Handbuch Heilpädagogik

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Transkript:

Prof. Dr. Heinrich Greving, Prof. Dr. Petr Ondracek Handbuch Heilpädagogik 1. Auflage Bestellnummer 34000 Bildungsverlag EINS

Vorwort Teil I Geschichte, Organisationsformen und Grundkonzepte der Heilpädagogik 1 Geschichte der Heilpädagogik 11 1.1 Prähistorie und Antike 12 1.1.1 Prähistorie 14 1.1.2 Antike 17 1.2 Mittelalter 25 1.2.1 Mittelalterliche Gesellschaft 26 1.2.2 Christliche Glaubensaspekte 27 1.2.3 Schriftliche Darstellungen 30 1.2.4 Zeitgenössische Hilfeformen des späten Mittelalters 33 1.3 Die Aufklärung 38 1.3.1 Gesellschaftliche und politische Situation in Deutschland im 18. Jahrhundert 40 1.3.2 Grundlegende Aussagen der Aufklärung 41 1.3.3 Aufklärung und Heilpädagogik 42 1.3.4 Ansichten über Menschen mit Behinderung 44 1.3.5 Aufklärung und erste heilpädagogische Einrichtungen 47 1.3.6 Wendepunkte: vom 19. zum 20. Jahrhundert 49 1.4 Das 20. Jahrhundert 50 1.4.1 Vernichtung und Trennung: 1900 bis 1945 51 1.4.2 Hinweise zur Theoriebildung der Heilpädagogik 55 1.4.3 Wiederaufbau, Annäherung und Integration: 1945 bis 2000 57 1.4.4 Exkurs: Heil- und Rehabilitationspädagogik in der DDR 59 1.4.5 Heilpädagogische Tendenzen um die Jahrtausendwende 60 1.5 Aktuelle Entwicklungen zu Beginn des 21. Jahrhunderts 65 1.5.1 Mögliche Problemquellen für die Heilpädagogik 67 1.5.2 Mögliche weitere Themen für die Zukunft der Heilpädagogik 71 2 Theoretische und konzeptionelle Grundausrichtungen heilpädagogischen Handelns 73 2.1 Theoretische Begründungen heilpädagogischen Handelns 73 2.1.1 Emil E. Kobi: Grundfragen der Heilpädagogik" 76 2.1.2 Wolfgang Jantzen: Allgemeine Behindertenpädagogik" 90 2.1.3 Otto Speck: System Heilpädagogik" 97 2.1.4 Dieter Gröschke: Praxiskonzepte der Heilpädagogik" 112 2.1.5 Georg Feuser: Behinderte Kinder und Jugendliche zwischen Integration und Aussonderung" 127 2.1.6 Urs Haeberlin: Heilpädagogik als wertgeleitete Wissenschaft"... 138 2.2 Konzeptionelle Hintergründe heilpädagogischen Handelns 147 2.2.1 Normalisierung 147

2.2.2 Integration 158 2.2.3 Empowerment 166 2.2.4 Inklusion 174 3 Institutionelle und organisatorische Verankerung der Heilpädagogik 179 3.1 Organisationen: allgemeine Grundlagen 179 3.1.1 Philosophischer Hintergrund 182 3.1.2 Soziologische Aspekte 187 3.1.3 Psychologische Aspekte 192 3.1.4 Pädagogischer Blickwinkel 197 3.1.5 Heilpädagogischer Blickwinkel 200 3.2 Erstes Spezifikum: Macht 205 3.2.1 Grundlegende Aussagen zur Macht in Organisationen 206 3.2.2 Quellen der Macht 209 3.2.3 Wirkung der Macht 210 3.2.4 Verhältnis Macht und Lernen 213 3.3 Zweites Spezifikum: Interaktionen 214 3.3.1 Philosophischer Hintergrund 215 3.3.2 Soziologische Aspekte 221 3.3.3 Psychologische Aspekte 223 3.3.4 Pädagogischer Blickwinkel 229 3.3.5 Heilpädagogischer Blickwinkel 231 Teil II Didaktik-Methodik, professionelles Handeln 4 Allgemeine Grundlagen des heilpädagogischen Handelns 234 4.1 Selbstverständnis der Heilpädagogik 235 4.1.1 Wissenschaftlicher Hintergrund 236 4.1.2 Zielgruppe 236 4.1.3 Hauptanliegen und Konzepte 237 4.1.4 Handlungsschwerpunkt 239 4.1.5 Besondere Merkmale 240 4.2 Selbstverständnis des Handelns 243 4.2.1 Begriffe Theorie" und Praxis" 249 4.2.2 Begriffe Didaktik" und Methodik" 251 4.2.3 Didaktisch-methodische Fragen 258 4.3 Methodische Ansätze 278 4.3.1 Fachgebiet der Pädagogik 282 4.3.2 Fachgebiet der Psychologie 289 4.3.2.1 Lernpsychologische Ansätze 289 4.3.2.2 Tiefenpsychologische Ansätze 293 4.3.2.3 Ansätze der humanistischen Psychologie 299 4.3.3 Fachgebiet der Sozialwissenschaften 304

5 Spezifische Grundlagen des heilpädagogischen Handelns 308 5.1 Aufgaben 309 5.1.1 Übergeordnete Aufgaben 310.1.1 Beziehung gestalten 311.1.2 Erziehen 313.1.3 Mit Eltern bzw. Angehörigen zusammenarbeiten 317.2 Spezifische Aufgaben 319.2.1 Die Unterstützung in den Alltag integrieren 319.2.2 Untersuchen und diagnostizieren 322.2.3 Üben und fördern 327.2.4 Behandeln und therapieren 329 5.1.2.5 Pflegen und versorgen 333 5.1.2.6 Assistieren 335 5.1.2.7 Beraten und informieren 336 5.1.3 Weitere relevante Aufgaben 339 5.1.3.1 Vorbeugen (Prävention) 339 5.1.3.2 Umwelt optimieren 340 5.1.3.3 Leiten, führen, organisieren 340 5.2 Einsatzfelder 341 5.2.1 Bereich des Wohnens 343 5.2.1.1 Wohnstätten 344 5.2.1.2 Betreute Wohnformen 344 5.2.1.3 Das Leben in eigener Wohnung 345 5.2.1.4 Maßnahmen und Heime der Erziehungshilfe 345 5.2.1.5 Heilpädagogische Heime und Pflegestellen 346 5.2.1.6 Wohnbereiche für demenzerkrankte Personen 346 5.2.2 Bereich des Arbeitens 346 5.2.3 Bereich des Behandeins 348 5.2.3.1 Frühförderstellen, neuro- oder sozialpädiatrische Zentren 348 5.2.3.2 Heilpädagogische Tagesstätten 349 5.2.3.3 Sonder-/Förder- und integrative Kindergärten 349 5.2.3.4 Kinder- und jugendpsychiatrische Kliniken bzw. Praxen 349 5.2.3.5 Erziehungs- und Familienberatungsstellen 349 5.2.3.6 Rehabilitationseinrichtungen 349 5.2.3.7 Heilpädagogische Ambulanzen und freie Praxen 350 5.2.4 Weitere relevante Einsatzbereiche 350 5.3 Zielgruppen 351 5.3.1 Kinder und Jugendliche mit Behinderung 353 5.3.2 Erwachsene (und alte) Menschen mit Behinderung 354 5.3.3 Kinder und Jugendliche mit Erziehungsproblematik 355 5.3.4 Menschen mit seelischer Belastung bzw. Verletzung 356

6 Heilpädagogik als Profession 358 6.1 Profession und Professionalisierung 359 6.1.1 Merkmale heilpädagogischer Professionalität 364 6.1.2 Institutioneller Kontext professioneller Heilpädagogik 368 6.2 Kompetenzen 371 6.3 Personzentriertheit 382 7 Methodenbeispiele 400 7.1 Psychomotorik 401 7.1.1 Ziele, Aufgaben und Inhalte der Psychomotorik 402 7.1.2 Materialien und Geräte in der psychomotorischen Praxis 404 7.2 Kontakt- und Beziehungsförderung 406 7.3 Verhaltensmodifikation 410 7.3.1 Token-System (Punktekarte) 411 7.3.2 Triple P (Positiv Parenting Program) 414 7.4 Andere Ansätze 415 7.4.1 Wahrnehmungsförderung (Basale Stimulation) 416 7.4.2 Musikalisch-rhythmische Förderung 420 Glossar 423 Literaturverzeichnis 435 Bildquellenverzeichnis 452 Stichwortverzeichnis 453