Impfung bei Immunschwäche
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- Rudolf Baumann
- vor 7 Jahren
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1 Kinderspital Pädiatrische Onkologie und Hämatologie Impfung bei Immunschwäche Teil 1 (Impfschwäche) Immunschwäche FH Schilling
2 Definition Immunschwäche (syn. Immundefizienz, Immundefekt) Sammelbegriff für unterschiedliche Erkrankungen des Immunsystems, die gekennzeichnet sind durch eine vorübergehende oder irreversible Schwächung der Abwehrfunktion (Infektanfälligkeit), also der Fähigkeit, sich gegen eindringende Krankheitserreger zu wehren. Unterscheidung in primäre (hereditäre) und sekundäre (erworbene) Immundefizienz 2
3 Unterscheidung zwischen physiologischer und pathologischer Infektanfälligkeit Wahn et. al., Kinder- und Jugendmedizin 03/2008 3
4 Primäre Immundefizienz Primär zelluläre Immundefekte schwere kombinierte T- und B-Zellsystem betreffende Defekte (klassischer SCID) SCID-like Immundefekte (z.b. ADA-Mangel, Omenn-Syndrom, retikuläre Dysgenesie, DNA Ligase IV-Defekt) Weniger schwere zelluläre Immundefekte Primär humorale Immundefekte (Antikörper-Mangel) schwere Reduktion aller Serum-Immunglobulin-Isotypen mit stark verminderten oder fehlenden B- Zellen schwere Verringerung von mindestens zwei Serum-Immunglobulin-Isotypen mit normaler oder niedriger B-Zellenzahl schwere Reduktion von Serum-IgG und IgA mit normalem/erhöhtem IgM und normale numerische B-Zellen Isotyp- oder Leichtkettenfehler mit allgemein normalem B-Zellzahlen spezifischer Antikörpermangel mit normalen Ig-Konzentrationen und normale B-Zellenzahlen 4
5 Weitere primäre Immundefekte Immundefekte mit Thrombozytopenie (Wiskott-Aldrich Syndrom, WIP Syndrom) Immundefekte mit DNA-Reparatur Defekt (z.b. Ataxia teleangiektatica, Nijmegen breakeage Syndrom) Syndrome mit Thymusaplasie/-hypoplasie (DiGeorge Syndrom, CHARGE Syndrom etc.) Immunossäre Dysplasien (z.b. Schimke Dysplasie etc.) Hyper IgE-Syndrome Dyskeratosis congenita mit Knochenmarkversagen Autoinflammatorische Erkrankungen Immundefektsyndrome Komplementdefekte Primäres Hämophagozytäres Syndrom Primäre Zytopenien (M. Kostmann etc.) die Liste umfasst mehr als 200 genetisch charakterisierte primäre Immundefekte 5
6 Sekundäre (erworbene) Immunschwäche Malignome (CLL, Multiples Myelom, ALPS, PTLD, etc.) Z. n. hämatopoetischer Stammzelltransplantation Chemotherapie (Methotrexat, Cyclophosphamid, etc.) Medikamente (Steroide, Immunsuppressiva, Biologika, etc.) Splenektomie Autoimmunerkrankungen (Autoimmun-Neutropenie, systemischer Lupus erythematodes, etc.) Z. n. Radiotherapie Infektionen (HIV, Masern, CMV, EBV, etc.) Malnutrition 6
7 Einsatzgebiete von Immunsuppressiva Prophylaxe von Abstoßungsreaktionen nach einer Gewebs- oder Organtransplantation Autoimmunerkrankungen oder Erkrankungen, deren Ursache eine Fehlfunktion des Immunsystems ist Entzündliche rheumatische Erkrankungen Schweres Asthma bronchiale Chronisch entzündliche Darmerkrankungen Chronische Glomerulonephritis mit nephrotischem Syndrom Myasthenia gravis Autoimmunhepatitis Multiple Sklerose Schwere Psoriasis Immunthrombozytopenie 7
8 Immunsuppressiva Wirkstoffgruppen-Einsatzgebiete Glucocorticoide (Rheumatologie, Gastroenterologie, Pneumologie, Nephrologie, Onkologie, Neurologie) Cortison, Prednison, Methylprednisolon, Dexamethason etc. Zytostatika (Rheumatologie, Nephrologie, Onkologie) Methotrexat, Cyklophosphamid, Azathioprin, Mycophenolat-Mofetil (MMF) Antikörper (Rheumatologie, Onkologie) z.b. Rituximab, Alemtuzumab, Infliximab, Tocilizumab Calcineurininhibitoren (Nephrologie, Onkologie) Ciclosporin, Tacrolimus mtor-inhibitoren (Onkologie, Kardiologie) Sirolimus, Everolimus 8
9 Chemotherapeutika in der Kinderonkologie Pflanzliche Produkte z.b. Vincristin, Vinblastin, Etoposid, Topotecan, Irinotecan Antibiotische Substanzen z.b. Anthrazykline, Actinomycin D Antimetabolite z.b. Mercaptopurin, Thioguanin, Methotrexat Alkylantien z.b. Cyklophosphamid, Ifosfamid, Trofosfamid, Platinsubstanzen Cisplatin, Carboplatin 9
10 Sonderfall Asplenie Angeborene Asplenie extrem selten Funktionelle Asplenie (Beispiele) Sichelzellerkrankung Zöliakie HIV/AIDS Thalassämie Asplenie durch Splenektomie (Beispiele) Traumatische Milzruptur (20%) Sphärozytose Sichelzellerkrankung Immunthrombozytopenie 10
11 Komplikationen der Asplenie Postsplenektomiesepsis (PSS) / Overwhelming-Postsplenectomy-Infection (OPSI) geschätzte Inzidenz Fällen/1000 Patientenjahre Wahrscheinlichkeit eines PSS innerhalb 20 Jahre nach Splenektomie liegt bei >10% Mortalität 50-70% PSS-Risiko besteht lebenslang 11
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