Dorferneuerung. Usingen Merzhausen. Dorfentwicklungs. ntwicklungskonzept

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Dorferneuerung. Usingen Merzhausen. Dorfentwicklungs. ntwicklungskonzept"

Transkript

1 Geographisches Planungsbüro Dipl.-Geographin Nathalie Franzen - Regionalberaterin - Mainzer Str. 64, Gau-Odernheim Tel / , Fax Dorferneuerung Usingen Merzhausen Dorfentwicklungs ntwicklungskonzept

2 1

3 E Einleitung Ausgangslage / Bestandsaufnahme Lage im Raum Bevölkerungsstruktur / demographische Entwicklung Öffentliche und private Infrastruktur Öffentliche Infrastruktur Private Infrastruktur Städtebauliche Situation / städtebaulicher Zustand Wirtschaftliche Situation Landwirtschaft Tourismus Energie Ökologie / Naturschutz Bürgerschaftliches Engagement und überörtliche Zusammenarbeit Überörtliche kommunale Zusammenarbeit Weitere Themenfelder SWOT-Analyse Leitbild / Entwicklungsstrategie Handlungsfelder Aktionsprogramm Projekt und Finanztabelle Organisationsstruktur des Dorfentwicklungsprozesses Abgrenzung des Fördergebietes Anhang

4 E Einleitung Die Dorferneuerung wird auf der Grundlage eines Dorf-Entwicklungs-Konzeptes durchgeführt. Auftraggeber für die Konzeptentwicklung ist die Gemeinde. Für die Verfahrenssteuerung ist die örtliche Dorferneuerungsbehörde verantwortlich. Das Dorf-Entwicklungs-Konzept entsteht im Zusammenwirken von Bürgerschaft, Kommunalverwaltung und kommunalen Gremien auf der Grundlage der zur Anerkennung erhobenen Daten und benennt die wichtigsten Handlungsfelder für die Erneuerung und Entwicklung des Ortes innerhalb eines nach fachlichen Kriterien abgegrenzten Fördergebietes. Die Grundlagen für die Erstellung eines Dorf-Entwicklungs-Konzeptes sind Programm und Richtlinien zur Förderung der ländlichen Entwicklung in Hessen vom Februar 2010, Förderangebot 6.5 Aufnahmeantrag inkl. Fragebogen zur Erhebung von Strukturdaten Ziel Ziel der Konzeptentwicklung ist es, eine Perspektive für die zukünftige Entwicklung des Dorfes unter Einbindung der Ortsbevölkerung, Einbeziehung der kommunalen Handlungsstrategie und unter Berücksichtigung der Programmatik des Dorferneuerungsprogramms zu erarbeiten. Wichtig ist, die Vielfalt dörflicher Lebensformen und das bau- und kulturgeschichtliche Erbe der Dörfer auch im Hinblick auf die prognostizierten demographischen Entwicklungen zu bewahren und sie in Lebensräume mit sicherer wirtschaftlicher Grundlage und hoher Lebensqualität weiterzuentwickeln. Zentrales Thema ist dabei die Förderung der Innenentwicklung im Förderschwerpunkt und gegebenenfalls in anderen Ortsteilen, die in einem ortsübergreifenden bzw. überörtlichen konzeptionellen Zusammenhang mit dem Förderschwerpunkt stehen. Das Dorf-Entwicklungs-Konzept muss auf der Grundlage der jeweiligen Ausgangssituation und aller vorhandenen Daten die Entwicklungs- und Förderstrategie des Dorfes darstellen, den Rahmen für das konkrete Handeln durch die Umsetzung von Projekten beschreiben und den Einsatz von Fördermitteln begründen. 3

5 1. Ausgangslage / Bestandsaufnahme 1.1 Lage im Raum Merzhausen ist ein Stadtteil von Usingen im Hochtaunuskreis in Hessen. Der Ort liegt zwischen den Tälern der Weil und der Usa, etwa 6 km südwestlich der Kernstadt Usingen. Naturräumlich gehört die Region zum östlichen Hintertaunus. Die Gemarkung des Ortes liegt auf einer Höhe zwischen 350 und 485 Meter über NN. Merzhausen befindet sich jeweils ca. 40 km entfernt von den Oberzentren Wiesbaden und Frankfurt am Main. Über verschiedenen Bundesstraßen können die Autobahnen 3 und 5 innerhalb von etwa 30 Minuten erreicht werden. Eine genauere Beschreibung der verkehrsinfrastrukturellen Situation erfolgt in Kapitel

6 1.2 Bevölkerungsstruktur / demographische Entwicklung Für das Kerngebiet sind folgende Daten zu erheben: aktuelle Einwohnerzahl (absolut) aufgeteilt nach männlich/weiblich sowie die Altersstruktur (nach den vorgegebene Altersklassen gem. Strukturdaten Nr. 2.2). Aussagen zu Migration (Altersmigration, Jugendmigration, Ausländermigration) sind zu treffen. Ein Vergleich der Bevölkerungsstruktur im Kerngebiet mit dem Rest-Ort ist vorzunehmen. Tendenzen in der Bevölkerungsentwicklung (Schrumpfung, Wachstum, Überalterung) sind zu benennen. Der demographische Wandel wird in Deutschland ab 2015 zu deutlichen Veränderungen führen. Folgende Entwicklung wird erwartet: das Durchschnittsalter erhöht sich von rund 43 (Männer 2010) bzw. 45 Jahren (Frauen 2010) auf über 50 bzw. 53 Jahre im Jahr Des Weiteren steigt die Lebenserwartung, 2060 haben neugeborene Mädchen eine durchschnittliche Lebenserwartung von 89,2 Jahren (1998: 80,5), Jungen dagegen eine von 85 Jahren (1998: 74,4). Bundesweit wird die Bevölkerung bis zum Jahr 2060 nach neuesten Hochrechnungen um bis zu 21,4% schrumpfen. Der Rückgang in Hessen fällt etwas niedriger aus: Von derzeit etwas über 6 Millionen sinkt die Einwohnerzahl auf 4,9 Millionen im Jahr Das entspricht einem Rückgang von 18,6%. Das Altern der heute stark besetzten mittleren Jahrgänge führt zu gravierenden Verschiebungen in der Altersstruktur. Im Jahr 2060 wird in Deutschland jeder Dritte (34%) mindestens 65 Jahre alt sein. Es werden doppelt so viele 70-Jährige leben, wie Kinder geboren werden. Die Alterung schlägt sich insbesondere in den Zahlen der Hochbetagten nieder. Im Jahr 2008 lebten etwa 4 Millionen 80-Jährige und Ältere in Deutschland, dies entsprach 5% der Bevölkerung. Im Jahr 2060 sind es 9 Millionen. Das Statistische Bundesamt rechnet demzufolge damit, dass in fünfzig Jahren knapp jeder Siebente (etwa 14%) der Bevölkerung 80 Jahre oder älter sein wird. 40 Bevölkerungsentwicklung der Altersgruppen in Hessen Hochrechnung Anteil an 20 Gesamtbevölkerung in % 15 unter 15 Jahre 15 bis bis Jahre oder mehr Jahr 5

7 Die vorangehende Grafik zeigt die oben beschriebene Bevölkerungsentwicklung für das Bundesland Hessen. Es lässt sich ein Anstieg der Bevölkerungsgruppe der über 65-Jährigen um fast 15% erkennen. Dagegen sinkt der Anteil der Personen, die zwischen 40 und 64 Jahre alt sind von über 35% auf knapp unter 30%. Auch die Altersgruppe der 15- bis 40-Jährigen sinkt bis zum Jahr 2060 um etwa 5%. Die Gruppe der Kinder unter 15 Jahre verzeichnet den kleinsten Rückgang und ab dem Jahr 2050 wird sogar wieder ein kleiner Anstieg prognostiziert. Vergleich Altesgruppen ( ) Usingen, Hochtaunuskreis, Hessen 70% 60% 50% Anteil 40% an Gesamtbevölkerung 30% 20% 10% 0% unter 6 Jahre 6 bis bis Jahre oder mehr Altersgruppen Usingen Hochtaunuskreis Hessen Die obige Abbildung vergleicht nun den jeweiligen Anteil der Altersgruppen an der Bevölkerung zwischen der Stadt Usingen, dem Hochtaunuskreis und dem Bundesland Hessen. Zunächst lässt sich generell eine annähernde Gleichverteilung der Bevölkerungsgruppen auf den einzelnen Ebenen erkennen. In Usingen sind lediglich die Kategorien der über 65-Jährigen und der unter 6- Jährigen minimal niedriger und die der 6- bis 14-Jährigen sowie der 15- bis 64-Jährigen ein wenig höher als im Hochtaunuskreis bzw. in Hessen. In der Stadt, dem Landkreis und dem Bundesland findet man also in allen Altersklassen Parallelen. Besonders auffällig ist hierbei, dass die Gruppe der 15- bis unter 65-jährigen jeweils bei über 60% liegen. Die junge Bevölkerung (die ersten beiden Klassen zusammengefasst) erreicht maximal 15%. Die Bevölkerung der Gruppe ab 65 Jahren macht in Hessen, dem Hochtaunuskreis und Usingen ungefähr 20% aus der Gesamtbevölkerung aus und ist somit doppelt so hoch wie die der 6- bis 15-jährigen. Diese Erscheinungen sind akute Merkmale des voranschreitenden demographischen Wandels, welcher sich besonders in den ländlichen Gegenden bemerkbar macht. In der nachfolgenden Abbildung wird die Bevölkerung von Merzhausen (insgesamt 830 Einwohner), ebenfalls nach Altersgruppen dargestellt. Hier spiegelt sich die genannte Problemlage der Bevölkerungsverteilung wieder, die als Anzeiger des demographischen Wandels gilt. Der größte Teil der Bevölkerung Merzhausens ist zwischen 40 und 64 Jahren alt (350 Personen). Die zweit- 6

8 größte Gruppe bildet die der 65- bis 79-Jährigen (155 Personen). Dagegen ist die Anzahl der Einwohner innerhalb der Kategorie der 25- bis 39-Jährigen mit 111 Personen verhältnismäßig gering. Die junge Bevölkerung repräsentierende Gruppen (von unter 6 bis einschließlich 25 Jahren) umfassen 191 Personen und liegen damit nur zu einem Fünftel über dem Anteil der 66- bis 80- Jährigen. Dadurch sind auch in Merzhausen die Auswirkungen des demographischen Wandels bereits zu spüren. Merzhausen Bevölkerung nach Altersgruppen 45% 40% 35% 30% Anteil an Gesamtbevölkerung 25% 20% 15% 10% 5% 0% unter über 80 Altersgruppen Im Vergleich mit den anderen Stadtteilen Usingens hat Merzhausen den höchsten Anteil an über 65-Jährigen und den zweitniedrigsten Anteil an Kindern und Jugendlichen. Die folgende Altersübersicht, dargestellt als halbseitige Bevölkerungspyramide, lässt die aktuelle Alterstruktur der Bevölkerung des Ortsteils Merzhausen ablesen. Auch hier zeigen sich nochmals die Dominanz der mittleren und älteren Jahrgänge und die vergleichsweise geringe Anzahl der jüngeren Jahrgänge. 7

9 Altersübersicht Merzhausen Alter Alter Anzahl der Einwohner 8

10 Altersverteilung Merzhausen Vergleich: Fördergebiet - außerhalb Fördergebiet Alter außerhalb Fördergebiet Fördergebiet Personen Die vorangehende halbseitige Bevölkerungspyramide zeigt die Altersverteilung der Bewohner 9

11 Merzhausens, unterteilt in das abgegrenzte Fördergebiet und in das restliche, außerhalb des Fördergebietes liegende Merzhausen. Es fällt auf, dass im Fördergebiet mehr Personen in einem Alter zwischen 40 und Ende 50 wohnen. Viele ältere Einwohner wohnen deutlich erkennbar eher außerhalb des Fördergebietes. Hochbetagte finden sich im Vergleich dazu eher innerhalb des Fördergebiets. Die Bevölkerung im Fördergebiet ist aber durchschnittlich gesehen etwas jünger ( 44,8 Jahre) als im Bereich außerhalb des geplanten Fördergebietes ( 47,3 Jahre). Die einseitige Bevölkerungspyramide des gesamten Ortsteils lässt sich des Weiteren mit der von der Bertelsmannstiftung herausgegebenen Bevölkerungspyramide für Usingen vergleichen. Beide zeigen von der Form her Ähnlichkeiten. In der Abbildung für das Jahr 2006 kann man kaum eine Pyramidenform erkennen, die Form nähert sich einer Urne an, was auf einen Bevölkerungsrückgang schließen lässt. Die auf Prognosen basierende Bevölkerungspyramide für die Gemeinde U- singen für das Jahr 2025 lässt die Urnenform nun ausgeprägter erkennen: Der Anteil der Kinder und Jugendlichen nimmt deutlich ab, während die geburtenstarken Jahrgänge zu einer großen Gruppe Älterer und Hochbetagter führen. 10

12 Bevölkerungsentwicklung Insgesamt hat Merzhausen im Jahr 2010 eine Gesamtbevölkerung von 830 Einwohnern. In der Entwicklung zeigt sich seit 1998 ein eindeutiger Bevölkerungsrückgang. Merzhausen Bevölkerungsentwicklung Anzahl Personen Jahr Zwischen 2003 und 2006 lag der Wert der prozentualen Bevölkerungsentwicklung Usingens im schwach positiven Bereich oder die Entwicklung stagnierte. Seit 2006 liegen die Werte bei unter -1 Prozent. Dies entspricht außerdem den Prognosen zur zukünftigen Bevölkerungsentwicklung bis zum Jahr Diese weisen, wie in der folgenden thematischen Karte Hessen dargestellt, auf einen Rückgang der Bevölkerung im Hochtaunuskreis von 0 bis zu -5% hin: 11

13 Migration Im Jahr 2008 zählte man in der Stadt Usingen 803 Zuzüge und 857 Fortzüge. Dies ergibt ein Saldo von minus 54 Personen. Der Wanderungssaldo (auf 1000 Personen) der zwischen 50 und 64-Jährigen (Wanderung zu Beginn der 2. Lebenshälfte) lag in den Jahren zwischen 2003 und 2008 durchschnittlich bei einem Wert von minus 4,7. Im Jahr 2006 ergab sich der Tiefststand von minus 6,7. Es lässt sich also eine Tendenz der Abwanderung von Personen in der 2. Lebenshälfte erkennen. Diese Art der Wanderung hat unterschiedlichste Motive, diese können zum Besiel die Anpassung der Wohnbedürfnisse oder die Aufnahme einer neuen Erwerbstätigkeit. 12

14 Merzhausen Migration zu Beginn der 2. Lebenshälfte Wanderungssaldo 50- bis 64-Jährige Wanderungssaldo Jahr Die Werte der Altersmigration (Wanderungssaldo der 65- bis 99-Jährigen) im Zeitraum 2003 bis 2008 lassen dagegen, wie in der folgenden Grafik zu erkennen, keine eindeutige Tendenz feststellen. Sie liegen im positiven wie im negativen Bereich. Die Wanderung der über 65-Jährigen hat Motive wie die Anpassung der Wohnbedürfnisse, Familiennähe und Gesundheit. Ein (durchgängig) positiver Wert dieses Indikators weist generell auf eine hohe Attraktivität der Kommune als Altersruhesitz hin. 3 Merzhausen Altersmigration Wanderungssaldo der 65- bis 99-Jährigen 2 1 Wanderungssaldo Jahr Der Ausländeranteil in der Stadt Usingen betrug Ende des Jahres ,5 %. Dies ist der niedrigste Wert der vorangegangenen sechs Jahre, in denen er zwischen 10,2 und 10,6% lag. Im Vergleich dazu lag der Ausländeranteil im Hochtaunuskreis bei 11,6% und in Hessen bei 11,1%. 13

15 1.3 Öffentliche und private Infrastruktur Die überörtlichen Zusammenhänge und eventuellen Synergieeffekte mit Nachbarorten sind Die insbesondere öffentliche und bei private der Begründung Infrastruktur des wurde Bedarfs auf an der Projekten Grundlage zur einer wohnungsnahen Infrastrukturanalyse Infrastruktur (separater darzustellen. Auftrag) analysiert. Hier in der Zusammenfassung: Öffentliche Infrastruktur Verkehr, Ver- und Entsorgung, Telekommunikation, Breitband Die Bundesstraße 275 führt direkt durch den Ort, wodurch deine gute Anbindung an weitere Fernverkehrstraßen gewährleistet ist. Die B 275, die schon im Mittelalter als viel genutzter Handelsweg diente, führt in die Kernstadt Usingen (6 km), welche als Mittelzentrum ausgewiesen ist. Des Weiteren sind Anschlüsse an die Autobahnen 3 (westlich gelegen) und 5 (östlich gelegen) in jeweils etwa 20 km Entfernung vorhanden. Den Großraum Frankfurt am Main und die Landeshauptstadt Wiesbaden erreicht man über Kreis- und Bundesstraßen in jeweils etwa 40 km. Durch seine Gipfellage hatte Merzhausen in historischen Zeiten eine problematische Trinkwasserbeschaffung und viele Gehöfte hatten ihre eigenen Brunnen. Doch auch öffentliche Brunnen waren von Bedeutung, von denen heute noch vier Stück existieren. Aktuell ist Merzhausen Mitglied im Wasserbeschaffungsverband Wilhelmsdorf. Dieser hat die Aufgabe, das für die Verbandsmitglieder erforderliche Trink- und Brauchwasser zu beschaffen und zu liefern. Der Verband hat seinen Sitz in Weilrod und hat folgende Mitglieder: Usingen (für Merzhausen und Wilhelmsdorf), Schmitten (für Brombach und Hunoldstal), Weilrod (für Altweilnau) und die Media Broadcast (früher: Deutsche Telekom). 14

16 Die Abwasserentsorgung wird durch die Stadtwerke der Stadt Usingen koordiniert und gesichert. Den Generalentsorgungsauftrag (bzgl. Abfall) für die Region hat die Rhein-Main Abfall GmbH. Laut T-DSL-Check ist in Merzhausen DSL mit bis zu kbit/s vorhanden, allerdings variiert die Geschwindigkeit laut Aussage einiger Bürger innerhalb des Ortes. Mobilität In der Kernstadt Usingen sowie in Usingen-Wilhelmsdorf befinden sich Taunusbahnhöfe. Das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs ist eingeschränkt und stellt vor allem den Schulbusverkehr sicher. Zusätzlich gibt es ein Anrufsammeltaxi (AST). Die Buslinie 62 verbindet den Ortsteil mit der Kernstadt, jedoch außer um 7 und 13 Uhr nur im 2-stündigen Rhythmus. Eine direkte Anbindung zu einem Verkehrsmittel mit höherer Frequenz wie der Taunusbahn besteht nicht. Durch die schwache Deckung mit dem ÖPNV sind die Berufstätigen oft gezwungen, tagsüber mit dem PKW Merzhausen zu verlassen und abends wieder zu erreichen. Viele der berufstätigen Einwohner sind Pendler und haben ihre Arbeitsstellen im Vordertaunus und im Großraum Rhein- Main/Frankfurt. Bildung In Merzhausen ist ein Kindergarten in der ehemaligen alten Schule vorhanden. Der Kindergarten Mäuseburg ist unter der Woche von 7 bis 16 Uhr geöffnet. 43 Kinder ab 18 Monaten können hier untergebracht werden. Derzeit ist die Nachfrage auch aus anderen Stadtteilen höher als das Platzangebot, dies soll durch die Hinzunahme von Räumen im 1. OG erweitert werden. Eine Schule ist in Merzhausen nicht vorhanden. Grund- und weiterführende Schulen befinden sich in der Kernstadt Usingen. Kultur und Soziales Im Ort gibt es mehrere Vereine, welche für ein reges und abwechslungsreiches Vereinsleben sorgen. Der Verein Dorfgemeinschaft zählt allein 300 Mitglieder, der Turn- und Sportverein (TuS Merzhausen 1896 e.v.) 550 Mitglieder und die Freiwillige Feuerwehr (FFW) Merzhausen 271 Mitglieder. Weitere Vereine oder Gruppen sind die Spinnstubenfrauen, die Vogelschutzgruppe Merzhausen, die Tanzbären, der Skatclub Herz As, die Merzhäuser Huppdolle, die Laienspielgruppe, der Weiltal-Automobilclub Merzhausen e.v., der Posaunenchor Merzhausen oder die Backesgruppe, welche sich um das alte Backhaus im Ort kümmert. Der TuS übt seine Aktivitäten entweder auf der Rasensportanlage etwas außerhalb Merzhausens oder in der Turnhalle (Rauschpennhalle) im Ort aus. Der Posaunenchor Merzhausen trifft sich im evangelischen Gemeindehaus. Die Vereine organisieren regelmäßige Veranstaltungen, wie z. B. Fastnachtsveranstaltungen, Theater, Wandertage, Sommerfeste und Sportveranstaltungen. Zudem wurde die Sanierung des 15

17 alten Backhauses vorgenommen und im Jahr 1997 eingeweiht. Regelmäßig finden Feste statt, an dem traditionellerweise Brot und Kuchen im Ofen des Backhauses zubereitet werden. Beliebt sind auch die einmal im Jahr stattfindenden Pizza-Abende. Bemerkenswert ist, dass die Merzhäuser Vereine insgesamt Mitglieder haben und es insgesamt nur 940 Einwohner mit 1. und 2. Wohnsitz in Merzhausen gibt. Veranstaltungsräumlichkeiten Als Veranstaltungsräumlichkeit wird überwiegend die Rauschpennhalle genutzt. So sind wöchentlich hier der TuS Merzhausen, der Kindergarten, KLS (Schule), der Skatclub und der Tanzclub als Nutzer eingetragen. Jährlich sind auch die ev. Kirchengemeinde, die Feuerwehr, der Ortsbeirat, die Vogelschutzgruppe oder auch Bürger für private Feiern in der Rauschpennhalle vertreten. Die Halle wird auch als Bürgerhaus bzw. Dorfgemeinschaftshaus genutzt. Die Mehrzweckhalle wird in der Woche mit 30,5 Stunden belegt, was einer Auslastung zu 30% entspricht. Der Aufenthaltsraum wird lediglich für 4 Stunden in der Woche genutzt, was einer Auslastung von 5 % entspricht. Zusätzlich stehen die Räume für private und Vereinsveranstaltungen zu Verfügung, was in etwa 15-mal jährlich vorkommt. Da die Stadt Usingen keine Stadthalle mehr unterhält, werden Veranstaltungen nun verstärkt auch in den Gebäuden der Ortsteile stattfinden. Feuerwehrgerätehaus Das Feuerwehrgerätehaus in Merzhausen ist in einem guten baulichen Zustand und wird zurzeit erweitert. Das Gebäude verfügt außer durch die Freiwillige Feuerwehr über keine öffentliche Nutzung, weshalb die Auslastung als zweckentsprechend anzusehen ist. Das Raumangebot umfasst eine Fahrzeughalle sowie einen Aufenthaltsraum. Die laufenden Kosten des Feuerwehrgerätehauses betragen 8.433,00 Euro jährlich, Informationen über Einnahmen sind nicht vorhanden. Herr Holger Solz, wohnhaft am Tripp 1b (61250 Usingen), ist der Ansprechpartner der Feuerwehr Merzhausen. 16

18 Sport- und Spielplätze, Freizeiteinrichtungen, Jugendräume Die Jugend von Merzhausen soll wieder die Möglichkeit erhalten, sich im Kindergarten Merzhausen (ehem. Schule) im Jugendzentrum zu treffen. Das frühere JUZ soll zu einem KiJUZ, also Kinder- und Jugendzentrum ausgebaut werden. Der Feuerwehrverein ist Kooperationspartner bei diesem Projekt mit der Stadtjugendpflege Usingen. Sporteinrichtungen sind die Turnhalle (Rauschpennhalle) als auch die etwas außerhalb vom Ort liegende Rasensportanlage. Hier grenzen ein Spielplatz und ein Bolzplatz an. Außerdem gibt es einen Trimm-Dich-Pfad und eine Nordic-Walking-Strecke. Jugendgespräch: Bei einem Jugendgespräch mit Herrn Grau (Feuerwehr) und Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren wurden zunächst die Stärken und Schwächen aus Jugendsicht zusammengestellt: positiv negativ Bolzplatz Feuerwehr TUS mit den Sparten Leichtathletik, Fußball JUZ nicht nutzbar derzeit Kein Treffpunkt für Jugendliche Keine Kurse vor Ort Spielplatz Vorgeschlagen wurden von den Jugendlichen ein schwarzes Brett für Infos aus dem Ort, zu dem alle Zugang haben und ein Ausflugsziel, das mit dem Fahrrad erreichbar ist. Weitere Wünsche sind eine Skateranlage / Halfpipe und ein gastronomisches Angebot vor Ort ob Gaststätte, Mc- Donald oder Imbiss. Gemeinsam mit Herrn Grau wurde das Thema KiJUZ diskutiert. Es besteht die Möglichkeit, gemeinsam das neue Konzept zu erarbeiten, dazu soll ein Vorstand gewählt werden der die Organi- 17

19 sation in die Hand nimmt. Die Räume sollen saniert und durch bislang nicht genutzte Räume im Gebäude ergänzt werden. Die Innengestaltung soll dabei von den Jugendlichen selbst übernommen werden, sowohl das Streichen der Wände wie das Beschaffen von gebrauchten Möbeln. Wünschenswert wäre eine Nutzung ab dem kommenden Winter, da den Jugendlichen sehr an einem Treffpunkt gelegen ist. Bereits angeschafft wurden ein Fernseher, eine Playstation und eine Musikanlage, ein PC soll hinzukommen, so dass die Jugendlichen auch eine eigene Internetseite gestalten können, die über das KiJUZ berichtet. Neben den Angeboten und Räumen für die Jugendlichen sollen auch Angebote für Kinder in den hinzukommenden Räumen vorbereitet werden, auch Nachhilfeangebote sind denkbar. Fragebogenauswertung: Die gewünschten Maßnahmen für Jugendliche zeigen mit 46 Nennungen eine eindeutige Konzentration auf die Neuetablierung eines Jugendzentrums bzw. der Schaffung eines Treffpunktes. Speziell dazu wurden folgende Wünsche geäußert: mit Angeboten/Kursen überwachen Neueröffnung JUZ (mit guter Führung) Betreuung JUZ mit vernünftigen Auflagen/Kontrolle mit Sozialarbeiter Weitere gewünschte Maßnahmen nach dem Jugendtreffpunkt sind das Angebot von Sport- oder Musikkursen. Die Verbesserung des Bolzplatzes und eine Halfpipe sind weitere Wünsche Maßnahmen Jugendliche Nennungen JUZ/Treffpunkt Grillplatz Sport-/Musikangebote/-Kurse Bolzplatz (erneuern, verbessern) Halfpipe/Skatepark Ferienangebote Badesee/Freibad) Einzelnennungen waren hier: Natur- und Wandergruppe Miteinander fördern Bestehendes zuverlässig unterstützen 18

20 Möglichkeiten zum Weggehen Kletterpark Hausaufgabenhilfe Eisdiele Schreibwaren Überdachte Hütte an Tischtennisplatte (Bolzplatz) KiJUZ in alter Schule mehr Jugendarbeit in TUS (mit Unterstützung) Führungen durch die Natur Volleyball Leichtathletik Gymnastik Angebot von Kirchen Private Infrastruktur Örtliche Grundversorgung mit Waren und Dienstleistungen Die örtliche Grundversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs ist in Merzhausen durch einen Bäcker mit kleinem Café und einen Metzger teilweise abgedeckt. Fragebogenauswertung: Im Bereich Versorgung wurden folgende Punkte genannt: Nennungen Verbesserungsbedarf Versorgung Lebensmittel/Tante-Emma Gastronomie/Gaststätte Obst/Gemüsehandel Versorgung verbessern Bioladen/Mobil BriefmarkenPost Kiosk Arztpraxis erhalten Bank/Geldautomat Hier steht der Punkt Gastronomie mit 90 Nennungen ganz vorne. 15-mal wird hierbei konkret der Wunsch nach einer Kneipe geäußert, 8-mal nach einem Café oder Eiscafé und 6-mal wird explizit ein Biergarten genannt. Mit Abstand an zweiter Stelle und doch mit 40 Nennungen steht außerdem der Wunsch nach einem kleinen Lebensmittelladen. 19

21 Einzelnennungen zum Bereich Versorgung sind: Schulbedarf Getränkemarkt Drogerie Pension Angebote für Geselligkeit/Unternehmungen medizinische Versorgung Übernachtungsmöglichkeit Pausenraum für Wanderer Getränkeautomaten für Wanderer Dorftaxi (für immobile Menschen) Müttertreffpunkt Seniorentreffpunkt Apotheke Ort für Jugendliche Bezüglich der Versorgungslage wurde konkret gefragt, welche zusätzlichen Geschäfte oder Dienstleistungen in Merzhausen gewünscht werden. 80 Einkauf Nennungen Lebensmittel Bioprodukte Getränke Kiosk Regionale Produkte Sonstiges 68-mal wird eine zusätzliche Einkaufsmöglichkeit von Lebensmittel gewünscht. Darauf folgt der Wunsch nach Bioprodukten, Getränken und einem Kiosk. An letzter Stelle stehen regionale Produkte. 52-mal wird außerdem Sonstiges angegeben. Bei den Antworten hierzu ergibt sich folgendes Bild: 20

22 30 29 Zusatz Dienstleistung/Einkauf Nennungen Lebensmittel/Tante-Emma Kiosk mit Getränkemarkt Gastronomie Post/Briefmarken Obst/Gemüse Schreibwaren Blumen/Pfanzen Bioladen Drogerie Discounter Hotel Arztpraxis erhalten Bank/Geldautomat Mit 29 Nennungen wiederholt sich hier der Wunsch nach Gastronomie, der schon im Verbesserungsbereich Versorgung und bei den Tourismus-Potentialen eine große Rolle spielte. Nach den Lebensmitteln spielen eine Post bzw. Briefmarken, ein Arzt und Frischeprodukte wie Obst- und Gemüse eine Rolle. Einzelnennungen sind: Wild (heimisches) Geflügel Videothek kein Alkoholverkauf Apotheke große Geschäfte passen nicht nach Merzhausen Hofladen Kunstangebot Frische Produkte aus Region McDonald's Bestellshop Lebensmittelladen - aber dann auch Nutzen! Zuganbindung Ortsansässige Betriebe gemeinsam Bewerben fest eingezeichnete Parkplätze Mitbring-/Einkaufsservice Grundschule fehlt Ferienbetreuung bei Berufstätigkeit (Ehrenamt, Ältere) Freibad DSL in allen Straßen verfügbar Bäckerei mit besseren Produkten Die verschiedenen Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe wie KFZ-Werkstätten, Abschlepp- 21

23 dienst, ein Friseursalon befinden sich sowohl im Ortskern als auch am nördlichen Rand des Ortskernes. Zusätzlich gibt es noch mehrere Nebenerwerbslandwirte und einen Aussiedlerhof am südlichen Ortsrand. Eine Poststelle und Banken sind in der Kernstadt angesiedelt. Vor Ort eingetragene Gewerbe nach Branchen: Name Branche KFZ Moses Gerold Buhlmann Reiner Nöll Denis Ofiera Roland Pfetzing Axel Kfz-Dienstleistungen Abschlepp-, Bergungs- und Pannendienst Dienstleistungsservice im Rennsport u. Kfz-Bereich Kfz-Meisterbetrieb, Gebrauchtwagen Kfz-Werkstatt, Gebrauchtwagen Immobilien, Versicherungen, Finanzen Luzie Baatz Immobilien GmbH Immobilienmakler Donhauser Grundbesitz GmbH Immobilientätigkeit Donhauser Grundbesitz GmbH & Immobilienmakler, Darlehensvermittler, Bauträger u. a. Co. Nebel Eric Immobilientätigkeit Büro-Service, Gartengestaltung und Landschaftsbau GewiCon e. Kfr.: GewiCon Immobilien, Unternehmensberatung und -vermittlung, Handel mit Waren Koch Jens Alexander Versicherungsvermittlung Immobilien Claus Erhard Vermittlung von Versicherungen, Bausparen Koltermann Markus: Servicecenter Usingen Vermittlung Versicherungen, Immobilienfinanzierungen, Kopier- Druck- und Faxsysteme, Werbeflächen Nöll Thomas Maklertätigkeit u. Immobilienbewertung und Unternehmensberatung Sartoris Ralf Versicherungen und Bausparverträgen Börsenmakler Michael Blase GmbH Börsenmakler Werbung und Promotion Göttl Benjamin Schütrumpf Tim mit Schmidt Elmar GbR Göttl Hansjörg IMPRESSION Direktmarketing Consultancy Haller Sascha Haller Fried Karin Anneliese Angermüller Göttl Erna Promotion und Fahrzeugüberführung Promotion "Rolling Hope" Beratung für den Bereich Marketing, Werbung etc. Werbeagentur Promotiontätigkeit IT-Dienstleistungen und Produkte EDV Ausbildung und Beratung für Software-Anwendungen Vermittlungen u. a. Bereich Direktmarketing, Druckleistungen, Schreibservice, Responseverarbeitung und Datenbankpflege 22

24 Rumpf Tobias Beratung und Service Rechnungs- und Personalwesen, DV- Anlagen und Software, Verwaltungsservice Domann Rainer Beratung und Coaching im Personal- u. Gesundheitsbereich Henrich Kerstin Lohn- u. Finanzbuchhaltungsservice, Unternehmensberatung, Schreibservice Dublinski-Lauch Ilona Marketing, Vertrieb, Beratung Nebel Hans-Herbert Unternehmensberatung, Verkaufstrainer Eschbaumer Susanne Büroberatung und Arbeitsplatzoptimierung "SE Consult" Aia Deutschland GmbH Handel mit IT-Produkten und Betreuung Casellini Norberto Internetvertrieb von Wellnessprodukten u. a. Vertriebsdienstleistungen Produkte bzgl. Internet Riek-Ungeheuer Erika Datendienstleistungen, Präsenthandel, Büroprodukte, EDV- Zubehör Mosbach Harry Computerhandel Produktion und Handwerk Orlopp-Leinberger Ursula Seitz OHG Nöll Horst Günter Emmel Frank Schwarz Siegfried Schmidt Ulrich Urban Marco Peter: Haarlekin Jürgen Müller Wahrhusen Roswitha Reiter Adele Schultheis Klaus Wahrhusen Jennifer Nöll Claudia Möller Lars Konfektionierung von elektrischen Steuerleitungen Herstellung und Vertrieb von Lautsprechern Herstellung von Holz- und Kunststoffteilen Metzgerei Mechanische Fertigung Bäckereibetrieb Frisörbetrieb Rücken von Stamm- und Schichtholz für die Forstwirtschaft Kosmetische Maniküre Medizinische Fußpflege und Kosmetikprodukte Elektro-Handwerk und Radio und Fernsehen Mobile medizinische Fuß- und Handpflege Nagelstudio Forst Garten- und Baumpflege, Verkauf und Verleih von Kleingeräten, pädagogische Unterstützung, Betreuung und Training Handel und Vertrieb my-sauna GmbH Wolfgang Martin Angermüller Ahmed Shabbir Angela Duske Hartmann Marlene Döring Margret Franz Trenczek Baubedarf Bauelemente-Montage Inh.: Hartmut Kraft e. K. Galerie Hofmann + Kyrath GmbH Hans-Gert Roth Schaller Heidi Mohr Irma Messer Elvira Helga Gerstner Matthias Vertrieb von Wellness-Produkten Marketing und Vertrieb Organi für Handel + Industrie Import von Heimtextilien Handel Haustechnische Geräte und Ersatzteile, Kaufmännische Dienstleistungen Handel und Verkauf von Kamin- und Brennholz Handel mit Briefmarken, Keramikwaren, Spielwaren etc. Handel und Montage von Bauelementen, Baubedarf Handel Kunstgegenstände, Designermöbel, Wohnaccessoires und Softwareentwicklung Versand Hobby- und Freizeit-Artikel Handel Elektronische Bauelemente, Bauteile, etc. Brennholzverkauf Produktvertrieb An -und Verkauf von elektronischen Bauteilen 23

25 Henning Leonore Hamm Sabine Lauch Gerald KAPT-Consulting UG Kreutz Evelyn Zoder Andreas Jakob Kleinschmidt Roswitha Ruth Handel Haushaltsreinigungsmittel und Körperpflegeprodukten Vertriebsservice Technische Produkte und Textilien Directselling-Management einschl. Industriebedarf, Internetdienstleistungen, Webdesign, Werbung Handel Rohstoffe für Farbindustrie Vertrieb Medizinische Produkte, Ernährungsberatung Handel Haushaltsgeräte Ankauf-/Verkauf und Leasing von Maschinen Tourismus Moos Hilde Langenbächer Marianne Pöhlmann Marianne Chuc Grzegorz Chuc Justyna Rühl Hans-Joachim Casellini Sylvia Kandler Sabine Chuc Monika Da Cruz Figueiredo Carlos Gadzala Barbara Milewski Sebastian Schumann Stefan Gantenberg Birgit Schiffer Erik Pohl Michael, EAGLE Soundentertainment & Djing Vaupel Katharina Elisabeth Buhlmann Ingrid Scharer Margarete Schmitt Heidemarie Emmi Hoffmann Stephan Pension Haus am Wald" Private Vermietung von Fremdenzimmern versch. Dienstleistungen, Verwaltung etc. Party - Service Baudienstleistungen und Hausmeisterservice Haushaltshilfe Dienstleistungen, Hilfs- und Begleitservice, Personenbeförderung Büroservice, Erstellung von Patchworkarbeiten nach Auftrag Selbständige Handelsvertreterin im Nebenberuf, Büroservice, Kurierdienst Haushaltshilfe, einfache Gebäudereinigung Hausmeistertätigkeit und Gartenbau Haushaltshilfe Transportunternehmen, Dienstleistungen Haushalt und Büro Dienstleistungen Veranstaltungsbranche Hausverwaltung Bezirksschornsteinfegermeister Alleinunterhalter, mobiler Discjockey, DJ-Equipment Tanzlehrerin Veranstaltungen und Service, Wohnmobilstellplatzes und Zeltverleih Garten- und Hausservice Schreibbüro Güternah- und Fernverkehr Gastronomie / Dorfkneipe mit Raumangebot, Besonderheiten Merzhausen verfügt über keine Gaststätte. Lediglich die Bäckerei bietet ein kleines Café mit an. Im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes 2004 äußerten die Bürger schon den Wunsch nach einer Gaststätte im Ort, dies wurde in der Fragebogenaktion im Rahmen des DEK bestätigt (s.o., 90 Nennungen) Fragebogenauswertung: Der Wunsch nach einer Gaststätte, der schon in vorherigen Bereichen deutlich wurde wird von 78,2% bestätigt die diesen Wunsch als Gute Idee bezeichnen. Gut 21% sagen dazu dieser 24

26 Wunsch sei nicht wichtig. Eine Person lehnt die Einrichtung einer Gaststätte ab. Fünf Personen haben diese Frage nicht beantwortet ,2 Einstellung zu Gaststätte? Prozent 40 (%) , ,8 gute Idee ist mir nicht wichtig lehne ich ab Als Ort für die Gaststätte wird mit Abstand (37-mal) der alte Standort - das Haus am Wald vorgeschlagen Ort Gaststätte 30 Nennungen Haus am Wald Ortsmitte Altes Forsthaus Alte Schmiede Rauschpennhalle/Bürgerhaus Alte Schule (ehem. JUZ) Weilstraße Sportplatz Ortsrand Altes Rathaus/Gemeindehaus Einzelnennungen dazu: Pfarrhaus Feuerwehr-Stube als gelegentliche Gaststätte Nähe Sportplatz 25

27 Villa Anabin? Richtung Erdfunkstelle Nähe B275 mit Parkplatz Scheune bestehende Gebäude nutzen Investor suchen! Soziale Selbsthilfeeinrichtungen, Betreuungseinrichtungen, Seniorenwohnen Soziale Selbsthilfeeinrichtungen fehlen in Merzhausen, ebenso Betreuungseinrichtungen. In der Befragung wurde das Thema Seniorenwohnen angesprochen: Fragebogenauswertung: Bei der Frage, ob die Befragten Interesse an altersgerechtem bzw. betreutem Wohnen hätten, antworteten insgesamt fast 60% mit Ja. Ein akutes Interesse an diesem Thema haben jedoch nur 2,6%. (38,5 % haben Interesse, aber zeitlich nicht akut und etwa 19% haben ein allgemeines Interesse). Über 40% geben an, dieses Thema sei für sie nicht relevant. 70 Altersgerechtes/betreutes Wohnen? 60 59, Prozent (%) 30 40, Nein, ist für mich nicht relevant Ja, das interessiert mich Ärztliche Versorgung Vor Ort gibt es einen ansässigen Allgemeinmediziner (Hr. Dr. U. Wiedmann), wodurch die ärztliche Grundversorgung derzeit gesichert ist. Dies ist der Bevölkerung auch sehr wichtig. Allerdings wird 26

28 er seine Praxis im Alten Forsthaus in den nächsten 2 Jahren aufgeben und nach Usingen wechseln. Fachärzte und ein Krankenhaus sowie Apotheken sind in der Stadt Usingen zu finden. Vereinsräume Das Sportlerheim des TuS Merzhausen befindet sich am Sportplatz und ist in einem guten Zustand. Dies gilt ebenfalls für den Sportplatz. Das Sportlerheim besitzt Umkleiden und einen 200 qm großen Vereinsraum. Allerdings ist der Zugang nicht barrierefrei. Daten über die Auslastung des Gebäudes sind nicht vorhanden. Ebenso sind keine Daten über die Einnahmen vorliegend. Der Verlust beträgt jährlich 4.799,00 Euro. Ansprechpartner für das Sportlerheim ist vom TuS Merzhausen Herr Uwe Hartmann, wohnhaft im Backhausgässchen 7 (61250 Usingen). Das Backhaus im Backhausgäßchen 2 befindet sich auch in einem guten Zustand, jedoch sind keine Sanitärräume vorhanden und es gibt keine Barrierefreiheit. Die Nutzung des 15 qm großen Raumes erfolgt ausschließlich durch den Verein Dorfgemeinschaft. Der Verlust beläuft sich auf 268,00 Euro. Es werden regelmäßig Feste durchgeführt. Auch wird das Backhaus als Heimatmuseum genutzt. Herr Reinhold Schlicht, wohnhaft im Hinterweg 18a (61250 Usingen) dient als Ansprechpartner für das Backhaus. Die Rauschpennhalle (An der Sporthalle 11) wird als Vereinsraum von mehreren Vereinen genutzt. Die Rauschpennhalle umfasst eine 400 qm große Mehrzweckhalle sowie einen 180 qm großen Gruppenraum. Das Gebäude ist in einem sehr guten baulichen Zustand und barrierefrei zugänglich. Im Jahr 2010 wurde die Halle energetisch saniert. Die Einnahmen belaufen sich auf 850,00 Euro, die Ausgaben hingegen liegen deutlich höher. Es entsteht ein jährlicher Verlust von ,00 Euro. Ansprechpartnerin ist Frau Beate Höser, wohnhaft an der Sporthalle 8 (61250 Usingen). Kirchliche Räume In Merzhausen ist eine evangelische Kirche vorhanden, ebenso ein Friedhof. Ihr baulicher Zustand ist im Allgemeinen gut. Innen ist die Kirche renoviert, es ist jedoch ein Außenanstrich erforderlich. Die Barrierefreiheit ist gegeben. Die Kirche bietet Platz für 250 Personen. Die Gottesdienste finden im 14-tägigen Wechsel in Wilhelmsdorf (9.30 Uhr) und Merzhausen (10.30 Uhr) sowie in Niederlauken (9.30 Uhr) und Oberlauken (10.30 Uhr) statt. Pfarrer ist Thomas Hessel aus Usingen. Er dient auch als Ansprechpartner. Die Kirche bildet zusammen mit dem ehemaligen Alten Rathaus das Zentrum des alten Ortskernes. Das ehemalige Rathaus wird von der evangelischen Kirche als Gemeindehaus genutzt. 27

29 1.4 Städtebauliche Situation / städtebaulicher Zustand Auf der Basis der Antragsunterlagen sind Aussagen zu folgenden Punkten zu treffen: Leerstand, aufgeteilt nach Gebäudenutzung (aktuelle rund mittelfristig zu erwartender Leerstand) Altersstruktur der Gebäude (falls vorhanden) Gebäudezustand Baulücken Denkmalschutz Nutzungsstruktur (Gewerbe, Wohnen, etc.) Die wichtigsten Aspekte sind weiter zu vertiefen, mit den Daten der Bevölkerungsstruktur zusammenzuführen und in einen Gesamtkontext zu stellen. Städtebaulicher Handlungsbedarf ist vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung darzustellen. Geschichte und aktuelle Entwicklung In einem amtlichen Dokument vom 21. Februar 1293 wurde Merzhausen erstmalig erwähnt. Der Name Merzhausen ist abgeleitet von dem ursprünglichen Mertinshusen, wobei die ersten Silben auf den Heiligen Martin zurückgehen. Das damalige Merzhausen besaß eine wechselvolle Geschichte. Schon im frühen Mittelalter war Merzhausen mit dem Sitz des Niederstockheimer Gerichtes der Mittelpunkt im Hintertaunus. Im Alten Rathaus war der Sitz des Niederstockheimer Gerichtes. Die Einwohner Merzhausens lebten damals überwiegend von der Landwirtschaft, manche Handwerksbetriebe wurden als Nebenerwerb genutzt. Im 2. Weltkrieg war der Ort durch Bombenangriffe stärker als viele andere Taunusorte betroffen, insbesondere durch die Nähe zum Feldflugplatz (heute Erdfunkstelle). Nach dem Krieg begann v. a. durch den Hand- und Spanndienst der Wiederaufbau. Im Jahr 1972 verlor Merzhausen durch die Gebiets- und Verwaltungsreformen in Hessen seine Selbstständigkeit und wurde ein Stadtteil von Usingen. Seit dem Krieg konnte die Einwohnerzahl in Merzhausen insbesondere durch die Ausweisung und Erschließung von Baugebieten bis heute auf 825 Einwohner mit Erst- und Zweitwohnsitz ansteigen. Bis heute erkennt man in Merzhausen die landwirtschaftliche Vergangenheit. Fachwerkhöfe, Hofreiten, Wirtschaftsgebäude und Scheunen prägen das Bild im historischen Ortskern. Die Hofreiten gliedern sich in ein Wohngebäude, das vom Aufbau her dem Stall- und Wohnbereich der Einhäuser gleicht, und die Scheune auf. Die Scheunen bestehen ebenfalls aus einer Fachwerkkonstruktion mit Holzverschindelung. Für die Einhäuser und Hofreiten war eine Dachneigung von üblich. 28

30 Die Zahl der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe ist bis heute stark zurückgegangen, sodass Merzhausen aktuell in erster Linie Wohnort für Pendler in das Rhein-Main-Gebiet ist. Der geplante Neubau einer Ortsumfahrung am westlichen Ortsrand mit einer dadurch zu erwartenden Verkehrsberuhigung im Ortszentrum lässt neue Gestaltungsspielräume für eine Entwicklung Merzhausens entstehen. Leerstand, aufgeteilt nach Gebäudenutzung Laut der aktuellen Bestandsaufnahme sind so gut wie alle Wohngebäude genutzt, nur eines steht leer. Es fällt aber auf, dass sehr viele Neben- und Wirtschaftsgebäude ungenutzt sind. Hier sind zwischen 50 und 60 Leerstände verzeichnet. Die öffentlichen Gebäude werden derzeit alle genutzt und es ist hier kein Leerstand zu beklagen. Es wurde das durchschnittliche Bewohneralter pro Gebäude errechnet und in einem Plan dargestellt (siehe Anhang). Die folgende Grafik zeigt die Gebäudeanzahl unterteilt in Gruppen durchschnittlichen Bewohneralters. 29

31 Merzhausen Durchschnittliches Bewohneralter pro Gebäude 15% 27% unter % über 70 19% 19% Den größten Anteil übernimmt die Kategorie unter 40 Jahren, dieses durchschnittliche Bewohneralter trifft auf 72 Gebäude vor Ort zu. Die Anteile der Gruppen des durchschnittlichen Bewohneralters von 40 bis 70 Jahren sind überwiegend gleich verteilt. Die kleinste Gruppe bildet die Kategorie über 70-Jährigen. Diese Kategorie des durchschnittlichen Bewohneralters lässt sich für 40 Gebäude in Merzhausen feststellen. Im Zuge des demographischen Wandels droht mindestens 40 Gebäuden in den nächsten 10 bis 15 Jahren ein Bewohnerwechsel oder ggf. Leerstand. Dies betrifft insbesondere die Gebäude, deren Bewohner im Durchschnitt über 70 Jahre alt sind. Hier stellt sich die Frage, ob junge Familien mit Kindern die Nachfolger der Bewohner sind. Aktuell ist eine stagnierende Nachfrage von Gebäuden vorhanden, es wurden aber auch einige Gebäude schon an die Kinder- oder Enkelgeneration übergeben. Betrachtet man die Berechnung des Durchschnittsalters der Bewohner begrenzt für den Bereich des Fördergebiets, fällt hierbei auf, dass in diesem Gebiet ein etwas größerer Anteil an jüngeren Haushalten zu finden ist und dementsprechend etwas weniger Betagte und Hochbetagte: Altersstruktur der Gebäude Zum Alter der Gebäude können keine detaillierten Auskünfte gegeben werden. Gebäudezustand Im Ortszentrum von Merzhausen befinden sich einige erhaltenwerte Gebäude, welche bereits gesamt bzw. in Teilbereichen saniert sind. An einzelnen Scheunen und Wohnhäusern zeigen sich jedoch Schäden an der Bausubstanz oder sie sind teilweise oder gesamt mit untypischen Materialien verkleidet. Ehemalige Stallungen und Scheunen wurden bereits für die Wohnnutzung umgebaut, es ist jedoch noch ein erhebliches Potential für Ausbau-, Umnutzungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Ortskern vorhanden. 30

32 Der Bereich zwischen der Langgasse, der Weilstraße, der Muffgasse und der Rauschpennstraße gilt als baulicher stark beeinträchtigter Gebäudebereich. Im Bereich der Gemeinschaftseinrichtungen Rauschpennhalle, Kindergarten und Feuerwehr besteht Potential zur Umgestaltung öffentlichen Raumes und der sich anschließenden Freiflächen. Hier besteht auch die größte Einflussmöglichkeit der Stadt, da es große stadteigenen Flächen sind. Es ist wünschenswert, die oben erwähnten Gebäude im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms zu sanieren, da sie für das Ortsbild und die Identität des Ortes eine wichtige Rolle spielen. Zudem ist davon auszugehen, dass in fast allen älteren Gebäuden energetische Sanierungsmaßnahmen benötigt werden. Baulücken In den vergangenen Jahren wurden in Merzhausen zwei Bebauungspläne und zwei Abrundungssatzungen aufgestellt: Der Bebauungsplan Am Weiher aus dem Jahr 1983 sowie der Bebauungsplan Kleingartengebiet Im alten Garten, In den Ländern, Neuwiese und Pfarrwiese aus dem Jahr 1998 sowie zwei Abrundungssatzungen für das Flurstück 6 und 9 aus den Jahren 1998 und Merzhausen weist aktuell keinerlei Baulücken auf. Denkmalschutz In Merzhausen gibt es keine denkmalgeschützten Wohnhäuser. Lediglich das um 1530 erbaute Alte Rathaus, das heute als Gemeindehaus der evangelischen Kirche genutzt wird, ist als Kulturdenkmal ausgewiesen. Potential hat ein altes Anwesen im Ortskern mit alter Schmiede samt Umfeld, das derzeit zum Verkauf steht. Hier fanden bereits einige Gespräche vor Ort statt, unterstützt durch die städtebauliche Beraterin Frau Kirsch. Auch bei der Ortsbegehung wurde dort gleich aus dem historischen Nähkästchen erzählt es besteht eine hohe Identifikation der Bevölkerung mit der Schmiede. 31

33 Schmiede Nutzungsstruktur Merzhausen ist im Ortskern durch eine dörfliche Baustruktur mit zahlreichen Fachwerkhäuser sowie Hofreiten mit kleineren und größeren Wirtschaftsgebäuden gekennzeichnet. Die Kirche zusammen mit dem ehemaligen Alten Rathaus bildet den zentralen Kern des Ortes. Am nordöstlichen Rand befinden sich die meisten öffentlichen Einrichtungen wie das Dorfgemeinschaftshaus und Turnhalle (Rauschpennhalle), der Kindergarten, das Jugendzentrum, die Feuerwehr oder der Friedhof. Weithin sichtbares Wahrzeichen ist die evangelische Kirche. Am nord- und südöstlichen Ortsrand wurden in den 50er, 60er sowie 70er Jahren neue Baugebiete ausgewiesen. Die Mehrheit der Gebäude Merzhausens werden als Wohngebäude genutzt. Die meisten berufstätigen Einwohner pendeln mehrere Kilometer zu ihren Arbeitsstellen außerhalb Merzhausens. Nur wenige Gebäude des Ortes werden voll gewerblich genutzt. In Merzhausen gibt es knapp 100 Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe, beispielsweise Kfz-Werkstätten, ein Immobilienbüro und eine Bäckerei. Sie sind entweder im Ortskern oder am nördlichen Rand des Ortskernes angesiedelt. Zwei Ferienwohnungen sowie eine Pension (leider nur noch für Monteure und ohne Gastronomie) sind ebenfalls vor Ort. Darüber hinaus gibt es mehrere Nebenerwerbslandwirte und einen Aussiedlerhof am südlichen Ortsrand. 32

34 1.5 Wirtschaftliche Situation Übersicht aller wirtschaftlichen Angebote Ortsbranchenregister (produzierendes Handwerk, landwirtschaftliche Direktvermarkter, Einzelhandelsgeschäfte, Dienstleistungen aller Art) Anzahl der Arbeitsplätze im Ort Betriebsnachfolge Existenzgründer Aussagen zu Gewerbeflächen Aussagen zu Arbeitslosigkeit Bezug zu regionalen Arbeitgebern Der überwiegende Teil der Merzhausener Bevölkerung pendelt zum Arbeiten in die angrenzenden Städte und vor allem in das Rhein-Main-Gebiet mit Frankfurt am Main. In der Gesamtstadt Usingen ergab sich im Jahr 2009 eine Anzahl von 1869 Einpendlern und fast doppelt so vielen (3624) Auspendlern. Es ergab sich ein Saldo von minus 1755 Personen. Mitte 2008 gab es in der Stadt Usingen 2712 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte (nach Arbeitsort). Von diesen arbeiteten 22 Personen in der Land- und Forstwirtschaft, 812 Personen im produzierenden Sektor und 747 im Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr. Der Bereich der privaten und öffentlichen Dienstleistungen war mit 1131 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der größte Sektor. In Hessen hatte der landwirtschaftliche Sektor einen Anteil von 0,4% an den sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmern Mitte des Jahres In der Usingen waren es 0,8%. Auch im sekundären Sektor (produzierendes Gewerbe) ist der Anteil der Arbeitnehmer in Usingen mit 30,0% größer als in Hessen (26,2%). Im Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr liegt Usingen mit 27,5% knapp über dem in Hessen errechten Anteil von 24,4%. In Hessen waren im tertiären Sektor (öffentliche und private Dienstleistungen) Mitte des Jahres 2008 fast 50% (48,9%) aller sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmer tätig, in Usingen waren es immerhin 41,7%. Ein sogenanntes Tertiärisierungsdefizit, das im ländlichen Raum nicht unüblich ist, tritt hier dementsprechend nicht auf. Die Arbeitslosenquote lag im Jahr 2010 im Hochtaunuskreis bei 4,3%. In Hessen waren es 6,1%. Betriebsnachfolge Informationen zur Nachfolgesituation der einzelnen Betriebe liegen nicht vor. Existenzgründer Es gibt keine Informationen über geplante Existenzgründungen. Aussagen zu Gewerbeflächen Gewerbeflächen werden in der Stadt Usingen selbst, nicht in den Ortsteilen vorgehalten. 33

35 Bezug zu regionalen Arbeitgebern Im Hochtaunuskreis sind große Arbeitgeber wie z.b. die Firma Fresenius ansässig, aber auch viele mittelständische Unternehmen. Insgesamt ist das Arbeitsplatzangebot in der Region bis ins Rhein- Main-Gebiet sehr gut, Pendelentfernungen müssen aber in Kauf genommen werden. 1.6 Landwirtschaft Betriebs- und Flächenstruktur Haupterwerb / Nebenerwerb, Betriebsnachfolge Kooperationen und Betriebsgemeinschaften (Absatz und Vermarktung) Lage der Betriebe (Ortskern), Erweiterungsmöglichkeiten Freizeit- bzw. Hobby-Landwirtschaft (Pferdehaltung etc.) Laufende u. geplante Flurneuordnungsverfahren Betriebs- und Flächenstruktur Für die Stadt Usingen werden insgesamt 50 landwirtschaftliche Betriebe in der Hessischen Gemeindestatistik genannt, welche zusammen in etwa 1500 ha Land wirtschaftlich nutzen. Darunter fallen 18 Betriebe, die eine landwirtschaftlich genutzte Fläche von unter 10 ha aber mindestens 2 ha bewirtschaften. 19 Betriebe bewirtschaften eine Fläche zwischen 10 und 50 Hektar. Auf einer Fläche über 50 ha und 100 ha sind 8 Betriebe tätig. Im Mai 2007 gab es insgesamt in der Stadt Usingen 16 Betriebe mit Rindvieh, darunter befinden sich 5 Betriebe mit Milchkühen. Insgesamt hielten die Betriebe 452 Rinder, davon 139 Milchkühe. Betriebe mit Schweinen waren in Usingen 11 Stück mit insgesamt 171 Tieren vorhanden. Die Stadt Usingen liegt nach dem Hessischen Landesentwicklungsplan im Gebiet des sogenannten Ordnungsraums, diese Gebiete zeichnen sich durch die Prägung mit dem ländlichen Raum vergleichbaren ländlichen Siedlungsstrukturen und wirtschaftlichen, naturräumlichen und kulturhistorischen Gegebenheiten aus. Haupterwerb / Nebenerwerb, Betriebsnachfolge In Merzhausen selbst findet man noch 4 Nebenerwerbslandwirte incl. eines Aussiedlerhofs am südlichen Ortsrand. Die Betriebe liegen an der Weilstraße (Nummer 14), Am Hirschberg (Nummer 1), in der Schmittener Straße (Nummer 14) und in der Langgasse (Nummer1). Bis auf den Betrieb Am Hirschberg liegen alle Nebenerwerbs-Landwirte mehr oder weniger im Ortskern und haben daher wohl keine Erweiterungsmöglichkeiten. 34

36 Kooperationen und Betriebsgemeinschaften gibt es nicht. Über Freizeit- und Hobbylandwirtschaft ist nichts bekannt. Es gibt einen Pensionspferdebetrieb (11 Pferde) in der Schmittener Straße (Nummer 14) und ein Landwirt Am Hirschberg 1 hat privat zwei Pferde. Beide Betriebe sind unter Punkt 1 mitgezählt. 1.7 Tourismus Angaben zur touristischen Infrastruktur und touristischen Standortfaktoren, wie z. B. Fahrrad-, Boots- und Wanderwege, Übernachtungsangebote etc. sowie Aussagen zur Einbindung in die Region / Destination Einige lokale Sehenswürdigkeiten finden sich in der Umgebung des Ortes. Auf der Gemarkung von Merzhausen selbst, findet man den sog. Meerpfuhl. Der Meerpfuhl ist ein künstlich angelegter Weiher, der früher der Wasserversorgung der Landsteiner Mühle im Weiltal diente und heute als Angel- und Schlittschuhrevier genutzt wird. Er ist 1,6 ha groß und wurde erstmals 1579 urkundlich als Eger Pfuhl erwähnt. Der Stadtteil Eschbach, nicht weit von Merzhausen, besitzt einen besonderen touristischen Anziehungspunkt: die Eschbacher Klippen. Dies ist eine Felswand, welche den sichtbaren Teil des rund 6 km langen Quarzganges zeigt. Insbesondere für Kletterer ist dies ein Anziehungspunkt durch die verschiedenen möglichen Kletterroten. Aber auch Wanderer finden hier einen geeigneten und schönen Startpunkt für Wanderungen. Der Hattsteinweiher am Stadtrand Usingens ist der einzige Badesee in der Nähe und mit 1,6 ha der größte Weiher in der Region. Im Sommer zum Baden geeignet, bietet er im Winter auch eine Schlittschuhlaufbahn an. Viele weitere Ziele sind in der Region vorhanden. Zu nennen sind hier nur das Römer-Kastell Saalburg, der Freizeitpark Lochmühle in Wehrheim, der Vogelpark Taunus in Weilrod oder auch der Feldberg. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in Merzhausen durch 2 Ferienwohnungen (Gartenstraße und Eichkopfweg) und die bereits erwähnte Pension. Weitere Möglichkeiten sind insbesondere in der Stadt Usingen vorhanden. Usingen liegt mitten im Gebiet der Urlaubsregion Hochtaunus. Die Stadt ist eine ehemalige Residenz- und Kreisstadt, sodass insbesondere alte Fachwerkhäuser und historische Gebäude bei Stadtrundgängen für Touristen sehenswert sind. Die Wanderer und Radfahrer kommen dabei nicht zu kurz: gut angelegte Rad- und Wanderwege führen durch die Höhen des Taunus. Durch den Ort führen Hauptstrecken des lokalen Radnetzes, die den Anschluss zu überregionalen Routen bieten, wie zu dem Hessischen Radfernweg R6. Die hessische Nord-Süd-Route verlüft durch die Kernstadt Usingen. Im Weiltal unweit von Merzhausen 35

37 verläuft außerdem der 50km lange Weiltalweg als Rad- und Wanderweg. Ein besonderer Service ist im Sommerhalbjahr der eigens eingerichtete Weiltal-Bus (Linie 545) mit Fahrradanhänger. Die Hochtaunusstraße von Bad Homburg nach Bad Camberg bringt weitere Touristen in die Region. Sie wurde 1970 eingerichtet und sollte Touristen mit PKW zu Ausflugszielen im Hochtaunus führen. Eine Nebenstrecke dieser Straße führt als sogenannte östliche Touristikroute auch über Merzhausen. Die Region des Hochtaunus wird von dem Taunus Touristik Service e.v. in Prospekten und durch ein Internetportal beworben. Usingen und somit Merzhausen liegen inmitten des Naturpark Hochtaunus dem zweitgrößten Naturpark Hessens. Der Naturpark Hochtaunus ist durch seine hügelige bis gebirgsartige Struktur aus Schieferstein, bewaldete Hügel und Streuobstwiesen geprägt. Obwohl auch der Hochtaunus eine Kulturlandschaft, also vom Menschen geprägte Landschaft darstellt, bietet sich die Naherholung in den naturnahen Räumen an. Das jahrhunderte lange Wechselspiel von Natur und Kultur, das die Erscheinung des Hochtaunus prägt, soll in einem Kunstkonzept aufgegriffen werden. Es werden sich 10 bis 15 Künstler mit diesem Zusammenhang auseinandersetzen. Besucher können die Ergebnisse im Sommer 2011 in der Ausstellung kunst + landschaft weiltal 2011 entlang des oberen Weiltals erleben. Durch die Lage im Naturpark Hochtaunus und vor allem durch die Nähe zum Agglomerationsgebiet Frankfurt/Rhein/Main hat Merzhausen einige touristische Entwicklungschancen unter anderem auch im Tagestourismus. Wanderwege, Nordic Walking Routen und ein Naturlehrpfad bieten ebenso wie der Meerpfuhl mit Naturpark-Parkplatz Anlaufpunkte für Tagesgäste. Eine weitere Besonderheit in Merzhausen ist die Erdfunkstelle Usingen, die auch touristisch nutzbar wäre. 36

38 37

39 1.8 Energie Nutzung erneuerbarer Energien, z. B. Solaranlagen, Biogas- und Holzhackschnitzelheizung, etc. Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden. Derzeit ist die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes, die die Ausweisung von Windenergiestandorten regelt, in der Genehmigungsphase. Alle bisher dargestellten Windenergiestandorte wurden aus dem Regionalen Flächennutzungsplan herausgenommen. Innerhalb der Gemarkung Merzhausen liegt die Erdfunkstelle Usingen. Auf deren Gelände planen die Städte Usingen und Neu-Anspach gemeinsam die Errichtung einer Freiflächen-Solaranlage. 1.9 Ökologie / Naturschutz Brach- und Freiflächen im Ort Ortsrandbegrünung, Gewässer Ortsbildprägende / großkronige Bäume Ortsbild / landschaftsprägende Elemente Natursteinmauern, Streuobstanlagen Beteiligung an ökologischen Projekten Natur- und Landschaftsschutzgebiete, Biotope Der Meerpfuhl in der Merzhausener Gemarkung ist im Regionalplan Südhessen als Bereich für Schutz und Entwicklung von Natur und Landschaft vermerkt und galt als ökologisch außerordentlich bedeutsames Gewässer mit einer Vielzahl von seltenen Pflanzen und Tieren. Insbesondere galt er als einziger hessischer Standort des Schwimmenden Froschkrautes (Luronium natans). Im Jahr 1977 wurde jedoch das Ökosystem durch den Versuch des Fischereivereins, die Verkrautung des Weihers zu reduzieren, zerstört. Verwendet wurde das (heute verbotene) Herbizid Gramoxone. Die Wirkung dieses Pflanzengiftes ging über das Erwünschte weit hinaus und schädigte die gesamte Pflanzenwelt des Weihers nachhaltig. Auch wenn im Laufe der Jahre umfangreiche Schutzmaßnahmen vorgenommen wurden, ist die alte Vielfalt nicht wieder erreicht. 38

40 Nord- und südwestlich des Ortes liegen die landwirtschaftlich genutzten Flächen, die restliche Gemarkung ist überwiegend durch Wald geprägt. Brach- und Freiflächen im Ort Brachflächen im Ort gibt es kaum, der Ortskern ist dicht bebaut, mit Ausnahme einiger Gartenbereiche. Zum Ortsrand hin sind einige Bauern- und Kleingärten vorhanden, der Übergang in die 39

41 Landschaft ist stellenweise durch Obstwiesen positiv gestaltet. Die Gärten in den Neubaugebieten sind meist als Ziergärten ohne höheren ökologischen Wert angelegt. Eine größere Freifläche befindet sich im Bereich um die Rauschpennhalle; hier sind der Bolzplatz und der Spielplatz zu finden, direkt an den Wald angrenzend. Rauschpennhalle Ortskern Weiher Ortsrandbegrünung, Gewässer Die Ortsrandbegrünung ist im Nordosten und Osten durch den Wald gegeben, die übrigen Bereiche sind mehr oder weniger deutlich mit Obstbäumen und Wiesen umgeben, teilweise sind hier auch Kleingärten angelegt worden. Im Westen schließt sich Ackerland an den durch Scheunen und Landwirtschaft geprägten Ortsrand an. Südlich des Ortskernes befindet sich ein Weiher, der mit seinem Umfeld ein Ziel für Spaziergänger ist. Eine Pflege sowohl des Gewässers (tw. Sauerstoffmangel) als auch des Umfeldes ist wichtig 40

42 und wird auch seitens der Bevölkerung gewünscht. Eine stärkere Nutzung z.b. als Picknick- oder Grillplatz lehnen viele Anwohner aber ab. Weiher 41

43 Ortsbildprägende / großkronige Bäume Großkronige Bäume sind in einigen Gärten vorhanden, außerdem an der Kirche und im Umfeld des Weihers. In den eng bebauten Bereichen vor allem an den Durchgangsstraßen fehlen sie weitgehend. Ortsbild- / landschaftsprägende Elemente Sind innerhalb der Freiflächen mit Ausnahme des Meerpfuhls nicht in erwähnenswertem Umfang vorhanden. Natursteinmauern, Streuobstanlagen Natursteinmauern spielen eine untergeordnete Rolle, wobei sie dennoch typisch für eine dorftypische Gestaltung sind. Streuobstanlagen sind nur als einzelne Obstwiesen am nördlichen und südlichen Ortsrand vorhanden. Beteiligung an ökologischen Projekten Die Pflege des Weihers wird durch Ortsansässige in Eigenleistung übernommen, die Vogelschutzgruppe ist sehr aktiv. Natur- und Landschaftsschutzgebiete, Biotope Die Vogelschutzgruppe Merzhausen ist ein gemeinnütziger Verein und dem NABU (Naturschutzbund Deutschland e.v.) angeschlossen. Seine Aufgaben sieht er im Tier-, Natur- und Umweltschutz - insbesondere im umfassenden Schutz freilebender Vögel, Schaffung und Pflege artge- 42

44 rechter Lebensräume für Vögel, Amphibien und Reptilien in der Gemarkung Merzhausen und Verbreitung des Naturschutzgedankens in der Öffentlichkeit. Durch die Zusammenarbeit mit hessischen Landesämtern, dem Umweltamt der Stadt Usingen, dem Naturpark Hochtaunus und nicht zuletzt mit ortsansässigen Handwerkern und Landwirten und dem unermüdlichen Einsatz aktiver Vereinsmitglieder konnten viele Projekte verwirklicht werden, auch unterstützt durch großzügige Sponsoren: Amphibien-Anlage Meerpfuhl an der B 275, Kauf von landwirtschaftlichen Flächen und Renaturierung derselben zu Feuchtbiotopen, Anlage von Feldgehölzen, Streuobstwiesen und Trockenmauern, Errichtung von großen Anschauungstafeln über die heimische Vogelwelt an Wanderwegen. Umweltpreise erhielt die Vogelschutzgruppe 1984 und 1985 durch die Stadt Usingen, 1987, 1995, 2003, 2007 und 2009 durch den Hochtaunuskreis und 1987 den Europäischer Umweltpreis. Bei der Verleihung des Naturschutzpreis des Hochtaunuskreises 2009 Am 12. Dez konnte nach langer Planung der Naturlehrpfad Merzhausen eingeweiht werden. Er beginnt am Parkplatz vor dem Bürgerhaus Rauschpennhalle (dort hängt ein Plan; das Wegezeichen ist die Eule). 34 Info-Schilder machen auf Vögel, Büsche, Bäume und Lebensgemeinschaften aufmerksam. Ein Info-Faltblatt kann man bei der 1. Vorsitzenden erhalten. Am 6. Juli 2007 wurde der Fledermausstollen am Pfingstborn offiziell eingeweiht. Er liegt am Wanderweg zwischen Merzhausen und Hausen. Im Zuge der arbeitsreichen Neugestaltung des historischen Festplatzes durch die Dorfgemeinschaft wurde auch ein alter Wasserstollen freigelegt und dient jetzt dem Fledermausschutz. 43

45 Alle Schutzeinrichtungen werden regelmäßig gewartet. Daneben sind jährlich umfangreiche Pflegemaßnahmen notwendig, wie z.b. Freischneiden alter Wacholderbestände, Obstbaumschnitt, Kontrolle und Säubern der 200 Nistkästen, Mähen der Feuchtgebiete, Ausbesserung der Amphibienanlage, Kontrolle des Naturlehrpfades und vieles mehr was durch den Verein geleistet wird. Fragebogenauswertung: Beim Thema Ortsbild und Grün im Dorf wurden folgende Vorschläge gemacht: 40 Ortsbild und Grün im Dorf Teil Nennungen Am Weiher/säubern Grüngestaltung öffentlich/privat Am Pfarrbrunnen Ortseinfahrten Umgebung Rauschpennhalle gestalten erst Umgehungsstraße dann Begrünung guter Weg Rauschpennhalle - Tripp Vorhandene Flächen pflegen Verkehrsinseln neu gestalten Bolzplatz Spielplatz mehr Grün 6 Ortsbild und Grün im Dorf Teil Nennungen Alte Schule Kirchplatz neue/mehr Ruhebänke um/in Ort Weg am/zum Friedhof verbessern Vorhandenen Blumenkübel pflegen Zaun/Tor des Friedhofs verbessern Spielplatz-Zaun erneuern ehem. Telefonzelle Platz am Dorfbrunnen Streuobstwiesen Rauschpenn/Wald Waschbrunnen 44

46 Am häufigsten (32-mal) wurde angesprochen, dass der Weiher und seine Umgebung eine Säuberung und Neugestaltung bräuchten. Die Gestaltung des Vorplatzes und der Umgebung der Rauschpennhalle steht mit 24-Nennungen an zweiter Stelle. Es folgen die Anregung, dass zunächst einmal schon vorhandene Flächen gepflegt werden sollten und der Wunsch nach einer Gestaltung des Bolzplatzes. Einzelnennungen zu Gestaltungsvorschlägen, Verbesserungen und verbesserungswürdigen Orten sind: Sportplatz Schießhütte Am Tripp Grünfläche unterhalb Haus von E. Böppler Rasenfläche vor Axels Autohaus Begrünung Langgasse Friedhof Pflegemaßnahmen Weilstraße Alter Dorfkern Freigelände an Backhaus Grillhütte Hundekot auf Wegen (Halter zur Verantwortung ziehen) Kreisel an Ortseinfahrten (B275) keine Kosten verursachen private Grüngestaltung durch Ideenwettbewerb verbessern nur private Grüngestaltung Dorf sauberer (Straßenreinigung, Bürgersteige, Einfahrten) Gartenstraße einseitig in Ordnung private Bepflanzung ist Privatsache Manche Häuser streichen Schmittkaustraße eingegangene Straßenbäume ersetzen Privatgärten an Durchfahrten verschönern (Ziergärten) Fassadenbegrünung Straßenbäume an Schmittenerstr./Jahnstr. Schandflecke in der Landschaft beseitigen kleiner Park Springbrunnen im Weiher für Sauerstoffzufuhr Fläche/Parkbereich Schmittkautstr. pflegen Gebrauchswasserleitung von Pfingstborn für den Ort Keine neuen Grünflächen Straßen verbessern Brunnen müssen auch nutzbar sein Glascontainer stören sehr (Einwurfzeiten!) 45

47 1.10 Bürgerschaftliches Engagement und überörtliche Zusammenarbeit Vereine und deren Zusammenarbeit, Spektrum der Vereinsaktivitäten, Vitalität der Vereine Angebote außerhalb der Vereine / bürgerschaftliche Projekte (z.b. Initiativen Jung Alt, Bürgernetzwerke, Nachbarschaftshilfe, soziale Bedürfnisse für Familien) Teilnahme am Wettbewerb Unser Dorf und sonstigen Wettbewerben und Initiativen In Merzhausen ansässige Vereine sind: Dorfgemeinschaft Merzhausen Backengruppe Laienspielgruppe Spinnstubbfrauen Ev. Posaunenchor Merzhausen Rauschpennsänger Freiwillige Feuerwehr NABU - Naturschutzbund Deutschland / Vogelschutzgruppe Merzhausen TuS Merzhausen 1896 e.v. Vogelschutzgruppe Merzhausen Weiltal-Automobilclub Merzhausen e.v. Tanzbären Merzhäuser Huppdolle Aufgrund der vielen unterschiedlichen Vereine bestehen keine Zweifel an einem guten bürgerschaftlichen Engagement. Mit Hilfe der Vereine werden jährlich viele verschiedene Aktivitäten angeboten, welche von Seniorennachmittagen über Kinder- und Jugendbetreuung bis hin zu alljährlichen Festen (wie Brotbacken, Wandertage, etc.) führen. Auch das soziale Gefüge ist in Merzhausen gut ausgebildet. Dass ein hohes bürgerschaftliches Engagement besteht, wird durch eine gemeinsame Kooperation deutlich. Die Erhaltung des Dorfbildes ist nur dadurch gegeben, dass engagierte Bürger es ehrenamtlich pflegen. Die größeren Veranstaltungen (z. B. Backhausfest) des Ortes werden überwiegend in Zusammenarbeit der Vereine organisiert und durchgeführt. Fragebogenauswertung: Etwas über die Hälfte der Befragten beantwortet die Frage danach, ob sie selber bei etwas mitmachen würden oder ihr Wissen beisteuern würden, positiv. Welche Projekte hierbei im konkreten genannt werden zeigt folgende Grafik: 46

48 Hilfe bei... Nennungen Kulturangebote Grünanlagen- pflege Hilfe bei Festen Hausaufgabenhilfe Kochkurse Kinder und Jugendarbeit/ Betreuung Dorf- und Umgebungsreinigung Einzelnennungen hierbei: Vorlesen für Kinder Lesekreis (nicht von Kirche -weltlicher) Besuch von älteren Menschen Seniorennachmittag Musikgruppen Natur-/Wanderverein Theater und Mundart-Heimatverein Wanderungen organisieren Das Dorf für Gehbehinderte besser/sicherer machen Naturschutz Tanzgruppe (Kinder/Jugendliche) Einkaufshilfe für Senioren Seniorentreff Freibad bin flexibel und interessiert wo Hilfe gebraucht wird Auf die Frage, welche Unterstützung oder Nachbarschaftshilfe gewünscht wird ergibt sich folgendes Bild: 47

49 Wünsche nach Hilfe Nennungen Tierbetreuung Hausbetreuung Grabpflege im Urlaub Altenbetreuung Einkaufshilfe Dienstleistungstauschbörse Vier Personen geben an, es gebe eine funktionierende Nachbarschaftshilfe. Weitere Einzelnennungen waren außerdem: Mehr Infos über bestehende Angebote Nachbarschaftshilfe ist zu begrüßen Wer anderen hilft bekommt auch Hilfe - wünschen ist gut, tun besser Wachschutz wegen Einbruchsgefahr (besonders im Urlaub) Fahrgemeinschaften Reinigungs- und Haushaltsservice - zentrale Vermittlungsstelle 1.11 Überörtliche kommunale Zusammenarbeit Interkommunale Zusammenarbeit, z. B. mit interkommunalen Dienstleistungsangeboten (Regionale Entwicklungskonzepte, Stadtumbau) Internationale Partnerschaften Da es sich bei Merzhausen um einen Stadtteil Usingens handelt, werden überwiegend Partnerschaften zwischen Usingen und anderen Städten betrieben. Seit 1975 gibt es eine Städtepartnerschaft mit der niederländischen Stadt Overbetuwe (Valburg) und seit 1990 mit der französischen Stadt Chassieu. Zwischen den Städten wird sowohl auf privater, auf sportliche als auch auf kultureller Ebene eine enge Freundschaft gepflegt. Die Partnerstädte sind häufig zu Gast in Usingen und bei vielen Festen der Stadt aktiv beteiligt. Im Bereich Tourismus besteht eine Kooperation mit den anderen Taunuskommunen innerhalb des Taunus-Tourismus-Service (TTS). 48

50 1.12 Weitere Themenfelder Öffentlichkeitsarbeit und Informationsmöglichkeiten: Dorfzeitung, Aushänge, Bürgerversammlungen, Regionale Presse, Dorfmarketing, Internetpräsenz Integration Merzhausen hat eine moderne Internetpräsenz, auf der umfassende Informationen über den Ort, die Vereine, die touristischen Angebote und die Veranstaltungen zu finden sind: Die regionalen Tageszeitungen berichten regelmäßig auch über die Aktivitäten der Vereine und die Dorferneuerung und ihre Themen. 49

51 Zusammenfassung der Bestandsaufnahme: Demographie: Infrastruktur: 830 Einwohner innerhalb der Stadt Usingen hat Merzhausen den höchsten Anteil an über 65-jährigen und den zweitniedrigsten Anteil an Kindern und Jugendlichen die Bevölkerung im Ortskernbereich (=Fördergebiet) ist jünger als im übrigen Bereich: 44,8 zu 47,3 Jahre. Verkehrsanbindung über B275 (Hochtaunusstrasse), ÖPNV schwach / AST vorhanden; DSL weitgehend gut Arzt, Kindergarten, Bäckerei mit Café und Metzgerei vor Ort, viele Gewerbetreibende keine Gaststätte Rauschpennhalle für Sport und als Dorfgemeinschaftshaus Spiel- und Bolzplatz, Trimm-Dich-Pfad, Nordic Walking Strecke Städtebauliche Situation: nur 1 leerstehendes Wohnhaus, untergenutzte bis leerstehende Nebengebäude ca. 40 Anwesen werden in den nächsten Jahren aus Altersgründen den Eigentümer wechseln im Ortskern besteht höherer Sanierungsbedarf Wirtschaft / Landwirtschaft: Tourismus: kein Tertiärisierungsdefizit in der Region viele Selbständige niedrige Arbeitslosenzahl, hohes Arbeitsplatzangebot im Rhein-Main-Gebiet 4 landwirtschaftliche Nebenerwerbsbetriebe, davon 1 Aussiedler, die übrigen im / am Ortskern Naturpark Hochtaunus, Meerpfuhl, Umgebung; Kooperation innerhalb TTS 2 Ferienwohnungen, eine Pension garni Nähe zum Weiltal-Rad- und Wanderweg Freiflächen, Ökologie: Lage am Wald, Weiher im Ort, Gärten am Ortsrand Ortskern eng bebaut aktive Vogelschutzgruppe 50

52 2. SWOT-Analyse Die SWOT Analyse ist Grundlage des Leitbildes / Entwicklungsstrategien und der daraus abzuleitenden Handlungsfelder Stärken Schwächen Chancen Risiken nur 1 leerstehendes Wohnhaus Kindergarten mit Nachmittagsbetreuung Altersverteilung im Ortskern jünger als außerhalb leicht rückläufige Einwohnerzahl zunehmender Altersdurchschnitt, im regionalen Vergleich aber noch positiv über 40 leerstehende ehemalige Wirtschaftsgebäude Demographie, städtebauliche Entwicklung, Familienfreundlichkeit Wegweiser Kommune: Usingen ist ein suburbaner Wohnort, allerdings mit rückläufiger Wachstumserwartung Sanierung im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms Bauberatung und Förderung im Ortskernbereich möglich Hochtaunuskreis hat sehr hohe Zukunftschancen lt. Zukunftsatlas der PROGNOS AG (Rang 24 von 412) überdurchschnittlich im Bereich Vereinbarkeit von Familie und Beruf lt. Familienatlas 2007 Freizeitangebote für Kinder im Familienatlas 2007 als überdurchschnittlich beurteilt demographische Entwicklung im Kreis ist lt. PROGNOS AG nur Rang 309 von 412 Usingen profitiert im Gegensatz zu Nachbargemeinden kaum von Zuwanderungen Bevölkerungsrückgang um bis zu 5% wird bis 2030 erwartet negative Auswirkungen optisch sanierungsbedürftiger Gebäude auf Nachbaranwesen (broken-windows- Theorie) unterdurchschnittliche Beurteilung von Wohnsituation und Wohnumfeld im Kreis (v.a. wegen der hohen Immobilienpreise) im Familienatlas 2007 Funktionsverluste in Usingen 51

53 Öffentliche Gebäude für div. Aktivitäten gute Infrastrukturausstattung (Bäcker, Metzger, Arzt, Handwerker) Anbindung B275 fehlender zentraler Treffpunkt / Dorfplatz Belastung durch B275 und K740 Infrastruktur, Wirtschaft Liegt in einer Arbeitsmarktregion mit besten Bedingungen (Karriereatlas 2008) Überdurchschnittliche Kaufkraft in Stadt und Region, hohe Kaufkraftbindung in Usingen Arbeitsplatzrückgang in der Gesamtkommune seit 1995 Aktive Dorfgemeinschaft, reges Vereinsleben bürgerschaftliches Engagement, Kultur, Soziales keine Gaststätte Durch die drohende Überalterung der Vereinsmitglieder wird der Fortbestand der Vereine und Aktivitäten gefährdet Nordic-Walking- Park Naturlehrpfad Aktive Vogelschutzgruppe Brandweiher Meerpfuhl Bürger erkennen Tourismuspotentiale (noch) nicht keine Gastronomie, wenig Übernachtungsmöglichkeiten Regionale Tourismus- Aktivitäten: Usingen und Weiltalpark Tourismus Natur und Umwelt großes Angebot sowohl im Taunus als auch in anderen Mittelgebirgsregionen Konkurrenz Lage (Taunus, Weiltal) Erdfunkstelle 52

54 3. Leitbild / Entwicklungsstrategie Entwicklungsstrategie: Angebote für alle Generationen schaffen, erhalten und weiterentwickeln, seitens der Vereine, der Stadt, der Kirche Entwicklungsstrategie: Leitbild Merzhausen: Optimierung der öff. nutzbaren Räume für aktuelle und zukünftige Nutzungen ständige Anpassung und Aktualisierung der Aktivitäten an die Nachfrage und den Bedarf der Bevölkerung Attraktivität für Familien weiter steigern, mittelfristig Angebote für Ältere schaffen Ortskern weiterhin für Zuziehende attraktiv halten, hohe Wohnqualität auch im Ortskern Attraktivität und Bekanntheit des Ortes für Gäste und Einheimische verbessern Dauerhafte Sicherung der sozialen und kulturellen Angebote vor Ort Umfassendes Versorgungsangebot für alle Altersgruppen, abgestimmt auf die zunehmende Alterung Entwicklungsstrategie: Innenentwicklungskonzept mit dem Ziel, öffentliche Maßnahmen zu konkretisieren sowie Umnutzungs- und Sanierungsmöglichkeiten aufzuzeigen und die Vermarktung freiwerdender Anwesen zu erleichtern (über die Bauberatung hinaus) Wohnumfeldverbesserung (Freiflächengestaltung, Begrünung) Tourismusentwicklung Entwicklungsstrategie: Durch Umgehungsstrasse Verkehrsbelastung in der Schmittener Strasse und Langgasse vermindern, stattdessen dörfliche Gestaltung mit Verweilmöglichkeiten Schaffung von Treffpunkten im Ort mittelfristige Schaffung von (zeitlich begrenzten) Dienstleistungsangeboten / medizinischen Angeboten / sozialen Leistungen vor Ort nach dem Vorbild der Mehrgenerationenhäuser

55 4. Handlungsfelder Auf der Grundlage der SWOT-Analyse und unter Einbeziehung des Leitbildes / der Entwicklungsstrategie sind alle für den Ort relevanten Handlungsfelder aufzuzeigen. Die benannten Handlungsfelder sind in Bezug auf Ziele, Strategien und erwarteter Wirkungen zu beschreiben. Handlungsfeld Demographie und Familienfreundlichkeit Stärken Kindergarten mit Nachmittagsbetreuung Altersverteilung im Ortskern jünger als außerhalb Schwächen zunehmender Altersdurchschnitt, im regionalen Vergleich aber noch positiv Strategien Ziele Erwartete Wirkungen Angebote für alle Generationen schaffen, erhalten und weiterentwickeln, seitens der Vereine, der Stadt, der Kirche Attraktivität für Familien weiter steigern, mittelfristig Angebote für Ältere schaffen Stabile Bevölkerungsentwicklung, Ort für alle Altersgruppen attraktiv, Nachfrage nach Immobilien (incl. Umnutzung von ehemaligen Wirtschaftsgebäuden Handlungsfeld städtebauliche Entwicklung Stärken nur 1 leerstehendes Wohnhaus Schwächen Sanierungsbedarf über 40 leerstehende ehemalige Wirtschaftsgebäude Strategien Innenentwicklungskonzept mit dem Ziel, Umnutzungs- und Sanierungsmöglichkeiten aufzuzeigen und die Vermarktung freiwerdender Anwesen zu erleichtern (über die Bauberatung hinaus) Wohnumfeldverbesserung (Freiflächengestaltung, Begrünung) Ziele Erwartete Wirkungen Ortskern weiterhin für Zuziehende attraktiv halten Übernahme und Sanierung freiwerdender Anwesen, Sanierung ortsbildprägender Gebäude, Umnutzung von Wirtschaftsgebäuden 54

56 Handlungsfeld bürgerschaftliches Engagement, Kultur und Soziales Stärken Aktive Dorfgemeinschaft, reges Vereinsleben Schwächen keine Gaststätte Strategien Optimierung der öff. nutzbaren Räume für aktuelle und zukünftige Nutzungen Ziele ständige Anpassung und Aktualisierung der Aktivitäten an die Nachfrage und den Bedarf der Bevölkerung Dauerhafte Sicherung der sozialen und kulturellen Angebote vor Ort Erwartete Wirkungen Sicherung der Dorfgemeinschaft und des positiven Zusammenlebens auch im demographischen Wandel Handlungsfeld Infrastruktur, Versorgung und Wirtschaft Stärken Öffentliche Gebäude für div. Aktivitäten gute Infrastrukturausstattung (Bäcker, Metzger, Arzt, Handwerker) Anbindung B275 Schwächen fehlender zentraler Treffpunkt / Dorfplatz Belastung durch B275 und K740 Minderung der Wohnqualität im Ortskern Strategien Durch Umgehungsstrasse Verkehrsbelastung in der Schmittener Strasse und Langgasse vermindern, stattdessen dörfliche Gestaltung mit Verweilmöglichkeiten Ziele Erwartete Wirkungen mittelfristige Schaffung von (zeitlich begrenzten) Dienstleistungsangeboten / medizinischen Angeboten / sozialen Leistungen vor Ort nach dem Vorbild der Mehrgenerationenhäuser Umfassendes Versorgungsangebot für alle Altersgruppen, abgestimmt auf die zunehmende Alterung; hohe Wohnqualität auch im Ortskern Dauerhafte Sicherung der Lebensqualität auch für nicht-mobile Bevölkerungsgruppen Handlungsfeld Tourismus, Natur und Umwelt Stärken Nordic-Walking-Park, Naturlehrpfad Brandweiher Meerpfuhl Lage (Taunus, Weiltal) Schwächen Bürger erkennen Tourismuspotentiale (noch) nicht keine Gastronomie, wenig Übernachtungsmöglichkeiten 55

57 Strategien Einbindung in die regionalen Tourismusaktivitäten, Öffentlichkeitsarbeit Ziele Erwartete Wirkungen Stadt übernimmt Aktivitäten für alle Stadtteile (Tourismusplattform) Attraktivität und Bekanntheit des Ortes für Gäste und Einheimische verbessern Durch Bekanntheit und Attraktivität Zuzüge fördern (siehe städtebauliche Entwicklung) 56

58 Ableitung der Projekte aus der SWOT-Analyse und den Handlungsfeldern Projekt Handlungsfelder Begründung Bemerkungen Umgestaltung des Löschweiher-Umfeldes als dörflicher Treffpunkt Tourismus, Natur und Umwelt / Infrastruktur Attraktivität und Bekanntheit des Ortes für Gäste und Einheimische verbessern Treffpunkt schaffen Hier könnte ein ansprechender Dorfpark entstehen Umsetzung KiJuZ Infrastruktur / Demographie und Familienfreundlichkeit Angebote für alle Generationen schaffen, erhalten und weiterentwickeln, seitens der Vereine und der Stadt Jugendgruppe in Gründung Multifunktionsfläche an der Rauschpennhalle Bürgerhaus Infrastruktur / Demographie und Familienfreundlichkeit Angebote für alle Generationen schaffen, erhalten und weiterentwickeln Auch Kindergartenspielplatz naturnah aufwerten Bürgercafé / Mehrgenerationenhaus im Alten Forsthaus) Bürgerschaftliches Engagement, Kultur und Soziales Attraktivität für Familien weiter steigern, mittelfristig Angebote für Ältere schaffen Dauerhafte Sicherung der sozialen und kulturellen Angebote vor Ort Nutzungskonzept innerhalb des Innenentwicklungskonzept bearbeiten Schaffung einer Gaststätte Kindergarten erweitern Tourismus, Natur und Umwelt / Infrastruktur Infrastruktur / Demographie und Familienfreundlichkeit Attraktivität und Bekanntheit des Ortes für Gäste und Einheimische verbessern Treffpunkt schaffen Dauerhafte Sicherung der sozialen und kulturellen Angebote vor Ort Attraktivität für Familien weiter steigern Privates Projekt, derzeit kein Investor erkennbar durch Tourismusförderung soll eine breitere Basis für die Wirtschaftlichkeit einer Gaststätte geschaffen werden Platzmangel, daher Erweiterungsbedarf; ein Neubau ist derzeit seitens der Stadt nicht beabsichtigt, dadurch steht die Alte Schule auch nicht zur Diskussion für das Mehrgenerationenhaus 57

59 Gestaltungs- und Begrünungsmaßnahmen im Ort Städtebauliche Entwicklung / Tourismus, Natur und Umwelt / Infrastruktur Wohnumfeldverbesserung (Freiflächengestaltung, Begrünung) Treffpunkte schaffen u.a. im Verlauf des dorfgerechten Rückbaus der K 740, am Waschbrunnen, gegenüber vom Kindergarten usw. Verkehrsberuhigende Maßnahmen Infrastruktur Belastung durch B275 und K740 Minderung der Wohnqualität im Ortskern Abstimmung mit ASV notwendig, Umgehung K740 in Planung Tourismusentwicklung Schaffung Grillplatz Tourismus, Natur und Umwelt / Infrastruktur Tourismus, Natur und Umwelt / Infrastruktur Attraktivität und Bekanntheit des Ortes für Gäste und Einheimische verbessern Schaffung von Treffpunkten im Ort Verbesserung der Freizeitangebote Kein Bürgerthema derzeit, wird von der Stadt aufgegriffen für alle Stadtteile Standortsuche innerhalb Innenentwicklungskonzept Seniorenwohnprojekt Infrastruktur / Demographie und Familienfreundlichkeit Angebote für alle Generationen schaffen, erhalten und weiterentwickeln Vor Ort wohnen bleiben auch im Alter Standortsuche innerhalb Innenentwicklungskonzept; kein kommunales Projekt 58

60 5. Aktionsprogramm In Zusammenarbeit zwischen Moderationsbüro, Bürgern, Kommune und der örtlichen Dorfentwicklungsverwaltung sowie ggf. weiteren erforderlichen Institutionen sind aus den o.g. Handlungsfeldern konkrete Projekte bzw. die nächsten Arbeitsschritte zur Konkretisierung von Projekten zu erarbeiten. Hinweis: Im Rahmen der Konzeptentwicklung sind keine Planungsleistungen nach HOAI zu erbringen. Die Projekte sind gemäß Anlage wie folgt darzustellen: kurze Projektbeschreibung einschließlich Entwicklungsstand Projektträger (wenn nicht Kommune bzw. bei Betreibermodellen) Ermittlung Kostenrahmen (z. B. über m³ umbauter Raum) Finanzierungsmöglichkeiten (hierbei sind vor allem alternative Finanzierungsmöglichkeiten außerhalb des Förderprogramms der Dorferneuerung aufzuzeigen) Vergabe von Prioritäten Projektverantwortliche (die für die Weiterentwicklung und Konkretisierung des Projektes Verantwortlichen) Darstellung des Zeitrahmens (kurz-, mittel-, langfristig) Analog zu Punkt 4 sollten auch hier alle Projekte (investiv / nicht investiv, auch die, die nicht über das Dorferneuerungsprogramm gefördert werden können) benannt werden. 59

61 Innenentwicklungskonzept Handlungsfeld Projektbeschreibung Ziele Projektträger Akteure Projektverantwortliche Priorität / Zeitrahmen Lösungsmöglichkeiten / Lösungsweg Kosten Finanzierungsmöglichkeiten Nächste Arbeitsschritte städtebauliche Entwicklung Um ein Gesamtkonzept für den Ortskern zu entwickeln sollte die Bestandsaufnahme der Stadt ergänzt werden. Der Rückbau der derzeitigen Kreisstrasse soll bearbeitet werden, ebenso ist auf weitere Freiflächengestaltung und Freiflächenschaffung einzugehen, mit Blick auf eine höhere Wohnqualität im alten Ortskern und auf eine aktive Wohnumfeldverbesserung. Zu erarbeiten wäre in diesem Rahmen auch das Nutzungskonzept für das Mehrgenerationenhauses incl. Klärung von Förderungen auch außerhalb der Dorferneuerung (z.b. über das Sozialministerium). Auch Standorte für den Bau von seniorengerechten Wohnungen (über Investoren) sollen geprüft werden.. In Zusammenarbeit mit Eigentümern sollten bei Nutzerwechseln Vorschläge für die Umnutzung und Sanierung von Gebäuden und Nebengebäuden (Scheunen und Wirtschaftsgebäude) erarbeitet werden. Nachhaltige Innenentwicklung des Ortskerns, Vorbereitung der baulichen Maßnahmen Stadt Usingen Stadt, AK DE, Planer, Eigentümer, Bevölkerung Frau Bischoff, Stadt Usingen kurzfristig Planung (jeweils HOAI LPh. 1-4): Rückbau K740, dorfgerechte Gestaltung und Begrünung Umfeld Rauschpennhalle / Spielplatz Nutzungskonzept für Mehrgenerationenhaus im Forsthaus Außerdem Unterstützung von Hauseigentümern bei Nutzerwechseln (Generationenwechsel, Verkauf) DE 1. Auftragsbearbeitung durch Fachbüro in enger Zusammenarbeit mit der Stadt 2. Prüfung verschiedener Umsetzungs- und Finanzierungsmodelle, dabei Rückgriff auf Erfahrungen anderer Kommunen 3. schrittweise Umsetzung 60

62 Multifunktionsfläche an der Rauschpennhalle Handlungsfeld Projektbeschreibung Ziele Projektträger Akteure Projektverantwortliche Priorität / Zeitrahmen Lösungsmöglichkeiten / Lösungsweg Kosten Finanzierungsmöglichkeiten Nächste Arbeitsschritte Demographie und Familienfreundlichkeit / Natur und Umwelt / Infrastruktur Der aktuelle Spielplatz und der Bolzplatz bieten durch ihre Lage am Wald und vom Geräteangebot her schon einige Spiel- und Freizeitmöglichkeiten, sollte aber noch aufgewertet werden, z.b. durch mehr Angebote für Heranwachsende incl. Treffpunkt / Schutzhütte. Den Jugendlichen ist auch die Schaffung einer Skaterfläche wichtig, die ebenfalls im Umfeld der Rauschpennhalle angeordnet werden sollte. Insgesamt ist die Rauschpennhalle samt ihrem Umfeld ein Kristallisationspunkt der städtischen Maßnahmen, da es sich hierbei um ein großes stadteigenes Grundstück handelt, was einige kommunale Maßnahmen ermöglicht. Bewegungs- und Freizeitangebote im Freien schaffen Stadt Usingen Kinder, Jugendliche. Eltern / Jugendgruppe KiJUZ Michael Grau, Petra Hack Kurz- bis mittelfristig Planung der Maßnahmen mit den Zielgruppen, dann gemeinsame Umsetzung incl. Planung ab HOAI LPh. 5 DE 1. Planung mit Kindern und Jugendlichen 2. Klären der Finanzierung 3. gemeinsame Umsetzung Beispiele: 61

63 Neueinrichtung Kinder- und Jugendzentrum Handlungsfeld Projektbeschreibung Ziele Projektträger Akteure Projektverantwortliche Priorität / Zeitrahmen Lösungsmöglichkeiten / Lösungsweg Kosten Finanzierungsmöglichkeiten Nächste Arbeitsschritte Infrastruktur / Demographie und Familienfreundlichkeit Das ehemalige JUZ im Untergeschoß des Kindergartens / Alte Schule soll funktional und baulich verbessert werden, um eine qualitätsvolle Kinder- und Jugendarbeit anbieten zu können. Hierzu ist parallel die Organisation der interessierten Jugend und die Planung / Durchführung von baulichen Maßnahmen zur Sanierung und Umgestaltung erforderlich. Zukünftig sollen hier in mehreren Räumen Treffpunkte und Projektarbeit für Kinder und Jugendliche angeboten werden. Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt zwischen Jugendpflege der Stadt und Feuerwehrverein Aktive Kinder- und Jugendarbeit ermöglichen Stadt Usingen (Gebäude), Jugendliche, Feuerwehrverein, Jugendpflege der Stadt Michael Grau, Petra Hack kurzfristig Herr Grau wird mit den Jugendlichen eine Organisationsstruktur aufbauen (Vorstand, Hausordnung etc.). Parallel sollte die Umbaumaßnahme geplant und durchgeführt werden, unter Beteiligung der Zielgruppen (nur Baukosten, Planung wird durch Stadt selbst geleistet) DE 1. Organisationsstruktur mit den Jugendlichen 2. parallel: Planung der Umbaumaßnahme 3. Umsetzung gemeinsam mit den Jugendlichen 62

64 63

65 Schaffung eines Mehrgenerationenhauses Handlungsfeld Projektbeschreibung Ziele Projektträger Akteure Projektverantwortliche Priorität / Zeitrahmen Lösungsmöglichkeiten / Lösungsweg Kosten Finanzierungsmöglichkeiten Nächste Arbeitsschritte Bürgerschaftliches Engagement, Kultur und Soziales / Infrastruktur Schaffung eines Begegnungshauses für Jung und Alt nach dem Beispiel des Bundesprogrammes Mehrgenerationenhäuser, in dem für jede Altersgruppe spezifische Angebote entwickelt und durchgeführt werden. Dazu gehören z.b. ein zwangloser [Senioren-]treff, Spieletreffs, Austausch von Hilfen (Dienstleistungstauschbörse), Tanzabende / Tanzcafé, Kurse wie Yoga, Pilates, Vortragsabende, VHS-Kurse, Computerkurse, Programme für geistige/körperliche Fitness, Lesecafé / Bücherclub, Müttertreffpunkt, Treffpunkte für Jung und Alt außerhalb der Vereine, Leih-Omas zur Kinderbetreuung, usw. (siehe auch Fragebogenauswertung). Als Standort wurde das alte Forsthaus (derzeit Arztpraxis, aber konkrete Umzugspläne des Arztes nach Usingen) ausgewählt, das sich im Eigentum der Stadt Usingen befindet. Das Nutzungskonzept soll innerhalb des Innenentwicklungskonzeptes geprüft werden. In Anbetracht des demographischen Wandels und der Individualisierung der Gesellschaft soll ein Treffpunkt mit Aktivitäten für Angehörigen aller Generationen geschaffen werden, um dauerhaft die Dorfgemeinschaft zu sichern und allen Gruppen einen sozialen Anlaufpunkt zu geben. Stadt Usingen / Trägerverein für die Umsetzung und Organisation AK DE, Vereine, Aktive Andrea Kyrath, Manuela Möller mittelfristig 1. Zunächst Erarbeitung des Nutzungskonzeptes (incl. Raumprogramm und Leistungsphasen 1-4 nach HOAI) innerhalb des o.g. Innenentwicklungskonzeptes. 2. Klärung von Inhalten und Organisation, dann Vereinsgründung und Umsetzung Baukosten Gebäudehülle: DE, Option für die Innengewerke (erst nach Konzept konkret zu beziffern) 1. Konzept zur Umsetzung und Organisation 2. Vereinsgründung, konkrete Objektplanung 3. Umsetzung 64

66 Informationen aus dem Bundesprogramm Mehrgenerationenhäuser: Was ist ein Mehrgenerationenhaus? Die bundesweit 500 Mehrgenerationenhäuser sind Orte der Begegnung für Menschen aller Generationen. Sie geben Raum für gemeinsame Aktivitäten, bieten Angebote zur Kinderbetreuung und zur Betreuung älterer Menschen und schaffen so ein neues nachbarschaftliches Miteinander. Sie sind mit ihren Angeboten darauf ausgerichtet, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken, die Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern und haushaltsnahe Dienstleistungen zu entwickeln und umzusetzen. Mehrgenerationenhäuser sind zentrale Anlaufstellen, an denen Menschen in ihrer Nachbarschaft das finden, was sie im Alltag brauchen. So stärken sie die soziale Infrastruktur vor Ort. Sie entlasten Familien, Alleinerziehende und pflegende Angehörige. Mehrgenerationenhäuser bieten praktische Hilfe bei den Fragen rund um Pflege und Betreuung Demenzkranker. Betroffene und Angehörige finden in Mehrgenerationenhäusern Unterstützung. Parallele Angebote für Kinder und Eltern helfen Familien, insbesondere aber auch Alleinerziehenden, bei der Bewältigung der täglichen Herausforderungen. Vor allem mit flexiblen Formen der Kinderbetreuung sind Mehrgenerationenhäuser Stützen im Alltag von Familien. Rand- und Notzeitenbetreuung sind für Mehrgenerationenhäuser charakteristisch. Mehrgenerationenhäuser beziehen freiwillig Engagierte aller Generationen in ihre Arbeit ein, sie stellen zwei Drittel der Aktiven und arbeiten auf gleicher Augenhöhe mit den Festangestellten. So haben sich die Mehrgenerationenhäuser als treibende Kraft des bürgerschaftlichen Engagements etabliert. Die Hälfte aller Aktiven ist schon über ein Jahr in einem Mehrgenerationenhaus aktiv, drei von vier Aktiven mindestens ein Mal pro Woche, jeder Sechste sogar täglich. Mehrgenerationenhäuser kooperieren mit der lokalen Wirtschaft und sind gut vernetzt. Damit schaffen sie es, sich lokal zu verankern und vielfach unentbehrlich zu machen. Mehrgenerationenhäuser arbeiten grundsätzlich nachfrageorientiert, bieten also genau das an, was vor Ort benötigt und gewünscht wird. Dabei sind sie in folgenden sieben Handlungsfeldern aktiv: 1. Einbeziehung der vier Lebensalter: Kinder und Jugendliche, Erwachsene, junge Alte (über 50 Jahre) und Hochbetagte 2. Generationenübergreifende Angebote 3. Kinderbetreuung 4. Zusammenwirken von Haupt- und Ehrenamtlichen auf gleicher Augenhöhe; starke Einbeziehung des bürgerschaftlichen Engagements 65

67 5. Entwicklung als Informations- und Dienstleistungsdrehscheibe vor Ort 6. Einbeziehung der lokalen Wirtschaft 7. Offener Tagestreff mit Cafeteria/Bistro Diese sieben Handlungsfelder bewirken, dass die Angebote und Aktivitäten der Mehrgenerationenhäuser sehr vielfältig sind. Aber auch die Übereinstimmung ist groß - es gibt Merkmale, die alle Mehrgenerationenhäuser erfüllen: Mehrgenerationenhäuser......fördern das Miteinander in der Region. Sie regen die öffentliche Diskussion an und mischen sich in Meinungsbildungsprozesse ein....arbeiten nach dem Prinzip von Geben und Nehmen....beziehen Mädchen und Jungen, Frauen und Männer aus unterschiedlichen Milieus und Kulturen ein....integrieren vor Ort vorhandene Bildungs- und Beratungsangebote und ergänzen diese....kooperieren mit Vereinen und Organisationen vor Ort....kooperieren mit Unternehmen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern....entwickeln Angebote, die gerade auch für Berufstätige attraktiv und zeitlich nutzbar ist....fördern aktiv das bürgerschaftliche Engagement und bieten Freiwilligen vielfältige Möglichkeiten sich einzubringen....unterstützen Freiwilligennetzwerke, die auf Selbsthilfe und Austausch beruhen....überprüfen regelmäßig ihre Ziele und entwickeln ihr Angebot bedarfsgerecht weiter. In Merzhausen sollen verschiedene Angebote nach diesem Vorbild geschaffen werden. 66

68 Altes Forsthaus am Weiher: 67

69 Tourismusprojekt Handlungsfeld Tourismus, Natur und Umwelt / Infrastruktur Projektbeschreibung Merzhausen bietet wie auch andere Stadtteile vom Usingen ein hohes Potential im Bereich der Naherholung und des Tourismus im Naturpark Hochtaunus. Derzeit wird dies aber nicht entsprechend genutzt, so gibt es in Merzhausen keine Gaststätte mehr und nur wenige Übernachtungsangebote. Gemeinsam mit allen Stadtteilen beabsichtigt die Stadt Usingen, den Tourismus zu stärken, was u.a. auch in Merzhausen positive Effekte wie z.b. die Rentabilität einer möglichen Gaststätte herbeiführen würde. Mit dem Betreiber der Erdfunkstelle ist ein touristisches Vermarktungskonzept (Führungen, Vorträge etc.) zu erarbeiten. Beabsichtigt sind eine Internetplattform mit Angeboten aller Stadtteile, die Entwicklung von speziellen Angeboten (z.b. Picknick am Meerpfuhl mit Picknickkorb aus Merzhausen); außerdem ist an die Schaffung von Wohnmobilstellplätzen südwestlich des Weihers gedacht. Hilfreich wäre auch eine entsprechende Fachberatung, damit die Stadtteile gemeinsam innerhalb der Region Hochtaunus modern und professionell platziert werden können. Ziele Steigerung der Wertschöpfung im Bereich Tourismus in Usingen / Stadtteilen Projektträger Akteure Projektverantwortliche Priorität / Zeitrahmen Stadt Usingen AK DE, interessierte Bürger/innen aus allen Stadtteilen Frau Bischoff und Kollegen, Stadt Usingen mittel Lösungsmöglichkeiten / Lösungsweg Kosten Finanzierungsmöglichkeiten Nächste Arbeitsschritte Zunächst wäre eine Fachberatung (Coaching) für die Aktiven erforderlich, um dann die weiteren Schritte und Projekte zu konkretisieren. Eine Internetplattform ist dementsprechend zu entwickeln Anschubfinanzierung für Projektorganisation und Coaching 1. Fachberatung 2. Organisation und Umsetzung der einzelnen Projekte, dabei Klären der Finanzierungsmöglichkeiten 3. Internetplattform, sobald erste Projekte angeboten werden können 68

70 Erweiterung des Kindergartens Handlungsfeld Projektbeschreibung Ziele Projektträger Akteure Projektverantwortliche Priorität / Zeitrahmen Lösungsmöglichkeiten / Lösungsweg Kosten Finanzierungsmöglichkeiten Nächste Arbeitsschritte Infrastruktur Der Kindergarten in Merzhausen ist sehr beengt, da auch Kinder unter 3 Jahren hier betreut werden. Eine Ausweitung in das 1. OG ist beabsichtigt. Die Nachfrage nach Kindergartenplätzen ist höher als die Möglichkeit, Kinder aufzunehmen, daher ist diese Erweiterung wichtig. Verbesserung Funktionalität und Kapazität des Kindergartens Stadt Usingen Stadt, Kindergartenleitung Elternbeirat Frau Bischoff und Kollegen, Stadt Usingen hoch Planung der Erweiterung innerhalb des bestehenden Gebäudes Noch offen Stadt, Kreis, Land (im einzelnen noch zu klären in der Planung) 1. Planung 2. Klären der Finanzierungsmöglichkeiten 3. Umsetzung 69

71 Gestaltungs- und Begrünungsmaßnahmen Handlungsfeld Projektbeschreibung Ziele Projektträger / Akteure / Projektverantwortliche Priorität / Zeitrahmen Lösungsmöglichkeiten / Lösungsweg Kosten Finanzierungsmöglichkeiten Nächste Arbeitsschritte Tourismus, Natur und Umwelt / Infrastruktur In diesem Projekt werden verschiedene Maßnahmen, die Begrünung und Gestaltung beinhalten, zusammengefasst: Rückbau und Neugestaltung der Ortsdurchfahrt K 740 (Schmittener Strasse / Langgasse) incl. Barrierefreiheit (nach Umsetzung der geplanten Umgehungsstrasse, ohne reine Verkehrsfläche) Schaffung eines dörflichen Treffpunktes / Dorfparks durch Umgestaltung des Weiher-Umfeldes. Hier sollte die Möglichkeit zum Picknicken gegeben werden, verbunden mit Informationen zu Ökologie, Flora und Fauna. Gedacht ist u.a. an die Anlage von Staudenrabatten, die ehrenamtlich gepflegt werden. Es sind außerdem geeignete Maßnahmen durchzuführen, um die Gewässerqualität dauerhaft zu sichern Begrünungs- und kleinere Gestaltungsmaßnahmen im Ortskern, so z.b. im Umfeld des KiJUZ, am Waschbrunnen und Einzelstandorten Verbesserung der innerörtlichen Durchgrünung und Gestaltung Stadt Usingen AK DE, interessierte Bürger/innen Hansjörg Göttl mittel Nach einer Planung der Maßnahmen unter Beteiligung der Bevölkerung und der Anlieger kann bei entsprechenden Finanzierungsmöglichkeiten / Bewilligungen die Umsetzung erfolgen Rückbau, Umgestaltung im Bereich der K 740: incl. Planungsphasen 5-9, ohne reine Verkehrsfläche Ggf. Landesprogramme für Zuwendungen nach 3 Absatz 1 und 5 Absatz 3 Entflechtungsgesetz Dorfpark am Weiher und Umfeld: Ggf. Programm "Förderung von Maßnahmen zur Gewässerentwicklung und zum Hochwasserschutz" des Landes Hessen (über WI- Bank) Einzelmaßnahmen: Planung der Maßnahmen 2. Klären der Finanzierung und Förderung 3. Umsetzung 70

72 Weiher und Umfeld 71

73 Bereich des dorfgerechten Umbaus der Strasse nach Schaffung der Umgehung 72

74 Einzelmaßnahmen: Waschbrunnen: Umfeld KiJUZ: Grillplatz Handlungsfeld Projektbeschreibung Ziele Projektträger Akteure Projektverantwortliche Priorität / Zeitrahmen Lösungsmöglichkeiten / Lösungsweg Kosten Finanzierungsmöglichkeiten Nächste Arbeitsschritte Tourismus, Natur und Umwelt / Infrastruktur Die Anlage eines Grillplatzes wird vielfach gewünscht, mögliche Standorte sind das Umfeld der Rauschpennhalle, das Sportgelände (hier könnte die Vermietung und Wartung evtl. über den TUS erfolgen) oder der nördliche Ortsrand. Außerdem bietet sich eine Fläche südwestlich des Weihers an.. Schaffen einer Gelegenheit für Begegnungen, störungsarmer Standort für (private) Feste (vermietbar). Aufwertung der Freizeitmöglichkeiten vor Ort. Stadt Usingen AK DE, Aktive Harald Buhlmann mittelfristig Nach Standortklärung / Innenentwicklungskonzept: Planung, Umsetzung als Bürgerprojekt Standortklärung 2. Planung. Klären der Finanzierung 3. Umsetzung als Bürgerprojekt 73

75 6. Projekt und Finanztabelle Lfd. Nr. Projekt/ Maßnahmebeschreibung Gesamtinvestitionskosten Davon DE weitere F.- mittel Eigenleistung Träger/ Verantwortliche Priorität Umsetzungszeitraum 1. Innenentwicklungskonzept Stadt Schaffung Mehrgenerationenhaus Konzept innerhalb Innenentwicklungskonzept Baukosten Gebäudehülle Option für Umsetzung Offen offen Option Sozialministerium (Umsetzung) Stadt Multifunktionsfläche an der Rauschpennhalle Spielplatz Stadt 3. Bolzplatz und Skaterfläche Kinder- und Jugendzentrum KiJUZ geplant Stadt Gestaltungs- und Begrünungsmaßnahmen Rückbau K 740 Weiherbereich Begrünungs- + kleinere Gestaltungsmaßnahmen Stadt Neuanlage eines Grillplatzes geplant Stadt Tourismusprojekt Stadt Erweiterung Kindergarten offen -- Stadt ohne 9. Städtebauliche Beratung, Öffentlichkeitsarbeit Stadt Summe zzgl. Option

76 7. Organisationsstruktur des Dorfentwicklungsprozesses Folgende Punkte sind zu beschreiben: Verfahren zur Entstehung des Dorfentwicklungskonzeptes Aufbau und Organisation des weiteren Entwicklungsprozesses (Akteure, Arbeitskreis, Betreuung, Controlling) Empfehlungen zur Erfolgskontrolle und Fortschreibung des Aktionsprogramms (z. B. Selbstdarstellung) Öffentlichkeitsarbeit Vorgehensweise bei der Erstellung des DEK: Vorbesprechung am Bürgerinfo am , Einführung, Informationen Sammeln der Stärken und Schwächen aus Bürgersicht Bürgerinfo am 14.2., Zeitreise nach 2030, Visionen für die zukünftige Entwicklung, AG- Bildung: o AG Generationen im Dorf o AG Ortsbild und Verkehr o AG Vereine und öffentliche Gebäude o AG Versorgung und Infrastruktur parallel Bestandsaufnahme und SWOT-Analyse Controllinggespräch am AG-Treffen am 22.3.: Bearbeitung der Themen und Handlungsfelder, SWOT-Analyse Ortsbegehung am 2.4. AG-Treffen am incl. Fragebogenerstellung Controllinggespräch am 5.5. Jugendgespräch am Befragung per Fragebogen, durch AGs ausgetragen und eingesammelt, Auswertung Ausarbeitung der Projektbeschreibungen und Kostenschätzungen, Abstimmung mit Amt und Stadt (3. Controllinggespräch: 19.7.), Vorlage für die kommunalen Gremien 75

77 Gemeinsames Treffen aller AG s zur Abstimmung der Ergebnisse am 22.8., dabei auch Priorisierung der Projekte durch die Anwesenden (3-Punkt-Abfrage) und Bildung AK DE Koordinierungstermin mit der WI-Bank Hessen zur Festlegung des förderfähigen Investitionsrahmens Dorferneuerung am 8. Dezember Dem Arbeitskreis Dorferneuerung Merzhausen gehören an: Name Strasse Telefon Buhlmann, Harald Weilstr / Furlan, Peter Muffgasse / 2477 Göttl, Hansjörg Am Weiher / Grau, Michael Hintergasse Hack, Petra Am Wald / Heyer, Gerhard Schönblickstr / Heyer, Martina Schönblickstr / Kyrath, Andrea Gartenstr Lotz, Heinrich Gartenstr / Möller, Manuela Muffgasse Reuter, Monika Hinterweg Salguero-Grau, Conchita Hintergasse Sartoris, Arnold Weilstr / 2479 Seibel, Gerd Weilstr / Wallisch, Maria Hinterweg /13510 Eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit erfolgt durch die örtliche Presse sowie regelmäßige Pressemitteilungen. Außerdem wurde ein Adressverteiler geführt, über den die Einladungen direkt an interessierte Bürger/innen versandt wurden. Zur Bekanntmachung der Ergebnisse des DEK wird nach dem Koordinierungstermin eine Handreichung erstellt und verteilt. Die Erfolgskontrolle und Fortschreibung des DEK erfolgt in Abstimmung zwischen Stadt, Dorferneuerungsbehörde und AK DE im Rahmen der jährlichen Bilanzierungstermine, ggf. werden dazu weitere Aktivitäten nach Bedarf ergriffen. 76

78 Ergebnisvermerk 77

79 8. Abgrenzung des Fördergebietes Die Abgrenzung des Fördergebietes erfolgt gemäß Ziffer 5.2 des Programms und der Richtlinien zur Förderung der ländlichen Entwicklung in Hessen. Die Dokumentation erfolgt in einer Karte, im Maßstab 1:2.000 bis 1: Dabei ist darauf zu achten, dass die Straßennamen lesbar sind. (Pläne siehe Ende Anhang) 9. Anhang 78

80 Anlage 1: Datenblatt Rauschpennhalle Bezeichnung: Rauschpennhalle Adresse: An der Sporthalle 11 Eigentümer/Betreiber: Gebäudezustand: Barrierefreiheit: Raumangebot: Stadt Usingen sehr gut ja Mehrzweckhalle 400 qm, Gruppenraum 180 qm Besonderheiten: Energetisch Saniert in 2010 Nutzer (Nutzer-/Zielgruppen): Wöchentliche Auslastung (%) (Basis: 8:00 bis 22:00 Uhr): Gebühren: Ansprechpartner: wöchentlich: TUS Merzhausen, Kindergarten, KLS (Schule), Skatclub, Tanzclub jährlich: Dorfgemeinschaft, Ev. Kirchengemeinde, Feuerwehr, Ortsbeirat, Vogelschutzgruppe, Bürger (für private Feiern) Raum 1 = 30,5 Stunden (ca. 30%) Raum 2 = 4 Stunden (ca. 5%) Zusätzliche Vermietung der Räume für private und Vereinsveranstaltungen (ca. 15 x jährlich) Raum 1 (Halle) pro Tag Nebenkosten Raum 2 73 pro Tag + 15 Nebenkosten Nutzung für Vereine frei, außer bei Veranstaltungen mit Eintritt und Bewirtung, dann werden Nebenkosten fällig Beate Höser, An der Sporthalle 8, Usingen Kostenstruktur: (Darstellung der jährlichen Einnahmen/Ausgaben) Einnahmen: Mieten und Pachten Verwaltungsgebühren Öffentl. Benutzungsgebühren (in 2009) Zuweisungen, Zuschüsse für laufende Zwecke Sonstige Einnahmen Ausgaben: Abschreibungen (Richtwert 3-5% des Neuwertes) Reparaturaufwand (2-4% vom Neuwert) Betriebskosten Personalkosten Grundstücks- und Gebäudewirtschaft - Energie (Heizung, Strom) - Wasser - Müllabfuhr - Schornsteinfeger - Steuern und Versicherungen - Fernmeldegebühren - Instandhaltung/Ausstattung Sonstige Kosten Gewinn/Verlust: , , , ,00 550, , , ,00 100, ,00 79

81 Anlage 2: Datenblatt Kindergarten Bezeichnung: Kindergarten Adresse: An der Sporthalle 9 Eigentümer/Betreiber: Gebäudezustand: Barrierefreiheit: Raumangebot: Besonderheiten: Nutzer (Nutzer-/Zielgruppen): Wöchentliche Auslastung (%) (Basis: 8:00 bis 22:00 Uhr): Gebühren: Ansprechpartner: Stadt Usingen gut, Sanitäranlagen sanierungsbedürftig nein 2 Gruppenräume a 35 qm, Bewegungsraum 40 qm, Juz 25 qm keine Kindergarten, Juz, Vogelschutzgruppe, Wohnraum Kindergarten 45% (mo fr Uhr) Wohnraum 100% JUZ derzeit noch 0% (befindet sich im Aufbau) Feuerwehrlager 100% Dorfgemeinschaft, Küche Backhaus 10% Keine (lediglich Kinderbetreuungsgebühren) Reiner Greve, Stadt Usingen, Wilhelmjstr. 1, Usingen Kostenstruktur: (Darstellung der jährlichen Einnahmen/Ausgaben) Einnahmen: Mieten und Pachten Verwaltungsgebühren Benutzungsgebühren Zuweisungen, Zuschüsse für laufende Zwecke Sonstige Einnahmen Ausgaben: Abschreibungen (Richtwert 3-5% des Neuwertes) Reparaturaufwand (2-4% vom Neuwert) Betriebskosten Personalkosten Grundstücks- und Gebäudewirtschaft - Energie (Heizung, Strom) - Wasser - Müllabfuhr - Schornsteinfeger - Steuern und Versicherungen - Fernmeldegebühren - Instandhaltung/Ausstattung Sonstige Kosten Gewinn/Verlust: 4.800, ,00 250, , ,00 700,00-170,00 80

82 Anlage 3: Datenblatt Sportlerheim Bezeichnung: Adresse: Eigentümer/Betreiber: Gebäudezustand: Barrierefreiheit: Raumangebot: Besonderheiten: Nutzer (Nutzer-/Zielgruppen): Sportlerheim Am Sportplatz Stadt Usingen / TUS Merzhausen gut nein Umkleiden, Vereinsraum 200 qm mit Sportplatz TUS Merzhausen Wöchentliche Auslastung (%) (Basis: 8:00 bis 22:00 Uhr): Gebühren: keine Ansprechpartner: TUS Merzhausen, Uwe Hartmann, Backhausgässchen 7, Usingen Kostenstruktur: (Darstellung der jährlichen Einnahmen/Ausgaben) Einnahmen: Mieten und Pachten Verwaltungsgebühren Benutzungsgebühren Zuweisungen, Zuschüsse für laufende Zwecke Sonstige Einnahmen Ausgaben: Abschreibungen (Richtwert 3-5% des Neuwertes) Reparaturaufwand (2-4% vom Neuwert) Betriebskosten Personalkosten Grundstücks- und Gebäudewirtschaft - Energie (Heizung, Strom) - Wasser - Müllabfuhr - Schornsteinfeger - Steuern und Versicherungen - Fernmeldegebühren - Instandhaltung/Ausstattung Sonstige Kosten Gewinn/Verlust: , ,00 320, ,00-650,00 100, ,00 81

83 Anlage 4: Datenblatt ev. Gemeindehaus Bezeichnung: Adresse: Eigentümer/Betreiber: Gebäudezustand: Barrierefreiheit: Raumangebot: Besonderheiten: Nutzer (Nutzer-/Zielgruppen): Wöchentliche Auslastung (%) (Basis: 8:00 bis 22:00 Uhr): Evangelisches Gemeindehaus Langgasse Ev. Kirchengemeinde Sehr gut, renoviert Gegeben im Parterre 1 großer Saal (60 Plätze) 1 großer Raum (ca. 40 m²) 1 kleiner Raum (ca. 20 m²) Küche komplett eingerichtet, inkl. Geschirr für 70 Personen Ev. Kirchengemeinde Beerdigungskaffee private Vermietung Eigenmitnutzung der Chöre bzw. Kirchenvorstand 50% Gebühren: Beerdigung 60 Privatnutzung 80 Ansprechpartner: Ev. Kirchengemeinde, Pfr. Hessel, Tel 06081/ Kostenstruktur: (Darstellung der jährlichen Einnahmen/Ausgaben) Einnahmen: Mieten und Pachten Verwaltungsgebühren Benutzungsgebühren Zuweisungen, Zuschüsse für laufende Zwecke Sonstige Einnahmen Ausgaben: Abschreibungen (Richtwert 3-5% des Neuwertes) Reparaturaufwand (2-4% vom Neuwert) Betriebskosten Personalkosten Grundstücks- und Gebäudewirtschaft - Energie (Heizung, Strom) - Wasser - Müllabfuhr - Schornsteinfeger - Steuern und Versicherungen - Fernmeldegebühren - Instandhaltung/Ausstattung Sonstige Kosten Gewinn/Verlust: ca. 800, , ,00 400,00 160,00 240,00 826, ,00 82

84 Anlage 5: Datenblatt Backhaus / Heimatmuseum Bezeichnung: Backhaus Adresse: Backhausgäßchen 2 Eigentümer/Betreiber: Gebäudezustand: Barrierefreiheit: Raumangebot: Besonderheiten: Nutzer (Nutzer-/Zielgruppen): Stadt Usingen/Backhausgemeinschaft gut, keine Sanitärräume nein 1 Raum 15 qm wird als Heimatmuseum genutzt Dorfgemeinschaft Merzhausen e.v. Wöchentliche Auslastung (%) (Basis: 8:00 bis 22:00 Uhr): Gebühren: Ansprechpartner: Kostenstruktur: (Darstellung der jährlichen Einnahmen/Ausgaben) keine Reinhold Schlicht, Hinterweg 18a, Usingen Einnahmen: Mieten und Pachten Verwaltungsgebühren Benutzungsgebühren Zuweisungen, Zuschüsse für laufende Zwecke Sonstige Einnahmen Ausgaben: Abschreibungen (Richtwert 3-5% des Neuwertes) Reparaturaufwand (2-4% vom Neuwert) Betriebskosten Personalkosten Grundstücks- und Gebäudewirtschaft - Energie (Heizung, Strom) - Wasser - Müllabfuhr - Schornsteinfeger - Steuern und Versicherungen - Fernmeldegebühren - Instandhaltung/Ausstattung Sonstige Kosten Gewinn/Verlust: ,00 Verein , ,00 83

85 Verwendete Literatur / Internetquellen: BÄHR, JÜRGEN (1997³): Bevölkerungsgeographie. Stuttgart HAINZ, MICHAEL (1999): Dörfliches Sozialleben im Spannungsfeld der Individualisierung, Bonn (Band 311 der Reihe der Forschungsgesellschaft für Agrarpolitik und Agrarsoziologie e.v.) HENKEL, GERHARD (2004): Der ländliche Raum. Stuttgart Unterlagen der Stadt: Einwohnerdaten, Planunterlagen, usw. Internet: Internetseiten der Stadt Usingen und von Merzhausen Bertelsmannstiftung: Wegweiser Kommune (Internet) PROGNOS AG: Familienatlas, Karriereatlas, Zukunftsatlas Regionen Statistisches Landesamt Hessen Weiterführende Literatur: FRANZEN, NATHALIE (2009): Instrumente der Dorfentwicklung in peripheren ländlichen Räumen Theorie und Praxis. In: Ländlicher Raum 3/2009, S FRANZEN, NATHALIE (2007): Chancen durch Umnutzung leerstehender Gebäude? Erfahrungen und Best-Practice-Beispiele aus Rheinland-Pfalz und Hessen. In: Schmied, Doris, Henkel, Gerhard (Hrsg.): Leerstand von Gebäuden in Dörfern - Beginn der Dorfauflösung oder Chancen durch Umnutzung? Bayreuth FRANZEN, NATHALIE; HAHNE, ULF; HARTZ, ANDREA; KÜHNE, OLAF; SCHAFRANSKI, FRANZ; SPEL- LERBERG, ANNETTE; ZECK, HOLGER (2006): Herausforderung Vielfalt. Ländliche Räume im Struktur- und Politikwandel. FRANZEN, NATHALIE (2004): Maßnahmen und Ideen zur Erhaltung und Neuorientierung von dörflichen Gemeinschaftsleistungen. In: Henkel, G. (Hrsg.): Dörfliche Lebensstile - Mythos, Chance oder Hemmschuh der ländlichen Entwicklung? Essen (=Essener Geographische Arbeiten 36), S GOLLNICK, INES (2003): Demographischer Wandel Herausforderungen unserer älter werdenden Gesellschaft an den Einzelnen und die Politik. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Band 20 / 2003, S

86 Presseartikel (Auswahl): 85

87 86

88 87

89 88

90 89

Lokale Veranstaltung Hommertshausen und Workshop GEMEINDE DAUTPHETAL INTEGRIERTES KOMMUNALES ENTWICKLUNGSKONZEPT (IKEK) 15.11.2014/26.02.

Lokale Veranstaltung Hommertshausen und Workshop GEMEINDE DAUTPHETAL INTEGRIERTES KOMMUNALES ENTWICKLUNGSKONZEPT (IKEK) 15.11.2014/26.02. GEMEINDE DAUTPHETAL INTEGRIERTES KOMMUNALES ENTWICKLUNGSKONZEPT (IKEK) Lokale Veranstaltung Hommertshausen und Workshop 15.11.2014/26.02.2015 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE Bearbeitung: Hartmut Kind, Kai

Mehr

Bestandsaufnahme. Vergleich Bevölkerungsentwicklung Hörgenau und Lautertal in Prozent (2004-2011)

Bestandsaufnahme. Vergleich Bevölkerungsentwicklung Hörgenau und Lautertal in Prozent (2004-2011) A Bestandsaufnahme Kurzcharakteristik Der Ortsteil ist Sitz der Verwaltung mit Bürgerservice und Dienstleistungsangeboten. Im alten Schulgebäude von 1867 sind nach einem Um- und Anbau 1976 das Rathaus

Mehr

Bestandsaufnahme. Vergleich Bevölkerungsentwicklung Dirlammen und Lautertal in Prozent (2004-2011)

Bestandsaufnahme. Vergleich Bevölkerungsentwicklung Dirlammen und Lautertal in Prozent (2004-2011) A Bestandsaufnahme Kurzcharakteristik Der Ortsteil mit 408 Einwohner/innen liegt ca. 3 km nordöstlich vom Verwaltungssitz Hörgenau entfernt. wurde im Jahre 1141 erstmals urkundlich erwähnt und gehört somit

Mehr

INTEGRIERTES KOMMUNALES

INTEGRIERTES KOMMUNALES INTEGRIERTES KOMMUNALES ENTWICKLUNGSKONZEPT BABENHAUSEN IKEK INTEGRIERTES KOMMUNALES ENTWICKLUNGSKONZEPT BABENHAUSEN Lokale Veranstaltung Langstadt am 11.09.2013 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE Ort: Zeit/Dauer:

Mehr

Wingershausen. Bestandsaufnahme. Wingershausen

Wingershausen. Bestandsaufnahme. Wingershausen A Bestandsaufnahme Kurzcharakteristik Das knapp 400 Einwohner/innen zählende Dorf liegt am Eichelbach im Süden der Kernstadt Schotten, ca. 6,5 km von ihr entfernt. Im Jahr 1016 wurde die erste Kirche errichtet,

Mehr

Rittmannsperger Architekten GmbH 64

Rittmannsperger Architekten GmbH 64 Ortsteil - Steckbrief Birkenau wurde 795 n. Chr. Im Lorscher Codex als Cella des Klosters Lorsch erstmalig urkundlicher wähnt. Als Besitz des Klosters fiel es 1232 unter die Herrschaft des Erzbistums Mainz.

Mehr

Architektur+Städtebau Bankert, Linker & Hupfeld

Architektur+Städtebau Bankert, Linker & Hupfeld Protokoll 1. IKEK-Forum im Rahmen des IKEK Helsa/Nieste 15.04.2013 _ Vorbemerkung Das 1. IKEK-Forum wurde am 15.04.13 um 18.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Eschenstruth durchgeführt. Insgesamt nahmen

Mehr

Gemeindedatenblatt: Bad Soden am Taunus, St. (436001)

Gemeindedatenblatt: Bad Soden am Taunus, St. (436001) Gemeindedatenblatt: Bad Soden am Taunus, St. (436001) Die Gemeinde Bad Soden liegt im südhessischen Landkreis Main-Taunus-Kreis und fungiert mit rund 21.600 Einwohnern (Stand: 31.12.2013) als ein Mittelzentrum

Mehr

www.fraustoa-johoitjo.at

www.fraustoa-johoitjo.at www.fraustoa-johoitjo.at Wünsche, Zufriedenheit und Lebensgefühl der Bewohner von Frauenstein und der Ramsau Präsentation der Umfrage SPECTRA MarktforschungsgesmbH, 4020 Linz, Brucknerstraße 3-5 Tel.:

Mehr

Update! Wehrheim OT Haus, Hof und Scheune für Leute mit handwerklichem Geschick!

Update! Wehrheim OT Haus, Hof und Scheune für Leute mit handwerklichem Geschick! Update! Wehrheim OT Haus, Hof und Scheune für Leute mit handwerklichem Geschick! Objektkennung 6197 Franz & Köhler Immobilien GbR Die Wohnwunschexperten Bessemerstr. 20, 60388 Frankfurt am Main 1/10 Eckdaten

Mehr

Brekendorf. Zukunftsstrategie Daseinsvorsorge für die Gemeinden des Amtes Hüttener Berge. Protokoll Workshop in der Gemeinde

Brekendorf. Zukunftsstrategie Daseinsvorsorge für die Gemeinden des Amtes Hüttener Berge. Protokoll Workshop in der Gemeinde für die Gemeinden des Amtes Hüttener Berge Protokoll Workshop in der Gemeinde Brekendorf am Mittwoch, den 06.03.2013, von 19:00 bis 22:30Uhr im Restaurant Waldhütte Veranstalter: Gutachter / Moderation:

Mehr

Datenblatt: Frankfurt am Main, St. (412)

Datenblatt: Frankfurt am Main, St. (412) Datenblatt: Frankfurt am Main, St. (412) Die kreisfreie Stadt Frankfurt, mit ihren rund 701.400 Einwohnern (Stand: 31.12.2013), fungiert als Oberzentrum im Verdichtungsraum des Regierungsbezirks Darmstadt.

Mehr

Fragebogen Wettbewerb 2010 Unser Dorf hat Zukunft

Fragebogen Wettbewerb 2010 Unser Dorf hat Zukunft Fragebogen Wettbewerb 2010 Unser Dorf hat Zukunft Stadt Olpe Einwohnerzahl: 1. Konzeption und deren Umsetzung Ideen, Konzepte und Planungen der Bürger und der Kommunen, z.b. für zeitgemäße Wohnformen auf

Mehr

Gemeindedatenblatt: Friedberg (Hessen), Krst. (440008)

Gemeindedatenblatt: Friedberg (Hessen), Krst. (440008) Gemeindedatenblatt: Friedberg (Hessen), Krst. (440008) Die Gemeinde Friedberg liegt im südhessischen Landkreis Wetteraukreis und fungiert mit rund 27.800 Einwohnern (Stand: 31.12.2013) als ein Mittelzentrum

Mehr

Übach-Palenberg: jetzt müssen wir s anpacken

Übach-Palenberg: jetzt müssen wir s anpacken Übach-Palenberg: jetzt müssen wir s anpacken 1 Übach-Palenberg und der demografische Wandel Das demografische Stadtentwicklungsprogramm Der demografische Wandel mit niedriger Geburtenrate, zunehmender

Mehr

Gemeindedatenblatt: Bruchköbel, St. (435006)

Gemeindedatenblatt: Bruchköbel, St. (435006) Gemeindedatenblatt: Bruchköbel, St. (435006) Die Gemeinde Bruchköbel liegt im südhessischen Landkreis Main-Kinzig-Kreis und fungiert mit rund 20.300 Einwohnern (Stand: 31.12.2013) als ein Mittelzentrum

Mehr

Städte wirklich? Analyse am Beispiel der Stadt Chemnitz

Städte wirklich? Analyse am Beispiel der Stadt Chemnitz Renaissance der Großstädte? Gibt es den Trend Zurück in die (Innen)-Städte Städte wirklich? Analyse am Beispiel der Stadt Chemnitz Forschungsfrage Das schreiben die Medien: Die Deutschen zieht es in die

Mehr

3. IKEK-Forum 19. Mai 2015 in Niederlistingen. Bankert, Linker & Hupfeld - Architektur+Städtebau - Karthäuserstr. 7-9 - 34117 Kassel

3. IKEK-Forum 19. Mai 2015 in Niederlistingen. Bankert, Linker & Hupfeld - Architektur+Städtebau - Karthäuserstr. 7-9 - 34117 Kassel 3. IKEK-Forum 19. Mai 2015 in Niederlistingen Bankert, Linker & Hupfeld - Architektur+Städtebau - Karthäuserstr. 7-9 - 34117 Kassel Ablauf Ablauf _Leitbildentwurf Ablauf _Leitbildentwurf _Handlungsbedarfe

Mehr

Entwicklung der LEADER- Entwicklungsstrategie der LAG Vogtland

Entwicklung der LEADER- Entwicklungsstrategie der LAG Vogtland Entwicklung der LEADER- Entwicklungsstrategie der LAG Vogtland Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) setzte am 9. Oktober 2013 den ersten Schritt in Richtung neuer Förderperiode.

Mehr

Metropolregionen in Deutschland

Metropolregionen in Deutschland Kapitel 2 Vorbemerkung 2005 wurde von der Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) die Zahl der Metropolregionen von sieben auf elf erhöht. Bei Metropolregionen handelt es sich um Verdichtungsräume, die

Mehr

Kloschwitz. Stand: 17.04.2013. Kurzcharakteristik:

Kloschwitz. Stand: 17.04.2013. Kurzcharakteristik: Stand: 17.04.2013 Quelle: googlemaps Kloschwitz Kurzcharakteristik: Kloschwitz schmiegt sich entlang der Saale am nordöstlichen Rand der Einheitsgemeinde. Die Ortschaft begreift sich angesichts zahlreicher

Mehr

S t e c k b r i e f. Kneipen Säle Vereinslokale. Lebensmittelgeschäfte Bäcker Metzger Post Bank

S t e c k b r i e f. Kneipen Säle Vereinslokale. Lebensmittelgeschäfte Bäcker Metzger Post Bank S t e c k b r i e f 1. Bewerbung von: Gemeinde: a) Ort b) Ortsgruppe c) Stadtteil (Unzutreffendes streichen) Wieso diese Kombination? 2. Einwohnerzahlen 3. Bevölkerungsstruktur (in Prozent) Einwohner 1900

Mehr

Seniorenpolitisches Gesamtkonzept Landkreis Haßberge. Protokoll zum Bürgergespräch in der Gemeinde Stettfeld

Seniorenpolitisches Gesamtkonzept Landkreis Haßberge. Protokoll zum Bürgergespräch in der Gemeinde Stettfeld Seniorenpolitisches Gesamtkonzept Landkreis Haßberge Protokoll zum Bürgergespräch in der Gemeinde Stettfeld April 2011 BASIS-Institut für soziale Planung, Beratung und Gestaltung GmbH Schillerplatz 16

Mehr

3. Beschäftigung und Arbeitsmarkt

3. Beschäftigung und Arbeitsmarkt Sozialversicherungspflichtig 3. Beschäftigung und Arbeitsmarkt 3.1 Sozialversicherungspflichtig 1990 Veränderung 1990-2000 in % 2000 Veränderung 2000-2009 in % 2009 * Alb-Donau-Kreis 41.428 11,0 45.987

Mehr

2. TAGESSEMINAR ZUR REK-ENTWICKLUNG 17. FEBRUAR 2014 STADT EICHSTÄTT

2. TAGESSEMINAR ZUR REK-ENTWICKLUNG 17. FEBRUAR 2014 STADT EICHSTÄTT 2. TAGESSEMINAR ZUR REK-ENTWICKLUNG MODERATOREN: Markus Gebhardt Simon Lugert 17. FEBRUAR 2014 STADT EICHSTÄTT 1 1 WILLKOMMEN, ZIELE UND ABLAUF 2 REVIEW WORKSHOP 1 WAS VERBINDET UNS? 3 REVIEW WORKSHOP

Mehr

Wohnen im Alter Demographischer Wandel und Wohnungsmarkt

Wohnen im Alter Demographischer Wandel und Wohnungsmarkt Wohnen im Alter Demographischer Wandel und Wohnungsmarkt Wohnen Für ein langes Leben in der Stadt Stadtpolitisches Symposium am 29.11.2012 Frankfurt am Main Dr. Monika Meyer, Institut Wohnen und Umwelt

Mehr

Dorferneuerung in Völkershausen 2009 2017 Förderung privater Antragsteller

Dorferneuerung in Völkershausen 2009 2017 Förderung privater Antragsteller Dorferneuerung in Völkershausen 2009 2017 Förderung privater Antragsteller Werra-Meißner-Kreis, Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung 1 Erhard Hasselbach Fachbereich Ländlicher Raum, Wirtschaft, Tourismus

Mehr

Herzlich willkommen in Dreiborn

Herzlich willkommen in Dreiborn Einleitung und Begrüßung Herzlich willkommen in Dreiborn Gerd Wolter Konzeption und Umsetzung Entwicklung des Leitbildes Dorf am Nationalpark, Leitbildprozess der Stadt Schleiden vom April 2012 Wir wollen

Mehr

Saarmund bei Potsdam Handwerkerobjekt: Hotel und Gasthaus Zur Stadt Leipzig

Saarmund bei Potsdam Handwerkerobjekt: Hotel und Gasthaus Zur Stadt Leipzig Saarmund bei Potsdam Handwerkerobjekt: Hotel und Gasthaus Zur Stadt Leipzig Basisdaten: Postalische Anschrift: Am Markt 5 in 14558 Nuthetal, Ortsteil Saarmund Baujahre: Altbau 1848, Erweiterungsbau ca.

Mehr

DEK Hünstetten Limbach und Wallrabenstein

DEK Hünstetten Limbach und Wallrabenstein Dipl.-Geographin Nathalie Franzen / Dorfplanerin, Regionalberaterin Mainzer Str. 64, 55239 Gau-Odernheim, Tel. 06733/9483288 www.dorfplanerin.de info@dorfplanerin.de Gliederung des Vortrages Vorstellung

Mehr

Besucherbefragung im Rahmen der Ausstellung Stadt Land Fluss

Besucherbefragung im Rahmen der Ausstellung Stadt Land Fluss Besucherbefragung im Rahmen der Ausstellung Stadt Land Fluss im PEP Perlach Januar 2015 Veronika Schreiber Michael Müller 1. Anlass Der vorbereitende Arbeitskreis Region des Münchner Forum e.v. will mittels

Mehr

Deutschland-Check Nr. 35

Deutschland-Check Nr. 35 Beschäftigung älterer Arbeitnehmer Ergebnisse des IW-Unternehmervotums Bericht der IW Consult GmbH Köln, 13. Dezember 2012 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH Konrad-Adenauer-Ufer 21 50668

Mehr

Zentral Wohnen in Owingen!

Zentral Wohnen in Owingen! Hochwertige, wohngesunde Bauweise Überwiegend barrierefrei mit Lift Ortsgerechte Architektur Große Balkone, Tiefgarage Nur 6 km nach Überlingen Beste Mietrendite für Anleger Owingen ist ein Ort, an dem

Mehr

Brunnenviertel Leipzig

Brunnenviertel Leipzig Brunnenviertel Leipzig Referent: Sebastian Jagiella, Leipziger Stadtbau AG 30. Juni 2014 1 Eckdaten zum Brunnenviertel Lage: Baujahr: Anzahl der Gebäude: Jahr des Erwerbs: Sanierung: Investitionsvolumen:

Mehr

Strukturdaten Fläche: 30.546 km 2 Einwohner: 5.927.721 Bevölkerungsdichte: 194 Einwohner/km 2 Verkehrsunternehmen: 43

Strukturdaten Fläche: 30.546 km 2 Einwohner: 5.927.721 Bevölkerungsdichte: 194 Einwohner/km 2 Verkehrsunternehmen: 43 Strukturdaten Strukturdaten... 1 Demografie... 1 Bevölkerung... 2 Schülerzahlen... 3 Studierende... 4 Arbeitsmarkt... 4 Berufspendler... 5 Tourismus... 6 Redaktionsschluss: 20. November 2015 Strukturdaten

Mehr

Über Parsberg IDEAL ZWISCHEN DEN ZENTREN MITTELPUNKT DER REGION KRÄFTIGER STANDORT

Über Parsberg IDEAL ZWISCHEN DEN ZENTREN MITTELPUNKT DER REGION KRÄFTIGER STANDORT Über Parsberg IDEAL ZWISCHEN DEN ZENTREN Parsberg liegt zentral zwischen den beiden Ballungsräumen Regensburg und Nürnberg. Das ermöglicht Leben und Arbeiten in naturnaher Umgebung, ohne auf das Ambiente

Mehr

Fachinput. Handlungsfeld Soziale Infrastruktur. Folie 1

Fachinput. Handlungsfeld Soziale Infrastruktur. Folie 1 Fachinput Handlungsfeld Soziale Infrastruktur Folie 1 Worum geht es hier? Versammlungs- und Begegnungsstätten - Treffpunkte zukünftige Wohnformen für alle Generationen Bildungseinrichtungen Jugendangebote

Mehr

Leitbild Malans. Wohnen und leben in den Bündner Reben

Leitbild Malans. Wohnen und leben in den Bündner Reben Leitbild Malans Wohnen und leben in den Bündner Reben Gemeinde Malans: Zukunftsperspektiven Richtziele Malans mit seinen natürlichen Schönheiten, Wein und Kultur ist eine liebens- und lebenswerte Gemeinde.

Mehr

Bidingen. Ihr Standort im Ostallgäu

Bidingen. Ihr Standort im Ostallgäu Bidingen Ihr Standort im Ostallgäu 2 Lage und Verkehrsanbindung Bidingen 3 Gemeinde mit Tradition und lebendiger Sozialstruktur Die Gemeinde, bestehend aus den ehemals selbständigen Gemeinden Bernbach

Mehr

BMV Visionen 2020. Ergebnisbericht der Mitglieder Befragung

BMV Visionen 2020. Ergebnisbericht der Mitglieder Befragung BMV Visionen 22 Ergebnisbericht der Mitglieder Befragung Die Mitglieder Befragung wurde im Rahmen des Projekts Visionen 22 des Steirischen Blasmusikverbandes (BMV) mithilfe eines Fragebogens durchgeführt.

Mehr

Das Wahlprogramm von SPD und Wählerforum Finsing für 2014-2020

Das Wahlprogramm von SPD und Wählerforum Finsing für 2014-2020 Das Wahlprogramm von SPD und Wählerforum Finsing für 2014-2020 Für eine lebendige Gemeinschaft, deshalb Liste 2 SPD und Wählerforum Finsing Sie wollen Information und nahe dran sein am Geschehen? Mehr

Mehr

Initiative der Gemeinde Burbach. Initiative Lebens-WERTE Dörfer Gemeinde Burbach 23.05.2012. Dorfgespräch Haferkiste. Montag 21.

Initiative der Gemeinde Burbach. Initiative Lebens-WERTE Dörfer Gemeinde Burbach 23.05.2012. Dorfgespräch Haferkiste. Montag 21. Ortsmitte Burbach Dorfgespräch Haferkiste Initiative Lebens-WERTE Dörfer Gemeinde Burbach Montag 21. Mai 2012 Initiative der Gemeinde Burbach Maßnahmen und Initiativen zur Stärkung der Burbacher Ortskerne

Mehr

Kreisreport 2014. Landkreis Merzig-Wadern

Kreisreport 2014. Landkreis Merzig-Wadern Kreisreport 2014 Landkreis Merzig-Wadern Der grüne Landkreis Mit 555 Quadratkilometern ist Merzig-Wadern der flächenmäßig größte Landkreis des Saarlandes. Gemessen an der Einwohnerzahl ist er der zweitkleinste.

Mehr

Hubertus Bertling, Referatsleiter im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt

Hubertus Bertling, Referatsleiter im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Integriert handeln, finanzieren und fördern Mittelbündelung in kleineren Städten und Gemeinden Transferwerkstatt Kleinere Städte und Gemeinden 11. und 12. Juni 2014 in Magdeburg Thema: Modellhafte Integrierte

Mehr

PRODUKTENTWICKLUNG MARKE KIRNITZSCHTAL

PRODUKTENTWICKLUNG MARKE KIRNITZSCHTAL PRODUKTENTWICKLUNG MARKE KIRNITZSCHTAL Ausgangslage 90er-Jahre Aufbau der touristischen Infrastruktur nach allen möglichen Richtungen: - Rettung Kunstblumenindustrie - Neubau Museum - Sport- und Freizeitzentrum

Mehr

Strukturdaten des Standorts Friesenheim

Strukturdaten des Standorts Friesenheim Stand: Dezember 2011 Strukturdaten des Standorts Friesenheim - Ihr Wirtschaftsstandort mit hoher Wohnqualität - 1 Topografie / Verkehrsinfrastruktur 1.1 Topografie Gemarkungsgebiet gesamt 4660 ha davon

Mehr

Kundenbefragung durch die Mitgliedsunternehmen

Kundenbefragung durch die Mitgliedsunternehmen Kundenbefragung durch die Mitgliedsunternehmen Josef Röll Folie 1 GHV-Langenau Herbstversammlung 15.11.11 Wie oft sind Sie in Langenau? 16% 28% 56% Antworten n=1.143 pro Tag durchschnittlich täglich 645

Mehr

Gothaer KMU-Studie 2013 Versicherungen

Gothaer KMU-Studie 2013 Versicherungen Gothaer KMU-Studie 2013 Versicherungen Thomas Leicht, Vorstandsvorsitzender Gothaer Allgemeine Versicherung AG Karsten Polthier, Sprecher des Vorstands der Innofact AG Hans J. Hesse, Geschäftsführer der

Mehr

Mobilität in der Schweiz. Wichtigste Ergebnisse des Mikrozensus Mobilität und Verkehr 2010. Mobilität und Verkehr 899-1000.

Mobilität in der Schweiz. Wichtigste Ergebnisse des Mikrozensus Mobilität und Verkehr 2010. Mobilität und Verkehr 899-1000. 11 Mobilität und Verkehr 899-1000 Mobilität in der Schweiz Wichtigste Ergebnisse des Mikrozensus Mobilität und Verkehr 2010 Bundesamt für Statistik BFS Bundesamt für Raumentwicklung ARE Neuchâtel, 2012

Mehr

Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen Sachsen-Anhalts im Jahr 2007

Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen Sachsen-Anhalts im Jahr 2007 11 Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen s im Jahr 2007 Birgit Mushacke-Ulrich Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen s im Jahr 2007 Teil

Mehr

Wehrheim-OT - Sie suchen eine tolle Raumaufteilung im Erdgeschoss? Hier ist Sie!

Wehrheim-OT - Sie suchen eine tolle Raumaufteilung im Erdgeschoss? Hier ist Sie! Wehrheim-OT - Sie suchen eine tolle Raumaufteilung im Erdgeschoss? Hier ist Sie! Objektkennung 5051 Franz & Köhler Immobilien GbR Die Wohnwunschexperten Staffordstraße 11, 63303 Dreieich 1/9 Eckdaten Objektart

Mehr

Landkreis Dahme-Spreewald

Landkreis Dahme-Spreewald Exposé Gewerbeflächen im Gewerbegebiet Duben Bei Interesse wenden Sie sich bitte an folgende(n) Ansprechpartner(in): Landkreis Dahme-Spreewald Dezernat V - Amt für Gebäude- und Immobilienmanagement (GIM)

Mehr

Die Entwicklung der Pflegebedürftigen in Thüringen bis 2020

Die Entwicklung der Pflegebedürftigen in Thüringen bis 2020 - Februar 2011 Harald Hagn Referat Sonderaufgaben und statistische Analysen Telefon: 0361 37-84110 e-mail: Harald.Hagn@statistik.thueringen.de Die Entwicklung der Pflegebedürftigen in Thüringen bis 2020

Mehr

Düsseldorf-Kaiserswerth

Düsseldorf-Kaiserswerth Düsseldorf-Kaiserswerth Flanieren und Einkaufen in historischem Ambiente Düsseldorf-Kaiserswerth Flanieren und Einkaufen in historischem Ambiente Geschichtsträchtig, aber keinesfalls verstaubt Kaiserswerth

Mehr

Studie: Zufriedenheit Dresdner Unternehmen mit der Stadt und dem Wirtschaftsservice 2015

Studie: Zufriedenheit Dresdner Unternehmen mit der Stadt und dem Wirtschaftsservice 2015 Studie: Zufriedenheit Dresdner Unternehmen mit der Stadt und dem Wirtschaftsservice 2015 Präsentation der Ergebnisse Modus, Ausschöpfung, Befragte, Themenschwerpunkte DIE BEFRAGUNG Befragung Telefonbefragung

Mehr

Altötting. Herz Bayerns Shrine of Europe. Standortexposé Innenstadt

Altötting. Herz Bayerns Shrine of Europe. Standortexposé Innenstadt Altötting Herz Bayerns Shrine of Europe Standortexposé Innenstadt August 2010 Standort allgemein Die Kreisstadt Altötting ist gemeinsames Mittelzentrum mit Neuötting und hat derzeit 12.599 Einwohner. Im

Mehr

Verkaufskurzexposé Wohn- und Geschäftshaus in Leipzig-Leutzsch, bekannte Lage direkt gegenüber der Leutzsch-Arkaden

Verkaufskurzexposé Wohn- und Geschäftshaus in Leipzig-Leutzsch, bekannte Lage direkt gegenüber der Leutzsch-Arkaden Verkaufskurzexposé Wohn- und Geschäftshaus in Leipzig-Leutzsch, bekannte Lage direkt gegenüber der Leutzsch-Arkaden Zum Verkauf steht ein unsaniertes, denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus in Leipzig-Leutzsch,

Mehr

Herzlich Willkommen. zum Workshop 1. Runde. Handlungsschwerpunkt: Dorfentwicklung und ländliche Lebensqualität. LEADER Lippe-Möhnesee

Herzlich Willkommen. zum Workshop 1. Runde. Handlungsschwerpunkt: Dorfentwicklung und ländliche Lebensqualität. LEADER Lippe-Möhnesee Herzlich Willkommen zum Workshop 1. Runde Handlungsschwerpunkt: Dorfentwicklung und ländliche Lebensqualität LEADER Lippe-Möhnesee 04. November 2014 Rathaus Wadersloh Das Programm 18:00 Uhr Begrüßung 18:10

Mehr

Herausforderungen an die Pflegeinfrastruktur

Herausforderungen an die Pflegeinfrastruktur Pressekonferenz, 28. September 2015, Berlin Herausforderungen an die Pflegeinfrastruktur Länderprofile Ansprechpartnerin Dr. Susanna Kochskämper Öffentliche Finanzen, Soziale Sicherung, Verteilung Institut

Mehr

Arbeitsmarkt und demographische Entwicklung in der Metropolregion

Arbeitsmarkt und demographische Entwicklung in der Metropolregion Arbeitsmarkt und demographische Entwicklung in der Metropolregion Prof. Dr. Lutz Bellmann unter Mitarbeit von Barbara Schwengler Aktuelle Konjunkturlage der regionalen Wirtschaft Bonitätsindex 308,3 309,2

Mehr

in zahlen ausgabe 2014 / 2015

in zahlen ausgabe 2014 / 2015 die DG in zahlen ausgabe 2014 / 2015 FOTOLIA Haben Sie sich in letzter Zeit gefragt wie viele Menschen im Moment in der Deutschsprachigen Gemeinschaft leben? was ein m² Bauland bei uns kostet? wie viele

Mehr

Hessische Gemeindestatistik 2001 Ausgewählte Strukturdaten aus Bevölkerung und Wirtschaft 2000

Hessische Gemeindestatistik 2001 Ausgewählte Strukturdaten aus Bevölkerung und Wirtschaft 2000 Hessische Gemeindestatistik 2001 Ausgewählte Strukturdaten aus Bevölkerung und Wirtschaft 2000 Bevölkerungsentwicklung Fläche am 21.12.2000 in qm 78,29 Bevölkerung insgesamt am 31.12.2000 Bevölkerung insgesamt

Mehr

Impressionen und Ergebnisse Ideen-Workshop. Konversion Lützow-Kaserne und Bundeswehr- Dienstleistungszentrum Schwanewede

Impressionen und Ergebnisse Ideen-Workshop. Konversion Lützow-Kaserne und Bundeswehr- Dienstleistungszentrum Schwanewede Impressionen und Ergebnisse Ideen-Workshop Konversion Lützow-Kaserne und Bundeswehr- Dienstleistungszentrum Schwanewede Samstag, 12. Juli 2014, 10.00 15.00 Uhr Rathaus Schwanewede Programmablauf 10.00

Mehr

Bauen und Wohnen in Pleinfeld

Bauen und Wohnen in Pleinfeld Bauen und Wohnen in Pleinfeld Markt Pleinfeld Bauen und Wohnen in Pleinfeld Bearbeitungsstand: November 2015 Stirn Allmannsdorf Hohenweiler Großer Brombachsee Ramsberg Mannholz Veitserlbach Mischelbach

Mehr

Von der Zweiten Säule zum zweiten Standbein? Die neue Förderung des ländlichen Raumes Loccumer Landwirtschaftstagung 2007

Von der Zweiten Säule zum zweiten Standbein? Die neue Förderung des ländlichen Raumes Loccumer Landwirtschaftstagung 2007 EVANGELISCHE AKADEMIE LOCCUM Von der Zweiten Säule zum zweiten Standbein? Die neue Förderung des ländlichen Raumes Loccumer Landwirtschaftstagung 2007 Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 2. bis

Mehr

Revitalisierung von Einfamilienhausgebieten

Revitalisierung von Einfamilienhausgebieten Revitalisierung von Einfamilienhausgebieten Ressortübergreifendes Modellprojekt von vier bayerischen Staatsministerien Hintergründe und Ziele des Projektes PLANUNGSBÜRO SKORKA Architektur. Stadtplanung.

Mehr

Faktoren erfolgreicher Regionalvermarktungsinitiativen. Beispiel Dachmarke Rhön

Faktoren erfolgreicher Regionalvermarktungsinitiativen. Beispiel Dachmarke Rhön Faktoren erfolgreicher Regionalvermarktungsinitiativen Beispiel Dipl.-Ing. agr. Barbara Vay ZeLE-Workshop Regionalvermarktung konkret Nümbrecht, 8. Mai 2012 Erfolgsfaktor Region mit Potenzial & Identität

Mehr

Allgemeine Ziele und Zwecke der Planung als Grundlage für die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit

Allgemeine Ziele und Zwecke der Planung als Grundlage für die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit Anlage 2 zur Drucksache Nr. /2014 Allgemeine Ziele und Zwecke der Planung als Grundlage für die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit Festsetzung allgemeiner Wohngebiete, privater und öffentlicher

Mehr

Projektauswahlkriterien/ Bewertungsmatrix

Projektauswahlkriterien/ Bewertungsmatrix Projektauswahlkriterien/ smatrix 1. Grundlegende Eingangskriterien 0/ 1 Förderfähigkeit gemäß den Bestimmungen der EU, des Bundes und des Landes Diese Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen (Baurecht, Naturschutzrecht

Mehr

Immobilien - Grundstücke - Milchquoten Vorstellung einer kleinen Hofstelle in Alleinlage mit Stall und Scheune

Immobilien - Grundstücke - Milchquoten Vorstellung einer kleinen Hofstelle in Alleinlage mit Stall und Scheune Hofstelle in ansprechender Alleinlage zwischen Bassum und Sulingen Das zum Verkauf stehende Anwesen befindet sich in toller Alleinlage im niedersächsischen Landkreis Diepholz zwischen den Kleinstädten

Mehr

Herkunftsländer der Befragten

Herkunftsländer der Befragten Umfrageergebnisse Kundenumfrage Die Umfrage wurde sowohl mündlich auf dem Thüringer Wandertag 2014 in Saalfeld, als auch schriftlich in verschiedenen Institutionen eingereicht. Unter anderem wurden Thüringer

Mehr

Schönhagen Grundbesitz AG & Co. KG. SCHLOSSGUT SCHÖNHAGEN D - 14959 Schönhagen (Landkreis Teltow-Fläming / Land Brandenburg)

Schönhagen Grundbesitz AG & Co. KG. SCHLOSSGUT SCHÖNHAGEN D - 14959 Schönhagen (Landkreis Teltow-Fläming / Land Brandenburg) Schönhagen Grundbesitz AG & Co. KG SCHLOSSGUT SCHÖNHAGEN D - 14959 Schönhagen (Landkreis Teltow-Fläming / Land Brandenburg) LOCATION für FILM und FERNSEHEN MIT HISTORISCHEM SCHLOSS-ENSEMBLE NAHE BERLIN

Mehr

Perspektiven für Klein- und Mittelstädte

Perspektiven für Klein- und Mittelstädte N Perspektiven für Klein- und Mittelstädte Bedeutung der Städtebauförderung am Beispiel der Stadt Wittstock/Dosse Jörg Gehrmann, Bürgermeister der Stadt Wittstock/Dosse Rahmenbedingungen der Stadtentwicklung

Mehr

Pinneberger Unternehmensbefragung

Pinneberger Unternehmensbefragung Pinneberger Unternehmensbefragung Ausschuss Wirtschaft und Finanzen Ratsversammlung Pinneberg Juli 2010 Wirtschaftsförderung Stadt Pinneberg 1 Sinn und Zweck von Unternehmensbefragungen Für die optimale

Mehr

1. Sitzung der Arbeitsgruppe Kommunalentwicklung

1. Sitzung der Arbeitsgruppe Kommunalentwicklung 1. Sitzung der Arbeitsgruppe Kommunalentwicklung Zeit: Montag, 30.06.2014 von 17 19 Uhr Ort: Gemeindeverwaltung Göda, Schulstraße 14, 02633 Göda Anwesende: Peter Beer (BM Göda), Gottfried Krause (BM Neukirch),

Mehr

Bioeffizienzdorf Hessen 2010-2012 Ein Leitprojekt des Hessischen Umweltministeriums

Bioeffizienzdorf Hessen 2010-2012 Ein Leitprojekt des Hessischen Umweltministeriums Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Bioeffizienzdorf Hessen 2010-2012 Ein Leitprojekt des Hessischen Umweltministeriums Die Erwartungen des Landes an das Projekt

Mehr

Vorschläge Leitprojekte der Gemeinde Lautertal (Stand: 20.09.2012)

Vorschläge Leitprojekte der Gemeinde Lautertal (Stand: 20.09.2012) IKEK Lautertal Vorschlag Leitprojekte (Stand: 21.09.2012) 1 Vorschläge Leitprojekte der Gemeinde Lautertal (Stand: 20.09.2012) 1. Kommunikationspunkte, Dorfgemeinschaft und Kultur 1 a) In jedem Dorf gibt

Mehr

Baugrundstücke im Wohngebiet Mesmerlehen Ortsteil Neuhausen. Heilklimatischer Kurort Kneippkurort Solarkommune Naturwaldgemeinde

Baugrundstücke im Wohngebiet Mesmerlehen Ortsteil Neuhausen. Heilklimatischer Kurort Kneippkurort Solarkommune Naturwaldgemeinde Baugrundstücke im Wohngebiet Mesmerlehen Ortsteil Neuhausen Heilklimatischer Kurort Kneippkurort Solarkommune Naturwaldgemeinde Königsfeld im Schwarzwald Die Gemeinde Königsfeld liegt in der reizvollen

Mehr

Schöner Wohnen. Siebenkommafünf Prozent Rendite beim Gutenbergplatz. 2-Zimmer, Küche, Diele, Bad, Keller Baujahr ca. 1 956 Wohnfläche ca.

Schöner Wohnen. Siebenkommafünf Prozent Rendite beim Gutenbergplatz. 2-Zimmer, Küche, Diele, Bad, Keller Baujahr ca. 1 956 Wohnfläche ca. Schöner Wohnen in der Weststadt Siebenkommafünf Prozent Rendite beim Gutenbergplatz 2-Zimmer, Küche, Diele, Bad, Keller Baujahr ca. 1 956 Wohnfläche ca. 39 m² Kaufpreis 48.000 Objektbeschreibung Griechenland-Anleihen

Mehr

Ein Schmuckstück für Naturliebhaber:

Ein Schmuckstück für Naturliebhaber: Ein Schmuckstück für Naturliebhaber: 1.684 m² herrliches Gartengrundstück mit altem Baumbestand, parkähnlich angelegt, wunderschön und absolut ruhig gelegen - mit einem kleinen, charmanten Haus und großer

Mehr

Stadterneuerung in Purgstall

Stadterneuerung in Purgstall Ergebnisse der BürgerInnenbefragung Durchführung: März 2015 Rücklaufquote: 412 Fragebögen (153 online und 259 Papier) Statistik: 44,7% weiblich, 55,3% männlich Starke Präsenz der älteren Generation: 30,5%

Mehr

Was macht Detmold zum Klimaschutz. Klimaschutz in Europa voneinander lernen gemeinsam Handeln

Was macht Detmold zum Klimaschutz. Klimaschutz in Europa voneinander lernen gemeinsam Handeln Was macht Detmold zum Klimaschutz Klimaschutz in Europa voneinander lernen gemeinsam Handeln Detmold Kulturstadt im Teutoburger Wald Deutschland Lippe Detmold Detmold Kulturstadt im Teutoburger Wald Kulturfotos

Mehr

Leitbild Gemeinde Felben-Wellhausen 2003 Überarbeitet 2015. Grundlage für Konkretisierung der Massnahmen. Unsere Leitidee.

Leitbild Gemeinde Felben-Wellhausen 2003 Überarbeitet 2015. Grundlage für Konkretisierung der Massnahmen. Unsere Leitidee. 2003 Überarbeitet 2015 Grundlage für Konkretisierung der Massnahmen Unsere Leitidee Felben-Wellhausen Ein wohnliches Dorf zum Leben und Arbeiten in einer aufstrebenden Region 1 Gemeindeentwicklung Bewahrung

Mehr

Strukturelle Veränderungen des Arbeitsmarktes in Wunstorf von 1991 bis 2000/2001

Strukturelle Veränderungen des Arbeitsmarktes in Wunstorf von 1991 bis 2000/2001 Strukturelle Veränderungen des Arbeitsmarktes in von 1991 bis 2000/2001 Nachfolgende Daten des er Arbeitsmarktes wurden im Rahmen eines studentischen Praktikums im Amt für Wirtschaft und Kultur ermittelt:

Mehr

4. Meckenheimer Wirtschaftsdialog - Wirtschaftsförderung

4. Meckenheimer Wirtschaftsdialog - Wirtschaftsförderung Stadt Meckenheim Wirtschaftsfö 4. Meckenheimer Wirtschaftsdialog - Wirtschaftsfö - Hans Fischer GmbH 3. Februar 2011 Stadt Meckenheim Wirtschaftsfö Zur Person: Dirk Schwindenhammer 2003 Diplom-Betriebswirt

Mehr

Objektinformationen Robert-Stock-Straße 4, 19061 Schwerin. Datenblatt

Objektinformationen Robert-Stock-Straße 4, 19061 Schwerin. Datenblatt Objektinformationen Robert-Stock-Straße 4, 19061 Schwerin Datenblatt m+p consulting West GmbH Düsseldorf, 13.02.2012 INHALTSVERZEICHNIS ÜBERSICHTSBLATT 3 1 LAGE 4 2 SOZIODEMOGRAPHISCHE ENTWICKLUNG 5 3

Mehr

Herzlich Willkommen zur Vorstellung des Konzeptes Biogasanlage ehemalige Sandkuhle. 11. Februar 2010 Sportheim Walle

Herzlich Willkommen zur Vorstellung des Konzeptes Biogasanlage ehemalige Sandkuhle. 11. Februar 2010 Sportheim Walle Herzlich Willkommen zur Vorstellung des Konzeptes 11. Februar 2010 Sportheim Walle 1 Konzept Inhalt: Grundsätzliche konzeptionelle Änderungen Die Situation an der Sandkuhle Walle Karten des Geländes Sandkuhle

Mehr

Index der Gewerbeflächenvermarktung

Index der Gewerbeflächenvermarktung WiFö-Index Gewerbe / Marco Gaffrey Bundesweite Befragung zur Gewerbeflächenvermarktung Achim Georg Bundesweite Quartalsbefragung von regionalen Wirtschaftsförderern zur Vermarktung von Gewerbeflächen (hohe

Mehr

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 5/2038 5. Wahlperiode 23.12.2008

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 5/2038 5. Wahlperiode 23.12.2008 LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 5/2038 5. Wahlperiode 23.12.2008 KLEINE ANFRAGE der Abgeordneten Regine Lück, Fraktion DIE LINKE Zuwachs an sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen

Mehr

Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept Stadt Gräfenberg

Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept Stadt Gräfenberg Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept Stadt Gräfenberg Dokumentation der Ideen- und Projektwerkstatt Montag, 29.02.2016 Moderation: Herr Hacke / Frau König, GEO-PLAN, Bayreuth Herr Schmitz-Klopf

Mehr

Immobilienpreise in München Solln

Immobilienpreise in München Solln Immobilienpreise in München Solln Immobilienmakler München Solln: Kontakt Immobilienmakler für München Solln Rogers verkauft und vermietet Immobilien kompetent & individuell. WISSENSWERTES ÜBER MÜNCHEN

Mehr

Borgholzhausen 2020 Wie entwickelt sich Pium? Demografie, Wohnbebauung, Einzelhandel

Borgholzhausen 2020 Wie entwickelt sich Pium? Demografie, Wohnbebauung, Einzelhandel Borgholzhausen 2020 Wie entwickelt sich Pium? Demografie, Wohnbebauung, Einzelhandel Foto Hardenberg wird noch eingefügt, Wohnbebauung, Einzelhandel Prognose der Bevölkerungsentwicklung Ergebnisse Flächenmanagement

Mehr

Alte Häuser modernisieren mit dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR)

Alte Häuser modernisieren mit dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) Alte Häuser modernisieren mit dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) Lenzkirch ist ELR-Schwerpunktgemeinde bis 2019 Lenzkirch ist im Regierungsbezirk Freiburg die erste Schwerpunktgemeinde im Entwicklungsprogramm

Mehr

BÜROMARKTBERICHT WIESBADEN

BÜROMARKTBERICHT WIESBADEN BÜROMARKTBERICHT WIESBADEN 2015 WIESBADEN MIT STABILEM BÜROMARKT Wiesbaden reiht sich mit diesem Ergebnis in den bundesweiten Trend und insbesondere den sich positiv entwickelnden Büromärkten in den Metropolenregionen

Mehr

Immobilienpreise München Moosach: Marktbericht vom Immobilienmakler für München

Immobilienpreise München Moosach: Marktbericht vom Immobilienmakler für München Immobilienpreise München Moosach: Marktbericht vom Immobilienmakler für München Immobilienmakler München Stadtteil Moosach: Kontakt Immobilienmakler München Moosach: Katerina Rogers Immobilien vermittelt

Mehr

Kunden- und Händlerbefragung in Schiefbahn IHK Mittlerer Niederrhein,

Kunden- und Händlerbefragung in Schiefbahn IHK Mittlerer Niederrhein, Kunden- und Händlerbefragung in Schiefbahn IHK Mittlerer Niederrhein, Andree Haack, Christin Worbs Diese Folien sind Bestandteil einer Präsentation und ohne mündliche Erläuterung nicht vollständig. Umfrage

Mehr

Schlebusch Zentrum. für das südöstliche Stadtgebiet. Sein Einzugs- A3. traditionelle und moderne Gastronomiekon-

Schlebusch Zentrum. für das südöstliche Stadtgebiet. Sein Einzugs- A3. traditionelle und moderne Gastronomiekon- Fußgängerzone chlebusch Zentrum A3 A59 chlebusch Zentrum A1 Das Zentrum von chlebusch bildet das ebenzentrum für das südöstliche tadtgebiet. ein Einzugs- A3 bereich liegt bei 60.000 Einwohnern im tadtbezirk

Mehr

B E L E U C H T U N G K O M M U N A L E R H A N D L U N G S F E L D E R

B E L E U C H T U N G K O M M U N A L E R H A N D L U N G S F E L D E R Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl University of Applied Sciences B E L E U C H T U N G K O M M U N A L E R H A N D L U N G S F E L D E R K Ü N F T I G E H E R A U S F O R D E R U N G E N D E R

Mehr

Regionale Beschäftigungs- und Berufsprognosen

Regionale Beschäftigungs- und Berufsprognosen regio pro Regionale Beschäftigungs- und Berufsprognosen Mit Fachkräften in die Zukunft Mehr Ausbildung in Freien Berufen Fachtagung am 23. Januar 2009 in Frankfurt am Main Claudia Knobel Institut für Wirtschaft,

Mehr

«Der Zukunft auf der Spur» die Zukunft gestalten

«Der Zukunft auf der Spur» die Zukunft gestalten «Der Zukunft auf der Spur» Blauen - die Zukunft gestalten heute Dorfentwicklungsplan Blauen Ziele, Strategie und Massnahmen Präsentation anlässlich GV «Promotion Laufental» 15. Mai 2013 Heute «Der die

Mehr