Elektronen im Festkörper
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- Sara Pfaff
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1 Elektronen im Festkörper Inhalt 1. Modell des freien Elektronengases 1.1 Zustandsdichten 1.2 Fermi-Energie 1.3 Fermi-Gas bei endlicher Temperatur - Fermi-Dirac-Verteilung 1.4 Spezifische Wärme der Elektronen 2. Elektronen im periodischen Potential 2.1 Bloch-Wellen 2.2 Dispersionsrelation und Bandstruktur 2.3 Näherung fast freier Elektronen Bandlücke 2.4 Bandstrukturen 3. Experimentelle Bestimmung von Bandstrukturen
2 Modell des freien Elektronengases Elektronen wechselwirken nicht mit den Atomrümpfen Elektronen wechselwirken nicht untereinander Gas von nicht wechselwirkenden Teilchen Zustandsdichten für 1-D, 2-D und 3-D Elektronengas:
3 Die Fermi-Energie Die Fermi-Energie E F ist die obere Energiegrenze, bis zu der bei T=0 alle tieferen Energieniveaus E<E F voll besetzt und alle höheren Niveaus E>E F unbesetzt sind. E F Zustandsdichte für ein 3D-Elektronengas bei T = 0. Die besetzten und unbesetzten Zustände sind durch eine scharfe Fermi-Kante getrennt. E Fermi-Kugel 3D-Elektronengas bei T = 0 Kugel enthält alle besetzten Zustände Radius: Fermi-Wellenvektor k F Ihre Oberfläche wird als Fermi-Fläche bezeichnet
4 k F = (3π 2 n) 1/3 Fermi-Wellenvektor hängt nur von der Teilchendichte ab! Mit Elektronendichte n (Metalle): n ~ cm -3 Größenordnungen:
5 Das Fermi-Gas bei endlicher Temperatur Fermi-Dirac-Verteilung μ: chemische Potential für Metalle ist μ E F Fermi-Dirac-Verteilungsfunktion gibt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Zustand mit der Energie E bei der Temperatur T besetzt ist K 300 K E F Grafische Darstellung der Fermi-Dirac-Verteilungsfunktion in Abhängigkeit von der reduzierten Energie E/μ für μ/k B T = 10 und 200.
6 Das Fermi-Gas bei endlicher Temperatur Produkt aus Zustandsdichte und Fermi-Verteilungsfunktion für T = 0 und T > 0 Zustandsdichte mal Besetzungswahrscheinlichkeit als Funktion der reduzierten Energie E/μ für T = 0 und T > 0. Beim Übergang von T = 0 zu T > 0 ändert sich in der Besetzung der Zustände nur innerhalb eines Energieintervalls der Breite k B Tum E/μ = 1. Das Inset zeigt die Fermi-Dirac-Verteilungsfunktionen für T = 0 und T > 0
7 Chemisches Potential Temperaturabhängigkeit des chemischen Potenzials eines Elektronengases. Bei Raumtemperatur ist für typische Metalle T/T F 10 2, so dass in guter Näherung μ E F
8 Spezifische Wärme der Elektronen Innere Energie: D(E F ): Zustandsdichte Wärmekapazität: Nur ein kleiner Bruchteil aller Elektronen kann thermische Energie aufnehmen und damit zur spezifischen Wärme beitragen
9 Gesamte Spezifische Wärme eines Metalls C v = C v (Gitter) + C v (Elektronen) = β T 3 + γ T Beispiel: Kalium Elektronen C v ~ T Gitter C v ~ T 3 Geplottet ist C v / T gegen T 2 C v Steigung: β Achsenabschnitt: γ Spezifische Wärme von Kalium bei tiefen Temperaturen
10 Elektronen im periodischen Potential Blochfunktionen / Blochelektronen Elektronenwellen unterscheiden sich von ebenen Wellen durch eine gitterperiodische Modulation. Diese Bloch-Wellen werden in einem perfekt periodischen Festkörper nicht gestreut. Nur Abweichungen von der strengen Periodizität führen zu Streuprozessen Felix Bloch ( ) Nobelpreis f. Physik 1952 Bloch-Wellen: Modulationsfunktion: Besitzt die Periodizität des Gitters Bloch-Theorem: Die Eigenfunktionen der Schrödinger-Gleichung für ein periodisches Potential sind durch das Produkt von ebenen Wellen e ık r mit einer gitterperiodischen Funktion u k (r) = u k (r + R) gegeben. Bloch-Wellen, deren Wellenvektoren sich um einen reziproken Gittervektor G unterscheiden, sind identisch
11 Bloch-Welle Die Konstruktion einer Bloch-Welle aus einer ebenen Welle, die durch eine gitterperiodische Funktion moduliert wird Konstruktion einer Blochwelle Ψ k (x) = u k (x) e ıkx für ein eindimensionales Gitter aus einer ebenen Welle e ıkx, die mit einer gitterperiodischen Funktion u k (x) moduliert ist.
12 Dispersionsrelation und Bandstruktur Energieeigenwerte Die Energieeigenwerte E(k) sind periodische Funktionen der Quantenzahlen k, also der Wellenvektoren der Bloch-Wellen. Die Funktion E(k) ist beschränkt. Die Energien eines Bandes überdecken also nur einen endlichen Bereich, man spricht von einer endlichen Bandbreite. Die verschiedenen Bänder sind durch verbotene Bereiche, die Bandlücken voneinander getrennt (es kann aber auch ein Überlapp der Energiebänder auftreten). Falls das Potential Inversionssymmetrie besitzt, d.h. V(r) = V( r), so gilt: E(k) = E( k) falls E(k) bei k=0 differenzierbar ist Es wird für jede Richtung von k ein Minimum oder Maximum erhalten
13 Reduziertes Zonenschema Parabolische Energiebänder für ein freies Elektron in einer Dimension. Die Gitterperiode im realen Raum ist a. Reduziertes Zonenschema: Die 1. Brillouin-Zone ist grau hinterlegt
14 Zonenschema ausgedehntes Zonenschema reduziertes Zonenschema periodisches Zonenschema freier Elektronen in einer Dimension
15 Näherung fast freier Elektronen Wahrscheinlichkeitsdichte für zwei stehende Elektronenwellen: Quantitative Form der potentiellen Energie V(x) eines Elektrons in einem 1-D Gitter
16 Energielücke am Zonenrand Zur Entstehung der Energielücke am Zonenrand durch stehende Elektronenwellen. (a) ausgedehntes Zonenschema, (b) reduziertes Zonenschema. Die E(k)-Beziehung für freie Elektronen ist gestrichelt eingezeichnet.
17 Energielücke am Zonenrand Energie der freien Elektronen: V G : Fourierkomponente des Gitterpotentials Die Energielücke ist eine Folge der Gitterperiodizität. Je kleiner die räumliche Periode ist, desto größer wird die Energielücke, die deshalb auch für verschiedene Richtungen der Elektronenwelle im Kristall verschieden groß sein kann. An den Rändern k = mπ/a der Brillouinzonen im ausgedehnten Zonenschema wird die Steigung de n /dk der Energiekurven E n (k) gleich Null, d.h. die Kurven verlaufen am Zonenrand horizontal.
18 Metalle, Halbmetalle, Halbleiter, Isolatoren Halbleiter Lage des Fermi-Niveaus im Bänderschema für Isolatoren, Halbleiter, Metalle und Halbmetalle Ladungsträgerkonzentration: Halbleiter, Halbmetalle, Metalle
19 Anzahl der Zustände pro Band Bei N Atomen im Kristall, gibt es für jedes Band N erlaubte Energieniveaus, die man maximal mit 2 N Elektronen besetzten kann. Schlussfolgerung: Kristalle mit einer ungeraden Zahl von Elektronen pro Einheitszelle sind Metalle. In das oberste Band müssen N Elektronen in die 2N verfügbaren Zustände eingefüllt werden, so dass dieses nur halb gefüllt ist. Kristalle mit einer geraden Zahl von Elektronen pro Einheitszelle sind Isolatoren bzw. Halbleiter, falls eine Bandlücke zwischen dem obersten gefüllten und untersten nicht gefüllten Band existiert, oder Halbmetalle, falls in diesem Bereich eine Bandüberlappung existiert.
20 Bandstruktur von Kupfer Elektronenkonfiguration: [Ar] 3d 10 4s 1 R. Courths und S. Hüfner, Phys. Rep. 112, 55 (1984)
21 Bandstruktur von Germanium Elektronenkonfiguration: [Ar] 3d 10 4s 2 4p 2 nach F. Hermann, R.L. Kortum, C.D. Kuglin, J.L. Shay, in Semiconducting Compounds, D.G. Thomas ed., Benjamin, New York (1967).
22 Experimentelle Bestimmung von Bandstrukturen Eine der wichtigsten Methoden zur Bestimmung der kompletten Bandstruktur stellt die Photoelektronenspektroskopie (PES) dar. Informationen über die k-abhängigkeit erhält man durch winkelaufgelöste Experimente: ARPES (Angle Resolved PhotoElectronSpectroscopy) Experimenteller Aufbau:
23 PES-Untersuchung von Au(111) R. Courths, H.-G. Zimmer, A. Goldmann, H. Saalfeld, Phys. Rev. B, 34 (1986) 3577
24 Winkelaufgelöste-Photoemission Dispersion von elektronischen Zuständen Dispersion des Ag(111) Oberflächenzustandes F. Reinert, G. Nicolay, S. Schmidt, D. Ehm, and S. Hüfner, Physical Review B, 63, (2001)
25 Zwei-Photonen-Photoemission Unbesetzte elektronische Zustände Bildladungszustände von Cu(111) E E F = E kin + Φ hν 2 Inverse Photoemission J. Güdde, U. Höfer, Progress in Surface Science 80 (2005) 49 91
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