Wer bin ich? Wer will ich sein?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Wer bin ich? Wer will ich sein?"

Transkript

1 Wer bin ich? Wer will ich sein? Entwicklungsaufgaben der Adoleszenz Susann Gassmann, Psychotherapeutin FSP 17. September 2015 Fachveranstaltung we-care wisli Arbeitsintegration

2 Interview Teil I Aufbau Referat Entwicklungspsychologie der Adoleszenz Körperliche Veränderungen Kognitive Entwicklung Psychische Aspekte Bindungsverhalten, Reifungslücke Zentrale Aufgabe: das Finden einer eigenen Identität Eintritt in die Berufswelt Aspekte zu blockierten Entwicklungen Interview Teil II Was könnte förderlich sein?

3 Interview mit Klient Teil I 22 Jahre alt, Abschluss Sek C, jetzt 3. Lehrjahr Detailhandel EFZ im geschützten Rahmen Interviewfragen: Wie hast du zu deiner Lehre gefunden? Welchen Schwierigkeiten mit dir selbst, mit deiner Familie, mit der Schule, bist du bisher begegnet? Was gibt dir im Leben Sinn?

4 Begriffsklärung Adoleszenz Prozess des Übergangs vom Kind zum Erwachsenen mit Veränderungen auf körperlicher, psychischer und sozialer Ebene frühe Adoleszenz: ca Lebensjahr mittlere Adoleszenz: ca Lebensjahr späte Adoleszenz: ca Lebensjahr Pubertät die Geschlechtsreifung Beginn zwischen 10. und 15. Altersjahr (frühe Adoleszenz)

5 Körperliche Entwicklung Veränderung des Körpers neu erwachende Sexualität körperliche Aspekte werden überaus wichtig Integration des veränderten Körperbildes Jugendliche müssen sich im neuen Körper zurecht finden

6 Kognitive Entwicklung (1) Gehirn als Grossbaustelle! zunächst viele neue Verbindungen, dann rascher Abbau nur genutzte Verbindungen werden gefestigt Wichtig: Art der Betätigung sowie Erfahrung von Selbstwirksamkeit Frontalhirn, (zentral für u.a. Handlungssteuerung, Empathie) reift zuletzt, im Alter von ca. 25 Jahren

7 Kognitive Entwicklung (2) Neue denkerische und emotionale Fähigkeiten ermöglichen beginnende Reflexion sozialer Zusammenhänge erlauben eine breitere Sichtweise bedeuten innere und äussere Befreiung Fehleinschätzungen gehören noch (länger) dazu!

8 Psychische Aspekte: Verändertes Bindungsverhalten (1) Ablösung von den Eltern Der Jugendliche lässt sich emotional nicht mehr kontrollieren Werte und Ideale der Eltern werden in Frage gestellt manchmal mühsamer, aber wichtiger, notwendiger Prozess In Berufsbildung Tätige können etwas davon abkriegen

9 Psychische Aspekte: Verändertes Bindungsverhalten (2) Bindung erfolgt gegenüber Gleichaltrigen ein Platz in der Peer-Gruppe ist sehr wichtig Neue Beziehungen sollen Geborgenheit und andere Formen der Auseinandersetzung ermöglichen Ziel: neue Freundschaften, schliesslich Partnerschaft

10 Psychische Entwicklung (3) Reifungslücke Die Geschlechtsreifung findet immer früher statt, die seelische Reifung wird immer später abgeschlossen Dies führt zu einer langen Phase der Verletzlichkeit und häufig zu Überschätzung der (inneren) Reife der Jugendlichen Grössenfantasien Gehören zur Normalentwicklung, müssen zunehmend abgebaut werden

11

12

13 Identität als zentrale Aufgabe der Adoleszenz Sämtliche Entwicklungsschritte dienen letztlich der Hauptaufgabe der Adoleszenz: dem Bilden einer eigenständigen individuellen Identität, die sinnstiftend ist. Alle Entwicklungsaufgaben, die der Jugendliche zu leisten hat, stehen damit in Zusammenhang, ohne dass dies ins Bewusstsein geraten muss.

14 Eintritt in die Berufswelt und berufliche Identität Erste Weichenstellung zur Berufswahl findet Ende frühe / Beginn mittlere Adoleszenz statt: viele Jugendliche sind stark mit sich selbst beschäftigt und verändern sich schnell Rolle des Elternhauses bei Berufswahlprozess wichtig Betrieb, d.h. ob sich der Lernende dort wohl fühlt, ähnlich wichtig für Erfolg wie die Wahl des Berufes selbst Ziel nach Eintritt in Berufswelt: Finden einer Berufsidentität

15 Die Lehre als Fähre zwischen Kindheit und Erwachsenenleben Lehre stellt wachsende Anforderung an... Lernbereitschaft, Eigenmotivation, autonome Selbstorganisation und Leistungsfähigkeit Selbständigkeit und Eigenverantwortung soziale, emotionale und kognitive Reife an die Fähigkeit, eine Berufsrolle zu übernehmen, eine berufliche Identität zu entwickeln

16 Blockierte Entwicklungen Bedeutung der bisherigen Beziehungserfahrungen: mehrheitlich unsichere u./od. schlechte Beziehungserfahrungen in der Kindheit, erschweren oder blockieren einen positiven Identitätsbildungsprozess in der Adoleszenz Frage nach dem Sinn des eigenen Lebens: Sinnlosigkeitserfahrungen ist einer von vielen Aspekten davon Bedeutet Lehre im geschützten Rahmen allenfalls Kränkung für Jugendlichen?

17 Interview mit Klient Teil II Was hat dir während der schwierigen Fase der Lehrstellensuche und der Krisen in der Lehre geholfen, dran zu bleiben, es doch durchzuziehen? Hast du eine Idee, was Jugendliche, die es schwierig haben sich eine Lehre zuzutrauen oder sie durchzustehen, von uns Erwachsenen brauchen könnten?

18 Was wäre förderlich? (1) Gute Balance zwischen fördern und fordern Möglichst konstante und stabile-flexible Bezugspersonen Zeit geben Zeit haben für Prozesse Mit der Identitätsvorstellung des Jugendlichen arbeiten, ihn dort abzuholen versuchen

19 Was wäre förderlich? (2) Vertrauensperson, idealerweise in «neutraler Position», die Jugendliche durch die verschiedenen Phasen (Ende Oberstufe, Zwischenlösungen, Lehrstellensuche, IV-Prozess, Lehrstellenantritt bis QV) begleiten kann. Flexibles Angebot, das Unterbrüche erlaubt Ein solches Angebot soll: niederschwellig,, psychosozial «stark» und vernetzt, therapeutisch kompetent, nicht psychiatrisch und für Jugendlichen kostenlos sein

20 Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit

Therapiebedürftige Kinder und Jugendliche im Schulalter. Erfahrungen aus psychotherapeutischer Sicht und präventive Ansätze

Therapiebedürftige Kinder und Jugendliche im Schulalter. Erfahrungen aus psychotherapeutischer Sicht und präventive Ansätze Therapiebedürftige Kinder und Jugendliche im Schulalter Erfahrungen aus psychotherapeutischer Sicht und präventive Ansätze Übersicht: Psychische Störungen Kinder- und Jugendliche als Patienten Prävention

Mehr

Pubertät und Adoleszenz aus jungenpädagogischer Sicht

Pubertät und Adoleszenz aus jungenpädagogischer Sicht Pubertät und Adoleszenz aus jungenpädagogischer Sicht Grundthesen Pubertät und Adoleszenz sind Prozesse, die von biologischen, sozialen und kulturellen Voraussetzungen geprägt sind, aber von Jungen darüber

Mehr

Schulische Entwicklungspsychologie / Jugendsoziologie. AS 2012 (H. Ensch)

Schulische Entwicklungspsychologie / Jugendsoziologie. AS 2012 (H. Ensch) Schulische Entwicklungspsychologie / Jugendsoziologie AS 2012 (H. Ensch) Pubertät ist, wenn Eltern schwierig werden. Pubertät ist, wenn Schule öde wird. GA in Schulgruppen (10 ) Entscheiden Sie sich für

Mehr

Fähigkeiten und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen

Fähigkeiten und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen Fähigkeiten und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen E I N E E N T W I C K L U N G S P S Y C H O L O G I S C H E P E R S P E K T I V E Dr. phil. Annette Cina Überblick Was passiert wann während der

Mehr

Folgeschulung bei Jugendlichen Diabetikern

Folgeschulung bei Jugendlichen Diabetikern Folgeschulung bei Jugendlichen Diabetikern Dr. von Haunersche`s Kinderspital München Abteilung pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie Leitung Herr Prof. Dr. Heinrich Schmidt Susanne Gebhard Diabetesberaterin

Mehr

Pubertät und Adoleszenz (das Jugendalter) Wie aus Kindern Erwachsene werden

Pubertät und Adoleszenz (das Jugendalter) Wie aus Kindern Erwachsene werden Pubertät und Adoleszenz (das Jugendalter) Wie aus Kindern Erwachsene werden Jugend heute: Die neue Shell- Jugendstudie 2010 Die heutige junge Generation in Deutschland bleibt zuversichtlich: Sie lässt

Mehr

Ablösung leicht(er) gemacht Zum Umgang mit Trennungsängsten

Ablösung leicht(er) gemacht Zum Umgang mit Trennungsängsten Ablösung leicht(er) gemacht Zum Umgang mit Trennungsängsten Markus Zimmermann www.eltern-kinder.ch 25.11.2014 Glarus Entwicklung von Bindungen Vierphasenmodell der Bindungsentwicklung nach Bowlby (1969)

Mehr

Dieter Geigle Abteilung Schule, Familie und Kinder Institut Suchtprävention 4020 Linz, Hirschgasse 44 Fon Mail

Dieter Geigle Abteilung Schule, Familie und Kinder Institut Suchtprävention 4020 Linz, Hirschgasse 44 Fon Mail Dieter Geigle Abteilung Schule, Familie und Kinder Institut Suchtprävention 4020 Linz, Hirschgasse 44 Fon 0732-778936-44 Mail geigled@praevention.at Was sind Peers? eine Begriffsklärung Peers = Gleichaltrige,

Mehr

1 Vorwort 6. 2 Schwangerschaft, Geburt und Säuglingspflege 8

1 Vorwort 6. 2 Schwangerschaft, Geburt und Säuglingspflege 8 1 Vorwort 6 2 Schwangerschaft, Geburt und Säuglingspflege 8 2.1 Schwangerschaft und Geburt 8 2.1.1 Entwicklung während der Schwangerschaft... 8 2.1.2 Einflüsse auf die vorgeburtliche Entwicklung und Vorsorge

Mehr

Katzen als Begleiterinnen in der Psychotherapie

Katzen als Begleiterinnen in der Psychotherapie Katzen als Begleiterinnen in der Psychotherapie Auswahl der Tiere Artgerechte Aufzucht Gut sozialisierte Katzen, die während ihrer frühen Sozialisierungsphase (2. bis 7. Lebenswoche) mit Artgenossen

Mehr

RESILIENZ Was unsere Seele stark macht. Machen Sie sich Ihre inneren Kräfte mehr bewusst! Reiten Sie auf den Wellen des Lebens!

RESILIENZ Was unsere Seele stark macht. Machen Sie sich Ihre inneren Kräfte mehr bewusst! Reiten Sie auf den Wellen des Lebens! ÜBERBLICK RESILIENZ Was unsere Seele stark macht HINTERGRUND-INFORMATION Was ist Resilienz? ANWENDUNG IM ALLTAG Wie kann ich meine innere Widerstandskraft fördern? Die 6 inneren Starkmacher Machen Sie

Mehr

Gemeinsam mit Menschen mit einer ASS leben und dabei flexibel bleiben

Gemeinsam mit Menschen mit einer ASS leben und dabei flexibel bleiben Tagung der Nathalie Stiftung zum Welt-Autismus-Tag 2015 Gemeinsam mit Menschen mit einer ASS leben und dabei flexibel bleiben lic. phil. C. Nievergelt Psychologin FSP Nathalie Stiftung Beratungsstelle

Mehr

Die Gleichaltrigen. LS Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie

Die Gleichaltrigen. LS Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie Die Gleichaltrigen 1 Bedeutung der Bedeutung der Gleichaltrigen- Beziehungen für die kindliche Entwicklung Peers = Kinder ungefähr gleichen Alters Entwicklung von kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten

Mehr

Vorwort Grundannahmen und Konzepte der Entwicklungspsychologie

Vorwort Grundannahmen und Konzepte der Entwicklungspsychologie Inhaltsverzeichnis Vorwort.................................................... 11 1 Grundannahmen und Konzepte der Entwicklungspsychologie der Lebensspanne....................... 13 1.1 Die Herausbildung

Mehr

Kinder suchtkranker und psychisch kranker Eltern eine besondere Herausforderung für die Hilfesysteme Rede nicht! Traue nicht! Fühle nicht!

Kinder suchtkranker und psychisch kranker Eltern eine besondere Herausforderung für die Hilfesysteme Rede nicht! Traue nicht! Fühle nicht! Kinder suchtkranker und psychisch kranker Eltern eine besondere Herausforderung für die Hilfesysteme Rede nicht! Traue nicht! Fühle nicht! Fachstelle für Suchtprävention Zahlen. Fakten Ca. 2,65 Millionen

Mehr

Borderlinepersönlichkeitsstörung

Borderlinepersönlichkeitsstörung Borderlinepersönlichkeitsstörung im Jugendalter Adoleszenzkrise nach Resch 1996, 2008) Identitätsprobleme Probleme der Sexualentwicklung Autoritätsprobleme Körperbildprobleme Narzißtische Krisen Dissoziative

Mehr

Junge Menschen in der Adoleszenz Anforderungen an die psychiatrische und komplementäre Versorgung

Junge Menschen in der Adoleszenz Anforderungen an die psychiatrische und komplementäre Versorgung Junge Menschen in der Adoleszenz Anforderungen an die psychiatrische und komplementäre Versorgung Gunter Vulturius Halle/Saale, 13. Oktober 2015 Adoleszenz Lebensphase, die den Übergang von der Kindheit

Mehr

Identität und Hörbeeinträchtigung Identität und Hörbeeinträchtigung

Identität und Hörbeeinträchtigung Identität und Hörbeeinträchtigung Identität und Hörbeeinträchtigung Was bedeutet Identität Wer bin ich? Wer bin ich hier im Vergleich zu dort? Wer bin ich jetzt im Vergleich zu damals? Wie möchten mich andere sehen und wie würde ich mich

Mehr

Hurrelmann: Entwicklungsaufgaben in drei Lebensphasen

Hurrelmann: Entwicklungsaufgaben in drei Lebensphasen Hurrelmann: Entwicklungsaufgaben in drei Lebensphasen Hurrelmann: Entwicklungsaufgaben im Jugendalter Entwicklung einer intellektuellen und sozialen Kompetenz Selbstverantwortlicher Erwerb schulischer

Mehr

PSYCHIATRIE & SOMATIK IM DIALOG

PSYCHIATRIE & SOMATIK IM DIALOG PSYCHIATRIE & SOMATIK IM DIALOG Hauptsponsor: Co-Sponsoren: Psychiatrie und Somatik im Dialog Jugendliche in der Praxis Eine Herausforderung Dr. med. Niklas Brons Zentrum für Angst- und Depressionsbehandlung

Mehr

Skriptum. Warenspezifisches Verkaufspraktikum. Schwerpunkt Spielwarenhandel. Spielzeug nach Alter - Überblick

Skriptum. Warenspezifisches Verkaufspraktikum. Schwerpunkt Spielwarenhandel. Spielzeug nach Alter - Überblick Skriptum Warenspezifisches Verkaufspraktikum Schwerpunkt Spielwarenhandel Spielzeug nach Alter - Überblick Manfred Gress Michael Mutschlechner Reinhard Wieser Ein Projekt der Tiroler Fachberufsschulen

Mehr

Modul 4: Pädagogik. Entwicklungsaufgaben:

Modul 4: Pädagogik. Entwicklungsaufgaben: Modul 4: Pädagogik Entwicklungsaufgaben: Normale Anforderungen an das Kind, die sich ihm zu einer bestimmten Zeit seiner Biographie stellen (z.b. Erwerb der männl./weibl. Rolle im Jugenda.) und deren erfolgreiche

Mehr

BERATUNG, BEGLEITUNG UND HILFE ZUR SELBSTHILFE

BERATUNG, BEGLEITUNG UND HILFE ZUR SELBSTHILFE BERATUNG, BEGLEITUNG UND HILFE ZUR SELBSTHILFE EINLEITUNG Beratung, Begleitung und Hilfe zur Selbsthilfe Für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, für ihre Angehörigen und Kinder, für Fachleute

Mehr

DER UMGANG MIT MEDIEN

DER UMGANG MIT MEDIEN PUBERTÄT UND DER UMGANG MIT MEDIEN Folie 1 ÜBERBLICK Pubertät Adoleszenz Charakteristika Entwicklungsbereiche Film- und Fernsehnutzung Medienerfahrungen von Jugendlichen Folie 2 PUBERTÄT ADOLESZENZ? bezeichnet

Mehr

Amt für Berufsbildung und Berufsberatung Berufs- und Studienberatung Kreuzlingen. Elternveranstaltung Berufs- und Studienberatung Kreuzlingen

Amt für Berufsbildung und Berufsberatung Berufs- und Studienberatung Kreuzlingen. Elternveranstaltung Berufs- und Studienberatung Kreuzlingen Elternveranstaltung Berufs- und Studienberatung Kreuzlingen Ins Thema Amt für Berufsbildung und Berufsberatung eintauchen! Berufs- und Studienberatung Kreuzlingen Berufs- und Studienberatung Kreuzlingen

Mehr

Coaching für Eltern von Kids und. Teens. Dr. Sabine Völkl-Kernstock. Univ.klinik für Psychiatrie des Kindesund. Medizinische Universität Wien

Coaching für Eltern von Kids und. Teens. Dr. Sabine Völkl-Kernstock. Univ.klinik für Psychiatrie des Kindesund. Medizinische Universität Wien Coaching für Eltern von Kids und Teens Dr. Sabine Völkl-Kernstock Univ.klinik für Psychiatrie des Kindesund Jugendalters Medizinische Universität Wien Was ist Eltern(Paar)coaching NICHT Paartherapie Paarmediation

Mehr

Ich bin stark, wenn. Fachtagung "Nächste Stunde: Prävention!" der AOK Nordost am 03. Mai Stefanie Schopp. Stefanie Schopp

Ich bin stark, wenn. Fachtagung Nächste Stunde: Prävention! der AOK Nordost am 03. Mai Stefanie Schopp. Stefanie Schopp Ich bin stark, wenn Fachtagung "Nächste Stunde: Prävention!" der AOK Nordost am 03. Mai 2017 Stefanie Schopp Stefanie Schopp Entscheidungsforschung? Als der Psychologe Antonio Damasio seinen Patienten

Mehr

Frühförderung und Frühe Hilfen Fachtagung Kassel 2010 Spiel-Raum Heilpädagogische und therapeutische Arbeit mit Müttern und Kleinkindern

Frühförderung und Frühe Hilfen Fachtagung Kassel 2010 Spiel-Raum Heilpädagogische und therapeutische Arbeit mit Müttern und Kleinkindern Frühförderung und Frühe Hilfen Fachtagung Kassel 2010 Spiel-Raum Heilpädagogische und therapeutische Arbeit mit Müttern und Kleinkindern 1 2 Kinderschutzbund Köln 3 Kinderschutzbund Köln 4 Kinderschutzbund

Mehr

Helfen Sie einem. anderen Kind, obenauf zu sein bewerben Sie sich für eine. Erziehungsstelle!

Helfen Sie einem. anderen Kind, obenauf zu sein bewerben Sie sich für eine. Erziehungsstelle! Helfen Sie einem anderen Kind, obenauf zu sein bewerben Sie sich für eine Erziehungsstelle! Warum manche Kinder NEUE PERSPEKTIVEN brauchen Es gibt Kinder und Jugendliche, die aus den unterschiedlichsten

Mehr

Arbeit Ausbildung Wohnen. ...das Leben in die Hand nehmen. Produktion Handel Ausbildung Integration Wohnen

Arbeit Ausbildung Wohnen. ...das Leben in die Hand nehmen. Produktion Handel Ausbildung Integration Wohnen Arbeit Ausbildung Wohnen...das Leben in die Hand nehmen. KORN.HAUS Schwalbenstrasse 7 8374 Dussnang 071 995 55 95 www. korn.haus Produktion Handel Ausbildung Integration Wohnen Konzept und Ziel Wir bieten

Mehr

Pickel, Krach und viel Gefühl. Kurs 1.

Pickel, Krach und viel Gefühl. Kurs 1. Pickel, Krach und viel Gefühl Kurs 1 www.livenet.ch Kursleitung Pickel, Krach und viel Gefühl Paar- und Familienberatung, Goldau Helen Gisler, dipl. Sozialpädagogin HFS Paar- und Familientherapeutin i.a.

Mehr

Der Bildungsgedanke im Jugendfreiwilligendienst

Der Bildungsgedanke im Jugendfreiwilligendienst Der Bildungsgedanke im Jugendfreiwilligendienst Das Gesetz Diakonisches Werk Bayern Referat Freiwilligendienste und Ehrenamt Seite 2 Gesetz zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten (JFDG) Hauptanliegen

Mehr

Methoden der Berufswahlvorbereitung in Sonderschulen Markus Betschart. Seite 1

Methoden der Berufswahlvorbereitung in Sonderschulen Markus Betschart. Seite 1 Methoden der Berufswahlvorbereitung in Sonderschulen Markus Betschart Seite 1 Seite 2 mehr können lernen die Stiftung Bühl Die Stiftung Bühl setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche mit geistiger

Mehr

Neue Wege zu höheren Zielen.

Neue Wege zu höheren Zielen. Berufsvorbereitung Berufliche Grundbildung Höhere Berufsbildung Weiterbildung Nachholbildung Fachfrau / Fachmann Betreuung Fachrichtung Behindertenbetreuung Berufs-, Fach- und Fortbildungsschule Bern...

Mehr

Resilienz in der Jugendarbeit mit Jugendlichen im Alter von Jahren

Resilienz in der Jugendarbeit mit Jugendlichen im Alter von Jahren Wilfried Drews Resilienz in der Jugendarbeit mit Jugendlichen im Alter von 10-15 Jahren 1 Überblick Begriffsdefinitionen Seite 3 Risikofaktoren erschwerter Lebenslagen und herausforderungen Seite 4 Resilienz

Mehr

Entwicklungspsychologie im Kindes- und Jugendalter

Entwicklungspsychologie im Kindes- und Jugendalter Entwicklungspsychologie im Kindes- und Jugendalter Bearbeitet von, Sabina Pauen 4. Auflage 2016. Buch. XVII, 691 S. Hardcover ISBN 978 3 662 47027 5 Format (B x L): 21 x 27,9 cm Weitere Fachgebiete > Psychologie

Mehr

Wege zu einem entwicklungs- fördernden Miteinander von Erwachsenen und Kindern

Wege zu einem entwicklungs- fördernden Miteinander von Erwachsenen und Kindern Wege zu einem entwicklungs- fördernden Miteinander von Erwachsenen und Kindern Sigrid Tschöpfe - Scheffler Wege zu einem entwicklungsfördernden Miteinander von Erwachsenen und Kindern Patmos Verlag Referat:

Mehr

Die tun nix! Die wollen nur spielen Entwicklungspsychologie, Hirnforschung und jugendliches Verhalten

Die tun nix! Die wollen nur spielen Entwicklungspsychologie, Hirnforschung und jugendliches Verhalten !"#$%"&&&'(%!()#*$*+" #",%(*-.)*#) Die tun nix! Die wollen nur spielen Entwicklungspsychologie, Hirnforschung und jugendliches Verhalten Peter J. Uhlhaas Jahrestagung Offene Kinder- und Jugendarbeit Arbeitsgemeinschaft

Mehr

Suchtprävention Aargau, Zielgruppen 2011

Suchtprävention Aargau, Zielgruppen 2011 Sucht und Familie Perspektiven geben Suchtprävention Aargau Prävention stärkt Mediothek - Wissen ist wichtig Projekte - damit Sucht nicht entsteht www.suchtpraevention-aargau.ch / www.jugendschutzaargau.ch

Mehr

Achtung fertig, Pubertät.... uns Eltern hat s voll erwischt

Achtung fertig, Pubertät.... uns Eltern hat s voll erwischt Achtung fertig, Pubertät... uns Eltern hat s voll erwischt Zusammenarbeit gesundheit schwyz Heidi Rast Sexualpädagogin PLANeS und Paar und Familienberatung, Goldau Helen Gisler, dipl. Sozialpädagogin HFS

Mehr

Bindung. Definition nach John Bowlby:

Bindung. Definition nach John Bowlby: Bindung und Bildung Bindung Definition nach John Bowlby: Beziehung ist der übergeordnete Begriff Bindung ist Teil von Beziehung Mutter und Säugling sind Teilnehmer/innen in einem sich wechselseitig bedingenden

Mehr

Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters für (zukünftige) Lehrer

Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters für (zukünftige) Lehrer Manfred Tücke unter Mitarbeit von Ulla Burger Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters für (zukünftige) Lehrer Dritte Auflage LIT Inhaltsverzeichnis 0 VORWORTE 11 0.1 VORWORT ZUR NEUAUFLAGE

Mehr

Bindungstheorien Aufbau von Bindungen. FTS 2017 Prof. Dr. Kerstin Dietzel

Bindungstheorien Aufbau von Bindungen. FTS 2017 Prof. Dr. Kerstin Dietzel Bindungstheorien Aufbau von Bindungen FTS 2017 Prof. Dr. Kerstin Dietzel Gliederung 1. Aufbau des Bindungssystems 2. Phasen der Mutter-Kind-Beziehung 3. Bindung und Exploration 4. Fremde Situation 5. Bindung

Mehr

Die positive Psychologie

Die positive Psychologie Martina Weiblen Heilpraktikerin (Psychotherapie) / Trainerin / Coaching Ich arbeite nach den Prinzipien der positiven Psychologie. Ich setzte sie therapeutisch ein (Gesprächstherapie, imaginative Verfahren

Mehr

Stressvolle biografische Übergänge und ihre Bewältigung

Stressvolle biografische Übergänge und ihre Bewältigung Das Leben ist kein ruhiger Fluss.. Biografische Übergänge als Herausforderung Wann sind wir über die Lebensspanne gesehen am verletzlichsten? Das Leben ist kein ruhiger Fluss Stressvolle biografische Übergänge

Mehr

«Manchmal braucht es nur so wenig. Und bewirkt doch so viel.»

«Manchmal braucht es nur so wenig. Und bewirkt doch so viel.» li wis etes leit beg hnen wo «Manchmal braucht es nur so wenig. Und bewirkt doch so viel.» «Unterwegs in Richtung Ziel und sich dabei aufgehoben fühlen.» wisli begleitetes wohnen: Lebenshilfe zur Eigenhilfe.

Mehr

Laufbahnberatung A.Chalverat. Fit für die Berufswahl

Laufbahnberatung A.Chalverat. Fit für die Berufswahl Fit für die Berufswahl Das Kooperationsmodell Schulen der Sekundarstufe I Eltern Schüler/innen Berufsberatungsstellen Wirtschaft Infos und Angebote 05.03.2013 Fit für die Berufswahl 2 Was sich Jugendliche

Mehr

Entstehung, Gründe und Ursachen von übermässigem Alkoholkonsum und Binge Drinking in der Oeffetnlichkeit bei Jugendlichen und jungen Partygängern

Entstehung, Gründe und Ursachen von übermässigem Alkoholkonsum und Binge Drinking in der Oeffetnlichkeit bei Jugendlichen und jungen Partygängern Entstehung, Gründe und Ursachen von übermässigem Alkoholkonsum und Binge Drinking in der Oeffetnlichkeit bei Jugendlichen und jungen Partygängern Dr. med. Toni Berthel, Aerztlicher Co-Direktor integrierter

Mehr

Der Übergang ins Erwachsenenalter aus der Sicht ehemaliger Pflegekinder

Der Übergang ins Erwachsenenalter aus der Sicht ehemaliger Pflegekinder Der Übergang ins Erwachsenenalter aus der Sicht ehemaliger Pflegekinder Präsentation von Sandra Häfliger Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften Departement Soziale Arbeit Zürich, Schweiz Ausgangslage/Problemstellung

Mehr

AIT (Adolescent Identity Treatment) ein manualisiertes Therapiekonzept für Jugendliche mit Persönlichkeitsstörungen

AIT (Adolescent Identity Treatment) ein manualisiertes Therapiekonzept für Jugendliche mit Persönlichkeitsstörungen AIT (Adolescent Identity Treatment) ein manualisiertes Therapiekonzept für Jugendliche mit Persönlichkeitsstörungen Susanne Schlüter-Müller Ärztin für kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Berlin,

Mehr

Praxis Biner. Tao Yoga-Kurse Universal Healing Tao System nach Mantak Chia. Basiskurs Aufbaukurs Praxiskurs Übungsgruppe.

Praxis Biner. Tao Yoga-Kurse Universal Healing Tao System nach Mantak Chia. Basiskurs Aufbaukurs Praxiskurs Übungsgruppe. Praxis Biner Tao Yoga-Kurse 2017 Universal Healing Tao System nach Mantak Chia Basiskurs Aufbaukurs Praxiskurs Übungsgruppe Energie im Fluss Energiearbeit und geistiges Heilen Ich verstehe den Menschen

Mehr

Vortrag am Ängste bei Kindern und Jugendlichen und ihre Hintergründe

Vortrag am Ängste bei Kindern und Jugendlichen und ihre Hintergründe Vortrag am 27.7.2017 Ängste bei Kindern und Jugendlichen und ihre Hintergründe Einleitung Angst ist eine völlig normale und eine gesunde Reaktion des Menschen, sie warnt vor Gefahren, sichert somit das

Mehr

Sekundarstufe I im Kanton Solothurn

Sekundarstufe I im Kanton Solothurn Sekundarstufe I im Kanton Solothurn Berufsbildneranlass Selektion von Lernenden in der Praxis 17. Juni 2013 17.06.2013 Folie 1 Sekundarstufe I im Kanton Solothurn Überblick Zweck und Ausrichtung der Sek

Mehr

Tag neun bis sechzehn Arbeitsblatt 1

Tag neun bis sechzehn Arbeitsblatt 1 Arbeitsblatt 1 1 Was denkst du über diese Geschichte? Fragen zum Text Erinnere dich: Was ist bisher geschehen? Ernest ist krank. Wer kommt in seinen Fieberträumen vor? Was könnte er träumen? Was vermutest

Mehr

Freundschaftsbeziehungen im Jugendalter. Referentin: Corinna Kroker Proseminar Entwicklungspsychologie WS 2010/11 Dozentin: Dr.

Freundschaftsbeziehungen im Jugendalter. Referentin: Corinna Kroker Proseminar Entwicklungspsychologie WS 2010/11 Dozentin: Dr. Freundschaftsbeziehungen im Jugendalter Referentin: Corinna Kroker Proseminar Entwicklungspsychologie WS 2010/11 Dozentin: Dr. Hannah Perst Gliederung 1. Übergang von der Kindheit zum Jugendalter 2. Die

Mehr

Psychodynamik chronischer Schmerzen und Auswirkungen auf Betreffende und deren Beziehung. Vortrag Pflegeforum am Klinikum Oldenburg

Psychodynamik chronischer Schmerzen und Auswirkungen auf Betreffende und deren Beziehung. Vortrag Pflegeforum am Klinikum Oldenburg Psychodynamik chronischer Schmerzen und Auswirkungen auf Betreffende und deren Beziehung Vortrag Pflegeforum am 21.08.2013 Klinikum Oldenburg 1 Chronischer Schmerz - ein multifaktorielles Geschehen - Bedeutungen

Mehr

Entwicklungsaufgaben jugendlicher Elite- Handballer im Vergleich mit nicht Leistungssport treibenden Schülern

Entwicklungsaufgaben jugendlicher Elite- Handballer im Vergleich mit nicht Leistungssport treibenden Schülern AZ IIA1-071001/13-15 Entwicklungsaufgaben jugendlicher Elite- Handballer im Vergleich mit nicht Leistungssport treibenden Schülern Ergebnisse eines Projekts mit dem DHB Jeannine Ohlert Jens Kleinert Konzept

Mehr

Arbeitstherapie. 2.1 Diagnose

Arbeitstherapie. 2.1 Diagnose 2.1 Diagnose Eine systematische, arbeitstherapeutische und Behandlungsplanung, sowie die fortlaufende Dokumentation des Therapieverlaufes gelten mittlerweile als verbindliche Bestandteile des Arbeitstherapeutischen

Mehr

Übersicht Referat. Bedeutung von Krebs. Bedeutung von Krebs. Todesursachen. Psychologische Unterstützung bei Krebs (leider) ein Zukunftsfeld

Übersicht Referat. Bedeutung von Krebs. Bedeutung von Krebs. Todesursachen. Psychologische Unterstützung bei Krebs (leider) ein Zukunftsfeld Übersicht Referat Psychologische Unterstützung bei Krebs (leider) ein Zukunftsfeld Dr. phil. Alfred Künzler Fachpsychologe FSP für Gesundheitspsychologie und Psychotherapie, zert. Onko-Psychologie Onko-Psychologie

Mehr

Das Kind und ich eine Bindung, die stärkt

Das Kind und ich eine Bindung, die stärkt Das Kind und ich eine Bindung, die stärkt P Ä D A G O G I S C H E W E R K T A G U N G 1 3. 1 5. J U L I 2 0 1 0 S A L Z B U R G Ich darf Sie durch diesen Workshop begleiten: Klinische- u. Gesundheitspsychologin

Mehr

Lehrbuch der Entwicklungspsychologie

Lehrbuch der Entwicklungspsychologie Franz J. Mönks Alphons M. P. Knoers Lehrbuch der Entwicklungspsychologie Unter Mitarbeit von Alfons Marcoen und Ernest C. D. M. van Lieshout 28 Abbildungen 14 Tabellen Ernst Reinhardt Verlag München Basel

Mehr

Fachstelle für Prävention von sexuellem Missbrauch an Mädchen und Jungen

Fachstelle für Prävention von sexuellem Missbrauch an Mädchen und Jungen STROHHALM Fachstelle für Prävention von sexuellem Missbrauch an Mädchen und Jungen Erarbeitung sexualpädagogischer Konzepte in Kindertagesstätten Das gehört in ein SEXUALPÄDAGOGISCHES KONZEPT: Welche sexuellen

Mehr

Von Anpassungsleistungen zum flexiblen Nähe-Distanz- Verhalten das Zürcher Modell als Erweiterung der Bindungstheorie

Von Anpassungsleistungen zum flexiblen Nähe-Distanz- Verhalten das Zürcher Modell als Erweiterung der Bindungstheorie 1 Von Anpassungsleistungen zum flexiblen Nähe-Distanz- Verhalten das Zürcher Modell als Erweiterung der Bindungstheorie 2 Beginn der Säuglingsforschung um 1900: wissenschaftliches Interesse an inneren

Mehr

Entwicklungsaufgaben des Jugendalters und Kunstturnen als Spitzensport

Entwicklungsaufgaben des Jugendalters und Kunstturnen als Spitzensport Entwicklungsaufgaben des Jugendalters und Kunstturnen als Spitzensport Cristina Baldasarre Eidgenössische Hochschule für Sport Magglingen Cristina Baldasarre - Iic.phil.I Psychologin FSP 1 Menschen nehmen

Mehr

Bindung zentrale Voraussetzung für ein gesundes Aufwachsen

Bindung zentrale Voraussetzung für ein gesundes Aufwachsen Bindung zentrale Voraussetzung für ein gesundes Aufwachsen Kinderschutz-Zentrum Kiel 2014 Der Mensch wird am Du zum Ich. Martin Buber Zu den Grundbedürfnissen von Babys und Kleinkindern gehören neben den

Mehr

Lebensqualität bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Wie können Sie Ihre Kompetenz zu Bewältigung steigern?

Lebensqualität bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Wie können Sie Ihre Kompetenz zu Bewältigung steigern? Lebensqualität bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Wie können Sie Ihre Kompetenz zu Bewältigung steigern? Dr.med Iris Veit Fachärztin für Allgemeinmedizin/ Psychotherapie Bahnhofstraße 204 44629

Mehr

Psychosoziale Gesundheit

Psychosoziale Gesundheit Psychosoziale Gesundheit Susanne Borkowski (MSW) KinderStärken e.v. WHO-Definition von Gesundheit Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein

Mehr

Pubertät: Was ist mit meinem Kind bloss los?

Pubertät: Was ist mit meinem Kind bloss los? Pubertät: Was ist mit meinem Kind bloss los? Schwyzer Elternbildungstag 2012 Samstag, 17. November 2012 Referentin: Rosanna Donnoli Sozialarbeiterin FH, Sexualpädagogin PLANeS gesundheit schwyz, Goldau

Mehr

FOSUMOS Persönlichkeitsstörungen: Ein alternativer Blick. Felix Altorfer 1

FOSUMOS Persönlichkeitsstörungen: Ein alternativer Blick. Felix Altorfer 1 FOSUMOS 11.06.08 Persönlichkeitsstörungen: Ein alternativer Blick Felix Altorfer 1 Persönlichkeitsstörungen Synonyma/Historische Begriffe Psychopathische Persönlichkeit (Kraeppelin 1903, K. Schneider 1923)

Mehr

Entwicklung von Freundschaft als Form der sozialen Beziehung im Kindergartenalter

Entwicklung von Freundschaft als Form der sozialen Beziehung im Kindergartenalter Pädagogik Anna Badstübner Entwicklung von Freundschaft als Form der sozialen Beziehung im Kindergartenalter Zwischenprüfungsarbeit Zwischenprüfungsarbeit Magister im HF Rehabilitationspädagogik Thema:

Mehr

Krisen von Angehörigen Damit muss ich alleine fertig werden! Warum fällt es uns so schwer, in belastenden Situationen Hilfe anzunehmen

Krisen von Angehörigen Damit muss ich alleine fertig werden! Warum fällt es uns so schwer, in belastenden Situationen Hilfe anzunehmen Krisen von Angehörigen Damit muss ich alleine fertig werden! Warum fällt es uns so schwer, in belastenden Situationen Hilfe anzunehmen D R. C L A U D I U S S T E I N K R I S E N I N T E R V E N T I O N

Mehr

Kinderrechte sind das Fundament

Kinderrechte sind das Fundament Kinderrechte sind das Fundament Fachtagung MMI 29. Mai 2016 Dr. phil. Heidi Simoni Marie Meierhofer Institut für das Kind Unter Verwendung von Unterlagen von Jörg Maywald und Regula Gerber Jenni 6 Dimensionen

Mehr

Fragebogen zur Einleitung oder Verlängerung einer ambulanten Psychotherapie

Fragebogen zur Einleitung oder Verlängerung einer ambulanten Psychotherapie Fragebogen zur Einleitung oder Verlängerung einer ambulanten Psychotherapie Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient, dieser Fragebogen soll helfen, Ihre ambulante Psychotherapie einzuleiten bzw.

Mehr

Resilienz Die Kraft in der Krise. Dipl.-Psych. Anke Uhlemann AML Institut Systeme Milton Erickson Institut Bonn MEG

Resilienz Die Kraft in der Krise. Dipl.-Psych. Anke Uhlemann AML Institut Systeme Milton Erickson Institut Bonn MEG Resilienz Die Kraft in der Krise Dipl.-Psych. Anke Uhlemann AML Institut Systeme Milton Erickson Institut Bonn MEG Der Mensch als ein sich ständig entwickelndes Wesen Humanistische Perspektive M. Erickson

Mehr

Nett und hilfsbereit oder doch lieber durchsetzungsfähig?

Nett und hilfsbereit oder doch lieber durchsetzungsfähig? Nett und hilfsbereit oder doch lieber durchsetzungsfähig? Soziale Kompetenz als Balanceakt zwischen sozialer Anpassung und Selbstbehauptung Referat an der Impulstagung des Schweizerischen Netzwerks Gesundheitsfördernder

Mehr

Schnupperlehre Auswertungshilfe für Jugendliche

Schnupperlehre Auswertungshilfe für Jugendliche Schnupperlehre Auswertungshilfe für Jugendliche Beruf:... Name:... Vorbereitung Informationsbroschüren gelesen:... DVD/Film angeschaut:... Berufsbesichtigung bei... Interview mit... Was willst du in der

Mehr

Emotionale Entwicklung

Emotionale Entwicklung Emotionale Entwicklung Die Entwicklung der emotionalen Kompetenz und ihre Bedeutung Die eigenen Gefühle verstehen, sie anderen erklären, Strategien entwickeln, wie negative Emotionen überwunden werden

Mehr

Informationen zum Baustein 8: Muttersein, Vatersein oder die Kunst ein Paar zu bleiben

Informationen zum Baustein 8: Muttersein, Vatersein oder die Kunst ein Paar zu bleiben Informationen zum Baustein 8: Muttersein, Vatersein oder die Kunst ein Paar zu bleiben zusammengestellt von Referent Franz Keimig Philosoph, Therapeut Familienhausmodell nach Brigitte Lämmle: Das Familienhaus

Mehr

Piagets Stufenmodell der Entwicklung

Piagets Stufenmodell der Entwicklung Piagets Stufenmodell der Entwicklung Schemata veränderbare, aus der Erfahrung gewonnene Denkstrukturen und Wissenseinheiten, die Erfahrungen integrieren und Handlungen ermöglichen Saugschema; Greifschema

Mehr

SONDERPÄDAGOGISCHES ZENTRUM BACHTELEN GRENCHEN L E I T B I L D

SONDERPÄDAGOGISCHES ZENTRUM BACHTELEN GRENCHEN L E I T B I L D SONDERPÄDAGOGISCHES ZENTRUM BACHTELEN GRENCHEN L E I T B I L D Leitbild I. Aufgabe II. Kinder und Jugendliche III. Eltern und familiäre Bezugspersonen IV. Sonderpädagogisches Zentrum Bachtelen und Öffentlichkeit

Mehr

Bildung ab Geburt?! Orientierungsrahmen für frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung

Bildung ab Geburt?! Orientierungsrahmen für frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung Bildung ab Geburt?! Orientierungsrahmen für frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung 14. März 2013, Winterthur Dr. Heidi Simoni und Dipl.- Päd. Corina Wustmann Seiler Marie Meierhofer Institut für

Mehr

Psychisch gesund trotz Krise

Psychisch gesund trotz Krise Psychisch gesund trotz Krise Krebsliga Aargau 26.4.2012 1 Dr. phil. hum. Alfred Künzler 2 Dr. phil. hum. Alfred Künzler 3 Dr. phil. hum. Alfred Künzler 1. Einleitung 2. Konzepte: Krise gesund Resilienz

Mehr

Burnout Prophylaxe: Wie entgehe ich der Burnout-Falle?

Burnout Prophylaxe: Wie entgehe ich der Burnout-Falle? Burnout Prophylaxe: Wie entgehe ich der Burnout-Falle? Workshop am 26. September 2013 Dr. Mada Mevissen Sozial- und Konfliktberatung an der TU Darmstadt 26. September 2013 Dr. Mada Mevissen Sozial- und

Mehr

LWL-Klinik Paderborn. Der alternde Mensch: Eine Abfolge von Übergängen

LWL-Klinik Paderborn. Der alternde Mensch: Eine Abfolge von Übergängen Der alternde Mensch: Eine Abfolge von Übergängen Altern als - Abfolge von Übergängen - Zeiten des Wandels Was ist mein Alter und wenn ja, wie viele? Biologisches Alter Soziales Alter Psychologisches Alter

Mehr

Depression in der Adoleszenz

Depression in der Adoleszenz Depression in der Adoleszenz Adoleszenz als Zeit des Umbruchs Übergangsstadium in der Entwicklung von der Kindheit hin zum vollen Erwachsensein Zeitabschni>, während dessen eine Person biologisch gesehen

Mehr

Ausbildung von staatlich anerkannten Erziehern und Erzieherinnen an Fachschulen für Sozialpädagogik

Ausbildung von staatlich anerkannten Erziehern und Erzieherinnen an Fachschulen für Sozialpädagogik Ausbildung von staatlich anerkannten Erziehern und Erzieherinnen an Fachschulen für Sozialpädagogik Welche Kompetenzen sollen sie erwerben, wie lernen sie diese und wie kommen ErzieherInnen in die Ganztagsschule?

Mehr

Förderliches Verhalten

Förderliches Verhalten Ich lerne sprechen! Liebe Eltern, der Erwerb der Sprache ist wohl die komplexeste Aufgabe, die ein Kind im Laufe seiner frühen Entwicklung zu bewältigen hat. Es scheint, als würden unsere Kleinen das Sprechen

Mehr

Das Liebesleben der Grundschulkinder Zwischen Doktorspiel und Hardcorebildern

Das Liebesleben der Grundschulkinder Zwischen Doktorspiel und Hardcorebildern Titelfolie Das Liebesleben der Grundschulkinder Zwischen Doktorspiel und Hardcorebildern Fachtagung Sexualisierte Sprache im Grundschulalter 21. April 2015 in Krefeld Vortrag von Martin Gnielka Institut

Mehr

Aufgaben im Jugendalter Modell produktiver Realitätsverarbeitung Balance halten auf dem Weg zur Identität 8 Maximen

Aufgaben im Jugendalter Modell produktiver Realitätsverarbeitung Balance halten auf dem Weg zur Identität 8 Maximen Gliederung Aufgaben im Jugendalter Modell produktiver Realitätsverarbeitung Balance halten auf dem Weg zur Identität 8 Maximen Wechselspiel von Anlage und Umwelt Prozess der Sozialisation Verarbeitung

Mehr

Der Übergang von der Kita in die Grundschule: Bruch oder Brücke?

Der Übergang von der Kita in die Grundschule: Bruch oder Brücke? Melanie Radhoff (TU Dortmund) Fabian van Essen (TU Dortmund) Von lirum, larum Löffelstiel zu Adam Riese Chancen verbessern gemeinsame Ziele verfolgen (Workshop zum Übergang Elementar-/Primarbereich) Der

Mehr

Angst, Depression und körperliche Komorbiditäten bei Kindern

Angst, Depression und körperliche Komorbiditäten bei Kindern Angst, Depression und körperliche Komorbiditäten bei Kindern Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Susanne Walitza Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Psychiatrische Universitätsklinik Zürich

Mehr

IN 2 x 3 SCHRITTEN ZU EINER STABILEN, BESTÄNDIGEN PARTNERSCHAFT!

IN 2 x 3 SCHRITTEN ZU EINER STABILEN, BESTÄNDIGEN PARTNERSCHAFT! IN 2 x 3 SCHRITTEN ZU EINER STABILEN, BESTÄNDIGEN PARTNERSCHAFT! Wenn die Verliebtheit der Vertrautheit weicht Leite dieses PDF gerne an alle Menschen weiter, die Dir wichtig sind und die Du auf ihrem

Mehr