PSA-Test. Colon-Hydro-Therapie. Schallwellentherapie. Dermatoskopie. Laserbehandlung. Thrombose-Check. Früherkennung auf Grünen Star

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "PSA-Test. Colon-Hydro-Therapie. Schallwellentherapie. Dermatoskopie. Laserbehandlung. Thrombose-Check. Früherkennung auf Grünen Star"

Transkript

1 Toxoplasmosetest für Schwangere Dermatoskopie PSA-Test Laserbehandlung Hyaluronsäure und Blutegeltherapie Thrombose-Check Colon-Hydro-Therapie Früherkennung auf Grünen Star Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs Schallwellentherapie

2 11 Wissenswertes über IGeL Was sind Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)? Der Frauenarzt fragt, ob Sie mit einer zusätzlichen Ultraschalluntersuchung sichergehen wollen, dass sich in der Brust oder an den Eierstöcken kein Krebs entwickelt. Der Urologe fragt, ob Sie mit einem PSA-Test abklären möchten, ob die Prostata gesund ist. Der Hautarzt empfiehlt das Auflichtmikroskop zur besseren Hautkrebsfrüherkennung. Ein Arzt mit ästhetischem Schwerpunkt kann Ihnen das Absaugen von Fett oder eine Reduktion der Schweißdrüsen anbieten und ein Orthopäde eine Stoßwellentherapie für den Tennisarm oder eine Funktionsanalyse der Wirbelsäule. Die Liste ist keinesfalls vollständig, aber alle Optionen haben eines gemeinsam: Wer gesetzlich krankenversichert ist, muss sie selbst bezahlen. Seit 1998 heißen solche Selbstzahlerleistungen Individuelle Gesundheitsleistungen, abgekürzt IGeL. Die Krankenkassen tragen die Kosten nicht, weil diese Methoden der Diagnose oder Therapie nicht zum festgelegten Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gehören. Eine einheitliche Definition für IGeL gibt es allerdings nicht. Der kleinste gemeinsame Nenner: Als Individuelle Gesundheitsleistung gilt das, was keine Kassenleistung ist. Weil in einer solidarisch finanzierten Krankenversicherung abgewogen werden muss, was die Allgemeinheit bezahlt, lautet der Grundsatz der gesetzlichen Krankenversicherung: Die Leistungen, die aus der Gemeinschaft finanziert werden, müssen laut Gesetz ausreichend, zweckmäßig und wirt-

3 12 Wissenswertes über IGeL schaftlich sein, und sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Das bedeutet: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, die medizinisch notwendig sind. Was darüber hinausgeht, müssen Patienten selbst bezahlen. Wie entschieden wird, welche Leistungen in der ambulanten Versorgung Kassenleistung sind, welche nicht und welche Schlupflöcher es gibt, wird im 2. Kapitel erläutert. Wer Individuelle Gesundheitsleistungen angeboten bekommt oder in Anspruch nehmen möchte, sollte vor allem wissen: Eine Qualitätskontrolle gibt es nicht. Theoretisch, so kritisieren die Autoren einer Studie im Gesundheitsmonitor der Bertelsmann-Stiftung zum Ärzte-Image, könnten Mediziner unter dem Begriff IGeL jede denkbare medizinische Leistung anbieten. Auch das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) stellte in einem Bericht über IGeL 2011 fest, dass keine unabhängige Instanz existiert, die die Qualität und Angemessenheit der IGeL kontrolliert. IGeL könnten weitestgehend ohne Kontrolle angeboten und durchgeführt werden. Von sinnvoll bis zweifelhaft: Welche IGeL gibt es? Früherkennung und ästhetische oder kosmetische Leistungen machen einen großen Teil der IGeL-Angebote aus. Ultraschalluntersuchungen sind als IGeL bei vielen Arztgruppen weit verbreitet: Nach Einschätzung der Krankenkassen ist etwa jede fünfte angebotene IGeL ein Ultraschall. Auf dem zweiten Platz folgen Leistungen im Rahmen der Glaukomfrüherkennung. Diese beiden IGeL-Gruppen machen nach Angaben der AOK mehr als 40 Prozent des IGeL-Marktes aus. Aber auch bei schon vorliegenden Krankheiten können Menschen mit Individuellen Gesundheitsleistungen konfrontiert

4 Von sinnvoll bis zweifelhaft: Welche IGeL gibt es? 13 Eine Frage des Nutzens Wenn Ärzte IGeL-Leistungen anbieten, argumentieren sie häufig damit, dass der Test oder die Untersuchung neuer und besser ist als das, was die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen. Das ist allerdings nicht immer richtig. Es gibt auch IGeL-Leistungen, bei denen nachgewiesen ist, dass sie keinen Nutzen haben oder dass sie sogar Schaden anrichten können. Ob eine Methode zur Kassenleistung wird, entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss, das höchste Beschlussgremium der gesetzlichen Krankenversicherung. Mehrere Voraussetzungen sind dafür nötig: Die Methode muss der Behandlung oder der Früherkennung von Krankheiten dienen, wirtschaftlich sein, und ihr Nutzen muss positiv bewertet worden sein. werden. Zu den Behandlungen zählen beispielsweise die Lichttherapie bei Winterdepression oder alternative Verfahren wie die Biofeedback-Therapie bei Migräne sowie etwa die Blutegeltherapie bei Kniearthrose. Tatsächlich ist IGeL nicht gleich IGeL. Selbstzahlerleistungen sind nicht per se schlecht und sollten nicht pauschal verurteilt werden. Doch der Beratungsbedarf ist groß. Vor allem, wenn gar keine Beratung stattfindet, wenn Selbstzahlerleistungen aufdringlich angeboten werden oder die Kosten unklar sind, bleiben Patienten oft mit Fragen, Sorgen und Unsicherheit zurück. Für einen besseren Überblick lassen sich Individuelle Gesundheitsleistungen in verschiedene Gruppen einteilen: Früherkennung: Dazu gehören etwa der PSA-Test für Männer, Ultraschalluntersuchungen beim Frauenarzt, die Knochendichtemessung oder die Früherkennung des Grünen Stars (Glaukom), ebenso ein zusätzlicher Ultraschall in der

5 14 Wissenswertes über IGeL Schwangerschaft. Solche Leistungen werden nur bei einem begründeten Krankheitsverdacht oder in bestimmten Risiko fällen von den gesetzlichen Kassen bezahlt. Laboruntersuchungen: etwa für die Bestimmung des Hormonstatus, der Blutfette oder des Arteriosklerose-Risikos. Freizeit und Sport: Dazu gehören Reiseimpfungen oder Sport-Tauglichkeitsbescheinigungen etwa für Tauchkurse also medizinische Maßnahmen, die nicht zu den Aufgaben der gesetzlichen Krankenkassen zählen, weil sie weder Krankenbehandlung noch Früherkennung sind, die aber im Einzelfall sinnvoll sein können. Ästhetisch-kosmetische Leistungen: etwa Schönheitsoperationen oder die Entfernung von Tätowierungen, die auf Wunsch des Patienten erfolgen. IGeL-Angebote bei psychotherapeutischen Leistungen. Auch Kinderärzte bieten privat zu zahlende Zusatzleistungen an. Das können zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen sein, ein zusätzlicher Sehtest (etwa die sogenannte Refraktionsmessung), ein prophylaktischer Ultraschall der Nieren oder das Ausstellen von Bescheinigungen für Schule oder Sport. Laut einer bundesweiten Online-Umfrage der Verbraucherzentralen im Jahr 2012 verkauften Ärzte besonders häufig die Glaukomfrüherkennung (41 Prozent), einen Zusatzultraschall in der Schwangerschaft (18 Prozent), den PSA-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs und zahnärztliche Behandlungen. Welche IGeL-Angebote gut sind und welche zweifelhaft, lässt sich pauschal nicht beantworten. Doch gibt es unter IGeL zahlreiche Unter suchungen und Behandlungsmethoden, für die bislang ein Nutzennachweis fehlt und/oder ein Beleg für Schäden vorliegt. Dies gilt etwa für die Ozontherapie oder die Colon-Hydro-Therapie. Wissenschaftliche Bewertungen durch die Krankenkassen fallen mehrheitlich schlecht aus. Seit 2012 begutachtet der IGeL-Monitor des Medizinischen

6 Warum gibt es IGeL? 15 Dienstes des Spitzenverbandes der Kranken kassen (MDS) Individuelle Gesundheitsleistungen. Rund 40 Bewertungen und Beschreibungen sind mittlerweile auf der Internetplattform aufgeführt. Am Anfang jeder Analyse steht eine Fragestellung nach möglichem Nutzen und Schaden. Akupunktur zur Migräneprophylaxe etwa wäre nützlich, wenn dadurch Migräneschübe seltener oder schwächer würden. Eine Laserbehandlung von Krampfadern wäre nützlich, wenn die behandelte Krampfader nicht mehr stört und sich die damit verbundenen Beschwerden bessern oder verschwinden. Eine Kernspintomographie (MRT) zur Früherkennung einer Alzheimer- Demenz wäre nützlich, wenn mit ihrer Hilfe eine Alzheimer- Demenz verhindert, deren Ausbruch verzögert oder deren Entwicklung verlangsamt werden könnte. Der überwiegende Teil der von uns analysierten Selbstzahlerleistungen hat keinen nachweisbaren Nutzen für den Patienten, sagte Peter Pick, Geschäftsführer des MDS, Anfang 2015 bei der Drei-Jahres-Bilanz des IGeL-Monitors. Patienten sollten sich deshalb nicht allein auf den Rat des Arztes verlassen. Warum gibt es IGeL? IGeL sind privatärztliche Leistungen, die über das Maß einer medizinisch notwendigen ärztlichen Versorgung hinaus gehen. Deshalb sind Selbstzahlerleistungen im System eigentlich unvermeidlich. Und sie sind auch nicht neu. Aber 1998 ging die Ärzteschaft mit einem konkreten Konzept an die Öffentlichkeit. Auf einer Pressekonferenz stellte die Kassenärztliche Bundesvereinigung einen Katalog solcher Leistungen jenseits der gesetzlichen Versorgung vor. Seither

7 16 Wissenswertes über IGeL gibt es den Begriff IGeL, und seither, so urteilte die Stiftung Warentest 2001, bieten Ärzte gesetzlich Versicherten systematisch privatärztliche Leistungen an. Ob Individuelle Gesundheitsleistungen notwendig sind, wird seit der Veröffentlichung der ersten offiziellen IGeL-Liste 1998 diskutiert. Der damalige Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Winfried Schnorre, betonte, es gehe den Kassenärzten nicht um Leistungsausgrenzung, sondern um eine Klarstellung, was GKV-Leistung ist beziehungsweise nicht ist. Ziel des Konzepts sei es, das System der gesetzlichen Krankenversicherung von Ausgaben zu befreien, die eine Solidargemeinschaft von Versicherten nicht belasten dürfen. In der Tat wurden zuvor auch Wunschleistungen außerhalb der Kassenleistung über die Chipkarte in Anspruch genommen. Der Mann, der den Begriff IGeL und das Konzept dahinter geprägt hat, ist Lothar Krimmel, Arzt und ehemaliger Vizeverwaltungschef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Er spricht von Privatmedizin für Kassenpatienten. Aus seiner Sicht ist das zukunftssicher. Vermutlich auch deshalb gründete Krimmel im Jahr 2000 eine Gesundheits-AG, die privatmedizinisch orientierte Ärzte unterstützt, um Kassenpatienten Zugang zu den Möglichkeiten einer budgetfreien Privat- und Komfortmedizin zu verschaffen. Die aktuell letzte Neuauflage seines IGeL-Verzeichnisses erschien 2011 mit 287 Seiten und 386 Individuellen Gesundheitsleistungen. Bei der Vorstellung des Konzepts 1998 waren es rund 70 Leistungen. Das stürmische Wachstum, das Individuelle Gesundheitsleistungen nicht nur aus der Sicht von Lothar Krimmel in den letzten Jahren hingelegt haben, freut die Befürworter dieser Art von Zusatzmedizin. Die Ärzteschaft begründete den Vorstoß mit den Leistungskürzungen und Kostendeckelungen in der gesetzlichen

8 Wie häufig sind IGeL? 17 Krankenversicherung. Lothar Krimmel, der Vater des IGeL-Konzepts, sagte 2008, es sei eine Antwort auf Budgetierung und Verweigerung der Finanzierung neuer Leistungen gewesen. Kritiker sagen, es sei von Anfang an nicht nur um mögliche Vorteile für Patienten gegangen, denen Leistungen angeboten werden können, die die Kasse nicht zahlt. Es ging immer auch um die Einnahmesituation der Ärzte, um eine finanzielle Kompensation für Einkommensverluste. Denn da die Mehrzahl der IGeL-Angebote sich an Gesunde richtet und bei den Leistungen für Kranke vieles ohne gesicherten Nutzennachweis ist, kann es nicht als Rationierung der Kassenleistungen gelten, wenn solche Leistungen privat bezahlt werden müssen. Wie häufig sind IGeL? Wie viele Individuelle Gesundheitsleistungen pro Jahr in Deutschland abgerechnet werden, lässt sich nur schätzen. Genaue Zahlen gibt es nicht, da IGeL nicht systematisch erfasst werden. Vermutlich sind es etwa 18 Millionen. Vermutlich gut eine Milliarde Euro geben Patienten dafür aus. Das sind Schätzungen der Krankenkassen aus Versichertenbefragungen. Vor allem das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) gehört zu den wenigen Einrichtungen, die den IGeL- Markt immer wieder wissenschaftlich untersuchen. Eine WIdO-Befragung unter rund gesetzlich Versicherten aller Kassen Anfang 2015 ergab, dass jedem Dritten (33,3 Prozent) in den zurückliegenden 12 Monaten eine Privatleistung angeboten oder in Rechnung gestellt wurde. Damit ist die Zahl stetig gestiegen. Bei der ersten WIdO- Befragung 2001 lag sie noch bei 8,9 Prozent. Auch die Bertelsmann-Stiftung ermittelte 2012 in einer repräsentativen Umfrage zum Ärzteimage in der Bevölkerung: Im Schatten von IGeL und Zweiklassenmedizin die Verbreitung

9 18 Wissenswertes über IGeL von IGeL. Mit 66 Prozent bejahten gut zwei Drittel der Versicherten, dass ihnen schon einmal IGeL angeboten wurden, zum großen Teil mehrfach. Nur etwa jeder Vierte (27 Prozent) lehnte das Angebot ab. Im Jahr 2014, bei einer Befragung der Techniker-Krankenkasse, sagten bereits mehr als die Hälfte (52 Prozent) der gesetzlich Versicherten, dass sie von ihrem Arzt schon einmal ein solches Angebot bekommen haben, jeder Dritte (34 Prozent) sogar schon öfter. Am häufigsten mit Selbstzahlerleistungen konfrontiert werden Frauen zwischen 30 und 50 Jahren. Ihnen wird beispielsweise eine Ultraschalluntersuchung der Brust oder der Eierstöcke oder ein Test zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs angeboten. Weil viele Menschen heute aktiv etwas für ihre Gesundheit tun möchten, gehören Hochrechnung aus Versichertenbefragung Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) befragt regelmäßig seit 2001 gesetzlich Versicherte telefonisch, ob sie im Lauf der letzten zwölf Monate in einer Arztpraxis eine ärztliche Leistung als Privatleistung angeboten oder in Rechnung gestellt bekamen. Die Stichprobe ist repräsentativ und umfasst meist etwa Personen. Von 2001 bis 2012 stieg die Menge angebotener und realisierter IGeL stetig an schließlich wurden den Befragten laut WIdO 24,1 Millionen IGeL angeboten, oder sie hatten selbst danach gefragt. Bei einem Anteil von 72,2 Prozent tatsächlich durchgeführter Leistungen sind damit hochgerechnet auf alle gesetzlich Versicherten in Deutschland im Jahr 2014 rund 17,4 Millionen IGeL erbracht worden. Bei einem durchschnittlichen Preis von rund 59 Euro umfasst der IGeL-Markt somit 2014 grob geschätzt rund 1,03 Milliarden Euro.

10 Wie häufig sind IGeL? 19 Die Häufigkeit angebotener Privatleistungen Ist Ihnen im Lauf der letzten zwölf Monate in einer Arztpraxis ohne Zahnarzt eine ärztliche Leistung als Privatleistung angeboten oder in Rechnung gestellt worden? Jahr Anzahl befragter GKV-Versicherter Zustimmung in Prozent ,9 16,0 23,1 25,2 26,7 28,3 29,9 33,3 Der Anteil der GKV-Versicherten mit IGeL-Erfahrung ist im Zeitverlauf kontinuierlich angestiegen. Zok, K. (2015): Die Häufigkeit angebotener Privatleistungen, in: WIdOmonitor 1/2015 Untersuchungen zur Vorsorge und Früherkennung zu den häufigsten Selbstzahlerleistungen. Das betrifft die Krebsfrüherkennung etwa mit dem PSA-Test bei Männern zur Früherkennung von Prostata krebs und den Ultraschall beim Frauenarzt, aber auch die allgemeine Krankheitsfrüherkennung. Die Augen innendruckmessung als Einzelleistung ist laut mehreren Studien die häufigste Individuelle Gesundheitsleistung. Sie macht nach einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) bis zu 40 Prozent aller IGeL-Angebote aus.

11 20 Wissenswertes über IGeL Anteil der Arztgruppen an privatärztlichen Leistungen und Modellrechnung zur durchschnittlichen Anzahl der IGeL-Angebote pro Arzt und Jahr Anteil der Arztgruppen an privatärztlichen Leistungen in % Durchschnittliche Anzahl der IGeL-Angebote pro Arzt und Jahr Frauenarzt 30,1 609 Augenarzt 20,5 840 Praktischer Arzt/ 19,1 112 Allgemeinmediziner Orthopäde 10,9 404 Hautarzt 5,7 362 Urologe 4,6 352 Internist 3,8 36 Sonstige Fachrichtungen 5,3 28 Bei der Frage nach der Fachrichtung des IGeL-Anbieters werden vor allem Frauenärzte, Allgemeinmediziner und Augenärzte genannt. Berücksichtigt man aber die Größe der einzelnen Arztgruppen, so machen Fachärzte deutlich häufiger IGeL-Angebote als die größere Gruppe der Allgemeinmediziner. Zok, K. (2015): Anteil der Arztgruppen an privatärztlichen Leistungen und Modellrechnung zur durchschnittlichen Anzahl der IGeL-Angebote pro Arzt und Jahr, in: WIdOmonitor 1/2015 Welches Image haben IGeL? Nach vielen Debatten in der Öffentlichkeit sind die Ansichten über diese medizinischen Angebote sehr widersprüchlich: Ärzte bieten mit den Selbstzahlerleistungen auch medizinisch unnötige Untersuchungen an das glaubten 90 Prozent von befragten Bürgern in einer Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung zur Qualitätssicherung medizinischer Leistungen 2011.

12 Welches Image haben IGeL? 21 Oft und sehr oft würden überflüssige Leistungen erbracht, die Patienten selbst bezahlen müssen das glaubten in der gleichen Befragung 65 Prozent von denen, die sich tatsächlich ein Urteil zutrauen. Bei der Vermittlung von IGeL steht der finan zielle Profit der Ärzte im Vordergrund und nicht die Gesundheit des Patienten davon waren 42 Prozent der gesetzlich Ver sicherten in einer Befragung aus dem Jahr 2012 zum Ärzteimage in der Bevölkerung: Im Schatten von IGeL und Zweiklassen medizin der Bertelsmann-Stiftung überzeugt. Dass sich durch die Igelei das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient verschlechtere, gaben in der gleichen Umfrage 46 Prozent an. IGeL sind gut, aber teuer das sagten andererseits in jener Untersuchung 82 Prozent der gesetzlich Versicherten. Wie individuell sind Individuelle Gesundheitsleistungen? Der klangvolle Begriff Individuelle Gesundheitsleistungen dient als Abgrenzung zu den kollektiven Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Doch sind diese Leistungen wirklich individuell? Nein, sagt der Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte (vdää). Denn IGeL würden in der Regel eben nicht bei ungewöhnlichen Krankheitsverläufen eingesetzt, für die das Standardvorgehen möglicherweise unzureichend ist. Sie sind also keine Art der personali sierten Medizin. Es gehe um Leistungen, die relativ häufig bei relativ vielen Patienten in relativ kurzer Zeit erbracht werden können. Schon der frühere Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, fand den Begriff der Individuellen Gesundheitsleistungen nicht glücklich. Er favorisierte den Begriff Individualvertragliche Leistungen. Individuell sei lediglich der Vertrag, der mit dem Patienten abgeschlossen werde.

13 22 Wissenswertes über IGeL 88 Prozent stimmten dort der Aussage zu, IGeL-Angebote würden von den Krankenkassen nicht bezahlt, weil diese um jeden Preis Kosten senken wollten. Teilweise sind also falsche Vorstellungen verbreitet. So etwa hatten in der Patientenbefragung der Bertelsmann-Stiftung ( Bürgerorientierung im Gesundheitswesen ) 53 Prozent der Befragten angekreuzt, die besten Therapien seien auch häufig die teuersten. Weitaus mehr noch, 75 Prozent, waren der Ansicht, neue medizinische Untersuchungsmethoden seien meistens besser als ältere. Das aber muss keinesfalls so sein. Als der IGeL-Monitor, das Prüfportal des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS), Ende 2012 mit der professionellen Zahnreinigung erstmals eine privat zu zahlende zahnärztliche Leistung bewertete, zeigte auch die Reaktion der Zahnärzteschaft, dass IGeL teils ein schlechtes Image haben. Private Zusatzleistungen beim Zahnarzt dürften auf keinen Fall mit sogenannten IGeL-Leistungen verwechselt werden, betonte die Kassenzahnärztliche Vereinigung. Man wollte offenbar nicht in einen Topf geworfen werden mit Leistungen, bei denen weder die Notwendigkeit noch die Wirksamkeit klar anerkannt sei. Das Wort IGeL hat also mittlerweile einen negativen Beigeschmack. Deshalb vermeiden Anbieter es häufig in der Außendarstellung. Stattdessen findet man Formulierungen wie Servicemedizin, Private Mehrleistung oder Vorsorge plus. Verbreitet sind auch Schlagworte wie Innovation und Spitzenmedizin, Komfortmedizin sowie Lifestyle- und Wellnessmedizin.

14 Autorin Tanja Wolf ist Medizinjournalistin. Eines ihrer Schwerpunktthemen ist die Patienten information. Sie arbeitet für Spiegel online, das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und für verschiedene Tageszeitungen. 1. Auflage 2015 Verbraucherzentrale NRW, Düsseldorf ISBN Hinweis zum Kopierschutz Dieses E-Book einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, die nicht ausdrücklich vom Urheberrechtsgesetz zugelassen ist, bedarf der vorherigen Zustimmung der Verbraucherzentrale NRW. Wir haben darauf verzichtet, dieses Buch mit einem Kopierschutz zu versehen, damit Sie es ohne Probleme auf mehreren Geräten verwenden und Textteile zum privaten Gebrauch kopieren können. Wir bitten Sie aber, von der Weitergabe einer Kopie an andere abzusehen.

WIdOmonitor: 20 Millionen gesetzlich Versicherte erhalten jährlich ein IGeL-Angebot

WIdOmonitor: 20 Millionen gesetzlich Versicherte erhalten jährlich ein IGeL-Angebot Wissenschaftliches Institut der AOK Pressemitteilung Berlin, 18. Mai 2015 HAUSANSCHRIFT Rosenthaler Str. 31 D-10178 Berlin POSTANSCHRIFT Postfach 11 02 46 D-10832 Berlin TELEFON +49 30 34646-2393 FAX +49

Mehr

Tipps für Patienten: Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)

Tipps für Patienten: Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) Tipps für Patienten: Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) Christoph Storch wollte eigentlich nur eine Beratung zu einer Lesebrille von seinem Augenarzt haben. Ich wollte wissen, ob ich auch mit den

Mehr

IGeL-Angebote beim Arzt. Was Sie über private Zusatzleistungen wissen müssen

IGeL-Angebote beim Arzt. Was Sie über private Zusatzleistungen wissen müssen 1 IGeL-Angebote beim Arzt Was Sie über private Zusatzleistungen wissen müssen IGeL-Angebote beim Arzt Was Sie über private Zusatzleistungen wissen müssen Autorin Tanja Wolf ist Medizinjournalistin. Eines

Mehr

Fragen und Antworten zu IGeL-Leistungen

Fragen und Antworten zu IGeL-Leistungen Fragen und Antworten zu IGeL-Leistungen 1. Was sind IGeL? Viele Patientinnen und Patienten nennen Individuelle Gesundheitsleistungen kurz IGeL ganz einfach "Selbstzahlerleistungen". Damit meinen sie alle

Mehr

Fragen und Antworten zu IGeL-Leistungen

Fragen und Antworten zu IGeL-Leistungen Fragen und Antworten zu IGeL-Leistungen Was sind IGeL? Viele Patientinnen und Patienten nennen Individuelle Gesundheitsleistungen kurz IGeL ganz einfach "Selbstzahlerleistungen". Damit meinen sie alle

Mehr

Private Zusatzleistungen in der Arztpraxis: Was hilft den Versicherten? RA Wolfgang Schuldzinski Bereichsleiter Verbraucherrecht und Finanzthemen

Private Zusatzleistungen in der Arztpraxis: Was hilft den Versicherten? RA Wolfgang Schuldzinski Bereichsleiter Verbraucherrecht und Finanzthemen Private Zusatzleistungen in der Arztpraxis: Was hilft den Versicherten? RA Wolfgang Schuldzinski Bereichsleiter Verbraucherrecht und Finanzthemen 1 Unser Leistungsprofil 57 Beratungsstellen in NRW, davon

Mehr

Unnötig lange Wartezeiten: Viele Fachärzte arbeiten zu wenig für gesetzlich Krankenversicherte

Unnötig lange Wartezeiten: Viele Fachärzte arbeiten zu wenig für gesetzlich Krankenversicherte Information Ärzte-Befragung Unnötig lange Wartezeiten: Viele Fachärzte arbeiten zu wenig für gesetzlich Krankenversicherte AOK-Bundesverband Pressestelle Rosenthaler Straße 31 10178 Berlin E-Mail: presse@bv.aok.de

Mehr

Inhalt. Was Sie beachten sollten 5. Beratung und Information 19. Untersuchungen 35

Inhalt. Was Sie beachten sollten 5. Beratung und Information 19. Untersuchungen 35 2 Inhalt Was Sie beachten sollten 5 Was zahlt die gesetzliche Krankenkasse, was ist eine IGeL? 6 Nicht ohne Beratung und Vertrag 9 Welche Kosten entstehen? 14 Beratung und Information 19 Gespräche, Berichte

Mehr

Individuelle Gesundheitsleistungen. IGeL wissen sollten

Individuelle Gesundheitsleistungen. IGeL wissen sollten Individuelle Gesundheitsleistungen was Sie über IGeL wissen sollten 1 Liebe Patientin, lieber Patient, vielleicht sind Ihnen in einer Arztpraxis schon einmal Individuelle Gesundheitsleistungen angeboten

Mehr

IGeL Informationen aus Sicht der Verbraucherinnen und Verbraucher

IGeL Informationen aus Sicht der Verbraucherinnen und Verbraucher IGeL Informationen aus Sicht der Verbraucherinnen und Verbraucher Berlin, 25.06.2013 RA Wolfgang Schuldzinski Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen Wie erleben Verbraucher IGeL? Ergebnisse einer Umfrage

Mehr

KKF-Verlag. Individuelle Gesundheitsleistungen?

KKF-Verlag. Individuelle Gesundheitsleistungen? IGeL Individuelle Gesundheitsleistungen? In vielen Arztpraxen werden Zusatzleistungen angeboten, deren Nutzen zweifelhaft sein kann. Informieren Sie sich! Sehr geehrte Versicherte, sehr geehrter Versicherter,

Mehr

Patiententipps zu IGeL- Leistungen

Patiententipps zu IGeL- Leistungen Patiententipps zu IGeL- Leistungen Wenn Sie beim Arzt extra bezahlen sollen. Patiententipps zu IGeL-Leistungen Ob Innendruckmessung der Augen, Extra-Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft,

Mehr

EINE INFORMATION DER GESETZLICHEN KRANKENKASSEN GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN. IGeL Individuelle Gesundheitsleistungen

EINE INFORMATION DER GESETZLICHEN KRANKENKASSEN GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN. IGeL Individuelle Gesundheitsleistungen EINE INFORMATION DER GESETZLICHEN KRANKENKASSEN GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN IGeL Individuelle Gesundheitsleistungen WAS IST IGEL? WAS UNTERSCHEIDET IGEL VON GKV-LEISTUNGEN? 2 Ärzte mit einer Kassenzulassung

Mehr

Private Zusatzleistungen in der Arztpraxis

Private Zusatzleistungen in der Arztpraxis ISSN: 1614-8444 Die Versicherten-Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK Ausgabe 1/2015 Private Zusatzleistungen in der Arztpraxis Ergebnisse einer bundesweiten Repräsentativ- Umfrage unter gesetzlich

Mehr

Wie erleben Verbraucher IGeL? Ergebnisse einer Umfrage der Verbraucherzentralen

Wie erleben Verbraucher IGeL? Ergebnisse einer Umfrage der Verbraucherzentralen Wie erleben Verbraucher IGeL? Ergebnisse einer Umfrage der Verbraucherzentralen Sperrfrist: 15.10.2012, 10 Uhr Berlin, 11.10.2012 Was sind IGeL? Individuelle Gesundheits-Leistungen (IGeL) sind medizinische

Mehr

Private Zusatzleistungen in der Arztpraxis

Private Zusatzleistungen in der Arztpraxis ISSN: 1614-8444 Die Versicherten-Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK Ausgabe 1/2013 Private Zusatzleistungen in der Arztpraxis Ergebnisse einer Repräsentativ-Umfrage Von Klaus Zok Abstract

Mehr

WEGWEISER. www.aekno.de www.kvno.de. Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein. Ärztekammer Nordrhein Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein

WEGWEISER. www.aekno.de www.kvno.de. Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein. Ärztekammer Nordrhein Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein Ärztekammer Nordrhein Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein WEGWEISER Für gesetzlich krankenversicherte Patientinnen und Patienten Die private Inanspruchnahme individueller Gesundheitsleistungen (IGEL-Leistungen)

Mehr

Aufklärung über die Behandlung

Aufklärung über die Behandlung sollte Sie bei geplanten Operationen schon am Tag der Terminvereinbarung aufklären, mindestens aber einen Tag vorher. Sie müssen voll einsichts- und einwilligungsfähig sein. Erfolgt die Aufklärung erst

Mehr

Behandlungsfehler. Pressekonferenz der Techniker Krankenkasse am 4. September 2002 in Berlin

Behandlungsfehler. Pressekonferenz der Techniker Krankenkasse am 4. September 2002 in Berlin Behandlungsfehler Was erwarten die Menschen? Was kann man tun? Wo gibt es Hilfe? Was muss sich ändern? Pressekonferenz der Techniker Krankenkasse am 4. September 2002 in Berlin Ausgangslage Valide Zahlen

Mehr

Fragen und Antworten zur Begutachtung von Behandlungsfehlern durch den MDK

Fragen und Antworten zur Begutachtung von Behandlungsfehlern durch den MDK Fragen und Antworten zur Begutachtung von Behandlungsfehlern durch den MDK Was ist ein Behandlungsfehler? Patientinnen und Patienten haben Anspruch auf eine ärztliche oder zahnärztliche Behandlung, die

Mehr

Das Gesundheitsbudget: 100 pro Jahr für Ihre Gesundheit

Das Gesundheitsbudget: 100 pro Jahr für Ihre Gesundheit Gesundheitsbudget Das Gesundheitsbudget: 100 pro Jahr für Ihre Gesundheit Zahngesundheit Gesundheitsuntersuchungen Arzneimittel für Kinder und Jugendliche Hebammenrufbereitschaft Und zusätzlich 400 pro

Mehr

PSA-Test vager Nutzen? Dr. med. Friedrich R. Douwes Ärztlicher Direktor Klinik St. Georg, Bad Aibling

PSA-Test vager Nutzen? Dr. med. Friedrich R. Douwes Ärztlicher Direktor Klinik St. Georg, Bad Aibling PSA-Test vager Nutzen? Ärztlicher Direktor Klinik St. Georg, Bad Aibling Streitfall PSA-Test Krebsfrüherkennung Der Test kann Leben retten, aber auch zu unnötigen Maßnahmen bei gesunden Männern führen

Mehr

allensbacher berichte

allensbacher berichte allensbacher berichte Institut für Demoskopie Allensbach 2002 / Nr. 18 VORSORGE WIRD IMMER WICHTIGER Die Bevölkerung stellt den Zahnärzten und der zahnmedizinischen Versorgung in Deutschland ein gutes

Mehr

Positive Dualität: PKV und GKV aus Sicht der Bevölkerung

Positive Dualität: PKV und GKV aus Sicht der Bevölkerung Aktuelle Ergebnisse zum Thema Unisex-Tarife Continentale-Studie 2012: Positive Dualität: PKV und GKV aus Sicht der Bevölkerung Eine repräsentative TNS-Infratest-Bevölkerungsbefragung der Continentale Krankenversicherung

Mehr

allensbacher berichte

allensbacher berichte allensbacher berichte Institut für Demoskopie Allensbach 03 / Nr. VORSCHLÄGE ZUR REFORM DES GESUNDHEITSSYSTEMS Die Bevölkerung findet kaum etwas zumutbar Allensbach am Bodensee, Ende August 03 - Die überwältigende

Mehr

Mitgliederversammlung der Freien Ärzteschaft. GKV-Kostenerstattung. Chancen und Hindernisse

Mitgliederversammlung der Freien Ärzteschaft. GKV-Kostenerstattung. Chancen und Hindernisse Mitgliederversammlung der Freien Ärzteschaft GKV-Kostenerstattung Chancen und Hindernisse Dr. med. Lothar Krimmel Frankfurt, 07. November 2015 Definition und Abgrenzung von IGeL und Kostenerstattung Behandlungsumfang

Mehr

Bevölkerungsumfrage BKK 2011 Thema: Arztbesuche

Bevölkerungsumfrage BKK 2011 Thema: Arztbesuche Bevölkerungsumfrage BKK 2011 Thema: Arztbesuche 1 Durchführung und Methodik In der Zeit vom 3. bis zum. März 2011 wurde von KantarHealth im Auftrag des BKK Bundesverbandes eine repräsentative Untersuchung

Mehr

Leitfaden zu den neuen ARAG Kostenerstattungs-Tarifen

Leitfaden zu den neuen ARAG Kostenerstattungs-Tarifen Leitfaden zu den neuen ARAG Kostenerstattungs-Tarifen Alle Gesundheitsreformen brachten vor allem empfindlich spürbare Leistungskürzungen und höhere Eigenbeteiligungen. Die aktuell diskutierten Zukunftsaussichten

Mehr

Mehrleistungsblatt der Metzinger BKK

Mehrleistungsblatt der Metzinger BKK Mehrleistungsblatt der Metzinger BKK Bis zu 120 Euro für Leistung nach Wahl Das Gesundheitskonto der Metzinger BKK lässt sich auf Ihre individuellen Bedürfnisse zuschneiden. Entscheiden Sie selbst, welche

Mehr

Sicher durch das Studium. Unsere Angebote für Studenten

Sicher durch das Studium. Unsere Angebote für Studenten Sicher durch das Studium Unsere Angebote für Studenten Starke Leistungen AUSGEZEICHNET! FOCUS-MONEY Im Vergleich von 95 gesetzlichen Krankenkassen wurde die TK zum achten Mal in Folge Gesamtsieger. Einen

Mehr

Vorteile UND FAKTEN. des deutschen Gesundheitssystems.

Vorteile UND FAKTEN. des deutschen Gesundheitssystems. Vorteile UND FAKTEN des deutschen Gesundheitssystems. SPITZENPOSITION Das Deutsche Gesundheitssystem ist eines der besten weltweit. 82 Prozent der Deutschen finden ihr Gesundheitssystem gut oder sehr gut

Mehr

Ärzte verkaufen immer mehr Privatleistungen an gesetzlich Krankenversicherte

Ärzte verkaufen immer mehr Privatleistungen an gesetzlich Krankenversicherte Pressemitteilung Wissenschaftliches Institut der AOK HAUSANSCHRIFT Rosenthaler Str. 31 D-10178 Berlin POSTANSCHRIFT Postfach 11 02 46 D-10832 Berlin TELEFON +49 30 34646-2393 FAX +49 30 34646-2144 INTERNET

Mehr

Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben

Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben Ausgabenträgern, in Millionen Euro und Anteile in Prozent, 2011 Nach Ausgabenträgern, in Millionen Euro und Anteile in Prozent, 2011 Arbeitgeber 12.541 [4,3%] private Haushalte,

Mehr

6WDWHPHQW 3URIHVVRU'U-RFKHQ7DXSLW],QVWLWXWI U'HXWVFKHV(XURSlLVFKHVXQG,QWHUQDWLRQDOHV 0HGL]LQUHFKW*HVXQGKHLWVUHFKWXQG%LRHWKLN 8QLYHUVLWlWHQ+HLGHOEHUJXQG0DQQKHLP 6FKORVV 0DQQKHLP )D[ (0DLOWDXSLW]#MXUDXQLPDQQKHLPGH

Mehr

-> Wir können bei Ihnen alle Behandlungen mit aufwendigen Maßnahmen, Spezialgeräten und hochwertigen Materialien, entsprechend den Kriterien

-> Wir können bei Ihnen alle Behandlungen mit aufwendigen Maßnahmen, Spezialgeräten und hochwertigen Materialien, entsprechend den Kriterien Behandlungen auf Chip-Karte oder Rechnung? Seit dem 01.07.1999 haben leider nur noch die Freiwillig Versicherten in der Gesetzlichen Krankenkasse das Recht, sich bei ihrem Arzt und Zahnarzt als "Privatpatient"

Mehr

Statement Dr. Herbert Michel:

Statement Dr. Herbert Michel: Statement Dr. Herbert Michel: Ab dem 1. Januar 2005 gilt für Versicherte in einer Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ein völlig neues Zuschuss-System, wenn es um Zahnersatz geht: War es bisher so,

Mehr

Glaube an die Existenz von Regeln für Vergleiche und Kenntnis der Regeln

Glaube an die Existenz von Regeln für Vergleiche und Kenntnis der Regeln Glaube an die Existenz von Regeln für Vergleiche und Kenntnis der Regeln Regeln ja Regeln nein Kenntnis Regeln ja Kenntnis Regeln nein 0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 % 70 % 80 % 90 % Glauben Sie, dass

Mehr

Selbst zahlen? Individuelle Gesundheits-Leistungen (IGeL) ein Ratgeber für Patientinnen und Patienten

Selbst zahlen? Individuelle Gesundheits-Leistungen (IGeL) ein Ratgeber für Patientinnen und Patienten Selbst zahlen? Individuelle Gesundheits-Leistungen (IGeL) ein Ratgeber für Patientinnen und Patienten Herausgeber: Bundesärztekammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen

Mehr

Vorteile. und Fakten. des deutschen Gesundheitssystems.

Vorteile. und Fakten. des deutschen Gesundheitssystems. Vorteile und Fakten des deutschen Gesundheitssystems. Spitzenposition Das Deutsche Gesundheitssystem ist eines der besten weltweit. 82 Prozent der Deutschen finden ihr Gesundheitssystem gut oder sehr gut

Mehr

Gesundheitsmonitor. Ärzte-Stichprobe. Welle 1

Gesundheitsmonitor. Ärzte-Stichprobe. Welle 1 NFO Infratest Gesundheitsforschung Gesundheitsmonitor Ärzte-Stichprobe Welle 1 Januar / Februar 2002 Projekt-Nr: 04.02.27957 Untersuchungs-Thema: Gesundheitsmonitor NFO Infratest Gesundheitsforschung.

Mehr

Bevölkerungsumfrage BKK 2011 Thema: Arztbesuche

Bevölkerungsumfrage BKK 2011 Thema: Arztbesuche Bevölkerungsumfrage BKK 20 Thema: Arztbesuche Durchführung und Methodik In der Zeit vom 3. bis zum 6. März 20 wurde von KantarHealth im Auftrag des BKK Bundesverbandes eine repräsentative Untersuchung

Mehr

Selbst zahlen? Individuelle Gesundheits- Leistungen (IGeL) ein Ratgeber für Patientinnen und Patienten

Selbst zahlen? Individuelle Gesundheits- Leistungen (IGeL) ein Ratgeber für Patientinnen und Patienten Selbst zahlen? Individuelle Gesundheits- Leistungen (IGeL) ein Ratgeber für Patientinnen und Patienten Herausgeber: Bundesärztekammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen

Mehr

Medienrohstoff. Grosses Interesse an Fragen des Gesundheitswesens. sich für Fragen des Gesundheitswesens interessieren»,

Medienrohstoff. Grosses Interesse an Fragen des Gesundheitswesens. sich für Fragen des Gesundheitswesens interessieren», sondage santé 2004 Medienrohstoff Aufhebung des Vertragszwangs mehrheitsfähig Die Meinungen der Bevölkerung bei der Beurteilung von Fragen des Gesundheitswesens und der Krankenversicherungen sind ambivalent.

Mehr

Bevölkerungsrepräsentative Umfrage unter 1.000 gesetzlich Krankenversicherten. Gesundheitsprävention in Deutschland

Bevölkerungsrepräsentative Umfrage unter 1.000 gesetzlich Krankenversicherten. Gesundheitsprävention in Deutschland Bevölkerungsrepräsentative Umfrage unter 1.000 gesetzlich Krankenversicherten Gesundheitsprävention in Deutschland Inhalt Im Oktober 2012 führte die Schwenninger Krankenkasse eine bevölkerungsrepräsentative

Mehr

Gründe für fehlende Vorsorgemaßnahmen gegen Krankheit

Gründe für fehlende Vorsorgemaßnahmen gegen Krankheit Gründe für fehlende Vorsorgemaßnahmen gegen Krankheit politische Lage verlassen sich auf Familie persönliche, finanzielle Lage meinen, sich Vorsorge leisten zu können meinen, sie seien zu alt nicht mit

Mehr

Vertrauen in Medien und politische Kommunikation die Meinung der Bürger

Vertrauen in Medien und politische Kommunikation die Meinung der Bürger Vortrag Vertrauen in Medien und politische Kommunikation die Meinung der Bürger Christian Spahr, Leiter Medienprogramm Südosteuropa Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, herzlich

Mehr

Innovationszentren in der GKV-Versorgung -

Innovationszentren in der GKV-Versorgung - Innovationszentren in der GKV-Versorgung Patientenwohl als Wettbewerbsvorteil Derzeit wenden Krankenhäuser neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden an, ohne dass vorab Nutzen und Schaden geprüft werden.

Mehr

Therapeutischer Nutzen, Kosten-Nutzen Verhältnis, EbM als Priorisierungskriterien? Ergebnisse aus der Äztinnenbefragung

Therapeutischer Nutzen, Kosten-Nutzen Verhältnis, EbM als Priorisierungskriterien? Ergebnisse aus der Äztinnenbefragung Therapeutischer Nutzen, Kosten-Nutzen Verhältnis, EbM als Priorisierungskriterien? Ergebnisse aus der Äztinnenbefragung Adele Diederich Jacobs University Bremen 34. Kongress des Deutschen Ärztinnenbundes

Mehr

Vereinbarung über privatzahnärztliche Leistungen bei der kieferorthopädischen Behandlung

Vereinbarung über privatzahnärztliche Leistungen bei der kieferorthopädischen Behandlung Vereinbarung über privatzahnärztliche Leistungen bei der kieferorthopädischen Behandlung Zwischen Zahlungspflichtige/-r und Zahnärztin I Zahnarzt für Patient (falls abweichend vom Zahlungspflichtigen)

Mehr

Ein strahlendes Lächeln mit uns kein Problem!

Ein strahlendes Lächeln mit uns kein Problem! Ein strahlendes Lächeln mit uns kein Problem! Schöne Zähne und ZahnPlus lassen Sie einfach gut aussehen. Kunden und Rating- Agenturen empfehlen die Württembergische Krankenversicherung AG. DER FELS IN

Mehr

Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung tritt am 1. August in Kraft

Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung tritt am 1. August in Kraft HAUSANSCHRIFT POSTANSCHRIFT Friedrichstraße 108, 10117 Berlin 11055 Berlin Pressemitteilung TEL +49 (0)30 18441-2225 FAX +49 (0)30 18441-1245 www.bundesgesundheitsministerium.de E-MAIL pressestelle@bmg.bund.de

Mehr

Ambulante gynäkologische Operationen

Ambulante gynäkologische Operationen Altona-neu 28.02.2005 16:21 Uhr Seite 1 Integrierte Versorgung Ambulante gynäkologische Operationen Ihre Partner für Qualität. Altona-neu 28.02.2005 16:21 Uhr Seite 2 DAK: Schrittmacher für innovative

Mehr

Fragen und Antworten zu IGeL-Leistungen

Fragen und Antworten zu IGeL-Leistungen Fragen und Antworten zu IGeL-Leistungen 1. Was sind IGeL? Viele Patientinnen und Patienten nennen Individuelle Gesundheitsleistungen kurz IGeL ganz einfach Selbstzahlerleistungen. Damit meinen sie alle

Mehr

Vertrauen in Banken. Bevölkerungsrepräsentative Umfrage. PUTZ & PARTNER Unternehmensberatung AG. Partner der Befragung

Vertrauen in Banken. Bevölkerungsrepräsentative Umfrage. PUTZ & PARTNER Unternehmensberatung AG. Partner der Befragung Vertrauen in Banken Bevölkerungsrepräsentative Umfrage PUTZ & PARTNER Unternehmensberatung AG Partner der Befragung Telefon: +49 (0)40 35 08 14-0 Gertrudenstraße 2, 20095 Hamburg Telefax: Seite 0 +49 (0)40

Mehr

Sehr geehrte Gäste, Eigenbeteiligung, Selbstzahler und Zuzahlung sind die neuen Schlüsselwörter. stationären und ambulanten Badekur geht.

Sehr geehrte Gäste, Eigenbeteiligung, Selbstzahler und Zuzahlung sind die neuen Schlüsselwörter. stationären und ambulanten Badekur geht. Das Bad-Füssing-Sparbuch: Ambulante Badekuren Gesundheitsvorsorge So zahlt Ihre Krankenkasse auch in Zukunft mit! Ambulante Badekuren Tipps und Ratschläge: So zahlt Ihre Krankenkasse auch Sehr geehrte

Mehr

DIE SPEZIALISTEN: DAS WOLLEN WIR!

DIE SPEZIALISTEN: DAS WOLLEN WIR! DIE SPEZIALISTEN: DAS WOLLEN WIR! Unser Konzept in Stichworten Wir sind eine Internistisch-Rheumatologische Schwerpunktpraxis ohne Kassenärztliche Anbindung für die ausschließlich rheumatologischer Tätigkeit

Mehr

Prophylaxe. Zähne lebenslang gesund erhalten. Lust auf schöne Zähne

Prophylaxe. Zähne lebenslang gesund erhalten. Lust auf schöne Zähne Prophylaxe Zähne lebenslang gesund erhalten. Lust auf schöne Zähne Prophylaxe Prophylaxe ein Leben lang Gepflegte natürliche Zähne sind der schönste Schmuck eines Gesichts, sie verleihen einem Lächeln

Mehr

in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 09.11.2010

in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 09.11.2010 Seite 1/5 in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 09.11.2010 Expertengespräch zum Thema Retinoblastom Und zu diesem Thema begrüße ich jetzt Professor Norbert Bornfeld, Direktor des Zentrums

Mehr

Wechselbereitschaft von. Bevölkerungsrepräsentative Umfrage vom 09. Januar 2014. www.putzundpartner.de 2014 PUTZ & PARTNER Unternehmensberatung AG

Wechselbereitschaft von. Bevölkerungsrepräsentative Umfrage vom 09. Januar 2014. www.putzundpartner.de 2014 PUTZ & PARTNER Unternehmensberatung AG Wechselbereitschaft von Stromkunden 2014 Bevölkerungsrepräsentative Umfrage vom 09. Januar 2014 PUTZ & PARTNER Unternehmensberatung AG Telefon: +49 (0)40 35 08 14-0 Seite Telefax: 0 +49 (0)40 35 08 14-80

Mehr

ärztliche Behandlung, einschließlich Psychotherapie Versorgung mit Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmitteln Belastungserprobung und Arbeitstherapie

ärztliche Behandlung, einschließlich Psychotherapie Versorgung mit Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmitteln Belastungserprobung und Arbeitstherapie Krankenbehandlung ( 27, 52, 52a SGB V) Jeder Mensch hat ein anderes Krankheitsempfinden, die Übergänge zwischen Gesundheit und Krankheit sind daher fließend. Wer sich krank fühlt, sucht in der Regel einen

Mehr

Versicherungsberater. ARD-Ratgeber Recht aus Karlsruhe. Sendung vom: 25. August 2012, 17.03 Uhr im Ersten. Zur Beachtung!

Versicherungsberater. ARD-Ratgeber Recht aus Karlsruhe. Sendung vom: 25. August 2012, 17.03 Uhr im Ersten. Zur Beachtung! ARD-Ratgeber Recht aus Karlsruhe Sendung vom: 25. August 2012, 17.03 Uhr im Ersten Versicherungsberater Zur Beachtung! Dieses Manuskript ist urheberrechtlich geschützt. Der vorliegende Abdruck ist nur

Mehr

Solidarität durch Entsolidarisierung?

Solidarität durch Entsolidarisierung? Solidarität durch Entsolidarisierung? Heinz Ernst, Gerontologe, 8362 Balterswil TG Kürzlich haben die Krankenkassen Helsana, Groupe Mutuel und Sanitas vorgeschlagen, die älteren Versicherten stärker zur

Mehr

LVM-Juniorpaket: Das Beste für kleine Patienten

LVM-Juniorpaket: Das Beste für kleine Patienten Ergänzung des Krankenschutzes für Kinder LVM-Juniorpaket: Das Beste für kleine Patienten Leistet auch für Kieferorthopädie Unser Kooperationspartner: Gute und schnelle Besserung! Wenn Ihr Kind krank ist,

Mehr

Evaluationskonzepte bei neuen Methoden. Analyse und Konsequenz des GKV.SV

Evaluationskonzepte bei neuen Methoden. Analyse und Konsequenz des GKV.SV Evaluationskonzepte bei neuen Methoden Analyse und Konsequenz des GKV.SV Dr. Diedrich Bühler Dr. Diedrich Bühler Überblick I) Situation und Position des GKV SV II) Methodenbewertung, Selbstverwaltung /

Mehr

Themenbereich "Trauer"

Themenbereich Trauer Ergebnisse aus der Meinungsforschung: "So denken die Bürger" Übersicht Zu dem Verlust eines Menschen gehört meist auch die Trauer danach. Wissenschaftler sprechen dabei gerne von Trauerphasen und suchen

Mehr

Patienteninformationen zur Krebsvorsorge

Patienteninformationen zur Krebsvorsorge Ihr Arzt für Urologie Bewusst beraten werden und danach handeln. Eine gute Investition in Ihre Gesundheit. Patienteninformationen zur Krebsvorsorge Eine individuelle Gesundheitsleistung DR. MED A. GANAMA

Mehr

Krankenversicherung Spezial

Krankenversicherung Spezial Krankenversicherung Spezial Änderungen 2011 Wer kann sich privat versichern? Wieder einmal wurden die Gesetze zur Pflichtversicherung geändert. Bis zum letzten Jahr konnten sich Angestellte nur dann privat

Mehr

Kassenzahnärztliche Vereinigung Baden-Württemberg. Leitfaden Basistarif. Information für den Zahnarzt. Stand: Dezember 2008

Kassenzahnärztliche Vereinigung Baden-Württemberg. Leitfaden Basistarif. Information für den Zahnarzt. Stand: Dezember 2008 Kassenzahnärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Information für den Zahnarzt Stand: Dezember 2008 2 Zum Thema Der neue Basistarif tritt zum 1. Januar 2009 in Kraft. Basistarifversicherte bleiben Privatversicherte.

Mehr

Private Zusatzangebote in der Arztpraxis Von Klaus Zok

Private Zusatzangebote in der Arztpraxis Von Klaus Zok ISSN: 1614-8444 Die Versicherten-Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK Ausgabe 01/2004 Private Zusatzangebote in der Arztpraxis Von Klaus Zok Abstract Das Angebot Individueller Gesundheitsleistungen

Mehr

Verschreibungsfreie Arzneimittel wieder in der Erstattung

Verschreibungsfreie Arzneimittel wieder in der Erstattung Satzungsleistungen Verschreibungsfreie Arzneimittel wieder in der Erstattung Was sind Satzungsleistungen? Der Rahmen für die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung wird im Fünften Sozialgesetzbuch

Mehr

Anhang. Fragen/Beispiele

Anhang. Fragen/Beispiele Anhang Fragen/Beispiele 1. Die Rechnungsstellung erfolgt immer auf der Basis der GOÄ. Was ist in den Fällen, in denen keine adäquate GOÄ-Position vorhanden ist (analoge Ziffern)? Nach welchen Kriterien

Mehr

Risiko Pflegebedürftigkeit Unwissenheit verhindert Vorsorge

Risiko Pflegebedürftigkeit Unwissenheit verhindert Vorsorge Continentale Studie 2014 Risiko Pflegebedürftigkeit Unwissenheit verhindert Vorsorge Grafiksatz Eine repräsentative TNS-Infratest-Bevölkerungsbefragung der Continentale Krankenversicherung a.g. Die Ängste

Mehr

Vorsorgen ist besser Unsere Angebote zur Früherkennung

Vorsorgen ist besser Unsere Angebote zur Früherkennung So erreichen Sie uns www.deutschebkk.de info@deutschebkk.de Vorsorgen ist besser Unsere Angebote zur Früherkennung Stand: Januar 2015 Gütesiegel: FOCUS-MONEY 49/2014 Deutsche BKK Weil vorbeugen besser

Mehr

VFA Reformmonitor 2009

VFA Reformmonitor 2009 VFA Reformmonitor 2009 Meinungsbild der Bürger zur Gesundheitsreform Klaus-Peter Schöppner März 2009 1 Untersuchungsdesign Institut: TNS Emnid Medien- und Sozialforschung GmbH Erhebungszeitraum: 02.03.

Mehr

Mit. BKK MedPlus. einfach besser versorgt!

Mit. BKK MedPlus. einfach besser versorgt! Mit BKK MedPlus einfach besser versorgt! DMP - Was ist das? Das Disease Management Programm (kurz DMP) ist ein strukturiertes Behandlungsprogramm für Versicherte mit chronischen Erkrankungen. Chronisch

Mehr

Press Review. SHARE Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe. 2012 Version April

Press Review. SHARE Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe. 2012 Version April Press Review SHARE Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe 2012 Version April Source: DIW Wochenbericht 79(2012), issue 7: p.11-14, http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.392847.de/12-7-3.pdf

Mehr

Ganzkörperuntersuchungen

Ganzkörperuntersuchungen Ganzkörperuntersuchungen Was leisten die Früherkennungstests? Für manchen ist das der Traum der Krebsfrüherkennung: Wenn es statt einer Vielzahl verschiedener Tests, die jeweils nur ein Organ untersuchen,

Mehr

Kostenübernahme bei Kinderwunschbehandlung

Kostenübernahme bei Kinderwunschbehandlung Kostenübernahme bei Kinderwunschbehandlung Art und Umfang der Kostenübernahme bei einer Kinderwunschbehandlung hängen maßgeblich davon ab, ob eine private oder eine gesetzliche Krankenversicherung besteht.

Mehr

Behandlungsprogramme für Diabetiker was bringt das Mitmachen?

Behandlungsprogramme für Diabetiker was bringt das Mitmachen? Behandlungsprogramme für Diabetiker was bringt das Mitmachen? AOK Mecklenburg-Vorpommern Daniela Morgan, Vertragspartnerservice UNI - Greifswald, 02. Dezember 2009 Was sind Disease- Management-Programme?

Mehr

allensbacher berichte

allensbacher berichte allensbacher berichte Institut für Demoskopie Allensbach 2006 / Nr. 8 ALTERSVORSORGE THEMA NUMMER 1 Allensbach am Bodensee, Mitte Mai 2006. - Das Thema Altersvorsorge beschäftigt die Bevölkerung immer

Mehr

Information für Patienten

Information für Patienten Information für Patienten Information für gesetzlich versicherte Patienten zur Bewilligung einer ambulanten Psychotherapie Sehr geehrte Patientinnen und Patienten, wenn bei Ihnen eine Psychotherapie medizinisch

Mehr

Abkürzungsverzeichnis. Einleitung 1 A. Einführung in die Thematik 1 B. Übersicht 5

Abkürzungsverzeichnis. Einleitung 1 A. Einführung in die Thematik 1 B. Übersicht 5 Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis XV Einleitung 1 A. Einführung in die Thematik 1 B. Übersicht 5 1. Kapitel Die Finanzierungsprobleme des deutschen Gesundheitssystems 7 A. Das deutsche Gesundheitssystem

Mehr

Mit der Befragung möchte die KBV herausfinden, welche Meinung die einzelnen von ihr repräsentierten

Mit der Befragung möchte die KBV herausfinden, welche Meinung die einzelnen von ihr repräsentierten Befragung zum Sicherstellungsauftrag: Ergebnisse und Hintergründe Die überwiegende Mehrheit aller rund 150.000 Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten in Deutschland möchte, dass der Sicherstellungsauftrag

Mehr

Hautkrebsscreening. 49 Prozent meinen, Hautkrebs sei kein Thema, das sie besorgt. Thema Hautkrebs. Ist Hautkrebs für Sie ein Thema, das Sie besorgt?

Hautkrebsscreening. 49 Prozent meinen, Hautkrebs sei kein Thema, das sie besorgt. Thema Hautkrebs. Ist Hautkrebs für Sie ein Thema, das Sie besorgt? Hautkrebsscreening Datenbasis: 1.004 gesetzlich Krankenversicherte ab 1 Jahren Erhebungszeitraum:. bis 4. April 01 statistische Fehlertoleranz: +/- Prozentpunkte Auftraggeber: DDG Hautkrebs ist ein Thema,

Mehr

Der Sozialausgleich. http://www.bmg.bund.de/krankenversicherung/gesundheitsreform/sozialausgleich.html

Der Sozialausgleich. http://www.bmg.bund.de/krankenversicherung/gesundheitsreform/sozialausgleich.html Page 1 of 6 GLOSSARBEGRIFF Der Sozialausgleich Gibt es einen Sozialausgleich für den Zusatzbeitrag? Ja. Eine gesetzliche Überforderungsklausel stellt sicher, dass kein Mitglied einer Krankenkasse über

Mehr

Engagiert Erfahren Erfolgreich. Hauptversammlung 2015. Umfrage Patientenwünsche Sachsen

Engagiert Erfahren Erfolgreich. Hauptversammlung 2015. Umfrage Patientenwünsche Sachsen Engagiert Erfahren Erfolgreich Hauptversammlung 2015 Umfrage Patientenwünsche Sachsen 1 Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.v. Repräsentative telefonische Befragung in Sachsen KW 21-22 (2015)

Mehr

Eine Initiative der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zur Einführung von patientenrelevanten Innovationen in die vertragsärztliche Versorgung

Eine Initiative der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zur Einführung von patientenrelevanten Innovationen in die vertragsärztliche Versorgung Eine Initiative der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zur Einführung von patientenrelevanten Innovationen in die vertragsärztliche Versorgung Innovationsservice IMPRESSUM Herausgeber: Kassenärztliche

Mehr

Die PKV ist Garant für Wahlfreiheit und Selbstbestimmung

Die PKV ist Garant für Wahlfreiheit und Selbstbestimmung Die PKV ist Garant für Wahlfreiheit und Selbstbestimmung Ein modernes und zukunftsweisendes Gesundheitswesen darf nicht auf Reglementierungen setzen, sondern muss Eigenverantwortung und Vorsorge des mündigen

Mehr

BKK Umfrage 2014 Thema: Reform der GKV-Finanzierung Erhebungszeitraum: Mai 2014

BKK Umfrage 2014 Thema: Reform der GKV-Finanzierung Erhebungszeitraum: Mai 2014 BKK Umfrage Thema: Reform der GKV-Finanzierung Erhebungszeitraum: Mai Umfrage Durchführung und Methodik Am 03.0., 0.0. und 08.0. wurde von Kantar Health im Auftrag des BKK Dachverbandes eine repräsentative

Mehr

Was sind Individuelle Gesundheitsleistungen?

Was sind Individuelle Gesundheitsleistungen? . Verantwortlich für den Inhalt: VdK-Ortsverband Frankfurt a.m.-sindlingen www.vdk.de/ov-frankfurt-sindlingen Renate Fröhlich Tel. 069 371293 Hugo-Kallenbach-Str. 10 65931 Frankfurt am Main email froehlich.rewo@t-online.de

Mehr

www.pwc.de Wechselbereitschaft gesetzlich Krankenversicherter Befragung 2015

www.pwc.de Wechselbereitschaft gesetzlich Krankenversicherter Befragung 2015 www.pwc.de Wechselbereitschaft gesetzlich Krankenversicherter Befragung 2015 Impressum Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, die nicht ausdrücklich

Mehr

Individuelle Gesundheitsleistungen

Individuelle Gesundheitsleistungen Individuelle Gesundheitsleistungen Ein Ratgeber für Verbraucher www.bmelv.de 1. WAS SIND IGeL? Was sich hinter der Abkürzung verbirgt, wie sinnvoll IGeL sind und warum Sie diese selbst bezahlen müssen.

Mehr

ZAHLEN UND FAKTEN ZUFRIEDENE VERSICHERTE IN DER PKV HOLGER, FACHARZT ZUFRIEDENE VERSICHERTE IN DER GKV

ZAHLEN UND FAKTEN ZUFRIEDENE VERSICHERTE IN DER PKV HOLGER, FACHARZT ZUFRIEDENE VERSICHERTE IN DER GKV Die große Mehrheit der Deutschen ist zufrieden mit der medizinischen Versorgung. Das zeigen aktuelle Umfragen. Die Zufriedenheit ist bei den Privatversicherten sogar ein paar Prozentpunkte höher. Aber

Mehr

LEISTUNGEN DER KRANKENVERSICHERUNG FÜR VERSICHERTE UND SELBST ZU ZAHLENDE ANGEBOTE

LEISTUNGEN DER KRANKENVERSICHERUNG FÜR VERSICHERTE UND SELBST ZU ZAHLENDE ANGEBOTE LEISTUNGEN DER KRANKENVERSICHERUNG FÜR VERSICHERTE UND SELBST ZU ZAHLENDE ANGEBOTE 54 Sozial Versicherte können, wenn sie krank sind, Leistungen in Anspruch nehmen, deren Kosten die gesetzliche Krankenversicherung

Mehr

Innovationsservice der KBV: neue Chance für HTA in Deutschland

Innovationsservice der KBV: neue Chance für HTA in Deutschland Innovationsservice der KBV: neue Chance für HTA in Deutschland Dr. med. Roman Schiffner Dezernat 1 Nutzenbewertung ärztlicher Leistungen (HTA) Kassenärztliche Bundesvereinigung Wer ist die KBV? GMDS_Leipzig_120906

Mehr

IKK-LEISTUNGEN. Akupunktur und Homöopathie

IKK-LEISTUNGEN. Akupunktur und Homöopathie IKK-LEISTUNGEN Akupunktur und Homöopathie Alternative Heilverfahren Vorwort Ob Akupunktur oder Homöopathie: Alternative Heilverfahren, bei denen Krankheiten mit anderen Methoden behandelt werden als in

Mehr

www.aok.de/nw Hilfe bei Behandlungsfehlern

www.aok.de/nw Hilfe bei Behandlungsfehlern www.aok.de/nw Hilfe bei Behandlungsfehlern 33410 AOK NordWest Gesundheit in besten Händen. Spezialisten an Ihrer Seite Ihr Arzt hat Sie falsch oder unzureichend behandelt? Dann haben Sie möglicherweise

Mehr

Erfahrungen mit Hartz IV- Empfängern

Erfahrungen mit Hartz IV- Empfängern Erfahrungen mit Hartz IV- Empfängern Ausgewählte Ergebnisse einer Befragung von Unternehmen aus den Branchen Gastronomie, Pflege und Handwerk Pressegespräch der Bundesagentur für Arbeit am 12. November

Mehr

Kapitel 1 Verhältnis zwischen Patient und Leistungserbringer

Kapitel 1 Verhältnis zwischen Patient und Leistungserbringer Kapitel 1 Verhältnis zwischen Patient und Leistungserbringer Was ist unter einer behandlungsbedürftigen Krankheit zu verstehen?... 16 Behandlungsvertrag welche Pflichten ergeben sich für den Arzt?... 18

Mehr

PSA-Test im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung

PSA-Test im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung Prostata-Früherkennung Inhaltsverzeichnis PSA-Test im Rahmen der Das allgemeine Programm der kann auf Kosten der Sozialversicherung von allen Personen ab dem vollendeten 18. Lebensjahr mit Wohnsitz in

Mehr