läuft unter physiologischen

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "läuft unter physiologischen"

Transkript

1 81 BIOCHEMIEE DER KOHLENHYDRATE Gegenstand dieses Praktikumstagess ist die Biochemie der Kohlenhydrate. Dazu werden zwei Experimente durchgeführt: Enzymatische Hydrolyse von Disacchariden In diesem Versuch werden unterschiedliche Disaccharide mit m Hilfe verschiedener Enzyme in die entsprechenden monomeren Zucker gespalten. Anschließend wird mit Hilfe einer Fehling-Reaktion untersucht, welche der entstandenen monomeren Zucker eine Aldehyd- Gruppe enthalten, die zu einer Carboxyl-Gruppe oxidiert werden kann. Experiment mit dem Enzym Glykogen-Phosphorylase: In diesem Experiment reagiert Glykogen in Gegenwart der d Glykogen-Phosphorylase mit Glucose-1-phosphat. Dabei wird diee Phosphat-Gruppe vom v Glucose-1-phosphat abge- spalten und die Glucose wird in das Glykogen-Molekül eingebaut. (Die Reaktion läuft unter physiologischen Bedingungen in der umgekehrten Richtungg ab: Das Experiment zeigt, dasss eine biochemische Reaktion unter geeigneten Bedingungen ihre Richtung ändern kann.) Das begleitende Seminar soll nicht nur der Diskussion der experimentellen Ergebnissee dienen, sondernn auch einee Gelegenheit bieten, einige elementare Grundlagen der Zucker- chemie in Erinnerung zu rufen. Mitzubringen sind Kittel und Taschenrechner BIOCHEMISCHE GRUNDLAGEN Alle Zucker bestehen aus einem Kohlenstoffgrundgerüst, Hydroxyl- und Carbonylgruppen. Die Position der Carbonylgruppen entscheidet darüber, ob es sich beii dem Zucker um einee Aldose (Carbonylgruppe endständig) oder eine Ketosee (Carbonylgruppe am zweiten Kohlenstoffatom) handelt. D-Fructose (eine Ketose) D-Glucose (eine Aldose) L-Glucosee (eine Aldose)

2 82 Die Einordnung, ob es sich um eine D- oder L-Konfiguration handelt, geschieht anhand der Fischer-Projektion. Dabei wird das Molekül von oben nach unten notiert,, wobei das am höchsten oxidierte C-Atom oben steht. Mit der Angabe D und L wird die Konfigurationn des am höchsten priorisierten Restss des untersten Stereozentrums angegeben (hier die OH- Gruppe > H, am C-Atom Nr. 5). Dabei steht D für dexter (rechts) und L für laevus (links): Das unterste Stereozentrum ist in diesemm Fall das C-Atom 5. Die OH-Gruppsomit istt D-Konfiguration gegeben. zeigt nach rechts, Physiologisch haben meist nur Zucker in der D-Konfiguration Bedeutung (z.b. D-Glucose, D- Fructose, D-Galactose). Eine Ausnahme bildet die L-Fucose, diee in den Blutgruppenantige- nur nen des AB0- Systems enthaltenn ist. Bildung eines Halbacetals: In wässriger Lösung liegt die offenkettige Formm der Zucker zu einem geringen Prozentsatz vor. Der größte Teil liegt dagegenn in Ringformm vor. Der Ring- von C-Atom 5 an dem partiell positiv geladenen C-Atom der Carbonylgruppe an Position 1. schluss erfolgt im Fall der D-Glucose durchh Angriff des Sauerstoffatoms der Hydroxylgruppe Dadurch entsteht ein Halbacetal.. Das C-Atom 1 wird als anomeress C-Atom bezeichnet: Die Bildung der Halbacetal-Form und der Ringschluß sind reversibel. Gelöstt in Wasserr liegt Glucose im chemischen Gleichgewicht zu etwa 0,25% in der offenkettigen Aldol-Form vor. Disaccharide entstehen durch Bildung einer glykosidischen Bindung zwischen Mono- sacchariden. Dabei entsteht eine Bindung zwischen dem anomeren Kohlenstoffatom eines Zuckers mit einem weiteren Zuckermolekül.. Die Stellung des Sauerstoffatoms am anomeren Kohlenstoffatom wird durch den griechische en Buchstaben bzw. angegeben.

3 83 Reduzierende Zucker zeichnen sich dadurch aus, dass siee über eine freie Aldehydgruppe verfügen bzw. in der Lage sind, durch Ringöffnung eine freie Aldehydgruppe zu bilden. Die Aldehydgruppe kann leichtt zu einer Carboxylgruppe oxidiert werden. Der Zucker hat dabei reduzierende Eigenschaften, denn er reduziert das Oxidationsmittel. Beispiele für Zucker mit reduzierendr den Eigenschaften sind die Monosaccharide Glucose, Fructose und Galactose (Gleichgewicht in wässriger Lösung mit der offenkettigenn Form, bei Fructose gefolgt von einer Keto-Enol-Tautomerie), handelt es sich um Halbacetale, diee in wässriger Lösung ebenfalls im Gleichgewicht mit einer offenkettigen Form vorliegen. Die Öffnung der Halbacetalbindung und die damit verbundene Bildung der Aldehydgruppe ist hier für die Maltose gezeigt: aber auch die Disaccharide Lactose und Maltose. Bei diesen Disacchariden Ringöffnung von Maltose Ein nicht-reduzierender Zucker ist nicht in der Lage, eine freie Aldehydgruppe zu bilden. Ein Beispiel dafür ist das Disaccharid Saccharose. Dieser Zucker ist chemisch gesehen ein Vollacetal, welches im basischen bzw. neutralen Milieu stabil vorliegt. Saccharose In der Saccharose sind -D-Glucos se und -D-Fructose über eine -1,2-glykosidische Bindung aneinander gekoppelt. Anders als bei der Maltose ist eine Ringöffnung nicht möglich, es kann sich keinee Aldehydgruppe bilden ( Keinee reduzierenden Eigenschaften).

4 84 Fehling-Probe Anhand der Fehling-Probe können reduzierende Zucker nachgewiesen werden. Die Fehling- der Probe wurde von dem Chemikerr Hermann Christian Fehling im Jahr J 1848 entwickelt. In Nachweis-Lösunder Weinsäure, einer Dicarbonsäure.) Diee Komplexierung hältt die Cu(II) )-Ionen stabil in liegen Cu(II)-Ionen durch Tartrat komplexiert vor. (Tartrat ist das Anion Lösung. Wird ein reduzierender Zucker hinzugefügt, erfolgt bei Erwärmung eine Redox- Zucker zur Carboxylgruppe oxidiert. Die bei der Oxidation anfallenden Elektronen werden letztlich von den Kupferionen aufgenommen: 1. Oxidation: Die Aldehydgruppe des Zuckers wird durch OH - -Ionenn zur Carbonsäure oxidiert. reaktion, die mehreree Schritte umfasst. Dabei wird die Aldehydgruppe der jeweiligen 2. Reduktion: Die Cu(II)-Ionen werden zu Cu(I) reduziert. Das entstehende Kupfer(I)-oxid ist unlöslichh und bildet einen rotbraunen Niederschlag. Das Kupfer(I)-oxid entsteht nur bei einer Reaktion mit reduzierenden Zuckern, also mit Zuckern wie Glucose oder Maltose. Mit Saccharose kann die Reaktion nicht ablaufen.. Die Reaktion wurde zeitweise zur quantitativen Bestimmung von Glucose G verwendet und zur Diagnose von Diabetes mellitus eingesetzt. Glykogen und die Glykogen-Phosphorylase Glykogen ist in den Zellen eine leicht mobilisierbare Speicherform m der Glucose. Ähnlich wie in der Maltose sind im Glykogen die Glucose-Einheiten über -1 4-glyk kosidische Bindungen miteinander verbunden.. Die Verzweigungsstellen des Glykogens enthalten glykosidische Bindungen. Große Mengen ann Glykogen sind insbesondere in der Leber und in der Skelettmuskulatur gespeichert. Am Abbau des Glykogens sind mehrere Enzyme beteiligt, amm wichtigsten ist dabei die Aktivität der Glykogen-Phosphorylase. Das Enzym katalysiert keine Hydrolyse (!) der glykosidische Bindungen, sondern eine Reaktion mit freien Phosphationen. Es liegt also keine Hydrolyse vor, sondern eine Phosphorolyse. Aus diesem Grund wird das Enzym auch als Glykogen-Phosphorylase bezeichnet. Als Abbauprodukt entsteht dabei Glucose-1- phosphat.. Zu beachten ist dabei: An der Reaktion der Glykogen-Phosphorylase Phosphat stammt t nicht aus ATP ist kein ATP beteiligt! Das für die Reaktion benötigte anorganische sondern aus dem Gemisch der verschieden nen Salzionen in der Zelle. Die Glykogen-Phosphorylase katalysiert somit die folgende Reaktion: (Glykogen) n + P a (Glykogen) n-1 + Glucose-1-phosphat

5 85 Die Reaktion kann grundsätzlich in beide Richtungen ablaufen, sie ist reversibel. In vitro (also "im Reagenzglas") liegt das Gleichgewicht der Reaktion sogar auf der Seite des Glykogens. Es bildet sich also leichter das Glykogen als das Glucose-1-phosphat. In den Zellen, in vivo, wird das entstehende Glucose-1-phosphat aber sehr schnell in den Stoffwechsel einbezogen. (Es wird zu Glucose-6-phosphat isomerisiert.) Die Konzentration an Glucose-1-phosphat ist in den Zellen deshalb stets sehr gering, und aus diesem Grund wird in den Zellen von der Glykogen-Phosphorylase primär der Abbau des Glykogens katalysiert. Die Glykogen-Phosphorylase ist ein dimeres Enzym, das aus zwei identischen Monomeren aufgebaut ist. Jede Untereinheit enthält 841 Aminosäuren. Die Aktivität des Enzyms wird durch reversible Phosphorylierung gesteuert, also durch Interkonversion. Die Phosphorylierung wird von dem Enzym Phosphorylase-Kinase katalysiert. Es phosphoryliert das Serin in Position 14 der Aminosäuresequenz der beiden Untereinheiten. Durch diese Phosphorylierung wird die inaktive Phosphorylase b in die aktive Phosphorylase a überführt: Die Inaktivierung, d.h. die Überführung der Phosphorylase a in die Phosphorylase b, wird durch die Phosphorylase-Phosphatase katalysiert, wobei der Phosphatrest hydrolytisch abgespalten wird. Neben dieser kovalenten Modifikation gibt es weitere Möglichkeiten, die Enzymaktivität zu beeinflussen. So kann AMP (Adenosin-5'-monophosphat) an das Enzym binden und es dadurch aktivieren. In diesem Fall liegt keine Interkonversion vor, sondern eine allosterische Aktivierung. Bindung des AMP führt im Enzym zu Konformationsänderungen, die mit einer gesteigerten Umsatzgeschwindigkeit in den aktiven Zentren des Enzyms verbunden sind. Die Glykogen-Phosphorylase liegt gewebespezifisch in drei unterschiedlichen Isoformen vor. Im Praktikum wird eine Isoform verwendet, die aus Skelettmuskel (des Kaninchens) isoliert wurde. Alle Isoformen enthalten Pyridoxalphosphat (PALP). Dieses ist im Reaktionszyklus der Glykogen-Phosphorylase lediglich an der Übertragung eines H + beteiligt. Anders als in vielen anderen Enzymen, hat es in diesem Fall keinen Bezug zum Aminosäurestoffwechsel.

6 86 DIE EXPERIMENTE 1. Enzymatische Spaltung der Disaccharide Lactose, Maltose und Saccharose Zum biochemischen Hintergrund: Neben Polysacchariden enthält die Nahrung auch Monosaccharide und Disaccharide. Wichtige Beispiele für solche Disaccharide sind Lactose (Milchzucker), Maltose (Abbauprodukt der Stärke) und Saccharose (Haushaltszucker). Um vom Körper aufgenommen zu werden, müssen Disaccharide zunächst extrazellulär zu Monosacchariden hydrolysiert werden. Diese Aufgabe übernehmen Enzyme aus der Gruppe der Glycosidasen, welche in den Mikrovilli der Dünndarmschleimhaut verankert sind. Beispiele für solche Enzyme sind die Saccharase-Isomaltase (aus der Gruppe der Invertasen, sie spalten Saccharose) und die β-galactosidase (Lactase, spaltet Lactose). In diesem Versuch wird zudem eine α-amylase zur Spaltung von Maltose verwendet. α- Amylasen werden in den menschlichen Speicheldrüsen und in der Bauchspeicheldrüse gebildet. 1. Teil: Enzymreaktion Dieser Versuchsteil besteht aus drei parallel durchgeführten Enzymreaktionen. Diese werden in 1,5ml-Plastikgefäßen ( Eppis ) nach folgendem Pipettierschema angesetzt. Anschließend erfolgt die enzymatische Reaktion für 20 Minuten bei der unter dem jeweiligen Pipettierschema angegebenen Temperatur. Ansatz A Ansatz B Maltose (100 mg/ml) 800 µl Lactose (50 mg/ml) 800 µl 0,1M Phosphatpuffer 33 mm NaCl ph=6,9 200 µl 0,1M Phosphatpuffer 33 mm NaCl ph=7,3 200 µl Amylase 25 µl β-galactosidase 25 µl 20 min, Raumtemperatur 20 min, 37 C (Wasserbad) Ansatz C Saccharose (100 mg/ml) 800 µl 0,1M NaAcetatpuffer 200 µl ph=4,5 Invertase 25 µl 20 min, 55 C (Heizblock)

7 87 2. Teil: Fehling-Nachweis der Zucker mit reduzierenden Eigenschaften Dieser Versuchsteil wird nach folgendem Pipettierschema in Plastikreagenzgläsern angesetzt Wasser 1 ml Maltose - 1 ml Lactose ml Saccharose ml D-Fructose ml (100mg/ml) Glycogen ml - - Ansatz A ml - - Ansatz B ml - Ansatz C ml Fehlingreagenz 4 ml 4 ml 4 ml 4 ml 4ml 4 ml 4ml 4 ml 4 ml Die Reagenzgläser werden anschließend für 15 Minuten bei 60 C im Heizblock inkubiert. Die Müllentsorgung erfolgt im Schwermetallabfall! (Das Fehling-Reagenz enthält u.a. Kupferionen.) Qualitative Auswertung Farbe der Wasser Maltose Lactose Saccharose D-Fructose Glykogen Ansatz Ansatz Ansatz C Probe A Maltose B Lactose Saccharose blau rot Eine rote Farbe verweist auf eine Bildung von Kupfer(I)-oxid und damit auf eine Reduktion der Cu 2+ -Ionen des Fehling-Reagenz zu Cu 1+. Die Kupferionen haben in diesen Fällen die Elektronen aufgenommen, die bei der Oxidation der Aldehydgruppen der jeweiligen Zucker zu Carboxylgruppen angefallen sind.

8 88 2. Vergleich der enzymatischen Aktivität der Formen an und b der Glykogen- Phosphorylase In diesem Experiment wird Glykogen in Gegenwart der Glykogen-Phosphorylase mit Glucose-1-phosphat inkubiert. Da Glucose-1-phosphat unter den gewählten experimentellen Bedingungen in einer vergleichsweise hohen Konzentration eingesetzt wird, läuft die enzymkatalysierte Reaktion in Richtung der Glykogensynthese ab. (Unter physiologischen Bedingungen katalysiert das Enzym den Glykogenabbau!) Bei der Reaktion wird das Glucose-1-phosphat gespalten: Die Glucose wird in das Glykogenmolekül eingebaut, das Phosphat wird freigesetzt. Das Phosphat wird dann mit Hilfe einer einfachen Reaktion nachgewiesen (Bildung von Molybdänblau). Das Experiment zeigt, dass die Aktivität der Glykogen-Phosphorylase von zwei Faktoren abhängig ist: Interkonvertierung: Die Phosphorylase a (die phosphorylierte Form des Enzyms) ist aktiver als die Phosphorylase b (die dephosphorylierte Form des Enzyms). Allosterische Aktivierung: Die Aktivität der Phosphorylase b kann durch AMP gesteigert werden. (Die Aktivität der ohnehin aktiven Phosphorylase a wird durch AMP kaum beeinflusst.) Pipettierschema: Die Proben für die Enzymreaktion werden in 4 Eppi-Gefäße (1.5 ml-gefäße) pipettiert: Phosphorylase a Phosphorylase b -AMP +AMP -AMP +AMP Beschriftung AMP (µl) Wasser (µl) Glykogen (µl) Phosphorylase (µl) Die Ansätze werden 5 Min. bei 30 C im Wasserbad inkubiert. Glucose1-Phosphat (µl) Die Ansätze werden genau (!) 10 Min. bei 30 C im Wasserbad inkubiert. TCA (µl)

9 89 Sicherheitshinweis: TCA (= Trichloressigsäure) kann die Haut verätzen. Bei Benetzung der Haut oder der Augen ist die TCA sofort mit Wasser abzuspülen. Um eine eventuelle Phosphatverunreinigung in den Ansätzen berücksichtigen zu können, werden während der Inkubationszeit die zwei Leerwerte (LW A und LW B, ebenfalls im Reaktionsgefäß) hergestellt. Wichtig ist in diesem Fall, dass Substrate und Effektoren erst nach der Trichloressigsäure (TCA)-Zugabe zu dem Enzym pipettiert werden, so dass keine enzymatische Reaktion ablaufen kann. Die Leerwerte brauchen nicht inkubiert werden. Wichtig: Die Reihenfolge des Pipettierschemas ist genau einzuhalten! Beschriftung LW A LW B Phosphorylase a bzw. b (µl) TCA (µl) AMP (µl) Wasser (µl) Glykogen (µl) Glucose-1-phosphat (µl) Die 4 Reaktionsansätze und die beiden Leerwerte werden zusammen für 10 min bei 2000 rpm zentrifugiert, um das durch TCA denaturierte und präzipitierte Protein abzutrennen. ACHTUNG: Der Zentrifugenrotor ist auf beiden Seiten mit der gleichen Anzahl an Reaktionsgefäßen zu bestücken (3 links und 3 rechts)! Während der Zentrifugation 6 Reagenzgläser beschriften und für die Phosphatbestimmung vorbereiten: Wasser NH 4 + -Molybdat Reduktionslösung ANSA 1,8 ml 2,0 ml 0,2 ml Nach der Zentrifugation werden jeweils 0,5 ml des Überstandes in die Reagenzgläser pipettiert und vorsichtig durch Schwenken gemischt. 10 min. bei Raumtemperatur inkubieren, anschließend wird zu jeder Probe 1ml 2,9 M Na- Acetat-Lösung gegeben. Aus allen Reagenzgläsern werden ca. 3 ml der Ansätze in Küvetten gefüllt (vorsichtig schütten, Küvettenvolumen beträgt 4 ml) und die Extinktion bei 720 nm bestimmt.

10 90 Zuerst Photometer mit dem Leerwert A eichen, dann die restlichen Proben für Phosphorylase a messen. Anschließend analog das Photometer mit dem Leerwert B eichen und die Phosphorylase b- Proben messen. Übersichtstabelle der zu berechnenden Daten: Probe Gemessene nmol Enzymaktivität Relative Spezifische Extinktion 720nm Phosphat pro Ansatz (Phosphat- Eichkurve) Volumenaktivität nmol Phosphat x µmol x min 1 x ml -1 Aktivität % Aktivität µmol x min -1 x mg -1 Phosphorylase A - AMP Phosphorylase A + AMP Phosphorylase B - AMP Phosphorylase B + AMP AUSWERTUNG Berechnen Sie die Phosphorylase a und b Aktivitäten (µmol min -1 ml -1 ) anhand der Eichkurve und anschließend stellen Sie Ihre Ergebnisse auf Millimeterpapier in Säulendiagrammen dar. Nehmen Sie die Aktivität der Phosphorylase b (Reagenzglas 4) in Gegenwart von AMP und die der Phosphorylase a (Reagenzglas 1) ohne AMP als 100% und geben Sie die beiden anderen Aktivitäten als relative Aktivitäten (in %) an. In Kenntnis der Proteinkonzentration der beiden Phosphorylasen (ausgehängte Legende und Skript) berechnen Sie die entsprechenden spezifischen Aktivitäten. Proteinkonzentration: Phosphorylase A 35µg/ml Phosphorylase B 25µg/ml

11 91 Berechnung der Enzymaktivität: Bei der Aktivitätsmessung wird 100 µl Enzym eingesetzt, die Aktivität wird auf 1 ml Enzymlösung bezogen, deswegen x 10 Für die Phosphatbestimmung wird nur die Hälfte des Ansatzes genommen x 2 Die Inkubation dauert 10 min, aber die Aktivität wird pro Minute berechnet x 1/10 Die Aktivität wird auf µmol berechnet x 1/1000 d.h.: nmol Phosphat x 10 x 2 x 1/10 x 1/1000 = nmol Phosphat x 0,002 Enzymaktivität in µmol x min 1 x ml -1

12 92 Spezifische Aktivität: Volumenaktivität in µmol x min -1 x ml -1 dividiert durch die Proteinkonzentration in mg x ml -1 Spezifische Aktivität der Phosphorylase in µmol x min -1 x mg -1 Phosphat-Eichkurve 0,8 0,7 0,6 Extiktionsdifferenz bei 720 nm 0,5 0,4 0,3 0,2 0, nmol Phosphat/Ansatz

Bestimmung von Kohlenhydraten

Bestimmung von Kohlenhydraten Bestimmung von Kohlenhydraten Ketosen Aldosen Reduzierende Zucker Reduzierende Zucker sind Zucker, die eine Aldehydgruppe haben (Aldosen) und daher als reduzierendes Agens agieren. Unter alkalischen

Mehr

Chemie der Kohlenhydrate

Chemie der Kohlenhydrate Chemie der Kohlenhydrate Grundlegendes Der Begriff Kohlenhydrate: Wurde ursprünglich aus der Formel für Glukose abgeleitet. C 6 H 12 O 6 = C 6 (H 2 O) 6 Bzw. allgemein: C n (H 2 O) m Diese missleitende

Mehr

Kohlenhydrate (Zucker)

Kohlenhydrate (Zucker) Kohlenhydrate (Zucker) allgemein (früher): C n (H 2 O) n heute: Fischer-Projektions-Formel (FPF) Glucose: C 6 H 12 O 6 Glucose ist ein Polyhydroxyaldehyd (eine Aldose). Das beruht auf der Carbonyl- und

Mehr

Proteinbestimmung. Diese Lerneinheit befasst sich mit der Beschreibung von verschiedenen Methoden der Proteinbestimmung mit den folgenden Lehrzielen:

Proteinbestimmung. Diese Lerneinheit befasst sich mit der Beschreibung von verschiedenen Methoden der Proteinbestimmung mit den folgenden Lehrzielen: Diese Lerneinheit befasst sich mit der Beschreibung von verschiedenen Methoden der mit den folgenden Lehrzielen: Verständnis der Prinzipien der sowie deren praktischer Durchführung Unterscheidung zwischen

Mehr

Methoden zur Untersuchung von Papier, Karton und Pappe für Lebensmittelverpackungen und sonstige Bedarfsgegenstände

Methoden zur Untersuchung von Papier, Karton und Pappe für Lebensmittelverpackungen und sonstige Bedarfsgegenstände Methoden zur Untersuchung von Papier, Karton und Pappe für Lebensmittelverpackungen und sonstige Bedarfsgegenstände 5. Bestimmung von Einzelsubstanzen 5.19 Levanase 1. Allgemeine Angaben Bezeichnung in

Mehr

Material zur Vorbereitung der Prüfung im Fach Chemie

Material zur Vorbereitung der Prüfung im Fach Chemie Material zur Vorbereitung der Prüfung im Fach Chemie 1 Empfohlene Literatur Duden Basiswissen Schule: Abitur Chemie Schulbücher für die Sekundarstufe II: - Chemie im Kontext, CVK Verlag - Elemente Chemie

Mehr

REAKTIONEN BIOORGANISCHER VERBINDUNGEN. Lipide

REAKTIONEN BIOORGANISCHER VERBINDUNGEN. Lipide REAKTINEN BIRGANISHER VERBINDUNGEN Lipide Triglyceride Die Fette sind die Ester von langkettigen Fettsäuren und Glycerin (Triglyceride, oder Triacylglycerine). Die Öle enthalten ungesättigte langkettige

Mehr

Abb. 1: Haworth-Projektionsformel von Lactose

Abb. 1: Haworth-Projektionsformel von Lactose G8 Abituraufgaben Chemie Kohlenhydrate 2011/A1 1 Milchzucker (Lactose) kommt in der Kuhmilch mit einem Massenanteil von ca. 4,5 % vor. Personen, die an einer Lactose-Unverträgiichkeit leiden, fehlt das

Mehr

Beschreiben Sie den Aufbau und die Eigenschaften der Kohlenwasserstoffe. Beschreiben Sie die Alkane allgemein.

Beschreiben Sie den Aufbau und die Eigenschaften der Kohlenwasserstoffe. Beschreiben Sie die Alkane allgemein. den Aufbau und die Eigenschaften der Kohlenwasserstoffe. nur Kohlenstoff- und Wasserstoffatome mit einander verbunden Kohlenstoffatom ist vierbindig Wasserstoffatom ist einbindig Skelett aller KW wird

Mehr

4.2. Kohlenhydrate. 4.2.1. Aufbau und Bedeutung. 4.2.2. Physikalische Eigenschaften. 4.2.3. Stereoisomerie und Fischer-Projektion

4.2. Kohlenhydrate. 4.2.1. Aufbau und Bedeutung. 4.2.2. Physikalische Eigenschaften. 4.2.3. Stereoisomerie und Fischer-Projektion 4.. Kohlenhydrate 4... Aufbau und Bedeutung Kohlenhydrate bilden mengenmäßig den größten Teil der auf der Erde vorkommenden organischen Naturstoffe. Neben Kohlenstoffatomen enthalten die meisten Kohlenhydrate

Mehr

Parotis Pankreas. Dünndarm Bürstensaum. Amylose Amylopektin Glykogen. Maltose. Glucose. Isomaltose. Saccharose. Fructose. Lactose. Galaktose.

Parotis Pankreas. Dünndarm Bürstensaum. Amylose Amylopektin Glykogen. Maltose. Glucose. Isomaltose. Saccharose. Fructose. Lactose. Galaktose. Parotis Pankreas Dünndarm Bürstensaum Amylose Amylopektin Glykogen Saccharose Lactose Maltose Isomaltose Saccharase (Sucrase) Lactase Maltase Isomaltase Glucose Fructose Galaktose Abbau von Stärke und

Mehr

Stoffklassen der Biologie:

Stoffklassen der Biologie: Stoffklassen der Biologie: Die drei wichtigsten Stoffklassen der Biologie sind die Fette (Lipide), Zucker (Kohlenhydrate) und Eiweiße (Proteine). Sie gehören zu den Nährstoffen unserer Ernährung und werden

Mehr

Typische Fragen für den Gehschul-Teil: Typ 1: Mengen und Konzentrationen:

Typische Fragen für den Gehschul-Teil: Typ 1: Mengen und Konzentrationen: Die Gehschule ist ein Teil der Biochemischen Übungen für das Bakkalaureat LMBT. Aus organisatorischen Gründen wird dieser Test gleichzeitig mit der Prüfung aus Grundlagen der Biochemie angeboten. Das Abschneiden

Mehr

Chemische Gleichgewichte

Chemische Gleichgewichte Kompetenzen und Inhalte des Bildungsplans Unterrichtsinhalte Schulcurriculum und Hinweise Chemische Gleichgewichte An Beispielen die Bedingungen für die Einstellung eines chemischen Gleichgewichts erklären

Mehr

Hydrierung von Kohlenmonoxid zu Methanol Kataly?sche Umsetzung von Ethen mit Wasser zu Ethanol

Hydrierung von Kohlenmonoxid zu Methanol Kataly?sche Umsetzung von Ethen mit Wasser zu Ethanol Oxida&onsreak&onen Von Alkenen und Alkokolen zu Aldehyden, Ketonen und Carbonsäuren H. Wünsch 2012 1 Vorbemerkung Grundlage der hier betrachteten Reak?onen sind Alkene und Alkohole. Alkohole sind Produkte

Mehr

Übungsklausur zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach

Übungsklausur zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach Übungsklausur zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach 1. (10P) Was ist richtig (mehrere Richtige sind möglich)? a) Fructose besitzt 5 Kohlenstoffatome. FALSCH, Fructose besitzt

Mehr

P9 Kunststoffe Moleküle ohne Ende

P9 Kunststoffe Moleküle ohne Ende SLZB Fachbereich Naturwissenschaften Fachinternes Curriculum für das Fach Chemie Klasse 10 2014/15 P9 Kunststoffe Moleküle ohne Ende 10 Bedeutung Kunststoffe Monomer, Polymer, Makromoleküle Polymerisation

Mehr

Versuch: Denaturierung von Eiweiß

Versuch: Denaturierung von Eiweiß Philipps-Universität Marburg 29.01.2008 rganisches Grundpraktikum (LA) Katrin Hohmann Assistent: Ralph Wieneke Leitung: Dr. Ph. Reiß WS 2007/08 Gruppe 10, Amine, Aminosäuren, Peptide Versuch: Denaturierung

Mehr

Bradford Reagent, 5x

Bradford Reagent, 5x GEBRAUCHSANLEITUNG Bradford Reagent, 5x Reagenz für die Proteinkonzentrationsbestimmung (Kat.-Nr. 39222) SERVA Electrophoresis GmbH Carl-Benz-Str. 7 D-69115 HeidelbergPhone +49-6221-138400, Fax +49-6221-1384010

Mehr

Autotrophe und heterotrophe Organismen

Autotrophe und heterotrophe Organismen Grundlagen der Umwelttechnik 5. Biomoleküle und Grundlagen des Stoffwechsels Vorlesung an der ochschule Augsburg Dr. Siegfried Kreibe 1 Autotrophe und heterotrophe rganismen Autotrophe rganismen: bauen

Mehr

Versuch 5: ELISA (Serumtitration)

Versuch 5: ELISA (Serumtitration) Versuch 5: ELISA (Serumtitration) Lernziele: 1) Definition der Begriffe Antigen, Antikörper, Epitop, Paratop, Affinität, Avidität 2) Monoklonale und polyklonale Antikörper 3) Praktische Durchführung einer

Mehr

Probe und Probenmenge Wassermenge Auftragspuffermenge 5 µl Kaninchenmuskelextrakt 50 µl 100 µl

Probe und Probenmenge Wassermenge Auftragspuffermenge 5 µl Kaninchenmuskelextrakt 50 µl 100 µl Arbeitsgruppe D 6 Clara Dees Susanne Duncker Anja Hartmann Kristin Hofmann Kurs 3: Proteinanalysen Im heutigen Kurs extrahierten wir zum einen Proteine aus verschiedenen Geweben eines Kaninchens und führten

Mehr

Chemische Evolution. Biologie-GLF von Christian Neukirchen Februar 2007

Chemische Evolution. Biologie-GLF von Christian Neukirchen Februar 2007 Chemische Evolution Biologie-GLF von Christian Neukirchen Februar 2007 Aristoteles lehrte, aus Schlamm entstünden Würmer, und aus Würmern Aale. Omne vivum ex vivo. (Alles Leben entsteht aus Leben.) Pasteur

Mehr

Reagenzglasversuche zur Chemie der Kohlenhydrate

Reagenzglasversuche zur Chemie der Kohlenhydrate Reagenzglasversuche zur Chemie der Kohlenhydrate Dipl. Ing. (FH) Wolfgang Proske Schulchemiezentrum Zehna & Dr. Frank Walter, StR. Christian-von-Dohm-Gymnasium Goslar MNU-Tagung Bremerhaven, 18. - 19.

Mehr

Produktinformation Saturn-2D REDOX Labeling Kit

Produktinformation Saturn-2D REDOX Labeling Kit Saturn-2D REDOX Labeling Kit Produktinformation Saturn-2D REDOX Labeling Kit Produkt-Nr. PR34, PR35 NH DyeAGNOSTICS GmbH Weinbergweg 23 D-06120 Halle Deutschland Technischer Support Fon: +49 (0) 345-2799

Mehr

Ergänzungsfach Chemie Kohlenhydrate, Fette, Proteine

Ergänzungsfach Chemie Kohlenhydrate, Fette, Proteine Gymnasium Oberwil Maturprüfung 2009 / ch2 Ergänzungsfach Chemie Kohlenhydrate, Fette, Proteine ilfsmittel Taschenrechner mit gelöschtem Speicher Tabellenheft Chemie Tabelle Monosaccharide inweise für das

Mehr

Praktikum Biochemie Einführung in die Molekularbiologie. Bettina Siebers

Praktikum Biochemie Einführung in die Molekularbiologie. Bettina Siebers Praktikum Biochemie Einführung in die Molekularbiologie Bettina Siebers Rekombinante Expression einer Esterase aus Pseudomonas aeruginosa in E. coli Polyacrylamide Gelelektrophorese (PAGE) Denaturierende

Mehr

Übungsblatt zu Säuren und Basen

Übungsblatt zu Säuren und Basen 1 Übungsblatt zu Säuren und Basen 1. In einer wässrigen Lösung misst die Konzentration der Oxoniumionen (H 3 O + ) 10 5 M. a) Wie gross ist der ph Wert? b) Ist die Konzentration der OH Ionen grösser oder

Mehr

Praktische Einführung in die Chemie Integriertes Praktikum: Versuch 1-3 (RKE) Reaktionskinetik-Enzyme: Aktivität und Stabilität

Praktische Einführung in die Chemie Integriertes Praktikum: Versuch 1-3 (RKE) Reaktionskinetik-Enzyme: Aktivität und Stabilität Praktische Einführung in die Chemie Integriertes Praktikum: Versuch 1-3 (RKE) Reaktionskinetik-Enzyme: Aktivität und Stabilität Versuchs Datum: 18. April 2012 Gruppenummer: 8 Gruppenmitglieder: Domenico

Mehr

Säure-Base Titrationen. (Seminar zu den Übungen zur quantitativen Bestimmung von Arznei-, Hilfs- und Schadstoffen)

Säure-Base Titrationen. (Seminar zu den Übungen zur quantitativen Bestimmung von Arznei-, Hilfs- und Schadstoffen) Säure-Base Titrationen (Seminar zu den Übungen zur quantitativen Bestimmung von Arznei-, Hilfs- und Schadstoffen) 1. Gehaltsbestimmung von Salzsäure HCl ist eine starke Säure (fast zu 100% dissoziiert)

Mehr

Quantitative Analyse des Polysaccharides Sinistrin in Serum mittels HPLC und elektrochemischer Detektion

Quantitative Analyse des Polysaccharides Sinistrin in Serum mittels HPLC und elektrochemischer Detektion Quantitative Analyse des Polysaccharides Sinistrin in Serum mittels HPLC und elektrochemischer Detektion D. Payerl, K. Öttl und G. Reibnegger Institut für Medizinische Chemie & Pregl-Laboratorium Harrachgasse

Mehr

Die Einheit der Atommasse m ist u. Das ist der 12. Teil der Masse eines Kohlenstoffatoms. 1 u = 1,6608 * 10-27 kg m(h) = 1 u

Die Einheit der Atommasse m ist u. Das ist der 12. Teil der Masse eines Kohlenstoffatoms. 1 u = 1,6608 * 10-27 kg m(h) = 1 u Analytische Chemie Stöchiometrie Absolute Atommasse Die Einheit der Atommasse m ist u. Das ist der 12. Teil der Masse eines Kohlenstoffatoms. 1 u = 1,6608 * 10-27 kg m() = 1 u Stoffmenge n Die Stoffmenge

Mehr

Organische Chemie. Kohlenwasserstoffe. Alkane. Alkane

Organische Chemie. Kohlenwasserstoffe. Alkane. Alkane 1 1 Organische Chemie beschäftigt sich mit Verbindungen, die C- Atome enthalten 2 2 Kohlenwasserstoffe bestehen ausschließlich aus C- und H- Atomen 3 3 es existieren nur C-H Einfachbindungen C-C Einfachbindung

Mehr

Oxidation und Reduktion Redoxreaktionen Blatt 1/5

Oxidation und Reduktion Redoxreaktionen Blatt 1/5 Oxidation und Reduktion Redoxreaktionen Blatt 1/5 1 Elektronenübertragung, Oxidation und Reduktion Gibt Natrium sein einziges Außenelektron an ein Chloratom (7 Außenelektronen) ab, so entsteht durch diese

Mehr

Zucker und Polysaccharide (Voet Kapitel 10)

Zucker und Polysaccharide (Voet Kapitel 10) Zucker und Polysaccharide (Voet Kapitel 10) 1. Monosaccharide 2. Polysaccharide 3. Glycoproteine 2. Polysaccharide Polysaccharide = Glycane, bestehen aus glycosidisch miteinander verbundenen Monosacchariden

Mehr

Nachweis der Nährstoffe (Fette, Kohlenhydrate, Eiweiß) in verschiedenen Nahrungsmittel

Nachweis der Nährstoffe (Fette, Kohlenhydrate, Eiweiß) in verschiedenen Nahrungsmittel Nachweis der Nährstoffe (Fette, Kohlenhydrate, Eiweiß) in verschiedenen Nahrungsmittel 1. Nachweis von Fett Material: - verschiedene Lebensmittel zum Testen, z. B. Apfel, Gurke, Saft, Kartoffelchips, Butter,

Mehr

Waschmittel. Cl - CH 3

Waschmittel. Cl - CH 3 Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Demonstrationsvorträge im Sommersemester 2011 08.06.2011 Betreuung: Dr. M. Andratschke Referentinnen: Susanne Gumminger

Mehr

Lebensmittelanalytisches Praktikum für Ernährungswissenschaftler

Lebensmittelanalytisches Praktikum für Ernährungswissenschaftler 1 Lebensmittelanalytisches Praktikum für Ernährungswissenschaftler NACHWEIS DER ART DER WÄRMEBEHANDLUNG VN MILCH I. Einleitung Zum Nachweis der erfolgreichen Wärmebehandlung von Milch wird routinemäßig

Mehr

Experimente mit Gummibärchen

Experimente mit Gummibärchen JUSTUS-LIEBIG-UNIVERSITÄT GIESSEN INSTITUT FÜR DIDAKTIK DER CEMIE - Internes Arbeitsmaterial - Gießen, April 2007 Inhaltsverzeichnis Blue-Bottle Versuch mit Gummibärchen... 3 Silberspiegel mit Gummibärchen...

Mehr

Experiment Isolierung, Aktivität und Hemmung der Carboanhydrase

Experiment Isolierung, Aktivität und Hemmung der Carboanhydrase Experiment Isolierung, Aktivität und emmung der Carboanhydrase 1 Aufgabe: Partnerarbeit Bilden ie selbständig Zweiergruppen. tudieren ie zuerst die Einleitung. Legen ie das Material bereit. Bereiten ie

Mehr

Übungsklausur - Lösung

Übungsklausur - Lösung Übungsklausur - Lösung Das Benutzen eines Periodensystems zur Lösung der Klausur ist selbstverständlich erlaubt. 1. Geben Sie die Verhältnisformel von folgenden Verbindungen an (8P): a) Kaliumiodid KI

Mehr

Übungsfragen Biochemie 1. Erklären Sie die Begriffe

Übungsfragen Biochemie 1. Erklären Sie die Begriffe Übungsfragen Biochemie 1 Erklären Sie die Begriffe Adsorption Diffusion Dialyse Enantiomere Diastereomere Verseifung Fett Lipid essentielle Fettsäure essentielle Aminosäure Kohlenhydrat Disaccharid Peptid

Mehr

Referat : Aufbau v. Proteinen u. ihre Raumstruktur

Referat : Aufbau v. Proteinen u. ihre Raumstruktur Referat : Aufbau v. Proteinen u. ihre Raumstruktur 1. Einleitung Unsere Körperzellen enthalten einige Tausend verschiedene Proteine wobei man schätzt, das insgesamt über 50 000 verschiedene Eiweißstoffe

Mehr

BLOCK 9. Dengue Fieber/ ELISA. N.Brandl 2008

BLOCK 9. Dengue Fieber/ ELISA. N.Brandl 2008 BLOCK 9 Dengue Fieber/ ELISA N.Brandl 2008 Versuchsaufbau 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 1. Coaten und Blocken 2. Waschen (3x) 3. Patientenserum (30min) 4. Waschen (3x) 5. Detektionsantikörper (30min) 6. Waschen

Mehr

Examensklausur Ernährungsphysiologie und angewandte Biochemie

Examensklausur Ernährungsphysiologie und angewandte Biochemie Examensklausur Ernährungsphysiologie und angewandte Biochemie Prüfungsnummer Bevor Sie beginnen + Teilen Sie sich Ihre Zeit gut ein! Die Arbeit umfasst 8 Aufgaben und sie haben 4 Stunden Zeit. Achten Sie

Mehr

Proteine I. Fällung Konzentrationsbestimmung. Dr. Richard Weiss

Proteine I. Fällung Konzentrationsbestimmung. Dr. Richard Weiss Proteine I Fällung Konzentrationsbestimmung Dr. Richard Weiss Praktikumsaufbau Tag 1: Konzentrieren Denaturierende und native Fällung Protein Konzentrationsbestimmung Tag 2: Entsalzen Gelchromatographie

Mehr

1.1 Darstellung von Phosphor

1.1 Darstellung von Phosphor Biochemie der Phosphate 1.Industrielle Phosphatgewinnung 1.1 Darstellung von Phosphor 12Darstellung 1.2 von Phosphorsäure 1.3 Herstellung von Phosphatdüngern 2.Biologischer Aspekt 2.1 Phosphat als Energiespeicher

Mehr

Unbekannte Probe- entweder D-Glu., L-Glu., beides oder H2O? Testergebnis o- Toluidin positiv, Glu-Oxidase-Peroxidase neg? Begründung!

Unbekannte Probe- entweder D-Glu., L-Glu., beides oder H2O? Testergebnis o- Toluidin positiv, Glu-Oxidase-Peroxidase neg? Begründung! TEST1 Schreiben sie 2 saure Aminosäuren an! Was sind essentielle As geben sie 3 Beispiele an! Was versteht man unter Glykopyranose? Unbekannte Probe- entweder D-Glu., L-Glu., beides oder H2O? Testergebnis

Mehr

Chemie für Biologen. Vorlesung im. WS 2004/05 V2, Mi 10-12, S04 T01 A02. Paul Rademacher Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen

Chemie für Biologen. Vorlesung im. WS 2004/05 V2, Mi 10-12, S04 T01 A02. Paul Rademacher Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen Chemie für Biologen Vorlesung im WS 200/05 V2, Mi 10-12, S0 T01 A02 Paul Rademacher Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen (Teil : 03.11.200) MILESS: Chemie für Biologen 66 Chemische

Mehr

Western Blot. Zuerst wird ein Proteingemisch mit Hilfe einer Gel-Elektrophorese aufgetrennt.

Western Blot. Zuerst wird ein Proteingemisch mit Hilfe einer Gel-Elektrophorese aufgetrennt. Western Blot Der Western Blot ist eine analytische Methode zum Nachweis bestimmter Proteine in einer Probe. Der Nachweis erfolgt mit spezifischen Antikörpern, die das gesuchte Protein erkennen und daran

Mehr

Chemie für Biologen. Vorlesung im. WS 2004/05 V2, Mi 10-12, S04 T01 A02. Paul Rademacher Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen

Chemie für Biologen. Vorlesung im. WS 2004/05 V2, Mi 10-12, S04 T01 A02. Paul Rademacher Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen Chemie für Biologen Vorlesung im WS 004/05 V, Mi 0-, S04 T0 A0 Paul Rademacher Institut für rganische Chemie der Universität Duisburg-Essen (Teil 3: 9.0.005) MILESS: Chemie für Biologen 36 D-Aldosen C

Mehr

Grundwissen Chemie 10. Jahrgangsstufe

Grundwissen Chemie 10. Jahrgangsstufe Grundwissen Chemie 10. Jahrgangsstufe 1. Kohlenwasserstoffe - Alkane gesättigte Kohlenwasserstoffe (nur Einfachbindungen) mit der allgemeinen Summenformel C n H 2n+2 homologe Reihe (= Gruppe chemisch verwandter

Mehr

+ O. Die Valenzelektronen der Natriumatome werden an das Sauerstoffatom abgegeben.

+ O. Die Valenzelektronen der Natriumatome werden an das Sauerstoffatom abgegeben. A Oxidation und Reduktion UrsprÄngliche Bedeutung der Begriffe UrsprÅnglich wurden Reaktionen, bei denen sich Stoffe mit Sauerstoff verbinden, als Oxidationen bezeichnet. Entsprechend waren Reaktionen,

Mehr

Gut. Zu Wissen. Tipps und Tricks zum Umgang mit süßen Lebensmitteln bei Diabetes. Diabetes

Gut. Zu Wissen. Tipps und Tricks zum Umgang mit süßen Lebensmitteln bei Diabetes. Diabetes Gut. Zu Wissen. Tipps und Tricks zum Umgang mit süßen Lebensmitteln bei Diabetes Diabetes Inhalt 03 Gut. Zu Wissen. 04 Überblick über süßende Stoffe 06 Süßende Stoffe im Profil 06 Zucker 08 Stärke 09 Zuckeraustauschstoffe

Mehr

0.3 Formeln, Gleichungen, Reaktionen

0.3 Formeln, Gleichungen, Reaktionen 0.3 Formeln, Gleichungen, Reaktionen Aussage von chemischen Formeln Formeln von ionischen Verbindungen - Metallkation, ein- oder mehratomiges Anion - Formel entsteht durch Ausgleich der Ladungen - Bildung

Mehr

10. Jahrgang SIS - Schulinternes Curriculum Chemie SI

10. Jahrgang SIS - Schulinternes Curriculum Chemie SI Thema Unterrichtsvorhaben Standards und Kompetenzen aus Klasse 9 Kompetenzschwerpunkte Weiterführende Standards und Kompetenzen des Rahmenlehrplans aus Klasse 9 am Anfang der Jahrgangsstufe 10 aufgreifen,

Mehr

Dissoziation, ph-wert und Puffer

Dissoziation, ph-wert und Puffer Dissoziation, ph-wert und Puffer Die Stoffmengenkonzentration (molare Konzentration) c einer Substanz wird in diesem Text in eckigen Klammern dargestellt, z. B. [CH 3 COOH] anstelle von c CH3COOH oder

Mehr

INSTITUT FÜR PHYSIOLOGIE

INSTITUT FÜR PHYSIOLOGIE INSTITUT FÜR PHYSIOLOGIE Anleitung zum Physiologie - Praktikum P - 4. Niere WS 2010/11 3. Semester 2 Praktikumsablauf Pro Reihe wird eine Versuchsperson benötigt: gerade Tisch-Nr.: Trinker ungerade Tisch-Nr.:

Mehr

Säuren und Basen (Laugen)

Säuren und Basen (Laugen) Säuren und Basen (Laugen) Material Was sind Säuren? Säuren sind auch in vielen Stoffen des Alltags vorhanden. Der Saft vieler Früchte, z. B. von Zitronen und Apfelsinen, schmeckt sauer. Auch mit Essig

Mehr

Chemie Kursstufe (2-stündig)

Chemie Kursstufe (2-stündig) Chemie Kursstufe (2-stündig) VORBEMERKUNG Die Chemie untersucht und beschreibt die stoffliche Welt. Sie liefert Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten über die Eigenschaften, den Aufbau und die Umwandlungen

Mehr

7. Tag: Säuren und Basen

7. Tag: Säuren und Basen 7. Tag: Säuren und Basen 1 7. Tag: Säuren und Basen 1. Definitionen für Säuren und Basen In früheren Zeiten wußte man nicht genau, was eine Säure und was eine Base ist. Damals wurde eine Säure als ein

Mehr

Musterklausur 1 zur Allgemeinen und Anorganischen Chemie

Musterklausur 1 zur Allgemeinen und Anorganischen Chemie Musterklausur 1 zur Allgemeinen und Anorganischen Chemie Achtung: Taschenrechner ist nicht zugelassen. Aufgaben sind so, dass sie ohne Rechner lösbar sind. Weitere Hilfsmittel: Periodensystem der Elemente

Mehr

B Chemisch Wissenwertes. Arrhénius gab 1887 Definitionen für Säuren und Laugen an, die seither öfter erneuert wurden.

B Chemisch Wissenwertes. Arrhénius gab 1887 Definitionen für Säuren und Laugen an, die seither öfter erneuert wurden. -I B.1- B C H E M I S C H W ISSENWERTES 1 Säuren, Laugen und Salze 1.1 Definitionen von Arrhénius Arrhénius gab 1887 Definitionen für Säuren und Laugen an, die seither öfter erneuert wurden. Eine Säure

Mehr

4 Labormethoden. Eu Europiummarkiertes. Anti-TSH 2 IgG. Reaktionslösung +

4 Labormethoden. Eu Europiummarkiertes. Anti-TSH 2 IgG. Reaktionslösung + 4 Labormethoden 4.1 Konventionelle Testverfahren 4.1.1 TSH-Bestimmung Das aus einem Probenstanzling herausgelöste schilddrüsenstimulierende Hormon TSH wird in einem Immunoassay mit der direkten Sandwich-Technik

Mehr

Schulcurriculum für die Qualifikationsphase im Fach Chemie

Schulcurriculum für die Qualifikationsphase im Fach Chemie Schulcurriculum für die Qualifikationsphase im Fach Chemie Fach: Chemie Klassenstufe: 11/12 Anzahl der zu unterrichtenden Wochenstunden: 3 Die Inhalte des Kerncurriculums wurden in Absprache mit den anderen

Mehr

Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße und Ballaststoffe sind Hauptbestandteile unserer Nahrung.

Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße und Ballaststoffe sind Hauptbestandteile unserer Nahrung. Naturstoffe In diesem Kapitel Zuckerund Kohlenhydrate Fette und Öle Aminosäuren und Eiweiße B2 Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße und Ballaststoffe sind Hauptbestandteile unserer Nahrung. Wir nehmen mit der

Mehr

SingleQuant Assay Kit

SingleQuant Assay Kit GEBRAUCHSANLEITUNG SingleQuant Assay Kit Kit für die Proteinkonzentrationsbestimmung (Kat.-Nr. 39226) SERVA Electrophoresis GmbH Carl-Benz-Str. 7 D-69115 Heidelberg Phone +49-6221-138400, Fax +49-6221-1384010

Mehr

Messung des Vitamin C Gehaltes in Orangen mit und ohne Schalen written by Cyril Hertz, 3dMN, 25.11.2004

Messung des Vitamin C Gehaltes in Orangen mit und ohne Schalen written by Cyril Hertz, 3dMN, 25.11.2004 1. Fragestellung: Das Ziel des Versuches war, herauszufinden, ob sich die Ascorbinsäure 1 eher im Fruchtfleisch oder in der Schale von Orangen befindet. Zu diesem Zweck wurden Orangen mit und ohne Schale

Mehr

Biochemisches Grundpraktikum

Biochemisches Grundpraktikum Biochemisches Grundpraktikum Versuch Nummer G-01 01: Potentiometrische und spektrophotometrische Bestim- mung von Ionisationskonstanten Gliederung: I. Titrationskurve von Histidin und Bestimmung der pk-werte...

Mehr

Lösungsblatt zu Aufbau von Aminosäuren

Lösungsblatt zu Aufbau von Aminosäuren Lösungsblatt zu Aufbau von Aminosäuren 1. Zeichnen Sie die allgemeine Formel einer α-aminosäure, welche am α-c- Atom eine Seitenkette R trägt. 2. Welche der zwanzig natürlich vorkommenden L-α-Aminosäuren

Mehr

Proteine Arbeitsblätter

Proteine Arbeitsblätter Lehrerinformation 1/7 Arbeitsauftrag Ziel Die Sch lesen den Informationstext und führen anschliessend eigenständig zwei Experimente zum Thema durch, die sie auch auswerten und lösen entsprechende Aufgaben.

Mehr

Abb. 1: Exotherme und endotherme Reaktionen Quelle: http://www.seilnacht.com/lexikon/aktivi.htm#diagramm

Abb. 1: Exotherme und endotherme Reaktionen Quelle: http://www.seilnacht.com/lexikon/aktivi.htm#diagramm Energie bei chemischen Reaktionen Chemische Reaktionen sind Stoffumwandlungen bei denen Teilchen umgeordnet und chemische Bindungen gespalten und neu geknüpft werden, wodurch neue Stoffe mit neuen Eigenschaften

Mehr

Rost und Rostschutz. Chemikalien: Rost, verdünnte Salzsäure HCl, Kaliumhexacyanoferrat(II)-Lösung K 4 [Fe(CN) 6 ]

Rost und Rostschutz. Chemikalien: Rost, verdünnte Salzsäure HCl, Kaliumhexacyanoferrat(II)-Lösung K 4 [Fe(CN) 6 ] Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Demonstrationsversuche im Sommersemester 2009 24.06.2009 Dozentin: Dr. M. Andratschke Referenten: Mühlbauer, Manuel

Mehr

GRUNDWISSEN CHEMIE 10. KLASSE

GRUNDWISSEN CHEMIE 10. KLASSE Grundwissen der 10. Klasse hemie GRUNDWISSEN EMIE 10. KLASSE (LS Marquartstein Sept. 2013) 2009 Zannantonio/Wagner LS Marquartstein 1 Grundwissen der 10. Klasse hemie Alkane= gesättigte KW: In ihren Molekülen

Mehr

Das Reagenz speziell für die Transfektion von Säugerzellen mit sirna und mirna

Das Reagenz speziell für die Transfektion von Säugerzellen mit sirna und mirna METAFECTENE SI + Das Reagenz speziell für die Transfektion von Säugerzellen mit sirna und mirna Bestellinformationen, MSDS, Publikationen und Anwendungsbeispiele unter www.biontex.com Produkt Katalognummer

Mehr

Probleme sind Gelegenheiten zu zeigen, was man kann. Duke Ellington, amerikanischer Jazz-Musiker (1899-1974)

Probleme sind Gelegenheiten zu zeigen, was man kann. Duke Ellington, amerikanischer Jazz-Musiker (1899-1974) 1 H 2 -Atemtest (Lactose-Toleranztest) Inhalt Probleme sind Gelegenheiten zu zeigen, was man kann. Duke Ellington, amerikanischer Jazz-Musiker (1899-1974) 1 Lactose-Intoleranz: Einführung... 1 2 Wasserstoff...

Mehr

2. Standortbestimmung / Äquivalenzprüfung. Chemie. Mittwoch, 20. Mai 2015, 18.40-20.10 Uhr

2. Standortbestimmung / Äquivalenzprüfung. Chemie. Mittwoch, 20. Mai 2015, 18.40-20.10 Uhr Seite 1 von 6 2. Standortbestimmung / Äquivalenzprüfung Chemie Mittwoch, 20. Mai 2015, 18.40-20.10 Uhr Dauer der Prüfung: 90 Minuten Erlaubte Hilfsmittel: Eine gedruckte und/oder eine persönlich erstellte

Mehr

Anwendungsbericht zur Herstellung des Proteins GST-GFP-NLS

Anwendungsbericht zur Herstellung des Proteins GST-GFP-NLS Anwendungsbericht zur Herstellung des Proteins GST-GFP-NLS Von: Andreas Tschammer, Fachhochschule Aalen-Hochschule f. Technik und Wirtschaft, Fachbereich Chemie, Schwerpunkt Molekulare Biotechnologie Material

Mehr

4. Quantitative Bestimmung von Eisen(II) durch Redoxtitration mit Kaliumpermanganat

4. Quantitative Bestimmung von Eisen(II) durch Redoxtitration mit Kaliumpermanganat Redoxtitration 29. Quantitative Bestimmung von Eisen(II) durch Redoxtitration mit Kaliumpermanganat Einleitung Eisen ist das mit Abstand wichtigste Gebrauchsmetall. Aufgrund seines elektrochemisch sehr

Mehr

Gruppe 01: Verbesserung Weißer Zucker... Schwarze Kohle

Gruppe 01: Verbesserung Weißer Zucker... Schwarze Kohle Phillipps- Universität Marburg Isabelle Kuhn Organisch Chemisches Grundpraktikum Lehramt WS 2006/07 Praktikumsleiter: Herr Reiß Gruppe 01: Verbesserung Weißer Zucker... Schwarze Kohle Reaktion: Saccharose

Mehr

3. Säure-Base-Beziehungen

3. Säure-Base-Beziehungen 3.1 Das Ionenprodukt des Wassers In reinen Wasser sind nicht nur Wassermoleküle vorhanden. Ein kleiner Teil liegt als Ionenform H 3 O + und OH - vor. Bei 25 C sind in einem Liter Wasser 10-7 mol H 3 O

Mehr

Technische Universität Chemnitz Chemisches Grundpraktikum

Technische Universität Chemnitz Chemisches Grundpraktikum Technische Universität Chemnitz Chemisches Grundpraktikum Protokoll «CfP5 - Massanalytische Bestimmungsverfahren (Volumetrie)» Martin Wolf Betreuerin: Frau Sachse Datum:

Mehr

Praktikum Biochemie Biotechnologie (Molekularbiologie & Biochemie) Bettina Siebers

Praktikum Biochemie Biotechnologie (Molekularbiologie & Biochemie) Bettina Siebers Praktikum Biochemie Biotechnologie (Molekularbiologie & Biochemie) Bettina Siebers Protein Expression Genomische DNA PCR Vektormolekül (Plasmid) Escherichia coli Reinigung Protein (1) Plasmidpräparation

Mehr

Kontrolle der Genexpression auf mrna-ebene. Abb. aus Stryer (5th Ed.)

Kontrolle der Genexpression auf mrna-ebene. Abb. aus Stryer (5th Ed.) Kontrolle der Genexpression auf mrna-ebene Abb. aus Stryer (5th Ed.) RNA interference (RNAi) sirna (small interfering RNA) mirna (micro RNA) Abb. aus Stryer (5th Ed.) Transcriptional silencing Inhibition

Mehr

Homologe Reihe. Alkane. Alkene. Alkine

Homologe Reihe. Alkane. Alkene. Alkine GW Chemie 8.-10. NTG GA omologe eihe eihung von Stoffen, deren Moleküle sich durch eine sich wiederholende Einheit unterscheiden. Bsp.: Methan Ethan Propan Butan usw. unterscheiden sich durch je eine C

Mehr

7. Regulation der Genexpression

7. Regulation der Genexpression 7. Regulation der Genexpression 7.1 Regulation der Enzymaktivität Stoffwechselreaktionen können durch Kontrolle der Aktivität der Enzyme, die diese Reaktionen katalysieren, reguliert werden Feedback-Hemmung

Mehr

Toast "Hawaii" (Zubereitungsart: Nebenkomponente, Haushalt)

Toast Hawaii (Zubereitungsart: Nebenkomponente, Haushalt) Toast "Hawaii" (Zubereitungsart: Nebenkomponente, Haushalt) Graphics-Soft Beispielstr. 123 35444 Biebertal http://www.graphics-soft.de info@graphics-soft.de Tel.: (01234) 56789 Fax.: (03232) 54545 Hauptgruppe:

Mehr

Chemie. Grundkurs. Beispielaufgabe A 4. Auswahlverfahren: Hessisches Kultusministerium. Landesabitur 2007 Beispielaufgaben

Chemie. Grundkurs. Beispielaufgabe A 4. Auswahlverfahren: Hessisches Kultusministerium. Landesabitur 2007 Beispielaufgaben Hessisches Kultusministerium Landesabitur 2007 Beispielaufgaben Chemie Grundkurs Beispielaufgabe A 4 Auswahlverfahren: Von vier Teilaufgaben (A1 A4) müssen drei Teilaufgaben bearbeitet werden. Einlese-

Mehr

Einführung in die Chemie der Kunststoffe

Einführung in die Chemie der Kunststoffe Einführung in die Chemie der Kunststoffe Handout zur Powerpoint-Präsentation von Lena Großjung und Noreen Lange Der Bergiff Kunststoffe umfasst im weitesten Sinne: Organische Werkstoffe, die als Makromoleküle

Mehr

Verdauung und Verdauungssystem

Verdauung und Verdauungssystem eqiooki.de Verdauungssystem Seite 1 von 6 Verdauung und Verdauungssystem Hier erfährst Du eine Menge über Bau und Funktion unserer Verdauungsorgane, die einzelnen Verdauungsvorgänge und auch über unsere

Mehr

Aminosäuren - Proteine

Aminosäuren - Proteine Aminosäuren - Proteine ÜBERBLICK D.Pflumm KSR / MSE Aminosäuren Überblick Allgemeine Formel für das Grundgerüst einer Aminosäure Carboxylgruppe: R-COOH O Aminogruppe: R-NH 2 einzelnes C-Atom (α-c-atom)

Mehr

Element. Reinstoff. Verbindung. Atom. Salze. Verhältnisformel. Molekül. Molekülformelformel. heterogenes Gemisch.

Element. Reinstoff. Verbindung. Atom. Salze. Verhältnisformel. Molekül. Molekülformelformel. heterogenes Gemisch. Reinstoff heterogenes Gemisch homogenes Gemisch Reinstoffe haben bei gleichen Bedingungen (Temperatur, Druck) bestimmte qualitative und quantitative Eigenschaften (z.b. Farbe, Geruch, Geschmack, Aggregatzustand,

Mehr

Bestimmung der Stoffmenge eines gelösten Stoffes mit Hilfe einer Lösung bekannter Konzentration (Titer, Maßlösung).

Bestimmung der Stoffmenge eines gelösten Stoffes mit Hilfe einer Lösung bekannter Konzentration (Titer, Maßlösung). Zusammenfassung: Titration, Maßanalyse, Volumetrie: Bestimmung der Stoffmenge eines gelösten Stoffes mit Hilfe einer Lösung bekannter Konzentration (Titer, Maßlösung). Bei der Titration lässt man so lange

Mehr

7. Woche. Gesamtanalyse (Vollanalyse) einfacher Salze. Qualitative Analyse anorganischer Verbindungen

7. Woche. Gesamtanalyse (Vollanalyse) einfacher Salze. Qualitative Analyse anorganischer Verbindungen 7. Woche Gesamtanalyse (Vollanalyse) einfacher Salze Qualitative Analyse anorganischer Verbindungen Die qualitative Analyse ist ein Teil der analytischen Chemie, der sich mit der qualitativen Zusammensetzung

Mehr

Chemieklausur. Erlmayer Regeln: Ein C- Atom trägt nur eine OH-Gruppe. OH OH Ethandiol analog Propantriol

Chemieklausur. Erlmayer Regeln: Ein C- Atom trägt nur eine OH-Gruppe. OH OH Ethandiol analog Propantriol www.schlurcher.de.vu 1 Edited by Schlurcher Chemieklausur Die Alkohole Gekennzeichnet durch eine oder mehrere ydroxylgruppen = funktionelle Gruppen. Die ydroxylgruppe wird am Stammkörper eingeführt = sie

Mehr

REDOXPROZESSE. Die Redoxreaktion setzt sich aus einer Oxidation und einer Reduktion zusammen. [1, 2]

REDOXPROZESSE. Die Redoxreaktion setzt sich aus einer Oxidation und einer Reduktion zusammen. [1, 2] Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie: Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Demonstrationsvorträge im Wintersemester 2012/13 23.11.2012 Dozentin: Dr. M. Andratschke Referentinnen: Stefanie

Mehr

Wasserstoffperoxid, Peroxide

Wasserstoffperoxid, Peroxide Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Übungen im Vortragen mit Demonstrationen im Wintersemester 2012/2013 Dozentin: Dr. M. Andratschke Wasserstoffperoxid,

Mehr

Grundkurs (ch-2): Die Welt ist bunt Chemie am Menschen

Grundkurs (ch-2): Die Welt ist bunt Chemie am Menschen SCHULINTERNES CURRICULUM Chemie SEK II Grundkurs (ch-1): Von Atomen zu Makromolekülen Chemie im Menschen 1. Wiederholung der Stoffgruppen Alkanole, Alkanale, Alkansäuren und Ester 2. Polysaccharide Monosaccharide

Mehr

Protokoll Praktikum für Humanbiologie Studenten

Protokoll Praktikum für Humanbiologie Studenten Protokoll Praktikum für Humanbiologie Studenten Teil A: Charakterisierung der Auswirkungen von γ Interferon auf die Protein und mrna Mengen in humanen A549 Lungenepithelzellen. Studentenaufgaben Tag 1

Mehr

Versuch Blut Hämoglobin

Versuch Blut Hämoglobin Versuch Blut Hämoglobin Dieser Versuchstag soll ihnen eine Reihe unterschiedlicher Techniken sowie Eigenschaften von Blutfarbstoffen nahebringen. Blutfarbstoffe dienen im nahezu gesamten Tierreich dem

Mehr