Die Individualpsychologie. Alfred Adlers. Einführung. Die wichtigsten psychologischen Richtungen. Tiefenpsychologie. Gestalt-/Kognitive Psychologie

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Die Individualpsychologie. Alfred Adlers. Einführung. Die wichtigsten psychologischen Richtungen. Tiefenpsychologie. Gestalt-/Kognitive Psychologie"

Transkript

1 Die Individualpsychologie Alfred Adlers Einführung Die wichtigsten psychologischen Richtungen Tiefenpsychologie Verhaltenspsychologie Gestalt-/Kognitive Psychologie Humanistische Psychologie Systemische Psychologie Fokus: Unbewusste Vorgänge im Menschen. Menschliches Verhalten. Strukturen und Ordnung im psychischen Geschehen. Entfaltung der Persönlichkeit Mensch als Teil eines Systems 1

2 Einführung Die wichtigsten psychologischen Richtungen Tiefenpsychologie Verhaltenspsychologie Gestalt-/Kognitive Psychologie Humanistische Psychologie Systemische Psychologie Sigmund Freud Psychoanalyse Alfred Adler C.G. Jung Individualpsychologie Analytische Psychologie Psychologische Grundlage unserer Arbeit Einführung Die Tiefenpsychologie 2

3 Themen Entstehung / Geschichte Grundlagen Individualpsychologie und Psychoanalyse Persönlichkeitstheorie von Alfred Adler Menschenbild Entstehung / Geschichte wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom österreichischen Arzt und Psychotherapeuten Alfred Adler gegründet. 3

4 Alfred Adler Begründer der Individualpsychologie Alfred Adler ( ) Alfred Adler einer der 3 Väter der Tiefenpsychologie 4

5 Entstehung / Geschichte Adler ist der Meinung, dass zwischenmenschliches Verstehen und Verstanden werden durch Menschenkenntnis und Selbsterkenntnis erworben werden können. Menschenkenntnis soll dabei nicht nur Theorie, sondern als Instrument der gegenseitigen Hilfe Lebenspraxis werden. Entstehung / Geschichte Obwohl die meisten Menschen kein entsprechendes Studium absolviert haben, halten sich viele für kompetente Menschenkenner. Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus. 5

6 Entstehung / Geschichte Sowohl das familiäre als auch das politische und gesellschaftliche Leben krankt an unserer eingeschränkten Menschenkenntnis. Aber so erstrebenswert Menschenkenntnis und zwischenmenschliches Verstehen auch sind, so schwierig sind sie zu erlangen. Entstehung / Geschichte Die Psyche des Menschen zu verstehen steht im Zentrum des Lebenswerkes von Alfred Adler. Sein Verdienst ist es, dieses Verstehen wissenschaftlich lehrbar gemacht und mit der Individualpsychologie eine Lehre geschaffen zu haben, die auch Nicht-Fachleute verstehen und anwenden können. 6

7 Entstehung / Geschichte Der Begriff «Individualpsychologie» wurde von Adler gewählt, um entgegen Freuds «zerlegender» analytischer Psychologie die Unteilbarkeit (lat. individere = unteilbar) des Individuums zu betonen. Grundlagen Im Gegensatz zu Sigmund Freud sah Adler den Menschen nicht als triebgesteuertes, sondern als ganzheitliches Wesen mit einem freien Willen, zielgerichtet, Entscheidungen treffend und selbstverantwortlich. 7

8 Vergleich mit der Psychoanalyse von Sigmund Freud Individualpsychologie Holismus ganzheitliche Betrachtung des Menschen Menschliches Verhalten ist final (zielorientiert) Psychoanalyse Analytische Betrachtung des Menschen (Drei-Instanzen- Modell «Über-Ich Ich Es») Verhalten von Menschen wird kausal betrachtet (Ursache Wirkung) Persönlichkeitstheorie von Alfred Adler Adler ging davon aus, dass die biologische Unvollkommenheit des Neugeborenen psychische und soziale Minderwertigkeitsgefühle bei ihm hervorrufen. Dieses kann man durchaus als «natürliches» Minderwertigkeitsgefühl bezeichnen. 8

9 Persönlichkeitstheorie von Alfred Adler Nach Adler strebt der Mensch danach, dieses Gefühl der «Minderwertigkeit» durch ein Geltungsstreben zu überwinden. Das Ziel dieses Strebens besteht darin, das eigene Potenzial zu verwirklichen und damit von einer Minus- in eine Plussituation zu gelangen. Persönlichkeitstheorie von Alfred Adler Im natürlichen Streben nach Sicherheit und Zugehörigkeit entscheiden wir uns für bestimmte Verhaltensmuster, mit denen wir vor allem in der Kindheit entsprechend gute Erfahrungen gemacht haben. Diese Verhaltensmuster bringen uns von einem Gefühl der Unterlegenheit in ein Gefühl der Überlegenheit vom Minus zum Plus. 9

10 Persönlichkeitstheorie von Alfred Adler + Gefühl der Überlegenheit + Gefühl Gleichwertigkeit = Basis für positive menschliche Beziehung Entwicklung der Persönlichkeit Minderwertigkeitsgefühl ( Mangellage) Persönlichkeitstheorie von Alfred Adler Nach Adler entwickelt jeder Mensch in den ersten Lebensjahren sein eigenes «System» oder «inneres Programm» um sein Leben zu bewältigen. In der Individualpsychologie nennt man dieses System «Lebensstil» 10

11 Persönlichkeitstheorie von Alfred Adler Der Lebensstil ist das Ergebnis, wie das Kind Einflüsse seiner Umwelt (in erster Linie seiner Herkunftsfamilie) wahrnimmt und diese mit seiner angeborenen «schöpferischen» Fähigkeit und Kreativität unbewusst verarbeitet und interpretiert. Persönlichkeitstheorie von Alfred Adler Der Lebensstil ist seine individuelle Antwort auf die Erfahrungen in der frühen Phase seines Lebens. Es ist das Bild, das das Kind von sich, den anderen und dem Leben / der Welt für sich erschaffen hat. 11

12 Der Lebensstil Persönlichkeitstheorie von Alfred Adler Dieser Prozess wird angetrieben durch das erwähnte Gefühl der Minderwertigkeit und dem Wunsch nach dessen Kompensation. Er orientiert sich an den Zielen, die das Kind unbewusst in seinen ersten Lebensjahren festgelegt und gefühlsmässig verankert hat. 12

13 Persönlichkeitstheorie von Alfred Adler Diese unbewussten Ziele geben ihm Orientierung Halt Sicherheit Das Menschenbild der Individualpsychologie 13

14 Die Einheit der Persönlichkeit Das Menschenbild sieht den Mensch als ein holistisches (ganzheitliches) Wesen als Einheit mit einer einzigartigen Persönlichkeitsstruktur (= Lebensstil). Die körperlichen und seelischen Vorgänge bilden eine unteilbare Einheit, die immer gemeinsam wirksam sind. 14

15 Das Menschenbild Die Handlungen, Äusserungen und Gefühle werden als bewusste und unbewusste Aktivitäten eines ganzheitlichen Ich betrachtet. Den Mensch sieht die Individualpsychologie auch als ein «Entscheidungen treffendes» und damit selbstverantwortliches Wesen. Das Menschenbild mit einem individuell ausgeprägten Zugehörigkeitsgefühl Gemeinschaftsgefühl (= Zugehörigkeitsgefühl verbunden mit dem Wunsch zum Wohle der Gemeinschaft beizutragen) Minderwertigkeitsgefühl, verbunden mit einem für ihn typischen Kompensationsverhalten. 15

16 Der Mensch als zielorientiertes Wesen Das Menschenbild Weiter sieht die Individualpsychologie den Mensch als zielgerichtetes (= finales) Wesen das handelt, um etwas zu erreichen oder zu vermeiden. 16

17 Der Mensch ein soziales Wesen Das Menschenbild Alfred Adler hat bereits Anfang des 20. Jahrhunderts die Förderung der Sozialkompetenz ins Zentrum gestellt, indem er das Konzept vom Gemeinschaftsgefühl entwarf. 17

18 Das Menschenbild Die besondere Aufmerksamkeit der Individualpsychologie gilt deshalb der Position des Einzelnen innerhalb seines sozialen Bezugsfeldes und den Mustern seiner Beziehungsgestaltung. Der Sinn des Lebens 18

19 Das Menschenbild Den Sinn des Lebens sieht Adler in der Erfüllung der Lebensaufgaben Liebe, Arbeit und Gemeinschaft in gelungenen sozialen Beziehungen in nützlichen Verhaltensweisen zum Wohl der Gemeinschaft. Das Ergebnis: Psychische und physische Gesundheit Zentrale Bedürfnisse des Menschen Psychologische Bedürfnisse aller Menschen (nach Alfred Adler) 1. Das Bedürfnis dazuzugehören. 2. Das Bedürfnis besser zu werden, zu wachsen, zu lernen. 3. Das Bedürfnis ein Gefühl der eigenen Bedeutung zu haben wertgeschätzt zu werden. 4. Das Bedürfnis nach Ermutigung. 19

Die. Alfred Adlers. Zentrale Bedürfnisse des Menschen. Zentrale Bedürfnisse des Menschen. Einführung. Einführung. Einführung

Die. Alfred Adlers. Zentrale Bedürfnisse des Menschen. Zentrale Bedürfnisse des Menschen. Einführung. Einführung. Einführung Zentrale Bedürfnisse des Menschen Die Alfred Adlers Bedürfnispyramide nach Maslow Zentrale Bedürfnisse des Menschen Bedürfnisse aller Menschen (nach Alfred Adler) 1. Das Bedürfnis dazuzugehören. 2. Das

Mehr

Die Individualpsychologie. Alfred Adlers. Die Individualpsychologie Alfred Adlers - Einführung

Die Individualpsychologie. Alfred Adlers. Die Individualpsychologie Alfred Adlers - Einführung Die Individualpsychologie Alfred Adlers Zentrale Bedürfnisse des Menschen Antworten der Individualpsychologie Defizitbedürfnisse Wachstumsbedürfnisse Einführung in die Individualpsychologie (IP) Themen

Mehr

Bewusstsein nach Freud,Adler und Jung

Bewusstsein nach Freud,Adler und Jung Pädagogik Sandra Meyer Bewusstsein nach Freud,Adler und Jung Studienarbeit Bewusstsein nach Freud, Adler und Jung Hausaufgabe als Leistungsnachweis im Rahmen des Seminars Bewusstsein, Intelligenz, Kreativität

Mehr

Vorwort zur 7. Auflage 15 1 Überblick über die Entstehung der Psychotherapie 19

Vorwort zur 7. Auflage 15 1 Überblick über die Entstehung der Psychotherapie 19 Inhaltsübersicht Vorwort zur 7. Auflage 15 1 Überblick über die Entstehung der Psychotherapie 19 1 Psychodynamische Psychotherapie 2 Psychoanalyse 37 3 Individualpsychologie 55 4 Analytische Psychologie

Mehr

P S Y C H O L O G I E. GESCHICHTE DER PSYCHOLOGIE SYSTEMATISCHE PSYCHOLOGIE Psychologische Grundfunktionen Vergleichende Psychologie

P S Y C H O L O G I E. GESCHICHTE DER PSYCHOLOGIE SYSTEMATISCHE PSYCHOLOGIE Psychologische Grundfunktionen Vergleichende Psychologie Psy P S Y C H O L O G I E Psy 001-019 Psy 020-024 Psy 025-279 Psy 030-099 Psy 100-109 Psy 110-129 Psy 130-149 Psy 150-169 Psy 170-179 Psy 180-279 Psy 280-329 Psy 330-335 ALLGEMEINES GESCHICHTE DER PSYCHOLOGIE

Mehr

Datengewinnung durch Introspektion Beobachtung/Beschreibung eigenen Erlebens wie Gedanken, Wünsche, Motive, Träume, Erinnerungen.

Datengewinnung durch Introspektion Beobachtung/Beschreibung eigenen Erlebens wie Gedanken, Wünsche, Motive, Träume, Erinnerungen. ERLEBNISPSYCHOLOGIE Datengewinnung durch Introspektion Beobachtung/Beschreibung eigenen Erlebens wie Gedanken, Wünsche, Motive, Träume, Erinnerungen. Hauptvertreter Wiener Schule (Karl Bühler, Hubert Rohracher,

Mehr

Multiple Persönlichkeiten, die nacheinander auftreten und gegenseitig nichts voneinander wissen 198 Bündel von Persönlichkeiten 205 Beispiele

Multiple Persönlichkeiten, die nacheinander auftreten und gegenseitig nichts voneinander wissen 198 Bündel von Persönlichkeiten 205 Beispiele INHALTSVERZEICHNIS Einführung 7 Danksagung 17 I Die Ahnen der dynamischen Psychotherapie 21 Die Entdeckung der Psychotherapie der Primitiven 22 Verlust und Zurückführung der Seele 26 Das Eindringen und

Mehr

Berufskunde und Ethik. Dipl. Lehrgang. Mag. Semra Safron

Berufskunde und Ethik. Dipl. Lehrgang. Mag. Semra Safron Berufskunde und Ethik Dipl. Lehrgang Mag. Semra Safron Philosophie Ethik Moral PHILOSOPHIE griech. filos = Liebe griech. sophia = Weisheit Philosophie = Liebe zur Weisheit streben nach begründbarem Wissen

Mehr

EF- GK 11 PSYCHOLOGIE EINFÜHRUNG IN DIE PSYCHOLOGIE SCE/ PASC. Paradigmen (Schulen / Hauptströmungen) der Psychologie (Hobmair, 2013, S. 35 ff.

EF- GK 11 PSYCHOLOGIE EINFÜHRUNG IN DIE PSYCHOLOGIE SCE/ PASC. Paradigmen (Schulen / Hauptströmungen) der Psychologie (Hobmair, 2013, S. 35 ff. Paradigmen (Schulen / Hauptströmungen) der Psychologie (Hobmair, 2013, S. 35 ff.) Die Psychologie stellt sich nicht als eine einheitliche Wissenschaft dar, sie umfasst mehrere, zum Teil gegensätzliche

Mehr

Einführung in die Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie

Einführung in die Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie Dr. Nicolas Becker, Dipl.-Psych. Ying Zhang Einführung in die Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie Wintersemester 2015/16 Mittwoch, 8:30-10 Uhr A1.3, Hörsaal Agenda Was ist Persönlichkeit?

Mehr

Nr. 2 Das Menschenbild der Individualpsycholgogie ein Überblick

Nr. 2 Das Menschenbild der Individualpsycholgogie ein Überblick Nr. 2 Das Menschenbild der Individualpsycholgogie ein Überblick 1. Das Menschenbild der Individualpsychologie ein Überblick Jeder Mensch hat ein sein eigenes Bild vom Wesen des Menschen. Manche Bereiche

Mehr

Hans-Peter Steden. Psychologie Eine Einführung für soziale Berufe. Lambertus

Hans-Peter Steden. Psychologie Eine Einführung für soziale Berufe. Lambertus Hans-Peter Steden Psychologie Eine Einführung für soziale Berufe Lambertus 11 13 19 19 19 21 23 24 28 28 29 30 VORWORT EINFÜHRUNG: PSYCHOLOGIE UND SOZIALE ARBEIT TEIL 1: GRUNDFRAGEN DER PSYCHOLOGIE 1.

Mehr

Neue Führungskonzepte sind gefragt!

Neue Führungskonzepte sind gefragt! Menschenbild Frankls Einfluss der Sinnerfüllung auf die psychische und physische Gesundheit Wie trotz hohem Alter, Hindernissen und Schicksalsschlägen ein wertvolles Dasein möglich sein kann Wie Beziehungen

Mehr

Individuen Interessen. Interaktion

Individuen Interessen. Interaktion Das element-i-leitbild Wie wir denken. Grundlagen unserer Arbeit. Individuen Interessen Interaktion Verbundenheit Autonomie Resilienz Intellekt Intuition Pragmatismus element-i: Leitbild für unser Handeln

Mehr

Zitate-Steckbrief. Die größte Gefahr im Leben ist, dass man zu vorsichtig wird. Alfred Adler ( ), österreichischer Psychologe

Zitate-Steckbrief. Die größte Gefahr im Leben ist, dass man zu vorsichtig wird. Alfred Adler ( ), österreichischer Psychologe Zitate-Steckbrief Die größte Gefahr im Leben ist, dass man zu vorsichtig wird. Alfred Adler (1870-1937), österreichischer Psychologe www.hypnoseausbildung-seminar.de Einleitung Die Worte einer großen Persönlichkeit

Mehr

Inhalt. Vorwort zur 7. Auflage 15. 1 Überblick über die Entstehung der Psychotherapie 19. Psychodynamische Psychotherapie. 2 Psychoanalyse 37

Inhalt. Vorwort zur 7. Auflage 15. 1 Überblick über die Entstehung der Psychotherapie 19. Psychodynamische Psychotherapie. 2 Psychoanalyse 37 http://www.beltz.de/de/nc/verlagsgruppe-beltz/gesamtprogramm.html?isbn=978-3-621-28097-6 Vorwort zur 7. Auflage 15 1 Überblick über die Entstehung der Psychotherapie 19 1.1 Der Mensch als soziales Wesen

Mehr

Der Neurotiker und die Gesellschaft

Der Neurotiker und die Gesellschaft Friedrich Beese Der Neurotiker und die Gesellschaft T) R. Piper & Co. Verlag München Zürich Inhalt Vorwort 9 I. Einführung 11 1. Tatbestände und Herleitung der Problemstellung 11 2. Das Psychische (Definition)

Mehr

Individuen Interessen Interaktion

Individuen Interessen Interaktion Das element-i-leitbild Wie wir denken. Grundlagen unserer Arbeit. Individuen Interessen Interaktion Verbundenheit Autonomie Resilienz Intellekt Intuition Pragmatismus element-i: Leitbild für unser Handeln

Mehr

Theorien der Persönlichkeit. Wintersemester 2008/2009 Gabriele Helga Franke

Theorien der Persönlichkeit. Wintersemester 2008/2009 Gabriele Helga Franke Theorien der Persönlichkeit Wintersemester 2008/2009 Gabriele Helga Franke 10. Theorien der Persönlichkeit GHF im WiSe 2008 / 2009 an der HS MD- SDL(FH) im Studiengang Rehabilitationspsychologie, B.Sc.,

Mehr

Problemgeschichte und Theorie-Entwicklung der psychotherapeutischen Schulen I (Methodenübergreifende Einführung)

Problemgeschichte und Theorie-Entwicklung der psychotherapeutischen Schulen I (Methodenübergreifende Einführung) Problemgeschichte und Theorie-Entwicklung der psychotherapeutischen Schulen I (Methodenübergreifende Einführung) www.individualpsychologie.at ZfPFI Zeitschrift für freie psychoanalytische Forschung und

Mehr

Kinder kennen und verstehen

Kinder kennen und verstehen Kinder kennen und verstehen 2 Lektionsziele Die Tn wissen warum Sport mit Kindern wichtig ist Die Tn kennen die wichtigsten Bedürfnisse und Merkmale der physischen (Kraft und Körper kennen) und psychischen

Mehr

Kapitel 3 EMPFINDUNGEN UND WAHRNEHMUNGEN Einleitung Der Wahrnehmungsprozess Das subjektive Bild der Außenwelt Reiz und Erle

Kapitel 3 EMPFINDUNGEN UND WAHRNEHMUNGEN Einleitung Der Wahrnehmungsprozess Das subjektive Bild der Außenwelt Reiz und Erle Inhalt Kapitel 1 DIE PSYCHOLOGIE ALS WISSENSCHAFT VOM MENSCHEN... 1 Einleitung... 4 1. Gegenstand und Ziele der Psychologie... 4 2. Das Wesen psychischer Erscheinungen... 5 3. Die psychischen Erscheinungen

Mehr

Nr. 12 Alfred Adler aktueller denn je!

Nr. 12 Alfred Adler aktueller denn je! Nr. 12 Alfred Adler aktueller denn je! Jeder Mensch kann alles, solange er sich selbst keine Grenzen setzt. (Alfred Adler) Der Mensch weiss viel mehr, als er versteht. (Alfred Adler) Alfred Adler aktueller

Mehr

Alfred Adler (1870-1937)

Alfred Adler (1870-1937) Alfred Adler (1870-1937) Österreichischer Arzt, seit 1902 Kontakt zu Sigmund Freud, 1911 Austritt aus der psychoanalytischen Vereinigung und Bruch mit Freud, Gründung des Vereins für freie Psychoanalyse

Mehr

BSFF bringt Ihr Leben ins Gleichgewicht

BSFF bringt Ihr Leben ins Gleichgewicht BSFF bringt Ihr Leben ins Gleichgewicht Wie Sie einfach die Kraft Ihres Unterbewusstseins aktivieren Persönliche Entwicklung Peter W. Klein Kleine Höhe 3 D-54531 Manderscheid 06572 933620 www.peter-klein.eu

Mehr

Einführung in die Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie

Einführung in die Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie Dr. Nicolas Becker, Dipl.-Psych. Ying Zhang, B.Sc. Sofie Ehrhardt Einführung in die Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie Wintersemester 2016/17 Montag, 24.10.2016 A1.7, Hörsaal Agenda

Mehr

Theorien der Persönlichkeit

Theorien der Persönlichkeit Theorien der Persönlichkeit Wintersemester 2008/2009 Gabriele Helga Franke Humanistische Persönlichkeitstheorien 1 10. Theorien der Persönlichkeit GHF im WiSe 2008 / 2009 an der HS MD- SDL(FH) im Studiengang

Mehr

14 EINLEITUNG was wir wollen. Manches entgeht uns, weil wir wichtige Aspekte nicht (rechtzeitig) bemerken oder vergessen haben. Manchmal verhalten sic

14 EINLEITUNG was wir wollen. Manches entgeht uns, weil wir wichtige Aspekte nicht (rechtzeitig) bemerken oder vergessen haben. Manchmal verhalten sic EINLEITUNG Jeder Mensch ob jung oder alt, ob Frau oder Mann möchte in den verschiedenen Bereichen und Situationen des Lebens erfolgreich sein, sich möglichst gut fühlen und gesund bleiben. Jeder möchte

Mehr

Welche Förderung brauchen Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten?

Welche Förderung brauchen Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten? Welche Förderung brauchen Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten? Ellinger, S. (2010): Theoretische Perspektiven auf Verhalten und Handeln. In: Braune-Krickau, T./Ellinger, S. (Hg.): Handbuch

Mehr

Seelische Krankheiten dürften so alt sein wie die Menschheit selbst. Die Depression gehören zu den häufigsten seelischen Erkrankungen und wurden

Seelische Krankheiten dürften so alt sein wie die Menschheit selbst. Die Depression gehören zu den häufigsten seelischen Erkrankungen und wurden 1 Seelische Krankheiten dürften so alt sein wie die Menschheit selbst. Die Depression gehören zu den häufigsten seelischen Erkrankungen und wurden schon in der Antike beschrieben. Die Geschichte der Depression

Mehr

Inhalt Vorwort Wie Druck entsteht Sich selbst und andere kennen lernen

Inhalt Vorwort Wie Druck entsteht Sich selbst und andere kennen lernen 4 Inhalt 6 Vorwort 7 Wie Druck entsteht 8 Was ist Druck? 14 Fehler, Kritik und Konflikte 19 Zeitmangel und Überforderung 32 Wenn die Karriere Druck auslöst 39 Sich selbst und andere kennen lernen 40 Betrachten

Mehr

Individualpsychologische Gestaltberaterin (IfkB) Individualpsychologischer Gestaltberater (IfkB)

Individualpsychologische Gestaltberaterin (IfkB) Individualpsychologischer Gestaltberater (IfkB) Individualpsychologische Gestaltberaterin (IfkB) Individualpsychologischer Gestaltberater (IfkB) Inhalt 1. Einleitung... 3 2. Ausbildungsziel... 4 3. Leitung... 5 4. Die Individualpsychologie als Grundlage...

Mehr

Hans. Psychologie lernen. Eine Einführung und Anleitung. Taschen b u c h

Hans. Psychologie lernen. Eine Einführung und Anleitung. Taschen b u c h Hans Psychologie lernen Eine Einführung und Anleitung Taschen b u c h Inhaltsverzeichnis Vorwort: Wozu dieses Buch zu gebrauchen ist... 11 Kapitel 1 Was sind >>psychologische«fragen?... 15 1. Psychisch.

Mehr

Berufsbegleitende Weiterbildung Individualpsychologischer Berater / Supervisor (m/w)

Berufsbegleitende Weiterbildung Individualpsychologischer Berater / Supervisor (m/w) aus dem VHS-Programm: Individualpsychologischer Berater / Supervisor (m/w) Start: 4. und 5. September 2015 Info-Abend: Donnerstag, 28. Mai 2015, 19.00 Uhr, VHS im Komed A-501031 1.Semester: Einführung,

Mehr

Psychosomatik aktuell?

Psychosomatik aktuell? Psychosomatik aktuell? Georg Fraberger Klinischer & Gesundheitspsychologe Univ. Klinik f. Orthopädie Allgemeines Krankenhaus Wien Ebene 7D Währinger Gürtel 18-20, A-1090 Wien Tel: 40400-4058 Mail: georg.fraberger@meduniwien.ac.at

Mehr

WOHLBEFINDEN WARUM WOHLBEFINDEN NICHT SELBSTVERSTÄNDLICH IST

WOHLBEFINDEN WARUM WOHLBEFINDEN NICHT SELBSTVERSTÄNDLICH IST WOHLBEFINDEN WARUM WOHLBEFINDEN NICHT SELBSTVERSTÄNDLICH IST BERNHARD STUDER, SEPTEMBER 2006 WOHLBEFINDEN WARUM WOHLBEFINDEN NICHT SELBSTVERSTÄNDLICH IST Wer will Wohlbefinden nicht haben, oder wer strebt

Mehr

Unser Bild vom Menschen

Unser Bild vom Menschen Das pädagogische Konzept t des ELKI Naturns: Unser Bild vom Menschen Wir sehen den Menschen als ein einzigartiges, freies und eigenständiges Wesen mit besonderen physischen, emotionalen, psychischen und

Mehr

Was ko nnen wir lernen? Konzepte und Modellprojekte in der Arbeit mit Kindern & Familien

Was ko nnen wir lernen? Konzepte und Modellprojekte in der Arbeit mit Kindern & Familien Von 0 auf 14: Synergien und Vertrauen in der Kinder- und Jugendarbeit Was ko nnen wir lernen? Konzepte und Modellprojekte in der Arbeit mit Kindern & Familien Udo Rudolph Technische Universität Chemnitz

Mehr

Leitbild der Kita St. Elisabeth

Leitbild der Kita St. Elisabeth Leitbild der Kita St. Elisabeth Unser Christliches Menschenbild Die Grundlage unseres christlichen Glaubens ist die biblische Offenbarung und die Überlieferung durch die Kirche. Wir Menschen sind Geschöpfe

Mehr

Individualpsychologie

Individualpsychologie Individualpsychologie... für eine lebensbejahende Gesellschaft Verein für praktizierte Individualpsychologie e. V. Überblick Freundlichkeit beinhaltet echten Respekt gegenüber einem anderen Menschen. Rudolf

Mehr

Klientenzentrierte Psychotherapie

Klientenzentrierte Psychotherapie Humanistische Psychologie und Gründerpersönlichkeit Persönlichkeitstheorie und Menschenbild Therapietheorie und Focusing Mag a Anna Steger Klinische Psychologin /Gesundheitspsychologin Klientenzentrierte

Mehr

Studium der Psychologie an der Universität Klagenfurt

Studium der Psychologie an der Universität Klagenfurt BEILAGE zum Mitteilungsblatt Stück a 00/03 Studium der Psychologie an der Universität Klagenfurt Erster Studienabschnitt Fächerverteilung und Stundenrahmen Grundlagen der Human- und Sozialwissenschaften

Mehr

allensbacher berichte

allensbacher berichte allensbacher berichte Institut für Demoskopie Allensbach 2006 / Nr. 7 DAS IMAGE DER PSYCHOANALYSE Allensbach am Bodensee, Anfang Mai 2006. - Das Jahr 2006 ist nicht nur ein Mozartjahr, sondern auch das

Mehr

PSYCHOLOGIE (Studienplan gültig ab 1. Oktober 2004) 1. Studienabschnitt

PSYCHOLOGIE (Studienplan gültig ab 1. Oktober 2004) 1. Studienabschnitt Universitätsstraße 65-67 9020 Klagenfurt Tel.-Nr. 0463/2700-9123 Telefax: 0463/2700-99 9123 E-Mail: renate.kovac@aau.at Internet: http://www.uni-klu.ac.at/studabt L 298 Matrikelnummer Kenn.Nr. Name Telefonnummer

Mehr

VERHANDLUNGSFÜHRUNG UND PRÄSENTATIONSTECHNIK. Youssef Siahi WS 2011/12 Aktives zuhören- Spiegeln-paraphrasieren

VERHANDLUNGSFÜHRUNG UND PRÄSENTATIONSTECHNIK. Youssef Siahi WS 2011/12 Aktives zuhören- Spiegeln-paraphrasieren VERHANDLUNGSFÜHRUNG UND PRÄSENTATIONSTECHNIK Youssef Siahi WS 2011/12 Aktives zuhören- Spiegeln-paraphrasieren 2 Wer zuhört kann eine Aussage verstehen und richtig wiedergegeben. Transferthema 3 Aktives

Mehr

Entwicklungsstufen Erikson, Freud, Piaget

Entwicklungsstufen Erikson, Freud, Piaget Bildungswissenschaften Modul 2.4 Nissen Sommersemester 2015 Name: Maike Titel des Seminars: Heterogenität Studiengang: Bachelor of Education Dienstags 16-18 Uhr Dozent: Fr. Dr. Jutta Lütjen Entwicklungsstufen

Mehr

Ruth C. Cohn Alfred Farau Gelebte Geschichte der Psychotherapie. Zwei Perspektiven

Ruth C. Cohn Alfred Farau Gelebte Geschichte der Psychotherapie. Zwei Perspektiven Ruth C. Cohn Alfred Farau Gelebte Geschichte der Psychotherapie. Zwei Perspektiven Klett-Cotta Inhalt Vorwort des Verlags... 11 Alfred Farau: Synopsis seines unvollendeten Buches (1965)... 14 Buch I von

Mehr

CURRICULUM AUS SOZIALWISSENSCHAFTEN Anthropologie, Psychologie, Soziologie, Forschungsmethoden 1. Biennium SOGYM

CURRICULUM AUS SOZIALWISSENSCHAFTEN Anthropologie, Psychologie, Soziologie, Forschungsmethoden 1. Biennium SOGYM Allgemeine Grundsätze Das sozialwissenschaftliche Gymnasium mit Schwerpunkt Volkswirtschaft legt das Hauptaugenmerk auf die Auseinandersetzung mit den wissenschaftlichen Modellen, die sich mi den sozialen

Mehr

Hans Peter Nolting Peter Paulus. Psychologie lernen. Eine Einführung und Anleitung BELTZ. Taschenbuch

Hans Peter Nolting Peter Paulus. Psychologie lernen. Eine Einführung und Anleitung BELTZ. Taschenbuch Hans Peter Nolting Peter Paulus Psychologie lernen Eine Einführung und Anleitung BELTZ Taschenbuch I n ha I tsve rzeic h n is Vorwort: Wozu dieses Buch zu gebrauchen ist... 11 Kapitel 1 Was sind»psychologische

Mehr

Das Potential der zukünftigen Psychologie auf die heutige Gesellschaft. Wie kommt es zu Mobbing und welche Funktionen hat Mobbing

Das Potential der zukünftigen Psychologie auf die heutige Gesellschaft. Wie kommt es zu Mobbing und welche Funktionen hat Mobbing Vorlesung Grundlagen der Psychologie WiSe 08/09 Fragen der Studierenden Das Potential der zukünftigen Psychologie auf die heutige Gesellschaft Zukunftsgestaltung Interkulturelle Kommunikation Gesellschaftlicher

Mehr

Grundlagen der medizinischen Psychologie und Soziologie

Grundlagen der medizinischen Psychologie und Soziologie Grundlagen der medizinischen Psychologie und Soziologie Einbeziehung der psychologischen und soziologischen Aspekte von Krankheit und Gesundheit in ärztliches Denken und Handeln Psychologie Beschäftigt

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 1 Einführung... 11

Inhaltsverzeichnis. 1 Einführung... 11 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung.... 11 1.1 Persönlichkeit, Charakter, Temperament... 12 1.2 Sieben Bereiche zur Beschreibung von Persönlichkeit.... 14 1.3 Persönlichkeit und Individualität... 15 1.4 Vorläufer

Mehr

Grundsätze systemischer Therapie - Thesen

Grundsätze systemischer Therapie - Thesen Menschliches Erkennen ist selbstreferentiell und rekursiv es ist strukturdeterminiert (Basis in Systemwissenschaften wie Kybernetik, System- u. Regelungstheorie sowie Informations- und Kommunikationstheorie)

Mehr

Psychologische Astrologie und Psychosomatik

Psychologische Astrologie und Psychosomatik Psychologische Astrologie und Psychosomatik TCM & moderne Psychologie MAG. UWE TRIEBL Klinischer- und Gesundheitspsychologe Sportpsychologische Untersuchungs- und Beratungsstelle des Landes Steiermark

Mehr

NLP - Neurolinguistische Programmierung. Magie oder Methode? Und die Frage ob jeder alles lernen kann

NLP - Neurolinguistische Programmierung. Magie oder Methode? Und die Frage ob jeder alles lernen kann Medien Kerstin Dahnert NLP - Neurolinguistische Programmierung. Magie oder Methode? Und die Frage ob jeder alles lernen kann Studienarbeit Universität Leipzig Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft

Mehr

Salutogenese. Persönlichkeitsentwicklung. By Julia Zimmermann Personaltraining/ Museumstag

Salutogenese. Persönlichkeitsentwicklung. By Julia Zimmermann Personaltraining/ Museumstag Salutogenese Persönlichkeitsentwicklung Was ist Salutogenese für eine KraF, Wie entsteht sie? Antwort: die uns gesund macht? Alle Bereiche der menschlichen Erfahrung und Entwicklungen müssen berücksichngt

Mehr

Das Gesetz des Unbewußten

Das Gesetz des Unbewußten Das Gesetz des Unbewußten Eine rechtsanthropologische und philosophische Auseinandersetzung mit der Analytischen Psychologie von Carl Gustav Jung Von Dr. Markus Löffehnann Duncker & Humblot Berlin Inhaltsverzeichnis

Mehr

CURRICULUM. Individualpsychologischer Berater / Individualpsychologische Beraterin. Ausbildungsinhalte und mehr. für den Beruf

CURRICULUM. Individualpsychologischer Berater / Individualpsychologische Beraterin. Ausbildungsinhalte und mehr. für den Beruf CURRICULUM Ausbildungsinhalte und mehr für den Beruf Individualpsychologischer Berater / Individualpsychologische Beraterin Der Antrieb für all unsere Taten ist ein innerer Plan, nach dem wir handeln,

Mehr

Analytische Individualpsychologie in der therapeutischen Praxis

Analytische Individualpsychologie in der therapeutischen Praxis Analytische Individualpsychologie in der therapeutischen Praxis Das Konzept Alfred Adlers aus existentieller Perspektive Bearbeitet von Dr. Gisela Eife 1. Auflage 2016. Taschenbuch. 258 S. Paperback ISBN

Mehr

Beobachtung von Säuglingen und Kleinkindern - Ausgewählte Methoden der Kindheits- und Jugendforschung

Beobachtung von Säuglingen und Kleinkindern - Ausgewählte Methoden der Kindheits- und Jugendforschung Pädagogik Aurelie Kuhn-Kapohl Beobachtung von Säuglingen und Kleinkindern - Ausgewählte Methoden der Kindheits- und Jugendforschung Studienarbeit Inhaltsverzeichnis 1. Warum Säuglingsforschung?... 2 2.

Mehr

Psychologie. Bildungsverlag EINS

Psychologie. Bildungsverlag EINS Sophia Altenthan, Sylvia Betscher-Ott, Wilfried Gotthardt, Hermann Hobmair, Reiner Höhlein, Wilhelm Ott, Rosemarie Pöll, Karl-Heinz Schneider Herausgeber: Hermann Hobmair Psychologie 4. Auflage, 1. korrigierter

Mehr

Hanspeter Diboky DELTA PÄDAGOGIK DER MENSCH AUS GEIST, SEELE UND LEIB EINE ZUSAMMENFASSUNG UND ENTSPRECHENDE ERLEBNISSE

Hanspeter Diboky DELTA PÄDAGOGIK DER MENSCH AUS GEIST, SEELE UND LEIB EINE ZUSAMMENFASSUNG UND ENTSPRECHENDE ERLEBNISSE Hanspeter Diboky DELTA PÄDAGOGIK DER MENSCH AUS GEIST, SEELE UND LEIB EINE ZUSAMMENFASSUNG UND ENTSPRECHENDE ERLEBNISSE Hanspeter Diboky DELTA PÄDAGOGIK DER MENSCH AUS GEIST, SEELE UND LEIB EINE ZUSAMMENFASSUNG

Mehr

Erfahrungsorientierte Körperpsychotherapie für Kinder und Jugendliche

Erfahrungsorientierte Körperpsychotherapie für Kinder und Jugendliche Erfahrungsorientierte Körperpsychotherapie für Kinder und Jugendliche Nicole Gäbler, Berlin 2012 Psychologische Psychotherapeutin, Körperpsychotherapeutin (Hakomi), Kinder- und Jugendpsychotherapeutin,

Mehr

Unterscheidung zwischen sexuellen Aktivitäten und sexuellen Übergriffen im Vorschulalter

Unterscheidung zwischen sexuellen Aktivitäten und sexuellen Übergriffen im Vorschulalter Fachtagung Normal ist das nicht normal Sexualisierte Übergriffe unter Kindern Unterscheidung zwischen sexuellen Aktivitäten und sexuellen Übergriffen im Vorschulalter Elke Schmidt AMYNA Institut zur Prävention

Mehr

AMYNA e.v. Verein zur Abschaffung von sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt

AMYNA e.v. Verein zur Abschaffung von sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt AMYNA e.v. Verein zur Abschaffung von sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt Institut GrenzwertICH Projekte & überregionale Angebote Prävention & mehr 2013 UPI / Corbis-Bettmann Unterscheidung zwischen

Mehr

Analytische Charaktertheorie

Analytische Charaktertheorie Erich Fromm Analytische Charaktertheorie BAND II Deutsche Verlags- Anstalt INHALT Psychoanalyse und Ethik. Bausteine zu einer humanistischen Charakterologie (1947a).... 1 Vorwort... 1 Die Fragestellung...

Mehr

Theorien der Persönlichkeit

Theorien der Persönlichkeit Theorien der Persönlichkeit Wintersemester 2008/2009 Gabriele Helga Franke 6. Anwendung Bewertung Rogers 1 10. Theorien der Persönlichkeit GHF im WiSe 2008 / 2009 an der HS MD- SDL(FH) im Studiengang Rehabilitationspsychologie,

Mehr

Sigmund Freud - Die Sozialisation als Triebschicksal

Sigmund Freud - Die Sozialisation als Triebschicksal Geisteswissenschaft Jana Szabo Sigmund Freud - Die Sozialisation als Triebschicksal Essay Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Institut für Soziologie (Philosophische Fakultät I) Essay im

Mehr

Geschlechterrolle als Schicksal

Geschlechterrolle als Schicksal Esther R. Greenglass Geschlechterrolle als Schicksal Soziale und psychologische Aspekte weiblichen und männlichen Rollenverhaltens Klett-Cotta Inhalt Vorwort 9 Einleitung 11 Kapitel 1 Unterschiede zwischen

Mehr

Die (unerhörte) rte) Botschaft der Hysterie. Sonnenbergklinik

Die (unerhörte) rte) Botschaft der Hysterie. Sonnenbergklinik Die (unerhörte) rte) Botschaft der Hysterie Sonnenbergklinik 24.03.2011 Hysterie im alten Ägypten Kahun Papyrus aus dem 13. oder 14. Jahrhundert v. Chr.: Ein Wandern der Gebärmutter sei für f r die Entstehung

Mehr

Mütter als Schicksal. Mütter als Ressource oder als Problemverursacherin?

Mütter als Schicksal. Mütter als Ressource oder als Problemverursacherin? Mütter als Schicksal Mütter als Ressource oder als Problemverursacherin? Annäherung zum Thema Viele Patientinnen klagen über Schuldgefühle Verarbeitung von Erlebnissen aus der Kindheit mit ihren Müttern

Mehr

Piagets Stufenmodell der Entwicklung

Piagets Stufenmodell der Entwicklung Piagets Stufenmodell der Entwicklung Schemata veränderbare, aus der Erfahrung gewonnene Denkstrukturen und Wissenseinheiten, die Erfahrungen integrieren und Handlungen ermöglichen Saugschema; Greifschema

Mehr

Was ist eigentlich Psychotherapie?

Was ist eigentlich Psychotherapie? Was ist eigentlich Psychotherapie? Dr. med. Anke Valkyser Oberärztin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Katholisches Krankenhaus Hagen gem. GmbH 1 Kommunikation Geschultes Personal und hilfebedürftige

Mehr

Menschenbild und Ordnung der Sozialen Marktwirtschaft

Menschenbild und Ordnung der Sozialen Marktwirtschaft Andrea Hotze Menschenbild und Ordnung der Sozialen Marktwirtschaft A. Rüstow, W. Röpke, A. Müller-Armack und ihre Konzeption einer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung nach dem Maße des Menschen " Verlag

Mehr

4. Ausdruck durch Sprache Ich bringe meine Gefühle und meine Wahrheit in Liebe zum Ausdruck!

4. Ausdruck durch Sprache Ich bringe meine Gefühle und meine Wahrheit in Liebe zum Ausdruck! 1. Fülle auf allen Ebenen Ich bin reich auf allen Ebenen und bringe meine innere Kreativität nach außen! 4. Ausdruck durch Sprache Ich bringe meine Gefühle und meine Wahrheit in Liebe zum Ausdruck! 2.

Mehr

Persönlichkeitspsychologie

Persönlichkeitspsychologie Persönlichkeitspsychologie Eine Eigenschaft ist ein Verhalten, welches in allen Situationen und Zeiten gleichbleibend, konstant und stabil ist. Persönlichkeit ist eine mit ständigem Entwicklungsprozess

Mehr

Erläuterung Mission-Statement: Unser Auftrag Die Mission

Erläuterung Mission-Statement: Unser Auftrag Die Mission Unser Auftrag Wir fördern die ganzheitliche Entwicklung von jungen Menschen zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten durch ein Wertesystem, das auf Gesetz und Versprechen der Pfadfinder und Pfadfinderinnen

Mehr

Lehrtext. Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Zentrale Einrichtung Fernstudienzentrum. Verhältnis von Körper und Seele

Lehrtext. Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Zentrale Einrichtung Fernstudienzentrum. Verhältnis von Körper und Seele Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Zentrale Einrichtung Fernstudienzentrum Psychologische Gesundheitsförderung für Krankenpflegepersonal Lehrtext Verhältnis von Körper und Seele Bernd Kuhlmann 1998

Mehr

Gängige Definition des Gegenstandes der Psychologie: Menschliches Erleben und Verhalten (Handeln)

Gängige Definition des Gegenstandes der Psychologie: Menschliches Erleben und Verhalten (Handeln) Zum Gegenstand der Psychologie Psychologie ist die Wissenschaft von den Inhalten und den Vorgängen des geistigen Lebens, oder, wie man auch sagt, die Wissenschaft von den Bewußtseinszuständen und Bewußtheitsvorgängen.

Mehr

Digitalisierung: e-books-production. Schweizer Frauenblatt, Dezember 1978

Digitalisierung: e-books-production. Schweizer Frauenblatt, Dezember 1978 Impressum Digitalisierung: e-books-production Schweizer Frauenblatt, Dezember 1978 Jede kommerzielle Nutzung und Verbreitung dieser e-edition ist untersagt und bedarf einer schriftlichen Zustimmung. Umgang

Mehr

Inklusion Herausforderungen und Stolpersteine

Inklusion Herausforderungen und Stolpersteine Inklusion Herausforderungen und Stolpersteine Inklusion Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft Politische, pädagogische (didaktische Ebene) Anerkennung, Gleichstellung, Chancengleichheit Differenzlinien

Mehr

Günter Reich. Einführung in die Familientherapie. Wintersemester 2008/ 2009

Günter Reich. Einführung in die Familientherapie. Wintersemester 2008/ 2009 Günter Reich Einführung in die Familientherapie Wintersemester 2008/ 2009 Patienten haben Familien (Richardson 1948) Familie als Ort der Krankheitsentwicklung und Krankheitsverarbeitung Familie als Ort

Mehr

Gesamtes Erlebnis- Potenzial: Möglichkeitsraum

Gesamtes Erlebnis- Potenzial: Möglichkeitsraum Gesamtes Erlebnis- Potenzial: Möglichkeitsraum Gewünschter Erlebnis- Fokus Wahrnehmender Auf Meta- Position/ Dissoziiert/ Luzide assoziiert Ziel jeweils: So viel Aufmerksamkeit als möglich auf gewünschte

Mehr

Persönlichkeitstheorien

Persönlichkeitstheorien Lawrence A. Pervin Persönlichkeitstheorien Freud Adler Jung Rogers Kelly Cattell Eysenck Skinner Bandura u. a. Zweite, neubearbeitete Auflage Ernst Reinhardt Verlag München Basel Undea-Lehrer-Bibtiothek

Mehr

Hans Peter Nolting Peter Paulus. Psychologie lernen. Eine Einfiihrung und Anleitung. Taschenbuch

Hans Peter Nolting Peter Paulus. Psychologie lernen. Eine Einfiihrung und Anleitung. Taschenbuch Hans Peter Nolting Peter Paulus Psychologie lernen Eine Einfiihrung und Anleitung Taschenbuch Inhaltsverzeichnis Vorwort: Wozu dieses Buch zu gebrauchen ist 11 Kapitel 1 Was sind»psychologische«fragen?

Mehr

Zu Gustave Le Bons: "Psychologie der Massen"

Zu Gustave Le Bons: Psychologie der Massen Geisteswissenschaft Karin Ulrich Zu Gustave Le Bons: "Psychologie der Massen" Die Massenseele - Über Massenbildung und ihre wichtigsten Dispositionen Essay Technische Universität Darmstadt Institut für

Mehr

Befreie Deine wahre Kraft!

Befreie Deine wahre Kraft! Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst in der Welt. Mahatma Ghandi Seminare für Persönlichkeitsentwicklung 2012 Eva M. Kanis und Gitta Halstenbach-Witkowski BefreieDeine wahre Kraft! Teil 1:

Mehr

Salutogenese Wege zu mehrdimensionaler Gesundheit

Salutogenese Wege zu mehrdimensionaler Gesundheit Salutogenese Wege zu mehrdimensionaler Gesundheit Yoga-Vidya Kongress 15.11.09 Vortrag von Theodor Dierk Petzold Alles Leben ist Problemlösen Karl Popper These: Gesundheit entsteht in Resonanz. Saluto

Mehr

LebensWert Arbeit Mein Leben Meine Arbeit

LebensWert Arbeit Mein Leben Meine Arbeit LebensWert Arbeit Mein Leben Meine Arbeit Vortrag an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt für Führungskräfte aus Österreich am 22. November 2013 Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz Mariannengasse 2 9020

Mehr

Die Repressionshypothese am Beispiel von Freuds "Unbehagen in der Kultur" und ihre Kritik durch Michel Foucault

Die Repressionshypothese am Beispiel von Freuds Unbehagen in der Kultur und ihre Kritik durch Michel Foucault Geisteswissenschaft Mieke Heidenreich Die Repressionshypothese am Beispiel von Freuds "Unbehagen in der Kultur" und ihre Kritik durch Michel Foucault Studienarbeit Inhalt Inhalt... 1 1. Einleitung...

Mehr

Ein Beitrag von Elke Blawicki, Anja Gondolph und Daniela Peschke

Ein Beitrag von Elke Blawicki, Anja Gondolph und Daniela Peschke Modul 6 a Elke Salmen und Wolfgang Schrödter Beratungskonzepte Die Gesprächspsychotherapie Ein Beitrag von Elke Blawicki, Anja Gondolph und Daniela Peschke 09. Januar 2017 1 Jürgen Kriz und Thomas Slunecko

Mehr

Einführung: Wer nicht weiß, was er tut, kann auch nichts falsch machen 12. Coaching als Psychococktail mit Risiken 16. Definitionen von Coaching 19

Einführung: Wer nicht weiß, was er tut, kann auch nichts falsch machen 12. Coaching als Psychococktail mit Risiken 16. Definitionen von Coaching 19 sverzeichnis aus Hofert, Psychologie für Coaches, Berater und Personalentwickler, ISBN 978-3-407-36649-8 http://www.beltz.de/de/nc/verlagsgruppe-beltz/gesamtprogramm.html?isbn=978-3-407-36649-8 5 sverzeichnis

Mehr

Unser Wesen ist immer in und bei uns und gibt uns Orientierung im Leben. Es ist der Schlüssel zu Energie, Erfolg und Glück.

Unser Wesen ist immer in und bei uns und gibt uns Orientierung im Leben. Es ist der Schlüssel zu Energie, Erfolg und Glück. Artikel in der PSI-Info (Basler PSI-Verein) Ausgabe Dez 2014, Akademie für Wesenspsychologie: Unser Wesen ein Geschenk unserer Seele Unser Wesen ist immer in und bei uns und gibt uns Orientierung im Leben.

Mehr

Das Baby verstehen. das Handbuch zum Elternkurs für Hebammen. von Angelika Gregor und Manfred Cierpka

Das Baby verstehen. das Handbuch zum Elternkurs für Hebammen. von Angelika Gregor und Manfred Cierpka Das Baby verstehen das Handbuch zum Elternkurs für Hebammen von Angelika Gregor und Manfred Cierpka Inhaltsverzeichnis Die Idee Universitäts- und Landesbibiiothek J Darmstadt /. Wie sich Babys entwickeln

Mehr

UMGANG MIT SCHWIERIGEN SCHÜLERN. Lösungsvorschläge aber keine Betriebsanleitung

UMGANG MIT SCHWIERIGEN SCHÜLERN. Lösungsvorschläge aber keine Betriebsanleitung UMGANG MIT SCHWIERIGEN SCHÜLERN Lösungsvorschläge aber keine Betriebsanleitung STÖRUNGEN DAS STÖRT MEINEN UNTERRICHT: VERHALTENSMOTIVE Rache Das Kind ist lästig, gibt an, ist faul, stellt andere in seinen

Mehr

Burnout Prophylaxe: Wie entgehe ich der Burnout-Falle?

Burnout Prophylaxe: Wie entgehe ich der Burnout-Falle? Burnout Prophylaxe: Wie entgehe ich der Burnout-Falle? Workshop am 26. September 2013 Dr. Mada Mevissen Sozial- und Konfliktberatung an der TU Darmstadt 26. September 2013 Dr. Mada Mevissen Sozial- und

Mehr

Sozialisationsmodelle

Sozialisationsmodelle Sozialisationsmodelle 16 Def. von Sozialisation von Hurrelmann (1986, S. 14): Im heute allgemein vorherrschenden Verständnis wird mit Sozialisation der Prozeß der Entstehung und Entwicklung der menschlichen

Mehr

die soulenergetic academy eine fundierte ausbildung zur entfaltung ihres seelenpotenzials

die soulenergetic academy eine fundierte ausbildung zur entfaltung ihres seelenpotenzials die soulenergetic academy eine fundierte ausbildung zur entfaltung ihres seelenpotenzials das glück findet man nicht in besitz und geld; das glück ist in der seele zu hause die soulenergetic academy ist

Mehr

Das zweite und dritte Lebensjahr (Fortsetzung VI) 17.1 Einleitung symboledie Minderwertigkeit des Kindes Zusammenfassung...

Das zweite und dritte Lebensjahr (Fortsetzung VI) 17.1 Einleitung symboledie Minderwertigkeit des Kindes Zusammenfassung... Kinderpsychologie Lernheft 17 Das zweite und dritte Lebensjahr (Fortsetzung VI) Inhaltsverzeichnis: 17.1 Einleitung... 2 17.2 symboledie Minderwertigkeit des Kindes... 3 17.3 Der Trotz... 5 17.4 Selbstlernaufgaben...

Mehr

Von der Stöhnenden zur atmenden Schule - Umgang mit Stress in der herausfordernden Lehrertätigkeit

Von der Stöhnenden zur atmenden Schule - Umgang mit Stress in der herausfordernden Lehrertätigkeit Expert/innenworkshop Von der Stöhnenden zur atmenden Schule - Umgang mit Stress in der herausfordernden Lehrertätigkeit Vortrag im Rahmen des Projekttages Seelische Gesundheit im schulischen Setting: Impulse

Mehr