Gute Praxis Gesundheitsinformation
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- Louisa Lichtenberg
- vor 9 Jahren
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1 Gute Praxis Gesundheitsinformation Dr. rer. medic. Klaus Koch Ressort Gesundheitsinformation, IQWiG Fachbereich Patienteninformation und beteiligung, DNEbM 2 1
2 3 4 2
3 Die Gute Praxis Gesundheitsinformation 2 Ausgangssituation Entstehung Inhalte Nächste Schritte 5 Die Gute Praxis Gesundheitsinformation 2 Ausgangssituation Entstehung Inhalte Nächste Schritte 6 3
4 Flut an Informationen Internet Arzt Freunde Familie eigene Erfahrungen Zeitungen/Radio/Fernsehen 7 Anteil der Personen im Alter von 16 bis 74 Jahren, die in den letzten 3 Monaten das Internet zur Beschaffung von Gesundheitsinformationen genutzt haben (2013) n00101&language=de&toolbox=data 8 4
5 9 Die Gute Praxis Gesundheitsinformation 2 Ausgangssituation Entstehung Inhalte Nächste Schritte 10 5
6 Ausgangssituation Gute Praxis 1 ( ) Workshop des Fachbereichs Patienteninformation (D. Klemperer) Berücksichtigung vorhandener Vorarbeiten Grundsatzpapier,Gute Praxis Gesundheitsinformation Qualitätskriterien für Patienteninformationen Ausgangspunkt für weitere inhaltliche Ausarbeitung Grundlage für eine Operationalisierung hinsichtlich der Prüfung und Sicherung von Gesundheitsinformationen 11 Unterzeichner ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände AKdAE - Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft ÄZQ - Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin BUKO Pharmakampagne Deutsches Cochrane Zentrum Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung e.v. Kooperationsgemeinschaft Mammographie Krebsinformationsdienst (KID) Universität Witten-Herdecke Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Unabhängige Patientenberatung Deutschland Universität Hamburg Zentrum für Medien und Gesundheitskommunikation, Köln Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin; IQWiG Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen e.v. (ACHSE) Techniker Krankenkasse, Hamburg Medizinische Hochschule Hannover Prostatakrebs-Selbsthilfe Bremen Stiftung Warentest 12 6
7 Gute Praxis 2 Start Ende 2012 Gruppe: Mitglieder des DNEbM Beteiligte an GPGI 1 Zeichnung der GPGI 1 3 Treffen 2013 Status-Quo Selbsteinschätzung: Umsetzung der Anforderungen Abstimmung der Ziele Abstimmung des Prozesses Parallel: Leitlinie Gesundheitsinformation 13 Beteiligte Personen Sunjah-Lee Antoine Maria Beckermann Gregor Bornes Frank Brunsmann Monika Burkhardt Marie-Luise Dierks Udo Ehrmann Judith Günther Martin Härter Dagmar Hertle Birgit Hiller David Klemperer Klaus Koch Ina Kopp Britta Lang Ingrid Mühlhauser Edmund Neugebauer Sylvia Sänger Jörg Schaaber Corinna Schaefer Gisela Schott Simone Steinhausen Anke Steckelberg Barbara Tödte Andreas Waltering Christian Weymayr 14 7
8 Die Gute Praxis Gesundheitsinformation 2 Ausgangssituation Entstehung Inhalte Nächste Schritte 15 Inhalt 1. Vorwort 2. Was sind Gesundheitsinformationen 3. Anforderungen an Transparenz, Inhalt und Vermittlung 4. Gestaltungsspielraum 5. Methodenpapiere: Welche Aspekte sollen angesprochen werden? 16 8
9 2. Was sind Gesundheitsinformationen? allgemeines Wissen über Erkrankungen, ihre Auswirkungen und ihren Verlauf Schwerpunkt: Beschreibung von Interventionen Maßnahmen zur Gesunderhaltung (Prävention) Früherkennung, Diagnostik, Behandlung, Rehabilitation und Nachsorge Pflege Krankheitsbewältigung und den Alltag mit einer Erkrankung. Abgrenzung von Werbung Informationen zu Produkten oder Leistungen, die der Vermarktung dienen, können die Gute Praxis nicht erfüllen Anforderungen an Transparenz, Inhalt und Vermittlung evidenzbasierte Gesundheitsinformationen mit dem Ziel, den aktuellen Stand des Wissens unverzerrt darzustellen. Systematische Recherche entsprechend der Ziele und Fragestellungen Begründete Auswahl der für die Fragestellung geeigneten Evidenz Unverzerrte Darstellung der für Patientinnen und Patienten relevanten Ergebnisse Angemessene inhaltliche und sprachliche Darstellung von Unsicherheiten Entweder Verzicht auf direktive Empfehlungen oder klare Trennung zwischen der Darstellung von Ergebnissen und der Ableitung von Empfehlungen Berücksichtigung der aktuellen Evidenz zur Kommunikation von Zahlen, Risikoangaben und Wahrscheinlichkeiten Transparente Darstellung der Angaben über den bzw. die Ersteller der Gesundheitsinformation und deren Finanzierung. 18 9
10 3. Anforderungen an Transparenz, Inhalt und Vermittlung Unverzichtbar : Ersteller legen ihr Vorgehen nachvollziehbar dar transparente Beschreibung der zugrunde liegenden Methoden und Prozesse Veröffentlichung frei zugänglicher Methodenpapiere, in denen ein Ersteller seine allgemeine Vorgehensweise beschreibt. Aspekte in Abschnitt 5 näher ausgeführt Gestaltungsspielraum Qualität hat mehrere Dimensionen neben inhaltlicher Korrektheit, Aktualität und Vollständigkeit auch Aspekte der Verständlichkeit, des angemessenen Umfangs, der Gestaltung und der Barrierefreiheit. Nicht alle Dimensionen lassen sich gleichzeitig optimieren. In der Realität sind Kompromisse erforderlich. Ersteller haben ausdrücklich die Freiheit, diese Kompromisse für die eigenen Formate selbst zu definieren. Hilfestellung: Leitlinie Evidenzbasierte Gesundheitsinformationen 20 10
11 21 Die Gute Praxis Gesundheitsinformation 2 Ausgangssituation Entstehung Inhalte Nächste Schritte 22 11
12 Nächste Schritte Aufruf zur Zeichnung : Selbstverpflichtung zur Umsetzung der Anforderungen Verfasser oder Herausgeber Vermittler Unterstützer Aufbau eines Netzwerks von Herausgebern, die die GPGI 2 unterzeichnet haben Aufbau einer Meta-Suchmaschine, die nur die Angebote der Unterzeichner erfasst 23 Vielen Dank! Dr. Klaus Koch IQWiG Im Mediapark 8 D Köln [email protected] 24 12
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