Antworten Haltbarmachung

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1 Antworten Haltbarmachung Trocknen Konservierung durch Wasserentzug: Trocknen von Lebensmitteln Die Erbswurst war eine der ersten Fertigsuppen. Sie wird durch Trocknung von frischgekochter Erbsensuppe hergestellt. 1. Woher hat die Erbswurst ihren charakteristischen Namen? 2. Begründe wieso, es sinnvoll ist, manche Lebensmittel zu trocknen. 3. Sucht weitere Lebensmittel, die durch Trocknen haltbar gemacht werden! 4. Diskutiert die Vor- und Nachteile von getrockneten Fertigprodukten/-mahlzeiten! 1. Von der Form, die nach dem Pressen an eine Wurst erinnert. 2. Um ihnen Wasser zu entziehen (Haltbarmachung) und sie leichter für den Transport zu machen. 3. Stockfisch, Milchpulver 4. Vorteil: weniger Gewicht, lange Haltbarkeit, geringer Platzbedarf Nachteil: Vitaminverlust, Geschmacksverlust, Energiebedarf Kühlen Mikroorganismen im Winterschlaf Kühlen von Lebensmitteln 1872 kam in der Spatenbrauerei München erstmals eine Kältemaschine nach dem Entwurf

2 von Carl von Linde ( ) zum Einsatz. 1. Erkläre, welche Idee der ersten Kältemaschine zu Grunde liegt, die auch heute noch weiterentwickelt wird. 2. Der Eismann kommt! Schon vor der ersten Kältemaschine konnte man Lebensmittel kühlen. Finde heraus, wie der Eismann seine Ware in die gewünschte Form brachte. 3. Durchdenkt gemeinsam, warum manche Lebensmittel gekühlt werden müssen. 1. Dem Innenraum des Kühlschrankes wird durch das Kältemittel Wärme entzogen und an die Umwelt abgegeben. 2. Gezielte Herstellung von Stangeneis mit speziellen Formen. 3. Verlangsamung des Wachstums von Mikroorganismen Zuckern und Salzen Mikroorganismen auf dem Trockenen Zuckern Zuckern alleine reicht oft nicht für eine lange Haltbarkeit. 1. Ausnahmen bestätigen die Regel. Im Christstollen finden sich zwei Zutaten, Zitronat und Orangeat, die ausschließlich durch Zuckern haltbar gemacht werden. Erklärt das Verfahren! 2. Finde heraus, warum Lebensmittel mit einem sehr hohen Zuckeranteil länger haltbar sind. 3. Beim Marmeladekochen werden drei Konservierungsmethoden eingesetzt um eine längere Haltbarkeit zu erreichen. Finde heraus, welche das sind. 1. Orangeat und Zitronat: Einlegen in eine Zuckerlösung (Wasserbasis) Schrittweise

3 Erhöhung des Zuckergehaltes über 70% in den Früchten. 2. Ihnen wird Wasser entzogen; Mikroorganismen benötigen Wasser zum Überleben. 3. Erhitzen, Zuckern, Konservierungsmittel Sorbinsäure: Verwendet man Gelierzucker 2:1 oder 3:1, so enthält das Produkt so wenig Zucker, dass zusätzlich ein Konservierungsmittel eingesetzt werden muss. Freunde gegen Feinde Fermentation von Lebensmitteln Konservieren macht nicht nur haltbar, sondern gibt auch Geschmack! 1. Finde heraus, welche Rolle Mikroorganismen bei der Fermentation spielen. 2. Benenne drei Lebensmittel, die durch Fermentation entstehen. 3. Welche beiden Konservierungsmethoden macht man sich bei der Herstellung von Sauerkraut zunutze? 4. Beschreibe, worauf man bei der Herstellung von Sauerkraut besonders achten muss! 1. Mikroorganismen bilden Milchsäure bzw. Alkohol, wichtig für Geschmack und Konservierung. 2. Sauerkraut, Käse, Joghurt 3. Fermentation und Salzen. 4. Kraut muss völlig mit eigenem Saft bedeckt sein, Wasserrinne zum Luftabschluss, Gärgase können trotzdem entweichen. Erhitzen Einfach und effizient Erhitzen von Lebensmitteln Mikroorganismen können am schnellsten durch hohe Temperaturen abgetötet werden.

4 1. Zeige die Unterschiede der beiden gängigen Erhitzungsmethoden auf! 2. Welches Lebensmittel des täglichen Bedarfs kann diesen beiden Methoden unterzogen werden? 3. Sterilisierte Lebensmittel bleiben nur unter Luftabschluss lange haltbar. Erkläre, wie man diesen Effekt bei einer Blechdose erzielt. 1. Sterilisieren (über 100 C; Abtötung der Mikroorganismen) und Pasteurisieren (unterhalb 100 C; Hemmung des Wachstums der Mikroorganismen). 2. Milch 3. Bördeln: Das Verbinden von Deckel und Zarge durch Falzen des Bleches mit einer Technik, sodass keine Luft eindringen kann.

5 Essen und Verbrennen Grund- und Leistungsumsatz Frage 1: Kohlenhydrate, Proteine und Fette sind die Hauptbestandteile unserer täglichen Nahrung. Finde heraus, wie viel Prozent davon idealerweise in unserer Nahrung sein sollte. Antwort 1: 30-35% Fett; 10-15% Eiweiß; 55% Kohlenhydrate Frage 2: Vergleiche den Grundumsatz mit dem Leistungsumsatz. Finde heraus, was der zentrale Unterschied zwischen den beiden ist? Antwort 2: Leistungsumsatz variiert täglich je nach Intensität der Aktivität; Grundumsatz verändert sich kaum Frage 3: Überlege, ist der Grundumsatz einer Frau gleich, kleiner oder größer als der eines Mannes? Begründe Deine Antwort! Antwort 3: Wahrscheinlich kleiner, da Frauen tendenziell kleiner sind und weniger Muskelanteil haben. Kohlenhydrate Frage 1: Zucker gehört zu den Kohlenhydraten. Finde heraus, wofür der Mensch sie braucht. Antwort 1: Energiequelle, Grundbaustein, Reservestoff Frage 2: Finde heraus, welche chemische Struktur die abgebildeten Zuckerarten gemeinsam haben! Antwort 2: Frage 3: Was passiert, wenn zu viel Glukose im Blut ist? Antwort 3: Es wird als langkettiges Glykogen und als Fett gespeichert

6 Ballaststoffe Frage 1: Die Ballaststoffe gehören zu den Kohlenhydraten, unterscheiden sich aber wesentlich von ihnen. Finde heraus wodurch. Antwort 1: Ballaststoffe sind unverdaulich Frage 2: Was denkst Du, warum Ballaststoffe in der Therapie von Übergewichtigen wichtig sind? Antwort 2: Ballaststoffe quellen im Magen wie ein Schwamm auf und führen somit zu einem längeren Sättigungsgefühl. Frage 3: Überlege welche dieser Lebensmittel besonders viele Ballaststoffe enthalten. Müsli, Obst, Weißbrot, Gemüse, Schokolade Proteine Frage 1: Proteine bestehen aus vielen Bausteinen, den Aminosäuren. Finde heraus, was es bedeutet, wenn Aminosäuren essentiell sind. Antwort 1: kann der Körper nicht selber herstellen, müssen über die Nahrung aufgenommen werden Frage 2: Welche Funktionen haben Proteine( Eiweiße ) in unserem Körper? Antwort 2: Proteine sind wichtig für die Muskelfunktion und Gewebestruktur und wirken z.b. als Enzym, Hormon, Antikörper. Frage 3: Sowohl Pflanzen als auch Tiere liefern Proteine. Ordne die Lebensmittel in eine Tabelle ein. Ei, Fleisch, Fisch, Milch, Soja, Hülsenfrüchte, Erbsen, Bohnen, Linsen Antwort 3: Tierisch Fleisch Fisch Milch Ei Pflanzlich Linsen Erbsen Bohnen Hülsenfrüchte Soja

7 Fette und Fettsäuren Frage 1: Fetten eilt ein schlechter Ruf voraus. Sie haben jedoch wichtige Funktionen im Körper. Finde heraus, welche das sind. Antwort 1: Energielieferant und - speicher, Aufbau von Zellmembran Frage 2: Du möchtest ein halbes Kilogramm Fettgewebe verlieren. Welche Aktivität wählst Du? Wie lange brauchst Du dafür? Antwort 2: Frage 3: Finde heraus, warum ein Schinken mit einem Fettrand intensiver schmeckt. Antwort 3: Im Fett sind Geschmacksstoffe gelöst.. Brot Frage 1: Mehl wird in verschiedene Typen eingeteilt. Wo ist der Unterschied zwischen der Mehltype 405 und 1050? Antwort 1: 1050: 80% des Korns enthalten 405: ca. 50% (mehr Mehlkörper) Frage 2: Du willst ein Brot backen, welche Zutaten brauchst Du mindestens? Antwort 2: Mehl, Salz, Wasser, ev. Triebmittel (Hefe, Sauerteig, Backpulver) Frage 3: Finde heraus, warum Vollkornmehl gut für die Verdauung ist und welche Nachteile es hat. Antwort 3: In Vollkornmehl sind alle essbaren Bestandteile des Korns und damit auch die ballaststoffreiche Schale enthalten. Durch den fetthaltigen Keimling ist Vollkornmehl jedoch schneller verderblich. Nicht lange haltbar.

8 Diabetes - Wenn zu viel Zucker im Blut ist Frage 1: Finde heraus, wofür unser Körper Insulin braucht. Antwort 1: Damit die Körperzellen Glukose aufnehmen können. Frage 2: Besprecht, wieso Diabetiker mehrmals am Tag ihren Blutzuckerspiegel messen müssen. Antwort 2: Der Blutzuckerspiegel bei Diabetikern schwankt. Durch mehrmaliges Kontrollieren kann man auf Schwankungen reagieren. Frage 3: Erklärt, welche Lebensmittel zu einer ausgewogenen Ernährung gehören. Antwort 3: Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst, Nudeln, Kartoffeln, Reis; wichtig ist die Zusammenstellung. Zöliakie - Wenn Getreide den Darm entzündet Frage 1: Finde heraus, wodurch Zöliakie ausgelöst wird. Antwort 1: Durch im Getreide enthaltenes Gluten. Frage 2: Beschreibe, was sich im Darm verändert. Antwort 2: Die durch Gluten ausgelöste Entzündung führt dazu, dass sich die Schleimhautfalten (Zotten) zurückbilden. Frage 3: Nenne drei normale Lebensmittel, die auch an Zöliakie Erkrankte essen dürfen. Antwort 3: Joghurt, Wurst, Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch. Geschichte des Brots Frage 1: Finde heraus, wieso man Zwieback früher auf langen Reisen mitnahm. Antwort 1: Zwieback war durch zweimaliges Backen sehr trocken, damit lange haltbar. Frage 2: Finde heraus, warum bei der Herstellung von Tortillas auch Löschkalk verwendet wurde. Antwort 2: Löschkalk setzt das Vitamin Niacin frei. Frage 3: Erkläre, wodurch Bäcker die typisch braune Kruste der Laugenbrezel erreichen. Antwort 3: Natronlauge.

9 Mehr Fleisch, weniger Kartoffeln Frage 1: Vergleiche den Lebensmittelverbrauch einer Person in Deutschland von 1900 mit Antwort 1: offene Frage Frage 2: Besprecht, welche Veränderung Ihr am erstaunlichsten findet. Antwort 2: offene Frage Frage 3: Notiere, wie lange man 1970 und 2011 arbeiten musste, um Geld für 1kg Schweinekotelett zu verdienen. Diskutiert in eurer Gruppe über mögliche Gründe. Antwort 3: 1970: 96min. 2011: 22min. mögliche Gründe: Fleisch ist billiger geworden, Löhne sind gestiegen.

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