8. Trierer Symposium. Bezahlen in der Zukunft

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "8. Trierer Symposium. Bezahlen in der Zukunft"

Transkript

1 8. Trierer Symposium Digitales Geld 20./21. Juni, Institut für Telematik, Trier Bezahlen in der Zukunft Dipl.-Ing. Thomas Nisbach ALLCASH GmbH Eurotec-Ring Moers Tel.: Übersicht epayment: Bedingungen, Ängste und Sicherheit Anforderungen des Händlers/Kunden (Cardholder) Kryptografie zur Sicherung der Zahlungsabwicklung Kryptografie bei kontobasierenden Zugangsprodukten «Digitalem Geld Aktuelle und gescheiterte Verfahren zur Zahlungsabwicklung im B2C-Bereich Analyse Neue Verfahren: VISA 3D Secure, MasterCard SPA/UCAF Was ist absehbar? Was ist noch zu tun?

2 epayment: Bedingungen, Ängste und Sicherheit Technologie Sicherheit scheitert nicht an der Technologie. epayment Bedingungen Ängste Sicherheit Akzeptanz Sicherheit kann nicht in den Markt gedrückt werden. Ergonomie Zahlungsmittel müssen sich an den Bedürfnissen und Eigenschaften des Menschen orientieren. Antizipation Sicherheit muss (Händler und Kunden) vermittelt werden. Händleranforderungen Kostenkontrolle (bei Einrichtung, Betrieb und Wartung) Hohe Performance, Flexiblität und Zuverlässigkeit Geringer Implementierungsaufwand (Webshops sind i.a. 'Add-ons') Geringe Transaktionskosten, insbesondere bei Kleinstbeträgen Digitales Geld Sicherheit gegen Missbrauch Zahlungsgarantie Digitales Geld Hohe Akzeptanz bei den Kunden

3 Kundenanforderungen (Cardholder) An jedem Computer, auch öffentlichen - einfach einsetzbar Geringe Transaktionskosten, insbesondere bei Micropayments Digitales Geld Kosten-/Transaktionskontrolle Verfügbarkeit für Jugendliche, ohne eigenes Konto Digitales Geld Anonymität Digitales Geld Spontaner Einsatz, ohne Registrierungsaufwand Digitales Geld Sicherheit gegen Missbrauch Hohe Akzeptanz bei Webshops (Technische) Sicherheit durch Kryptografie Sicherheit scheitert nicht an der Technologie. Fälschung der Identität Authentizität Leugnung von Transaktionen Verbindlichkeit (Nicht-Abstreitbarkeit) Kryptografie Vertraulichkeit Abhören der Verbindung Manipulationssicherheit Erfordert Public Key Infrastructure (PKI) [Trustcenter] Abfangen und fälschen von Informationen

4 Digitales Geld «Zugangsprodukte und Kryptografie Fälschung der Identität Leugnung von Transaktionen Totalität, Konsistenz Verbindlichkeit (Nicht-Abstreitbarkeit) Authentizität Zugangsprodukte Kryptografie Digitales Geld Manipulationssicherheit Fälschung von Münzen Vertraulichkeit Abhören der Verbindung Abfangen von Münzen Abfangen und fälschen von Informationen Verfälschen von Münzwerten Aktuelle und gescheiterte Verfahren zur Zahlungsabwicklung im B2C-Bereich - Eine Analyse -

5 Sicherheitsproblematik bei der Zahlungsabwicklung MOTO im Internet SET 3D Secure SPA/UCAF Smartcard (EMV?) Zeit Cardholder Cardholder Shop Shop Vertraulichkeit Authentizität Dienstleister Dienstleister Prozessor/ Prozessor/ Bank Bank Zahlungsabwicklung OHNE Sicherheitsmaßnahmen Mit geschützte Zahlungsabwicklung MOTO im Internet SET 3D Secure SPA/UCAF Smartcard (EMV?) Zeit Vertraulichkeit Cardholder Cardholder Shop Shop Authentizität Dienstleister Dienstleister Prozessor/ Prozessor/ Bank Bank

6 Kreditkarten-Abwicklung mit SET über Dienstleister MOTO im Internet SET 3D Secure SPA/UCAF Smartcard (EMV?) Zeit Vertraulichkeit Cardholder Cardholder Wallet SET Shop Shop Authentizität Dienstleister Dienstleister SET Prozessor Prozessor SET-Wallet Akzeptanz/Ergonomie? Download von ca. 5 MB Installation auf dem Rechner Beantragung des SET -Zertifikats Download des Zertifikats mit Einmal-Passwort Installation des Zertifikat Erspart "Tipparbeit" Transaktionskontrolle/-übersicht

7 Aktueller Status «Anforderungen Technologie Sicherheit scheitert nicht an der Technologie. epayment Bedingungen Ängste Sicherheit? Akzeptanz Sicherheit kann nicht in den Markt gedrückt werden. Ergonomie Zahlungsmittel müssen sich an den Bedürfnissen und Eigenschaften des Menschen orientieren. Antizipation Sicherheit muss (Händler und Kunden) vermittelt werden. Lösungsansatz: SET mit 'server basedwallet' MOTO im Internet Wallet Server SET 3D Secure SPA/UCAF Smartcard (EMV?) Zeit Cardholder Cardholder Thin Wallet Redirect Bezahlwunsch Start der Zahlungsabwicklung Issuer Issuer (z.b. (z.b. Bank) Bank) Shop Shop Online-Zahlungsabwicklung Acquirerer Acquirerer Dienstleister Dienstleister Clearing Prozessor Prozessor

8 Neue Verfahren: VISA 3D Secure MasterCard SPA/UCAF VISA 3D Secure Issuer-Domain Interoperability-Domain Acquirers Domain Smart- Card 4. Authentifizierung Kunde 3. Issuer Access Control Server CAVV 1. PAN Issuer Certificate (CAVV*) 2. PAN 3. URL 5. Archiv Directory Server History Server VISA-Net CAVV Händler (3D Secure Software) Prozessor 7. GICC / CAVV * Cardholder Authentication Verification Value

9 MasterCard SPA/UCAF Issuer-Domain Interoperability-Domain Acquirers Domain Smart- Card Kunde 1. PAN Händler (GICC-Software) SPA Wallet 2. Wake-up-field 3. Authentifizierung Issuer Access Control Server CAVV BankNet GICC / CAVV Prozessor Universal Cardholder Authentication Field (UCAF ) Was ist absehbar bzw. schon geplant? Authentisierung der Person bzw. des Zahlungsmittels: Ist gefordert! Sichere und zuverlässige Authentisierung der Person bzw. des Zahlungsmittels: Digitale Signatur (rechtsgültige Unterschrift) Zertifizierung des Zahlungsmittels (Digitale Zertifikate) Smartcard basierende Verfahren Kontobasierend: EMV-Standard Digitales Geld: z.b. Geldkarte im Internet Trend: Trennung von Authentisierung und Zahlungsabwicklung Wird ermöglicht durch "Offenes Protokoll" keine Bindung an einen bestimmten Zertifikatsherausgeber

10 Was ist noch zu tun? Technische Sicherheit am Endgerät: Der PC als Endgerät beim ecommerce ist der Gefahr von Viren und Trojanern ausgesetzt Absicherung des Endgerätes durch ein Sicherheitsmodul Verschlüsselung kritischer Daten in der Smartcard Freischaltung der Smartcard (PIN-Eingabe) innerhalb eines gesicherten Systems Klasse 3 Kartenleser (bei Geldkarte zwingend) Klasse 3 Kartenleser (bei Geldkarte zwingend) Handy als Sicherheitsmodul (Dual Channel oder via Infrarot-Schnittstelle) Handy als Sicherheitsmodul (Dual Channel oder via Infrarot-Schnittstelle) Smartcard mit integrierter/anhängender Tastatur/Display Smartcard mit integrierter/anhängender Tastatur/Display Was ist noch zu tun? Digitale Zertifikate: Herausgabe durch die öffentliche Hand (Digitale Signatur) Herausgabe durch Issuer (Zertifikate für das Zahlungssystem) Herausgabe durch Trustcenter (z.b. geschlossene Kundenkreise) Aufklärung innerhalb der Organisationen Aufklärung der Kunden (Cardholder) und Händler SICHERHEIT MUSS VERMITTELT WERDEN! SICHERHEIT MUSS VERMITTELT WERDEN!

11 Antizipation: Wem wird vertraut? Sicherheit muss vermittelt werden. Banken Kreditkartenherausgeber Telekommunikationsunternehmen Internet Service Provider Vertrauenswürdige Dritte Quelle: IZV4 Uni-Karlsruhe, Januar 2001 (Umfrage unter 7100 Internetnutzern) 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% der Befragten Zentraler Kreditausschuss Was ist noch zu tun? Neue Bezahlverfahren sind schwer durchzusetzen! "Neue" Bezahlsysteme sollten auch am am Point-Of-Sale (POS) anwendbar sein sein

12 Akzeptanz von Zahlungssystemen Klassische Verfahren Überweisung Rechnung Nachnahme Lastschrift Kreditkarten / unverschlüsselt Kreditkarte / Kreditkarte / SET mobile-payment Prepaidkarten Inkassosysteme 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% der Befragten Neue Internet-Bezahlverfahren Quelle: IZV4 Uni-Karlsruhe, Januar 2001 (Umfrage unter 7100 Internetnutzern) Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

13 Anhang: Kryptografie Anhang: Kryptografie Verschlüsseln Schlüssel Nachricht (Klartext) codierte Nachricht Algorithmus

14 Symmetrisches Verschlüsseln Nachricht (Klartext) Schlüssel codierte Nachricht Das "symmetrische Dilemma" Rezept Hacker Bob Rezept Geheimes Käsekuchen Rezept Rezept INTERNET Alice

15 Asymmetrische Verschlüsselung (RSA) Smartcard Public Key Geschwister Private Key Nachricht (Klartext) codierte Nachricht Nachricht (Klartext) Verschlüsselungs- Algorithmus Entschlüsselungs- Algorithmus Asymmetrische Verschlüsselung Rezept Bob s Private Key Bob s Public Key Hacker INTERNET Bob s Public Key Bob Rezept Geheimes Käsekuchen Rezept Rezept Bob s Public Key Alice

16 Authentisierung durch "Digitale Signatur" Bestellung: 1kg Mehl 1kg Zucker 1kg Mehl 1kg Zucker INTERNET Bob s private/secret key Bob 1kg Mehl 1kg Zucker Händler Bob s public key Bestellung: =? 1kg Mehl 1kg Zucker Das Public Key Dilemma Woher weiß ich, dass der Public Key, den ich benutze, tatsächlich von der angegebenen Person stammt? Wie kann man einen Public Key eindeutig einer Person zuordnen?

17 Digitales Zertifikat Digitales Zertifikat Hiermit wird offiziell die Beziehung zwischen einem bestimmten Public Keys und einer bestimmten Person bestätigt Die Certificate Authority CA Beispiel: X.509 Zertifikat () X. 509 Zertifikat Version Seriennummer Signatur Algorithmus Issuer Gültigkeitsdauer Name des Besitzers Public Key des Besitzers Signatur des Issuers Signatur des Besitzers Erweiterungen Signatur der CA

Stammtisch 04.12.2008. Zertifikate

Stammtisch 04.12.2008. Zertifikate Stammtisch Zertifikate Ein Zertifikat ist eine Zusicherung / Bestätigung / Beglaubigung eines Sachverhalts durch eine Institution in einem definierten formalen Rahmen 1 Zertifikate? 2 Digitale X.509 Zertifikate

Mehr

PKI (public key infrastructure)

PKI (public key infrastructure) PKI (public key infrastructure) am Fritz-Haber-Institut 11. Mai 2015, Bilder: Mehr Sicherheit durch PKI-Technologie, Network Training and Consulting Verschlüsselung allgemein Bei einer Übertragung von

Mehr

Sichere Abwicklung von Geschäftsvorgängen im Internet

Sichere Abwicklung von Geschäftsvorgängen im Internet Sichere Abwicklung von Geschäftsvorgängen im Internet Diplomarbeit von Peter Hild Theoretische Grundlagen der Kryptologie Vorhandene Sicherheitskonzepte für das WWW Bewertung dieser Konzepte Simulation

Mehr

Elektronisches Zahlungssystem:

Elektronisches Zahlungssystem: Elektronisches Zahlungssystem: Zahlungssysteme und Sicherheit hassan@h-ghane.de Hassan Ghane März 2003 Inhalt: 1. Allgemeine Kriterien und die Beteiligten 2. Kategorien der elektronischen Zahlungssysteme

Mehr

Digitale Signaturen für Ï Signaturzertifikate für geschützte email-kommunikation

Digitale Signaturen für Ï Signaturzertifikate für geschützte email-kommunikation Digitale Signaturen für Ï Signaturzertifikate für geschützte email-kommunikation Ein Großteil der heutigen Kommunikation geschieht per email. Kaum ein anderes Medium ist schneller und effizienter. Allerdings

Mehr

IT-Sicherheit Kapitel 12 Secure Electronic Transaction

IT-Sicherheit Kapitel 12 Secure Electronic Transaction IT-Sicherheit Kapitel 12 Secure Electronic Transaction Dr. Christian Rathgeb Sommersemester 2014 1 Einführung Durch Zunahme der E-Commerce-Aktivitäten (Nutzung von Dienstleistungen über offene Netze) besteht

Mehr

17 Ein Beispiel aus der realen Welt: Google Wallet

17 Ein Beispiel aus der realen Welt: Google Wallet 17 Ein Beispiel aus der realen Welt: Google Wallet Google Wallet (seit 2011): Kontaktlose Bezahlen am Point of Sale Kreditkarten werden im Sicherheitselement des Smartphone abgelegt Kommunikation über

Mehr

Internet Zahlungssysteme aus Sicht des Konsumenten - Ergebnisse der Online-Umfrage IZV5

Internet Zahlungssysteme aus Sicht des Konsumenten - Ergebnisse der Online-Umfrage IZV5 Trierer Symposium: Digitales Geld Vortrag Universität Karlsruhe Institut für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung Sektion Geld und Währung Prof. Dr. Karl-Heinz Ketterer Internet Zahlungssysteme

Mehr

Programmiertechnik II

Programmiertechnik II X.509: Eine Einführung X.509 ITU-T-Standard: Information Technology Open Systems Interconnection The Directory: Public Key and attribute certificate frameworks Teil des OSI Directory Service (X.500) parallel

Mehr

Schön, dass Sie da sind. 18. Juni 2008. E-Commerce im Handel SS 2008 Lehrbeauftragte: Maria-Christina Nimmerfroh

Schön, dass Sie da sind. 18. Juni 2008. E-Commerce im Handel SS 2008 Lehrbeauftragte: Maria-Christina Nimmerfroh Schön, dass Sie da sind. 18. Juni 2008 E-Commerce im Handel SS 2008 Lehrbeauftragte: Maria-Christina Nimmerfroh Wie werde ich mein Geld los? Wie kommt der Händler an sein Geld? Herausforderungen Händler

Mehr

Verteilte Systeme. Sicherheit. Prof. Dr. Oliver Haase

Verteilte Systeme. Sicherheit. Prof. Dr. Oliver Haase Verteilte Systeme Sicherheit Prof. Dr. Oliver Haase 1 Einführung weitere Anforderung neben Verlässlichkeit (zur Erinnerung: Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, Funktionssicherheit (Safety) und Wartbarkeit)

Mehr

Wie sicher sind Zahlungen im Internet?

Wie sicher sind Zahlungen im Internet? Wie sicher sind Zahlungen im Internet? Internet ist ein öffentliches Medium, wie z. B. die Post auch. Wenn ich einen Brief aufgebe muss ich (leider) damit rechnen, dass er verloren gehen kann oder dass

Mehr

Mobile Commerce. Sicherheit, Anwendungen und Perspektiven Dr. Bernd Dusemund Institut für Telematik 08.06.2001

Mobile Commerce. Sicherheit, Anwendungen und Perspektiven Dr. Bernd Dusemund Institut für Telematik 08.06.2001 Mobile Commerce Sicherheit, Anwendungen und Perspektiven Dr. Bernd Dusemund Institut für Telematik 08.06.2001 Inhalt Part I: Sicherheit - Gefährdungen im Mobile Commerce - Sicherheit durch PKI - WAP-Sicherheit:

Mehr

Rechneranmeldung mit Smartcard oder USB-Token

Rechneranmeldung mit Smartcard oder USB-Token Rechneranmeldung mit Smartcard oder USB-Token Verfahren zur Authentifizierung am Rechnersystem und angebotenen Diensten, SS2005 1 Inhalt: 1. Systemanmeldung 2. Grundlagen 3. Technik (letzte Woche) 4. Standards

Mehr

Einführung. Status sicheres Bezahlen im Internet. EMV-Anwendungen mit der Kreditkarte

Einführung. Status sicheres Bezahlen im Internet. EMV-Anwendungen mit der Kreditkarte Digitales Geld Trier 20.06.02 Jochen Siegert Project Manager New Technologies Agenda Einführung Status sicheres Bezahlen im Internet EMV-Anwendungen mit der Kreditkarte Profil EURO Kartensysteme Issuing

Mehr

Public Key Infrastruktur. Georg Gruber & Georg Refenner 26.Jänner 2009 ITTK 09

Public Key Infrastruktur. Georg Gruber & Georg Refenner 26.Jänner 2009 ITTK 09 Public Key Infrastruktur Georg Gruber & Georg Refenner 26.Jänner 2009 ITTK 09 Grundlagen Symmetrische Verschlüsselung Asymmetrische Verschlüsselung Hybridverschlüsselung Hashverfahren/Digitale Signaturen

Mehr

Sichere Identitäten in Smart Grids

Sichere Identitäten in Smart Grids Informationstag "IT-Sicherheit im Smart Grid" Berlin, 23.05.2012 Sichere Identitäten in Smart Grids Dr. Thomas Störtkuhl, Agenda 1 2 Beispiele für Kommunikationen Digitale Zertifikate: Basis für Authentifizierung

Mehr

Beteiligte Komponenten bei SET Transaktionen (Teil 1)

Beteiligte Komponenten bei SET Transaktionen (Teil 1) Beteiligte Komponenten bei SET Transaktionen (Teil 1) Nachdem wir uns im ersten Teil mit der SET-Technologie im Allgemeinen beschäftigt haben, werden wir in diesem Artikel die einzelnen SET-Komponenten

Mehr

Rainbow Technologies GmbH. Bedeutung von SSL in Ihrem Unternehmen

Rainbow Technologies GmbH. Bedeutung von SSL in Ihrem Unternehmen Rainbow Technologies GmbH Markus Kahmen Bedeutung von SSL in Ihrem Unternehmen Thursday, April 19, 2001 http://europe.rainbow.com 1 Das Internet Die Internet-Ära verspricht für die nächsten 10 Jahre mehr

Mehr

Sicherheit und Mobilität ein lösbares Dilemma

Sicherheit und Mobilität ein lösbares Dilemma Sicherheit und Mobilität ein lösbares Dilemma KOBIL Systems GmbH Sascha Mizera, Product Management entwickelt, vermarktet und vertreibt seit 21 Jahren wichtige Basistechnologie zur uneingeschränkten und

Mehr

7 Elektronische Bezahlsysteme

7 Elektronische Bezahlsysteme 7 Elektronische Bezahlsysteme 1. Kreditkartensysteme 2. Blinde Unterschriften und ECash Stefan Lucks. Krypto II: Design, Analyse und Einsatz von Kryptosystemen (WS 04/05). p.1/18 7.1 Kreditkartensysteme

Mehr

Erste Vorlesung Kryptographie

Erste Vorlesung Kryptographie Erste Vorlesung Kryptographie Andre Chatzistamatiou October 14, 2013 Anwendungen der Kryptographie: geheime Datenübertragung Authentifizierung (für uns = Authentisierung) Daten Authentifizierung/Integritätsprüfung

Mehr

Mehr Sicherheit durch PKI-Technologie

Mehr Sicherheit durch PKI-Technologie Mehr Sicherheit durch PKI-Technologie Verschlüsselung allgemein Die 4 wichtigsten Bedingungen Bei einer Übertragung von sensiblen Daten über unsichere Netze müssen folgende Bedingungen erfüllt sein: Vertraulichkeit

Mehr

Informationen zur sicheren E-Mail-Kommunikation. Unternehmensgruppe ALDI SÜD

Informationen zur sicheren E-Mail-Kommunikation. Unternehmensgruppe ALDI SÜD Informationen zur sicheren E-Mail-Kommunikation Unternehmensgruppe ALDI SÜD Sichere E-Mail-Kommunikation Vorwort E-Mail ist heute für Unternehmen ein häufig eingesetztes Kommunikationsmittel, das zum Austausch

Mehr

Bei falscher Zuordnung: Verlust der Vertraulichkeit. Bei falscher Zuordnung: Verlust der Datenauthentizität

Bei falscher Zuordnung: Verlust der Vertraulichkeit. Bei falscher Zuordnung: Verlust der Datenauthentizität Vorlesung am 12.05.2014 7 Vertrauensmodelle Problem: Zuordnung eines Schlüssels zum Schlüsselinhaber Beispiel 1: Verschlüsselung mit pk, Entschlüsselung mit sk: Bei falscher Zuordnung: Verlust der Vertraulichkeit

Mehr

KYPTOGRAPHIE und Verschlüsselungsverfahren

KYPTOGRAPHIE und Verschlüsselungsverfahren KYPTOGRAPHIE und Verschlüsselungsverfahren 1 Kryptographie Abgeleitet von zwei griechischen Wörtern: kryptós - verborgen Gráphein - schreiben Was verstehen Sie unter Kryptographie bzw. was verbinden Sie

Mehr

PKI Was soll das? LugBE. Public Key Infrastructures - PKI

PKI Was soll das? LugBE. Public Key Infrastructures - PKI Key Infrastructures - PKI PKI Was soll das? K ennt jemand eine nette G rafik z u PKI s? LugBE 23. März 2006 Markus Wernig Einleitung Symmetrisch vs. asymmetrisch Trusted Third Party Hierarchisches Modell

Mehr

Modul 7 Sicherheit auf Anwendungsebene am Beispiel E-Payment

Modul 7 Sicherheit auf Anwendungsebene am Beispiel E-Payment Modul 7 Sicherheit Anwendungsebene am Beispiel E-Payment M. Leischner Sicherheit in Netzen Folie 1 Inhalt Grundlagenteil Einführung in E-Payment ikp-protokolle Implementierung SET Praktischer Teil (Labor)

Mehr

Einführung in PGP/GPG Mailverschlüsselung

Einführung in PGP/GPG Mailverschlüsselung Einführung in PGP/GPG Mailverschlüsselung Vorweg bei Unklarheiten gleich fragen Einsteiger bestimmen das Tempo helft wo Ihr könnt, niemand ist perfekt Don't Panic! Wir haben keinen Stress! Diese Präsentation

Mehr

Sichere Zahlungssysteme in offenen Netzen

Sichere Zahlungssysteme in offenen Netzen Sichere Zahlungssysteme in offenen Netzen Thomas Denny SRC Security Research & Consulting GmbH, Bonn 1 Motivation Die kartengestützten Zahlungssysteme stellen einen wesentlichen Ausgangspunkt bei der Entwicklung

Mehr

Maestro im E-Commerce

Maestro im E-Commerce Maestro im E-Commerce EZM-Workshop 25.06.2007 Dr. Till Hakenberg, Product Manager Pago etransaction Services GmbH Be sure. Business powered by Pago Agenda Pago - Das Unternehmen Maestro - Funktionsweise

Mehr

Stephan Groth (Bereichsleiter IT-Security) 03.05.2007. CIO Solutions. Zentrale E-Mail-Verschlüsselung und Signatur

Stephan Groth (Bereichsleiter IT-Security) 03.05.2007. CIO Solutions. Zentrale E-Mail-Verschlüsselung und Signatur Stephan Groth (Bereichsleiter IT-Security) 03.05.2007 CIO Solutions Zentrale E-Mail-Verschlüsselung und Signatur 2 Wir stellen uns vor Gegründet 2002 Sitz in Berlin und Frankfurt a. M. Beratung, Entwicklung

Mehr

Wie werde ich mein Geld los? Wie kommt der Händler an sein Geld?

Wie werde ich mein Geld los? Wie kommt der Händler an sein Geld? Wie werde ich mein Geld los? Wie kommt der Händler an sein Geld? In der realen Welt bar bezahlt werden 70% der Käufe 6% mit Schecks 19% kartengestützte Systeme Eurocard: 70% aller Internet-Transaktionen

Mehr

Digitale Identitäten in der Industrieautomation

Digitale Identitäten in der Industrieautomation Digitale Identitäten in der Industrieautomation Basis für die IT Security Dr. Thomas Störtkuhl TÜV SÜD AG, Embedded Systems 1 Agenda Kommunikationen: Vision, Beispiele Digitale Zertifikate: Basis für Authentifizierung

Mehr

- SET - SECURE ELECTRONIC TRANSACTION. Christof Strauch - Daniel Kuhn

- SET - SECURE ELECTRONIC TRANSACTION. Christof Strauch - Daniel Kuhn - SET - SECURE ELECTRONIC TRANSACTION 1 Agenda Einleitung & Historie Anforderungen & Realisierung Vorstellung der Akteure Grundlagen (Dual Signature, SET-Transaktionen) Payment Process anhand eines Beispiels

Mehr

Informatik für Ökonomen II HS 09

Informatik für Ökonomen II HS 09 Informatik für Ökonomen II HS 09 Übung 5 Ausgabe: 03. Dezember 2009 Abgabe: 10. Dezember 2009 Die Lösungen zu den Aufgabe sind direkt auf das Blatt zu schreiben. Bitte verwenden Sie keinen Bleistift und

Mehr

Grundfach Informatik in der Sek II

Grundfach Informatik in der Sek II Grundfach Informatik in der Sek II Kryptologie 2 3 Konkrete Anwendung E-Mail- Verschlüsselung From: To: Subject: Unterschrift Date: Sat,

Mehr

SSL-Protokoll und Internet-Sicherheit

SSL-Protokoll und Internet-Sicherheit SSL-Protokoll und Internet-Sicherheit Christina Bräutigam Universität Dortmund 5. Dezember 2005 Übersicht 1 Einleitung 2 Allgemeines zu SSL 3 Einbindung in TCP/IP 4 SSL 3.0-Sicherheitsschicht über TCP

Mehr

Einsatz von Public Key Infrastrukturen in großen heterogenen Organisationen. Christoph Thiel

Einsatz von Public Key Infrastrukturen in großen heterogenen Organisationen. Christoph Thiel Einsatz von Public Key Infrastrukturen in großen heterogenen Organisationen Christoph Thiel Stuttgart, 4. November 2014 Das extented enterprise SSL E-Mail Grundlegende Sicherheitsanforderungen Authentisierung

Mehr

Schlüssel und Zertifikate

Schlüssel und Zertifikate Schlüssel und Zertifikate Bei der asymmetrischen Verschlüsselung wird ein Schlüsselpaar bestehend aus einem öffentlichen und einem privaten Schlüssel verwendet. Daten, die mit dem privaten Schlüssel verschlüsselt

Mehr

IT-Sicherheit Kapitel 5 Public Key Infrastructure

IT-Sicherheit Kapitel 5 Public Key Infrastructure IT-Sicherheit Kapitel 5 Public Key Infrastructure Dr. Christian Rathgeb Sommersemester 2014 1 Einführung Problembetrachtung: Alice bezieht den Public Key von Bob aus einem öffentlichen Verzeichnis, verschlüsselt

Mehr

IT-Sicherheit. IT-Sicherheit. Axel Pemmann. 03. September 2007

IT-Sicherheit. IT-Sicherheit. Axel Pemmann. 03. September 2007 IT-Sicherheit Axel Pemmann 03. September 2007 1 / 12 1 Authentifizierungsmöglichkeiten Zwei Verschlüsselungsverfahren Authentifizierung von Nachrichten Handshake-Protokolle Verwaltung von Schlüsseln 2

Mehr

Sichere E-Mail Pragmatische Lösungsansätze für die Wirtschaft

Sichere E-Mail Pragmatische Lösungsansätze für die Wirtschaft Sichere E-Mail Pragmatische Lösungsansätze für die Wirtschaft 31. BremSec Forum 25.09.2013 Robert M. Albrecht Dr. Matthias Renken Übersicht Wer sollte E-Mails schützen? Angriffsmuster auf E-Mails Lösungsansätze

Mehr

10.3 Zahlungsverkehr

10.3 Zahlungsverkehr 10.3 Zahlungsverkehr Beispiele: Einkaufen im WWW gebührenpflichtige Netzdienste elektronisches Einkaufen im Laden etc. Kreditkartenbasierte Systeme Kontenbasierte Systeme Elektronisches Bargeld ITS-10.3

Mehr

Diffie-Hellman, ElGamal und DSS. Vortrag von David Gümbel am 28.05.2002

Diffie-Hellman, ElGamal und DSS. Vortrag von David Gümbel am 28.05.2002 Diffie-Hellman, ElGamal und DSS Vortrag von David Gümbel am 28.05.2002 Übersicht Prinzipielle Probleme der sicheren Nachrichtenübermittlung 'Diskreter Logarithmus'-Problem Diffie-Hellman ElGamal DSS /

Mehr

Vorwort E-Mail ist heute für Unternehmen ein häufig eingesetztes Kommunikationsmittel, das zum Austausch von Informationen verwendet wird.

Vorwort E-Mail ist heute für Unternehmen ein häufig eingesetztes Kommunikationsmittel, das zum Austausch von Informationen verwendet wird. Vorwort E-Mail ist heute für Unternehmen ein häufig eingesetztes Kommunikationsmittel, das zum Austausch von Informationen verwendet wird. Auch die Unternehmensgruppe ALDI Nord steht mit einer Vielzahl

Mehr

KOMPLETT-LÖSUNGEN FÜR IHRE ZAHLUNGS AB - WICK LUNG IM VERSAND - HANDEL. Überreicht durch: CardProcess GmbH Wachhausstraße 4 76227 Karlsruhe

KOMPLETT-LÖSUNGEN FÜR IHRE ZAHLUNGS AB - WICK LUNG IM VERSAND - HANDEL. Überreicht durch: CardProcess GmbH Wachhausstraße 4 76227 Karlsruhe Überreicht durch: KOMPLETT-LÖSUNGEN FÜR IHRE ZAHLUNGS AB - WICK LUNG IM VERSAND - HANDEL CardProcess GmbH Wachhausstraße 4 76227 Karlsruhe Geschäftsstelle Ettlingen Am Hardtwald 3 76275 Ettlingen Geschäftsstelle

Mehr

IT-Sicherheitsmanagement Teil 6: Einführung in die Kryptographie

IT-Sicherheitsmanagement Teil 6: Einführung in die Kryptographie IT-Sicherheitsmanagement Teil 6: Einführung in die Kryptographie 26.10.15 1 Literatur I mit ein paar Kommentaren [6-1] Burnett, Steve; Paine, Spephen: Kryptographie. RSA Security s Official Guide. RSA

Mehr

SSL/TLS und SSL-Zertifikate

SSL/TLS und SSL-Zertifikate SSL/TLS und SSL-Zertifikate Konzepte von Betriebssystem-Komponenten Informatik Lehrstuhl 4 16.06.10 KvBK Wolfgang Hüttenhofer sethur_blackcoat@web.de Motivation Sichere, verschlüsselte End-to-End Verbindung

Mehr

Secure Sockets Layer (SSL) Prof. Dr. P. Trommler

Secure Sockets Layer (SSL) Prof. Dr. P. Trommler Secure Sockets Layer (SSL) Prof. Dr. P. Trommler Übersicht Internetsicherheit Protokoll Sitzungen Schlüssel und Algorithmen vereinbaren Exportversionen Public Keys Protokollnachrichten 29.10.2003 Prof.

Mehr

Allgemeine Erläuterungen zu

Allgemeine Erläuterungen zu en zu persönliche Zertifikate Wurzelzertifikate Zertifikatssperrliste/Widerrufsliste (CRL) Public Key Infrastructure (PKI) Signierung und Verschlüsselung mit S/MIME 1. zum Thema Zertifikate Zertifikate

Mehr

Fachbereich Informatik (Wilhelm-Schickard-Institut) Online Bezahlung mit NFC Smartphone und NFC Geldkarte

Fachbereich Informatik (Wilhelm-Schickard-Institut) Online Bezahlung mit NFC Smartphone und NFC Geldkarte Fachbereich Informatik (Wilhelm-Schickard-Institut) Online Bezahlung mit NFC Smartphone und NFC Geldkarte Bearbeiter: Lei Huang Betreuer: Dr. Bernd Borchert Gutachter: Prof. Klaus Reinhardt Überblick Überblick

Mehr

IT-Sicherheit: Kryptographie. Asymmetrische Kryptographie

IT-Sicherheit: Kryptographie. Asymmetrische Kryptographie IT-Sicherheit: Kryptographie Asymmetrische Kryptographie Fragen zur Übung 5 C oder Java? Ja (gerne auch Python); Tips waren allerdings nur für C Wie ist das mit der nonce? Genau! (Die Erkennung und geeignete

Mehr

Mobile Payment. Vom Wirrwarr zur stabilen Realität. Forschungsgruppe für Industrielle Software (INSO) Technische Universität Wien Dr.

Mobile Payment. Vom Wirrwarr zur stabilen Realität. Forschungsgruppe für Industrielle Software (INSO) Technische Universität Wien Dr. Mobile Payment Vom Wirrwarr zur stabilen Realität Forschungsgruppe für Industrielle Software (INSO) Technische Universität Wien Dr. Gerald Madlmayr 1 Mobile Payment RTR 2015 Technische Universität Wien

Mehr

E-Payment-Systeme: zeitgemäße Ergänzung traditioneller Zahlungssysteme

E-Payment-Systeme: zeitgemäße Ergänzung traditioneller Zahlungssysteme IHK Darmstadt, Darmstadt, 30.Juni 2004 E-Payment-Systeme: zeitgemäße Ergänzung traditioneller Zahlungssysteme Dr. Stefan Heng E-Payment-Systeme 1 Ausgangssituation: Symbiose zwischen Zahlungssystemen und

Mehr

Sicherheit in Netzwerken. Leonard Claus, WS 2012 / 2013

Sicherheit in Netzwerken. Leonard Claus, WS 2012 / 2013 Sicherheit in Netzwerken Leonard Claus, WS 2012 / 2013 Inhalt 1 Definition eines Sicherheitsbegriffs 2 Einführung in die Kryptografie 3 Netzwerksicherheit 3.1 E-Mail-Sicherheit 3.2 Sicherheit im Web 4

Mehr

Netzsicherheit I, WS 2008/2009 Übung 12. Prof. Dr. Jörg Schwenk 20.01.2009

Netzsicherheit I, WS 2008/2009 Übung 12. Prof. Dr. Jörg Schwenk 20.01.2009 Netzsicherheit I, WS 2008/2009 Übung 12 Prof. Dr. Jörg Schwenk 20.01.2009 Aufgabe 1 1 Zertifikate im Allgemeinen a) Was versteht man unter folgenden Begriffen? i. X.509 X.509 ist ein Standard (Zertifikatsstandard)

Mehr

PostFinance iapp Initiative PostFinance Mobile. innovativ

PostFinance iapp Initiative PostFinance Mobile. innovativ Initiative PostFinance Mobile innovativ Einstieg in die mobile Welt Reload Server: 2002 2008 Funktionalität Aufladen von Handys am Postomat und per SMS Abfrage der letzten Buchungen und des Saldos Beispiel

Mehr

Sicherheit im E-Business

Sicherheit im E-Business Sicherheit im E-Business Roger Halbheer Global Risk Management Solutions Einige Zahlen Im Durchschnitt wird auf jede neu installierte Web-Seite nach 28 Sekunden das erste Mal zugegriffen - nach 5 Stunden

Mehr

Online Banking. de Lorenzo, Hopfgartner, Leupold. February 13, 2011. de Lorenzo, Hopfgartner, Leupold Online Banking February 13, 2011 1 / 29

Online Banking. de Lorenzo, Hopfgartner, Leupold. February 13, 2011. de Lorenzo, Hopfgartner, Leupold Online Banking February 13, 2011 1 / 29 Online Banking de Lorenzo, Hopfgartner, Leupold February 13, 2011 de Lorenzo, Hopfgartner, Leupold Online Banking February 13, 2011 1 / 29 Übersicht Geschichte Bedenken Verschlüsselungsarten Netzwerkarchitektur

Mehr

Betriebssysteme und Sicherheit Sicherheit. Signaturen, Zertifikate, Sichere E-Mail

Betriebssysteme und Sicherheit Sicherheit. Signaturen, Zertifikate, Sichere E-Mail Betriebssysteme und Sicherheit Sicherheit Signaturen, Zertifikate, Sichere E-Mail Frage Public-Key Verschlüsselung stellt Vertraulichkeit sicher Kann man auch Integrität und Authentizität mit Public-Key

Mehr

Integration von Zertifikaten in Benutzerverwaltungssysteme

Integration von Zertifikaten in Benutzerverwaltungssysteme Integration von Zertifikaten in Benutzerverwaltungssysteme FernUniversität in Hagen Universitätsrechenzentrum Certification Authority (CA) Universitätsstr. 21 58084 Hagen 1 Inhalt Zertifikate Was können

Mehr

Elektronisches Bargeld, ein erstes Beispiel

Elektronisches Bargeld, ein erstes Beispiel Kapitel 1 Elektronisches Bargeld, ein erstes Beispiel Auch im Zeitalter des bargeldlosen Bezahlens besitzt das klassische Bargeld durchaus noch seine Berechtigung Es ermöglicht eine einfache, schnelle,

Mehr

Informationen über EMV

Informationen über EMV Informationen über EMV EMV 96 und EMV 2000 Ausgabe 1.4 Datum 29. März 2004 Status freigegeben Die nachfolgenden Informationen beruhen auf dem aktuellen Wissensstand und sind ohne Gewähr. Änderungen und

Mehr

Information- und Preisblatt Stand: November 2010

Information- und Preisblatt Stand: November 2010 VR-Pay virtuell Komplettlösungen für Ihre Zahlungsabwicklung im Versandhandel «Elektronic Banking» Telefon 01802 876534* -mit Flatrate 06183 91841725 Telefax 06183 91841729 e-mail ebl@vrbank-mkb.de Internet

Mehr

Warum sind Ihre zufriedenen Kunden manchmal unzufrieden? Erfolgreicher mit den kundenfreundlichen Bezahlsystemen von B+S Card Service

Warum sind Ihre zufriedenen Kunden manchmal unzufrieden? Erfolgreicher mit den kundenfreundlichen Bezahlsystemen von B+S Card Service Warum sind Ihre zufriedenen Kunden manchmal unzufrieden? Erfolgreicher mit den kundenfreundlichen Bezahlsystemen von B+S Card Service Sie bieten Ihren Kunden noch nicht alle Arten der Kartenzahlung? Kartenzahlung

Mehr

Intelligente und organisationsübergreifende Authentifikations- und Signaturmethoden

Intelligente und organisationsübergreifende Authentifikations- und Signaturmethoden Intelligente und organisationsübergreifende Authentifikations- und Signaturmethoden Markus Hertlein hertlein@internet-sicherheit.de Institut für Internet-Sicherheit if(is) Westfälische Hochschule, Gelsenkirchen

Mehr

Seminar Internet-Technologie

Seminar Internet-Technologie Seminar Internet-Technologie Zertifikate, SSL, SSH, HTTPS Christian Kothe Wintersemester 2008 / 2009 Inhalt Asymmetrisches Kryptosystem Digitale Zertifikate Zertifikatsformat X.509 Extended-Validation-Zertifikat

Mehr

Robert Rex Proseminar Electronic Banking 13. 06. 2002 Protokolle bei Kreditkarten Seite 1 von 5

Robert Rex Proseminar Electronic Banking 13. 06. 2002 Protokolle bei Kreditkarten Seite 1 von 5 Protokolle bei Kreditkarten Seite 1 von 5 1. Einführung Mit der Entwicklung des Internets in den letzten Jahrzehnten hat auch die Bedeutung des E- Commerce immer mehr zugenommen. Um online bestellte Waren

Mehr

E-Mailkommunikation: Erst die Vertrauenswürdigkeit schafft Sicherheit. Stefan Cink Produktmanager

E-Mailkommunikation: Erst die Vertrauenswürdigkeit schafft Sicherheit. Stefan Cink Produktmanager E-Mailkommunikation: Erst die Vertrauenswürdigkeit schafft Sicherheit Stefan Cink Produktmanager Wer wir sind Net at Work entwickelt das innovative Secure E- Mail-Gateway NoSpamProxy für einen umfassenden

Mehr

Community Zertifizierungsstelle. Digitale Identität & Privatsphäre. SSL / S/MIME Zertifikate

Community Zertifizierungsstelle. Digitale Identität & Privatsphäre. SSL / S/MIME Zertifikate Community Zertifizierungsstelle für Digitale Identität & Privatsphäre SSL / S/MIME Zertifikate www.cacert.org 2010 / ab OSS an Schulen, Zürich, 2010-05-29, Folie 1 Agenda Identität und Vertrauen WoT und

Mehr

Zahlungssysteme im Internet. Zahlungssysteme im Internet

Zahlungssysteme im Internet. Zahlungssysteme im Internet 1 Cybermoney Cybermoney bezeichnet im weitesten Sinn jedes Zahlungsmittel, das im Electronic Commerce verwendet werden kann. Alternative Bezeichnung: Digital Cash u.ä. Beispiele: Homebanking, Kreditkarte,

Mehr

CCC Bremen R.M.Albrecht

CCC Bremen R.M.Albrecht CCC Bremen R.M.Albrecht Mailverschlüsselung mit GnuPG Robert M. Albrecht Vorgehensweise Grundlagen 80% Effekt Praxis 20% Aufwand Vertiefung Theorie 20% Effekt Vertiefung Praxis 80% Aufwand Agenda Was bringt

Mehr

Verschlüsselte E-Mails: Wie sicher ist sicher?

Verschlüsselte E-Mails: Wie sicher ist sicher? Verschlüsselte E-Mails: Wie sicher ist sicher? Mein Name ist Jörg Reinhardt Linux-Administrator und Support-Mitarbeiter bei der JPBerlin JPBerlin ist ein alteingesessener Provider mit zwei Dutzend Mitarbeitern

Mehr

(ikp = i-key-protocol, i=1,2,3)

(ikp = i-key-protocol, i=1,2,3) (ikp = i-key-protocol, i=1,2,3) Lehrveranstaltung E-Business-Kommunikation Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg, Prof. Dr. M. Leischner SS 2004 Quelle: Mihir Bellare, Juan A. Garay, Ralf Hauser, Amir Herzberg,

Mehr

Eine Praxis-orientierte Einführung in die Kryptographie

Eine Praxis-orientierte Einführung in die Kryptographie Eine Praxis-orientierte Einführung in die Kryptographie Mag. Lukas Feiler, SSCP lukas.feiler@lukasfeiler.com http://www.lukasfeiler.com/lectures_brg9 Verschlüsselung & Entschlüsselung Kryptographie & Informationssicherheit

Mehr

Bernd Blümel. Verschlüsselung. Prof. Dr. Blümel

Bernd Blümel. Verschlüsselung. Prof. Dr. Blümel Bernd Blümel 2001 Verschlüsselung Gliederung 1. Symetrische Verschlüsselung 2. Asymetrische Verschlüsselung 3. Hybride Verfahren 4. SSL 5. pgp Verschlüsselung 111101111100001110000111000011 1100110 111101111100001110000111000011

Mehr

Problem: keine sichere Verbindung zwischen öffentlichen Schlüssel und der tatsächlichen Identität des Erstellers der Signatur.

Problem: keine sichere Verbindung zwischen öffentlichen Schlüssel und der tatsächlichen Identität des Erstellers der Signatur. Referat im Proseminar Electronic Commerce Thema: Anwendungen von Kryptographie für E-Commerce Betreuer: Michael Galler Stoffsammlung/Grobgliederung Problem der Sicherheit des E-Commerce - nötig für Sicherheitsgarantie:

Mehr

Internet Security: Verfahren & Protokolle

Internet Security: Verfahren & Protokolle Internet Security: Verfahren & Protokolle 39 20 13 Vorlesung im Grundstudium NWI (auch MGS) im Sommersemester 2003 2 SWS, Freitag 10-12, H10 Peter Koch pk@techfak.uni-bielefeld.de 30.05.2003 Internet Security:

Mehr

Sichere Zahlungen im Internet mit SET

Sichere Zahlungen im Internet mit SET Sichere Zahlungen im Internet mit SET Die Abwicklung geschäftlicher Transaktionen im Internet funktioniert nur, wenn auch der Zahlungsverkehr für den Kunden wie für den Händler sichergestellt ist und er

Mehr

IT-Sicherheitsmanagement Teil 8: Einführung in die Kryptographie

IT-Sicherheitsmanagement Teil 8: Einführung in die Kryptographie IT-Sicherheitsmanagement Teil 8: Einführung in die Kryptographie 28.04.15 1 Literatur I mit ein paar Kommentaren [8-1] Burnett, Steve; Paine, Spephen: Kryptographie. RSA Security s Official Guide. RSA

Mehr

5. Signaturen und Zertifikate

5. Signaturen und Zertifikate 5. Signaturen und Zertifikate Folgende Sicherheitsfunktionen sind möglich: Benutzerauthentikation: Datenauthentikation: Datenintegrität: Nachweisbarkeit: Digitale Unterschrift Zahlungsverkehr Nachweis

Mehr

Verschlüsselung und Signatur

Verschlüsselung und Signatur Verschlüsselung und Signatur 1 Inhalt Warum Verschlüsseln Anforderungen und Lösungen Grundlagen zum Verschlüsseln Beispiele Fragwürdiges rund um das Verschlüsseln Fazit Warum verschlüsseln? Sichere Nachrichtenübertragung

Mehr

Luzernertagung: Digitale Identitäten. Prof. Dr. Bernhard M. Hämmerli

Luzernertagung: Digitale Identitäten. Prof. Dr. Bernhard M. Hämmerli Luzernertagung: Digitale Identitäten Willkommen und Begrüssung >> Programm Stuktur 13:15 Eröffnung durch, HTA Luzern 13:25 Keynotes von: > Frank Schwarze (krank) (Killerapplikation) > PD Dr. Hannes P.

Mehr

IT Sicherheit: Authentisierung

IT Sicherheit: Authentisierung Dr. Christian Rathgeb IT-Sicherheit, Kapitel 4 / 18.11.2015 1/21 IT Sicherheit: Dr. Christian Rathgeb Hochschule Darmstadt, CASED, da/sec Security Group 18.11.2015 Dr. Christian Rathgeb IT-Sicherheit,

Mehr

Denn es geht um ihr Geld:

Denn es geht um ihr Geld: Denn es geht um ihr Geld: [A]symmetrische Verschlüsselung, Hashing, Zertifikate, SSL/TLS Warum Verschlüsselung? Austausch sensibler Daten über das Netz: Adressen, Passwörter, Bankdaten, PINs,... Gefahr

Mehr

Grundlagen der Verschlüsselung

Grundlagen der Verschlüsselung (Email & Festplatten & Kurznachrichten) 8 Mai 2015 base on: https://githubcom/kaimi/cryptoparty-vortrag/ Übersicht 1 2 3 4 5 1 2 3 4 5 Verlust des Geräts / der Festplatte Notebook verloren Einbruch alle

Mehr

Betriebssysteme und Sicherheit

Betriebssysteme und Sicherheit Betriebssysteme und Sicherheit Signatursysteme WS 2013/2014 Dr.-Ing. Elke Franz Elke.Franz@tu-dresden.de 1 Überblick 1 Prinzip digitaler Signatursysteme 2 Vergleich symmetrische / asymmetrische Authentikation

Mehr

Vertrauen in der globalen öffentlichen Internetwelt aufzubauen. In Internet, sind die meisten Leute fremd. Vertrauen um überhaupt eine Zusammenarbeit zu realisieren. Die abgegebene Informationen nicht

Mehr

Digitale Signaturen. im Kontext der Biometrie. Thomas Kollbach kollbach@informatik.hu-berlin.de

Digitale Signaturen. im Kontext der Biometrie. Thomas Kollbach kollbach@informatik.hu-berlin.de Digitale Signaturen im Kontext der Biometrie Thomas Kollbach kollbach@informatik.hu-berlin.de 2005 Veröffentlicht (mit Ausnahme der Bilder) unter einer Creative Commons Lizenz Details siehe http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/

Mehr

Online-Bezahlsysteme. Ein Merkblatt der Industrie- und Handelskammer Hannover

Online-Bezahlsysteme. Ein Merkblatt der Industrie- und Handelskammer Hannover Online-Bezahlsysteme Ein Merkblatt der Industrie- und Handelskammer Hannover Im Online-Handel wird eine Vielzahl unterschiedlicher Bezahlverfahren angeboten. So verschieden die einzelnen Zahlungsverfahren

Mehr

Semantic Web Technologien. Security and Trust. Sebastian Henke. Betreuer: Mark Giereth VIS 06

Semantic Web Technologien. Security and Trust. Sebastian Henke. Betreuer: Mark Giereth VIS 06 Semantic Web Technologien Security and Trust Sebastian Henke Betreuer: Mark Giereth Überblick Einführung Security Trust Verschlüsselung Pre-Shared-Key-Verfahren Public-Key-Verfahren Digitale Signatur Funktionsweise

Mehr

Digital Rights Management (DRM) Verfahren, die helfen Rechte an virtuellen Waren durchzusetzen. Public-Key-Kryptographie (2 Termine)

Digital Rights Management (DRM) Verfahren, die helfen Rechte an virtuellen Waren durchzusetzen. Public-Key-Kryptographie (2 Termine) Digital Rights Management (DRM) Verfahren, die helfen Rechte an virtuellen Waren durchzusetzen Vorlesung im Sommersemester 2010 an der Technischen Universität Ilmenau von Privatdozent Dr.-Ing. habil. Jürgen

Mehr

VPN-Technologien Alternativen und Bausteine einer erfolgreichen Lösung von Dipl.-Inform. Andreas Meder

VPN-Technologien Alternativen und Bausteine einer erfolgreichen Lösung von Dipl.-Inform. Andreas Meder VPN-Technologien Alternativen und Bausteine einer erfolgreichen Lösung von Dipl.-Inform. Andreas Meder Seite i Inhaltsverzeichnis INHALTSVERZEICHNIS I 1 ERSTER ÜBERBLICK 1-1 1.1 Begriffsklärung 1-1 1.2

Mehr

!" == TeleSec. Digitale Signatur / PKI =====!" Informationsveranstaltung 22. 05. 2001 Detmold, Leopoldstr. 13-15

! == TeleSec. Digitale Signatur / PKI =====! Informationsveranstaltung 22. 05. 2001 Detmold, Leopoldstr. 13-15 Informationsveranstaltung 22. 05. 2001 Detmold, Leopoldstr. 13-15 Digitale Signatur / PKI TeleSec Dipl.-Ing. Helmut Stolz Pz TeleSec, Tel.: 0271 708 1601; Fax: 0271 708 1625 e-mail: Helmut.Stolz@telekom.de!"

Mehr

Karlsruher IT-Sicherheitsinitiative - 26. April 2001. "For your eyes only" Sichere E-Mail in Unternehmen. Dr. Dörte Neundorf neundorf@secorvo.

Karlsruher IT-Sicherheitsinitiative - 26. April 2001. For your eyes only Sichere E-Mail in Unternehmen. Dr. Dörte Neundorf neundorf@secorvo. Karlsruher IT-Sicherheitsinitiative - 26. April 2001 "For your eyes only" Sichere E-Mail in Unternehmen Dr. Dörte Neundorf neundorf@secorvo.de Secorvo Security Consulting GmbH Albert-Nestler-Straße 9 D-76131

Mehr

Technische und kryptographische Aspekte

Technische und kryptographische Aspekte Kontaktlose Karten im egovernmentumfeld Technische und kryptographische Aspekte 2. Wildauer Symposium RFID und Medien TFH Wildau, 6. Oktober 2009 Dr. Kim Nguyen Bundesdruckerei, Marketing Product Definition

Mehr

Netzsicherheit Architekturen und Protokolle Grundlagen PKI/PMI

Netzsicherheit Architekturen und Protokolle Grundlagen PKI/PMI Grundlagen PKI/PMI 1 Motivation 2 Digitale Zertifikate 3 Infrastrukturen 4 PKI (Bausteine) 5 Vertrauensmodelle Wiederholung Kryptographie Symmetrische Kryptographie 1 Schlüssel für Ver- und Entschlüsselung

Mehr

Das Secure E-Mail-System der Hamburger Sparkasse

Das Secure E-Mail-System der Hamburger Sparkasse Das Secure E-Mail-System der Hamburger Sparkasse Die Absicherung Ihrer E-Mails von und an die Haspa Kundeninformation und Kurzanleitung Bei Problemen mit Secure E-Mail wenden Sie sich bitte an das Service-Center

Mehr