Leasing (Finanzierungsleasing)

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Leasing (Finanzierungsleasing)"

Transkript

1 Leasing (Finanzierungsleasing) Gruppe 3 / L 190 Seite 1 Wo die Probleme sind: l Das richtige Konto l Vertragsarten l Kriterien fuè r wirtschaftliches Eigentum l Grundmietzeit l Leasingsonderzahlung Praxis-Wegweiser:,,Das richtige Konto`` Kontenbezeichnung: Leasingfahrzeugkosten Eigener SKR 03 Kontenplan 4570 IKR 6710 SKR 04 Kostenart 6560 Kostenstelle/ SchluÈ ssel Praxis-Wegweiser:,,Das richtige Konto`` Kontenbezeichnung: Mietleasing Eigener SKR 03 Kontenplan 4810 IKR 6710 SKR 04 Kostenart 6840 Kostenstelle/ SchluÈ ssel So kontieren Sie richtig! Das Leasing ist eine Mischung aus Kauf und Miete, wobei der Aspekt der Miete jedoch deutlich im Vordergrund steht (BFH-Urteil vom , Az. VI R 100/93). Die einzelnen Leasingraten sind sofort als Betriebsausgaben zu erfassen. Wenn Sie ein Firmenfahrzeug leasen, buchen Sie die einzelnen Leasingraten auf das Konto,,Leasingfahrzeugkosten`` 4570 (SKR 03) bzw (SKR 04). Bei andern LeasinggegenstaÈnden buchen Sie die einzelnen Leasingraten auf das Konto,,Mietleasing`` 4810 (SKR 03) bzw (SKR 04). Buchungssatz: Leasingfahrzeugkosten/ Mietleasing ÐÐÐÐÐÐÐÐÐÐÐÐÐÐÐÐÐÐ an Bank Bei Bilanzierung ist die Leasing-Sonderzahlung nicht sofort abziehbar. Sie ist vielmehr auf die Laufzeit des Leasingvertrags zu verteilen. Der nicht abziehbare Anteil ist uè ber das Konto,,Aktive Rechnungsabgrenzung`` 0980 (SKR 03) bzw (SKR 04) zu buchen und uè ber die Laufzeit aufzuloè sen. KA 4/2004

2 Gruppe 3 / L 190 Seite 2 Leasing (Finanzierungsleasing) Praxis-Beispiel fuè r Ihre Buchhaltung: Herr Huber hat am einen Firmen-PKW geleast, den er auch fuèr seine privaten Fahrten verwendet. Der Bruttolistenpreis im Zeitpunkt der Erstzulassung betraè gt e. Herr Huber handelt einen Rabatt aus, sodass dem Leasingvertrag ein Bruttokaufpreis von e zugrunde liegt. Die monatliche Leasingrate ab dem betraègt 522 e (einschlieûlich 72 e Umsatzsteuer). Eine Leasing-Sonderzahlung ist nicht vereinbart worden. Buchungsvorschlag: SKR 03: 4570 Leasingfahrzeugkosten Abziehbare Vorsteuer 16% 72 an 1200 Bank 522 SKR 04: 6560 Leasingfahrzeugkosten Abziehbare Vorsteuer 16% 72 an 1800 Bank 522 Praxis-Tipp fuè r Datev-Anwender Durch Verwendung des SteuerschluÈ ssels 90 wird der Vorsteuerabzug automatisch ermittelt. Der SchluÈ ssel 93, mit dem der Vorsteuerabzug auf 50% reduziert wurde, ist seit dem nicht! mehr zu verwenden. Seit dem ist der Vorsteuerabzug fuè r auch privat genutzte Firmenfahrzeuge nicht mehr auf 50% beschraènkt. Seit dem steht Ihnen der Vorsteuerabzug wieder in vollem Umfang zu. DafuÈ r muè ssen Sie die private Nutzung des Firmenfahrzeugs gemaèû 3 Abs. 9a UStG der Umsatzsteuer unterwerfen. Praxis-Beispiel: Es liegt dieselbe Situation vor wie im Beispiel zuvor. Da Herr Huber kein Fahrtenbuch fuè hrt, muss er die private Nutzungsentnahme nach 6Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG mit 1% vom Bruttolistenpreis im Zeitpunkt der Erstzulassung erfassen. Herr Huber wendet die 1%-Methode auch bei der Umsatzsteuer an. FuÈ r den Anteil der Kosten, bei denen ein Vorsteuerabzug

3 Leasing (Finanzierungsleasing) Gruppe 3 / L 190 Seite 3 nicht moè glich ist, darf er pauschal 20% abziehen, so dass er nur fuè r den 80%- Anteil Umsatzsteuer zahlen muss. Die private Nutzung ist daher wie folgt zu erfassen: Bruttolistenpreis e x 1% = 402 e x12= 4 824,00 e umsatzsteuerfrei sind e x 20% = 964,80 e der Umsatzsteuer unterliegen e x 80% = 3 859,80 e 4 477,27 e Umsatzsteuer auf den 80%-Anteil = 617,47 e} Buchungsvorschlag: SKR 03: 1880 Unentgeltliche Wertabgaben 4 477,27 an 8920 Verwendung von GegenstaÈnden fuè r Zwecke auûerhalb des Unternehmens 16% USt 4 477, Unentgeltliche Wertabgaben 964,80 an 8924 Verwendung von GegenstaÈnden fuè r Zwecke auûerhalb des Unternehmens ohne USt 964,80 SKR 04: 2130 Unentgeltliche Wertabgaben 4 477,27 an 4645 Verwendung von GegenstaÈnden fuè r Zwecke auûerhalb des Unternehmens 16% USt 4 477, Unentgeltliche Wertabgaben 964,80 an 4639 Verwendung von GegenstaÈnden fuè r Zwecke auûerhalb des Unternehmens ohne USt 964,80 KA 4/2004 Was bedeutet Leasing in der Praxis Betriebliche Investitionen koè nnen mit Eigen- oder Fremdmitteln finanziert oder geleast werden. Die haè ufigste Form des Leasing ist das sogenannte Finanzierungsleasing (Finance-Leasing). Daneben gibt es noch weitere Formen des Leasing: Operate Leasing: Hier handelt es sich in der Regel um kurz- bis mittelfristige VertraÈ ge, die der Leasingnehmer jederzeit kuè ndigen kann. Es ist eine Art Mietvertrag, bei dem der Leasinggeber die objektbezogenen Risiken traè gt. Solche VertraÈ ge sind z.b. bei EDV-Anlagen sowie bei allen technisch schnell veralternden GeraÈ ten sinnvoll. Konsequenz ist: Die Leasingraten liegen sehr hoch.

4 Gruppe 3 / L 190 Seite 4 Leasing (Finanzierungsleasing) Spezial-Leasing: Hier wird der Leasinggegenstand so speziell auf die BeduÈ rfnisse des Leasingnehmers abgestimmt, dass nach Ablauf der vereinbarten Grundmietzeit eine andere sinnvolle Nutzung des Leasinggegenstands nicht moè glich ist (z.b. bei einer Produktionsmaschine, die nur zur Herstellung eines bestimmten Produkts geeignet ist und anders nicht eingesetzt werden kann). Bei dieser Variante ist der Leasingnehmer steuerlich als wirtschaftlicher EigentuÈ mer anzusehen, der das Leasinggut mit den Anschaffungskosten in seinem AnlagevermoÈ gen ausweisen muss. Es gibt weitere Untergliederungen, die auf besondere Aspekte des Leasingvertrags herausstellen: ± Sale-and-lease-back: Hier kauft der Leasinggeber meist einen gebrauchten Gegenstand und vermietet ihn anschlieûend an den VerkaÈufer ± Second-hand-Leasing: Es werden gebrauchte GegenstaÈnde geleast. ± Full-Service-Leasing: Der Leasingnehmer zahlt ausschlieûlich seine Leasingrate. Alle anderen Kosten, z.b. Wartung, Reparatur, Versicherungen usw. traègt der Leasinggeber, was natuè rlich nur bei einer entsprechend teuren Leasingrate moè glich ist. ± Flottenleasing: Der Leasingvertrag wird uè ber eine Vielzahl von Fahrzeugen (in der Regel mehr als 10) geschlossen. Sie muè ssen zwischen VollamortisationsvertraÈgen (Full-pay-out-VertraÈ ge), die in der Praxis relativ selten sind und den uè blichen TeilamortisationsvertraÈgen (Non-full-pay-out-VertraÈge) unterscheiden. UÈ bliche LeasingvertraÈge Die nachfolgenden AusfuÈ hrungen stellen auf die uè bliche Vertragsvariante ab, bei der es sich um einen Teilamortisationsvertrag im Rahmen des Finanzierungsleasing handelt. Finanzierungsleasing enthaèlt kaufrechtliche und mietrechtliche Elemente. Der Aspekt der Miete steht jedoch eindeutig im Vordergrund (Urteil des Bundesfinanzhofs vom , Az. VI R 100/93). Die Vertragselemente beim Leasing sehen wie folgt aus: l Ein Unternehmen (= Leasingunternehmen) vermietet l WirtschaftsguÈ ter (= LeasinggegenstaÈ nde), die im Wirtschaftsleben frei gehandelt werden an Dritte (= Leasingnehmer) l fuè r eine vertraglich festgelegte Nutzungszeit (= Grundmietzeit) und l erhaè lt hierfuè r ein regelmaèûiges Entgelt (= Leasingrate) sowie eventuell eine zusaètzliche Sonderzahlung (= Leasingsonderzahlung).

5 Leasing (Finanzierungsleasing) Gruppe 3 / L 190 Seite 5 Kontierungs-Praxis-Tipp: Die Anziehungskraft des Leasing besteht darin, dass kein oder nur wenig Eigenkapital aufgewendet werden muss. Anders als bei der Finanzierung ist keine Verbindlichkeit auszuweisen. Dennoch sollten Sie sich nur dann fuè rs Leasing entscheiden, wenn es fuè r Sie eine wirtschaftlich und steuerlich sinnvolle LoÈ sung ist. Die schnelle reibungslose Abwicklung! allein ist nicht das entscheidende Kriterium. Was beim Abschluss eines Leasingvertrags zu beachten ist An erster Stelle steht die Investitionsentscheidung, z.b. einen Firmenwagen einer bestimmten Automarke kaufen zu wollen. Dann kommt die Entscheidung, ob das Wirtschaftsgut aus eigenen Mitteln gekauft, finanziert oder geleast wird. Der Kauf aus eigenen Mittel ist immer die preiswerteste LoÈ sung. Die beste Steuerersparnis nutzt naèmlich nichts, wenn man mehr Geld ausgeben muss, als eingespart werden kann. Die Finanzierung aus eigenen Mitteln ist aber nur sinnvoll, wenn man uè ber genuè gend Barmittel verfuè gt, um alle laufenden betrieblichen und privaten Kosten zu bestreiten. Kontierungs-Praxis-Tipp: Setzen Sie keine eigenen Mittel ein, wenn Ihnen anschlieûend Kontokorrentzinsen im Zusammenhang mit Privatentnahmen oder Zinsen fuè r private Darlehen entstehen. Denn diese Zinsen koè nnen Sie! steuerlich nur eingeschraènkt oder uè berhaupt nicht absetzen. KA 4/2004 Beim Finanzierungsleasing handelt es eher um einen langfristigen Mietvertrag, bei dem eine unkuè ndbare Grundmietzeit vereinbart wird, die kuè rzer ist als die betriebsgewoè hnliche Nutzungsdauer des jeweiligen Leasinggegenstandes. UÈ blich sind sogenannte TeilamortisationsvertraÈge. Das bedeutet, dass waè hrend der Grundmietzeit nur einen Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten zuruè ckgezahlt werden. Der Leasing-Geber hat waè hrend der Grundmietzeit keine volle Kostendeckung. Damit der Leasing-Geber aber auf seine Kosten kommt, sehen die LeasingvertraÈ ge besondere Vereinbarungen vor, die bei Vertragsende wirksam werden:

6 Gruppe 3 / L 190 Seite 6 Leasing (Finanzierungsleasing) l l l Der Leasinggegenstand muss nach Ablauf der ersten Leasingphase weitergeleast werden (= seltene Regelung). Der Leasinggeber hat ein Andienungsrecht. Das bedeutet, dass der Leasinggeber den Leasingnehmer verpflichtet, den Gegenstand zu einem vorher vereinbarten Kaufpreis zu erwerben. Vorsicht Falle: Die Leasingkosten erhoè hen sich nachtraèglich, wenn am Ende der Leasingzeit mehr zu zahlen ist, als der Gegenstand auf dem freien Markt kostet. Ohne Andienungsrecht koè nnte der Gegenstand anderswo billiger erworben werden. Es wird eine sogenannte MehrerloÈ sbeteiligung vereinbart. Das bedeutet, dass der Gegenstand nach der Grundmietzeit an einen Dritten veraè uûert wird. Ist der VeraÈ uûerungserloè s hoè her als der kalkulierte Restwert, teilen sich Leasinggeber und Leasingnehmer diesen Gewinn, wobei der Leasingnehmer aus steuerlichen GruÈ nden nicht mehr als 75% vom MehrerloÈ s erhalten darf. Vorsicht Falle: Leasinggesellschaft und HaÈ ndler sind unterschiedliche Unternehmen. Kauft der HaÈ ndler den Gegenstand der Leasinggesellschaft zum kalkulierten Restwert ab, gehen Sie leer aus, selbst wenn der HaÈndler den Gegenstand mit Gewinn verkauft. Praxis-Beispiel: Herr Huber hat einen PKW geleast. Seine Leasingrate ist auf der Basis eines Restwerts von e kalkuliert worden. Nach Ablauf der Grundmietzeit hat der PKW einen tatsaèchlichen Wert von e. Bei einer MehrerloÈsbeteiligung von 75% hat Herr Huber einen Anspruch auf (4 000 e x 75% =) e. Es ergibt sich aber kein MehrerloÈ s, wenn Herr Huber den PKW an den HaÈndler zuruè ckgibt und dieser den PKW fuè r e von der Leasinggesellschaft erwirbt. Verkauft der HaÈndler jetzt den PKW fuè r e, erzielt er einen Gewinn von e, an dem Herr Huber nicht beteiligt ist. Um das zu vermeiden, haètte Herr Huber bereits bei Vertragsabschluss eine entsprechende Vereinbarung mit dem HaÈndler treffen muè ssen. Wenn der Restwert zu hoch veranschlagt worden ist, um niedrige Leasingraten zu erhalten, erhoè hen sich die Leasingkosten nachtraè glich. Kann naèmlich die Leasinggesellschaft keinen kostendeckenden Preis erzielen, muss der Leasingnehmer die Differenz bis zur HoÈ he des kalkulierten Restwerts an die Leasinggesellschaft zahlen. Achten Sie beim Abschluss des Leasingvertrags insbesondere auf folgende Punkte: l Ist der Leasinggegenstand ausfuè hrlich beschrieben? l Wie sind die Eigentumsrechte geregelt?

7 Leasing (Finanzierungsleasing) Gruppe 3 / L 190 Seite 7 l l l l l Wie lang ist die Grundmietzeit? Inwieweit hat der Leasinggeber seine Haftung ausgeschlossen. Bei VerzoÈ gerungen oder SchaÈ den muss der Leasingnehmer sich dann mit dem Lieferanten auseinandersetzen. Wer traègt die Kosten bei Verlust, BeschaÈdigung oder vorzeitigem Verschleiû? Wer muss GewaÈhrleistungsanspruÈ che geltend machen? Der Leasinggeber oder der Leasingnehmer? Wer kann aus welchem Grund eine fristlose KuÈ ndigung aussprechen? Steuerliche Zuordnung des Leasinggegenstandes UÈ blicherweise wird der Leasinggegenstand dem rechtlichen EigentuÈ mer zugerechnet. Falls jedoch der Leasingnehmer wirtschaftlicher EigentuÈ mer ist, wird der Gegenstand ihm zugerechnet. Was bei der Zuordnung zu beachten ist, zeigt die UÈ bersicht auf Seite 9. Wird der Gegenstand dem l Leasinggeber zugerechnet, kann der Leasingnehmer die Leasingraten im Zeitpunkt der Zahlung als Betriebsausgaben abziehen, l Leasingnehmer zugerechnet, muss der gesamte Vorgang wie ein Kauf mit Finanzierung behandelt werden. Der Leasingnehmer schreibt den Gegenstand ab und kann aus den Leasingraten nur den Zinsanteil abziehen. Wie die folgende UÈ bersicht zeigt, entscheiden die Risikoverteilung und das VerhaÈ ltnis von Grundmietzeit und betriebsgewoè hnlicher Nutzungsdauer daruè ber, wem der Leasinggegenstand zugerechnet wird. Entscheidend fuè r die Zuordnung ist daher, was unter den einzelnen Begriffen zu verstehen ist. Grundmietzeit: Das ist die vereinbarte Vertragsdauer, waèhrend der ein Vertrag nicht gekuè ndigt werden kann. KA 4/2004 BetriebsgewoÈ hnliche Nutzungsdauer: Das ist die Nutzungsdauer, die sich nach der amtlichen Abschreibungstabelle ergibt, z.b. 6Jahre fuè r einen PKW. Die Nutzungsdauer wird nach der jeweils guè ltigen amtlichen Abschreibungstabelle beurteilt. Wird nach der Anschaffung oder Herstellung des Leasinggegenstands und nach dem Abschluss des Leasingvertrags die amtliche Abschreibungstabelle geaèndert, ist fuè r die Frage, wem der Gegenstand zuzurechnen ist, die alte Abschreibungstabelle maûgebend (BMF-Schreiben vom , Az. IV B 2 ± S 2170 ± 41/98).

8 Gruppe 3 / L 190 Seite 8 Leasing (Finanzierungsleasing) Praxis-UÈ bersicht: UÈ bersicht: Zurechnung der LeasinggegenstaÈ nde nach dem VerhaÈ ltnis von Grundmietzeit und Nutzungsdauer VerhaÈ ltnis von Grundmietzeit und Nutzungsdauer Grundmietzeit betraègt mehr als 90% der Nutzungsdauer Grundmietzeit betraègt weniger als 40% der Nutzungsdauer Grundmietzeit betraègt mindestens 40% und hoè chstens 90% der Nutzungsdauer Besonderheiten Annahme des wirtschaftlichen Eigentums, da unkuè ndbare Mietzeit und Nutzungsdauer des Wirtschaftsguts sich zumindest in etwa decken. Es wird allgemein davon ausgegangen, dass ein Ratenkauf vorliegt, wenn das Wirtschaftsgut innerhalb einer kurzen Grundmietzeit voll amortisiert wird; Vereinbarung eines Optionsrechts ist ohne Bedeutung. a) Ohne Vereinbarung eines Optionsrechts bei Ende der Grundmietzeit b) Bei Kaufoption zum Zeitwert (Restbuchwert nach linearer Abschreibung oder niedrigerer gemeiner Wert) bzw. bei MietverlaÈngerungsoption mit uè blicher Miete (mindestens Wertverzehr bei linearer Abschreibung auf den Restbuchwert oder niedrigem gemeinen Wert). Zurechnung des Gegenstandes beim Leasing-Nehmer Leasing-Nehmer Leasing-Geber Leasing-Geber c) Bei Kaufoption mit einem Preis unter Restbuchwert nach linearer Abschreibung oder niedrigerem gemeinen Wert bzw. bei MietverlaÈngerungsoption unter uè blicher Miete (unter Wertverzehr bei linearer Abschreibung auf den Restbuchwert oder niedrigerem gemeinen Wert). Leasing-Nehmer

9 Leasing (Finanzierungsleasing) Gruppe 3 / L 190 Seite 9 Wird der Leasinggegenstand, z.b. der PKW, dem Leasingnehmer zugerechnet, dann liegt im Ergebnis nichts anderes vor als ein Kauf mit Finanzierung. Die Anschaffungskosten werden abgeschrieben und die Leasingraten in einen Zins- und Tilgungsanteil aufgeteilt. Es koè nnen dann nur der Zinsanteil der Leasingrate und die Abschreibung abgezogen werden, die sich aus der betriebsgewoè hnlichen Nutzungsdauer nach den amtlichen Abschreibungstabellen ergibt. Leasing-Sonderzahlung bei Bilanzierung Wenn Sie bilanzieren, bringt Ihnen die Leasing-Sonderzahlung keinen steuerlichen Vorteil, weil Sie die Sonderzahlung gleichmaèûig auf die gesamte Laufzeit verteilen muè ssen. Praxis Beispiel: Herr Huber hat einen Firmen-PKW geleast und eine Leasing-Sonderzahlung von e e USt = e vereinbart. Der Vertrag beginnt am und die Grundmietzeit betraè gt 42 Monate. Herr Huber nutzt den Firmen-PKW auch fuè r private Fahrten. Das hat aber seit dem keine Auswirkungen auf den Vorsteuerabzug. Herr Huber macht daher die Vorsteuer aus der Leasing-Sonderzahlung in vollem Umfang geltend. Buchungsvorschlag: SKR 03: 4570 Leasingfahrzeugkosten Abziehbare Vorsteuer 16% an 1200 Bank SKR 04: 6560 Leasingfahrzeugkosten Abziehbare Vorsteuer 16% an 1800 Bank Durch die Sonderzahlung reduziert sich die laufende Leasingrate. Die Sonderzahlung muss, wenn der Gewinn durch Bilanzierung ermittelt wird, auf die Laufzeit (Grundmietzeit) verteilt werden. Der im jeweiligen Jahr,,nicht verbrauchte`` Anteil der Leasingsonderzahlung ist somit uè ber aktive Rechnungsabgrenzung abzugrenzen. Allerdings kann die Leasingsonderzahlung nicht gleichmaè ûig uè ber die Laufzeit verteilt werden. Es ist eine Aufteilung entsprechend der Zinsstaffelmethode vorzunehmen. KA 4/2004

10 Gruppe 3 / L 190 Seite 10 Leasing (Finanzierungsleasing) Die Formel lautet wie folgt: Leasingsonderzahlung ÐÐÐÐÐÐÐÐÐ Summe der Zahlenreihe aller Leasingraten x Anzahl der restlichen Raten + 1 = beruè cksichtigender Aufwand Summe der Zahlenreihe: Die Summe der Zahlenreihe aller Raten betraè gt bei 42 Monaten ( usw. =) 903. Im Beispielsfall fallen im Jahr 2004 insgesamt 6Rate an. Der abziehbare Aufwand ist fuè r jeden Monat einzeln zu berechnen. ZunaÈchst ermittelt Herr Huber die,,konstante`` GroÈ ûe nach dem von ihm abgeschlossenen Vertrag wie folgt: Leasing-Sonderzahlung e ÐÐÐÐÐÐÐÐÐÐÐÐÐ = ÐÐÐÐÐÐ = 8,859 (gerundet) Summe der Zahlenreihe aller Leasingraten 903 Berechnung fuè r 6 Monate in 2004: Jahr 2005 Konstante siehe oben restliche Raten + 1 abziehbarer Aufwand Juli 8,859 x 43 = 380,93 August 8,859 x 42 = 372,08 September 8,859 x 41 = 363,22 Oktober 8,859 x 40 = 354,36 November 8,859 x 39 = 345,50 Dezember 8,859 x 38 = 336,64 Summe 2 152,73

11 Leasing (Finanzierungsleasing) Gruppe 3 / L 190 Seite 11 Berechnung fuè r 2005: Jahr 2005 Konstante siehe oben restliche Raten + 1 Januar 8,859 x 37 = 327,78 Februar 8,859 x 36= 318,92 MaÈrz 8,859 x 35 = 310,06 April 8,859 x 34 = 301,21 Mai 8,859 x 33 = 292,35 Juni 8,859 x 32 = 283,49 Juli 8,859 x 31 = 274,63 August 8,859 x 30 = 265,77 September 8,859 x 29 = 256,91 Oktober 8,859 x 28 = 248,05 November 8,859 x 27 = 239,19 Dezember 8,859 x 26= 230,33 Summe 3 348,69 Berechnung fuè r 2006: Jahr 2005 Konstante siehe oben restliche Raten + 1 abziehbarer Aufwand abziehbarer Aufwand Januar 8,859 x 25 = 221,47 Februar 8,859 x 24 = 212,62 MaÈrz 8,859 x 23 = 203,76 April 8,859 x 22 = 194,90 Mai 8,859 x 21 = 186,04 Juni 8,859 x 20 = 177,18 Juli 8,859 x 19 = 168,32 August 8,859 x 18 = 159,46 September 8,859 x 17 = 150,60 Oktober 8,859 x 16= 141,74 November 8,859 x 15 = 132,88 Dezember 8,859 x 14 = 124,03 Summe 2 073,00 KA 4/2004

12 Gruppe 3 / L 190 Seite 12 Leasing (Finanzierungsleasing) Aufgrund der vorstehenden Berechnungen ermitteln Sie jeweils aktuellen Rechnungsabgrenzungsposten wie folgt: Leasing-Sonderzahlung zum : 8 000,00 e abziehbarer Aufwand in 2004 = 2 152,73 e = Rechnungsabgrenzungsposten zum ,27 e abziehbarer Aufwand in 2005 = 3 348,69 e = Rechnungsabgrenzungsposten zum ,58 e abziehbarer Aufwand in 2006= 2 073,00 e = Rechnungsabgrenzungsposten zum = 425,58 e Der Leasingvertrag laè uft im Dezember 2007 aus, so dass am kein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten mehr auszuweisen ist. Der Restbetrag von 425,58 e ist im Jahr 2007 als Leasingaufwand zu buchen. Herr Huber hat die gesamte Leasingrate zunaè chst auf das Konto,,Leasingfahrzeugkosten`` gebucht. Er muss also die in 2004 noch nicht abziehbaren Kosten in einen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten einstellen. Diese Buchung ist spaètestens beim Jahresabschluss 2004 vorzunehmen. Buchungsvorschlag: SKR 03: 0980 Aktive Rechnungsabgrenzung SKR 04: 1900 Aktive Rechnungsabgrenzung 5 847,27 an 4570 Leasingfahrzeugkosten 5 847,27 an 6560 Leasingfahrzeugkosten 5 847, ,27 Beim Jahresabschluss fuè r das Jahr 2005 ist der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in HoÈ he von 3 348,69 e aufzuloè sen, so dass der aktive Rechnungsabgrenzungsposten am nur noch 2 498,58 e betraègt. Buchungsvorschlag fuè r 2005: SKR 03: 4570 Leasingfahrzeugkosten 3 348,69 an 0980 Aktive Rechnungsabgrenzung 3 348,69 SKR 04: 6560 Leasingfahrzeugkosten 3 348,69 an 1900 Aktive Rechnungsabgrenzung 3 348,69

13 Leasing (Finanzierungsleasing) Gruppe 3 / L 190 Seite 13 Dadurch, dass Herr Huber als Gegenkonto fuè r den Leasingaufwand, der in 2005 abziehbar ist, das Konto,,Aktive Rechnungsabgrenzung`` verwendet, mindert sich dieser Posten. In der Bilanz werden dann nur noch 2 498,58 e ausgewiesen. Buchungsvorschlag fuè r 2006: SKR 03: 4570 Leasingfahrzeugkosten an 0980 Aktive Rechnungsabgrenzung SKR 04: 6560 Leasingfahrzeugkosten an 1900 Aktive Rechnungsabgrenzung Es verbleibt am nur noch ein Restbetrag von 425,58 e. Dieser ist im Jahr 2007 als Leasingaufwand zu buchen, da der Leasingvertrag im Dezember 2007 auslaèuft und somit kein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten mehr auszuweisen ist. Buchungsvorschlag fuè r 2007: SKR 03: 4570 Leasingfahrzeugkosten 425,58 an 0980 Aktive Rechnungsabgrenzung 425,58 SKR 04: 6560 Leasingfahrzeugkosten 425,58 an 1900 Aktive Rechnungsabgrenzung 425,58 Damit ist der aktive Rechnungsabgrenzungsposten vollstaè ndig aufgeloè st und die Leasing-Sonderzahlung uè ber die Laufzeit von 42 Monaten verteilt. Leasing-Sonderzahlung bei der Einnahmen-UÈ berschuss-rechnung: Bei einer Einnahmen-UÈ berschuss-rechnung koè nnen Sie die Sonderzahlung sofort als Betriebsausgabe abziehen (BFH-Urteil vom , Az. VI R 100/93). Die Sonderzahlung kann in voller HoÈ he auf das Konto,,Leasingfahrzeugkosten`` 4570 beim SKR 03 bzw beim SKR 04 gebucht werden. Sonderzahlungen bis zu einer HoÈ he von 30% des Kaufpreises stellen nach diesem Urteil keinen Missbrauch von GestaltungsmoÈ glichkeiten dar. KA 4/2004

14 Gruppe 3 / L 190 Seite 14 Leasing (Finanzierungsleasing) Einnahme-UÈ berschuss-rechner koè nnen Ihre Situation besonders vorteilhaft gestalten, wenn Sie kurz vor dem den Leasingvertrag abschlieûen und die Sonderzahlung leisten. Wird fuè r den Rest des Jahres davon abgesehen, den geleasten PKW privat zu nutzen (dokumentiert durch ein Fahrtenbuch) kann die Sonderzahlung zu 100% abgezogen werden, ohne dass ein privater Nutzungsanteil gegengerechnet wird. Es spielt keine Rolle, wie hoch die Privatnutzung dann im Folgejahr sein wird. Kontierungs-Praxis-Tipp: Wenn es gelingt, im Zusammenhang mit der Sonderzahlung den privaten Nutzungsanteil gering (moè glichst bei 0) zu halten, kann die Steuerbelastung erheblich reduziert werden. Das ist bei LeasingvertraÈ gen zum Jahresende leicht zu praktizieren.! Praxis-Beispiel: Am liefert der HaÈ ndler an Herrn Huber den geleasten PKW aus, der netto ohne Umsatzsteuer e kostet. FuÈ r private Fahrten in der Zeit vom bis verwendet Herr Huber sein altes Fahrzeug bzw. ein Fahrzeug von Verwandten oder Bekannten. Bei einer vereinbarten Sonderzahlung von 30% zieht Herr Huber % von e = e + 16% Umsatzsteuer 1680e insgesamt also e als Betriebsausgaben ab. Die Umsatzsteuer kann er ohnehin zu 100% als Vorsteuer geltend machen. Ohne Fahrtenbuch ist fuè r den Monat Dezember 2004 fuè r die Eigennutzung der Gewinn um 1% von DM ( e e Umsatzsteuer) = 406 e zu erhoè hen. Festlegen von Restkaufwert und RatenhoÈhe Soll der PKW, der fuè r betriebliche Zwecke geleast wurde, nach Ablauf der Leasingzeit im privaten Bereich verwendet werden, dann ist folgende Gestaltung interessant:

15 Leasing (Finanzierungsleasing) Gruppe 3 / L 190 Seite 15 Beim Abschluss des Leasingvertrags wird der Restwert niedrig kalkuliert und pro Monat eine hoè here Leasingrate gezahlt. Mit der Leasinggesellschaft bzw. dem HaÈ ndler wird vereinbart, dass der Leasingnehmer oder eine andere von Ihm bestimmte Person die MoÈ glichkeit hat, den PKW am Ende der Laufzeit zu diesem niedrigen Betrag zu uè bernehmen (= Gestaltung mit einem Andienungsrecht). Die laufenden Leasingraten werden als Betriebsausgaben abgezogen und der PKW nach der Grundmietzeit privat zum Restwert erworben, der deutlich unter dem Marktpreis liegt. Der PKW wird ins PrivatvermoÈ gen uè bernommen, indem er ausschlieûlich privat genutzt wird. So entsteht ein steuerfreier Vorteil im PrivatvermoÈ gen. Praxis-Beispiel: Herr Huber schlieût einen Leasingvertrag uè ber einen PKW mit einem Neupreis von e ab. Er vereinbart l moè glichst hohe monatliche Leasingraten, die aber wirtschaftlich vertretbar sein muè ssen, l eine Grundmietzeit von 42 Monaten und l einen Restwert von 20%, zu dem er den PKW uè bernehmen kann. Die laufenden Leasingraten zieht er als Betriebsausgaben ab, so dass sich am Ende der Grundmietzeit folgendes Bild ergibt: UÈ bernahmewert am Ende der Grundmietzeit: 6000 e tatsaèchlicher Wert auf dem Gebrauchtwagenmarkt: e Vorteil durch die UÈ bernahme = e Erwirbt Herr Huber oder sein Ehegatte nach Ablauf der Leasingzeit das Fahrzeug privat zum kalkulierten Restwert, dann braucht er den Gewinn, den er aus einem anschlieûenden privaten Verkauf erzielt, nicht zu versteuern. Das ergibt sich aus dem Urteil des Schleswig-Holsteinischen Finanzgerichts vom (Az. 5 K 429/02), wonach ein privat genutzter PKW kein Wirtschaftsgut ist, das bei der Ermittlung von Spekulationsgewinnen zu erfassen ist. Das bedeutet, dass nach diesem Finanzgerichtsurteil ein Gewinn oder Verlust aus der VeraÈ uûerung eines privaten PKW innerhalb der Spekulationsfrist steuerlich ohne Bedeutung ist. KA 4/2004 UngewoÈ hnliche Fallgestaltungen sind zu vermeiden Bei ungewoè hnlichen Fallgestaltungen kann nach dem Urteil des NiedersaÈ chsischen Finanzgerichts vom , Az. 2 K 457/99, ein Leasingfahrzeug dem Leasingnehmer auch bei einer Grundmietzeit von mehr als 40% der betriebsgewoè hnlichen Nutzungsdauer als wirtschaftliches Eigen-

16 Gruppe 3 / L 190 Seite 16 Leasing (Finanzierungsleasing) tum zugerechnet werden. Das bedeutet dann, dass der VeraÈ uûerungsgewinn, der sich am Ende der Laufzeit ergibt, dem Leasingnehmer zuzuordnen und bei ihm zu versteuern ist. Eine ungewoè hnliche Fallgestaltung liegt vor, wenn die laufenden Leasingraten sehr hoch und der Restwert des Fahrzeugs am Ende der Leasingzeit sehr niedrig vereinbart worden sind. Sieht dann der Vertrag vor, dass die VeraÈuûerung zum Restwert am Ende der Leasinglaufzeit an einen KaÈ ufer vorzunehmen ist, der vom Leasingnehmer bestimmt wird, liegt nach Auffassung des Finanzgerichts wirtschaftliches Eigentum des Leasingnehmers vor. Kontierungs-Praxis-Tipp: Durch hohe Leasingraten, die als Betriebsausgaben abgezogen werden, kann ein beachtlicher Steuervorteil erzielt werden. Dieser Vorteil geht verloren, wenn der Zeitwert des Leasingfahrzeugs am Ende der Leasingzeit als Betriebseinnahme erfasst werden muss. Die Voraussetzungen des Leasingerlasses der Finanzverwaltung nur formal zu erfuè llen, reicht nach dem Finanzgerichtsurteil nicht aus. Das wirtschaftliche Ergebnis der Vereinbarungen muss in etwa den formalen Kriterien entsprechen. Wer nicht uè bertreibt, kann sich nach wie vor auch bei Leasinggestaltungen steuerliche Vorteile sichern.! Der Vorteil, der durch diese Gestaltung privat erzielt werden kann, ist kein Wirtschaftsgut, auch kein immaterielles Wirtschaftsgut. Die GrundsaÈtze der verdeckten GewinnausschuÈ ttung, die bei einer GmbH gelten, koè nnen nicht auf Einzelunternehmer oder Personengesellschaften uè bertragen werden. Diese Gestaltung funktioniert somit nicht bei einer GmbH. Bei einer GmbH entsteht eine verdeckte GewinnausschuÈ ttung, die Steuern ausloè st, naèmlich bereits dann, wenn die GmbH einen Vorteil, den sie selbst ausschoè pfen koè nnte, einem Gesellschafter uè berlaèsst. FuÈ r eine entsprechende Betrachtungsweise bei Einzelpersonen oder Personengesellschaften gibt es allerdings keine gesetzliche Grundlage. Ein Missbrauch von GestaltungsmoÈ glichkeiten, der es dem Finanzamt erlauben wuè rde, diesen Vorteil zu besteuern, liegt nicht vor, solange die Ausgestaltung des Leasingvertrag wirtschaftlichen UÈ berlegungen entspricht.

Leasing. Leasingvertragstypen

Leasing. Leasingvertragstypen Leasing Leasingvertragstypen 1. Finanzierungsleasing Beim Finanzierungsleasing wird eine Grundmietzeit vereinbart. Diese wird vorher festgelegt und ist unkündbar. Beim Finanzierungsleasing wird zwischen

Mehr

Ertragsteuerliche Aspekte des Leasings

Ertragsteuerliche Aspekte des Leasings Ertragsteuerliche Aspekte des Leasings Leasing ist eine zeitlich befristete, entgeltliche Gebrauchsüberlassung von Gütern (Mobilien und Immobilien), die wirtschaftlich selbstständig verwertbar oder nutzbar

Mehr

Mobilienerlass/Vollamortisation, BMF-Schreiben vom 19.4.1971-VI B/2-S 2170-31/1 (BStBl. 1971 I 264)

Mobilienerlass/Vollamortisation, BMF-Schreiben vom 19.4.1971-VI B/2-S 2170-31/1 (BStBl. 1971 I 264) Leasingerlass VA Mobilienerlass/Vollamortisation, BMF-Schreiben vom 19.4.1971-VI B/2-S 2170-31/1 (BStBl. 1971 I 264) Ertragsteuerliche Behandlung von Leasing-Verträgen über bewegliche Wirtschaftsgüter

Mehr

Ja / Leasing 1. Leasing

Ja / Leasing 1. Leasing Ja / Leasing 1 Leasing 1 Allgemeines 4E01 Der technische Fortschritt und der Konkurrenzdruck verlangen heute von einem Unternehmer den Einsatz modernster Technologien in seinem Betrieb. Die Folge ist ein

Mehr

Ist Leasing betriebswirtschaftlich und steuerlich sinnvoll?

Ist Leasing betriebswirtschaftlich und steuerlich sinnvoll? Ist Leasing betriebswirtschaftlich und steuerlich sinnvoll? ISP LOGO.jpg Begriffe wie "Leasing", "Mietkauf", "Voll- oder Teilamortisations-Leasing", "Sale-and- Lease-back" sind in der Fachpresse verbreitet.

Mehr

Leasing-Erlass Der Bundesfinanzminister der Finanzen IV, B2 S 2170-31/71

Leasing-Erlass Der Bundesfinanzminister der Finanzen IV, B2 S 2170-31/71 Leasing-Erlass Der Bundesfinanzminister der Finanzen IV, B2 S 2170-31/71 I. Ertragsteuerliche Behandlung von Leasing-Verträgen über bewegliche Wirtschaftsgüter (BdF-Schreiben vom 19.04.1971) I. Allgemeines

Mehr

Betrieblicher PKW leasen oder kaufen? Welche Alternative ist günstiger? Wir machen aus Zahlen Werte

Betrieblicher PKW leasen oder kaufen? Welche Alternative ist günstiger? Wir machen aus Zahlen Werte Betrieblicher PKW leasen oder kaufen? Welche Alternative ist günstiger? Wir machen aus Zahlen Werte Bei der Anschaffung eines neuen PKW stellt sich häufig die Frage, ob Sie als Unternehmer einen PKW besser

Mehr

Hier beginnt Alternative B

Hier beginnt Alternative B - 10 - Hier beginnt Alternative B Aufgabe B 1 9 Aufgabe B 1: Bilden von Buchungssätzen Bilden Sie die Buchungssätze zu folgenden Geschäftsvorfällen: 1. Der Unternehmer zahlt 30.000,- Euro aus einer Erbschaft

Mehr

3 Laufende Kosten des Firmenwagens... 26

3 Laufende Kosten des Firmenwagens... 26 Inhaltsverzeichnis 1 Planung/Überlegungen vor der Anschaffung eines PKW... 15 1.1 Zuordnung bei der Einkommensteuer... 15 1.2 Zuordnung bei der Umsatzsteuer... 16 1.2.1 Zuordnung zum umsatzsteuerlichen

Mehr

Der Begriff Leasing stammt aus dem Englischen und bedeutet Miete. Neben Verbindungen zur Miete gibt es wesentliche Unterschiede.

Der Begriff Leasing stammt aus dem Englischen und bedeutet Miete. Neben Verbindungen zur Miete gibt es wesentliche Unterschiede. Leasing Die Finanzierungsalternative Was ist Leasing? Der Begriff Leasing stammt aus dem Englischen und bedeutet Miete. Neben Verbindungen zur Miete gibt es wesentliche Unterschiede. Rechtlich betrachtet

Mehr

IFRS visuell: S. 43-46 IAS 17 S. (Leasingverhältnisse)

IFRS visuell: S. 43-46 IAS 17 S. (Leasingverhältnisse) IFRS visuell: S. 43-46 IAS 17 S (Leasingverhältnisse) Überblick A1 A2 A3 A4 A5 A6 A7 A8 A9 Klassifizierung Finanzierungsleasing: Bilanzierung beim Leasinggeber - I Finanzierungsleasing: Bilanzierung beim

Mehr

VIIi/1. Mobilien-Leasing-Erlaß. Der Bundesminister der Finanzen Gesch.-Z.: IV B/2 - S 2170-31/71. 53 Bonn 1, 19. April1971

VIIi/1. Mobilien-Leasing-Erlaß. Der Bundesminister der Finanzen Gesch.-Z.: IV B/2 - S 2170-31/71. 53 Bonn 1, 19. April1971 VIIi/1 Mobilien-Leasing-Erlaß Der Bundesminister der Finanzen Gesch.-Z.: IV B/2 - S 2170-31/71 53 Bonn 1, 19. April1971 Betr.: Bezug: Ertragsteuerliche Behandlung von Leasing-Verträgen über bewegliche

Mehr

Zurechnung des Vermögensgegenstandes buchungstechnische Konsequenzen. Operating-Leasing (Dienstleistungsleasing)

Zurechnung des Vermögensgegenstandes buchungstechnische Konsequenzen. Operating-Leasing (Dienstleistungsleasing) Leasing Problem: Zurechnung des Vermögensgegenstandes buchungstechnische Konsequenzen Allgemeines Operating-Leasing (Dienstleistungsleasing) Zurechnung des Vermögensgegenstandes beim Leasinggeber Finance-Leasing

Mehr

Regelungen für die bilanzielle Zuordnung von Leasingverhältnissen zum Leasinggeber und zum Leasingnehmer

Regelungen für die bilanzielle Zuordnung von Leasingverhältnissen zum Leasinggeber und zum Leasingnehmer Inhaltsverzeichnis 1. Ziele des Standards im Überblick... 1 2. Definitionen... 1 3. Anwendungsbereich... 2 4. Negativabgrenzung... 2 5. Wesentliche Inhalte... 2 6. Beispiel... 5 1. Ziele des Standards

Mehr

Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS)

Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) www.boeckler.de Mai 2011 Copyright Hans-Böckler-Stiftung Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) Kapitel 4 Leasing Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse: Informationen

Mehr

Muster VSRW-Verlag Bonn

Muster VSRW-Verlag Bonn Sehr geehrte Damen und Herren, mit der Neuregelung der Reisekosten sind Gestaltungsmöglichkeiten entstanden, die von vornherein in die Planung einbezogen werden sollten (Nr. 1 und 2). Überraschend ist

Mehr

Wie Unternehmer und Freiberufler mithilfe des Investitionsabzugsbetrags Steuern sparen, ohne Geld auszugeben

Wie Unternehmer und Freiberufler mithilfe des Investitionsabzugsbetrags Steuern sparen, ohne Geld auszugeben Investitionsabzugsbetrag I 80/01 Wie Unternehmer und Freiberufler mithilfe des Investitionsabzugsbetrags Steuern sparen, ohne Geld auszugeben Inhaltsverzeichnis Seite 1. Wie die Steuerbelastung gesenkt

Mehr

Privatentnahmen. So kontieren Sie richtig! Wo die Probleme sind: Praxis-Wegweiser:,,Das richtige Konto`` Praxis-Wegweiser:,,Das richtige Konto``

Privatentnahmen. So kontieren Sie richtig! Wo die Probleme sind: Praxis-Wegweiser:,,Das richtige Konto`` Praxis-Wegweiser:,,Das richtige Konto`` Privatentnahmen Wo die Probeme sind: Gruppe 3 / P 520 Seite 1 Das richtige Konto Bar- oder Sachentnahme Bewertung der Sachentnahmen Umsatzsteuer Praxis-Wegweiser:,,Das richtige Konto`` Kontenbezeichnung:

Mehr

5. Fallstudie zum Operativen Konzern- Controlling

5. Fallstudie zum Operativen Konzern- Controlling 5. Fallstudie zum Operativen Konzern- Controlling Bilanzierung von Leasingverhältnissen und Controlling Prof. Dr. Hans Dirrigl Gliederung der heutigen Fallstudie Thema der Fallstudie: IAS 17 Gliederung

Mehr

LEASING. Leasinggesellschaft. 1. Kaufverhandlungen. Lieferant/ Produzent. Leasingnehmer. 4. Objektlieferung

LEASING. Leasinggesellschaft. 1. Kaufverhandlungen. Lieferant/ Produzent. Leasingnehmer. 4. Objektlieferung 3. Kaufvertrag 6. Kaufpreis Leasingnehmer LEASING Leasinggesellschaft 1. Kaufverhandlungen 4. Objektlieferung Lieferant/ Produzent 5. Übernahmeprotokoll 7. Leasingraten 2. Leasingvertrag Arten (Boemle):

Mehr

Zuordnung eines gemischt genutzten Pkw zum Betriebs- und Unternehmensvermögen

Zuordnung eines gemischt genutzten Pkw zum Betriebs- und Unternehmensvermögen Zuordnung eines gemischt genutzten Pkw zum Betriebs- und Unternehmensvermögen Erwirbt der Unternehmer einen Pkw, den er sowohl betrieblich als auch privat nutzen wird, stellt sich oftmals die Frage nach

Mehr

Dienst- und Firmenwagen Wie Arbeitnehmer weniger Steuern zahlen

Dienst- und Firmenwagen Wie Arbeitnehmer weniger Steuern zahlen Dienst- und Firmenwagen Wie Arbeitnehmer weniger Steuern zahlen Pauschalmethode: So funktioniert die 1 %-Regelung Fahrtenbuch führen: Wie mache ich es richtig? Kann ich Betriebskosten und andere Zuzahlungen

Mehr

Merkblatt zum Container-Leasing Modell

Merkblatt zum Container-Leasing Modell Oberfinanzdirektion Hannover S 2252 146 StO232 S 7117e 2 StO171 Stand: 28. April 2005 Merkblatt zum Container-Leasing Modell 1. Wirtschaftlicher Hintergrund und Vertragsverhältnisse Eine GmbH erwirbt Schiffscontainer

Mehr

Foliensammlung. (Lösungen zu den Anwendungsbeispielen) zum Lehrgebiet. Betriebliches Rechnungswesen Besondere Buchungsfälle (VL 23)

Foliensammlung. (Lösungen zu den Anwendungsbeispielen) zum Lehrgebiet. Betriebliches Rechnungswesen Besondere Buchungsfälle (VL 23) Foliensammlung (Lösungen zu den nwendungsbeispielen) zum Lehrgebiet Betriebliches Rechnungswesen Besondere Buchungsfälle (VL 23) Buchen von Leasinggeschäften Hochschule nhalt (FH), bteilung Bernburg Fachbereich

Mehr

Leasing. Was ist Leasing?

Leasing. Was ist Leasing? Leasing Was ist Leasing? Leasing ist die entgeltliche Überlassung eines Investitionsgutes zur Nutzung auf Zeit. Das jeweilige Investitionsgut (Mobilie oder Immobilie) wird vom Leasing-Nehmer nach einer

Mehr

Geschäfts- und Firmenwert G 20. Entgeltlich erworbener Geschäfts- und Firmenwert

Geschäfts- und Firmenwert G 20. Entgeltlich erworbener Geschäfts- und Firmenwert Entgeltlich erworbener Geschäfts- und HB StB Ein entgeltlich erworbener (derivativer) Geschäfts- oder ist nach Handels- und Steuerrecht in der Bilanz auszuweisen. Unterschiede ergeben sich bei der Abschreibung.

Mehr

7. Anlagenbuchführung

7. Anlagenbuchführung Anlagenbuchführung 7. Anlagenbuchführung Zugänge und Abgänge beim Anlagevermögen zählen zu den gewöhnlichen Geschäftsfällen jedes Unternehmens, so auch der wellness company. In diesem Kapitel lernen Sie

Mehr

Anlagevermögen und Abschreibungen

Anlagevermögen und Abschreibungen 9 Anlagevermögen und Abschreibungen Ablaufplan Jahresabschluss Vortragen der Eröffnungsbilanz Abstimmen der Buchhaltung Abstimmen: Aktiva Abstimmen: Passiva Abstimmen: Aufwendungen und Erträge Inventur

Mehr

Aufgabe 1: Bilanzierungsfähigkeit

Aufgabe 1: Bilanzierungsfähigkeit Aufgabe 1: Bilanzierungsfähigkeit Herr X betreibt ein Einzelunternehmen und ermittelt seinen Gewinn durch Betriebsvermögensvergleich nach 5 EStG. Beurteilen Sie für die folgenden Sachverhalte die Bilanzierungsfähigkeit

Mehr

Leasing Mietkauf Vertragsfreiheit außer KSchG Gilt

Leasing Mietkauf Vertragsfreiheit außer KSchG Gilt Leasing: - Folie 1 - operativ Finanzierungs leasing Vertragsfreiheit im Zivilrecht Steuerrecht wer ist wirtschaftli cher Eigentümer Bilanzrecht Wo ist Leasing geregelt? Leasing Mietkauf Vertragsfreiheit

Mehr

Finanzierung I Leasing

Finanzierung I Leasing Seite 1 Finanzierung I 7. Leasing Seite 2 Aufbau der Vorlesung Innenfinanzierung Beteiligungsfinanzierung Kfr. Fremd- Finanzierung Lfr. Fremd- Finanzierung Leasing Optimierung der Unternehmensfinanzierung

Mehr

Anleitung zum Vordruck "Einnahmenüberschussrechnung - EÜR"

Anleitung zum Vordruck Einnahmenüberschussrechnung - EÜR Anleitung zum Vordruck "Einnahmenüberschussrechnung - EÜR" (Gewinnermittlung nach 4 Abs. 3 EStG) Diese Anleitung soll Ihnen das Ausfüllen dieses Vordrucks erleichtern. Weitere Hinweise entnehmen Sie der

Mehr

Dr. Christine Zöllner Professur für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre insb. Kapitalmärkte und Unternehmensführung. Finanzierung 1 Leasing

Dr. Christine Zöllner Professur für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre insb. Kapitalmärkte und Unternehmensführung. Finanzierung 1 Leasing Dr. Christine Zöllner Professur für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre insb. Kapitalmärkte und Unternehmensführung Finanzierung 1 Leasing Aufbau der Vorlesung Innenfinanzierung Beteiligungsfinanzierung

Mehr

Vergleich KAUF - LEASING Kfz

Vergleich KAUF - LEASING Kfz DataCubis Analysen, Planungsrechnungen, Checklisten Managementwerkzeuge für Ihren Unternehmenserfolg Vergleich KAUF - LEASING Kfz Belastungsvergleich Kauf - Leasing Kfz Investitonsgut Kfz B. vor Steuer

Mehr

Unternehmensfinanzierung - Leasing

Unternehmensfinanzierung - Leasing Unternehmensfinanzierung - Leasing Vor dem Hintergrund der sich verändernden Rahmenbedingungen der Unternehmensfinanzierung durch Basel II und Rating gewinnen die Alternativen zur Fremdkapitalversorgung

Mehr

Merkblatt. Pkw-Nutzung durch Unternehmer. Inhalt

Merkblatt. Pkw-Nutzung durch Unternehmer. Inhalt Pkw-Nutzung durch Unternehmer Inhalt 1 Allgemeines 2 Betriebs- oder Privatvermögen: Die Nutzungsart entscheidet! 3 Die private Pkw-Nutzung wie wird sie besteuert? 4 Wie werden die Kosten ermittelt? 5 Was

Mehr

5.3.4 Soll eine Investition mit einem Kredit finanziert oder geleast werden?

5.3.4 Soll eine Investition mit einem Kredit finanziert oder geleast werden? Seite 1 5.3.4 5.3.4 einem Kredit finanziert oder geleast werden? Wird ein Investitionsprojekt durchgeführt, z.b. ein Wirtschaftsgut des Anlagevermögens angeschafft, stellt sich regelmäßig die Frage nach

Mehr

Kauf aus Eigenmitteln, Kauf auf Kredit oder Leasen - ein Vorteilhaftigkeitsvergleich

Kauf aus Eigenmitteln, Kauf auf Kredit oder Leasen - ein Vorteilhaftigkeitsvergleich ERSATZINVESTITION, oder Leasen - ein Vorteilhaftigkeitsvergleich von Dipl.-Betriebsw. Claudia Schurig, Limburg, www.mcpmc.de Bei jeder größeren Anschaffung in einer Praxis steht man der Frage der Finanzierung.

Mehr

Wesentliche Bilanzierungsunterschiede zwischen HGB und IFRS dargestellt anhand von Fallbeispielen

Wesentliche Bilanzierungsunterschiede zwischen HGB und IFRS dargestellt anhand von Fallbeispielen www.boeckler.de Juli 2014 Copyright Hans-Böckler-Stiftung Christiane Kohs Wesentliche Bilanzierungsunterschiede zwischen HGB und IFRS dargestellt anhand von Fallbeispielen Leasing Auf einen Blick Wir erläutern

Mehr

a) Berechnen Sie aus Sicht des Leasinggebers die jährliche Leasingrate bei einem Zinsfuss von 7%.

a) Berechnen Sie aus Sicht des Leasinggebers die jährliche Leasingrate bei einem Zinsfuss von 7%. Finanzierungsleasing Seite 1a Eine Maschine mit einer Nutzungsdauer von 5 Jahren und einem Restwert am Ende der Nutzungsdauer von 0 kann entweder Bar für 8'200 gekauft werden oder gegen Barzahlung von

Mehr

Leasing. Helmut R. Tacke. 1993 Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart. 2., völlig überarbeitete, aktualisierte und erweiterte Auflage

Leasing. Helmut R. Tacke. 1993 Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart. 2., völlig überarbeitete, aktualisierte und erweiterte Auflage Helmut R. Tacke 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Leasing 2., völlig überarbeitete, aktualisierte und

Mehr

1. Betriebsvermögen versus Privatvermögen

1. Betriebsvermögen versus Privatvermögen 1. Betriebsvermögen versus Privatvermögen Wird ein PKW zu mehr als 50% betrieblich genutzt, stellt es für steuerliche Zwecke sog. notwendiges Betriebsvermögen dar. Wird ein PKW hingegen lediglich zu weniger

Mehr

Wertminderung des Anlagevermögens (Abschreibungen) Unternehmensteuerreformgesetz 2008. MerkurService. Merkur Verlag Rinteln

Wertminderung des Anlagevermögens (Abschreibungen) Unternehmensteuerreformgesetz 2008. MerkurService. Merkur Verlag Rinteln Wertminderung des Anlagevermögens (Abschreibungen) Unternehmensteuerreformgesetz 2008 M MerkurService Merkur Verlag Rinteln Inhaltsverzeichnis 1 Ursachen der Abschreibung.... 5 2 Berechnung der Abschreibung...

Mehr

Stets auf neustem technischen Stand

Stets auf neustem technischen Stand Leasingvertrag Stets auf neustem technischen Stand von Ingrid Laue, PresseService Leasing lohnt sich vor allem für Selbstständige und Freiberufler. Worauf bei Vertragsabwicklung zu achten ist. Der Abschluss

Mehr

Periodengerechte Abgrenzungen

Periodengerechte Abgrenzungen Periodengerechte Abgrenzungen Notwendigkeit der periodengerechten Erfolgserfassung: Würde man die Dezembermiete, die erst im Januar des neuen Geschäftsjahres überwiesen wird, auch erst im neuen Jahr als

Mehr

Vermieten an Unternehmer: Vorsteuererstattung durch Option

Vermieten an Unternehmer: Vorsteuererstattung durch Option Vermieten an Unternehmer: Vorsteuererstattung durch Option > Voraussetzung für Option bei Neubauten > Vermietungsabsicht ist entscheidend > Wie Sie den Mietvertrag optimal formulieren > Folgen von Leerstand,

Mehr

Privatentnahmen Privateinlagen *

Privatentnahmen Privateinlagen * Privatentnahmen Privateinlagen * (Unterkonto des Eigenkapitals) Kto-Nr. 3001 Passives Bestandskonto Einlagen von Vermögensgegenständen Entnahme von Gegenständen und sonstigen Leistungen (Ertragskonto)

Mehr

Unternehmerisch und privat genutzte Fahrzeuge -

Unternehmerisch und privat genutzte Fahrzeuge - Unternehmerisch und privat genutzte Fahrzeuge - Zurück zur Umsatzbesteuerung des Nutzungswerts Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung...2 2. Anwendungsbereich der Besteuerung gemischt genutzter Fahrzeuge...2

Mehr

IHK Industrie - und Handelskammer. Nürnberg für Mittelfranken ÖPNV im Umbruch. - Finanzierungsformen von Omnibussen Mercedes-Benz Bank AG

IHK Industrie - und Handelskammer. Nürnberg für Mittelfranken ÖPNV im Umbruch. - Finanzierungsformen von Omnibussen Mercedes-Benz Bank AG IHK Industrie - und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken ÖPNV im Umbruch - Finanzierungsformen von Omnibussen Mercedes-Benz Bank AG Finanzierungs- und Leasinganteil Der Großteil des deutschen Fahrzeugabsatzes

Mehr

4.3.2 Erstattung von Fahrtkosten mit dem Privatfahrzeug des Arbeitnehmers

4.3.2 Erstattung von Fahrtkosten mit dem Privatfahrzeug des Arbeitnehmers 4.3.2 Erstattung von Fahrtkosten mit dem Privatfahrzeug des Arbeitnehmers Sofern der Arbeitnehmer für betriebliche Fahrten ein privates Fahrzeug nutzt, kann der Arbeitgeber ihm die entstandenen Aufwendungen

Mehr

Leasing und Rückstellungen nach IFRS

Leasing und Rückstellungen nach IFRS Leasing und Rückstellungen nach IFRS Sommersemester 2009 Professur für Rechnungslegung und Prüfungswesen Georg-August-Universität Göttingen Tobias Gohla 23. Juni 2009 Was ist Leasing? Überlassung eines

Mehr

Merkblatt. Pkw-Nutzung durch Unternehmer. Inhalt. 1 Allgemeines 2 Betriebs- oder Privatvermögen 3 Die private Pkw-Nutzung - wie wird sie besteuert?

Merkblatt. Pkw-Nutzung durch Unternehmer. Inhalt. 1 Allgemeines 2 Betriebs- oder Privatvermögen 3 Die private Pkw-Nutzung - wie wird sie besteuert? Steuerberater Berger & Rühle Partnerschaftsgesellschaft mbb Schandauer Straße 43, 01277 Dresden Tel. 0351 656951-0 Fax. 0351 656951-20 Merkblatt Pkw-Nutzung durch Unternehmer Inhalt 1 Allgemeines 2 Betriebs-

Mehr

Wirtschaftsgüter auf Pump Die Finanzierung durch das Finanzamt vom 5. April 2001

Wirtschaftsgüter auf Pump Die Finanzierung durch das Finanzamt vom 5. April 2001 Wirtschaftsgüter auf Pump Die Finanzierung durch das Finanzamt vom 5. April 2001 I n f o r m a t i o n e n z u r S e n d u n g Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung...2 2. Was ist Leasing?...2 3. Formen des

Mehr

Merkblatt Dienstwagen und Lohnsteuer 2004

Merkblatt Dienstwagen und Lohnsteuer 2004 1 Merkblatt Dienstwagen und Lohnsteuer 2004 Ermittlung des Sachbezugs bei privater Pkw-Nutzung durch Arbeitnehmer (inkl. Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte) In unserem Beispielsfall erhält der

Mehr

Häuser und Wohnungen bei Schenkung und Erbschaft

Häuser und Wohnungen bei Schenkung und Erbschaft Häuser und Wohnungen bei Schenkung und Erbschaft Einkommensteuerliche Folgen > Erwerb durch Alleinerben und Erbengemeinschaft > Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft > Vermietung durch Erwerber: Abschreibung

Mehr

steuertipps zum Firmenwagen bei Einzelunternehmern

steuertipps zum Firmenwagen bei Einzelunternehmern steuertipps zum Firmenwagen bei Einzelunternehmern Einzelunternehmer, die sich für den Kauf eines Firmenwagens entscheiden, müssen zahlreiche steuerliche Pflichten beachten, haben aber auch die eine oder

Mehr

Leasing im Steuerrecht

Leasing im Steuerrecht Leasing im Steuerrecht von Prof. Dr. Norbert Tonner Steuerberater 6., neu bearbeitete Auflage % C.F. Müller Vorwort Abkürzungsverzeichnis Literaturverzeichnis V XV XVIII 1. Kapitel Allgemeines I. Begriff

Mehr

1.WER WIR SIND...3 2.LEISTUNGEN...3 3.FINANZIERUNGSARTEN...3. 3.1.Vollamortisation... 3. 3.2.Teilamortisation... 3. 3.3.Kündbarer Vertrag...

1.WER WIR SIND...3 2.LEISTUNGEN...3 3.FINANZIERUNGSARTEN...3. 3.1.Vollamortisation... 3. 3.2.Teilamortisation... 3. 3.3.Kündbarer Vertrag... INHALT 1.WER WIR SIND...3 2.LEISTUNGEN...3 3.FINANZIERUNGSARTEN...3 3.1.Vollamortisation... 3 3.2.Teilamortisation... 3 3.3.Kündbarer Vertrag... 3 3.4.Operate Leasing... 3 3.5.Mietkauf... 3 4.KONTAKT...3

Mehr

Private PKW-Nutzung. Steuersparmodell Firmenwagen Realität oder Wunschgedanke? Referent: WP/StB Damian Kempin Falke Kempin & Partner

Private PKW-Nutzung. Steuersparmodell Firmenwagen Realität oder Wunschgedanke? Referent: WP/StB Damian Kempin Falke Kempin & Partner Private PKW-Nutzung Steuersparmodell Firmenwagen Realität oder Wunschgedanke? Blomberg 15.04.2016 Stadtsparkasse Blomberg/Lippe Referent: WP/StB Damian Kempin Falke Kempin & Partner Gliederung TheoreSsche

Mehr

Private Nutzung betrieblicher Gegenstände Rechnungswesen

Private Nutzung betrieblicher Gegenstände Rechnungswesen Seite 1 Copyright Autor MTF Unternehmensberatung Georg Freund für Management und Training -Betriebswirt- Ambossweg 1a 58339 Breckerfeld Fach: Private Nutzung betrieblicher Gegenstände Rechnungswesen Rechtsstand:

Mehr

()Der Unternehmer erhaè lt die Miete in. ()Der Unternehmer verkauft Waren. ()Welcher GeschaÈ ftsvorfall liegt dem

()Der Unternehmer erhaè lt die Miete in. ()Der Unternehmer verkauft Waren. ()Welcher GeschaÈ ftsvorfall liegt dem 3. Buchungen mit 80 Der Unternehmer kauft fuè r 12.000,00 a + 16 % USt. Waren auf Ziel. 12.000,00 W 1.920,00 W Verbindlichkeiten 12.000,00 W 1.920,00 W 13.920,00 W 12.000,00 W 1.920,00 W 13.920,00 W an

Mehr

JEDES JAHR AUFS NEUE DIESES KFZ-DILEMMA! FRAGEN ÜBER FRAGEN! Die folgenden Fragen stellt sich jeder Unternehmer immer wieder:

JEDES JAHR AUFS NEUE DIESES KFZ-DILEMMA! FRAGEN ÜBER FRAGEN! Die folgenden Fragen stellt sich jeder Unternehmer immer wieder: JEDES JAHR AUFS NEUE DIESES KFZ-DILEMMA! Die folgenden Fragen stellt sich jeder Unternehmer immer wieder: Wann muss ich wieviel Privatanteile für meine Fahrzeuge buchen? Muss ich überhaupt Privatanteile

Mehr

Aufgabenskript für Finanzierung

Aufgabenskript für Finanzierung Aufgabenskript für Finanzierung Komplex 1: Außenfinanzierung Ü 1-1 In der Hauptversammlung der Maschinen AG wurde beschlossen, das gezeichnete Kapital um 60 Mio. auf 300 Mio. aufzustocken. Der Kurs der

Mehr

Geringwertige Wirtschaftsgüter

Geringwertige Wirtschaftsgüter Geringwertige Wirtschaftsgüter 3 Gestaltungs- Varianten Wilhelm Krudewig 19.07.2012 Weitere Downloads, nützliche Informationen sowie unseren kostenlosen SteuerTipp der Woche finden Sie im Internet unter:

Mehr

Merkblatt zur Pkw- Nutzung durch Unternehmer

Merkblatt zur Pkw- Nutzung durch Unternehmer Merkblatt zur Pkw- Nutzung durch Unternehmer Inhaltsverzeichnis 1. ALLGEMEINES... 2 2. BETRIEBS- ODER PRIVATVERMÖGEN: DIE NUTZUNGSART ENTSCHEIDET!... 2 3. DIE PRIVATE PKW-NUTZUNG - WIE WIRD SIE BESTEUERT?...

Mehr

Steuerfachangestellter/Steuerfachangestellte. 1. Tag (9. November 2009) Bearbeitungszeit: 120 Minuten

Steuerfachangestellter/Steuerfachangestellte. 1. Tag (9. November 2009) Bearbeitungszeit: 120 Minuten STEUER BERATER KAMMER BERLIN Körperschaft des öffentlichen Rechts STBK B Ausbildungsberuf Steuerfachangestellter/Steuerfachangestellte 1. Tag (9. November 2009) I. Rechnungswesen Bearbeitungszeit: 120

Mehr

Evangelische Stiftung Alsterdorf. Leasing als Alternative zur normalen Finanzierung

Evangelische Stiftung Alsterdorf. Leasing als Alternative zur normalen Finanzierung Leasing als Alternative zur normalen Finanzierung Projektbeschreibung Neubau von 2 Einrichtungen der stationären Eingliederungshilfe Grundstücke nicht im Eigentum des Trägers bzw. der Einrichtung Kein

Mehr

Wann und wie Sie Ihren Computer bzw. Ihre Computeranlage als selbstständiges Wirtschaftsgut abschreiben

Wann und wie Sie Ihren Computer bzw. Ihre Computeranlage als selbstständiges Wirtschaftsgut abschreiben Computer/Notebook/Netbook/PC C 80/01 Wann und wie Sie Ihren Computer bzw. Ihre Computeranlage als selbstständiges Wirtschaftsgut abschreiben Um einen Computer nutzen zu können, benötigen Sie vier Bestandteile

Mehr

Hotelübernachtung, Frühstücksanteil

Hotelübernachtung, Frühstücksanteil Hotelübernachtung, Frühstücksanteil Gruppe 3 / H 561 Seite 1 Wo die Probleme sind: l Das richtige Konto l Umsatzsteuer l Frühstück l Nebenkosten Praxis-Wegweiser: Das richtige Konto Kontenbezeichnung Reisekosten

Mehr

Kredit/Leasing-Vergleich für die Anschaffung von LKW, Mercedes. für

Kredit/Leasing-Vergleich für die Anschaffung von LKW, Mercedes. für Kredit/LeasingVergleich für die Anschaffung von LKW, für Musterstr. 123 12345 Musterstadt Steuerberater I Rechtsanwalt Rintheimer Str. 63a 76131 Karlsruhe +49 721 96330 +49 721 9633188 karlsruhe@mhpkanzlei.de

Mehr

Angemessene Anschaffungskosten

Angemessene Anschaffungskosten Angemessene Anschaffungskosten Grundsatz: Keine Prüfung, Anschaffungskosten von betrieblich verwendeten Wirtschaftsgütern angemessen sind entscheiden ist nur ob die Wirtschaftsgüter überhaupt betrieblich

Mehr

Recherchieren Sie im WWW die folgenden Begriffe. Notieren Sie aussagekräftige Definitionen, geben Sie die Quellen an.

Recherchieren Sie im WWW die folgenden Begriffe. Notieren Sie aussagekräftige Definitionen, geben Sie die Quellen an. SHEB Jänner 2015 Schulstufe Gegenstand Zeitbedarf III. HAK BW 100 Min. 1 Kompetenzen, die Sie mit dieser Lerneinheit trainieren 1 Ich kann fachspezifische Informationen beschaffen, bewerten, vernetzt verarbeiten

Mehr

Finanzierungsleasing GESCHÄFTSKUNDEN. Für PKW, LKW und alles sonstige, geschäftlich genutzte Material

Finanzierungsleasing GESCHÄFTSKUNDEN. Für PKW, LKW und alles sonstige, geschäftlich genutzte Material Finanzierungsleasing GESCHÄFTSKUNDEN Für PKW, LKW und alles sonstige, geschäftlich genutzte Material Einleitung In vielen Fällen ist ein Leasing über Ihre Zweigstelle eine ratsame Finanzierungstechnik

Mehr

Einnahmenüberschussrechnung (EÜR): Einführung und Formulare 2014, 2013, 2012, 2011 und 2010

Einnahmenüberschussrechnung (EÜR): Einführung und Formulare 2014, 2013, 2012, 2011 und 2010 Einnahmenüberschussrechnung (EÜR): Einführung und Formulare 2014, 2013, 2012, 2011 und 2010 Die Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) ist eine Form der Gewinnermittlung, die insbesondere Existenzgründer, kleine

Mehr

Durch diese Fehler verschenken die meisten Unternehmer jährlich tausende Euro Steuern

Durch diese Fehler verschenken die meisten Unternehmer jährlich tausende Euro Steuern Durch diese Fehler verschenken die meisten Unternehmer jährlich tausende Euro Steuern Gutscheine für Mitarbeiter Gutscheine im Wert von 44 pro Mitarbeiter Steuerfrei und sozialabgabenfrei 44 sind für Mitarbeiter

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Abkürzungsverzeichnis... XIX

Inhaltsverzeichnis. Abkürzungsverzeichnis... XIX Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis... XIX A) Einleitung... 1 I) Ausgangssituation... 1 II) Problemstellung... 2 III) Gang der Untersuchung... 4 B) Grundlagen der internationalen und deutschen Rechnungslegung...

Mehr

6. Zinsrechnen () 1. / 3 Jahr? / 4 Jahr? (A) 12,00 W (B) 16,00 W (D) 81,00 W (E) 108,00 W (C) 50,00 W (D) 200,00 W (A) 24,00 W (B) 48,00 W

6. Zinsrechnen () 1. / 3 Jahr? / 4 Jahr? (A) 12,00 W (B) 16,00 W (D) 81,00 W (E) 108,00 W (C) 50,00 W (D) 200,00 W (A) 24,00 W (B) 48,00 W 6. Zinsrechnen 382 Wie viele Zinsen bringt ein Kapital in HoÈ he von 8.000,00 a bei einem Zinssatz von 6 % p.a. in 90 Tagen? (A) 90,00 W (B) 120,00 W (C) 180,00 W (D) 210,00 W (E) 240,00 W 383 Zu welchem

Mehr

Die Umwelt schützen und Steuervorteile nutzen: Photovoltaikanlagen und ihre steuerliche Behandlung. Nittendorf, den 28.

Die Umwelt schützen und Steuervorteile nutzen: Photovoltaikanlagen und ihre steuerliche Behandlung. Nittendorf, den 28. Die Umwelt schützen und Steuervorteile nutzen: Photovoltaikanlagen und ihre steuerliche Behandlung Nittendorf, den 28. Oktober 2010 Nur zwei Dinge sind uns auf dieser Welt sicher: der Tod und die Steuer

Mehr

Vorworte... V Abkürzungsverzeichnis... XI

Vorworte... V Abkürzungsverzeichnis... XI VII Inhaltsverzeichnis Vorworte............................................................ V Abkürzungsverzeichnis................................................ XI Bestandteile und Aufgaben des betrieblichen

Mehr

Photovoltaikanlagen (PA) und Steuern Seite 1 Stand: 16.10.2009

Photovoltaikanlagen (PA) und Steuern Seite 1 Stand: 16.10.2009 Photovoltaikanlagen (PA) und Steuern Seite 1 1) Einkommensteuer (ESt) Wird mit der Photovoltaikanlage (PA) Strom in das öffentliche Netz eingespeist und wird die PA mit Gewinnerzielungsabsicht betrieben,

Mehr

nachträgliche Anschaffungskosten sind bspw. der Anbau an ein Gebäude oder der Umbau eines Gebäudes

nachträgliche Anschaffungskosten sind bspw. der Anbau an ein Gebäude oder der Umbau eines Gebäudes Kauf / Buchung von Sachanlagegütern 253.1 HGB: "Vermögensgegenstände sind höchstens mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten... anzusetzen." 255.1 HGB "Anschaffungskosten sind die Aufwendungen, die

Mehr

Leasing in der Steuerpraxis.

Leasing in der Steuerpraxis. Leasing in der Steuerpraxis. Volkswagen Leasing wer wir sind und wie wir arbeiten. Wer ist die Volkswagen Leasing? Die Volkswagen Leasing GmbH, eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Volkswagen Financial

Mehr

WTS Aktiengesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

WTS Aktiengesellschaft Steuerberatungsgesellschaft WTS Aktiengesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Grundlagen Begriffsbestimmung Leasing ist eine Finanzierungsalternative, bei der das Leasinggut vom Leasinggeber dem Leasingnehmer gegen Zahlung des Leasingentgelts

Mehr

Vorsteuerberichtigung nach 15 a UStG

Vorsteuerberichtigung nach 15 a UStG Vorsteuerberichtigung nach 15 a UStG In acht Schritten zur Korrektur Berichtigungsobjekt und Bagatellgrenzen Immobilien: Folgen von Leerstand, Mieterwechsel und Verkauf Fünf komplette Fallbeispiele 2011

Mehr

Gehört der Pkw wirklich in das gewillkürte Betriebsvermögen einer Arztpraxis?

Gehört der Pkw wirklich in das gewillkürte Betriebsvermögen einer Arztpraxis? BETRIEBSVERMÖGEN Gehört der Pkw wirklich in das gewillkürte Betriebsvermögen einer Arztpraxis? von StB Claudia Himmelsbach, Villingen-Schwenningen Ein häufiger Diskussionspunkt zwischen Berater und Arzt

Mehr

Umsatzsteuer: Die Lieferung und der Erwerb neuer Fahrzeuge in der EU. Nr. 119/08

Umsatzsteuer: Die Lieferung und der Erwerb neuer Fahrzeuge in der EU. Nr. 119/08 Umsatzsteuer: Die Lieferung und der Erwerb neuer Fahrzeuge in der EU Nr. 119/08 Verantwortlich: Ass. Katja Berger Geschäftsbereich Recht Steuern der IHK Nürnberg für Mittelfranken Hauptmarkt 25/27, 90403

Mehr

Steuerfachangestellter/Steuerfachangestellte. 1. Tag (20. April 2009) Bearbeitungszeit: 120 Minuten

Steuerfachangestellter/Steuerfachangestellte. 1. Tag (20. April 2009) Bearbeitungszeit: 120 Minuten STEUER BERATER KAMMER BERLIN Körperschaft des öffentlichen Rechts STBK B Ausbildungsberuf Steuerfachangestellter/Steuerfachangestellte 1. Tag (20. April 2009) I. Rechnungswesen Bearbeitungszeit: 120 Minuten

Mehr

# 1 25.06.2014. Das Wichtigste in Kürze. Liebe Leserin, lieber Leser,

# 1 25.06.2014. Das Wichtigste in Kürze. Liebe Leserin, lieber Leser, Das Wichtigste in Kürze Liebe Leserin, lieber Leser, Seit 01.01.2013 kann für die Ermittlung des geldwerten Vorteils aus der privaten Nutzung von Elektroautos ein Abschlag vom Bruttolistenpreis bzw. der

Mehr

Reisekosten: Abrechnung der Übernachtungsund Verpflegungskosten

Reisekosten: Abrechnung der Übernachtungsund Verpflegungskosten Reisekosten: Abrechnung der Übernachtungsund Verpflegungskosten Mehraufwand für Verpflegung Übernachtungskosten Abgrenzung von Übernachtung und Verpflegung Abrechnung eines 20%igen Business-Package (Service-Pauschale)

Mehr

Buchhaltung 3. Lektion 1 Buchungen und Anlagevermögen

Buchhaltung 3. Lektion 1 Buchungen und Anlagevermögen Buchhaltung 3 Lektion 1 Buchungen und Anlagevermögen Zugänge zum Anlagevermögen Anlagevermögen unterliegen der Umsatzsteuer, die auf dem Konto 1410 Vorsteuer zu buchen ist. Bewertung des Anlagevermögens

Mehr

Zusammenfassendes Beispiel zur steuerlichen Gewinnermittlung bei Personenhandelsgesellschaften A/B/C - OHG

Zusammenfassendes Beispiel zur steuerlichen Gewinnermittlung bei Personenhandelsgesellschaften A/B/C - OHG Zusammenfassendes Beispiel zur steuerlichen Gewinnermittlung bei Personenhandelsgesellschaften A/B/C - OHG A. Sachverhalt Gesellschafter: A, B, C, D, E; Beteiligung zu je 20 %; Tätigkeit der OHG: Stahlhandel

Mehr

Buchhalterische Behandlung von laufenden Erträgen aus Wertpapieren

Buchhalterische Behandlung von laufenden Erträgen aus Wertpapieren Übung Wertpapiere Aktien Beteiligung gem. 271 Abs. 1 HGB (dauernde Verbindung) Ausweis unter 266 Abs. 2 A III 3 HGB Bewertung gem. 253 Abs. 1 und 6 Abs. 1 Nr. 2 EStG zu AK inkl. Anschaffungsnebenkosten

Mehr

Die Reisekosten des Unternehmers sind die Fahrtkosten und die Übernachtung jeweils netto sowie die 18,00 Verpflegungsmehraufwand.

Die Reisekosten des Unternehmers sind die Fahrtkosten und die Übernachtung jeweils netto sowie die 18,00 Verpflegungsmehraufwand. Sachverhalt 1 1. brutto netto Vorsteuer Fahrtkosten 113,68 98,00 15,68 Übernachtung 81,20 70,00 11,20 Verpflegung 78,88 68,00 10,88 37,76 2. Die tatsächliche Verpflegung darf nicht gesetzt werden sondern

Mehr

18 Die Umsatzsteuer beim Wareneinkauf und -verkauf

18 Die Umsatzsteuer beim Wareneinkauf und -verkauf 18 Die Umsatzsteuer beim Wareneinkauf und -verkauf 18.1 Buchungen beim Wareneingang Ein Großhändler bezieht von einem Fabrikanten Waren auf Ziel. E INGANGSRECHNUNG Warenwert (netto)... 3.000,00 Umsatzsteuer...

Mehr

Das Endorsement-Verfahren wie läuft das ab? EFRAG = European Financial Reporting Advisory Group SARG = Standards Advice Review Group

Das Endorsement-Verfahren wie läuft das ab? EFRAG = European Financial Reporting Advisory Group SARG = Standards Advice Review Group 2 Inhalt Das Endorsement-Verfahren Leasing nach IAS 17 - Allgemeine Definition Geplante Neuerungen nach IFRS 3.0 Projektstand und Gegenstand Die geplanten Änderungen im Detail Das Endorsement-Verfahren

Mehr

Ausgewählte Geschäftsvorfälle und deren buchhalterische Behandlung!

Ausgewählte Geschäftsvorfälle und deren buchhalterische Behandlung! Ausgewählte Geschäftsvorfälle und deren buchhalterische Behandlung! Firmen-Pkw - Privatnutzung - 1% Methode AN GmbH-Gesellschafter/Geschäftsführer Unternehmer Höhere Gewalt z.b. Hochwasserschaden Außerplanmäßige

Mehr

Im Mittelpunkt steht die Erhöhung der Liquidität

Im Mittelpunkt steht die Erhöhung der Liquidität Im Mittelpunkt steht die Erhöhung der Liquidität Dr. Roland Müller, Rechtsanwalt, Staad, und Lehrbeauftragter an der Universität St. Gallen Ein Überblick über die Erscheinungsformen von Leasing-Geschäften

Mehr

Merkblatt Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer

Merkblatt Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer IHK-Information Merkblatt Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer Die Umsatzbesteuerung wird von vielen Unternehmen wegen ihres komplizierten Verfahrens kritisiert.

Mehr

2. Tutorium Finanzberichterstattung

2. Tutorium Finanzberichterstattung 2. Tutorium Finanzberichterstattung Kontakt Caroline Emanuel Fabio Britz Ronja Schlemminger Stefan Willersinn Thomas Trapp Tobias Hartmann Caroline.emanuel90@googlemail.com fbritz@rhrk.uni-kl.de ronjaschlemminger@googlemail.com

Mehr

Mandanten-Information für Freiberufler Nr. 3/2015

Mandanten-Information für Freiberufler Nr. 3/2015 BLSW Steuerberatungsgesellschaft mbh E-Mail: info@blsw-stb.de www.blsw-stb.de Lise-Meitner-Straße 7 74074 Heilbronn Tel.: 07131 7872-0 Fax: 07131 7872-70 Tullastraße 10 75031 Eppingen Tel.: 07262 9173-0

Mehr