Anfall Unfall Notfall
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- Ewald Fried
- vor 8 Jahren
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1 36. bvkj Pädiatreff 13. April 2013 Köln K Anfall Unfall Notfall Wenn die Praxis zum Emergency Room wird Christian Ramolla FA für Kinder- und Jugendmedizin Amtsarzt Kreis Euskirchen Leitender Notarzt Kreis Euskirchen Warum? 323c StGB Unterlassene Hilfeleistung Wer bei Unglücksf cksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten,, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
2 Anatomisch-physiologische Unterschiede Herzfrequenz Atemfrequenz Blutdruck Wassergehalt Ansprechen auf Medikamente Vorerkrankungen Notfallursachen Neugeborene und Kleinkinder kongenitale Anomalien Syndrome Infektionen SIDS (plötzlicher Kindstod Unfälle tzlicher Kindstod ca. 350 Sgl/Jahr Risiko ~ 0,04 %)
3 Notfallursache Schulkinder und Jugendliche Unfälle Intoxikationen (Para-) ) Suizid ~ 115 / Suizidversuche bei männlichen Jugendlichen davon 10 in Vollendung ~ 400 / Suizidversuche bei weiblichen Jugendlichen davon 3 in Vollendung Spezialität t Arztpraxis In der Praxis ausgelöß ößte Notfälle: Angstreaktionen Allergische Reaktion HRS bei Belastungs EKG Luftnot bei Lufu Hypotonie bei med. Einstellung Ambulante Sedierung? Coloskopie Gastroskopie
4 Aber auch Schlaganfälle lle (Herz-) ) Infarkt Mißbrauch Mißhandlung 1. Regel Nicht mit dem Denken aufhören! Erkennen überlegen handeln! Dringlichkeit festlegen
5 2. Regel Aus Gefahrenbereich retten 3. Regel Für r weitere Hilfe / Helfer sorgen KollegenInnen MFA rufen Nicht unnötig zögern! z Notruf 112
6 4. Regel Sofortmassnahmen beginnen Atemwege Herz-Kreislauf Aktion Blutungen stillen Weitere Schäden verhindern (Manipulationen) Klinisches Bild allergische Reaktion Stadium I: Hautreaktion, Schwindel, Kopfschmerz, Tremor Stadium II: + RR-Abfall, Tachycardie,, Luftnot, Übelkeit, Erbrechen Stadium III: + Bronchospasmus,, Schock Stadium IV: Herz-Kreislauf Kreislauf-Stillstand
7 Anaphylaktische Reaktion Therapie Basismassnahmen Weitere Zufuhr stoppen Notarzt-Ruf: 112 i.v.-zugang Wärmeerhalt evtl. Kühlung v Schwellungen Sauerstoff 10l/min Stadium I III Clemastin i.v. Prednisolon i.v. Stadium II III Nein Stadium IV Reanimation II Therapie II Stadium II III Ja Zügig Voilumentherapie: Ringer Besserung in 2 Minuten? Ja Weitere Versorgung nach Zustand des Patienten Nein Adrenalin i.v., i.m., s.c.
8 Und wenn ich keine Infusionsnadel reinbekomme? Rectodelt Supp. Adrenalin 0,1mg bis 0,5 mg i.m. 0,2mg bis 0,5 mg s.c. bei Luftnot auch Oral 0,5-1 mg Nasal 0,5-1 mg Schock Mißverh verhältnis zwischen benötigter und kreisender Blut-menge vasovagal Blutverluste Septisch - toxisch (kardiogen)
9 Klinisches Bild passende Anamnese Schneller, fadenförmiger Puls Blasse, kalte u.u.. feuchte Haut Hypotoner Blutdruck Therapie Ursache beheben Wenn möglich m Infusionstherapie 20 ml / kg KG kristalloide Lösung in Minuten, ggf. Wiederholung Lagerung
10 Krampfanfall Ursachen sind vielfältig: ltig: Bekannte Erkrankung Intoxikation Unfall (Hirnblutung) Tumor Unterzuckerung Schock, Fieber, Infektion Unkompliziert wenn Dauer < 15 Minuten Klinisches Bild Krampfäquivalent Klonisch Tonisch Aton Ansprechbarkeit Zyanose durch Apnoe
11 Therapie Tavor buccal Auch bei psych. Notfall Diazepam i.v.,., rectal Midazolam i.v.,., rectal oder nasal Notruf Lagerung Time is Brain Meningitisverdacht: Sofort handeln! Anzeichen Fieber, kalte Hände H + FüßF üße Nahrungsverweigerung Berührungsempfindlichkeit Blasse oder fleckige Haut Teilnahmslosigkeit oder schlechte Erweckbarkeit Überstrecken von Hals und RückenR Schrilles Weinen oder Wimmern Maßnahmen Notarzt rufen Sicheren Zugang legen (2 Versuche) Vorinformation Kinderklinik Je nach Symptomen und Entfernung Klinik ABT AB Prophylaxe nur bei intensivem Kontakt Impfen kann schützen!
12 Internistisch Thoraxschmerz AkutesCoronarSyndrom Lungenembolie Stoffwechselentgleisung Über- / Unterzuckerung Atemnot Asthmaanfall Symptomatische Therapie Cave: Nitro + Viagra Bei Verdacht eher Glucose geben Auf eigene Medikamente des Patienten zurückgreifen Reanimation ACHTUNG: Bei Ekel gegen eine Beatmung in jedem Fall HDM durchführen! Laien: 30 Kompressionen 2 Beatmungen
13 Sonderfall Kammerflimmern / pulslose ventrikuläre re Tachycardie Rasche elektrische Defibrillation (4 J / kg KG - manuell) kein Unterschied ob mono- oder biphasisch bei AED-Nutzung Nutzung: : möglichst m im Lebensjahr Päd- Paddels verwenden (Energiereduktion J), wenn Kindermodul nicht verfügbar: Erwachsenen AED mit den enspr.. Energiestufen! ab 8. Lebensjahr (ca. 25kg Gewicht) Erwachsenen AED sonst identischer Algorithmus und wenn man alles vergessen hat: push hard and fast Auf Beatmung kann verzichtet werden! Regelmäß äßige Kompression auf der Mitte des Brustkorbs
14 Ablaufpläne erstellen Was gilt als Notfall? Umgang mit Notrufen von Eltern (wann Praxisbesuch, wann Hausbesuch, wann Notarzt?) - wer ruft den Notarzt (Praxis, Eltern, beide?) Welches ist unser Notfallraum? Was, wenn der Arzt noch nicht da-ist ist? Wie lange braucht der Notarzt? Wo sind geeignete Kliniken? Ablaufpläne erstellen II Alles für f r den Eigenschutz geplant? Haben alle einen Impfschutz? (Meningokokkenschutzimpfung,, KK aufgefrischt, Hep B)? Nadelstichverletzung? D-Arzt, Augenarzt? Feuerlöscher, Rauchmelder? Sicherheitsdatenblätter? tter?
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Erste Hilfe am Säugling und Kleinkind Lehrgangsunterlagen Sicher handeln bei Notfällen im Säuglings- und Kleinkindalter Das Vorgehen am Notfallort Situation erfassen Notfallort sichern B A Sofortmaßnahmen
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