Coaching von U nternehmerinnen

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1 Mötler/Steinhardt: Coaching von Unternehmerinnen Heidi Möller und Kornelia Steinhardt Coaching von U nternehmerinnen Frauen treten in Familienunternehmen in weitaus geringerem Maß die Nachfolge in der Geschäftsführung an als Männer. Dies deckt sich mit der Tatsache, dass Frauen insgesamt seltener Unternehmen gründen als Männer. Neben gesellschaftlich bedingten Faktoren wirken auch so genannte,,innere Erfolgsverhinderer" hemmend auf die Nachfolge- und Gründungsaktivitäten von Frauen. Die Autorinnen zeigen auf, was darunter zu verstehen ist und welche als Persönlichkeitsdispositionen verstandene Erfolgsverhinderer es gibt (2.8. weibliches Konkurrenzverhalten, gehemmter Umgang mit Aggression). Ein bedeutsames lnstrumentarium zu deren Bearbeitung ist Coaching. Es wird dargestellt, welche Chancen das Beratungsformat Coaching für Nachfolgerinnen und (angehende) Unternehmerinnen im llmgang mit inneren Erfolgsverhinderern bieten kann. 3 Einleitung,,Nur jede dritte Boss ist eine Frau" titelt die Tiroler Tageszeitung am t7. Oktober zoo6. Frauen als selbstständige Unternehmerinnen oder Führungskräfte stetlen immer noch eine Minderheit im heutigen Wirtschaftsleben dar. Noch drastischer sind die Zahlen bei der Unternehmensnachfolge: Nur iedes zehnte Familienunternehmen wird von einer Frau übernommen. Die Zaht der Gründerinnen und Unternehmensnachfolgerinnen ist in den vergangenen zwei.lahrzehnten internationai und nationai prozentuat zwar stärker angestiegen als die der Männer, allerdings von einem geringeren Niveau ausgehend. Frauen sind als Unternehmerinnen (sowohl als Gründerinnen als auch als Nachfolgerinnen) immer noch stark unterrepräsentiert. Der,,Gender-gap" bleibt also weiterhin bestehen. Aufgrund der demografischen und bevö[kerungspolitischen Veränderungen in der Gesellschaft tegen Politik und Wirtschaft sowie Forschung besondere Aufmerksamkeit auf die Gruppe der Nachfolgerinnen und Gründerinnen. Zahlreiche Frauenförderungsprogramme - unter anderem der Europäischen Union wie zum Beispiel WoMen, Ceiberweiber-Mentoring, ESF-Aktionsprogramm für die Chancengleichheit von Frauen und Männern etc. - werden ins Leben gerufen. Was sind aber nun die objektiven Faktoren, die die Lebenswelt von selbstständigen Unternehmerinnen auszeichnen? Und warum folgen Frauen bei Weitem seltener in der Führung eines Familienunternehmens nach als Männer bzw. die einen Frauen schon und die anderen nicht? Und vor allem, was kann Coaching dazu beitragen, dass mehr Frauen den Mut haben, in die Selbstständigkeit als Firmennachfolgerin zu gehen? Ob es zur Übernahme eines Unternehmens durch ein weibliches Familienmitglied kommt, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Haub[ und Daser (zoo6) zeigten auf, dass der Fortbestand patriarchaler Strukturen (potenzie[- te) Nachfotgerinnen oft mit einschränkenden Rollenvorstellungen konfrontiert sind. lmmer wieder baut die Übernahme auf der Konstellation,,Vatertochter" aui womit gemeint ist, dass Töchter ihre Väter idealisieren und mit ihnen identifiziert sind (Daser zoos). Solche externen Faktoren sind ein wesentlicher Bestandteil dafür, dass es Frauen schwerer fä[[t, die Nachfolge anzutreten, sie a[[ein reichen nicht aus, um zu verstehen, was Frauen daran hindert, Unternehmerinnen zu werden. Wenngleich Nachfotgerinnen in der besonderen Situation stehen, in einem bestehenden, von einem Famitienmitglied geführten Unternehmen die Leitung zu übernehmen, so zeigen sich grundlegende Parallelen zu Unternehmensgründerinnen im Allgemeinen. Auch sie sind damit konfrontiert, nicht nur durch gesetlschaftliche und ökonomische Faktoren in ihrem unternehmerischen Handeln eingeschränkt zu werden, sondern vor allem auch durch ihre innerpsychische Disposition. Daher stehen im Zentrum des Beitrags Überlegungen über jene Dimensionen, die als sogenannte innere,,erfolgsverhinderer" wirksam werden und entscheidend dazu beitragen, den Schritt zur Unternehmensgründung nicht zu wagen. Bevor wir innere Erfolgsverhinderer näher beschreiben, werden wir herausarbeiten, inwiefern und in welchen Bereichen Frauen als Unternehmerinnen - vor allem als Gründerinnen - erfolgreich sind. Dies sotl aufzeigen, dass Frauen - wenn auch noch nicht in gleichem Ausmaß wie Männer - den Schritt ins Unternehmertum wagen und dabei in manchen Sparten erfolgreich versupervision 3.zoo8

2 uölle' S:einhardt: Coaching von Unternehmerinnen Existenzgründerinnen zugeschriebene Verhaltensweisen werden im Dienstleistungssektor als besonderer Vorteil gegenüber männlichen Unternehmern gesehen. 4 treten sind. Nach der Darstellung der Erfolgsverhinderer werden wir aufzeigen, inwiefern die Beratungsform Coaching mit Unternehmerinnen dabei unterstützen kann, sich den Herausforderungen in der Führungsposition zu stellen. Quantitative Strukturmerkmate von weiblicher U nternehmensaktivität Was kennzeichnet iene Unternehmen, die vermehrt von Frauen geführt werden? lm Folgenden werden deren Besonderheiten dargestellt. Die Bronchenstruktur: Frauen gründen häufig im beratenden oder privaten Dienstleistungsbereich, bevorzugt im Gesundheits- und Sozialwesen sowie im Handel (siehe Abb. r). Die Häufung der Unternehmensgründungen in diesen Bereichen wird unterschiedtich begründet. Weiblichen Existenzgründerinnen zugeschriebene Verhaltensweisen, wie beispielsweise hohe Kommunikationsfähigkeit, Organisationstalent, Kreativität, Sensibilität und ganzheitliches Denken, werden im Dienstleistungssektor als besonderer VorteiI gegenüber männlichen Unternehmern gesehen. Eine andere Erklärung für die vermehrte Gründung in diesem Wirtschaftssegment wird im weiblichen Bildungshintergrund vermutet. Bei den Männern gibt es eine deutliche Fokussierung auf wirtschaftswissenschaftliche und technische Fächer, wohingegen die Frauen in den geistes- und kulturwissenschaftlichen sowie pädagogischen Fächern überrepräsentiert sind. Der Bitdungshintergrund hat somit einen bedeutsamen Einfluss auf die Entscheidung zur Auswahl der Branche der Setbstständigkeit (Sternberg/Bergmann/Lückgen zoo3, 36). Sonstge; 3.95% ohre Amaben:,.rio t+j\dd:,t7,11o/o Die Arbeitszeif.' Ein wesentliches Strukturmerkma[ ist die Arbeitszeit, die deutlich von der der Männer differiert. Laut Studie des lnstituts für Mittelstandforschung (ifm) arbeiten ungefähr z3 Prozent der weiblichen Selbstständigen in Teilzeit, das heißt unter 20 Stunden in der Woche. Eine Wochenarbeitszeit von über 4o Stunden geben knapp 6z Prozent der weiblichen Selbstständigen an. lm Vergleich dazu sind es bei den männlichen Selbstständigen 88 Prozent (Lauxen-Ulbrich/Leicht zoo3lzoo4). Als eine zentrale Ursache kann die sogenannte Doppelbelastung, die Vereinbarkeit von Familie - speziell die Obsorge um die Kinder - und Beruf gesehen werden, die immer noch zum Großtei[ von Frauen getragen wird. Di e Altersstru ktur: D as Fraue n d u rchsch n ittsalter bei der Entscheidung zur Selbstständigkeit ist zwischen 3r und 45 Jahren angesiedelt. lm Vergleich dazu gründen Männer deutlich früher, nämlich im Alter von z6 bis 35.lahren (Wotschke zooz, S. z6). Auch hier sind geschlechterdifferente Gründe - verlängerte Ausbildungszeiten durch Kinderpausen und die noch stark verankerte Aufgabenteilung im Bereich der Kindererziehung zu Ungunsten der Frau - von zentraler Bedeutung. Besonderheiten wei blicher Gründ ungsaktivität Männer und Frauen unterscheiden sich nicht nur darin, welche Unternehmen sie - in unterschiedlichen Lebensabschnitten - gründen, vielmehr lassen sich grundlegende Differenzierungen feststellen, die vorwiegend in der unterschiedlichen Persönlichkeitsstrukturvon Frauen und Männern zu finden sind. Das Gründungsmotiv: Die Motive zur Existenzgründung unterscheiden sich zwischen Mann und Frau. Während Männer eher aus zu erwartenden materiellen Vorteilen gründen, sind - neben der besseren Möglichkeit zur Vereinbarung von Familie und Beruf - bei Frauen eher persönliche Ambitionen oder Entfaltungswünsche ausschlaggebend für den Schritt in die Selbstständigkeit. Cle,rstleistungen: 60,530/0 l-bndwork: 7,8S/o Abb. t Unternehmensgründungen von Fruuen nach Branchen üvotschke zooz). * Art der Dienstleistung: Beratung/Coaching/Supervision, Umweltanalysen, Sisteugrürdungs' planure im Gastgstrerbe: 1,32Yo Bawe'lerbe: 2,63yo C stgewsbe: 3.950/" Erstellung von Sachverständigen-Gutachten, Versicherungs- und Finanzdienstleistungen, Steuerbefttung, Seminar- und Schreibservice, Büroservice, Apothekerin, Ärztin, Werbung, fransport, Ernährungsberatung, Ergotherapie, Buchführungsarbeiten, Rechtsanwältin, Arbeitnehmerüberlassung, Planung und Beratung.

3 Möiler/Steinhardt: Coaching von Unternehmerinnen Während Männer aus materiellen Vorteilen gründen, sind - neben der besseren Möglichkeit zur Vereinbarung von Familie und Beruf - bei Frauen eher persönliche Ambitionen oder Entfaltungswünsche ausschlaggebend für den Schritt in die Selbstständigkeit. Die Differenziolindikation: Zahlreiche Untersuchungen haben vorwiegend die externen Faktoren im Blick: Die klare Geschäftsidee, exakte Finanzkontrolle, Businessplan, Marketing und ktare Firmenstruktur sowie ein solides Unternehmenskonzept werden u.a. ats die Garanten für eine erfolgreiche Existenzgründung angeführt. Der Persönlichkeitsantei[, der am Erfolg oder Misserfotg einer Selbstständigkeit beteiligt ist, wird vorsichtig eingeschätzt bei z5 Prozent angesetzt (Mülter zooo). Wenn wir von einem Persönlichkeitscoaching ausgehen, das Frauen auf dem Weg in die Selbstständigkeit unterstützt und ihre ersten Gehversuche begleitet, dann ist es aber eben genau dieser Faktor, das Verhalten und Erleben von Frauen vor und in der Selbstständigkeit, den wir durch unser Beratungsangebot stärken wollen. Sehen wir in der Erstdiagnostik eher Defizite im Bereich der hard facts - also von Know-how, was Förderungsmöglichkeiten an geht, juristische Fragen fokussiert, betriebswirtschaftliche Kalkulationsfehler betrifft - so ist zu einem Fachcoaching zu raten, das bei Einrichtungen der Wirtschaft (wie etwa der Wirtschaftskammer) und anderen Beratungsinstanzen zu bekommen ist und nicht Thema dieses Beitrags ist. Ob es die Persönlichkeit der einzelnen Frau ist, die dazu beiträgt, überhaupt auf die ldee zu kommen, sich selbstständig zu machen und sich dann erfolgreich in der Setbstständigkeit zu bewähren (Selektionseffekt), oder die Selbstständigkeit sekundär dazu beiträgt, ein bestimmtes Persönlichkeitsdispositionsprofil herauszubilden (Sozialisationseffekt), dazu kann die Forschung noch immer keine endgültigen Antworten und Ergebnisse liefern. Die Befunde bei der Frage nach Henne und Ei weisen aber eher in Richtung eines Selektionseffekts und das insbesondere bei Frauen. Bei Frauen, so eine Studie von Mü[- ler (zooo), scheint Selbstständigkeit eher ein Ausdruck dispositione[ter Neigungen zu sein als dies bei Männern der Fall ist. Persön li ch ke itsd i spositi on e n u n d Selbststön d i g ke it: Was sind nun solche Dispositionen, die in Bezug auf Setbstständigkeit von Bedeutung sind? Und wie sind solche geschlechterdifferenzierenden Dispositionen zu deuten? Um hier eine deutlichere Vorstellung davon zu bekommen, werden nun einige wichtige Dispositionsmerkmale und ihre geschlechtsspezifischen Ausprägungen diskutiert. Ein für Selbstständigkeit relevantes Merkmal ist zum Ersten die Leistungsmotivstärke. Dieses Merkmal ist als Bestreben definierbar, sich bevorzugt Aufgaben zu suchen oder Tätigkeiten zu widmen, die interessant und herausfordernd erscheinen, intrinsische Leistungsanreize bieten und gute Erfolgs- und Realisierungschancen besitzen. Leistungsmotivstärke hat sich als stabiler Prädiktor für die Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit erwiesen (McCteltand 987). Dazu zählen die sogenannten energetischen Kräfte, wie Willenskraft, Antriebsstärke, Belastbarkeit und emotionale Stabitität. ln diesen Persönlichkeitsaspekten zeigen sich nach den Untersuchungen von Mülter $99) und McClelland (1987) keine wesentlichen Unterschiede zwischen selbstständigen Frauen und selbstständigen Männern. Der Entschluss, sich selbstständig zu machen, kann durch das zweite Persönlichkeitsmerkmal der internalen Kontrollüberzeugung noch intensiviert werden. lnternale Kontrollüberzeugung beschreibt die Neigung von Personen, sich als lnitiator von Tätigkeiten und Arbeitshandlungen zu erleben und Arbeitsergebnisse eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten zuzuschreiben. Hohe internale Kontrollüberzeugung geht mit ausgeprägten Gefühlen von Selbstwirksamkeit einher und verstärkt die Suche nach Gestaltungsmöglichkeiten und Entfaltungsfreiräumen. Zudem gibt es Überschneidungen mit Merkmalen wie Optimismus und internaler Erfolgsattribuierung, die sich ebenfalls als selbstständigkeitsrelevant erwiesen hat (McCtettand r98z; Mütler 99). Bei der internalen Kontrollüberzeugung gibt es Hinweise darauf, dass männliche Unternehmer stärker von ihrer Einfluss- und Gestaltungskraft überzeugt sind als Frauen. lnteressant erscheint insbesondere der Aspekt, dass es in dieser Dimension deutliche Unterschiede zwischen selbstständigen und angestellten Frauen gibt. Setbstständige Frauen gleichen sich in der Dimension internaler Erfolgsattribuierung den Männern an (vg[. Abb. z), wie Müller (zooo) herausfand. Dabei ist auch hier die Frage, ob nun ein Sozialisations- oder Selektionseffekt zugrunde liegt, nicht abschließend gektärt. Hier ist ein wichtiger Ansatzpunkt für das Coaching von Unternehmerinnen markiert. Es gitt auch die traditionellen kognitiven Schemata von Frauen aufzuzeigen und zu korrigieren! 5 7

4 Möiler/Steinhardt: Coaching von Unternehmerinnen Frauen schätzen ihren Erfolg anders ein als Männer. Während Männer dazu tendieren, Erfolg sich selbst zuzuschreiben, machen Frauen eher äußere tjmstände dafür verantwortlich. 6 3,5 3?c 2 1,5 Abb. z: lnternale Kontrollüberzeugung: Die Wechsetwirkung zwischen beruflicher Selbstständigkeit und Geschlecht (Müller zooo). Die subjektive Einschätzung der Selbstwirksamkeit ist ein Effekt geschtechterdifferenzierender Sozialisation. Frauen schätzen ihren Erfotg anders ein als Männer und sie attribuieren ihn anders. Während Männer dazu tendieren, Erfolg sich setbst zuzuschreiben, machen Frauen eher äußere Umstände dafür verantwortlich' Gtück, Unterstüt' zung durch andere, günstige Konstellation und anderes mehr sind typisch weibliche Attributionsmuster. Genau umgekehrt verhätt es sich bei Frauen, wenn es um den Umgang von Misserfolgen geht. Hier beziehen Frauen den Misserfolg eher auf sich selbst und interpretieren Schwierigkeiten zumeist selbstwertgefährdend, beispielsweise mit Sätzen wie:,,lch bin nicht gut genug.",,,lch hätte mich mehr anstrengen sollen.",,,hätte ich mich doch besser vorbereitet." An dieser Ste[[e weisen Männer die Ursache ihres Scheiterns gern den Umständen und ungünstigen Bedingungen zu, unter denen ihr unternehmerisches Handeln stand. Aus diesen unterschiedlichen Attributionsmustern erklärt sich eine meist ängstlichere Haltung von Frauen gegenüber Fehlern. Misserfotge führen bei Frauen eher zur Lähmung bis hin, dass sie für Frauen der Anlass sind aufzugeben. Unselbsiständig Seibsbtärdig..a-Frauen -..rr!.- Mänß Ein drittes Persöntichkeitsmerkma[, das unternehmerischen Erfolg wahrscheinlicher macht, ist die Risikoneigung.sie lässt erkennen, wie Personen in Entscheidungssituationen mit einhergehender Unsicherheit umzugehen pftegen. Bei einer ausgeprägteren Risikoneigung entscheiden sich Personen oftmals für Alternativen, bei denen mit kleinerer Wahrscheinlichkeit besonders vorteilhafte Ergebnisse zu erwarten sind, als für Alternativen, die mit größerer Wahrscheinlichkeit weniger gute Ergebnisse erwarten lassen. Dass unternehmerischesverhalten eine gewisse Risikoneigung voraussetzt, geht aus zahtreichen populär- und fachwissenschafttichen Veröffentlichungen hervor (vgt. z.b. McKenzie zooo). Männer sind laut Studien von Masters und Meiers (1988) die risikofreudigeren Unternehmer als Frauen. Was im ersten Moment als Manko klingt, stellt oft auch einen protektiven Faktor dar: Frauen scheitern viel settener als Männer in ihren Selbstständigkeitsinitiativen (Tittmann t997), was sich auch mit der geringeren Risikoneigung erktären [ässt. Als weiterer Faktor wirkt sich aus, dass Frauen viel selbstkongruentere Arbeits- und Berufsziele haben. Sie wissen viel besser, was sie können und was sie nicht können, haben ein adäquateres Selbstbitd und schätzen damit ihre unternehmerischen Risiken realistischer ein. Die Problemtöseorientierung als vierter Faktor befähigt Personen, schwierige oder ungewohnte Arbeitsauf' gaben stets als lösbare Probleme zu betrachten und sich die Lösbarkeit zuzutrauen.,,nicht-routine"-aufgaben, aus denen sich großteils auch unternehmerische Tätigkeitsanforderungen zusammensetzen, gelten als Bereicherung des beruflichen Alltags, ihre Bewättigung ats befriedigende Aktivität (Pinchot 1985)' Frauen weisen im Gegensatz zu Männern oftmals eine geringere Problemlöseorientierung auf, wenn es um analytische Probleme geht. Sie können iedoch auf ein größeres Potenzial an intuitivem und kreativem Denkvermögen zurückgreifen, das wieder Mögtichkeiten bietet, dieses analytische Problemtösedefizit zu kompensieren (Goebel r99r). DerVorsprung im kreativen Denken ist oft auch bedeutend in der Wahl der Branche, in der ein Unternehmen gegründet wird. Wenn wir die von Frauen,,bevorzugten" Bereiche anschauen, also den beratenden oder privaten Dienstleistungsbereich - und hier vorwiegend das Gesundheitsund Soziatwesen -, den Handel, das Handwerk und das Gastgewerbe (s. Abb. r), dann wird klar, dass dort insbesondere lntuition und Kreativität gefragt sind (Brandstätter 1998). Unternehmerische Menschen müssen sich im Wettbewerb um Kund/innen, Marktanteile, Geschäftspartner/ innen oder Getdgeber/innen behaupten können. Durch' setzungsfähigkeif gitt somit als ein fünftes Merkmal, das von zentraler Bedeutung ist. Optimat ist es, wenn dieses

5 Möller/Steinhardt: Coaching von Unternehmerinnen Erfolgreich sein heißt, anderen überlegen zu sein. Dabei entsteht eine Differenz zu anderen Frauen und Männern, die für viele Frauen nicht einfach zu ertragen und schon gar nicht zu genießen ist. Merkmal eine mittelstarke Ausprägung hat, da unternehmerischer Erfotg gleichzeitig auch von kooperativem und kollegialem Verhalten mit Kund/innen und Mitarbeiter/innen abhängt (McCtettand rgsz). Die Durchsetzungsfähigkeit kann iedoch bei vielen Frauen als eher gehemmt angesehen werden, wie weiter unten noch ausgeführt wird. Unternehmerische Tätigkeit zeichnet sich weiterhin dadurch aus, dass das Tätigkeitsfetd oft über den bereits gekannten Bereich hinausreicht und man sich in Feldern betätigen muss, die einem zunächst ungewiss erscheinen und in denen man auf keine Erfahrungswerte zurückgreifen kann. Das sechste Merkmal Ungewissheitstoleranz kennzeichnet also die Art und Weise, wie Personen mit solchen unstrukturierten oder unklaren Arbeits- und Lebenssituationen umgehen. Ungewissheitstolerante Personen fühlen sich von solchen Situationen angezogen und schätzen es, situative Ausgestaltungsmöglichkeiten zu besitzen. Ungewissheitstoleranz geht auch mit kreativem Denken einher (Goebetrggr) und erleichtert den Umgang mit unternehmerischen Aufgaben, die nicht selten unpräzise definiert und strategisch offen sind. Frauen und Männer weisen hier keine besonderen geschlechtsspezifischen Unterschiede auf. Ebenfatls Selbstständigkeitsrelevant ist siebtens das dispositionelle U nabhän gi gkeitsstre be n. Es kennzeichnet ein relativ stabiles Bedürfnis von Personen, sich eigene Meinungen zu bilden, auf lndividualität und Autonomie Wert zu legen und sich selbst verwirklichen zu wollen (McCleltand 1987). Personen mit ausgepräglem Unabhängigkeitsstreben sind in ihrem Arbeitsverhalten weniger auf soziale Beziehungen angewiesen, so dass es ihnen auch leichter fällt, ohne Einbindung in eine Organisation tätig zu sein. Frauen und unternehmerischer Erfolg - ein Widerspruch? Ausgehend von zahlreichen Coachings mit weiblichen Unternehmerinnen und vor allem mit Frauen, die in den Startlöchern standen, um sich selbstständig zu machen, möchten wir nun einige systematische Überlegungen anstellen, die als,,innere Erfolgsverhinderer" weiblicher Setbstständigkeitskarrieren ursächlich erscheinen. Objektiven Faktoren, gesellschaftlichen Dimensionen, die das Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen in dieser Hinsicht befördern, so[[ damit auf keinen Fall ein geringerer Stellenwert beigemessen werden. Dennoch liegt der Schwerpunkt unseres Beitrages auf den inneren Dimensionen jener Hemmung, sich beruflich selbstständig zu machen. Wenn wir über Persönlichkeitscoaching reden, so sind es genau diese Dimensionen, die im Beratungskontext bearbeitet werden können. Das Konkurrenzverholten von Frouen: ln der Konkurrenz mitzuspielen, die Konkurrenz gar aktiv zu suchen, ist einer unter vielen Faktoren, der unternehmerischen Erfolg ausmacht. Sich offen in Konkurrenz zu setzen ist aber etwas, das Frauen im Gegensatz zu Männern in ihrer Sozialisation nicht oder nur erschwert lernen. Männer üben oft schon auf dem Schulhof, sich ins Verhältnis zu anderen zu setzen und sich mit anderen zu messen. Frauen konkurrieren selbstverständtich auch, jedoch meist indirekter und versteckter, was allerdings oft nicht zielführend ist. Der Gedanke an Konkurrenz und Wettbewerb ist bei Frauen oft mit viel Angst verbunden. Fragen wie,,darf ich mehr Geld verdienen, mehr gute Aufträge haben als meine Freundin? Was geschieht mir dann? Verliere ich gegebenenfalls ihre Unterstützung, ihre Zuneigung?" werden mächtig und bringen die Angst zum Ausdruck, allein gelassen zu werden, wenn offensiv konkurriert wird. Die Angst vor Einsamkeit ist es, die viele Frauen [ieber gedrosselt gebunden lässt.,,friedfertig aus Angst vor Liebesverlust", nennt Margarete Mitscherlich (1985) dieses Phänomen. Frauen fehlen oft sinnstiftende Vorbilder, wie man mit Frauen sowie mit Männern offen konkurriert und argumentiert. Erfolgreich sein heißt in diesem Kontext, anderen überlegen zu sein. Dabei entsteht eine Differenz zu anderen Frauen und Männern, die für viele Frauen nicht einfach zu ertragen und schon gar nicht zu genießen ist. Einer der wichtigsten Gründe liegt in der unterschiedlichen Sozialisationsgeschichte von Frauen und Männern. Männer entwickeln ihre ldentität vor allem über das,,sich Unterscheiden", Frauen eher über die Ahntichkeit und Bindung.,,Männer haben es da einfacher: Sie lernen viel früher einen Umgang mit Ungteichheit und können somit offener konkurrieren; sie kommen nicht in innere Konflikte, wenn sie Spielregeln machen und auch durchsetzen; Konflikte mit anderen riskieren sie" (Edding zoor, S. rz5). Frauen wollen oft etwas Widersprüchliches und befinden sich damit in einem Dilemma zwischen Partnerschaft 7

6 Mölter/Steinhardt: Coaching von Unternehmerinnen Für ljnternehmerinnen ist es unabdingbar, ihre selbstbestimmten, aggressiven Anteile zu entdecken und in ihr weibliches lch zu integrieren. Anders gibt es keinen beruflichen Erfolg. I und Ungleichheit. Der Schritt zum,,sowoh['als-auch" gelingt häufig nicht. Dieser Spagat ist aber von Frauen im Zusammenhang mit Erfolg als Selbstständige zu vollbringen. Ein kleines Eigenbeispietder Erstautorin in einem un' bedeutenden Zusammenhang mag diesen Mechanismus erläutern: Zu Beginn meiner Tätigkeit an der Universität lnnsbruck startete ich (H.M.) eine Vortragsreihe: Organisation - Kommunikation in Kooperation mit der lndustriellenvereinigung Tirol. lch war entsprechend nervös, ob dieses Angebot wohl angenommen wird. Zur Spannungsabfuhr und zum allgemeinen Amüsement meiner Mitarbeiter schlug ich eine Wette vor:.leder gab einen kleinen Wetteinsatz und eine vermutete ZuhörerzahI an. Wer am nächsten an der entsprechen' den Zahl war, sollte den Gesamtbetrag bekommen. Dummerweise gewann ich selbst und wand mich wie ein Aa[, was mit dem Betrag tun: lch könnte für die nächste Teambesprechung doch Kuchen für alle kaufen und andere prosoziale Gedanken trieben mich an, bis ein Mitarbeiter schlicht und einfach sagte:,,wer Wetten vorschlägt, muss auch gewinnen können!" Weibliche Aggression: Männliche Vorste[[ungen von Aggression machen es Frauen oft schwer, ihr weiblich aggressives Potenzial als ihnen zugehörig zu erachten und für ihren Erfolg im Wirtschaftsleben zu nutzen. Folgen wir Dorsch Ggg+,5.9) in seinen Definitionen: Als Aggression bezeichnet,,man einen körperlichen oder symbolischen Angriff mit dem Zie[, Schaden zuzufügen" bzw.,,iedes Angriffsverhalten, das die Steigerung der Macht des Angreifers und die Minderung des Angegriffenen zum Ziele hat", so lässt sich eine Gleichsetzung von Aggression mit Destruktivität, Gewalt und Übergriff feststellen. Der ursprünglichen Wortbedeutung von,,aggredior" nach, heißt Aggression aber zunächst einmal herangehen, etwas unternehmen, beginnen, auf iemanden zugehen. Ein Aggressionsbegriff, der den Drang nach Erkenntnis beinha[' tet, aggressiv sein als neugierig, beharrlich, begehrlich und widerspenstig sein umreißt, macht es Frauen im Coa' ching sicher leichter, sich ihrer Aggressivität bewusst zu werden und diese konstruktiv zu nutzen. Eine solche Vorstellung von Aggressivität beinhaltet auch den Wunsch, sich zu unterscheiden bzw. etwas in Angriff zu nehmen. Beide Verstehensweisen von Aggressivität schließen sich nahezu aus: Geht es in der ersten Definition um die Ausschaltung des anderen, geht es im ursprünglichen Wortsinn von Aggressivität darum, den anderen am Leben zu lassen. Braun (1988) sieht hierin die unterschiedliche Bewertung männlicher und weiblicher Aggression. Der weib' liche Soziatisationsprozess steht noch immer unter dem Verbot der Durchsetzungskraft. Frauen fällt es schwer und es wird ihnen schwer gemacht, Subiekt eigenen Begehrens sein zu dürfen. Für Unternehmerinnen ist es unabdingbar, ihre selbstbestimmten, aggressiven Anteile zu entdecken und in ihr weibliches lch zu integrieren. Anders gibt es keinen beruf' tichen Erfolg. Es braucht die Entwicklung einer abgegrenz' ten und durchsetzungsorientierten Haltung. Empirische Untersuchungen von Biörquist, Österman und Kaukiainen (r992) zeigen differenziert die Aggressionsentwicklung von Mädchen und Jungen auf. Während Jungen den Mädchen in der physischen Aggression überlegen sind, sind es die Mädchen ab dem Atter von elf Jahren im Bereich der verbalen Aggression und indirekten Aggressionsäußerung (gemessen am Klatsch). Die Zurückhaltung der Frauen bei direkten Auseinandersetzungen wird einerseits der antizipierten Schwäche und Unterlegenheit zugeschrieben, andererseits ist sie weniger sozial akzep' tiert, sodass Frauen das sicherheitsstiftende Area[ der indirekten Aggression aufsuchen. Diese gilt als weniger berechenbar, als,,unverhofft", weshalb,,weibliche Aggression oft als hinterhältig erlebt wird" (Rohde'Dachser/ Menge-Herrmann 1995, S. ZZ). Längsschnittuntersuchungen über zehn Jahre zeigen iedoch eine Zunahme aggressiven Ausdrucks bei adoleszenten Mädchen in der Selbstund Fremdwahrnehmung (Viemerö r99z), was als erste Befreiungsschritte aus dem fortbestehenden weiblichen Geschlechtsrollenstereotyp gewertet werden kann. Frau' en berichten aber immer noch mit weniger Stolz und mehr Angst- und Schuldgefühlen von ihrem Bedürfnis nach Selbstbehauptung (Eagly/Steffen r99z). Noch immer sind ihre Fantasien und Überzeugungen zur Fremd'und Selbstgefährdung bei aggressivem Verhalten überwertig. Das Selbstbehauptungsstreben von iungen Mädchen und Frauen wird weniger ermutigt und schlägt nach wie vor rasch in Schutd- und lnsuffizienzgefühle um.

7 Mötler/Steinhardt: Coaching von Unternehmerinnen Das Selbstbehauptungsstreben von Mädchen und Frauen wird weniger ermutigt wie bei Männern. Dieses ist aber eine wichtige Kompetenz im Bezug auf Selbstständigkeit. Kompetenzschom.. Angesichts großen Lobes oder Erfolgs geraten viele Frauen in heftige Affekte. Eine bedeutende Ro[[e spielt dabei die Kompetenzscham. Zu spüren, was sie vermag, wozu sie in der Lage ist, löst in vielen Frauen so viel Spannung aus, dass sie oft ihren mühsam erarbeiteten erfolgreichen Selbstentwurf gleichsam,,freiwillig" wieder einreißen. Dabei tiegt oft ein Missverständnis vor, das, wenn es aufgeklärt wird, bereits den Weg aus dem Dilemma weisen kann: das lateinische Wort,,concurrere" heißt zunächst einmal nichts anderes als,,zusammen laufen". Es meint, wenn zwei Menschen sich verabreden, wer wohi als erster an dem Baum dort hinten sein wird, beide schne[[er laufen, ats wenn jeder den Spurt für sich allein gewagt hätte. Aufgegangen ist dieses Phänomen in dem Sprichwort, dass Konkurrenz das Geschäft belebt.,,zusammen laufen" kann somit Spaß machen, die eigene Leistung steigern und ungeahnte Ressourcen aktivieren. Bei vielen Frauen ist die Freude am Wettbewerb allerdings gebremst. Der Grund ist vielfach darin zu suchen, dass Konkurrenz mit Rivatität gleichgesetzt wird. Rivalität meint aber eine destruktive Form von Auseinandersetzung, die die Zerstörung des Gegenübers, seine Beschämung, Verhöhnung oder Herabsetzung seiner Leistung zum Ziel hat. Rivalitäten sind entgleiste Formen prod uktiven Konkurrenzverhaltens. Einer der Hauptfaktoren, der solche Entgleisungen fördert, ist der Neid. Vereinfacht dargestellt, bewirkt dieser Mechanismus, dass ich den anderen bzw. die andere in den Status der Glückseligkeit erhebe und mich selbst auf die Seite der Verlierer stelle. Die Fotge ist eine innere Spannung, die in zweierlei Weise genutztwerden kann: Entwederziehe ich den anderen durch Zerstörung und Mießmacherei zu mir herunter oder ich nutze die Spannung produktiv, damit ich das, was ich so heiß begehre, auch bekomme. Destruktion und Produktivität sind also von der gleichen Ausgangsbasis aus möglich. Erfolg als Unternehmerin zu haben bedeutet auch im Mittelpunkt zu stehen und sich selbst auch dorthin zu bringen. Das Setbstbehauptungsstreben von Mädchen und Frauen wird allerdings weniger ermutigt wie bei Männern. Dieses ist aber eine wichtige Kompetenz im Bezug auf Selbstständigkeit. Eng in Zusammenhang mit der Kompetenzscham ist auch die Exhibitionshemmung zu sehen: Frauen tendieren eherdazu, sich aufsolider Fachlichkeit auszuruhen und sich zurückzuhalten, ats sich ins Gespräch zu bringen. Die Scham führt zu Exhibitionshemmung, eine Schwierigkeit sich zu zeigen, sich in Gesprächen einzubringen und auch Freude daran zu entwickeln. Frauen die,,besseren" Unternehmerinnen? Der Diskurs über die Frauen als bessere Unternehmerinnen droht zur Sekundärstigmatisierung zu werden. Die mit diesem Konzept einhergehende Rollenerwartung an weibliche Chefs - mehr Empathie, höhere soziale Kompetenz etc. - gerät schnell in die Nähe von Mutterübertragungen. Diese gibt es sicherlich zuhauf, sind aber wenig förderlich, da sie inhärent janusgesichtig sind: Sie gehen einerseits mit hohen emotionalen Erwartungen von Mitarbeiter/innen und Kund/innen einher und sind andererseits immer ambivalent besetzt. Die Mutterprojektion ist immer mit Abhängigkeitsangst verbunden und erzeugt wiederum Neid und zwar sowohl von Männern als auch von Frauen. Zudem wird vor dem Hintergrund dieser übertragungsgeschwängerten Ro[lenerwartung an weibliche Unternehmerinnen rasch die Zuschreibung,,unweiblich" zu sein getätigt, sodass jede Sachorientierung schon als Kälte konnotiert wird. Doch auch weibliche Unternehmerinnen haben zunächst einmal Aufgaben und nicht Personen zu managen. Es bedarf daher großer lchstärke, um sich nicht mit der angebotenen Projektion zu identifizieren. Frauen in der Nachfolge- bzw. Unternehmensgründungsphase - Faltstricke und Chancen Vor der Anstrengung einer Nachfolge- bzw. Gründungsphase ist eine der grundlegenden Entscheidungen zu treffen:,,will ich mich am Erfolgsgeschäft beteiligen oder nicht?" Wenn nicht, stettt dies eine respektable Entscheidung dar, die aber zur Konsequenz hat, nicht gekränkt zu sein, wei[,,frau nicht mitspielen darf". Entscheidet frau sich, die Selbstständigkeit zu wagen, ist es relevant, die Ausgestaltung der Unternehmerinnenrolle zu überdenken. Das Zurückgreifen auf vertraute Rollenmuster wie Tochter, Partnerin, Schwester, Mutter, Verführerin, Geliebte etc., ist nach Mögtichkeit zu vermeiden. Diese geben zwar anfänglich Sicherheit, bergen aber die Gefahr, aus der beruflichen Rolle zu fallen und sich selbst systematisch zu schwächen. Ein immer wieder zu beobachtender Stolperstein wurzelt in der Gleichgeschlechtlichkeit von Mutter und Toch- 9

8 Mötter/Steinhardt: Coaching von Unternehmerinnen Coaching kann entscheidende lmpulse für die Erfolgsgeschichte und die Veränderung der G e sch le c hte rue rh ältn i sse a m Arb e its m a rkt liefern. 70 Gabriele Mülter Systemisches Coaching im Management Das Praxisbuch für Neueinsteiger und Profis Bettz Weiterbildung 16r Seiten. Gebunden. ISBN 978-3'4o736445'6 Coaching ist Prozessbegteitung, in der neue ldeen fürveränderungsprozesse entwickett werden. Gabriele Müller steltt in diesem Buch ihr in Deutschtand bislang einzigartiges integratives Methodenkonzept vor. Das Buch richtet sich an professionelle und angehende Coachs, die ihre Methoden durch innovative ldeen erweitern, ergänzen oder überprüfen möchten sowie an alle lnteressierten, die sich einen Eindruck vom systemischen Coaching verschaffen wollen. Gabriele Mütler zeigt beispielhaft, wie Sie den Coachee an die Wurzeln seiner Lebensthemen bringen, um nachhaltig Veränderungsprozesse anzustoßen. Zahtreiche Fattbeispiete' Checklisten und Fragestetlungen für den Coachingprozess erleichtern die Umsetzung in die Praxis. Aus dem lnhalt:. Überbtick über das systemische o Coaching o Die AkquisitionsPhase. Vorphase und Auftragsklärung. Die Prozessphase. Die AbschtussPhase»Auf der Basis ihrer eigenen Erfahrung ats Coach bietet sie dem Leser Übungen und Fragebögen ats praktische und direkt umsetzbare Hitfe. Sehr gut trukturiert leitet sie den Leser nach einem Überblick über fünf theoretische Ansätze im systemischen Coaching (...) durch die einzelnen Phasen des Coachings. ('..) Sehr gut nachvottziehbarer, sinnvoller Aufbau.«Ch risti a ne G rabow, m an age rse minare»oie Stärken des Buches liegen in der sehr gelungenen optischen Aufbereitung und Strukturierung, die die Lesemotivation angenehm unterstützen.«training aktuell Bettz Vertag ' Weinheim und Basel Weitere lnfos und LadenPreisr ter: Töchter sind identifiziert mit ihren Müttern, antizipieren, wie sie in ihrer Weibtichkeit einmal sein werden und fühlen sich in ihre Mütter ein. Aus diesem Grund nehmen Frauen Wünsche, Absichten, Willen und Sichtweisen anderer eher wahr als ihre eigenen. Dieses sozialisatorisch erworbene,,schicksal" birgt die Gefahr, sich zu schnell in den Dienst von anderen, männlichen (?) Zielen zu stellen - ob nun freiwitlig oder unfreiwillig. Von zentraler Bedeutung für den Start in die Selbstständigkeit ist darum auch zu wissen, dass erfolgreiche Frauen, die eigenständige Ziete entwickeln und umsetzen wollen, nachgewiesenermaßen zwar ats kompetent, aber wenig angenehm im Umgang eingestuft werden (Heilman u.a. zoo4). Mit diesem,,stigma" muss gerechnet werden und le früher frau darum weiß und Handwerkszeug hat, damit umzugehen, umso kompetenter kann sie einen Umgang damit finden. Bedeutungvon Coaching in der Nachfolge- bzw' Unter' nehmensgründungsphase Eine Mögtichkeit sich atldiesen Fragen und Grundsatzentscheidungen zu stellen, mit denen sich eine (angehende) Unternehmerin konfrontiert sieht, ist Coaching' Die Beratungsform Coaching birgt Potenziale der Selbstverortung bereits vor bzw. beim Start einer Gründungsinitiative' Durch Einbinden von Diagnosen über die selbstständig' keitsrelevanten Persönlichkeitsmerkmale kann es maßgebtich dazu beitragen, eine realistische Einschätzung der eigenen Sach', der Fach'und vor allem auch der Persöntichkeitskompetenz zu bekommen. Erst in der differenzierten Auseinandersetzung mit ienen Persönlichkeitsaspekten, die es erschweren oder gar verhindern, auf die vorhandenen Sach- und Fachkompe' tenzen zugreifen zu können, wird unternehmerische Kompetenz entfattet. Dazu zählt unter anderem die Auseinandersetzung mit latenten und manifesten Vorstellungen von Führung - einer Grundkomponente unternehmerischen Handetns. Fotgende Fragen sind dabei von Bedeu' tung:. Wetche Führungsmodelle haben mich geprägt? Wie genau? o Was habe ich von anderen Führungspersönlichkeiten übernommen? o Was hat sich davon bewährt?

9 Mötter/Steinhardt: Coaching von Unternehmerinnen Coaching kann helfen, überzogene Vorstellungen und Erwartungen an sich selbst abzubauen, realistische Sichtweisen zu entwickeln und somit Einstiegsbarrieren zu vermindern. o Wovon grenze ich mich bewusst ab? o Mit welchen Autoritäten gab es Erfahrungen (,,unentdeckte Perlen"), die ich ietzt nutzen kann und in mein eigenes Verhalten integrieren möchte? (Angehende) Unternehmerinnen finden in ihrem Berufsalltag wenig Raum, sich mit solchen und ähnlichen Fragen auseinanderzusetzen, was die Gefahr erhöht, unbewusst in setbstgestellte,,fa[len" zu treten. Coaching ats begleitende Beratungsmaßnahme kann den unterstützenden und Rahmen für die Auseinandersetzung mit den eigenen inneren Führungsmodellen und den damit verbundenen Angsten bieten. Die realistische Verortung und Verschränkung von Sach-, Fach- und Persönlichkeitskompetenz ist wichtig, um zunächst Potenziale, Fähigkeiten und Entwicklungsfelder zu erkennen sowie Defizite und Schwächen auszugleichen. Dies kann auf verschiedene Weisen geschehen: Eine Möglichkeit ist es, Schwächen und Defizite zu kompensieren, eine andere Kooperationen einzugehen und somit Synergien von Kompetenzen und Fähigkeiten zu nutzen. Coaching kann somit auch helfen, überzogene Vorstellungen und Erwartungen an sich selbst abzubauen, realistische Sichtweisen zu entwickeln und somit Einstiegsbarrieren zu vermindern. Damit wird in Nachfolgeprozessen möglich, auch auf jene Konstellationen genauer einzugehen, die im Zusammenspiel von Familie und Unternehmen sowie dem individuellen Erteben dieser Dynamik als Erfolgsverhinderer wirksam werden könnten. Coaching kann also entscheidende lmpulse für die Erfotgsgeschichte und die Veränderung der Geschlechterverhältnisse am Arbeitsmarkt liefern. 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