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1 UN Decade Education for Sustainable Development (DESD) Das internationale Umsetzungsmodell der UNESCO (International Implementation Scheme, IIS, in: 172EX/11) Mag. Gabriele Eschig Generalsekretärin Österreichische UNESCO-Kommission

2 ESD ist aufgrund sozio-ökonomischer, ökologischer und kultureller Implikationen ein komplexes und weitreichendes Unterfangen, das alle Ebenen, lokal bis global, umfasst. Die konkreten Schwerpunkte können, entsprechend den unterschiedlichen Voraussetzungen der Staaten, variieren. Aufgrund der globalen Zusammenhänge ist es jedoch nötig, gemeinsame Ziele zu formulieren. Ziel ist nicht weniger als a sustainable future for all

3 Die 5 Kapitel der Strategie I. Die Ziele II. Bildung für Nachhaltigkeit III. Verantwortlichkeiten A Partnership/Alliance Approach IV. Wichtige Meilensteine V. Umsetzung

4 I. ZIELE Aufgabe der Bildung für nachhaltige Entwicklung ist es, den Menschen die nötigen Kompetenzen und Einstellungen zu vermitteln, damit sie so handeln, dass künftige Generationen eine lebenswerte Welt vorfinden. Bildung für nachhaltige Entwicklung zielt auf Bewusstseinbildung und Identifikation mit dem eigenen Lebensraum wie auch der Welt als ganzes und ist somit nicht nur Wissensvermittlung, sondern handlungsorientiertes politisches Lernen.

5 II. BILDUNG FÜR NACHHALTIGKEIT Schärfung des Begriffs von Bildung für nachhaltige Entwicklung auf allen Ebenen sowie Verankerung in der Öffentlichkeit Anhebung der Qualität von Bildung und Erweiterung des Zugangs zu qualitätvoller Bildung Revision bestehender Bildungsprogramme Stärkung der Zusammenarbeit für Bildung für Nachhaltigkeit (Netzwerke) Capacity buildung für Nachhaltigkeit

6 Bildung für Nachhaltigkeit ist eine Auseinandersetzung mit Werten: Respekt für andere (MR, Gender, zukünftige Generationen) Respekt für Unterschiede und Diversität Respekt vor den natürlichen Ressourcen unseres Planeten Verständnis, Gerechtigkeitssinn, Verantwortung, Dialogbereitschaft, Forschergeist, verantwortliches Handeln

7 Bildung für Nachhaltigkeit ist interdisziplinär wertorientiert sensibilisierend für kulturelle Unterschiede problemlösungsorientiert methodisch vielfältig partizipatorisch lokal relevant

8 III. VERANTWORTLICHKEITEN A PARTNERSHIP/ALLIANCE APPROACH DIE LOKALE EBENE Akteure: Local governments incl. Bildungssystem, NGOs und Zivilgesellschaft (aus Kultur-, Jugend-, Glaubens- Umweltbereich), Community Associations, die lokale Wirtschaft, clans and families, Individuen, Medien Aufgaben: identifiziert lokale Probleme, peilt nachhaltige Lösungen an, inkludiert benachteiligte Gruppen in Entscheidungsprozesse, stützt sich auf indigenes Wissen

9 Die Nationale Ebene Akteure: Nationale Regierungen, Bildungsministerien, Universitäten und Forschungseinrichtungen, Bildungsnetzwerke, NGOs, Wirtschaft, Medien Aufgabe: Formulierung einer kohärenten Politik Integration von ESD in nationale Bildungspolitik, Schaffung der Rahmenbedingungen, Bereitstellung von Budget, Öffentlichkeitsarbeit.

10 Nationale Regierungen haben eine direkt durch die UN Resolution angesprochene Verantwortung governments are invited to" consider the inclusion of measures to implement the Decade in their respective education strategies and action plans by 2005

11 Die Regionale Ebene dient vor allen dem Vergleich und dem Austausch von Erfahrungen und der regionalen Zusammenarbeit. Für Europa UNECE United Nations Economic Commission for Europe, Launch der Dekade März 2005 in Lithauen.

12 Die Internationale Ebene Internationale Ad hoc Working Group (UNESCO), Internationale Ausschüsse im Bereich der UN, internationale NGOs, internationale Wirtschaftsdachverbände Soll den gemeinsamen politischen Willen mobilisieren Soll international Sichtbarkeit schaffen Soll institutionelle Partnerschaften herstellen Ressourcen mobilisieren Bedeutung von Bildung stärken Austausch fördern Prozess beobachten

13 Der Prozess transparent einbeziehend (Recht auf Beteiligung) demokratisch Verantwortlichen sollen durch Berichte jeweils alle Beteiligten in den Informationsfluss einbeziehen. Diese Vorgangsweise garantiert eine Fortsetzung der Aktivitäten über die Dekade hinaus.

14 IV. WICHTIGE MEILENSTEINE Nationale Aktionspläne der Mitgliedstaaten Identifizierung von nationalen focal points Regionale Strategien Indikatoren für das Monitoring Identifizierung von Quellen technischer Hilfe

15 Good practise Austausch und Teilen von Informationen Partnerschaften und Identifikation der Modalitäten Bereitstellung von guidance in Schlüsselbereichen Zwischenberichte und Endberichte über die Dekade

16 V. UMSETZUNG 7 Strategien advocacy and vision building consultation and ownership partnership and networks cross sectorial capacitiy building and training research and innovation scenario development information and communication technologies monitoring and evaluation

17 Elemente einer ESD Infrastruktur Führerschaft (Einsetzung eines Chairs), Governance structures (demokratische Prozesse, öffentlich zugänglich Dokumente, etc.) Administrative Unterstützung Personal Budget

18 Material Ablaufregeln Accountability Vision Building Weiterführendes Engagement

19 Österreichische UNESCO-Kommission Universitätsstraße 5/4. Stock/ Wien Österreichische UNESCO-Kommission Austrian Commission for UNESCO Commission Autrichienne pour l'unesco

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