Differentialgleichung.
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- Elly Graf
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1 Kapitel 6 Differentialgleichungen erster Ordnung Beispiel 6.: Durch Verzinsung wächst ein Kapital Kx im Laufe der Zeit x. Der Zuwachs K zum Zeitpunkt x im kleinen Zeitraum x ist proportional zum aktuellen Kapitalwert Kx und zur Zeitspanne x: K = p Kx x, also K x = p Kx. Hierbei ist p der Zinssatz z.b. p = 5%/Jahr, wenn die Zeit in Jahren gemessen wird. Im Grenzwert x 0 das ist das Konzept der stetigen Verzinsung, siehe Beispiel.9 ist das Kapitalwachstum also durch die Gleichung charakterisiert. d Kx = p Kx Die obige Gleichung, die K x mit Kx verknüpft, nennt man eine Differentialgleichung. In diesem Kapitel geht es um die Frage, wie man aus solchen Differentialgleichungen die Funktion Kx bestimmen kann. 6. Definitionen Definition 6.2: Gewöhnliche Differentialgleichungen Eine Gleichung der Form d yx = fx, yx heißt explizite gewöhnliche Differentialgleichung erster Ordnung für die Funktion yx, kurz DGL. 93
2 94 KAPITEL 6. DIFFERENTIALGLEICHUNGEN ERSTER ORDNUNG Beispiel 6.3: Einige Beispiele von DGLen für y = yx: = y, = x y2, = y x y + x. Auch x y = siny, ist eine DGL, wir werden sie aber immer in der nach aufgelösten Form = siny x y betrachten. Als Kurzform schreibt man auch y = siny x y. Beispiel 6.4: Wir betrachten die Differentialgleichung = p y aus Beispiel 6. K wurde in y umbenannt. Wir raten zunächst eine Lösung: yx = c e p x, wobei c eine beliebige Konstante ist. In der Tat ist dies für jeden Wert von c eine Lösung der DGL: = d c ep x = c d ep x = c p e p x = p c e p x = p yx. yx Wir können die Konstante c durch den Anfangswert y0 ausdrücken: y0 = c e p 0 = c. Also: die Lösung von = p y ist yx = y0 e p x. In Beispiel 6.2 zeigen wir, daß dies in der Tat die allgemeinste Lösung der DGL y = p y ist. Interpretieren wir yx als Kapital Kx mit einem Startwert K0 = K 0, so stimmt die Lösung Kx = K 0 e p x mit der Formel der stetigen Verzinsung aus Beispiel.9 überein wenn x in Jahren gemessen wird. Merke 6.5: Die allgemeine Lösung einer DGL erster Ordnung hat immer eine beliebige freie Konstante. Die Lösung mit dieser freien Konstanten heißt allgemeine Lösung. Lösungen für spezielle Werte dieser Konstante heißen spezielle Lösungen.
3 6.2. GRAPHISCHE LÖSUNG 95 Beispiel 6.6: In MuPAD werden DGLen mittels ode engl: ode = ordinary differential equation = gewöhnliche DGL erzeugt, z. B. y = y + x: >> DGL:= ode{y x = x + yx}, {yx}: Ein solches Objekt kann dann mittels solve gelöst werden: >> solvedgl {expx - C - x - } Man kann Anfangsbedingungen direkt in das ode Objekt einbauen, woraufhin solve die freie Konstante so wählt, daß die Anfangsbedingung erfüllt ist: >> DGL:= ode{y x = x + yx, y0 = }, {yx}: >> solvedgl {expx + ln2 - x - } 6.2 Graphische Lösung Dieses graphische Verfahren ist zwar ungenau halt graphisch, aber funktioniert dafür für beliebige DGLen y = fx, y. Es ist äußerst nützlich, um sich schnell einen qualitativen Überblick über das Verhalten der Lösungen zu verschaffen. Graphisches Rezept 6.7: Löse eine beliebige DGL = fx, y: Zeichne in die x-y-ebene an vielen Punkten x, y die Vektoren des sogenannten Richtungsfeldes vx, y = fx, y ein. Es interessieren nur die Richtungen der Vektoren, nicht die Längen. Wähle einen Startpunkt x 0, y 0 und folge den Pfeilen! D.h., zeichne eine Kurve, deren Tangente an jedem Punkt mit den vorgegebenen Richtungsvektoren vx, y übereinstimmt. Die so vom Startpunkt ausgehende Kurve ist der Graph derjenigen Lösung, für die yx 0 = y 0 gilt.
4 96 KAPITEL 6. DIFFERENTIALGLEICHUNGEN ERSTER ORDNUNG Beispiel 6.8: Wir zeichnen das Richtungsfeld vx, y = y 2 der DGL y = y 2. Vom Punkt x 0, y 0 = 0, startend wird eine Lösungskurve eingezeichnet. Wir benutzen hier, daß wir die Lösung yx = e x 2 in Beispiel 6.4 mit p = 2, y0 = bereits berechnet haben: >> plot plot::function2dexpx/2, x = , Color = RGB::Red, plot::vectorfield[, y/2], x = , y = , Color = RGB::Black, ViewingBox = [0..3, 0..3] Beispiel 6.9: Ein weiteres Beispiel: = x siny, vx, y = x siny Die Lösungen durch die Punkte x 0, y 0 = 0, und x 0, y 0 = 0, 4 werden eingezeichnet. Hier wird der numerische DGL-Löser numeric::odesolve2 zum Einzeichnen der Lösungskurven eingesetzt engl: ode = ordinary differential equation = gewöhnliche DGL: >> Loesung:= numeric::odesolve2x, y -> [x*siny[]], 0, []: >> Loesung2:= numeric::odesolve2x, y -> [x*siny[]], 0, [4]:.
5 6.2. GRAPHISCHE LÖSUNG 97 >> plot plot::function2dloesungx[], x = 0..5, Color = RGB::Red, plot::function2dloesung2x[], x = 0..5, Color = RGB::Red, plot::vectorfield[, x*siny], x = 0..5, y = 0..5, Color = RGB::Black Bemerkung 6.0: Worauf basiert das Verfahren? Die Tangente der eingezeichneten Kurve ist parallel zum Richtungsfeld vx, y. Die Steigung der Kurventangente der Tangens des Steigungswinkels α ist y, die Steigung des Richtungsvektors ist tanα = fx, y: vx, y α x, y Damit gilt y = tanα = fx, y. fx, y Bemerkung 6.: Die Tatsache, daß man an irgendeinem Punkt x 0, y 0 starten kann, d.h., in der Lösung eine Startbedingung yx 0 = y 0 vorgeben kann, entspricht der Tatsache, daß die allgemeine Lösung eine beliebige Konstante enthält.
6 98 KAPITEL 6. DIFFERENTIALGLEICHUNGEN ERSTER ORDNUNG 6.3 Separation Trennung der Variablen Dies ist eine Technik, die nur für DGLen der speziellen Form y = fx gy funktioniert: die rechte Seite der DGL muß ein Produkt von Funktionen jeweils einer Variablen sein. Beispiel 6.2: Betrachte die DGL = x y. Die Idee ist, alle Ausdrücke in y inclusive auf der einen Seite der Gleichung, die Ausdrücke in x inclusive auf der anderen Seite zu sammeln Trennung der Variablen : = x. y Nun trage auf beiden Seiten ein Integralzeichen ein und bestimme die Stammfunktionen: y = x ln y = x2 2 + c mit einer Integrationskonstanten c. Diese Gleichung definiert y in Abhängigkeit von x. Löse nach y auf: y = e x2 2 + c = e c e x2 2 y = ±e c e x2 2. Zur Vereinfachung wird die Konstante ±e c als neue Konstante c geschrieben: y = c e x2 2. Dies ist die allgemeine Lösung der DGL y = x y. Probe: y = d c e x2 d 2 = c e x 2 x 2 = c x e 2 x 2 = x c e 2 2 yx = x yx. Bemerkung 6.3: Diese Technik kann nur dann funktionieren, wenn man es schafft, die Variablen x und y auf verschiedene Seiten der Gleichung zu bringen. Für die allgemeine DGL y = hx, y ist dies genau dann der Fall, wenn die Funktion hx, y das Produkt einer Funktion in x und einer Funktion in y ist: = fx gy = fx gy gy = fx Gy = F x + c, wobei Gy eine Stammfunktion von gy fx ist. und F x eine Stammfunktion von
7 6.3. SEPARATION TRENNUNG DER VARIABLEN 99 Diese Separationstechnik läßt sich folgendermaßen zusammenfassen: Satz 6.4: Separation der Variablen Sei Gy eine Stammfunktion von gy, sei F x eine Stammfunktion von fx. Die allgemeine Lösung der DGL erfüllt die Gleichung = fx gy Gy = F x + c. Durch Auflösen dieser Gleichung nach y ergibt sich die explizite Form der Lösung yx = G F x + c. Beispiel 6.5: Betrachte die DGL y = y 2. Separation: = y2 = y2 y 2 = y = x + c y = x c. Damit ist die allgemeine Lösung von y = y 2 bestimmt. Es ist schöner, die beliebige Konstante c durch eine Anfangsbedingung yx 0 auszudrücken. Z.B., für x 0 = 0: y0 = 0 c = c c = y0. Damit ergibt sich die Lösung zur Anfangsbedingung y0 in der folgenden Form: yx = x + y0 = y0 x y0. Probe: = d y0 x y0 = y0 2 2 = yx 2. x y0 Weiterhin ergibt sich für x = 0 in der Tat: yx x=0 = y0 0 y0 = y0.
8 00 KAPITEL 6. DIFFERENTIALGLEICHUNGEN ERSTER ORDNUNG Beispiel 6.6: Betrachte eine lineare DGL = fx y. Linear heißt, daß mit irgendeiner speziellen Lösung y sx auch jedes Vielfache yx = c y s x mit einer beliebigen Konstanten c eine Lösung ist: = d c y sx = c d y sx = c fx y s x = fx c y s x = fx yx. yx Damit ist klar: die freie Konstante muß multiplikativ eingehen. Man kann die allgemeine Lösung per Separation immer durch eine einzige Integration ermitteln: = fx ln y = fx y = ±e fx. y Wo ist nun die multiplikative Konstante? Sei F x irgendeine konkrete Stammfunktion von fx ohne Integrationskonstante, so gilt fx = F x+ c mit einer beliebigen Integrationskonstanten c, also y = ±e F x+ c = ±e c e F x = c e F x, c wobei c wiederum eine beliebige Konstante ist. Vergleiche auch das spezielle Beispiel 6.2. Merke: Die Lösung von y = fx y ist yx = c e F x, wo F x eine Stammfunktion von fx ist. Beispiel 6.7: Man kann die Startbedingung auch direkt in den Integrationsschritt der Separation einbauen. Dazu folgendes Beispiel: Separation: Rezept: = cosx ey, yx 0 = y 0. e y = cosx e y = cosx. Anstatt links und rechts allgemeine Stammfunktionen mit einer beliebigen Integrationskonstanten zu bestimmen, werden bestimmte Integrale startend bei y 0 bzw. x 0 berechnet.
9 6.4. VARIATION DER KONSTANTEN 0 Wir integrieren bis Y bzw. X, wobei Y die Lösung Y = yx für x = X darstellt. In diesem Beispiel: Y y 0 e y = X x 0 cosx [ e y ] y=y y=y 0 = [sinx] x=x x=x 0 e Y + e y0 = sinx sinx 0. Durch Auflösen nach Y erhält man die Lösung Y = yx, welche für X = x 0 den Wert y 0 annimmt: Y X = lne y0 + sinx 0 sinx. Mit der Umbenennung X x, Y y erhält man die Lösung yx = ln e y0 + sinx 0 sinx. Probe: = cosx e y0 + sinx 0 sinx = cosx = cosx e ln e y 0 +sinx 0 sinx e = cosx yx eyx, yx 0 = ln e y0 + sinx 0 sinx 0 = lne y0 = y Variation der Konstanten In diesem Abschnitt wird die Lösungstechnik für DGLen der Form vorgestellt. Die DGL = fx y + gx = fx y 2 ohne den Term gx heißt homogene DGL, mit dem Term gx heißt die DGL inhomogen. Die Lösung y h x der homogenen DGL 2 haben wir in Beispiel 6.6 kennengelernt: y h x = c e F x, wobei F x eine Stammfunktion von fx ist.
10 02 KAPITEL 6. DIFFERENTIALGLEICHUNGEN ERSTER ORDNUNG Rezept Variation der Konstanten 6.8: Zur Lösung der inhomogenen DGL ersetze die freie Konstante c in der Lösung y h x der homogenen DGL 2 durch eine Funktion cx. Einsetzen diese Ansatzes in die DGL liefert eine DGL für cx, die immer durch einfache Integration gelöst werden kann. Ansatz für die Lösung der inhomogenen DGL : yx = cx e F x. Einsetzen in die inhomogene DGL 2. Die linke Seite: = d Die rechte Seite: cx e F x = dcx ef x + cx F x e F x. fx yx + gx = fx cx e F x + gx. Mit F x = fx heben sich beim Gleichsetzen der linken und rechten Seite zwei Terme weg, und es verbleibt folgende DGL für cx: dc ef x = gx, also dc = gx e F x. Mit anderen Worten, cx ist eine Stammfunktion von gx e F x : cx = gx e F x. Damit haben wir eine allgemeine Darstellung der Lösung yx = cx e F x der inhomogenen DGL : Satz 6.9: Lösungsformel Die allgemeine Lösung der DGL = fx y + gx ist yx = e F x gx e F x, wobei F x eine Stammfunktion von fx ist. Diese Lösungsformel wird man sich nicht merken können. Man merke sich daher lieber das Konstruktionsprinzip 6.8 der Variation der Konstanten.
11 6.4. VARIATION DER KONSTANTEN 03 Beispiel 6.20: Finde die allgemeine Lösung der DGL = y + x. Schritt : Die Lösung der homogenen DGL y = y ist nach Beispiel 6.6 mit fx =, F x = x: y h x = c e x. Schritt 2: Variationsansatz yx = cx e x für die inhomogene DGL y = y + x. Schritt 3: Einsetzen in die inhomogene DGL. Die linke Seite der DGL: Die rechte Seite der DGL: Durch Vergleich folgt = d cx e x = dc ex + cx e x. y + x = cx e x + x. dc ex = x dc = x e x. Schritt 4: Bestimme cx durch Integration: cx = x e x. Dieses Integral wird analog zu Beispiel 4.2 durch partielle Integration bestimmt: cx = x e x = x e x e x fx g x fx gx f x gx = x e x + e x = x e x e x + c = x + e x + c mit einer beliebigen Integrationskonstanten c. Schritt 5: Das Endergebnis die allgemeine Lösung von y = y + x ist yx = cx e x = x + e x + c e x = x + e } x {{ e x } + c e x = x + c e x. Schritt 6: Probe: y + x = + c ex y x + c e }{{ x } y + x = 0. OK
12 04 KAPITEL 6. DIFFERENTIALGLEICHUNGEN ERSTER ORDNUNG Alternativ: Wir wenden die Lösungsformel 6.9 direkt an. Es wird betrachtet y = y + x, d.h., fx = und gx = x. Mit der Stammfunktion F x = x von fx = ergibt sich sofort yx = e x e F x x gx e x. e F x Damit landen wir unmittelbar bei dem oben bereits gelösten Integrationsproblem x e x = x + e x + c, und es ergibt sich wiederum die Lösung yx = e x x + e x + c = x + c e x. Beispiel 6.2: Wir zeigen, daß die Lösung yx = c e p x in der Tat die allgemeinste Lösung der DGL = p y ist. Dazu wenden wir das Prinzip der Variation der Konstanten auf diese homogene DGL an, d.h., wir versuchen, die allgemeinste Lösung in der Form yx = cx e p x zu bestimmen. Einsetzen dieses Ansatzes in die DGL liefert auf der linken Seite: Die rechte Seite ist = dc ep x + cx p e p x. p yx = p cx e p x. Durch Vergleich folgt dc = 0. Die allgemeinste Lösung dieser DGL für cx ist offensichtlich eine konstante Funktion: cx = 0 = 0 + c = eine beliebige Konstante.
13 6.5. DIFFERENTIALGLEICHUNGEN IN DER ÖKONOMIE Differentialgleichungen in der Ökonomie 6.5. Das Wachstumsmodell für das Volkseinkommen nach Boulding Aus: Volker Nollau, Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler, Stuttgart: Teubner 993. Kapitel 7 Lineare Differenzen- und Differentialgleichungen, 7.2: Ökonomische Modelle. Betrachte eine Volkswirtschaft. Sei t die Zeit, sei Et Kt It das Volkseinkommen, der Konsum, die Investitionen. Das Einkommen E der Bevölkerung wird zum Teil verkonsumiert, der Rest verbleibt für Investitionen: Et = Kt + It. Der Konsum läßt sich aufspalten in einen einkommensunabhängigen Teil zur Abdeckung der Grundbedürfnisse, Wohnung, Essen etc. plus einen einkommensabhängigen Teil Luxusgüter: die Entscheidung für VW Golf oder Mercedes hängt vom Einkommen ab. Als einfaches Modell gelte Kt = α + β Et 2 mit Konstanten α > 0 und 0 < β <, d.h., ein fester Bruchteil β des Einkommens werde für Luxus verkonsumiert. Die Investitionen vermehren das Einkommen. Stellt man sich γ als einen Prozentsatz vor, mit dem sich investiertes Kapital z.b. durch Verzinsung vermehrt, so gilt für den zeitlichen Anstieg d dt Et des Einkommens de dt Bei vorgegebenen Modellparametern = γ It. 3 α > 0, β 0,, γ > 0 soll nun entschieden werden, was mit dem Volkseinkommen im Laufe der Zeit geschieht: wächst es oder fällt es? Die Dynamik ist durch 3 charakterisiert. Setzt man It = Et Kt aus ein, so hat man de dt = γ Et Kt.
14 06 KAPITEL 6. DIFFERENTIALGLEICHUNGEN ERSTER ORDNUNG Drückt man nun noch Kt über 2 durch Et aus, so erhält man eine Differentialgleichung für E: de dt = γ Et γ α + β Et = γ β Et α γ. Zur Abkürzung setzen wir a = α γ, b = γ β. Ergebnis: die Dynamik der Volkseinkommens ist nach Boulding durch die folgende DGL bestimmt, die es nun zu lösen gilt: de dt = b Et a. Mit der Lösungsformel in Satz 6.9 haben wir das Ergebnis sofort ft = b, gt = a, F t = b t: Et = e F t gt e F t dt = a e b t e b t dt = a e b t b e b t + c = a b a c eb t. Wir drücken die Integrationskonstante c durch das Volkseinkommen E0 aus: E0 = a b a c eb 0 = a b a c a c = E0 a b und erhalten damit die Lösung: Et = a b + E0 a e b t. b Setzen wir wieder a = α γ, b = γ β ein: Et = α β + E0 α e γ β t. β Dies ist die Vorhersage für die Dynamik des Volkseinkommens nach Boulding. Diskussion: Die Dynamik hängt vom Vorzeichen von E0 α β ab. Da eγ β t mit wachsendem t wächst, wächst Et, falls dieses Vorzeichen positiv ist. Es sinkt, wenn das Vorzeichen negativ ist und führt dann bald zum Bankrott der Volkswirtschaft. Mit 2 war der Konsum als Kt = α + β Et angesetzt worden. Damit läßt sich E0 α β = E0 β E0 α β
15 6.5. DIFFERENTIALGLEICHUNGEN IN DER ÖKONOMIE 07 als E0 α β = E0 K0 β interpretieren. Mit der Voraussetzung β > 0 hängt das entscheidende Vorzeichen also davon ab, oder der Konsum kleiner oder größer als das Einkommen ist. Fazit: ist der Konsum größer als das Einkommen, sinkt das Volkseinkommen im Laufe der Zeit. Ist der Konsum kleiner als das Einkommen, steigt das Einkommen im Laufe der Zeit weil Geld für Investitionen übrigbleiben, die das Einkommen dann vermehren. Nun ja, das war eigentlich auch ohne Differentialgleichungen ziemlich klar. Aber: aus der Lösung der DGL können wir nun wenn konkrete Werte für α, β, γ und E0 gegeben sind z.b. berechnen, wann die Volkswirtschaft bankrott sein wird, falls sie über ihre Verhältnisse lebt, also falls zuviel konsumiert wird Weitere Beispiele??? Verbleibt noch Zeit, hier weitere Beispiele vorzustellen??? Zum Selbststudium weitere Beispiele in: Volker Nollau, Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler, Stuttgart: Teubner 993. Kapitel 7 Lineare Differenzen- und Differentialgleichungen, 7.2: Ökonomische Modelle.
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