Internationales Monitoring

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1 Internationales Monitoring Lernkultur Kompetenzentwicklung: Lernen im Netz und mit Multimedia Statusbericht 17 Schwerpunkt: Lernen im Netz und mit Multimedia in den USA August 2006 Astrid Gussenstätter Helmut-Schmidt Universität Universität der Bundeswehr Hamburg Das Internationale Monitoring ist Bestandteil des Forschungs- und Entwicklungsprogramms "Lernkultur Kompetenzentwicklung". Das Programm wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Der Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung e.v. (ABWF)/Projekt Qualifikations-Entwicklungs-Management (QUEM) ist die Durchführung des komplexen Programmmanagements übertragen worden.

2 Inhaltsverzeichnis 1. Newsletter LiNe in den USA elearning in der Hochschullehre Status Quo und Trends Synchron-interaktives elearning Learning Circuit Sloan Consortium Termine

3 1. Newsletter Social Networking Das Pew Internet and American Life Project 1 veröffentlichte im Januar dieses Jahres den Bericht zu einer Umfrage bezüglich der Internetnutzung in den Vereinigten Staaten. Hierzu wurden in den Jahren 2004 und jeweils von Februar bis März Erwachsene befragt. Dabei wurde belegt, dass soziale Netzwerke durch das Internet unterstützt werden. Durch den einfachen und schon als selbstverständlich empfundenen Zugang zu modernen Tools, wie Chatroom, Messenger oder , ist es den Anwendern in den vergangenen Jahren möglich geworden, in Echtzeit oder mit nur marginalen Laufzeiten verbunden, mit ihren räumlich weit entfernten Freunden und Familienmitgliedern in Kontakt zu treten. Hierdurch hat sich der Kontaktkreis bei vielen Nutzern um ein vielfaches erhöht. Ebenfalls werden diese Tools zum Austausch von Neuigkeiten, zu Verabredungen oder sonstigen Mitteilungen mit Freunden aus dem direkten Umfeld und der Nachbarschaft zusätzlich zu herkömmlichen Kommunikationsmedien wie Telefon oder persönliche Treffen genutzt, wobei die oftmals geäußerte Sorge nicht belegt werden kann, dass die technischen Medien hier den telefonischen oder face-toface Kontakt verdrängen. Im Rahmen der Umfrage gaben die Befragten an, dass sie bei wichtigen Entscheidungen, wie beispielsweise einem Jobwechsel, vorzugsweise auf die neuen Kommunikationstools zurückgreifen. Demnach haben bereits 81% der Amerikaner auf diesem Wege wichtige Informationen und Hilfe zu den für sie essentiellen Lebensentscheidungen eingeholt. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage ergab, dass Onliner (85%) häufiger den Rat aus ihrem Kernnetzwerk zu entscheidenden Lebensfragen einholen, als dies bei Nichtusern der Fall ist (75%). Über die Hälfte der US-Amerikaner verfügt über 15 oder mehr Kernbeziehungen (eng und vertraut) und durchschnittlich über weitere 16 regelmäßige wichtige (signifikante) Kontaktpartner. Die Studie stellt fest, dass die Nutzer des Internets über größere Netzwerke verfügen, als dies bei Nichtusern der Fall ist. Bei den Onlinern liegt der Mittelwert bei 37 Kontakten, wohingegen der Mittelwert der Nichtuser bei 30 anzusiedeln ist. Auffallend ist zudem, dass mit zunehmender Internetgeschwindigkeit oder Bandbreite der Nutzer, die Zahl der Kontakte proportional ansteigt. Quelle: Pew Internet & American Life Project, The Strength of Internet Ties January The Pew Internet & American Life Project will create and fund original, academic-quality research that explores the impact of the Internet on children families, communities, the workplace, schools, health care, and civic and political life. The project is an independent, nonpartisan organization fully funded by The Pew Charitable Trusts. 3

4 ereadiness Report 2006 Die "Economist Intelligence Unit" (EIU) hat in Zusammenarbeit mit dem "IBM Institute for Business Value" ihren siebten ereadiness-report veröffentlicht. Der ereadiness Report erstellt jährlich eine Rangliste der weltweit führenden Volkswirtschaften, die den Umfang des Einsatzes und der Verfolgung von elearning Strategien und elearning-lösungen bewertet. Hierbei wurden vier Kriterien zugrunde gelegt: Konnektivität (technologischen Voraussetzungen: Breitbandvernetzung, PC- Durchdringung, mobile Kommunikations-Nutzung) Leistungsfähigkeit (Ausbildungssystem, lebenslanges Lernen, Stärke des Bildungssystems) Inhalte (Bereitstellung und der Zugang zu den Inhalten: öffentliche Datenbanken, Bibliotheken, Online-Zugänglichkeit alle Arten von Information) Kultur (Verhaltensweisen, Einstellungen und Institutionen) Für die Studie werden unter anderem Daten der Economist Intelligence Unit, der UNESCO, der Weltbank, von Pyramid Research sowie anderen öffentlichen und privaten Organisationen ausgewertet. Ausgewertet werden vier Einzelbereiche: elearning in der Ausbildung, in staatlichen Organisationen, in Unternehmen und der Gesellschaft allgemein. Allen 68 untersuchten Ländern wird im Vergleich zum Vorjahr eine Verbesserung bescheinigt. Dänemark steht an erster Stelle vor den USA. Australien und Kanada gelang der Sprung unter die ersten 10, Deutschland liegt wie auch bereits im Vorjahr- auf Platz 12. Die größten Verbesserungen konnten die Schwellenländer für sich verbuchen. Die ersten Anzeichen für eine Verringerung der "digitalen Kluft" zwischen Führungs- und Entwicklungsländern werden sichtbar. "Many developing countries are also enhancing their e-readiness in other ways for example through the growth of information technology (IT) outsourcing capabilities in countries such as Bulgaria, Vietnam and, of course, India." Dennoch dominieren die Staaten aus Westeuropa vordere Region der Gesamtwertung, vor allem in den Punkten Konnektivität, Internetnutzung und Mobilfunk. Eine Annäherung in der Spitze wird zwischen Führungsländern im Bereich der Breitbandeinführung verzeichnet. Broadband connectivity is becoming less of a distinction among e-readiness leaders, and other environmental crite- 4

5 ria such as information security and innovation have emerged as more telling differentiators. Quelle: Podcasting Pilot Projekt für die Universitäten Podcasting ist ein Phänomen der jüngsten Entwicklungen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien. Podcasting bedeutet radio on demand, z.b. ein vom mobilen Lerner zusammengestellter Informationsfunk mit ausgewählten Lerninhalten. Podcasting bezeichnet das Produzieren und Anbieten von Mediendateien in einem Newsfeed (meistens RSS) über das Internet. (wikipedia) Ein Podcast ist ein asynchrones Medium. Unter dem Namen itunes U startete an der Stanford University, der University of Michigan und der Duke University ein Pilotprojekt zur Nutzung von Podcasts in der Hochschullehre. Der Zugriff wird über spezielle itunes-seiten der jeweiligen Universitäten kostenlos ermöglicht. Mithilfe einer Zugangskennung gelangen die Studenten zu den gewünschten Downloads von Lehrmaterialien und Vorlesungsmitschnitten ihrer Professoren. Hierfür wurden an der Duke University Studenten mit einem ipod ausgestattet. Mit dieser Initiative versuchen die Hochschulen, den aktuellen Entwicklungen und Ansprüchen Rechnung zu tragen, die digital natives an die zukünftige Hochschullehre stellen. elearning Anwendung via Podcast anzubieten, wird einer der nächsten Schritte sein. Eine ausführliche Darstellung des Trends Podcasting findet sich im 16. Statusbericht LiNe 2006 unter West-Europa digital The UK is by far Western Europe's most digital market and its surprising number-one ranking is due to the huge take-up of digital TV. The sector now boasts a base of almost 17m users." Die Marktforscher von Informa Telecoms (http://www.informatm.com) und Media untersuchten die Nutzungsquantität konvergenter digitaler Kanäle der Westeuropäer. Für IV/2005 erhielt Großbritannien einen Converging-Media-Index (CMI) 2 von 30,5 und damit 2 Converging Media's unique CM Index measures advanced-digital-content consumption using broadband, digital TV and mobile data. 5

6 den ersten Platz. Der UK Markt verzeichnete in diesem Quartal einen Zuwachs von 23% ( Kunden) für mobile Breitband-Dienste. Damit wächst die Anwenderzahl auf 4,8 Millionen mobile Abonnenten. Finnland belegt mit einem CMI von 23,1 den zweiten Platz. Platz drei geht an Italien, die fast zehn Millionen Mobile-Broadband-User haben. Der CMI von 21,1 Punkten sei aber weniger auf die Performance von Fixed-Broadband und Digital-TV zurückzuführen. Die Plätze vier bis zehn gehen an Schweden (20,0), Frankreich (19,1), Niederlande (18,5), Irland (17,4), Schweiz (17,4), Dänemark (16,6) und Norwegen (15,7). Deutschland schaffte es nicht unter die ersten 10. Quelle: ECIN Newsredaktion und 6

7 2. LiNe in den USA Die Begrifflichkeiten des Online-Lernens wie Online Education, elearning, Virtual Universities, web-based Education oder Distance Education prägen seit einigen Jahren in den USamerikanischen Bundesstaaten die Bildungsvielfalt. Informelles Lernen und selbstgesteuertes Lernen haben in den USA einen traditionell hohen Stellenwert. Online Learning hat sich in den vergangenen Jahren in den USA einen permanenten Platz in der Aus- und Weiterbildung gesichert. Auf der Jahreskonferenz der Sloan Foundation 3 wurden die Rolle und die Bedeutung des elearnings in der Aus- und Weiterbildung nicht mehr in Frage gestellt, sondern als eine feste Größe vorausgesetzt. Bereits 2004 hatte die Sloan Foundation elearning als Mainstream definiert. Ebenfalls 2004 prognostizierte das NCES (U.S. Eduaction Department s National Center for Education Statistics) (2004) dem Markt der akademischen Online- Weiterbildung weiterhin Wachstum. Der alljährliche ereadiness Report der EIU (Economist Intelligence Unit) und des IBM Institute for Business Value, listeten die USA hinter Dänemark auf den zweiten Platz unter den 68 ausgewählten Wirtschaftsnationen. Die Wirtschaftsforscher erhoben für das Ranking rund Hundert quantitative und qualitative Parameter aus den Bereichen Technologie, Wirtschaft sowie aus dem politischen, sozialen und kulturellen Umfeld. Die meist sehr hohen Entwicklungs- und Implementierungskosten trugen dazu bei, dass vor allem in der Privatwirtschaft eine starke Verbreitung von Online Kursen zu verzeichnen ist. Durch die anhaltend gespannte Haushaltslage und die damit verbundenen notwendigen Einsparungen im öffentlichen Bildungssystem der USA, wird das Studieren mit Hilfe von Onlinemedien zu einem Hoffnungsträger der öffentlichen Verwaltung. Derzeit vollzieht sich ein Wandel im Interessenschwerpunkt der nationalen Bildungsprotagonisten. Waren es bis vor Kurzem noch vor allem die großen Konzerne und Unternehmen des Landes, die auf Onlinelernen im Bereich der Weiterbildung setzten, so engagieren sich mittlerweile insbesondere die öffentlichen Institute und großen Universitäten für den Ausbau und die Weiterentwicklung vorhandener Onlineangebote. Die Verantwortlichen im Bereich der öffentlichen Bildung erwarten von dieser Ausrichtung einen immensen Einsparungs- und zudem einen Synergieeffekt. So sollen als Ergebnisse des verstärkten Einsatzes von Onlinestudiengängen sowohl das vorhandene Haushaltsdefizit kompensiert als auch ein Zugewinn der Studienangebote in punkto Qualität generiert werden. 3 Die Sloan Foundation ist ein Konsortium von Institutionen und Organisationen, das sich der Qualität von Onlinebildung verschrieben hat. 7

8 2.1. elearning in der Hochschullehre Die meisten der amerikanischen Hochschulen (81%) bieten inzwischen mindestens einen Online-Kurs an, wobei bei den öffentlichen Hochschulen der Anteil sogar 97% beträgt. Ein vollständiger Studiengang kann bei 46% der öffentlichen online absolviert werden. 4 Die veröffentlichten Statistiken (NCES, 2005/ 2006a) des NCES bestätigen diese Entwicklung. In den Jahren 1995 bis 2001 verdoppelte sich die Anzahl der amerikanischen Universitäten, die Distance Education Kurse anbieten von 33% auf 56%, im Jahr 2005 sind es insgesamt 81%. Der College-Anteil ist nach wie vor hoch. Im Vergleich zu den privaten Hochschulen bietet ein höherer Anteil der öffentlichen Universitäten (97%) Online Kurse an, allerdings fällt im Vergleich auf, dass die privaten Einrichtungen nachgezogen haben boten nur 16% der privaten Hochschulen, aber bereits 90% der öffentlichen Hochschulen, einen Online Kurs an. Inzwischen haben sich die privaten Hochschulen prozentual den öffentlichen angenähert. Immer mehr private Anbieter setzen auf die Online-Lehre, wie beispielsweise die University of Florida für die elearning eine zentrale Rolle in ihrer zukünftigen Ausrichtung spielt. Das National Center for Education Statistics beziffert die Anzahl der Erwachsenen, die in den kommenden zwölf Monaten an einem distance Learning Kurs teilnehmen wollen, auf 32% (NCES, 2006b) Eine der ersten Online-Universitäten war 1996 die Western Governors University, die auf Beschluss der Gouverneure der westlichen Bundesstaaten in den USA gegründet wurde. Die Western Governors University galt als Vorreiter und zukunftsweisendes Beispiel, was die zukünftigen Bedürfnisse von Studenten und Arbeitnehmern bedient. In einer Pressemitteilung hieß es The Western Governors' Association (WGA) is challenging the higher education community to provide a new form of university education, one without a campus. (http://www.du.edu/~buffer/julaug96/wesgovu.html - 09/06) Auch die so genannten Top-Universitäten, wie beispielsweise Harvard, bieten im Rahmen von Weitebildungsangeboten Online-Kurse an. Zur Vermarktung ihrer Online-Angebote gründete die Columbia University die Firma Fathom.com. Allerdings existieren auch zahlreiche unseriöse Anbieter, deren Zahl man mittels Qualitätskontrolle durch Akkreditierung zu minimieren versucht. Jedoch ist im Bereich der Online-Bildung eine verlässliche Qualitätssicherung schwieriger zu implementieren als dies im Bereich der traditionellen Bildung der Fall ist (mehr zur Qualitätsdebatte im Jahressachstandsbericht 2005 und zur Zertifizierung im Statusbericht LiNe ). Die University of Phoenix (UOP), einer der größten privaten Bil- 4 Quelle: Sloan Foundation Jahreskonferenz, November

9 dungsanbieter in den USA, gilt allgemein als das erfolgreichste Beispiel und benennt sich auch selbst auf ihrer Online-Homepage als führende Online Universität. Dieser kommerzielle Anbieter hatte als erster privater Anbieter die Online-Weiterbildung entdeckt und auf das Internet und seine Möglichkeiten gesetzt und verzeichnet seitdem wachsenden Zulauf. Seit 1989 werden im Internet College Degree Programme angeboten. Komplettlösungen für Bachelor- Master Studiengänge oder Doktorprogramme existieren in den Bereichen Betriebswirtschaft, Management, Technologie, Gesundheit und Krankenpflege. Auch Bildung oder Sozialwissenschaften gehören zum Portfolio. Die Hochschulen der ersten Stunde und hierzu gehören vor allem die staatlichen- sind hier weniger erfolgreich. Bei den teuren Erstentwicklungen waren die Entwicklungs- und Betreuungskosten so hoch, dass zunächst der ROI (Return on Investment) nicht glückte. Die Boston University scheint aus diesen Fehlern gelernt zu haben. Sie hat gemeinsam mit einem For- Profit-Entwicklungs- und Vermarktungsunternehmen drei neue vollständige Online Studiengänge entwickelt, um diese profitabel anbieten zu können. Eine hohe Nachfrage ist nach wie vor vorhanden und wird weiter zunehmen. Die verstärkte Nachfrage nach Online- Studiengängen setzt die Hochschulen unter Handlungsdruck. Die zukünftigen Studentengenerationen erwarten Nutzungsmöglichkeiten der Online-Lehre. Die Hochschulen müssen diese Komponente in ihre Planung mit einbeziehen Status Quo und Trends Die auszumachenden Trends in den USA sind insofern auch für Europa immer interessant und aussagekräftig, da sich auszumachende Trends im Bereich elearning üblicherweise in den USA früher zeigen und kurze Zeit darauf auch in Europa auftreten und somit auch für Deutschland gelten. Allerdings sind die Zyklen kürzer geworden, auch aufgrund der Entwicklungen im IuK-Bereich, der es ermöglicht, schneller auf jene Entwicklungen und Strömungen zu reagieren, um so am Puls der Zeit sein zu können. Soeben gelang es einem deutschen Weiterbildungsunternehmen einen bedeutenden Kunden des amerikanischen Automobilmarkts zu gewinnen. BB&K wird die elearning Einführung für die Porsche AG in den USA übernehmen Synchron-interaktives elearning Digitales Studieren hat sich in den USA durchgesetzt. Die profitablen Angebote haben Qualitätsmerkmale umgesetzt. Qualität wird in den USA in enger Verbindung mit synchron- 9

10 interaktiven Bestandteilen gesehen. Die von der Webacad 5 durchgeführte Studie Der E- Lerner 2006 kommt ebenfalls zu diesem Ergebnis. Für 61% der Interviewten ist Interaktivität ein Schlüssel für gutes elearning. Interaktivität beinhaltet sowohl die Interaktion mit dem System, wie Simulationen, Übungen, Tests inklusive Feedback-Funktion und Lernkontrolle als auch die persönliche Interaktion untereinander. Learning Circuit (LC), das Online Magazin der ASTD (American Society for Training and Development 6 ), führte kürzlich eine Umfrage zum synchronen elearning durch. Als Vorzüge des synchronen elearnings wurden die reduzierten Reisekosten und die Interaktion mit live-instructors und SMEs (Small and Medium-Sized Enterprises kleine und mittlere Unternehmen/ KMU) genannt (vgl. Abb. 1). Abb. 1 : What are the benefits of synchronous e-learning? Quelle: LC 2006 Als Herausforderung für synchrones elearning wurden - wie bereits im Vorjahr - technische Probleme (52,2%), fehlendes Engagement der Lernenden (48,8%) und fehlende Interaktivität (47,5%) benannt. 86% der Befragten gaben an, in den nächsten 6 Monaten synchrones elearning zu nutzen. Die am häufigsten genutzten Online Aktivitäten waren - wie Abb. 2 zeigt - Meetings und Conference Calls. 5 Webacad ist ein selbstständiger Geschäftsbereich der Management Circle AG. Die Management Circle-Gruppe wurde 1989 gegründet und hat sich seitdem zu einem der Marktführer im Segment der Weiterbildung für Fachund Führungskräfte im deutschsprachigen Raum entwickelt. Mit WEBACAD bündelt sich die Kompetenz der Management Circle-Gruppe im Segment Online Trainings. 6 ASTD is the world's largest association dedicated to workplace learning and performance professionals. 10

11 Abb. 2: What types of synchronous online events has your organization used over the last twelve months? (Select all that apply) Quelle: LC Abb. 3 listet die Eigenschaften des synchronen elearnings auf und zeigt die Wichtigkeit nach Einschätzung der Befragten. So standen in diesem Jahr Interaktive Quizz und Fragen an o- berster Stelle, während letztes Jahr Application sharing gefolgt von Two-Way voice over IP 7 (Telefonieren über das Internet) als zentrale Funktionen benannt wurden. In dieser Auflistung spiegelt sich auch die Verschiebung in der Qualitätsdiskussion. Während die letzten Jahre von den Möglichkeiten der Kooperation und Kollaboration geprägt waren, wendet sich die Debatte nun stärker hin zur Interaktivität, insbesondere hin zu den synchron-interaktiven Anwendungen. 7 Der Begriff Voice over IP (VoIP) subsummiert eine ganze Reihe von Verfahren zur Echtzeitübertragung von Sprache über IP-basierte Netze. Dazu zählen sowohl firmeninterne Anwendungen (Enterprise-Telefonie) als auch die IP-Telefonie im öffentlichen Internet (Internet-Telefonie). 11

12 Abb. 3: What are the most important features of a synchronous e-learning system? (Choose 2) Quelle: LC Learning Circuit Die Zeitschrift Learning Circuit (LC) führt seit 2001 in regelmäßigen Abständen Umfragen durch, um Entwicklungen des elearning Sektors zu erfassen und zu reflektieren. Besonderes Augenmerk liegt auf den elearning Benefits für Organisationen. Im August und September 2004 führte LC zwei separate Online-Umfragen durch, welche einerseits generell die elearning-nutzung erfassen und andererseits die Unterstützung seitens des Managements und der Arbeitnehmer ergründen sollten. Im Gegensatz zum Ergebnis anderer vergleichbarer anderer Studien, scheint der Grad der e- Learning Beteiligung der Organisationen im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen zu sein. Nach der Umfrage Learning Circuits Annual Trends Survey, fiel der prozentuale Anteil von 41.7 % in 2003 auf 35.3% in Jedoch konnte ein Anstieg unter den Organisationen verzeichnet werden, welche noch in der Planungsphase oder exploring options waren. Ebenso fiel die Zahl der Organisationen, die elearning länger als 5 Jahre nutzen wie Abb. 4 zeigt. Es sind allerdings im vergangen Jahr einige Organisationen hinzugekommen. 12

13 Abb. 4: Number of Years Organization Using E-Learning Quelle: LC 2004 Learning Circuits verglich die Antworten direkt mit denen vorangegangener Jahre. Wie sich zeigte, definieren berufstätige Lerner einen stärkeren Bezug von elearning zu ihrem individuellen Lernziel. Mittlerweile werden vor allem Tools wie die Webkonferenz, Virtual Classrooms, Simulationen und Mobile Learning eingesetzt. Die klassischen Tools, die vor kurzer Zeit noch überproportional stark eingesetzt wurden, wie Infrastruktur und Autorensysteme, wie LMSs (Learning Managment Systeme) und LCMSs (Learning Content Management Systeme) 8 stehen nicht mehr im Fokus. Percent of Budget % % % % % % % and above Abb. 5: What percentage of your training budget was used for e-learning or blended learning programs? Quelle: LC Ein Vergleich zwischen LMS und LCMS findet sich unter 13

14 Die für elearning bereitgestellte Summe verblieb auf einem konstanten Level über die letzten Jahre (vgl. Abb. 5 und 6). Jedoch war im Jahr 2004 eine bemerkenswerte Zunahme der Werte auf 60% und größer zu verzeichnen. Im Jahr 2005 verteilte sich das Budget wie folgt auf die Bereiche elearning und Blended Learning: Abb. 6: In 2005, what percentage of your training budget was used for e-learning or blended learning programs? Quelle: LC 2005 Für den Auf- und Ausbau, die Anwendung und die Betreuung von elearning setzen die meisten Organisationen auf Online Meeting Software (54%), Autoren-Werkzeuge (51%), auf LMS (46%) und auf Assessment Software (42%). Auf die Frage, wie elearning in ihren Organisationen eingesetzt wird, entfiel die höchste Quote mit 38,4% der Antworten auf den Einsatz im Bereich des IT-Trainings, knapp gefolgt (35,7%) von allgemeinen Business Skills, die ein sehr breites Spektrum von allgemeinem Führungskräftetraining bis hin zur Schulung von Methoden gegen sexuelle Belästigung beinhaltet. Die Schulung kunden- und aufgabenspezifischer Fähigkeiten wird mit einem Anteil von 30,4% genannt. Insgesamt ist festzuhalten, dass Angestellte und Projektverantwortliche über elearning gut informiert sind und dessen Nutzen für ihr Unternehmen durch den Einfluss auf die Weiterbildung der Belegschaft positiv einschätzen. Der Studie Learning Circuits E-Learning Readiness Survey zufolge, sind 25.9 % der Angestellten detailliert über elearning-methoden informiert und 50.6% interessiert, diese Möglichkeit zu nutzen. Auf Seiten der Entscheider und Projektverantwortlichen sind 17.9 % der Manager auf dem aktuellen Stand bezüglich elearnings und über zwei Drittel der Befragten (69%) erklärten an einem Einsatz im Bereich der Fort- und Weiterbildung des eigenen Unternehmens interessiert zu sein. Bei den Kriterien zum Einsatz von elearning im Unternehmen, stellt in den Geschäftsleitungs- und Vorstandsetagen vor allem die Frage der Kosten (mit 50,2%) den entscheidenden Faktor dar, der unmittelbar von der Frage nach der technischen Komponente gefolgt wird. Allerdings glaubt die Mehrheit der Manager (44,2%), dass 14

15 die vorhandene Lernkultur in ihrer Organisation elearning nicht unterstützt. Somit bleibt auch in den USA die Entwicklung einer entsprechenden Lernkultur weiterhin eine offene Baustelle. Im Vergleich zu ihrer ersten elearning-trend-umfrage im Oktober 2001, veröffentlichte LC im Dezember 2005 die aktuelle Umfrage zu den elearning Trends, welche einerseits die bisherigen Fragen aufgriff, um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Anderseits wurden einige Fragen hinzugefügt, um darüber hinaus gehende Entwicklungen des elearnings zu erfassen. Die Unternehmen nutzen derzeit besonders Assessment Tools, Autoren Tools und LMS neben Kommunikationstools wie Web-Conferencing und Audio-Conferencing. (vgl. Abb. 7) Abb. 7: Select the types of e-learning tools, functionality, and infrastructure your organization currently uses. Quelle: LC 2006 Die befragten Unternehmen geben an, den Großteil ihrer Fort- und Weiterbildungsaktivitäten intern zu organisieren und zu betreuen. So wird nur ein geringer Anteil der mit dem Angebot von modernen Weiterbildungsangeboten anfallenden Aufgabenbereiche an externe Dienstleister vergeben. Vor allem im Bereich der Evaluation und Analyse (90%) und der direkten Betreuung der Teilnehmer durch die Registrierung und den technischen Support (94, bzw. 87%) greifen die Unternehmen auf interne Ressourcen zurück. Bei der Entwicklung von neuen Multimediakomponenten liegt der Anteil des Outsourcings mit 44% am höchsten. In den Fällen, in denen es um die technische Unterstützung der Lerner, um Analysen des kon- 15

16 zerneigenen Angebots, den Einsatz und die Entwicklung von Multimedia oder des Webs geht, ist generell ein Trend festzustellen, dass Unternehmen diese Teilbereiche größtenteils mit den eigenen vorhandenen Fachkräften betreuen. Die folgende Grafik bildet das Meinungsbild der Befragten nach deren Einschätzung, bezüglich des Einsatzes von elearning im Unternehmen ab. Auffallend ist hierbei, dass die am häufigsten genannte Assoziation der Befragten mit der technischen Kompetenz der Anwender zusammenhängt und fast ein Drittel der Nennungen auf die Antwort entfällt, wonach die vorhandene Lernkultur des jeweiligen Unternehmens diese Art des Lernens nicht unterstützt oder elearning erst gar nicht als echte Form des Lernens angesehen wird. Abb.: What concerns does your organization have about using e-learning? Quelle: LC Sloan Consortium Das Sloan Consortium - eine Vereinigung von akkreditierten Bildungsinstitutionen- wurde von der Alfred P. Sloan Stiftung gegründet. Das Konsortium fördert den gemeinschaftlichen Zugriff auf das verfügbare Wissen und Erfahrungen zur Verbesserung von Online-Bildung. 175 aktive Mitglieder, darunter private und öffentliche Universitäten sowie Organisationen und Anbieter von technischen Lösungen, arbeiten daran, die Entwicklung von Produkten, Services und Standards für die elearning-industrie voranzutreiben und gemeinschaftliche Initiativen zu unterstützen. Ziel ist hierbei, Bildung für jeden erschwinglich und von überall und zu jeder Zeit zugänglich zu machen. Das Sloan Consortium gibt jährlich verschiedene Berichte und Studien zum Status Quo der Online Bildung im Bereich der US-amerikanischen Higher Education heraus. So existieren aus den vorangegangenen zwei Jahren zwei interessante Berichte. Im Jahr 2004 wurde e- Learning vom Sloan Consortium als etabliert bezeichnet. Wichtig bei der Betrachtung der Ergebnisse ist, dass unter Online Kursen wirklich nur jene verstanden werden, die zu 80% 16

17 online distribuiert werden. Face-to-Face sind solche Kurse mit einem Online-Anteil von bis zu 29%. Die übrigen Kurse, mit einem höheren Anteil an online Komponenten von 30-80%, werden als hybride oder blended Lösungen erfasst. Die letztjährige Studie - Entering the Mainstream: The Quality and Extent of Online Education in the United States, 2003 and stellte für den Bereich elearning eine weiterhin zunehmende Zahl von Immatrikulationen fest. Die Schulen übertrafen sogar ihre Prognose für den Anstieg der Nutzerzahlen zwischen 2003 und 2004 und erreichten einen solchen von 22,9%. Insgesamt wird daher die Prognose an den derzeitigen Zahlen orientiert und angepasst und somit von den Schulen ein zukünftig weiterer Anstieg von 25% für die Belegung mindestens eines Online-Kurses pro Schüler erwartet. Auch For-Profit Organisationen erwarten ein Wachstum ihrer Online Learning Komponenten im Umfang von 40%. Institute, welche die Hochschulreife als Abschluss anbieten, sehen den geringsten Nutzen in der Online Bildung. Nur ein Viertel der Befragten sieht Online Komponenten als Bestandteil der eigenen Langzeitstrategie. Die große Mehrheit aller Institutionen stimmt darin überein, dass die Studenten mit Präsenz und Online Kursen gleichermaßen zufrieden sind. Online Learning Ergebnisse werden als gleichwertig oder sogar als anspruchsvoller beurteilt. Die Verfasser des Berichts gehen davon aus, dass die Online-Bildungsangebote an den Weiterbildungseinrichtungen sowohl in punkto Masse als auch bezüglich der Bandbreite der Angebote weiter zunehmen werden. Diese Vermutung hat sich für das Jahr 2005 bewahrheitet. Der Beweis hierfür liegt in der weiter gestiegenen Anzahl von Einrichtungen, die Onlinekurse anbieten. Mittlerweile bieten 65% der Institutionen, die einen qualifizierten Abschluss im klassischen Frontalunterricht anbieten, ihre Kurse auch online an. Unter den Schulen, die Masterprogramme anbieten, sind es bereits 44%, die diesen Abschluss auch per Onlinestudium ermöglichen. Rund 43% der Berufsakademien bieten ihre Kurse online an. Insgesamt bieten mehr als zwei Drittel aller Schulen die Kurse online an. Obwohl die vorausgesagte Steigerung nicht ganz erreicht wurde, ist eine Zunahme von 18,2% bei der Beteiligung an online Angeboten zwischen Herbst 2003 und 2004 zu verzeichnen. Dieser Wert stellt im Vergleich den zehnfachen Zuwachswert dar, den das nationale Bildungsinstitut für den allgemeinen Weiterbildungszuwachs für die Vereinigten Staaten prognostiziert hatte. Die zunehmende Mehrheit aller Schulen sieht in Onlineangeboten eine wichtige Komponente ihrer langfristigen Strategie noch mehr Lerner zu gewinnen. So nahm die Zahl der Ausbildungsstätten, die diese Strategie verfolgen von 49% im Jahr 2003 auf 56% im Jahr 2005 zu. 17

18 Den größten Zuwachs verzeichneten hier die Universitäten, mit einem Anstieg von 58 auf 72%. Eine Ausnahme zu diesem Trend stellen lediglich private und nicht Gewinn orientierte Schulen dar, an denen das Abitur angeboten wird und die eine Schülerzahl von unter 1500 Schülern aufweisen. Insgesamt hat die Zahl der Onlinelerner innerhalb eines Jahres um 22,9%, von 1,6 auf 1,98 Millionen zugenommen. Drei Viertel der Institutionen geben an, dass sie mit einem weiteren künftigen Zuwachs dieser Zahl rechnen und ein verstärktes eigenes Engagement planen. Festzustellen ist, dass sich die Zuwachsraten mittlerweile auf ein gesundes Maß eingependelt haben. So nahm die Gesamtzahl der Lerner innerhalb der vergangenen beiden Jahre konstant um etwa pro Jahr zu. Trotz des großen Zuspruchs und der anhaltend steigenden Teilnehmerzahlen hat das Onlinelernen noch immer mit Akzeptanzproblemen bei den Lehrbeauftragten und bei den Entscheidern zu kämpfen. So gaben 64% der Befragten Verantwortlichen an den Schulen an, dass es eines vergleichsweise sehr viel größeren Aufwands bedarf, die Schüler online zu unterrichten und dass diese Art der Wissensvermittlung eine weitaus höhere Disziplin der Schüler voraussetzt. Hinzu kommt die anhaltende Skepsis der Befragten bezüglich der Akzeptanz von Onlineangeboten innerhalb des jeweiligen Fachbereichs und bei den Lehrbeauftragten im Allgemeinen. Nur etwa ein Drittel erklärte, dass es Onlinekurse in punkto Wertig- und Wichtigkeit mit den klassischen Präsenz- und Frontalkursen auf eine Stufe stellt. Bei der Evaluation hingegen sieht die überwiegende Mehrzahl (82%) keine Unterschiede bezüglich des Aufwands und der Schwierigkeit zwischen face-to-face- und Onlinekursen. 18

19 3. Termine September nd ICDE World Conference on Distance Education Rio de Janeiro, Brasilien The International Council for Open and Distance Education -ICDE and The Brazilian Association for Distance Education - ABED present the utmost within distance education in an event to be remembered. A successful format combines visionary presentations from keynote speakers with hundreds of leading-edge technical presentations on every aspect of distance, flexible and Information and Communication Technology-ICT-based education ECKM 2006: 7th European Conference on Knowledge Management Budapest, Ungarn The European Conference on Knowledge Management (ECKM) invites researchers to present current research findings and business experiences from the wide community which is now involved in knowledge management and intellectual capital and organisational learning th international conference on Knowledge Management I-KNOW '06 Graz, Österreich Now in its sixth year, I-KNOW has a tradition of bringing together Europe s leading researchers and practitioners involved in knowledge management. Attracting more than 500 attendees, I-KNOW is the premier conference on knowledge management in Europe ECEL 2006, Winchester, Vereinigtes Königreich The European Conference on e-learning (ECEL 2006) invites researchers, practitioners and academics to present their research findings, work in progress and conceptual advances in any branch of e-learning th International Education Conference, Kairo, Ägypten 19

20 The main objective of Fifth International Internet Education Conference is meeting the networking needs of the international e-learning and distance education providers. The annual ICT-Learn conference is the key networking venue for strategists and practitioners from Middle East and North Africa and allover the world. The ICT-Learn 2006 International Conference will feature the issues we face and the strategies we use to meet the challenges of teaching and learning in a variety of circumstances. The theme accommodates the diverse situations in which we exercise our respective mandates Fernausbildungskongress der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr, Hamburg, Deutschland Die Projektgruppe Fernausbildung setzt ihre Kooperation mit dem Multimedia Kontor und seiner Konferenz Campus Innovation in diesem Jahr fort: Auf dem Fernausbildungskongress werden drei Workshops zu aktuellen Themen des Hochschulmanagements in Kooperation mit dem MMKH angeboten. die Campus Innovation mit dem education quality forum des Centrum für ecompetence in Hochschulen NRW im Rahmen der Veranstaltung euniversity - Update Bologna zusammen SCIL, St. Gallen, Schweiz Innovation Circle für Bildungsmanager - Künftige Herausforderungen erfolgreich meistern: Das Seminar stützt sich zum einen auf Erkenntnisse einer im Herbst 2005 von SCIL durchgeführten Trendstudie, an der 50 Unternehmen teilgenommen haben. Zum anderen dienen die Ergebinsse einer Meta-Analyse bekannter Studien (wie z.b. der ASTD, American Society for Trainig Development) als Ausgangspunkt vertiefter Diskussionen im Expertenkreis. Eine ausgewogene Mischung zwischen theorigeleitetem Input und Praxisreferaten zu "Good- Practice-Beispielen" liefern darüber hinaus die Basis für einen interaktiven Austausch in der Expertengruppe. Oktober Expolingua 2006, Prag, Tschechien EXPOLINGUA Praha ist eine internationale Messe für Sprachen und Kulturen. Aussteller aus der ganzen Welt nutzen die Möglichkeit, ihre Produkte und Informationen rund um die The- 20

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