Kommunikationspolitik

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Transkript:

Kommunikationspolitik Kommunikationspolitik Jedes touristische Unternehmen sollte ein in Zielen, Strategien und Instrumenten integriertes Kommunikationskonzept haben, bei dem zunächst die Corporate Identity den "Überbau" darstellt. Das Corporate-Identity-Konzept eines Unternehmens besteht aus drei Komponenten, die tagtäglich durch Mitarbeiterverhalten und die kommunikative Selbstdarstellung des Hotels verkörpert werden. - Corporate Behavior (Unternehmensverhalten) - Corporate Communication (Unternehmenskommunikation) - Corporate Design (Unternehmenserscheinungsbild) 1

Corporate Identity bezeichnet das Selbstbild des Unternehmens, Corporate Image dagegen sein Fremdbild. Der Idealzustand ist dann erreicht, wenn Selbstbild und Fremdbild kongruent sind. Verkaufsförderung, auch Sales Promotion genannt, ist aktionsorientiert. Ziel jeder Verkaufsförderungsaktion ist es, kurzfristig Mehrumsätze zu erzielen, wobei die Aktionsdauer in der Regel zeitlich begrenzt ist. Im Gastgewerbe können drei Zielrichtungen der Verkaufsförderung unterschieden werden: - gastbezogene Verkaufsförderung - personalbezogene Verkaufsförderung - absatzmittlerbezogene Verkaufsförderung Öffentlichkeitsarbeit - Sie will vorrangig und langfristig Verständnis, Sympathie und vor allem Vertrauen für das Unternehmen, seine Produkte und seine Dienstleistungen in der Öffentlichkeit aufbauen und pflegen. denn nur zufriedene und Vertrauen erweckende Mitarbeiter haben auch zufriedene und vertrauende Gäste. 2

Bei den Zielgruppen der PR kann in zwei Ebenen unterschieden werden: engere Öffentlichkeit: Mitarbeiter, Eigentümer, Gesellschafter, Nachbarn, Lieferanten, Gäste im Haus, enge Vertriebspartner weitere Öffentlichkeit: potentielle Gäste und Mitarbeiter, Banken, Absatzmittler, touristische Partner (Verkehrsamt, Verbände, Institutionen) Werbung ist die Kunst auf den Kopf zu zielen und die Brieftasche zu treffen." (Vance Packard) Werbung "Unter Werbung versteht man die beabsichtigte Beeinflussung von marktrelevanten Einstellungen und Verhaltensweisen ohne formellen Zwang unter Einsatz von Werbemitteln und bezahlten Medien." (G. Schweiger, G. Schrattenecker, 2005) Sozialer Zwang Psychischer Zwang 3

Werbung Ausgehend vom Primat des Reiseziels ist jegliche Werbung zu einem großen Teil auch kooperative Destinationswerbung. Bevor über die Werbegestaltung und den Einsatz der Werbemedien entschieden wird, müssen die Werbeziele festgelegt werden, die wiederum aus den zielen abgeleitet werden. Innerhalb der Mediaplanung wird entschieden, welches Werbemedium wann, wie oft, wo und wie eingesetzt werden soll. Dabei können wichtige Kennziffern die Entscheidung unterstützen: - Zielgruppengenauigkeit - Reichweite - Tausenderpreis - Kontaktqualität Die Mediadaten geben darüber hinaus Aufschluss über - die soziodemographische Struktur der Nutzer - Einstellungen, Meinungen und Wertpräferenzen - Konsum-, Freizeit- und Reiseverhalten der Nutzer des Werbemediums. 4

Ambient Media "Platzierung von Werbung an Orten, wo nicht damit zu rechnen ist, unter Einbeziehung der Umgebung in die Werbemaßnahme." "Ambient Media sind Medienformate, die im Out-of-Home-Bereich der Zielgruppe planbar konsumiert werden." 5