Strukturelle Pathologien der oberen HWS. Der Beitrag des Wirbelsäulenchirurgen

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1 Strukturelle Pathologien der oberen HWS Der Beitrag des Wirbelsäulenchirurgen Dr. med. Frank Kleinstück Leitender Arzt, Wirbelsäulenzentrum Schulthess Klinik Zürich

2 Komplex Kombinierte Zugänge Anwendung verschiedener Fixationstechniken Schwierige Anatomie Rekonstruktion oft notwendig

3 Komplex Rheumatoid arthritis Degenerative Disease Trauma Tumor / Deformity In an increasingly complex world old questions sometimes need new answers!

4 Probleme der RA Instabilität Arrosion Dünne Facetten Ankylose Osteoporose Schwache Verankerung

5 Extensive Degenerative Disease Aeltere Patienten Schlechte Knochen Qualität Multilevel disease

6 Tumor Invasion von Weichteil UND Knochen Ränder schwer zu definieren Vitale Strukturen erhalten Häufig voroperiert Implantatdichte beeinflusst Strahlenbehandlung

7 Deformität Häufig kyphotisch Braucht Release zur Korrektur Häufig ventrale und dorsale Kombination

8 Wo soll man anfangen? Schmerzursache erarbeiten Oft schwieriger als das eigentliche operieren/ therapieren Problemliste erstellen

9 Problemliste Analyse Biomechanisch Neurokompression Weichteile Alignement Zugangsbedingte Problem

10 Weitere Untersuchungen MRI 3D CT Elektrophysiologie MRI Angiogramm Infiltrationen Funktions Röntgen Lungenfunktion etc

11

12 Elektrophysiology Spine Center

13

14 Eingriff planen Einzeitig vs staged Bilateral vs unilateral Neuromonitoring Verankerungspunkte definieren Richte Implantate wählen Positionierung Mayfield Traction?

15 Modular systems Spine Center

16 Weitere Besonderheiten Occiput Fehlende Bandscheibe Arteria Vertebralis Und und und

17 Occiput Spine Center

18

19 Verankerung C1/C2 Transartikuläre Verschraubung (Magerl)

20

21 Alternative Bei fixierter Fehlstellung, A. Vertebralis Problemen Direkte Pedikel Instrumentierung in C1 und C2 Melcher, Puttlitz, Kleinstueck, Lotz, Harms, Bradford Biomechanical Testing of Posterior AtlantoaxialFixation Techniques SPINE Volume 27, Number 22, pp , 2002

22 Voraussetzung für den Erfolg Wo kommt der Schmerz her? Adäquate strukturelle Läsion Die chirurgisch verbessert werden kann.

23 Frühe Mobilisation Weniger Schmerzen Ziele der Operation Durch mehr Stabilität Neurodekompression Verbessertes Alignement Bessere Funktion Schonung beweglicher Segmente

24 Fallbeispiele Spine Center

25 Rheumatoide Arthritis 38 jähriger Mann Juvenile rheumatoide Arthritis Meist im Rollstuhl Kann Transfers selbstständig Progressive Paraparese Arme > Beine Voll arbeitsfähig als Historiker

26

27

28

29 Ankylose C0-C2 Sehr dünne Facettengelenke

30

31 What would you do? Spine Center

32 Analyse Instabilität und Stenose C5/6 und C6/7 Ankylose C0-C2 Posteriore Elemente schwach midcervical Kyphotische Deformität Vorderer Zugang schwierig Braucht Dekompression und Stabilisierung in Neutralstellung für seine Schreibtischarbeit

33 Unsere Lösung Posteriore Decompression C5-7 Posteriore Occiput bis obere BWS Instrumentation Fusion mit Beckenspan und Knochenersatz

34 postop Spine Center

35 1 y FU Spine Center

36 Degenerative C1/2 Arthose 86 Jahre alte Patientin Schwere degenerative Erkrankung Ankylose in mehreren Etagen Destruktion C1/2 Gelenk Gutes Ansprechen auf C1/2 Injektionen

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42 What would you do? Spine Center

43 Analyse Symptomatische C1/2 Gelenk, benötigt Stabilität Ankylose C3-6 Schwierige Anatomie für transartikuläre Standard Verschraubung C1/2

44 Unsere Lösung Direkte Instrumentation C1 und Facettengelenke C3 / C4 Posterior Fusion nach Gallie mit Knochenspan

45

46 Schulthess Experience Patienten mit isolierter C1/C2 Fusion 75% Female, 25% Men Mean age 65 (16 Pat > 80, älteste 89!) KOMPLETTER Follow UP COMI Score 1 Jahr 95 %! 2 Jahre 97 %!

47 Outcome C1/C2 Fusion Patienten basierter COMI score 92% zufrieden mit der Behandlung 1 und 2 Jahre postop! 89% good global outcome Komplikationen Perioperative 3% chirurgisch, 7% allgemeine Reoperationsrate 4,5 % bei 2J FU

48 Traumatische Verletzungen Traumatische atlanto-occipitale Luxation Typ I 12 jähriger Knabe Kollidierte als Schlittenfahrer mit einem Auto, dabei wahrscheinlich ein Hyperextensionstrauma mit Rotation des Kopfes

49 Klinik Nackenschmerzen mit kompletter Bewegungseinschränkung Hypoglossusparese Abducensparese re bei Orbitabodenfraktur re

50 Computertomographie Spine Center

51 CT nach Reposition Spine Center

52 Intraoperativ Spine Center

53 Nach C0/1 Fusion Spine Center

54 C0/1 Fusion Spine Center

55 C0/1 Fusion Spine Center

56 Tumor Chordom 16 jahre alter Mann Nackenschmerz ausstrahlend ins Occiput MRI Tumor Masse C2 Auswärtige Voroperation ungenügend reseziert

57

58

59

60 praeop praeop postop postop

61 Keep in mind Usually... There is no simple solution to complex problems...

62 Vielen Dank Spine Center

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