Lineare Optimierung. Master 1. Semester

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Lineare Optimierung. Master 1. Semester"

Transkript

1 Prof. Dr.-Ing. Fritz Nikolai Rudolph Fachhochschule Trier Fachbereich Informatik Master 1. Semester Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung Lineare Gleichungssysteme sprobleme Standardform Vorgehensweise zum Aufstellen des Anfangstableaus Basislösungen und deren Interpretation Standardmaximierung mit dem Simplexverfahren Standardminimierung mit dem Simplexverfahren Der Zweiphasen Simplexalgorithmus Phase 1 Suche nach einem Startpunkt Sonderfälle Unendlich viele Lösungen Degenerierte Basislösung Unbeschränkter zulässiger Bereich Leerer zulässiger Bereich Links zu weiteren Skripten Beispiele Beispiel: Papiermühle: Standardmaximierung Beispiel: Automobilhersteller: 2 Phasen Maximierung Beispiel: Bauer Paul: Standardmaximierung Beispiel: Möbelhersteller, komplexe Minimierung... 22

2 Skript Lineare Programmierung Seite 2 1 Einleitung Das folgende Skript soll dazu dienen, die oder Lineare Programmierung nach dem Simplexverfahren zu verstehen und deren Anwendung zu erlernen. Auf Beweise wurde verzichtet, da diese in der Literatur hinlänglich diskutiert worden sind. 1.1 Lineare Gleichungssysteme Viele Problemstellungen lassen sich auf lineare Beziehungen reduzieren. Sie liegen als lineares Gleichungssystem in der folgenden Form vor: F i (x) = Σ a i,j x j - c i = 0; j = 1,...n; i = 1,...n oder A x = c Lineare Gleichungssysteme lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen: homogene Gleichungssysteme c = 0 inhomogene Gleichungssysteme c 0 Det(A) 0 nur die triviale Lösung x = 0 genau eine Lösung Det(A) = 0 unendlich viele Lösungen keine Lösung oder unendlich viele Lösungen Tabelle 1 Kategorien von Gleichungssystemen Die wichtige Gruppe der eindeutig lösbaren linearen Gleichungssysteme wird üblicherweise mit dem Gauß-Verfahren oder mit dem Einsetzverfahren gelöst. Letzteres wird in der Linearen Programmierung auch als Austauschverfahren bezeichnet. Beide Verfahren sind ähnlich und können als Linearkombination von Gleichungen angesehen werden. Eine einzelne Gleichung eines Gleichungssystems beschreibt jeweils einen Zusammenhang und besitzt eine Menge möglicher Lösungen. Werden zwei Gleichungen geeignet linear kombiniert, indem das Vielfache einer Gleichung zu einer zweiten addiert wird, um eine Variable zu eliminieren, schränken wir die Lösungsmengen der einzelnen Gleichungen auf deren Schnittmenge ein.

3 Skript Lineare Programmierung Seite 3 Beispiel: Gleichung 1: -4 x x 2 = -2 Gleichung 1 hat alle Punkte der Geraden x 2 = 2 x 1-1 als Lösung. Gleichung 2: -2 x x 2 = 0 Gleichung 2 hat alle Punkte der Geraden x 2 = x 1 als Lösung. Die Linearkombination (Gleichung 1) 2 * (Gleichung 2) = Gleichung 3 liefert die x 2 Komponente des Schnittpunktes der beiden Geraden. Gleichung 3: -4 x x 1-2 x 2 = - 2 x 2 = -2 x 2 = 1 Gleichung 3 entsprechend mit Gleichung 1 kombiniert liefert Gleichung 4, und damit die x 1 Komponente des Schnittpunktes. Gleichung 4: -4 x x 2-2 x 2 = -2-2 x 1 = 1 Der Punkt (1, 1) ist also Lösung des Systems, das aus Gleichung 1 und Gleichung 2 besteht. 1.2 sprobleme In der Linearen Programmierung oder Linearen Optimierung wird versucht eine lineare Zielfunktion z(x 1, x 2,..., x n ) = b 1 x 1 + b 2 x b n x n {max min} zu optimieren, also zu minimieren oder zu maximieren. Die Optimierung wird durch Nebenbedingungen eingeschränkt die typischerweise als lineare Ungleichungen vorliegen. Sie teilen den Raum in einen zulässigen und einen unzulässigen Bereich und werden als Hyperebenen bezeichnet. Aufgabe der linearen Programmierung ist es, denjenigen Punkt zu finden, für den die Zielfunktion optimal wird und der alle Nebenbedingungen erfüllt, also zulässig ist.

4 Skript Lineare Programmierung Seite 4 2 Standardform Ein lineares Optimierungsproblem oder lineares Programm hat allgemein die Form: Zielfunktion z(x 1, x 2,..., x n ) = b 1 x 1 + b 2 x b n x n {max min} Nebenbedingungen a 1,1 x 1 + a 1,2 x a 1,n x n { =} c 1 a 2,1 x 1 + a 2,2 x a 2,n x n { =} c 2... a m,1 x 1 + a m,2 x a m,n x n { =} c m Alle Variablen müssen die Nichtnegativitätsbedingung erfüllen x 1, x 2,..., x n 0

5 Skript Lineare Programmierung Seite Vorgehensweise zum Aufstellen des Anfangstableaus 1 Alle Konstanten werden auf die rechte Seite und auf positive Vorzeichen gebracht. 2 Jede Ungleichung mit dem Operator wird um die Addition einer Schlupfvariablen erweitert und als Gleichung dargestellt. 3 Jede Ungleichung mit dem Operator wird um die Subtraktion einer Schlupfvariablen erweitert und als Gleichung dargestellt. 4 Jede Variable x j, welche nicht die Nichtnegativitätsbedingung erfüllt, wird als Differenz zweier nicht negativer Variablen ersetzt x j ' und x j " ersetzt: 5 x j = x j ' x j " 6 Das Ergebnis der Zielfunktion z wird als Variable aufgefasst. Die Zielfunktion wird als Gleichung in folgender Form an das Ungleichungssystem angehängt: z b 1 x 1 - b 2 x b n x n = 0 7 Nebenbedingungen, die in Gleichungsform vorliegen und deshalb keine Schlupfvariable besitzen, müssen noch mit den anderen Gleichungen durch geeignete Operationen linear kombiniert werden, da sie die Grenze zwischen zwei unzulässigen Bereichen beschreiben. Im Fall einer Gleichung liegen die zulässigen Lösungen auf der Hyperebene. a. Wir wählen die Zeile i ohne Schlupfvariable als Pivotzeile, eine Spalte j, in welcher der Koeffizient a i,j ungleich Null ist, als Pivotspalte und führen einen Pivotschritt durch. Dabei werden alle a k,j mit k i und b j zu Null. b. Nach diesem Pivotschritt werden alle Zeilen, in denen die "rechte Seite" c k negativ ist mit 1 multipliziert.

6 Skript Lineare Programmierung Seite 6 Beispiel aus [Leydold]: z(x1, x2, x3) = 2 x1 5 x2 + x3 min 2x 1 + x x 1 + 2x 2 + 2x 3-90 x 1 + x 2 x 3 80 x 1 + 4x 3 = 40 x 1,x Nebenbedingung mit (-1) multiplizieren und Operator umdrehen. z(x1, x2, x3) = 2 x1 5 x2 + x3 min 2x 1 + x x 1-2x 2-2x 3 90 x 1 + x 2 x 3 80 x 1 + 4x 3 = 40 x 1 ;,x 2 0 System mittels Schlupfvariablen in Gleichungsform bringen z(x1, x2, x3) = 2 x1 5 x2 + x3 min 2x 1 + x 2 + s 1 = 100 x 1-2x 2-2x 3 s 2 = 90 x 1 + x 2 x 3 s 3 = 80 x 1 + 4x 3 = 40 x 1,x 2,s 1,s 2,s 3 0 x 3 erfüllt nicht die Nichtnegativitätsbedingung. Wir ersetzen deshalb x 3 durch die Differenz x 3 = x 3 ' x 3 "; x 3 ', x 3 " 0 z(x1, x2, x3) = 2 x1 5 x2 + x' 3 - x" 3 min 2x 1 + x 2 + s 1 = 100 x 1-2x 2-2x' 3 + 2x" 3 s 2 = 90 x 1 + x 2 2x 2 - x' 3 + x" 3 s 3 = 80 x 1 + 4x' 3-4x" 3 = 40 x 1,x 2, x' 3,x" 3,s 1,s 2,s 3 0 Einfügen der Zielfunktion als Gleichung. z - 2 x1 + 5 x2 - x' 3 + x" 3 = 0

7 Skript Lineare Programmierung Seite 7 Aufstellen des Simplextableaus: z x1 x2 x'3 x3" s1 s2 s3 RS Die vierte Zeile enthält keine Schlupfvariable. Deshalb führen wir einen Pivotschritt mit der vierten Zeile und der x1 Spalte, deren Koeffizient in der Pivotzeile nicht Null ist, durch: z x 1 x 2 x' 3 x 3 " s 1 s 2 s 3 RS Damit ist das Anfangssimplextableau aufgestellt.

8 Skript Lineare Programmierung Seite 8 3 Basislösungen und deren Interpretation Gegeben sei das folgende Simplextableau: z x 1 x 2 x' 3 x 3 " s 1 s 2 s 3 RS Aus dem Simplextableau können wir jetzt bereits Lösungen ablesen. Wenn wir allen Variablen, welche in ihrer Spalte mehr als einen Koeffizienten besitzen, dessen Wert ungleich Null ist, den Wert Null zuordnen, dann ist haben die übrigen den Wert der Rechten Seite RS dividiert durch den Koeffizienten in der jeweiligen Spalte der Variablen. 1. Spalte, 5. Zeile, abgelesen: z = Spalte, 4. Zeile, abgelesen: x 1 = Spalte, gesetzt: x 2 = 0 4. Spalte, gesetzt: x 3 '= 0 5. Spalte, gesetzt: x 3 "= 0 6. Spalte, 1. Zeile, abgelesen: s 1 = Spalte, 2. Zeile, abgelesen: s 2 = 50 /(-1) = Spalte, 3. Zeile, abgelesen: s 3 = 40 /(-1) =-40 Demnach werden die Werte der Variablen x 2, x 3 ', x 3 " auf den Wert 0 gesetzt, da in der jeweiligen Spalte mehr als ein Koeffizient ungleich 0 ist. Das ist erlaubt, wenn 0 eine zulässige Lösung der jeweiligen Variablen ist. Die abgelesene Lösung ist jedoch nicht zulässig, da die Schlupfvariablen s2 und s3 negativ sind, was der Eingangsvoraussetzung widerspricht. Jede abgelesene Basislösung legt einen Betriebspunkt des zu optimierenden Systems fest. Die Werte der Basisvariablen lassen sich direkt aus dem Simplextableau ablesen. Die Werte Schlupfvariablen geben den Abstand des Betriebspunktes zu der jeweiligen Grenze an. Im Fall einer "Kleiner gleich" Bedingung" ist die Ressource um den Wert der Schlupfvariablen noch nicht ausgenutzt. Wären nicht andere Einschränkungen gegeben oder würde die Optimierung weiter verfolgt, könnte dieses Kapazität noch zusätzlich genutzt werden. Im Fall einer "Größer gleich" Bedingung besteht noch Minimierungspotential. Von der Ressource wird noch mehr genutzt, als die Nebenbedingung fordert. Dieses "Mehr" wird durch den Wert der Schlupfvariablen beschrieben.

9 Skript Lineare Programmierung Seite 9 4 Standardmaximierung mit dem Simplexverfahren Der Algorithmus für die Standardmaximierung verläuft in acht Schritten. 1 Anfangstableau Im ersten Schritt wir das Anfangssimplextableau aufgestellt und die zugehörige Basislösung ermittelt. 2 Zulässigkeitsprüfung Jetzt wird geprüft, ob die Basislösung, der Startpunkt, zulässig ist. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen wir zunächst eine zulässige Basislösung suchen. Dies ist im Kapitel "2 Phasen Simplexalgorithmus" beschrieben. 3 Optimalitätstest Mit dem Optimalitätstest stellen wir fest, ob der optimale Punkt erreicht ist, oder ob weitere Optimierungsschritte erforderlich sind. Wir prüfen, ob alle Koeffizienten in der Zielfunktionszeile 0 sind. Ist dies der Fall, kann die Optimierung beendet werden, wenn eine zulässige Basislösung vorliegt. 4 Pivotspalte suchen Nun suchen wir die Pivotspalte, mit welcher der nächste Optimierungsschritt durchgeführt werden soll. Wir wählen diejenige Spalte, deren Koeffizient in der Zielfunktionszeile den kleinsten Wert trägt. 5 Lösbarkeitstest Sind alle Koeffizienten in der gewählten Spalte 0 ist das Optimierungsproblem unbeschränkt. Ist dieser Lösbarkeitstext nicht erfüllt, müssen noch weitere Nebenbedingungen gesucht werden und ein neues Anfangstableau aufgestellt werden. 6 Pivotzeile suchen Die Pivotzeile finden wir, indem wir diejenige Zeile auswählen, welche den kleinsten nicht negativen Quotienten aus Rechter Seite und Koeffizient der Pivotspalte trägt. Die Zielfunktionszeile darf nicht als Pivotzeile ausgewählt werden. 7 Pivotschritt durchführen Das Pivotelement ist derjenige Koeffizient, der sich im Schnittpunkt von Pivotspalte und Pivotzeile befindet. Ein Pivotschritt wird durchgeführt, indem die Pivotzeile mit dem Kehrwert des Pivotelements multipliziert wird und anschließend alle Koeffizienten der Pivotspalte in den übrigen Zeilen durch Addition eines Vielfachen der Pivotzeile eliminiert werden. 8 Gehe zu Schritt 3.

10 Skript Lineare Programmierung Seite 10 5 Standardminimierung mit dem Simplexverfahren Die Standardminimierung funktioniert analog der Maximierung. Lediglich die Punkte Optimalitätstest und Pivotspaltensuche unterscheiden sich. 3 Optimalitätstest Wenn alle Koeffizienten in der Zielfunktionszeile 0 sind, ist der optimale Punkt erreicht. 4 Pivotspalte suchen Der größte Koeffizient in der Zielfunktionszeile zeigt die Pivotspalte an.

11 Skript Lineare Programmierung Seite 11 6 Der Zweiphasen Simplexalgorithmus In vielen Fällen, z.b. immer wenn eine Untergrenze > 0 besteht, ist der Startpunkt (0,0, ) unzulässig. In diesen Fällen lesen wir eine Schlupfvariable < 0 aus dem Anfangstableau ab. Wir müssen dann zunächst einen zulässigen Startpunkt suchen. Bezeichn z Hockey Tennis 100 Hock 100 Tenn Lackieru Montage max Tenn R min min Lackieru Montage max Tenn Zielfunk Die Basislösung: (0, 0; -100, -100, 2500, 1500, 1100) ist unzulässig 1 Wir suchen in einer ersten Phase eine zulässige Basislösung. 2 In der zweiten Phase wird die Lösung mit dem Standardverfahren ermittelt. 6.1 Phase 1 Suche nach einem Startpunkt Dazu fügen in das Tableau Hilfsvariable ein in denjenigen Zeilen ein, in denen eine negative Lösung für Schlupfvariable abzulesen ist. 1 Aufstellen des Anfangssimplextableaus. In jeder Zeile, in der eine Schlupfvariable subtrahiert wird, ist eine Hilfsvariable a i zu addieren. 2 Ersetzen der Hilfsfunktion durch die Summe aller Hilfsvariablen z* = a 1 + a Durch Addition aller Zeilen mit Hilfsvariablen zur Hilfszielfunktionszeile bringen wir alle Einträge der Hilfsvariablen in der Hilfszielfunktionszeile auf Null. 4 Minimieren der Hilfszielfunktion z* mit dem Standardverfahren. 5 Im Minimum von z* gibt es 3 Möglichkeiten: a z* min = 0 und keine Hilfsvariable ist Basisvariable gehe zu Punkt 6. b z* min = 0 und eine Hilfsvariable ist Basisvariable Durch geeignete Pivotschritte können alle Hilfsvariablen zu Nichtbasisvariablen gemacht werden. z* soll dabei unverändert bleiben. Gehe zu Punkt 6. c z* min < 0 Der zulässige Bereich ist leer. 6 Streiche die Spalten der Hilfsvariablen aus dem Tableau und setze die ursprüngliche Zielfunktion z ein. 7 Durch Addition von Vielfachen geeigneter Zeilen bringen wir alle Einträge der Basisvariablen in der Zielfunktionszeile auf Null.

12 Skript Lineare Programmierung Seite 12 Beispiel: Phase 1: 2 zusätzliche Hilfsvariablen Anfangszustand Bezeichnun z Hockey Tennis 100 Hock 100 Tenn Lackieru Montage max Tenn a1 a2 R q Faktor min 100 Ho min 100 Te Lackierung Montage max Tennis Zielfunkt Simplextableau Minimierung in Pivotschritt 1, Pivotelement = (0, 1) Bezeichnun z Hockey Tennis 100 Hock 100 Tenn Lackieru Montage max Tenn a1 a2 R q Faktor min 100 Ho min 100 Te ######## 0.00 Lackierung Montage max Tennis ######## 0.00 Zielfunkt Basislösung z = Hockey = Tennis = Hockey = Tennis = 0.00 Lackierung = Montage = max Tennis = a1 = 0.00 a2 = Simplextableau Minimierung in Pivotschritt 2, Pivotelement = (1, 2) Bezeichnun z Hockey Tennis 100 Hock 100 Tenn Lackieru Montage max Tenn a1 a2 R q Faktor min 100 Ho ######## 0.00 min 100 Te Lackierung Montage max Tennis Zielfunkt Basislösung z = 0.00 Hockey = Tennis = Hockey = Tennis = 0.00 Lackierung = Montage = max Tennis = a1 = 0.00 a2 = 0.00 Dies ist der neue Startpunkt für die Minimierung mit dem Standardverfahren.

13 Skript Lineare Programmierung Seite 13 7 Sonderfälle 7.1 Unendlich viele Lösungen Wenn die Zielfunktion parallel zu einer Einschränkung verläuft, welche zwei gleichwertige optimale Punkte verbindet, so gibt es unendlich viele Lösungen. Im Tableau kann dann noch ein Pivotschritt ausgeführt werden, ohne dass sich der Wert der Zielfunktion ändert. 7.2 Degenerierte Basislösung Eine Basislösung heißt degeneriert, wenn eine der Basisvariablen gleich Null ist. 7.3 Unbeschränkter zulässiger Bereich Der Bereich ist nach mindestens einer Richtung unbeschränkt. Im Simplextableau wird dies durch eine Pivotspalte angezeigt, in der alle Koeffizienten mit Ausnahme der Zielfunktion den Wert Null haben, also kein Pivotschritt mehr durchgeführt werden kann. 7.4 Leerer zulässiger Bereich Zwei oder mehr Bedingungen widersprechen sich. In Phase 1 kann die Hilfszielfunktion nicht auf den Wert Null gebracht werden.

14 Skript Lineare Programmierung Seite 14 8 Links zu weiteren Skripten [leydold] [unimz] [dresden]

15 Skript Lineare Programmierung Seite 15 9 Beispiele 9.1 Beispiel: Papiermühle: Standardmaximierung Eine Papiermühle produziert 2 Sorten Papier P1 und P2. Der Deckungsbeitrag beträgt 10 GE für P1 und 7,50GE für P2. Für P1 wird 1T Altpapier benötigt, für P2 0,6T. Es stehen maximal 15T Altpapier zur Verfügung. Von der Sorte P2 können maximal 20T abgesetzt werden. Alle Angaben beziehen sich auf eine Periode. Maximiere den Gewinn. Die q und die Faktorspalten gehören zum jeweils vorhergehenden Tableau. Anfangszustand ---- Gewinn PSorte 1 PSorte 2 Altpapie Absatz P R q Faktor Altpapier Absatz Zielfunkt Gewinn = 0.00 PSorte 1 = 0.00 PSorte 2 = 0.00 Altpapier = Absatz P2 = Simplextableau Maximierung in Pivotschritt 1, Pivotelement = (0, 1) ---- Gewinn PSorte 1 PSorte 2 Altpapie Absatz P R q Faktor Altpapier Absatz ######## 0.00 Zielfunkt Gewinn = PSorte 1 = PSorte 2 = 0.00 Altpapier = 0.00 Absatz P2 = Simplextableau Maximierung in Pivotschritt 2, Pivotelement = (1, 2) ---- Gewinn PSorte 1 PSorte 2 Altpapie Absatz P R q Faktor Altpapier Absatz Zielfunkt Gewinn = PSorte 1 = 3.00 PSorte 2 = Altpapier = 0.00 Absatz P2 = 0.00 Gewinn = PSorte 1 = 3.00 PSorte 2 = Altpapier = 0.00

16 Skript Lineare Programmierung Seite Beispiel: Automobilhersteller: 2 Phasen Maximierung 1. Ein Automobilhersteller produziert 2 Typen von PKW, das Luxusmodell Tennis und das einfachere Modell Hockey. Beide Fahrzeuge basieren auf der gleichen Plattform und benötigen deshalb dieselbe Montagezeit. Allerdings wird der Tennis in einer aufwendigen Zweifarbenlackierung ausgeliefert, welche die doppelte Lackier- Zeit des Hockey benötigt. Die folgenden Angaben beziehen sich auf eine Periode: In der Lackiererei besteht Kapazität für 2500 Hockey, in der Montage für 1500 Fahrzeuge dieses Typs. Die Marketingabteilung der Firma hat festgestellt, dass von jedem Fahrzeugtyp mindestens 100 Stück je Periode hergestellt werden müssen, um das Marktsegment zu sichern. Jedoch können maximal 1100 Tennis abgesetzt werden. Der Gewinn liegt bei 30GE (Gewinneinheiten) je Hockey und bei 40GE je Tennis. Maximieren Sie den Gewinn je Periode. a. Skizzieren Sie die Problemstellung der Aufgabe in Bild 1. Wo vermuten Sie das Gewinnmaximum? Begründen Sie diese Vermutung. b. Stellen Sie das Gleichungssystem auf. c. Stellen Sie das Anfangstableau für die Optimierung mit dem Simplexverfahren auf. d. Optimieren Sie das Problem rechnerisch mit dem Simplexverfahren. Tragen Sie den Optimierungsweg in die Skizze ein. e. Interpretieren Sie die Lösung. f. Wo befindet sich das Gewinnmaximum, wenn für das Modell Tennis der Marktpreis einbricht, so dass der Gewinn auf 20 GE je Fahrzeug sinkt. Interpretieren Sie dazu die Skizze.

17 Skript Lineare Programmierung Seite 17 Absatz Hockey: Hockey >= 100 Absatz Tennis: Tennis >= 100 Absatz Tennis: Tennis 1100 Lackiererei: Hockey + 2 Tennis <= 2500 Montage: Hockey + Tennis <= 1500 Gewinn: Z -30 Hockey - 40 Tennis = Montage alt. Zielfunktion: nach Gewinneinbruch max. Tennis Tennis Lackierung min. Hockey Zielfunktion min. Tennis Hockey Bild 1: Optimierungsproblem Automobilproduktion (Formular für die Skizze)

18 Skript Lineare Programmierung Seite 18 Die q und die Faktorspalten gehören zum jeweils vorhergehenden Tableau. Phase 1: Ausgangsmatrix Bezeich z Hock Tenni 100 H 100 T Lack Mont max T R q Faktor min min Lackieru Montage max Tenn Zielfunk Phase 1: 2 zusaetzliche Hilfsvariablen Anfangszustand Bezeichnun z Hockey Tennis 100 H 100 T Lack Mont max T a1 a2 R q Faktor min 100 Ho min 100 Te Lackierung Montage max Tennis Zielfunkt Simplextableau Minimierung in Pivotschritt 1, Pivotelement = (0, 1) Bezeichnun z Hockey Tennis 100 H 100 T Lack Mont max T a1 a2 R q Faktor min 100 Ho min 100 Te ###### 0.00 Lackierung Montage max Tennis ###### 0.00 Zielfunkt z = Hockey = Tennis = Hockey = Tennis = 0.00 Lackierung = Montage = max Tennis = a1 = 0.00 a2 = Simplextableau Minimierung in Pivotschritt 2, Pivotelement = (1, 2) Bezeichnun z Hockey Tennis 100 H 100 T Lack Mont max T a1 a2 R q Faktor min 100 Ho ###### 0.00 min 100 Te Lackierung Montage max Tennis Zielfunkt z = 0.00 Hockey = Tennis = Hockey = Tennis = 0.00 Lackierung = Montage = max Tennis = a1 = 0.00 a2 = 0.00

19 Skript Lineare Programmierung Seite 19 Anfang 2. Phase Bezeichn z Hockey Tennis 100 H 100 T Lack Mont max T R q Faktor min min Lackieru Montage max Tenn Zielfunk Phase Zielfunktion umgeformt, Basisvariable in Zielfunktionszeile eliminiert Bezeichn z Hockey Tennis 100 H 100 T Lack Mont max T R q Faktor min min Lackieru Montage max Tenn Zielfunk Anfangszustand Bezeichnun z Hockey Tennis 100 H 100 T Lack Mont max T R q Faktor min 100 Ho min 100 Te Lackierung Montage max Tennis Zielfunkt Simplextableau Maximierung in Pivotschritt 1, Pivotelement = (4, 4) Bezeichnun z Hockey Tennis 100 H 100 T Lack Mont max T R q Faktor min 100 Ho ###### 0.00 min 100 Te Lackierung Montage max Tennis Zielfunkt z = Hockey = Tennis = Hockey = Tennis = Lackierung = Montage = max Tennis = 0.00 Simplextableau Maximierung in Pivotschritt 2, Pivotelement = (2, 3) Bezeichnun z Hockey Tennis 100 H 100 T Lack Mont max T R q Faktor min 100 Ho min 100 Te #### 0.00 Lackierung Montage max Tennis #### 0.00 Zielfunkt z = Hockey = Tennis = Hockey = Tennis = Lackierung = 0.00 Montage = max Tennis = 0.00

20 Skript Lineare Programmierung Seite 20 Simplextableau Maximierung in Pivotschritt 3, Pivotelement = (3, 7) Bezeichnun z Hockey Tennis 100 H 100 T Lack Mont max T R q Faktor min 100 Ho min 100 Te Lackierung Montage max Tennis Zielfunkt z = Hockey = Tennis = Hockey = Tennis = Lackierung = 0.00 Montage = 0.00 max Tennis = Der Gewinn beträgt 55000GE. Es werden 500 Hockey und 1000 Tennis hergestellt. Die Minimalmengen werden beim Hockey um 400, beim Tennis um 900 übertroffen. Die Kapazitäten in Montage und Lackiererei werden ausgenutzt. Es könnten aber noch 100 Tennis mehr abgesetzt werden, bevor der Markt gesättigt ist.

21 Skript Lineare Programmierung Seite Beispiel: Bauer Paul: Standardmaximierung Bauer Paul hat einen Acker von 40 ha Größe, wo er Zuckerrüben und Weizen anbaut. Er hat 2400 und 312 Arbeitstage im kommenden Jahr zur Verfügung. Die Anbaukosten pro Hektar Zuckerrüben liegen bei 40 und pro Hektar Weizen bei 120. Die Bearbeitungszeit pro Hektar Zuckerrüben sind 7 Tage und 12 Tage pro Hektar Weizen. Auf dem Markt erzielt Bauer Paul voraussichtlich einen Reingewinn von 100 pro angebautem Hektar Zuckerrüben und 250 pro angebautem Hektar Weizen. Bauer Paul möchte den Gewinn maximieren. Zuckerrüben + Weizen 40, da der Acker nur eine Größe von 40 ha hat 40 Zuckerrüben y 2400, da der Bauer nur 2400 hat 7 Zuckerrüben + 12 Weizen 312, da er nur 312 Tage arbeitet f(x,y)=-100 Zuckerrüben + (-250) Weizen soll minimiert werden Mit Schlupfvariablen Acker, Kosten, Zeit heißt das 1 Zuckerrüben + 1 Weizen + 1 Acker + 0 Kosten + 0 Zeit = Zuckerrüben Weizen + 0 Acker + 1 Kosten + 0 Zeit = Zuckerrüben + 12 Weizen + 0 Acker + 0 Kosten + 1 Zeit = 312 Die q und die Faktorspalten gehören zum jeweils vorhergehenden Tableau. Anfangszustand Bezeichnun z Rueben Weizen Acker Kosten Zeit R q Faktor Acker Kosten Zeit Zielfunkt Simplextableau Maximierung in Pivotschritt 1, Pivotelement = (1, 2) Bezeichnun z Rueben Weizen Acker Kosten Zeit R q Faktor Acker Kosten Zeit Zielfunkt z = Rueben = 0.00 Weizen = Acker = Kosten = 0.00 Zeit = Simplextableau Maximierung in Pivotschritt 2, Pivotelement = (2, 1) Bezeichnun z Rueben Weizen Acker Kosten Zeit R q Faktor Acker Kosten Zeit Zielfunkt z = Rueben = Weizen = Acker = 4.00 Kosten = 0.00 Zeit = 0.00 Interpretation: Auf 24 Hektar werden Rüben, auf 12 Hektar wird Weizen angebaut. 4 Hektar bleiben brach oder können verpachtet werden. Da Kosten und Zeit ausgenutzt werden, müsste Bauer Paul Kredite aufnehmen und zusätzlich Personal einstellen oder Lohnbearbeitung einsetzen, um die restlichen 4 Hektar zu bearbeiten.

22 Skript Lineare Programmierung Seite Beispiel: Möbelhersteller, komplexe Minimierung Ein Möbelhersteller produziert hochwertige Betten, welche wegen ihrer hohen Belastbarkeit bevorzugt an exponierte Beamte und Angestellte öffentlicher Hochschulen abgesetzt werden. Für die Produktion eines Loses werden 16 Platten der Größe A, 12 Platten der Größe B, 8 Platten der Größe C, 4 Platten der Größe D benötigt. Der Hersteller wird mit 2 Plattentypen beliefert. Typ 1 lässt sich in je 2 Platten vom Typ A und je eine Platte der Typen B, C und E aufteilen. Typ 2 liefert je 2 Platten der Typen B und D sowie je 1 Platte der Typen A und C. Der Preis einer Platte vom Type 1 beträgt 300 ; eine Platte vom Typ 2 kostet 200. Aus betrieblichen Gründen sollen höchstens 12 Platten der Größe D und maximal 5 Platten der Größe E als Rest übrig bleiben. Von Typ A sind noch 6 Platten im Lager verfügbar. Optimieren Sie den Einkauf nach den Kosten unter Einhaltung der Randbedingungen. Gleichungssystem: 16 Platten vom Typ A: 2 T1 + T2 - mina = 16 6 = 10 6 Platten noch auf Lager 12 Platten vom Typ B: T1 + 2 T2 - minb = 12 8 Platten vom Typ C: T1 + T2 - minc = 8 4 Platten vom Typ D: 0 T1 + 2 T2 mind = 4 max D im Lager: 0 T1 + 2 T2 + maxd = = 16 4 Platten werden verbraucht max E im Lager: T1 + 0 T2 + maxe = 5 T1, T2, min* 0 Zielfunktion: z = 300 T T2 Phase 1: Ausgangsmatrix Bezeichn z Typ 1 Typ 2 min A min B min C min D max D max E R q Faktor A B C D D E Z Phase 1: 4 zusaetzliche Hilfsvariablen Anfangszustand Bezeichnun z Typ 1 Typ 2 min A min B min C min D max D max E a1 a2 3 a4 R q Faktor A B C D D E Z

23 Skript Lineare Programmierung Seite 23 Simplextableau Minimierung in Pivotschritt 1, Pivotelement = (3, 2) Bezeichnun z Typ 1 Typ 2 min A min B min C min D max D max E a1 a2 a3 a4 R q Faktor A B C D D E ###### 0.00 Z z = Typ 1 = 0.00 Typ 2 = 2.00 min A = 0.00 min B = 0.00 min C = 0.00 min D = 0.00 max D = max E = 5.00 a1 = 8.00 a2 = 8.00 a3 = 6.00 a4 = 0.00 Simplextableau Minimierung in Pivotschritt 2, Pivotelement = (0, 1) Bezeichnun z Typ 1 Typ 2 min A min B min C min D max D max E a1 a2 a3 a4 R q Faktor A B C D ###### 0.00 D ###### 0.00 E Z z = 6.00 Typ 1 = 4.00 Typ 2 = 2.00 min A = 0.00 min B = 0.00 min C = 0.00 min D = 0.00 max D = max E = 1.00 a1 = 0.00 a2 = 4.00 a3 = 2.00 a4 = 0.00 Simplextableau Minimierung in Pivotschritt 3, Pivotelement = (5, 3) Bezeichnun z Typ 1 Typ 2 min A min B min C min D max D max E a1 a2 a3 a4 R q Faktor A B C D ###### 0.00 D ###### 0.00 E Z z = 4.00 Typ 1 = 5.00 Typ 2 = 2.00 min A = 2.00 min B = 0.00 min C = 0.00 min D = 0.00 max D = max E = 0.00 a1 = 0.00 a2 = 3.00 a3 = 1.00 a4 = 0.00 Simplextableau Minimierung in Pivotschritt 4, Pivotelement = (2, 6) Bezeichnun z Typ 1 Typ 2 min A min B min C min D max D max E a1 a2 a3 a4 R q Faktor A ###### 0.00 B C D D E Z z = 1.00 Typ 1 = 5.00 Typ 2 = 3.00 min A = 3.00 min B = 0.00 min C = 0.00 min D = 2.00 max D = max E = 0.00 a1 = 0.00 a2 = 1.00 a3 = 0.00 a4 = 0.00

24 Skript Lineare Programmierung Seite 24 Simplextableau Minimierung in Pivotschritt 5, Pivotelement = (1, 5) Bezeichnun z Typ 1 Typ 2 min A min B min C min D max D max E a1 a2 a3 a4 R q Faktor A ###### 0.00 B C D D E Z z = 0.00 Typ 1 = 5.00 Typ 2 = 3.50 min A = 3.50 min B = 0.00 min C = 0.50 min D = 3.00 max D = 9.00 max E = 0.00 a1 = 0.00 a2 = 0.00 a3 = 0.00 a4 = 0.00 Die Hilfsvariablen a1, a2, a3 sind minimiert. Der Wert der Hilfszielfunktion ist 0. Damit ist die 1. Phase beendet. Anfang 2. Phase Bezeichn z Typ 1 Typ 2 min A min B min C min D max D max E R q Faktor A B C D D E Z Die Koeffizienten in der ursprünglichen Zielfunktion sind noch auf den Ursprung Typ1 = 0 und Typ2 = 0 ausgerichtet. Wir müssen die Zielfunktion umformen, indem wir mit der Zielfunktion geeignete Pivotschritte durchführen, um die Koeffizienten in den Spalten der Basisvariablen auf den Wert Null bringen. 2. Phase Zielfunktion umgeformt Bezeichn z Typ 1 Typ 2 min A min B min C min D max D max E R q Faktor A B C D D E Z Wir lesen jetzt die Basislösung ( 5, 3.5; 3.5, 0, 0.5, 3, 9, 0) ab. Diese Lösung ist mathematisch zulässig, funktional aber nicht, da wir keine halben Platten verbauen. Zu Beginn der Optimierung stört das jedoch nicht. Wir bestellen demnach 5 Platten des Typs 1 und 3.5 Platten des Typs 2. Damit haben wir 3.5 Platten des Typs A, 0.5 Platten des Typs B und 3 Platten des Typs D zu viel. Die Menge für Typ C reicht genau für die Produktion eines Loses. Wir können noch 9 zusätzliche Platten von Typ D lagern. Die Lagerkapazität für Typ E ist ausgeschöpft. Die Kosten z für die Platten betragen 2200

25 Skript Lineare Programmierung Seite 25 Anfangszustand Bezeichnun z Typ 1 Typ 2 min A min B min C min D max D max E R q Faktor A B C D D E Z Simplextableau Minimierung in Pivotschritt 1, Pivotelement = (1, 8) Bezeichnun z Typ 1 Typ 2 min A min B min C min D max D max E R q Faktor A B C D D E Z z = Typ 1 = 4.00 Typ 2 = 4.00 min A = 2.00 min B = 0.00 min C = 0.00 min D = 4.00 max D = 8.00 max E = 1.00 Der Möbelhersteller beschafft 4 Platten des Typs 1 sowie 4 Platten des Typs 2. Von Typ A bleiben 2, von Typ C 4 Platten übrig. Typ B und C werden genau in der benötigten Menge produziert. Die verfügbare Lagerkapazität für D beträgt 4, für E 1 Platte. Die Kosten betragen Simplextableau Minimierung in Pivotschritt 2, Pivotelement = (5, 4) Bezeichnun z Typ 1 Typ 2 min A min B min C min D max D max E R q Faktor A B C D D E Z z = Typ 1 = 2.00 Typ 2 = 6.00 min A = 0.00 min B = 2.00 min C = 0.00 min D = 8.00 max D = 4.00 max E = 3.00 Interpretation: Der Möbelhersteller kauft 2 Platten vom Typ 1 und 6 Platten vom Typ 2. Die Kosten für die Platten betragen Dabei bleiben 2 Platten vom Typ B, 8 Platten von Typ D und (5 2) = 3 Platten vom Typ E übrig. Nach Ausführung des Auftrags beträgt die verfügbare Lagerkapazität für Platten vom Typ D 4 Platten und vom Typ E 3 Platten.

Simplex-Umformung für Dummies

Simplex-Umformung für Dummies Simplex-Umformung für Dummies Enthält die Zielfunktion einen negativen Koeffizienten? NEIN Optimale Lösung bereits gefunden JA Finde die Optimale Lösung mit dem Simplex-Verfahren! Wähle die Spalte mit

Mehr

Lineargleichungssysteme: Additions-/ Subtraktionsverfahren

Lineargleichungssysteme: Additions-/ Subtraktionsverfahren Lineargleichungssysteme: Additions-/ Subtraktionsverfahren W. Kippels 22. Februar 2014 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 2 Lineargleichungssysteme zweiten Grades 2 3 Lineargleichungssysteme höheren als

Mehr

3. LINEARE GLEICHUNGSSYSTEME

3. LINEARE GLEICHUNGSSYSTEME 176 3. LINEARE GLEICHUNGSSYSTEME 90 Vitamin-C-Gehalt verschiedener Säfte 18,0 mg 35,0 mg 12,5 mg 1. a) 100 ml + 50 ml + 50 ml = 41,75 mg 100 ml 100 ml 100 ml b) : Menge an Kirschsaft in ml y: Menge an

Mehr

3. Grundlagen der Linearen Programmierung

3. Grundlagen der Linearen Programmierung 3. Grundlagen der linearen Programmierung Inhalt 3. Grundlagen der Linearen Programmierung Lineares Programm Grafische Lösung linearer Programme Normalform Geometrie linearer Programme Basislösungen Operations

Mehr

Zeichen bei Zahlen entschlüsseln

Zeichen bei Zahlen entschlüsseln Zeichen bei Zahlen entschlüsseln In diesem Kapitel... Verwendung des Zahlenstrahls Absolut richtige Bestimmung von absoluten Werten Operationen bei Zahlen mit Vorzeichen: Addieren, Subtrahieren, Multiplizieren

Mehr

Lineare Gleichungssysteme

Lineare Gleichungssysteme Brückenkurs Mathematik TU Dresden 2015 Lineare Gleichungssysteme Schwerpunkte: Modellbildung geometrische Interpretation Lösungsmethoden Prof. Dr. F. Schuricht TU Dresden, Fachbereich Mathematik auf der

Mehr

OPERATIONS-RESEARCH (OR)

OPERATIONS-RESEARCH (OR) OPERATIONS-RESEARCH (OR) Man versteht darunter die Anwendung mathematischer Methoden und Modelle zur Vorbereitung optimaler Entscheidungen bei einem Unternehmen. Andere deutsche und englische Bezeichnungen:

Mehr

Die Gleichung A x = a hat für A 0 die eindeutig bestimmte Lösung. Für A=0 und a 0 existiert keine Lösung.

Die Gleichung A x = a hat für A 0 die eindeutig bestimmte Lösung. Für A=0 und a 0 existiert keine Lösung. Lineare Gleichungen mit einer Unbekannten Die Grundform der linearen Gleichung mit einer Unbekannten x lautet A x = a Dabei sind A, a reelle Zahlen. Die Gleichung lösen heißt, alle reellen Zahlen anzugeben,

Mehr

V 2 B, C, D Drinks. Möglicher Lösungsweg a) Gleichungssystem: 300x + 400 y = 520 300x + 500y = 597,5 2x3 Matrix: Energydrink 0,7 Mineralwasser 0,775,

V 2 B, C, D Drinks. Möglicher Lösungsweg a) Gleichungssystem: 300x + 400 y = 520 300x + 500y = 597,5 2x3 Matrix: Energydrink 0,7 Mineralwasser 0,775, Aufgabenpool für angewandte Mathematik / 1. Jahrgang V B, C, D Drinks Ein gastronomischer Betrieb kauft 300 Dosen Energydrinks (0,3 l) und 400 Liter Flaschen Mineralwasser und zahlt dafür 50, Euro. Einen

Mehr

Optimierung und Simulation ökonomischer Problemlagen privater Haushalte 3. Vorlesung

Optimierung und Simulation ökonomischer Problemlagen privater Haushalte 3. Vorlesung Optimierung und Simulation ökonomischer Problemlagen privater Haushalte 3. Vorlesung Rainer Hufnagel / Laura Wahrig 2006 Diese Woche LO - Sensitivitätsanalyse Simulation Beispiel Differenzengleichungen

Mehr

Lineare Gleichungssysteme

Lineare Gleichungssysteme Lineare Gleichungssysteme 1 Zwei Gleichungen mit zwei Unbekannten Es kommt häufig vor, dass man nicht mit einer Variablen alleine auskommt, um ein Problem zu lösen. Das folgende Beispiel soll dies verdeutlichen

Mehr

Lineare Gleichungssysteme

Lineare Gleichungssysteme Lineare Gleichungssysteme Eines der am häufigsten auftretenden Standardprobleme der angewandten Mathematik ist das Lösen linearer Gleichungssysteme, etwa zur Netzwerkberechnung in der Elektrotechnik oder

Mehr

Linearen Gleichungssysteme Anwendungsaufgaben

Linearen Gleichungssysteme Anwendungsaufgaben Linearen Gleichungssysteme Anwendungsaufgaben Lb S. 166 Nr.9 Im Jugendherbergsverzeichnis ist angegeben, dass in der Jugendherberge in Eulenburg 145 Jugendliche in 35 Zimmern übernachten können. Es gibt

Mehr

Klassenarbeit zu linearen Gleichungssystemen

Klassenarbeit zu linearen Gleichungssystemen Klassenarbeit zu linearen Gleichungssystemen Aufgabe : Bestimme die Lösungsmenge der Gleichungssysteme mit Hilfe des Additionsverfahrens: x + 4y = 8 5x y = x y = x y = Aufgabe : Bestimme die Lösungsmenge

Mehr

a n + 2 1 auf Konvergenz. Berechnen der ersten paar Folgenglieder liefert:

a n + 2 1 auf Konvergenz. Berechnen der ersten paar Folgenglieder liefert: Beispiel: Wir untersuchen die rekursiv definierte Folge a 0 + auf Konvergenz. Berechnen der ersten paar Folgenglieder liefert: ( ) (,, 7, 5,...) Wir können also vermuten, dass die Folge monoton fallend

Mehr

Fall 3: Mehrere Kapazitätsengpässe

Fall 3: Mehrere Kapazitätsengpässe Fall 3: Mehrere Kapazitätsengpässe ei Vorliegen mehrerer Engpässe ist zunächst zu prüfen, ob ein Engpass die anderen Engpässe dominiert. Ist dies der Fall, reduziert sich das Optimierungsproblem auf den

Mehr

Lineare Optimierung Ergänzungskurs

Lineare Optimierung Ergänzungskurs Lineare Optimierung Ergänzungskurs Wintersemester 2015/16 Julia Lange, M.Sc. Literatur Werner, F.; Sotskov, Y.N. (2006): Mathematics of Economics and Business; Routledge; London Bemerkungen Diese Unterlagen

Mehr

Kapitel 15. Lösung linearer Gleichungssysteme

Kapitel 15. Lösung linearer Gleichungssysteme Kapitel 15. Lösung linearer Gleichungssysteme Lineare Gleichungssysteme Wir befassen uns nun mit der Lösung im allgemeinen nichthomogener linearer Gleichungssysteme in zweifacher Hinsicht. Wir studieren

Mehr

Bestimmung einer ersten

Bestimmung einer ersten Kapitel 6 Bestimmung einer ersten zulässigen Basislösung Ein Problem, was man für die Durchführung der Simplexmethode lösen muss, ist die Bestimmung einer ersten zulässigen Basislösung. Wie gut das geht,

Mehr

Lineare Gleichungssysteme I (Matrixgleichungen)

Lineare Gleichungssysteme I (Matrixgleichungen) Lineare Gleichungssysteme I (Matrigleichungen) Eine lineare Gleichung mit einer Variable hat bei Zahlen a, b, die Form a b. Falls hierbei der Kehrwert von a gebildet werden darf (a 0), kann eindeutig aufgelöst

Mehr

Lernmaterial für die Fernuni Hagen effizient und prüfungsnah

Lernmaterial für die Fernuni Hagen effizient und prüfungsnah Lernmaterial für die Fernuni Hagen effizient und prüfungsnah www.schema-f-hagen.de Sie erhalten hier einen Einblick in die Dokumente Aufgaben und Lösungen sowie Erläuterungen Beim Kauf erhalten Sie zudem

Mehr

Primzahlen und RSA-Verschlüsselung

Primzahlen und RSA-Verschlüsselung Primzahlen und RSA-Verschlüsselung Michael Fütterer und Jonathan Zachhuber 1 Einiges zu Primzahlen Ein paar Definitionen: Wir bezeichnen mit Z die Menge der positiven und negativen ganzen Zahlen, also

Mehr

7 Rechnen mit Polynomen

7 Rechnen mit Polynomen 7 Rechnen mit Polynomen Zu Polynomfunktionen Satz. Zwei Polynomfunktionen und f : R R, x a n x n + a n 1 x n 1 + a 1 x + a 0 g : R R, x b n x n + b n 1 x n 1 + b 1 x + b 0 sind genau dann gleich, wenn

Mehr

Welche Lagen können zwei Geraden (im Raum) zueinander haben? Welche Lagen kann eine Gerade bezüglich einer Ebene im Raum einnehmen?

Welche Lagen können zwei Geraden (im Raum) zueinander haben? Welche Lagen kann eine Gerade bezüglich einer Ebene im Raum einnehmen? Welche Lagen können zwei Geraden (im Raum) zueinander haben? Welche Lagen können zwei Ebenen (im Raum) zueinander haben? Welche Lagen kann eine Gerade bezüglich einer Ebene im Raum einnehmen? Wie heiÿt

Mehr

Fachakademie für Wirtschaft der FHM A2: Lineare Optimierung und das Simplexverfahren

Fachakademie für Wirtschaft der FHM A2: Lineare Optimierung und das Simplexverfahren A2.1 Lineare Optimierung mit dem Simplexverfahren Wenn ein Unternehmen ermitteln möchte, wie viele Mengeneinheiten von verschiedenen Produkten zu produzieren sind, damit bei gegebenen Verkaufspreisen der

Mehr

Mathematik-Klausur vom 2. Februar 2006

Mathematik-Klausur vom 2. Februar 2006 Mathematik-Klausur vom 2. Februar 26 Studiengang BWL DPO 1997: Aufgaben 1,2,3,5,6 Dauer der Klausur: 12 Min Studiengang B&FI DPO 21: Aufgaben 1,2,3,5,6 Dauer der Klausur: 12 Min Studiengang BWL DPO 23:

Mehr

5. bis 10. Klasse. Textaufgaben. Alle Themen Typische Aufgaben

5. bis 10. Klasse. Textaufgaben. Alle Themen Typische Aufgaben Mathematik 5. bis 10. Klasse 150 Textaufgaben Alle Themen Typische Aufgaben 5. bis 10. Klasse 1.3 Rechnen mit ganzen Zahlen 1 25 Erstelle zu den folgenden Zahlenrätseln zunächst einen Rechenausdruck und

Mehr

Doing Economics with the Computer Sommersemester 2002. Excel Solver 1

Doing Economics with the Computer Sommersemester 2002. Excel Solver 1 Universität Bern Kurt Schmidheiny / Manuel Wälti Doing Economics with the Computer Sommersemester 2002 Excel Solver 1 Mit dem Solver unterstützt Excel eine Funktion, mit der u.a. komplex verschachtelte

Mehr

Quadratische Gleichungen

Quadratische Gleichungen Quadratische Gleichungen Aufgabe: Versuche eine Lösung zu den folgenden Zahlenrätseln zu finden:.) Verdoppelt man das Quadrat einer Zahl und addiert, so erhält man 00..) Addiert man zum Quadrat einer Zahl

Mehr

Lineare Programmierung. Beispiel: Wahlkampf. Beispiel: Wahlkampf. Mathematische Schreibweise. Lineares Programm. Datenstrukturen & Algorithmen

Lineare Programmierung. Beispiel: Wahlkampf. Beispiel: Wahlkampf. Mathematische Schreibweise. Lineares Programm. Datenstrukturen & Algorithmen Datenstrukturen & Algorithmen Einführung Standard- und Schlupfformen Simplex Algorithmus Matthias Zwicker Universität Bern Frühling 2009 2 Beispiel: Wahlkampf Ziel: mit möglichst wenig Werbung eine gewisse

Mehr

Lösung. Prüfungsteil 1: Aufgabe 1

Lösung. Prüfungsteil 1: Aufgabe 1 Zentrale Prüfung 01 Lösung Diese Lösung wurde erstellt von Cornelia Sanzenbacher. Sie ist keine offizielle Lösung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes. Prüfungsteil 1: Aufgabe 1 a)

Mehr

Rekursionen. Georg Anegg 25. November 2009. Methoden und Techniken an Beispielen erklärt

Rekursionen. Georg Anegg 25. November 2009. Methoden und Techniken an Beispielen erklärt Methoden und Techniken an Beispielen erklärt Georg Anegg 5. November 009 Beispiel. Die Folge {a n } sei wie folgt definiert (a, d, q R, q ): a 0 a, a n+ a n q + d (n 0) Man bestimme eine explizite Darstellung

Mehr

Gleichungen Lösen. Ein graphischer Blick auf Gleichungen

Gleichungen Lösen. Ein graphischer Blick auf Gleichungen Gleichungen Lösen Was bedeutet es, eine Gleichung zu lösen? Was ist überhaupt eine Gleichung? Eine Gleichung ist, grundsätzlich eine Aussage über zwei mathematische Terme, dass sie gleich sind. Ein Term

Mehr

0, v 6 = 2 2. 1, v 4 = 1. 2. span(v 1, v 5, v 6 ) = span(v 1, v 2, v 3, v 4, v 5, v 6 ) 4. span(v 1, v 2, v 4 ) = span(v 2, v 3, v 5, v 6 )

0, v 6 = 2 2. 1, v 4 = 1. 2. span(v 1, v 5, v 6 ) = span(v 1, v 2, v 3, v 4, v 5, v 6 ) 4. span(v 1, v 2, v 4 ) = span(v 2, v 3, v 5, v 6 ) Aufgabe 65. Ganz schön span(n)end. Gegeben sei folgende Menge M von 6 Vektoren v, v,..., v 6 R 4 aus Aufgabe P 6: M = v =, v =, v =, v 4 =, v 5 =, v 6 = Welche der folgenden Aussagen sind wahr? span(v,

Mehr

TECHNISCHE UNIVERSITÄT MÜNCHEN

TECHNISCHE UNIVERSITÄT MÜNCHEN TECHISCHE UIVERSITÄT MÜCHE Zentrum Mathematik PRF. R.R. JÜRGE RICHTER-GEBERT, VAESSA KRUMMECK, MICHAEL PRÄHFER Höhere Mathematik für Informatiker I (Wintersemester 003/004) Aufgabenblatt 1 (4. ktober 003)

Mehr

LU-Zerlegung. Zusätze zum Gelben Rechenbuch. Peter Furlan. Verlag Martina Furlan. Inhaltsverzeichnis. 1 Definitionen.

LU-Zerlegung. Zusätze zum Gelben Rechenbuch. Peter Furlan. Verlag Martina Furlan. Inhaltsverzeichnis. 1 Definitionen. Zusätze zum Gelben Rechenbuch LU-Zerlegung Peter Furlan Verlag Martina Furlan Inhaltsverzeichnis Definitionen 2 (Allgemeine) LU-Zerlegung 2 3 Vereinfachte LU-Zerlegung 3 4 Lösung eines linearen Gleichungssystems

Mehr

LANGFRISTIGE HAUSAUFGABE (LINEARE GLEICHUNGSSYSTEME)

LANGFRISTIGE HAUSAUFGABE (LINEARE GLEICHUNGSSYSTEME) LANGFRISTIGE HAUSAUFGABE (LINEARE GLEICHUNGSSYSTEME) Aufgabe 1: Tanzkurs ( * ) Zu einem Tanzkurs erscheinen dreimal so viele Mädchen wie Jungen. Nachdem 15 Mädchen gegangen sind, sind noch doppelt so viele

Mehr

LINGO: Eine kleine Einführung

LINGO: Eine kleine Einführung LINGO: Eine kleine Einführung Jun.-Prof.Dr. T. Nieberg Lineare und Ganzzahlige Optimierung, WS 2009/10 LINDO/LINGO ist ein Software-Paket, mit dessen Hilfe (ganzzahlige) lineare Programme schnell und einfach

Mehr

Schranken für zulässige Lösungen

Schranken für zulässige Lösungen Schranken für zulässige Lösungen Satz 5.9 Gegeben seien primales und duales LP gemäß der asymmetrischen Form der Dualität. Wenn x eine zulässige Lösung des primalen Programms und u eine zulässige Lösung

Mehr

Lösen von linearen Gleichungssystemen mit zwei Unbekannten:

Lösen von linearen Gleichungssystemen mit zwei Unbekannten: Lösen von linearen Gleichungssystemen mit zwei Unbekannten: 1. Additions- und Subtraktionsverfahren 3x = 7y 55 + 5x 3x = 7y 55 7y 5x + 2y = 4 3 5 werden, dass die Variablen links und die Zahl rechts vom

Mehr

Skript und Aufgabensammlung Terme und Gleichungen Mathefritz Verlag Jörg Christmann Nur zum Privaten Gebrauch! Alle Rechte vorbehalten!

Skript und Aufgabensammlung Terme und Gleichungen Mathefritz Verlag Jörg Christmann Nur zum Privaten Gebrauch! Alle Rechte vorbehalten! Mathefritz 5 Terme und Gleichungen Meine Mathe-Seite im Internet kostenlose Matheaufgaben, Skripte, Mathebücher Lernspiele, Lerntipps, Quiz und noch viel mehr http:// www.mathefritz.de Seite 1 Copyright

Mehr

DIFFERENTIALGLEICHUNGEN

DIFFERENTIALGLEICHUNGEN DIFFERENTIALGLEICHUNGEN GRUNDBEGRIFFE Differentialgleichung Eine Gleichung, in der Ableitungen einer unbekannten Funktion y = y(x) bis zur n-ten Ordnung auftreten, heisst gewöhnliche Differentialgleichung

Mehr

Vorkurs Mathematik Übungen zu Polynomgleichungen

Vorkurs Mathematik Übungen zu Polynomgleichungen Vorkurs Mathematik Übungen zu en 1 Aufgaben Lineare Gleichungen Aufgabe 1.1 Ein Freund von Ihnen möchte einen neuen Mobilfunkvertrag abschließen. Es gibt zwei verschiedene Angebote: Anbieter 1: monatl.

Mehr

2 Terme 2.1 Einführung

2 Terme 2.1 Einführung 2 Terme 2.1 Einführung In der Fahrschule lernt man zur Berechnung des Bremsweges (in m) folgende Faustregel: Dividiere die Geschwindigkeit (in km h ) durch 10 und multipliziere das Ergebnis mit sich selbst.

Mehr

Repetitionsaufgaben Negative Zahlen/Brüche/Prozentrechnen

Repetitionsaufgaben Negative Zahlen/Brüche/Prozentrechnen Kantonale Fachschaft Mathematik Repetitionsaufgaben Negative Zahlen/Brüche/Prozentrechnen Zusammengestellt von der Fachschaft Mathematik der Kantonsschule Willisau Inhaltsverzeichnis A) Lernziele... 1

Mehr

Lineare Funktionen. 1 Proportionale Funktionen 3 1.1 Definition... 3 1.2 Eigenschaften... 3. 2 Steigungsdreieck 3

Lineare Funktionen. 1 Proportionale Funktionen 3 1.1 Definition... 3 1.2 Eigenschaften... 3. 2 Steigungsdreieck 3 Lineare Funktionen Inhaltsverzeichnis 1 Proportionale Funktionen 3 1.1 Definition............................... 3 1.2 Eigenschaften............................. 3 2 Steigungsdreieck 3 3 Lineare Funktionen

Mehr

How to do? Projekte - Zeiterfassung

How to do? Projekte - Zeiterfassung How to do? Projekte - Zeiterfassung Stand: Version 4.0.1, 18.03.2009 1. EINLEITUNG...3 2. PROJEKTE UND STAMMDATEN...4 2.1 Projekte... 4 2.2 Projektmitarbeiter... 5 2.3 Tätigkeiten... 6 2.4 Unterprojekte...

Mehr

Wachstum 2. Michael Dröttboom 1 LernWerkstatt-Selm.de

Wachstum 2. Michael Dröttboom 1 LernWerkstatt-Selm.de 1. Herr Meier bekommt nach 3 Jahren Geldanlage 25.000. Er hatte 22.500 angelegt. Wie hoch war der Zinssatz? 2. Herr Meiers Vorfahren haben bei der Gründung Roms (753. V. Chr.) 1 Sesterze auf die Bank gebracht

Mehr

Das große ElterngeldPlus 1x1. Alles über das ElterngeldPlus. Wer kann ElterngeldPlus beantragen? ElterngeldPlus verstehen ein paar einleitende Fakten

Das große ElterngeldPlus 1x1. Alles über das ElterngeldPlus. Wer kann ElterngeldPlus beantragen? ElterngeldPlus verstehen ein paar einleitende Fakten Das große x -4 Alles über das Wer kann beantragen? Generell kann jeder beantragen! Eltern (Mütter UND Väter), die schon während ihrer Elternzeit wieder in Teilzeit arbeiten möchten. Eltern, die während

Mehr

Optimierung und Simulation ökonomischer Problemlagen privater Haushalte 2. Vorlesung

Optimierung und Simulation ökonomischer Problemlagen privater Haushalte 2. Vorlesung Optimierung und Simulation ökonomischer Problemlagen privater Haushalte 2. Vorlesung Rainer Hufnagel / Laura Wahrig 2006 Diese Woche LO - Rechnerische Lösung - Simplex- Algorithmus LO - Auswertung des

Mehr

Praktische Mathematik: Lineare und Netzwerk-Optimierung (SS 2015) Praktikumsaufgaben

Praktische Mathematik: Lineare und Netzwerk-Optimierung (SS 2015) Praktikumsaufgaben Technische Universität Kaiserslautern Prof Dr Sven O Krumke Dr Sabine Büttner MSc Marco Natale Praktische Mathematik: Lineare und Netzwerk-Optimierung (SS 2015) Praktikumsaufgaben Aufgabe 1 (Konvertieren

Mehr

Die reellen Lösungen der kubischen Gleichung

Die reellen Lösungen der kubischen Gleichung Die reellen Lösungen der kubischen Gleichung Klaus-R. Löffler Inhaltsverzeichnis 1 Einfach zu behandelnde Sonderfälle 1 2 Die ganzrationale Funktion dritten Grades 2 2.1 Reduktion...........................................

Mehr

50. Mathematik-Olympiade 2. Stufe (Regionalrunde) Klasse 11 13. 501322 Lösung 10 Punkte

50. Mathematik-Olympiade 2. Stufe (Regionalrunde) Klasse 11 13. 501322 Lösung 10 Punkte 50. Mathematik-Olympiade. Stufe (Regionalrunde) Klasse 3 Lösungen c 00 Aufgabenausschuss des Mathematik-Olympiaden e.v. www.mathematik-olympiaden.de. Alle Rechte vorbehalten. 503 Lösung 0 Punkte Es seien

Mehr

Mathematischer Vorbereitungskurs für Ökonomen

Mathematischer Vorbereitungskurs für Ökonomen Mathematischer Vorbereitungskurs für Ökonomen Dr. Thomas Zehrt Wirtschaftswissenschaftliches Zentrum Universität Basel Gleichungen Inhalt: 1. Grundlegendes 2. Lineare Gleichungen 3. Gleichungen mit Brüchen

Mehr

1 Mathematische Grundlagen

1 Mathematische Grundlagen Mathematische Grundlagen - 1-1 Mathematische Grundlagen Der Begriff der Menge ist einer der grundlegenden Begriffe in der Mathematik. Mengen dienen dazu, Dinge oder Objekte zu einer Einheit zusammenzufassen.

Mehr

1. Man schreibe die folgenden Aussagen jeweils in einen normalen Satz um. Zum Beispiel kann man die Aussage:

1. Man schreibe die folgenden Aussagen jeweils in einen normalen Satz um. Zum Beispiel kann man die Aussage: Zählen und Zahlbereiche Übungsblatt 1 1. Man schreibe die folgenden Aussagen jeweils in einen normalen Satz um. Zum Beispiel kann man die Aussage: Für alle m, n N gilt m + n = n + m. in den Satz umschreiben:

Mehr

Division Für diesen Abschnitt setzen wir voraus, dass der Koeffizientenring ein Körper ist. Betrachte das Schema

Division Für diesen Abschnitt setzen wir voraus, dass der Koeffizientenring ein Körper ist. Betrachte das Schema Division Für diesen Abschnitt setzen wir voraus, dass der Koeffizientenring ein Körper ist. Betrachte das Schema 2x 4 + x 3 + x + 3 div x 2 + x 1 = 2x 2 x + 3 (2x 4 + 2x 3 2x 2 ) x 3 + 2x 2 + x + 3 ( x

Mehr

4 Vorlesung: 21.11. 2005 Matrix und Determinante

4 Vorlesung: 21.11. 2005 Matrix und Determinante 4 Vorlesung: 2111 2005 Matrix und Determinante 41 Matrix und Determinante Zur Lösung von m Gleichungen mit n Unbekannten kann man alle Parameter der Gleichungen in einem rechteckigen Zahlenschema, einer

Mehr

Umgekehrte Kurvendiskussion

Umgekehrte Kurvendiskussion Umgekehrte Kurvendiskussion Bei einer Kurvendiskussion haben wir eine Funktionsgleichung vorgegeben und versuchen ihre 'Besonderheiten' herauszufinden: Nullstellen, Extremwerte, Wendepunkte, Polstellen

Mehr

Grundlagen der Informatik

Grundlagen der Informatik Mag. Christian Gürtler Programmierung Grundlagen der Informatik 2011 Inhaltsverzeichnis I. Allgemeines 3 1. Zahlensysteme 4 1.1. ganze Zahlen...................................... 4 1.1.1. Umrechnungen.................................

Mehr

Mathematik-Klausur vom 4.2.2004

Mathematik-Klausur vom 4.2.2004 Mathematik-Klausur vom 4.2.2004 Aufgabe 1 Ein Klein-Sparer verfügt über 2 000, die er möglichst hoch verzinst anlegen möchte. a) Eine Anlage-Alternative besteht im Kauf von Bundesschatzbriefen vom Typ

Mehr

Zahlenwinkel: Forscherkarte 1. alleine. Zahlenwinkel: Forschertipp 1

Zahlenwinkel: Forscherkarte 1. alleine. Zahlenwinkel: Forschertipp 1 Zahlenwinkel: Forscherkarte 1 alleine Tipp 1 Lege die Ziffern von 1 bis 9 so in den Zahlenwinkel, dass jeder Arm des Zahlenwinkels zusammengezählt das gleiche Ergebnis ergibt! Finde möglichst viele verschiedene

Mehr

Rationale Zahlen. Weniger als Nichts? Ist Null nichts?

Rationale Zahlen. Weniger als Nichts? Ist Null nichts? Rationale Zahlen Weniger als Nichts? Ist Null nichts? Oft kann es sinnvoll sein, Werte anzugeben die kleiner sind als Null. Solche Werte werden mit negativen Zahlen beschrieben, die durch ein Minus als

Mehr

Tangentengleichung. Wie lautet die Geradengleichung für die Tangente, y T =? Antwort:

Tangentengleichung. Wie lautet die Geradengleichung für die Tangente, y T =? Antwort: Tangentengleichung Wie Sie wissen, gibt die erste Ableitung einer Funktion deren Steigung an. Betrachtet man eine fest vorgegebene Stelle, gibt f ( ) also die Steigung der Kurve und somit auch die Steigung

Mehr

Übungen lineare Gleichungssysteme - Lösungen 1. Bestimme die Lösungsmenge und führe eine Probe durch! a)

Übungen lineare Gleichungssysteme - Lösungen 1. Bestimme die Lösungsmenge und führe eine Probe durch! a) Übungen lineare Gleichungssysteme - Lösungen. Bestimme die Lösungsmenge und führe eine Probe durch! a) b) c) 2x5y=23 2x 3y= 6x0y=64 6x 2y=6 2x3y=20 5x y=33 2x5y=23 2x 3y= 2x5y=23 2x3y= 8y=24 : 8 y=3 6x0y=64

Mehr

Rationale Zahlen. Vergleichen und Ordnen rationaler Zahlen

Rationale Zahlen. Vergleichen und Ordnen rationaler Zahlen Rationale Zahlen Vergleichen und Ordnen rationaler Zahlen Von zwei rationalen Zahlen ist die die kleinere Zahl, die auf der Zahlengeraden weiter links liegt.. Setze das richtige Zeichen. a) -3 4 b) - -3

Mehr

Theoretische Grundlagen der Informatik

Theoretische Grundlagen der Informatik Theoretische Grundlagen der Informatik Vorlesung am 12.01.2012 INSTITUT FÜR THEORETISCHE 0 KIT 12.01.2012 Universität des Dorothea Landes Baden-Württemberg Wagner - Theoretische und Grundlagen der Informatik

Mehr

Einführung in die Algebra

Einführung in die Algebra Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück SS 2009 Einführung in die Algebra Vorlesung 13 Einheiten Definition 13.1. Ein Element u in einem Ring R heißt Einheit, wenn es ein Element v R gibt mit uv = vu = 1. DasElementv

Mehr

Ihr Mandant möchte einen neuen Gesellschafter aufnehmen. In welcher Höhe wäre eine Vergütung inklusive Tantieme steuerrechtlich zulässig?

Ihr Mandant möchte einen neuen Gesellschafter aufnehmen. In welcher Höhe wäre eine Vergütung inklusive Tantieme steuerrechtlich zulässig? Ihr Mandant möchte einen neuen Gesellschafter aufnehmen. In welcher Höhe wäre eine Vergütung inklusive Tantieme steuerrechtlich zulässig? Oft wirft die Aufnahme neuer Gesellschafter oder auch die Einstellung

Mehr

Sudoku-Informatik oder wie man als Informatiker Logikrätsel löst

Sudoku-Informatik oder wie man als Informatiker Logikrätsel löst Sudoku-Informatik oder wie man als Informatiker Logikrätsel löst Peter Becker Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Fachbereich Informatik [email protected] Kurzvorlesung am Studieninformationstag, 13.05.2009

Mehr

Repetitionsaufgaben: Lineare Funktionen

Repetitionsaufgaben: Lineare Funktionen Kantonale Fachschaft Mathematik Repetitionsaufgaben: Lineare Funktionen Zusammengestellt von Irina Bayer-Krakvina, KSR Lernziele: - Wissen, was ein Steigungsdreieck einer Geraden ist und wie die Steigungszahl

Mehr

Die Laufzeit muss nun ebenfalls in Monaten gerechnet werden und beträgt 25 12 = 300 Monate. Damit liefert die Sparkassenformel (zweiter Teil):

Die Laufzeit muss nun ebenfalls in Monaten gerechnet werden und beträgt 25 12 = 300 Monate. Damit liefert die Sparkassenformel (zweiter Teil): Lösungen zur Mathematikklausur WS 2004/2005 (Versuch 1) 1.1. Hier ist die Rentenformel für gemischte Verzinsung (nachschüssig) zu verwenden: K n = r(12 + 5, 5i p ) qn 1 q 1 = 100(12 + 5, 5 0, 03)1, 0325

Mehr

5.2 Neue Projekte erstellen

5.2 Neue Projekte erstellen 5.2 Neue Projekte erstellen Das Bearbeiten von bestehenden Projekten und Objekten ist ja nicht schlecht wie aber können Sie neue Objekte hinzufügen oder gar völlig neue Projekte erstellen? Die Antwort

Mehr

Netzwerkeinstellungen unter Mac OS X

Netzwerkeinstellungen unter Mac OS X Netzwerkeinstellungen unter Mac OS X Dieses Dokument bezieht sich auf das D-Link Dokument Apple Kompatibilität und Problemlösungen und erklärt, wie Sie schnell und einfach ein Netzwerkprofil unter Mac

Mehr

Informationsblatt Induktionsbeweis

Informationsblatt Induktionsbeweis Sommer 015 Informationsblatt Induktionsbeweis 31. März 015 Motivation Die vollständige Induktion ist ein wichtiges Beweisverfahren in der Informatik. Sie wird häufig dazu gebraucht, um mathematische Formeln

Mehr

Abituraufgabe zur Stochastik, Hessen 2009, Grundkurs (TR)

Abituraufgabe zur Stochastik, Hessen 2009, Grundkurs (TR) Abituraufgabe zur Stochastik, Hessen 2009, Grundkurs (TR) Eine Firma stellt USB-Sticks her. Sie werden in der Fabrik ungeprüft in Packungen zu je 20 Stück verpackt und an Händler ausgeliefert. 1 Ein Händler

Mehr

Elemente der Analysis I Kapitel 2: Einführung II, Gleichungen

Elemente der Analysis I Kapitel 2: Einführung II, Gleichungen Elemente der Analysis I Kapitel 2: Einführung II, Gleichungen Prof. Dr. Volker Schulz Universität Trier / FB IV / Abt. Mathematik 8. November 2010 http://www.mathematik.uni-trier.de/ schulz/elan-ws1011.html

Mehr

Mathematik: Mag. Schmid Wolfgang Arbeitsblatt 3 1. Semester ARBEITSBLATT 3 RECHNEN MIT GANZEN ZAHLEN

Mathematik: Mag. Schmid Wolfgang Arbeitsblatt 3 1. Semester ARBEITSBLATT 3 RECHNEN MIT GANZEN ZAHLEN ARBEITSBLATT 3 RECHNEN MIT GANZEN ZAHLEN Wir wollen nun die Rechengesetze der natürlichen Zahlen auf die Zahlenmenge der ganzen Zahlen erweitern und zwar so, dass sie zu keinem Widerspruch mit bisher geltenden

Mehr

Im Jahr t = 0 hat eine Stadt 10.000 Einwohner. Nach 15 Jahren hat sich die Einwohnerzahl verdoppelt. z(t) = at + b

Im Jahr t = 0 hat eine Stadt 10.000 Einwohner. Nach 15 Jahren hat sich die Einwohnerzahl verdoppelt. z(t) = at + b Aufgabe 1: Im Jahr t = 0 hat eine Stadt 10.000 Einwohner. Nach 15 Jahren hat sich die Einwohnerzahl verdoppelt. (a) Nehmen Sie lineares Wachstum gemäß z(t) = at + b an, wobei z die Einwohnerzahl ist und

Mehr

www.mathe-aufgaben.com

www.mathe-aufgaben.com Abiturprüfung Mathematik Baden-Württemberg (ohne CAS) Pflichtteil Aufgaben Aufgabe : ( VP) Bilden Sie die erste Ableitung der Funktion f mit sin() f() =. Aufgabe : ( VP) Berechnen Sie das Integral ( )

Mehr

Grundlagen der höheren Mathematik Einige Hinweise zum Lösen von Gleichungen

Grundlagen der höheren Mathematik Einige Hinweise zum Lösen von Gleichungen Grundlagen der höheren Mathematik Einige Hinweise zum Lösen von Gleichungen 1. Quadratische Gleichungen Quadratische Gleichungen lassen sich immer auf die sog. normierte Form x 2 + px + = 0 bringen, in

Mehr

3.1. Die komplexen Zahlen

3.1. Die komplexen Zahlen 3.1. Die komplexen Zahlen Es gibt viele Wege, um komplexe Zahlen einzuführen. Wir gehen hier den wohl einfachsten, indem wir C R als komplexe Zahlenebene und die Punkte dieser Ebene als komplexe Zahlen

Mehr

Aufgabe 1. Zunächst wird die allgemeine Tangentengleichung in Abhängigkeit von a aufgestellt:

Aufgabe 1. Zunächst wird die allgemeine Tangentengleichung in Abhängigkeit von a aufgestellt: Aufgabe 1 1.1. Bestimmung von D max : 1. Bedingung: x >0 ; da ln(x) nur für x > 0 definiert ist. 2. Bedingung: Somit ist die Funktion f a nur für x > 0 definiert und sie besitzt eine Definitionslücke an

Mehr

infach Geld FBV Ihr Weg zum finanzellen Erfolg Florian Mock

infach Geld FBV Ihr Weg zum finanzellen Erfolg Florian Mock infach Ihr Weg zum finanzellen Erfolg Geld Florian Mock FBV Die Grundlagen für finanziellen Erfolg Denn Sie müssten anschließend wieder vom Gehaltskonto Rückzahlungen in Höhe der Entnahmen vornehmen, um

Mehr

In diesem Tutorial lernen Sie, wie Sie einen Termin erfassen und verschiedene Einstellungen zu einem Termin vornehmen können.

In diesem Tutorial lernen Sie, wie Sie einen Termin erfassen und verschiedene Einstellungen zu einem Termin vornehmen können. Tutorial: Wie erfasse ich einen Termin? In diesem Tutorial lernen Sie, wie Sie einen Termin erfassen und verschiedene Einstellungen zu einem Termin vornehmen können. Neben den allgemeinen Angaben zu einem

Mehr

4. Dynamische Optimierung

4. Dynamische Optimierung 4. Dynamische Optimierung Allgemeine Form dynamischer Optimierungsprobleme 4. Dynamische Optimierung Die dynamische Optimierung (DO) betrachtet Entscheidungsprobleme als eine Folge voneinander abhängiger

Mehr

2 Lineare Gleichungen mit zwei Variablen

2 Lineare Gleichungen mit zwei Variablen 2 Lineare Gleichungen mit zwei Variablen Die Klasse 9 c möchte ihr Klassenzimmer mit Postern ausschmücken. Dafür nimmt sie 30, aus der Klassenkasse. In Klasse 7 wurden lineare Gleichungen mit einer Variablen

Mehr

http://www.olympiade-mathematik.de 2. Mathematik Olympiade 2. Stufe (Kreisolympiade) Klasse 7 Saison 1962/1963 Aufgaben und Lösungen

http://www.olympiade-mathematik.de 2. Mathematik Olympiade 2. Stufe (Kreisolympiade) Klasse 7 Saison 1962/1963 Aufgaben und Lösungen 2. Mathematik Olympiade Saison 1962/1963 Aufgaben und Lösungen 1 OJM 2. Mathematik-Olympiade Aufgaben Hinweis: Der Lösungsweg mit Begründungen und Nebenrechnungen soll deutlich erkennbar in logisch und

Mehr

Optimierung. Optimierung. Vorlesung 7 Lineare Programmierung II. 2013 Thomas Brox, Fabian Kuhn

Optimierung. Optimierung. Vorlesung 7 Lineare Programmierung II. 2013 Thomas Brox, Fabian Kuhn Optimierung Vorlesung 7 Lineare Programmierung II 1 Lineare Programme Lineares Programm: Lineare Zielfunktion Lineare Nebenbedingungen (Gleichungen oder Ungleichungen) Spezialfall der konvexen Optimierung

Mehr

Erfolg im Mathe-Abi. H. Gruber, R. Neumann. Prüfungsaufgaben Hessen

Erfolg im Mathe-Abi. H. Gruber, R. Neumann. Prüfungsaufgaben Hessen H. Gruber, R. Neumann Erfolg im Mathe-Abi Prüfungsaufgaben Hessen Übungsbuch für den Grundkurs mit Tipps und Lösungen - plus Aufgaben für GTR und CAS Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Ganzrationale

Mehr

Monatliche Grundgebühr: 5,00 Zeitabhängige Nutzung: Feiertags/Sonntags: 0,04 /min

Monatliche Grundgebühr: 5,00 Zeitabhängige Nutzung: Feiertags/Sonntags: 0,04 /min Aufgabe 1: Wortvorschriften Gib zu den Wortvorschriften je eine Funktionsgleichung an: a) Jeder Zahl wird das Doppelte zugeordnet b) Jeder Zahl wird das um 6 verminderte Dreifache zugeordnet c) Jeder Zahl

Mehr

Klausur WS 2006/07 Programmiersprache Java Objektorientierte Programmierung II 15. März 2007

Klausur WS 2006/07 Programmiersprache Java Objektorientierte Programmierung II 15. März 2007 Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg University of Applied Sciences Fachbereich Informatik Prof. Dr. Peter Becker Klausur WS 2006/07 Programmiersprache Java Objektorientierte Programmierung II 15. März 2007

Mehr

Das Mathematik-Abitur im Saarland

Das Mathematik-Abitur im Saarland Informationen zum Abitur Das Mathematik-Abitur im Saarland Sie können Mathematik im Abitur entweder als grundlegenden Kurs (G-Kurs) oder als erhöhten Kurs (E-Kurs) wählen. Die Bearbeitungszeit für die

Mehr

Rente = laufende Zahlungen, die in regelmäßigen Zeitabschnitten (periodisch) wiederkehren Rentenperiode = Zeitabstand zwischen zwei Rentenzahlungen

Rente = laufende Zahlungen, die in regelmäßigen Zeitabschnitten (periodisch) wiederkehren Rentenperiode = Zeitabstand zwischen zwei Rentenzahlungen 1 3.2. entenrechnung Definition: ente = laufende Zahlungen, die in regelmäßigen Zeitabschnitten (periodisch) wiederkehren entenperiode = Zeitabstand zwischen zwei entenzahlungen Finanzmathematisch sind

Mehr

Nerreter, Grundlagen der Elektrotechnik Carl Hanser Verlag München. 8 Schaltvorgänge

Nerreter, Grundlagen der Elektrotechnik Carl Hanser Verlag München. 8 Schaltvorgänge Carl Hanser Verlag München 8 Schaltvorgänge Aufgabe 8.6 Wie lauten für R = 1 kω bei der Aufgabe 8.1 die Differenzialgleichungen und ihre Lösungen für die Spannungen u 1 und u 2 sowie für den Strom i? Aufgabe

Mehr

Dossier: Rechnungen und Lieferscheine in Word

Dossier: Rechnungen und Lieferscheine in Word www.sekretaerinnen-service.de Dossier: Rechnungen und Lieferscheine in Word Es muss nicht immer Excel sein Wenn Sie eine Vorlage für eine Rechnung oder einen Lieferschein erstellen möchten, brauchen Sie

Mehr

AZK 1- Freistil. Der Dialog "Arbeitszeitkonten" Grundsätzliches zum Dialog "Arbeitszeitkonten"

AZK 1- Freistil. Der Dialog Arbeitszeitkonten Grundsätzliches zum Dialog Arbeitszeitkonten AZK 1- Freistil Nur bei Bedarf werden dafür gekennzeichnete Lohnbestandteile (Stundenzahl und Stundensatz) zwischen dem aktuellen Bruttolohnjournal und dem AZK ausgetauscht. Das Ansparen und das Auszahlen

Mehr

Lösungen zum 3. Aufgabenblatt

Lösungen zum 3. Aufgabenblatt SS, Lineare Algebra Die Lösungen wurden erstellt von: Isabel Voigt, Vanessa Lamm und Matthias Rehder Hinweis: Eine Liste der zur Bearbeitung verwendeten Literatur ist unter www.mathematiwelt.com aufrufbar.

Mehr

Prüfungsklausur Wirtschaftsmathematik I Studiengang Wirtschaftsinformatik, (180 Minuten)

Prüfungsklausur Wirtschaftsmathematik I Studiengang Wirtschaftsinformatik, (180 Minuten) HTW Dresden 9. Februar 2012 FB Informatik/Mathematik Prof. Dr. J. Resch Prüfungsklausur Wirtschaftsmathematik I Studiengang Wirtschaftsinformatik, (180 Minuten) Name, Vorname: Matr.-nr.: Anzahl der abge-

Mehr

Mathematik. UND/ODER Verknüpfung. Ungleichungen. Betrag. Intervall. Umgebung

Mathematik. UND/ODER Verknüpfung. Ungleichungen. Betrag. Intervall. Umgebung Mathematik UND/ODER Verknüpfung Ungleichungen Betrag Intervall Umgebung Stefan Gärtner 004 Gr Mathematik UND/ODER Seite UND Verknüpfung Kommentar Aussage Symbolform Die Aussagen Hans kann schwimmen p und

Mehr