Mein Sprachlerntagebuch
Mein Sprachlerntagebuch Ablauf 1. Die Erarbeitung und Erprobung 2. Prinzipien, Ziele, Aufbau und Inhalt 3. Einblicke in das Sprachlerntagebuch 4. Häufig gestellte Fragen
1. Die Erarbeitung und Erprobung Sommer 2003 Zusammenstellung der Arbeitsgruppe unter Leitung von Frau Hogan Herbst 2004 Fertigstellung der ersten Fassung und Vorstellung in der Fachöffentlichkeit Erstes Halbjahr 2005 Erprobung des Sprachlerntagebuchs und Überarbeitung bis Dezember 2005
Die Erprobungsphase des Sprachlerntagebuchs Ab Januar 2005 repräsentativ Erprobung in 75 Kindertagesstätten (163 Erzieher/innen) Größe der Einrichtung Alter der Kinder Trägerschaft Einzelne Kinder und Gruppe pädagogische Konzepte Evaluation mit Hilfe von vier Fragebögen
Die Erprobungsphase des Sprachlerntagebuchs Begleitend Begleitend Begleitend August bis Dezember 2005 Fachaustausch (5 Treffen) Zweitägige Fortbildungen (8 Termine) Beratung und Infoveranstaltungen Überarbeitung und Fertigstellung
Mein Sprachlerntagebuch 1. Die Erarbeitung und Erprobung Ablauf 2. Prinzipien, Ziele, Aufbau und Inhalt 3. Einblicke in das Sprachlerntagebuch 4. Häufig gestellte Fragen
Prinzipien 2. Prinzipien, Ziele, Aufbau und Inhalt Das Sprachlerntagebuch fördert Beobachtung und Dokumentation von Sprachlernprozessen Das Sprachlerntagebuch gehört dem Kind und seinen Eltern Inhalt und Aufbau knüpfen an das Berliner Bildungsprogramm an
Prinzipien 2. Prinzipien, Ziele, Aufbau und Inhalt Die kommunikative und sprachliche Leistung des Kindes steht im Mittelpunkt Beobachtung findet in dialogischen Situationen statt Das Sprachlerntagebuch folgt einem handlungsbezogenen Lernkonzept
Ziele 2. Prinzipien, Ziele, Aufbau und Inhalt Den Blick schärfen - für Sprachentwicklungsprozesse im Alltag der Kindertagesstätten Das Selbstbild des Kindes stärken Struktur bieten für Beobachtungen in dialogischen Situationen Sprachentwicklungsprozesse dokumentieren
Ziele 2. Prinzipien, Ziele, Aufbau und Inhalt Eine Basis für die Förderung des Kindes legen Eine Grundlage für die Entwicklungsgespräche mit den Eltern legen Fähigkeiten fördern, die den Übergang zur Grundschule erleichtern Als Beispiel für eine Bildungsdokumentation dienen
2. Prinzipien, Ziele, Aufbau und Inhalt Aufbau und Inhalt Erkundung der familiären Situation und der Kommunikation im Gespräch mit den Eltern und dem Kind Das bin ich - die Vorstellung des Kindes Bildungsinterview (1 und 2) mit dem Kind Aussagen zum Stand der sprachlichen Entwicklung
Mein Sprachlerntagebuch 1. Die Erarbeitung und Erprobung 2. Prinzipien, Ziele, Aufbau und Inhalt Ablauf 3. Einblicke in das Sprachlerntagebuch 4. Häufig gestellte Fragen
Beispiele / Auszüge Vorwort Das Vorwort richtet sich direkt an das Kind (und seine Eltern)
Beispiele / Auszüge Fragen zum Kennenlernen des Kindes und seiner Familie Eltern berichten über die Sprachentwicklung und andere Entwicklungsbereiche Eltern schildern Interessen, Vorlieben und Fähigkeiten ihres Kindes Das Gespräch kann helfen, die familiäre Lebenswelt des Kindes zu verstehen Informationen können die Eingewöhnung erleichtern
Beispiele / Auszüge Das bin ich Das Kind stellt sich vor: - sich selbst - seine Familie - seine Freunde - das Lieblingsspielzeug, usw.
Beispiele / Auszüge Erstes Bildungsinterview Das Bildungsinterview ist ein Gesprächsleit- Faden, der verschiedene, das Kind interessierende und motivierende Aspekte aufgreift Das Bildungsinterview knüpft an das Berliner Bildungsprogramm an Sprachkompetenz als Fähigkeit zum Ausdruck und Sprachhandeln wird erfahrbar
Beispiele / Auszüge Zweites Bildungsinterview In Aufbau und Zielsetzung gleich dem ersten Wird circa ein Jahr später mit dem Kind durchgeführt Nach beiden Interviews wird die Fähigkeit des Kindes reflektiert und Ansätze zur Unterstützung des Kindes werden notiert
Beispiele / Auszüge Lerndokumentation Richtet die Aufmerksamkeit auf die Sprachlernentwicklung vor dem Schuleintritt Fragt nach Können in den Bereichen: - basalen Fähigkeiten - phonologische Bewusstheit - Sprachhandeln - Bild- und Schriftsprache - Sprachstrukturen
Die Erzieherin... regt die Arbeit mit dem Sprachlerntagebuch an schreibt auf, was das Kind sagt - auch mit Fehlern notiert nonverbale Merkmale wie Blickkontakt, Lautstärke, begleitende Gesten, usw.
Die Erzieherin... zum Verständnis der Situation notiert sie auch Zusammenhänge nimmt die Fragen im Sprachlerntagebuch als Impulse für das Gespräch mit dem Kind sie folgt den Gedanken des Kindes und erweitert seine Ideen z.b. durch nachfragen
Einführung in der Kindertagesstätte Elternabende werden bevorzugt (70 % Zustimmung) Elterninformationen (kleines Faltblatt) sind in der Planung in der Kita könnte ein Exemplar zur Einsicht für Kinder und Eltern ausgelegt werden
Die Handreichung Ziel Inhalte Die Arbeit mit dem Sprachlerntagebuch ermöglichen Erläuterungen zum Sprachlerntagebuch Hinweise und Beispiele für die Arbeit mit dem Sprachlerntagebuch Hinweise zur Förderung der Kinder Weiterführende Literatur
Mein Sprachlerntagebuch 1. Die Erarbeitung und Erprobung 2. Prinzipien, Ziele, Aufbau und Inhalt 3. Einblicke in das Sprachlerntagebuch Ablauf 4. Häufig gestellte Fragen
Häufig gestellte Fragen 1. Bekommen alle Kinder in Kindertagesstätten ein Sprachlerntagebuch? (Wann und wie?) 2. Was ist mit den Kindern, die schon in der Kita sind? 3. Bekommen alle Erzieher/innen eine Handreichung? 4. Wie integrieren wir diese Aufgabe in unseren Alltag?
Häufig gestellte Fragen 5. Gibt es das Sprachlerntagebuch auch für andere Sprachen? 6. Können schon kleine Kinder ein Bildungs- Interview durchführen? 7. Wie viel Gestaltungsfreiheit haben Erzieher/- innen bei der Bearbeitung der einzelnen Teile?
Häufig gestellte Fragen 8. Enthält das Sprachlerntagebuch Anhaltspunkte für den Verlauf des Sprachlernprozesses? 9. Was ist mit dem Sprachlerntagebuch der Schule? 10. Ihre Fragen...