2: 3: ) NB-

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4Aufgabe 1: Welche Antwort ist richtig? Das matching principle besagt, dass... a.) Aufwendungen grundsätzlich der Periode zugerechnet werden, in der die korrespondieren- den Erträge realisiert sind. b.) Aufwendungen grundsätzlich der Folgeperiode zugerechnet werden, in der die korrespondierenden Erträge realisiert sind. c.) Aufwendungen grundsätzlich der Periode zugerechnet werden, in der die korrespondieren- den Gewinne realisiert sind. d.) AufwendungengrundsätzlichderPeriodezugerechnetwerden,inderdieZahlungseingänge gebucht wurden. Aufgabe 2: Welche Antwort ist richtig? a.) Positive Neubewertungsdifferenzen erhöhen den Wert der achanlage und den Periodenerfolg. b.) Positive Neubewertungsdifferenzen erhöhen nicht den Wert der achanlage, aber den Periodenerfolg. c.) Positive Neubewertungsdifferenzen erhöhen den Wert der achanlage, aber nicht den Perio- dengewinn. (da Neubewertungen erfolgsneutral gebucht werden) d.) Positive Neubewertungsdifferenzen erhöhen den Wert der achanlage und den Periodenge- winn. Aufgabe 3: Ein Unternehmen kauft am 01.01.2005 eine Immobilie für 2.400.000. Am 31.12.2006 wurde das Gebäude mit 2.000.000 neu bewertet. Das Unternehmen beauftragt einen Gutachter mit der Er- mittlung des Marktwertes des Gebäudes am 31.12.2007. Dieser schätzt den Marktwert auf 2.800.000. Am 15.04.2008 wir die Immobilie für 3.000.000 verkauft. tichtag Wert( ) NB- Rücklage ( ) Ertrag ( ) Aufwand ( ) 01.01.2005 2.400.000 31.12.2006 2.000.000 400.000 31.12.2007 2.800.000 400.000 400.000 15.04.2008 3.000.000 200.000 a) Wie lautet der Buchungssatz am 31.12.2006 - Zugang bei Neubewertungsaufwand (Aufwandskonto); Abgang bei Gebäude (Aktivkonto) o Neubewertungsaufwand an Gebäude: 400.000 b) In welcher öhe ist die Buchung am 31.12.2007 erfolgswirksam - am 31.12.2007 ist die Buchung nur zu einem Betrag von 400.000 erfolgswirksam, da dies eine Rückstellung (Neubewertungsrücklage Ertragskonto) bewirkt. Die anderen 400.000 dienen als Kompensation des Neubewertungsaufwandes in Form der Gutschrift auf dem Erfolgskonto Zuschreibungserträge - Gebäude (Zugang) 800.000 an o Zuschreibungserträge : 400.000 o Neubewertungsrücklage: 400.000 c) Wie lautet die Buchung vom 15.04.2008? Ist sie erfolgswirksam? Wenn ja, in welcher öhe? - Am 15.04. Wird auf dem Bankkonto 3.000.000 gutgeschrieben (oll, da Aktiv). - Auf dem Konto Neubewertungsrücklage findet ein Abgang iv 400.000 statt, da die NB- Rücklage aufgelöst wird. Diese wird dem Konto Gewinnrücklage (Erfolgskonto, Passiv) gutgeschrieben.

- Bei dem Konto Gebäude gehen 2.800.000 ab (aben, da Aktiv) - Bei dem Konto Erträge gehen 200.000 zu (Ertragskonto, Passiv, aben) omit: - Bank 3.000.000 - Neubewertungsrücklage 400.000 o An Gebäude (abgang): 2.800.000 o Erträge (Zugang): 200.000 o Gewinndrücklage (Zugang):400.000 Aufgabe 4: Die Eröffnungsbuchung für das Konto Fertige Erzeugnisse lautet: Fertige Erzeugnisse an EBK 150.000 Im Laufe des Geschäftsjahres werden fertige Erzeugnisse verkauft, die einen erstellwert von 540.000 haben. a.) Mit welchen Buchungen wird das Konto Fertige Erzeugnisse abgeschlossen, wenn am Ende des Geschäftsjahres ein Inventurbestand an fertigen Erzeugnissen im Wert von 60.000 er- mittelt wird? Fertige Erzeugnisse (Aktiv) EBK 150.000 Endbestand 60.000 aldo: 90.000 150.000 150.000 - Der Endbestand ist aus der Inventur zu 60.000 ermittelt. o Bestandsveränderung (Inventur (oll)) an Fertige Erzeugnisse: 60.000 - Abschluss an BK: o BK an Fertige Erzeugnisse: 90.000 b.) Wie hoch ist der erstellwert der im Geschäftsjahr produzierten Menge? Der erstellwert der prod. Menge beläuft sich zu 540.000-90.000 = 450.000

Aufgabe 5: Am Ende des Geschäftsjahres 2009 ermittelt ein Unternehmen bei der Inventur einen Bestand an Fertigen Erzeugnissen im Wert von 18.000 und einen Bestand an Unfertigen Erzeugnissen im Wert von 52.000. In der Eröffnungsbilanz des Unternehmens waren die Fertigen Erzeugnisse allerdings mit 30.000 und die Unfertigen Erzeugnisse mit 0 ausgewiesen. a.) Mit welcher Buchung wird das Konto Bestandsveränderungen nach Abschluss aller Bestandskonten abgeschlossen? Man soll hier erkennen, dass die Konten Fertige und Unfertige Erzeugnisse Unterkonten des Kontos Bestandsveränderungen darstellen! Fertige Erzeugnisse Abschluss des kontos Fertige Erzeugnisse: Inventar an Fertige Erzeugnisse: 12.000 EBK 30.000 Endbestand 18.000 à Inventar (Minderbestand): 12.000 Abschluss des Kontos Unfertige Erzeugnisse: Unfertige Erzeugnisse an Inventar: 52.000 Inventar wird über die GuV abgeschlossen Unfertige Erzeugnisse EBK 0 Endbestand 52.000 à Inventar (Mehrbestand): 52.000 Bestandsveränderung (Inventar) Minderbestand (FE). Mehrbestand (UE): 12.000 52.000 à GuV: 40.000 b.) Welche Eigenkapitalveränderung ergibt sich unter diesen Bedingungen, wenn im Berichtsjahr 600.000 Aufwand und 660.000 Umsatzerlöse gebucht wurden? Führen ie die dazugehörige Buchung durch. Aufwand: 600.000 à EK: 100.000 (Zu) GuV Ertrag: 660.000 Inventar: 40.000 Abschluss der GuV durch Buchungssatz: GuV an EK:100.000

Allgemeine Anmerkungen zu fertigen / unfertigen Erzeugnissen - Da meiner Meinung nach in der Vorlesung dies nie richtig eingeführt wurde, hier etwas genauere Informationen zur Buchung von fertigen und unfertigen Erzeugnissen - Es kann vorkommen, dass ein Unternehmen nicht alle Produkte, die es hergestellt hat, auch verkauft. Dies muss entsprechend in der Bilanz berücksichtigt werden durch ein Konto Fertige Erzeugnisse, welches ein Bestandskonto darstellt. Auf diesem Konto findet ein Zugang durch den chlussbestand auf der aben- eite statt. o Nach Zugang des chlussbestandes (durch Inventur) wird ein aldo gebildet. Ist dieses aldo auf der aben- eite, dann liegt ein Minderbestand vor (also war vorher mehr auf dem Konto). o Liegt ein aldo auf der oll- eite vor, so ist der Wert des chlussbestandes größer und entsprechend liegt ein Mehrbestand vor! - Genauso kann es vorkommen, dass ein Unternehmen zu Jahresende nicht alle Produkte erzeugen kann und somit unfertige Produkte in der Produktion hat. Auch diese müssen berücksichtigt werden. ierfür gilt dann wiederum, dass ein Bestandskonto Unfertige Erzeugnisse eingerichtet wird, dass auch durch einen Zugang des chlussbestandes auf der aben- eite ausgezeichnet ist. o o Nach Zugang des chlussbestandes (durch Inventur) wird ein aldo gebildet. Liegt dabei ein aldo auf der haben- eite vor, dann ist dies ein Minderbestand, da der Wert des chlussbestandes geringer ist, als der des Anfangsbestandes Liegt ein aldo auf der oll- eite vor, so ist der chlussbestand größer als der Anfangsbestand und somit liegt ein Mehrbestand vor. - ACTUNG: Der Abschluss der beiden Bestandskonten erfolgt über ein ERFOLGKONTO Bestandsveränderungen, welches dann über die GuV abgeschlossen wird und somit das EK verändert! o Übersicht: Fertige Erzeugnisse (Bestandskonto) Bestandsveränderungen (Erfolgskonto) Abschluss über GuV Unfertige Erzeugnisse (Bestandskonto)

- Folgendes Beispiel soll dies verdeutlichen: Fertige Erzeugnisse Anfangsbest. 10.000 Endbestand 2.000 à Minderbest. 8.000 10.000 10.000 Bestandsveränderungen an Fertige Erzeugnisse (Minderb.) 8.000 Unfertige Erzeugnisse Anfangsbest. 0 Endbestand 48.000 à Mehrbest. 48.000 48.000 48.000 Unfertige Erzeugnisse (Mehrb.) an Bestandsveränderungen 48.000 Bestandsveränderungen Minderbstand (FE) 8.000 Mehrbestand (UE) 48.000 à GuV 40.000 48.000 48.000 Bestandsveränderungen an GuV 40.000 Gewinn- und Verlustrechnung Posten 1 700.000 Umsatzerlöse 760.000 à Gewinn (EK Erhöhung) 100.000 Bestandsveränderungen (Mehrb.) 40.000 800.000 800.000 omit ist auch dies abgeschlossen und kann erfolgswirksam verbucht werden! Aufgabe 6: Die Baumann AG vertreibt Gartenartikel, unter anderem ein Gartenhäuschen et aus olz. Am 01.01.2009 hatte die Baumann AG keine Gartenhäuschen ets mehr im Lager. Im Laufe des Jahres 2009 nehmen ie also folgende Einkäufe dieses ets vor: Das Unternehmen konnte in diesem Jahr 180 tück verkaufen. a) Wie werden das Lager und die verkauften ets bei Anwendung der FIFO- Methode bewertet? - First in First Out: - 20+180 + 65*186+90*170+5*181 = 31.895 Abgang - Das Lager wird bewertet zu 10*183+40*182*25*181 = 13.625 b) Welchen Wert haben die verkauften ets bei Anwendung der gewogenen Durchschnittsme- thode? Durchschnittsmethode: - Gesamtwert des Lagers: 45530. Teile im Lager: 225 - Durchscnittspreis: 178,55 Bei Verkauften Teilen von 180 tück à 180*178,55 = 13391,18 10. Januar 20 tück 180 23. März

65 tück 186 29. April 90 tück 170 2. Juni 30 tück 181 15. Juli 40 tück 182 9. eptember 10 tück 183