Quantifizierung im Risikomanagement

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Transkript:

Quantifizierung im Risikomanagement Grundlagen, Instrumente und Anwendungsbeispiele Prof. Dr. Bruno Brühwiler November 2016

1. Ausgangslage Im Business-Risikomanagement werden Eintrittswahrscheinlichkeiten und Auswirkungen quantitativ / qualitativ bestimmt. Wenn Auswirkungen in Geldbeträgen festgelegt werden (ein Risiko führt z.b. zu einer Ergebnis- Beeinträchtigung, Minder-Ertrag oder ungeplante Mehrkosten in CHF), lässt sich das Risiko quantifizieren. 09.11.2016 2

Fallbeispiel: Risikoszenario 1 Verlust Technologieführerschaft Die Organisation operiert in einem sehr kompetitiven Umfeld. Der Grad der Wirksamkeit ist ein Alleinstellungsmerkmal unseres Produktes, welches ein Premium gegenüber der Konkurrenz erlaubt. Ist die Konkurrenz in der Lage ein gleichwertiges oder besseres Produkt zum gleichen Preis herzustellen, verliert die Organisation massiv an Marktanteil und/oder Gewinnmarge. 09.11.2016 3

Fallbeispiel: Risiko 2 Ausfall Produktion infolge Schadenereignis, Credible Worst Case: Jahrhunderhochwasser Am Standort Basel, direkt am Rhein, findet ein wesentlicher Teil der Produktion statt. Infolge eines Grossereignisses (Feuer, Explosion) fällt die Produktion für längere Zeit aus. In der Folge kann das als kritisch eingestufte Produkt nicht mehr hergestellt werden. Credible Worst Case: Ein Jahrhunderthochwasser überflutet weite Teile des Standortes. Das Rohmaterial wird zerstört, die Produktionsanlagen müssen stillgelegt werden und das Warenlager liegt unter Wasser. Insgesamt fällt die Produktion für 8 Wochen aus. 09.11.2016 4

Fallbeispiel: Risiko 3 Wechselkursrisiko CHF EURO Die Organisation hat Produktion und Entwicklung in der Schweiz, exportiert jedoch einen wesentlich Teil der Produktion in den EU- Raum. Aufgrund einer langfristigen Verschlechterung des Wechselkurses CHF EUR sind die Produkte nicht mehr konkurrenzfähig. Der Marktanteil der Organisation wird nachhaltig negativ beeinflusst. Die Folgen sind eine Abnahme in Umsatz und Gewinn für die einzelnen Ländergesellschaften sowie für den Gesamtkonzern. 09.11.2016 5

Finanzielle Daten der Firma Umsatz 2015 Umlaufsvermögen Anlagevermögen Eigenkapital EBIT 100 Mio. CHF 20 Mio. CHF 30 Mio. CHF 80 Mio. CHF 15 Mio. CHF 09.11.2016 6

Erstellen Sie das Risikoprofil der Firma Stufe Interpretation WS Häufig Bis 100 % Möglich 50% Selten 10% Sehr selten 3 % Unwahrscheinlich 1 % Stufe Interpretation CHF Unbedeutend 1 Gering 2 Spürbar 5 Kritisch katastrophal 15 Mio. >15 Mio 09.11.2016 7

Risikomatrix / Risikoprofil Häufig 3 Möglich = 1 Selten = Sehr selten = Unwahrscheinlich = 2 Unbe- Gering Spürbar = Kritisch = Katadeutend = strophal = 09.11.2016 8

2. Quantifizierung Modell 1: Risiko = W * A Interpretieren Sie diesen Wert in Bezug auf die Finanzkennzahlen der Firma. Was bedeutet das Ergebnis, ist es brauchbar? 09.11.2016 9

Modell 2: Risiko = f(w; A) Risiko ist Kombination / Funktion von Wahrscheinlichkeit und Auswirkung, Dabei gibt es eine Vielzahl von Werten für die Eintrittswahrscheinlichkeit und für die Auswirkung, nicht nur den Credible Worst Case. Um die Kombination / Funktion des Risikos darzustellen, können statistische Werkzeuge (Verteilungsfunktionen) genutzt werden. 09.11.2016 10

Häufigkeit Risiko als Worst Case Szenario oder als Mengenverteilung Häufigkeit, minimaler Wert Risiko A mittlerer Wert Risiko A Spezialfall 1 Worst Case maximaler Wert Risiko A Risikoauswirkung (negativ) Risikoauswirkung (negativ) 09.11.2016 11

Das Streuungsmass als Risiko Die Standardabweichung (Streuungsmass) ein Mass für das Risiko. (Annahme: Wir betrachten nur die sogenannte Normalverteilung ). Die Standardabweichung erklärt etwa zwei Drittel aller Abweichungen vom durchschnittlichen Wert. Eine niedrige Standardabweichung lässt auf eine hohe Wahrscheinlichkeit schliessen, dass auch zukünftige Ergebnisse nahe dem Durchschnitt liegen. Ein hohes Streuungsmass würde bedeuten, dass auch zukünftige Ergebnisse weit vom Durchschnitt entfernt liegen dürften. 09.11.2016 12

18 20 22 24 26 28 30 Je mehr die Ergebnisse aus dem Zufallsexperiment vom Mittelwert abweichen, desto grösser ist das Risiko 09.11.2016 13

Das Vertrauensintervall als Risiko Das Vertrauensintervall ist ein anderes Mass für das Risiko. Das Konfidenzniveau definiert bei einer vorgegebenen hohen Wahrscheinlichkeit (z.b. 95 %, 99 %) den potentiellen Verlust, welcher mit hohem Vertrauen nicht überschritten wird. Der Begriff Wert im Risiko oder englisch Value at Risk (VaR) bezeichnet ein Risikomass, das angibt, welchen Wert der Verlust einer bestimmten Position mit einer gegebenen Wahrscheinlichkeit und in einem gegebenen Zeithorizont nicht überschreitet. 09.11.2016 14

95 % 5 % 18 20 22 24 26 28 30 VaR Interessant ist bei einem Zufallsexperiment der, der mit einer grossen Wahrscheinlichkeit (z.b. 95%) nicht überbzw. nicht unterschritten wird. Man spricht vom Value at Risk. 09.11.2016 15

3. Praktische Anwendung Wie könnten die drei Risikoszenarien verteilt sein? - Verlust Technologieführerschaft - Schadenereignisse / Jahrhunderthochwasser - Währungsverluste CHF Euro 09.11.2016 16

Bestimmung der Eigenschaften Down-side und Up-side Mittlerer Wert Worst Case -2 0 2 4 6 8 10 Mio. CHF

Verteilungsmöglichkeiten Auswirkungen 09.11.2016 18

Verteilungsmöglichkeiten Eintrittswahrscheinlichkeiten 09.11.2016 19

Modellbildung : Chancen und Verlustpotentiale der Risiken 09.11.2016 20

Ja-nein Verteilung Eignet sich für die Abbildung von Häufigkeiten

Gleichverteilung Eignet sich für die Modellierung einer Anzahl von Ereignissen, deren Wahrscheinlichkeit gleich ist 09.11.2016 Seite 22

Einsatz der Monte-Carlo-Simulation Monte-Carlo ist für sein Spielkasino bekannt. Bekanntlich wird hier u.a. das Glücksspiel Roulette gespielt. Diesem Spiel liegt ein mechanischer Zufallsgenerator zugrunde. Bei der Entwicklung von neuen Methoden der quantitativen Risikoanalyse wurde der Name Monte-Carlo-Simulation verwendet. Die Monte-Carlo-Simulation ermöglicht es, nach dem Zufallsprinzip quantitative beschreibbare Risiken dynamisch darzustellen und miteinander zu kombinieren, um ein Gesamtrisiko zu erhalten ( Risikoaggregation ). 09.11.2016 23

Vorgehen bei der Anwendung von Simulationsmodellen Bestimmen des Ziels /Ergebnis der Monte Carlo, Festlegen des Simulationsmodells als Rechnungsmodell, Bestimmen der Zufallsvariablen, Durchführung der Berechnungen, Plausibilisierung der Ergebnisse, validieren der Annahmen, Anpassung bzw. Verfeinerung des Modells, Dokumentieren des Modells mit den zugrunde liegenden Annahmen, Ergebnisse der Simulation den Risikoeignern und anderen Stakeholdern kommunizieren und zusammen mit den getroffenen Annahmen zu erläutern. 09.11.2016 24

Ergebnis und Interpretation der Berechnungen 09.11.2016 25

Ergebnis und Interpretation der Berechnungen 09.11.2016 26

Beispiel 3 Rückschlüsse aus dem Value at Risk Aktiven Umlaufsvermögen Anlagevermögen Passiven Fremdkapital Eigenkapital Der Vergleich des Value at Risk im Ist-Zustand mit dem vorhandenen Eigenmitteln zeigt die aktuelle Risikofähigkeit der Organisation auf. Der Vergleich des Value at Risk im Ist- und im Soll-Zustand zeigt auf, wie viel Eigenkapital freigesetzt werden kann, wenn die Organisation die Risiken bewältigt. Dieses Eigenkapital kann für die Aufnahme neuer Tätigkeiten und z.b. auch für Innovationen eingesetzt werden. 27

Fazit zum quantitativen Risikomanagement Der Einsatz von statistischen Methoden, der Monte-Carlo-Simulation und der Risikoaggregation führt zum besseren Verständnis der Risiken, der Wirksamkeit des Risikomanagements und zu Schluss- Folgerungen bezüglich Eigenmittelbedarf und Risikofähigkeit. Grundlage dafür sind immer quantitative Daten, die zumindest Ansatzweise die Natur eines Risikos beschreiben müssen. Die Ergebnisse von Simulationsmodellen sind so gut wie die Annahmen, die ihnen zugrunde gelegt worden sind. 09.11.2016 28