Innen doppelt entwickeln Der Naturschutz geht mit. oder. Die Geschichte über die Erfahrungen und Erkenntnisse zweier Schulfreunde aus der Stadt

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Innen doppelt entwickeln Der Naturschutz geht mit. oder. Die Geschichte über die Erfahrungen und Erkenntnisse zweier Schulfreunde aus der Stadt"

Transkript

1 Innen doppelt entwickeln Der Naturschutz geht mit oder Die Geschichte über die Erfahrungen und Erkenntnisse zweier Schulfreunde aus der Stadt Torsten Wilke BfN, Außenstelle Leipzig Fachgebiet Landschaftsplanung, räumliche Planung und Siedlungsbereich

2 Hier wohnt Bruno Hier ist das Zentrum Hier wohnt Tina

3 Hier gab es mal Hecken und Wäldchen Bruno: Mein Wohnumfeld! Richtung Autobahn und Teich Baumarkt Jetzt neue Straßen für ein neues Baugebiet Acker Alter Ortsrand Unser Haus! = 30 Min. Zur Straßenbahnhaltestelle 13 Min. zu Fuß Richtung Zentrum

4 Tina: Mein Wohnumfeld! Hier spiele ich Fußball Richtung Zentrum Zur Straßenbahnhaltestelle 3 Min. zu Fuß = 14 Min. Alter Ortsrand Mein Park Unser Haus Auwald: Hier gehen wir oft spazieren und joggen

5 Tina: Die Tiere im Parktümpel Andere Sichtungen von heute am Tümpel: Eintagfliegenlarve Zuckmückenlarve Die Entwicklung der Kaulquappen bis heute! Libellenlarve Wasserläufer

6 Tina + Bruno: Flächennutzung 1870 Flächennutzung 1940 Eintagfliegenlarve Die Flächennutzungen in Leipzig 1870 bis 2003 (verändert nach Magnucki & Hasse 2004) Flächennutzung 1985 Flächennutzung 1997 Flächennutzung 2003

7 Tina + Bruno: Urbaner Wald in leipzig (Ein Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben des BfN)

8 Tina+ Bruno: Die vier Arten von Natur in Städten (Nach Kowarik 1995 & 2005) Natur der ersten Art: die ursprüngliche Naturlandschaft ( alte Wildnis ) Natur der vierten Art: Die spezifisch städtische Ruderalvegetation ( städtische Wildnis ) Alle haben etwas Spezifisches und sind erhaltenswert Natur der dritten Art: Die künstlich angelegte Symbolische Natur ( sgrün ) Natur der zweiten Art: Die vorindustrielle Kulturlandschaft ( traditionelle Kulturlandschaft )

9 Tina + Bruno: Die en der Stadtnatur I Daseinswert Sanitäres Grün Nutzwert Dekoratives Grün Wagner 1915 Ökologische Ökonomische Soziale Boschnig & Selle 1993 Ökologische Ökonomische Soziale Räumliche / Ästhetische URGE-TEAM 2004 Ecosystem Services Regulationsleistungen Versorgungsleistungen Kulturelle leistungen Neßhöver et al Basisdienstleistungen Abb. nach Matthey et al. 2010

10 Tina + Bruno: Die en der Stadtnatur II Regulationsleistungen Versorgungsleistungen Kulturelle leistungen Luftreinhaltung Klimaregulation Erosionsschutz Wasserhaushaltsregulation Selbstreinigungsfunktion des Wassers Ernährung Trinkwasser Treibstoffe etc. Ästhetische Werte Erholung Bildungsleistungen Identifikation Kulturelles Erbe Stadtnatur Abb. Verändert nach Matthey et al. 2010, vgl. MEA 2003 & Neßhöfer 2007

11 Tina + Bruno: Lebensqualität durch Stadtnatur Stadtnatur Förderung physischer Bewegung (aktive Nutzung) Förderung des psychischen Wohlbefindens (passive Nutzung) Umwelteinflüsse (Klima, Luft, Lärm, Staub etc.) Förderung der sozialen Identifikation, des sozialen Wohlbefindens Gesundheit Soziale Lage

12 Einflussgrößen auf die Biodiversität in der Stadt Bewegungsförderung Psychisches Wohlbefinden Soziale Identifikation Minderung Umwelteinflüsse und ihre Bedeutung für die Lebensqualität Durchgrünungsgrad: Ein hoher Durchgründungsgrad erhöht den Anteil einheimischer Arten von Arten mit besonderen Habitatansprüchen Qualität t der Grünfl nflächen in Bezug auf Größ öße Strukturvielfalt Kontinuität t / Stabilität Reste der Naturlandschaft Anhaltender Kultureinfluss / anhaltende Nutzung Sonderstandorte Geringe Störung Besondere Böden nach Werner & Zahner 2009 Strukturvielfalt Vernetzung/Verbund

13 Innen doppelt entwickeln Der Naturschutz geht mit oder Die Geschichte über die Erfahrungen und Erkenntnisse zweier Schulfreunde aus der Stadt Idee: Torsten Wilke animiert durch Reif Larsen s Die Karte meiner Träume 2009 Umsetzung: Torsten Wilke Quellen: Diverse Es las: Torsten Wilke Es dankt für Ihre Aufmerksamkeit: Torsten Wilke Bundesamt für Naturschutz

Biodiversität im Siedlungsraum: Zustand und Potenziale

Biodiversität im Siedlungsraum: Zustand und Potenziale Biodiversität im Siedlungsraum: Zustand und Potenziale Manuela Di Giulio Natur Umwelt Wissen GmbH Siedlungen: Himmel oder Hölle? Wirkungsmechanismen unklar, Aussagen teilweise widersprüchlich Methodische

Mehr

Projekt Stadtgrün - Artenreich & Vielfältig Ein Label für die naturnahe Grünflächengestaltung in Kommunen

Projekt Stadtgrün - Artenreich & Vielfältig Ein Label für die naturnahe Grünflächengestaltung in Kommunen Projekt Stadtgrün - Artenreich & Vielfältig Ein Label für die naturnahe Grünflächengestaltung in Kommunen Auftaktveranstaltung der Stadt Kirchhain am 24. Januar 2017 Das Projekt wird gefördert im Rahmen

Mehr

Naturschutz im Siedlungsbereich Herausforderungen und Perspektiven

Naturschutz im Siedlungsbereich Herausforderungen und Perspektiven 2. Fachsymposium Stadtgrün 11. - 12. Dezember 2013 in Berlin-Dahlem Naturschutz im Siedlungsbereich Herausforderungen und Perspektiven Florian Mayer, Bundesamt für Naturschutz Eine Zukunftsaufgabe in guten

Mehr

Biologische Vielfalt erhalten und Lebensqualität verbessern: Herausforderungen und Perspektiven für den Naturschutz in der Stadt

Biologische Vielfalt erhalten und Lebensqualität verbessern: Herausforderungen und Perspektiven für den Naturschutz in der Stadt Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Biologische erhalten und verbessern: und Perspektiven den Naturschutz in der Stadt Alice Kube Bundesamt Naturschutz Fachgebiet Landschaftsplanung, räumliche Planung

Mehr

Urbane grüne Infrastruktur Grundlage für attraktive und zukunftsfähige Städte

Urbane grüne Infrastruktur Grundlage für attraktive und zukunftsfähige Städte Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Urbane grüne Infrastruktur Grundlage für attraktive und zukunftsfähige Städte Alice Schröder und Florian Mayer Bundesamt für Naturschutz Fachgebiet Landschaftsplanung,

Mehr

Kulturlandschaften zwischen Kontinuität und Wandel

Kulturlandschaften zwischen Kontinuität und Wandel Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Kulturlandschaften zwischen Kontinuität und Wandel Prof. Dr. Beate Jessel Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz Vortrag auf dem Hearing Windenergie und Landschaft

Mehr

Bewertung von Ökosystemdienstleistungen

Bewertung von Ökosystemdienstleistungen Bewertung von Ökosystemdienstleistungen im urbanen Raum am Beispiel von Brachflächen Stefanie Rößler 8. Dresdener Landschaftskolloquium Naturkapital Sachsen Verspielen wir unsere Zukunftsfähigkeit? 08.

Mehr

Wilde Städte Naturnahe Grünflächen als Orte der Naturerfahrung und Umweltbildung

Wilde Städte Naturnahe Grünflächen als Orte der Naturerfahrung und Umweltbildung Wilde Städte Naturnahe Grünflächen als Orte der Naturerfahrung und Umweltbildung Silke Wissel Deutsche Umwelthilfe e.v. Foto: Stadtplanungsamt Nagold Bielefeld, 26.03.2014 Wildnis Von Menschen unberührte

Mehr

Wildnis in der Stadt Haben wir den Mut dazu?

Wildnis in der Stadt Haben wir den Mut dazu? Wildnis in der Stadt Haben wir den Mut dazu? Foto: Günther von Szombathely Silke Wissel Projektmanagerin Kommunaler Umweltschutz Foto: DUH Foto: Stefan Cop Wildnis Von Menschen unberührte Natur Ablauf

Mehr

Adalbert Niemeyer-Lüllwitz Kleine Flächen Große Wirkung Der Wert naturnaher Geländegestaltung NUA-Tagung , Duisburg

Adalbert Niemeyer-Lüllwitz Kleine Flächen Große Wirkung Der Wert naturnaher Geländegestaltung NUA-Tagung , Duisburg Kleine Flächen Große Wirkung Der Wert naturnaher Geländegestaltung NUA-Tagung 29.04.2015, Duisburg Foto: A. Niemeyer-Lüllwitz Kleine Flächen an der NUA Was bedeutet naturnahes Grün in der Stadt? Was bedeutet

Mehr

Naturschutz im Siedlungsbereich - Herausforderungen und Perspektiven

Naturschutz im Siedlungsbereich - Herausforderungen und Perspektiven Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Naturschutz im Siedlungsbereich - Herausforderungen und Perspektiven Florian Mayer Bundesamt für Naturschutz Fachgebiet Landschaftsplanung, räumliche Planung und Siedlungsbereich

Mehr

Konzept und Begrifflichkeiten der Landschaftsplanung

Konzept und Begrifflichkeiten der Landschaftsplanung Ökosystemdienstleistungen von Wäldern November 2011, Vilm Konzept und Begrifflichkeiten der Landschaftsplanung Christian Albert und Christina von Haaren Leibniz Universität Hannover Institut für Umweltplanung

Mehr

Mehr Lebensqualität, attraktivere Sozialräume, besseres Klima

Mehr Lebensqualität, attraktivere Sozialräume, besseres Klima Stiftung DIE GRÜNE STADT Mehr Lebensqualität, attraktivere Sozialräume, besseres Klima - Vorteile einer konsequenten Durchgrünung der Städte - Mouvement Écologique Luxembourg Oekocenter, Luxembourg, 24.

Mehr

Kurzbericht zum Vortrag. Biodiversität und Stadtentwicklung

Kurzbericht zum Vortrag. Biodiversität und Stadtentwicklung Kurzbericht zum Vortrag Biodiversität und Stadtentwicklung Vortrag in der Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig am 10. April 2015 von Prof. Dr. Wolfgang Wende, TU Dresden und Leibniz-Institut

Mehr

Neue Perspektiven für Stadtwiesen

Neue Perspektiven für Stadtwiesen Neue Perspektiven für Stadtwiesen Prof. Dr. Ingo Kowarik, Technische Universität Berlin 5. Fachymposium Stadtgrün Pflanzenkonzepte für die Stadt der Zukunft 11. und 12. November 2015 Neue Perspektiven

Mehr

GEK ERPE. Gut strukturiert? Planungsteam GEK Auftraggeber. ube Lp+b IPS. Zustand und Handlungsbedarf. 2. Informationsforum 30.

GEK ERPE. Gut strukturiert? Planungsteam GEK Auftraggeber. ube Lp+b IPS. Zustand und Handlungsbedarf. 2. Informationsforum 30. Auftraggeber GEK ERPE Gut strukturiert? Zustand und Handlungsbedarf 2. Informationsforum 30. November 2010 Uli Christmann Nutzung von Fließgewässern Fließgewässer heute begradigt tiefer gelegt eingedeicht

Mehr

Dieter Rink Urbane Wildnis: Aspekte eines Naturkonzepts Perspektiven für Wildnis in der Stadt - Naturentwicklung in urbanen Räumen zulassen und

Dieter Rink Urbane Wildnis: Aspekte eines Naturkonzepts Perspektiven für Wildnis in der Stadt - Naturentwicklung in urbanen Räumen zulassen und Dieter Rink Urbane Wildnis: Aspekte eines Naturkonzepts Perspektiven für Wildnis in der Stadt - Naturentwicklung in urbanen Räumen zulassen und kommunizieren - Frankfurt/Main, 4. November 2016 Gliederung

Mehr

eco logic WORKSHOP: HEILIGE STÄTTE, ÖKOSYSTEM ODER KAPITALANLAGE WELCHE ROLLE HABEN VERSCHIEDENE AUFFASSUNGEN

eco logic WORKSHOP: HEILIGE STÄTTE, ÖKOSYSTEM ODER KAPITALANLAGE WELCHE ROLLE HABEN VERSCHIEDENE AUFFASSUNGEN WORKSHOP: HEILIGE STÄTTE, ÖKOSYSTEM ODER KAPITALANLAGE WELCHE ROLLE HABEN VERSCHIEDENE AUFFASSUNGEN VON NATUR UND BIODIVERSITÄT IN DER INTERNATIONALEN ZUSAMMENARBEIT? Berlin Brussels Washington D.C. San

Mehr

Grüne Infrastruktur - ein Gewinn für die Landschafts- und Freiraumplanung?

Grüne Infrastruktur - ein Gewinn für die Landschafts- und Freiraumplanung? Dorothea Hokema www.landschaft.tu-berlin.de Grüne Infrastruktur - ein Gewinn für die Landschafts- und Freiraumplanung? 21.10.2015 Grüne Infrastruktur ein Gewinn für die Landschafts- und Freiraumplanung?

Mehr

Freiräume in Quartier und Gemeinde ein wertvolles Gut

Freiräume in Quartier und Gemeinde ein wertvolles Gut Bundesamt für Raumentwicklung ARE Bundesamt für Wohnungswesen BWO Bundesamt für Gesundheit BAG Bundesamt für Landwirtschaft BLW Bundesamt für Sport BASPO Bundesamt für Strassen ASTRA Bundesamt für Umwelt

Mehr

Natürlich tut naturnah gut!

Natürlich tut naturnah gut! Natürlich tut naturnah gut! Notwendigkeit der ökologischen Verbesserung von Fließgewässern Tanja Pottgiesser umweltbüro essen Einführung Funktionen naturnaher Fließgewässer Nutzung von Fließgewässern Der

Mehr

Auenentwicklung zwischen Schutz und Nutzung

Auenentwicklung zwischen Schutz und Nutzung Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Auenentwicklung zwischen Schutz und Nutzung Prof. Dr. Beate Jessel Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz Naturverträgliche Landwirtschaft in Auen BfN-Fachtagung

Mehr

Urbanes Grün und öffentliche Freiräume in der zukunftsfähigen Stadt: Einführung und Maßnahmenvorschläge

Urbanes Grün und öffentliche Freiräume in der zukunftsfähigen Stadt: Einführung und Maßnahmenvorschläge Für Mensch & Umwelt UBA-Forum mobil & nachhaltig Urbanes Grün und öffentliche Freiräume in der zukunftsfähigen Stadt: Einführung und Maßnahmenvorschläge Wulf Hülsmann, Dr. Susanne Schubert Fachgebiet I

Mehr

HERAUSFORDERUNGEN FÜR DIE STÄDTISCHE GRÜNORDNUNG UND DIE FREIFLÄCHENSICHERUNG

HERAUSFORDERUNGEN FÜR DIE STÄDTISCHE GRÜNORDNUNG UND DIE FREIFLÄCHENSICHERUNG HERAUSFORDERUNGEN FÜR DIE STÄDTISCHE GRÜNORDNUNG UND DIE FREIFLÄCHENSICHERUNG 1 Aktuelles Forschungsvorhaben Entwicklung von naturschutzfachlichen Zielen und Orientierungswerten für die planerische Umsetzung

Mehr

Was treibt die Menschen in die Natur?

Was treibt die Menschen in die Natur? Was treibt die Menschen in die Natur? http://www.unterhof.at/img/heads/alpin-natur-filzmoos.jpg Prof. Dr. Harald Pechlaner Lehrstuhl Tourismus / KU Eichstätt-Ingolstadt 09.06.2016 Natur Oben links: https://images.otto.de/asset/mmo/formatz/ho

Mehr

Ökologische Dienstleistungen als Chance zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit ländlicher Räume

Ökologische Dienstleistungen als Chance zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit ländlicher Räume Ökologische Dienstleistungen als Chance zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit ländlicher Räume Prof. Dr. Roman Lenz Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen Roman.Lenz@hfwu.de Thesen:

Mehr

Walderholung mit Migrationshintergrund?

Walderholung mit Migrationshintergrund? Walderholung mit Migrationshintergrund? Wie Migrationserfahrungen und soziale Zugehörigkeiten die Waldnutzung und -wahrnehmung prägen NNA-Forum In und von der Landschaft leben (IV) Multikulturelle Perspektiven

Mehr

Psychische Belastungen und Beanspruchungen in Kindertageseinrichtungen und was man dagegen tun kann. Bad Münstereifel, Dr.

Psychische Belastungen und Beanspruchungen in Kindertageseinrichtungen und was man dagegen tun kann. Bad Münstereifel, Dr. Psychische Belastungen und Beanspruchungen in Kindertageseinrichtungen und was man dagegen tun kann Bad Münstereifel, Dr. Torsten Kunz 12./13.6.2014 Dr. Torsten Kunz Leiter Prävention der Unfallkasse Hessen

Mehr

Städte als Wildtierlebensraum: Fallbeispiel Wien

Städte als Wildtierlebensraum: Fallbeispiel Wien Städte als Wildtierlebensraum: Fallbeispiel Wien Richard Zink & Theresa Walter Archiv stadtwildtiere.at Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie, Vetmeduni Vienna 25. Februar 2016 Urbaner Raum

Mehr

andschaft und Gesundheit: Das Potential einer Verbindung zweier Konzepte

andschaft und Gesundheit: Das Potential einer Verbindung zweier Konzepte Baden-Württembergischer Landschaftsarchitektentag, 18.10.2007 Mehrwert durch LandschaftsArchitektur andschaft und Gesundheit: Das Potential einer Verbindung zweier Konzepte ndrea Abraham* niversität Bern,

Mehr

Mehr als nur Grün: Städter lieben Artenvielfalt

Mehr als nur Grün: Städter lieben Artenvielfalt Mehr als nur Grün: Städter lieben Artenvielfalt Leonie Fischer, Technische Universität Berlin Tagung Urbane Biodiversität - Grüne und Blaue Infrastruktur, 23. März 2017, Universität Duisburg-Essen Green

Mehr

Geh! Sund - Aktive Mobilität und Gesundheit

Geh! Sund - Aktive Mobilität und Gesundheit Geh! Sund - Aktive Mobilität und Gesundheit Unsere Gemeinde gesund und lebenswert Vaduz 30. Okt. 2017 Thomas Schweizer Geschäftsleiter Fussverkehr Schweiz, Projektleiter Aktive Mobilität & Gesundheit Inhalt

Mehr

Der Beitrag der Landschaftsplanung zum Schutz der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften. Dr. Eick von Ruschkowski

Der Beitrag der Landschaftsplanung zum Schutz der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften. Dr. Eick von Ruschkowski Der Beitrag der Landschaftsplanung zum Schutz der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften Dr. Eick von Ruschkowski Naturschutz und Landwirtschaft im Dialog: GAP ab 2014 mehr Biodiversität im Ackerbau?

Mehr

Vom ökonomischen Wert des Schützens. Roland Olschewski (Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL)

Vom ökonomischen Wert des Schützens. Roland Olschewski (Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL) Vom ökonomischen Wert des Schützens Roland Olschewski (Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL) Übersicht 1. Was ist Ökonomik? 2. Was ist Naturschutz aus ökonomischer Perspektive? 3.

Mehr

Warum gibt es so viel Verkehr?

Warum gibt es so viel Verkehr? J. Michael SCHOPF Warum gibt es so viel Verkehr? Über die Tätigkeit T von VerkehrsplanerInnen 1 Warum entsteht Verkehr? Menschen sind unterwegs man sagt auch, sie sind mobil weil sie etwas erledigen wollen.

Mehr

Mit Frischluft und Grün aktiv im Klimaschutz - Beispiel Stuttgart - Amt für Umweltschutz Stuttgart, Abteilung Stadtklimatologie

Mit Frischluft und Grün aktiv im Klimaschutz - Beispiel Stuttgart - Amt für Umweltschutz Stuttgart, Abteilung Stadtklimatologie Mit Frischluft und Grün aktiv im Klimaschutz - Beispiel Stuttgart - 1 Tage mit Wärmebelastung (1971-2000) Mehr als 30 Tage/Jahr mit Hitzestress bei 6 % der Fläche in der Region Stuttgart 22 Tage mit Wärmebelastung

Mehr

Forschungsplattform «Blühende Lebensräume»

Forschungsplattform «Blühende Lebensräume» Agroscope Forschungsplattform «Blühende Lebensräume» Förderung von Bestäuber, Nützlingen und Ökosystemdienstleistungen in der Schweizer Landwirtschaft > Matthias Albrecht, Felix Herzog und Katja Jacot

Mehr

16. Fachtagung des Bundesverbandes der Natur- und. Waldkindergärten in Deutschland e.v. Bunte Erlebniswelt im Natur- und Waldkindergarten

16. Fachtagung des Bundesverbandes der Natur- und. Waldkindergärten in Deutschland e.v. Bunte Erlebniswelt im Natur- und Waldkindergarten 16. Fachtagung des Bundesverbandes der Natur- und Waldkindergärten in Deutschland e.v. NICHTS WIE RAUS! Warum Bildung in der Natur stattfinden muss! 1 Warum Bildung in der Natur stattfinden muss! Sechs

Mehr

Urbane Ökosystemdienstleistungen und ihre Integration in Stadtplanung und Naturschutz

Urbane Ökosystemdienstleistungen und ihre Integration in Stadtplanung und Naturschutz Urbane Ökosystemdienstleistungen und ihre Integration in Stadtplanung und Naturschutz Herausforderungen und Perspektiven Dr. Annette Voigt Daniel Wurster, M.Sc. Irkutsk, Juli 2014 Übersicht Themenschwerpunkte

Mehr

voja Projekt ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung

voja Projekt ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung 1 voja Projekt ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung Wie kommt die voja dazu ein Projekt zu Ernährung und Bewegung zu machen? Wieso sollte das Thema Ernährung und Bewegung nun für die OKJA relevant

Mehr

Zur Rolle der Stadtnatur fu r Klimaschutz und Klimaanpassung

Zur Rolle der Stadtnatur fu r Klimaschutz und Klimaanpassung Zur Rolle der Stadtnatur fu r Klimaschutz und Klimaanpassung Prof. Dr. Stephan Pauleit Prof. Dr. Werner Lang TU München Technische Universität München, 21.05.2015 Zentrum Stadtnatur und Klimaanpassung:

Mehr

Dipl. Ing. Julia Köller TU Berlin, Fachgebiet UVP, insbes. LBP. Entwicklung eines Methodenrahmens zur Umweltbewertung im Land Berlin

Dipl. Ing. Julia Köller TU Berlin, Fachgebiet UVP, insbes. LBP. Entwicklung eines Methodenrahmens zur Umweltbewertung im Land Berlin Entwicklung eines Methodenrahmens zur Umweltbewertung im Land Berlin Aktualisierung und Fortschreibung des Berliner Landschaftsprogramms (LaPro) Änderungen im Bestand von Natur und Landschaft überarbeiteter

Mehr

LANDESJÄGERTAG 2016 in KULMBACH

LANDESJÄGERTAG 2016 in KULMBACH LANDESJÄGERTAG 2016 in KULMBACH 16.APRIL 2016 Blühende Äcker WWirksame irksame Maßnahmen M a ß na hm e n z zur ur Erhöhung E rhö hung der der Biodiversität Bio div ersität iin nd der er A Agrarlandschaft

Mehr

Die Grüne Stadt Leitbild für Stadtentwicklung mit Lebensqualität

Die Grüne Stadt Leitbild für Stadtentwicklung mit Lebensqualität Stiftung DIE GRÜNE STADT Die Grüne Stadt Leitbild für Stadtentwicklung mit Lebensqualität nua Recklinghausen, 13. Juni 2012 Hanns-Jürgen Redeker 1 Erklärung der Bundesregierung: Die Städte müssen aufgelockert

Mehr

Indikatoren für Ökosystemleistungen: Der Schweizer Ansatz

Indikatoren für Ökosystemleistungen: Der Schweizer Ansatz Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Abteilung Ökonomie und Umweltbeobachtung Indikatoren für Ökosystemleistungen: Der Schweizer Ansatz

Mehr

Landschaftsrahmenplanung heute Berichte aus der Projektarbeit LRP Altmarkkreis Salzwedel LRP Landkreis Oder-Spree

Landschaftsrahmenplanung heute Berichte aus der Projektarbeit LRP Altmarkkreis Salzwedel LRP Landkreis Oder-Spree Landschaftsrahmenplanung heute Berichte aus der Projektarbeit LRP Altmarkkreis Salzwedel LRP Landkreis Oder-Spree Beitrag zum Expertenworkshop Neue Strategien der Landschaftsplanung, Insel Vilm, 27.-29.Nov.

Mehr

Wandererlebnis. Oberösterreichische Kulturlandschaften NATUR NATUR. Geografische Situierung der beschriebenen Kulturlandschaften. Dr.

Wandererlebnis. Oberösterreichische Kulturlandschaften NATUR NATUR. Geografische Situierung der beschriebenen Kulturlandschaften. Dr. Geografische Situierung der beschriebenen Kulturlandschaften 1 2 3 Rohrbach 5 7 Schärding 8 Freistadt 4 9 Eferding Grieskirchen Braunau Ried 23 24 22 Perg 12 Linz 11 6 10 Wels 21 Vöcklabruck 13 Steyr 16

Mehr

BAFU-Begriffsverständnis Landschaft

BAFU-Begriffsverständnis Landschaft Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Abteilung Natur und Landschaft Referenz/Aktenzeichen: G425-1896 BAFU-Begriffsverständnis Landschaft

Mehr

Systematik der Bibliothek im münchner zukunftssalon

Systematik der Bibliothek im münchner zukunftssalon Systematik der Bibliothek im münchner zukunftssalon AB Abfall AB00 Abfall: Allgemeines/ Verschiedenes AB10 Abfallwirtschaft/-politik AB20 Recycling/ Beseitigung/ Behandlung: Allgemeines/ Verschiedenes

Mehr

I Einleitung Die Romantik als geschlossenes Sinngebiet? II Die drei zentralen Hypothesen... 7

I Einleitung Die Romantik als geschlossenes Sinngebiet? II Die drei zentralen Hypothesen... 7 Inhalt Teil A Methode I Einleitung Die Romantik als geschlossenes Sinngebiet?... 3 II Die drei zentralen Hypothesen... 7 III Begriffe und ihre semantischen Höfe... 11 1 Romantik... 11 2 Naturschutz...

Mehr

Urbane Wälder erbringen wichtige Ökosystemdienstleistungen. Laubabbau in Basler Wäldern

Urbane Wälder erbringen wichtige Ökosystemdienstleistungen. Laubabbau in Basler Wäldern Urbane Wälder erbringen wichtige Ökosystemdienstleistungen Laubabbau in Basler Wäldern Ramona Melliger Institut für Natur-, Landschaft- und Umweltschutz Universität Basel 3. Februar 2017 Wälder Ökosystemdienstleistungen

Mehr

Braunschweig, Katja Arzt, Chancen und Risiken der Finanzierung des Moorschutzes mittels Zertifikate

Braunschweig, Katja Arzt, Chancen und Risiken der Finanzierung des Moorschutzes mittels Zertifikate Braunschweig, Katja Arzt, 27.2.2012 Chancen und Risiken der Finanzierung des Moorschutzes mittels Zertifikate Nationalen Naturlandschaften Dachverband: EUROPARC Deutschland e.v. EUROPARC Deutschland, M.

Mehr

Auswirkungen des Klimawandels auf Natur und Landschaft in Deutschland. Einfluss veränderter Landnutzungen auf Klimawandel und Biodiversität

Auswirkungen des Klimawandels auf Natur und Landschaft in Deutschland. Einfluss veränderter Landnutzungen auf Klimawandel und Biodiversität Auswirkungen des Klimawandels auf Natur und Landschaft in Deutschland Ergebnisse des Sachverständigengutachtens Einfluss veränderter Landnutzungen auf Klimawandel und Biodiversität unter besonderer Berücksichtigung

Mehr

Wasser bildet Netzwerke Erstes gewässerpädagogisches Netzwerktreffen

Wasser bildet Netzwerke Erstes gewässerpädagogisches Netzwerktreffen Wasser bildet Netzwerke Erstes gewässerpädagogisches Netzwerktreffen Andrea Wolter Öffentlichkeitsarbeit WRRL Referat Wasserrecht, Wasserwirtschaft und Geologie der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt

Mehr

Brandenburg auf dem Weg zu einer Landesstrategie Nachhaltiger Entwicklung

Brandenburg auf dem Weg zu einer Landesstrategie Nachhaltiger Entwicklung Brandenburg auf dem Weg zu einer Landesstrategie Nachhaltiger Entwicklung Prof. Dr. Manfred Stock, Vorsitzender des Beirats für Nachhaltige Entwicklung des Landes Brandenburg Berichterstattung des Beirats

Mehr

Beiträge des Bundesprogramms Biologische Vielfalt zur Erhaltung von Auen und Gewässern

Beiträge des Bundesprogramms Biologische Vielfalt zur Erhaltung von Auen und Gewässern Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Beiträge des Bundesprogramms Biologische Vielfalt zur Erhaltung von Auen und Gewässern Prof. Dr. Beate Jessel Bundesamt für Naturschutz Dialogforum "Bundesprogramm

Mehr

Landnutzung ohne Grenzen

Landnutzung ohne Grenzen Evangelische Akademie Tutzing Tagung: Ökologische Grenzen ernst nehmen 19. bis 21.04.2012, Evangelische Akademie Tutzing Landnutzung ohne Grenzen Ernährung, Energie, Mobilität, Rohstoffe auf Kosten der

Mehr

Ist die Humangeographie naturblind? Erkenntnisse einer politischen Ökologie der Stadt.

Ist die Humangeographie naturblind? Erkenntnisse einer politischen Ökologie der Stadt. Ist die Humangeographie naturblind? Erkenntnisse einer politischen Ökologie der Stadt. Deutscher Geographentag Bayreuth, 02.10.2007 FS 38: Die Neuthematisierung der materiellen Welt in der Humangeographie

Mehr

Naturkapital Deutschland TEEB DE: Naturleistungen in der Stadt Gesundheit schützen und Lebensqualität erhöhen

Naturkapital Deutschland TEEB DE: Naturleistungen in der Stadt Gesundheit schützen und Lebensqualität erhöhen Naturkapital Deutschland TEEB DE: Naturleistungen in der Stadt Gesundheit schützen und Lebensqualität erhöhen Berichtsleitung: Prof Dr Ingo Kowarik (Technische Universität Berlin) Hintergrund & Zielstellung

Mehr

Der Landschaft einen Sinn - den Sinnen eine Landschaft

Der Landschaft einen Sinn - den Sinnen eine Landschaft Der Landschaft einen Sinn - den Sinnen eine Landschaft Inhalt Regionalpark RheinMain der Stand der Dinge GrünGürtel Frankfurt Geschichte und Zukunft im Zusammenspiel mit der Stadtentwicklung Regionalpark

Mehr

Psychosoziale Gesundheit

Psychosoziale Gesundheit Psychosoziale Gesundheit Susanne Borkowski (MSW) KinderStärken e.v. WHO-Definition von Gesundheit Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein

Mehr

Neue Wildnis als Bühne für Kunst, Kultur, Kommunikation und Umweltbildung

Neue Wildnis als Bühne für Kunst, Kultur, Kommunikation und Umweltbildung Perspektiven für Wildnis in der Stadt - Naturentwicklung in urbanen Räumen zulassen und kommunizieren - 04. November 2016 - Frankfurt am Main Neue Wildnis als Bühne für Kunst, Kultur, Kommunikation und

Mehr

Bündnis Kommunen für biologische Vielfalt. Katrin Anders Nachhaltigkeits- und Projektmanagement im Büro des Oberbürgermeisters der Stadt Wernigerode

Bündnis Kommunen für biologische Vielfalt. Katrin Anders Nachhaltigkeits- und Projektmanagement im Büro des Oberbürgermeisters der Stadt Wernigerode Bündnis Kommunen für biologische Vielfalt Katrin Anders Nachhaltigkeits- und Projektmanagement im Büro des Oberbürgermeisters der Stadt Wernigerode Wernigerode Die bunte Stadt am Harz 34.000 Einwohner

Mehr

Ökologische Bewertung von Kurzumtriebsplantagen

Ökologische Bewertung von Kurzumtriebsplantagen Pflanzenproduktion / Thüringer Zentrum Nachwachsende Rohstoffe Ökologische Bewertung von Kurzumtriebsplantagen Manuela Bärwolff Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft manuela.baerwolff@tll.thueringen.de

Mehr

Die grüne Stadt: Leitbild mit vielen Facetten

Die grüne Stadt: Leitbild mit vielen Facetten Die grüne Stadt: Leitbild mit vielen Facetten GaLaBau-Forum Südhessen Geisenheim, 16. März 2017 Peter Menke Stiftung DIE GRÜNE STADT 1 Vorab: Unsere Arbeit dient der Förderung einer interdisziplinären

Mehr

Der Dauerwald bei den Bayerischen Staatsforsten, nur ein schönes Etikett?

Der Dauerwald bei den Bayerischen Staatsforsten, nur ein schönes Etikett? Der Dauerwald bei den Bayerischen Staatsforsten, nur ein schönes Etikett? (Stand: Dezember 2014) Wie sehr Anspruch und Wirklichkeit bei den Bayerischen Staatsforsten (BaySF) auseinanderdriften können,

Mehr

Was sucht der Mensch im Wald?

Was sucht der Mensch im Wald? Was sucht der Mensch im Wald? Ulrich Schraml & Stephanie Bethmann Denzlinger Wildtierforum, 31.03.2017 Bilder: Schraml 1) Wald tut gut 2 Waldbesuche in Baden-Württemberg 91% in der Freizeit im Wald 47%

Mehr

30-Hektar-Ziel. - Aktuelle Tendenzen, Herausforderungen und Informationsbedarf - von

30-Hektar-Ziel. - Aktuelle Tendenzen, Herausforderungen und Informationsbedarf - von 30-Hektar-Ziel - Aktuelle Tendenzen, Herausforderungen und Informationsbedarf - von Peter Fritsch, Berlin Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit 6. Dresdner Flächennutzungssymposium

Mehr

Die Stadt für Morgen: Umweltfreundlich mobil, lärmarm, grün, kompakt, durchmischt

Die Stadt für Morgen: Umweltfreundlich mobil, lärmarm, grün, kompakt, durchmischt Für Mensch & Umwelt UBA-Forum mobil & nachhaltig Die Stadt für Morgen: Umweltfreundlich mobil, lärmarm, grün, kompakt, durchmischt Martin Schmied Umweltbundesamt Abteilungsleiter I 3 Verkehr, Lärm und

Mehr

Wohnen am Mariahilfberg

Wohnen am Mariahilfberg Qualität für Ihre Investition! Wohnen am Mariahilfberg Zentrumsnah und modern wohnen in Amberg Zentrumsnah wohnen in Amberg Herrlich zu wohnen muss kein Traum bleiben! Mit rund 44.000 Einwohnern liegt

Mehr

Naturschutz, Tourismus und Großschutzgebiete

Naturschutz, Tourismus und Großschutzgebiete Naturschutz, Tourismus und Großschutzgebiete Die Europäische Charta als Bindeglied für nachhaltige Entwicklung Prof. Dr. H. Vogtmann Usedom, 03.06.2003 Ziele der CBD Auftrag für das BfN Ziel 1: Erhaltung

Mehr

Der Wald und seine Funktionen Lehrerinformation

Der Wald und seine Funktionen Lehrerinformation Lehrerinformation 1/7 Arbeitsauftrag Ziel Material Die SuS folgen einer Kurz-Präsentation der Lehrkraft (oder lesen alternativ selbstständig einen Informationstext) und lösen dazu ein Arbeitsblatt mit

Mehr

BESONDERS ERHALTENSWERTE BIOTOPBÄUME AUF DEM EV. ALTER LUISENSTADT-FRIEDHOF AN DER BERGMANNSTRASSE IM BERLINER BEZIRK FRIEDRICHSHAIN-KREUZBERG

BESONDERS ERHALTENSWERTE BIOTOPBÄUME AUF DEM EV. ALTER LUISENSTADT-FRIEDHOF AN DER BERGMANNSTRASSE IM BERLINER BEZIRK FRIEDRICHSHAIN-KREUZBERG BESONDERS ERHALTENSWERTE BIOTOPBÄUME AUF DEM EV. ALTER LUISENSTADT-FRIEDHOF AN DER BERGMANNSTRASSE IM BERLINER BEZIRK FRIEDRICHSHAIN-KREUZBERG I. BEDEUTUNG DES FRIEDHOFS II. METHODIK UND ERGEBNISSE DER

Mehr

Wahrnehmung und Akzeptanz der jagdlichen Wildtierregulation im Müritz-Nationalpark. Ergebnisse einer Besucherbefragung

Wahrnehmung und Akzeptanz der jagdlichen Wildtierregulation im Müritz-Nationalpark. Ergebnisse einer Besucherbefragung Wahrnehmung und Akzeptanz der jagdlichen Wildtierregulation im Müritz-Nationalpark Ergebnisse einer Besucherbefragung Franziska Richter (M. Sc.): Auszüge der Master-Thesis Gliederung Einführung Anlass

Mehr

Fachtagung Naturverträgliche Landwirtschaft in Auen am Dienstag, 14. Juni 2016 im Bundesamt für Naturschutz, Bonn

Fachtagung Naturverträgliche Landwirtschaft in Auen am Dienstag, 14. Juni 2016 im Bundesamt für Naturschutz, Bonn Fachtagung Naturverträgliche Landwirtschaft in Auen am Dienstag, 14. Juni 2016 im Bundesamt für Naturschutz, Bonn TOP: Auen im Spannungsfeld von Landwirtschaft und Naturschutz Ralph Gockel, Referatsleiter

Mehr

Nutzwert, Eigenwert, Selbstwert

Nutzwert, Eigenwert, Selbstwert Nutzwert, Eigenwert, Selbstwert Was kann, darf und soll Gegenstand ökonomischer Bewertung sein? Strategie-Workshop Vom rechten Maß und der richtigen Vermittlung ökonomischer Ansätze im Naturschutz INA,

Mehr

Agrobiodiversität und Klimawandel

Agrobiodiversität und Klimawandel 26.07.2007 Seite 1 Agrobiodiversität und Klimawandel Naturschutz in Zeiten des Klimawandels, Vilm 2007 A.v. Lossau, S. Schellhardt, GTZ 24.07.2007 26.07.2007 Seite 2 Gliederung Was ist Agrobiodiversität?

Mehr

Messung von Lebensqualität in Heimen

Messung von Lebensqualität in Heimen 6. Zürcher Gerontologietag Klischees und Realitäten des Alterns Alte und neue Herausforderungen des Lebens und Wohnens im Alter Lebensqualität in Heimen: Möglichkeiten und Grenzen der Messung Prof. Dr.

Mehr

Wandsbek und seine Natur Amt und Ehrenamt sind aktiv

Wandsbek und seine Natur Amt und Ehrenamt sind aktiv Wandsbek und seine Natur Amt und Ehrenamt sind aktiv Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung Abteilung Landschaftsplanung Hans-Harald Rakelbusch, stellvertretender Abteilungsleiter Stadtlandschaft ist kein

Mehr

Willkommen zur BION-Ringvorlesung Biodiversity Today for Tomorrow!

Willkommen zur BION-Ringvorlesung Biodiversity Today for Tomorrow! Willkommen zur BION-Ringvorlesung! www.bion-bonn.org 1 Zentrum für Entwicklungsforschung - Partner im BION-Netzwerk 2 Biodiversität im Kontext Menschlicher Entwicklung: Wie kann Nachhaltigkeit gelingen?

Mehr

Recy & DepoTech Die erfolgreiche Umsetzung des UVP-Verfahrens Deponie Rautenweg Wien

Recy & DepoTech Die erfolgreiche Umsetzung des UVP-Verfahrens Deponie Rautenweg Wien Recy & DepoTech 2016 Die erfolgreiche Umsetzung des UVP-Verfahrens Deponie Rautenweg Wien Die MA 48 innerhalb der Stadt Wien 2 Kernaufgaben der MA 48 Müll- und Altstoffsammlung Abfallbehandlung Straßenreinigung

Mehr

86 MIETWOHNUNGEN MIT BLICK INS GRÜNE

86 MIETWOHNUNGEN MIT BLICK INS GRÜNE 86 MIETWOHNUNGEN MIT BLICK INS GRÜNE Leben im Limmattal Der Sonnenhof im Herzen von Dietikon bietet ein breites Wohnungsangebot mit hoher Lebensqualität an ruhiger Lage. Hier haben Sie zum einen die Natur

Mehr

Barrieren für die Raumaneignung armutsbetroffener Kinder

Barrieren für die Raumaneignung armutsbetroffener Kinder Barrieren für die Raumaneignung armutsbetroffener Kinder Input im Rahmen der Tagung Teilhabe und Zugehörigkeit neu denken Inklusion von armutsbetroffenen Kindern, organisiert von der Volkshilfe;, Wien.

Mehr

Der volkswirtschaftliche Wert des Waldes

Der volkswirtschaftliche Wert des Waldes Der volkswirtschaftliche Wert des Waldes Norbert Asche Landesbetrieb Wald und Holz und Hochschule OWL, Höxter 1 Volkswirtschaft ist die Bezeichnung für sämtliche wirtschaftlichen Prozesse, die sich in

Mehr

Gesund alt werden im Quartier

Gesund alt werden im Quartier Gesund alt werden im Quartier Gliederung Gesundheit im Alter Veränderungen im Alter Determinanten von Gesundheit Gesundheitsbelastungen und -ressourcen Ansätze zur Gesundheitsförderung und Prävention im

Mehr

Deklaration Biologische Vielfalt in Kommunen. Veröffentlicht am Internationalen Tag der Biodiversität am 22. Mai 2010

Deklaration Biologische Vielfalt in Kommunen. Veröffentlicht am Internationalen Tag der Biodiversität am 22. Mai 2010 Deklaration Veröffentlicht am Internationalen Tag der Biodiversität am 22. Mai 2010 Die biologische Vielfalt ist bedroht Die biologische Vielfalt, d. h. die Vielfalt innerhalb der Arten, zwischen den Arten

Mehr

Steckbrief Biogeographische Regionen

Steckbrief Biogeographische Regionen Steckbrief Biogeographische Regionen Dirk Hinterlang November 2015 Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.

Mehr

Waldvision 2030 Eine neue Sicht für den Wald der Bürgerinnen und Bürger

Waldvision 2030 Eine neue Sicht für den Wald der Bürgerinnen und Bürger Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft Waldvision 2030 Eine neue Sicht für den Wald der Bürgerinnen und Bürger Michael Duhr, Karin Müller 1 2 Warum eine Waldvision 2030? Vision ist die Kunst,

Mehr

Die Region Dresden auf dem Weg zum integrierten Klimaanpassungsprogramm - Schlussfolgerungen aus dem Regionalforum

Die Region Dresden auf dem Weg zum integrierten Klimaanpassungsprogramm - Schlussfolgerungen aus dem Regionalforum REGKLAM Die Region Dresden auf dem Weg zum integrierten Klimaanpassungsprogramm - Schlussfolgerungen aus dem Regionalforum 2. Regionalforum REGKLAM Dresden, 25. Februar 2010 Förderer FKZ: 01 LR 0802 Anpassung

Mehr

Fledermäuse und Windkraft im Wald

Fledermäuse und Windkraft im Wald Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Fledermäuse und Windkraft im Wald Ergebnisse des F+E-Vorhabens Untersuchungen zur Minderung der Auswirkungen von WKA auf Fledermäuse, insbesondere im Wald Ruth Petermann

Mehr

Janos Wieland, DUH Arnt Becker, Umweltamt Bielefeld Fachtagung Natur in der Stadt Leipzig

Janos Wieland, DUH Arnt Becker, Umweltamt Bielefeld Fachtagung Natur in der Stadt Leipzig Städtische Grünstrukturen für biologische Vielfalt Integrierte Strategien und Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung der Biodiversität in Städten (Urban NBS) Janos Wieland, DUH Arnt Becker, Umweltamt Bielefeld

Mehr

IST DAS EIN BIOTOP ODER KANN DAS WEG? Biodiversität auf Gewerbeflächen fördern Natur wertschätzen

IST DAS EIN BIOTOP ODER KANN DAS WEG? Biodiversität auf Gewerbeflächen fördern Natur wertschätzen IST DAS EIN BIOTOP ODER KANN DAS WEG? Biodiversität auf Gewerbeflächen fördern Natur wertschätzen IST DAS EIN BIOTOP ODER KANN DAS WEG? Natur ist schön Der Wert des besiedelten Raum für den Erhalt der

Mehr

Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum in Bayern (ELER )

Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum in Bayern (ELER ) Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum in Bayern (ELER 2014 2020) Seite 2 Herausforderungen der Gemeinden Die Gemeinden stehen heute vor einer dreifachen Herausforderung. Sie müssen die infrastrukturellen,

Mehr

Welchen Nutzen hat die Gesellschaft von mehr Natur und Wildnis am Gewässer?

Welchen Nutzen hat die Gesellschaft von mehr Natur und Wildnis am Gewässer? Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Welchen Nutzen hat die Gesellschaft von mehr Natur und Wildnis am Gewässer? Dr. Thomas Ehlert Bundesamt für Naturschutz, Fachgebiet II 3.2 Binnengewässer, Auenökosysteme

Mehr

Frankfurter Landschaften

Frankfurter Landschaften STADT DER MAGISTRAT FRANKFURT AM MAIN 18. Juli 2014 Frankfurter Landschaften Eine Zwischenbilanz zum 25 jährigen Bestehen des es (1989 2014) Den Freiraum um die Kernstadt und die Stadtteile als grünes

Mehr

Verraten und Verkauft? Ökosystemdienstleistungen in Naturschutz und Landschaftsplanung in Deutschland

Verraten und Verkauft? Ökosystemdienstleistungen in Naturschutz und Landschaftsplanung in Deutschland Der Nutzen von Ökonomie und Ökosystemdienstleistungen für die Naturschutzpraxis Workshop I: Einführung November 2011, Vilm Verraten und Verkauft? Ökosystemdienstleistungen in Naturschutz und Landschaftsplanung

Mehr

- Welche Agrarumweltprogramme bringen etwas für den Naturschutz? -

- Welche Agrarumweltprogramme bringen etwas für den Naturschutz? - Ländliche Entwicklung - Welche Agrarumweltprogramme bringen etwas für den Naturschutz? - Michael Kruse Der Dorsch im Maisfeld Landwirtschaft und Naturschutz für eine saubere Ostsee WWF-Forum am 28.02.2013

Mehr

Ökonomische Grundlagen

Ökonomische Grundlagen Ökonomische Grundlagen Übersicht Warum werden (aus ökonomischer Sicht) Entscheidungen getroffen, die zum Verlust von Natur führen? Marginalisierung, Marktversagen, externe Effekte Welche Lösungsvorschläge

Mehr

Naturbewusstsein, Kommunikation und Bildung für nachhaltige Entwicklung - Potenziale außerschulischer Lernorte -

Naturbewusstsein, Kommunikation und Bildung für nachhaltige Entwicklung - Potenziale außerschulischer Lernorte - Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen, Kmmunikatin und - Ptenziale außerschulischer - Dr. Christiane Schell Bundesamt für Naturschutz Frum Fachdidaktik Bilgie, Köln, 6. Nvember 2014 Gliederung Kmmunikatin

Mehr

Der Grüne Bogen Paunsdorf in Leipzig

Der Grüne Bogen Paunsdorf in Leipzig Der Grüne Bogen Paunsdorf in Leipzig Tagung Perspektiven für Wildnis in der Stadt Datum: 04. November 2016 Ort: Frankfurt am Main Vortrag von: Uta Walter, Stadt Leipzig Amt für Stadtgrün und Gewässer Räumliche

Mehr