Highlights infra:net 7.2

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1 Highlights infra:net 7.2 Orientiert an den Anforderungen der Anwender und des Marktes sowie an der technologischen Entwicklung erhielt infra:net Version 7.2 über alle Module eine Fülle von Neuerungen, die verbesserte und vereinfachte Abläufe ermöglichen, die Bedienung erleichtern, die Integrationen zu anderen Systemen ergänzt und damit Ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessert. Wir geben Ihnen im Folgenden einen Auszug der mit der Freigabe der Version 7.2 verfügbaren Neuerungen. Überblick der Highlights Allgemeine Neuerungen und Erweiterungen Ausbau von Integrationen Materialwirtschaft / Disposition Kundenauftragsabwicklung Einkaufsabwicklung Fertigungssteuerung Kalkulation Server Manager und Performance-Analyse-Tools Stand: 2. September 2008 Highlights infra:net 7.2 Seite 1 von 9 HIGHLIGHTS-V7.2-3.DOC

2 Allgemeine Neuerungen und Erweiterungen Zugriff auf beliebige SQL-Datenbanken (ADO-Schnittstelle) Anzeige von Daten aus SQL-Datenbanken Das neue Plugin infra:ado (lizenzpflichtig) stellt 2 neue infra-makros (SQLSelect und - SQLShowResults) zur Verfügung, mit denen sich sehr einfach Daten aus einer beliebigen SQL-Datenbank (infra-datenbank oder fremde Datenbanken ) in infra anzeigen, drucken oder als Ergänzung für eigene Berechnungen nutzen lassen. Die auszuführenden SQL-Statements können wahlweise direkt als Makro-Parameter angegeben oder in der INI-Datei hinterlegt werden. So ist zum Beispiel ein direkter Zugriff auf die Daten einer Finanzbuchhaltung (mit SQL-Datenbank) oder eine Auswertung der replizierten infra-daten mit den durch die SQL-Syntax zur Verfügung gestellten Möglichkeiten realisierbar. Siehe auch Ausbau von Integrationen. SQL-Abfrage im Dialog Über das Popup-Menü kann in jedem Programm ein Dialog geöffnet werden, in dem die SQL- Abfragen direkt eingegeben werden und in einer Ergebnisliste das Resultat der Abfrage angezeigt wird. Datenbank mit "unbegrenzter" Größe Die maximale Grenze der Nutzdaten liegt jetzt bei 4 TB (4 Terrabyte, das sind Gigabyte!!!), oder maximal (ca mal 1 Millionen) Datensätzen je Datentabelle und ist damit praktisch unbegrenzt. Freigabe für Windows Vista infra:net ist für Windows Vista als Arbeitsplatz-Betriebssystem freigegeben. Vorrausetzung dazu die Einrichtung der Client-Server-Datenbank. Windows Vista wird beim Start als Arbeitsplatz-Betriebsystem identifiziert und in der Sitzungsprotokolldatei (*.LOG) wird Windows Vista als Arbeitsplatz-Betriebsystem protokolliert. infra-auftragsassistent (infra:oma = Order Management Assistant) Der infra-auftragsassistent (Order Management Assistant = OMA) unterstützt den Anwender beim Bearbeiten und Erfassen von Angeboten, Kundenaufträgen und Bestellungen. Eine komfortable und intuitive Such- und Sortierfunktion, die bei Bedarf über Einstellungen in der Sektion [INFRAOMA] an die Wünsche eines Anwenders angepasst werden kann. Sie unterstützt den Anwender bei den Arbeitsschritten Angebots-, Auftrags-, Kunden-, Bestellungs-, Lieferanten- und Teileauswahl. Der infra-auftragsassistent ist lizenzpflichtig. Standortverwaltung Die in infra:net realisierte Standortverwaltung bietet zahlreiche zusätzliche Funktionen, mit denen ein standortabhängiges Arbeiten unterstützt wird. So wird z.b. der Standort aus dem angemeldeten Benutzer abgeleitet und beim Erfassen eines Angebots, eines Kundenauftrags oder einer Bestellung im Auftragskopf vorbelegt. Außerdem ist auch die Vergabe der Rechte (911) mit der Standortzugehörigkeit verknüpft. Stand: 2. September 2008 Highlights infra:net 7.2 Seite 2 von 9

3 Zeichnungsnummern- und Änderungsindexverwaltung Die Felder «Zeichnungsnummer», «Änderungsindex» und «Werkstoff» werden nun aus dem Teilestamm oder dem neuen Programm "Zeichnungsindex bearbeiten" (11I) in Kundenaufträge, Fertigungsaufträge und Bestellungen übernommen. Im Teilestamm werden Werkstoff und Zeichnungsnummer in zwei getrennten Feldern geführt (bisher alternativ Zeichnungsnummer oder Werkstoff). Die Verwaltung der Zeichnungsnummern kann auch mit dem neuen Programm "Zeichnungsindex bearbeiten" (11I) in einer eigenen Tabelle erfolgen, mit Angabe des Datums «gültig ab» (neues Programm "Zeichnungsindex bearbeiten" (11I)). Falls kein gültiger Eintrag zum Tagesdatum in "Zeichnungsindex bearbeiten" (11I) gefunden wird, werden die Angaben aus dem Teilestamm verwendet. Umfassend überarbeitete Benutzerverwaltung (M911) Mit der Version 7.2 erhält infra:net eine vollkommen überarbeitete und an heutige Sicherheitsstandards angepasste Benutzerverwaltung. Kontonamen, Benutzer, Gruppen Es gibt nun die Möglichkeit Benutzergruppen anzulegen und diesen einzelne Benutzer zuzuordnen. Unter dem Überbegriff Kontoname werden Benutzer und Benutzergruppen zusammengefasst. Das Konto "Administrator" Ein neues Benutzerkonto "Administrator" sowie das neue Gruppenkonto "Administratoren" verfügen über alle infra-bereichs- und Zugriffsrechte. Diese beiden Konten sind fest implementiert und können weder gelöscht, noch können ihnen Rechte entzogen werden. Kennwörter Die Kennwörter der einzelnen Benutzerkonten sind für niemanden mehr sichtbar auch der "Administrator" und Konten mit dem Supervisorrecht haben darauf keinen Zugriff mehr. Stattdessen darf jeder Benutzer die Benutzerverwaltung (911) anwählen, um sein eigenes Kennwort zu ändern. Erweiterte Benutzerrechte Der Zugang zu einigen wichtigen Verwaltungsfunktionen wird durch erweiterte Benutzerrechte geregelt. Diese Rechte können nur durch den Benutzer "Administrator", ein Mitglied der Gruppe "Administratoren" oder einen Benutzer, der explizit das dafür notwendige Recht zugewiesen bekommen hat, vergeben werden. Benutzergruppen Neben Benutzerkonten können in Modul 911 auch Gruppenkonten eingerichtet werden, denen dann einzelne Benutzerkonten zugeordnet werden können. Dabei erbt ein Benutzerkonto die Rechte aller Gruppenkonten, bei denen dieses Konto Mitglied ist. Standorte und Standortsonderrechte Zu jedem infra-benutzer kann in Modul 911 eine zweistellige alphanumerische Standortkennung hinterlegt werden. Diese Standortkennung wird infraweit in der Globalvariablen GV_standort zur Verfügung gestellt und kann in den Anwendungsprogrammen oder per infra-makros in IMAs oder Drucktabellen (MIL) ausgewertet werden. Stand: 2. September 2008 Highlights infra:net 7.2 Seite 3 von 9

4 Ausbau von Integrationen Erweiterung mobile Datenerfassung mit L-MOBIL Mit der mobilen Datenerfassung infra:mobil können alle in infra:net vorhandenen Materialbuchungen, auch für die Lagerplatz- und Chargenverwaltung, über das mobile Erfassungssystem L-MOBILE gebucht werden. Auf Basis der Version 7.2 ist auch die Realisierung der mobilen Erfassung von Arbeitsgangrückmeldungen über L-MOBILE vorgesehen. Erweiterung der Integration der Novaline Archivierung Mit Version 7.2 wurde die Integration mit der Novaline Archivierung erweitert um das Scannen von externen Belegen mit Aufruf aus infra:net und damit auch mit den entsprechenden Vorbelegungen der zur Verknüpfung zu den Vorgängen in infra:net. Verbesserte Integration des CRM-Systems GenesisWorld von CAS Mit der Übergabe der Daten zu Vorgängen wie Auftrags- oder Einkaufsvorgänge (Angebot, Rechnung, Bestellung etc.) können ab der Version 7.2 und der neuen Version von GenesisWorld zusätzlich zu den Daten auch Dokumente im PDF-Format an GenesisWorld übergeben werden. Erweiterung EDI-Schnittstelle Für die EDI-Schnittstelle werden mit dem Programm Lieferabruf-Vertrag (42V) die Vertragsdaten mit dem Kunden je Werk, Abladestelle und Teil verwaltet. Hier werden auch die Fortschrittszahlen geführt und die Verpackungsebenen definiert. Beim Import Aufträgen/Lieferabrufen wird auf diese Vertragsdaten zurückgegriffen und es können damit z.b. automatisch Verpackungszeilen im Auftrag generiert werden. In den Kundenaufträgen werden im Register "Auftragswerte/Rabatte" nun bei Lieferabrufen für Automobilzulieferer die Vertragsdaten und Fortschrittszahlen angezeigt. Zugriff auf SQL-Datenbanken z.b. von FiBu-Systemen (ADO-Schnittstelle) Anzeige von Daten aus SQL-Datenbanken wie Summe Offene Posten etc. Mit dem neuen Plugin infra:ado (siehe auch Dienstprogramme / Datenbank) stellt infra Makros zur Verfügung, mit denen sehr einfach Daten aus einer beliebigen SQL-Datenbank, z.b. Datenbank der FiBu, in infra angezeigt, gedruckt oder als Ergänzung für eigene Berechnungen genutzt werden können. Erweiterungen für die Nutzung von Crystal Reports mit infra:net Für die in infra:net eingebundenen und damit über Dialoge in infra:net aufgerufenen Crystal Reports Auswertungen werden nun auch die für diese Dialoge hinterlegten Zugangsberechtigungen ausgewertet. Stand: 2. September 2008 Highlights infra:net 7.2 Seite 4 von 9

5 Materialwirtschaft / Disposition Umlagerungsbelege und Etiketten bei Umlagerungen Automatischer Druck von Umlagerungsbelegen Bei Umlagerungsbuchungen (M319) kann der automatische Druck von Umlagerungsbelegen für jeden Buchungsvorgang veranlasst werden (INI-Einstellung). Etikettendruck bei Umlagerungen Beim Umlagern (M319) besteht jetzt die Möglichkeit, Etiketten zu drucken. Die Ausgabe wird über eine neue Schaltfläche veranlasst. Die Anzahl der Etiketten kann in einem neuen Eingabefeld eingegeben werden. Die Etiketten können in 319 auch ohne Buchungsvorgang gedruckt werden. Liefertermin für Bestellungen auf Anlieferungstag des Lieferanten Die Bedarfsplanung prüft, ob es sich bei dem ermittelten Liefertermin der Bestellung um einen Anlieferungstag für den Lieferanten handelt. Die Anlieferungstage können als Wochentage im Lieferantenstamm, Register "Allgemein2" erfasst werden. Falls der Liefertermin nicht auf einen dieser Tage fällt, wird der Bestelltermin auf den nächsten vorhergehenden Anlieferungstag vorverlegt. Aufteilung von Fertigungsaufträgen Über Felder im Teilestamm (111, Register "Dispo" im Bereich "Aufteilung der Fertigungsaufträge in der MBP"), können Vorschriften für die Aufteilung von Fertigungsvorschlägen der Bedarfsplanung hinterlegt werden. Mit der Eingabe «Maximale Fertigungsmenge je Auftrag» wird eine ggf. größere Vorschlagsmenge auf mehrere Aufträge aufgeteilt. Mit den Eingaben «Maximale Anzahl je Tag» und dem dazugehörigem «Zeitversatz Fertigungsaufträge in Tagen» werden die aufgeteilten Vorschläge so terminiert, dass je Tag nur die angegebene Anzahl Aufträge eingeplant wird und die weiteren Aufträge jeweils um den Zeitversatz in Tagen früher vorgeschlagen werden. Unterdrückung des Beschaffungsvorschlags bei Tageslücken Bei eingestellter Beschaffungsgenauigkeit von Wochen und/oder Monaten kann der Fall auftreten, dass ein geplanter Zugang bereits vorhanden ist. Bei der nächsten Planung entsteht ggf. ein Bedarf der innerhalb der Periode vor dem geplanten Zugang liegt. Mit einer Konfiguration (INI) kann erreicht werden, dass in dieser Situation kein neuer Vorschlag erzeugt wird, wenn die Periode mengenmäßig in Summe abgedeckt ist. Diese Situation (Tagesdeckungslücke) wird protokolliert und es wird ein Vorschlag mit dem Merkmal "nicht generieren" erzeugt. Die auf "nicht generieren" gesetzten Vorschläge können in M374/379 mit entsprechender Kennzeichnung ausgegeben werden. Gleitender Periodenbeginn Über eine Auswahlliste im Teilestamm, Register Dispo, wird ermöglicht, die Periode für die Zusammenfassung der Bedarfe ab dem Tag der ersten Deckungslücke beginnen zu lassen. Dadurch werden die Bedarfe nicht im Raster von Kalendermonaten oder Kalenderwochen zusammengefasst, sondern ab dem Tag der Deckungslücke beginnt die Periode in der eingestellten Genauigkeit (Woche, Monat). Die nächste Periode beginnt bei der nächsten Deckungslücke. Stand: 2. September 2008 Highlights infra:net 7.2 Seite 5 von 9

6 Kundenauftragsabwicklung Kreditlimit gegen offenen Auftragsbestand und offene Posten aus FiBu prüfen Mit INI-Einstellungen in Sektion [AUF435] und dem neuen Plugin infra:ado (siehe auch Zugriff auf beliebige SQL-Datenbanken (ADO-Schnittstelle)) kann bei der Auftragserfassung eine Prüfung des Kreditlimits veranlasst werden. Dabei werden das Kreditlimit aus dem Kundenstamm (Feld 102), der offene Auftragsbestand in infra:net und die offenen Posten (laut einstellbarem Makro über infra:ado aus der FiBu geholt) berücksichtigt und können über eine individuelle Dialoganpassung angezeigt werden. Zum einen kann nach Eingabe der Kundennummer die Berechnung erfolgen und zum anderen kann die Berechnung samt entsprechender Abfrage bei Kreditlimitunterschreitung beim Verlassen eines Auftrags erfolgen. Verkaufsstückliste nur mit konfigurierter Variante kopieren Beim Auflösen von Verkaufsstücklisten (S-Zeilen) werden aus der Stückliste nur Sätze mit der konfigurierten Variante einkopiert, wenn die neue INI-Einstellung "S-ZeileVar = Variantenkennzeichen" in Sektion [AUF435] aktiviert ist. Individuelle Vorbelegungen auch für Auftragspositionen (K-, S- und G-Zeile) Mit den neuen INI-Einstellungen "VBpos..." können nun Felder auch in den Positionen (K-, S- und G- Zeile) individuell vorbelegt werden. Da auch Makros ausgewertet werden, können somit auch beliebige Felder aus z.b. den Teilestammsätzen als Vorbelegung benutzt werden. Einkaufsabwicklung Ausgabe von Materialreservierungen auf dem Buchungsbeleg für WE Abhängig von dem INI-Eintrag "MatResZust" in der Sektion [EKA741] werden auf dem Buchungsbeleg (Drucksteuertabelle EKA741BB.MIL) auch Materialreservierungen aus den Fertigungsaufträgen ausgegeben. Damit wird z.b. in der Fertigung dringend erwartetes Material sofort erkannt und kann dann direkt zu den entsprechenden Fertigungsplätzen transportiert werden. Bei Rücklieferungen Korrektur zugehöriger Bestell-/ Fertigungsauft.-Positionen Bei einer Rücklieferung "mit Buchen" wird bei den Positionen mit Bezug zu einer vorhandenen Bestellposition nach Betätigung von Schaltfläche [ Ok ] bzw. beim Positionswechsel gefragt, ob diese Bestellposition um die zurück gelieferte Menge korrigiert werden soll. Handelt es sich um eine Bestellung zu einem Fertigungsauftrag mit Außer-Haus-Bestellung, so können auch die zugehörigen Positionen in dem Fertigungsauftrag korrigiert werden (INI-Einträge in der Sektion [EKA742]). Neues Programm "Bestellungen erledigen" Mit dem Programm "Bestellungen erledigen" (73E) können Bestellungen im Stapel erledigt und der Vorgang protokolliert werden. Stand: 2. September 2008 Highlights infra:net 7.2 Seite 6 von 9

7 Neues Programm "Bestellungen importieren" Mit diesem lizenzpflichtigen Programm können Bestellungen aus einer Schnittstellendatei importiert werden. Damit können z.b. bei der Einkaufsabwicklung über Daten aus einem Fremdsystem Bestellvorgänge in infra:net ausgelöst werden. Fertigungssteuerung Durch eine Eingabe im Auftragskopf Zustandsänderung auslösen Bei einer Änderung des in der Einstellung angegebenen Feldes des Fertigungsauftragskopfes oder in den Registern "Auftragsdaten" und "Zusatz" kann abhängig von einer INI-Einstellung der Verarbeitungszustand verändert werden, z.b. wird als Workflow-Information der geplante Lagerplatz für die Materialbereitstellung in einem Anwenderfeld eingegeben und der Zustand soll sich damit auf 31 ändern. Umlagern auf Fertigungslagerplatz bei Materialentnahmeliste / Laufkarte Beim Druck der Materialentnahmeliste oder beim Druck der Laufkarte kann mit dem Druckvorgang für LPCV-Teile eine Umlagerung auf den Fertigungslagerplatz vorgenommen werden. Voraussetzung dafür ist allerdings die gleichzeitige Erzeugung von Zuordnungen laut Markierung «Zuordnungen erzeugen». Die Umlagerungen werden zusammen mit den Zuordnungen auf der Liste ausgegeben. Materialentnahmeliste mit Zuordnung und Zustand laut INI-Einstellung Schon mit dem Druck der Materialentnahmeliste können Chargen-Zuordnungen erzeugt werden und der Zustand der Materialzeilen kann dabei laut INI-Einstellung "VZ-ML" in Sektion [FST565] gesetzt werden. Es können anstelle des Default-Zustandes 40 Werte zwischen 31 und 39 angegeben werden. Druck von Belegen bei Rückmeldung Erzeugnis (LPCV) mit variabler Beleganzahl Bei der Rückmeldung von Erzeugnissen für LPCV-Teile kann der Druck von Rückmeldebelegen mit allen für die Entnahme notwendigen Chargen- und Lagerplatzinformationen veranlasst werden. Die Anzahl der Belege kenn im Teilestamm oder der einer INI-Einstellung angegeben werden. Im Teilestamm (siehe Register "Fertigung") gibt es dazu neue Felder mit Verweis auf die INI-Einstellung, fixer Beleganzahl, mengenabhängiger Beleganzahl oder Unterdrückung Belegdruck. Umlagern zugeordneter Restmengen und Belegdruck für Umlagerung Beim Fertigmelden eines Auftrags (Menü 5742 oder 573) kann für nicht vollständig entnommene Materialpositionen die Umlagerung vom Fertigungslagerplatz zurück in den Stammlagerplatz veranlasst werden. Die Bedingungen dazu sind der Updateschrift bzw. der Online-Hilfe zu entnehmen. Stand: 2. September 2008 Highlights infra:net 7.2 Seite 7 von 9

8 Rückmeldungen auch auf erledigte Fertigungsaufträge / -positionen Auf erledigten Auftrag / Materialpositionen zurückmelden Beim "Auftrag rückmelden" (5742) können abhängig von einer INI-Einstellung auch auf bereits erledigte Fertigungsaufträge Fertigmeldungen rückgemeldet werden. Dabei werden aber keine Sollrückmeldungen mehr vorgenommen. Es ist in diesem Fall auch möglich, mit Gutmenge 0 und Ausschussangaben zurückzumelden. Auf erledigte Materialpositionen zurückmelden In "Auftrag rückmelden" (5743) auch kann auf bereits erledigte Materialpositionen rückgemeldet werden, auch wenn der gesamte Auftrag bereits erledigt ist. Dabei werden keine Sollrückmeldungen mehr vorgenommen. Abmelden auch für erledigte Arbeitsgänge Mit der Rückmeldung über BDE-Direkt (581) kann auch auf ein durch Rückmeldungen bereits erledigter Arbeitsgang noch abgemeldet werden. Dies gilt auch innerhalb von komplett erledigten Fertigungsaufträgen. Kalkulation Material mit Preis 0 kennzeichnen (VNK) Bei der Vorkalkulation über Struktur oder wenn alles kalkuliert wird, wird in einem neuen Feld der Kalkulationsdatei hinterlegt (Feld 48), ob Material mit einem Preis 0 in die Kalkulation für das Teil eingegangen ist. Dieses Ergebnis wird in der Liste der der Kalkulationsergebnisse (616 bis 619) ausgegeben und kann für individuelle Auskünfte oder Auswertungen über die Kalkulationsdatei genutzt werden. Komponenten mit Menge 0 nicht berücksichtigen (VNK) Über die neue Markierung «Komponenten mit Menge 0 nicht berücksichtigen» im Optionenfenster können Stücklistenpositionen und M-Zeilen aus dem Arbeitsgang mit der Mengenangabe 0 von der Kalkulation ausgeschlossen werden. Die entsprechende Komponente wird nicht angezeigt und auch nicht weiter aufgelöst. Export der Kalkulationsergebnisse (VNK) Mit einer neuen Auswahl "Kalkulationsergebnisse exportieren" können die Daten in eine Datei mit fest definiertem Aufbau exportiert und mit anderen Tools bearbeitet oder ausgewertet werden. Stand: 2. September 2008 Highlights infra:net 7.2 Seite 8 von 9

9 Server Manager und Performance-Analyse-Tools infra Server Manager mit infra DB Management Konsole Der infra Server Manager mit infra Datenbank Management Konsole vereint die bisherigen infra Server Tools (SRVINFO, SRVUSER, SRVDOWN) unter einer grafischen Oberfläche und bildet die Plattform für zukünftige Managementfunktionen rund um den infra Datenbankserver. Zu den neuen Funktionen gehören zum Beispiel: Stationsverwaltung mit Ändern, Löschen, Hinzufügen von Stationskennungen (z.b. für neuen PC) im laufenden Betrieb. Die Verwaltung des Serverdienstes ist dabei im Netzwerk von jedem PC aus mit Zugriff auf den infra Datenbankserver möglich. Performance-Analyse, Monitor für Antwortzeiten der Datenbank Analyse des Datenbankservers Bei auftretenden Performanceproblemen bei der Online-Replikation stehen diverse Einstellungen für die Performance-Analyse des Datenbankservers zur Verfügung. Die Einstellungen müssen in der Registry vorgenommen werden und wirken erst nach einem Neustart des infra-datenbankserver- Dienstes. Clientseitige Analyse Über den INI-Eintrag "DebugDatabase" in Sektion [General] kann zu Diagnose-Zwecken eine intensive clientseitige Protokollierung aller lesenden und schreibenden Datenbankzugriffe eingeschaltet werden. Dabei werden in der sitzungsabhängigen LOG-Datei Einträge über die Art des Zugriffs, verwendete Datenbankdatei, Zugriffspfad und Schlüssel, sowie die vom Datenbankserver gelieferten Daten (Antwortzeit, Schlüssel des gelieferten Datensatzes) abgestellt. Performance-Monitor für Dateizugriffe Durch INI-Einstellungen in der Sektion [SYSPERFMON] können infra-zugriffe auf das Dateisystem protokolliert und analysiert werden, die nicht über das infra-datenbanksystem laufen. Dabei wird in der arbeitsplatzabhängigen LOG-Datei protokolliert, wann welche Datei geöffnet wurde und wie viel Zeit das Öffnen der Datei beansprucht hat. Über dieses Feature lassen sich Performanceprobleme, die ggf. mit Dateizugriffen in einem Netzwerk zusammenhängen, lokalisieren. Stand: 2. September 2008 Highlights infra:net 7.2 Seite 9 von 9

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