SEPA Migration in Österreich



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Transkript:

SEPA Migration in Österreich Informationsveranstaltung Graz, 25. Juni 2012 1

Agenda Informationen zu SEPA Migration Österreich Infrastruktur Überweisungen Lastschriften Auswirkungen auf Unternehmen und Konsumenten (To Do s) Zeitplan und Ausblick 2

hast Du schon SEPA? ist das gefährlich? 3

Agenda Informationen zu SEPA Migration Österreich Infrastruktur Überweisungen Lastschriften Auswirkungen auf Unternehmen und Konsumenten (To Do s) Zeitplan und Ausblick 4

Informationen zu SEPA Vortragstitel/Projekt SEPA Zusammenspiel vieler Komponenten BIC statt BLZ Migration nationaler Systeme ZaDiG IBAN statt Kontonummer VO 924/2009 VO 260/2012 XML Formate Clearing & Settlement Neue SEPA Produkte 5

Informationen zu SEPA Vortragstitel/Projekt Aktuelle gesetzliche Lage EU Verordnung 260/2012 In Kraft seit: 31. März 2012 Inhalt: Enddaten für die Migration auf SEPA Verfahren; technische Standards EU Verordnung 924/2009 In Kraft seit: 1. November 2009 Inhalt: Gleichstellung von nationalen und grenzüberschreitenden Überweisungen und Lastschriften Zahlungsdienstegesetz (ZaDiG) In Kraft seit: 15. Juli 2009 Inhalt: Umsetzung der Payment Service Directive (PSD); einheitlicher Rechtsrahmen für den europäischen Zahlungsverkehr 6

Informationen zu SEPA Vortragstitel/Projekt SEPA Produkte Überweisung Lastschriften Karten SEPA Credit Transfer SDD Core SEPA Direct Debit SDD B2B SEPA Cards Konsumenten Unternehmen Unternehmen Fokus auf elektronische Zahlungsinstrumente einheitliche, europaweite Standards und Regelwerke entwickelt vom European Payments Council (EPC) 7

Agenda Informationen zu SEPA Migration Österreich Infrastruktur Überweisungen Lastschriften Auswirkungen auf Unternehmen und Konsumenten (To Do s) Zeitplan und Ausblick 8

Migration Österreich - Infrastruktur Vorbereitungen Infrastruktur IBAN / BIC auf allen Kontoauszügen seit 2002 auf allen Bankkarten seit 2010 seit 2008 ist der IBAN/BIC Service der STUZZA zur Umstellung von Kontonummer/Bankleitzahl auf IBAN und BIC über die Hausbank verfügbar Creditor Identification (CID) Vergabeservice der OeNB ist seit Juni 2009 aktiv (Antrag erfolgt über die Hausbank) neuer Beleg (Zahlungsanweisung) seit Mitte 2008 verfügbar 9

Migration Österreich - Infrastruktur IBAN only Auftrag IBAN-only Beauftragung nach VO 2016 - grenzüberschreitende Zahlungen 2014/16 - nationale Zahlungen Umsetzung in Österreich Zahlungsanweisung - Wahlmöglichkeit Online-Banking/MBS - Zeitpunkt in Diskussion Auftrag mit IBAN-only ist für Kunden möglich, aber nicht verpflichtend! Zahlungen können auch nach dem Migrationsenddatum mit IBAN und BIC beauftragt werden. 10

Agenda Informationen zu SEPA Migration Österreich Infrastruktur Überweisungen Lastschriften Auswirkungen auf Unternehmen und Konsumenten (To Do s) Zeitplan und Ausblick 11

Migration Österreich - Überweisungen Eigenschaften der SEPA-Überweisung IBAN/(BIC) verpflichtend maximale Laufzeit 1 Geschäftstag (D+1) Übermittlung Überweisungsbetrag an Bank des Begünstigten ohne Abzüge keine Betragsbegrenzung Weitergabe bis zu 140 Zeichen Verwendungszweck oder Zahlungsreferenz dedizierte Auftraggeberreferenz, wenn vom Auftraggeber mitgegeben XML Datenformat vollständige elektronische Verarbeitung end-to-end 12

Migration Österreich - Überweisungen Österreichische Besonderheiten und die SEPA-Überweisung Hoher Beleganteil mehr als 25% der Überweisungen werden noch beleghaft beauftragt Verwendungszweck und Referenz am Beleg beim SCT Verwendungszweck oder Zahlungsreferenz Großer Verwendungszweck im SCT maximal 140 Zeichen möglich Imageweiterleitung im SCT nicht möglich 13

Migration Österreich - Überweisungen Zahlungsanweisung ersetzt alle alten Belege Annahme alter Belege läuft aus nur mehr bis Ende 2012 Empfehlung ab sofort keine Nachbestellung von alten Belegen nur noch Ausgabe der Zahlungsanweisung Infos zum richtigen Bedrucken Hinweise im Download-Bereich auf www.stuzza.at komplette Druckermappen sind ebenfalls in der STUZZA erhältlich 14

Migration Österreich - Überweisungen Muster der Zahlungsanweisung 15

Migration Österreich - Überweisungen vorbedruckte Zahlungsanweisung 16

Agenda Informationen zu SEPA Migration Österreich Infrastruktur Überweisungen Lastschriften Auswirkungen auf Unternehmen und Konsumenten (To Do s) Zeitplan und Ausblick 17

Migration Österreich - Lastschriften Eigenschaften der SEPA-Lastschrift eindeutige Referenznummer für den Creditor Referenznummer für jedes Mandat jede Lastschrift hat ein Fälligkeitsdatum (vorgegeben vom Creditor/Zahlungsempfänger; ist gleichzeitig Belastungsdatum für den Debtor/Zahlungspflichtigen) Lastschriften haben Vorlagefristen bei der Debtorbank einfache Widerspruchsfrist für den Zahlungspflichtigen 8 Wochen nach Belastung 13 Monate bei Mandatsbestreitung separates Verfahren SEPA Firmenlastschrift (B2B) Finalität, d.h. kein Widerspruch (ausgenommen Mandatsbestreitung) kürzere Vorlagefrist 18

Migration Österreich - Lastschriften SEPA Lastschrift - Neuheit Vorlagefrist D-1 Ab November 2012 gibt es bei der SEPA Lastschrift (SDD Core RB 6.0) die Option, eine verkürzte Vorlagefrist von D-1 einzuführen (zusätzlich zu: D-5 bei Erstlastschrift, D-2 bei Folgelastschrift) Die verkürzte Vorlagefrist wird österreichweit voraussichtlich im April 2013 eingeführt! 19

Mandate Vortragstitel/Projekt Migration Österreich - Lastschriften Debtor altes Verfahren Migration Finalität Mandate Unternehmen Einzug Lastschrift SDD Core SDD B2B SDD Core nein ja nein alte möglich, mit Information an Debtor Neues Mandat erforderlich alte möglich, mit Information an Debtor Konsument Einzug SDD Core nein alte möglich, mit Information an Debtor Lastschrift SDD Core nein alte möglich, mit Information an Debtor 20

Agenda Informationen zu SEPA Migration Österreich Infrastruktur Überweisungen Lastschriften Auswirkungen auf Unternehmen und Konsumenten (To Do s) Zeitplan und Ausblick 21

To Do s Vortragstitel/Projekt Leitfaden für Unternehmen SEPA Überweisung - SCT To-Do Abklärung des Umstiegs mit der Hausbank IBAN / BIC (Rechnung, Datenbanken) Umstellen auf XML-Format Ausgabe der Zahlungsanweisung mit richtiger Bedruckung Information an Zahler (Ausfüllhilfe für Zahlungsanweisung) 22

To Do s Vortragstitel/Projekt Leitfaden für Unternehmen SEPA Lastschrift - SDD To-Do - einmalig neuer Vertrag mit der Creditorbank Mandats- bzw. Creditorenkennzeichnung Umstellen auf XML-Format IBAN / BIC To-Do - bei jeder Transaktion Information an Debtoren - pre-notification (14 Tage vor Fälligkeit beim Debtor) Beachten der Vorlagefristen (Einlangen bei Debtorbank!) 23

To Do s Vortragstitel/Projekt Konsumenten IBAN / BIC SCT SDD Beleghafte Beauftragung Online Beauftragung Mandat notwendig eigene IBAN eigene IBAN/BIC IBAN/BIC des Empfängers IBAN/BIC des Empfängers Wo findet man die IBAN? eigene IBAN auf Bankkarte Kontoauszug eigene IBAN automatisch mit gesendet eigene IBAN/BIC auf Bankkarte Kontoauszug Empfänger-IBAN auf Rechnung bereits vorbedruckte Belege (ca. 85%) Empfänger-IBAN auf Rechnung Nur einmal ausfüllen nötig (Mandat) 24

To Do s Vortragstitel/Projekt Migration für Konsumenten Überweisungen Belege bis 12/2012 ab 01/2013 Online-Banking bis 02/2014 ab 02/2014 Parallelbetrieb nur Zahlungsanweisung Parallelbetrieb Überweisungen nur mit IBAN/BIC Lastschriften bis 02/2014 Parallelbetrieb ab 02/2014 neue Mandate nur mit IBAN/BIC 25

Agenda Informationen zu SEPA Migration Österreich Infrastruktur Überweisungen Lastschriften Auswirkungen auf Unternehmen und Konsumenten (To Do s) Zeitplan und Ausblick 26

Zeitplan und Ausblick Vortragstitel/Projekt Zeitplan Migration Österreich 27

Zeitplan und Ausblick Vortragstitel/Projekt Strategische Überlegungen Unternehmen Optimieren der technischen und organisatorischen Prozesse Standards nutzen! Bereinigen der Datenbestände Gelegenheit der SEPA-Umstellung nutzen! Neue Zahlungsinstrumente nutzen Belegphilosophie überdenken! 28

Zeitplan und Ausblick Vortragstitel/Projekt Neuigkeiten im SCT - QR Code Was ist ein QR Code? Ein QR Code (englisch Quick Response, schnelle Antwort ) ist ein zweidimensionaler Code, der aus einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weißen Punkten besteht, welche die kodierten Daten binär darstellen. Wozu ein QR Code für den Zahlungsverkehr? Der Code kann alle nötigen Informationen enthalten um eine Zahlung durch Einscannen des Codes zu beauftragen pain.001 der Code kann auf der Zahlungsanweisung oder der Rechnung aufgedruckt werden der Code kann mit Laptop, Handy und in der SB-Zone eingescannt werden 29

Zeitplan und Ausblick Vortragstitel/Projekt QR Code - Verwendung QR Code ist technisch und inhaltlich fertig definiert Aufdruck auf Zahlungsanweisung bzw. Rechnung durch Belegausgeber möglich Das derzeitige optimale Einsatzgebiet ist die Beauftragung einer Überweisung mit QR Code in der SB-Zone der Bank oder über Smartphone zum online-banking Spezifikation des QR-Code ist auf der STUZZA Homepage verfügbar 30

Zeitplan und Ausblick Vortragstitel/Projekt QR-Code - vorbedruckte Zahlungsanweisung 31

Zeitplan und Ausblick e-payment Standard 32

Zeitplan und Ausblick e-payment Standard Auf die Bedürfnisse des e-commerce zugeschnitten: Unterstützung der end-to-end Prozessautomatisierung (e2estp) vom Auftrag bis zur Abwicklung sofortige, unwiderrufliche Zahlung - SCT einfache Integration in Webshops Akzeptanz durch Käufer komfortable Bedienung Sicherheit und Datenschutz keine zusätzlichen Kosten Möglichst wenig Beteiligte/ keine Zwischenhändler in der Prozesskette 33

still a long way to go? 34

STUZZA Leistungen Publikationen europäischer und österreichischer Standards auf www.stuzza.at umfangreiches Schulungsprogramm Erarbeiten individueller Umsetzungskonzepte detaillierte Beratung zum Zahlungsverkehr 35

Kontakt Peter Heiling Telefon: +43/1/505 32 80-0 Fax: +43/1/505 32 80-77 Stiftgasse 15-17 A-1070 Wien E-Mail: office@stuzza.at 36