ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg Seminare 2009

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1 ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg Seminare 2009

2 ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg Seminare 2009 Für die gesetzliche Interessenvertretung Grundqualifizierung Aufbau- und Spezialseminare Aktuelle Entwicklungen in Betrieben und Dienststellen Qualifizierungsangebote zum TVöD Weiterführende Angebote Bildungsberatung Für aktives Handeln in gesellschaftlichen Zusammenhängen Globalisierung Weltmarkt Finanzpolitik Sozialpolitik Menschenrechte Ethik Werte Völkerrecht Europa Migration Konfliktbewältigung Psychologie Ökologie Kommunikation 2

3 Impressum Editorial Ein Zuhause für unsere Mitglieder seit 95 Jahren! Das ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg kann im Jahr 2009 auf 95 Jahre wechselhafter Geschichte zurückblicken. Damit gehört das Haus zu den traditionsreichsten Einrichtungen der deutschen Gewerkschaften. Die ersten Überlegungen, ein eigenes Erholungsheim für Gewerkschaftsmitglieder zu schaffen, entstanden vor mehr als 100 Jahren gab es erste konkrete Überlegungen für dieses Projekt und innerhalb der nächsten Jahre gelang es, Goldmark aus Mitgliedsbeiträgen anzusparen. Im Jahre 1913 wurde schließlich das Anwesen erworben und die feierliche Eröffnung fand am 31. Mai 1914 statt. derschönen Natur außer diskutieren, lernen, zuhören und notieren. Das Leben hat in Brannenburg grüne Zweige, und das tut gut. So kann man auch gedanklich mal auf einen grünen Zweig kommen. Tatsächlich wird uns von unseren Gästen regelmäßig bestätigt, dass das Haus von einer besonderen Atmosphäre geprägt ist und ein Aufenthalt bei uns als sehr wohltuend empfunden wird. Zu unserer Hausphilosophie gehört es, eine familiäre Verbundenheit zwischen den Anwesenden zu fördern und ihnen ver.di als ideelle Heimat im besten Sinne des Wortes näher zu bringen. Herausgeber: ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg Schrofenstraße 32, Brannenburg Telefon / Telefax / Verantwortlich: Marion Fendt, Leiterin Redaktionelle Bearbeitung Layout, Satz, PrePress: Marko Junghänel Druck: Ilda-Druck, Gräfelfing Stand: Oktober 2008 Seit der Gründung von ver.di dient das Haus als zentrale Bildungseinrichtung unserer Organisation. Seitdem bieten wir ein eigenes Seminarprogramm an und stehen der Organisation für Seminare, Tagungen und andere Veranstaltungen zur Verfügung. Im Jahre 2004 wurde das 90-jährige Bestehen mit einem Festakt gefeiert, zu dem ein Theaterstück geschrieben und aufgeführt wurde, das die Geschichte des Hauses szenisch darstellte. Die Texte finden sich auf unserer Homepage. Der Kabarettist Helmut Ruge, einer der Autoren des Stücks, äußerte sich in seinem Beitrag zur Festschrift wie folgt: Brannenburg ein magischer Ort. Hier befreien sich die Gedanken aus dem engen Korsett der täglichen Kärnerarbeit, denn das ewige Gewerke kann einen auch schaffen. Heißt das ganze deshalb vielleicht Gewerkschaft? In Brannenburg kann ver.di auch mal ein bisschen Puccini werden. Und die Kollegin Butterfliege (= Butterfly) kann hier auch mal etwas Boheme zulassen in der wun- Unser Angebot ist geprägt von der Zielsetzung, die Organisation zu stärken und zur positiven Gestaltung der Zukunft in Betrieben Dienststellen und Gesellschaft beizutragen. Das definiert den Rahmen, den wir zur Verfügung stellen und bildet gleichzeitig das Alleinstellungsmerkmal der ver.di Bildungszentren. Mit jedem Mitglied, das während seines Aufenthalts das Gefühl entwickelt, in ver.di gut aufgehoben zu sein, wächst die Chance für eine positive Entwicklung unserer Organisation und das ist unser Auftrag! Das Team des Hauses freut sich auf ein weiteres Jahr mit spannenden Themen, engagierten Teilnehmer/-innen und viel Freude am gemeinsamen Lernen und Gestalten! Herzliche Grüße! Marion Fendt Leiterin ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg 4 5

4 Inhalt Inhalt Editorial... 5 Leistungsspektrum und besondere Angebote... 8 Lage und Ausstattung Hinweise zu ver.di Bildung + Beratung Brannenburger Bildungs-Pass Hinweise Beraten Begleiten Qualifizieren A Seminare für 1 Grundlagenqualifizierung Betriebsverfassungs gesetz (BetrVG) Betriebsratswahlen Es ist soweit... Wahlvorstandsschulung für die Betriebsratswahl Aller Anfang gar nicht so schwer Mensch geht vor Agieren statt reagieren Beständig ist allein der Wandel! Grundlagenqualifizierung Bundespersonalvertretungsgetz (BPersVG) Einstieg leicht gemacht! Mitbestimmen Mitgestalten Durchsetzen Arbeits- und Sozialrecht Grundlagen des Arbeitsrechts: Einführung und Überblick Grundlagen des Arbeitsrechts: Begründung und Beendigung Grundlagen des Arbeitsrechts: Inhalt des Arbeitsverhältnisses Arbeitsrecht des öffentlichen Dienstes Grundlagenseminar zum Sozialrecht für die gesetzliche Interessenvertretung Für eine Arbeitswelt ohne Diskriminierung! Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) kennen und umsetzen Update zum Arbeitsrecht, Aktuelle Rechtsprechung und Gesetzesänderungen für die gesetzliche Interessenvertretung Grundlagenseminar: Europäisches Arbeits-, Sozialund Unternehmensrecht Tarifvertragsrecht Grundlagen des Tarifvertragsrechts, Basiskenntnisse und aktuelle Perspektive Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats in Betrieben ohne tarifliche Bindung TVöD-Grundlagen: Einführung und Überblick TVöD-Aufbauseminar: Regelungen und Gestaltung der Arbeitszeit Aufbau- und Spezialseminare zur Mitbestimmung in sozialen Angelegenheiten Humane und familienfreundliche Gestaltung der Arbeitszeit Gesunde Arbeit Gesunder Betrieb Grundlage zum Arbeits- und Gesundheitsschutz für Psychischer Gesundheitsschutz für gesetzliche Interessenvertretung in Betrieben des Gesundheitswesens.. 27 Umweltschutz geht uns alle an! Datenschutz und Datensicherheit Umgang mit Beschäftigtendaten RFID Neue Herausforderung an die Betriebsräte Mitbestimmung des Betriebsrats in Vergütungsfragen Leistungsbezogene Entgelte, Prämien, Boni, AT-Gehälter Aufbau- und Spezialseminare zur Mitbestimmung in personellen Angelegenheiten Zwischen Beschäftigungssicherung und Personalabbau Personalplanung als zentrales Instrument der betrieblichen Mitbestimmung Zeitarbeit, Werkverträge, (Schein)Selbstständige Rechtliche Stellung und Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats Aufbau- und Spezialseminare zur Mitbestimmung in wirtschaftlichen Angelegenheiten Vom Betriebsübergang zum Interessenausgleich und Sozialplan Zahlen bitte! Grundlagen der Betriebswirtschaft für Betriebsräte Wirtschaftsausschuss I, Wirtschaft und Betriebsrat.. 32 Wirtschaftsausschuss II, Informationspolitik und Wirtschaftsausschuss Alles auf einen Blick (Übersicht aller Seminare) Soziale Kompetenz Der Betriebsrat als innerbetrieblicher Konfliktcoach, Qualifizierungs-Modul Mobbing, Bossing, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz Aufbau- und Spezialseminare für Vorsitzende und deren Stellvertreter/-innen Gleiche unter Gleichen? Der BR/PR-Vorsitz als Führungsaufgabe Zwischen allen Stühlen? Soziale Kompetenz für Vorsitzende der gesetzlichen Interessenvertretung.. 39 Augen auf! Arbeit der gesetzlichen Interessenvertretung im Sturm der Globalisierung Aufbau- und Spezialseminare zur erfolgreichen Gestaltung der Arbeit der Interessenvertretung Durch Analyse zum Erfolg! Strategisches Handeln in der gesetzlichen Interessenvertretung Arbeitsorganisation im Team! Strategisches Management für die gesetzliche Interessenvertretung Menschen Themen Sensationen, Die kreative Betriebs-/Personalversammlung Mehr Präsenz im Betrieb schaffen! Strategische Öffentlichkeitsarbeit für die gesetzliche Interessenvertretung Klare Rede starke Wirkung! I, Rhetorik und mehr für die gesetzliche Interessenvertretung Klare Rede starke Wirkung! II, Rhetorik und mehr für die gesetzliche Interessenvertretung Chancen in Verhandlungen nutzen! Strategische Verhandlungstechnik für die gesetzliche Interessenvertretung Das Sekretariat des Betriebsrates, Seminar für Mitarbeiter/-innen im Betriebsratsbüro Hinweise zu ver.di GewerkschaftsPolitische Bildung (GPB) B Politische Bildung 1 Gesellschaftspolitik Der flexible Mensch, Die Verwertung der Psyche in der globalisierten Wirtschaft Die Zukunft der Gewerkschaften, Aufbruch oder Krise? Schluss mit lustig! Was tun? Gesellschaftliche Entwicklung, Bewusstsein und Arbeitnehmerinteressen Worüber man nicht spricht! Herrschaft und Sprachregelungen in der Politik Hinweise Internationale Entwicklungen Internationale Entwicklungen Geld regiert die Welt Internationale Finanzpolitik und staatliche Steuerungsmöglichkeiten in der Globalisierung Spiel ohne Grenzen? Die Technik der Globalisierung Wasser ist Leben Wasser ist Geld! Die internationale Vermarktung unseres Lebenselixiers Wie kommt der Hunger in die Welt? Die globale Ernährungssituation Die Klimarevolution. Ökologische und ökonomische Aspekte der globalen Energieversorgung Der europäische Traum zwischen Migration und Integration Die Würde des Menschen ist (un)antastbar! Fragen zum Stellenwert von Ethik und Werten im Kapitalismus Ich bin der Größte Menschenkenntnis als Grundlage von Problemlösungskompetenzen in Arbeitswelt und Gesellschaft Nach allen Regeln der Macht! Arbeit und Engagement im Umfeld von Macht und Karrieren Beim nächsten wird alles anders Strategische Vorbereitung der Betriebsratswahlen C ver.di Kom pass Kom pass Wie engagiere ich mich wirkungsvoll in der Gremienarbeit? Kom pass vertiefendes WE-Modul. Unser Gremium! Wie wird die Gruppe aktiv und effektiv? Allgemeine Hinweise Rechtsgrundlagen der Freistellung Anmeldung Anreise Beitrittserklärung Kalendarium

5 Leistungsspektrum und besondere Angebote Leistungsspektrum und besondere Angebote Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir hoffen, dass wir mit unseren Angeboten einen Beitrag dazu leisten können, die Auswahl von Seminaren und die Bildungsplanung zu erleichtern. Über dieses Angebot hinaus gibt es eine Reihe von Möglichkeiten unser Haus zu nutzen, die ich an dieser Stelle gerne vorstellen möchte: Bildungsmanagement für ver.di Gliederungen Wir sind ein Ort der Begegnung unserer Mitglieder aus allen Fachbereichen und Ebenen und Fördern durch gemeinsame Lernprozesse Werte, Haltungen und Visionen, die unter anderem Voraussetzung die für zielorientiertes solidarisches Handeln sind. Wir stehen mit unseren Ressourcen allen Gliederungen zur Verfügung, um Aufgaben im zu übernehmen, die der Weiterentwicklung der Organisation dienen. In diesem Zusammenhang sehen sich die ver.di Bildungsstätten als Kommunikationsplattform und Ideenschmiede. Wir bieten von der organisatorischen Unterstützung einer Veranstaltung bis zur kompletten Umsetzung im Rahmen eines definierten Auftrags alle Teilaufgaben eines professionellen Seminar- oder Veranstaltungsmanagements an und unterstützen dadurch auf Wunsch die ver.di Gliederungen. Anfragen bitte an: Marion Fendt, Leiterin Tel / Bildungsmanagement für Gremien der gesetzlichen Interessenvertretung Über unser reguläres Seminarangebot hinaus entwickeln wir gerne auf Anfrage maßgeschneiderte Seminare für einzelne Gremien der betrieblichen Interessenvertretung. Vor allem strategische Fragen können intensiver bearbeitet werden, wenn das ganze Gremium einbezogen ist. Darüberhinaus stellen wir unser Haus gerne zur Verfügung um zum Beispiel Sitzungen von Gesamtbetriebsräten und Hauptpersonalräten durchzuführen. Auch Betriebs- oder Personalrätekonferenzen können hier vor Ort durchgeführt werden. Da diese Veranstaltungen in der Regel mit einer hohen Anforderung an freie Belegungskapazitäten verbunden sind, sollten sie möglichst im zweiten Quartal eines Jahres für das jeweilige Folgejahr gebucht werden. Selbstverständlich begleiten wir solche Veranstaltungen auch gerne nach den oben geschilderten Prinzipien. Dabei steht für uns die Aufgabe im Vor- dergrund, den Rahmen für solche Veranstaltungen so zu gestalten, dass die Organisatorinnen und Organisatoren möglichst den Rücken frei haben und sich auf die inhaltlichen Anforderungen konzentrieren können. Darüber hinaus können wir jederzeit dabei behilflich sein, Referentinnen und Referenten für bestimmte Fragestellungen zu vermitteln, oder methodische und didaktische Tipps zu geben, die das Gelingen der Veranstaltung befördern. Anfragen bitte an: Britta Klinkforth, Bildungsreferentin Tel / Erholungs- und Verlängerungsaufenthalte Da unser Haus in einer der attraktivsten Tourismus-Regionen in Deutschland liegt, besteht vielfach der Wunsch, einen Erholungsaufenthalt im Haus zu verbringen. Soweit Restkapazitäten zur Verfügung stehen, ist dies für Mitglieder unserer Organisation möglich. Entsprechend der aktuellen Buchungssitu- ation geben wir auf unserer Homepage mehrmals im Jahr Pauschalangebote bekannt, die sich für einen Urlaubsaufenthalt eignen. Diese Angebote sind vor allem auch für Familien, oder Kleingruppen interessant. Gerne stellen wir auch den Kontakt zu örtlichen Anbietern von Sport- oder Wellness-Aktivitäten her. Für Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmer bietet sich die direkte zeitliche Verbindung aus Seminar- und Erholungsaufenthalt an. Wir haben in diesem Programm die Seminare mit gekennzeichnet, die vor oder nach einem Wochenende stattfinden, an dem unser Haus geöffnet hat. Sofern die Buchungslage es erlaubt, können diese Wochenenden für eine frühere Anreise bzw. eine spätere Abreise genutzt werden. Im Kalendarium am Ende dieses Programms, sind die Zeiträume markiert, zu denen das Haus geschlossen ist. Während der Öffnungszeiten bestehen gute Chancen für einen erweiterten Aufenthalt. Anfragen bitte an: Lydia Holzer, Hotelbüro Tel /

6 Lage und Ausstattung Lage und Ausstattung Auf der Höhe des Wissens zwischen Inntal und Wendelstein Unser Haus liegt in einer der beliebtesten Ferienregionen Oberbayerns und wurde 1914 als gewerkschaftliche Einrichtung eröffnet. Die Verbindung von Tradition und Moderne verleiht dem Haus einen besonderen Charakter und eignet sich in hervorragender Weise für eine zukunfts- und werteorientierte Bildungsarbeit. Aufgrund der reizvollen Lage bieten sich ausgezeichnete Möglichkeiten, Bildung, Erholung und Kultur zu einem anregenden Aufenthalt zu verbinden. Attraktive Ausflugsziele in der Nähe, wie zum Beispiel Kufstein, Rosenheim und der Chiemsee, München, Innsbruck oder Salzburg bieten eine Reihe von Möglichkeiten, Ihren Aufenthalt zu jeder Jahreszeit zu einem besonderen Erlebnis zu machen. Da unser Haus ganzjährig geöffnet ist, bietet sich anlässlich eines Seminaraufenthalts ein vor- oder nachgeschalteter Wochenendaufenthalt an. Auch ein Erholungsaufenthalt im Haus ist möglich, wenn freie Zimmerkapazitäten vorhanden sind. Unsere Zimmer sind einladend ausgestattet und verfügen in der Regel über einen Balkon mit Bergblick. Für Seminare, Tagungen und Konferenzen stehen vier Seminarräume und acht Gruppenräume zur Verfügung. Alle Seminarräume sind mit moderner Tagungstechnik ausgestattet. Audio- und Videotechnik sind flexibel einsetzbar. Unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern stehen ein Gäste-PC und WLAN zur Verfügung. Rund um das leibliche Wohl bleiben bei uns keine Wünsche offen. Unser Küchenteam bietet im Rahmen der Vollverpflegung ein reichhaltiges Frühstücksbüfett, ein dreigängiges Mittagessen und ein abwechslungsreiches kalt-warmes Büfett am Abend. Vegetarische Angebote sind bei uns Standard und können jeweils alternativ bestellt werden. Am Abend lädt das traditionell ausgestattete Kamin-Stüberl zum Entspannen ein. Unser Wellness- Bereich mit Sauna und Solarium trägt zum körperlichen Wohlbefinden bei. Eine hauseigene Kegelbahn, Tischtennis, Billard sowie Freiluftschach runden das Freizeitangebot im Haus ab. Unser Bauerngarten mit Bergblick sorgt für Erholung und Abwechslung in der warmen Jahreszeit. Während der Seminarzeiten treten regelmäßig Künstlerinnen und Künstler bei uns auf und sorgen für zusätzliche Anregungen. Unser Kunstflur mit Galeriebetrieb verleiht dem Haus mit wechselnden Ausstellungen eine besondere Atmosphäre. Für weitere Informationen stehen wir gern telefonisch zur Verfügung: Pädagogisches Team: Marion Fendt, Leiterin Telefon / Britta Klinkforth, Bildungsreferentin Telefon / Gertraud Rudolph, Verwaltungsangestellte Telefon / Belegungsmanagement: Lydia Holzer, Verwaltungsangestellte Telefon / Nähere Informationen auch über unsere Website: Dort kann auch unser use-letter mit ständig aktualisierten Informationen, freien Buchungskapazitäten und Pauschalangeboten abonniert werden

7 ver.di Bildung + Beratung Brannenburger Bildungs-Pass ver.di Bildung + Beratung ist der bundeseinheitlich agierende ver.di Bildungsträger zur Durchführung der Seminare für. Im ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg wurde zur Durchführung dieser Seminare ein Büro von ver.di Bildung + Beratung eingerichtet. Auf der Grundlage der Beschlüsse des ver.di Bundesvorstands und des Gewerkschaftsrats nimmt ver.di Bildung + Beratung die Aufgabe wahr, die von den Arbeitgebern zu finanzierenden Seminare für die gesetzlichen durchzuführen. Damit wird langfristig und tragfähig die Durchführung attraktiver und bedarfsgerechter Seminare sichergestellt. Wissen ist der Anfang Wissen bewegt! Mitglieder von Betriebs- und Personalräten, Jugend- und Auszubildenden-Vertretungen, der Schwerbehindertenvertretung oder kirchlicher Mitarbeiter/-innen-Vertretungen wollen aktive Interessenvertretungsarbeit leisten. Dazu brauchen sie Wissen und Fachkenntnisse. Aber wir wollen mehr als nur das vermitteln. Gründen abgesagt werden, werden Sie rechtzeitig benachrichtigt. Weiter gehende Ansprüche sind ausgeschlossen, soweit sie nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Veranstalters beruhen. Eine Seminarteilnahme ist grundsätzlich nur bei gleichzeitiger Buchung der Bildungsstätte möglich und beinhaltet die jeweilige Anzahl der Übernachtungen und den Bezug aller gastronomischen Leistungen für die gesamte Seminardauer. Ein Vertragsverhältnis kommt jedoch ausschließlich zwischen dem/der Seminarteilnehmer/-in und der Bildungsstätte zustande. Anmeldestornierung Seminarabsagen Können Sie an dem gebuchten Seminar nicht teilnehmen, so muss die Absage schriftlich bei uns eingehen. Bei einem Rücktritt, der uns spätestens am 28. Tag vor dem Schulungsbeginn erreicht, erstatten wir die volle Seminargebühr. Danach wird bis zum 7. Tag vor Seminarbeginn eine Bearbeitungsgebühr von 100,00 Euro zzgl. MwSt., anschließend die volle Seminargebühr erhoben. Die Bildungsstätte wird ggf. Stornierungskosten gesondert in Rechnung stellen. Die Stornierungskosten entfallen, wenn ein/e Ersatzteilnehmer/-in benannt wird und an dem Seminar teilnimmt. Der Bildungs-Pass für BR- und PR-Mitglieder Der Brannenburger Bildungs-Pass ist in unterschiedliche Rubriken aufgeteilt und dokumentiert den inneren Zusammenhang unseres Seminarangebots. Die vorgegebene Angebots-Struktur macht deutlich, dass auf der Basis der BR- oder PR-Grundlagenbildung weitere Seminare folgen sollten, um möglichst wenig Neuland unentdeckt zu lassen. Mit dem Bildungs-Pass liefern wir ein Instrument zur Bildungsplanung und laden dazu ein, das stetige Anreichern von Qualifikation sichtbar zu dokumentieren. Qualifizierung und Professionalisierung im Amt benötigt zielgerichtete Bildungsplanung, sowohl für einzelne BR-Mitglieder als auch das ganze Gremium. Ohne arbeitsteiliges Vorgehen ist die Fülle der Aufgaben kaum zu bewältigen, und Erfolg stellt sich meist erst dann dauerhaft ein, wenn die ausreichende Handlungssicherheit gegeben ist. Inhaber/-innen des Bildungs-Passes erhalten daher von uns auf Anfrage eine ausführliche persönliche Bildungsberatung. Durch unsere vielfältigen Angebote im Bereich der Seminare für Mitglieder der gesetzlichen Interessenvertretung können wir das Engagement fachlich und strategisch unterstützen und damit einen Beitrag zur Durchsetzung der definierten Ziele leisten. Bildung ist neben den rein inhaltlichen Aspekten auch Vertrauenssache und daher würden wir uns freuen, Betriebs- und Personalratsmitglieder längerfristig begleiten zu dürfen und dies mit dem Bildungs-Pass zu dokumentieren. Die von uns durchgeführten Seminare sind mit gekennzeichnet. Teilnahmebedingungen für die Seminare in diesem Programm, die von ver.di Bildung + Beratung durchgeführt werden. Haben Sie Fragen: ver.di Bildungszentrum Brannenburg Schrofenstraße 32, Brannenburg Telefon: / Telefax: / Anmeldungen sind verbindlich. Nach der Anmeldung erhalten Sie von uns eine Einladung mit den erforderlichen Seminarunterlagen. Damit ist Ihre Anmeldung verbindlich vorgemerkt. Sollte das Seminar nicht zustande kommen oder aus anderen 12 13

8 Beraten Begleiten Qualifizieren Beraten Begleiten Qualifizieren Das ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg bietet neben den Schulungen für Betriebs- und Personalräte zusätzliche Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, Lösungen für konkrete Fragestellungen zu erarbeiten. Die beschriebenen Angebote werden von uns geplant, durchgeführt und mit dem Arbeitgeber abgerechnet. Strategische Beratung für Betriebs- und Personalräte Betriebs- und Personalräte handeln oft unter großem Druck und sind so gezwungen zu reagieren. Ein Ausweg aus dieser Falle ist die strategische Planung der eigenen Arbeit. Dies findet im Idealfall für eine ganze Legislatur-Periode statt. Von der Bildungsplanung und einer konsequenten Arbeitsteilung im Gremium führt der Weg hin zur Durchführung von Projekten. Wir unterstützen Kolleginnen und Kollegen bei der Analyse der Probleme im BR- oder PR- Gremium und geben Tipps auf dem Weg in die Offensive durch gezielte Bildungsplanung. Vermittlung von Sachverständigen Das Betriebsverfassungsgesetz bietet die Möglichkeit, Sachverständige zu BR-Sitzungen, Betriebsversammlungen, BR-Sprechstunden, Einigungsstellen und Sitzungen des Wirtschaftsausschusses hinzuzuziehen, um fehlende fachliche oder rechtliche Kenntnisse zu vermitteln. Klassiker in diesem Bereich sind die Analyse von Geschäftsberichten und die Vorbereitung für Interessenausgleich und Sozialplan. Auch in der öffentlichen Verwaltung ist das Hinzuziehen von Sachverständigen hilfreich. Wir verfügen über einen Pool von Sachverständigen, die wir auf Anfrage vermitteln. Spezialseminare für einzelne Betriebsund Personalratsgremien bei strategischen Richtungsentscheidungen oder in Krisensituationen Konkrete Veränderungsprozesse oder krisenhafte Entwicklungen stellen hohe Anforderungen an die Interessenvertretung. In solchen Situationen muss das gesamte Gremium gemeinsam und unter fachlicher Anleitung eine Strategie erarbeiten. Mögliche Themen sind Betriebsänderung, Outsourcing, Fusion usw. Darüber hinaus führen wir auf Anfrage von Gremien Seminare mit Inhalten aus den Bereichen Konfliktmanagement, Coaching, Gesprächs- und Verhandlungsführung, Personalplanung und Arbeitsorganisation durch. Wir entwickeln in enger Kooperation mit dem beauftragten Gremium ein passgenaues Seminar. Diese Maßnahmen können in Absprache auch am Standort des Betriebes oder der Dienststelle stattfinden. Ausgangspunkt aller Angebote ist die Bearbeitung unseres BBQ-Analysebogens, den Sie auf Anfrage erhalten. Auf dieser Grundlage erarbeiten wir einen ersten Vorschlag, der Ihnen im Rahmen eines kostenlosen Beratungsgesprächs vorgestellt wird. In diesem Gespräch werden weitere Schritte vereinbart und anschließend von uns geplant und durchgeführt. Die Abrechnung der Maßnahmen erfolgt über ver.di Bildung + Beratung Brannenburg. Weitere Informationen: Marion Fendt, Bildungsstättenleiterin Telefon / Britta Klinkforth, Bildungsreferentin Telefon / Angebotsbeispiel im Bereich BBQ Teamentwicklung und Strategieplanung im Betriebsrat Dienstag Beginn um 9:00 Uhr, Verabredungen zu Inhalten und Arbeitsweisen und Darstellung aktueller Erfahrungen zu den Seminarthemen. Teambildung Wie entstehen Teams? Fördernde und hemmende Faktoren von Teamarbeit Rollen und Selbstverständnis der Betriebsratsmitglieder und ihre bisherigen Aufgaben Positionen und Ziele für das BR-Gremium klären Welche Rollen passen zu welchen Stärken? Aufgabenverteilung im BR-Team Mittwoch Informations- und Besprechungskultur Informationsmanagement und Setzen von Prioritäten Umgang mit Vier Augengesprächen Effiziente Arbeitsorganisation im Betriebsrat Zeitmanagement und Zeitfallen Welche Themen sind wichtig (Schwerpunkte setzen)? Entscheidungsstruktur und Entscheidungskultur Geschäftsordnung des Betriebsrats Donnerstag Ziele und Strategien des Betriebsrats Visionen und Strategien entwickeln zum Beispiel für: Feedback von den Mitarbeitern Zusammenarbeit mit GBR oder andere BRs Arbeitsplatzsicherung Konsequentes Handeln und Arbeitserfolge feststellen Bildungsplanung des Betriebsrats- und Ersatzmitglieder Zusammenfassung der Seminarergebnisse, Seminarauswertung und Abschluss 14 15

9 Seminare für Wahlvorstandsschulungen für die Betriebsratswahlen 2010 Grundlagenqualifizierung Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) Seminare für BA Referenten: Reinhard Ruch, Walter Lukas BA Referent/-innen: Walter Lukas, Britta Klinkforth 579,00 (zzgl. MwSt.) 170,00 (zzgl. MwSt.) 37 (6); 20 (3) Betriebsratswahlen Es ist soweit... Wahlvorstandsschulung für die Betriebsratswahl Die Betriebsratswahlen 2010 stehen vor der Tür. Deshalb ist es erforderlich, Betriebsräte und Wahlvorstandsmitglieder so zu schulen, dass die Betriebsratswahl korrekt durchgeführt wird. Im Seminar wird der Ablauf der Wahl erläutert und der komplizierte Wahlvorgang in sachgerechte Schritte zerlegt. Die Wahlvorschriften sowie die Wahlordnung werden eingehend besprochen. Übersicht über das Wahlverfahren Normales Wahlverfahren Vereinfachtes Wahlverfahren Bestellung des Wahlvorstandes Einleitung und Durchführung der Wahl Anfechtung der Betriebsratswahl Mensch geht vor Betriebsräte-Grundqualifizierung Personelle Angelegenheiten Das Seminar beschäftigt sich mit den Bestimmungen des Betriebsverfassungsgesetzes zur Mitbestimmung und Mitwirkung in personellen Angelegenheiten, also in erster Linie mit den BetrVG. Folgende Themenkomplexe werden vor dem Hintergrund der Beteiligungsmöglichkeiten von Betriebsräten intensiv behandelt: Personalplanung und Ausschreibung von Arbeitsplätzen Fragen der Berufsbildung Einstellung und Eingruppierung Kündigungen BA Referent: Jürgen Romberg, Siegfried Heim BA Referent/-innen: Heike Rozek, Siegfried Heim BA Referent/-innen: Eva Reichelt, Werner Tomek 695,00 (zzgl. MwSt.) 395,00 (zzgl. MwSt.) Vorkenntnisse: Vorherige Teilnahme am Seminar BR-Grundqualifizierung Einführung und Überblick erforderlich. 37 (6); 96 (4/8) BA Referent/-innen: Eva Reichelt, Siegfried Heim BA Referenten: Reinhard Ruch, Werner Bareth BA Referentinnen: Cornelia Lindner, Monika Gräwe BA Referent/-innen: Elfriede Martin, Werner Tomek BA Referent/-innen: Heike Rozek, Peter Richter Hinweis: Für diese Seminarwoche wird Kinderbetreuung organisiert. BA Referent/-innen: Reinhard Ruch, Monika Gräwe BA Referent/-innen: Heike Rozek, Werner Bareth 695,00 (zzgl. MwSt.) 395,00 (zzgl. MwSt.) 37 (6); 96 (4/8) Aller Anfang gar nicht so schwer Betriebsräte-Grundqualifizierung Einführung und Überblick Herzlichen Glückwunsch! Sie haben es geschafft. Sie sind Mitglied des Betriebsrates. Nun stellt sich die Frage: Was sind Ihre Aufgaben und Pflichten? Das Betriebsverfassungsgesetz ist die wesentliche rechtliche Grundlage für das betriebsrätliche Handeln. Es gibt kaum ein Gesetz, das mehr darauf angewiesen wäre, von den Betriebsräten mit Leben erfüllt zu werden. Um die Interessen der Arbeitnehmer/-innen im Sinne ihrer Schutzfunktion konsequent und wirksam zu vertreten, muss sich der Betriebsrat über seine Ziele im Klaren sein und die gesetzlichen Möglichkeiten kennen und nutzen. Das Seminar vermittelt die wichtigsten rechtlichen Grundlagen der Betriebsratsarbeit, wie: Historische Entwicklung der Betriebsverfassung Rangfolge und Struktur der Rechtsquellen Gesetze und Kommentare für die Betriebsratstätigkeit Aufgaben des Betriebsrates Beschlussfassung des Betriebsrates Informationsbeschaffung und Informationspolitik Rechtliche Handlungsmöglichkeiten Agieren statt reagieren Betriebsräte-Grundqualifizierung Soziale Angelegenheiten Kein anderer Bereich der Betriebsverfassung bietet dem Betriebsrat die Möglichkeit, so umfassend seine Beteiligungsrechte wahrzunehmen und durchzusetzen, wie die Mitbestimmung in sozialen Angelegenheiten. Der Betriebsrat kann in wichtigen Fragen wie z. B. Arbeitszeitregelungen, Urlaubsplanung und betrieblicher Lohngestaltung initiativ werden und Betriebsvereinbarungen erzwingen. In diesem Seminar werden die einzelnen Felder der Mitbestimmung und die praktische Umsetzung im Betrieb behandelt. Dazu zählen auch die Durchsetzungsmöglichkeiten des Betriebsrats und der Abschluss von Betriebsvereinbarungen. Stellung der Mitbestimmung im Rahmen der Beteiligungsrechte des Betriebsrates Initiativrecht des Betriebsrates Zusammenarbeit mit der Belegschaft Abschluss von Betriebsvereinbarungen Einigungsstelle BA Referenten: Reinhard Ruch, Werner Tomek BA Referent/-innen: Norbert Großhauser-Fernau, Karin Wagner BA Referenten: Jürgen Romberg, Peter Richter 695,00 (zzgl. MwSt.) 395,00 (zzgl. MwSt.) Vorkenntnisse: Vorherige Teilnahme am Seminar BR-Grundqualifizierung Einführung und Überblick erforderlich. 37 (6); 96 (4/8) 16 Die markierten Seminare finden vor oder nach einem Wochenende statt, an dem das Haus geöffnet ist. Je nach Buchungslage können 17 diese Wochenenden für eine frühere Anreise bzw. spätere Abreise genutzt werden. Kapazitäten und Preise unter Tel /

10 Seminare für Grundlagenqualifizierung Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) Grundlagenqualifizierung Bundespersonalvertretungsgetz (BPersVG) Seminare für BA Referentinnen: Cornelia Lindner, Karin Wagner BA Referent/-innen: Elfriede Martin, Walter Lukas 695,00 (zzgl. MwSt.) 395,00 (zzgl. MwSt.) Vorkenntnisse: Vorherige Teilnahme am Seminar BR-Grundqualifizierung Einführung und Überblick erforderlich. 37 (6); 96 (4/8) Beständig ist allein der Wandel! Betriebsräte-Grundqualifizierung Wirtschaftliche Angelegenheiten Kaum ein Betrieb heutzutage, in dem nicht umorganisiert wird. Auslagerungen, Teilschließungen oder Betriebsschließungen häufen sich und gefährden Tausende von Arbeitsplätzen. Im betrieblichen Alltag wirken sich größere und kleinere Veränderungen auf Arbeitsinhalte, Qualifikationsanforderungen oder Arbeitsbedingungen der Beschäftigten aus. In diesem Seminar geht es um Einflussmöglichkeiten und Grenzen des Betriebsrats bei Veränderungsprozessen. An konkreten Fallbeispielen werden betriebliche Veränderungen bearbeitet. Rechtliche Bestimmungen sind uns dabei genauso wichtig wie die richtige Strategie. Frühzeitiges Erkennen von betrieblichen Veränderungen Bewertung betrieblicher Veränderungen und ihrer Konsequenzen Beteiligung des Betriebsrates an betrieblichen Veränderungsprozessen Entwicklung und Durchsetzung von Forderungen Einstieg leicht gemacht! BPersVG-Grundqualifizierung: Einführung und Überblick (PR 1) Nach der Wahl in den Personalrat stellt sich die Frage nach den Aufgaben und Pflichten. Das Bundespersonalvertretungsgesetz ist die wesentliche rechtliche Grundlage für das Handeln der Personalräte. Es ist jedoch darauf angewiesen, mit Leben gefüllt zu werden. Um die Interessen der Beschäftigten wirksam zu vertreten, muss sich der Personalrat über seine Ziele im Klaren sein und seine Möglichkeiten kennen und nutzen. Dieses Seminar vermittelt in Verbindung mit dem Seminar Mitbestimmen Mitgestalten Durchsetzen (PR 2) erforderliche Kenntnisse des Personalvertretungsrechts, die die Mitglieder des Personalrats als Grundlage für ihre Personalratstätigkeit benötigen. Dazu gehören u. a.: Rolle und Selbstverständnis Rangfolge und Struktur der Rechtsquellen Aufgaben des Personalrats Zusammenarbeit mit der Dienststelle Informationsbeschaffung und -politik Rechtliche Handlungsmöglichkeiten BA Referenten: Reinhard Ruch, Stefan Goedeckemeyer BA Referenten: Thorsten Schäfer, Friedrich Paschke BA Referent/-innen: N.N. 639,00 (zzgl. MwSt.) 46 (6); 96 (4/8) Mitbestimmen Mitgestalten Durchsetzen BPersVG-Grundqualifizierung Beteiligungsrechte und Mitwirkungsmöglichkeiten (PR 2) Aufbauend auf das Seminar Einstieg leicht gemacht (PR 1) werden in diesem Seminar erforderliche Kenntnisse vermittelt, die das Personalratsmitglied benötigt, um die Interessen der Beschäftigten auch in personellen und sozialen Angelegenheiten wirksam vertreten zu können. Im Mittelpunkt stehen dabei u. a. Formen und Verfahren der Mitbestimmung und Mitwirkung Beteiligungsrechte bei personellen und sozialen Angelegenheiten Stufenvertretung Initiativrechte Einigungsstelle Verfahrensrecht Dienstvereinbarungen BA Referent/-innen: Thorsten Schäfer, Emmy Sommerer BA Referent/-innen: Stefan Goedeckemeyer, N.N. 639,00 (zzgl. MwSt.) Vorkenntnisse: Vorherige Teilnahme am Seminar Einstieg leicht gemacht erforderlich. 46 (6); 96 (4/8) 18 Die markierten Seminare finden vor oder nach einem Wochenende statt, an dem das Haus geöffnet ist. Je nach Buchungslage können 19 diese Wochenenden für eine frühere Anreise bzw. spätere Abreise genutzt werden. Kapazitäten und Preise unter Tel /

11 Seminare für Arbeits- und Sozialrecht Arbeits- und Sozialrecht Seminare für BA Referentinnen: Cornelia Lindner, Britta Klinkforth BA Referentin: Cornelia Lindner 695,00 (zzgl. MwSt.) 395,00 (zzgl. MwSt.) 37 (6); 46 (6); LPersVG; 96 (4/8); 19/30 MVG o.v.r.; 10 (5) BGleiG o.v.r. Grundlagen des Arbeitsrechts: Einführung und Überblick Zum erforderlichen Grundwissen eines Mitglieds der gesetzlichen Interessenvertretung gehören gute Kenntnisse des allgemeinen Arbeitsrechts. In letzter Zeit gab es viele Gesetzesänderungen mit Auswirkungen auf das Arbeitsrecht Daher bieten wir diese dreiteilige Seminarreihe an. In diesem ersten Seminar wird grundlegendes Wissen über das Arbeitsrecht vermittelt und erarbeitet sowie die Fähigkeit gefördert, Konflikte im Arbeitsleben zu erkennen und an ihrer Lösung mitzuwirken. Schwerpunkte des Seminars sind Wesen und Funktion des Arbeitsrechts Rechtsquellen und rechtliche Grundbegriffe Rechte und Pflichten der Parteien aus dem Arbeitsvertrag Schutzrechte der Arbeitnehmer/-innen Tarifvertragsrecht Rechtliche Bedeutung von Betriebs- /Dienstvereinbarungen Verfahrensrecht Grundlagen des Arbeitsrechts: Inhalt des Arbeitsverhältnisses Nachdem im Seminar Einführung und Überblick die Grundbegriffe und -prinzipien des Arbeitsrechts erarbeitet wurden, geht es nun um die Inhalte des Arbeitsverhältnisses. Angesprochen werden u. a. Mindeststandard, die ein Arbeitsvertrag erfüllen muss Diskriminierungsverbote (AGG) Rechte und Pflichten der Arbeitnehmer/-innen Haftung der Arbeitnehmer/-innen Rechtsanspruch auf Vergütung ohne Arbeitsleistung (z. B. Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, Urlaub) Weisungsrecht und Fürsorgepflicht des Arbeitgebers Rechtliche Folgen eines Betriebsübergang nach 613a BGB BA Referent/-innen: Cornelia Lindner, Britta Klinkforth 695,00 (zzgl. MwSt.) 395,00 (zzgl. MwSt.) Vorkenntnisse: Vorherige Teilnahme am Seminar Grundlagen des Arbeitsrechts: Einführung und Überblick erforderlich. 37 (6); 46 (6); LPersVG BA Referentin: Cornelia Lindner BA Referent/-innen: Cornelia Lindner, Britta Klinkforth 695,00 (zzgl. MwSt.) 395,00 (zzgl. MwSt.) Vorkenntnisse: Vorherige Teilnahme am Seminar Grundlagen des Arbeitsrechts: Einführung und Überblick erforderlich. 37 (6); 46 (6); LPersVG; 96 (4/8) 19/30 MVG o.v.r.; 10 (5) BGleiG o.v.r. Grundlagen des Arbeitsrechts: Begründung und Beendigung Nachdem im Seminar Einführung und Überblick die Grundbegriffe und -prinzipien des Arbeitsrechts erarbeitet wurden, geht es jetzt um die einzelnen Phasen des Arbeitsverhältnisses. Ergänzend werden Grundzüge des Verfahrens vor dem Arbeitsgericht erarbeitet, die praktisch durch einen Besuch eines Verhandlungstages bei einem Arbeitsgericht abgerundet werden. Begründung des Arbeitsverhältnisses (Einstellungsfreiheit, Diskriminierungsverbote, Fragerecht) Arbeitsgerichtliches Verfahren/Besuch eines Verhandlungstages beim Arbeitsgericht Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses (Kündigung, Befristung, Aufhebungsvertrag) Arbeitsrecht des öffentlichen Dienstes Das Arbeitsrecht für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes ist sehr stark von Tarifverträgen (insbesondere TVöD geprägt). In diesem Seminar stehen die Aspekte des Arbeitsrechts im Vordergrund, die nicht in den Tarifverträgen geregelt sind. Grundbegriffe, Rechtsquellen des Arbeitsrechts Allgemeine Grundlagen (Gleichbehandlung, Diskriminierungsverbote) Arbeitsgericht und Verfahrensrecht Probleme bei der Begründung des Arbeitsverhältnisses Beendigung des Arbeitsverhältnisses (Befristung, Kündigung, Aufhebungsvertrag) Die mit dem Inhalt des Arbeitsvertrags in Zusammenhang stehenden Aspekte, werden für Angestellte im Seminar TVöD Grundlagen: Einführung und Überblick behandelt. BA Referent: Torsten Schäfer BA Referent/-innen: N.N. 639,00 (zzgl. MwSt.) 37 (6); 46 (6); LPersVG 20 Die markierten Seminare finden vor oder nach einem Wochenende statt, an dem das Haus geöffnet ist. Je nach Buchungslage können 21 diese Wochenenden für eine frühere Anreise bzw. spätere Abreise genutzt werden. Kapazitäten und Preise unter Tel /

12 Seminare für Arbeits- und Sozialrecht Arbeits- und Sozialrecht Seminare für BA Referentin: Cornelia Lindner 37 (6); 46 (6); LPersVG; 96 (4/8) 19/30 MVG o.v.r.; 10 (5) BGleiG o.v.r. Grundlagenseminar zum Sozialrecht für die gesetzliche Interessenvertretung Angefangen von der Mitbestimmung bei der Einstellung, bis hin zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses überall bestehen Schnittstellen zwischen Arbeits- und Sozialrecht. Das Seminar behandelt unter anderem: Grundlagen der sozialen Sicherung Änderungen im Kündigungsschutzrecht Beendigung des Arbeitsverhältnisses und die Folgen Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften Leiharbeit, Minijobs und Befristung Beschäftigungssichernde Regelungen und soziale Folgen Transfermaßnahmen Update zum Arbeitsrecht Aktuelle Rechtsprechung und Gesetzesänderungen für die gesetzliche Interessenvertretung Im Laufe eines Jahres ergeben sich durch die aktuelle Rechtsprechung der Arbeits- und Verwaltungsgerichtsbarkeit und die Gesetzesänderungen immer wieder Veränderungen, die für die Arbeit der gesetzlichen Interessenvertretung relevant sind. Dieses Seminar informiert über wichtige neue Regelungen und daraus resultierende Handlungsoptionen für die betrieblichen. Die konkreten Inhalte Neue und geänderte Gesetzgebung sowie geplante Gesetzesvorhaben Darstellung und Diskussion ausgewählter aktueller Rechtsprechung Mitbestimmungsrechte bei der Erstellung von Auswahlrichtlinien bei betriebsbedingten Kündigungen Das Verhältnis von AGG und Kündigungsrecht Mitbestimmung bei der Arbeitszeitgestaltung z. B. bei Dienstreisen BA Referent: Fachanwalt für Arbeitsrecht Friedrich Schindele BA Referent: Fachanwalt für Arbeitsrecht Friedrich Schindele 579,00 (zzgl. MwSt.) 170,00 (zzgl. MwSt.) Besondere Zielgruppe(n): Das Seminar eignet sich für Mitglieder der gesetzlichen Interessenvertretung, die über rechtliche Grundkenntnisse verfügen. 37 (6); 46 (6); LPersVG; 96 (4/8) 19/30 MVG o.v.r.; 10 (5) BGleiG o.v.r. BA Referenten: Reinhard Ruch, Walter Lukas 37 (6); 46 (6); LPersVG; 96 (4/8) 19/30 MVG o.v.r.; 10 (5) BGleiG o.v.r. Für eine Arbeitswelt ohne Diskriminierung! Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) kennen und umsetzen Jeder Mensch hat das Recht auf einen diskriminierungsfreien Alltag. Im Arbeitsleben ist der Schutz vor Diskriminierungen wegen Abstammung, Herkunft, Alter, körperlicher Beeinträchtigung oder sexueller Identität eine wichtige Aufgabe von Betriebs-/Personalräten. Mit dem AGG gibt der Gesetzgeber ihnen dafür ein weiteres Instrument in die Hand. In diesem Seminar werden Idee und Bestimmungen des AGG vorgestellt. Sie lernen die Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte, die sich für die Arbeit der gesetzlichen ergeben, kennen. Ferner werden aktuelle gerichtliche Entscheidungen zum AGG besprochen und Strategien für die eigene Arbeit entwickelt. Überblick das AGG Was ist Benachteiligung, was ist Diskriminierung Rechtliche Pflichten und Möglichkeiten Personalfragebögen, Einstellungspraxis, Betriebs-/ Dienstvereinbarungen auf dem Prüfstand Betriebs-/Dienstvereinbarung zur Beschwerdestelle Auswirkungen des AGG auf die sonstige Arbeit der Grundlagenseminar: Europäisches Arbeits-, Sozial- und Unternehmensrecht Einzelstaatliche Gesetze der Arbeitsbeziehungen geraten unter Druck von europäischen Regelungen. Die Rechte der abhängig beschäftigten Menschen werden unter Verweis auf europäische Notwendigkeiten aufgeweicht oder aber beseitigt. Wer dennoch handlungsfähig sein will, benötigt Kenntnisse über die Arbeitsbeziehungen und Unternehmensformen in den Mitgliedsländern sowie bestehende und geplante übergreifende Vorgaben (Richtlinien). Dieses Seminar vermittelt die Kenntnisse und das nötige Rüstzeug zur Entwicklung der Handlungsfähigkeit. EU-Vorgaben am Beispiel der europäischen Dienstleistungsrichtlinie Die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation Interessenvertretung und Mitbestimmung im nationalen und europäischen Rahmen BA Referent: Walter Lukas 37 (6) 22 Die markierten Seminare finden vor oder nach einem Wochenende statt, an dem das Haus geöffnet ist. Je nach Buchungslage können 23 diese Wochenenden für eine frühere Anreise bzw. spätere Abreise genutzt werden. Kapazitäten und Preise unter Tel /

13 Seminare für Tarifvertragsrecht Tarifvertragsrecht Seminare für BA Referentin: Cornelia Lindner Grundlagen des Tarifvertragsrechts Basiskenntnisse und aktuelle Perspektiven TVöD-Grundlagen: Einführung und Überblick BA Referenten: Gerhard Engel, Ralf Barthel 37 (6) Das Tarifvertragsrecht regelt durch die Möglichkeit kollektiver Vereinbarungen die zentralen Eckpunkte der Arbeitsbeziehungen in Deutschland. Durch Verbandsaustritt der Arbeitgeber, Öffnungsklauseln in den Tarifverträgen und die Erosion des Flächentarifvertrags lässt einerseits die Bindekraft von Tarifverträgen nach, andererseits kommen immer öfter die betrieblichen Interessenvertreter/-innen in die Situation selbst Inhalte von Tarifverträgen zu regeln. Damit steigen für Betriebsratsmitglieder die Anforderungen an fundierte Kenntnisse im Tarifvertragsrecht. Dieses Seminar behandelt ausgehend von der historischen und verfassungsrechtlichen Bedeutung bis hin zu den aktuellen Perspektiven das Tarifvertragsrecht und dessen betriebliche Auswirkungen. Der Tarifvertrag öffentlichen Dienst (TVöD) ist die wichtigste Rechtsquelle für die Arbeitsverhältnisse bei Bund, Gemeinden und TVöD-Anwendern. Er bringt mit neuer Struktur Einheitlichkeit in die Tariflandschaft des öffentlichen Dienstes und verändert diese durch neue Themen und Regelungen in beispielloser Weise. Weiterhin sind die Gestaltungs- und Überwachungsaufträge für Betriebs- und Personalräte durch Öffnungsklauseln deutlich ausgeweitet. Diese setzen die gründliche Kenntnis eben dieses Tarifvertrags voraus. Das Seminar bietet neben einem allgemeinen Überblick einen umfassende und fundierte Erläuterung und Auseinandersetzung mit den Zielen und Grundbegriffen des TVöD in seinem allgemeinen Teil. Dabei werden alle Themenbereiche bearbeitet, für Vertiefungen z. B. zu den Themen Arbeitszeit und leistungsorientierte Bezahlung verweisen wir auf die entsprechenden Aufbau- und Spezialangebote. 37 (6); 46 (6); LPersVG; 96 (4/8) 10 (5) BGleiG o.v.r. BA Referent: Christian Stupka Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats in Betrieben ohne tarifliche Bindung TVöD-Aufbauseminar: Regelungen und Gestaltung der Arbeitszeit BA Referentin: Emmy Sommerer 37 (6) Das Unternehmen ist aus dem Verband ausgetreten, in eine OT -Mitgliedschaft gewechselt oder nie einem Unternehmeverband beigetreten. Dies wirft eine Fülle von Fragen auf: Welche Arbeitszeit und Urlaubsdauer gilt, welche Vergütungsstruktur?, Können Beriebsvereinbarungen geschlossen werden, die tarifliche Regelungen ersetzen? Beschäftigte und Betriebsrat müssen sich der Möglichkeiten, aber auch der Grenzen ihrer Handlungen auf betrieblicher Ebene bewusst sein. Voraussetzungen der Tarifbindung von Arbeitsverhältnissen die Nachwirkung von Tarifverträgen Überwachungspflichten des Beriebsrats Möglichkeiten und Grenzen für Betriebsvereinbarungen ( Tarifsperre ) Wege zur Herstellung der Tarifbindung Der TVöD trägt mit einer Reihe von zum Teil neuen Regelungen zu Arbeitszeit, Arbeitszeitmodellen und -gestaltung zur Flexibilisierung der Arbeitszeit im öffentlichen Dienst bei. Das Seminar führt in die Arbeitszeitproblematik ein und vermittelt einen Überblick über die im TVöD getroffenen Vereinbarungen. Es benennt Rahmenbedingungen zur Arbeitszeitgestaltung, definiert und erläutert die unterschiedlichen Regelungen und Begriffe des TVöD zu diesem Thema. Bearbeitet werden die Aufgaben, Beteiligungsrechte und Regelungsbedarfe der Interessenvertretung bis hin zur Arbeitszeitgestaltung durch Betriebs-/Dienstvereinbarungen. Gesetzliche und tarifliche Grundlagen der Arbeitszeitgestaltung Regelungen und Begriffe des TVöD zur Arbeitszeit: Sonntags-, Feiertags-, Nachtarbeit Wechselschicht- und Schichtarbeit Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft Überstunden und Mehrarbeit Arbeitszeitkorridor, Rahmenzeit und Gleitzeit Arbeitszeitkonten und Arbeitszeitfaktorisierung Regelungsbedarfe und Mitbestimmungsgrundlagen bei der Arbeitszeitgestaltung Formen der betrieblichen Arbeitszeitgestaltung, Kernpunkte von Betriebs-/Dienstvereinbarungen Vorkenntnisse: Teilnahme am Seminar TVöD-Grundlagen: Einführung und Überblick. 37 (6); 46 (6); LPersVG; 96 (4/8) 19/30 MVG o.v.r.; 10 (5) BGleiG o.v.r. 24 Die markierten Seminare finden vor oder nach einem Wochenende statt, an dem das Haus geöffnet ist. Je nach Buchungslage können 25 diese Wochenenden für eine frühere Anreise bzw. spätere Abreise genutzt werden. Kapazitäten und Preise unter Tel /

14 Seminare für Aufbau- und Spezialseminare zur Mitbestimmung in sozialen Angelegenheiten Aufbau- und Spezialseminare zur Mitbestimmung in sozialen Angelegenheiten Seminare für BA Referentin: Elfriede Martin Humane und familienfreundliche Gestaltung der Arbeitszeit Psychischer Gesundheitsschutz für die gesetzliche Interessenvertretung in Betrieben des Gesundheitswesens BA Referentin: Emmy Sommerer Hinweis: Für diese Seminarwoche wird Kinderbetreuung organisiert. 37 (6) Ich möchte flexibel arbeiten, damit ich Familie und Beruf unter einen Hut bringen kann, sagen viele Frauen, aber zunehmend auch Männer, wenn die Kinder noch kleiner sind. Aber auch die Planbarkeit soll dabei nicht untergehen. Das Seminar wendet sich an Betriebsräte, die familienfreundliche und humane Arbeitszeiten vereinbaren wollen. Folgende Themen werden im Seminar behandelt Mitbestimmung bei der Arbeitszeit und bei Überstunden Chancen und Risiken einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung Unverzichtbare Regelungen bei flexibler Arbeitszeit Ausrichtung des Arbeitszeitmodells Wie sollen die Mitarbeiter Zeitsouveränität gewinnen? Soll der Arbeitgeber steuernd eingreifen können? Berücksichtigung betriebliche Belange Sanktionsmöglichkeiten des Betriebsrates bei Verstößen des Arbeitgebers Beispiele zu familienfreundlichen und humanen Arbeitszeitregelungen Das Seminar richtet sich an Betriebs- und Personalräte, die sich in Pflege- und Sozialeinrichtungen sowie Krankenhäusern ständig mit psychischen Problemen auf Grund von Sterbebegleitung und Todeserfahrung von Mitarbeiter/-innen auseinandersetzen müssen. Der Arbeitnehmervertretung soll anhand von Arbeitnehmerschutzgesetzen aufgezeigt werden, wie die belasteten Kollegen/-innen zu begleiten und Möglichkeiten zu erarbeiten, um dieses Spannungsfeld besser handhaben zu können. 579,00 (zzgl. MwSt.) 170,00 (zzgl. MwSt.) 37 (6); 46 (6); LPersVG 19/30 MVG o.v.r. BA Referent/-innen: Thorsten Schäfer, Emmy Sommerer Hinweis: Für diese Seminarwoche wird Kinderbetreuung organisiert. 37 (6); 46 (6); LPersVG; 96 (4/8) 19/30 MVG o.v.r.; 10 (5) BGleiG o.v.r. Gesunde Arbeit Gesunder Betrieb Grundlage zum Arbeits- und Gesundheitsschutz für die gesetzlichen Arbeits- und Gesundheitsschutz zählt zu den zentralen Handlungsfeldern der gesetzlichen. Dafür vermittelt das Seminar folgende Handlungsgrundlagen Aufgaben, Rechte und Handlungsmöglichkeiten von BR, PR, MAV, SBV, Arbeitsschutzausschuss Arbeit Gesundheit Krankheit: Zusammenhänge und Trends Ansätze und Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz Arbeitsschutzsystem Gefährdungsbeurteilung nach 5 ArbSchG Betriebliche Gesundheitsförderung Kosten-/Nutzen-Bilanz: Argumente und Praxisbeispiele Ihre Rolle als Interessenvertreter/-in in diesem Aufgabengebiet wird angesichts der steigenden Belastungen der Beschäftigten herausgearbeitet, und praktische Ideen zum gesunden Betrieb werden entwickelt. Umweltschutz geht uns alle an! Möglichkeiten des Betriebsrats zur Förderung des betrieblichen Umweltschutzes Betrieblicher Umweltschutz gehört zum gesetzlichen Aufgabenkatalog für Betriebsräte. Aber: Welche Rechte und welche Pflichten ergeben sich daraus? Was ist ein Öko-Audit? Was heißt Nachhaltigkeit? Was regelte die Konferenz von Rio? Integrierter Umweltschutz wird mehr und mehr zur ständigen Managementaufgabe. Gesetzliche Auflagen und zunehmender Kostendruck zwingen zum Handeln. Ob Werbewirksamkeit, Produktionssicherheit oder die Nahtstelle zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, dieses Seminar vermittelt Kenntnisse des betrieblichen Umweltschutzes von der Information und Beratung bis zur konkreten Mitbestimmung in der betrieblichen Praxis vor Ort. BA Referent: Arno Enzmann 579,00 (zzgl. MwSt.) 170,00 (zzgl. MwSt.) 37 (6) 26 Die markierten Seminare finden vor oder nach einem Wochenende statt, an dem das Haus geöffnet ist. Je nach Buchungslage können 27 diese Wochenenden für eine frühere Anreise bzw. spätere Abreise genutzt werden. Kapazitäten und Preise unter Tel /

15 Seminare für Aufbau- und Spezialseminare zur Mitbestimmung in sozialen Angelegenheiten Aufbau- und Spezialseminare zur Mitbestimmung in sozialen Angelegenheiten Seminare für BA Referentin: Heike Rozek Datenschutz und Datensicherheit Umgang mit Beschäftigtendaten Mitbestimmung des Betriebsrats in Vergütungsfragen Leistungsbezogene Entgelte, Prämien, Boni, AT-Gehälter BA Referent: Christian Stupka 579,00 (zzgl. MwSt.) 170,00 (zzgl. MwSt.) 37 (6); 46 (6); LPersVG; 96 (4/8) 19/30 MVG o.v.r. Was bedeutet eigentlich Datenschutz? Wozu ist er gut? Wo ist er geregelt? Wer ist im Betrieb für Datenschutz zuständig? Was passiert, wenn die Daten plötzlich ins Ausland transferiert werden? Mit diesen Fragen werden sich die Mitglieder der Interessenvertretung in diesem Seminar auseinandersetzen. Sie erhalten einen Überblick über ihre Aufgaben in diesem Themenfeld und erfahren einiges über die Funktion des betrieblichen Datenschutzbeauftragten. Wir werden uns auch mit der privaten Nutzung des Internets im Betrieb/Dienststelle auseinandersetzen und Schwerpunkte für Betriebs- und Dienstvereinbarungen in diesem Bereich erarbeiten. Was bedeutet Datenschutz eigentlich? Übersicht über datenschutzrechtliche Bestimmungen im Betrieb Überwachungsmöglichkeiten bei der Nutzung von Internet-, und Telefonnutzung Handlungsmöglichkeiten der Interessenvertretung Arbeitgeber setzen zunehmend auf variable Vergütungssysteme. Teile des bislang fixen Entgelts werden durch flexible Komponenten ersetzt, die sich an der persönlichen Leistung des Arbeitnehmers oder dem Unternehmenserfolg orientieren. Zudem wächst die Gruppe der AT-Angestellten, für die häufig keine betriebliche Vergütungsregelung besteht. In Betrieben ohne Tarifbindung fehlt für alle Beschäftigten eine verbindliche Struktur der Eingruppierung und Bezahlung. Informationsanspruch des Betriebsrats zu betrieblichen Entgelten Initiativ- und Mitbestimmungsrecht in Vergütungsfragen Praxisbeispiele für Betriebsvereinbarungen zum Thema 37 (6) BA Referent: Josef Haverkamp 579,00 (zzgl. MwSt.) 170,00 (zzgl. MwSt.) 37 (6) RFID Neue Herausforderung an die Betriebsräte Radio Frequency Identification (RFID) ist eine auf Funkchip basierende Technik, die ursprünglich zur Markierung von Waren und Produkten entwickelt wurde. Das Seminar zeigt im Sinne von Basisinformationen die Einsatzmöglichkeiten, Chancen und Risiken von RFID. Es soll dargestellt werden, wo Regelungsbedarf besteht und was Betriebräte schon jetzt zum Schutz der Beschäftigten tun können. Im Mittelpunkt des Seminars stehen dabei u. a. RFID die Zukunft hat schon begonnen Erwartungshaltung der Unternehmen Aufgaben des Betriebsrates Beispiel einer Betriebsvereinbarung Technologieberatungsstellen Immer aktuell: 28 Die markierten Seminare finden vor oder nach einem Wochenende statt, an dem das Haus geöffnet ist. Je nach Buchungslage können 29 diese Wochenenden für eine frühere Anreise bzw. spätere Abreise genutzt werden. Kapazitäten und Preise unter Tel /

16 Seminare für Aufbau- und Spezialseminare zur Mitbestimmung in personellen Angelegenheiten Aufbau- und Spezialseminare zur Mitbestimmung in wirtschaftlichen Angelegenheiten Seminare für BA Referentin: Elfriede Martin 37 (6) Zwischen Beschäftigungssicherung und Personalabbau Personalplanung als zentrales Instrument der betrieblichen Mitbestimmung Personalplanung ist ein wichtiger Teil der Unternehmensplanung. Oft behaupten zwar die Arbeitgeber, sie hätten keine Personalplanung, dennoch sind die Stellen besetzt und die Arbeit wird getan. Was kann der BR tun um die Beschäftigung im Betrieb zu sichern? Welche Teilbereiche der Personalplanung gibt es? Was kann der BR zur Qualifikation der Beschäftigten beitragen? Wie kann Arbeitszeitflexibilisierung zur Arbeitsplatzsicherung eingesetzt werden? Was muss bei Teilzeit und Altersteilzeit beachtet werden? Welche Informations- und Durchsetzungsrechte hat der BR? Was ist die Aufgabe bei Beurteilungsgrundsätzen und Personalfragebögen? Was kann der BR zur Sicherung des Einkommens beitragen? Vom Betriebsübergang zum Interessenausgleich und Sozialplan Was tut der Betriebsrat wenn er erfährt, dass in seinem Betrieb eine Abteilung ausgegliedert werden soll, wenn Umstrukturierungen anstehen, oder wenn es im Extremfall zu Entlassungen kommen soll? Wir wollen in diesem Seminar die Handlungsansätze für Betriebsräte besprechen. Welche Infoansprüche hat der Betriebsrat bei betrieblichen Organisationsänderungen und einem Betriebsübergang (auch ohne Wirtschaftsausschuss)? Welche Beteiligungsrechte hat der Betriebsrat bei Änderungen der Arbeitsorganisation? Wann kann der Betriebsrat Qualifizierungsmaßnahmen fordern? Wir wollen in diesem Seminar besprechen, wie der Betriebsrat mit Hilfe von einem Interessenausgleich die Beschäftigung sichern kann und wie Sozialpläne aussehen können. BA Referentin: Elfriede Martin 37 (6) BA Referent/-innen: Christian Stupka, N.N. BA Referent/-innen: Christian Stupka, N.N. 37 (6) Zeitarbeit, Werkverträge, (Schein-)Selbstständige Rechtliche Stellung und Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats Der Trend zur Segmentierung der Belegschaften ist ungebrochen. Die Zahl der in Leiharbeit Beschäftigten war noch nie so groß, hinzu kommen Beschäftigte im Betrieb, die in Vertragsverhältnissen mit externen Dritten stehen. Eine weitere Gruppe bilden Selbstständige, die formal auf eigene Rechnung arbeiten, aber fest in die Arbeitsabläufe eingegliedert sind. Ihre materiellen Arbeitsbedingungen sind häufig schlechter als die der Stammbeschäftigten, die Vertretung ihrer Interessen unklar. Schließlich gibt es eine wachsende Anzahl von geringfügig Beschäftigten, die häufig unstetig und auf Abruf beschäftigt werden. Arbeitsrechtiche Rahmenbedingungen Rechtliche Stellung im Betrieb der tatsächlichen Beschäftigung Informationsansprüche und Beteiligungsrechte des Betriebsrats Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats Zahlen bitte! Grundlagen der Betriebswirtschaft für Betriebsräte Betriebswirtschaftliche Daten und deren Interpretation bestimmen zunehmend das Handeln der betrieblichen Interessenvertretung. Unternehmenspolitik und betriebliche Veränderungsprozesse werden auf Wirtschaftsdaten abgestützt, die oft die Macht des Faktischen vermitteln. Die Kenntnis zentraler Grundlagen der Betriebswirtschaft dient zur Entzauberung komplexer Zahlenwerke und erhöht die Handlungssicherheit im Gremium. Konsequentes Analysieren zentraler wirtschaftlicher Daten und ihrer möglichen Auswirkungen auf die Beschäftigten ist eine wichtige Grundlage für strategisches Handeln. Das Seminar orientiert sich praxisnah an den zentralen Informationsbedürfnissen von Mitgliedern betrieblicher. BA Referent: Walter Lukas BA Referent/-innen: Walter Lukas, Karin Wagner 395,00 (zzgl. MwSt.) 37 (6) 30 Die markierten Seminare finden vor oder nach einem Wochenende statt, an dem das Haus geöffnet ist. Je nach Buchungslage können 31 diese Wochenenden für eine frühere Anreise bzw. spätere Abreise genutzt werden. Kapazitäten und Preise unter Tel /

17 Seminare für Aufbau- und Spezialseminare zur Mitbestimmung in wirtschaftlichen Angelegenheiten Alles auf einen Blick BA Referent: Walter Lukas Wirtschaftsausschuss I Wirtschaft und Betriebsrat Besondere Zielgruppe(n): Wirtschaftsausschuss 37 (6); 96 (4/8) Der Wirtschaftsausschuss ist ein wichtiges Informationsund Beratungsgremium des Betriebsrats für alle wirtschaftlichen Angelegenheiten des Unternehmens. Im Bewusstsein der abhängig Beschäftigten spielen Fragen der Arbeitsplatzsicherung eine zentrale Rolle. Für die Unternehmenspolitik dagegen sind diese Probleme nur Folgewirkungen, die sich aus der Umsetzung der wirtschaftlichen Zielsetzung ergeben. Da jede Einschränkung der Verfügungsgewalt über Personen Rückwirkungen auf die Unternehmensentscheidungen hat, gilt es für den Betriebsrat, Einfluss auf die Unternehmenspolitik zu nehmen. Rechtsgrundlagen der Arbeit im Wirtschaftsausschuss Grundlagen der Rechnungslegung der Jahresabschluss als Informationsquelle für den Wirtschaftsausschuss Seminare 2009 BA Referent: Günter Kronschnabl 395,00 (zzgl. MwSt.) Besondere Zielgruppe(n): Wirtschaftsausschuss Vorkenntnisse: Vorherige Teilnahme am Seminar Wirtschaftsausschuss I erforderlich. 37 (6) Wirtschaftsausschuss II Informationspolitik und Wirtschaftsausschuss Der Wirtschaftsausschuss ist ein wichtiges Informationsund Beratungsgremium des Betriebsrates für alle wirtschaftlichen Angelegenheiten des Unternehmens. Aufbauend auf die im Seminar Wirtschaftsausschuss I vermittelten Inhalte wird der richtige Umgang mit der Bilanz un der Gewinn- und Verlustrechnung eingehend behandelt. Dabei steht die Unterscheidung von Erträgen/Aufwendungen und Einnahmen/Ausgaben sowie Investitionen und Abschreibungen im Vordergrund. den Jahresabschluss lesen und verstehen Bedeutung von Kennzahlen Abschreibung und Investitionen Investition und Wachstum Alles auf einen Blick 32 Die markierten Seminare finden vor oder nach einem Wochenende statt, an dem das Haus geöffnet ist. Je nach Buchungslage können 33 diese Wochenenden für eine frühere Anreise bzw. spätere Abreise genutzt werden. Kapazitäten und Preise unter Tel /

18 Alles auf einen Blick Alles auf einen Blick Seminare für Betriebsratswahlen Es ist soweit... Wahlvorstandsschulung BA BA Aller Anfang gar nicht so schwer Betriebsräte-Grundqualifizierung Einführung und Überblick BA BA BA BA BA BA BA Mensch geht vor Betriebsräte-Grundqualifizierung, Personelle Angelegenheiten BA BA BA Agieren statt reagieren Betriebsräte-Grundqualifizierung, Soziale Angelegenheiten BA BA BA Beständig ist allein der Wandel! Betriebsräte-Grundqualifizierung, Wirtschaftliche Angelegenheiten BA BA Einstieg leicht gemacht! BPersVG-Grundqualifizierung: Einführung und Überblick (PR 1) BA BA BA Mitbestimmen Mitgestalten Durchsetzen, BPersVG-Grundqualifizierung, Beteiligungsrechte und Mitwirkungsmöglichkeiten (PR 2) BA BA Grundlagen des Arbeitsrechts: Einführung und Überblick BA BA Grundlagen des Arbeitsrechts: Begründung und Beendigung BA BA Grundlagen des Arbeitsrechts: Inhalt des Arbeitsverhältnisses BA Arbeitsrecht des öffentlichen Dienstes BA BA Grundlagenseminar zum Sozialrecht für die gesetzliche Interessenvertretung BA Für eine Arbeitswelt ohne Diskriminierung! Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) kennen und umsetzen BA Update zum Arbeitsrecht Aktuelle Rechtsprechung und Gesetzesänderungen für die gesetzliche Interessenvertretung BA BA Grundlagenseminar: Europäisches Arbeits-, Sozialund Unternehmensrecht BA Grundlagen des Tarifvertragsrechts Basiskenntnisse und aktuelle Perspektive BA Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats in Betrieben ohne tarifliche Bindung BA TVöD-Grundlagen: Einführung und Überblick BA TVöD-Aufbauseminar: Regelungen und Gestaltung der Arbeitszeit BA Humane und familienfreundliche Gestaltung der Arbeitszeit BA Gesunde Arbeit Gesunder Betrieb Grundlage zum Arbeits- und Gesundheitsschutz für die gesetzlichen BA Psychischer Gesundheitsschutz für die gesetzliche Interessenvertretung in Betrieben des Gesundheitswesens BA Umweltschutz geht uns alle an! Möglichkeiten des Betriebsrats zur Förderung des betrieblichen Umweltschutzes BA Datenschutz und Datensicherheit Umgang mit Beschäftigtendaten BA RFID Neue Herausforderung an die Betriebsräte BA Mitbestimmung des Betriebsrats in Vergütungsfragen Leistungsbezogene Entgelte, Prämien, Boni, AT Gehälter BA Zwischen Beschäftigungssicherung und Personalabbau Personalplanung als zentrales Instrument der betrieblichen Mitbestimmung BA Zeitarbeit, Werkverträge, (Schein) Selbstständige Rechtliche Stellung und Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats BA BA Vom Betriebsübergang zum Interessenausgleich und Sozialplan BA Zahlen bitte! Grundlagen der Betriebswirtschaft für Betriebsräte BA BA Wirtschaftsausschuss I Wirtschaft und Betriebsrat BA Wirtschaftsausschuss II Informationspolitik und Wirtschaftsausschuss BA Der Betriebsrat als innerbetrieblicher Konfliktcoach, Qualifizierungs-Modul 1 BA BA BA Mobbing, Bossing, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz BA BA Gleiche unter Gleichen? Der BR/PR-Vorsitz als Führungsaufgabe BA Zwischen allen Stühlen? Soziale Kompetenz für Vorsitzende der gesetzlichen Interessenvertretung BA Augen auf! Arbeit der gesetzlichen Interessenvertretung im Sturm der Globalisierung BA Durch Analyse zum Erfolg! Strategisches Handeln in der gesetzlichen Interessenvertretung BA Arbeitsorganisation im Team! Strategisches Management für die gesetzliche Interessenvertretung BA Menschen Themen Sensationen Die kreative Betriebs-/Personalversammlung BA Mehr Präsenz im Betrieb schaffen! Strategische Öffentlichkeitsarbeit für die gesetzliche Interessenvertretung BA Klare Rede starke Wirkung! I Rhetorik und mehr für die gesetzliche Interessenvertretung BA BA BA BA Klare Rede starke Wirkung! II Rhetorik und mehr für die gesetzliche Interessenvertretung BA BA Chancen in Verhandlungen nutzen! Strategische Verhandlungstechnik für die gesetzliche Interessenvertretung BA Das Sekretariat des Betriebsrates Seminar für Mitarbeiter/-innen im Betriebsratsbüro BA Politische Bildung Der flexible Mensch Die Verwertung der Psyche in der globalisierten Wirtschaft BA Die Zukunft der Gewerkschaften Aufbruch oder Krise? BA Schluss mit lustig! Was tun? Gesellschaftliche Entwicklung, Bewusstsein und Arbeitnehmerinteressen BA Worüber man nicht spricht! Herrschaft und Sprachregelungen in der Politik BA Geld regiert die Welt Internationale Finanzpolitik und staatliche Steuerungsmöglichkeiten in der Globalisierung BA Spiel ohne Grenzen? Die Technik der Globalisierung BA Wasser ist Leben Wasser ist Geld! Die internationale Vermarktung unseres Lebenselixiers BA Wie kommt der Hunger in die Welt? Die globale Ernährungssituation BA Die Klimarevolution Ökologische und ökonomische Aspekte der globalen Energieversorgung BA Der europäische Traum zwischen Migration und Integration BA Die Würde des Menschen ist (un)antastbar! Fragen zum Stellenwert von Ethik und Werten im Kapitalismus BA Ich bin der Größte Menschenkenntnis als Grundlage von Problemlösungskompetenzen in Arbeitswelt und Gesellschaft BA BA Nach allen Regeln der Macht! Arbeit und Engagement im Umfeld von Macht und Karrieren BA Beim nächsten wird alles anders Strategische Vorbereitung der Betriebsratswahlen 2010 BA BA ver.di Kompass pass Kom pass Wie engagiere ich mich wirkungsvoll in der Gremienarbeit? BA Kom pass vertiefendes WE-Modul. Unser Gremium! Wie wird die Gruppe aktiv und effektiv? BA

19 Alles auf einen Blick Soziale Kompetenz Seminare für ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg Schrofenstraße 32, Brannenburg Telefon: / , Telefax: / Leiterin: Marion Fendt Anreise mit dem PKW: Ab München auf der Autobahn A8 in Richtung Salzburg/Innsbruck. Vor Rosenheim auf die A93 Richtung Innsbruck. Abfahrt Brannenburg (Nr. 58). Nach ca. 2 km Kreuzung mit Verkehrsampel geradeaus überqueren. Nach 800 m, auf Höhe der gelben Telefonzelle (linke Straßenseite), rechts abbiegen in die Mühlenstraße. Nach 600 m links in die Schrofenstraße abbiegen und nach weiteren 600 m bergauf haben Sie Ihr Ziel erreicht. der Bahn: Vom Münchner Hauptbahnhof Richtung Salzburg oder Innsbruck. Achtung! Bei Zügen nach Salzburg in Rosenheim umsteigen in die Regionalbahn nach Kufstein. Die Züge sind getaktet, so dass die Wartezeit maximal 15 Minuten beträgt. Aussteigen an der Haltestelle Brannenburg. Nicht alle Züge von München nach Innsbruck halten in Brannenburg! Daher unbedingt vorher informieren. Bei Anreise mit der Bahn bestellen wir für Sie ein Taxi vom Bahnhof zur Bildungsstätte, da am Bahnhof Brannenburg kein Taxi-Stand vorhanden ist. Bitte geben Sie uns hierzu Ihre Ankunftszeit bekannt. Ihre Zugverbindung mit Ticketbestellmöglichkeit finden Sie bei der Online-Reiseauskunft der Deutschen Bahn AG unter Der Betriebsrat als innerbetrieblicher Konfliktcoach Qualifizierungs-Modul 1 Betriebsräte sind häufig die erste Anlaufstelle für Konflikte im Betrieb. Die professionelle Behandlung und Bearbeitung von Konflikten wird im betrieblichen Alltag immer bedeutungsvoller. Viele Veränderungsprozesse, Umstrukturierungen und unzählige alltägliche Situationen führen in den Betrieben zu unterschiedlichen Konflikten mit unterschiedlichen Auswirkungen. Eine unprofessionelle Behandlung dieser Konflikte führt oft zur inneren Kündigung der Kollegen/-innen oder aber zu hohen wirtschaftlichen Schäden. Mit wirksamen kommunikativen Methoden und den Techniken der modernen Konfliktbearbeitung besitzt der/die betriebliche Konfliktcoach die Fähigkeit, Wege und Lösungen für vorhandene Konflikte gemeinsam mit den Betroffenen zu erarbeiten und zu lösen. Mit dieser Seminarreihe wird der Betriebsrat zum innerbetrieblichen Konfliktcoach qualifiziert. Modul I Konstruktiver Umgang mit Konflikten Konflikttypen konstruktives Konfliktverständnis Eskalation- und Deeskalationsdynamiken im Konflikt Reflexion des eigenen Verhaltens in Konflikten Phasen des Konfliktgesprächs Modul II Werkzeuge der Koflikterhellung Paraphrasieren Spiegeln kontrollierter Dialog Einsatz von zielführender Fragetechnik Modul III Kommunikation im Konflikt und Konfliktbearbeitung eigener Kommunikationsstil: Stärken und Lernfelder respektvolle Kommunikation in schwierigen Gesprächssituationen Umgang mit Widerständen/schwierigen Situationen betriebliche Veränderungen Krisenbewältigung der Betriebsrat zwischen Konflikt, Kooperation und Co-Management Modul I Konstruktiver Umgang mit Konflikten BA Referent: Peter Findeisen Modul II Werkzeuge und Konflikterhellung BA Referent: Peter Findeisen Modul III Kommunikation im Konflikt BA Referent: Peter Findeisen Seminargebühr je Modul: 695,00 (zzgl. MwSt.) Unterkunft und Verpflegung je Modul: 249,00 (zzgl. MwSt.) Hinweis: Eine verbindliche Teilnahme an allen 3 Modulen wird vorausgesetzt. 37 (6) dem Flugzeug: Nach der Ankunft auf dem Münchner Flughafen die S-Bahn Nummer 8 zum Ostbahnhof benutzen. Am Ostbahnhof in den Regionalexpress Richtung Rosenheim bzw. Salzburg einsteigen. Anschließend weiter wie unter Bahnreise beschrieben

20 Seminare für Aufbau- und Spezialseminare für Vorsitzende / Stellvertreter Aufbau- und Spezialseminare für Vorsitzende / Stellvertreter Seminare für BA Referent/-innen: Hans-Rudolf Schiesser, Christa Hasenmaile BA Referent/-innen: Hans-Rudolf Schiesser, Christa Hasenmaile 395,00 (zzgl. MwSt.) 37 (6); 46 (6); LPersVG; 96 (4/8) 19/30 MVG o.v.r.; 10 (5) BGleiG o.v.r. Mobbing, Bossing, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz Themen dieses Seminars sind: Ursachen und Formen von Mobbing, Bossing und sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. Verhalten der Betroffenen und der Täter/-innen. Mögliche Mittel der Gegenwehr für Betroffene. Innerbetriebliche Aufklärungsarbeiten und Bildungsmaßnahmen. Aufgaben des BR/PR in Bezug auf schutzbedürftige Personen. Rechtsgrundlagen zu den Handlungs- und Durchsetzungsmöglichkeiten der betrieblichen Interessenvertretung. Rahmenbedingungen als Auslöser Möglichkeiten zur Prävention und Aufklärung Gebote und Vorgehensweisen des BR/PR Erstellung effektiver Betriebsvereinbarungen Zwischen allen Stühlen? Soziale Kompetenz für Vorsitzende der gesetzlichen Interessenvertretung In den Rollenanforderungen an Vorsitzende und Stellvertreter/-innen verdichten sich die widersprüchlichen Interessen der betrieblichen Interessengruppen. Die Vorsitzendenfunktion birgt eine Fülle in sich unvereinbarer Erwartungen und Verführungen: Vom Versprechen sozialen Aufstiegs bis zum Albtraum totaler Verausgabung. Diese gilt es mit kühlem Kopf zu erkennen, zu analysieren und schließlich zu gestalten oder aber zurückzuweisen. Vorsitzende können strahlende und geachtete Repräsentanten/-innen ihrer Wähler sein oder aber vereinsamt den Kontakt zu ihrer Basis verlieren. Sie können Transmissionsriemen des gehobenen Managements sein oder Volkstribune. Dieses Seminar soll helfen, den Wald der Anforderungen zu lichten. Für Vorsitzende ist es überlebenswichtig, mit ihrer Rolle so umgehen zu lernen, dass diese sowohl den betrieblichen Gegebenheiten Rechnung trägt, wie auch zu den eigenen Stärken und Schwächen passt. BA Referent: Dr. Bernhard Pöter 929,00 (zzgl. MwSt.) 395,00 (zzgl. MwSt.) Besondere Zielgruppe(n): Vorsitzende / Stellvertretende 37 (6); 46 (6); LPersVG BA Referent: Reinhard Ruch Besondere Zielgruppe(n): Vorsitzende / Stellvertretende 37 (6); 46 (6); LPersVG Gleiche unter Gleichen? Der BR/PR-Vorsitz als Führungsaufgabe Immer wieder kommt es durch die unterschiedlichen Erwartungen im Betrieb und im Gremium zu schwierigen Situationen für den/die Vorsitzende/-n der Interessenvertretung. Diese gilt es zu meistern. Die besondere Rolle und Verantwortung der Vorsitzenden im Gesetzes- und Selbstverständnis im Allgemeinen, sowie im Besonderen am Beispiel Personelle Angelegenheiten Vorsitzende/-r Teilzeitjob oder Vollbeschäftigung: Freistellungsmöglichkeiten und Arbeitsplanung Die Bedeutung der Freistellung und des Ehrenamtes im Rahmen der Geschäftsführung des BR/PR Geschäftsordnung und Arbeitsorganisation des/der Vorsitzenden Bildung tut Not! Fortbildung unter Berücksichtigung der Rechtsprechung Augen auf! Arbeit der gesetzlichen Interessenvertretung im Sturm der Globalisierung Die öffentliche und persönliche Wahrnehmung wird zunehmend geprägt durch die Informationsflut der Medien über wirtschaftliche Entwicklungen, durch die abhängig Beschäftigte und deren Interessenvertretung unter Druck geraten. Einerseits werden Shareholder-Value, Renditemargen, feindliche Übernahmen, Restrukturierungsprozesse und ähnliche Sachverhalte tendenziell als unausweichliche Realitäten vermittelt. Andererseits kann sich ein geschickt agierender Betriebsrat durch vorausschauende Analyse der Unternehmensstrategie und des Managements Luft und Respekt verschaffen. Nach welchen Regeln tickt das Unternehmen? An welchen Stellschrauben wird das Management künftig drehen? Wie kommen wir dazu, früher zu agieren und vorausschauend zu intervenieren? Welche Spielräume haben wir, welche schaffen wir uns und wie wollen wir sie nutzen? BA Referenten: Christian Stupka, Norbert Großhauser-Fernau Besondere Zielgruppe(n): Vorsitzende / Stellvertretende 37 (6) 38 Die markierten Seminare finden vor oder nach einem Wochenende statt, an dem das Haus geöffnet ist. Je nach Buchungslage können 39 diese Wochenenden für eine frühere Anreise bzw. spätere Abreise genutzt werden. Kapazitäten und Preise unter Tel /

21 Seminare für Aufbau- und Spezialseminare zur erfolgreichen Gestaltung der Arbeit der Interessenvertretung Aufbau- und Spezialseminare zur erfolgreichen Gestaltung der Arbeit der Interessenvertretung Seminare für BA Referent: Siegfried Heim Besondere Zielgruppe(n): Vorsitzende / Stellvertretende 37 (6) Durch Analyse zum Erfolg! Strategisches Handeln in der gesetzlichen Interessenvertretung Der Betriebsrat ist eine Betriebsabteilung, die unabhängig von Weisungen der Geschäfts- oder Konzernleitung agiert. Der BR kann sich selbst organisieren und die Arbeit definieren, planen und umsetzen. Durch die Brille eines/-r Unternehmensberaters/-in betrachtet wird schnell klar, dass hier viel Gestaltungsspielraum vorhanden ist. Betriebsräte produzieren Mitbestimmung. Wie erfolgreich das umgesetzt wird, hängt davon ab, ob die innere Organisation stimmt und ob die Belegschaft wirklich erreicht wird. Erfolgreiche Betriebsräte wissen, wie man die Produkte der Mitbestimmung entwickelt, diese auf den Markt der Auseinandersetzung mit der Geschäftsleitung bringt und am Ende den Kunden im Betrieb verkauft. Die analytische Betrachtungsweise im Sinne einer Unternehmensberatung verdeutlicht Chancen, Defizite und Ansatzpunkte und ist ein erster Schritt zu mehr Erfolg und Durchsetzungsfähigkeit. Menschen Themen Sensationen Die kreative Betriebs-/Personalversammlung Betriebs- und Personalversammlungen kommt im Aufgabenspektrum der betrieblichen Interessenvertretung eine hohe Priorität zu. Bei diesen Gelegenheiten wird einerseits Rechenschaft über die geleistete Arbeit abgelegt, andererseits werden hier die Weichen für künftiges Handeln gestellt. In dieser Situation kommt es sehr darauf an, die Kolleginnen und Kollegen durch eine überzeugende Präsentation zu erreichen. Um die Aufmerksamkeit der Beschäftigten zu gewinnen ist es hilfreich, durch kreative Ansätze das übliche Muster langer Berichte und Vorträge zu durchbrechen. Rechtliche Grundlagen der Betriebs- bzw. Personalversammlung Rollenverteilung in der Betriebs- bzw. Personalversammlung Rahmenbedingungen, zeitliche Abläufe und Vorbereitungsarbeiten Entwicklung von spezifischen Arbeitshilfen du Checklisten Übungen zu kreativen Gestaltungselementen Übungen zu datengestützten Präsentationsformen BA Referent/-innen: Thorsten Schäfer, Annett Schulze Besondere Zielgruppe(n): Vorsitzende / Stellvertretende 37 (6); 46 (6); LPersVG; 19/30 MVG o.v.r. BA Referent: Norbert Großhauser-Fernau 695,00 (zzgl. MwSt.) Besondere Zielgruppe(n): Vorsitzende / Stellvertretende 37 (6); 46 (6); LPersVG Arbeitsorganisation im Team! Strategisches Management für die gesetzliche Interessenvertretung Es gibt keine Chefs im BR/PR, aber Führungsaufgaben. Management kommt hier nicht von oben sondern aus der Initiative des einzelnen Mitglieds. Aber: leichter gesagt, als getan. Insbesondere, wenn extrem schneller Wandel in den Betrieben hohe Anforderungen stellt. Dieses Seminar vermittelt Wissen und Fähigkeiten um das eigene Gremium zu aktivieren. Folgende Themen werden in diesem Seminar behandelt Mehr Präsenz im Betrieb schaffen! Strategische Öffentlichkeitsarbeit für die gesetzliche Interessenvertretung Der Respekt vor dem BR/PR wächst mit der Aufmerksamkeit und Beachtung, die sich das Gremium durch die Arbeit bei Kolleginnen und Kollegen verschaffen kann. Das gilt auch und gerade gegenüber dem Arbeitgeber. Wirksame Interessenvertretung lebt von der Qualität der Informationen, die ihr zufließen und der spürbaren öffentlichen Unterstützung in Verhandlungen. Wir machen Mut zu systematischer Öffentlichkeitsarbeit im Betrieb. BA Referent: Norbert Großhauser-Fernau 695,00 (zzgl. MwSt.) 37 (6); 46 (6); LPersVG 19/30 MVG o.v.r. Management : neu definiert für BR/PR Stärken im Gremium erkennen und fördern Teamentwicklung: Initiative statt abwarten Ziele konkret formulieren Sitzungen vorbereiten und tragfähige Beschlüsse ermöglichen Zeitmanagement und Projektplanung Diskussionen und Verhandlungen vorbereiten und leiten Organisation des Büros Information und Kommunikation intern Umsetzung von Beschlüssen verfolgen und begleiten Stärken-/Schwächen-Profil der eigenen Öffentlichkeitsarbeit Rechte des BR/PR in der Informationsgewinnung und Öffentlichkeitsarbeit ausschöpfen Informationsnetze aufbauen, nutzen und pflegen Kommunikation auf Wirksamkeit ausrichten Wie schafft man Aufmerksamkeit? Medien: Formen und Gestaltung betrieblicher Information Informationsstrategie des Arbeitgebers in Stil, Zielsetzung und Wirkung analysieren; angemessene Antworten entwickeln Eine eigene Unternehmenskommunikation des BR/PR aufbauen und gestalten 40 Die markierten Seminare finden vor oder nach einem Wochenende statt, an dem das Haus geöffnet ist. Je nach Buchungslage können 41 diese Wochenenden für eine frühere Anreise bzw. spätere Abreise genutzt werden. Kapazitäten und Preise unter Tel /

22 Seminare für Aufbau- und Spezialseminare zur erfolgreichen Gestaltung der Arbeit der Interessenvertretung Aufbau- und Spezialseminare zur erfolgreichen Gestaltung der Arbeit der Interessenvertretung Seminare für BA Referent: Hans-Rudolf Schiesser BA Referent: Norbert Großhauser-Fernau BA Referent: Jürgen Romberg BA Referent: Hans-Rudolf Schiesser 695,00 (zzgl. MwSt.) 395,00 (zzgl. MwSt.) 37 (6); 46 (6); LPersVG; 96 (4/8) 19/30 MVG o.v.r. Klare Rede starke Wirkung! I Rhetorik und mehr für die gesetzliche Interessenvertretung Die Arbeit betrieblicher erfordert mehr als einen professionellen Umgang mit den Gesetzestexten. Auch an das rhetorische Geschick werden hohe Ansprüche gestellt, z. B. beim Auftritt in der Betriebsversammlung, bei den eigenen Beiträgen in Gremien oder bei den Gesprächen mit dem Arbeitgeber. Neben den Inhalten entscheiden der Redestil, die Körpersprache und der Redeaufbau über die Wirkung von Redebeiträgen. In diesem Seminar werden die Grundlagen erfolgreicher Rhetorik vermittelt. Umgang mit Redehemmungen Aufbau einer Überzeugungsrede Wirksame Sprache und Körpersprache Umgang mit Störungen Chancen in Verhandlungen nutzen! Strategische Verhandlungstechnik für die gesetzliche Interessenvertretung Auf Augenhöhe mit dem Arbeitgeber verhandeln! Was heißt das konkret insbesondere in wirtschaftlich oder auch rechtlich schwierigen Situationen? Gute Rechtskenntnis und gute Informationen in den Sachfragen können wir erarbeiten, aber es braucht auch Mut, Beharrungsvermögen, Strategie in der Vorbereitung und taktisches Geschick. Vor allem aber ein gesundes Selbstbewusstsein im Blick auf das, was man dem Arbeitgeber als Verhandlungspartner/-in zu bieten hat. In diesem Seminar schaffen wir dafür die Voraussetzungen. Verhandlung als besonderer Gesprächstyp Rechtsgrundlagen für die Verhandlungen des BR/PR Strategie und Verhandlungsstil des Arbeitgebers erkennen im Gremium: Strategie und Verhandlungsteam vorbereiten eigenes Angebot glasklar definieren ein Schema für Gesprächsaufbau und Durchführung Ergebnis orientierte Verhandlungsführung von richtigen und falschen Kompromissen Schriftverkehr und Verhandlungen abstimmen BA Referent: Norbert Großhauser-Fernau 695,00 (zzgl. MwSt.) Besondere Zielgruppe(n): Vorsitzende / Stellvertretende 37 (6); 46 (6); LPersVG 19/30 MVG o.v.r. BA Referent: Jürgen Romberg BA Referent: Hans-Rudolf Schiesser 695,00 (zzgl. MwSt.) 395,00 (zzgl. MwSt.) Hinweis: Dieses Seminar sollte frühestens ein Jahr nach dem Besuch eine Rhetorikgrundlagenseminars absollviert werden. 37 (6); 46 (6); LPersVG Klare Rede starke Wirkung! II Rhetorik und mehr für die gesetzliche Interessenvertretung Es geht in dieser Woche darum, die Redeerfahrungen zu reflektieren und die Redekompetenz weiter zu entwickeln. Folgende Schwerpunkte werden behandelt Umgang mit Repliken Unterschiedliche Redeanlässe, Berichterstattungen und Referate Leitung/Moderation von Sitzungen und Versammlungen Gesprächs- und Verhandlungsführung Überzeugungs- und Streitgespräche Das Sekretariat des Betriebsrates Seminar für Mitarbeiter/-innen im Betriebsratsbüro Die Arbeit in einem Betriebsratsbüro erfordert eine hohe Flexibilität, organisatorisches Geschick sowie ein gutes Zeitmanagement. Daneben sollte man/frau mit den gesetzlichen Grundlagen des Betriebsverfassungsgesetzes vertraut sein. Dieses Seminar ist speziell auf die Gegebenheiten des Sekretariats eines Betriebsrats zugeschnitten und gibt praktische Hilfen zur Selbst- und Arbeitsorganisation im Betriebsratsbüro. Die wichtigsten Bestimmungen des Betriebsverfassungsgesetzes Rechte und Pflichten der Betriebratsmitglieder Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte Kosten und Sachaufwand des Betriebsrats BR-Sitzung: Einberufung, Tagesordnung, Protokollführung, Beschlussfassung BA Referentin: Andrea Breme 579,00 (zzgl. MwSt.) 170,00 (zzgl. MwSt.) Besondere Zielgruppe(n): Sekretäre/-innen des Betriebsrates. Die Kostenübernahme ist über den 40 BetrVG geregelt. 37 (6) 42 Die markierten Seminare finden vor oder nach einem Wochenende statt, an dem das Haus geöffnet ist. Je nach Buchungslage können 43 diese Wochenenden für eine frühere Anreise bzw. spätere Abreise genutzt werden. Kapazitäten und Preise unter Tel /

23 Politische Bildung Gesellschaftspolitik Gesellschaftspolitik Politische Bildung ver.di GPB (GewerkschaftsPolitische Bildung) Seminare, die im Programm des ver.di Bildungszentrums Haus Brannenburg mit gekennzeichnet sind, werden im Auftrag des Veranstalters ver.di GPB organisiert und durchgeführt. Die ver.di GewerkschaftsPolitische Bildung (ver.di GPB) ist ein gemeinnütziger Bildungsträger. Am wurde der eingetragene Verein ver.di GPB in eine gemeinnützige Gesellschaft mbh umgewandelt. Geschichte: 1951 wurde der Verein als Ferienheimverwaltung von der Deutschen Angestellten Gewerkschaft gegründet wurde er in DAG GewerkschaftsPolitische Bildung e. V. umbenannt und als gemeinnütziger Bildungsträger etabliert wurde der Verein in die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft eingebracht. ver.di setzt diese Tradition zur Förderung der politischen Bildung fort. Gemeinnützigkeit: ver.di GPB verfolgt ausschließlich und unmittelbar den gemeinnützigen Zweck der politischen Bildung. Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit liegt vor, es können Spendenbescheinigungen sowie die Bescheinigungen zum Nachweis von Betriebsausgaben ausgestellt werden. Für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit ist es wichtig, dass sich die Bildungsmaßnahmen auf eine Förderung der Allgemeinheit richtet, also allen offen stehen. Finanzierung: Finanziert wird die politische Bildungsarbeit der ver.di GPB aus den anteiligen Abführungen von Aufsichtsratstantiemen. Zur Abführung verpflichtet sind alle ver.di Mandatsträger/-innen in Aufsichtsräten und vergleichbaren Mitbestimmungsfunktionen. Aus diesen Einnahmen finanziert ver.di GPB bundesweit allgemeinpolitische Bildungsmaßnahmen. Die Seminare finden ausnahmslos in den ver.di Bildungsstätten statt. Grundlage: Die Basis sind Beschlüsse vom DGB und von ver.di im Okt./Nov Der DGB Bundesvorstand hat am 11. Oktober 2005 beschlossen, dass an die Hans Böckler Stiftung mindestens 80 Prozent der abzuführenden Vergütungen und bis zu 20 Prozent an die als gleichwertig anerkannten Einrichtungen abgeführt werden. Die Einrichtungen sind im Beschluss für die Mitgliedsgewerkschaften aufgeführt. Für ver.di ist das ver.di Gewerkschafts- Politische Bildung. Daraufhin änderte der Gewerkschaftsrat der ver.di die Richtlinie Abführungsverpflichtung von Aufsichtsratsmitgliedern. Auf dieser Richtlinie basiert die Verpflichtung, dass alle ver.di Mandatsträger/-innen in Aufsichtsräten und vergleichbaren Aufsichtsgremien 20 Prozent des abzuführenden Teils der Vergütung dem gemeinnützigen Bildungsträger ver.di GPB zuwenden. Mit diesem Beschluss stärkt ver.di die politische Bildung. Der flexible Mensch Die Verwertung der Psyche in der globalisierten Wirtschaft Die Globalisierung der Wirtschaft hat auch psychologische Aspekte. Die psychischen Strukturen der Menschen unterliegen einem Veränderungsprozess. Dies fordert und belastet die Menschen im Erwerbsleben auf besondere Weise. Wie diese Veränderungen wirken und welche Folgen dies mit sich bringt untersuchen wir in diesem Seminar. Was heißt Globalisierung? eine Begriffsklärung Wie flexibel kann der ökonomisch abhängige Mensch sein? Der Griff nach der Psyche in der Arbeitswelt Das Verschweigen der eigenen Leistungsgrenzen Die Folgen mentalen Trainings Team-, Autonomie- und andere Wirtschaftsideologien Moderne Selbständigkeit und Solidarität geht das noch zusammen? Welche Antworten gibt es auf diese Herausforderungen? Die Zukunft der Gewerkschaften Aufbruch oder Krise? Die Folgeerscheinungen der Globalisierung stellen die Gewerkschaften vor die Aufgabe, ihren Standort und ihre Perspektiven neu zu bestimmen. Zunehmend mehr Menschen stellen zwar nicht das Grundprinzip der Solidarität in Frage, zweifeln aber an der wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Gestaltungsmacht der organisierten Arbeitnehmerschaft. Immer mehr Bedeutung erhält seit Jahren die internationale Dimension gewerkschaftlichen Handelns. Transnationale Solidarität entwickelt sich unter den Rahmenbedingungen eines zunehmenden Standortpokers zögerlich und unterschiedliche Arbeitsbeziehungen machen die Verständigung auf gemeinsame Strategien zur großen Herausforderung. In diesem Seminar wollen wir uns mit den Fragen beschäftigen, ob Gewerkschaften neue Lösungsmodelle anbieten können? Stecken die Gewerkschaften in einer Krise? Oder stehen wir am Anfang eines Aufbruchs in eine neue Dimension der Interessenvertretung, die weder am Werkstor noch an nationalen Grenzen endet? BA Referenten: Hans-Rudolf Schiesser, Eberhard Kremer Die Teilnahme an den Seminaren der politischen Bildung ist für ver.di Mitglieder kostenlos. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 890 Euro. BU; 37 (7); 46 (7) BA Referenten: Walter Lukas, Eberhard Kremer Die Teilnahme an den Seminaren der politischen Bildung ist für ver.di Mitglieder kostenlos. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 890 Euro. BU; SU; TV; 46 (7) 44 45

24 Politische Bildung Gesellschaftspolitik BA Referenten: Jürgen Romberg, Eberhard Kremer Die Teilnahme an den Seminaren der politischen Bildung ist für ver.di Mitglieder kostenlos. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 890 Euro. BU; TV; 46 (7) Schluss mit lustig! Was tun? Gesellschaftliche Entwicklung, Bewusstsein und Arbeitnehmerinteressen Risikogesellschaft Flexibilisierung Eigenverantwortung. Drei Schlagwörter von vielen, die unsere Gesellschaft kennzeichnen sollen. Was ändert sich in unserer Gesellschaft und warum? Welche Auswirkungen haben Veränderungen für die Menschen? Wie nehmen die Menschen Gesellschaft wahr? Gibt es Chancen gesellschaftliche Entwicklungen zu beeinflussen? Veränderungen in der Arbeitswelt und ihre Wirkungen auf das Bewusstsein und Handeln der Menschen Wie lässt sich die heutige Gesellschaft analysieren und kennzeichnen? Was ist aus dem Klassenkampf geworden? Globalisierung und Umverteilung von unten nach oben Wie setzt man Interessen durch? BA Referent: Norbert Großhauser-Fernau Die Teilnahme an den Seminaren der politischen Bildung ist für ver.di Mitglieder kostenlos. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 890 Euro. BU; TV Worüber man nicht spricht! Herrschaft und Sprachregelungen in der Politik Sprache dient nicht nur der Verständigung. Wer die Begriffe besetzt, der beherrscht die Köpfe und das Handeln der Menschen. Welche Chancen und Möglichkeiten bieten sich uns, einer klaren, verständlichen, aufklärerischen, Verschleierung entlarvenden Sprache zu einer Renaissance zu verhelfen? vom Verlust der Begriffsklarheit Beliebigkeit als eine Voraussetzung der Entpolitisierung und Herrschaftssicherung Political correctness oder die Tyrannei der Meinung Meinungssuff statt Wissen und kritischer Rationalität Wie hat eine Sprachkultur zunehmender Aufklärung und Demokratie auszusehen? Was ist zu tun, um den Trend umzukehren? 46 Die markierten Seminare finden vor oder nach einem Wochenende statt, an dem das Haus geöffnet ist. Je nach Buchungslage können 47 diese Wochenenden für eine frühere Anreise bzw. spätere Abreise genutzt werden. Kapazitäten und Preise unter Tel /

25 Politische Bildung Internationale Entwicklungen Internationale Entwicklungen Politische Bildung Internationale Entwicklungen in ökonomischer, sozialer und ökologischer Hinsicht Gewerkschaftspolitische Gestaltungsmacht wird in Zukunft zunehmend mehr davon abhängen, ob internationale Zusammenhänge und deren Auswirkungen ausreichend analysiert und in politisches Handeln einbezogen werden. Die Gewerkschaften bewegen sich zwar inzwischen wahrnehmbar mehr auf internationalem Kurs, doch dieser Prozess muss in den nächsten Jahren dringend beschleunigt werden, wenn die Folgen der Globalisierung solidarisch gestaltet und sozial flankiert werden sollen. Unsere Seminarreihe im folgenden Kapitel zeigt am Beispiel ausgewählter Themen, wie sehr unser Alltag inzwischen international beeinflusst ist, welche Ansatzpunkte es für Veränderungen gibt und welche Aufgaben sich daraus künftig für gewerkschaftliches Handeln ableiten. Veränderungsprozesse in Betrieben und Dienststellen aber auch im gesellschaftlichen Gesamtzusammenhang werden heute immer stärker durch internationale Entwicklungen geprägt. Die zunehmende Entgrenzung der traditionellen Arbeitsbeziehungen ist nur der Beginn eines Prozesses, dessen Ende noch nicht absehbar ist. Beeinflusst durch die Entwicklungen der Globalisierung verschiebt sich der klassische Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit tendenziell auf andere Ebenen. Immer deutlicher zeichnen sich künftige Konfliktlinien zwischen den großen Konzernen einerseits und innerhalb ihrer Belegschaften an verschiedenen Standorten andererseits ab. Oder anders formuliert: Neben den Gegensätzen zwischen Ost und West, Nord und Süd tritt inzwischen der Gestaltungswille von Porto Alegre (Internationale Sozialforen) gegen die Gestaltungsmacht von Davos (Weltwirtschaftsforen) auf den Plan. Welche ökonomischen, sozialen oder ökologischen Folgen der Globalisierung wecken gewerkschaftspolitischen Handlungsbedarf? Wie sind die Gewerkschaften international organisiert? Welche Rolle spielen internationale Netzwerke mit anderen Nicht-Regierungs-Organisationen? Welche Chancen gibt es, internationale Standards durchzusetzen? Wie können nationalstaatliche Interessen wirkungsvoll eingegrenzt werden? Gibt es Ansätze für eine weltumspannende Betrachtungsweise aus volkswirtschaftlicher Perspektive? Gibt es Ansätze für eine Welt-Innenpolitik? Gibt es Ansätze für eine weltweit gerechte Ressourcenverteilung für Güter, Dienstleistungen und natürliche Ressourcen? Wie könnte sich internationale Solidarität nachhaltiger entwickeln? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen uns in dieser Seminarreihe, die Fragen der internationalen Ökonomie auch im Hinblick auf unser persönlich verantwortetes tägliches Handeln in Arbeitswelt und Gesellschaft stellt. Geld regiert die Welt Internationale Finanzpolitik und staatliche Steuerungsmöglichkeiten in der Globalisierung Börsengang, Spekulation, Hedgefonds und ähnliche Begriffe bestimmen heute zunehmend unsere Vorstellungen von wirtschaftlichen Transaktionen. Kein Warenaustausch kommt ohne währungspolitische Übereinkünfte zwischen den politischen Instanzen aus, seien es internationale oder nationale. Geld ist trotz fortschreitender Globalisierung immer noch und in erster Linie Sache der einzelnen Staaten. Die EU hat mir ihrer Gemeinschaftswährung Euro dieses Prinzip durchbrochen. Weltweit gibt es harte und weiche Währungen. Der US-Doller übt wie der Euro in Vertretung des Goldes die Rolle einer Weltwährung aus. Welche Bedeutung hat Geld, welche Historie hat es durchlaufen und welchem Bedeutungswandel unterlag es dabei? Welche Bedeutung haben internationale Finanzabkommen, der internationale Währungsfonds und die Weltbank im Kontext der Globalisierung? Spiel ohne Grenzen? Die Technik der Globalisierung Wir untersuchen den Motor des Globalisierungsprozesses die fortschreitende kommunikationstechnische Vernetzung aller Räume in denen Menschen leben, arbeiten und entscheiden. Diese Analyse dient als Basis zur Einschätzung der technischen Potentiale und der politischen Möglichkeiten für die Arbeitnehmerschaft. Thema sind die aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Informationstechnik, Vernetzung, künstliche Intelligenz, Bio- Informatik und die daraus resultierenden Machtverschiebungen für die Institutionen von Gesellschaft(en) und Staat(en), für das globale Wirtschaftssystem und die internationalen Beziehungen. Kreative Antworten runden das Seminar ab. BA Referenten: Reinhard Ruch, Walter Lukas Die Teilnahme an den Seminaren der politischen Bildung ist für ver.di Mitglieder kostenlos. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 890 Euro. Hinweis: Für diese Seminarwoche wird Kinderbetreuung organisiert. BU; TV BA Referent: Norbert Großhauser-Fernau Die Teilnahme an den Seminaren der politischen Bildung ist für ver.di Mitglieder kostenlos. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 890 Euro. BU; SU; TV; 37 (7); 46 (7) 48 Die markierten Seminare finden vor oder nach einem Wochenende statt, an dem das Haus geöffnet ist. Je nach Buchungslage können 49 diese Wochenenden für eine frühere Anreise bzw. spätere Abreise genutzt werden. Kapazitäten und Preise unter Tel /

26 Politische Bildung Internationale Entwicklungen Internationale Entwicklungen Politische Bildung BA Referenten: Gerhard Engel, Arno Enzmann Die Teilnahme an den Seminaren der politischen Bildung ist für ver.di Mitglieder kostenlos. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 890 Euro. BU; SU; TV; 46 (7) Wasser ist Leben Wasser ist Geld! Die internationale Vermarktung unseres Lebenselixiers Der Streit ums Wasser wird schärfer. Kommen weltweit Liberalisierung und Privatisierung oder bleibt Wasser als Daseinsvorsorge in öffentlichen Händen? Es geht um einen Milliardenmarkt und um Milliarden Menschen, die kein sauberes Leitungswasser haben. Es geht um unsere Lebensgrundlage und ein unersetzliches Naturprodukt, um seine Verwendung, Verschwendung, Verschmutzung und Vermarktung. Von der Quelle in den Alpen bis zur Weltpolitik der WTO verfolgen wir, was mit Wasser geschieht. Ziel ist ein besseres Verständnis für unser Lebenselixier und den ökonomisch-politischen Kampf darum zu finden. Ein Seminar mit theoretischen Grundlegungen, politischen Auseinandersetzungen, persönlichen Begegnungen, praktischen Erfahrungen, und viel Wasser. Die Klimarevolution Ökologische und ökonomische Aspekte der globalen Energieversorgung Dass es zwischen schmelzenden Polkappen, Dürrekatastrophen und der Emission von Treibhausgasen einen Zusammenhang gibt, wird kaum mehr ernsthaft bestritten. Vor diesem Hintergrund hat sich in der jüngsten Zeit die Diskussion um die Entwicklung des Klimas und die daraus resultierendenden Folgen zugespitzt. Große Konzerne und hochentwickelte Länder zeigen immer noch wenig Bereitschaft, konsequent umzusteuern und weniger entwickelte Länder reklamieren ihr Recht auf einen Nachholbedarf am westlich geprägten Wohlstand. Welche Folgerungen sind aus den aktuellen Klima-Berichten zu ziehen? Welche Rolle spielt die veröffentlichte Meinung? Von welchen Maximen sollte wirtschaftliches Handeln künftig geprägt sein? Welche Steuerungsmöglichkeiten haben Nationalstaaten und internationale Zusammenschlüsse? Gibt es eine Art volkswirtschaftlicher Gesamtrechnung auch in globalen Zusammenhängen? Welche Rolle spielen die Gewerkschaften? BA Referent/-innen: Reinhard Ruch, Britta Klinkforth Die Teilnahme an den Seminaren der politischen Bildung ist für ver.di Mitglieder kostenlos. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 890 Euro. BU; SU; TV; 37 (7); 46 (7) BA Referenten: Gerhard Engel, Arno Enzmann Die Teilnahme an den Seminaren der politischen Bildung ist für ver.di Mitglieder kostenlos. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 890 Euro. BU; SU; TV Wie kommt der Hunger in die Welt? Die globale Ernährungssituation Unsere Erde ist in der Lage 20 Milliarden Menschen zu ernähren. Doch täglich sterben weltweit Menschen an Mangel- und Fehlernährung. Hungersnöte sind noch immer scheinbar nicht zu bewältigende Katastrophen. Rettung wird angeboten: Landwirtschaft in immer gewaltigeren Einheiten, Massentierhaltung, industrialisierte Lebensmittelproduktion und Grüne Gentechnologie. Doch immer mehr Menschen halten dagegen und meinen dass Bioprodukte, Förderung kleiner Landwirte, regionale und genossenschaftliche Vermarktung mit Fair Trade der bessere Weg wäre. Im Seminar soll die polarisierte Debatte um unsere Ernährung von allen Seiten beleuchtet werden. Schwerpunkte sind Gentechnologie, landwirtschaftliche Strukturen und internationale Handelsbedingungen. Der europäische Traum zwischen Migration und Integration In diesem Seminar wollen wir die Migrationsdebatte auf der Grundlage von Fakten und realen Entwicklungen führen. Zuwanderungsformen, die Akzeptanzprobleme schaffen sowie soziale und kulturelle Verwerfungen, zwingen uns zu einer Selbstvergewisserung: Was wollen wir als Europäer/-innen (sein)? Arbeiten wir an einem europäischen Wertekonsens und dessen Durchsetzung? Wie viel Integrationsangebote kann Europa leisten und wie viel Integrationsbereitschaft muss es verlangen? Wie viel Parallel-Gesellschaften kann ein demokratisches Europa vertragen und wie selbstbewusst und wehrhaft kann es sein? Gibt es einen europäischen Wertekonsens? Gibt es einen Zusammenstoß der Kulturen und eine islamistische Herausforderung? Was heißt eigentlich Integration in Demokratien? Was ist Fremdenangst, Rassismus, Eurozentrismus, etc.? Universaler Anspruch der Menschenrechte kontra Kulturund Werterelativismus? BA Referenten: Hans-Rudolf Schiesser, Eberhard Kremer Die Teilnahme an den Seminaren der politischen Bildung ist für ver.di Mitglieder kostenlos. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 890 Euro. BU; SU; 46 (7) 50 Die markierten Seminare finden vor oder nach einem Wochenende statt, an dem das Haus geöffnet ist. Je nach Buchungslage können 51 diese Wochenenden für eine frühere Anreise bzw. spätere Abreise genutzt werden. Kapazitäten und Preise unter Tel /

27 Politische Bildung Aktive Ehrenamtliche Aktive Ehrenamtliche Politische Bildung BA Referenten: Reinhard Ruch, Eberhard Kremer Die Teilnahme an den Seminaren der politischen Bildung ist für ver.di Mitglieder kostenlos. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 890 Euro. BU; SU; TV; 46 (7) Die Würde des Menschen ist (un)antastbar! Fragen zum Stellenwert von Ethik und Werten im Kapitalismus Die sozialen Konflikte auf der Welt nehmen ständig zu. Wenige Globalisierungsgewinner bauen auf Kosten ganzer Bevölkerungsschichten, die von Verarmung betroffen und bedroht sind, ihren Reichtum aus. Sowohl nationale Regierungen als auch internationale Organisationen stehen diesem Auseinanderdriften von Arm und Reich relativ machtlos gegenüber. Es wird immer offensichtlicher, dass der Kapitalismus als solcher keine ethischen Grundsätze und Werte verfolgt und nicht auf sozialen Ausgleich bedacht ist, sondern dass im Mittelpunkt des Bestrebens allein die Gewinnmaximierung steht. Von was sprechen wir, wenn wir von Werten sprechen? Wozu brauchen wir eine Werte-Debatte? Gibt es universelle Werte oder sind sie relativ? Stellenwert kulturell unterschiedlicher Werte Bedeutung von Werten für gesellschaftliches Engagement individuelle Freiheit contra solidarische Werte Können humane Werte kapitalistischem Handeln Grenzen setzen? Nach allen Regeln der Macht! Arbeit und Engagement im Umfeld von Macht und Karrieren Karriere : ein Wort in aller Munde. Immer neue Managementliteratur zu Aufstieg, Führung und Erfolg wird verkauft. Frauen und Männer zeigen Interesse daran, von Erkenntnissen zu sozialer Macht und Erfahrungen in der Machtausübung zu profitieren. Was müssen Sie wissen, um nicht zur naiven, passiven Schachfigur zu werden? Wie sichern wir uns aktiv Spielräume? Wir schärfen in diesem Seminar Wahrnehmung und strategisch-taktisches Denken im Umgang mit Menschen, Situationen und Strukturen, um auch in verschärften Machtspielen unsere Interessen zu behaupten. Machtfrage, Autorität und Politik im Unternehmen Abhängigkeiten erkennen, vermeiden, nutzen Inszenierung der Macht im Betrieb Karriere: Mitkämpfen oder Heraushalten? BA Referent: Norbert Großhauser-Fernau Die Teilnahme an den Seminaren der politischen Bildung ist für ver.di Mitglieder kostenlos. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 890 Euro. BU; TV; 46 (7) BA Referenten: Hans-Rudolf Schiesser, Eberhard Kremer BA Referenten: Jürgen Romberg, Eberhard Kremer Die Teilnahme an den Seminaren der politischen Bildung ist für ver.di Mitglieder kostenlos. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 890 Euro. BU; 37 (7); 46 (7) Ich bin der Größte Menschenkenntnis als Grundlage von Problemlösungskompetenzen in Arbeitswelt und Gesellschaft Psychologisches Grundlagenwissen dient dem besseren Verstehen menschlichen Verhaltens. In der Arbeitswelt wird es immer wichtiger, zwischen sozial bedingtem und psychologisch bedingtem Verhalten unterscheiden zu können. Dies ist Voraussetzung dafür, angemessene Handlungsstrategien zu erörtern. Der Umgang mit Menschen will verantwortungsvoll gestaltet sein. Deshalb lernen wir keine Psycho-Tricks, sondern arbeiten unter anderem an folgenden Fragen. Was sind Grundelemente einer sozialen Psychologie? Wie können wir differenzierter wahrnehmen? Wann müssen wir uns (ent-)täuschen? Wie können wir erkennen, um welche Handlungsmotive es in vielen Fällen eigentlich geht? Was stört uns an/in Beziehungen? Welche Rolle spielen wir in Konflikt-Inszenierungen? Was wollen/sollten/können wir an uns verändern? Beim nächsten wird alles anders Strategische Vorbereitung der Betriebsratswahlen 2010 Im Frühjahr 2010 finden die Wahlen nach dem BetrVG statt. Um diese Wahlen in den Betrieben erfolgreich durchzuführen, ist eine konsequente Vorbereitung hilfreich. Jenseits der klassischen Wahlvorstands-Schulung ermöglicht dieses Seminar, gestützt auf die Vermittlung von Grundlagenwissen in den Bereichen Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Arbeitsorganisation, eine strategische Vorbereitung und Durchführung der Wahlen. Erfahrungen aus der letzten Wahlperiode Ansprache von geeigneten Kandidat/-innen öffentlichkeitswirksame Darstellung Anregungen für eine moderierte Strategieplanung BA Referenten: Walter Lukas, Siegfried Heim BA Referenten: Walter Lukas, Siegfried Heim Besondere Zielgruppe(n): Eine gemeinsame Teilnahme von Aktiven, Vertrauensleuten und BR-Mitgliedern aus dem jeweiligen Betrieb wird empfohlen. Hinweis: Wochenendseminar 52 Die markierten Seminare finden vor oder nach einem Wochenende statt, an dem das Haus geöffnet ist. Je nach Buchungslage können 53 diese Wochenenden für eine frühere Anreise bzw. spätere Abreise genutzt werden. Kapazitäten und Preise unter Tel /

28 Politische Bildung Aktive Ehrenamtliche BA Referent/-innen: Evelin Meyer, Irmhild Rüffer, Ralf Barthel Hinweis: Die Teilnahme an allen vier Kompass- Modulen wird empfohlen. BU; TV; 37 (7); 46 (7) Kom pass Wie engagiere ich mich wirkungsvoll in der Gremienarbeit? Mich in Gremien zu engagieren, hat mindestens zwei Seiten. Einerseits habe ich großes Interesse, politisch aktiv zu sein, andererseits hat mein Tag nur 24 Stunden. Richtige Balance und Zielsetzung hilft hier, wirkungsvoll zu agieren. Engagement lebt von Menschen: Was motiviert mich zur politischen Arbeit? Welche Aufgaben und welche Rollen habe ich in meinem Gremium/Gruppe? Welche Ziele verfolge ich? Wo setze ich Grenzen, wo werden mir Grenzen gesetzt? Es geht in dem Modul um eine persönliche Bestandsaufnahme, Zielfindungen und Umsetzungsmöglichkeiten. Dieses wird mit theoretischen Modellen und praktischen Übungen unterstützt. Wo ist mein Platz und was will ich bewirken? BA Referent/-innen: Evelin Meyer, Irmhild Rüffer, Ralf Barthel Hinweis: Vorherige Teilnahme am 3-Tage-Modul Unser Gremium!... erforderlich. Wochenendseminar Die Teilnahme an den Seminaren der politischen Bildung ist für ver.di Mitglieder kostenlos. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 890 Euro. Kom pass vertiefendes WE-Modul. Unser Gremium! Wie wird die Gruppe aktiv und effektiv? Basis für die lebendige Arbeit in Gremien sind Transparenz und Demokratie. Dazu gehören eine faire und festgelegte Arbeitsverteilung sowie die wertschätzende Kommunikation miteinander. In diesem Modul geht es darum, die Arbeit noch aktiver und effektiver zu gestalten, sowie Sand im Getriebe zu vermeiden. Ausgangspunkt sind die Funktion und Aufgaben unseres Gremiums. Für das Vertiefungswochenende bestimmen die Teilnehmenden ein Schwerpunktthema mit dem Fokus Gruppe. Praktische Erfahrungen werden ausgetauscht, Lösungsansätze diskutiert und geübt. Nicht einsam, sondern gemeinsam mit der Gruppe geht es besser! 54 Die markierten Seminare finden vor oder nach einem Wochenende statt, an dem das Haus geöffnet ist. Je nach Buchungslage können 55 diese Wochenenden für eine frühere Anreise bzw. spätere Abreise genutzt werden. Kapazitäten und Preise unter Tel /

29 Allgemeine Hinweise Allgemeine Hinweise Teilnahmevoraussetzungen Website unter möglich. Seminarabsage mal 125 Euro gezahlt. Die Benutzung des privaten Die Seminare und Bildungsveranstaltungen des Eine Anmeldebestätigung wird nach Eingang der bis 31 Kalendertage vor Seminarbeginn Euro Kraftfahrzeuges zur Seminaranreise geschieht auf ver.di Bildungszentrums Haus Brannenburg sind Anmeldung zugesandt. Die Einladungen werden 30-8 Kalendertage vor Seminarbeginn Euro eigene Gefahr und in eigener Verantwortung. Ver- für alle offen, unabhängig von der Mitgliedschaft spätestens 12 Wochen vor Seminarbeginn mit allen ab 7 Kalendertage vor Seminarbeginn Euro dienstausfall wird nicht erstattet. in ver.di. Die Kosten werden nur für ver.di Mitglieder von uns übernommen. Einige Seminare richten erforderlichen Unterlagen zugesandt. Zu beachten ist, dass nicht nur die Reihenfolge des Eingangs der und bei Nichtteilnahme ohne Absage Euro. Kinderbetreuung sich an bestimmte Zielgruppen. Gegebenenfalls for- Anmeldung ausschlaggebend für die Teilnahme ist, Für Seminare, die durch ver.di Bildung+Beratung Die Kinderbetreuung ist grundsätzlich bei allen mulierte Eingangsvoraussetzungen sind inhaltlich sondern auch Zielgruppe, Inhalt und Gruppenzusam- durchgeführt werden, sind die Teilnahmebedingun- Seminaren möglich. Für Kolleg/-innen, die wegen ih- begründet und beziehen sich nur auf Vorkenntnisse mensetzung sowie die Anzahl der bisher besuchten gen auf der Seite 12f zu beachten. rer Kinder nicht an Seminaren teilnehmen könnten, der Teilnehmenden. Anmeldung/Einladung Anmeldungen werden entweder direkt oder über Seminare bei der Auswahl der Teilnehmenden berücksichtigt werden. Rücktritt von der Seminarteilnahme Seminarkosten Bei erforderlichen Seminaren für die gesetzlich gewählten sind die Arbeitgeber bieten wir für Kinder von 4 bis 12 Jahren Kinderbetreuung an. Das Mitbringen älterer Kinder auch ohne Betreuungsanforderung ist im Einzelfall möglich. In jedem Fall ist spätestens nach Erhalt der Einladung den zuständigen ver.di Bezirk/ver.di Landesbezirk an Der Rücktritt von einem Seminar ist durch schrift- zur Übernahme aller anfallenden Kosten verpflich- zu dem entsprechenden Seminar eine Vereinbarung das Haus Brannenburg gesandt. Anmeldeformulare liche Erklärung möglich. Wir bitten dabei um tet. Dazu müssen die Gremien die Seminarteilnahme mit der Bildungsstätte notwendig. Soweit Unter- sind in diesem Programm enthalten sowie bei den schnellstmögliche Benachrichtigung, damit der Se- nach den entsprechenden gesetzlichen Normen be- bringungs- und Betreuungskosten für Kinder Bildungsverantwortlichen der ver.di Landesbezirke/ minarplatz ggf. anderweitig vergeben werden kann. schließen. Rechtsgrundlagen und Musterbeschlüsse von ver.di Mitgliedern nicht von dritter Seite über- ver.di Bezirke erhältlich. Ebenso ist eine Online- Für den Rücktritt vom Seminar gilt folgende Stornie- siehe Seite 58ff. Die Seminarkosten für die gesetz- nommen werden, werden sie von der Gewerkschaft Anmeldung direkt bei der Bildungsstätte auf deren rungsregelung. lichen sind in der Bildungs- ver.di getragen. Dies gilt jedoch nicht für die Fahrtkos- stätte zu erfragen. ten der Kinder. Diese reisen bei der Deutschen Bahn in Begleitung kostenlos. Dazu müssen mitfahrende Kin- Bei allen anderen Freistellungsmöglichkeiten der auf der Bahnfahrkarte eingetragen werden. werden für ver.di Mitglieder die Seminarkosten von ver.di getragen. Voraussetzung ist die Zahlung des Die notwendigen Kosten der Unterbringung und satzungsgemäßen Beitrags. Für einige Seminare, z. Betreuung der Kinder bei Betriebs- und Personal- B. zur beruflichen Weiterbildung, müssen auch ver.di ratsmitgliedern, die auf Grund eines Entsendungs- Mitglieder einen Kostenbeitrag entrichten. Nichtmit- beschlusses nach 37 Abs. 6 BetrVG, 46 Abs. 6 glieder erhalten mit der Einladung eine Mitteilung BPersVG oder den entsprechenden Bestimmungen über die Höhe der von ihnen zu zahlenden Semi- der LPersVG an einem Seminar teilnehmen, sind vom narkosten. Arbeitgeber bzw. von der Dienststelle zu tragen, wenn die Kinderbetreuung ausdrücklicher Bestand- Reisekosten teil der Beschlussfassung war und ohne Widerspruch Soweit Reisekosten nicht vom Arbeitgeber oder vom Arbeitgeber bzw. der Dienststelle akzeptiert dritter Seite getragen werden, können ver.di Mitglie- wurde. der ihre Reisekosten in der ver.di Bildungsstätte entsprechend der Reisekostenregelung vom pauschalisiert bezuschussen lassen. Unabhängig vom Transportmittel wird eine Reisekostenpauschale von 0,20 Euro pro Straßen-Entfernungskilometer der einfachen Wegstrecke bis zu einer Höhe von maxi

30 Rechtsgrundlagen für die Freistellung Rechtsgrundlagen für die Freistellung Bildungsurlaub für Arbeitnehmer/-innen Der Arbeitgeber hat bis spätestens zwei Wochen Branchen tarifvertragliche Freistellungsgrundlagen. Nach 37 (7) BetrVG / 46 (7) BPersVG bzw. vor Seminarbeginn abzulehnen, sonst gilt die Freistel- Bitte ggf. bei den zuständigen ver.di Bezirksver- den vgl. Normen der LPersVG besteht ein zeitlich be- Bildung und die entsprechende Gesetzgebung lung als bewilligt. Das Begehren nach Bildungsurlaub waltungen oder dem für den Betrieb zuständigen grenzter Anspruch auf Schulungs- und Bildungsver- ist den Ländern unterstellt, demzufolge gibt es re- darf nur aus zwingenden betrieblichen Gründen ab- ver.di Fachbereich nachfragen. anstaltungen, die anerkannt geeignete Kenntnisse gionale Unterschiede. Zurzeit gelten in folgenden Bundesländern Bildungsurlaubsgesetze: Berlin, Bran- gelehnt werden, d. h. wenn durch die Abwesenheit der Arbeitnehmer/-innen ein ordnungsgemäßer Be- Freistellungsgrundlage für Erwerbslose vermitteln. Hier übernimmt der Arbeitgeber nur die Fortzahlung des Arbeitsentgeltes. denburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg- Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland- Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und triebsablauf nicht mehr möglich ist. Erhebt der Arbeitgeber jedoch Einspruch, muss man sich die Ablehnungsgründe unbedingt schriftlich geben lassen und Die Möglichkeiten zur Freistellung für Erwerbslose richten sich nach der Erreichsbarkeitsanordnung (EAO 3 Abs. 2 Nr. 2) der Bundesagentur für Arbeit Freistellung nach 37 Abs. 6 BetrVG/ 46 Abs. 6 BpersVG Schleswig-Holstein. sofort den Betriebsrat informieren. Falls dieser keine (BA) sowie den zugrunde liegenden gesetzlichen Re- Entscheidung Klärung erreichen kann, sollte umgehend Kontakt mit gelungen des SGB III bzw. SGB II. Empfänger/-innen Der Betriebs- oder Personalrat entscheidet, ob die Nach den jeweils geltenden Ländergesetzen haben ver.di aufgenommen werden, insbesondere wenn der von Arbeitslosengeld (Alg I) haben eine verbindliche Teilnahme eines BR-/PR-Mitglieds oder mehrerer BR-/ alle Arbeitnehmer/-innen einen Rechtsanspruch auf Arbeitgeber die Lohnfortzahlung verweigert. Rechtsgrundlage in 3 Abs. 2 Nr. 2 EAO sowie durch PR-Mitglieder an einem dieser Seminare für die Arbeit Bildungsurlaub unter Fortzahlung der Bezüge durch die Regelungen des SGB III. Für Empfänger/-innen des Gremiums erforderlich ist. Seminare, die Grund- den Arbeitgeber. Hier sind aktuelle Veränderungen Seminarbescheinigung: Am Ende des Seminars von Arbeitslosengeld (Alg II) ist die Verbindlichkeit kenntnisse auf den Gebieten der Betriebsverfassung, in der Gesetzgebung der Länder zu beachten, denn erhalten alle Teilnehmer/-innen eine Teilnahmebe- der EAO der BA noch ungeklärt; in der Regel wird der Personalvertretung, des Arbeits- und Arbeits- leider gibt es eine Tendenz zur Einschränkung dieser scheinigung, diese ist ggf. ein Beleg für den Arbeit- in den so genannten ARGE n (Job-Center) auf dieser schutzrechts sowie der Arbeitssicherheit vermitteln, Freistellungsmöglichkeiten. geber. Grundlage und auf der Grundlage des SGB II verfah- sind grundsätzlich erforderlich. Ebenso sind Seminare Bildungsurlaub kann aber nur in Anspruch ge- Weitere Freistellungsmöglichkeiten ren. Auf der Basis dieser Vorschriften ist eine einvernehmliche Klärung mit dem/der Arbeitsvermittler/-in mit vertiefenden Kenntnissen oder Spezialwissen erforderlich, wenn diese einen konkreten Bezug zu den nommen werden, wenn die Bildungsveranstaltung 7 Satz 1 Nr. 3 Sonderurlaubsverordnung für herzustellen. Aufgaben der haben. Nach durch die entsprechenden Landesbehörden anerkannt ist. Die Anträge auf Anerkennung für die Veranstaltungen dieses Programms werden von ver.di gestellt. Bestätigungen der Anerkennung können Beamt/-innen (SUrlV). Nach dieser Regelung haben Beamt/-innen sowie Angestellte und Arbeiter/ -innen im Bereich des öffentlichen Dienstes und der Post- und Telekom-Unternehmen, die einen Rechtsgrundlagen für die betriebliche Freistellung von Mitgliedern der gesetzlichen der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts liegt für Betriebsräte die Erforderlichkeit dann vor, wenn die Kenntnisse unter Berücksichtigung der konkreten Verhältnisse im Betrieb notwendig sind, damit der Be- bei uns angefordert werden. entsprechenden Verweis in ihren tarifvertraglichen Betriebs- und Personalräte haben zwei grund- triebsrat seine gegenwärtigen oder in naher Zukunft Bildungsurlaub beantragen Regelungen haben, Anspruch auf Freistellung bei Bildungsveranstaltungen, die von der Bundeszen- sätzlich unterschiedliche Ansprüche auf bezahlte Freistellung zur Teilnahme an Schulungs- und Bil- anstehenden Aufgaben sach- und fachgerecht erfüllen kann. Für die Frage der Erforderlichkeit kommt es Anmeldung: Aus dem Bildungsprogramm das trale für politische Bildung entsprechend dem 7 dungsveranstaltungen. Nach 37 (6) BetrVG/ ggf. auch darauf an, welche Aufgaben ein Mitglied richtige Seminar aussuchen und ein Anmeldefor- der SUrlV als geeignet anerkannt worden sind. Die 46 (6) BPersVG bzw. den vgl. Normen der LPersVG innerhalb des Gremiums wahrzunehmen hat. Es kann mular absenden. Dienststelle entscheidet über die Freistellung. Für besteht ein zeitlich unbegrenzter Anspruch auf sich dabei sowohl um Grundkenntnisse als auch um Landesbehörden und Kommunen existieren durch Schulungs- und Bildungsveranstaltungen, die er- so genannte Spezialkenntnisse handeln, wie z. B. wirt- Arbeitgeber benachrichtigen: Der Veranstalter die Ländergesetzgebung Unterschiede beim zeitli- forderliche Kenntnisse vermitteln. Hier trägt schaftliche, tarifliche oder technische Kenntnisse. sendet den Teilnehmer/-innen auf Anfrage ein Form- chen Anspruch. der Arbeitgeber alle Kosten: die Seminarkosten blatt Mitteilung an den Arbeitgeber zu, aus dem Datum, Ort, Thema und die Anerkennung der Veran- Einschlägige tarifvertragliche Regelungen sowie die Kosten für Unterbringung und Verpflegung, die Reisekosten sowie die Fortzahlung Verfahren Es ist notwendig, einen rechtswirksamen Be- staltung nach dem Bildungsurlaubsgesetz hervorge- Beschäftigte des öffentlichen Dienstes und der des Arbeitsentgeltes. Grundsätzlich hat dieser schluss über die erforderlichen Schulungsmaßnah- hen. Dieses Formblatt ist von den Teilnehmer/-innen Post- und Telekom-Unternehmen erhalten unabhän- Anspruch zur sach- und fachgerechten Erfüllung men zu fassen. Dieses muss in einer Sitzung des zu unterschreiben und in der Regel sechs Wochen gig von der Sonderurlaubsverordnung immer dann der Aufgaben der gesetzlichen Interessenvertre- Gremiums innerhalb eines eigenen Tagesordnungs- vor Seminarbeginn als Antrag beim Arbeitgeber ein- Arbeitsbefreiung, wenn dieses entsprechend tariflich tung Vorrang und muss konsequent umgesetzt punktes geschehen. Der Betriebs- oder Personalrat zureichen. geregelt ist. Vereinzelt existieren auch in anderen werden. entscheidet dabei, welches bzw. wie viele Mitglieder 58 59

31 Rechtsgrundlagen für die Freistellung Rechtsgrundlagen für die Freistellung des Gremiums an welchen Maßnahmen teilnehmen. sollte dem Arbeitgeber mitgeteilt werden, wer auf lungsveranstaltungen, die für die Arbeit der MAV lungs- und Bildungsveranstaltungen freizustellen, Der Beschluss ist dem Arbeitgeber bzw. der Dienst- welcher Rechtsgrundlage an welcher Maßnahme erforderlich sind. Voraussetzung für die Teilnahme soweit diese für die Arbeit erforderliche Kenntnisse stelle mitzuteilen. Hinsichtlich der zeitlichen Lage der teilnehmen wird, wann und wo das Seminar stattfin- eines MAV-Mitgliedes ist ein Entsendungsbeschluss vermitteln. Dies gilt auch für die mit der höchsten Schulungsmaßnahme muss der Betriebs- oder Perso- det und welche Themen im Seminar behandelt wer- der Mitarbeiter/-innen-Vertretung, aus dem die Er- Stimmenzahl gewählten Stellvertreter/-innen. Vor nalrat betriebliche Notwendigkeiten berücksichtigen. den. Der BR hat bei seiner Beschlussfassung nur die forderlichkeit der im Seminar vermittelten Kennt- Seminarbeginn ist dem Arbeitgeber rechtzeitig Es empfiehlt sich daher eine frühzeitige Planung von zeitliche Lage und die damit zusammenhängenden nisse hervorgeht. Die Freistellungsansprüche von mitzuteilen, auf welcher Rechtsgrundlage welches Schulungsmaßnahmen, damit innerbetriebliche Pla- betrieblichen Belange zu prüfen. Personalratsmit- MAV-Mitgliedern pro Amtszeit unterliegen je nach Mitglied der Schwerbehindertenvertretung an wel- nungen der Teilnahme nicht entgegenstehen. Neben glieder brauchen keinen Entsendungsbeschluss, der Freistellungsgrundlage unterschiedlichen zeitlichen chem Seminar (wann, wo, Themen und Kosten) dem Entsendungsbeschluss des Personalrats bedarf Freistellungsantrag sollte aber unbedingt mit dem Begrenzungen. Bitte ggf. bei der ver.di Bezirksver- teilnehmen wird. es für das Personalratsmitglied noch einer Freistellung durch die Dienststelle. Personalrat abgesprochen werden. Über den Antrag auf Freistellung des betroffenen Personalratsmitglie- waltung oder dem zuständigen ver.di Fachbereich nachfragen. Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber Freistellung nach 37 Abs. 7 BetrVG/ 46 Abs. 7 BpersVG des entscheidet die zuständige Dienststelle. Erstmals gewählte Betriebs- oder Personalratsmitglieder haben einen Freistellungsanspruch von vier Wochen, Gleichstellungsbeauftragte Eine gesetzlich geregelte Freistellungsgrundlage Wenn der Arbeitgeber Einwendungen hat, sollte das Gremium an seiner Beschlussfassung festhalten. Der Beschluss hat so lange Bestand, bis er Die Ansprüche auf der Grundlage von 37 (7) ansonsten reduziert sich der Anspruch auf drei Wo- für Gleichstellungsbeauftragte und ihre Stellvertre- durch Entscheidung eines Arbeitsgerichts aufgeho- BetrVG und 46 (7) BPersVG bzw. den vgl. Nor- chen innerhalb einer Wahlperiode. terin existiert bisher nur im Bundesgleichstellungsge- ben ist. Wendet sich der Arbeitgeber gegen einen men der LPersVG sind zusätzliche, individuelle Bildungsansprüche der einzelnen Mitglieder in einem Betriebs- oder Personalrat. Hierbei kommt es nicht Landespersonalvertretungsgesetze (LPersVG) setz (BGleiG). Hiernach muss gem. 10 Abs. 5 die Gelegenheit zur Fortbildung insbes. im Gleichstellungsrecht und in Fragen des öffentlichen Dienst-, Beschluss des Betriebsrats, muss er handeln. Der Arbeitgeber muss sich an das Arbeitsgericht wenden, wenn er die Erforderlichkeit in Frage stellt. Wenn auf die Erforderlichkeit oder den konkreten Wis- In den Landespersonalvertretungsgesetzen gibt es Personalvertretungs-, Organisations- und Haushalts- die betrieblichen Notwendigkeiten aus seiner Sicht sensstand des/der Einzelnen an, sondern nur dar- dem BPersVG vergleichbare Regelungen. Bitte ggf. rechts gegeben sein. Das BGleiG gilt für alle Beschäf- nicht ausreichend berücksichtigt wurden, muss er auf, dass die Veranstaltung als geeignet anerkannt bei den zuständigen ver.di Bezirksverwaltungen oder tigten der unmittelbaren und mittelbaren Bundesver- innerhalb von 14 Tagen die Einigungsstelle anru- worden ist. Bei der Beschlussfassung sind lediglich dem für den Betrieb zuständigen ver.di Fachbereich waltung, unabhängig von ihrer Rechtsform, sowie fen. Unterlässt er diese Schritte, kann das Mitglied die betrieblichen Notwendigkeiten hinsichtlich der nachfragen. in den Gerichten des Bundes. Zur Bundesverwaltung des Gremiums an der Schulungsmaßnahme teilneh- zeitlichen Lage der Schulungsmaßnahme zu berücksichtigen. Über die Eignung entscheiden weder der Betriebs- oder Personalrat noch der Arbeitgeber. Dies Ersatzmitglieder des Betriebs- oder Personalrats im Sinne des Gesetzes gehören auch die in bundeseigener Verwaltung geführten öffentlichen Unternehmen einschließlich sonstiger Betriebsverwaltungen. men. Verweigert die Dienststelle die Freistellung eines Personalratmitglieds, ist es Sache des Personalrats, eine verwaltungsgerichtliche Entscheidung ist Sache der zuständigen obersten Arbeitsbehörde Ersatzmitglieder, die häufig oder regelmäßig ver- Ebenfalls sind auch in den meisten LPersVG Freistel- herbeizuführen, bei dringender Erforderlichkeit des Landes bzw. der Bundeszentrale für politische hinderte Betriebsrats- oder Personalratsmitglieder lungen explizit genannt oder leiten sich daraus ab, kommt auch der Erlass einer einstweiligen Verfü- Bildung für Veranstaltungen nach 46 (7) BPersVG. vertreten, haben grundsätzlich einen Anspruch auf dass ohne fachbezogene Schulungen eine effektive gung in Betracht. In Fällen der Ablehnung empfiehlt Maßgebend ist allein, ob die staatliche Anerkennung Schulungsmaßnahmen nach 37 (6) BetrVG bzw. Aufgabenerfüllung nicht geleistet werden kann. Für sich die Rücksprache mit den zuständigen ver.di vorliegt oder im Einzelfall zu erwarten ist. Die Anträ- 46 (6) BPersVG. Das dargestellte Verfahren ist das die Kolleg/-innen aus der Privatwirtschaft existiert Bezirkssekretär/-innen oder den Kolleg/-innen der ge auf Anerkennung für die Veranstaltungen dieses gleiche. eine Freistellungsregelung nur, wenn sie durch Be- durchführenden Bildungsstätte. Programms werden von ver.di gestellt. Verfahren Obwohl der Anspruch nach 37 (7) ein Indivi- Mitarbeiter/-innen-Vertretungen Mitglieder der Mitarbeiter/-innen-Vertretung in kirchlichen Einrichtungen haben nach 19 i.v. m. triebsvereinbarung geregelt wurde. Schwerbehindertenvertretungen Grundlage für die Freistellung von Mitgliedern Musterbeschlüsse und Muster-Mitteilungen an den Arbeitgeber nach dem Betriebsverfassungsgesetz dualrecht des einzelnen Betriebsratsmitgliedes ist, 30 Mitarbeitervertretungsgesetz (MVG) bzw. nach der Schwerbehindertenvertretung sind die Bestim- Die Beschlüsse von Betriebsrat, Personalrat, sollte der BR, wie auch bei den Seminaren nach 37 vergleichbaren Regelungen, wie beispielsweise der mungen des 96 Abs. 4 und Abs. 8 des SGB IX. Schwerbehindertenvertretung oder Mitarbeiter/ (6) BetrVG, innerhalb einer Sitzung in einem eigenen Mitarbeitervertretungsordnung (MAVO) Anspruch Danach sind Mitglieder der SBV ohne Minderung -innen-vertretung können mit den vergleichbaren Tagesordnungspunkt einen Beschluss fassen. Ebenso auf Arbeitsbefreiung für die Teilnahme an Schu- des Arbeitsentgeltes für die Teilnahme an Schu- Freistellungsgrundlagen abgefasst werden

32 Rechtsgrundlagen für die Freistellung Beschluss des Betriebsrats nach 37 (6) BetrVG Der Betriebsrat hat in seiner Sitzung am... (Datum)... beschlossen, das Betriebsratsmitglied... (Name)... zur Teilnahme am Seminar mit dem Thema... (Seminartitel)... zu entsenden. Das Seminar findet vom... (Datum)... bis... (Datum)... in... (Bildungsstätte und Ort)... statt. Veranstalter ist... (Veranstalter)... Das Seminarprogramm ist diesem Beschluss beigefügt. Der Betriebsrat hält die Inhalte des Seminars gemäß 37 Abs. 6 BetrVG für erforderlich. Die zeitliche Lage der Schulung wurde in der Beschlussfassung ausreichend berücksichtigt. Die Kosten trägt gemäß 40 BetrVG der Arbeitgeber. Der Betriebsrat hat beschlossen, im Falle der Zahlungsverweigerung durch den Arbeitgeber, ein Beschlussverfahren einzuleiten. Mustermitteilung an den Arbeitgeber nach 37 (6) BetrVG Mitteilung des Betriebsrats über die Entsendung eines Betriebsratsmitglieds zur Teilnahme an einer Schulungs- und Bildungsveranstaltung nach 37 Abs. 6 BetrVG: Sehr geehrte Damen und Herren, der Betriebsrat hat in seiner Sitzung am (Datum) beschlossen, das Betriebsratsmitglied Frau/Herr (Name) in der Zeit von... (Datum)... bis... (Datum)... zur Teilnahme am Seminar... (Veranstalter)... mit dem Thema... (Seminartitel)... in... (Bildungsstätte und Ort)... zu entsenden. Der Betriebsrat hat die betrieblichen Notwendigkeiten bei der zeitlichen Lage der Schulungsveranstaltung berücksichtigt. Da es sich hierbei um eine Schulungsveranstaltung handelt, die für unsere Betriebsratsarbeit erforderliche Kenntnisse vermittelt, sind Sie gemäß 37 Abs. 6 in Verbindung mit den 40 Abs. 1 und 37 Abs. 2 BetrVG verpflichtet, die anfallenden Kosten zu erstatten und den Lohn während der Seminarzeit fortzuzahlen. Eine vom Veranstalter gefertigte Übersicht über die Themen des Seminars mit der Angabe über die Höhe der anfallenden Kosten liegt diesem Schreiben bei. (Ort, Datum und Unterschrift der/des Betriebsratsvorsitzenden) Beschluss des Betriebsrats nach 37 (7) BetrVG Der Betriebsrat hat in seiner Sitzung am... (Datum)... durch Beschluss festgestellt, dass der Teilnahme des Betriebsratsmitglieds... (Name)... am Seminar mit dem Thema... (Seminartitel)... in der Zeit von... (Datum)... bis... (Datum)... in... (Bildungsstätte und Ort)... betriebliche Notwendigkeiten nicht entgegenstehen. Bei dem Seminar handelt es sich um eine Schulungsveranstaltung im Sinne des 37 Abs. 7 BetrVG der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die von der zuständigen obersten Arbeitsbehörde des Landes... (Bundesland)... als geeignet anerkannt worden ist. Muster-Mitteilung an den Arbeitgeber nach 37 (7) BetrVG Mitteilung des Betriebsrats über die Entsendung eines Betriebsratsmitglieds zur Teilnahme an einer Schulungs- und Bildungsveranstaltung nach 37 Abs. 7 BetrVG: Sehr geehrte Damen und Herren, der Betriebsrat hat in seiner Sitzung am... (Datum)... zustimmend zur Kenntnis genommen, dass das Betriebsratsmitglied... (Name)... in der Zeit von... (Datum)... bis... (Datum)... an einem Seminar der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mit dem Thema... (Seminartitel)... in... (Bildungsstätte und Ort)... teilnehmen will. Das Seminar wird nach 37 Abs. 7 BetrVG durchgeführt und ist von der obersten Arbeitsbehörde des Landes... (Bundesland)... als geeignet anerkannt worden. Die zeitliche Lage der Schulung wurde ausreichend berücksichtigt, betriebliche Notwendigkeiten stehen der Teilnahme nicht entgegen. Es wird darauf hingewiesen, dass Sie gem. 37 Abs. 7 BetrVG verpflichtet sind, das Frau/Herrn zustehende Arbeitsentgelt während der Zeit des Seminarbesuchs weiterzuzahlen. (Ort, Datum und Unterschrift der/des Betriebsratsvorsitzenden) Anmeldebogen Brannenburger Seminare 2009 Hiermit melde ich mich verbindlich an für das Seminar Nr. B Titel A vom bis in Vor- und Nachname weiblich private Anschrift Straße (PLZ) Ort männlich privat Tel. / Fax / / dienstlich vollzeitbeschäftigt Geburtsdatum teilzeitbeschäftigt Beschäftigungs- Arbeit- Beamt/-in Azubi Frei- erwerbs- Senior/-in verhältnis nehmer/-in berufler/-in los Branche/Fachbereich Ausgeübte Tätigkeit Anschrift des Arbeitgebers Betrieb/Dienststelle Straße (PLZ) Ort Gewerkschaftliche Funktionen Vorkenntnisse durch bisher besuchte Seminare Seminarart Jahr Kinderbetreuung erwünscht (Mitnahme von Kindern bitte vorher mit uns abklären.) Inhaber/-in Brannenburger Bildungs-Pass Ort, Datum Unterschrift ver.di Mitglied ja nein Mitglieds-Nr. Rechtsgrundlage der Freistellung von der Arbeit (bitte ankreuzen): Bildungsurlaub des Bundeslandes: 37 Abs. 6 BetrVG 37 Abs. 7 BetrVG 46 Abs. 6 BPersVG/vgl. LPersVG 46 Abs. 7 BPersVG/vgl. LPersVG 96 Abs. 4 und 8 SGB IX 19/ 30 MVG/oder vglb. R. z.b. MAVO Beschluss liegt vor ja nein 10 Abs. 5 BGleiG oder vglb. Norm Tarifurlaub/Freischichten SUrIVO Sonstiges Funktionen im Betrieb Mitglied im Betriebsrat Mitglied im Personalrat Mitglied der Schwerbehindertenvertretung Mitglied in der Jugend- und Auszubildendenvertretung Mitglied der Mit arbeiter/-innenvertretung Gleichstellungsbeauftragte(r) Mitglied im Aufsichtsrat Mitglied im Wirtschaftsausschuss seit (Jahr) Die obigen Angaben werden nach 4 Abs. 1 i.v.m. 28 Abs. 2 Nr. BDSG zum Zweck der Veranstaltungsorganisation und weiteren Bildungsplanung der Gewerkschaft ver.di und ihrer Bildungsträger mit Hilfe der elektronischen Datenverarbeitung gespeichert und verarbeitet. Bestimmungen zum Datenschutz werden selbstverständlich eingehalten. Als ver.di Mitglied zahle ich den satzungsgemäßen Beitrag. Die Teilnahmebedingungen von Seite 56ff., insbesondere die Stornierungsregeln werden von mir akzeptiert. Im Falle der Seminardurchführung durch ver.di Bildung + Beratung habe ich die AGB auf der Seite 12 zur Kenntnis genommen und akzeptiert

33 Anreise BA ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg Schrofenstraße Brannenburg Beitrittserklärung Ich möchte Mitglied werden ab: Monat/Jahr Ich war Mitglied der Gewerkschaft: Telefon: / Telefax: / Anreise mit dem PKW: Ab München auf der Autobahn A8 in Richtung Salzburg/Innsbruck. Vor Rosenheim auf die A93 Richtung Innsbruck. Abfahrt Brannenburg (Nr. 58). Nach ca. 2 km Kreuzung mit Verkehrsampel geradeaus überqueren. Nach 800 m, auf Höhe der gelben Persönliche Daten: Name Vorname/Titel Straße/Hausnr. PLZ Wohnort Geburtsdatum Telefon von: bis: Monat/Jahr Monat/Jahr Einzugsermächtigung: Ich bevollmächtige die ver.di, den satzungsgemäßen Beitrag bis auf Widerruf im Lastschrifteinzugsverfahren zur Monatsmitte zum Monatsende monatlich halbjährlich vierteljährlich jährlich oder im Lohn-/Gehaltsabzugsverfahren* monatlich bei meinem Arbeitgeber einzuziehen. *(nur möglich in ausgewählten Unternehmen) Name des Geldinstituts/Filiale (Ort) Telefonzelle (linke Straßenseite), rechts abbiegen in die Mühlenstraße. Nach 600 m links in die Schrofenstraße abbiegen und nach weiteren 600 m bergauf haben Sie Ihr Ziel erreicht. Staatsangehörigkeit Geschlecht weiblich männlich Beschäftigungsdaten Arbeiter/-in Angestellte/-r DO-Angestellte/-r Bankleitzahl Kontonummer Name Kontoinhaber/-in (Bitte in Druckbuchstaben) Datum/Unterschrift Kontoinhaber/-in der Bahn: Vom Münchner Hauptbahnhof Richtung Salzburg oder Innsbruck. Achtung! Bei Zügen nach Salzburg in Rosenheim umsteigen in die Regionalbahn nach Kufstein. Die Züge sind getaktet, so dass die Wartezeit maximal 15 Minuten beträgt. Aussteigen an der Haltestelle Brannenburg. Nicht alle Züge von München nach Innsbruck halten in Brannenburg! Daher unbedingt vorher informieren. Bei Anreise mit der Bahn bestellen wir für Sie ein Taxi vom Bahnhof zur Bildungsstätte, da am Bahnhof Brannenburg kein Taxi-Stand vorhanden ist. Bitte geben Sie uns hierzu Ihre Ankunftszeit bekannt. Ihre Zugverbindung mit Ticketbestellmöglichkeit finden Sie bei der Online-Reiseauskunft der Deutschen Bahn AG unter Beamter/-in Selbstständige/r freie/r Mitarbeiter/-in Vollzeit Teilzeit Anzahl Wochenstd. Erwerbslos Wehr-/Zivildienst bis Azubi-Volontär/-in-Referendar/-in bis Schüler/-in-Student/-in bis (ohne Arbeitseinkommen) Praktikant/-in bis Altersteilzeit bis sonstiges Bin/war beschäftigt bei (Betrieb/Dienststelle/Firma/Filiale) Straße/Hausnummer im Betrieb PLZ Ort Tarifvertrag Tarifl. Lohn- oder Gehaltsgruppe bzw. Besoldungsgruppe Tätigkeits-/Berufsjahr, Lebensalterstufe regelmäßiger monatlicher Bruttoverdienst Euro Monatsbeitrag: Euro Der Mitgliedsbeitrag beträgt nach 14 der ver.di Satzung pro Monat 1% des regelmäßigen monatlichen Bruttoverdienstes. Für Rentner/-innen, Pensionär/-innen, Vorruheständler/-innen, Krankengeldbezieher/-innen und Erwerbslose beträgt der Monatsbeitrag 0,5% des regelmäßigen Bruttoeinkommens. Der Mindestbeitrag beträgt 2,50 Euro monatlich. Für Hausfrauen/Hausmänner, Schüler/-innen, Studierende, Wehr-, Zivildienstleistende, Erziehungsgeldempfänger/-innen und Sozialhilfeempfänger/-innen beträgt der Beitrag 2,50 Euro monatlich. Jedem Mitglied steht es frei, höhere Beiträge zu zahlen. Datenschutz Ich erkläre mich gemäß 4a Abs. 1 und 3 BDSG einverstanden, dass meine mein Beschäftigungs- und Mitgliedschaftsverhältnis betreffenden Daten, deren Änderungen und Ergänzungen, im Rahmen der Zweckbestimmung meiner Gewerkschaftsmitgliedschaft und der Wahrnehmung gewerkschaftspolitischer Aufgaben elektronisch verarbeitet und genutzt werden. Ergänzend gelten die Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes in der jeweiligen Fassung. dem Flugzeug: Personalnummer im Betrieb Datum/Unterschrift Nach der Ankunft auf dem Münchner Flughafen die S-Bahn Nummer 8 zum Ostbahnhof benutzen. Am Ostbahnhof in den Regionalexpress Richtung Rosenheim bzw. Salzburg einsteigen. Anschließend Branche ausgeübte Tätigkeit Name Werber/-in: Vorname Telefon weiter wie unter Bahnreise beschrieben. Ich bin Meister/-in-Techniker/-in-Ingenieur/-in. Mitgliedsnummer 64 65

34 Kalendarium 2009 Kalendarium 2009 Januar Februar März April Mai Juni Tag der Do 1 Neujahr KW1 So 1 So 1 Mi 1 Fr 1 Mo 1 Arbeit Fr 2 Mo 2 KW 6 Mo 2 KW 10 Do 2 Sa 2 Di 2 Pfingst-KW 23 montag Juli August September Oktober November Dezember Mi 1 Sa 1 Mi 1 Do 1 So 1 Allerheiligen Di 1 Do 2 So 2 Mi 2 Fr 2 Mo 2 KW 45 Mi 2 Sa 3 Di 3 Di 3 Fr 3 So 3 Mi 3 Fr 3 Mo 3 KW 32 Do 3 Sa 3 Tag der Dt. Einheit Di 3 Do 3 So 4 Mi 4 Mi 4 Sa 4 Mo 4 KW 19 Do 4 Mo 5 KW 2 Do 5 Do 5 So 5 Di 5 Fr 5 Sa 4 Di 4 Fr 4 So 4 Mi 4 Fr 4 So 5 Mi 5 Sa 5 Mo 5 KW 41 Do 5 Sa 5 Di 6 Hl. Drei Könige Fr 6 Fr 6 Mo 6 KW 15 Mi 6 Sa 6 Mo 6 KW 28 Do 6 So 6 Di 6 Fr 6 So 6 2. Advent Mi 7 Sa 7 Sa 7 Di 7 Do 7 So 7 Do 8 So 8 So 8 Mi 8 Fr 8 Mo 8 KW 24 Fr 9 Mo 9 KW 7 Mo 9 KW 11 Do 9 Sa 9 Di 9 Sa 10 Di 10 Di 10 Fr 10 Karfreitag So 10 Mi 10 Di 7 Fr 7 Mo 7 KW 37 Mi 7 Sa 7 Mo 7 KW 50 Mi 8 Sa 8 Di 8 Do 8 So 8 Di 8 Do 9 So 9 Mi 9 Fr 9 Mo 9 KW 46 Mi 9 Fr 10 Mo 10 KW 33 Do 10 Sa 10 Di 10 Do 10 So 11 Mi 11 Mi 11 Sa 11 Mo 11 KW 20 Do 11 Mo 12 KW 3 Do 12 Do 12 So 12 Di 13 Fr 13 Fr 13 Mo 13 Ostersonntag Oster-KW 16 montag Di 12 Fr 12 Mi 13 Sa 13 Mi 14 Sa 14 Sa 14 Di 14 Do 14 So 14 Fronleichnam Sa 11 Di 11 Fr 11 So 11 Mi 11 Fr 11 So 12 Mi 12 Sa 12 Mo 12 KW 42 Do 12 Sa 12 Mo 13 KW 29 Do 13 So 13 Di 13 Fr 13 So Advent Di 14 Fr 14 Mo 14 KW 38 Mi 14 Sa 14 Mo 14 KW 51 Do 15 So 15 So 15 Mi 15 Fr 15 Mo 15 KW 25 Mi 15 Sa 15 Mariä Himmelfahrt Di 15 Do 15 So 15 Volkstrauertag Di 15 Fr 16 Mo 16 KW 8 Mo 16 KW 12 Do 16 Sa 16 Di 16 Sa 17 Di 17 Di 17 Fr 17 So 17 Mi 17 So 18 Mi 18 Mi 18 Sa 18 Mo 18 KW 21 Do 18 Mo 19 KW 4 Do 19 Do 19 So 19 Di 19 Fr 19 Di 20 Fr 20 Fr 20 Mo 20 KW 17 Mi 20 Sa 20 Do 16 So 16 Mi 16 Fr 16 Mo 16 KW 47 Mi 16 Fr 17 Mo 17 KW 34 Do 17 Sa 17 Di 17 Do 17 Sa 18 Di 18 Fr 18 So 18 Mi 18 Fr 18 So 19 Mi 19 Sa 19 Mo 19 KW 43 Do 19 Sa 19 Mo 20 KW 30 Do 20 So 20 Di 20 Fr 20 So Advent Mi 21 Sa 21 Sa 21 Di 21 Do 21 Christi Himmelfahrt So 21 Di 21 Fr 21 Mo 21 KW 39 Mi 21 Sa 21 Mo 21 KW 52 Do 22 So 22 So 22 Mi 22 Fr 22 Mo 22 KW 26 Mi 22 Sa 22 Di 22 Do 22 So 22 Di 22 Fr 23 Mo 23 KW 9 Mo 23 KW 13 Do 23 Sa 23 Di 23 Do 23 So 23 Mi 23 Fr 23 Mo 23 KW 48 Mi 23 Sa 24 Di 24 Di 24 Fr 24 So 24 Mi 24 So 25 Mi 25 Mi 25 Sa 25 Mo 25 KW 22 Do 25 Mo 26 KW 5 Do 26 Do 26 So 26 Di 26 Fr 26 Di 27 Fr 27 Fr 27 Mo 27 KW 18 Mi 27 Sa 27 Fr 24 Mo 24 KW 35 Do 24 Sa 24 Di 24 Do 24 Sa 25 Di 25 Fr 25 So 25 Mi 25 Fr 25 So 26 Mi 26 Sa 26 Mo 26 KW 44 Do 26 Sa 26 Mo 27 KW 31 Do 27 So 27 Di 27 Fr 27 So Weihnachtstag 2. Weihnachtstag Mi 28 Sa 28 Sa 28 Di 28 Do 28 So 28 Do 29 So 29 Mi 29 Fr 29 Mo 29 KW 27 Fr 30 Mo 30 KW 14 Do 30 Sa 30 Di 30 Di 28 Fr 28 Mo 28 KW 40 Mi 28 Sa 28 Mo 28 KW 53 Mi 29 Sa 29 Di 29 Do 29 So Advent Di 29 Do 30 So 30 Mi 30 Fr 30 Mo 30 KW 49 Mi 30 Sa 31 Di 31 So 31 Pfingstsonntag Fr 31 Mo 31 KW 36 Sa 31 Do 31 Silvester 66 = Schließzeiten des Hauses 67

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