EWIG LEBEN WIE, WER UND WOZU? ÜBERMENSCHLICHES UND ALLZUMENSCHLICHES IM AKTUELLEN TRANSHUMANISMUS

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1 SWR2 ESSAY EWIG LEBEN WIE, WER UND WOZU? ÜBERMENSCHLICHES UND ALLZUMENSCHLICHES IM AKTUELLEN TRANSHUMANISMUS VON JOHANNES ULLMAIER SENDUNG /// /// UHR Redaktion Künstlerisches Wort /// Literatur /// Stephan Krass Übernahme BR vom Regie: Barbara Schäfer Bitte beachten Sie: Das Manuskript ist ausschließlich zum persönlichen, privaten Gebrauch bestimmt. Jede weitere Vervielfältigung und Verbreitung bedarf der ausdrücklichen Genehmigung des Urhebers bzw. des SWR.

2 Musik Tortoise Djed You Tube: Ray Kurzweil Human Enhancement and Singularity Ansage U: Guten Tag, mein Name ist Johannes Ullmaier, ich bin, wie Sie vielleicht auch, ein sterblicher, beschränkter Mensch. Wurde aber in eine Zeit geboren, wo es zum ersten Mal ernstzunehmende, sehr erfolgreiche Leute gibt, die behaupten, dass es mit den menschlichen Beschränkungen und mit der Sterblichkeit sehr bald vorbei sein wird: K: Die Singularität wird uns erlauben, die Beschränkungen unserer biologischen Körper und Gehirne zu transzendieren. Wir werden die Macht über unser Schicksal erlangen. Unsere Sterblichkeit wird in unseren eigenen Händen liegen. Wir werden so lange leben können, wie wir wollen. A: Der hier spricht, ist nicht irgendwer: Ray Kurzweil, Jahrgang 1948, Erfinder, Wissenschaftler, Kybernetiker und Mitbegründer Singularity University im Silicon Valley, ist der wohl einflussreichste Repräsentant der sogenannten transhumanistischen Bewegung, die das Hinauswachsen des Menschen über sich selbst vor allem über den eigenen Tod zum intellektuellen wie technischen Programm erhoben hat. Musik ff You Tube s.o. K: Die Singularität bezeichnet den Höhepunkt der Verschmelzung unseres biologischen Denkens und Seins mit unserer Technologie [...]. Nach Eintreffen der Singularität und sie ist nah wird es keine Unterscheidung mehr zwischen Mensch und Maschine oder zwischen physischer und virtueller Realität geben. 1 U: Wahnsinn! Da bereitet sich offenbar die größte Revolution der Menschheitsgeschichte vor, und die europäische oder gar deutsche Öffentlichkeit, 2

3 der antiquierte Durchschnittsmensch nimmt es nur ganz am Rand zur Kenntnis, starrt stattdessen unverdrossen aufs Politbarometer oder seine neueste App was für eine Ignoranz! Andererseits denke ich mir als christlich sozialisierter Mensch natürlich gleich: Singularität? Das klingt doch sehr nach Apokalypse und Neuer Zeit? Und Ewiges Leben? Das kenn ich bzw. kennen wir Christen doch alles schon, seit fast zweitausend Jahren. Und außer ein paar Leuten, die da noch ernsthaft dran glauben, haben wir in der langen Zeit ganz gut gelernt, uns lieber klug im Diesseits einzurichten, als das Jenseits zu erwarten. Kurzweil rennt bei uns also zwar offene Türen ein die aber bei den meisten längst vermauert sind. Wozu brauchen wir da also eine neue Religion? K: Ich bin nicht von einem Bündel religiöser Gebote oder Ideen darüber ausgegangen, wie das Leben sein sollte, sondern meine Gedanken entstanden vor einem wissenschaftlichen Hintergrund. Ich komme vielleicht zu ähnlichen Ergebnissen wie manche Religionen im Hinblick auf die Idee, den Tod zu überwinden, das Leid zu besiegen und über das hinauszuwachsen, was wir sind, indem wir unsere Beschränkungen überschreiten. Aber meine Vorhersagen sind nicht religiös, da sie nicht auf Glauben basieren, sondern auf der wissenschaftlichen Auswertung technologischer Trends und Untersuchungen. 2 A: Die Sicht der Transhumanisten auf die Gegenwart ist keine im klassischen Sinne religiöse. Eher die von Menschen, die schon heute in der Welt von Morgen zu leben und zu denken versuchen: Und solange die Evolution voranschreitet, sieht jede Gegenwart so aus der Zukunft angeschaut natürlich ziemlich alt aus. Zumal im Bewusstsein der nie gesehenen, ja kaum vorstellbaren Umwälzungen, die der Menschheit bald bevorstehen. Und zwar nicht in irgendeiner fernen, unbestimmten Zukunft, sondern noch zu Lebzeiten der allermeisten, die jetzt, im Jahr 2013, gerade zuhören. Und nicht etwa nur eine Umwälzung, sondern ein ganzes Bündel ineinandergreifender Durchbrüche, von denen jeder einzelne das menschliche Leben schon radikal verändern würde, die in der Summe aber eine völlig neue Welt erschaffen werden. U: Wenn es so ist, möchte ich natürlich doch etwas genauer wissen, was auf dieser transhumanistischen Agenda steht... 3

4 Musikakzent Tortoise Djed A: Erstens: die Entwicklung einer computerbasierten Künstlichen Intelligenz, die ihren Namen endlich wirklich verdient, weil sie dem Menschen nicht nur im Schach oder bei Jeopardy überlegen ist, sondern bei jeder erdenklichen Tätigkeit oder Problemlösung, bis hin zur Kunst und Empathie. Weshalb sie sich ab einem gewissen Punkt nur noch selber fortentwickeln kann und wird, ohne dazu länger ihrer menschlichen Erfinder zu bedürfen. Zweitens: die Dechiffrierung und Anwendung von biologisch-genetischen Verfahren, die es erlauben, umfassend in evolutionäre Prozesse einzugreifen, sie also so zu programmieren, dass die Evolution der Evolution künftig nicht mehr auf zufällige Mutationen angewiesen ist und für jeden kleinen Fortschritt viele Generationen oder Jahrmillionen braucht, sondern stattdessen zu einem Zweig der Informationstechnologie wird und damit zur Chance, auch die menschliche Biologie planvoll und in kurzer Zeit zu perfektionieren und zu transformieren. Drittens schließlich: die flächendeckende Durchsetzung der Nanotechnologie, vor allem in Form winziger Roboter, die nicht nur sämtliche Umwelt- und Energieprobleme lösen werden, sondern mit deren Hilfe die Software der neuen Super-Intelligenz und der neuen Super-Biologie auch in der Hardware des menschlichen Körpers installiert werden kann: sei es, um nach Belieben zwischen der realen Welt und allen nur erdenklichen virtuellen Realitäten hin- und herwandern zu können; oder sei es, vor allem, um erkrankte Körperzellen zu reparieren und veraltete zu regenerieren also den natürlichen Verfall, letztlich den Tod zu überwinden. Musik Tortoise Djed You Tube Ray Kurzweil How far to Immortality In 15 years we will its never an infinite amount on time U: Das klingt wirklich nicht gerade nach abendländischer Metaphysik, sondern nach einer Zukunftskonzeption für das reale Diesseits. Andererseits könnte ich meinen vorigen Einwand jetzt einfach etwas modernisieren und sagen: Wissenschaftliche Auswertung technologischer Trends schön und gut. Aber gerade als Kenner der 4

5 Futurologie-Geschichte und geübter Mediennutzer weiß ich doch, dass solche futuristischen Verheißungen mit meiner außermedialen Lebenswelt nur sehr begrenzt etwas tun haben. Sicher, in Romanen und Comics, in Hollywood und Computerspielen klappt immer alles, wenn auch mit großem finanziellem und kreativem Aufwand. Aber genauso, wie wir uns in Text und Bild schon längst an Cyborgs, intergalaktischen Personenverkehr, Zeitreisen, die Apokalypse und von Mickey Mouse über James Bond bis Lara Croft auch an alterungslose, ewig lebende Figuren gewöhnt haben, haben wir uns umgekehrt auch längst und mit dem Scheitern der bemannten Weltraumfahrt endgültig damit abgefunden, dass das Meiste davon in der Wirklichkeit nicht hinhaut: Die jeweils neueste Künstliche Intelligenz ist doch nie halb so intelligent wie die dafür gestellten Förderanträge; der neueste Cyber-Anzug sitzt wieder ziemlich schlecht und sieht noch schlechter aus; die Lichtgeschwindigkeit wird wieder nicht überschritten, weder im Raumgleiter noch bei der Krebs-Gen-Therapie und am Ende sterben doch alle. So gesehen hat es durchaus seine Richtigkeit, auch Kurzweils Techno-Prophezeihungen eher der immerwährenden Science-Fiction-Folklore zuzurechnen gut für ein Wochenenddossier, aber bei aller Pfiffigkeit nichts wirklich Ernstzunehmendes. A: Mag vieles bei Ray Kurzweil zugleich phantastisch und doch aus der Popkultur vertraut klingen, so war er in seinem bisherigen Leben alles andere als ein Phantast; und die transhumanistische Bewegung ist alles andere als eine verschrobene, einflusslose Psychosekte unter vielen. Nicht primär wegen Kurzweils Herkunft aus einer wiener jüdischen Emigrantenfamilie, die nur knapp dem Holocaust entging, was ihn assoziativ in die Nähe anderer US-Wissenschaftsheroen wie John von Neumann oder Eric Kandel rückt; nicht aufgrund der achtzehn Ehrendoktorwürden und unzähligen Auszeichnungen, teils von höchsten US-Regierungsstellen, die Kurzweil bis dato zuteil wurden; und auch nicht wegen der abermillionen Dollar, die er als universalistischer Erfinder im Geiste Thomas Edisons oder Nikola Teslas mit seinen zahlreichen Patenten verdient hat darunter so populäre wie eine Computer- Lesemaschine für Blinde (etwa den befreundeten Stevie Wonder) oder die zeitweise überzeugendsten Nachahmungen natürlicher Musikinstrumente auf dem Synthesizer. Was Kurzweils Kombination aus Heilslehre und technologischem Programm vielmehr entscheidend über konkurrierende Bewegungen und auch alle seine Kritiker hinaushebt, ist, dass er mit der von ihm 2009 mitbegründeten Singularity-University 5

6 über eine Infrastruktur verfügt, die geographisch wie sozial mitten im Machtzentrum der Gegenwart platziert ist, nämlich im Silicon Valley, genauer: auf dem Forschungsgelände der NASA. Die Chefs von Google gehen dort ein und aus, Bill Gates bewirbt seine Bücher. U: Verstehe, das bedeutet, während ich als Kulturkritiker hier noch meine Gedanken und Fragen zum Transhumanismus zu sammeln versuche, weiß die digitale Machtzentrale aufgrund meines Tracking-Profils im Prinzip schon, was ich sagen werde und ob ich als öffentliche Stimme überhaupt ernstzunehmen bin... A: Den Totalitätsanspruch und die reale Macht des Transhumanismus artikuliert Peter Diamandis, Kurzweils etwas weniger feinsinnige Kollege und Leiter der Singularity University, mit aller Offenheit: D: Wir werden Gott sein! Omnipotent sein! Unser Gehirn an Google anschließen können, um etwas auf der anderen Seite der Welt kontrollieren zu können! Um die Gedanken von jedem Menschen zu kennen zu jeder Zeit! 3 You Tube Ray Kurzweil How far to immortality People will think it s crazy didn t back up their U: Ich sehe ein: Sich mit Kurzweils Ideen zu beschäftigen, lohnt sich völlig unabhängig davon, wie realistisch, stimmig oder originell sie sind. Denn sie beschäftigen sich doch schon ziemlich handgreiflich mit uns. Wenn man nicht ganz blind sein will, erkennt man in den rasend evolvierenden Datenkonglomeraten, Big- Data-Routinen und Real-Schnittstellen dieses digitalstaatsindustriellen Komplexes leicht die ersten Regungen künftiger Trans-Intelligenzen, wie bei Frankenstein, da stöhnt es schon...kurz vorm Erwachen. A: Niemand, der auf dieser Welt noch ein paar Jahre zu leben und zu kommunizieren hat und dafür Geld verdienen muss, wird von dem, was der kalifornische Transhumanismus prophezeit und propagiert, ganz unbehelligt bleiben. Bereits in den vergangenen dreißig Jahren hat sich der Intelligenz -Abstand zwischen den Maschinen und den Menschen, die sie bedienen, radikal zu Ungunsten der letzteren 6

7 verändert. Und der Zeitpunkt, wo sie auch über den Einzelnen vermeintlich alles besser wissen werden als dieser selbst, ist absehbar. You Tube Ray Kurzweil Human Enhancement We will expand to the rest of the universe. K: Am Ende dieses Jahrhunderts wird der nicht-biologische Anteil unserer Intelligenz Trillionen mal so mächtig sein wie unsere heutige menschliche Intelligenz. 4 U: Ist mir das egal, solange es nur bequem ist? Ist es mir egal, womöglich bald in allem, worin ich involviert bin, immer das schwächste, dümmste, austauschbarste Glied zu sein? Kann das auf Dauer gutgehen? Und ist es uns zuletzt auch schon egal, ober ich und alle, die mir wichtig sind, dabei am Ende auch noch unsterblich werden? Oder gerade nicht? Oder als Menschheit abgeschafft? Oder gar beides gleichzeitig? K: Im Jahr 2099 werden Menschen, deren Existenz auf Software beruht, gegenüber denjenigen, die noch immer die traditionelle neuronale und auf organische Zellen sich gründende Verarbeitungsmethode nutzen, bei weitem in der Überzahl sein. 5 You Tube Ray Kurzweil Human Enhancement Maybe intelligences from other. expand to the rest of the universe. U: Wie aber soll ich mich als Mensch der Gegenwart mit den Verkündigungen dieser transhumanen Zukunft auseinandersetzen? Die bequemsten Reaktion wäre natürlich: einfach alles glauben und selbst Transhumanist werden. Aber was ist, wenn es bei aller transhumanen Frömmigkeit mit der Selbstverbesserung oder Unsterblichkeit dann doch schiefgeht? Wegen technischer Probleme; oder weil ich den Eintrittspreis nicht zahlen kann; oder weil die Übermensch-Maschinen mich aus irgendwelchen Gründen nicht für würdig halten? Und was, wenn es zwar funktioniert, das transhumane Dasein sich jedoch als Hölle offenbart, in der ich dann für immer festsitze? Musik Tortoise Djed 7

8 U: Die bequemste Alternative wäre, wie bisher, einfach alles tapfer ignorieren. Aber auch da stellt sich die bange Frage: Was mache ich, wenn auf dem Display des Digital-Monopolisten meiner Wahl mal plötzlich steht: Service-Stimme: Lieber User, unsere Geschäftsbedingungen haben sich geändert. Wenn du unsere Dienste, ohne die du nicht mehr existieren kannst, weiter nutzen möchtest, dann willige jetzt bitte ein, dass wir aus den von uns zusammengeführten Daten deinen transhumanen Super-Avatar kreieren und auf unserem Cloud-Server bereitstellen. Du kannst ihn dann entweder selber aktivieren. Und so in ihn übergehen. Oder wir aktivieren ihn und sehen, wie lang du neben ihm noch durchhältst. U: Wer hilft mir dann, wenn ich gerne noch ein bisschen Mensch bliebe? Die Politik? Der Staat? Nach aktuellem Stand wohl kaum. Deren Repräsentanten werden tun, als wüssten sie von nichts obwohl ich ahne, dass sie schon selbst mehrheitlich Avatare sind. Und die anderen User? Solidarisieren sie sich? Am digitalen Monopol vorbei? Wohl kaum. Die große Mehrzahl wird tun, was sie so lang trainiert hat: einwilligen. Und sonst? Ist außer ein paar analogen Außenseitern, Aborigines und Altenheimbewohnern leider niemand mehr zu sehen. Musik Tortoise Djed A: Öffentlichkeit und Politik sollten flächendeckend zur Kenntnis nehmen, dass der Transhumanismus grundsätzliche Fragen aufwirft, die nicht trivial und nicht leicht zu entscheiden sind. Und denen man sich als Individuum wie als Gesellschaft stellen muss, bevor Konzerne, Algorithmen oder transhumane Übermenschen allen die Antworten diktieren oder die Debatte sich von selbst erübrigt, so wie Kurzweil es in einem seiner fiktiven Dialoge mit Kollegen und Kritikern hier mit Ned Ludd, dem klassischen Maschinenstürmer des 19. Jahrhunderts schlagend pointiert: Musik ff 8

9 Ludd: Ray, dir entgeht etwas! Wir sind einfach biologische Wesen. Und ich glaube, die meisten würden bestätigen, dass das eine grundlegende Eigenschaft des Menschseins ist. K: Heutzutage, sicher... L: Und ich plane, es auch weiterhin so zu halten! K: Wenn du für dich selber sprichst, geht das für mich in Ordnung. Aber wenn du biologisch bleibst und deine Gene nicht reprogrammierst, wirst du die Debatte sowieso nicht mehr lang beeinflussen können. 6 U: Man sollte die Debatte also führen, solange alle Beteiligten noch biologisch sind, am besten gleich. Dafür würde man natürlich zunächst gern noch einmal etwas genauer wissen, was es mit dieser Singularität und dem unbegrenzten Leben konkreter auf sich hat. Musik Tortoise Djed You Tube Ray Kurzweil Human Enhancement My prediction is, objective.out in the Cloud. A: Laut Ray Kurzweil werden die kybernetische, die biotechnologische und die nanotechnologische Revolution gemeinsam um das Jahr 2045 zu einem prinzipiell neuen Weltzustand führen, den er in Anschluss an John von Neumann und Vernor Vinge die Singularität nennt. Nicht im Sinne der Mathematik, wo der Ausdruck die Definitionslücke einer Funktion meint, etwa bei der Division durch Null. Oder im Sinne der Astrophysik, wo er für ein schwarzes Loch steht. Sondern als Metapher für das bislang Unvorstellbare, was geschehen wird, sobald das vom Menschen erschaffene Übermenschliche einmal das Kommando übernimmt und die weitere Zukunft modelliert. Eingebettet ist Kurzweils Singularität in eine universale Weltgeschichtsphilosophie aus sechs zwar jedesmal aufeinander aufbauenden, sich aber stets überbietenden und deshalb auch immer kürzeren Epochen: K: Epoche 1: Physik und Chemie seit dem Urknall Epoche 2: Biologie und DNA seit Entstehung des Lebens Epoche 3: Das Gehirn, seit den ersten Mustererkennungen 9

10 und -repräsentationen durch Tiere Epoche 4: Technologie als den Menschen definierende Möglichkeit, innere Modelle in die Außenwelt zu exportieren und dort wirksam werden zu lassen, vom Steinkeil bis zum Internet Epoche 5: Die Verschmelzung von menschlicher Technologie und menschlicher Intelligenz, wie jetzt gerade massiv beginnt und alsbald in die Singularität münden wird sowie schließlich: Epoche 6: Das Universum erwacht d.h. die neue Hyperintelligenz wird das gesamte Universum kolonisieren. 7 A: Dabei ist Ray Kurzweil wie gesagt: Jahrgang 1948 fest davon überzeugt, dass er all das noch selbst erleben wird. Und zwar nicht als gebrechlicher Greis kurz vor dem Dahinscheiden, sondern als agiler Transmensch von nur 97 Jahren, dem noch viele Jahre, ja Jahrtausende bevorstehen. Wie das konkret vor sich gehen soll, hat er in Büchern wie Transcend. Nine Steps to Living Well Forever oder Fantastic Voyage. Live Long Enough to Live Forever detailliert beschrieben bis hin zu einzelnen Gymnastikübungen und Kochrezepten. U: Oje, 1001 Rezepte, die sie kochen sollten, bevor Sie unsterblich werden, das klingt doch wieder eher nach Psychosekte und Quacksalberei. A: All das ist freilich nur der erste Schritt, genauer gesagt: die erste von drei Brücken zur Unsterblichkeit: K: Brücke Eins handelt von allem, was man im Hier und Jetzt tun kann, um jene Prozesse zu verlangsamen, die zu Krankheit und Altern führen, sie in vielen Fällen sogar ganz zu stoppen. [ ] Diese Brücke Eins bringt dich über eine bewegliche Grenze, da sich unser Wissen über Biologie und darüber, wie man ihre Begrenzungen überwindet, beständig erweitert und zwar exponentiell. So führt uns Brücke Eins zu Brücke Zwei, welche die volle Entfaltung der biotechnologischen Entwicklung markiert. In weniger als zwei Jahrzehnten werden wir die Mittel dazu haben, unsere eigene Biologie zu perfektionieren, indem wir die sie steuernden Informationsprozesse vollkommen neu programmieren. Wir werden imstande sein, unsere Gene zu verändern, Jahrzehnte länger und gut! zu leben, als wir es uns heute unter einem langen Leben vorstellen. 10

11 Dies wiederum bringt uns zu Brücke Drei der vollen Blüte der nanotechnischen Revolution, wo wir über die Grenzen der Biologie hinausgehen und unendlich leben können. 8 A: Dieser Brückenpfad zum unbegrenzten Leben braucht natürlich ein breites technisches Fundament. Und dieses Fundament, wovon, wie Kurzweil einräumt, noch entscheidende Teile fehlen, entsteht, wie er als erfahrener Erfinder weiß, mitnichten sprunghaft, sondern als Synthese aus unzähligen kleinen Fortschritten auf den verschiedensten Gebieten. Wann dabei genau welches Patent angemeldet werden kann, ist nicht vorhersagbar. Doch die Richtung ist laut Kurzweil klar. Und auch, dass die Entwicklung sich so wie die Technikgeschichte insgesamt stets weiter beschleunigen wird. Dem entspricht die exponentielle Zunahme der Speicherund Rechenkapazitäten von Computern, wie Gordon Moore sie 1965 postuliert hat, und wie sie sich seither überwältigend vollzieht. U: Also wenn ich das hör, denke ich wunderbar, der einladende US-Optimismus, nicht dieses alteuropäische Gemüffel, dieser Untergang, zum Museum werden, Kalifornien, das ist der Aufbruch, Go West bis zum Pazifik, zum Mond, nach innen, in die Psychedelic Welt, Timothy Leary, der im späteren Leben Transhumanist wurde. Hier bei Kurzweil geht es weiter mit dem den Aufbruch in die Nanosphäre und entscheidende, ins ewige Leben. Immer der praktische Geist der Hippie-Utopisten, jedes Problem ist lösbar mit Technik. Gegenteil der deutschen Stimmung, in Deutschland Hauptsache bremsen, was zwar so polarisiert nicht stimmt, aber man muss schon zugeben, die Kalifornier legen hier eine Dynamik vor, hier wir nicht gebremst, hier wird nach vorne geblickt. Wenn man nicht überrollt werden will, sollte man das entschieden organisieren. (Take 23) A: In wenigen Jahren wird die Komplexität der Computer die Dimension des menschlichen Gehirns erreichen und rasch überschreiten. So rast die Welt von sich aus unaufhaltsam auf die Singularität zu. Und wer willens und fähig ist, sich dafür bereit zu machen, kann das Wunder selber miterleben und vor allem: überleben. Kurzweil, selbst als Unitarier aufgewachsen, hat dafür einen charakteristischen Begriff: 11

12 K: Ich betrachte jeden Menschen, der die Singularität begreift und deren Auswirkungen auf sein oder ihr eigenes Leben reflektiert hat, als Singularitianer. 9 U: Gut, dann werde ich also Singularitianer, insofern, als ich versuche, diese Auswirkungen zu reflektieren. Aber wo beginnen? Es sind so viele Fronten. Und so viele verschiedenen Ebenen. A: Um eine sinnvolle Debatte über den Transhumanismus zu führen, wird man nicht darum herumkommen, verschiedene Fragenfelder auseinanderzuhalten: 1) Was ist technisch überhaupt möglich? Respektive wie wahrscheinlich? Und bis wann? 2) Welche Konsequenzen und womöglich Paradoxien ergeben sich jeweils daraus? Vor allem bei der Frage nach dem unbeschränkten Leben. Und auf dieser Basis schließlich 3) Was wollen wir? Als Gesellschaft und als Einzelne? U: Gut, dann frag ich mich jetzt also als Mensch im Dialog mit Kurzweil, was es mit diesem ewigen Leben auf sich hat. Musik Tortoise Djed U: Bei aller Grundsätzlichkeit, oder gerade deswegen, darf man natürlich auch nicht außer Acht lassen, dass der kalifornische Transhumanismus, auch wenn Gesellschaft bei ihm, wenn überhaupt, meist nur als Bremse vorkommt, die Entstehung des unbegrenzten Lebens ja nicht im luftleeren Raum propagiert, sondern durchaus in einen ganz bestimmten gesellschaftlichen Kontext: K: Denn das Gesetz des sich beschleunigenden Nutzens ist im Prinzip eine ökonomische Theorie, d.h. die primäre treibende Kraft des technischen Fortschritts, der eigentliche Brennstoff dieses Gesetzes ist nichts anderes als der ökonomische Imperativ konkurrierender Marktkräfte. [...] Und dieser ökonomische Imperativ ist das Äquivalent zum Überleben in der biologischen Evolution

13 U: An solchen Statements merkt man, im transhumanen Kalifornien weht der Geist des kapitalistischen Sozialdarwinismus. Ob dort wirklich ein freier Markt herrscht, ist eine andere Frage, aber umso mehr ist das eigene Selbstverständnis: totaler Wettbewerb zum Zwecke maximaler Dynamik. Und insofern muss man sich klarmachen, dass auch das Ewige Leben nach jetziger Lage bzw. Kassenlage zunächst einmal nur als Privileg für Reiche wird entstehen können. K: Diese Ungleichheit ist allerdings nichts Neues. Außerdem hat das Gesetz des sich beschleunigenden Nutzens diesbezüglich einen wichtigen und hilfreichen Effekt. Denn wegen des fortschreitenden exponentiellen Wachstums beim Preis- Leistungsverhältnis werden all diese Techniken bald so billig werden, dass sie praktisch kostenlos sind. Schauen Sie sich an, wie viel hochwertige Information man heute kostenlos im Internet findet! [...] Und wie die Zugriffsmöglichkeit darauf selbst in den ärmsten Ländern Afrikas rasant ansteigt! 11 U: Das mag stimmen, andererseits: das freie Wissen im Internet ist weder überall qualitativ hochwertig, noch das Hochwertige überall kostenlos, und frei auch insofern nicht, als sein Abruf und seine Verwendung global überwacht werden kann und wird. Und außerdem gilt das ja nur Software; bei der Hardware sieht es nicht ganz so aus; und bei ganz un-digitalen Dingen wie Wohnen, Essen, Heizen schon gar nicht. Der prinzipielle Einwand ist aber der: Hier wird ein soziales Problem rein technisch gelöst: Technik statt Ethik, Technik als Ethik. Und das bedeutet in Analogie zu bisherigen Entwicklung: So wie die Tiere und die Steine nicht gefragt wurden, ob sie Atombomben und die Wall Street wollen, werden die Menschen von den Supermenschen auch nicht vorher gefragt werden, ob sie superüberlegene oder unsterbliche Artgenossen haben oder selber sein wollen oder nicht. Es werden einfach irgendwann die Tools dazu angeboten, erst teuer, dann billiger und es wird eine Welt gebaut, wo man diese Tools verwenden muss, wenn man darin nicht untergehen will! Der Unterschied zu den Tieren ist allerdings: Diese hätten wir auch relativ schlecht fragen. Uns Menschen könnte man aber eigentlich fragen. Aber wenn niemand das tut, dann stellen wir eben unsere Fragen, zunächst also mal: Ewig leben Wie? Natürlich durch Technik, aber in verschiedenen Aspekten, erstens: Selbsttechnik. 13

14 Musik Tortoise, Djed K: Zum TRANSCENDieren gehören, wie das Wort selbst schon sagt, neun Elemente: - T für Talk to your Doctor: Sprich mit deinem Doctor, analysiere deinen aktuellen Gesundheitszustand, - R für Relaxation: Spann auch mal aus, - A für Assessments: Kontrolliere engmaschig deine Körperdaten, Blutwerte, etc. - N für Nutrition: Esse gesund, - S für Supplements: Vergiss nicht deine Nahrungsmittelzusätze, Vitaminpräparate etc. - C für Calories: Reduziere deine Kalorien, - E für Exercising: Mache regelmäßig deine Gymnastikübungen, - N für New Technologies: Setze neue Technologien gleich ein, sobald sie auf den Markt kommen, es gibt z.b. schon erschwingliche Genom Tests und schließlich: - D für Detoxifying, entgifte dich. 12 U: Also Selbstdisziplin, Affektkontrolle. Klappt das? Teils ja: Wer gesund lebt, lebt im Schnitt gesünder und länger. Kurzweil selbst war Diabetiker, seine Urerfahrung: Analyse, technische Lösung. So auch beim Altern. Jetzt von 250 Zusatzpillen am Tag auf 200 Pillen am Tag runter. Sachlich nun graduell etwas Neues, aber vom Modus her: Früher konnte man im Angesicht des Todes entscheiden, zwischen verschiedenen Lebensökonomien: lang oder kurz leben, wild oder brav? Hier passiert aber alles schon sub specie aeternitatis also: Turnübungen für die Unsterblichkeit. Wird man die durch ein paar blöde Exzesse gefährden? Ambivalenz von Sorgfalt mit sich selbst und unvorstellbarer Angst um sich. Aber natürlich ist das nur die Alte Schule der technischen Verbesserung. Etwas handfester wird es schon bei der Körper-Hardware: K: Wir haben inzwischen für alles Prothesen: für unsere Hüften, Knie, Schultern, Kiefer, Zähne, Haut, Arterien, Venen, Herzklappen, Arme, Beine, Finger und Zehen. Und Systeme, die auch komplexere Organe ersetzen können, wie etwa das Herz, werden gerade eingeführt. In dem Maße, wie wir die Funktionsweise des menschlichen Körpers und des Gehirns verstehen, werden wir bald in der Lage sein, 14

15 unvergleichlich überlegene Systeme zu entwerfen, Systeme, die länger und besser funktionieren werden, ohne Ausfalls- oder Krankheitsrisiko, und ohne Altern. 13 U: Funktioniert das? Sicher, zunehmend. Bis hin zum Paradox des Sports, wo die Paralympiker die Olympiker in immer mehr Disziplinen hinter sich lassen, so dass man sich zunehmend entscheiden müssen wird, was einen eigentlich interessiert: die objektiv besten Leistungen? Oder die Paralympics der besten menschlichen Athleten? Das ist aber vergleichsweise Folklore: Das eigentliche Problem ist die moralische Dimension, die hier sichtbar wird: Immer ist derselbe Prozess: Jemand hat einen Defekt (in den USA oft Soldaten, die aus dem Krieg kommen). Man will ihnen helfen, und sie wollen auch selbst Hilfe. Dabei entwickelt man Prothesen, diese werden aber bald besser als die natürlichen Körperteile und entwickeln dann indirekt Druck auf alle. Diese Ausweitung der Moralitätszone wird aber von den Technikern, denen es, wenn sie ehrlich sind, oft mehr um ihre Ingenieurs-Ehrgeiz geht als um den einzelnen Leidenden, ausgeklammert. Hart gesagt: Die Kranken werden moralisch in Geiselhaft genommen, um auf Dauer einen neuen, stressigeren Standard für alle zu etablieren. Und nicht nur im Körperlichen: K: Wir werden in dem Maß unvergleichlich klüger, in dem wir mit unserer Technologie verschmelzen. 14 U: Bei Kurzweil kippt klüger aber fast immer ganz auf die eine Seite von smart, also nicht weise oder reif, sondern schlau, fit. Gemeint: bessere Umweltanpassung mit allen Formen von Enhancement, psychischer Leistungsverbesserung, sei es klassisch früher durch Drogen, Kaffee oder heute Ritalin, vor allem aber durch die Verbindung mit schwacher KI, also konkret etwa: das Smartphone, Google-Brille, Wikipedia, das ganze Weltwissen, kurzum: die erweiterte Augmented Reality immer vor sich haben. Auch das kann wieder Mängel ausgleichen: Wer dauernd bei allem auf dem Schlauch steht, kann immer nachschauen. Wer die Daten über sein Gegenüber sofort vor sich hat, hat bessere Handlungsoptionen. Aber auch hier: blitzschnell: ein neuer Standard, ein neues Anforderungsniveau für alle, wo zwar sicher mehr 15

16 Information umgesetzt wird, nicht aber unbedingt mehr Erfahrung generiert wird, mehr Glück oder gar neue Ideen generiert. Was dagegen auf jeden Fall generiert wird, ist ein nie dagewesenes Maß an Überwachung und Mißbrauchsmöglichkeiten: K: Wenn wir die 2020er Jahre erreichen und in unseren Körpern und Gehirnen Software implementiert sein wird, werden die staatlichen Autoritäten einen legitimen Anspruch darauf haben, diese Datenströme nach Gelegenheit zu überwachen. 15 U: Kurzweil verweist dann zwar schon auf die Verluste an Freiheit und Privatheit, die das mit sich bringen kann, aber anders als etwa bei der Energieversorgung, wo er, um die Verwundbarkeit des Staates zu minimieren, auf Dezentralisierung setzt, kommt er hier nicht etwa auf die Idee, dass man darauf achten müsste, zuerst gewisse Daten-Dezentralisierungs- oder gar ethische Standards zu sichern, bevor man sich sein erstes Google-Hirn-Implantat einbauen lässt, oder 2014 seine Google- Brille aufzieht. Das ist ihm nicht so wichtig da sieht man, in welche Richtung sich das bewegt. Auf neue Ideen kommt man durch schwache KI kaum. Dazu bräuchte man starke Formen von Künstlicher Intelligenz, also solche, die selbständig komplexe Probleme lösen und wirklich menschlich agieren können; aber auch die stehen, nach so vielen Enttäuschungen laut Kurzweil jetzt endgültig vor der Tür. Musik Tortoise, Djed You Tube: Ray Kurzweil Human Enhancement and Singularity We re already there includes our whole moral system. K: Sobald wir einmal vollständige Modelle der menschlichen Intelligenz entwickelt haben, werden Maschinen in der Lage sein, die flexiblen und feinen Ebenen menschlicher Mustererkennung mit den Vorteilen von Maschinen-Intelligenz zu kombinieren. 16 U: Ob das funktionieren kann, wird sich zeigen. Die Chancen werden immer besser. Allerdings erweitert sich auch hier die ethische Kampfzone. Denn was heißt 16

17 Verbesserung der menschlichen Intelligenz? KI für mehr Weisheit? Mehr Demut? Für die Einhaltung der Goldenen Regel? Die Nächstenliebe? Die Einhaltung der Menschenrechte? Gegen Profitsucht? Die könnten viele derzeitige Machthaber gut brauchen, davon hört man aber, außer in legitimatorischen Nebensätzen, von Kurzweil nie was. Immer geht es um Mustererkennen, Rechnen, Problemlösen also nackte Intelligenzsteigerung unter bewusstem, eklatantem Ausschluss jeglicher Vernunftbindung. So steht leider zu erwarten, dass Kurzweils Superintelligenzen zwar in vielem bessere Testergebnisse liefern werden, aber im Vergleich zu einem nicht völlig verkommenen Normalmenschen in Punkto Verantwortung, Weisheit und Würde trotzdem einen evolutionären Abstieg, nach seiner Terminologie eigentlich einen Irrweg bedeuten. Denn entweder die Superintelligenzen verhalten sich so wie wir zu den früheren Evolutionsstufen: Dann sollten wir lieber schauen, dass wir pittoresk aussehen oder gut schmecken, damit wir wenigstens im History-Zoo oder als Nutzmenschen überleben dürfen. Oder die Superintelligenzen werden irgendwann so klug, dass sie merken, dass sie nur ins Monströse vergrößerte Nerds sind und eliminieren sich dann aus besserer Einsicht selber. Wenn man dagegen andere Superintelligenzen wollte, müsste man die Sache wohl völlig anders angehen. Tut man aber nicht. Eher betreibt man parallel die biotechnologische Revolution: Musik Tortoise, Djed K: Einer der energischsten und kundigsten Kämpfer gegen den Alterungsprozess ist Aubrey de Grey, Wissenschaftler am Gentechnik-Institut in Cambridge. [...] De Grey ist sich sicher, dass wir in zehn Jahren robust verjüngte Mäuse vorführen können werden, also solche, die jünger wirken als vor ihrer Gen-Behandlung. Sobald wir aber zeigen können, dass wir den Alterungsprozess bei einem Tier, das mit uns 99% seiner Gene teilt, umkehren können, wird das die allgemeine Auffassung von der Unvermeidlichkeit des Todes massiv herausfordern. Dadurch wird einer enormer Konkurrenzdruck entstehen, diese Ergebnisse in menschliche Anwendungen zu überführen. 17 U: Ob es funktionieren wird? Man wird sehen. Entscheidend ist, sich klarzumachen, dass der Tod hier insgesamt pathologisiert, zur Krankheit erklärt wird. Damit werden 17

18 die Sterblichen nun insgesamt als Geisel genommen. Für einen Zustand, den man einerseits als extremen Freiheitsgewinn verbuchen kann: So wie bisher nur der Selbstmörder verfügt nun auch der Lebende über sein Leben. Auf der anderen Seite bedeutet das: Wer künftig sterben will, muss sich dafür selber umbringen, muss dafür an sich selbst zum Mörder werden. Und sich damit nicht nur ein paar Jahre, sondern seine eigene Ewigkeit rauben. [Was nach dem Wie zur nächsten Frage führt: Wer soll ewig leben?] K: Wissen ist kostbar in all seinen Formen: als Musik, Kunst, Wissenschaft und Technologie genauso wie das in unseren Körpern und Gehirnen eingelagerte Wissen. Jeder Verlust einen solchen Wissens wäre tragisch. 18 U: Das klingt gut, also eigentlich alle. Worüber man bei Kurzweil kaum etwas findet, sind die Fragen, die das aufwirft. Denn das Geniale an der paulinischen Jenseitserfindung war ja, dass es da keine realen Probleme gibt, im Himmel haben alle Platz, alles ist auf unbestimmte Weise super, es ist auch alles statisch, gibt keine weitere Evolution mehr. Bei einem Realübergang zum unbegrenzten Leben wäre das nicht so. Ewige würden neben Sterblichen leben, was die Populärkultur in Serien wie True Blood mit Vampiren schon durchbuchstabiert; aber man wüsste doch darüber hinaus gerne, wie das werden soll: Wo sollen, wenn alle überleben sollen, dann alle hin? In die Cloud? Dann also offenbar doch auf Dauer keine Wahlfreiheit zwischen virtual und real, sondern eine Festplatten- Bio-Adapter-Existenz. Und wie soll es gesellschaftlich gehen? Gibt es noch Familien? 200 Generationen unter einem Dach? Werden noch weiterhin Kinder geboren? Wie teilt man seine Lebensspanne ein? 18 Jahre Kindheit und Jugend und dann 3000 Jahre fitte Berufstätigkeit? De facto muss man sich, wenn Kurzweils Visionen wahr werden, um all des keine Sorgen machen: K: Information ist kein Wissen. Die Welt quillt über vor Informationen. Es ist aber gerade die Aufgabe der Intelligenz, die herausragenden Informationen zu finden. Jede Sekunde fließen hunderte von Megabits durch unsere Sinne, aber der Großteil 18

19 davon wird intelligenterweise ausgefiltert. Wir reagieren nur auf die Schlüsselreize. So zerstört Intelligenz per Selektion Information, um Wissen zu kreieren. 19 U: Klingt auch erstmal toll. Sobald die Superintelligenzen dies auf die Menschheit anwenden, werden sie feststellen, dass auch sehr viele Menschen eigentlich nur Information sind, und keine Wissen. Wozu so viele Shopping-Center, Konsumenten, laute Leute, die dasselbe kaufen, denken und fühlen? Das ist doch redundant. Also weg mit allem, bis auf je ein zwei Zoo-Exemplare für die Forschung. Fürs Museum. Je genauer man die Menschheit ansieht, desto mehr Schwächen entdeckt man. Weg damit, als Hyperintelligenz. Trotzdem soll nach Kurzweil alles irgendwie human bleiben: Musik Tortoise, Djed K: Manche Beobachter bezeichnen die Periode nach Eintreffen der Singularität als post -human. Für mich bedeutet human sein aber gerade, Teil einer Zivilisation zu sein, die ihre Grenzen überschreiten will. [...] Wenn wir den technologisch veränderten Menschen nicht mehr als menschlich begreifen, wo ziehen wir dann die Grenzlinie? 20 U: Eine herausfordernde Frage, die aber darauf deutet, dass man diese Grenze vielleicht nicht anhand der Anzahl von Prothesen und Nanobots, die jemand im Körper hat, diskutieren sollte, wie Kurzweil, sondern sich prinzipiell fragen muss: Was gehört eigentlich zum Menschsein? Bislang war das vor allem der Tod. K: Die Hauptrolle der traditionellen Religionen bestand darin, den Tod zu einer guten Sache zu rationalisieren. Malcom Muggeridge bringt diese allgemeine Ansicht auf den Punkt, wenn er sagt: Ohne Tod wäre das Leben unerträglich. Aber die Explosion der Kunst, Wissenschaft und der anderen Formen des Wissens, die die Singularität mit sich bringen wird, macht das Leben durchaus erträglicher; es macht das Leben erst wirklich sinnvoll! 21 19

20 U: Endlichkeit Segen oder Fluch - das ist wirklich eine philosophische, tiefe, für Menschen kaum lösbare Frage. Es gibt Menschen, die sich den Tod herbeiwünschen, andere, die vielleicht ewig leben wollen. Was fatal wäre, wäre, sich als Mensch angesichts dieser Herausforderung auf seine Mangelhaftigkeit zurückzuziehen. Bzw. sich den Fortschrittsbegriff zum reinen Für oder Wider den Tod verengen zu lassen. Es kann auch andere Lebenssinne geben als den, unsterblich zu werden. Das ist bei dem Druck, der durch den Transhumanismus entstehen wird, eine schwerwiegende Gefahr. Auch für Kurzweil selbst ist das Wozu des ewigen Lebens, auf wenn er viele seiner Anhänger damit ködern dürfte, nicht dieses ewige Leben selbst, ist dieses ewige Leben eigentlich nicht der Sinn: K: Aus meiner Sicht besteht der Sinn des Lebens unseres Lebens darin, immergrößeres Wissen zu kreieren und zu genießen. sich einer höheren Ordnung entgegenzubewegen. 22 U: Darum geht es ihm, wenn man Kurzweil ontologisch fassen will, müsste man sagen, er ist eine Art Pattern-Platoniker, bei allem Technizismus und Realismus, den er auf der einen Seite ausstrahlt, steckt dahinter eine radikale Geistutopie, letztlich ein ganz klassischer jüdisch, christlich-platonischer, plutinischer- metaphysischer Tradition, da gibt es einen Geist der über den Dingen schwebt, der die Dinge bestimmen, überwinden will und kann. Das ist im Prinzip der Plan, Kurzweils Elysium, seine große Vision, dass wofür er letztlich wahrscheinlich lebt, ist ein bisschen wie ein Mad Scientist bei James Bond, dass er Zeuge werden will, sehen will, wie diese Intelligenz das Universum nach und nach erfüllt, also quasi diesen gigantischen Orgasmus seines Geistes über die Materie bis in die letzten Ränder des Universums mitverfolgen kann. Musik Tortoise, Djed K: So zeigt sich, dass wir als Menschen nach allen Kränkungen durch die Wissenschaft im Universum doch zentral sind. Unsere Fähigkeit, Modelle zu kreieren [...], war ausreichend, um uns in eine andere Form der Evolution zu überführen: 20

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