Umgang mit Schmerzen Sibylle Hauser MSc

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1 Umgang mit Schmerzen 2015 Sibylle Hauser MSc

2 Geschichte Wort entstammt dem althochdeutschen smerza der lateinische Begriff lautet dolor und algesie stammt aus dem Griechischen, Englisch pain;

3 Schon lange beschäftigen sich die Menschen mit der Erkennung und Behandlung von Schmerzen; dabei hat der Zusammenhang von Geist/Seele und Körper bei Schmerz immer wieder eine zentrale Rolle eingenommen und der Arzt galt als Überbringer der Wundermedizin;

4 Schmerz wird von Rezeptoren in der Haut aufgenommen und über die Nervenbahnen ans Gehirn weitergeleitet.

5 Definition Schmerz ist ein unangenehmes Sinnesoder Gefühlserlebnis, das mit tatsächlicher oder drohender Gewebeschädigung einhergeht oder von betroffenen Personen so beschrieben wird, als wäre eine solche Gewebsschädigung die Ursache. (Intern. Ass. for the study of Pain)

6 Schmerz ist das, was der/die PatientIn als Schmerz empfindet, nicht was der/die HelferIn befindet. Schmerz begleitet den Menschen in allen Lebensphasen - jeder Einzelne von uns hat schon Schmerzen erlebt, seien es Bauchschmerzen, Schmerzen bei Prellungen, Kopf- oder Zahnschmerzen.

7 Akute Schmerzen Tage bis 1 Woche Chronifizierter Schmerz Monate bis 1 Jahr Chronischer Schmerz mehr als 1 Jahr

8 Akute Schmerzen schwer übersehbar, plötzliche Verhaltensänderung, Zusammenhang mit akutem Ereignis, Schmerzlokalisation bekannt, Arzt und Pflege erwarten Schmerzen

9 Chronische Schmerzen leicht übersehbar, langsame Verhaltensänderung, Schmerzlokalisation nicht bekannt, Schmerzfolgen oft als Primärstörung verkannt, Arzt und Pflege erwarten Schmerzen oft nicht

10 Diagnostik Anamnese im Gespräch erfragen: Lokalisation zb streng lokalisiert (Wunde), diffus (Gliederschmerzen bei Grippe), ausstrahlend (Infakrt li Arm)

11 Schmerzart zb stechend, brennend, ziehend, klopfend, krampfartig Zeitpunkt / Auslöser zb nach dem Essen, bei Anstrengung Schmerzdauer zb konstant, in Intervallen

12 Schmerzintensität zb erträglich bis unerträglich Begleitsymptome zb Schwellung, Rötung Was wurde bisher gemacht? Wie wirkt es sich auf das Umfeld aus (zb Familie, Beruf) Stimmung /Einstellung zur Situation

13 Schmerzprotokoll führen gute Selbstbeobachtung Verhaltensanalyse Transparenz

14 Ziele Schmerzlinderung, Schmerzfreiheit, Aktivität, Alltagskompetenz, Selbständigkeit, Unabhängigkeit Realistische Ziele: Schmerzfreiheit in Ruhe oder bei Verzicht auf bestimmte Aktivitäten, verhindern starker Schmerzattacken, Definition eines erträglichen Schmerzes

15 Schmerzverarbeitung Unterschiede zwischen Frauen und Männern Frauen: Konzentration auf emotionale Aspekte, nehmen Hilfe und soziale Unterstützung eher an, höhere Bereitschaft Medikamente einzunehmen, gehen früher zum Arzt

16 Männer: konzentrieren sich auf problemlösende und instrumentelle Strategien, längere Schmerzignoranz, Ursachen werden uminterpretiert, wollen selbst eine Lösung finden

17 Dimensionen Physischer Schmerz organische Schädigung / Gewebeschädigung medizinische Maßnahmen Psychischer Schmerz emotionale Verletzungen / Ängste / Ungewissheit ernst nehmen, informieren

18 Sozialer Schmerz familiäre oder finanzielle Probleme / Stress / Belastbarkeit wahrnehmen, beraten Spiritueller Schmerz Fragen nach warum / ethische oder religiöse Fragen Fragen aufnehmen, ansprechen Diese 4 Komponenten beeinflussen sich immer gegenseitig und sind sehr eng miteinander verbunden

19 Schmerztherapie Es gibt kein generelles Rezept gegen Schmerzen die Therapie muss immer individuell erfolgen Maßstab ist der/die PatientIn je besser die Anamnese, desto leichter ist es für das behandelnde Team - Medikamente sollten vom Arzt verordnet sein

20 An wen wende ich mich? Wann? Wie ist die Erreichbarkeit meines/r HausärztIn? Macht mein/e HausärztIn Hausbesuche? Nummern griffbereit HausärztIn und Vertretung, KPV und Vertretung, FachärztIn, CM

21 Was ist mir wichtig? Wie stark bewerte ich das Thema Selbstbestimmung? Was möchte ich was nicht? Mit wem habe ich schon darüber geredet? Ist das Thema Patientenverfügung für mich wichtig?

22 Gibt es richtig oder falsch? Was stärkt mich in der Rolle als pflegende/r Anehörige/r? Wie ist es, wenn ich nicht selbst betroffen bin, sondern für jemanden der an Schmerzen leidet eintrete? Wie ist es für mich, wenn ich Schmerzen habe? Wer nimmt mich ernst?

23 Wie gestaltet sich das Umfeld das soziale Netz? Auf wen kann ich mich verlassen? Von wem bekomme ich Unterstützung? Kann ich den finanziellen Aufwendungen nachkommen? Wie stark bin ich durch Arztbesuche, Therapien, Medikamente, unterstützende Dienste etc. finanziell beansprucht?

24 Wo kann ich mich beraten lassen? Wer hilft mir bei einem Pflegegeldantrag? Wer hat den Überblick über die Medikamente die ich einnehme? Wer kann mich unterstützen?

25 Ist es wichtig, dass mein/e ÄrztIn über die Einnahme aller Medikamente informiert ist? Wer erklärt mir, wie ich die Medikamente richtig einnehme? Wo bewahre ich die Medikamente auf?

26 Welche Unterstützung toleriere ich?

27 Salutogenese Begriff nach Aaron Antonovsky bedeutet Entstehung von Gesundheit Gegenteil zur Pathogenese (Entstehung von Krankheit Medizin orientierte sich lange nur danach) Salutogenese ist ressourcenorientiert, geht von den gesunden Anteilen aus, Gefühl von Sinnhaftigkeit, Bedeutsamkeit

28 Darum! Damit man doch zum Doktor geh, schuf Gott den Schmerz - denn, täts nicht weh, dann säß der erste Arzt noch immer allein in seinem Wartezimmer. Eugen Roth

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