktien und nicht festverzinsliche Wertpapiere Gesamt Die Positionen Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (Teilbestände der Bilanzpositionen 6, Handelsaktiva und 8, Finanzanlagen) wurden um 4,2 Prozent auf Mio EUR, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (Teilbestände der Bilanzpositionen 6, Handelsaktiva und 8, Finanzanlagen) um 6,6 Prozent auf 367 Mio EUR reduziert. Insgesamt haben sich die Eigenanlagen zum Zweck der Risikominderung angesichts der Finanzmarktkrise um 4,4 Prozent auf Mio EUR reduziert. Anteilsbesitz Anteilsbesitz Mio EUR Mio EUR Mio EUR Langfristige, zum Verkauf stehende Vermögenswerte Finanzanlagen, davon Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen der Kategorie AFS Anteile an assoziierten Unternehmen Gesamt Der unter der Position Langfristige, zum Verkauf stehende Vermögenswerte (Bilanzposition 7), zum Teil unter der Position Finanzanlagen (Bilanzposition 8) der Kategorie Available for Sale (AFS) und Anteile an assoziierten Unternehmen (Bilanzposition 9) ausgewiesene Anteilsbesitz des Konzerns stieg um 20,8 Prozent auf 797 Mio EUR. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Beteiligung der Sparkasse KölnBonn am 19. Juli 2007 über die Erwerbsgesellschaft der S-Finanzgruppe mbh & Co. KG, Berlin, an der Landesbank Berlin Holding AG und aus der Fair-Value-Änderung der Beteiligungen in der Kategorie AFS.

7 Konzernlagebericht 7 Immobilienbesitz Immobilienbesitz Mio EUR Mio EUR Mio EUR Langfristige, zum Verkauf stehende Vermögenswerte Sachanlagen Investment Properties Gesamt Der unter den Bilanzpositionen Langfristige, zum Verkauf stehende Vermögenswerte (Bilanzposition 7), Sachanlagen (Bilanzposition 10) und Investment Properties (Bilanzposition 11) ausgewiesene Immobilienbesitz der Konzernunternehmen verringerte sich um 4,5 Prozent auf 471 Mio EUR. Er umfasst vermietete Gewerbeimmobilien. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen Ausfluss der Bewertung bestimmter Gebäude, bei denen planmäßige Buchwertkorrekturen und außerplanmäßige Buchwertkorrekturen (Impairments) gemäß den IFRS-Vorschriften bei einer Tochtergesellschaft vorgenommen wurden. Einlagengeschäft Kundeneinlagen Mio EUR Mio EUR Mio EUR Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Verbriefte Verbindlichkeiten Nachrangkapital Gesamt Die gesamten Kundeneinlagen (Bilanzposition 2 zuzüglich den Bilanzpositionen 4 und 9) verzeichneten einen Anstieg um 4,3 Prozent auf Mio EUR (vergleiche auch Tabelle Geschäftsentwicklung). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden verringerten sich um 1,1 Prozent auf Mio EUR. Die verbrieften Verbindlichkeiten stiegen um 27,0 Prozent auf Mio EUR. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die Refinanzierung der Sparkasse KölnBonn durch die Emission von Pfandbriefen sowie durch die Begebung von kurzfristigen Schuldverschreibungen in Form von Euro-Commercial-Papers (ECP) zurückzuführen. Das Nachrangkapital stieg bedingt durch die Ausgabe von Genussrechten um 18,4 Prozent auf 938 Mio EUR. Für die Platzierung von Inhaberschuldverschreibungen bei einem breiten Investorenkreis wie beispielsweise Kunden, institutionellen Investoren oder Kreditinstituten (Eigenanlage und teilweise auch zur Weiterplatzierung) kann sich die Sparkasse KölnBonn auf das Aa2 Langfrist-Rating beziehungsweise C Finanzstärke-Rating und das Prime-1 Kurzfrist-Rating bei der Rating-Agentur Moody's stützen. Der Ausblick ist bei allen Ratings stabil. Depotvolumen Bestandsentwicklung im bilanzneutralen Wertpapiergeschäft und bilanzneutralen Vermögensverwaltungsgeschäft Mio EUR Mio EUR Mio EUR Aktien Zertifikate Festverzinsliche Wertpapiere Investmentfonds Vermögensverwaltungsprodukteer Gesamt

8 Konzernlagebericht 8 Das Geschäft mit bilanzneutralen Wertpapieren und bilanzneutralen Vermögensverwaltungsprodukten der Sparkasse KölnBonn entwickelte sich 2007 positiv und stieg im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 4,9 Prozent auf Mio EUR. Die Depotbestände an Aktien verringerten sich im vergangenen Geschäftsjahr um 2,4 Prozent auf Mio EUR. Zertifikate wurden als Anlagealternative zu den Aktien verstärkt nachgefragt und haben sich auf ein Volumen von 444 Mio EUR erhöht. Die Anleger präferierten im Jahr 2007 den Kauf von festverzinslichen Wertpapieren, die sich im Vorjahresvergleich deutlich um 11,7 Prozent auf Mio EUR erhöhten. Dagegen sanken die Bestände an Investmentfonds um 5,4 Prozent auf Mio EUR. Von Bedeutung im vergangenen Geschäftsjahr war der deutliche Anstieg der Vermögensverwaltungsprodukte um 4,8 Prozent auf Mio EUR. Personal- und Sozialbereich Durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer Vollzeitkräfte Teilzeit- und Ultimokräfte Auszubildende Gesamt Jahresdurchschnittliche Teilzeitquote in Prozent 29,8 30,1 29,6 Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn insgesamt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (vergleiche Note [90]), darunter Vollzeitbeschäftigte, Teilzeitbeschäftigte und 303 Auszubildende. Um flexiblere und damit auch ökonomischere Arbeitszeitregelungen zu verwirklichen, können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse KölnBonn die variable Arbeitszeit sowie unterschiedliche Teilzeitmodelle nutzen. Die jahresdurchschnittliche Teilzeitquote belief sich per auf 29,6 Prozent. Im Vorjahr wurden auf Wunsch von Mitarbeitern der Sparkasse KölnBonn Altersteilzeitverträge abgeschlossen, die in den nächsten Jahren wirksam werden. Die Fluktuation der Konzernmitarbeiter bewegte sich auf niedrigem Niveau. Angesichts der ständigen Weiterentwicklung des Finanzgeschäftes, technischer Neuerungen und veränderter regulatorischer Rahmenbedingungen bildete auch im vergangenen Jahr die gezielte Förderung und Weiterentwicklung der Konzernmitarbeiter einen Schwerpunkt der Personalarbeit. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Am 28. März 2007 hat Dietmar P. Binkowska den Vorstandsvorsitz der Sparkasse KölnBonn übernommen. Ulrich Voigt ist seit dem 1. April 2008 Mitglied des Vorstandes. Neuer Vorsitzender des Verwaltungsrates ist seit dem 1. Juli 2007 Martin Börschel, erster stellvertretender Vorsitzender Wilfried Klein. Die Entwicklungen am Hypothekenmarkt der USA, vor allem im Bereich der Subprime-Kredite, haben sich auf eine Vielzahl von strukturierten Finanzanlagen ausgeweitet. Durch die eingetretene Vertrauenskrise sind die bisherigen Marktbedingungen und Marktmechanismen signifikant verändert. Insbesondere sind die Anzahl und das Handelsvolumen von Verbriefungstiteln, unabhängig davon, ob ein unmittelbarer Bezug zum krisenauslösenden Markt besteht, insgesamt deutlich zurückgegangen. Davon betroffen sind auch die Investments der Sparkasse KölnBonn in forderungsbesicherte Wertpapiere (ABS-Strukturen), deren Bewertung aufgrund der Illiquidität dieser Finanzinstrumente über geeignete ratingbasierte Bewertungsmodelle erfolgte. Zum Bilanzstichtag hat die Sparkasse KölnBonn für diese ABS-Strukturen Fair-Value-Änderungen in Höhe von 69,3 Mio EUR vorgenommen. Darin enthalten sind Buchwertkorrekturen in Höhe von 9,7 Mio EUR für direkte Wertpapieranlagen in US-Subprimes sowie für Subprime-Anteile weiterer Wertpapieranlagen, denen zu einem gewissen Prozentsatz Subprimes beigemischt wurden. Zweckgesellschaften für Wertpapieranlagen besitzt beziehungsweise unterstützt die Sparkasse KölnBonn nicht. Der Anteil der ABS-Strukturen an den Eigenanlagen der Sparkasse KölnBonn beträgt zum Bilanzstichtag 17 Prozent, der Anteil der Wertpapieranlagen in Subprimes an den Eigenanlagen der Sparkasse KölnBonn 0,2 Prozent.

9 Konzernlagebericht 9 Gesamtbestand Eigenanlagen der Sparkasse KölnBonn (6.219 Mio EUR vor Konsolidierung, inklusive ABS-Strukturen): Festverzinsliche Wertpapiere und Aktien Volumen: Mio EUR Strategische Asset Allocation Volumen: Mio EUR ABS Volumen: Mio EUR Subprimes Beimischung: 15 Mio EUR Der Gesamtbestand der Eigenanlagen der Sparkasse KölnBonn gliedert sich in die Bestandteile festverzinsliche Wertpapiere und Aktien, strategische Asset Allocation, Asset Backed Securities (ABS), denen auch Subprimes beigemischt sind. Die festverzinslichen Wertpapiere sind ein Bestandteil der Liquiditätsreserve und bilden die Grundlage für die besicherte Refinanzierung der Sparkasse KölnBonn. Bei der strategischen Asset Allocation handelt es sich um ein seit dem Jahr 2000 verwendetes, diversifiziertes Konzept in Form von Spezialfondsanlagen. Die Asset Backed Securities als Ergänzung zum regionalen Kreditgeschäft sind strukturierte Produkte in Form von diversifizierten Investments in internationale Adressen. Sowohl zum Bilanzstichtag als auch zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts war der weit überwiegende Teil des ABS-Bestandes der Sparkasse Köln- Bonn von der Rating-Agentur Moody's mit der Rating-Klasse AAA eingestuft. Das ABS-Portfolio setzt sich aus 163 Einzelwerten zusammen, bei denen es sich im Wesentlichen um verbriefte Immobilienfinanzierungen, verbriefte Unternehmensanleihen, Kreditderivate und andere verbriefte Forderungen, zum Beispiel in Form von Kreditkartenforderungen sowie verbrieften Unternehmenskrediten aus mehr als zwölf Ländern, handelt. Insgesamt entfallen etwa 70 Prozent des verbrieften Forderungsvolumens auf Deutschland beziehungsweise das übrige Europa. US-amerikanische Forderungen liegen rund 14 Prozent der Verbriefungen zugrunde. Bei den Subprimes handelt es sich um Beimischungen zum Eigenanlageportfolio der Sparkasse KölnBonn. Bis zur Aufstellung des Lageberichtes hatte die Sparkasse KölnBonn keine Ausfälle vertraglich vereinbarter Zahlungen zu verzeichnen. Einen besonderen Einfluss auf das Geschäftsjahr 2007 hatte die Aufarbeitung der wirtschaftlichen Entwicklungen im Beteiligungsportfolio der Sparkasse KölnBonn. Hier sind die über Tochterunternehmen abgewickelten beziehungsweise gehaltenen Immobilienprojekte "Rheinparkmetropole" (Entwicklung des alten Messegeländes in Köln-Deutz zu einer Gewerbe- und Büroimmobilie), Magic Media Company TV-Produktionsgesellschaft mbh (MMC) und der Golfclub Gut Lärchenhof GmbH zu nennen. Bei der "Rheinparkmetropole" konnte nach langwierigen Verhandlungen Einigkeit zwischen den Vertragsparteien hinsichtlich des Fertigstellungstermins und der Einzugstermine für die Mieter erzielt werden. Die MMC konnte durch interne Umstrukturierungen und erfolgreiche Verhandlungen mit dem Vermieter der von ihr genutzten Studios vor der Insolvenz gerettet werden. Neben diesen Belastungen hat die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn im Rahmen der Unterstützungsmaßnahmen für die Westdeutsche Landesbank AG im Konzernabschluss 2007 einen Betrag von 31,5 Mio EUR als Verbindlichkeit gebucht. In den im Jahr 2004 aufgelegten Reservefonds des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes (RSGV) hatte die Sparkasse KölnBonn bereits insgesamt 10,5 Mio EUR eingezahlt, die ebenfalls für die Risikoabschirmung der Westdeutschen Landesbank AG verwendet werden. Die Sparkasse KölnBonn versteht diese Leistungen als ihre Pflicht. Vorgänge nach Beendigung des Geschäftsjahres Nach Abschluss des Geschäftsjahres zum gab es bis zur Erstellung des Konzernlageberichtes keine Vorgänge von besonderer Bedeutung.

10 Konzernlagebericht 10 B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn weist nach einem schwierigen Geschäftsjahr einen Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von 169,8 Mio EUR aus. Dieser Fehlbetrag wird nach Billigung des Konzernabschlusses mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Danach werden sich die Gewinnrücklagen (Bilanzposition 11.a) auf 1.074,8 Mio EUR (vorher: 1.244,6 Mio EUR) belaufen. Das Konzerneigenkapital insgesamt (Bilanzposition 11) beläuft sich auf 1.202,2 Mio EUR, nach 1.379,1 EUR im Vorjahr. Entwicklung IFRS-Konzerneigenkapital Mio EUR , , ,6 Gewinnrücklagen ,0 30,0 30,0 103,4 97,3 54,8 11,2 0,0 10,1-17, , , ,2 0,1-169,8 Rücklagen für allg. Bankrisiken Anteile in Fremdbesitz Neubewertungsrücklage Bilanzgewinn/- verlust Abb.: Entwicklung des IFRS-Konzerneigenkapitals der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn. Die Institutsgruppe Sparkasse KölnBonn verfügt über aufsichtsrechtliche haftende Eigenmittel im Sinne des Kreditwesengesetzes von insgesamt 1.858,8 Mio EUR (Vorjahr: 1.896,2 Mio EUR) als Basis für die zukünftige Ausweitung ihres risikotragenden Geschäftes. Nähere Erläuterungen hierzu sind der Notesangabe [85] zu entnehmen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben sich innerhalb der Bilanzstruktur keine gravierenden Veränderungen ergeben. Auf der Aktivseite stellen die Forderungen an Kunden (Bilanzposition 3) mit 65 Prozent sowie die Finanzanlagen (Bilanzposition 8, Schuldverschreibungen, Aktien, Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen) mit 19 Prozent, auf der Passivseite die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (Bilanzposition 2) mit 50 Prozent, die Interbankverbindlichkeiten (Bilanzposition 1) mit 24 Prozent sowie die verbrieften Verbindlichkeiten (Bilanzposition 4) mit 13 Prozent die bedeutendsten Positionen dar. Mit der gemäß IFRS zu dotierenden Risikovorsorge über insgesamt 382,4 Mio EUR (Vorjahr: 594,9 Mio EUR) wurden von der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn die derzeit erkennbaren Kreditrisiken, die über alle Kundengruppen und Branchen verteilt sind, die Beteiligungsrisiken sowie sonstige Verpflichtungen angemessen abgeschirmt.

11 Konzernlagebericht 11 Eigenkapitalrelationen Die Institutsgruppe Sparkasse KölnBonn wendet erstmalig zum die Solvabilitätsverordnung/ Kreditrisiko-Standardansatz an. Die Differenzierung der Eigenkapitalunterlegung und damit die Risikosensitivität wird gegenüber der Verfahrensweise im bisherigen Grundsatz I durch die Verwendung externer Rating- Einschätzungen anerkannter Rating-Agenturen und deren Zuordnung zu aufsichtsrechtlich vorgegebenen Risikogewichten erhöht (vergleiche Notesangaben [85 und 86]). Das Verhältnis der angerechneten Eigenmittel bezogen auf die gewichtete Risikoposition, bestehend aus dem Adressenausfallrisiko, dem operationellen Risiko und dem Marktrisiko, überschreitet per mit einer Gesamtkennziffer gemäß Solvabilitätsverordnung von 9,0 Prozent den von der Bankenaufsicht vorgeschriebenen Mindestwert von 8,0 Prozent. Die Basis für eine zukünftige Geschäftsausweitung ist somit gegeben. Die Sparkasse KölnBonn steuert ihre Risiken in einer Weise, die dem Geschäftsumfang und der Geschäftskomplexität angemessen ist (vergleiche Teil C. Risikobericht). Solvabilitätskennziffer (bis Grundsatz I) * Gesamtkennziffer 9,6 9,2 9,5 9,4 9,0* *ab Solvabilitätsverordnung/Kreditrisiko-Standardansatz. Am 31. März 2008 betrug die Solvabilitätskennziffer für die Institutsgruppe Sparkasse KölnBonn 9,5 Prozent. Für die Sparkasse KölnBonn als Einzelinstitut betrug die Solvabilitätskennziffer 10,4 Prozent am 31. März 2008 und 10,2 Prozent am 31. Dezember Finanzlage Die Zahlungsfähigkeit der Sparkasse KölnBonn war im Geschäftsjahr aufgrund einer planvollen und ausgewogenen Liquiditätsvorsorge jederzeit gegeben. Die eingeräumten Kreditlinien bei der WestLB AG wurden dispositionsbedingt in Anspruch genommen. Das Angebot der Europäischen Zentralbank, Refinanzierungsgeschäfte in Form von Offenmarktgeschäften abzuschließen, wurde in unterschiedlicher Höhe genutzt. Zur Erfüllung der Mindestreservevorschriften wurden entsprechende Guthaben bei der Deutschen Bundesbank Filiale Köln unterhalten. Die Zahlungsfähigkeit der Finanzgruppe insgesamt ist aufgrund einer planvollen und ausgewogenen Liquiditätsvorsorge der Muttergesellschaft Sparkasse KölnBonn jederzeit gegeben. Die Liquidität der Tochterunternehmen wird durch die Sparkasse KölnBonn gesteuert und sichergestellt.

12 Konzernlagebericht 12 Ertragslage In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn im Jahr 2007 wird ein negatives Ergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit (siehe nachfolgende Übersicht) in Höhe von 124,3 Mio EUR ausgewiesen. Der Zinsüberschuss nach Risikovorsorge hat sich ausgeweitet. Bei der Dotierung der Risikovorsorge im Kreditgeschäft (siehe Teil C. Risikobericht) ist eine deutliche Entspannung zu verzeichnen. Im Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten wurden aufgrund der Fair-Value- Änderungen bei den eigenen Wertpapieren Buchwertkorrekturen vorgenommen. Ursächlich dafür war neben dem Anstieg des allgemeinen Zinsniveaus im Jahr 2007 insbesondere die Ausweitung von Credit Spreads (Risikozuschläge), die im Wesentlichen bei den ABS-Strukturen Fair-Value-Änderungen erforderlich machten. Die Ausweitung der Credit Spreads ist dabei auch Ausdruck der allgemeinen Vertrauenskrise an den Finanzmärkten. Der Jahresfehlbetrag nach Steuern im Jahr 2007 beträgt 169,8 Mio EUR. Entwicklung der Ertragslage Mio EUR Mio EUR Veränderungen Mio EUR Veränderungen Zinsüberschuss vor Risikovorsorge 426,3 404,6-21,7-5,1./. Risikovorsorge im Kreditgeschäft 89,2 19,7 69,5 77,9 Zinsüberschuss nach Risikovorsorge 337,1 384,9 47,8 14,2 + Provisionsüberschuss 143,3 147,2 3,9 2,7 + Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten in % 77,7-24,2-101,9 > -100,0 + Finanzanlageergebnis 11,8 7,5-4,3-36,4 + Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 9,7 5,8-3,9-40,2./. Personalaufwand 282,0 270,6 11,4 4,0./. Sachaufwand 290,1 305,9-15,8-5,4 + /./. Saldo sonstige betriebliche Erträge (+)/Aufwendungen (-) 39,0-69,0-108,0 > -100,0 = Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 46,5-124,3-170,8 > -100,0./. Steuern 36,4 45,4-9,0-24,7./. Auf konzernfremde Gesellschafter entfallendes Ergebnis 0,0 0,1-0,1 -,- = Jahresfehlbetrag/-überschuss nach Steuern 10,1-169,8-179,9 > -100,0 Zur Ergebnisentwicklung des Jahres 2007 im Einzelnen Die nach den Segmenten Individualkunden, Privatkunden/Retail, Firmenkunden, Standortentwicklung/Restrukturierung, Beteiligungen sowie Corporate Center differenzierte Darstellung des Ergebnisses aus der normalen Geschäftstätigkeit ist der Notesangabe [48] zu entnehmen. Der Zinsüberschuss vor Risikovorsorge (GuV-Position 1 abzüglich GuV-Position 2) verminderte sich um 5,1 Prozent auf 404,6 Mio EUR. Im vergangenen Geschäftsjahr beeinflusste der anhaltend harte Konditionenwettbewerb die Sparkasse KölnBonn im Kredit- und Einlagengeschäft, ebenso wie die flache Zinsstrukturkurve den Zinsüberschuss. Auf der Grundlage der aufsichtsrechtlich als Risikoposition mit Eigenmitteln zu unterlegenden durchschnittlichen anrechnungspflichtigen Positionen ergibt sich eine Zinsspanne von 1,9 Prozent nach 2,2 Prozent im Vorjahr. Der Anteil des Zinsüberschusses an den gesamten Erträgen in Höhe von 738,9 Mio EUR (siehe GuV-Positionen 1, 2, 4, 5, 6, 7, 8 und 10) belief sich auf 54,8 Prozent, nach 50,9 Prozent im Vorjahr. Das Zinsgeschäft bleibt weiterhin die bedeutendste Ertragsquelle der Sparkasse KölnBonn.

13 Konzernlagebericht 13 Die gemäß den IFRS-Vorschriften vorzunehmenden Impairments auf Forderungen im Kreditgeschäft konnten im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 77,9 Prozent auf 19,7 Mio EUR reduziert werden. Im Wesentlichen ist dies auf die deutlich geringere Nettozuführung an Einzelwertberichtigungen im bilanziellen und außerbilanziellen Kreditgeschäft in Höhe von 1,5 Mio EUR (Vorjahr: 59,7 Mio EUR) zurückzuführen. Zusätzliche Risikovorsorge wurde von der Sparkasse KölnBonn für Kreditengagements, bei denen zum Bilanzstichtag kein Impairment identifiziert wurde, in Form von Portfoliowertberichtigungen (PoWB) gebildet. Dabei wurde der PoWB-Bestand um 1,1 Prozent auf 65,4 Mio EUR zur Abschirmung künftiger Kreditausfälle aufgestockt. Die über verschiedene Kundensegmente und Branchen gestreuten Kreditrisiken wurden angemessen abgeschirmt. Aufgrund der nach IFRS zum Bilanzstichtag zu reduzierenden Risikovorsorge im Kreditgeschäft erhöhte sich der Zinsüberschuss nach Risikovorsorge (GuV-Position 1 abzüglich GuV-Position 2 zuzüglich GuV-Position 3) deutlich um 14,2 Prozent auf 384,9 Mio EUR. Der Anteil des Zinsüberschusses nach Risikovorsorge an den gesamten Erträgen in Höhe von 738,9 Mio EUR (siehe GuV-Positionen 1, 2, 4, 5, 6, 7, 8 und 10) belief sich auf 52,1 Prozent, nach 40,2 Prozent im Vorjahr. Der Ergebnisbeitrag aus dem Provisionsgeschäft (GuV-Position 4 abzüglich GuV-Position 5) stieg erfreulich um 2,7 Prozent auf 147,2 Mio EUR. Die Kredit- und Wertpapierprovisionen der Sparkasse KölnBonn konnten gesteigert werden, während im Zahlungsverkehr, im Auslandsgeschäft und im Vermittlungsgeschäft die Summe des Vorjahres nicht erreicht werden konnte. Die Relation des gesamten Provisionsüberschusses zur stichtagsbezogenen Bilanzsumme erreichte mit 0,5 Prozent unverändert den Wert des Vorjahres. Der Anteil des Provisionsüberschusses an den gesamten Erträgen in Höhe von 738,9 Mio EUR (siehe GuV-Positionen 1, 2, 4, 5, 6, 7, 8 und 10) belief sich auf 19,9 Prozent, nach 17,7 Prozent im Vorjahr. Das Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten (GuV-Position 6), das die Unterpositionen Ergebnis aus Designated-as-at-Fair-Value-Geschäften und Handelsergebnis widerspiegelt (vergleiche Notesangabe [39]), erreichte insgesamt ein Minus von 24,2 Mio EUR (Vorjahr: plus 77,7 Mio EUR). Das Ergebnis aus Designated-as-at-Fair-Value-Geschäften verschlechterte sich um 19,7 Prozent auf minus 175,2 Mio EUR. Wesentliche Verursacher hierfür waren die Fair-Value-Änderungen auf finanzielle Vermögenswerte der Kategorie Financial Assets at Fair Value through Profit or Loss beziehungsweise auf finanzielle Verbindlichkeiten der Kategorie Financial Liabilities at Fair Value through Profit or Loss. Das Handelsergebnis, das in erster Linie das Ergebnis des Handels mit Wertpapieren, Derivaten, Sorten und Devisen (im Kundengeschäft) widerspiegelt, erreichte insgesamt 151,0 Mio EUR (Vorjahr: 224,1 Mio EUR). Darin enthalten ist das Ergebnis aus Derivaten, welches sich im Vorjahresvergleich um 38,1 Prozent auf 135,1 Mio EUR verringerte. Das Finanzanlageergebnis (GuV-Position 7), in welchem die Veräußerungsergebnisse der Finanzanlagen der Kategorie Financial Assets Available for Sale ausgewiesen werden, ist im Wesentlichen infolge von Veräußerungsverlusten um 36,4 Prozent auf 7,5 Mio EUR zurückgegangen. Das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen (GuV- Position 8) hat sich aufgrund des im Vergleich zum Vorjahr geringeren anteiligen Jahresergebnisses der assoziierten Unternehmen um 40,2 Prozent auf 5,8 Mio EUR reduziert. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen (GuV-Position 9) erhöhten sich leicht um 0,8 Prozent auf insgesamt 576,5 Mio EUR. Die Relation der allgemeinen Verwaltungsaufwendungen zur Bilanzsumme lag mit 1,8 Prozent unverändert auf dem Kennzahlenwert des Vorjahres. Die darin enthaltenen Personalaufwendungen einschließlich der sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sanken um 4,0 Prozent auf 270,6 Mio EUR. Die gesunkenen Personalkosten resultieren im Wesentlichen aus den im Vergleichsjahr 2006 gebildeten Rückstellungen für die von den Mitarbeitern der Sparkasse KölnBonn im Jahr 2006 abgeschlossenen Altersteilzeitverträge. Die Frist für die Beantragung von Altersteilzeit wurde am 31. Dezember 2006 beendet. Des Weiteren ist in den allgemeinen Verwaltungsaufwendungen (GuV-Position 9) der Sachaufwand enthalten. Der Sachaufwand setzt sich aus den Raumkosten, den EDV-Kosten, dem übrigen Sachaufwand sowie den Abschreibungen auf Sachanlagen, auf Investment Properties und auf immaterielle Vermögenswerte zusammen. Insgesamt stieg der Sachaufwand um 5,4 Prozent auf 305,9 Mio EUR. Ursache hierfür ist der Anstieg des übrigen Sachaufwandes um 27,1 Prozent auf 182,6 Mio EUR, nach 143,7 Mio EUR im Vorjahr (vergleiche Notesangabe [42]). Im Wesentlichen ist der Anstieg auf die Buchung einer Verbindlichkeit zurückzuführen, die im Zusammenhang mit der Unterstützung der Westdeutschen Landesbank AG erforderlich war. Ohne Berücksichtigung dieses Sonderaufwandes sind die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen deutlich rückläufig.

14 Konzernlagebericht 14 Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (GuV- Position 10 abzüglich GuV-Position 11) beträgt im Geschäftsjahr 2007 mit minus 69,0 Mio EUR (Vorjahr: plus 39,0 Mio EUR) aus. Dieser Rückgang in Höhe von 108,0 Mio EUR im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf die zulasten des sonstigen betrieblichen Aufwandes gebuchten Rückstellungen zweier Tochterunternehmen im Zusammenhang mit der Entwicklung beziehungsweise der Haltung des Immobilienprojektes "Rheinparkmetropole" (Entwicklung des alten Messegeländes in Köln-Deutz zu einer Gewerbe- und Büroimmobilie) zurückzuführen. Die MMC konnte durch interne Umstrukturierungen und erfolgreiche Verhandlungen mit dem Vermieter der von ihr genutzten Studios vor der Insolvenz gerettet werden. Die Erträge (siehe GuV-Positionen 1, 2, 4, 5, 6, 7, 8 und 10) verringerten sich um 11,8 Prozent auf 738,9 Mio EUR, nach 838,2 Mio EUR im Vorjahr. Der Gesamtaufwand (siehe GuV-Positionen 9, 11, 13) stieg um 20,3 Prozent auf 889,0 Mio EUR. Auf der Ebene der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn werden die Aufwendungen und Erträge unter anderem auch von den nicht banktypischen Aktivitäten (GuV-Positionen 10 und 11) der konsolidierten Tochterunternehmen im gewerblichen Immobilienbereich bestimmt. Zur Ermittlung einer banktypischen Cost-Income-Ratio wurde die Aufwands- und Ertragsrelation um Sondereffekte wie die Aufwendungen für Rückstellungen wegen der Rheinparkmetropole und der WestLB AG bereinigt. Aufgrund der rückläufigen Erträge und des gestiegenen Gesamtaufwandes ist das Verhältnis der bereinigten banktypischen Cost-Income- Ratio 94,8 Prozent nach 88,2 Prozent im Vorjahr. Die Steigerung der Erträge bei konsequentem Kostenmanagement ist ein vorrangiges Ziel unserer Unternehmenspolitik. Insgesamt wurde im letzten Geschäftsjahr ein Ergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von minus 124,3 Mio EUR (Vorjahr: plus 46,5 Mio EUR) erzielt. Der Steueraufwand im Konzern beläuft sich auf 45,4 Mio EUR, nach 36,4 Mio EUR im Vorjahr. Das auf konzernfremde Gesellschafter entfallende Ergebnis beträgt 0,1 Mio EUR. Insgesamt ergibt sich ein Jahresfehlbetrag nach Steuern in Höhe von 169,8 Mio EUR, nach einem Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 10,1 Mio im Vorjahr. Mit der Billigung des Konzernabschlusses wird der Fehlbetrag mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes verläuft die Entwicklung der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage entsprechend den Erwartungen der Sparkasse KölnBonn. Für die ABS-Strukturen und die in Zusammenhang mit der "Rheinparkmetropole" stehenden Entwicklungen wurden wertaufhellende Faktoren im Konzernabschluss berücksichtigt.

15 Konzernlagebericht 15 C. Risikobericht Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung Risikostrategie/Risikomanagement Mit einer risikoorientierten Gesamtbanksteuerung verfolgt die Sparkasse KölnBonn als Muttergesellschaft des Konzerns eine systematische Steuerung der mit den Geschäftsaktivitäten verbundenen bankgeschäftlichen Risiken sowie das Vorhalten eines angemessenen Risikodeckungspotenzials, um eine jederzeitige Risikotragfähigkeit zu gewährleisten und den Fortbestand der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn sicherzustellen. Die Verantwortung für ein funktionsfähiges und ordnungsgemäßes Risikomanagementsystem trägt der Gesamtvorstand. Dieser verabschiedet neben den geschäftsstrategischen Zielen eine dazu konsistente Risikostrategie. Die Risikostrategie enthält die vom Gesamtvorstand beschlossenen Risiko- und Verlustlimite sowohl für die einzelnen Risikokategorien als auch für einzelne Steuerungsbereiche. Die Sparkasse KölnBonn verwendet ein alle Risikokategorien umfassendes Limitsystem, das unter anderem auf der Messung der Risiken mittels vergleichbarer Value-at-Risk-Kennziffern beruht. Die Sparkasse KölnBonn steuert die Einhaltung der Risikolimite sowohl auf Ebene der Gesamtbank (Makroebene) als auch auf Basis einzelner Portfolios. Insbesondere für Marktrisikopositionen werden hierbei derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Neben dem Gesamtvorstand nehmen der Finanz- und Dispositionsausschuss und das Kreditgremium Funktionen des Risikomanagements wahr. Die Steuerung der Adressenausfallrisiken im Kundengeschäft unter Portfolioaspekten wird durch das Kreditgremium wahrgenommen. Die Risiken aus Beteiligungen steuert der Gesamtvorstand, und für die Steuerung der strategischen Marktrisikoposition ist der Finanz- und Dispositionsausschuss verantwortlich. An den Sitzungen des Finanz- und Dispositionsausschusses nehmen alle Vorstandsmitglieder teil. Die Umsetzungsverantwortung liegt jeweils in den Marktbereichen Beteiligungen und Treasury. Das Management operationeller Risiken findet in einem eigens dafür bestehenden Ausschuss statt. Entsprechend den aufsichtsrechtlichen Anforderungen wird das Risikocontrolling der Sparkasse KölnBonn in einem vom Markt unabhängigen Bereich wahrgenommen. Neben der Abschätzung der potenziellen Risiken wird das zur Abdeckung möglicher Verluste zur Verfügung stehende Vermögen im Rahmen des Risikodeckungspotenzials ermittelt. Die Klassifizierung der Risiken orientiert sich einerseits am Geschäftsschwerpunkt der Sparkasse der Erzielung von Erträgen durch das bewusste Eingehen von Risikopositionen unter der Voraussetzung angemessener Risikoprämien sowie andererseits an aufsichtsrechtlichen Vorgaben bezüglich des Risikomanagements von Banken. Die Prozesse des Risikomanagements sind regelmäßig Gegenstand sowohl interner als auch externer Prüfungen.

16 Konzernlagebericht 16 Risikokategorien Als Risiko wird in der Sparkasse KölnBonn die Gefahr möglicher Verluste oder entgangener Gewinne verstanden, die ihre Ursache in internen oder externen Faktoren haben können. Der Steuerung der bankgeschäftlichen Risiken der Sparkasse KölnBonn liegen die nachstehenden allgemeinen Risikosteuerungskonzepte zugrunde: Risikokategorien Liquiditätsrisiken Erfolgsrisiken Operationelle Risiken " Refinanzierungsrisiko " Terminrisiko " Abrufrisiko " Marktliquiditätsrisiko " Liquiditätsrisiko im engeren Sinne "... " Zinsänderungsrisiko " Aktienkursrisiko " Wechselkursrisiko " Fondsrisiken " Bonitätsverschlechterung " Ausfall Marktpreisrisiken Adressrisiken Beteiligungsrisiken Geschäftsrisiken " Fehlerhafte Geschäftsabwicklung " Kriminelle Handlungen (Diebstahl, Betrug, etc.) " IT-Risiken " Rechtsrisiken Minimierung Bewusste Risikonahme durch Risikomessung und Risikosteuerung Minimierung / Abschätzung Einbindung in Risikostrategie Abb.: Übersicht der Risikokategorien und Risikobewältigungsstrategien in der Sparkasse KölnBonn. Risikotragfähigkeit Bei ihrer Geschäftstätigkeit ist die Sparkasse dem Risiko ausgesetzt, dass das für den Betrachtungszeitraum von einem Jahr geplante Ergebnis aufgrund von unerwartet schlagend werdenden Risiken nicht erzielt werden kann. Mit der Risikotragfähigkeitsanalyse verfolgt die Sparkasse die Zielsetzung, denjenigen Verlust zu ermitteln, der mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent nicht überschritten wird (Value at Risk). Dieser Value at Risk muss jederzeit durch das vorhandene Risikodeckungspotenzial getragen werden können, ohne den Fortbestand der Sparkasse zu gefährden (Going Concern). Das Risikodeckungspotenzial wird wesentlich bestimmt durch das aufsichtsrechtliche Eigenkapital. Darüber hinaus erfordert eine ökonomische Betrachtungsweise unter anderem die Berücksichtigung stiller Reserven. Das so definierte Nettovermögen steht der Sparkasse Köln- Bonn jederzeit zur Verlustabdeckung zur Verfügung. Auf der Grundlage ihres Gesamtrisikoprofils stellt die Sparkasse KölnBonn sicher, dass die als wesentlich klassifizierten Risiken durch das Risikodeckungspotenzial jederzeit gedeckt sind und damit die Risikotragfähigkeit bezogen auf einen Betrachtungszeitraum von einem Jahr gesichert ist. Ausgehend von dem erwarteten operativen Ergebnis vor Bewertung sowie dem Teil des Risikodeckungspotenzials, der für die bewusste Risikonahme freigegeben wird, legt der Vorstand differenzierte Limite für die Geschäftsfelder und Risikoarten fest. Neben den Risikolimiten werden Barwertverlustlimite und GuV-Verlustlimite definiert. Die Messung der Auslastung der Risikolimite erfolgt über die Anwendung von Value-at-Risk-Methoden, in Abhängigkeit von der Risikoart. Die Auslastung der Barwertverlustlimite wird anhand der Barwertveränderungen der Zahlungsströme berechnet, die Auslastung der GuV-Verlustlimite anhand der jeweiligen handelsrechtlichen Ergebnisse. Anhand geeigneter Szenariomodelle werden die Auswirkungen von Marktbewegungen auf die GuV-Verlustlimit-Auslastung analysiert. Aufgrund der von der Sparkasse KölnBonn durchgeführten Bewertungsmaßnahmen kam es im Berichtszeitraum zur Überschreitung des handelsrechtlichen GuV-Verlustlimits. Dieses Verlustlimit dient nicht primär der operativen Steuerung der Positionen der Sparkasse. Zur operativen Steuerung nutzt die Sparkasse ein betriebswirtschaftliches Konzept, welches auf barwertigen Ergebnissen basiert. Die Barwertverlustlimite wurden eingehalten.

17 Konzernlagebericht 17 Eine Analyse des Gesamtrisikoprofils basierend auf den festgelegten Risikolimiten und unter Berücksichtigung von Diversifikationseffekten zwischen den Risikokategorien auf Basis des Varianz-Kovarianz-Ansatzes ergibt, dass die vorhandenen Vorsorgereserven und die liquidierbaren stillen Reserven unter Berücksichtigung des Ergebnisses aus der Planungsperiode ausreichen, um 93,3 Prozent aller Verlustszenarien abzudecken (Geschäftsjahr 2006: 99,4 Prozent). Insgesamt setzte die Sparkasse KölnBonn im Berichtsjahr circa 30 Prozent ihres ökonomischen Eigenkapitals (Risikodeckungspotenzial) zur Risikoabdeckung ein. Damit standen circa 70 Prozent des ökonomischen Eigenkapitals keine Risiken gegenüber. Die ökonomische Analyse des Gesamtrisikoprofils erfordert als strikte Nebenbedingung die Einhaltung der regulatorischen Anforderungen zur Solvabilität (vergleiche Teil B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage). Die Analysen des Gesamtrisikoprofils der Sparkasse KölnBonn zeigen sowohl aus ökonomischer als auch aus aufsichtsrechtlicher Sicht eine deutliche Überdeckung der eingegangenen Risikopositionen mit vorhandenen Vermögenswerten. Risikocontrolling-Prozess DSGV-Masterskala Adressenausfallrisiken Unter dem Adressenausfallrisiko versteht die Sparkasse KölnBonn das Risiko, dass der Vertragspartner der Sparkasse KölnBonn seinen Zahlungsverpflichtungen nicht, nur teilweise oder zeitverzögert nachkommt. Hiernach werden das Kreditnehmerrisiko, das Emittentenrisiko, das Länderrisiko, das Settlementrisiko in den Ausprägungsformen Vorleistungs- und Abwicklungsrisiko und das Wiedereindeckungsrisiko unterschieden. Der Vorstand der Sparkasse KölnBonn hat im Rahmen einer separaten Risikostrategie für Kreditrisiken Grundsätze verabschiedet, die den wesentlichen Rahmen der Risikonahme beschreiben. Die Ausgestaltung der Kreditprozesse der Sparkasse KölnBonn ist geprägt von einer klaren aufbauorganisatorischen Trennung der Bereiche Markt und Marktfolge. Auf Vorstandsebene wird die funktionale Trennung zwischen Markt und Marktfolge durch den Geschäftsverteilungsplan geregelt. Zur Bündelung von Fachwissen und zur Sicherstellung einer effizienten Bearbeitung sind sogenannte Spezialfinanzierungen in separaten Einheiten angesiedelt. Unabhängig vom Markt erfolgt eine Aufteilung der Aufgaben in Kreditanalyse, Kreditsachbearbeitung, Kreditkontrolle, Risikosteuerung, Spezialkreditmanagement und Kreditrevision. Die Kreditsachbearbeitung liegt teilweise noch im Vertrieb. Die Steuerungsinstrumente der Sparkasse KölnBonn umfassen für das Kreditgeschäft ein Frühwarnsystem für die Erkennung und konsequente Bearbeitung potenziell ausfallbedrohter Engagements, ein Limitsystem zur Begrenzung von Größenkonzentrationen sowie Rating- und Scoring-Verfahren zur umfassenden Beurteilung des Kreditportfolios. Neben den bereits genannten Steuerungsinstrumenten erfolgt auf Gesamtbankebene die Risikosteuerung des Kreditgeschäfts über die durch den Gesamtvorstand beschlossenen Verlust- und Risikolimite für das Kreditportfolio. Im Ergebnis drückt sich durch die Anwendung dieser Steuerungsinstrumente eine risikobewusste Kreditvergabepolitik der Sparkasse aus. Die im Einsatz befindlichen Rating-Modelle sind methodenkonsistent auf eine Ein-Jahres-Ausfallwahrscheinlichkeit kalibriert, wobei die nachfolgende Masterskala des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) als Bezugsgröße dient. Die DSGV-Masterskala ist in 18 Rating-Klassen unterteilt, 15 für nicht ausgefallene und 3 für ausgefallene Kreditnehmer. Jeder Klasse ist dabei eine mittlere Ausfallwahrscheinlichkeit zugeordnet. Ausfallwahrscheinlichkeit (%) DSGV-Masterskala Ausfallwahrscheinlichkeit (%) 1 (AAA) 0,01 6 0,60 1 (AA+) 0,02 7 0,90 1 (AA) 0,03 8 1,30 1 (AA-) 0,04 9 2,00 1 (A+) 0, ,00 1 (A) 0, ,40 1 (A-) 0, ,70 Investment Grade 2 0, ,00 Speculative Grade 3 0, ,00 4 0, ,00 5 0, Ausfall Default

18 Konzernlagebericht 18 Dabei beläuft sich die Abdeckung mit Rating- und Scoring-Verfahren auf 85,3 Prozent (Geschäftsjahr 2006: 86,1 Prozent). Hierbei entfallen 67,1 Prozent (67,3 Prozent 2006) des gerateten Volumens auf Investment- Grade-Kunden (besser als 6) und 32,9 Prozent (Geschäftsjahr 2006: 32,7 Prozent) auf Speculative-Grade- Kunden (6 und schlechter). Die folgende Übersicht zeigt eine Aufteilung des Kundenkreditgeschäfts sowie eine Aufteilung des Geld- und Kapitalmarktgeschäftes auf die Rating-Klassen per : Rating-Verteilung (Brutto-Volumen: Mio EUR) 34,6% 21,2% 16,4% 14,3% 11,0% 2,5% AAA bis A 1 (A-) bis 5 6 bis 9 10 bis bis 18* ohne Rating Kundenkreditgeschäft Veränderung zum ± Geld- und Kapitalmarktgeschäft Veränderung zum *16 = 90-Tage-Verzug oder wertberichtigt, 17 = gekündigt, 18 = Insolvenzantrag. Bei der Risikomessung und Strukturanalyse werden grundsätzlich die Kundengeschäftsfelder und das Treasury unterschieden. Zur Quantifizierung der Kreditrisiken und potenzieller Risikokonzentrationen im Steuerungsbereich Adressenausfallrisiken werden Kreditportfoliomodelle verwendet. Hierbei werden einheitlich ein Konfidenzniveau von 99 Prozent und eine Haltedauer von einem Jahr für die Analyse des Credit Value at Risk unterstellt. Zum Ende des Geschäftsjahres 2007 beliefen sich die Kreditrisiken des Kundengeschäfts der Sparkasse KölnBonn als Summe aus erwarteten Verlusten und dem Credit Value at Risk auf 176 Mio EUR (Vorjahr: 210 Mio EUR). Die Messung der Adressenausfallrisiken im Geldmarkt- und Kapitalmarktgeschäft erfolgt wöchentlich mit dem Modell Credit Metrics, im Kundengeschäft monatlich mit dem Modell Credit Portfolio View direct. Die vierteljährlichen Risikoberichte enthalten umfangreiche Strukturanalysen des Kreditportfolios. Das originäre Kreditgeschäft in den Kundengeschäftsfeldern wird geprägt von den ökonomischen Rahmenbedingungen innerhalb des Geschäftsgebiets. Vor allem im Geschäftsfeld Firmenkunden ist eine moderate Branchenkonzentration aufgrund des Regionalprinzips der Sparkasse festzustellen. Auf insgesamt zwölf von 89 Branchen entfällt bei 22 Prozent des Bruttovolumens ein Viertel des gesamten Risikos (Geschäftsjahr 2006: acht Branchen mit einem Anteil von 16 Prozent am Bruttovolumen). Den größten Risikobeitrag liefern die Branchen "Bauträger Wohngebäude" mit einem relativen Anteil von 5 Prozent (Geschäftsjahr 2006: 6 Prozent) und "Ärzte und Heilberufe" mit einem relativen Anteil von 3 Prozent (Geschäftsjahr 2006: "Sonstige Dienstleistungen" mit einem relativen Anteil von 5 Prozent). Eine breitere Risikostreuung über andere Branchen erfolgt systematisch durch die Aktivitäten des Treasury.

19 Konzernlagebericht 19 Die Verteilung im gewerblichen Kreditgeschäft, im Geldmarkt- und Kapitalmarktgeschäft nach Branchen stellt sich wie folgt dar: Verteilung nach Branchen im gewerblichen Kundenkreditgeschäft, im Geldmarkt- und Kapitalmarktgeschäft Branche Volumen per Veränderung zum Kredit- und Versicherungswesen Grundstücks- und Wohnungswesen Beratung, Planung, Sicherheit Öffentliche und private Dienstleistungen Groß- und Einzelhandel Gesundheit, Soziales Bauträger Dienstleistungen für Unternehmen Verkehr, Nachrichten Baugewerbe Verarbeitendes Gewerbe Organisationen ohne Erwerbszweck Gastgewerbe Privatiers Kraftfahrzeughandel Land- und Forstwirtschaft, Fischerei 64 0 Energie, Wasser, Bergbau 9-97 Übrige Volumen (in Mio EUR) Die Größe der einzelnen Positionen im Kundenkreditportfolio der Sparkasse KölnBonn ist breit gestreut: 85 Prozent (Geschäftsjahr 2006: 85 Prozent) der Positionen sind kleiner als 100. Die wesentliche Sicherheitenart mit einem Anteil von knapp 91 Prozent (Geschäftsjahr 2006: 89 Prozent) bilden die Grundpfandrechte. Selbstständige und Unternehmen stellen mit einem Anteil von 63 Prozent (Geschäftsjahr 2006: 62 Prozent) des Kreditvolumens neben den privaten Kunden mit einem Anteil von 32 Prozent (Geschäftsjahr 2006: 34 Prozent) die wesentlichen Kundengruppen im Kundenkreditportfolio der Sparkasse KölnBonn dar. Positionen mit dem größten Anteil am Risiko des Kundenkreditgeschäfts In der folgenden Tabelle sind die Positionen mit dem größten Anteil am Risiko des Kundenkreditgeschäfts aufgezeigt: Positionsnummer Rating Branchen Exposure 1 in Mio EUR Marginales Risiko 2 in Mio EUR 1 4 Grundstücks- und Wohnungswesen 478,5 5,4 2 6 Übrige 75,3 2,2 3 1 Verkehr, Nachrichten 128,4 2,0 4 3 Öffentliche und private Dienstleistungen 89,4 1, Grundstücks- und Wohnungswesen 30,8 1, Grundstücks- und Wohnungswesen 54,7 1,8 7 1 Dienstleistungen für Unternehmen 100,0 1, Grundstücks- und Wohnungswesen 94,2 1,2 9 1 Kredit- und Versicherungswesen 93,0 1,0 Die Struktur des Kreditportfolios Treasury ist durch Investitionen im Investment-Grade-Bereich mit einem Anteil von rund 83 Prozent (Geschäftsjahr 2006: 81 Prozent) des Kreditvolumens geprägt, wobei der Finanzsektor dominiert. 1 Buchwerte zuzüglich offener Kreditlinien. 2 Beitrag zum Credit-Value-at-Risk 99 Prozent abzüglich des Beitrags zum erwarteten Verlust (Erwartungswert für den Verlust des Portfolios am Risikohorizont).

20 Die nachfolgende Tabelle zeigt die größten Positionen des Geld- und Kapitalmarktgeschäfts: Konzernlagebericht 20 Größte Positionen des Geld- und Kapitalmarktgeschäfts 3 Positionsnummer Rating 4 1 A2 (Aa1) Branchen 2 Aa2 Kredit- und Versicherungswesen 3 Aa2 (Aaa) Wertpapiere 5 Mio EUR OTC- Derivate 6 Depositen Summe Kredit- und Versicherungswesen 70,7 76,9 336,3 483,9 Kredit- und Versicherungswesen 4 A1 Kredit- und Versicherungswesen 5 A2 (Aaa) 6 A2 (Aaa) 7 A1 (Aaa) Kredit- und Versicherungswesen Kredit- und Versicherungswesen Kredit- und Versicherungswesen 8 Aa1 Gebietskörperschaft 84,2 0,3 102,0 186,6 185,0 0,9 -,- 185,9 182,9 -,- -,- 182,9 172,1 8,8 -,- 180,8 173,6 1,3 5,8 180,6 165,7 9,1 -,- 174,9 151,5 -,- -,- 151,5 9 A2 Kredit- und Versicherungswesen 95,8 1,5 -,- 97,4 10 Aaa Zentralregierungen 93,8 -,- -,- 93,8 Die Entwicklung der Risikovorsorge, das heißt das GuV-wirksame Bewertungsergebnis im Kundenkreditgeschäft der Sparkasse KölnBonn, hat sich auch im vergangenen Geschäftsjahr 2007 weiter entspannt. 100 % 80 % 60 % 40 % 20 % 0 % Abb.: Entwicklung der Risikovorsorge im Kreditgeschäft (Ausgangswert 2003 = 100 Prozent). Die Methoden zur Bildung der Risikovorsorge im Kundenkreditgeschäft sind organisatorisch durch Prozesse und Arbeitsanweisungen geregelt. Zur Früherkennung von Leistungsstörungen sind klar definierte Indikatoren auffällig gewordener Kreditnehmer hinterlegt. Unterstützt wird dieser Prozess durch ein automatisiertes Frühwarnsystem. Die Bearbeitung von Leistungsstörungen wird mit der erforderlichen Betreuungsintensität (Intensivbetreuung, Sanierung) durchgeführt. 3 Ohne Fonds, da kein Durchschauprinzip anwendbar. 4 In Klammern ist das Emittenten-Rating zur Zeit des Bestehens der Gewährträgerhaftung dargestellt. 5 Darin enthalten sind gedeckte und ungedeckte Wertpapiere. 6 Grundlage sind die Kreditäquivalente auf Basis der aktuellen Marktwerte zuzüglich Add-Ons.

21 Konzernlagebericht 21 Beteiligungsrisiken Als Beteiligungsrisiko wird das Risiko der Wertminderung von eingegangenen Beteiligungen, gewährten Gesellschafterdarlehen sowie der Inanspruchnahme aus bestehenden Haftungsverhältnissen zwischen der Sparkasse KölnBonn und dem jeweiligen Beteiligungsunternehmen definiert. Der methodische Zugang basiert auf einem Stellvertretermodell. Damit ordnet die Sparkasse die Beteiligungsrisiken der Kategorie des Marktpreisrisikos zu. Das Risikomodell basiert auf den historischen Daten der Stellvertreter der letzten 250 Handelstage. Innerhalb des Beteiligungsrisikos stellen die Immobilienrisiken eine eigene Unterkategorie dar. Die Beteiligungsrisiken bilden die originären unternehmerischen Risiken der Sparkasse KölnBonn ab und beanspruchen bei einem unterstellten Konfidenzniveau von 99 Prozent und einer Haltedauer von einem Jahr 422 Mio EUR (Geschäftsjahr 2006: 412 Mio EUR). Sie stellen damit die größte Risikokategorie innerhalb der Sparkasse Köln- Bonn dar. Die Risikosteuerung des Beteiligungsportfolios erfolgt im Rahmen der durch den Vorstand der Sparkasse Köln- Bonn beschlossenen Beteiligungsstrategie sowie im Rahmen von Verlust- und Risikolimiten für das Beteiligungsportfolio. Durchgeführt wird die Steuerung durch den Gesamtvorstand sowie über den Marktbereich Beteiligungen. Der Marktbereich Beteiligungen führt seine Aktivitäten im Rahmen eines Kreditentscheidungs- und Überwachungsprozesses auf Einzelbeteiligungsebene durch. Er bereitet dazu insbesondere die entscheidungsrelevanten Steuerungsaktivitäten der zuständigen Tochterunternehmen zur Entscheidung durch den Kompetenzträger auf. Beteiligungsentscheidungen trifft der Vorstand auf der Grundlage eines Zwei-Voten-Prozesses analog dem Kreditgeschäft. Das Beteiligungsrisikocontrolling wird von einem marktunabhängigen Bereich vorgenommen. Dieser quantifiziert die Beteiligungsrisiken auf Portfolioebene und liefert der Geschäftsleitung im Rahmen des integrierten Risikoberichtes vierteljährlich eine separate detaillierte Übersicht über die Risikoposition. Die Bewertung der Beteiligungen erfolgt ebenfalls in einem marktunabhängigen Bereich im Rahmen der Konzernsteuerung. In der Konzernsteuerung wird die Wertermittlung für die eigenständige Bewertung sowie für die Renditeberechnung der in die Portfolien strategisch und kreditersetzend aufgeteilten Beteiligungen vorgenommen. Die Beteiligungsrisiken stellen eine wesentliche Risikokategorie innerhalb der Sparkasse KölnBonn dar. Neben anderen Finanzbeteiligungen sind weitere wesentliche Risikotreiber die Risiken aus den Verbundbeteiligungen am Rheinischen Sparkassen- und Giroverband (RSGV) und aus der Erwerbsgesellschaft Deutscher Sparkassenund Giroverband ök (indirekte Beteiligung an der Landesbank Berlin Holding AG). Mit einem Anteil von 58 Prozent (Geschäftsjahr 2006: 33 Prozent) ist dies die bedeutendste Risikokategorie. In die Quantifizierung des Immobilienrisikos fließen die Engagements der Immobilienbranche ein, die im Wesentlichen von der Entwicklung des Gewerbeimmobilienmarktes in der Region Köln/Bonn abhängig sind. Diese finden sowohl in der Haltung eigener Immobilien, der Projektentwicklung, in der Beteiligung an Immobilienunternehmen sowie in Form der An- und Vermietung von Immobilien statt. Die Steuerung der Geschäftsaktivitäten, insbesondere das notwendige Projekt- und Bestandscontrolling, findet dabei in Tochtergesellschaften, die in den Konsolidierungskreis einbezogen sind, statt. Die genannten Geschäftstätigkeiten fließen in die Quantifizierung des Immobilienrisikos ein. Die methodischen Ansätze zur Bestimmung des Value at Risk aus Immobiliengeschäften wurden im Jahr 2007 weiterentwickelt beziehungsweise modifiziert. Für erkannte Vermietungsund Projektentwicklungsrisiken insbesondere unserer Tochterunternehmen haben wir die bestehende Vorjahresrückstellung im Konzernabschluss 2007 im Wesentlichen für die Entwicklung der "Rheinparkmetropole" erhöht, was zu einer deutlichen Reduktion des Immobilienrisikos im Vergleich zum Vorjahr geführt hat. Darüber hinaus bestehende Risiken werden intensiv überwacht. Mit einem Anteil von 21 Prozent (Geschäftsjahr 2006: 48 Prozent) am Beteiligungsrisiko stellt das Risiko aus Investitionen in der Immobilienbranche neben den Verbandsbeteiligungen eine wesentliche Unterkategorie dar. Marktpreisrisiken Mit Marktpreisrisiken werden die möglichen Gefahren bezeichnet, die durch Veränderungen von marktabhängigen Parametern wie Zinsen, Volatilitäten, Fremdwährungs- und Aktienkursen zu Verlusten führen können. Der Vorstand legt Marktpreisrisiko- und Verlustlimite für das Handels- und Anlagebuch auf der Basis des jeweils aktuellen Limitsystems fest. Zum Ende des Geschäftsjahres 2007 beanspruchten die Marktpreisrisiken der Sparkasse KölnBonn 86,8 Mio EUR (Vorjahr: 100,3 Mio EUR) bei einem unterstellten Konfidenzniveau von 99 Prozent und einer Haltedauer von 10 bis 60 Tagen. Marktpreisrisikolimite sind selbstverzehrend definiert, das heißt, eingetretene Barwertverluste reduzieren automatisch das Marktpreisrisikolimit um den Barwertverlust. Dadurch ist sichergestellt, dass bei auftretenden Barwertverlusten gegebenenfalls Risikopositionen eingeschränkt oder abgebaut werden müssen. Maßnahmen zur Steuerung des Zinsänderungsrisikos innerhalb des Anlagebuchs verantwortet der Finanz- und Dispositionsausschuss. Darüber hinaus trifft er Strukturvorgaben für das Geschäftsfeld Treasury, hier insbesondere das Aktiv-/Passivmanagement, sowie für die strategischen Anlagen der Sparkasse KölnBonn. Das operative Management der Marktpreisrisikoposition des Anlagebuchs obliegt dem Aktiv-/Passivmanagement im Rahmen der vom Finanz- und Dispositionsausschuss getroffenen Entscheidungen.

22 Konzernlagebericht 22 Nennenswerte offene Währungspositionen werden aufgrund des Geschäftsmodells der Sparkasse KölnBonn nicht unterhalten. Ergeben sich dennoch offene Positionen, werden diese kurzfristig geschlossen. Währungsrisiken stellen daher kein wesentliches Risiko für die Sparkasse KölnBonn dar. Für Aktienpreisrisiken gelten die gleichen Bedingungen, sodass diese ebenfalls kein wesentliches Risiko darstellen. Für die Zwecke des Risikocontrollings wird abweichend vom sonstigen Vorgehen für die Spezialfonds der Sparkasse KölnBonn die Risikorechnung auf Basis der vorgegebenen Benchmark durchgeführt. Die Bereiche Treasury (Handel), Abwicklung/Kontrolle, Rechnungswesen und Risikocontrolling sind organisatorisch und funktional getrennt. Das Risikocontrolling überwacht und berichtet die vom Gesamtvorstand beziehungsweise Überwachungsvorstand festgelegten Limite täglich. Grundlage für die Ermittlung der Risikopositionen sind die täglich zu Marktpreisen bewerteten Bestände. Darüber hinaus wird über das Ergebnis der Geschäftstätigkeit berichtet. Marktpreisrisiken werden auf Basis eines für aufsichtsrechtliche Zwecke zugelassenen internen Modells täglich identifiziert und gemessen. Methodisch erfolgt die Messung des Marktpreisrisikos als Value at Risk mittels eines Varianz-Kovarianz-Ansatzes. Zinsänderungsrisiken stellen eine wesentliche Unterkategorie der Marktpreisrisiken dar. Risiken aus Volatilitätsänderungen sind hingegen von untergeordneter Bedeutung. Verlustrisiken werden auch unter der Annahme extremer Marktentwicklungen (Crash-Szenarien) täglich untersucht. Zur Deckung wird ein Crash-Risikolimit bereitgestellt. Die Stresstests sind instrumentspezifisch ausgelegt, das heißt, es existieren unterschiedliche Szenarien für Aktien, Währungen und Zinsen. Im Zinsbereich werden neben Parallelverschiebungen der Zinsstrukturkurve ebenfalls Drehungen, Inversionen und Spread- Veränderungen betrachtet. Die angemessene Beurteilung der Marktpreisrisiken erfordert eine dem Umfang, der Komplexität und dem Risikogehalt entsprechende kontinuierliche Verfeinerung und Weiterentwicklung der Systeme und Methoden. Dies stellt eine der zentralen Tätigkeiten des Risikocontrollings der Sparkasse KölnBonn dar. Die Modellierung des Zinsrisikos basiert auf einem Varianz-Kovarianz-Ansatz in Delta-Gamma-Näherung. Eingangsdaten sind Volatilitäten und Korrelationen eines anerkannten externen Datenanbieters sowie Positionsdaten (Sensitivitäten) der Sparkasse KölnBonn. Die wichtigste Prämisse ist eine endliche Anzahl von Risikofaktoren, die einem Markow-Prozess folgen. Optionen fließen über ihr Gamma in die Value-at-Risk-Schätzung ein. Das allgemeine Marktpreisrisiko, das aus dem Zinsrisiko und dem Liquiditäts-Spread-Risiko besteht, wird mit dem Credit-Spread-Risiko aggregiert. Hierbei wird Unkorreliertheit zwischen beiden Risikoarten angenommen. Operationelle Risiken Das operationelle Risiko ist die Gefahr von Schäden, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Mitarbeitern, der internen Infrastruktur oder infolge externer Einflüsse eintreten. Diese Definition umfasst ebenfalls die Rechtsrisiken. Durch das bewusste Eingehen von Adressenausfall-, Marktpreisund Zinsänderungsrisiken generiert die Sparkasse KölnBonn wesentliche bankgeschäftliche Erträge. Im Gegensatz dazu treten operationelle Risiken im Rahmen der Abwicklung ihrer Geschäftstätigkeit auf. Die Identifikation von operationellen Risiken beruht im Wesentlichen auf der ex-post Betrachtung eingetretener Schadensfälle im Rahmen einer Schadensfalldatenbank, der ex-ante Betrachtung möglicher Schadensszenarien und der Teilnahme am Datenpooling des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. Instrumente im Rahmen der Strategie zur Vermeidung beziehungsweise Abwälzung von operationellen Risiken bestehen unter anderem aus einem IT-Notfallkonzept, der Optimierung der Geschäftsprozesse und dem Abschluss von Versicherungen. Durch den vierteljährlich erstellten integrierten Risikobericht wird der Vorstand über operationelle Risiken informiert. Die Steuerung der operationellen Risiken obliegt dem Ausschuss Operationelles Risiko. Geschäftsrisiken Als wesentliches Geschäftsrisiko hat die Sparkasse KölnBonn das Absatzrisiko identifiziert, welches sie als mögliche Verluste aufgrund von unerwarteten Nachfrageänderungen in den Kundengeschäftsfeldern definiert. Auf Basis eines Ertrags-/Kosten-Volatilitätsmodells werden die Geschäftsrisiken in den Kundengeschäftsfeldern als Value-at-Risk abgeschätzt. Sie bilden einen Teil des ökonomischen Risikokapitals, das seine Berücksichtigung in der Gesamtbankrisikosteuerung, das heißt im Rahmen der Risikotragfähigkeitsanalyse, findet. Extreme Marktbewegungen werden über Szenariomodelle analysiert.

23 Konzernlagebericht 23 Liquiditätsrisiken Beim Liquiditätsrisiko unterscheidet die Sparkasse KölnBonn zwischen dem Liquiditätsrisiko im engeren Sinne (Zahlungsunfähigkeitsrisiko), dem Abrufrisiko, dem Liquiditätsrisiko aus Leistungsstörungen, dem Marktliquiditätsrisiko und dem Refinanzierungsrisiko. Die Sparkasse KölnBonn führt neben der Betrachtung angemessener Verhältniskennzahlen (Liquiditätsverordnung) adäquate Szenarioanalysen durch. Die Liquiditätsrisikomessung erfolgt auf Basis einer Liquiditätsablaufbilanz. Die Methoden zur Erstellung der Liquiditätsablaufbilanz und zur Modellierung der Cashflows sind konservativ. Die Risikomessung wird durch Stressszenario-Betrachtungen ergänzt. Aus der Analyse der Stresstestergebnisse werden szenariospezifische Maßnahmen bis hin zur Auslösung des Notfallplans abgeleitet. Das Zahlungsunfähigkeitsrisiko wird künftig durch Limite auf Basis der Liquiditätsablaufbilanz begrenzt. Jedem Laufzeitband der Liquiditätsablaufbilanz wird ein Limit zugeordnet, bis zu dessen Höhe aggregierte Zahlungsansprüche an die Sparkasse begrenzt sind. Die Höhe der Limite wird aus folgenden Größen abgeleitet: Refinanzierungsmöglichkeiten, Basisliquidität (autonome Liquiditätsquellen der Sparkasse, ohne Refinanzierungsmöglichkeiten am Kapitalmarkt in Anspruch nehmen zu müssen). Die Steuerung erfolgt im Wesentlichen über die Strukturierung der Passivseite durch eine abgestimmte Refinanzierungsplanung auf Grundlage der Liquiditätsablaufbilanz, der maximalen Refinanzierungsmöglichkeiten sowie der mit den geplanten Aktivitäten in den Geschäftsfeldern abgestimmten Vertriebspläne (Aktiv- und Passivgeschäfte). Die Steuerung wird fortlaufend überwacht und gegebenenfalls angepasst. Die bankaufsichtliche Liquiditätskennzahl der Sparkasse KölnBonn gemäß Liquiditätsverordnung lag zum Jahresende mit 2,4 deutlich über dem Mindestwert von 1,0. Auch die darüber hinaus für weitere Beobachtungszeiträume zu berechnenden Kennzahlen, für die keine Mindestwerte vorgegeben sind, deuten nicht auf zu erwartende Liquiditätsengpässe hin. Liquiditätskennzahl gemäß Liquiditätsverordnung Liquiditätskennziffer 2,5 1,9 2,6 2,0 2,4 Beobachtungskennzahlen nach Restlaufzeiten per täglich fällig bis 1 Monat über 1 Monat bis 3 Monate Laufzeitband 1 Laufzeitband 2 Beobachtungskennzahl 2,4 4,2 Sicherungsgeschäfte Die Sparkasse KölnBonn steuert die Einhaltung der Risikolimite, insbesondere für Marktrisikopositionen, auch durch derivative Finanzinstrumente. Diese werden im handelsrechtlichen Einzelabschluss mit den Grundgeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Für IFRS wendet die Sparkasse KölnBonn kein Hedge Accounting an. Aus der gemäß IAS 39 vorgeschriebenen Fair-Value-Bewertung aller Derivate entsteht, da die gesicherten Geschäfte in der Regel mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, ein Accounting Mismatch. Um das Accounting Mismatch zu verringern, hat die Sparkasse KölnBonn von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, einen Teil der gesicherten Geschäfte freiwillig zum Fair Value zu bewerten. Zu Einzelheiten hinsichtlich der Nutzung der Fair-Value-Option wird auf die Notesangabe [11] g) verwiesen.

24 Konzernlagebericht 24 D. Ausblick Die nachfolgenden Einschätzungen haben Prognosecharakter. Daher können die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse wesentlich von den zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzernlageberichtes getroffenen Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen. Für das Jahr 2008 sind die Voraussetzungen für eine Fortsetzung des Aufschwungs weiterhin günstig, wenngleich sich die Wachstumsdynamik verringern sollte. Die Investitionstätigkeit dürfte im ersten Halbjahr geringer ausfallen, da die Veränderung der Abschreibungsgesetze zu Vorzieheffekten im Jahr 2007 führte. Die realen Konsumausgaben könnten zwar durch eine zunächst leicht steigende Inflationsrate gebremst werden, dennoch sollte die Erholung des Arbeitsmarktes für eine Belebung sorgen. Der Außenhandel dürfte dagegen aufgrund der sich abkühlenden Weltkonjunktur gebremst werden. Risiken birgt zudem die Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar, wodurch die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen auf den Weltmärkten verschlechtert wird. Ausgehend von diesem Szenario erwarten wir in 2008 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 1,9 Prozent. Die Inflationsrate dürfte im ersten Halbjahr 2008 auf jetzigem Niveau verharren und dann langsam wieder sinken. Insgesamt dürften sich die gestiegenen Ölpreise auch auf die Preise anderer Energieträger auswirken. Angesichts der aktuellen Tarifforderungen erwarten wir höhere Lohnabschlüsse und dadurch steigende Lohnstückkosten, was zu Preiserhöhungen führen würde. Auch bei den Nahrungsmitteln ist zunächst mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen. Andererseits wird sich die Erhöhung der Mehrwertsteuer nicht mehr auswirken. Wir erwarten, dass die Inflationsrate 2008 im Jahresdurchschnitt bei 2,2 Prozent liegen wird. Die Aufwärtsrisiken für die Preisstabilität dürften auch 2008 die Entscheidungen der Europäischen Zentralbank hinsichtlich des Leitzinses maßgeblich bestimmen. Dem gegenüber stehen jedoch die gestiegenen Abwärtsrisiken des Wirtschaftswachstums aufgrund der aktuellen Finanzmarktkrise. In der Prognose unseres Zinsüberschusses erwarten wir für 2008 eine gleichbleibend flache Zinsstrukturkurve mit leichter Inversion in den kurzen Laufzeitbändern. Der Aufschwung in der Bauwirtschaft dürfte sich 2008 trotz zunehmender gesamtwirtschaftlicher Risiken solide fortsetzen. Als Wachstumsmotor könnte sich der Wirtschaftsbau erweisen, der zu Jahresbeginn eine gute Auftragslage und eine steigende Anzahl an Baugenehmigungen aufwies. Nachdem in den Jahren zuvor die Nachfrage insbesondere durch das verarbeitende Gewerbe mit seinem Bedarf an Produktionshallen bestimmt war, dürfte 2008 die Nachfrage nach Bürogebäuden an Bedeutung gewinnen. Die Baumaßnahmen der öffentlichen Hand sollten aufgrund der positiven Entwicklung der Kommunalhaushalte weiterhin zunehmen. Zudem könnten von verschiedenen großflächigen Entwicklungsmaßnahmen, die in mehreren Städten derzeit geplant und umgesetzt werden, kräftige Investitionsimpulse ausgehen. Der Wohnungsbau, der im Jahr 2007 eine Nachfragelücke aufwies, dürfte sich im Verlauf des Jahres 2008 auf einem niedrigen Niveau stabilisieren. Vor diesem Hintergrund geht die Sparkasse KölnBonn hinsichtlich ihrer Geschäftsentwicklung und der Ergebnissituation des Konzerns verhalten optimistisch in das neue Geschäftsjahr. Für das Geschäftsjahr 2008 erwartet die Sparkasse insgesamt eine Verbesserung der Ertragslage. Im zinsabhängigen Geschäft, als weiterhin bedeutendster Ertragsquelle der Sparkasse KölnBonn, gehen wir von einem leicht steigenden Zinsüberschuss durch eine Belebung vor allem des Kundenkreditgeschäftes aus. Wesentliche Bedeutung messen wir einer Steigerung des Ergebnisbeitrages aus dem Provisionsgeschäft bei. Chancen hierzu sehen wir insbesondere im Wertpapier- und im Verbundgeschäft. Der Gesamtaufwand ist über dem Vorjahresniveau geplant, weil wir insbesondere bei den Personalaufwendungen Belastungen aus dem Tarifabschluss im öffentlichen Dienst für das Jahr 2008 erwarten. Das geplante Ergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit erwarten wir somit über dem Ergebnis des Geschäftsjahres Bei einer Fortsetzung des positiven konjunkturellen Kurses und einem anhaltend niedrigen Zinsniveau dürften die Bewertungsnotwendigkeiten im Kreditgeschäft ein vergleichsweise niedriges Niveau erreichen. Ein eventueller Impairment-Bedarf bei den Wertpapieren ist abhängig von der weiteren Entwicklung der Credit Spreads. Bei anhaltender Illiquidität von Wertpapiermärkten ist von weiteren Belastungen auszugehen. Obwohl für das Projekt "Rheinparkmetropole" eine Verbindlichkeit mit größter Sorgfalt eingebucht wurde, bestehen nicht unerhebliche Rechts- und vor dem Hintergrund der nicht abgeschlossenen Planungs- und Bauphase auch Kostenrisiken, die bei einem nicht erwartungsgemäßen Projektverlauf zu weiteren Belastungen führen können.

25 Konzernlagebericht 25 Insgesamt geht die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn unter den geschilderten Rahmenbedingungen von einer positiven Entwicklung beim Konzernjahresüberschuss und von einer weiteren Dotierung des bilanziellen Konzerneigenkapitals aus. Hinsichtlich möglicher weiterer Belastungen aus Unterstützungsmaßnahmen für die Westdeutsche Landesbank AG gibt es aktuell keine Erkenntnisse. Da ihre Beteiligung indirekt über den Rheinischen Sparkassen- und Giroverband (RSGV) gehalten wird, sind mögliche weitere Verpflichtungen zur Unterstützung der Westdeutschen Landesbank AG abhängig von den Restrukturierungs- und Sanierungsüberlegungen auf Seiten des Verbandes. Die Sparkasse KölnBonn begrüßt deutlich die im Rahmen der Restrukturierungs- und Sanierungsüberlegungen angedachte Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Westdeutschen Landesbank AG und unterstützt die Pläne zur Restrukturierung und Konsolidierung der Landesbanken. Bezogen auf alle Kundensegmente erwartet die Sparkasse KölnBonn insbesondere durch die Steigerung des Zins- und Provisonsüberschusses bei gleichbleibenden sowie um Sondereffekte bereinigten Verwaltungsaufwendungen eine stabile Ertragslage aus der normalen Geschäftstätigkeit. Bei einer weiteren Entspannung bei der Dotierung der Risikovorsorge im Kreditgeschäft werden sich die Kundensegmente im Zinsüberschuss nach Risikovorsorge verbessern. Innerhalb der nächsten zwei Jahre erwarten wir bei einer Stabilisierung des Finanzmarktumfeldes eine deutliche Ergebnisverbesserung, die sich in einer Entlastung der Cost-Income-Ratio sowie einem deutlich verbesserten Ergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit widerspiegeln soll. Hierzu werden im Rahmen eines Wachstumsund Ertragsverbesserungsprogramms für die einzelnen Geschäftsbereiche detaillierte Maßnahmen im laufenden Geschäftsjahr erarbeitet mit dem erklärten Ziel, mit der Umsetzung das operative Ergebnis aus dem Kundengeschäft Jahr für Jahr weiter zu steigern. Die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn überprüft die Verwirklichung dieser Ziele und den Einfluss veränderter ökonomischer Umfeldbedingungen im Rahmen regelmäßiger Szenariorechnungen. Köln, den 14. Mai 2008 Sparkasse KölnBonn Der Vorstand Binkowska Dr. Gröschel Dr. Riedel Rindermann Dr. Schmalzl Voigt

26 26 Konzernabschluss IFRS zum 31. Dezember 2007 der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn Land Nordrhein-Westfalen Regierungsbezirk Köln

27 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom bis 27 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 Notes EUR Zinserträge [36] , Zinsaufwendungen [36] , Zinsüberschuss vor Risikovorsorge , Risikovorsorge [11, 16, 37] , Zinsüberschuss nach Risikovorsorge , Provisionserträge [38] , Provisionsaufwendungen [38] , Provisionsüberschuss , Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten [39] , Finanzanlageergebnis [40] , Ergebnis aus assoziierten Unternehmen [41] , Allgemeine Verwaltungsaufwendungen [42] , Sonstige betriebliche Erträge [43] , Sonstige betriebliche Aufwendungen [44] , Ergebnis aus Discontinued Operations -, Steueraufwand [32, 45] , Konzernjahresfehlbetrag/-überschuss , Minderheitenanteil am Konzernergebnis ,85 - Konzernjahresfehlbetrag/-überschuss nach Minderheitenanteilen , Veränderung Gewinnrücklagen -,-- - Konzernbilanzverlust/-gewinn ,

28 Konzernbilanz zum 31. Dezember Konzernbilanz zum 31. Dezember 2007 Aktiva Notes Berichtsjahr EUR Vorjahr 1. Barreserve [50] , Forderungen an Kreditinstitute [15, 51, 87] , Forderungen an Kunden [15, 52, 87] , Risikovorsorge [11, 16, 53] , Sicherungsderivate -, Handelsaktiva [17, 54] , Langfristige, zum Verkauf stehende Vermögenswerte [18, 55] ,68-8. Finanzanlagen [19, 56] , Anteile an assoziierten Unternehmen [20, 41, 57] , Sachanlagen [21, 58] , Investment Properties [22, 59] , Immaterielle Vermögenswerte [23, 60] , Steueransprüche aus laufenden Steuern [32, 61] , Steueransprüche aus latenten Steuern [32, 62] , Sonstige Aktiva [63] , Summe der Aktiva , Passiva Notes Berichtsjahr EUR Vorjahr 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten [26, 64, 87] , Verbindlichkeiten gegenüber Kunden [26, 65, 87] , Handelspassiva [27, 66] , Verbriefte Verbindlichkeiten [26, 67] , Sicherungsderivate -, Rückstellungen [28, 29, 68] , Steuerverpflichtungen aus laufenden Steuern [32, 69] , Steuerverpflichtungen aus latenten Steuern [32, 70] -, Nachrangkapital [31, 71] , Sonstige Passiva [72] , Eigenkapital [34, 35, 73, 85] , a) Gewinnrücklagen [34, 35] , b) Rücklage für allgemeine Bankrisiken [34, 35] , c) Neubewertungsrücklage [11, 34, 35] , d) Anteile im Fremdbesitz [7, 34, 35] ,67 - e) Bilanzverlust/-gewinn , Summe der Passiva ,

29 Eigenkapitalveränderungsrechnung 29 Eigenkapitalveränderungsrechnung Mio EUR Rücklage für allgemeine Bankrisiken Gewinnrücklagen Neubewertungsrücklage Konzernbilanzgewinn Eigenkapital vor Fremdanteilen Anteile im Fremdbesitz Gesamtes Eigenkapital Bestand zum ,1 30,0 54,8 11, ,1-17, ,9 Ausschüttungen -,- -,- -,- -,- -,- -,- -,- Zuführung aus dem Konzernbilanzgewinn Vorjahr Entnahmen aus den Gewinnrücklagen Veränderung der Neubewertungsrücklage (a) Marktbewertung von Finanzinstrumenten 11,2 -,- -,- -11,2 -,- -,- -,- -,- -,- -,- -,- -,- -,- -,- -,- -,- 62,1 -,- 62,1 -,- 62,1 (b) Übertragung in die GuV -,- -,- -11,8 -,- -11,8 -,- -11,8 (c) Währungsumrechnung von nicht monetären Finanzinstrumenten (d) erfolgsneutrale Equity-Fortschreibung von assoziierten Unternehmen (e) erfolgsneutrale latente Steuern Konzernjahresüberschuss/ - fehlbetrag Änderungen des Konsolidierungskreises und konsolidierungsbedingte Anpassungen -,- -,- -7,5 -,- -7,5 -,- -7,5 -,- -,- -,- -,- -,- -,- -,- -,- -,- 5,8 -,- 5,8 -,- 5,8 -,- -,- -,- 10,1 10,1 -,- 10,1-19,7 -,- -,- -,- -19,7 17,2-2,5 Bestand zum 1.235,6 30,0 103,4 10, ,1 -, ,1 Ausschüttungen -,- -,- -,- -,- -,- -,- -,- Zuführung aus dem Konzernbilanzgewinn Vorjahr Entnahmen aus den Gewinnrücklagen Veränderung der Neubewertungsrücklage (a) Marktbewertung von Finanzinstrumenten 10,1 -,- -,- -10,1 -,- -,- -,- -,- -,- -,- -,- -,- -,- -,- -,- -,- 17,7 -,- 17,7 -,- 17,7 (b) Übertragung in die GuV -,- -,- -7,5 -,- -7,5 -,- -7,5 (c) Währungsumrechnung von nicht monetären Finanzinstrumenten (d) erfolgsneutrale Equity-Fortschreibung von assoziierten Unternehmen (e) erfolgsneutrale latente Steuern Konzernjahresfehlbetrag/ -überschuss Änderungen des Konsolidierungskreises und konsolidierungsbedingte Anpassungen -,- -,- -15,7 -,- -15,7 -,- -15,7 -,- -,- 8,5 -,- 8,5 -,- 8,5 -,- -,- -9,1 -,- -9,1 -,- -9,1 -,- -,- -,- -169,8-169,8 0,1-169,7-1,1 -,- -,- -,- -1,1 -,- -1,1 Bestand zum 1.244,6 30,0 97,3-169, ,1 0, ,2

30 Kapitalflussrechnung 30 Kapitalflussrechnung Konzernjahresfehlbetrag/-überschuss (einschließlich der Minderheitenanteile am Konzernergebnis) Im Jahresüberschuss enthaltene zahlungsunwirksame Posten und Überleitung auf den Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit Abschreibungen, Wertberichtigungen und Zuschreibungen auf Forderungen, Sach- und Finanzanlagen, immaterielle Vermögenswerte und Investment Properties sowie Zuführungen zu Rückstellungen im außerbilanziellen Kreditgeschäft Veränderung der Pensions- und sonstigen Rückstellungen Veränderung anderer zahlungsunwirksamer Posten Erfolge aus der Veräußerung von Anlagevermögen Sonstige Anpassungen (Saldo) Veränderung des Vermögens und der Verbindlichkeiten aus operativer Geschäftstätigkeit nach Korrektur um zahlungsunwirksame Bestandteile Forderungen an Kreditinstitute Forderungen an Kunden Handelsaktiva Sonstige Aktiva aus operativer Geschäftstätigkeit Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Verbrieften Verbindlichkeiten Handelspassiva Sonstige Passiva aus operativer Geschäftstätigkeit Zinsen-, Dividenden- und Steuerzahlungen Gezahlte Zinsen Erhaltene Zinsen Erhaltene Dividenden*) Ertragsteuerzahlungen/-erstattungen Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit Einzahlungen aus der Veräußerung von Finanzanlagen Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlagen, Investment Properties und immateriellen Vermögenswerten Auszahlungen für den Erwerb von Finanzanlagen Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen, Investment Properties und immateriellen Vermögenswerten Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten Auszahlungen für den Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten Cashflow aus der Investitionstätigkeit Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen - - Einzahlungen aus der Emission von Nachrangkapital Auszahlungen aus der Rückzahlung von Nachrangkapital Sonstige Auszahlungen - - Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit *) einschließlich Ausschüttungen von assoziierten Unternehmen.

31 Kapitalflussrechnung Finanzmittelfonds am Ende des letzten Geschäftsjahres Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit Cashflow aus der Investitionstätigkeit Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit Effekte aus Wechselkurs- und Bewertungsänderungen - - Finanzmittelfonds am Ende der Periode Im Rahmen der Kapitalflussrechnung wird der Finanzmittelfonds der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn zu Beginn des Geschäftsjahres durch die Abbildung der Zahlungsströme (Cashflows) aus der operativen Geschäftstätigkeit, der Investitionstätigkeit sowie der Finanzierungstätigkeit auf den am Ende des Geschäftsjahres zur Verfügung stehenden Finanzmittelfonds übergeleitet. Dieser entspricht der Bilanzposition "Barreserve" (vergleiche Note [50]). Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit wird nach der indirekten Methode bestimmt. Danach wird der Konzernjahresüberschuss um alle nicht zahlungswirksamen Erträge und Aufwendungen bereinigt. Zahlungswirksame Zins- und Dividenden- sowie Steuerzahlungen werden nach IAS 7 gesondert ausgewiesen. Demnach wird der Jahresüberschuss zunächst in der Position "Sonstige Anpassungen" um das Zinsergebnis sowie erfolgswirksam erfasste Steuern bereinigt. Im Cashflow aus Investitionstätigkeit werden Ein- und Auszahlungen aus Positionen dargestellt, deren Zweck im Allgemeinen in einer langfristigen Investition beziehungsweise Nutzung begründet ist. Hierunter fallen z.b. Investments in Wertpapiere, die nicht den Handelsaktivitäten der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn zuzuordnen sind, oder aber Investitionen in Grundstücke und Gebäude. Unter dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit werden Eigenkapitalveränderungen aus der Bereitstellung beziehungsweise Rückzahlung von nachrangigen Verbindlichkeiten, die aufsichtsrechtlich dem haftenden Eigenkapital zuzurechnen sind, gezeigt. Die Erstellung der Kapitalflussrechnung erfolgte gemäß den Vorschriften für Unternehmen nach IAS 1.7 in Verbindung mit IAS 7.1. Ausnahmevorschriften für Kreditinstitute bestehen nach IAS 7.3 nicht. Auswirkungen aus der Umstellung auf die internationale Rechnungslegung auf die Höhe der erzielbaren Cashflows ergeben sich nicht. Unterschiede im Ausweis der Zahlungsströme ergeben sich bei den Wertpapieren der sogenannten Liquiditätsreserve, die anders als nach bisheriger Rechnungslegung nicht als Cashflows aus operativer Geschäftstätigkeit, sondern als Cashflows aus Investitionstätigkeit gezeigt werden. Damit geht nach HGB die Darstellung nach der indirekten Methode einher. Im Geschäftsjahr 2006 wurde aus diesen Investments ein Zahlungsmittelabfluss von netto generiert. Nach IFRS ist dieser Cashflow dem Cashflow aus Investitionstätigkeit zuzurechnen. Für Kreditinstitute ist die Aussagefähigkeit der Kapitalflussrechnung als gering anzusehen, da sie keinen Aufschluss über die tatsächliche Liquiditätssituation ermöglicht. Die Kapitalflussrechnung ersetzt für die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn weder die Liquiditäts- beziehungsweise Finanzplanung noch wird sie als Steuerungsinstrument eingesetzt.

32 Notes zum Konzernabschluss Notes (Anhang) zum Konzernabschluss 2007 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden...36 [1] Allgemeine Angaben zur Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn...36 [2] Grundlagen der Rechnungslegung...36 [3] Entsprechenserklärung mit den International Financial Reporting Standards...37 [4] Erläuterungen zur Erstanwendung der IFRS...37 [5] Angewandte International Financial Reporting Standards...39 [6] Angaben zur Art und zum Ausmaß von Risiken aus Finanzinstrumenten...39 [7] Konsolidierungsgrundsätze...40 [8] Konsolidierungskreis...40 [9] Erstmalige Einbeziehung in den Konzernabschluss (Unternehmenszusammenschlüsse)...42 [10] Rechnungslegungsannahmen und Schätzungen...43 [11] Angaben zur Bilanzierung und Bewertung von Finanzinstrumenten...44 a) Kategorisierung...44 b) Erläuterungen der Bewertungsmaßstäbe...46 c) Risikovorsorge für finanzielle Vermögenswerte der Kategorie LAR...47 d) Eingebettete Derivate (Embedded Derivatives)...48 e) Zeitpunkt des erstmaligen Ansatzes von Finanzinstrumenten...49 f) Hedge Accounting...49 g) Angaben zur Anwendung der Fair-Value-Option...49 [12] Ertragsrealisierung...50 [13] Währungsumrechnung...50 [14] Saldierung...50 [15] Forderungen an Kreditinstitute und Kunden...50 [16] Risikovorsorge...51 [17] Handelsaktiva...51 [18] Langfristige, zum Verkauf stehende Vermögenswerte...51 [19] Finanzanlagen...51 [20] Anteile an assoziierten Unternehmen...52 [21] Sachanlagen...52 [22] Investment Properties...53 [23] Immaterielle Vermögenswerte...53 [24] Leasinggeschäfte...54 [25] Fremdkapitalkosten...54 [26] Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden sowie verbriefte Verbindlichkeiten...55 [27] Handelspassiva...55

33 Notes zum Konzernabschluss [28] Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen...55 a) Unmittelbare Verpflichtungen aus Pensionszusagen...55 b) Mittelbare Verpflichtungen aus Pensionszusagen...56 [29] Sonstige Rückstellungen...57 [30] Finanzgarantien (Financial Guarantee Contracts)...58 [31] Nachrangkapital...58 [32] Laufende und latente Steuern...58 Überleitungsrechnungen und Erläuterungen zur IFRS-Erstanwendung...59 [33] Ergebnisüberleitungsrechnung für das Geschäftsjahr [34] Eigenkapitalüberleitungsrechnung zum 01. Januar [35] Eigenkapitalüberleitungsrechnung zum 31. Dezember Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung...64 [36] Zinsüberschuss vor Risikovorsorge...64 [37] Risikovorsorge...65 [38] Provisionsüberschuss...66 [39] Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten...66 [40] Finanzanlageergebnis...68 [41] Ergebnis aus assoziierten Unternehmen...68 [42] Allgemeine Verwaltungsaufwendungen...69 [43] Sonstige betriebliche Erträge...70 [44] Sonstige betriebliche Aufwendungen...70 [45] Steueraufwand...71 Segmentberichterstattung...72 [46] Erläuterungen zur Segmentberichterstattung...72 [47] Ermittlung der Segmentergebnisse...74 [48] Segmentdarstellung...75 [49] Überleitung und Konsolidierung...76 Erläuterungen zur Konzernbilanz - Aktiva...79 [50] Barreserve...79 [51] Forderungen an Kreditinstitute...79 [52] Forderungen an Kunden...80 [53] Risikovorsorge...81

34 Notes zum Konzernabschluss [54] Handelsaktiva...83 [55] Langfristige, zum Verkauf stehende Vermögenswerte...83 [56] Finanzanlagen...84 [57] Anteile an assoziierten Unternehmen...85 [58] Sachanlagen...85 [59] Investment Properties...87 [60] Immaterielle Vermögenswerte...88 [61] Steueransprüche aus laufenden Steuern...89 [62] Steueransprüche aus latenten Steuern...90 [63] Sonstige Aktiva...90 Erläuterungen zur Konzernbilanz Passiva...91 [64] Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten...91 [65] Verbindlichkeiten gegenüber Kunden...92 [66] Handelspassiva...92 [67] Verbriefte Verbindlichkeiten...93 [68] Rückstellungen...93 [69] Steuerverpflichtungen aus laufenden Steuern...97 [70] Steuerverpflichtungen aus latenten Steuern...97 [71] Nachrangkapital...97 [72] Sonstige Passiva...98 [73] Eigenkapital...98 Sonstige Angaben...99 [74] Quantitative Angaben zum Risikomanagement...99 [75] Nettoergebnis je Bewertungskategorie nach IAS [76] Beizulegender Zeitwert (Fair Value) der Finanzinstrumente [77] Überleitungsrechnung nach IFRS [78] Restlaufzeitengliederung für finanzielle Verpflichtungen [79] Angaben zu finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten der Bewertungskategorie Fair-Value-Option [80] Eventualforderungen, Eventualschulden und andere Verpflichtungen [81] Leasingverhältnisse [82] Wertpapierpensionsgeschäfte [83] Wertpapierleihegeschäfte [84] Als Sicherheit übertragene Vermögenswerte [85] Eigenkapitalmanagement [86] Risikopositionen und Kennziffern nach der Solvabilitätsverordnung...113

35 Notes zum Konzernabschluss [87] Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen [88] Beziehungen zu nahe stehenden Personen [89] Angaben gemäß Pfandbriefgesetz [90] Durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer [91] Abschlussprüferhonorare [92] Anteilsbesitz [93] Patronatserklärungen [94] Organmitglieder...121

36 Notes zum Konzernabschluss Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden [1] Allgemeine Angaben zur Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn Die Sparkasse KölnBonn, als Muttergesellschaft des Konzerns Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn, ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in der Hahnenstraße 57, Köln, Bundesrepublik Deutschland. Sie unterhält Geschäftsstellen, VermögensCenter, ImmobilienCenter und FirmenCenter innerhalb der Stadtgebiete der Städte Köln und Bonn. Träger der Sparkasse KölnBonn ist der "Zweckverband Sparkasse KölnBonn", dessen Mitglieder die Stadt Köln und die Bundesstadt Bonn sind. Die Sparkasse KölnBonn ist im HRA 7961 des Amtsgerichts Köln eingetragen. Ihr Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Als Universalkreditinstitut betreibt die Sparkasse KölnBonn umfassende Bankgeschäfte nach 1 des Gesetzes über das Kreditwesen (KWG). In diesem Zusammenhang bietet sie Finanzdienstleistungen an, die im Wesentlichen bilanzwirksame Ausleihungen und Einlagen, aber auch sonstige Dienstleistungen umfassen. Eingebunden in die S-Finanzgruppe bietet sie Bauspar- und Investmentprodukte wie auch Leasingfinanzierungen an. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Muttergesellschaft Sparkasse KölnBonn liegt bei den Bankgeschäften gemäß 1 Abs. 1 Satz 2 KWG. Zu ihren Geschäftspartnern zählen im Wesentlichen Kunden in der Wirtschaftsregion Köln/Bonn. Darüber hinaus sind bestimmte in den Konsolidierungskreis einzubeziehende Konzerngesellschaften noch in den Bereichen Kapitalbeteiligungen und Immobiliengeschäft tätig. Der Konsolidierungskreis ist ersichtlich aus den Angaben in Note [8]. Die Muttergesellschaft Sparkasse KölnBonn emittiert börsennotierte Schuldverschreibungen am Kapitalmarkt und betreibt deren Marktpflege. Sie handelt mit Finanzinstrumenten im Wesentlichen zur Absicherung von Kundengeschäften sowie zur Erzielung eines kurzfristigen Eigenhandelserfolges. [2] Grundlagen der Rechnungslegung Neben der Gewinn- und Verlustrechnung, der Bilanz und der Kapitalflussrechnung umfasst der Konzernabschluss der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn die Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie die Notes. Darüber hinaus erstellt sie als kapitalmarktorientiertes Unternehmen eine Segmentberichterstattung nach IFRS 8. Die Segmentberichterstattung erfolgt innerhalb der Notesangaben in den Notes [46] bis [49]. Gemäß 315a HGB wird der Konzernabschluss ergänzt um den Lagebericht des Vorstands nach 315 HGB. Die Bilanzierung und Bewertung folgt der Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern). Erträge und Aufwendungen werden in der Periode erfasst und ausgewiesen, der sie wirtschaftlich zuzurechnen sind, und zeitanteilig abgegrenzt. Aus dieser periodengerechten Abgrenzung resultierende anteilige Zinsen für Finanzinstrumente werden zusammen mit der Hauptforderung beziehungsweise Hauptverbindlichkeit gezeigt. Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Entsprechend 325 HGB in Verbindung mit 328 HGB wird der Konzernabschluss beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers (www.ebundesanzeiger.de) veröffentlicht. Der Konzernabschluss wurde vom Vorstand am aufgestellt. Bei der Berichtswährung handelt es sich um Angaben in Euro. Alle Beträge werden, sofern nicht besonders darauf hingewiesen wird, in Tausend Euro () angegeben, dabei erfolgen notwendige Rundungen nach der kaufmännischen Methode.

37 Notes zum Konzernabschluss [3] Entsprechenserklärung mit den International Financial Reporting Standards Die Erstellung des Konzernabschlusses der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn für das Geschäftsjahr 2007 erfolgt auf der Grundlage von 315a HGB in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten und veröffentlichten International Financial Reporting Standards (IFRS) beziehungsweise International Accounting Standards (IAS), wie sie von der Europäischen Union (EU) übernommen wurden. Ergänzend wurden die von der EU übernommenen Auslegungen durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) sowie des Standing Interpretations Committee (SIC) beachtet. Ferner wurden weitere handelsrechtliche Vorschriften gemäß 315a Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB) berücksichtigt. Für den Fall, dass die vom IASB bereits verabschiedeten, aber von der EU noch nicht übernommenen Änderungen von IAS beziehungsweise IFRS (IAS 1, 23, 27 beziehungsweise IFRS 3) zukünftig anzuwenden sind, erwartet die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn daraus keine wesentlichen Auswirkungen auf die Finanz-, Vermögensund Ertragslage des Konzerns. Eine Übersicht über die angewandten IFRS (Stand 31. Dezember 2007) befindet sich in Note [5]. Den IFRS 8 "Geschäftssegmente wendet die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn vorzeitig auf ihren ersten IFRS- Konzernabschluss an. [4] Erläuterungen zur Erstanwendung der IFRS Entsprechend 315a HGB in Verbindung mit Artikel 57 EGHGB ist die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn zum 01. Januar 2006 auf die Konzernrechnungslegung nach IFRS übergegangen. Die Erstanwendung der IFRS wird durch den IFRS 1 "Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards" geregelt. Danach ist zum Zeitpunkt des Übergangs auf die IFRS eine Eröffnungsbilanz zu erstellen. Diese stellt den Ausgangspunkt der IFRS-Rechnungslegung dar. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden in der Eröffnungsbilanz entsprechen dem Stand der IFRS, die am Abschlussstichtag des ersten IFRS- Konzernabschlusses gelten; dies ist bei der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn der 31. Dezember Die Erstellung der IFRS-Eröffnungsbilanz umfasst: Den Ansatz aller Vermögenswerte und Schulden, deren Ansatz nach IFRS vorgeschrieben ist, keine Berücksichtigung von Posten als Vermögenswerte oder Schulden, deren Ansatz nach IFRS nicht gestattet ist, die Umgliederung von Posten, die im Vergleich zu HGB nach IFRS einer anderen Position Vermögenswert, Schuld oder Bestandteil des Eigenkapitals zuzuordnen sind, und die Bewertung aller angesetzten Vermögenswerte und Schulden gemäß IFRS. Grundsätzlich sind bei der Erstanwendung alle zum Berichtszeitpunkt geltenden IFRS vollständig retrospektiv anzuwenden. Davon abweichend gestattet IFRS 1 für bestimmte Sachverhalte Ausnahmen von diesem Grundsatz, wenn die Kosten den Nutzen für die Abschlussadressaten wahrscheinlich übersteigen würden. Darüber hinaus untersagt IFRS 1 in bestimmten Bereichen die retrospektive Anwendung der IFRS, insbesondere, falls zur retrospektiven Anwendung die Beurteilung vergangener Umstände hinsichtlich des Ausgangs einer bestimmten Transaktion durch den Vorstand notwendig wäre, deren Ergebnis bereits bekannt ist.

38 Notes zum Konzernabschluss Die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn hat von folgenden Ausnahmewahlrechten bezüglich der retrospektiven Anwendung der IFRS Gebrauch gemacht: IFRS 3 wurde für Unternehmenszusammenschlüsse vor dem Zeitpunkt der Eröffnungsbilanz nicht angewendet. Die unter HGB gewählten Konsolidierungsmethoden wurden für die entsprechenden Unternehmen einschließlich der assoziierten Unternehmen in der IFRS-Eröffnungsbilanz beibehalten; nach HGB bereits abgeschriebene Geschäfts- oder Firmenwerte wurden nach IFRS nicht wieder angesetzt. Nach HGB bestehende Geschäfts- oder Firmenwerte wurden, vorbehaltlich eines Impairment-Testes nach IAS 36, übernommen. Sachanlagen und Investment Properties der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn wurden vereinzelt zum Übergangszeitpunkt zu ihrem beizulegenden Zeitwert in der Bilanz angesetzt. Der beizulegende Zeitwert wurde als Ersatz für die Anschaffungskosten zu diesem Zeitpunkt (Deemed Cost) verwendet. Unabhängig von der späteren Anwendung der Korridormethode wurden sämtliche bis zum Eröffnungsbilanzstichtag aufgelaufenen versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste für Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer bilanziell erfasst. Zum entsprach damit die bilanzielle Verpflichtung aus diesen Zusagen ihrem versicherungsmathematischen Sollwert. Für bereits im Bestand befindliche Finanzinstrumente wurde auf Basis der internen Richtlinien und/oder der Vorgaben aus IAS 39 eine Kategorisierungsentscheidung zur Designation in die Kategorien "Available for Sale" (AFS) oder "Financial Assets/Liabilities at Fair Value through Profit or Loss" (AFV/LFV) zum Zeitpunkt der Eröffnungsbilanz getroffen. Für die in IFRIC 4 beschriebene Bestimmung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis gemäß IAS 17 darstellt, wurden die Umstände des Leasingverhältnisses zum Übergangszeitpunkt herangezogen. Vor dem Übergangszeitpunkt aufgetretene Änderungen von Rückbauverpflichtungen für Mietereinbauten wurden bei der Wertermittlung der Verpflichtung für die Eröffnungsbilanz nicht berücksichtigt. Die Vorschriften zur Behandlung eines Unterschiedsbetrags zwischen dem Anschaffungspreis von Finanzinstrumenten und einem gegebenenfalls abweichenden mittels Bewertungsmethode berechneten Fair Value bei Zugang wurden für Finanzinstrumente, die vor dem zugegangen sind, nicht angewendet. Gemäß IFRS 1 wurden die Bewertungsunterschiede zwischen HGB und IFRS in der Eröffnungsbilanz direkt in den Gewinnrücklagen erfasst. Lediglich für die Finanzinstrumente der Kategorie "Available for Sale" (AFS) sowie die korrespondierenden Steuerlatenzen sind die Bewertungsergebnisse in der Neubewertungsrücklage als Bestandteil des Eigenkapitals nach IFRS ausgewiesen. Die quantitativen Auswirkungen des Übergangs auf die Konzernrechnungslegung nach IFRS auf ihr bilanzielles Eigenkapital erläutert die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn in den nach IFRS 1 vorgesehenen Überleitungsrechnungen (siehe Notes-Angaben [33], [34] und [35]). In diesen Überleitungsrechnungen nach IFRS 1 erläutert die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn wie sich der Übergang von der Rechnungslegung nach HGB auf diejenige nach IFRS im Einzelnen ausgewirkt hat. Den Einfluss auf die Darstellung der Cashflows enthalten die Ausführungen zur Kapitalflussrechnung.

39 Notes zum Konzernabschluss [5] Angewandte International Financial Reporting Standards Der Konzernabschluss der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn basiert auf dem IFRS-Rahmenkonzept und den nachfolgenden IAS/IFRS: Standard IAS 1 IAS 2 IAS 7 IAS 8 IAS 10 IAS 12 IAS 16 IAS 17 IAS 18 IAS 19 IAS 21 IAS 23 IAS 24 IAS 27 IAS 28 IAS 31 IAS 32 IAS 36 IAS 37 IAS 38 IAS 39 IAS 40 IFRS 1 IFRS 3 IFRS 7 IFRS 8 Bezeichnung Darstellung des Abschlusses Vorräte Kapitalflussrechnungen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Änderungen von Schätzungen und Fehler Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Ertragsteuern Sachanlagen Leasingverhältnisse Erträge Leistungen an Arbeitnehmer Auswirkungen von Änderungen der Wechselkurse Fremdkapitalkosten Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen Konzern- und separate Einzelabschlüsse nach IFRS Anteile an assoziierten Unternehmen Anteile an Joint Ventures Finanzinstrumente: Darstellung Wertminderung von Vermögenswerten Rückstellungen, Eventualschulden und Eventualforderungen Immaterielle Vermögenswerte Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards Unternehmenszusammenschlüsse Finanzinstrumente: Angaben Geschäftssegmente Nicht zu beachten sind die Standards IAS 11, 20, 26, 29, 33, 34, 41, IFRS 2, 4, 5 sowie IFRS 6, da die hier jeweils geregelten Sachverhalte keine Relevanz für die derzeitige Konzernrechnungslegung haben. Ebenfalls nicht relevant ist der IAS 14, da die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn den IFRS 8 vorzeitig anwendet. [6] Angaben zur Art und zum Ausmaß von Risiken aus Finanzinstrumenten Nach dem Rechnungslegungsstandard IFRS 7 sind detaillierte Angaben zu Art und Ausmaß von Risiken, die sich für die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn aus Finanzinstrumenten ergeben, sowie zu den Verfahren des Risikomanagements derartiger Risiken erforderlich siehe Angaben nach IFRS 7.31 bis IFRS Darüber hinaus ist eine Risikoberichterstattung beziehungsweise eine Darstellung der Risikomanagementprozesse bereits Pflichtbestandteil des Konzernlageberichts nach 315 HGB. Deshalb hat sich die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn dazu entschlossen, die von IFRS 7 geforderten Angaben neben weiteren quantitativen Angaben in den Notes im Wesentlichen im Rahmen des Risikoberichts im Konzernlagebericht darzustellen. Insofern ist dieser Risikobericht Bestandteil der Konzernberichterstattung nach IFRS.

40 Notes zum Konzernabschluss Sofern weitere Angaben zu Finanzinstrumenten nach IFRS 7 wahlweise in der Bilanz beziehungsweise Gewinnund Verlustrechnung oder in den Notes erfolgen können, so hat sich die Muttergesellschaft Sparkasse Köln- Bonn für eine Darstellung innerhalb der Notes entschieden. [7] Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss wird gemäß IAS nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Tochterunternehmen und konsolidierungspflichtige Spezialfonds werden nach der Erwerbsmethode konsolidiert. Hierbei werden alle Vermögenswerte und Verpflichtungen der Tochtergesellschaft im Erwerbszeitpunkt beziehungsweise zum Zeitpunkt der Erlangung des beherrschenden Einflusses mit ihrem beizulegenden Zeitwert (Fair Value) angesetzt. Aufgedeckte stille Reserven und Lasten werden in den Folgeperioden entsprechend den anzuwendenden Standards behandelt. Ein sich aus der Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Fair Value der Vermögenswerte und Verpflichtungen ergebender Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill) unter den immateriellen Vermögenswerten ausgewiesen. Der Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts wird mindestens jährlich, sofern Anzeichen für eine mögliche Wertminderung bestehen auch unterjährig, auf Werthaltigkeit überprüft (Impairment-Test). Wird eine Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts festgestellt, erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten sowie die aus dem konzerninternen Finanz- und Leistungsverkehr stammenden Aufwendungen, Erträge und Zwischenergebnisse werden im Rahmen der Schulden- und Erfolgskonsolidierung eliminiert. Assoziierte Unternehmen sowie Gemeinschaftsunternehmen werden gemäß IAS beziehungsweise IAS nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen, soweit sie für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Für diese Unternehmen werden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet wie für die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn. Die Anteile werden unter dem Posten "Anteile an assoziierten Unternehmen" ausgewiesen. Der Buchwert dieser Anteile wird in Abhängigkeit von der entsprechenden Veränderung des Eigenkapitals im Abschluss des assoziierten Unternehmens im Wesentlichen durch die erzielten Jahresüberschüsse beziehungsweise die Veränderungen der Neubewertungsrücklage des assoziierten Unternehmens ergebniswirksam oder ergebnisneutral fortgeschrieben. Anteile an Tochterunternehmen, die wegen untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen werden, sind zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) oder, sofern dieser nicht zuverlässig ermittelbar ist, zu fortgeführten Anschaffungskosten (Amortized Costs) unter den Finanzanlagen ausgewiesen. Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile Dritter am Eigenkapital von Tochterunternehmen werden innerhalb des Konzerneigenkapitals als Anteile in Fremdbesitz ausgewiesen, soweit sie nicht nach IAS 32 als Fremdkapital anzusehen sind. [8] Konsolidierungskreis Tochterunternehmen, das heißt solche Unternehmen, an denen das Mutterunternehmen Sparkasse KölnBonn entweder direkt oder indirekt über mehr als die Hälfte der Stimmrechte verfügt oder anderweitig deren Finanzund Geschäftspolitik bestimmen kann, werden in den Konsolidierungskreis einbezogen. Bei der Bestimmung, ob die Sparkasse KölnBonn ein anderes Unternehmen in diesem Sinn beherrschen kann, werden auch die Existenz und die Auswirkung potenzieller Stimmrechte, die zum Bilanzstichtag ausgeübt oder umgewandelt werden könnten, berücksichtigt. Zusätzlich werden solche Gesellschaften in den Konsolidierungskreis einbezogen, bei denen der Sparkasse KölnBonn die Mehrheit der Chancen und Risiken zuzurechnen sind.

41 Notes zum Konzernabschluss Die Einbeziehung in den Konsolidierungskreis erfolgt erstmalig zu dem Zeitpunkt, zu dem die Sparkasse Köln- Bonn die Beherrschungsmöglichkeit erlangt. Eine Entkonsolidierung wird vorgenommen, sobald die Sparkasse KölnBonn die Beherrschungsmöglichkeit verliert. Tochterunternehmen ohne Geschäftsbetrieb beziehungsweise mit geringem Geschäftsvolumen wurden wegen ihrer insgesamt untergeordneten Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Insgesamt wurden 23 (Vorjahr: 25) verbundene inländische Unternehmen nicht konsolidiert. Bezogen auf die Summenbilanz des Konzerns beträgt der Anteil dieser Unternehmen weniger als 0,2 Prozent. Auch in Bezug auf die Ertrags- und Vermögenslage sind diese Unternehmen insgesamt unwesentlich. In den Konzernabschluss zum sind neben dem Mutterunternehmen Sparkasse KölnBonn 18 Tochterunternehmen sowie acht Wertpapier-Sondervermögen einbezogen worden: In den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen der Sparkasse KölnBonn: BioCampus Cologne Grundbesitz GmbH & Co. KG, Köln* Campus Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbh, Köln EUROFORUM Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbh & Co. KG, Köln* GKS Gesellschaft für KontoService mbh, Köln Golfclub Gut Lärchenhof GmbH, Pulheim GSE Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbh & Co. KG, Köln Magic Media Company TV-Produktionsgesellschaft mbh, Hürth S RheinEstate Grundbesitz GmbH & Co. KG, Köln* SAVOR Verwaltung GmbH & Co. Objekt Kalk KG, Köln* SK Equity Investment GmbH & Co. KG, Köln* SKB Invest GmbH & Co. KG, Köln* SKB Kapitalbeteiligungsgesellschaft KölnBonn mbh, Köln SKI Standort Köln-Immobilien GmbH & Co. KG, Köln* SKI Standort Köln-Immobilien GmbH & Co. Objekt Gottfried-Hagen-Strasse KG, Köln* SKI Standort Köln-Immobilien GmbH & Co. Objekt Im MediaPark KG, Köln* SKI Standort Köln-Immobilien GmbH & Co. Projekt Butzweilerhof KG, Köln* S-ProFinanz KölnBonn GmbH, Köln S-ProFinanz Versicherungsmakler GmbH, Köln In den Konzernabschluss einbezogene Wertpapier-Sondervermögen der Sparkasse KölnBonn: INKA - SK 1 bis 6 INKA - SK 66 und INKA - SK 67 *Gemäß 264b HGB von der Verpflichtung befreit, einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften zu erstellen, prüfen zu lassen und offenzulegen. Im Geschäftsjahr 2007 wurden die Unternehmen Campus Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbh und GKS Gesellschaft für KontoService mbh neu in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Die acht Wertpapiersondervermögen wurden als Einzweckgesellschaften in Übereinstimmung mit IAS 27 und SIC-12 in den Konsolidierungskreis einbezogen. Das Wertpapier-Sondervermögen INKA - SK 6 wurde nach Gründung im Geschäftsjahr 2007 erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen.

42 Notes zum Konzernabschluss Ein (Vorjahr: 2) wesentliches assoziiertes Unternehmen wird nach der Equity-Methode bewertet. Zusätzlich werden zwei (Vorjahr: 2) Gesellschaften aufgrund gesellschaftsrechtlicher Regelungen als Joint Ventures eingestuft und gemäß IAS nach der Equity-Methode bewertet. Da aufgrund der gesellschaftsvertraglichen Regelungen Beschlüsse mit qualifizierter Mehrheit zu fassen sind, liegt für die Sparkasse KölnBonn bei diesen Gesellschaften kein Control im Sinne von IAS 27 vor. Joint Ventures Anteil in Prozent Kredit-Serviceagentur Rheinland in Siegburg GmbH & Co. KG 55,00 Prosystems IT GmbH 53,83 Im Geschäftsjahr wurde ein bisher assoziiertes Unternehmen nicht mehr nach der Equity-Methode bilanziert, da kein maßgeblicher Einfluss mehr vorliegt. Es wird nach den Vorschriften des IAS 39 bewertet. 29 assoziierte Unternehmen (Vorjahr: 28) mit einem Gesamtbuchwert von rund 10,7 Mio EUR (Vorjahr: 8,8 Mio EUR) wurden nicht nach der Equity-Methode bewertet, da sie für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind. Aggregierte finanzielle Angaben zu diesen Unternehmen entsprechend IAS 28.37(i) sind der folgenden Tabelle zu entnehmen: Summe der Vermögenswerte Summe der Verpflichtungen Eigenkapital Ordentliche Erträge Periodenergebnis Für dreizehn (Vorjahr: 12) weitere Unternehmen, bei denen die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn mindestens 20 Prozent der Stimmrechte hält, besteht unter Berücksichtigung der Indikation aus IAS 28.7 kein maßgeblicher Einfluss. Insoweit werden sie nach IAS 39 bewertet. Eine vollständige Aufzählung des Anteilsbesitzes der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn als Bestandteil der Notes wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers (www.ebundesanzeiger.de) veröffentlicht. Für weitere Informationen sowie Angaben zum ausgewählten Anteilsbesitz verweisen wir auf Note [92]. [9] Erstmalige Einbeziehung in den Konzernabschluss (Unternehmenszusammenschlüsse) Im Geschäftsjahr wurden zwei Tochterunternehmen und ein Sondervermögen erstmalig in den Konzernabschluss der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn einbezogen. Ein Sondervermögen (INKA - SK 6) im Sinne von 2 Abs. 3 InvG ("Wertpapierspezialfonds") mit dem Anlageschwerpunkt "Aktien" wurde mit einem Investitionsvolumen (Anschaffungskosten) von 75,0 Mio EUR im Juli 2007 ausschließlich für die Sparkasse KölnBonn aufgelegt und nach IAS 27 in Verbindung mit SIC 12 in den Konsolidierungskreis einbezogen. Das Eigenkapital des Sondervermögens entsprach zum Erwerbszeitpunkt den Anschaffungskosten. Aufgrund der geänderten Bedeutung für die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn wurden zwei Unternehmen (Campus Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbh und GKS Gesellschaft für KontoService mbh) erst nach ihrem Erwerbszeitpunkt erstmalig in den Konsolidierungskreis einbezogen.

43 Notes zum Konzernabschluss Bei der GKS Gesellschaft für KontoService mbh, Köln ist ein Unternehmen der Finanzgruppe Sparkasse Köln- Bonn alleiniger Gründungsgesellschafter und hat in diesem Zusammenhang mit der Gründung im März % der Geschäftsanteile mit Anschaffungskosten von 500 übernommen. Die GKS Gesellschaft für KontoService mbh erbringt Dienstleistungen für den Bankbetrieb der Sparkasse KölnBonn. Die Anschaffungskosten entsprachen der Höhe der übernommen Stammeinlage. Im Rahmen der Erstkonsolidierung, die auf Basis der Verhältnisse zum Erwerbszeitpunkt mit Wirkung auf den Beginn des Geschäftsjahres 2007 erfolgte, wurden bis zum angefallene Jahresergebnisse in Höhe von 515 erfolgsneutral mit dem Konzerneigenkapital verrechnet. Bei der Campus Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbh ist ein Unternehmen der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn mit 94,9 Prozent (Kapital und Stimmrechte) beteiligt. Geschäftszweck ist die Entwicklung und Vermarktung eines Grundstücks in Köln. Die Anteile wurden in drei Tranchen im April 1999 (30 ), Juli 2000 (4,9 Mio EUR) und Dezember 2005 (0,7 Mio. EUR) mit Gesamtanschaffungskosten von 5,6 Mio EUR durch Barzahlung erworben. Aktive Unterschiedsbeträge wurden in Höhe von 5,4 Mio EUR ermittelt. Sie entfielen auf das Vorratsvermögen (Buchwert zum Erwerbszeitpunkt: ca. 14 Mio EUR); bis zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung sind Abschreibungen in Höhe von 2,8 Mio EUR angefallen. Im Rahmen der Erstkonsolidierung, die auf Basis der Verhältnisse zum jeweiligen Erwerbszeitpunkt mit Wirkung auf den Beginn des Geschäftsjahres 2007 erfolgte, wurden bis zum angefallene Jahresergebnisse und andere ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge in Höhe von -863 erfolgsneutral mit dem Konzerneigenkapital verrechnet. [10] Rechnungslegungsannahmen und Schätzungen Die Anwendung der IFRS erfordert in einigen Fällen Annahmen und Schätzungen durch das Management, die auf subjektiven Beurteilungen zukünftiger Entwicklungen beruhen und zwangsläufig mit Prognoseunsicherheiten behaftet sind. Auch wenn die Sparkasse KölnBonn als Muttergesellschaft der Finanzgruppe Sparkasse Köln- Bonn im Rahmen der Schätzungen auf verfügbare Informationen, historische Erfahrungen und andere Faktoren wie Planungen und nach heutigem Ermessen wahrscheinliche Erwartungen und Prognosen zukünftiger Ereignisse zurückgegriffen hat, können die tatsächlichen, zukünftigen Ereignisse von den Schätzungen abweichen. Dies kann sich nicht unerheblich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. Schätzungsunsicherheiten ergeben sich insbesondere bei der Ermittlung der Fair Values, im Geschäftsjahr 2007 speziell bei der Bewertung von ABS-Transaktionen (siehe Note [11] b)), der Bemessung der Risikovorsorge (Impairment), der Ermittlung latenter Steuern sowie der Ermittlung der Pensions- und anderer Rückstellungen. Die zur Ermittlung der Fair Values herangezogenen Zinskurven und Volatilitätslandschaften basieren auf am Markt beobachtbaren Parametern. Sofern Schätzungen in größerem Umfang erforderlich waren, werden die getroffenen Annahmen bei der Erläuterung der entsprechenden Position ausführlich dargelegt. Die Annahmen und Schätzungen selbst sowie die zugrunde liegenden Beurteilungsfaktoren und Schätzverfahren wurden regelmäßig überprüft und mit den tatsächlich eingetretenen Ereignissen abgeglichen. Obwohl die Risikovorsorge für das Projekt "Rheinparkmetropole" mit größter Sorgfalt gebildet wurde, bestehen nicht unerhebliche Rechts- und Kostenrisiken, insbesondere vor dem Hintergrund der bislang nicht abgeschlossenen Planungs- und Bauphase, die bei einem nicht erwartungsgemäßen Projektverlauf zu weiteren Belastungen führen können.

44 Notes zum Konzernabschluss [11] Angaben zur Bilanzierung und Bewertung von Finanzinstrumenten a) Kategorisierung Gemäß IAS 39 sind alle finanziellen Vermögenswerte und Verpflichtungen einschließlich derivativer Finanzinstrumente bilanziell zu erfassen, entsprechend IAS 39.9 zu kategorisieren und in Abhängigkeit von der Kategorisierung zu bewerten. Die Zuordnung zu den Kategorien bestimmt die Sparkasse KölnBonn als Muttergesellschaft des Konzerns. Die Vorgabe der Zuordnungen für die Konzernunternehmen erfolgt in der Konsolidierungsrichtlinie für den Konzernabschluss nach International Financial Reporting Standards (IFRS). Die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn nimmt die Zuordnungen gemäß den Charakteristika der finanziellen Vermögenswerte beziehungsweise Verpflichtungen sowie ihrer Investmentstrategie vor. Finanzielle Vermögenswerte sind gemäß IAS 39.9 zu differenzieren nach a) finanziellen Vermögenswerten mit ergebniswirksamer Bewertung zum beizulegenden Zeitwert (Financial Assets at Fair Value through Profit or Loss AFV), b) bis zur Endfälligkeit zu haltenden Finanzinvestitionen (Held to Maturity Investments HTM), c) Krediten und Forderungen (Loans and Receivables LAR) sowie d) zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten (Financial Assets Available for Sale AFS). Für finanzielle Verpflichtungen werden die Kategorien a) finanzielle Verbindlichkeiten mit ergebniswirksamer Bewertung zum beizulegenden Zeitwert (Financial Liabilities at Fair Value through Profit or Loss LFV) und b) sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (Other Financial Liabilities OFL) unterschieden. Gemäß interner Richtlinien wird die Kategorie "Held to Maturity" (HTM) in der Finanzgruppe Sparkasse Köln- Bonn nicht verwendet. Kategorie AFV/LFV: Die Kategorie AFV/LFV setzt sich aus den beiden Unterkategorien finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die mit Handelsabsicht gehalten werden (Financial Assets or Liabilities Held for Trading AFV/LFV-Trading), und freiwillig zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten (Financial Assets or Liabilities Designated as at Fair Value through Profit or Loss AFV/LFV-Designated) zusammen. Der Unterkategorie AFV-Trading werden solche Finanzinstrumente zugeordnet, die die Definition eines derivativen Finanzinstruments erfüllen, soweit sie nicht Sicherungsinstrumente im Sinne von IAS ff. sind, Teil eines Handelsportfolios sind oder allgemein zum Zweck der kurzfristigen Weiterveräußerung erworben wurden. In Abhängigkeit von ihrer Bewertung werden Finanzinstrumente der Kategorie AFV-Trading unter den Handelsaktiva oder unter den Handelspassiva ausgewiesen. In der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt der Ausweis der Bewertungs- und Abgangsergebnisse im Handelsergebnis, das Bestandteil der Position "Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten" ist. Hinsichtlich der Zinszahlungen und anderen Zinskomponenten macht die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn von dem Wahlrecht Gebrauch, diese im Zinsergebnis auszuweisen.

45 Notes zum Konzernabschluss Die Fair-Value-Option erlaubt auch für nicht-derivative Finanzinstrumente, für die keine Handelsabsicht besteht, eine freiwillige erfolgswirksame Fair-Value-Bewertung. Die Designation erfolgt unwiderruflich bei Zugang der Finanzinstrumente und ist nur dann erlaubt, wenn ein strukturiertes Finanzinstrument mit trennungspflichtigem eingebetteten Derivat vorliegt (IAS 39.11A) oder die freiwillige Designation die Relevanz der Konzernabschlussinformationen erhöht. Dies ist in den folgenden Fällen gegeben: a) Die freiwillige Fair-Value-Bewertung eliminiert oder verringert durch verschiedene kategorieabhängige Bewertungsmaßstäbe hervorgerufene Inkonsistenzen bei der Bewertung oder Erfassung von Finanzinstrumenten (Vermeidung Accounting Mismatch IAS 39.9(b)(i)). b) Das Finanzinstrument ist Teil eines Portfolios, das für Zwecke des internen Risikomanagements auf Fair-Value-Basis gesteuert und reportet wird (IAS 39.9(b)(ii)). Hinsichtlich der Verwendung der Fair-Value-Option durch die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn wird auf Note [79] verwiesen. Das Bewertungs- und Veräußerungsergebnis aus designierten Finanzinstrumenten weist die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn im "Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten" aus, während die Zuordnung in der Bilanz entsprechend den Charakteristika der Finanzinstrumente erfolgt. Das Zinsergebnis dieser Finanzinstrumente wird unter den Zinserträgen beziehungsweise Zinsaufwendungen ausgewiesen. Kategorie LAR: Der Kategorie "Loans and Receivables" werden nicht-derivative Finanzinstrumente mit festen oder bestimmbaren Zahlungen zugeordnet, sofern diese nicht an einem aktiven Markt gehandelt werden und keine kurzfristige Veräußerungsabsicht für sie besteht. Vor allem Forderungen aus dem originären Kreditgeschäft der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn werden dieser Kategorie zugewiesen. Finanzinstrumente der Kategorie LAR werden zu fortgeführten Anschaffungskosten (Amortized Costs) bewertet. Agien oder Disagien sowie aktivierte Transaktionskosten beziehungsweise Gebühren oder Entgelte werden effektivzinskonstant über die Laufzeit verteilt und im Zinsergebnis vereinnahmt. Kategorie AFS: Die Kategorie AFS umfasst alle nicht-derivativen finanziellen Vermögenswerte, die weder als AFV noch als LAR kategorisiert sind. Die Vermögenswerte werden ergebnisneutral zum Fair Value bewertet. Agien beziehungsweise Disagien, aktivierte Transaktionskosten sowie Gebühren und Entgelte werden demgegenüber effektivzinskonstant über die Laufzeit verteilt und im Zinsergebnis vereinnahmt. Die im Eigenkapital (Neubewertungsrücklage) erfassten Wertänderungen werden bei Abgang oder außerplanmäßiger Abschreibung (Impairment) des Finanzinstrumentes in die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen. Im Hinblick auf außerplanmäßige Abschreibungen prüft die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn an jedem Bilanzstichtag, ob für Finanzinstrumente der Kategorie AFS Hinweise auf eine Wertminderung vorliegen. Die unternehmensspezifischen Kriterien für eine Wertminderung hat die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn für Eigenkapitalinstrumente der Kategorie AFS wie folgt definiert: Ein Absinken des Fair Value um 20,0 Prozent unter die Anschaffungskosten. Hierbei ist es nicht relevant, über welchen Zeitraum der Fair Value diese Grenze unterschritten hat, vielmehr handelt es sich um eine Stichtagsbetrachtung. Ein dauerhaftes Absinken des Fair Value unter die Anschaffungskosten über einen Betrachtungszeitraum von zwölf Monaten. Hierbei ist es nicht relevant, wie stark die negative Abweichung des Fair Value von den Anschaffungskosten gewesen ist.

46 Notes zum Konzernabschluss Für die Fremdkapitalinstrumente der Kategorie AFS erfolgt stets eine Einzelfallbetrachtung auf Basis der für Forderungen der Kategorie LAR festgelegten Impairment-Kriterien (siehe Note [11] c)). Sofern die Gründe für ein Impairment entfallen, erfolgt eine Wertaufholung bis maximal zur Höhe der (fortgeführten) Anschaffungskosten, die im Fall von Fremdkapitalinstrumenten erfolgswirksam, im Fall von Eigenkapitalinstrumenten erfolgsneutral über das Eigenkapital vorzunehmen ist. Ist der Marktwert eines als AFS kategorisierten Eigenkapitalinstrumentes nicht verlässlich ermittelbar, erfolgt die Bewertung zu Anschaffungskosten. In diesen Fällen ist bei Wegfall der Gründe für eine dauerhafte Wertminderung (Impairment) eine Wertaufholung nicht zulässig. Die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn verwendet die Kategorie im Wesentlichen für Beteiligungen sowie für Aktien. Kategorie OFL: Dieser Kategorie werden alle finanziellen Verbindlichkeiten zugeordnet, die weder Handelspassiva darstellen noch freiwillig erfolgswirksam zum Fair Value bilanziert werden. Der Ansatz dieser Verbindlichkeiten erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten (Amortized Costs). Agien beziehungsweise Disagien sowie Transaktionskosten werden effektivzinskonstant über die Laufzeit beziehungsweise bei Kündigungsrechten des Kontrahenten über die erwartete Laufzeit verteilt und im Zinsergebnis vereinnahmt. b) Erläuterungen der Bewertungsmaßstäbe Bei Zugang werden finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verpflichtungen zum Fair Value bewertet, der in der Regel den Anschaffungskosten entspricht. Die Folgebewertung hingegen hängt von der Kategorisierung ab und wird entweder zu fortgeführten Anschaffungskosten (Amortized Costs) oder zum Fair Value vorgenommen. Zinserträge beziehungsweise -aufwendungen werden mit Ausnahme der Finanzinstrumente der Kategorien AFV und LFV unter Anwendung der Effektivzinsmethode berechnet. Dabei erfolgt die Effektivzinsberechnung derart, dass der Barwert der künftigen Zahlungen dem Buchwert bei Zugang entspricht. Sofern Zahlungszeitpunkte wie etwa im Zusammenhang mit Kündigungsrechten nicht eindeutig bestimmt sind, erfolgt die Berechnung des Effektivzinssatzes unter Berücksichtigung der erwarteten Zahlungszeitpunkte. In die Berechnung des Effektivzinssatzes fließen Bereitstellungszinsen, Agien und Disagien sowie direkt zurechenbare Transaktionskosten ein. Zinserträge auf wertberichtigte finanzielle Vermögenswerte der Kategorie LAR werden ermittelt, indem der Buchwert nach Wertberichtigung mit dem anfänglichen Effektivzins aufgezinst wird (Unwinding). Die Ermittlung des Fair Value erfolgt entsprechend der Bewertungshierarchie des IAS 39.48A. Sofern die finanziellen Vermögenswerte oder die Verbindlichkeiten auf einem aktiven Markt gehandelt werden, zieht die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn den Marktpreis zur Bewertung heran. Auf einem aktiven Markt entspricht der Fair Value bei Erstansatz in der Regel den Anschaffungskosten. Ist auf dem aktiven Markt kein aktueller Kurs abrufbar, so wird der Preis der jüngsten entsprechenden Transaktion als Basis für den Fair Value verwandt, falls sich in der Zwischenzeit keine wesentlichen Veränderungen im Marktumfeld ergeben haben. Liegt kein aktiver Markt vor oder liegen der Transaktion auch andere Vermögenswerte als das Finanzinstrument zugrunde, wird der Fair Value entweder als Transaktionspreis anhand anderer beobachtbarer aktueller Markttransaktionen mit im Wesentlichen identischen Instrumenten ermittelt, oder aber mittels Bewertungsmodellen berechnet.

47 Notes zum Konzernabschluss Als Bewertungsmodelle verwendet die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn marktübliche Verfahren (z.b. diskontierte Zahlungsströme, Optionspreismodelle). Die Bewertungsmodelle werden periodisch überprüft und gegebenenfalls angepasst. Für OTC-Produkte, wie zum Beispiel die Zinsswaps, wurden Zeitwerte als Barwert zukünftiger Zinszahlungsströme auf Marktzinsen basierend ermittelt. Dabei fanden die Swap-Zinskurven per Verwendung, die den Währungen der jeweiligen Geschäfte entsprechen. Die Zeitwerte von Optionen wurden anhand des allgemein anerkannten Black-Scholes-Modells ermittelt; für die Index-Optionen und die europäischen Zinsoptionen wurde die Black-Scholes-Formel entsprechend modifiziert. Für Wertpapiere des Eigenbestandes, für die zum Bilanzstichtag kein aktiver Markt mit handelbaren, liquiden Marktpreisen zur Findung eines beizulegenden Zeitwertes beobachtet werden konnte (im Wesentlichen ABS- Strukturen), wurde folgendes Bewertungsverfahren angewendet: Sofern für die Wertpapiere aktuelle Preisindikationen über Informationsdienste beziehungsweise Preisserviceagenturen wie "Markit" oder "Bloomberg" vorlagen, wurden diese zur Bewertung verwendet. Gleichzeitig vorhandene Bewertungen durch die Originatoren wurden zu Plausibilisierungszwecken herangezogen und in begründeten Einzelfällen der Bewertung zugrunde gelegt. Im Übrigen kam das folgende Bewertungsmodell zum Einsatz: Nach dem "Durchschauprinzip" wurden für jede Struktur unter Berücksichtigung von Ausfallraten, Sicherheiten sowie der vertraglich vereinbarten Bedienungsreihenfolge ("Wasserfall") die jeweiligen erwarteten Cashflows ermittelt. Diese Cashflows wurden unter Verwendung von Credit Spreads für gleiche oder ähnliche Asset- Klassen, die von externen Anbietern (wie z.b. JPMorgan Chase & Co.) bereitgestellt wurden, abgezinst. Dabei wurden die dem aktuellen (Instrumenten-)Rating entsprechenden Spreads zugrunde gelegt, sofern sich aus zeitnahen weiteren Informationen keine anderweitigen Erkenntnisse ergaben. Ratingveränderungen wurden im Einzelfall untersucht und sofern sie als wertaufhellend anzusehen waren in die Wertfindung einbezogen. Finanzinstrumente, die auf einem aktiven Markt gehandelt werden, sind stets mit dem Transaktionspreis anzusetzen. Bei allen anderen Finanzinstrumenten wird ein Differenzbetrag zwischen Fair Value und Transaktionspreis (Day-One-Profit) zum Zugangszeitpunkt nur in dem Umfang erfolgswirksam erfasst, wie der Fair Value durch einen Vergleich mit anderen beobachtbaren Markttransaktionen desselben Instruments nachgewiesen wird oder auf einer Bewertungsmethode beruht, deren Variablen nur Daten von beobachtbaren Märkten umfassen. Ein auf diese Weise nicht realisierbarer Day-One-Profit wird in der Folgezeit nur insoweit erfasst, wie der Gewinn durch Änderung eines Faktors insbesondere der Restlaufzeit entstanden ist, den auch andere Marktteilnehmer bei der Preisfindung berücksichtigen würden. Eine Darstellung dieser Differenzen enthält die Note [77]. Aufgrund der dargestellten Regeln kam es bei der Sparkasse KölnBonn nicht zu einer unmittelbaren Vereinnahmung eines Day-One-Profits. Bei den an der Eurex Terminbörse gehandelten Produkten wurde statt der bisher verwendeten Fifo-Methode (First in, first out) aufgrund systemtechnischer Veränderungen die Durchschnittsmethode angewandt. c) Risikovorsorge für finanzielle Vermögenswerte der Kategorie LAR Erkennbaren Risiken des Kreditgeschäfts trägt die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen in vollem Umfang Rechnung. Für Bonitätsrisiken innerhalb des Forderungsportfolios sind nach konzerneinheitlichen Maßstäben Wertberichtigungen gebildet worden. Die Wertberichtigung eines Kredits ist dann erforderlich, wenn in einem Kreditengagement dauerhafte Leistungsstörungen vorhanden oder zu erwarten sind (z.b. Insolvenzantrag) und dementsprechend nicht alle Zins- und Tilgungsverpflichtungen vertragskonform erbracht werden können beziehungsweise dies wahrscheinlich ist.

48 Notes zum Konzernabschluss Kreditforderungen werden von der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn zu jedem Bilanzstichtag und unterjährig einzeln auf ihre Werthaltigkeit geprüft. Mögliche Auslöser für einen Impairment-Test beinhalten nach konzerninternen Richtlinien unter anderem: Zahlungsverzug beziehungsweise Überziehung Signifikante Verschlechterung des Ratings gemäß internem Bonitätsbeurteilungssystem Gewinneinbruch gegenüber dem Vorjahr rückläufige Umsätze Eigenkapitalminderung Restrukturierungsvereinbarungen Insolvenzantrag Gewinnwarnungen andere Hinweise aus dem Frühwarnsystem, das im Rahmen der Adressenausfallrisikosteuerung implementiert wurde Die Höhe der Wertberichtigung entspricht der Differenz zwischen dem Buchwert des Kredits und dem Barwert der erwarteten Zahlungsströme. In diese werden nicht nur erwartete Tilgungen, sondern grundsätzlich auch die Cashflows aus möglichen Sicherheitenverwertungen einbezogen. Mit dem Zeitpunkt der Wertberichtigung erfolgt keine weitere erfolgswirksame Vereinahmung von Zinsen. Vielmehr wird der Barwert der Zahlungserwartungen mit dem ursprünglichen Effektivzinssatz aufgezinst. Der entstandene Barwerteffekt (Unwinding) wird erfolgswirksam im Zinsergebnis erfasst. Das Unwinding wird bilanziell als Erhöhung der Forderung behandelt. Eine Auflösung der Risikovorsorge wird engagementspezifisch entsprechend der individuellen Entwicklung der Werthaltigkeit vorgenommen. Zum Bilanzstichtag bereits eingetretene, aber noch nicht einzeln identifizierte Wertminderungen bei Forderungen der Kategorie LAR schirmt die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn darüber hinaus durch Portfoliowertberichtigungen ab. Dazu werden alle Forderungen, die ähnliche Risikostrukturen aufweisen, zu homogenen Portfolien entsprechend dem internen Risikocontrolling zusammengefasst. Der eingetretene Verlust wird auf Basis des Buchwertes der Forderungen unter Berücksichtigung der ermittelten Ausfallwahrscheinlichkeit bezogen auf einen Zeithorizont von zwölf Monaten sowie der geschätzten Verlusthöhe berechnet. Zur Quantifizierung der Incurred Losses nach IAS 39 wird der nach der dargestellten Methodik berechnete Wert um einen Korrekturfaktor bereinigt. Dieser Korrekturfaktor spiegelt den ermittelten Zeitraum wider, der maximal bis zur einzelfallbezogenen Identifizierung des Verlustes im Rahmen des regelmäßigen Kreditüberwachungsprozesses ab dem Bilanzstichtag noch verstreichen kann (LIP-Faktor "Loss Identification Period"). Der Gesamtbetrag der Risikovorsorge wird, sofern er sich auf bilanzielle Forderungen der Kategorie LAR bezieht, als Korrekturposten auf der Aktivseite der Bilanz in der Position "Risikovorsorge" ausgewiesen. Die Risikovorsorge für außerbilanzielle Geschäfte (Avale, Kreditzusagen) wird hingegen als Rückstellung für Risiken aus dem Kreditgeschäft gezeigt. Der Ausweis innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt in der Position "Risikovorsorge". Uneinbringliche Forderungen, für die keine Einzelwertberichtigung gebildet wurde, werden direkt abgeschrieben. Eingänge auf abgeschriebene Forderungen werden erfolgswirksam in der GuV-Position "Risikovorsorge" erfasst. d) Eingebettete Derivate (Embedded Derivatives) Ein eingebettetes Derivat ist Teil eines strukturierten Produktes, das neben dem Derivat einen nicht-derivativen Basisvertrag enthält. Damit unterliegen die Cashflows des strukturierten Produktes in Teilen denselben Schwankungen wie diejenigen eines einzelnen Derivats. Sofern eingebettete Derivate als solche zu klassifizieren sind sowie Merkmale und Risiken aufweisen, die als nicht eng verbunden mit denen des Basisvertrags gelten, sind sie grundsätzlich zum Fair Value anzusetzen. Hierzu ist entweder unter Nutzung der Fair-Value-Option das gesamte strukturierte Finanzinstrument erfolgswirksam zum Fair Value zu bilanzieren, oder das Derivat ist vom Basisvertrag zu trennen und separat wie ein freistehendes Derivat zum Fair Value anzusetzen.

49 Notes zum Konzernabschluss e) Zeitpunkt des erstmaligen Ansatzes von Finanzinstrumenten Der erstmalige bilanzielle Ansatz von sogenannten üblichen Käufen von Finanzinstrumenten der Kategorien AFV und AFS erfolgt zum Handelstag, während die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn bei finanziellen Vermögenswerten der Kategorie LAR einen Zugang bilanziert, wenn die Geschäfte erfüllt worden sind (Bilanzierung zum Erfüllungstag). f) Hedge Accounting Die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn wendet die Regelungen zum Hedge Accounting nach IAS 39 nicht an. g) Angaben zur Anwendung der Fair-Value-Option Ökonomische Sicherungsbeziehungen bildet die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn durch die freiwillige Designierung der gesicherten Grundgeschäfte zur erfolgswirksamen Fair Value Bewertung Anwendung der sogenannten Fair-Value-Option in der Variante Accounting Mismatch gemäß IAS 39.9(b)(i) in der Rechnungslegung nach IFRS ab. Eine solche freiwillige und unwiderrufliche Bewertung der Finanzinstrumente ab dem Zeitpunkt des erstmaligen Ansatzes ist zulässig, wenn dadurch relevantere Informationen vermittelt werden (IAS 39.AG4B). Die so bewerteten Finanzinstrumente werden der Kategorie "Financial Assets at Fair Value through Profit or Loss" beziehungsweise "Financial Liabilities at Fair Value through Profit or Loss" zugeordnet. Eine solche Einstufung nimmt die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn nur dann vor, wenn dadurch Inkongruenzen bei der Bewertung oder Ergebniserfassung beseitigt oder erheblich verringert werden (Accounting Mismatch), die sich aus der ansonsten vorzunehmenden Bewertung von finanziellen Vermögenswerten oder finanziellen Verbindlichkeiten oder aus der Erfassung von Gewinnen und Verlusten zu unterschiedlichen Bewertungsmethoden ergeben würden. Das Vorliegen eines Accounting Mismatch hängt von zwei Voraussetzungen ab, die die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn erfüllt und durch eine entsprechende Dokumentation nachweist: Es liegen finanzielle Vermögenswerte oder finanzielle Verbindlichkeiten vor, die unterschiedlich bewertet werden oder deren Ergebnisse unterschiedlich erfasst werden. Es besteht ein wahrnehmbarer wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen diesen finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten. Die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn setzt in erheblichem Umfang Finanzderivate zur Steuerung der Zinsänderungsrisiken ein. Diese Finanzderivate sind stets erfolgswirksam zum Fair Value zu bewerten, während die gesicherten Positionen entweder nicht oder erfolgsneutral zum Fair Value bewertet werden. Daraus entsteht eine Bewertungsinkongruenz. Ein wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen den Derivaten und den gesicherten Instrumenten wird dann unterstellt, wenn die Zinsposition sachlich und personell gemeinsam gesteuert und verantwortet wird. Ausgehend von der Zinssensitivität (Basis Point Value BPV) der für Zwecke der Risikosteuerung kontrahierten Derivate werden Kassapositionen mit dem Ziel designiert, den BPV zu verringern. Als Nebenbedingung gilt, dass der Value-at-Risk nach Designation ebenfalls geringer sein muss. Designiert wird dabei unter anderem stets der gesamte Bestand der zinsbezogenen Finanzanlagen und der strukturierten Eigenemissionen. Weitere Kassapositionen werden im Einzelfall designiert, wenn die oben genannten Bedingungen erfüllt sind. Im Hinblick auf die institutsspezifische Zinsrisikosteuerung geht die Sparkasse KölnBonn nicht alle finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten, die zu einem Accounting Mismatch führen, genau zeitgleich ein. IAS 39.AG4F lässt eine angemessene Verzögerung ("Reasonable Delay") beim Aufbau der Gegenposition zu. Der Zeitraum für das nachträgliche Eingehen der Gegenposition im Rahmen der Feinadjustierung der Zinsrisikosteuerung beträgt maximal 30 Tage seit dem erstmaligen Ansatz des Grundgeschäfts und entspricht damit dem Zeitraum, der für die regelmäßige Anpassung der Zinsrisikoposition der Sparkasse KölnBonn durch das zuständige Entscheidungsgremium herangezogen wird.

50 Notes zum Konzernabschluss [12] Ertragsrealisierung Erträge werden berücksichtigt, wenn sie realisiert werden oder realisierbar sind. Zinsen aus verzinslichen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten werden anteilig über die Laufzeit der betreffenden Aktiv- beziehungsweise Passivposten nach der Effektivzinsmethode und unter Berücksichtigung von abgegrenzten Gebühren und Kosten sowie Agien beziehungsweise Disagien verteilt. [13] Währungsumrechnung Gemäß IAS werden sämtliche Vermögenswerte, Verpflichtungen und Posten der Gewinn- und Verlustrechnung in Fremdwährung mit den EuroFX-Kursen von Reuters zum (letzter Handelstag) in Euro umgerechnet. Devisentermingeschäfte werden zum Terminkurs des letzten Handelstages umgerechnet. Die Umrechnung von nicht-monetären Finanzinstrumenten der Kategorie AFS wird erfolgsneutral vorgenommen. Aufwendungen und Erträge in Fremdwährung werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Realisierung umgerechnet. Für die im Konzern wichtigsten Währungen gelten die folgenden Umrechnungskurse (Betrag in Währung für 1 Euro): USD 1,4708 1,3188 GBP 0,7378 0,6735 CHF 1,6599 1,6093 CZK 26, ,5165 Die angegebenen Kurse beziehen sich jeweils auf den letzten Handelstag des Geschäftsjahres. Das erfolgswirksame Bewertungsergebnis aus der Währungsumrechnung wird im Handelsergebnis als Bestandteil des "Ergebnisses aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten" ausgewiesen. [14] Saldierung Eine Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten nimmt die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn vor, falls ein rechtlicher Anspruch für die Saldierung besteht und die Berechnung der korrespondierenden Erträge und Aufwendungen in Vereinbarung mit dem Kontraktpartner auf Netto-Basis erfolgt. [15] Forderungen an Kreditinstitute und Kunden Unter den Forderungen an Kunden beziehungsweise Kreditinstitute werden im Wesentlichen ausgereichte Kredite, die ohne Handelszweck gehalten werden, sowie Termin- und Sichteinlagen und Namensschuldverschreibungen ausgewiesen. Einen Teil des Forderungsbestandes bewertet die Sparkasse KölnBonn über die Nutzung der Fair-Value-Option freiwillig erfolgswirksam zum Fair Value. In Abhängigkeit von der gewählten Kategorisierung erfolgt eine Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten (LAR) beziehungsweise zum Fair Value (AFS und designierte Bestände). Das Ergebnis aus Zinszahlungen einschließlich aufgelöster Agien beziehungsweise Disagien von Forderungen wird im Zinsergebnis ausgewiesen. Die übrigen Ergebnisbestandteile der freiwillig designierten Bestände werden im "Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten" gezeigt.

51 Notes zum Konzernabschluss Im Falle bonitätsinduzierter Wertminderungen wird für Forderungen der Kategorie LAR über die Bildung einer Risikovorsorge eine indirekte Abschreibung durch Dotierung eines Risikovorsorgekontos vorgenommen. Im Unterschied dazu werden in diesen Bilanzpositionen ausgewiesene Forderungen der Kategorie AFS direkt abgeschrieben. [16] Risikovorsorge Wertberichtigungen auf Forderungen der Kategorie LAR werden in der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn indirekt über die Bildung eines Risikovorsorgepostens vorgenommen. Für die Darstellung des Risikovorsorgeprozesses wird auf Note [11] c) verwiesen. [17] Handelsaktiva Unter den Handelsaktiva werden Finanzinstrumente der Unterkategorie AFV-Trading ausgewiesen. Dabei handelt es sich um Derivate unabhängig von Ihrer Zweckbestimmung und andere Finanzinstrumente, die mit Handelsabsicht erworben wurden. Die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn betreibt für einzelne Produktgruppen den Handel mit Derivaten, insbesondere um Zins-, Währungs- und Marktpreisrisiken von Kundengeschäften abzusichern. Bei den Kontrahenten der derivativen Finanzinstrumente der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn handelt es sich im Wesentlichen um deutsche Kreditinstitute beziehungsweise Kreditinstitute aus dem OECD-Raum. Finanzinstrumente der Kategorie AFV-Trading werden mit ihrem Fair Value in der Bilanz angesetzt. Derivate mit negativem Marktwert werden unter den Handelspassiva ausgewiesen. Derivate mit positivem Marktwert stellen Handelsaktiva dar. Fair-Value-Änderungen der Finanzinstrumente werden erfolgswirksam erfasst. Die Gewinne und Verluste aus Bewertung und Veräußerung werden im Handelsergebnis als Bestandteil des "Ergebnisses aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten" vereinnahmt. Zinsen werden im Zinsergebnis ausgewiesen. [18] Langfristige, zum Verkauf stehende Vermögenswerte Entsprechend IFRS 5.38 werden langfristige, zum Verkauf stehende Vermögenswerte in der Bilanz getrennt von anderen Vermögenswerten dargestellt. Eine Klassifizierung als "zum Verkauf stehend" erfolgt im Wesentlichen dann, wenn die Veräußerung des Vermögenswerts beschlossen wurde und das Veräußerungsgeschäft voraussichtlich innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten ab Klassifizierung abgewickelt wird. Das maßgebliche Merkmal dieser Vermögenswerte besteht darin, dass ihr Buchwert überwiegend durch ein Veräußerungsgeschäft und nicht durch fortgeführte Nutzung realisiert wird. Die Bewertung der Vermögenswerte erfolgt zum niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten, soweit sie nicht von den Bewertungsvorschriften des IFRS 5 ausgenommen sind. [19] Finanzanlagen Die Finanzanlagen enthalten Wertpapiere und Beteiligungen der Kategorie "Available for Sale" (AFS) sowie der Kategorie "Financial Assets (Designated) at Fair Value through Profit or Loss" (AFV-Designated). Neben den Anteilen an nicht konsolidierten Tochterunternehmen und an nicht nach der Equity-Methode bewerteten assoziierten Unternehmen sowie sonstigen Beteiligungen werden alle Aktienbestände und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere der Kategorie AFS zugeordnet.

52 Notes zum Konzernabschluss Die Finanzinstrumente werden zum Fair Value in der Bilanz angesetzt, sofern dieser verlässlich ermittelbar ist. Anteile an nicht konsolidierten Tochterunternehmen und an nicht nach der Equity-Methode bewerteten assoziierten Unternehmen sowie sonstigen Beteiligungen, für die weder Preise von aktiven Märkten vorliegen noch die für ein Bewertungsmodell erforderlichen Parameter zuverlässig bestimmbar sind, werden zu ihren historischen Anschaffungskosten oder dem letzten ermittelten Buchwert bewertet. Schuldverschreibungen und andere verzinsliche Wertpapiere werden über die Nutzung der Fair-Value-Option freiwillig erfolgswirksam zum Fair Value bewertet. Je nach Kategorisierung weist die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn den Erfolg im "Ergebnis aus Designated as at Fair Value Geschäften" als Bestandteil der Position "Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten" beziehungsweise im Finanzanlageergebnis aus. Die laufenden Zinszahlungen sowie die Dividendenerträge werden im Zinsergebnis ausgewiesen. Während Erfolge aus dem Abgang von Finanzinstrumenten der Kategorie AFS im Finanzanlageergebnis abgebildet werden, erfolgt ihre Bewertung grundsätzlich erfolgsneutral über die Neubewertungsrücklage als Bestandteil des Eigenkapitals. Lediglich bei einem Impairment wird die Wertminderung erfolgswirksam erfasst. Bei Eigenkapitaltiteln werden Wertaufholungen nach einem Impairment entsprechend IAS erfolgsneutral abgebildet. [20] Anteile an assoziierten Unternehmen Anteile an assoziierten Unternehmen werden zum Zeitpunkt der Erlangung des maßgeblichen Einflusses zu ihren Anschaffungskosten in der Bilanz angesetzt. In der Folge werden sie grundsätzlich nach der Equity-Methode bewertet, nach welcher der Bilanzansatz um die anteiligen Eigenkapitaleffekte aus dem assoziierten Unternehmen fortgeschrieben wird. Das anteilige Jahresergebnis des assoziierten Unternehmens fließt als separater Posten in die GuV ein. Die Buchwerte werden soweit notwendig um Wertminderungen verringert. [21] Sachanlagen Sachanlagen werden mit ihren historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. mit ihrem beizulegenden Zeitwert zum Übergangszeitpunkt auf IFRS (Deemed Cost) angesetzt. Hiervon werden die planmäßigen Abschreibungen auf Basis der linearen Abschreibungsmethode abgesetzt. Die Abschreibungsdauer wird unter Berücksichtigung der physischen Abnutzung sowie der technischen Alterung ermittelt. Sachanlagen werden über die folgenden Zeiträume abgeschrieben: Voraussichtliche Nutzungsdauer in Jahren Grundstücke unbegrenzt Gebäude 15 bis 33 Kassenhallen 10 Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 25 Bei Mietereinbauten in gemieteten Gebäuden sowie Leasinggegenständen, die der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn wirtschaftlich zuzurechnen sind, wird die Vertragsdauer als Abschreibungsdauer zugrunde gelegt, sofern diese befristet ist und sie geringer ist als die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des Mietereinbaus oder des Leasinggegenstandes. Die Abschreibungen werden unter den allgemeinen Verwaltungsaufwendungen (Note [42]) gezeigt.

53 Notes zum Konzernabschluss Ergeben sich über die planmäßigen Abschreibungen hinaus Wertminderungen, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Entfallen die Gründe für die vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung, dann wird höchstens bis zu den fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten zugeschrieben. Nachträglich anfallende Anschaffungs- oder Herstellungskosten werden aktiviert, soweit diese dem Unternehmen künftig zusätzlichen wirtschaftlichen Nutzen bringen. Aus Wesentlichkeitsgründen werden geringwertige Wirtschaftsgüter im Geschäftsjahr direkt als allgemeiner Verwaltungsaufwand erfasst. Gewinne aus der Veräußerung von Sachanlagen werden unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" in der GuV ausgewiesen. Entsprechende Verluste werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. [22] Investment Properties Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien (Investment Properties) dienen der Erwirtschaftung von Mieterträgen oder der Wertsteigerung und sind mit ihren Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu ihrem beizulegenden Zeitwert zum Übergangszeitpunkt auf IFRS (Deemed Cost), vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen entsprechend der erwarteten Nutzungsdauer, bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Die voraussichtlichen Nutzungsdauern betragen 15 bis 33 Jahre. Investment Properties werden in der Bilanz gesondert ausgewiesen. Die Abschreibungen werden unter den allgemeinen Verwaltungsaufwendungen (Note [42]) gezeigt. Die vereinnahmten Mieten sowie etwaige Veräußerungsgewinne oder -verluste werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen beziehungsweise Aufwendungen erfasst. [23] Immaterielle Vermögenswerte Unter den immateriellen Vermögenswerten werden im Wesentlichen erworbene und selbst erstellte Software sowie derivative Geschäfts- oder Firmenwerte (Goodwill) ausgewiesen. Immaterielle Vermögenswerte werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Soweit sie keinen Geschäfts- oder Firmenwert darstellen, werden sie planmäßig über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Eigenentwickelte Software wird zu Herstellungskosten aktiviert, sofern die Ansatzkriterien gemäß IAS 38 erfüllt sind, und ebenfalls planmäßig abgeschrieben. Die aktivierten Kosten enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Personen, die an der Entwicklung beteiligt waren. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear über die in der folgenden Tabelle aufgeführte voraussichtliche Nutzungsdauer: Nutzungsdauer Erworbene Software Selbst erstellte Software Goodwill 5 Jahre 5 Jahre unbegrenzt Außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte werden vorgenommen, wenn der zukünftige Nutzen dem erwarteten Nutzen in Höhe des Buchwerts nicht mehr entspricht beziehungsweise mit einem zukünftigen Nutzenzufluss nicht mehr gerechnet wird. Eine solche Überprüfung wird zu jedem Bilanzstichtag vorgenommen. Die Abschreibungen werden unter dem GuV-Posten "Allgemeine Verwaltungsaufwendungen" ausgewiesen. Im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen aktivierte derivative Geschäfts- und Firmenwerte werden mindestens einmal jährlich auf ihre Werthaltigkeit geprüft (Impairment-Test).

54 Notes zum Konzernabschluss [24] Leasinggeschäfte Bei der Bilanzierung von Leasingverhältnissen wird mit Vertragsabschluss zwischen Finance Lease und Operating Lease unterschieden. Leasingverhältnisse werden gemäß IAS 17 nach der Verteilung der wirtschaftlichen Chancen und Risiken aus dem Leasinggegenstand beurteilt. Ein Leasinggeschäft wird als Operating-Lease- Verhältnis eingestuft, wenn die wesentlichen Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum verbunden sind, nicht auf den Leasingnehmer übertragen werden. Hingegen werden bei einem Finance Lease wesentliche Chancen und Risiken auf den Leasingnehmer übertragen. Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn als Leasingnehmer Die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn tritt als Leasingnehmer sowohl in Operating- als auch in Finance-Lease- Verhältnissen auf. Im Rahmen von Finance-Lease-Verhältnissen aktiviert die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn den angemieteten Vermögenswert mit Beginn der Laufzeit des Leasingverhältnisses unter den Sachanlagen beziehungsweise Investment Properties und passiviert eine Verbindlichkeit in Höhe des Barwertes der künftigen Mindestleasingzahlungen oder in Höhe des beizulegenden Zeitwerts, wenn dieser niedriger ist. Der Barwert der Mindestleasingzahlungen wird mithilfe des dem Leasingverhältnis zugrunde liegenden internen Zinsfußes beziehungsweise des Grenzfremdkapitalzinssatzes ermittelt. Die zu leistenden Leasingraten werden bei deren Anfall aufgeteilt in Zins- und Kapitaldienst. Während der Zinsanteil erfolgsmindernd im Zinsergebnis erfasst wird, mindert der Tilgungsanteil der Leasingrate die Verbindlichkeit. Die im Rahmen von Operating Lease anfallenden Leasingraten werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Mietaufwendungen für angemietete Betriebs- und Geschäftsausstattung weist die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn unter den allgemeinen Verwaltungsaufwendungen aus, sofern ein Sachbezug zum dort ausgewiesenen Sachaufwand gegeben ist. Dies betrifft im Wesentlichen Mietaufwendungen für EDV- Anlagen, Kraftfahrzeuge und Einrichtungsgegenstände. Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn als Leasinggeber Die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn tritt als Leasinggeber in Operating-Lease-Verhältnissen auf. Bei einem Operating Lease wird das Leasingobjekt in der Konzernbilanz als Vermögenswert zu fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen, soweit das Leasingobjekt nicht von der Finanzgruppe ihrerseits im Rahmen eines Operating-Lease-Vertrages angemietet wurde (Untermietverhältnis). Die in der Periode vereinnahmten Leasingerlöse werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. Die Abschreibungen auf die Objekte werden entsprechend unter den allgemeinen Verwaltungsaufwendungen ausgewiesen. [25] Fremdkapitalkosten Entsprechend IAS 23.8 werden Fremdkapitalkosten ohne Rücksicht auf die Verwendung des Fremdkapitals in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind (Benchmark-Methode). Zwischenzeitlich hat das IASB eine Anpassung des IAS 23 veröffentlicht, nach der Fremdkapitalkosten zu aktivieren sind, sofern sie der Anschaffung eines Vermögenswerts direkt zurechenbar sind. Diese Änderung ist erstmals im Geschäftsjahr 2009 zu beachten. Ein Endorsement durch die EU liegt noch nicht vor.

55 Notes zum Konzernabschluss [26] Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden sowie verbriefte Verbindlichkeiten Finanzielle Verbindlichkeiten bewertet die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn je nach Kategorisierung zu fortgeführten Anschaffungskosten (Other Financial Liabilities) oder erfolgswirksam zum Fair Value (freiwillig designierte Bestände). Die Auflösung von Agien beziehungsweise Disagien wird bei Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten (Amortized Costs) effektivzinskonstant vorgenommen und im Zinsergebnis vereinnahmt. Das Ergebnis aus vorzeitiger Tilgung von verbrieften Verbindlichkeiten wird im sonstigen betrieblichen Ergebnis erfasst. Das Ergebnis aus Zinszahlungen wird im Zinsergebnis ausgewiesen. Die übrigen Ergebnisbestandteile der freiwillig designierten Bestände werden im "Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten" gezeigt. [27] Handelspassiva Unter den Handelspassiva werden Finanzinstrumente der Unterkategorie LFV-Trading ausgewiesen. Dabei handelt es sich um Derivate unabhängig von Ihrer Zweckbestimmung und andere Finanzinstrumente, die mit Handelsabsicht eingegangen wurden. Die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn betreibt für einzelne Produktgruppen den Handel mit Derivaten, insbesondere um Zins-, Währungs- und Marktpreisrisiken von Kundengeschäften abzusichern. Bei den Kontrahenten der derivativen Finanzinstrumente der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn handelt es sich im Wesentlichen um deutsche Kreditinstitute beziehungsweise Kreditinstitute aus dem OECD-Raum. Finanzinstrumente der Unterkategorie LFV-Trading werden mit ihrem Fair Value in der Bilanz angesetzt. Derivate mit negativem Marktwert werden unter den Handelspassiva ausgewiesen. Fair-Value-Änderungen der Finanzinstrumente werden erfolgswirksam erfasst. Die Gewinne und Verluste aus Bewertung und Veräußerung werden im Handelsergebnis als Bestandteil des "Ergebnisses aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten" vereinnahmt. Zinsen werden im Zinsergebnis ausgewiesen. [28] Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen a) Unmittelbare Verpflichtungen aus Pensionszusagen Rückstellungen für Pensionen werden ausschließlich für leistungsorientierte Versorgungspläne gebildet. Diese Pensionsrückstellungen werden gemäß IAS 19 nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit- Credit-Methode) ermittelt. Dieses Verfahren berücksichtigt neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und Anwartschaften auch zukünftig zu erwartende Gehalts- und Rentensteigerungen. Den Gutachten für unmittelbare Pensionszusagen an die derzeitigen und früheren Mitglieder des Vorstandes der Sparkasse KölnBonn sowie ihre Hinterbliebenen zum Stichtag liegen Trendannahmen für die Gehalts- und Rentenentwicklung von 2,00 Prozent beziehungsweise 1,10 Prozent (Vorjahr: 2,00 Prozent beziehungsweise 1,10 Prozent) zugrunde. Es wurde ein Abzinsungssatz von 5,45 Prozent (Vorjahr: 4,00 Prozent) angewendet. Da diese Zusagen nicht durch Planvermögen gedeckt sind, ist die Verpflichtung in voller Höhe zu passivieren. Daneben hat die Sparkasse KölnBonn ihren Arbeitnehmern Zusagen auf der Basis eines fondsbasierten Versorgungswerks erteilt. Die Arbeitnehmer erwerben ihre Ansprüche durch Entgeltumwandlung. Für die Bewertung dieser Verpflichtung wird zwischen dem versicherungsmathematischen Sollwert des garantierten Teils der Versorgungsverpflichtung und demjenigen des variablen Teils der Versorgungsverpflichtung unterschieden.

56 Notes zum Konzernabschluss Während sich der Wert für den garantierten Teil nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwert bestimmt, entspricht der variable Teil der Versorgungsverpflichtung dem Marktwert der hinterlegten Investmentfondszertifikate sowie der Risikorückdeckungsversicherung. Eine mögliche Überperformance der gemäß Versorgungswerk den Arbeitnehmern im Versorgungsfall zufallenden oben genannten Referenzvermögenswerte wird bilanziell als zusätzliche Verpflichtung erfasst, soweit sie den garantierten Teil der Versorgungsverpflichtung übersteigt. Dem Gutachten für das Versorgungswerk liegt ein Rechnungszins von 5,65 Prozent (Vorjahr: 4,00 Prozent) zugrunde. Auf den Einbezug von Fluktuationswahrscheinlichkeiten wurde aufgrund der Gestaltung des Versorgungswerks verzichtet. Die von der Sparkasse KölnBonn zur Deckung der Ansprüche der Arbeitnehmer hinterlegten sowie verpfändeten Vermögenswerte qualifizieren nicht für die Bewertung als Planvermögen im Sinne des IAS Für die Erfassung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste, die sich aufgrund von erforderlichen Anpassungen der der Bewertung zugrunde liegenden versicherungsmathematischen Parameter ergeben, wendet die Sparkasse KölnBonn die Korridormethode an. Das heißt, die Gewinne und Verluste werden erst dann als Aufwand oder Ertrag berücksichtigt, wenn der Saldo der kumulierten, nicht erfassten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste am Ende der vorherigen Berichtsperiode 10 Prozent des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung zu diesem Zeitpunkt übersteigt. Bei Überschreitung des Korridors wird der übersteigende Betrag ab dem folgenden Wirtschaftsjahr über die durchschnittliche Restlebensarbeitszeit der Versorgungsberechtigten erfolgswirksam verteilt. Aufwendungen aus der Dotierung der Pensionsrückstellungen werden im Personalaufwand ausgewiesen. Auf einen getrennten Ausweis des Zinsaufwands für bereits erworbene Versorgungsansprüche wird verzichtet. Den Berechnungen wurden die Richttafeln 2005 G von Professor Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. b) Mittelbare Verpflichtungen aus Pensionszusagen Die Sparkasse KölnBonn ist Mitglied der Rheinischen Zusatzversorgungskasse (RZVK) sowie der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln (ZVK) und gehört dem im Umlageverfahren geführten Abrechnungsverband der Zusatzversorgungskassen an. Die RZVK beziehungsweise ZVK haben die Aufgabe, den Beschäftigten ihrer Mitglieder eine zusätzliche Alters-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenversorgung nach Maßgabe ihrer Satzung und des Tarifvertrags vom 01. März 2002 (ATV-K) zu gewähren. Gemäß 1 Abs. 1 S. 3 BetrAVG steht die Sparkasse KölnBonn für die Erfüllung der zugesagten Leistung ein (Subsidiärhaftung im Rahmen einer mittelbaren Versorgungsverpflichtung). Bei diesen Pensionszusagen handelt es sich um leistungsorientierte Pläne mehrerer Arbeitgeber (Multi- Employer Benefit Plans) im Sinne des IAS Dem Umlageverfahren ist die Schwierigkeit systemimmanent, wie in IAS für einen "Defined Benefit Multi-Employer Plan" gefordert, eine sinnvolle anteilige Zuordnung von Verpflichtungsumfang, Planvermögen und Kosten auf die einzelnen Beteiligten an dem Plan vorzunehmen. Diese Schwierigkeit ergibt sich daraus, dass sich die Umlagen der einzelnen Mitglieder beziehungsweise Beteiligten an deren Anteil an dem zusatzversorgungspflichtigen Entgelt der Anspruchsberechtigten insgesamt ausrichten. Ähnliches gilt für die Aufschlüsselung der Sanierungsgelder. Angesichts der verursachungsunabhängigen Schlüsselung liegt bei beiden Plänen der in IAS 19.32b beschriebene Fall des "Risk-Sharing" vor. Die Bilanzierungspraxis sieht daher gegenwärtig im Zusammenhang mit diesen Zusagen einen Anwendungsfall von IAS 19.30, der die hilfsweise Anwendung von "Defined Contribution Accounting" auf "Defined Benefit"-Zusagen unter zusätzlichen Anhangangaben vorschreibt. Im Geschäftsjahr 2007 betrug der Umlagesatz der RZVK 4,25 Prozent (Vorjahr: 4,25 Prozent) des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts (Bemessungsgrundlage). Zum 31. Dezember 2000 wurde das bisherige Gesamtversorgungssystem geschlossen und durch ein als Punktemodell konzipiertes Betriebsrentensystem ersetzt. Infolgedessen erhebt die RZVK gemäß 63 ihrer Satzung zusätzlich zur Umlage ein sogenanntes Sanierungsgeld in Höhe von 2,5 Prozent der Bemessungsgrundlage zur teilweisen Finanzierung der Ansprüche und Anwartschaften, die vor dem 01. Januar 2002 begründet worden sind. Die Höhe der Umlage und des Sanierungsgeldes wird auf der Basis gleitender Deckungsabschnitte regelmäßig neu festgesetzt ( 60 der Satzung der RZVK). Die Gesamtaufwendungen zur RZVK im Geschäftsjahr 2007 belaufen sich auf 3,0 Mio EUR (Vorjahr: 3,2 Mio EUR).

57 Notes zum Konzernabschluss Die wahrscheinliche künftige Entwicklung des Umlagesatzes und des sogenannten Sanierungsgeldes stellt sich unter einem realistischen Szenario wie folgt dar: Nach derzeitigem Kenntnisstand ist kurzfristig nicht mit einer Veränderung der aktuell geltenden Prozentsätze zu rechnen, jedoch können sich neue Erkenntnisse aus einem versicherungsmathematischen Gutachten für den neuen Deckungsabschnitt ab dem Jahr 2008 ergeben. Zusatzbeiträge ( 64 der Satzung der RZVK) zur schrittweisen Umstellung auf ein kapitalgedecktes Verfahren werden derzeit nicht erhoben. Die ZVK hat im Geschäftsjahr einen Umlagesatz von 5,80 Prozent (Vorjahr: 5,80 Prozent) erhoben. Zum Aufbau einer Kapitaldeckung wird seit dem 01. Januar 2003 ein Zusatzbeitrag erhoben. Dieser Zusatzbeitrag betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 3,20 Prozent (Vorjahr: 2,90 Prozent). Zukünftig wird mit einer dauerhaft gleichbleibenden Gesamtbelastung von 9,00 Prozent gerechnet; in der langfristigen Perspektive (ab dem Jahr 2030) wird von einem spürbaren Rückgang der Belastung durch die Kapitaldeckung ausgegangen. Die Gesamtaufwendungen zur ZVK im Geschäftsjahr 2007 belaufen sich auf 11,5 Mio EUR (Vorjahr: 11,4 Mio EUR). In Anbetracht der mit dem Umlageverfahren verbundenen Risiken aufgrund der demografischen Entwicklung können zukünftige Finanzierungslücken beziehungsweise Beitragserhöhungen für die Pensionszusagen der Sparkasse KölnBonn nicht ausgeschlossen werden. Zur Bestimmung einer Vermögensunterdeckung der Versorgungszusagen wurde die Höhe der auf die Sparkasse KölnBonn entfallenden nicht durch Vermögen gedeckten Versorgungsverpflichtungen der Versorgungskassen ermittelt, indem der Barwert der bestehenden Unterdeckung bestimmt und ihr Kapitalisierungsgrad fiktiv darauf angerechnet wurde. Als Rechnungsgrundlagen dienen die Richttafeln 1998 von Professor Dr. Klaus Heubeck sowie ein Rechnungszins von 2,75 Prozent gemäß den Satzungen der RZVK beziehungsweise ZVK. Der zum Stichtag 31. Dezember 2007 so ermittelte Wert aller Verpflichtungen bei der RZVK und der ZVK beträgt rund 344,7 Mio EUR. Nach Abzug des Kapitalisierungsgrades von 19,5 Prozent (RZVK) beziehungsweise 24,0 Prozent (ZVK) beläuft er sich auf rund 266,7 Mio EUR. Die Höhe der möglichen Verpflichtungen bei Beendigung der jeweiligen Mitgliedschaften wird von der Sparkasse KölnBonn in regelmäßigen Zeitabständen überprüft. [29] Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen hat die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn für ungewisse Verbindlichkeiten gegenüber Dritten und aus belastenden Verträgen unter Berücksichtigung der uns bekannten Risiken und Unsicherheiten in Höhe der zu erwartenden Inanspruchnahme gebildet. Langfristige Rückstellungen werden abgezinst, sofern der Zinseffekt wesentlich ist. Des Weiteren enthält dieser Posten Rückstellungen für Beihilfezusagen und Jubiläumszuwendungen. Zuführungen beziehungsweise Auflösungen erfolgen über die Ergebnisgröße, die inhaltlich mit der Rückstellung korrespondiert. Rückstellungen für Bonitätsrisiken im außerbilanziellen Kreditgeschäft werden zulasten der Risikovorsorge im Kreditgeschäft gebildet und zugunsten derselben aufgelöst. Daneben sind in den sonstigen Rückstellungen Beträge für andere Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern in Form von Alterteilzeitvereinbarungen enthalten. Die Aufwendungen aus der Dotierung werden im Personalaufwand ausgewiesen. Die Altersteilzeitvereinbarungen wurden auf Basis des Rechnungslegungsstandards RS HFA 3 des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.v. (IDW) vom 18. November 1998 bilanziert.

58 Notes zum Konzernabschluss [30] Finanzgarantien (Financial Guarantee Contracts) Finanzgarantien sind Verträge, auf deren Grundlage die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn für den Ausfall von Zahlungen aus einem Schuldinstrument gegenüber einem Dritten einsteht. Als Entgelt vereinnahmt sie in der Regel eine ratierliche Provision über die Laufzeit der Finanzgarantie. Für die Bilanzierung dieser Garantien wendet sie die Nettomethode an. Die Entgelte werden zum Fälligkeitszeitpunkt im Provisionsertrag vereinnahmt. Bei einer drohenden Inanspruchnahme aus der Finanzgarantie wird eine Rückstellung dotiert und entsprechend den Regeln des IAS 37 bewertet. In diesem Fall werden keine weiteren Provisionserträge vereinnahmt. [31] Nachrangkapital Als Nachrangkapital werden nachrangige Verbindlichkeiten und Genussrechtskapital bilanziert. Agien und Disagien erhöhen beziehungsweise reduzieren den Zugangswert und werden über die Laufzeit verteilt im Zinsergebnis erfasst. Nach dem erstmaligen Ansatz zu Anschaffungskosten erfolgt die Bilanzierung zu fortgeführten Anschaffungskosten (Amortized Costs), soweit nicht im Einzelfall von der Fair-Value-Option Gebrauch gemacht wurde. [32] Laufende und latente Steuern Laufende Ertragsteueransprüche beziehungsweise -verpflichtungen werden mit den aktuellen Steuersätzen berechnet, in deren Höhe Zahlungen an beziehungsweise Erstattungen von Steuerbehörden erwartet werden. Durch das im Jahr 2007 verabschiedete und im Bundesanzeiger veröffentlichte Unternehmensteuerreformgesetz 2008 erfolgte ab dem Geschäftsjahr 2007 die Bewertung der latenten Steuern anhand der für 2008 geltenden Steuersätze. Grundsätzlich sind für die Bewertung der tatsächlichen und latenten Steuern die aktuell gültigen Steuervorschriften und Steuersätze maßgeblich. Die Veröffentlichung des Unternehmensteuerreformgesetzes hat nach IAS 12 die materielle Wirkung einer tatsächlichen Inkraftsetzung, wonach für die Bewertung der latenten Steuern die zukünftig maßgeblichen Steuersätze anzuwenden sind. Die Herabsetzung des Körperschaftsteuersatzes von 25 Prozent auf 15 Prozent führt im Geschäftsjahr 2007 zu einem geringeren Ausweis latenter Steuern. Ergeben sich Unterschiede zwischen den Wertansätzen nach IFRS und den steuerlichen Wertansätzen, sind latente Steuern zu bilden, wenn diese Differenzen nur temporär bestehen. Latente Steuern werden auf Grundlage des Steuersatzes berechnet, der für den Zeitpunkt ihrer Auflösung zu erwarten ist. Für temporäre Differenzen, die bei ihrer Auflösung zu Steuerbelastungen führen, werden passive latente Steuern angesetzt. Sind bei Auflösung von temporären Differenzen Steuerentlastungen zu erwarten und ist deren Nutzbarkeit wahrscheinlich, erfolgt der Ansatz aktiver latenter Steuern. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden die Aufwendungen und Erträge aus latenten Steuern zusammen mit den laufenden Steueraufwendungen und -erträgen im Posten "Steueraufwand" ausgewiesen. Latente Steuern auf erfolgsneutral entstandene temporäre Differenzen werden ebenfalls erfolgsneutral in der Neubewertungsrücklage erfasst. Für steuerliche Verlustvorträge werden aktive latente Steuern angesetzt, wenn deren Nutzbarkeit wahrscheinlich ist. Die Werthaltigkeit aktiver latenter Steuern aus temporären Differenzen und Verlustvorträgen wird zu jedem Bilanzstichtag überprüft. Eine Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern erfolgt dann, wenn die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn einen rechtlich durchsetzbaren Anspruch zur Aufrechnung hat und sich die aktiven und passiven latenten Steuern auf Ertragsteuern beziehen, die von der gleichen Steuerbehörde erhoben werden.

59 Notes zum Konzernabschluss Überleitungsrechnungen und Erläuterungen zur IFRS-Erstanwendung [33] Ergebnisüberleitungsrechnung für das Geschäftsjahr 2006 Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn wurde erstmals für den Zeitraum vom 01. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006 von den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften auf die Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) umgestellt. Die Erläuterungen zur Erstanwendung der IFRS sind der Note [4] zu entnehmen. Die wesentlichen Auswirkungen aus der IFRS- Umstellung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind in der nachfolgenden Übersicht erläutert: Angaben in Mio EUR HGB nach Umgliederung auf IFRS Auswirkungen der Umstellung auf IFRS Zinsüberschuss 392,0 34,3 426,3 Risikovorsorge im Kreditgeschäft -74,9-14,3-89,2 Provisionsüberschuss 143,3 -,- 143,3 Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten 14,6 63,1 77,7 Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen -,- -,- -,- Finanzanlageergebnis 81,4-69,6 11,8 Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 4,4 5,3 9,7 Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 553,3-18,8 572,1 Sonstige betriebliche Erträge 176,7-7,4 169,3 Sonstige betriebliche Aufwendungen 133,0 2,7 130,3 Dotierung Fonds für allgemeine Bankrisiken -15,0 15,0 -,- Ergebnis aus Discontinued Operations -,- -,- -,- Steueraufwand 6,1-30,3 36,4 Konzernjahresüberschuss vor Minderheiten 30,1-20,0 10,1 Minderheitenanteil am Konzernergebnis 1,1-1,1 -,- Konzernjahresüberschuss nach Minderheiten 31,2-21,1 10,1 IFRS Um die Vergleichbarkeit zu ermöglichen, wurden die Posten der handelsrechtlichen Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung auf die IFRS-Positionen einer Gewinn- und Verlustrechnung umgestellt. Insgesamt führte die Umstellung zu einer Reduzierung des Konzernjahresüberschusses vor Anteilen in Fremdbesitz in Höhe von 20,0 Mio EUR. Beim Zinsüberschuss (Saldo aus den GuV-Positionen 1 und 2 nach IFRS, nach HGB GuV-Positionen 1 bis 3) führte die Umstellung auf IFRS zu einer Erhöhung um 34,3 Mio EUR auf 426,3 Mio EUR. Dies liegt im Wesentlichen an der Vereinnahmung von Zinserträgen aus wertberichtigten Forderungen (Unwinding) in Höhe von 28,9 Mio EUR (siehe Note [11] c)), an der Fortschreibung der Werte aus der Anwendung des IFRS 1.28 ff. in Verbindung mit IG.60A sowie an der Effektivzinszuschreibung. Da die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn bei der IFRS-Umsetzung auf die Anwendung des Hedge Accounting verzichtet hat (siehe Note [11] f)), fordert IFRS 1.28 ff. in Verbindung mit IG.60A, dass die Buchwerte der nach IFRS zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten Grundgeschäfte, die nach bisheriger handelsrechtlicher Rechnungslegung gegen die Veränderung des Fair Value zum Umstellungszeitpunkt abgesichert wurden und deren Ergebnis hieraus abgegrenzt oder nicht als Gewinn oder Verlust erfasst wurde, anzupassen sind.

60 Notes zum Konzernabschluss Da die im deutschen Handelsrecht zulässigen Mikro-Hedges nicht den strengen Normen des IAS ff. entsprachen, wurde die Bilanzierung der Sicherungsbeziehungen nach IFRS 1.30 zum Übergangszeitpunkt eingestellt. Die fortgeführten Anschaffungskosten der Grundgeschäfte wurden um den Betrag angepasst, der dem gesicherten Risiko entsprach. Dieser Korrekturbetrag wird über die Restlaufzeit in den Folgeperioden effektivzinskonstant bis zum Jahr 2015 amortisiert. Im Rahmen der Bildung der Risikovorsorge im Kreditgeschäft (GuV-Position 3) nach IFRS sind die erwarteten Cashflows mit dem ursprünglichen Effektivzins abzuzinsen. Die im Vergleich zum HGB abweichende Berechnungssystematik nach IFRS führt zu einer Ausweitung der Risikovorsorge um 14,3 Mio EUR auf 89,2 Mio EUR. Darüber hinaus sind Effekte aus der Veränderung von nach IAS 39 nicht zulässigen Vorsorgereserven nach 340f HGB enthalten. Das dem handelsrechtlichen Nettoertrag aus Finanzgeschäften nur ungefähr vergleichbare Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten (GuV-Position 6) verzeichnet aufgrund der Bewertungseffekte gemäß IAS 39 bei den erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten eine Steigerung um 63,1 Mio EUR auf 77,7 Mio EUR. Das Finanzanlageergebnis (GuV-Position 7) fällt im handelsrechtlichen Vergleich nach IFRS um 69,6 Mio EUR auf 11,8 Mio EUR zurück. Durch die Konsolidierung der Spezialfonds werden die von diesen erzielten Aufwendungen und Erträge in den GuV-Posten ausgewiesen, die den jeweiligen Einzelinvestments entsprechen. Das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen (GuV-Position 8) steigt nach IFRS aufgrund der Berücksichtigung der nach IFRS ermittelten Jahresergebnisse der assoziierten Unternehmen um 5,3 Mio EUR auf 9,7 Mio EUR an. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen (GuV-Position 9) steigen IFRS-bedingt durch die Abschreibungen auf Finance-Lease-Objekte und immaterielle Vermögenswerte sowie durch die Änderungen der Restnutzungsdauern um 18,8 Mio EUR auf 572,1 Mio EUR. Finance-Lease-Objekte und selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte unterliegen gemäß Handelsrecht einem Aktivierungsverbot. Die sonstigen betrieblichen Erträge (GuV-Position 10) verringern sich um 7,4 Mio EUR auf 169,3 Mio EUR, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (GuV-Position 11) um 2,7 Mio EUR auf 130,3 Mio EUR. Ursache hierfür sind von IFRS abweichende handelsrechtliche Zuordnungen. Für die nach HGB vorgenommene ergebniswirksame Dotierung des Fonds für allgemeine Bankrisiken nach 340g HGB besteht nach IFRS keine Rechtsgrundlage. Insoweit konnte sie nicht übernommen werden. Der Steueraufwand (GuV-Position 13) steigt insbesondere aufgrund der mit der Fair-Value-Bewertung verbundenen Bewertungsergebnisse um 30,3 Mio EUR auf 36,4 Mio EUR. Durch die Bilanzierung von latenten Steuern wird der zu dem IFRS-Ergebnis der Berichtsperiode passende Steueraufwand zugewiesen.

61 Notes zum Konzernabschluss [34] Eigenkapitalüberleitungsrechnung zum 01. Januar 2006 Der Konzernabschluss der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn wurde erstmals zum 01. Januar 2006 von den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften auf die Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) umgestellt. Die Erläuterungen zur Erstanwendung der IFRS sind der Notesangabe [4] zu entnehmen. Die wesentlichen Auswirkungen aus der IFRS-Umstellung auf das Eigenkapital der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn werden in der nachfolgenden Übersicht erläutert: Angaben in Mio EUR Gewinnrücklagen Rücklage für allgemeine Bankrisiken Neubewertungsrücklage Anteile in Fremdbesitz Bilanzgewinn Summe Eigenkapital zum nach HGB 980,6 -,- -,- -7,5 11,2 984,3 Bilanzieller Ausweis im IFRS-Eigenkapital -,- 30,0 -,- -,- -,- 30,0 Offenlegung der -340f-HGB-Konzern- Vorsorgereserven 300,7 -,- -,- -,- -,- 300,7 Erstanpassung/Neubewertung des Finanzanlagebestandes (Available for Sale, IAS 39, IAS 12) -43,0 -,- 50,1 -,- -,- 7,1 Erstanpassung der Darlehen (IAS 39) 8,2 -,- -,- -,- -,- 8,2 Anpassung der Risikovorsorge -41,6 -,- -,- -,- -,- -41,6 Einbeziehung der Derivate in die Handelsaktiva und -passiva (IAS 39) -109,5 -,- -,- -,- -,- -109,5 Erstanpassung Ansprüche aus latenten Steuern (IAS 12) 164,4 -,- -23,2 -,- -,- 141,2 Anpassung der At-Equity-Bewertung (IAS 28) -1,9 -,- -,- -,- -,- -1,9 Erstanpassung von Sachanlagen, Investment Properties (IAS 16, IAS 40) 38,7 -,- -,- -,- -,- 38,7 Erstanpassung Sparverkehr (IAS 39) -7,2 -,- -,- -,- -,- -7,2 Erstansatz der Finance-Lease-Objekte (IAS 17) -57,6 -,- -,- -,- -,- -57,6 Erstanpassung Eigenemissionen (IAS 39) 30,1 -,- -,- -,- -,- 30,1 Anpassung der immateriellen Vermögenswerte (IAS 38.8) 6,6 -,- -,- -,- -,- 6,6 Erstanpassung von sonstigen Vermögenswerten (IAS 39) 33,4 -,- -,- -,- -,- 33,4 Anpassung der Bewertungseinheiten (IFRS 1.28) -52,2 -,- -,- -,- -,- -52,2 Erstanpassung/Neubewertung aus Veränderungen des Konsolidierungskreises und sonstige Konsolidierungseffekte -5,6 -,- 27,9-9,7 -,- 12,6 Eigenkapital zum nach IFRS 1.244,1 30,0 54,8-17,2 11, ,9 Durch die Umstellung des Konzernabschlusses der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn von den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften auf die Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) hat sich zum 01. Januar 2006 das Eigenkapital nach IFRS um 338,6 Mio EUR (34,4 Prozent) auf 1.322,9 Mio EUR erhöht.

62 Notes zum Konzernabschluss Die Gewinnrücklagen beliefen sich in Folge der Saldierung der positiven mit den negativen IFRS- Erstanpassungseffekten auf 1.244,1 Mio EUR. Den positiven IFRS-Effekten in Höhe von 582,1 Mio EUR standen deutlich geringere negative Effekte in Höhe von 318,6 Mio EUR gegenüber. Positive Auswirkungen auf die Gewinnrücklagen entstanden durch die Offenlegung der handelsrechtlichen - 340f-HGB-Vorsorgereserven des Konzerns der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn in Höhe von 300,7 Mio EUR. Außerdem führten insbesondere die Erstanpassung der Darlehen, der Sachanlagen, der Investment Properties, der Eigenemissionen gemäß den IFRS-Bewertungsvorschriften sowie die Aktivierung der Ansprüche aus latenten Steuern insgesamt zu einem positiven Wert in Höhe von 241,4 Mio EUR. Des Weiteren wurden die Gewinnrücklagen durch die IFRS-Anpassung der immateriellen Vermögenswerte und der sonstigen Vermögenswerte um 40,0 Mio EUR ausgeweitet. Durch die Annahme des beizulegenden Zeitwerts als Ersatz für die Anschaffungskosten für bestimmte Immobilien haben sich die Bilanzansätze der Sachanlagen sowie der nach IAS 40 als Investment Properties zu klassifizierenden Immobilien insgesamt um 38,7 Mio EUR erhöht. Weitere Effekte ergaben sich aus der Anpassung der Restnutzungsdauern der mit den fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten Immobilien. Negative Auswirkungen auf die Gewinnrücklage traten zum einen durch die Anpassung der Risikovorsorge an die Cashflow basierte Berechnung nach IAS 39 (-41,6 Mio EUR) sowie den Erstansatz von Finance-Lease- Objekten nach IAS 17 auf. Zum Zeitpunkt der Umstellung lagen die seit Mietbeginn um planmäßige Abschreibungen reduzierten Buchwerte um 57,6 Mio EUR unter den korrespondierenden Verbindlichkeiten aus Leasingzahlungen. Zum anderen resultierte aus der Bilanzierung der Derivate zum Fair Value ein negativer Saldo in Höhe von 109,5 Mio EUR. Hinsichtlich der Anpassungen der Bewertungseinheiten (-52,2 Mio EUR) wird auf die Note [33] verwiesen. Die Erstdotierung der Neubewertungsrücklage führte per Saldo zu einem positiven Ergebnis in Höhe von 54,8 Mio EUR. Den positiven IFRS-Bewertungseffekten in der Konzerneröffnungsbilanz in Höhe von 50,1 Mio EUR standen Gegeneffekte aus der Bildung latenter Steuern in Höhe von 23,2 Mio EUR entgegen. IFRS-spezifische Veränderungen des Konsolidierungskreises (siehe Note [8]) sowie sonstige Konsolidierungseffekte in Höhe von insgesamt 12,6 Mio EUR führten ebenfalls zu einer Erhöhung der Gewinnrücklagen.

63 Notes zum Konzernabschluss [35] Eigenkapitalüberleitungsrechnung zum 31. Dezember 2006 Der Konzernabschluss der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn wurde erstmals zum 01. Januar 2006 von den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften auf die Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) umgestellt. Die Erläuterungen zur Erstanwendung der IFRS sind der Note [4] zu entnehmen. Die wesentlichen Auswirkungen der Überleitung des handelsrechtlichen Konzerneigenkapitals zum 31. Dezember 2006 auf das IFRS-Eigenkapital der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn werden in der nachfolgenden Übersicht erläutert: Angaben in Mio EUR Gewinnrücklagen Rücklage für allgemeine Bankrisiken Neubewertungsrücklage Anteile in Fremdbesitz Bilanzgewinn Summe Eigenkapital zum nach HGB 984,4 -,- -,- -1,2 31, ,3 Anpassungen im Rahmen der Erstanwendung zum ,5 30,0 54,8-9,7 -,- 338,6 Abweichende Jahresergebnisse (vergleiche Note [33]) -,- -,- -,- -,- -21,0-21,0 Neubewertung von Finanzinstrumenten (IAS 39) -,- -,- 42,8 -,- -,- 42,8 Erfolgsneutrale Anpassung latenter Steuern (IAS 12) -,- -,- 5,8 -,- -,- 5,8 Abweichende Behandlung der Fremdanteile -12,3 -, -, 10,9 -, -1,4 Eigenkapital zum nach IFRS 1.235,6 30,0 103,4 -,- 10, ,1 Das IFRS-Eigenkapital der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn hat sich zum 31. Dezember 2006 im Vergleich zum handelsrechtlichen Konzerneigenkapital um 364,8 Mio EUR (36,0 Prozent) auf 1.379,1 Mio EUR erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus den im Rahmen der Erstanpassung erfassten und in der Note [34] beschriebenen Effekte. Dazu treten noch Abweichungen aus der laufenden Gewinn- und Verlustrechnung ein, die im Einzelnen in der Note [33] beschrieben sind (-21,1 Mio EUR). Die erfolgsneutrale Bewertung von Finanzinstrumenten der Kategorie Available for Sale erhöhte im Geschäftsjahr 2006 das Konzerneigenkapital (Neubewertungsrücklage) um 42,8 Mio EUR.

64 Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Notes zum Konzernabschluss [36] Zinsüberschuss vor Risikovorsorge Die Zinserträge beziehungsweise Zinsaufwendungen gliedern sich wie folgt: Zinserträge Zinserträge aus Krediten und Darlehen Zinserträge aus Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren Dividenden Erträge aus Beteiligungen und verbundenen Unternehmen Sonstige Zinserträge Summe Zinserträge Zinsaufwendungen Zinsaufwendungen aus Spar- und Einlagengeschäft Zinsaufwendungen aus begebenen Schuldverschreibungen und Genussrechten Zinsaufwendungen aus Nachrangkapital Zinsaufwendungen für Rückstellungen Zinsaufwendungen aus Derivaten* Sonstige Zinsaufwendungen Summe Zinsaufwendungen Zinsüberschuss *Die Zinserträge und Zinsaufwendungen aus Derivaten in Höhe von je ca. 2,5 Mrd EUR (Vorjahr: ca. 1,5 Mrd EUR) werden als saldierte Größe ausgewiesen. Der Gesamtbetrag der Zinserträge für Vermögenswerte, die nicht der Kategorie AFV zuzurechnen sind, beläuft sich danach auf (Vorjahr: ); der Gesamtbetrag der Zinsaufwendungen, die nicht der Kategorie LFV zuzurechnen sind, auf (Vorjahr: ). Im Geschäftsjahr 2007 wurden Zinserträge aus wertberichtigten Forderungen (Unwinding) in Höhe von (Vorjahr: ) vereinnahmt. Die Zinsspannen stellen sich wie folgt dar: in Prozent auf Basis der durchschnittlichen anrechnungspflichtigen Positionen 1,92 2,24 auf Basis der stichtagsbezogenen Bilanzsumme 1,28 1,42

65 Notes zum Konzernabschluss [37] Risikovorsorge Die Aufwendungen und Erträge, die der Risikovorsorge im Kreditgeschäft zuzuordnen sind, stellen sich wie folgt dar: Zuführungen zur Risikovorsorge Auflösungen von Risikovorsorge Direktabschreibungen Eingänge auf abgeschriebene Forderungen Risikovorsorge im bilanziellen Kreditgeschäft Aufwendungen für die Bildung von Rückstellungen für das außerbilanzielle Kreditgeschäft Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für das außerbilanzielle Kreditgeschäft Risikovorsorge gesamt Eine Gliederung der Zuführungen zur Risikovorsorge und der Direktabschreibungen im bilanziellen Kreditgeschäft zeigt folgende Struktur der Aufwendungen: Risikovorsorge im Kreditgeschäft für Firmenkundenkredite (LAR) Zuführung zu Einzelwertberichtigungen und Direktabschreibungen Zuführung zu Portfoliowertberichtigungen Risikovorsorge im Kreditgeschäft für Privatkundenkredite (LAR) Zuführung zu Einzelwertberichtigungen und Direktabschreibungen Zuführung zu Portfoliowertberichtigungen Risikovorsorge im Kreditgeschäft für Forderungen an Kreditinstitute (LAR) Zuführung zu Einzelwertberichtigungen und Direktabschreibungen Zuführung zu Portfoliowertberichtigungen Risikovorsorge im Kreditgeschäft mit Schuldscheindarlehen (LAR) Zuführung zu Einzelwertberichtigungen und Direktabschreibungen - - Zuführung zu Portfoliowertberichtigungen Gesamt Der Wertminderungsaufwand für Finanzanlagen wird im Finanzanlageergebnis gezeigt.

66 Notes zum Konzernabschluss [38] Provisionsüberschuss Provisionserträge und Provisionsaufwendungen gliedern sich wie folgt: Provisionserträge aus Giro- und Zahlungsverkehr Kredit- und Darlehensgeschäft Wertpapier- und Depotgeschäft sonstigen Provisionsgeschäften Summe der Provisionserträge darunter Provisionen aus Finanzinstrumenten, die nicht erfolgswirksam zum Fair Value bewertet werden Provisionsaufwendungen aus Giro- und Zahlungsverkehr Kredit- und Darlehensgeschäft Wertpapier- und Depotgeschäft sonstigen Provisionsgeschäften Summe der Provisionsaufwendungen darunter Provisionen aus Finanzinstrumenten, die nicht erfolgswirksam zum Fair Value bewertet werden Provisionsüberschuss In den Provisionserträgen sind Erträge aus Treuhandaktivitäten der Sparkasse KölnBonn in Höhe von 77 (Vorjahr: 10 ) sowie Aufwendungen aus Treuhandaktivitäten in Höhe von 13 (Vorjahr: 9 ) enthalten. [39] Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten Das Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten gliedert sich wie folgt in das Ergebnis aus Designated-as-at-Fair-Value-Geschäften und das Handelsergebnis: Ergebnis aus Designated-as-at-Fair-Value-Geschäften Handelsergebnis Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten

67 Das Ergebnis aus Designated-as-at-Fair-Value-Geschäften gliedert sich dabei wie folgt: Notes zum Konzernabschluss Bewertungs- und Veräußerungsergebnis aus Forderungen an Kunden (AFV-Designated) Forderungen an Kreditinstitute (AFV-Designated) Finanzanlagen (AFV-Designated) Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (LFV-Designated) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (LFV-Designated) Eigenen Emissionen (LFV-Designated) Ergebnis aus Designated-as-at-Fair-Value-Geschäften Alle Finanzinstrumente der Kategorie AFV werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte werden grundsätzlich Börsenkurse zugrunde gelegt. Für nicht börsennotierte Produkte werden die beizulegenden Zeitwerte anhand geeigneter interner Barwert- oder Optionspreismodelle ermittelt. Neben dem realisierten Ergebnis ist im Handelsergebnis auch das Bewertungsergebnis aus Handelsaktivitäten enthalten. Das Handelsergebnis setzt sich wie folgt zusammen: Ergebnis aus Wertpapieren des Handelsbestandes (AFV/LFV-Trading) Ergebnis aus Derivaten darunter: Ergebnisse der im Rahmen der Fair-Value-Option eingesetzten Zinsderivate Fremdwährungsergebnis Handelsergebnis

68 Notes zum Konzernabschluss [40] Finanzanlageergebnis Im Finanzanlageergebnis werden die Veräußerungsergebnisse derjenigen finanziellen Vermögenswerte ausgewiesen, die mit dem Bilanzposten Finanzanlagen korrespondieren und der Kategorie AFS zugeordnet wurden. Zusätzlich enthält die nachfolgende Tabelle die erfolgswirksamen Bewertungsaufwendungen und -erträge aus Wertpapieren des Finanzanlagebestands, aus Anteilen an nicht konsolidierten Tochterunternehmen und an nicht nach der Equity-Methode bewerteten assoziierten Unternehmen sowie aus Beteiligungen. Ergebnis aus den Finanzanlagevermögen des LAR-Bestands - - Veräußerungsgewinne - - Veräußerungsverluste - - Wertminderungen - - Wertaufholungen - - Ergebnis aus den Finanzanlagevermögen des AFS-Bestands Veräußerungsgewinne Veräußerungsverluste Wertminderungen Wertaufholungen - - Finanzanlageergebnis [41] Ergebnis aus assoziierten Unternehmen Das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen leitet sich aus der erfolgswirksamen Fortschreibung der Equity- Bewertung wie folgt ab: 2007 Konzernbuchwert zum des Geschäftsjahres Erfolgsneutrale Buchwertänderungen Zugänge - 1 Abgänge Erfolgsneutrale Buchwertfortschreibung Ausschüttungen Umbuchungen zwischen langfristigen, zum Verkauf stehenden Vermögenswerte und assoziierten Unternehmen Sonstige erfolgsneutrale Änderungen - - Zwischensumme erfolgsneutrale Buchwertänderungen Erfolgswirksame Buchwertänderungen Anteiliges Jahresergebnis Wertminderungen (Impairment) - - Zwischensumme erfolgswirksame Buchwertänderungen Konzernbuchwert zum des Geschäftsjahres

69 Notes zum Konzernabschluss [42] Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen setzen sich wie folgt zusammen: Personalaufwand Sachaufwand Abschreibungen Gesamt Der Personalaufwand, der Sachaufwand sowie die Abschreibungen gliedern sich wie folgt: Personalaufwand Löhne und Gehälter Soziale Abgaben Aufwendungen für Altersversorgung Gesamt Sachaufwand Raumkosten EDV-Kosten Übriger Sachaufwand Gesamt Abschreibungen Abschreibungen auf Sachanlagen Abschreibungen auf Investment Properties Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte Gesamt In den Geschäftsjahren 2006 und 2007 wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen (Note [58]), Investment Properties (Note [59]) und immaterielle Vermögenswerte (Note [60]) vorgenommen. Die diesbezüglichen Beträge sind den Angaben der diese Vermögenswerte betreffenden Notes zu entnehmen. Bezüglich der Darstellung der Aufwendungen für die Altersversorgung bei leistungsorientierten Plänen in Höhe von (Vorjahr: ) im Sinne des IAS A (g) verweisen wir auf die Angaben zu den Rückstellungen in Note [68].

70 Notes zum Konzernabschluss [43] Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge gliedern sich wie folgt: Erträge aus der Veräußerung von Sachanlagen, immateriellen Vermögenswerten und Investment Properties Erträge aus Auflösungen von sonstigen Rückstellungen Mieterträge Erträge aus dem Rückerwerb von Verpflichtungen der Kategorie OFL Zuschreibungen auf Sachanlagen Zuschreibungen auf Investment Properties Übrige sonstige betriebliche Erträge Sonstige betriebliche Erträge Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere die Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge aus konsolidierten Tochterunternehmen. Unter anderem sind darin Erlöse aus dem Verkauf von Grundstücken und Gebäuden in Höhe von (Vorjahr: ), Erlöse aus dem Facility Management für Film- und Fernsehproduktionen in Höhe von (Vorjahr: ) sowie Erlöse aus Erstattungen für gewerbliche Arbeitnehmerüberlassungen in Höhe von (Vorjahr: ) enthalten. [44] Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gliedern sich wie folgt: Zuführungen zu den sonstigen Rückstellungen Aufwendungen für erhaltene Leistungen Mietaufwendungen Verluste aus dem Rückerwerb von Verpflichtungen der Kategorie OFL Verluste aus der Veräußerung von Sachanlagen, immateriellen Vermögenswerten, Investment Properties Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Zuführungen zu den sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Aufwendungen für das Projekt Rheinparkmetropole in Höhe von (Vorjahr: ). Die Aufwendungen für erhaltene Leistungen enthalten insbesondere Aufwendungen für das Facility Management für Film- und Fernsehproduktionen. Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen für Grundstücke des Umlaufvermögens und Projektentwicklungsleistungen in Höhe von (Vorjahr: ) sowie Aufwendungen für Spenden in Höhe von (Vorjahr: ).

71 Notes zum Konzernabschluss [45] Steueraufwand Der Steueraufwand setzt sich wie folgt zusammen: Laufender Ertragsteueraufwand (+) / Ertragsteuererstattung (-) davon aperiodisch Latenter Ertragsteueraufwand Gesamter Steueraufwand Die nachfolgende Überleitungsrechnung zeigt die Entwicklung zwischen den rechnerischen und den ausgewiesenen Ertragsteuern: 2007 Ergebnis vor Ertragsteuern Anzuwendender Steuersatz 40 % 40 % Theoretisch zu erwartende Ertragsteuern Steuerfreie Erträge (insbesondere Erträge gemäß 8b KStG) Steuerlich nicht abzugsfähige Aufwendungen (insbesondere Wertberichtigungen gemäß 8b KStG) Änderung der gewerbesteuerlichen Bemessungsgrundlage Effekte aus Steuersatzänderungen Nicht genutzter laufender Verlust Aperiodische Steuern Sonstige Steuereffekte Gesamter Steueraufwand Hinsichtlich des anzuwendenden Steuersatzes wird auf Note [32] verwiesen. Für die Sparkasse KölnBonn wurden per trotz Ausweis eines Jahresfehlbetrages aktive latente Steuern in Höhe von angesetzt. Auf Basis unserer Planungen für die folgenden Geschäftsjahre gehen wir davon aus, dass für die betroffenen Konzernunternehmen (im Wesentlichen Sparkasse KölnBonn) zukünftig ein steuerpflichtiges Einkommen erzielt wird, das die Nutzung der steuerlichen Verlustvorträge und der abzugsfähigen temporären Differenzen ermöglicht. Auf Verlustvorträge von Konzerngesellschaften aus Körperschaftsteuer in Höhe von (Vorjahr: ) beziehungsweise aus Gewerbesteuer in Höhe von (Vorjahr: ) wurden keine latenten Steuern gebildet. Darüber hinaus wurden temporäre Differenzen in Höhe von (Vorjahr: ) nicht angesetzt.

72 Notes zum Konzernabschluss Segmentberichterstattung [46] Erläuterungen zur Segmentberichterstattung Die nachfolgende Segmentberichterstattung beruht auf dem im November 2007 ins europäische Recht übernommenen IFRS 8 "Geschäftssegmente". Der Standard ist ab 2009 verpflichtend anzuwenden, wobei eine frühzeitige Anwendung empfohlen wird. Von dieser Option macht die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn Gebrauch und wendet IFRS 8 bereits im Jahresabschluss 2007 an. IFRS 8 folgt dem sogenannten "Management Approach", welcher besagt, dass die veröffentlichten Segmentinformationen so dargestellt werden müssen, wie sie dem "Hauptentscheidungsträger", dem Vorstand der Sparkasse KölnBonn, regelmäßig zur Ergebnismessung und Ressourcenallokation vorgelegt werden. Die Sparkasse KölnBonn steuert ihre Aktivitäten mit Hilfe einer strategischen Geschäftsfeldrechnung, welche die Organisationsstruktur widerspiegelt. Im Geschäftsjahr 2007 wurden im Reporting an den Hauptentscheidungsträger methodische Änderungen vorgenommen, dies betrifft insbesondere das Beteiligungsportfolio. Die Vorjahresergebnisse wurden an die organisatorischen und methodischen Änderungen angepasst. Das operative Geschäft der Sparkasse KölnBonn ist in den nachfolgenden Segmenten gebündelt: Individualkunden Privatkunden/Retail Firmenkunden Standortentwicklung/Restrukturierung Beteiligungen Corporate Center Die wesentlichen Ertrags- und Kostenpositionen sowie die aus der Geschäftstätigkeit resultierenden Risiken sind aufgrund des Regionalprinzips auf den Wirtschaftsraum Köln/Bonn beschränkt. Da eine Segmentierung nach Regionen weitestgehend mit den Gesamtkonzernwerten der Segmentierung nach Kundengruppen übereinstimmt, wird auf eine geografische Segmentierung verzichtet. Da die Sparkasse KölnBonn nicht mehr als 10% ihrer gesamten Erträge mit einem Kunden erwirtschaftet und somit in keinem Abhängigkeitsverhältnis steht, wird auf eine Untergliederung der Kundenstruktur gemäß IFRS 8.34 verzichtet. Das Segment Individualkunden umfasst die Aktivitäten der Sparkasse KölnBonn in den Bereichen Private Banking und Institutionelle Kunden. Diese Aktivitäten beinhalten die Beratung sowohl vermögender Privatkunden als auch institutioneller Kunden, wie zum Beispiel städtischer Einrichtungen und Versicherungen. Ertragskomponenten im Segment Individualkunden: Angaben in Mio EUR Kreditgeschäft 27,0 27,7 Einlagengeschäft 17,9 16,1 Wertpapiergeschäft 16,4 11,3 Zahlungsverkehr 1,9 2,3 sonstiges 3,6 2,5 Summe Erträge 66,8 59,9

73 Notes zum Konzernabschluss Im Segment Privatkunden/Retail wird das Kundengeschäft aller Geschäftsstellen, Vermögenscenter und Immobiliencenter dargestellt. Die Sparkasse KölnBonn stellt ihren Privatkunden, vermögenden Kunden sowie kleineren Gewerbetreibenden die gesamte Palette des originären Bankgeschäfts zur Verfügung. Ertragskomponenten im Segment Privatkunden/Retail: Angaben in Mio EUR Kreditgeschäft 90,6 100,6 Einlagengeschäft 123,8 116,2 Wertpapiergeschäft 36,8 33,3 Zahlungsverkehr 63,0 76,8 sonstiges 22,6 17,2 Summe Erträge 336,8 344,1 Dem Segment Firmenkunden sind alle Aktivitäten der Sparkasse KölnBonn mit mittelständischen bis großen Firmenkunden zugeordnet. Hier werden zur Lösung der immer komplexer werdenden Finanzierungsbedürfnisse unserer Kunden neben dem traditionellen Kreditgeschäft verstärkt strukturierte und derivative Produkte eingesetzt. Ertragskomponenten im Segment Firmenkunden: Angaben in Mio EUR Kreditgeschäft 103,1 104,2 Einlagengeschäft 28,1 25,2 Wertpapiergeschäft 12,7 7,2 Zahlungsverkehr 14,2 11,2 sonstiges 5,8 2,4 Summe Erträge 163,9 150,2 Im Segment Standortentwicklung/Restrukturierung werden die nicht strategischen Beteiligungsaktivitäten der Sparkasse KölnBonn zusammengefasst. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um Immobilienbeteiligungen, die im Zuge der Standortförderung durch den Konzern aufgebaut wurden. Diese werden entweder direkt durch die Sparkasse KölnBonn oder über Töchter gehalten. Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung und der damit einhergehenden zielgerichteten Ausrichtung des Konzerns auf das originäre Bankgeschäft hat der Vorstand der Sparkasse KölnBonn entschieden, eine Redimensionierung des Beteiligungsportfolios vorzunehmen. Das Segment Standortentwicklung/Restrukturierung erfüllt nicht die Voraussetzungen der Bilanzierung nach IFRS 5. Soweit einzelne Vermögenswerte diese Voraussetzungen erfüllen, sind sie unter Aktiva 7 "Langfristige, zum Verkauf stehende Vermögenswerte" ausgewiesen. Im Segment Beteiligungen werden die strategischen Beteiligungen der Sparkasse KölnBonn ausgewiesen, die nicht dem Segment Standortentwicklung/Restrukturierung zugeordnet werden. Wesentliche Ergebniskomponenten beruhen auf den Beteiligungen an der CORPUS Immobiliengruppe GmbH & Co. KG sowie am Rheinischen Sparkassen- und Giroverband (RSGV). Das Segment Corporate Center umfasst die zentralen Steuerungsfunktionen des Vorstands der Sparkasse Köln- Bonn. Wesentliche vom Corporate Center verantwortete Ergebnispositionen sind die Eigenkapitalverzinsung, die Fristentransformation und die Ergebnisbeiträge der Eigenanlagen sowie die Overheadkosten, die den anderen operativen Segmenten nicht verursachungsgerecht zugeordnet werden können.

74 Notes zum Konzernabschluss [47] Ermittlung der Segmentergebnisse Die veröffentlichten Segmentinformationen basieren hauptsächlich auf dem zur internen Steuerung genutzten Managementberichtssystem der Geschäftsfeldrechung. Diese beruht grundsätzlich auf den Rechnungslegungsvorschriften des Betriebsvergleichs, die nach den Richtlinien der Sparkassen-Finanzgruppe ermittelt werden. Die Bewertungsmethoden des Betriebsvergleichs sind identisch mit denen des Handelsgesetzbuches. Dies hat zur Folge, dass zwischen den berichteten Segmentergebnissen und dem IFRS-Konzernergebnis Ausweis- und Bewertungsunterschiede vorliegen können. Eine Überleitung der Segmentergebnisse auf das Konzernergebnis erfolgt in einer gesonderten Überleitungs- und Konsolidierungsrechnung. Die Erträge und Aufwendungen werden verursachungsgerecht den Segmenten zugeordnet. Die Aufspaltung des Zinsüberschusses erfolgt nach der Marktzinsmethode. Dieser Steuerungskonzeption folgend wird auf eine separate Darstellung von Zinserträgen und -aufwendungen verzichtet. Der Zinsüberschuss stellt im Übrigen die hauptsächliche Ertragsquelle der Sparkasse KölnBonn dar. Die Position Verwaltungsaufwand beinhaltet den Personalaufwand, die weiteren Verwaltungsaufwendungen bzw. den Sachaufwand, die Abschreibungen sowie die Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen. Intersegmentäre Ergebnisbeiträge werden auf Basis vorher festgelegter Verrechnungspreise berücksichtigt. Die Verteilung der Risikovorsorge für Kreditengagements auf die einzelnen Segmente erfolgt mit Hilfe einer Risikodatenbank, die es ermöglicht, die Risikokosten verursachungsgerecht zuzuordnen. Das Segmentvermögen enthält die Barreserve, die Forderungen an Kreditinstitute und Kunden, die Handelsaktiva, die Finanzanlagen und die Anteile an assoziierten Unternehmen. Bei dem Segmentvermögen der Segmente Restrukturierung/Standortförderung und Beteiligungen handelt es sich um die an den Hauptentscheidungsträger berichteten Zeitwerte. Die Aufwendungen interner Bereiche, die kein eigenes Profitcenter verantworten, werden weitestgehend entweder auf Grundlage von mengen- oder produktbezogenen Verrechnungsalgorithmen oder festgelegten Prozentsätzen auf die operativen Geschäftsbereiche umgelegt.

75 Notes zum Konzernabschluss [48] Segmentdarstellung Segmentberichterstattung der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn 2007 Angaben in Mio EUR Geschäftsfeld Individualkunden Geschäftsfeld Privatkunden/ Retail Corporate Center Summe berichtete Segmente Zinsüberschuss 43,7 211,0 122,9-11,1 24,3 102,2 493,0 Risikovorsorge/ Bewertung Zinsüberschuss nach Risikovorsorge -3,6-24,3-30,4-33,3-1,0 53,0-39,6 40,1 186,7 92,5-44,4 23,3 155,2 453,4 Provisionsüberschuss 16,6 109,8 30,8 -,- -,- -1,2 156,0 Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten* Ergebnis aus Finanzanlagen 5,8 1,1 7,7 -,- -,- 10,7 25,3 -,- -,- -,- -,- -,- -,- -,- Verwaltungsaufwand -22,9-304,2-68,9-0,9-0,4-82,8-480,1 Saldo sonstige betriebliche Erträge/ Aufwendungen 0,7 14,9 2,5-122,6 1,2-34,0-137,3 Operatives Ergebnis 40,3 8,3 64,6-167,9 24,1 47,9 17,3 Segmentvermögen (brutto) 3.768, , ,7 134,2 937, , ,4 * Entspricht in den berichteten Segmenten dem handelsrechtlichen Nettoergebnis aus Finanzgeschäften. Segmentberichterstattung der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn 2006 Angaben in Mio EUR Geschäftsfeld Firmenkunden Standortentwicklung/ Restrukturierung Beteiligungen Geschäftsfeld Individualkunden Geschäftsfeld Privatkunden/ Retail Geschäftsfeld Firmenkunden Standortentwicklung/ Restrukturierung Beteiligungen Corporate Center Summe berichtete Segmente Zinsüberschuss 43,1 213,5 122,7-9,8 16,7 105,4 491,6 Risikovorsorge/ Bewertung Zinsüberschuss nach Risikovorsorge -8,1-30,1-52,6-47,0 -,- -33,7-171,5 35,0 183,4 70,1-56,8 16,7 71,7 320,1 Provisionsüberschuss 13,3 113,9 22,2 -,- -,- 1,3 150,7 Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten* Ergebnis aus Finanzanlagen 2,1 1,0 2,8 -,- -,- 26,1 32,0 -,- -,- -,- -,- -,- -,- -,- Verwaltungsaufwand -23,1-303,0-67,5-1,1-0,3-98,9-493,9 Saldo sonstige betriebliche Erträge/ Aufwendungen 1,4 15,7 2,5-3,1 33,3-10,0 39,8 Operatives Ergebnis 28,7 11,0 30,1-61,0 49,7-9,8 48,7 Segmentvermögen (brutto) 3.760, , ,8 287,9 752, , ,9 * Entspricht in den berichteten Segmenten dem handelsrechtlichen Nettoergebnis aus Finanzgeschäften.

76 Notes zum Konzernabschluss [49] Überleitung und Konsolidierung Das interne Managementberichtssystem der Sparkasse KölnBonn basiert nicht auf den Rechnungslegungsgrundsätzen der IFRS. Aus diesem Grund ist eine Überleitung auf das Konzernergebnis notwendig. Darüber hinaus wird im Bezug auf die Segmente Standortentwicklung/Restrukturierung und Beteiligungen im internen Managementberichtssystem das Ergebnis der Tochtergesellschaften, die nicht in den Konsolidierungskreis berücksichtigt werden, berichtet. Das Ergebnis der betreffenden Töchter ist daher im Rahmen der Überleitung auf das Konzernergebnis zu eliminieren. Im Geschäftsjahr 2007 stellt sich die Überleitungsrechnung wie folgt dar: Angaben in Mio EUR Summe berichtete Segmente Umgliederungen Bewertung und Konsolidierung Konzern gesamt Zinsüberschuss 493,0-90,8 2,4 404,6 Risikovorsorge/Bewertung -39,6-14,4 34,3-19,7 Zinsüberschuss nach Risikovorsorge 453,4-105,2 36,7 384,9 Provisionsüberschuss 156,0-15,9 7,1 147,2 Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten* 25,3 -,- -49,5-24,2 Ergebnis aus Finanzanlagen** -,- 5,8 7,5 13,3 Verwaltungsaufwand*** -480,1-11,8-84,6-576,5 Saldo sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen -137,3 36,7 31,6-69,0 Operatives Ergebnis 17,3-90,4-51,2-124,3 Segmentvermögen (brutto) ,4 -,- -306, ,9 * Entspricht in den berichteten Segmenten dem handelsrechtlichen Nettoergebnis aus Finanzgeschäften. ** Inklusive dem Ergebnis aus assoziierten Unternehmen i.h.v. 5,8 Mio EUR. *** Inklusive Abschreibungen auf Sachanlagen i.h.v. 27,0 Mio EUR, Abschreibungen auf Investment Properties i.h.v. 11,1 Mio EUR sowie Zuschreibungen auf Sachanlagen i.h.v. 2,9 Mio EUR. Im Geschäftsjahr 2007 beläuft sich der Zinsüberschuss des Konzerns auf insgesamt 404,6 Mio EUR. In diesem Betrag sind Umgliederungen, Bewertungsdifferenzen und Konsolidierungen enthalten. Die Umgliederungen sind auf unterschiedliche Ausweisvorschriften zwischen Betriebsvergleich und HGB und zwischen HGB und IFRS zurückzuführen. Die Bewertungsdifferenzen beruhen im Wesentlichen auf dem sogenannten Unwinding, dass heißt auf der Aufzinsung der Impairmentdotierungen nach IAS 39. Insgesamt entsteht durch das Unwinding ein Effekt in Höhe von 18,2 Mio EUR. In der Spalte Bewertung und Konsolidierung werden einerseits die Unterschiede aus den Bewertungsansätzen unter IFRS erfasst und andererseits die Einzelabschlüsse bezüglich doppelter Erfassung von Geschäftsvorfällen in Höhe von -19,2 Mio EUR bereinigt. Die Risikovorsorge liegt im Geschäftsjahr 2007 bei 19,7 Mio EUR. In dieser Position sind Umgliederungen berücksichtigt, die im Wesentlichen auf zwei Effekte zurückzuführen sind. Zum einen sind die Positionen, die gemäß HGB unter der Position Risikovorsorge ausgewiesen werden, mit einem Wert von 42,6 Mio EUR umzugliedern und zum anderen sind die gemäß HGB zu bildenden Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 26,1 Mio EUR herauszurechnen. Insgesamt belaufen sich die Bewertungsdifferenzen sowie Konsolidierungsmaßnahmen auf 34,3 Mio EUR.

77 Notes zum Konzernabschluss Aufgrund unterschiedlicher Ausweisvorschriften zwischen Betriebsvergleich und HGB ergeben sich im Provisionsüberschuss Umgliederungen. Gemäß Betriebsvergleich sind in dieser Position Erträge in Höhe von 6,0 Mio EUR enthalten, die im HGB der Position sonstige betriebliche Erträge zugewiesen werden. Des Weiteren werden Sachaufwendungen gemäß Betriebsvergleich unter HGB dem Provisionsüberschuss zugeordnet. Der Verwaltungsaufwand beträgt auf Konzernebene insgesamt 576,5 Mio EUR. Der Hauptteil der Umgliederungen ist auf die unterschiedlichen Ausweisvorschriften zwischen Betriebsvergleich und HGB zurückzuführen. Aufgrund der Verwendung des internen Management Reports sind 34,0 Mio EUR umzugliedern. Effekte aus der unterschiedlichen Behandlung der Aufwendungen für Finance Leasing betragen ca. 23 Mio EUR, sodass in Summe ein Gesamtumgliederungseffekt in Höhe von -11,8 Mio EUR zum Tragen kommt. Der Bewertungs- und Konsolidierungseffekt in Höhe von -84,6 Mio EUR beruht zum einem auf den Verwaltungsaufwendungen der konsolidierten Tochterunternehmen in Höhe von -93,4 Mio EUR und zum anderem auf gegenläufigen Bewertungs- und Ergebniskonsolidierungseffekten in Höhe von 8,8 Mio EUR. Im Saldo der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen ist die Risikovorsorge der beiden Segmente Standortentwicklung/Restrukturierung und Beteiligungen in Höhe von -10,0 Mio EUR enthalten. Dieser Betrag ist aufgrund der Überleitung zu IFRS umzugliedern. Weitere Ausweisdifferenzen zwischen Betriebsvergleich und HGB belaufen sich auf 46,7 Mio EUR. Die Konsolidierungsmaßnahmen im Saldo der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen belaufen sich auf insgesamt 31,6 Mio EUR. Im Geschäftsjahr 2006 stellt sich die Überleitungsrechnung wie folgt dar: Angaben in Mio EUR Summe berichtete Segmente Umgliederungen Bewertung und Konsolidierung Konzern gesamt Zinsüberschuss 491,6-79,4 14,0 426,2 Risikovorsorge/Bewertung -171,5 85,1-2,8-89,2 Zinsüberschuss nach Risikovorsorge 320,1 5,7 11,2 337,0 Provisionsüberschuss 150,7-10,2 2,8 143,3 Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten* 32,0 0,1 45,6 77,7 Ergebnis aus Finanzanlagen** -,- 9,7 11,9 21,6 Verwaltungsaufwand*** -493,9 8,8-87,0-572,1 Saldo sonstige betriebliche Erträge/ Aufwendungen 39,8-13,5 12,7 39,0 Operatives Ergebnis 48,7 0,6-2,8 46,5 Segmentvermögen (brutto) ,9 -,- 124, ,0 * Entspricht in den berichteten Segmenten dem handelsrechtlichen Nettoergebnis aus Finanzgeschäften. ** Inklusive dem Ergebnis aus assoziierten Unternehmen i.h.v. 9,7 Mio EUR. *** Inklusive Abschreibungen auf Sachanlagen i.h.v. 24,1 Mio EUR, Abschreibungen auf Investment Properties i.h.v. 38,9 Mio EUR sowie Zuschreibungen auf Sachanlagen i.h.v 2,0 Mio EUR und Zuschreibungen auf Investment Properties i.h.v. 2,8 Mio EUR. Im Jahr 2006 liegt der Zinsüberschuss der berichteten Segmente bei insgesamt 491,6 Mio EUR. Umgliederungen in Höhe von -47,4 Mio EUR sind auf den unterschiedlichen Ausweis des derivativen Zinsaufwands zwischen internem Management Report und IFRS zurückzuführen. Wesentliche Bewertungseffekte in Höhe von 28,9 Mio EUR ergeben sich aus dem Unwinding sowie der Zinsamortisation aus der Anwendung des IFRS 1 IG.60 A in Höhe von 19,4 Mio EUR. Unter Berücksichtigung der Konsolidierung von -19,1 Mio EUR und sonstiger Bewertungsdifferenzen ergibt sich ein Gesamteffekt aus Bewertung und Konsolidierung von 14,0 Mio EUR.

78 Notes zum Konzernabschluss Die wesentlichen Umgliederungspositionen in der Risikovorsorge sind mit 20,8 Mio EUR die Ergebnispositionen, die gemäß HGB der Risikovorsorge zugerechnet werden sowie die mit 19,6 Mio EUR unter IFRS herauszurechnenden Pauschalwertberichtigungen. Die Bewertungs- und Konsolidierungsmaßnahmen im Bereich der Risikovorsorge belaufen sich in Summe auf -2,8 Mio EUR. Die Umgliederungen im Provisionsüberschuss resultieren nahezu ausschließlich aus Aufwendungen in Höhe von 7,1 Mio EUR, die im internen Management Report dem Sachaufwand zugeordnet sind. Unter Berücksichtigung der Bewertungs- und Konsolidierungsmaßnahmen in der Position Provisionsüberschuss von 2,8 Mio EUR ergibt sich ein Gesamtüberleitungseffekt von -7,4 Mio EUR. Im Verwaltungsaufwand beruhen die Umgliederungseffekte zwischen HGB und IFRS in Höhe von 23,5 Mio EUR auf den unterschiedlichen Ausweisvorschriften bezüglich der Aufwendungen für Finance Leasing. Inklusive gegenläufiger Umgliederungseffekte in Höhe von -14,7 Mio EUR aufgrund der Ausweisdifferenzen zwischen dem internen Management Report und HGB errechnet sich die gesamte Umgliederungssumme von 8,8 Mio. EUR. Der Bewertungs- und Konsolidierungseffekt in Höhe von -87,0 Mio EUR beruht zum einem auf den Verwaltungsaufwendungen der konsolidierten Tochterunternehmen in Höhe von -88,5 Mio EUR und zum anderem auf gegenläufigen Ergebniskonsolidierungseffekten in Höhe von 1,5 Mio EUR. Der Saldo der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen beträgt auf Konzernebene 39,0 Mio EUR. Die Umgliederungseffekte in dieser Position sind auch hier ausschließlich auf den unterschiedlichen Ausweis zwischen internem Management Report und HGB zurückzuführen. So werden unter anderem im internen Management Report Aufwendungen von ca. 21 Mio EUR dem Saldo der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen zugerechnet, im HGB jedoch dem Verwaltungsaufwand. Weitere Umgliederungen, insbesondere aus dem eigenständigen Reporting der Segmente Standortentwicklung/Restrukturierung und Beteiligungen, führen zu einem gesamten Überleitungseffekt in Höhe von -13,5 Mio EUR. In Summe ergeben die Konsolidierungsmaßnahmen einen Betrag in Höhe von 12,7 Mio EUR.

79 Notes zum Konzernabschluss Erläuterungen zur Konzernbilanz - Aktiva [50] Barreserve Die Barreserve gliedert sich in folgende Posten: Kassenbestand Guthaben bei der Deutschen Bundesbank Barreserve Das Mindestreservesoll Ende Dezember 2007 betrug (Vorjahr: ). [51] Forderungen an Kreditinstitute Die Forderungen an Kreditinstitute gliedern sich nach Geschäftsarten und Kategorien wie folgt: Termin- und Sichteinlagen Termin- und Sichteinlagen (LAR) Termin- und Sichteinlagen (AFS) - - Termin- und Sichteinlagen (AFV-Designated) Kredite und Darlehen Kredite und Darlehen (LAR) Kredite und Darlehen (AFS) Kredite und Darlehen (AFV-Designated) Sonstige Forderungen Sonstige Forderungen (LAR) Sonstige Forderungen (AFS) - - Sonstige Forderungen (AFV-Designated) Forderungen an Kreditinstitute In der Bilanzposition sind Forderungen in Höhe von (Vorjahr: ) enthalten, deren Erfüllung nach einem Zeitraum von mehr als zwölf Monaten erwartet wird. In der Gesamtsumme sind nachrangige Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von (Vorjahr: ) enthalten. Auf Sparbriefe entfallen (Vorjahr: ) der sonstigen Forderungen. Für Forderungen an Kreditinstitute wurden im Geschäftsjahr per Saldo Portfoliowertberichtigungen in Höhe von 297 (Vorjahr: ) gebildet.

80 Notes zum Konzernabschluss [52] Forderungen an Kunden Die Forderungen an Kunden gliedern sich nach Geschäftsarten und IAS-39-Kategorien wie folgt: Termin- und Sichteinlagen Termin- und Sichteinlagen (LAR) Termin- und Sichteinlagen (AFV-Designated) - - Kredite und Darlehen Kredite und Darlehen (LAR) Kredite und Darlehen (AFV-Designated) Sonstige Forderungen Sonstige Forderungen (LAR) Sonstige Forderungen (AFV-Designated) - - Forderungen an Kunden In der Bilanzposition sind Forderungen in Höhe von (Vorjahr: ) enthalten, deren Erfüllung nach einem Zeitraum von mehr als zwölf Monaten erwartet wird. In den Forderungen an Kunden sind nachrangige Forderungen in Höhe von (Vorjahr: ) enthalten. Zudem sind (Vorjahr: ) durch Grundpfandrechte gesichert, und (Vorjahr: ) entfallen auf Kommunalkredite. Für Forderungen an Kunden wurden im Geschäftsjahr per Saldo Einzelwertberichtigungen in Höhe von (Vorjahr: ) sowie Portfoliowertberichtigungen in Höhe von 359 (Vorjahr: ) gebildet. Zinserträge aus der Aufzinsung der Cashflows von einzelwertberichtigten Forderungen erhöhen die Forderungen. Hinsichtlich der Forderungen an verbundene, nicht einbezogene Unternehmen, assoziierte Unternehmen sowie an Beteiligungen und nicht nach der Equity-Methode bewerteten assoziierten Unternehmen verweisen wir auf Note [87]. Das Kreditvolumen der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn verteilt sich wie folgt: Forderungen an Kreditinstitute Forderungen an Kunden Bürgschaften und Gewährleistungsverträge Gesamt

81 Notes zum Konzernabschluss [53] Risikovorsorge Die Risikovorsorge deckt alle erkennbaren Bonitätsrisiken im Kreditgeschäft ab. Bereits eingetretene, aber noch nicht einzeln identifizierte Kreditausfälle wurden durch Portfoliowertberichtigungen in angemessener Höhe berücksichtigt. Im Geschäftsjahr haben sich die Einzel- und Portfoliowertberichtigungen sowie die Rückstellungen im außerbilanziellen Kreditgeschäft wie folgt entwickelt: Angaben in Anfangsbestand Zuführung Verbrauch Auflösung Endbestand Firmenkundenkredite Einzelwertberichtigungen Portfoliobasierte Wertberichtigungen Privatkundenkredite Einzelwertberichtigungen Portfoliobasierte Wertberichtigungen Forderungen an Kreditinstitute Einzelwertberichtigungen Portfoliobasierte Wertberichtigungen Schuldscheindarlehen Einzelwertberichtigungen Portfoliobasierte Wertberichtigungen Zwischensumme Rückstellungen (Bonitätsrisiken) für außerbilanzielle Risiken im Kreditgeschäft Gesamt

82 Notes zum Konzernabschluss Die Risikovorsorge entwickelte sich im Vorjahr wie folgt: Angaben in Anfangsbestand Zuführung Verbrauch Auflösung Endbestand Firmenkundenkredite Einzelwertberichtigungen Portfoliobasierte Wertberichtigungen Privatkundenkredite Einzelwertberichtigungen Portfoliobasierte Wertberichtigungen Forderungen an Kreditinstitute Einzelwertberichtigungen Portfoliobasierte Wertberichtigungen Schuldscheindarlehen Einzelwertberichtigungen Portfoliobasierte Wertberichtigungen Zwischensumme Rückstellungen (Bonitätsrisiken) für außerbilanzielle Risiken im Kreditgeschäft Gesamt Wenn Zweifel an der Einbringlichkeit einer Forderung auftreten, wird diesen durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Sofern weitere Zahlungen aus der Forderung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr zu erwarten sind, werden diese als uneinbringlich eingestuft. Uneinbringliche, bereits wertberichtigte Forderungen werden durch Verbrauch der Risikovorsorge ausgebucht. Wenn für eine derartige Forderung keine Wertberichtigung dotiert wurde, wird diese direkt ergebniswirksam abgeschrieben. Direktabschreibungen werden auch dann vorgenommen, wenn die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn auf einen Teilbetrag der Forderung verzichtet oder aber die Forderung verkauft und der Verkaufserlös niedriger ist als ihr Buchwert. Die Höhe der Einzelwertberichtigungen wird durch Ansatz des Barwerts der zukünftig noch erwarteten Zahlungsströme auf der Grundlage des Effektivzinssatzes der Forderung bestimmt. Dadurch ergibt sich bei unveränderten Zahlungserwartungen seit dem Impairment ein Effekt aus der Barwertanpassung (Unwinding) zum jeweils folgenden Bilanzstichtag, der als Zinsertrag ausgewiesen wird. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Zinsertrag von (Vorjahr: ) aus dem Unwinding vereinnahmt.

83 Notes zum Konzernabschluss [54] Handelsaktiva Die Handelsaktiva gliedern sich wie folgt: Tages- und Termingelder (AFV-Trading) Positive Marktwerte der Handelsderivate (AFV-Trading) Positive Marktwerte der im Rahmen der Fair-Value-Option eingesetzten Zinsderivate (AFV-Designated) Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (AFV-Trading) Schuldscheindarlehen (AFV-Trading) Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (AFV-Trading) Handelsaktiva In den Handelsaktiva sind Finanzinstrumente in Höhe von (Vorjahr: ) enthalten, deren Fälligkeit nach einem Zeitraum von mehr zwölf Monaten erwartet wird. [55] Langfristige, zum Verkauf stehende Vermögenswerte Die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn plante den Verkauf von Anteilen ihrer Beteiligung an der Prosystems IT GmbH. Ziele des Verkaufs der Anteile an einen Finanz-IT-Dienstleister sind unter anderem die konsequente Umsetzung von Kostensenkungspotenzialen sowie Effizienzsteigerungen. Ebenso werden positive strukturelle Effekte für die Region Köln/Bonn sowie den hiesigen Arbeitsmarkt erwartet. Der Verkauf ist zwischenzeitlich nach dem Konzernbilanzstichtag per 01. Januar 2008 erfolgt. Darüber hinaus ist der Verkauf der Immobilie Gottfried-Hagen-Straße im Geschäftsjahr 2008 geplant. Der Wert der langfristigen, zum Verkauf stehenden Vermögenswerte beläuft sich auf (Vorjahr: 0 ).

84 Notes zum Konzernabschluss [56] Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden wie folgt gegliedert: Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (LAR) Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (AFS) Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (AFV-Designated) Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere Andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (LAR) - - Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (AFS) Rentenfonds (AFV-Designated) Beteiligungen und Anteile an nicht konsolidierten Tochterunternehmen und an nicht nach der Equity-Methode bewerteten assoziierten Unternehmen (AFS) Beteiligungen und nicht nach der Equity-Methode bewerteten assoziierte Unternehmen (AFS) Anteile an nicht konsolidierten Tochterunternehmen (AFS) Sonstige Finanzanlagen (AFS) Finanzanlagen In der Bilanzposition sind Finanzanlagen in Höhe von (Vorjahr: ) enthalten, deren Fälligkeit nach einem Zeitraum von mehr als zwölf Monaten erwartet wird. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere in Höhe von (Vorjahr: ) sind 2008 fällig. Unter den Finanzanlagen wird unter anderem auch die Pflichtmitgliedschaft am Rheinischen Sparkassen- und Giroverband (RSGV) ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um eine Pflichteinlage, die aufgrund von Vorgaben des Sparkassengesetzes besteht. Die Veräußerung der Beteiligung ist nicht möglich. Mangels anderer Klassifizierungsmöglichkeiten wurde sie dennoch der Bewertungskategorie AFS zugeordnet. Der Buchwert der Pflichteinlage beläuft sich auf (Vorjahr: ). Aus der Pflichtmitgliedschaft entstehen der Sparkasse KölnBonn eine Vielzahl von Vorteilen, wie zum Beispiel die Nutzung von Markenrechten, deren Wert nicht immer genau quantifizierbar ist. Daher wurde die Pflichtmitgliedschaft entsprechend IAS 39.46c mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Daneben hält die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn Anteile an der RSL Rheinische Sparkassen Leasing Beteiligungsgesellschaft mbh & Co. KG, die aufgrund ihrer Zuordnung zur Kategorie AFS zum Fair Value anzusetzen ist. Da der Fair Value im Geschäftsjahr nicht verlässlich zu ermitteln ist, wird der bisherige beizulegende Zeitwert entsprechend IAS als Maßstab für die neuen Anschaffungskosten angenommen. Der aus der Neubewertung in der Vergangenheit in der Neubewertungsrücklage enthaltene Betrag in Höhe von verbleibt dort, bis der Vermögenswert abgeht oder gegebenenfalls ein Impairment vorliegt. Eine Umbuchung dieser Neubewertungsrücklage in die GuV beim Übergang auf die Bewertung zu Anschaffungskosten kommt somit nicht in Betracht. Insgesamt entfällt auf die Beteiligung an der RSL ein Wertansatz von Die Wertminderungen auf Finanzanlagen werden in der Position Finanzanlageergebnis ausgewiesen.

85 Notes zum Konzernabschluss [57] Anteile an assoziierten Unternehmen Die zusammengefassten Informationen über die nach der Equity-Methode bewerteten assoziierten Unternehmen stellen sich nach IAS 28.37(b) wie folgt dar: Assoziierte Unternehmen Summe der Vermögenswerte Summe der Verpflichtungen Ordentliche Erträge Eigenkapital * Periodenergebnis * Der IFRS-Konzernabschluss des assoziierten Unternehmens weist kein Eigenkapital nach IFRS aus, da die Einlagen der Kommanditisten nach IAS 32 als Fremdkapital zu werten sind. Neben dem assoziierten Unternehmen werden auch Joint Ventures nach der Equity-Methode bewertet (siehe Note [8]). Bei einer (Vorjahr: 1) dieser Gesellschaften übersteigt der Anteil des Konzerns an den Verlusten den Wert seines Beteiligungsanteils. Gemäß IAS werden bei dieser Gesellschaft keine weiteren Verlustanteile mehr erfasst. In der Konzernbilanz wird ein Buchwert von 1,00 Euro angesetzt. Im Geschäftsjahr 2007 wurde ein anteiliger Verlust von 34 (Vorjahr: 317 ) nicht mehr erfasst. Der kumulierte nicht erfasste anteilige Verlust beträgt 402 (Vorjahr: 368 ). Nachfolgend stellt der Konzern zusammengefasste Informationen entsprechend seiner Beteiligungsquote nach IAS zu diesen Unternehmen bereit: Joint Ventures Summe der Vermögenswerte Summe der Verpflichtungen Ordentliche Erträge Eigenkapital Periodenergebnis Zur Entwicklung des Buchwertes assoziierter Unternehmen verweisen wir auf Note [41]. [58] Sachanlagen Die Sachanlagen setzen sich wie folgt zusammen: Grundstücke und Gebäude Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Sachanlagen

86 Notes zum Konzernabschluss Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden unter den allgemeinen Verwaltungsaufwendungen ausgewiesen (siehe Note [42]). Insbesondere aufgrund von aufgelaufenem Sanierungsbedarf bestand im Geschäftsjahr außerplanmäßiger Abschreibungsbedarf. Die Buchwerte wurden an den niedrigeren beizulegenden Wert angepasst. Hinsichtlich der Veräußerbarkeit von Sachanlagen bestehen keine Beschränkungen. Im Vergleich zum Vorjahr stellen sich die Anschaffungs- oder Herstellungskosten sowie die kumulierten Abschreibungen wie folgt dar: Angaben in Grundstücke und Gebäude Betriebs- und Geschäftsausstattung Anlagen im Bau Gesamt Anschaffungs- oder Herstellungskosten Stand Zugänge Abgänge Veränderungen des Konsolidierungskreises Umbuchungen einschließlich Umbuchungen nach Investment Properties Stand Zugänge Abgänge Veränderungen des Konsolidierungskreises Umbuchungen einschließlich Umbuchungen nach Investment Properties Stand Abschreibungen Stand Planmäßige Abschreibungen Außerplanmäßige Abschreibungen Zuschreibungen Abgänge Veränderungen des Konsolidierungskreises Umbuchungen einschließlich Umbuchungen nach Investment Properties Stand Planmäßige Abschreibungen Außerplanmäßige Abschreibungen Zuschreibungen Abgänge Veränderungen des Konsolidierungskreises Umbuchungen einschließlich Umbuchungen nach Investment Properties Stand Buchwert zum Buchwert zum Zu den Nettobuchwerten der im Rahmen von Finance-Lease-Verhältnissen gehaltenen Sachanlagen verweisen wir auf Note [81].

87 Notes zum Konzernabschluss [59] Investment Properties Für die Geschäftsjahre 2006 und 2007 ergaben sich folgende, im Zusammenhang mit Investment Properties relevanten Werte: Mieterträge Direkte betriebliche Aufwendungen Eingang von Veräußerungserlösen Nachfolgende Tabelle stellt die Entwicklung der Buchwerte der Investment Properties dar: Bilanzwert Stand Zugänge Zugänge aus Unternehmenserwerben - - Zugänge aus der Aktivierung der nachträglichen Anschaffungskosten 93 9 Abgänge Umbuchungen zwischen langfristen, zum Verkauf stehenden Vermögenswerten und Investment Properties Umbuchungen zwischen Sachanlagen und Investment Properties Planmäßige Abschreibungen Außerplanmäßige Abschreibungen Zuschreibungen Sonstige Veränderungen - - Bilanzwert zum Die Anschaffungs- und Herstellungskosten belaufen sich auf (Vorjahr: ). Die kumulierten planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen sowie Zuschreibungen betragen insgesamt (Vorjahr: ). Die Abschreibungen auf Investment Properties werden unter den Verwaltungsaufwendungen ausgewiesen. Im Geschäftsjahr bestand kein wesentlicher außerplanmäßiger Abschreibungsbedarf. Der beizulegende Zeitwert (Fair Value) der Investment Properties beträgt (Vorjahr: ). Die Wertermittlung erfolgte auf Basis von Gutachten überwiegend unabhängiger Sachverständiger, wobei auf Grundlage der derzeitigen Objekt- und Marktgegebenheiten der Verkehrswert der Objekte anhand des Ertragswertverfahrens ermittelt wurde. Die außerplanmäßigen Abschreibungen resultieren aus der Anpassung der Marktwerte, die im Rahmen veränderter Nutzungskonzepte eingetreten sind. Die Buchwerte entsprechen den Ertragswerten der Immobilien.

88 Notes zum Konzernabschluss Für die noch nicht fertiggestellten Immobilien der Rheinparkmetropole (Entwicklung des alten Messegeländes in Köln-Deutz zu einer Gewerbe- und Büroimmobilie) werden über einen Zeitraum von 21 Jahren Aufwendungen aus Verpflichtungen aus Mietverträgen, die zum in Kraft getreten sind, anfallen. Diesen Aufwendungen stehen über den gleichen Zeitraum Mieterträge aus bereits kontrahierten Untermietverträgen der Immobilien gegenüber. Bis zur Fertigstellung der Objekte Ende 2008 ist eine vollständige Vermietung (noch zu vermietende Fläche: 5 bis 7 Prozent) geplant. Die Prüfung hat ergeben, dass es sich bei der Anmietung um einen Finance-Lease-Sachverhalt im Sinne von IAS ff. handelt. Die Mietobjekte sind mit Beginn der Laufzeit der Mieterträge zu aktivieren. Zu den Nettobuchwerten der im Rahmen von Finance-Lease-Verhältnissen gehaltenen Investment Properties verweisen wir auf Note [81]. [60] Immaterielle Vermögenswerte Die erworbenen und selbst erstellten Vermögenswerte stellen sich wie folgt dar: Erworbene immaterielle Vermögenswerte Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte Goodwill Immaterielle Vermögenswerte Im Berichtsjahr wurden Ausgaben für Entwicklungen in Höhe von 65 (Vorjahr: 401 ) als Aufwand erfasst. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte werden unter den Verwaltungsaufwendungen ausgewiesen. Im Geschäftsjahr bestand aufgrund der nicht den Erwartungen entsprechenden Ertrags- und Vermögenslage außerplanmäßiger Abschreibungsbedarf auf den Goodwill vollkonsolidierter Tochterunternehmen in Höhe von (Vorjahr: 575 ). In der Segmentberichterstattung sind diese Beteiligungen dem Segment Standortförderung/Restrukturierung zugeordnet.

89 Notes zum Konzernabschluss Folgende Tabelle zeigt die Anschaffungs- oder Herstellungskosten sowie die kumulierten Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr: Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten Angaben in Anschaffungs- und Herstellungskosten Erworbene immaterielle Vermögenswerte (Software) Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte (Software) Goodwill Gesamt Stand Zugänge Abgänge Veränderungen des Konsolidierungskreises Umbuchungen Stand Zugänge Abgänge Veränderungen des Konsolidierungskreises Umbuchungen Stand Abschreibungen Stand Planmäßige Abschreibungen Außerplanmäßige Abschreibungen Zuschreibungen Abgänge Veränderungen des Konsolidierungskreises Umbuchungen Stand Planmäßige Abschreibungen Außerplanmäßige Abschreibungen Zuschreibungen Abgänge Veränderungen des Konsolidierungskreises Umbuchungen Stand Buchwert zum Buchwert zum [61] Steueransprüche aus laufenden Steuern Steueransprüche aus laufenden Steuern betragen im Geschäftsjahr (Vorjahr: ). In diesem Posten sind sowohl im laufenden Jahr als auch im Vorjahr in nennenswertem Umfang Erstattungsansprüche für vor dem jeweiligen Geschäftsjahr liegende Veranlagungszeiträume enthalten.

90 Notes zum Konzernabschluss [62] Steueransprüche aus latenten Steuern Die Steueransprüche aus latenten Steuern gliedern sich wie folgt: Forderungen an Kreditinstitute Forderungen an Kunden Handelsaktiva und -passiva Finanzanlagen Sachanlagen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Rückstellungen Pensionsverpflichtungen Steuerliche Verlustvorträge Übrige Bilanzposten Latente Steueransprüche Zum Bilanzstichtag beträgt die Summe der latenten Ertragsteueransprüche (+) und Ertragsteuerverpflichtungen (-), die direkt mit dem Eigenkapital verrechnet wurde, (Vorjahr: ). Die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn erfüllt die in IAS ff. genannten Voraussetzungen für die Saldierung der aktiven mit den passiven latenten Steuern. In der Bilanz erfolgt daher ein Nettoausweis. [63] Sonstige Aktiva Unter den sonstigen Aktiva werden folgende Vermögenswerte ausgewiesen: Vorratsvermögen Vorauszahlungen Sonstige Vermögenswerte Freistellungsansprüche Rettungserwerbe Einzugspapiere Sonstige Aktiva Bei dem Vorratsvermögen handelt es sich im Wesentlichen um in Ausführung befindliche Bauaufträge für Gebäude und Grundstücke, welche zum Verkauf bestimmt sind. Die Bestandsveränderung des Vorratsvermögens ist im Wesentlichen auf erfolgreiche Verkaufsaktivitäten zurückzuführen. Hier ist insbesondere der Verkauf eines Grundstücks an die IKEA-Gruppe zu nennen. Bei den im Bestand befindlichen Rettungserwerben handelt es sich um Immobilien, die nicht für den dauerhaften Verbleib bei der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn bestimmt sind.

91 Notes zum Konzernabschluss Erläuterungen zur Konzernbilanz Passiva [64] Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen: Termin- und Sichteinlagen (OFL) Begebene Namensschuldverschreibungen, -geldmarktpapiere Begebene Namensschuldverschreibungen, -geldmarktpapiere (OFL) Begebene Namensschuldverschreibungen, -geldmarktpapiere (LFV-Designated) Aufgenommene Schuldscheindarlehen Aufgenommene Schuldscheindarlehen (OFL) Aufgenommene Schuldscheindarlehen (LFV-Designated) Sonstige Verbindlichkeiten Sonstige Verbindlichkeiten (OFL) Sonstige Verbindlichkeiten (LFV-Designated) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Hinsichtlich der Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungen und nicht nach der Equity-Methode bewerteten assoziierten Unternehmen verweisen wir auf Note [87]. In der Bilanzposition sind Verbindlichkeiten in Höhe von (Vorjahr: ) enthalten, deren Fälligkeit nach einem Zeitraum von mehr als zwölf Monaten erwartet wird. Hinsichtlich der in dieser Position enthaltenen Verbindlichkeiten aus echten Wertpapierpensionsgeschäften verweisen wir auf die Angaben in Note [82].

92 Notes zum Konzernabschluss [65] Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden setzen sich vornehmlich aus täglich fälligen Geldern und Termineinlagen, Spareinlagen, begebenen Namensschuldverschreibungen, aufgenommenen Schuldscheindarlehen und sonstigen Verbindlichkeiten zusammen. Diese gliedern sich wie folgt: Termin- und Sichteinlagen (OFL) Spareinlagen (OFL) Begebene Namensschuldverschreibungen, -geldmarktpapiere Begebene Namensschuldverschreibungen, -geldmarktpapiere (OFL) Begebene Namensschuldverschreibungen, -geldmarktpapiere (LFV-Designated) Aufgenommene Schuldscheindarlehen Aufgenommene Schuldscheindarlehen (OFL) Aufgenommene Schuldscheindarlehen (LFV-Designated) Sonstige Verbindlichkeiten Sonstige Verbindlichkeiten (OFL) Sonstige Verbindlichkeiten (LFV-Designated) Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Hinsichtlich der Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen, nicht einbezogenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen sowie gegenüber Beteiligungen und nicht nach der Equity-Methode bewerteten assoziierten Unternehmen verweisen wir auf Note [87]. Verbindlichkeiten aus Finance-Lease-Verträgen sind in Höhe von (Vorjahr: ) enthalten. Hinsichtlich weiterer Angaben zu Leasingverhältnissen verweisen wir auf Note [81]. In der Bilanzposition sind Verbindlichkeiten in Höhe von (Vorjahr: ) enthalten, deren Fälligkeit nach einem Zeitraum von mehr als zwölf Monaten erwartet wird. [66] Handelspassiva Die Handelspassiva gliedern sich wie folgt: Negative Marktwerte der Handelsderivate (LFV-Trading) Negative Marktwerte der im Rahmen der Fair-Value-Option eingesetzten Zinsderivate (LFV-Designated) Sonstige Handelspassiva (LFV-Trading) Handelspassiva In der Bilanzposition sind Finanzinstrumente in Höhe von (Vorjahr: ) enthalten, deren Fälligkeit nach einem Zeitraum von mehr als zwölf Monaten erwartet wird.

93 Notes zum Konzernabschluss [67] Verbriefte Verbindlichkeiten In den verbrieften Verbindlichkeiten werden Schuldverschreibungen einschließlich Namenspfandbriefen und sonstige Geldmarktpapiere wie Certificates of Deposit, Euro-Notes oder Commercial Papers ausgewiesen. Begebene Schuldverschreibungen (OFL) Hypothekenpfandbriefe Öffentliche Pfandbriefe Sonstige Schuldverschreibungen Begebene Schuldverschreibungen (LFV-Designated) Hypothekenpfandbriefe - - Öffentliche Pfandbriefe Sonstige Schuldverschreibungen Sonstige verbriefte Verbindlichkeiten (OFL) - - Sonstige verbriefte Verbindlichkeiten (LFV-Designated) - - Verbriefte Verbindlichkeiten Zurückgekaufte eigene Schuldverschreibungen führten im Geschäftsjahr zu Tilgungen der verbrieften Verbindlichkeiten in Höhe von (Vorjahr: ). In der Bilanzposition sind Verbindlichkeiten in Höhe von (Vorjahr: ) enthalten, deren Fälligkeit nach einem Zeitraum von mehr als zwölf Monaten erwartet wird. [68] Rückstellungen Die Rückstellungen gliedern sich wie folgt: Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungen für außerbilanzielles Kreditgeschäft Sonstige Rückstellungen Rückstellungen a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen In dem Posten Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für die Altersvorsorge in Form von direkten Pensionszusagen in Höhe von (Vorjahr: ) sowie für das fondsbasierte Versorgungswerk "S-BonusVorsorge" in Höhe von (Vorjahr: ) enthalten. Die Höhe der Rückstellungen richtet sich nach der jeweils anzuwendenden Versorgungsregelung, die im Wesentlichen vom Beginn des Beschäftigungsverhältnisses abhängig ist.

94 Notes zum Konzernabschluss Die wesentlichen bilanziellen Verpflichtungen entfallen auf unmittelbare Zusagen an die derzeitigen und früheren Mitglieder des Vorstandes sowie deren Hinterbliebene. Dem externen Gutachten eines Versicherungsmathematikers zur Berechnung der Verpflichtungen aus den erteilten Pensionszusagen an die Vorstandsmitglieder lagen folgende Parameter zugrunde. Diese haben sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt: 2007 in Prozent 2006 in Prozent Zinsfuß für die Abzinsung der Verpflichtungen 5,45 4,00 Gehalts- beziehungsweise Anwartschaftsdynamik 2,00 2,00 Rentendynamik 1,10 1,10 Fluktuation 0,00 0,00 Der Barwert der Pensionsverpflichtungen (versicherungsmathematischer Sollwert oder Defined Benefit Obligation = DBO) hat sich 2007 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt: Barwert der Pensionsverpflichtungen zum 01. Januar Zuführungen Laufender Dienstzeitaufwand Zinsaufwand abzüglich versicherungsmathematischer Gewinne (zuzüglich Verluste) nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand Verbrauch Erbrachte Pensionsleistungen Barwert der Pensionsverpflichtungen zum 31. Dezember Seit dem Eröffnungsbilanzstichtag hat sich der Barwert der Pensionsverpflichtungen (versicherungsmathematischer Sollwert) wie folgt entwickelt: Barwert der Pensionsverpflichtungen Verluste aus der erfahrungsbedingten Anpassung der Verpflichtung Gewinne aus Änderungen der Annahmen

95 Notes zum Konzernabschluss Nachfolgende Rechnung stellt die Überleitung der Defined Benefit Obligation (DBO) auf die bilanziell erfasste Verpflichtung aus der leistungsorientierten Pensionszusage dar: Barwert der ungedeckten Pensionsverpflichtungen *) zuzüglich nicht erfasster versicherungsmathematischer Gewinne (abzüglich Verluste) Nicht erfasster nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen *) Defined Benefit Obligation beziehungsweise versicherungsmathematischer Sollwert Das externe Gutachten zur Bestimmung des versicherungsmathematischen Sollwerts aus dem fondsbasierten Versorgungswerk basiert auf einem Rechnungszins von 5,65 Prozent (Vorjahr: 4,00 Prozent). Fluktuationsabschläge wurden aufgrund der Art der Zusage nicht berücksichtigt. Bei der gutachterlichen Bestimmung der Verpflichtung werden der versicherungsmathematische Sollwert des garantierten Teils der Versorgungsverpflichtung und derjenige des variablen Teils der Versorgungsverpflichtung unterschieden. Letzterer leitet sich aus der Marktwertentwicklung der hinterlegten Referenzvermögenswerte ab Barwert der Pensionsverpflichtungen zum 01. Januar (garantierter Teil der Pensionszusage) Zuführungen Laufender Dienstzeitaufwand Zinsaufwand abzüglich versicherungsmathematischer Gewinne (zuzüglich Verluste) Verbrauch Erbrachte Pensionsleistungen 9 - Barwert der Pensionsverpflichtungen zum 31. Dezember (garantierter Teil der Pensionszusage) Barwert der Pensionsverpflichtungen zum 01. Januar (variabler Teil der Pensionszusage) Zuführungen erwartete Wertänderung der Referenzvermögenswerte abzüglich versicherungsmathematischer Gewinne (zuzüglich Verluste) Verbrauch Erbrachte Pensionsleistungen 8 - Barwert der Pensionsverpflichtungen zum 31. Dezember (variabler Teil der Pensionszusage) Versicherungsmathematischer Sollwert (gesamt)

96 Notes zum Konzernabschluss Die bilanzielle Rückstellung für die fondsbasierten Versorgungszusagen der "S-BonusVorsorge" (Altersvorsorge durch Entgeltumwandlung) wird wie folgt aus dem versicherungsmathematischen Sollwert abgeleitet. Für die Bestimmung des Wertansatzes der bilanziellen Verpflichtung ist der Rückstellungsbetrag des variablen Teils der Pensionszusage maßgeblich, sofern dieser den Rückstellungsbetrag des garantierten Teils der Zusage übersteigt. Barwert der Pensionsverpflichtungen (garantierter Teil der Zusage) zuzüglich nicht erfasster versicherungsmathematischer Gewinne (abzüglich Verluste) Rückstellungen für den garantierten Teil der Zusage Barwert der Pensionsverpflichtungen (variabler Teil der Zusage) zuzüglich nicht erfasster versicherungsmathematischer Gewinne (abzüglich Verluste) Rückstellungen für den variablen Teil der Zusage davon zusätzliche Verpflichtung aus Überperformance der Referenzvermögenswerte Rückstellungen für S-BonusVorsorge b) Rückstellungen für außerbilanzielles Kreditgeschäft und sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sowie die Rückstellungen für außerbilanzielle Risiken im Kreditgeschäft haben sich wie folgt entwickelt: Angaben in Stand Verbrauch Auflösung Zuführung Stand Rückstellungen (Bonitätsrisiken) für außerbilanzielle Risiken im Kreditgeschäft Sonstige Rückstellungen Rückstellungen für andere Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern Rückstellungen für Verpflichtungen aus belastenden Verträgen Beihilfen und Jubiläumszuwendungen andere sonstige Rückstellungen Gesamt Unter den sonstigen Rückstellungen werden Verpflichtungen für andere langfristige Leistungen an die Arbeitnehmer der Sparkasse KölnBonn in Form von Jubiläumszuwendungen in Höhe von (Vorjahr: ) ausgewiesen, die auf der Basis eines externen versicherungsmathematischen Gutachtens berechnet wurden (Rechnungszins: 5,45 Prozent, Vorjahr: 4,00 Prozent). Im Unterschied zu den Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematische Gewinne und Verluste bei dieser Art der Zusage entsprechend IAS 19 direkt erfolgswirksam erfasst. Darüber hinaus werden Rückstellungen für das Projekt Rheinparkmetropole in Höhe von (Vorjahr: ) ausgewiesen. Für die Zinseffekte (IAS 37.84e) wird auf Note [36] verwiesen. Die Zinseffekte aus der Bildung von Rückstellungen für Altersteilzeit in Höhe von (Vorjahr: 629 ) sind im Personalaufwand enthalten. Der Bestand der Rückstellungen hat sich durch Änderungen des Konsolidierungskreises um 611 (Vorjahr: 0 ) verändert.

97 Notes zum Konzernabschluss [69] Steuerverpflichtungen aus laufenden Steuern Die Steuerverpflichtungen aus laufenden Steuern (Ertragsteuerverpflichtungen) betragen im Geschäftsjahr (Vorjahr: ). [70] Steuerverpflichtungen aus latenten Steuern Latente Steuerverpflichtungen entfallen auf folgende Bilanzposten: Forderungen an Kreditinstitute Forderungen an Kunden Handelsaktiva und -passiva Finanzanlagen Sachanlagen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Rückstellungen Übrige Bilanzposten Latente Steuerverpflichtungen Die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn erfüllt die in IAS ff. genannten Voraussetzungen für die Saldierung der aktiven mit passiven latenten Steuern. In der Bilanz erfolgt daher ein Nettoausweis. [71] Nachrangkapital Die folgenden Tabellen zeigen die Zusammensetzung des Nachrangkapitals: Nachrangige Sparkassenkapitalbriefe Nachrangige Sparkassenkapitalbriefe (OFL) Nachrangige Sparkassenkapitalbriefe (LFV-Designated) Nachrangige Schuldscheindarlehen Nachrangige Schuldscheindarlehen (OFL) Nachrangige Schuldscheindarlehen (LFV-Designated) Genussrechtskapital Genussrechtskapital (OFL) Genussrechtskapital (LFV-Designated) - - Sonstige nachrangige Verbindlichkeiten Sonstige nachrangige Verbindlichkeiten (OFL) Sonstige nachrangige Verbindlichkeiten (LFV-Designated) Nachrangkapital In der Bilanzposition sind Verbindlichkeiten in Höhe von (Vorjahr: ) enthalten, deren Fälligkeit nach einem Zeitraum von mehr zwölf Monaten erwartet wird.

98 Notes zum Konzernabschluss Bei den nachstehenden Werten handelt es sich um aufsichtsrechtliche Angaben. Eine wertmäßige Übereinstimmung mit der gleichnamigen Bilanzposition ist daher nicht möglich. Nachrangige Verbindlichkeiten Aufsichtsrechtliche Abzugsposten Genussrechtskapital Gesamt Gemäß 10 Abs. 5a KWG zählen nachrangige Verbindlichkeiten zu den aufsichtsrechtlichen Eigenmitteln. Dabei bezieht sich die Nachrangigkeit auf die Rangfolge der Befriedigung von Gläubigeransprüchen im Insolvenz- beziehungsweise Illiquiditätsfall. Nachrangige Verbindlichkeiten werden in diesem Fall erst nach Befriedigung der Ansprüche aller vorrangigen Gläubiger zurückgezahlt. Genussrechtskapital zählt zum Ergänzungskapital und damit aufsichtsrechtlich zum haftenden Eigenkapital des 10 KWG. Genussrechtskapital ist dadurch gekennzeichnet, dass es Fremd- und Eigenkapitalmerkmale enthält. In der folgenden Übersicht sind die wesentlichen Emissionen bei begebenen Genussrechten dargestellt: WKN Emittent Emissionsjahr Nominalbetrag (in ) Zinssatz Fälligkeit Sparkasse KölnBonn ,740 % Sparkasse KölnBonn ,815 % Sparkasse KölnBonn ,785 % Sparkasse KölnBonn ,700 % Sparkasse KölnBonn ,815 % Sparkasse KölnBonn ,805 % Sparkasse KölnBonn ,790 % Sparkasse KölnBonn ,360 % Sparkasse KölnBonn ,540 % [72] Sonstige Passiva Unter den sonstigen Passiva werden folgende Verbindlichkeiten ausgewiesen: Abgegrenzte Verpflichtungen Einzahlungsverpflichtungen Übrige sonstige Passiva Gesamt [73] Eigenkapital Zur Entwicklung des Eigenkapitals wird auf die Eigenkapitalveränderungsrechnung verwiesen.

99 Notes zum Konzernabschluss Sonstige Angaben [74] Quantitative Angaben zum Risikomanagement Eine ausführliche Darstellung der Bewertung, Steuerung und Kontrolle der in der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn auftretenden Risiken ist im Risikobericht als Bestandteil des Lageberichts enthalten. Dieser Abschnitt enthält zusätzliche quantitative Angaben zum Ausfallrisiko. Unter dem Ausfallrisiko wird das Risiko verstanden, dass ein Vertragspartner der Finanzgruppe Sparkasse Köln- Bonn seinen Verpflichtungen aus dem Geschäft nicht nachkommt und der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn dadurch ein finanzieller Schaden entsteht. Das Ausfallrisiko umfasst die Adressenrisiken aus Kreditgeschäften, die Emittentenrisiken aus Wertpapiergeschäften, die Kontrahentenrisiken aus Handelsgeschäften sowie Länderrisiken. Ausfallrisikobehaftete Finanzinstrumente schließen nach der Definition der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn sämtliche Transaktionen ein, bei denen Verluste entstehen können, weil ein Geschäftspartner der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn seinen (vertraglichen) Verpflichtungen nicht nachkommt. Dabei werden ebenfalls bilanziell nicht erfasste Sachverhalte berücksichtigt. Die Berechnung des Bruttobetrags der ausfallrisikobehafteten Finanzinstrumente erfolgt ohne die Berücksichtigung von erhaltenen Sicherheiten oder sonstigen risikomindernden Vereinbarungen und stellt damit das maximale Ausfallrisiko der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn dar. Die Beträge stellen Buchwerte dar, die bereits um gebildete Einzel- beziehungsweise Portfoliowertberichtigungen korrigiert sind.

100 Der Bruttobetrag der ausfallrisikobehafteten Finanzinstrumente gliedert sich wie folgt: Notes zum Konzernabschluss Forderungen an Kreditinstitute Kredite und Forderungen (LAR) abzüglich Risikovorsorge Kredite und Forderungen (AFS) Kredite und Forderungen (AFV-Designated) Forderungen an Kunden Kredite und Forderungen (LAR) abzüglich Risikovorsorge Kredite und Forderungen (AFS) - - Kredite und Forderungen (AFV-Designated) Finanzanlagen Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (AFV-Designated) Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (AFS) Rentenfonds (AFV-Designated) Beteiligungen und nicht nach der Equity-Methode bewerteten assoziierte Unternehmen (AFS) Anteile an nicht konsolidierten Tochterunternehmen (AFS) Sonstige Finanzanlagen (AFS) Handelsaktiva Tages- und Termingelder (AFV-Trading) Positive Marktwerte der Handelsderivate (AFV-Trading) Positive Marktwerte der im Rahmen der Fair-Value-Option eingesetzten Zinsderivate (AFV-Designated) Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (AFV-Trading) Schuldscheindarlehen (AFV-Trading) Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (AFV-Trading) Bürgschaften und Gewährleistungsverträge Unwiderrufliche Kreditzusagen Sonstige ausfallrisikobehaftete Finanzinstrumente - - Gesamt Zur Reduzierung des Ausfallrisikos hat die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn Sicherheiten hereingenommen. Bei den Forderungen an Kunden handelt es sich im Wesentlichen um Grundpfandrechte, aber auch um Garantien und Bürgschaften. Zur Absicherung einzelner Positionen der Finanzanlagen werden Credit Default Swaps (CDS) eingesetzt. Soweit auf ausfallrisikobehaftete Finanzinstrumente trotz eines bestehenden Zahlungsverzugs in Übereinstimmung mit der Überprüfung auf das Vorliegen eines Impairments nach IAS 39 noch keine Wertberichtigungen zu bilden waren, sind diese in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Die technische Umsetzung für die Erhebung der angegebenen Daten ist im laufenden Geschäftsjahr erfolgt.

101 Notes zum Konzernabschluss Angaben in Ausfallrisikobehaftete Finanzinstrumente mit Zahlungsverzug Kontokorrentkredite (LAR) 3 Monate oder weniger Mehr als 3 Monate, weniger als 6 Monate Mehr als 6 Monate, weniger als 12 Monate Mehr als 12 Monate Kompensationsfähige Guthaben Darlehen (LAR) 3 Monate oder weniger Mehr als 3 Monate, weniger als 6 Monate Mehr als 6 Monate, weniger als 12 Monate Mehr als 12 Monate Darlehen (AFV) 3 Monate oder weniger - Mehr als 3 Monate, weniger als 6 Monate - Mehr als 6 Monate, weniger als 12 Monate Mehr als 12 Monate Gesamt 3 Monate oder weniger Mehr als 3 Monate, weniger als 6 Monate Mehr als 6 Monate, weniger als 12 Monate Mehr als 12 Monate Kompensationsfähige Guthaben Auch für diese Forderungen werden bankübliche Sicherheiten hereingenommen. Auf eine Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts dieser Sicherheiten wurde unter Abwägung von Kosten und Nutzen verzichtet. Bei den kompensationsfähigen Guthaben handelt es sich um verrechnungsfähige Guthaben im Sinne von 10 RechKredV. Von der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn wurden aufgrund einer Verschlechterung der finanziellen Situation der Kreditnehmer ausfallrisikobehaftete Finanzinstrumente teilweise restrukturiert. Zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2007 hat die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn restrukturierte Finanzinstrumente in folgender Höhe in ihrem Bestand: Restrukturierte Finanzinstrumente Firmenkundenkredite Privatkundenkredite Gesamt

102 Notes zum Konzernabschluss Nachfolgend stellt die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn die fortgeführten Anschaffungskosten der zum Bilanzstichtag einzelwertberichtigten Finanzinstrumente vor Risikovorsorge, die gebildeten Wertberichtigungen sowie den Barwert der bestehenden Sicherheiten dar: Angaben in Fortgeführte Anschaffungskosten vor Wertberichtigung Einzelwertberichtigte Finanzinstrumente Risikovorsorge/ Rückstellungen im Kreditgeschäft / Direktabschreibungen (AFS) Barwert bestehender Sicherheiten Forderungen an Kunden (LAR) Beteiligungen, Anteile an nicht konsolidierten Tochterunternehmen und nicht nach der Equity-Methode bewerteten assoziierten Unternehmen (AFS) Gesamt Bei der Beurteilung, ob eine Wertberichtigung vorzunehmen ist, wurde von der Finanzgruppe Sparkasse Köln- Bonn der Barwert der erwarteten Zahlungsströme aus den ausfallrisikobehafteten Finanzinstrumenten herangezogen. Einzelwertberichtigte Finanzinstrumente werden regelmäßig einer Neubewertung unterzogen. Weitere Erläuterungen zur Entwicklung der Risikovorsorge gegliedert nach den zugrunde liegenden Produktarten enthalten die Erläuterungen zur Bilanzposition "Risikovorsorge" sowie die Angaben zu den Bilanzierungsund Bewertungsmethoden. [75] Nettoergebnis je Bewertungskategorie nach IAS 39 Das Nettoergebnis gliedert sich nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39 wie folgt: Loans and Receivables (LAR) Available for Sale (AFS) davon erfolgsneutrales Ergebnis davon erfolgswirksames Ergebnis Financial Assets/Liabilities at Fair Value through Profit or Loss (AFV/LFV) davon AFV/LFV-Trading davon AFV/LFV-Designated davon Fremdwährungsergebnis Other Financial Liabilities (OFL) Gesamt Die Darstellung der Nettoergebnisse erfolgt unabhängig von Art und Funktion der Finanzinstrumente entsprechend ihrer Zuordnung zu den Bewertungskategorien nach IAS 39. Dabei werden alle Ergebniskomponenten, bestehend aus dem Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten, dem Finanzanlageergebnis, den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sowie dem Fremdwährungsergebnis einbezogen.

103 [76] Beizulegender Zeitwert (Fair Value) der Finanzinstrumente Notes zum Konzernabschluss Der beizulegende Zeitwert ist der Betrag, zu dem sachverständige, vertragswillige und voneinander unabhängige Geschäftspartner einen Vermögenswert tauschen oder eine Verpflichtung begleichen. Sofern Kurse von aktiven Märkten vorliegen, werden diese der Bestimmung des Fair Value zugrunde gelegt. Bei fehlenden Marktpreisen wird der beizulegende Zeitwert anhand von finanzmathematischen Verfahren ermittelt, deren Inputparameter üblicherweise von beobachtbaren Märkten entnommen werden. Zur Anwendung kommen dabei vor allem die Barwertmethode und Optionspreismodelle sowie andere, von den Marktteilnehmern genutzte Bewertungsverfahren. Für Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurde der beizulegende Zeitwert aus Vereinfachungsgründen dem Buchwert gleichgesetzt. Die beizulegenden Zeitwerte für jede Klasse von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar: Buchwert Marktwert Buchwert Marktwert Aktiva Forderungen an Kreditinstitute Forderungen an Kunden Summe Aktiva Passiva Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Verbriefte Verbindlichkeiten Nachrangige Verbindlichkeiten Summe Passiva Die oben angegebene Tabelle enthält ausschließlich solche Finanzinstrumente, die nicht bereits zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) bewertet werden. Auf der Aktivseite betrifft dies alle Finanzinstrumente der Kategorie "Loans and Receivables" (LAR), auf der Passivseite solche der Kategorie "Other Financial Liabilities" (OFL). Bei Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden beinhalten die angegebenen Fair Values auch den Barwert der Kosten- bzw. Gewinnmarge. Soweit der Fair Value die Anschaffungskosten aus diesem Grund übersteigt (bei finanziellen Vermögenswerten) bzw. unterschreitet (bei finanziellen Verbindlichkeiten), wird die Differenz nicht unmittelbar, sondern als Bestandteil der Zinszahlungen während der Vertragslaufzeit vereinnahmt.

104 Notes zum Konzernabschluss [77] Überleitungsrechnung nach IFRS 7.28 Gemäß IAS 39 entspricht der Fair Value von Finanzinstrumenten grundsätzlich dem Transaktionspreis. Bestehen dennoch Unterschiede zwischen dem Fair Value und dem Transaktionspreis, so werden diese in Übereinstimmung mit IAS 39 AG76A nicht direkt bei Zugang erfolgswirksam erfasst (vergleiche Note [11] b)). Die Abweichungen, die noch nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung realisiert worden sind, setzen sich wie folgt zusammen: Nicht vereinnahmter Unterschiedsbetrag zu Beginn der Periode Zugänge durch Neugeschäft Erfolgswirksam vereinnahmter Unterschiedsbetrag im Geschäftsjahr Nicht vereinnahmter Unterschiedsbetrag am Ende der Periode [78] Restlaufzeitengliederung für finanzielle Verpflichtungen Die vertraglichen Restlaufzeiten für finanzielle Verpflichtungen auf Cashflow-Basis gliedern sich für das Geschäftsjahr 2007 wie folgt: Geschäftsjahr 2007 Bis 1 Monat 1 bis 3 Monate Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 3 Monate bis 1 Jahr 1 Jahr bis zu 5 Jahren Mehr als 5 Jahre Summe Handelspassiva Verbriefte Verbindlichkeiten Nachrangkapital Sonstige Passiva Finanzgarantien Unwiderrufliche Kreditzusagen Gesamt

105 Notes zum Konzernabschluss Im Vorjahr ergab sich nachfolgende Restlaufzeitengliederung: Geschäftsjahr 2006 Bis 1 Monat 1 bis 3 Monate Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 3 Monate bis 1 Jahr 1 Jahr bis zu 5 Jahren Mehr als 5 Jahre Summe Handelspassiva Verbriefte Verbindlichkeiten Nachrangkapital Sonstige Passiva Finanzgarantien Unwiderrufliche Kreditzusagen Gesamt Die vertragliche Restlaufzeit für finanzielle Verpflichtungen wird als Zeitraum zwischen dem Bilanzstichtag und der vertraglich vereinbarten Fälligkeit der Verbindlichkeit oder von Teilzahlungsbeträgen definiert. Teilzahlungsbeträge bedeuten neben Tilgungen auch vertragliche Fälligkeiten von Zinszahlungen. Zur Bestimmung der Cashflows aus variabel verzinslichen Verpflichtungen wurden die Spot Rates zum Bilanzstichtag verwendet. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden enthalten die Vorjahreswerte noch Angaben nach dem deutschen Handelsrecht. Die Cashflows aus finanziellen Verbindlichkeiten hier vor allem Sichteinlagen ohne bestimmte vertragliche Laufzeit wurden entsprechend den Anforderungen der IFRS dem ersten Laufzeitband zugeordnet. Durch diese Betrachtungsweise werden mögliche Zahlungsabflüsse überzeichnet, da in der Regel ein bestimmter Anteil dieser Verbindlichkeiten trotz täglicher Fälligkeit langfristigen Charakter hat. Mögliche Auszahlungsverpflichtungen gegenüber ihren Kontrahenten kann die Finanzgruppe Sparkasse Köln- Bonn einerseits durch Mittelaufnahmen am Geldmarkt, die dispositionsbedingte Inanspruchnahme von eingeräumten Kreditlinien bei der Westdeutschen Landesbank AG, die Refinanzierung in Form von Offenmarktgeschäften bei der Deutschen Bundesbank sowie durch den Verkauf von liquiden Finanzanlagen am Kapitalmarkt bedienen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der kurzfristigen Verfügung über als Mindestreserve unterhaltene Guthaben. [79] Angaben zu finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten der Bewertungskategorie Fair-Value-Option In der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn wird die Fair-Value-Option zur Vermeidung beziehungsweise Reduzierung von Ansatz- und Bewertungsinkongruenzen (Accounting Mismatch) aus Wertpapieren und Krediten, die mit Zinsderivaten gesichert werden, angewendet. Unter den designierten Vermögenswerten sind Forderungen in Höhe von (Vorjahr: ) enthalten. Deren Fair-Value-Änderungen im Berichtsjahr sind in Höhe von 308 bonitätsinduziert. Kumuliert belaufen sich die bonitätsinduzierten Fair-Value-Änderungen auf 308. Die kreditrisikobedingten Änderungen der beizulegenden Zeitwerte der Forderungen werden im Wesentlichen als Änderungen der beizulegenden Zeitwerte abzüglich der aus Veränderungen der allgemeinen Marktparameter resultierenden Wertänderungen ermittelt.

106 Notes zum Konzernabschluss Im Wertpapierbestand sind Schuldverschreibungen in Höhe von nominal aus Verbriefungstransaktionen enthalten, die die Kriterien für eine Zuordnung zur Kategorie LAR grundsätzlich erfüllen, aber im Rahmen der Fair-Value-Option erfolgswirksam bewertet wurden. Aufgrund veränderter Bewertungen durch Ratingagenturen hat sich der beizulegende Zeitwert im laufenden Geschäftsjahr bonitätsbedingt um verändert. In den Vorjahren waren keine derartigen Wertänderungen zu verzeichnen. Der beizulegende Zeitwert der freiwillig zum Fair Value designierten Verbindlichkeiten beträgt zum Bilanzstichtag (Vorjahr: ). Der Rückzahlungsbetrag der finanziellen Verbindlichkeiten beträgt (Vorjahr: ). Im Berichtsjahr hat sich der Spread für Refinanzierungen der Sparkasse KölnBonn am Kapitalmarkt aufgrund der allgemeinen Liquiditätsverknappung in Folge der Subprime-Krise marktbedingt geringfügig erhöht. Im gleichen Zeitraum war ihre Bonitätseinschätzung durch die externe Ratingagentur Moody's bei allen Ratings (Aa2- Langfristrating, C-Finanzstärkerating, Prime-1-Kurzfristrating) unverändert stabil. Fair-Value-Änderungen der designierten finanziellen Verbindlichkeiten der Sparkasse KölnBonn, die auf Veränderungen ihrer eigenen Bonität zurückzuführen wären, lagen zum Bilanzstichtag wie auch zum Vorjahresstichtag nicht vor. [80] Eventualforderungen, Eventualschulden und andere Verpflichtungen Eventual- und andere Verpflichtungen der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn umfassen im Wesentlichen potenzielle zukünftige Verbindlichkeiten des Konzerns. Die Entstehung dieser Verbindlichkeiten kann sowohl aus eingegangenen Bürgschaften als auch aus eingeräumten, bisher nicht in Anspruch genommenen Kreditlinien der Kunden erwachsen. Die nachfolgend dargestellten Beträge spiegeln, bei vollständiger Inanspruchnahme der gewährten Kreditlinien und der Avale, die mögliche Verpflichtung der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn wider. Die Eventualverpflichtung wurde um den Betrag der Risikovorsorge für außerbilanzielle Verpflichtungen gekürzt. Eventualschulden aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln - - aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen Kreditbürgschaften Akkreditive Sonstige Bürgschaften und Gewährleistungen Unwiderrufliche Kreditzusagen Sonstige Eventualschulden Eventualschulden

107 Notes zum Konzernabschluss [81] Leasingverhältnisse Angaben als Leasingnehmer Finance Lease Die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn hat als Leasingnehmer verschiedene Finance-Lease-Vereinbarungen im Wesentlichen für Immobilien getroffen. Dabei handelt es sich sowohl um Objekte, die im Rahmen von Operating-Lease-Vereinbarungen weitervermietet werden, als auch um solche, die vom Konzern für eigene Geschäftstätigkeiten genutzt werden. Die Restlaufzeiten der Mietverträge betragen zehn bis 17 Jahre. Verlängerungsoptionen sind vorhanden, Kaufoptionen hingegen nicht. Die Verlängerungsoptionen können erstmalig 2018 ausgeübt werden. Die Nettobuchwerte der Objekte, die im Rahmen eines Finance-Lease-Verhältnisses gehalten werden, lassen sich nach Bilanzposten wie folgt darstellen: Sachanlagen Investment Properties Nettobuchwert der im Rahmen von Finance Lease gehaltenen Objekte Die als Investment Properties ausgewiesenen Vermögenswerte wurden im Rahmen von unkündbaren Untermietverhältnissen weitergegeben. Hieraus werden künftige Mindestleasingzahlungen in Höhe von (Vorjahr: ) erwartet. Die Verbindlichkeiten aus dem Leasinggeschäft (Finance Lease) lassen sich nach Restlaufzeiten gegliedert wie folgt darstellen: Mindestleasingzahlungen Bis 1 Jahr Über 1 Jahr bis 5 Jahre Über 5 Jahre Gesamt Der Differenzbetrag zwischen den Mindestleasingzahlungen und deren Barwerten resultiert aus der Abzinsung mit dem Kalkulationszinssatz, der den entsprechenden Leasingverträgen zugrunde liegt. Barwert der Mindestleasingzahlungen Bis 1 Jahr Über 1 Jahr bis 5 Jahre Über 5 Jahre Gesamt

108 Notes zum Konzernabschluss Angaben als Leasingnehmer Operating Lease Die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn hat als Leasingnehmer verschiedene Operating-Lease-Vereinbarungen im Wesentlichen für Immobilien getroffen. Dabei handelt es sich sowohl um Objekte, die weitervermietet werden, als auch um solche, die vom Konzern für eigene Geschäftstätigkeiten genutzt werden. Die selbst genutzten Objekte resultieren aus Sale-and-lease-back-Transaktionen im Sinne von IAS Satz 1. Die Restlaufzeiten der Mietverträge betragen bis zu 16 Jahre. Verlängerungsoptionen sowie eine Kaufoption sind vorhanden. Die Verlängerungsoptionen können erstmalig 2008 ausgeübt werden. Darüber hinaus hat die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn verschiedene Operating-Lease-Vereinbarungen für Grundstücke, Geldautomaten, Kraftfahrzeuge, Werbeflächen sowie für Hydropflanzen getroffen. Die unkündbaren Verträge aus dem Leasinggeschäft (Operating Lease) als Leasingnehmer lassen sich nach dem Gesamtbetrag der künftigen Mindestleasingzahlungen wie folgt darstellen: Künftige Mindestleasingzahlungen aus Operating Lease Restlaufzeiten Bis 1 Jahr Über 1 Jahr bis 5 Jahre Über 5 Jahre Gesamt Einige der gemieteten Vermögenswerte wurden im Rahmen von unkündbaren Untermietverhältnissen weitergegeben. Hieraus werden künftige Mindestleasingzahlungen in Höhe von (Vorjahr: ) erwartet. Die in der Berichtsperiode erfolgswirksam erfassten Leasing- und Unterleasingzahlungen gliedern sich wie folgt: Aufgliederung der erfolgswirksam erfassten Leasing- und Unterleasingzahlungen Mindestleasingzahlungen davon Leasingzahlungen aus Untermietverhältnissen Angaben als Leasinggeber Operating Lease Die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn hat als Leasinggeber verschiedene Operating-Lease-Vereinbarungen im Wesentlichen für Immobilien getroffen. Dabei handelt es sich sowohl um Objekte, die untervermietet werden, als auch um solche, die im Eigentum des Konzerns stehen. Die Restlaufzeiten der Mietverträge betragen einen Monat bis neun Jahre oder sind unbefristet. Verlängerungsoptionen sind vorhanden, Verkaufsoptionen hingegen nicht. Die Verlängerungsoptionen können erstmalig 2008 ausgeübt werden. Daneben existieren Verträge mit Festpreisvereinbarung und Mietstaffeln. Erwartete fällige Mindestleasingzahlungen aus unkündbaren Leasingverträgen Bis 1 Jahr Über 1 Jahr bis 5 Jahre Über 5 Jahre Gesamt

109 Notes zum Konzernabschluss [82] Wertpapierpensionsgeschäfte Die Sparkasse KölnBonn kauft beziehungsweise verkauft im Rahmen echter Pensionsgeschäfte Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere mit einer festen Rücknahme- beziehungsweise Rückgabeverpflichtung. Zum Bilanzstichtag bestanden ausschließlich Geschäfte, in denen die Sparkasse KölnBonn als Pensionsgeber auftritt. Die Finanzinstrumente dieser Geschäfte werden weiterhin bei der Sparkasse KölnBonn aktiviert. Die zum Bilanzstichtag abgeschlossenen Pensionsgeschäfte stellen sich wie folgt dar: Echte Pensionsgeschäfte davon ausgewiesen unter Handelsaktiva Finanzanlagen (AFV) Gesamt Die erhaltenen Gegenwerte aus Pensionsgeschäften werden in den Fällen, in denen die Sparkasse KölnBonn als Pensionsgeber auftritt, als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten oder Kunden bilanziert. Zum Bilanzstichtag wurden Verbindlichkeiten in Höhe von (Vorjahr: ) passiviert. [83] Wertpapierleihegeschäfte Die Sparkasse KölnBonn schließt Wertpapierleihegeschäfte mit Kreditinstituten und Kunden über Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere ab. Zum Bilanzstichtag bestanden ausschließlich Geschäfte, in denen die Sparkasse KölnBonn als Verleiher auftritt. Die Finanzinstrumente dieser Geschäfte werden weiterhin bei der Sparkasse KölnBonn bilanziert. Die zum Bilanzstichtag abgeschlossenen Wertpapierleihegeschäfte gliedern sich wie folgt: Wertpapierleihegeschäfte davon ausgewiesen unter Handelsaktiva Finanzanlagen (AFV) Gesamt

110 Notes zum Konzernabschluss [84] Als Sicherheit übertragene Vermögenswerte Vermögenswerte wurden im Rahmen von Wertpapiergeschäften an der Eurex, Offenmarktgeschäften mit der Deutschen Bundesbank sowie nach den Vorschriften des Pfandbriefgesetzes als Sicherheit für eigene verbriefte Verbindlichkeiten der Kategorie "Other Financial Liabilities" (OFL) in Höhe von (Vorjahr: ) sowie der Kategorie "Financial Liabilities (Designated) at Fair Value through Profit or Loss" (LFV) in Höhe von (Vorjahr: ) übertragen. Die Buchwerte der übertragenen Vermögenswerte in Höhe von (Vorjahr: ) entfallen auf die Bilanzposition Finanzanlagen. Vermögenswerte mit einem Buchwert von (Vorjahr: ) wurden gemäß dem Pfandbriefgesetz als Deckungsmasse für begebene öffentliche und Hypothekenpfandbriefe in einem Sperrdepot hinterlegt. In einem Pfanddepot bei der Europäischen Zentralbank waren zum Bilanzstichtag Wertpapiere in Höhe von (Vorjahr: ) als Sicherheit für Offenmarktgeschäfte hinterlegt. Darüber hinaus hat die Sparkasse KölnBonn Sicherheiten in Höhe von (Vorjahr: ) für Geschäfte an der Eurex hinterlegt. [85] Eigenkapitalmanagement Die Zielsetzung des Eigenkapitalmanagements der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn ist das Bereithalten eines angemessenen Risikodeckungspotenzials zur Abschirmung der bilanziellen und außerbilanziellen Risiken ihrer geschäftlichen Aktivitäten. Bei der Ermittlung ihres Risikodeckungspotenzials verfolgt sie ein bilanz- und GuVorientiertes Konzept und definiert es als das zur Verlustabdeckung jederzeit zur Verfügung stehende Nettovermögen. Das Nettovermögen wird wesentlich bestimmt durch das aufsichtsrechtliche Eigenkapital als Referenzgröße für lediglich nachrangige Ansprüche auf das Vermögen der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn. Es wird ergänzt durch das anteilige realisierte Jahresergebnis sowie durch die für latente Risiken im Kreditgeschäft nach den Grundsätzen des deutschen Handelsrechts gebildeten Pauschalwertberichtigungen. Darüber hinaus erfordert die Bestimmung des Nettovermögens eine ökonomische Betrachtungsweise, bei der die Restriktionen der externen Rechnungslegung unbeachtlich sind. Dieser Anforderung wird die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn durch die Berücksichtigung von unrealisierten Ergebnisbestandteilen gerecht. Ausgangspunkt dieser Analyse ist eine Erwartungsbildung über das in diesem Zeitraum erzielbare operative Ergebnis der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn auf Basis der Ergebnisplanungen für das laufende Geschäftsjahr. In diesen Planwerten sind mögliche Ergebnisbelastungen durch schlagend werdende Risiken die sogenannten erwarteten Verluste nicht berücksichtigt. Vielmehr werden dem geplanten Ergebnis vor Bewertung sowohl die erwarteten Verluste als auch die unerwarteten Verluste auf Gesamtbankebene gegenübergestellt. Dadurch ist eine Unabhängigkeit von den prognostizierten Bewertungsergebnissen in der Planungsperiode gewährleistet. Als strenge Nebenbedingung ihrer geschäftlichen Aktivitäten befolgt die Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn mit der Solvabilitätsverordnung zum 01. Januar 2007 die in deutsches Recht umgesetzten Richtlinien (Capital Requirements Directive) des Europäischen Rates. Nach der Solvabilitätsverordnung ist die Institutsgruppe Sparkasse KölnBonn verpflichtet, ihre Adressenausfallrisiken, ihre operationellen Risiken sowie ihre Marktpreisrisikopositionen zu quantifizieren und mit Eigenmitteln zu unterlegen. Danach muss das Verhältnis zwischen den Eigenmitteln der Institutsgruppe Sparkasse Köln- Bonn und dem Gesamtanrechnungsbetrag für Adressrisiken, dem Anrechnungsbetrag für das operationelle Ri-

111 Notes zum Konzernabschluss siko und der Summe der Anrechnungsbeträge für Marktrisikopositionen jederzeit mindestens 8,0 Prozent betragen (Eigenmittelquote). Die Eigenmittel setzen sich zusammen aus dem Kernkapital, dem Ergänzungskapital und den Drittrangmitteln. Für die Unterlegung der Adressrisiken mit Kernkapital wird mindestens eine Quote von 4,0 Prozent vorgeschrieben (Kernkapitalquote). Derzeit werden die Eigenmittel der nach den Bestimmungen des Kreditwesengesetzes (KWG) in die Institutsgruppe Sparkasse KölnBonn einzubeziehenden Sparkasse KölnBonn sowie deren Konzerngesellschaften noch auf der Basis der nationalen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften (HGB) ermittelt. Das Kernkapital der Institutsgruppe Sparkasse KölnBonn entspricht der Sicherheitsrücklage und der Rücklage für allgemeine Bankrisiken der Sparkasse KölnBonn zuzüglich dem eingezahlten Kapital sowie der Gewinnrücklage des Konzerns. Konzerninterne Positionen sowie aufsichtsrechtlich vorgeschriebene Sachverhalte, zum Beispiel Verlustvorträge, werden davon abgezogen. Das Ergänzungskapital setzt sich aus dem Genussrechtskapital und den langfristigen nachrangigen Verbindlichkeiten sowie den stillen Vorsorgereserven nach 340f HGB zusammen. Letztere Position wurde nach den IFRS zugunsten der Gewinnrücklage der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn aufgelöst. Die Drittrangmittel beinhalten anrechnungsfähige Nachrangverbindlichkeiten. Kernkapital, Ergänzungskapital und Drittrangmittel sind gemäß den Bestimmungen des Kreditwesengesetzes um vorgeschriebene Abzugsposten zu kürzen.

112 Notes zum Konzernabschluss In der nachfolgenden Tabelle werden aus dem bilanziellen Eigenkapital der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn die aufsichtsrechtlich haftenden Eigenmittel der gemäß KWG zu bildenden Institutsgruppe Sparkasse KölnBonn übergeleitet. Die aufsichtsrechtlich haftenden Eigenmittel der Institutsgruppe Sparkasse KölnBonn werden jeweils zum Bilanzstichtag auf der Basis der nach nationalen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften (HGB) festgestellten Einzelabschlüsse aller in die Institutsgruppe Sparkasse KölnBonn einzubeziehenden Unternehmen ermittelt. Bilanzielles Eigenkapital nach IFRS zuzüglich Bilanzverlust / abzüglich Bilanzgewinn abzüglich Neubewertungsrücklage zuzüglich auf konzernfremde Gesellschafter entfallende Anteile abzüglich aufsichtsrechtlicher Abzugsposten zuzüglich Unterschiede Rechnungslegung IFRS/HGB sowie Unterschiede im Konsolidierungskreis IFRS/KWG a) Bilanzielles Eigenkapital nach Anpassungen Nachrangkapital abzüglich nachrangiger Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit kleiner 2 Jahre / abzüglich Marktpflege abzüglich aufsichtsrechtlicher Abzugsposten abzüglich Unterschiede Rechnungslegung IFRS/HGB b) Übrige bilanzielle aufsichtsrechtliche Eigenkapitalbestandteile a) + b) Aufsichtsrechtliche Eigenmittel insgesamt davon aufsichtsrechtliches Kernkapital Eingezahltes Kapital Gewinnrücklagen (um Zwischenergebnisse eliminiert) Rücklage für allgemeine Bankrisiken Aufsichtsrechtliche Abzugsposten Konsolidierung der Anteile an gruppenangehörige Unternehmen davon Ergänzungskapital Genussrechtskapital Langfristige nachrangige Verbindlichkeiten Sonstiges Aufsichtsrechtliche Abzugsposten davon Drittrangmittel Anrechenbare Drittrangmittel Ungenutzte anrechenbare Drittrangmittel Aufsichtsrechtlich haftende Eigenmittel insgesamt Dem haftenden Eigenkapital wurden per nicht realisierte Reserven nach 10 Abs. 4a Satz 1 KWG in Höhe von (Vorjahr: 0 ) zugerechnet. Nach Feststellung des handelsrechtlichen Jahresabschlusses der Sparkasse KölnBonn betragen die zurechenbaren nicht realisierten Reserven Die Mindestkapitalanforderungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wurden im Geschäftsjahr wie auch im Vorjahr erfüllt.

113 Notes zum Konzernabschluss [86] Risikopositionen und Kennziffern nach der Solvabilitätsverordnung Seit dem wendet die Institutsgruppe Sparkasse KölnBonn die neuen Eigenmittelanforderungen gemäß Solvabilitätsverordnung an. Kreditinstitute müssen ihre Risikopositionen mit mindestens 8,0 Prozent Eigenmitteln unterlegen (Gesamtkennziffer). Die Eigenmittel bestehen aus dem Kern- und dem Ergänzungskapital (haftendes Eigenkapital) sowie den Drittrangmitteln. Das Kernkapital setzt sich im Wesentlichen aus der Sicherheitsrücklage sowie den Rücklagen vermindert um gesetzlich vorgeschriebene Abzugsposten zusammen. Die Kernkapitalquote muss durchgängig mindestens 4,0 Prozent betragen. Zum Ergänzungskapital gehören Genussrechtskapital und langfristige nachrangige Verbindlichkeiten. Bei den Drittrangmitteln handelt es sich um überschüssiges Nachrangkapital aus der Kappung gemäß 10 Abs. 2 Satz 4 KWG. Die Eigenmittelausstattung gemäß Solvabilitätsverordnung/Kreditrisikostandardansatz (Vorjahr: Grundsatz I bis ) stellt sich zum 31. Dezember 2007 wie folgt dar: *) Gewichtete Risikoaktiva *) entfällt Marktrisikopositionen *) entfällt Eigenkapitalanforderungen für Adressenausfallrisiken **) entfällt Operationelle Risiken **) entfällt Eigenmittelanforderungen für Marktrisikopositionen entfällt Kernkapital Ergänzungskapital Drittrangmittel Anrechenbare Eigenmittel Kernkapitalquote in Prozent 5,01 5,42 Eigenkapitalquote in Prozent (modifiziertes, verfügbares Eigenkapital) 9,07 9,71 Gesamtkennziffer in Prozent 9,01 9,55 * ) Grundsatz I bis **) ab Am 31. März 2008 betrug die Solvabilitätskennziffer für die Institutsgruppe Sparkasse KölnBonn 9,46 Prozent. Für die Sparkasse KölnBonn als Einzelinstitut betrug die Solvabilitätskennziffer 10,38 Prozent am 31. März 2008 und 10,22 Prozent am 31. Dezember 2007.

114 Notes zum Konzernabschluss [87] Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit kommt es zwischen der Sparkasse KölnBonn und/oder deren konsolidierten Gesellschaften zu Geschäftsbeziehungen mit nicht konsolidierten Gesellschaften und assoziierten Unternehmen. Alle diese Unternehmen sind als nahe stehende Unternehmen einzustufen. Forderungen an und Verbindlichkeiten gegenüber nicht konsolidierten Tochterunternehmen, assoziierten Unternehmen sowie Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ergeben sich in folgender Höhe: Forderungen an Kreditinstitute Tochterunternehmen (nicht konsolidiert) - - Assoziierte Unternehmen - - Beteiligungen und nicht nach der Equity-Methode bewertete assoziierte Unternehmen Forderungen an Kunden - - Tochterunternehmen (nicht konsolidiert) Assoziierte Unternehmen Beteiligungen und nicht nach der Equity-Methode bewertete assoziierte Unternehmen Gesamt Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Tochterunternehmen (nicht konsolidiert) - - Assoziierte Unternehmen - - Beteiligungen und nicht nach der Equity-Methode bewertete assoziierte Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Tochterunternehmen (nicht konsolidiert) Assoziierte Unternehmen Beteiligungen und nicht nach der Equity-Methode bewertete assoziierte Unternehmen Gesamt Alle Geschäfte wurden zu marktüblichen Bedingungen und Konditionen abgeschlossen.

115 Notes zum Konzernabschluss [88] Beziehungen zu nahe stehenden Personen Neben den Geschäftsbeziehungen mit nicht konsolidierten Gesellschaften und assoziierten Unternehmen kommt es zwischen der Sparkasse KölnBonn und/oder deren konsolidierten Gesellschaften zu Geschäftsbeziehungen mit Personen in Schlüsselfunktionen und deren Angehörigen. Die Gesamtbezüge des Vorstands gliedern sich wie folgt: Vorstand Bezüge der aktiven Organmitglieder Bezüge früherer Organmitglieder und deren Hinterbliebener Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses Gesamt Die Gesamtbezüge enthalten die im üblichen Rahmen gewährten Sachbezüge (im Wesentlichen Sachbezüge aus Dienstwagennutzung, Versicherungen, auf die Sachbezüge entfallende Steuern sowie Sozialabgaben), die steuerlich als geldwerte Vorteile zu behandeln sind, sowie Beihilfezahlungen. Für Vorstandsmitglieder und ehemalige Mitglieder des Vorstandes sowie deren Hinterbliebene sieht die Sparkasse KölnBonn ein Altersversorgungsprogramm vor. In diesem Zusammenhang wurden Pensionsrückstellungen gebildet, die in Note [68] dargestellt sind. Die Mitglieder des Verwaltungsrates haben im Geschäftsjahr für ihre Tätigkeit Sitzungsgelder in Höhe von 454 (Vorjahr: 335 ) erhalten. Zum Bilanzstichtag stellte sich der Gesamtbetrag der gewährten Vorschüsse und Kredite, der eingegangenen Haftungsverhältnisse sowie der hereingenommenen Einlagen wie folgt dar: Kredite Vorstand Verwaltungsrat Sonstiges Management Gesamt Einlagen Vorstand Verwaltungsrat Sonstiges Management Gesamt

116 Notes zum Konzernabschluss Die Kredite wurden mit einer Laufzeitspanne von bis auf weiteres bis 2017 gewährt. Für die Kredite an nahestehende Personen gelten die im sonstigen Kundengeschäft gültigen Konditionen und Rückzahlungsvereinbarungen. Im Einzelfall können entsprechende Sonderkonditionen in dem auch im Kundengeschäft üblichen Rahmen vereinbart werden. Im Berichtsjahr sind unter den gewährten Krediten Avale in Höhe von 14 (Vorjahr: 17 ) enthalten. Diese wurden mit Avalprovisionen entsprechend den allgemeinen Mitarbeiterkonditionen der Sparkasse KölnBonn belastet. [89] Angaben gemäß Pfandbriefgesetz Die Sparkasse KölnBonn ist als Pfandbriefemittentin verpflichtet, die Transparenzvorschriften des Pfandbriefgesetzes (PfandBG) zu beachten. Die Angaben wurden getrennt nach Hypothekenpfandbriefen und öffentlichen Pfandbriefen dargestellt. Hypothekenpfandbriefe: Im Jahre 2007 platzierte die Sparkasse KölnBonn Hypothekenpfandbriefe mit einem Nominalwert in Höhe von 51,0 Mio Euro. Angaben zum Gesamtbetrag und zur Laufzeitstruktur: Angaben zum Gesamtbetrag Mio EUR Nennwert Barwert Risikobarwert 2) (Verschiebung nach oben) Risikobarwert 2) (Verschiebung nach unten) Gesamtbetrag des Pfandbriefumlaufs 136,00 134,50 123,16 148,68 Gesamtbetrag der Deckungsmasse 1) 759,17 770,23 708,04 844,93 Überdeckung in Prozent 458,21 472,66 474,89 468,29 Sichernde Überdeckung gemäß 4 PfandBG in Prozent 6,65 1) In der Deckungsmasse befanden sich keine Derivate. 2) Statisches Verfahren gemäß Pfandbrief-Barwertverordnung (PfandBarwertV). Angaben zur Laufzeitstruktur x < 1 Jahr 1 Jahr < x < 5 Jahre 5 Jahre < x < 10 Jahre x > 10 Jahre Laufzeitstruktur des Pfandbriefumlaufs -,-- 100,00 2,00 34,00 Laufzeitstruktur der Deckungsmasse 69,63 262,89 346,68 79,97

117 Notes zum Konzernabschluss Zusammensetzung der Deckungsmasse: Gesamtbetrag der zur Deckung verwendeten Forderungen 1) Mio EUR nach Größenklassen Gesamtbetrag Anteil in Prozent x < ,80 25, < x < 5 Mio EUR 455,66 60,78 x > 5 Mio EUR 99,21 13,24 nach Nutzungsart (I) in Deutschland Gesamtbetrag Anteil in Prozent wohnwirtschaftlich 379,72 50,65 gewerblich 369,95 49,35 nach Nutzungsart (II) in Deutschland 2) Gesamtbetrag Anteil in Prozent Wohnungen 63,66 8,49 Einfamilienhäuser 102,49 13,67 Mehrfamilienhäuser 213,28 28,45 Bürogebäude 67,65 9,02 Handelsgebäude 21,63 2,89 Industriegebäude 2,98 0,40 sonstige gewerblich genutzte Gebäude 273,76 36,52 unfertige und noch nicht ertragsfähige Neubauten sowie Bauplätze 4,22 0,56 davon Bauplätze 3,22 0,43 1) Es wurde nur die ordentliche Deckung betrachtet. 2) Außerhalb Deutschlands befanden sich keine Grundstückssicherheiten. Ersatzdeckung Anteil in Prozent Nach 19 PfandBG 6,99 davon in Deckungswerten nach 4 Abs. 2 PfandBG 6,99 Übersicht über die rückständigen Forderungen: Mio EUR Gesamtbetrag Gesamtbetrag der mehr als 90 Tage rückständigen Forderungen -,-- Sonstige Angaben: Mio EUR wohnwirtschaftlich gewerblich Anzahl der am Bilanzstichtag anhängigen Zwangsversteigerungs- und Zwangsverwaltungsverfahren -,-- -,-- Anzahl der im Geschäftsjahr durchgeführten Zwangsversteigerungen -,-- -,-- Anzahl der im Geschäftsjahr zur Verhütung von Verlusten übernommenen Grundstücke -,-- -,-- Gesamtbetrag der rückständigen Zinsen -,-- -,-- Gesamtbetrag der Rückzahlungen durch Amortisation 15,24 9,21 Gesamtbetrag sonstiger Rückzahlungen 11,64 19,01

118 Notes zum Konzernabschluss Öffentliche Pfandbriefe: Im Jahre 2007 platzierte die Sparkasse KölnBonn öffentliche Pfandbriefe mit einem Nominalwert in Höhe von 541,0 Mio Euro. Angaben zum Gesamtbetrag und zur Laufzeitstruktur: Angaben zum Gesamtbetrag Mio EUR Nennwert Barwert Risikobarwert 2) (Verschiebung nach oben) Risikobarwert 2) (Verschiebung nach unten) Gesamtbetrag des Pfandbriefumlaufs 1.122, , , ,93 Gesamtbetrag der Deckungsmasse 1) 1.457, , , ,55 Überdeckung in Prozent 29,81 30,56 30,80 30,66 Sichernde Überdeckung gemäß 4 PfandBG in Prozent 2,52 1) In der Deckungsmasse befanden sich keine Derivate. 2) Statisches Verfahren gemäß Pfandbrief-Barwertverordnung (PfandBarwertV). Angaben zur Laufzeitstruktur x < 1 Jahr 1 Jahr < x < 5 Jahre 5 Jahre < x < 10 Jahre x > 10 Jahre Laufzeitstruktur des Pfandbriefumlaufs 230,00 748,37 38,50 106,00 Laufzeitstruktur der Deckungsmasse 231,96 435,23 678,03 112,39 Zusammensetzung der Deckungsmasse: Mio EUR Gesamtbetrag Gesamtbetrag der zur Deckung verwendeten Forderungen 1.457,61 Zur Deckung verwendete Forderungen nach Ländern und Schuldnerklassen 3) Mio EUR Staat Regionale Gebietskörperschaften Örtliche Gebietskörperschaften Sonstige Schuldner Bundesrepublik Deutschland -,-- 88,81 30, ,90 Österreich -,-- -,-- -,-- 105,00 Spanien -,-- 35,00 -,-- -,-- Griechenland 17,50 5,00 -,-- 10,60 Italien 20,00 3,60 -,-- -,-- Kanada 5,11 15,00 -,-- -,-- Schweiz -,-- 15,11 -,-- -,-- Polen 15,00 -,-- -,-- -,-- Irland -,-- -,-- -,-- 11,00 Portugal -,-- 10,00 -,-- -,-- Sonstige 12,00 -,-- -,-- -,-- 3) Es wurde nur die ordentliche Deckung betrachtet.

119 Notes zum Konzernabschluss Ersatzdeckung Anteil in Prozent nach 20 Abs. 2 PfandBG 1,78 davon höchste Forderung 1,78 Übersicht über die rückständigen Forderungen: Mio EUR Gesamtbetrag Gesamtbetrag der mehr als 90 Tage rückständigen Forderungen -,-- [90] Durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden bei der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn beschäftigt: Vollzeitkräfte Teilzeit- und Ultimokräfte Auszubildende Insgesamt [91] Abschlussprüferhonorare Die Prüfungsstelle des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbands, Düsseldorf, ist gemäß 27 Abs. 2 und 38 des Sparkassengesetzes Nordrhein-Westfalen sowie 340 k HGB gesetzlicher Abschlussprüfer der Sparkasse KölnBonn; sie ist auch Konzernabschlussprüfer. Im Geschäftsjahr wurden folgende Honorare erfasst: Angaben in Honorare für Abschlussprüfung sonstige Bestätigungs- oder Bewertungsleistungen 3 2 sonstige Leistungen 18 1 Insgesamt

120 Notes zum Konzernabschluss [92] Anteilsbesitz Ausgewählter Anteilsbesitz der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn (nicht konsolidiert beziehungsweise nicht nach der Equity-Methode bewertet): Name der Gesellschaft Verbundene Unternehmen Anteil in Prozent SK Unternehmensbeteiligungsgesellschaft Köln mbh 100,0 x direkt Beteiligung ProBonnum GmbH 100,0 x professional eservices GmbH 100,0 x Burg Hemmersbach Betreibergesellschaft mbh 100,0 x KOPOR Grundbesitzverwaltung GmbH 92,5 x indirekt Beteiligungen RTZ Rechtsrheinisches Technologie- und Gründerzentrum Köln GmbH 49,5 x modernes köln Gesellschaft für Stadtentwicklung mbh 25,0 x Sparkassen Dienstleistung Rheinland GmbH & Co. KG 2) 25,0 x x VEMAG Verlags- und Medien AG 24,9 x Grund und Boden GmbH 1), 2) 16,2 x x GAG Immobilien AG 1) 10,0 x neue leben Pensionsverwaltung AG 1) 7,6 x 1) Angabe gemäß HGB 340a Abs. 4 Nr. 2. 2) Anteile werden sowohl direkt als auch indirekt gehalten. Die Quote entspricht der Summe der Einzelquoten. Die nach 315a Abs. 1, 313 Abs. 2 HGB notwendigen Angaben über den Anteilsbesitz der Finanzgruppe Sparkasse KölnBonn erfolgen gemäß 313 Abs. 4 HGB in einer gesonderten Aufstellung, die gemäß 325 HGB in Verbindung mit 328 HGB beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers (www.ebundesanzeiger.de) veröffentlicht wird. [93] Patronatserklärungen Die Sparkasse KölnBonn hat für die nachfolgend aufgeführten Gesellschaften Patronatserklärungen über insgesamt 784 abgegeben. Hierdurch verpflichtet sie sich, abgesehen vom Fall eines politischen Risikos, dafür Sorge zu tragen, dass die begünstigten Gesellschaften ihre Verpflichtungen erfüllen können. Name der begünstigten Gesellschaften LEA AS Unternehmensplanungs- und -organisations GmbH SK-Stiftung CSC Cologne Science Center FondsKonzept GmbH (ehemals LANA Beteiligungsgesellschaft mbh)

121 Verwaltungsrat 121 [94] Organmitglieder Verwaltungsrat der Sparkasse KölnBonn ab dem Vorsitzender Mitglieder Stellvertreter Martin Börschel Mitglied des Landtages des Landes Nordrhein-Westfalen Selbstständiger Rechtsanwalt (ab ) Wilfried Klein Geschäftsführer des Willi-Eichler-Bildungswerkes (bis ) Erster stellvertretender Vorsitzender Wilfried Klein Geschäftsführer des Willi-Eichler-Bildungswerkes (ab ) Martin Börschel Mitglied des Landtages des Landes Nordrhein-Westfalen Selbstständiger Rechtsanwalt (bis ) Zweiter stellvertretender Vorsitzender Winrich Granitzka Geschäftsführender Gesellschafter der Granitzka Security Consult GmbH Götz Bacher Privatier Michael Baedorf Sparkassenangestellter Mitarbeitervertreter Martin Börschel Mitglied des Landtages des Landes Nordrhein-Westfalen Selbstständiger Rechtsanwalt (bis ) Guido Déus Beamter Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Diplom-Finanzwirt Konrad Dröschel Sparkassenangestellter Mitarbeitervertreter Jörg Frank Angestellter SAP-Berater Gerling Allgemeine Versicherungs AG (bis ) HDI-Gerling Leben Betriebsservice GmbH (ab ) Geschäftsführer der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Köln Johannes Waschek Privatier Daniel Falterbaum Sparkassenangestellter Mitarbeitervertreter Ulrike Heuer Oberstudiendirektorin Land Nordrhein-Westfalen (bis ) Herbert Kaupert Selbstständiger Rechtsanwalt Josef Breitbach Sparkassenangestellter Mitarbeitervertreter Andreas Wolter Abteilungsleiter Rechnungswesen Deutsche Mechatronics GmbH Diplom-Betriebswirt Herbert Gey Pensionär Winrich Granitzka Geschäftsführender Gesellschafter der Granitzka Security Consult GmbH Walter Grau Pensionär Benedikt Hauser Abteilungsleiter Personal und Recht Regionalverkehr Köln GmbH Werner Hümmrich Sparkassenangestellter Mitarbeitervertreter Axel Kaske Rentner Rudolf Kipp Sparkassenangestellter Mitarbeitervertreter Margret Dresler-Graf Hausfrau Diplom-Verwaltungswirtin Dr. Michael Paul Ministerialbeamter Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Karsten Möring Lehrer Land Nordrhein-Westfalen Wolfgang Maiwaldt Pensionär Rolf Brief Sparkassenangestellter Mitarbeitervertreter (ab ) Walter Kluth Studiendirektor Land Nordrhein-Westfalen Andreas Brünjes Sparkassenangestellter Mitarbeitervertreter

122 Verwaltungsrat 122 Mitglieder Wilfried Klein Geschäftsführer des Willi-Eichler-Bildungswerkes (ab ) Karl Jürgen Klipper Selbstständiger Steuerberater Diplom-Kaufmann Irmgard Kroll Sparkassenangestellte Mitarbeitervertreterin Emanuel Kux Sparkassenangestellter Mitarbeitervertreter Rudolf Mertens Sparkassenangestellter Mitarbeitervertreter Inge Mohr Sparkassenangestellte Mitarbeitervertreterin Barbara Moritz Lehrerin Land Nordrhein-Westfalen Josef Müller Pensionär Bürgermeister der Stadt Köln Markus Pohl Sparkassenangestellter Mitarbeitervertreter Bärbel Richter Angestellte Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung Archivarin Tom Schmidt Geschäftsführer der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Bundesstadt Bonn Dieter Steffens Pensionär Ralph Sterck Hauptgeschäftsführer des FDP- Landesverbandes in Nordrhein- Westfalen Diplom-Kaufmann Michael Zimmermann Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Stellvertreter Dr. Hans-Uwe Naß Wissenschaftlicher Angestellter Institut für Astrophysik der Universität Bonn Diplom-Physiker (ab ) Ursula Gärtner Abteilungsleiterin Landschaftsverband Rheinland Diplom-Volkswirtin Rainer Schulten Sparkassenangestellter Mitarbeitervertreter Jürgen Biskup Sparkassenangestellter Mitarbeitervertreter Hans-Jürgen Vogt Sparkassenangestellter Mitarbeitervertreter Doris Kemen Sparkassenangestellte Mitarbeitervertreterin Elisabeth Thelen Kaufmännische Angestellte RheinEnergie AG Andreas Köhler Geschäftsführer der Köhler GmbH & Co. KG Diplom-Wirtschaftsingenieur Jürgen Didschun Sparkassenangestellter Mitarbeitervertreter Erika Coché Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Niederkassel Diplom-Sozialpädagogin Brigitta Poppe Oberlandwirtschaftsrätin Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Westerwald-Osteifel Diplom-Oecotrophologin Karl-Wilhelm Starcke Wissenschaftlicher Mitarbeiter Fraunhofer Institut für sichere Informationstechnologie Reinhard Houben Geschäftsführender Gesellschafter der Arnold Houben GmbH Diplom-Kaufmann Monika Möller Lehrerin Land Nordrhein-Westfalen

123 Vorstand 123 Vorstand der Sparkasse KölnBonn Vorsitzender Dietmar P. Binkowska (ab Vorsitzender) Gustav Adolf Schröder (bis Vorsitzender) Mitglieder Dietmar P. Binkowska (bis stellvertretender Vorsitzender) Michael Kranz (bis stellvertretender Vorsitzender) Dr. Ulrich Gröschel Dr. Wolfgang Riedel Wolfgang Rindermann Franz-Josef Schäfer (bis ) Dr. Joachim Schmalzl Ulrich Voigt (ab ) Folgende Mitglieder des Vorstandes der Sparkasse KölnBonn waren 2007 Mitglieder des Aufsichtsrates von Kapitalgesellschaften gemäß 340a Abs. 4 Nr. 1 HGB: Dietmar P. Binkowska Mitglied des Aufsichtsrates der neue leben Pensionskasse AG Mitglied des Aufsichtsrates der neue leben Lebensversicherung AG Vorsitzender des Aufsichtsrates der SCHUFA Holding AG Mitglied des Aufsichtsrates der Landesbank Berlin Holding AG Mitglied des Aufsichtsrates der Landesbank Berlin AG Wolfgang Rindermann Mitglied des Aufsichtsrates der Vereinigte Bonner Wohnungsbau AG Versicherung des Vorstandes gemäß 37y Nr. 1 WpHG in Verbindung mit 297 Abs. 2 Satz 3 und 315 Abs. 1 Satz 6 HGB: Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind. Köln, den 14. Mai 2008 Sparkasse KölnBonn Der Vorstand Binkowska Dr. Gröschel Dr. Riedel Rindermann Dr. Schmalzl Voigt

124 Bestätigungsvermerk 124 Bestätigungsvermerk Wir haben den von der Sparkasse KölnBonn aufgestellten Konzernabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinnund Verlustrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom bis geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstandes der Sparkasse KölnBonn. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.v. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Düsseldorf, 19. Mai 2008 Prüfungsstelle des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes Bleck Wirtschaftsprüfer Langer Wirtschaftsprüfer

Gewinn- und Verlustrechnung. in T. in T. Veränderung in % 01.01.-31.03.2007. Ergebnis je Aktie 01.01.-31.03.2008 01.01.-31.03.2007

Gewinn- und Verlustrechnung. in T. in T. Veränderung in % 01.01.-31.03.2007. Ergebnis je Aktie 01.01.-31.03.2008 01.01.-31.03.2007 Gewinn- und Verlustrechnung Notes 1.1.- Zinsüberschuss Netto-Risikovorsorge im Kreditgeschäft Zinsüberschuss nach Risikovorsorge Provisionsüberschuss Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen (1) (2) (3) 58

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Geschäftliche Entwicklung

Geschäftliche Entwicklung Geschäftliche Entwicklung Nachfolgend wird über die geschäftliche Entwicklung und Ertragslage der Sparkasse Neunkirchen im Jahr 2010 berichtet. Es handelt sich dabei um einen Auszug aus dem Lagebericht,

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