IKZM - Good practices

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1 IKZM - Good practices Definition Integriertes Küstenzonenmanagement (IKZM) wird definiert als dynamischer, kontinuierlicher und iterativer Prozess, durch welchen Entscheidungen für eine nachhaltige Nutzung, Entwicklung und den Schutz der Küsten einschließlich ihrer Ressourcen getroffen werden. Quelle: Europäische Kommission: Eine Strategie für das Integrierte Küstenzonenmanagement (IKZM) - Allgemeine Prinzipien und politische Optionen, Luxemburg 1999.

2 IKZM - Good practices Kriterien Sensibilisierung und Information über verschiedene Nutzungsinteressen, Schutzansprüche und Steuerungsmöglichkeiten Formulierung von Zielvorstellungen in Abwägung unterschiedlicher Nutzungs- und Schutzansprüche Akzeptanz von Planungsergebnissen durch Abstimmung und Zusammenarbeit aller Beteiligten

3 IKZM - Good practices Beispiele IKZM in der Region Uthlande IKZM in der Technologieregion K.E.R.N. e. V. Baltcoast-Projekt Wismarbucht

4 IKZM - Region Uthlande Moderierte Informationsveranstaltungen als Einstieg mit dem Ziel eine fundierte Information zu IKZM zu geben und bei allen Akteuren die Akzeptanz für ein integriertes Handeln zu schaffen, Kontaktfelder zu konkretisieren und Handlungsempfehlungen sowohl für einzelne Aufgabenstellungen als auch für die künftige Organisation zu erarbeiten.

5 IKZM - Region Uthlande Information als Schlüssel für einen nachhaltigen IKZM- Prozess IKZM- Training an konkreten Projekten

6 IKZM - Technologieregion K.E.R.N. Partner in der freiwilligen Kooperation K.E.R.N. (seit 1991): Städte Kiel, Eckernförde, Rendsburg und Neumünster Kreis Rendsburg-Eckernförde Industrie- und Handelskammer zu Kiel Unternehmensverbände Mittelholstein e. V. und Kiel e. V. Deutscher Gewerkschaftsbund, Landesbezirk Nordmark

7 IKZM - Technologieregion K.E.R.N. Ziele der K.E.R.N.-Kooperation Intensivierung der Kooperation zwischen den Kommunen Förderung der technologischen Entwicklung der Region Förderung der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Wissenschaft, Wirtschafts- und Arbeitnehmerorganisationen. Kompetenz rund um das Meer Bedeutung maritimer Wirtschaftsbereiche K.E.R.N. Träger des Clustermanagements Maritime Wirtschaft in Schleswig-Holstein

8 IKZM - Technologieregion K.E.R.N. IKZM als Aufgabe regionaler Kooperation seit März 2000 informeller Arbeitskreis IKZM - K.E.R.N.-Region seit Oktober 2001 IKZM-Arbeitskreis der Technologieregion K.E.R.N. unter Vorsitz der IHK mit regelmäßigem Sitzungsturnus Ziel Informationsaustausch zwischen unterschiedlichen Fachdisziplinen und Institutionen der Region Verbesserung der Kooperation zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und übrigen in der K.E.R.N.-Region / im Küstenraum agierenden Akteuren stärkere Vernetzung von Aktivitäten und Maßnahmen zur Nutzung der maritimen Potenziale

9 IKZM - Technologieregion K.E.R.N. Fazit Die Technologieregion K.E.R.N. ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine etablierte regionale Organisation das Thema IKZM aufgreifen und für die Region Spielmacher zur Kommunizierung und Beförderung des Themas werden kann. Bisher Initiierung IKZM-spezifischer Projekte und weniger Moderation von Nutzungskonflikten. Betonung der ökonomischen Entwicklungsperspektiven.

10 Baltcoast-Projekt Wismarbucht Langjährige Nutzungskonflikte als Ausgangssituation Kommunikatives Gutachten als Lösungsansatz Titel: Möglichkeiten einer nachhaltigen Entwicklung der westmecklenburgischen Ostseeküste im Bereich des EU- Vogelschutzgebietes Küstenlandschaft Wismarbucht unter besonderer Berücksichtigung touristischer Nutzungen Auftragnehmer: Arbeitsgemeinschaft PLANCO Consulting GmbH Schwerin und SALIX Teterow Auftraggeber: über Interreg III B Baltcoast Umweltministerium und Ministerium für Arbeit, Bau und Landesentwicklung

11 Baltcoast-Projekt Wismarbucht Arbeitsweise Erfassung von Nutzungen und Nutzungsinteressen u. a. Workshops, persönliche Gespräche, Befragung Spezifizierung der Schutzansprüche in der Wismarbucht Herausarbeitung bestehender oder potenzieller Nutzungsresp. Schutz-Verträglichkeiten und -Konflikte in räumlicher und zeitlicher Differenzierung Ergebnis Räumliche und zeitliche Zuordnung verschiedener Nutzungsmöglichkeiten Gebiete, in denen die entsprechende Nutzung nicht zulässig ist Gebiete, in denen Kompromisse möglich sind (räumliche u. zeitliche Entflechtung o. Einschränkungen in der Nutzungsintensität) Gebiete, in denen eine uneingeschränkte Nutzung möglich ist

12 Baltcoast-Projekt Wismarbucht Erkenntnisse der Gutachter aus dem Projekt Konflikte werden häufig überschätzt Information ist der Schlüssel zum Erfolg Freiwillige Vereinbarungen sind ein Instrument zur Lösung der Konflikte

13 Baltcoast-Projekt Wismarbucht Fazit Das Gutachten bestätigt nachdrücklich die mit informellen Abstimmungen auf regionaler Ebene verbundenen Chancen für ein leistungsfähiges IKZM. Es zeigt aber auch, dass es dafür klarer Top-down- Impulse bedarf. Es wird zu beobachten sein, ob die erzielten Ergebnisse in der Umsetzung belastbar bleiben, nachdem er externe Spielmacher (Gutachter) entfällt und keine dauerhafte regionale IKZM-Organisation aufgebaut wurde. Empfehlung für die nationale IKZM-Strategie

14 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Katrin Fahrenkrug Institut für Planung, Kommunikation und Prozessmanagement GmbH Erlenweg Wedel / Hamburg Fon: / Fax: /

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