Ein gutes Blatt für den Business-Sommer

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1 Schachder Wirtschaftskrise InternationaleErfolge für unsereunternehmen mit Top-Qualität und schlauen Strategien. BIG BUSINESS 3 BIG BUSINESS 12 Forschung Mit Innovation schon heute Produkte vonmorgen. DONNERSTAG, 20. JUNI 2013 NR. 169 / 1,10 KURIER.at BIG BUSINESS Hannes Ametsreiter A1 Telekom Austria Alexandra Izdebska DiTech Heimo Scheuch Wienerberger Susanne Riess-Passer Wüstenrot Alexander Balatka CEST Der aktuelle KURIER befindet sich im Inneren FOTOS: SSILBER THINKSTOCK.COM/ISTOCK (3), FOTOLIA (2), J. CHRISTANDL, M. LAZAROV/DITECH, ST. BOROVICZENY, CEST, REWE, J. HREBICEK/NOVOMATIC, IMMOFINANZ, G. DEUTSCH(3),VOESTALPINE, REUTERS/H.-P. BADER, F. GRUBER, R. HERRGOTT, LENZING, WKOÖ, UNGER STAHL, DONAU VERSICHERUNG, AUSTRIAN AIRLINES GROUP, M. PFEIFFER/HABAU, PALFINGER; KURIER MONTAGE/S. FROSCHMAYER Frank Hensel REWE Christian Kern ÖBB Holding Johanna Stefan Donau Versicherung Ein gutes Blatt für den Business-Sommer Österreichs Trumpfkarten. Wer an der Spitze steht, meistert auch große Herausforderungen. Unsere Managerinnen und Manager wissen, wie s gemacht wird. Franz Wohlfahrt Novomatic Andreas Bierwirth T-Mobile Austria Birgit Noggler Immofinanz Nicole Wegscheider Mayr-Wegscheider Jan Albrecht Austrian Airlines Gerhard Roiss OMV Peter Untersperger Lenzing Georgine Rumpler-Heindl Habau Wolfgang Eder voestalpine Ulrike Rabmer-Koller Rabmer-Gruppe Herbert Ortner Palfinger Wolfgang Hesoun Siemens Österreich Josef Unger Unger Stahlbau Johann Marihart Agrana Erscheinungsort: Wien Verlagspostamt: 1070 Wien P.b.b. 02Z034475T

2 FIT FOR BUSINESS ONLINE Das flexible Veranlagungskonto für Ihr Unternehmen. ANDREAS GOLDBERGER Skiflugweltmeister, TV-Kommentator und Volksbank-Kunde HANNES ARCH Kunstflug-Pilot, Unternehmer und Volksbank-Kunde Demner, Merlicek & Bergmann Wir beflügeln Österreichs Unternehmer mit FIT FOR BUSINESS ONLINE. jederzeit online buchbar attraktiv verzinst Mehrfachverfügung möglich Volksbank. Mit V wie Flügel. * Teilnahmebedingungen abrufbar unter

3 BIG BUSINESS 03 INHALT 03 UnserLand hält sich wirtschaftlich wacker Österreich verbessert die Rahmenbedingungen und belebt damit die Export- und Investitionskonjunktur 06 Österreichs Wirtschaft zum Blühen bringen Re-Industrialisierung, Vorbereitungen auf die EXPO 2015 in Mailand und erfolgreiche Unternehmen 08 Wenn der Uhrturm mit dem Lindwurm fightet Die unterschiedlichen Wirtschaftsstrategien unserer Bundesländer im Überblick Jahre geballte Qualitätskompetenz Weitblick bei den Kundenbedürfnissen und Durchblick fürdie optimale Gestaltung von Prozessen 12 Weltmarktführer der Zukunft schon heute unter der Lupe Erdgasproduktion aus CO 2 und Wasserstoff dank Mikroorganismen, neue Impfstoffe,pfiffige Navigation 14 BIG BAU BUSINESS Baubranche im Aufwind In ganz Österreich wird intensiv gebaut auch jenseits der Grenzen sind Austro-Firmen erfolgreich tätig 18 Mehr Forschung &Entwicklung als jemals zuvor Laut neuer WIFO-Studie bringen verstärkte F&E-Aktivitäten mehr Arbeitsplätze 20 Das Land befeuern: heiße Strategien Österreichs Maschinen- und Metallwarenindustrie als treibende Kraft 22 Modellfall Österreich: sichere Arbeitsplätze Duale Berufsausbildung, Sozialpartnerschaftund attraktivearbeitgeber 23 Es ist Zeit: Frauen an die Macht Siemens, DiTech, A1, T-Mobile u. a. fördern Mädchen und Frauen in technischen Berufen 24 Es gilt: kein Auftrag ohne Design Wirklichausgezeichnet: Gutes Industrial Design stärkt das Image vieler Produkte 26 Breitband-Initiative für die Grüne Mark Bewohner und Unternehmer profitieren von schnellem Internet und multimedialen Anwendungen 28 Heute schon für Technologien von morgen sorgen WassichKapsch, Bienenstand.at, Caruso und das Tullner Institut ausgedacht haben Die Kugel rollt auf Wachstum FOTOS: THINKSTOCK.COM/DENIS VRUBLEVSK, PRIVAT Handlungsbedarf. Erfolgsrezepte für einen starken Standort Österreich Die Oesterreichische Nationalbank erwartet für 2013 bzw ein Wachstum des realen BIP von 0,3 bzw. 1,5 Prozent soll unsere Wirtschaft laut OeNB wieder um 1,8 Prozent wachsen. Österreichbehauptetsichangesichts der Rezession im Euroraum bemerkenswert,kommentiertoenb-gouverneur Nowotny die Prognose. Mit der sukzessiven Verbesserung der außenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wird sich die Export- und InvestitionskonjunkturabJahresmitte2013, vor allem aber 2014 und 2015 merklich erholen. Ein Wermutstropfen: Trotz des im internationalen Vergleich überraschend dynamischen Beschäftigungszuwachses stagnierte im abgelaufenen Jahr der reale private Konsum. Verantwortlich dafür war die inflationsbedingt schwache Reallohnentwicklung, die wie bereits in den Jahren zuvor das Wachstum der Haushaltseinkommen dämpfte. Erst in den kommenden Jahren ist ein stärkerer Zuwachs bei den realen Haushaltseinkommen zu erwarten, der die private Konsumnachfrage wieder zu einer Stütze des Wirtschaftswachstums machen wird. Trotz des Stagnierens der realen BIP-Entwicklung seit dem Frühjahr 2012 hat sich Machen Sie Ihr Spiel! heißt es für unsere Unternehmen in den herausfordernden Sommermonaten der starke Beschäftigungsanstieg weiter fortgesetzt. Für2015wirdwiedereinebeschleunigte Beschäftigungsdynamik erwartet.die Arbeitslosenquote wird heuer und 2014 geringfügig auf 4,8 bzw. 4,9 Prozent steigen; sie weist damit weiterhin den niedrigsten Wert in der EU und im Euroraum auf. Inflation weniger als 2 Prozent Der bereits seit Anfang des Jahres beobachtete Abwärtstrend der Inflationsrate wird sich bis Ende dieses Jahres fortset- FORTSETZUNG AUF SEITE 4 Es wird ein heißer Sommer für unsere Wirtschaft Tolle Ideen. Über die neuesten Firmen-Vorhaben kann man gar nicht genug lesen Editorial Die Hochwasserkatastrophe ist vorbei, die Folgen sind noch längst nicht behoben. Alle Betroffenen sollen umgehend zu ihrem Geld kommen, sagt Johanna Stefan, Generaldirektorin der Donau Versicherung: Es ist für uns unbedingt klar,in solchen Ausnahmesituationen mit besonderem Einsatz und noch mehr Flexibilität an die Sache heranzugehen. Um Wetter-und Temperaturschwankungen geht es auch bei den Produkten vonwienerberger-ceoheimoscheuch. ZiegelwändesindnatürlicheKlimaanlagen und bieten optimalen Schall- und Witterungsschutz. Wienerberger beteiligtsichanderinitiative GesundeRaumluft. Scheuch: DiesePlattform rückt den Mehrwert gesunder Baustoffe in den Fokus der Öffentlichkeit. Der Ziegel gilt als absolut schadstofffrei wir bringen uns im Rahmen unserer Kernkompetenz ein und unterstützen,gesunde Raumluft mit unserem Know-how. Luftige Ambitionen haben auch Austrian Airlines z.b.mit den neuen Direktflügenvon Wien nach Chicago. Unsere Langstreckenflotte ist in Relation zur Mittelstreckenflotte zuklein, verriet mir AUA-CEO Jaan Albrecht. Hier wollen wir wachsen werden wir eine zusätzliche Boeing 777 einflotten; das ist das größte zweistrahlige Passagierflugzeug der Welt. Bezüglich Destination schauen wir uns gerade inasien und Nordamerika um. Heben auch Sie ab gemeinsam mit unseren erfolgreichen Unternehmen, wünscht Paul Christian Jezek

4 04 BIG BUSINESS FORTSETZUNG VON SEITE 3 Österreich muss verstärkt Investitionen und noch mehr Exporte setzen Paperboy bringt s auf Ihr Smartphone! Einfach diese Seite scannen! Die Gratis-App Shortcut gibt s im App-Store Holen Sie sich mit nur einem Klick die aktuelle Zahlen zum Industrieland Österreich auf Ihr Handy. zen. Ausschlaggebend für den Rückgang der Inflationsrate sind in erster Linie weiterhinkontinuierlichsinkenderohölpreise und deutlich rückläufige Wachstumsraten bei den Lohnkosten. Für 2013 wird eine Inflation von zwei Prozent erwartet wird die Inflation sogar auf 1,7 Prozent zurückgehen, bevor sie im darauffolgenden Jahr konjunkturbedingt wieder leicht auf 1,8 Prozent ansteigen wird blieb das gesamtstaatliche Budgetdefizit annähernd konstant bei 2,5 Prozent des BIP. Die staatliche Hilfe für Not leidende Banken und das relativ hohe Wachstum bei Sozialleistungen wurde durch eine gedämpfte Entwicklung bei den sonstigen Ausgaben sowie ein relativ hohes Einnahmenwachstum fast kompensiert. Dasgesamtstaatliche Budgetdefizit wird sich 2013 trotz der schwachen Konjunktur auf 1,7 Prozent des BIP verbessern (ohne mögliche etwaige Zusatzkosten des Bankenpakets). Bis 2015 erwartet die OeNB eine weitere Verringerung der öffentlichen Defizitquote auf 1,2 Prozent des BIP.Über den Prognosehorizont betrachtet, ist von weiteren strukturellen Verbesserungen des Budgetsaldos auszugehen. Wichtige Erfolgsrezepte Laut einer aktuellen Umfrage bewerten 36 ProzentderUnternehmendiewirtschaftliche Situation in ihrer Branche als sehr gut oder gut. Lediglich20Prozent orten Aufholbedarf.DiesepositiveStimmungmüsse nun genützt werden, um etwa Investitionen zu forcieren, verlangt die Präsidentin der Wiener Wirtschaftskammer, Brigitte Jank. Investitionen sind der Schlüssel für Wachstum und Arbeitsplätze. VoraussetzungdafüristdasVertrauenderUnternehmerindieeigenewirtschaftlicheKraftund das eigene Können. Konkret auf die Bundeshauptstadt bezogen: Wiens Wirtschaft wächsttrotzdesinternationalschwierigen Umfelds. Allerdings brauche es dringend Maßnahmen,umdieseDynamikaufrechtzuerhalten: etwa bei der Ansiedlung von Produktionsbetrieben. Aspernbietethier eine gute Chance. Auf Schuldenbasis finanzierte Konjunkturprogramme forcieren, heißt die falschen Karten wählen EU-weit spitze ist, liegen wir bei Arbeitskosten, beim faktischen Pensionsantrittsalter und bei der Abgabenquote weit hinten, kritisiert Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. All dies kostet Geld, das für Investitionen fehlt. Wasist zu tun? Im Mittelpunkt der Bemühungen müsse die Re-Industrialisierung Europas stehen. Länder mit einer starken Indus- trie sind besser durch die Krise gekommen, so der Minister. Dazu gehöre auch, bei den Energiekosten kompetitiver und unabhängiger von Importen werden: DerWettbewerbsfaktorderZukunftwerden die Energiekostensein. Europas Wirtschaft muss wettbewerbsfähiger werden. Allerdings steht dem ein gehemmter Binnenmarkt entgegen. Mitterlehner: Die Grundfreiheiten werden in der EU nur teilweise gelebt. Das hat zur Folge, dass die EU-Staaten in den Rankings der Welt-Wirtschaftsmächte seit Jahren nach hinten rutschen werden nur noch zwei EU-Länder zu den Top- 10 zählen. Parallel wird es aufgrund klammer BudgetsinEuropa zu einer Kräfteverschiebung Richtung der BRIC-Staaten kommen, die über ausreichend finanzielle Mittel verfügen und in Infrastruktur und Ausbildung investieren. Um diesen Trends entgegenzuwirken, schlägt Mitterlehner eine weitere Ankurbelung der Exporte vor. Denn: Österreichexportiertnur sieben Prozent seiner Waren indie zehn am stärksten wachsenden Länder der Welt, aber 22 Prozent in die zehn am wenigsten wachsenden Länder. Außerdem müsse Österreichseine Kompetenz in den Zukunftsbereichen Umwelt und Kreativwirtschaft besser im Export positionieren etwaimwegederinitiative go-international des Wirtschaftsministeriums und der Wirtschaftskammer. Weitere wichtige Punkte laut Mitterlehner:Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel und gegen überbordende Bürokratie. In Österreich haben wir eine viel zu hohe Steuer- und Abgabenquote, bestätigt IV- Präsident GeorgKapsch. Insbesondereist die Differenz zwischen den Kosten für Arbeitgeber und dem, was netto bei den Menschen ankommt, zu hoch. Bei uns sind es nur 51 Prozent für die Arbeitnehmer im Vergleich zu65prozent im OECD- Schnitt. Wir dürfen dieses Verhältnis nicht nochmals verschlechtern, indem wir der Wirtschaft laufend Prügel vor die Füße werfen. Dies gilt umso mehr,dawir derzeit konjunkturell nicht vom Fleck kommen. Mit 34,4 Prozent des BIP an Ausgaben für Soziales und Förderungen liegt Österreich laut Eurostat und IV-Berechnungen mit großem Abstand vorbelgien, Frankreich und Deutschland mit jeweils nur knapp über 31 Prozent. Mehr als ein Drittel der Einkommen der österreichischen privaten Haushalte wird nicht erwirtschaftet, sondern umverteilt: Das ist OECD-weit die höchste Umverteilungsquote. Wirkönnen nur verteilen, was wir vorhererwirtschaftethaben,sagtiv-präsidentgeorgkapsch. Zielmusssein, dass allen mehr Netto bleibt sowie eine Reduktion der Kosten für die Wirtschaft und mehr Freiheit. Mehr Unternehmer gebraucht Während Österreich bei Arbeitslosigkeit, Pro-Kopf-Produktivität und Tourismus Die zwei Schlüssel sind hochwertige Bildung und leistbare Energie Interview. Mit OMV-Generaldirektor Gerhard Roiss sprach Paul Christian Jezek über den BIG BUSINESS-Standortfaktor Energie KURIER: Wie beurteilen Sie die aktuelle Lage Europas? Gerhard Roiss: Wir stehen heute in Europa vor einer großen Herausforderung. Fast sechs Millionen junge Menschen sind in dereuropäischenunionderzeitohnejob und damit ohne langfristige Perspektive.Gleichzeitig ist die europäische Wirtschaftmit einem zunehmend industriefeindlichen Umfeld konfrontiert. Dazu kommendienachwirkungenderfinanzund Schuldenkrise. Viele europäische Staaten sind auf die Bekämpfung ihrer Budgetdefizite und die Sanierung der Staatshaushalte fokussiert. Die Gefahr OMV-Generaldirektor Gerhard Roiss besteht, dass langfristig relevante Themen wie Bildung zu kurz kommen. Was muss in Europa passieren, um die Herausforderung zu meistern? Europa muss jetzt auf der Hut sein, damit keine Fehlentwicklungen passieren, die letztlich den Wohlstand und den sozialen Frieden der künftigen Generationen aufs Spiel setzen. Wir haben es jedenfalls in der Hand, jetzt gegenzusteuern. Die zwei Schlüssel sind hochwertigebildung und leistbare, für jedermann verfügbareenergie. Sie sprechen von hochwertiger Bildung, für die den Staaten zunehmend die Mittel fehlen. Politiker stehen oft unter dem Zwang, rasch zu handeln, etwa um die Finanzkrise zu bekämpfen. Hochwertige Bildung ist die Basis für den Wohlstand vonmorgen. Weil in diesem Zusammenhang die öffentliche Hand immer weniger bereit ist, die Lasten zuübernehmen, steigt der Stellenwert von verantwortungsbewussten Unternehmen. Gewinne machen alleine, ist heute zuwenig. Verantwortung zuübernehmen,ist für mich das Fundament unternehmerischen Handelns. Sozial verantwortungsvolle Unterneh- men können Lücken füllen, wo das bestehende System an seine Grenzen stößt. Sie können Veränderungenauslösen, neuekräfte mobilisieren und damit Innovationen in der Gesellschaft vorantreiben. Wirhaben uns in den vergangenen Monaten intensiv damit beschäftigt,wiewir einenwertvollen Beitrag für die Gesellschaft in jenen Ländern leistenkönnen, in denen wir tätig sind. Die Stärkung der Menschen durch Bildung ist dabei eine von drei Säulen, neben Umweltmanagement und der Forschung nachneuen Energien. Stärkung der Bildung heißt, bei den Jüngsten zu beginnen. Junge Leute müssen möglichst frühfüreine chancenreiche Berufswahl ausgerüstet werden. Als zweiten Erfolgsfaktor haben Sie leistbare und leicht zugängliche Energie angesprochen. Sind das in Zeiten der Energiewende nicht Konzepte von gestern? Verlässlich verfügbare und leistbare Energie ist neben Bildung der zweite Schlüssel für die wirtschaftliche Prosperität. Die Energiewende istrealität, wir sind als internationale, integrierte Öl- und Gasgesellschaft darauf eingestellt, das Thema zu managen. Europa steckt hier leider im energiepolitischen Dilemma. Man investiertenorme Summen in die Förderung vonalternativen Energiesystemen und dennochsteigt der Ausstoß von Kohlendioxid. Allein im Jahr 2011 wurden weltweit insgesamt rund 50 Milliarden US-Dollar an Subventionen für die Alternativen zur Verfügung gestellt und die CO2-Emissionen sind nicht gesunken. Auch nicht in Europa, wo gleichzeitig die Abwanderung von industriellen Arbeitsplätzen zunimmt, weil Energie etwa in den Vereinigten Staaten wesentlichgünstigerzuhaben ist. Wie stellen Sie sich den Ausweg aus der energiepolitischen Sackgasse vor? Europa muss die Wende von der SubventionzurInnovationimSegmentderalternativen Energien schaffen. Neben dem Fokus auf Innovation darf sich Europa nicht gegenüber alternativen Energiequellen und alternative Lieferrouten verschließen. Wir wissen heute, dass wir Erdgas noch für mehr als zwei Jahrhunderte zur Verfügung haben werden. Erdgas ist der logische Partner einer intelligenten Energiewende, weil damit die naturgegebenenschwankungenvonwindund Solarkraft ausgeglichen werden können. FOTOS: THINKSTOCK.COM/WAVEBREAKMEDIA, SERGII DIBROVA; OMV

5 06 BIG BUSINESS BIG BUSINESS 07 Den Bo den weiter aufbereiten Auch Österreichs Agrarwirtschaft spezialisiert sich auf Qualitätsprodukte. Mehr als Biobauern betreiben hierzulande ökologische Landwirtschaft Durchgepflügt. Re-Industrialisierung, bessere Abstimmung in der Energiepolitik und rascherefreihandelsabkommen sind konkreteto-dos für Österreich. Anfang Juni kam es zu einem Vierertreffen der Wirtschaftsminister aus Österreich, Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz in Basel. Reinhold Mitterlehner zog eine positive Bilanz der BIG-BUSINESS-Session mit seinen Amtskollegen Philipp Rösler (D), Johann Schneider-Amman (CH) und Thomas Zwiefelhofer aus dem Fürstentum. Unsere Länder arbeiten gut zusammen und sind bei vielen Wirtschaftsdaten besser aufgestellt als Europa insgesamt. Dennoch sind wir einig, dass weitere Anstrengungen notwendig sind. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, Arbeitsplätze und Know-how am Standort Europa zu sichern, müssen wir vor allem die Re-Industrialisierung forcieren. Wir brauchen eine neue Industriewelle der Weg dorthin führt auch über mehr Investitionen in Forschung und Entwicklung. Die Energie- und Rohstoffpolitik sei wichtiger denn je: Früher waren die Löhne der alles entscheidende Faktor der Standortpolitik, heute sind es zusätzlich auch die Energiepreise. ImZusammenhang mit der Energiewende besprach Mitterlehner mit Rösler und Schneider- Ammann den koordinierten Ausbau und Betrieb von Pumpspeichern, wozu es ein trilaterales Abkommen gibt. In diesen Fragen müssen wir uns in Zukunft noch besser abstimmen. Wir brauchen Strom auch in den Zeiten, in denen der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint und setzen daher auf Pumpspeicher zur Produktion von Ausgleichsenergie. Damit stärken wir auch unsere Rolle als Energiedrehscheibe. Darüber hinaus sprach sich Mitterlehner für den rascheren Abschluss von Freihandelsabkommen durch die Europäische Union aus, weil bisher oft zu lange verhandelt werde, und sprach sich, so wie seine Ministerkollegen, für den Abbau einschränkender Maßnahmen im Welthandel aus. Wenn wir den Handel beflügeln, würdedas Europa und der Welt gut tun. Gerade die Schweiz ist beim Abschluss ihrer eigenen Freihandelsabkommen oft schneller unterwegs als die EU und damit ein Vorbild. EXPO 2015 in Mailand Ein weiterer Nachbar steht schon heute für ein Großereignis in zwei Jahren im Mittelpunkt. Vor etwa zwei Monaten hat der frühere Vizekanzler Josef Pröll als Regierungskommissär für die Weltausstellung EXPO 2015 in Mailand den entsprechenden Teilnahmevertrag der Republik Österreich unterzeichnet. Mit dem Generalthema Feeding the Planet, Energy for Life und der starken Ausrichtung auf Ökologie und Nachhaltigkeit wird sich die EXPO mehreren entscheidenden Zukunftsthemen widmen. Dank dem weltweit anerkannten Know-how bei Öko-Innovationen, Lebensmitteln und Kulinarik können Österreichs Exportunternehmen von dieser Weltausstellung besonders profitieren und damit künftig noch mehr Arbeitsplätze im Inland schaffen. Die Veranstalter erwarten sich 30 Millionen Besucher und einen Konjunkturschub für die Wirtschaftsmetropole Mailand sowie Norditalien allgemein. Der EXPO-Zuschlag hat bereits ein milliardenschweres Investitionsprogramm für die Region in Gang gesetzt. Neben der Entwicklung des Ausstellungsgeländes selbst stehen umfangreiche Infrastrukturprojekte, die Modernisierung der bestehenden Tourismusstruktur sowie innovative Mobilitätsprogramme zur Realisierung an. Österreichische Firmen werden doppelt profitieren: von den Investitionsprojekten, die rund um die Gestaltung der EXPO initiiertwerden, und durch die Präsentation österreichischer Produkte und Dienstleistungen im Rahmen der EXPO selbst. Ein breites positives Image bei den Besuchern wird gleichzeitig einen Schub bei unseren Exportaktivitäten herbeiführen, betont Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl. Der österreichische EXPO-Pavillon solldasgeneralthemaernährung&energie auch im Architekturprojekt widerspiegeln. Regierungskommissär Pröll: Die Ausstellungsbesucher sollen bekannte Elemente des allgemeinen Österreich-Bildes wiederfinden und gleichzeitig Neues und Überraschendes erfahren. Beim Verlassen der,erlebniswelt Österreich soll das vorhandene Österreich- BilddesAusstellungsbesuchersineinigen Ausprägungen weiterentwickelt worden sein. Italien ist Österreichs zweitwichtigster Handelspartner mit einem Handelsvolumen von rund 16,6 Milliarden Euro 2012 und einem Exportvolumen vonrund 8,4 Milliarden Euro, was einem AnteilandenösterreichischenGesamtexporten von rund sieben Prozent entspricht. Nach wie vor verdienen wir sechs von zehn Euro im Ausland. Unser Ziel istes, bis 2015 sieben vonzehn Euro durch den Exportzuerwirtschaften und ein Drittel davon soll durch Dienstleistungsexporte lukriert werden, erklärt WKÖ-Präsident Leitl. Ein kurzer EXPO-Blick zurück SchondieösterreichischenBeteiligungen an den vorangegangenen Weltausstellungen haben den Wirtschaftsstandort Österreich gestärkt: So konnte durch die EXPO-Beteiligung 2010 in Schanghai die dort herrschende Aufbruchsstimmung von der österreichischen Exportwirtschaft optimal genutzt werden, wie die Exportsteigerungen von 39 Prozent im Jahr 2010 belegen. Aber auch die Anzahl chinesischer Touristen, die Österreich besuchten, ist seit der Expo deutlich gestiegen kamen rund 20 Prozent mehr chinesische Touristen nach Österreich, 2011 stieg die Besucheranzahl sogar um 43 Prozent und 2012 um 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei der EXPO 2015 handelt es sichumdie zweite Weltausstellung, welche die Stadt Mailand ausrichtet. Die erste fand vor mehr als hundert Jahren 1906 statt und beschäftigte sichmit dem Thema Verkehr. Österreich war schon bei diesem Event mit umfangreicher Präsenz vertreten. GuteErnte AproposVerkehr.DieÖBBkonntenimGeschäftsjahr 2012 die gesetzten Ziele übererfüllen und ein Jahr früher als geplant ein deutlich positives Ergebnis erzielen. Sowohl betriebswirtschaftliche als auch markt- und kundenrelevantekennzahlen zeigen signifikante Verbesserungen, bestätigt ÖBB-Generaldirektor Christian Kern.Alle Teilkonzerne haben positiv bilanziert. Haupttreiber des Ergebnisses warensignifikanteergebnisverbesserungen der Rail Cargo Austria AG sowie Umsatzzuwächse der Personenverkehr AG. Auch die ungarische Güterverkehrstochter Rail Cargo Hungaria konnte erstmals mit 13,5 Mio. Euro EBT positiv bilanzieren und der Teilkonzern Infrastruktur AG schloss das Bilanzjahr 2012 mit einem EBT von 8,8 Mio. Euro ab. Kern: Die ÖBB sind wieder auf Spur,die konsequente Umsetzung des Sanierungsprogrammes FIT 2015 zeigt trotz zunehmend schwierigem gesamtwirtschaftlichem Marktumfeld deutliche Erfolge. Paperboy bringt s auf Ihr Smartphone! Einfach diese Seite scannen! Die Gratis-App Shortcut gibt s im App-Store Schon heute aktuelle Infos über die EXPO 2015 in Mailand allerdings nur auf Italienisch. Jetzt Geld für neue Ideen holen Vorsprung sichern, Standort stärken: Das Wirtschaftsministerium unterstützt Österreichs Unternehmen bei der Erforschung, Finanzierung und Umsetzung neuer Ideen mit mehr als zwei Milliarden Euro im Jahr. Fruchtbare Unternehmensnews aus ganz Österreich Zucker. Agrana mit Rekordumsatz, Immofinanz und Novomatic jenseits der Grenzen sehr aktiv Von der Idee zur Marktreife Zur Erforschung und Weiterentwicklung neuer Ideen können sich Betriebe mit dem Innovationsscheck oder Euro abholen, um Leistungen von Forschungszentren zuzukaufen. Der börsenotierte Frucht-, Stärkeund Zuckerkonzern Agrana hat im Geschäftsjahr 2012/13 das Konzernjahresergebnis mit 156,5 Mio. Euro stabil gehalten. Der Umsatz legte Johann Marihart, Generaldirektor Agrana aufgrund höherer Absatzmengen um 18,9 Prozent auf 3,065 Mrd. Euro zu und knackte damit erstmals die 3-Milliarden- Euro-Marke.Für heuer erwartet Agrana- Generaldirektor Johann Mariharteinen weiteren moderaten Umsatzanstieg. Durch die Akquisition des Top-Players JVH hat Novomatic die Marktpräsenz in den Niederlanden weiter ausgebaut. Mit der für die Übernahme gegründeten Tochtergesellschaft Novo Gaming Netherlands B.V. setzt das Team rund um Generaldirektor Franz Wohlfahrt die Akquisitionen im Ausland fort. Produkte vonjvh ergänzen künftig u. a. das Produktportfolio von Novomatic im gewerblichen Spielbereich in Deutschland. Die Immofinanz erwartet sich aus dem geplanten Börsegang ihrer Wohnungstochter Buwog einen Erlös von bis zu 750 Mio. Euround wirddann ein pri- mär in Osteuropa vertretener Konzern sein. Drei Viertel der Immo-Werte von dann noch7,8 Mrd. würden auf die CEE- RegionentfallenundnurnocheinViertel auf den Westen der größte Einzelmarkt wäre laut Immofinanz-CFO Birgit Noggler mit 22 Prozentanteil Russland. Mit dem Erlös aus dem Buwog-Verkauf würde die Immofinanz investieren und eventuell auch eine höhere Dividende ausschütten. Nogglers Mandat als Finanzvorstand wurde vor kurzem um vier Jahre verlängert und läuft somit bis zum Die Bausparkasse Wüstenrot hat sich im abgelaufenen Jahr trotz des allgemeinen Geschäftseinbruchs aufgrund der Halbierung der Bausparförderung gut geschlagen. Bei den Neuverträgen gab es 2012 nur leichterückgänge, da das MinusbeidenEinlagenvomerstenHalbjahr im Rest des Jahres fast ausgeglichen werden konnte, berichtet Generaldirektorin Susanne Riess. Diesen Schwung habe man ins neue Jahr mitnehmen können, sodass man derzeit im Bausparen Zuwächse von 23 Prozent habe. Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage 2013 un- veränderthochbleibt,istdiewüstenrot- Chefin optimistisch. Nachdem DiTech im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 105 Mio. Euro eingefahren hatte, konntedieses Ergebnis im schwierigen Geschäftsjahr 2012 um 14,3 Prozent auf 120 Mio. Euronetto noch weiter gesteigert werden. Insgesamt zählt der Computerspezialist laut Gründerin und Geschäftsführerin Aleksandra Izdebska aktuell bereits registrierte Kunden mehr als sind alleine im abgelaufenen Jahr dazugekommen. FOTOS: THINKSTOCK.COM/CODY WHEELER, GERHARD DEUTSCH Als Gründer zum Marktführer Der neue Gründerfonds unterstützt österreichische Start-Ups mit bis zu einer Million Euro. Gemeinsam mit dem Business-Angel-Fonds stehen dafür 110 Millionen Euro zur Verfügung. Mit Investieren zum Erfolg Für innovative Unternehmen aus der High-Tech-Branche, dem Gewerbe und dem Tourismus stehen als Investitionsförderung Zuschüsse, zinsgünstige ERP-Kredite und Haftungen bereit. Entgeltliche Einschaltung Informieren Sie sich über alle Förderchancen unter:

6 08 BIG BUSINESS BIG BUSINESS 09 Wenn der Uhrturm mit dem Lindwurm fightet Bundesländer. Die Wirtschaftsleistung liegt fast überall wieder deutlich über dem Vorkrisenniveau. Dazu war 2012 das Jahr der Rekordbeschäftigung Paperboy bringt s auf Ihr Smartphone! Einfach diese Seite scannen! Die Gratis-App Shortcut gibt s im App-Store Holen Sie sich die umfangreichen Wirtschafts- und Sozialdaten der Statistik Austria mit einem Klick auf s Handy. Bundesländer mit einem starken, exportorientierten Industriesektor konnten in den letzten Jahren von einer kräftigen Erholung profitieren. Angesichts der schwächeren IndustriekonjunkturhattendieseBundesländerletztes Jahr nur noch leichte Vorteile, die vor allem in der ersten Jahreshälfte ausgespielt werden konnten. Eine starke Ausrichtung auf Dienstleistungen war 2012 daher kaum vonnachteil. Abseits dieses Grundschemas schafften es Bundesländer mit individuellen Stärken zupunkten. Das ist die eine Seite der aktuellen Bundesländer-Analyse der Bank-Austria-Ökonomen. Die andere Seite: Im Jahresdurchschnitt betrug das Wirtschaftswachstum in Österreich immerhin 0,8 Prozent (2011: 2,7 Prozent). Damit liegt die Wirtschaftsleistung in fast allen Bundesländern zum Teil wieder deutlich über dem Niveau vonvor der Krise 2008/09. Weder die Industrieländer noch die Dienstleistungshochburgen konnten 2012 entscheidende strukturelle Vorteile ausspielen. Vielmehr zählte eine sektorübergreifende breite Aufstellung, fasst Dieter Hengl, Vorstand Corporate& Investment Banking, die wichtigsten Ergebnisse der Bundesländer-Analyse der Bank Austria Volkswirtschaft per Mai zusammen. Von dieser profitierte zum einen das Burgenland, das mit einem geschätzten Anstieg der Wirtschaftsleistung 2012 um 1,6 Prozent die Wachstumsspitze erklomm. Zum anderen befand sich auch Tirol mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung von 1,4 Prozent auf der Sonnenseite Österreichs. Hengl: Auch Steiermark und Vorarlberg konntenmitrechtunterschiedlichenindividuellen Stärken ein Wachstum knapp über dem österreichischen Durchschnitt erzielen. Respektabel im Aufwind Insgesamt konnte die Industrie (ohne Bauwirtschaft) dank einer dynamischen Entwicklung in der Energie- und Wasserversorgung sowie Abfallentsorgung ein respektables Plus von real 1,8 Prozent erreichen. Der Maschinenbau war einer der stärkstenwachstumsstützenderösterreichischen Industrie mit einem Plus um rund vier Prozent und einem Wertschöpfungsanteil von über zehn Prozent am gesamten Produktionssektor, analysiert Stefan Bruckbauer, Bank-Austria-Chefökonom. Auch die Metallwarenerzeugung, die chemische und pharmazeutische Industrie und die Glaserzeugung steigerten 2012 ihre Produktion. In diesem Umfeld konnte sich überraschenddieburgenländischeindustriemit einem Anstieg um über acht Prozent am besten behaupten. Wachstumstreiber waren Maschinenbau, Metallverarbeitung, Kunststoffverarbeitung und Nahrungsmittelerzeugung. Wobei die hohe Dynamik zum Teil auch auf Standortverlagerungen aus anderen Bundesländern zurückzuführen ist. Unter BerücksichtigungderVersorgungsbereichekonntedie Industrie auch intirol (+5,9 Prozent) und trotz einer schwierigen Entwicklung im Fahrzeugbau auch in der Steiermark(+3,3 Prozent) ein gutes Ergebnis erzielen. Auch der Vorarlberger Produktionssektor lag 2012 über dem Durchschnitt, während Kärnten (+1,3 Prozent),Oberösterreichgedämpft durch die schwächere Stahlkonjunktur (+1,2 Prozent), und Niederösterreich(+0,3 Prozent)niedrige Zuwächse verzeichneten. WährendinWienderProduktionssektor stagnierte, konnte 2012 nur in Salzburg das Vorjahresniveau nicht erreicht werden. Die Bauwirtschaft konnte 2012 zum Wirtschaftswachstum einen maßgeblich positiven Beitrag leisten. Der Bauproduktionsindex stieg um durchschnittlich 1,7 Prozent. Insbesondere in der Steiermark sorgtedersektorfürvielschwung. Bisauf Salzburg und Kärnten verzeichnete die Bauwirtschaft in allen Bundesländern eine zum Teil beachtliche, wenn auch im Jahresverlauf abnehmende, Wachstumsdynamik,die im Regelfall durch öffentliche Investitionen in den Tiefbau getrieben war. Der Hochbau war dagegen angesichts der Investitionszurückhaltung vieler Unternehmen generell unter Druck, zeigte aber in Vorarlberg, Tirol und in der Steiermark dennoch auf. (Mehr über BIG BAU BUSINESS auf S. 14 ff.!) Zuwachs im Servicebereich Ganz gut unterwegs war der Fremdenverkehr, insbesondere war in Wien wieder ein starkes Nächtigungsplus zu verzeichnen. AuchunternehmensnaheDienstleistungen wie beispielsweise Informationsdienstleistungen und freiberufliche Tätigkeiten expandierten. Der Dienstleistungssektor,der einen Anteil an der Wertschöpfung in den einzelnen Bundesländern zwischen 60 Prozent (Oberösterreich)und bis zu 83 Prozent (Wien)hat, war in allen Bundesländern bestimmender Wachstumstreiber im Burgenland und in Salzburg am stärksten, in Kärnten und in Oberösterreichrelativ zurückhaltend. Die Industrie wird auch 2013 eine wichtige Wachstumsstütze sein, wenn auchdas Wachstum mit rund einem Prozent sehr verhalten ausfallen wird. Der Nachfrageschwerpunkt wird noch stärker von Vorleistungen/Investitionsgütern auf den Konsumgüterbereich übergehen. Der Dienstleistungsbereich wird 2013 durch die steigende Arbeitslosigkeit und einen schwachen Beschäftigungsanstieg stark unter Druck sein und weiterhin nur bedächtig expandieren, wobei im Jahresverlauf die Dynamik zulegen können sollte, was Bundesländer mit Spezialisierung auf Dienstleistungen wie etwa Wien in der zweiten Jahreshälfte stärken wird,sohenglüberdiediesjährigenaussichten. Zwischen den Bundesländern wird es2013 aufgrund der nur moderaten Impulse in allen Sektoren geringedifferenzen geben. Die besten Aussichten haben in diesem Umfeld Bundesländer mit breit aufgestellter Industrie, was Vorarlberg, Oberösterreich und Tirol in eine gute Ausgangsposition bringt, wenn auch das Burgenland wieder aufgrund von Sonderfaktoren Wachstumsspitzenreiter in Österreich sein dürfte. Für das Gesamtjahr 2013 gehen wir in Österreich unverändert von einem Wirtschaftswachstum von0,9 Prozent aus, da in unserer Prognose ein schwacher,wenn auch nicht ganz so schwacher Jahresbeginn, wie er sich derzeit abzeichnet, eingerechnet ist.zwar haben sich die Aussichten in den vergangenen Wochen deutlichnach untenverschoben, trotzdemistesnochzu früh, die Hoffnung auf einen Aufschwung 2013 aufzugeben,betont Bruckbauer. Der Dienstleistungssektor sorgt laut BA-Analyse für positive Wachstumsbeiträge in allen Bundesländern Vorbildlich sichere Produktion Rotec Production. Award geht in die Steiermark Die voestalpine Rotec Gruppe erhielt kürzlich den von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) verliehenen European Good Practice Award.Die Wahl der EU- OSHA fiel unter Hunderten Bewerbungenaus ganz Europa auf das auf die Produktion von Präzisionsstahlrohren und Rohrkomponenten spezialisierte Unternehmen mit Sitz in Krieglach. Prämiert wurde dabei das Rotec Production System, das einen ganzheitlichen Ansatz zur Verbesserung von Prozessabläufen darstellt und durch das die Arbeitssicherheit deutlich erhöht werden konnte. Seit rund zwei Jahren haben wir das,rotec Production System aufgebaut und entwickelt. Mir hat insbesondere der ganzheitliche Ansatz gefallen, viele Themen und viele Standorte auf diese,reise mitzunehmen. Das war und ist anspruchsvoll, aber interessant, erläutert Klaus Pammer,Geschäftsführer der voestalpine Rotec Gruppe. Dass dieser Ansatz auch auf EU-Ebene Anerkennung findet, freut auch die Projektverantwortlichen Karlheinz Ditrich (Sicherheitsfachkraft) und Thomas Zahradnik (Projektkoordinator).ZuZahradniksAufgabenzähltes,dieinKrieglicherarbeiteten Maßnahmen und Standards an den weiteren Standorten in Europa und den USAumzusetzen. Die Rotec Gruppe verfügt über sieben Produktions- und drei Verkaufsstandorte in ganz Europa sowie in den USA und beschäftigt insgesamt mehr als 900 Mitarbeiter. Produktionsplus in Tirol Aufschwung. Optimismus für die Tiroler Konjunktur im Q1 Insgesamt stimmt die Richtung,fasst der Tiroler Industriepräsident Reinhard Schretter den gegenwärtigen Kurs der Industrie-Lok zusammen. In den letzten Monaten kamen in der IndustriemehrArbeitsplätzehinzualsverloren gegangen sind. Gegenüber dem letzten Quartalhat sichdie konjunkturelle Lage verbessert. Die Indikatoren deutendaraufhin,dassdieproduktionswirtschaftihrenwegunbeirrtunddynamisch fortsetzt. Die Geschäftslage insgesamt als wichtiges Stimmungsbarometer beurteilen immerhin 38 Prozent der Befragten als gut. Positiv verändert haben sich gegenüber dem vergangenen Quartal AuftragsbestandunddieAuslandsaufträge: Als gut beurteilen 33 Prozent die allgemeine Auftragslage und 31 Prozent die Nachfrage aus dem Ausland. Damit konnten beide Indikatoren leicht zulegen. Fürnur je zwei Prozent istder derzeitige Auftragseingang sowohl aus dem Inland als auch aus dem Exportgeschäft zu niedrig. Alle übrigen sind mit dem Status quo recht zufrieden. Spürbar verbessern wird sich in den kommenden drei Monaten der Produktionsausstoß: 34 Prozent der Befragten glauben, ihre Produktion ausweiten zu können. Das ist im Vergleich zum letzten Quartal ein kräftiges Plus von 29 Prozent. Auch die langfristige Konjunkturprognose fürdie Tiroler Industrie durch die befragten Betriebe fällt vorsichtig optimistischaus: 95 Prozent glauben, dass sich die Geschäftslage im nächsten Halbjahr so wie bisher entwickeln und sogar eine leichte Steigerung zulassen wird. KURIER-GRAFIK/PILAR ORTEGA

7 10 BIG BUSINESS Hidden Champions dank Qualität Herausragend. Big Business basiert auf höchster Qualität. Das zeigen 840 Jahre geballte Qualitätskompetenz in mehr als 40 Unternehmen Die erfolgreiche ISO-9001-Zertifizierung von mehr als 40 österreichischen Unternehmen über einen Zeitraum von 20Jahren waren Mitte Mai Anlass hochqualitativer Auszeichnungen im qualityaustria Headquarters in Wien unter dem Ehrenschutz von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Die ausgezeichnetenunternehmenhabenmitihrer fortlaufenden Integration der anspruchsvollen ISO-9001-Grundsätze in der Kunden-, Prozess- und Mitarbeiterorientierung Ausdauer,Konsequenz und den Willen bewiesen, ständig an der Verbesserung der Leistung und damit am Erfolg zu arbeiten, sagt Konrad Scheiber, CEO der Quality Austria Trainings-,Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH. Aus der aktuellen Studie über Hidden ChampionsdesFHCampusGrazgehthervor, dass vor allem die Qualität der Produkte und der Dienstleistungen sowie die hohe Zuverlässigkeit nicht nur die Marke der Unternehmen stärken, sondern entscheidendfürdenwirtschaftlichenerfolg der österreichischen Hidden Champions sind. Austrian Quality ist damit ein Standort- und Wettbewerbsfaktor für die österreichische Industrie und für das Gewerbe,betont Scheiber.Quality Austria sei stolz, durch Trainings, Audits und AssessmentssowiedurchKongresseundPublikationen einen Beitrag zu dieser Erfolgsstoryleistenzukönnen. Mit Qualität zum Erfolg Zu den 42 qualityaustria Preisträgern u. a. aus den Bereichen Automotive, Metallverarbeitung, Elektro- undelektronikindustrie, Chemie, Kunststoffverarbeitung, Holzverarbeitung, PapierherstellungundLebensmittel, diedenanforderungen der ISO 9001 seit 20 Jahren genügenundsichinihrerarbeitauchinzukunft daran orientieren wollen, zählen: BASF Performance Products GmbH, Böhlerstahl Vertriebsgesellschaft m.b.h., buntmetall amstetten Ges.m.b.H., Chemson Polymer-Additive AG, Donauwell Wellpappe Verpackungsgesellschaft m.b.h., E+E Elektronik Gesellschaft m.b.h., EATONINDUSTRIES(AUSTRIA) GmbH, Enterprise Training& Consulting, EVVA Sicherheitstechnologie GmbH, FREQUENTIS AG, Fritz Egger GmbH & Co. OG, Fronius International GmbH, Greiner-AssistecGmbH, HEXCELComposites GmbH & Co KG, HUECK FOLIEN GmbH, Husky Injection Molding Systems, Ing. Schweiger Fulpmes G.m.b.H., LOBA FEINCHEMIE GMBH, M. Schneider Elektro- Anlagen, Mersen Österreich Wien GmbH, OMV Refining &Marketing GmbH, Panasonic Industrial Devices, Papirnica Vevce d.o.o., Pipelife Austria GmbH & Co KG, RAUCH Fruchtsäfte GmbH & Co OG, Rosenbauer International AG (RBI), Schneider Electric Power Drives GmbH, Schönberg Label Ges.m.b.H, Siemens AG Österreich Corporate Technology Central Eastern Europe, Siemens AG Österreich SIMEA IndustrialManufacturing, EngineeringandApplications, Siemens Convergence Creators, Siemens Enterprise Communications GmbH (is a Trademark Licensee of Siemens AG), SMURFIT KAPPA Nettingsdorfer, SOFTCOM Consulting GmbH, ThöniIndustriebetriebeGmbH, TPVision Hungary Ltd., Tribotecc GmbH, Tridonic connection technology, Viennaplex Fabrik für Kunststofferzeugnisse, W& H Dentalwerk Bürmoos GmbH, Zizala Lichtsysteme GmbH, z-werkzeugbaugmbh. Top-Managementsystem ISO 9001 Der qualityaustria Award, der zum ersten Mal Ende 2009 vergeben wurde, wird an Unternehmenverliehen, diezertifiziertes Qualitätsmanagement seit 20 Jahren als fixen Bestandteil ihrer Unternehmenspolitiksehenunddurchgängigdanachzertifiziert sind. Der Preis steht für Weitblick bei den Kundenbedürfnissen, Durchblick für die optimale Gestaltung von Prozessen und die Integration neuer Anforderungen, das richtige Augenmaß, genaues Hinsehen sowie die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Kunden auf Augenhöhe. Die ISO 9001 ist derzeit das erfolgreichste Managementsystem der Welt. Aktuell läuft weltweit ein umfassender Revisions- und Harmonisierungsprozess, u. a. in den Systemmanagementnormen ISO 9001 (Qualität), ISO (Umwelt), ISO 27001(IT Security). Mit dieser breiten Entwicklung der Systemmanagementnormen wird der Integrationsgedanke im Management unterstützt. Ja! Natürlich ist die beliebteste österreichische Marke Innovationskraft. Der Bio-Marktführer vertraut auf Leuchtturmprojekte aus den Bereichen Tierschutz, Green Packaging und Qualitätssicherung Laut der von Integral realisierten Brandmeyer Markenstudie ist Ja! Natürlich die beliebteste österreichische Marke, geschlagen nur von internationalen Top-Marken wie Apple. Unter der weiblichen Bevölkerung Ja! Natürlich Geschäftsführerin Martina Hörmer schafft es Österreichs Bionier bei der Frage nach der absoluten Lieblingsmarke sogar unter die Top-Five nach Adidas, Nike, Esprit oder Nivea. Der Erfolg der Marke lässt sich vor allem auf die kompromisslose und konsequente Markenführung zurückführen, gerade auch in der Werbung,erklärt Ja!-Natürlich-Geschäftsführerin Martina Hörmer. Mit knapp 50 Prozent Marktanteil und einemumsatzvon323,3mio.euroinklusive Großhandel ist Ja! Natürlich auch in Zahlen die Nummer 1 am österreichischenbio-markt. Marktführerzuseinist für uns nicht nur eine monetäre,sondern eine inhaltliche Dimension. Unser oberstes Ziel ist das Vertrauen unserer Kunden durch beste Qualität auszubauen. Der wirtschaftliche Erfolg kommt dann von ganz alleine,bringt es Hörmer auf den Punkt. Gerade in einer Zeit, in der zahlreiche Lebensmittelskandale die Konsu- menten verunsichern, zählt für Ja! Natürlich mehr denn je der kompromisslose EinsatzfürmehrQualität, Sicherheitund größtmögliche Transparenz. Konkrete Leuchtturmprojekte für die Suche nach und die Umsetzung des Besten kommen aktuell aus den Bereichen Tierschutz, Green Packaging und Qualitätssicherung. So kooperiert Ja! Natürlich seit einem Jahr mit der unabhängigen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN, um die Bio-Nutztierhaltung nachhaltig zu verbessern. Bio in Hülle und Fülle ist ein weiteres gutes Beispiel für die Innovationskraft und das Bestreben von Ja! Natürlich, die Branche nachhaltig positiv zu verändern. Als erste Lebensmittelmarke Österreichs begann Ja! Natürlich 2011 die VerpackungseinerProduktestufenweiseauf umweltschonend abbaubare Materialien umzustellen und wurde dafür zum Beispiel mit Platz 1 beim Sustainibility Pro Carton ECMA Award 2012 in Kopenhagen ausgezeichnet. Darüber hinaus werden Ja! Natürlich Zwiebel, Salaterdäpfel und Rote Rüben in kompostierbare Netze aus 100 Prozent nachwachsender, biologisch abbaubarer Naturfaser gehüllt. Neben den bereits in Verwendung befindlichen Zellulosefolien und vielfältigen Kartonagen ist dies die dritte Green Packaging-Neuheit bei Ja! Natürlich, sagt Geschäftsführerin Martina Hörmer. Durch die schrittweise Umstellung auf umweltschonende Verpackungen konnten wir seit 2011 bereits 75 Tonnen Kunststoff einsparen. Allein durch die neuen Netze aus 100 Prozent Naturfaser werden jährlich 3,2 Tonnen Plastik vermieden. Bis 2015 werden wir nach neuen Berechnungen damit 100 Tonnen Kunststoff einsparen, das sind 2,1 Millionen Liter Rohöl. FOTOS: FOTOLIA/ GOSS VITALIJ, JA! NATÜRLICH NATURPRODUKTE

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9 12 BIG BUSINESS Top-Innovationen. Erdgasproduktion aus CO 2 und Wasserstoff dank Mikroorganismen, ganz neue Impfstoffe und pfiffige Navigation. Global Player der Zukunft Vor Kurzem ist ein innovatives Verfahren zur Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen marktreif und industriell nutzbar geworden. Das auf Mikroorganismen basierende Verfahren der Linzer Krajete GmbH erlaubtdiehocheffizienteundumweltschonende Umwandlung von klimaschädlichem CO 2 und Wasserstoffin speicherbares Methan. Dabei wird ein natürlicher Stoffwechselprozess, der sogenannten Archäa genutzt, der unter Ausschluss von Sauerstoff reinstes Methan also Erdgas erzeugt. Die saubere Lösung des österreichischen Innovationsführers bietet neben der Stromspeicherung auch ressourcenschonende Möglichkeiten zur Herstellung von Biotreibstoff sowie zur günstigen Aufreinigung von Bio- oder Abfallgas. Viermilliarden und vier Jahre Die ersten vier Milliarden Jahre erfolgte die Entwicklung des natürlichen Prozesses durch die Archäa das sind Mikroorganismen, die zu den ältesten Lebensformen der Welt zählen. In den vergangenen vier Jahren machte sich Krajete daran, den umweltverträglichen Prozess für den großindustriellen Einsatz nutzbar zu machen. Mit einer vierten Patentanmeldung istdergesamteprozessnunoptimiertund fertig für die Auslizenzierung. Der Bedarf für diesen hocheffizienten Prozess zur Herstellung reinsten Methans ist groß und vielfältig, wie Geschäftsführer Alexander Krajete erläutert. Neben der als,power to Gas bezeichneten Speicherung erneuerbarer Überschussenergie aus Sonnen-, Wind- und Wasserkraftanlagen erlaubt unser Prozess gleich zwei weitere industrielle Anwendungen: die Veredelung von rohem Biogas zu reinem Erdgas sowie die Produktion von Biotreibstoffen der sogenannten 5. Generation. Tatsächlich erfolgt die Umwandlung des Klimagases CO 2 (und Wasserstoff) zu Erdgas in einem Bioreaktor einem regulierten System, in dem spezielle Stämme der Mikrooganismen CO 2 umwandeln. (In der Natur kommen Archäa meistens an Standorten mit extremen Umweltbedingungen vor.)krajete: So attraktiv dieser Prozess für die Energiebrancheist, soschwierigwarerzuzähmen, also für eine konkrete Nutzanwendung maßzuschneidern. Esgelang dem Unternehmen, den Prozess der Methanherstellung unter kontrollierten Bedingungen im Bioreaktor insgesamt zu perfektionieren hohe Ressourceneffizienz und Umsatzgeschwindigkeiten zeichnen ihn nun genauso aus wie Robustheit und die Fähigkeit, mit rasch wechselnden Bedingungen fertig zu werden. Insgesamt ist esder Krajete GmbH weltweit erstmals gelungen, diesen vielversprechenden Prozess zur industriellen Einsatzreife weiterzuentwickeln. Mit der Anmeldung von insgesamt vier Patenten kann das Unternehmen nun den gesamten Prozess an Kunden aus der Energiewirtschaft, Chemiebranche und dem Maschinenbau lizenzieren. Neue Impfstoffe Rasche Fortschritte bei der Entwicklung zweier hocheffizienter Impfstoffe gegen Dengue- und Chikungunyafieber meldet das Wiener Biotech-Unternehmen Themis Bioscience GmbH. In präklinischen Versuchen zeigten die beiden Impfstoffkandidaten ausgesprochen gute Wirksamkeit. So gelang mit einer einzelnen Impfung gegen Chikungunya der Aufbau eines vollständigen Impfschutzes. Der Denguefieber-Impfstoffkandidat wiederumzeigtewirksamkeitgegenallevierbisher bekannten Serotypen dieser Infektion. Aufgrund dieser Ergebnisse wird Themis für beide Impfstoffe noch heuer die klinische Phase I-Prüfung beginnen. Gründer und CEO Erich Tauber: Unsere Themaxyn-Plattform basiert auf einem Standard-Impfstoff gegen Masern. Dieser hatnebenseinenausgezeichnetensicherheits- und Produktionsprofilen auchseine hohe Effizienz millionenfach bewiesen. Zusätzlich entwickelt das Themis- Team bereits Impfstoffkandidaten der zweiten Generation gegen Denguefieber und sicherte sich Optionen zur Entwicklung von Impfstoffen gegen Gelbfieber, Japanische Enzephalitis, West-Nile-Fieber und weitere ungenannte Indikationen. Damit ist die Entwicklungspipeline des Unternehmens prall gefüllt und ein wesentliches Ziel der Unternehmensstrategie erreicht. Denn das Geschäftsmodell der Biotech-Boutique sieht die kontinuierliche und gleichzeitige Entwicklung mehrerer Impfstoffkandidaten am Standort Wien vor. Erfolgreiche Kandidaten werden dazu an idealen Punkten der Wertschöpfungskette verkauft und die Erlöse in die firmeneigene F&E reinvestiert. Die unternehmenseigene, hochinnovativethemaxyn-technologieplattform ist vollständig durch Patenteabgesichert. Zeit ist Geld ImWonnemonatMaigelangdieerfolgreiche Finanzierung gleich zweier Wiener Hightech-Start-ups innerhalb kürzester Zeit dank der INiTS Universitäres Gründerservice GmbH. Dieses gewann mehrere Risikokapitalgeber bzw. Business Angels für die weitere Finanzierung von smarten Technologien aus Wien. Das clevere Innenraum-Navigationssystem der indoo.rs GmbH profitiert davon genauso wie die unbemannten Kamerahelikopter und Kamerastabilisierungssysteme der Dynamic Perspective GmbH. Bernd Gruber, Gründer und COO der indoo.rs GmbH: Als es für uns hieß, Investoren zu finden,warunserebasistechnologiezwar auf Schiene, wir hatten aber keine VorstellungzurPreisgestaltungbzw.zumGeschäftsmodell. Gemeinsam mit den Partnern vom INiTS haben wir genau das alles erstellt und 18 Monate nach der Firmengründung drei Investoren an Bord holen können. Tatsächlich entschieden sich mitdertecnetequity,derspeedinvestund der Techinvest gleich drei heimische InvestmentfondszurUnterstützungdesUnternehmens. Dieses entwickelt ein System zur punktgenauen Lokalisierung und Navigation in Innenräumen also dort, wogps-signaleoftmalsnichtempfangen werden können. Dabei hat indoo.rs in einem Entwicklungswettlauf mit Giganten der IT-Welt die Nase vorne, denn ihr System funktioniert auf allen smarten Endgeräten und für alle Kartentypen. Ähnlich einmalig ist die Technologie der Dynamic Perspective. Ihre Stabilisierungssysteme für Kameras(Gimbals)erlauben deren Präzisionseinsatz in unbemannten Helikoptern.Diese können stationär in der Luft verharren sowie Bilder im Vorbeiflug einfangen. Ein prinzipiell großer Vorteil, wenn es um genaueste Analysen oder dynamische Kameraperspektiven geht. Doch bisher konnte dieser Vorteil aufgrund der großen Vibration von Helikoptern nicht ausreichend genutzt werden, denn die Bilder verwackelten schlichtweg. Damit räumen die Gimbals von Dynamic Perspective nun auf, die sowohl als Einzelkomponente für bemannte Helikopterals auchintegriertineigens entwickelteunbemanntehelikopterangeboten werden. Spannend ist dieses Angebot für alle Arten der Film- und TV- sowie Geomatikanwendungen, ein großer Markt, in den es rasch zu expandieren gilt, wie Geschäftsführer Peter Morawitz erläutert: Weltweit entwickelt sich der Bedarf für diese Technologie rasch, genauso wie die Technologie selbst. FOTO: FOTOLIA/EISENHANS

10 ANZEIGE 13 Paperboy bringt s auf Ihr Smartphone! Einfach diese Seite scannen! Die Gratis-App Shortcut gibt s im App-Store Ganz einfach: Holen Sie sich die Fahrplanauskunft der ÖBB doch auf Ihr Handy! Die ÖBB gehören zu den pünktlichsten Bahnen Europas Nachhaltige Leistungen Verantwortung. Die ÖBB berücksichtigen stets ökonomische, ökologische und soziale Aspekte FOTOS: ÖBB, CHRISTOPH POSCH, DEOPITO, EISENBERGER Die ÖBB haben eine bedeutende Rolle für die heimische Wirtschaft, für die Umwelt und für die Gesellschaft und können hier sehr gute Leistungen vorweisen -und zwar quer durch alle drei großen Betrachtungsaspekte der Nachhaltigkeitsthematik. Die CSR-Performance kann sich sehen lassen: Die ÖBB sind einer der größten Wirtschaftsmotoren Österreichs, sie erbringen mit Bahn und Bus klima- und umweltfreundliche Mobilität, sind einer der größten Arbeitgeber in diesem Land und erbringen große Leistungen für die Gesellschaft. Die CSR-Performance der ÖBB Zufriedene Kunden sind die Voraussetzung für unternehmerischen Erfolg. Und damit die Kunden auch gerne mit ihren ÖBB unterwegs sind, sind viele Bausteine notwendig. Die ÖBB-Kundenoffensive zeigt den Weg: Schnelle Strecken, neue Bahnhöfe,moderne Züge und Busse und besseres Service sind dabei die wesentliche Themen. Qualitätsverbesserungen wie die Steigerung der Pünktlichkeit, gezielter Kundendialog z.b. durch das ÖBB-Kundenforum und durch die Nutzung neuer Medien (Facebook, Twitter und Co), Barrierefreiheit oder auch Bewusstseinsbildungsaktionen für nachhaltiges bzw. richtiges Mobilitätsverhalten (zum Beispiel für Kinder und Jugendliche)zeigen das Spektrum gut auf. Die ÖBB sind einer der größten Arbeit- geber Österreichs und nehmen diese Verantwortung wahr. Verschiedenste Ausund Weiterbildungsmaßnahmen werden forciert und die ÖBB sind der größte technische Lehrlingsausbilder Österreichs. Programme zur Gesundheitsförderung tragen dazu bei, die MitarbeiterinnenundMitarbeiterfitundarbeitsfähig zu halten. Die ÖBB-Berufsbörse bietet eine konzerninterne Plattform für Ein-, Um- und Aufstieg um die Flexibilität im Personaleinsatz zu gewährleisten. Die ÖBB sind einer der größten Wirtschaftsmotoren Österreichs und diesbezüglich wertvoller Partner.Es wird in den Ausbau und in die Modernisierung der Bahninfrastruktur und der Fahrzeugflotte investiert. Damit werden nicht nur nachhaltig wirkende Werte für Generationen geschaffen diese Investitionen tragen zur langfristigen Sicherung des Wirtschaftsstandortes Österreich bei. Nachhaltigkeit bedeutet für die ÖBB aber auch einen verantwortungsvollen Umgang mit dem durch den Eigentümer anvertrautenvermögen. Die ÖBB sind der klimafreundlichste Mobilitätsanbieter Österreichs. Rund 92 %des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energien 89%davon ist Strom aus Wasserkraft. Dem entsprechend hervorragend sind die CO 2 -Vorteile der ÖBB. Bezogen auf den Personenkilometer verursacht eine Fahrt mit der Bahn um rund 10 Mal weniger CO 2 als die Fahrt mit einem durchschnittlichen PKW. Im Güterverkehr ist der Unterschiedsfaktor noch beeindruckender.je Tonnenkilometer verursacht der Lkw durchschnittlichrund 22 Mal mehr CO 2 als der Gütertransport mit der Bahn. Konzernweite Spritspartrainings, eine konzernweites Energiesparprojekt, Trainings der Lokführer in energiesparender Fahrweise, CO 2 -neutrale Mobilität z.b.beim CAT, Initiativen zur Förderung der Elektromobilität, gezielte Gebäudesanierungen und der forcierte Einsatz erneuerbarer Energienutzung am Gebäudesektor runden das Klima- und Energiethema überzeugend ab. Aber auch zu weiteren Umweltthemen, wie Abfallwirtschaft, Lärmschutz und Natur-und Artenschutz (auchbiodiversität)zeigendieöbbtollesengagement. Die ÖBB erfüllen eine große gesellschaftspolitische Rolle bzw. Verantwortung. Neben den beschriebenen Effekten als Arbeitgeber, als Wirtschaftsmotor oderlehrlingsausbildersindetwadieverkehrsleistungen der ÖBB im Gemeininteresse (von Bund, Ländern und Gemeinden bestellte Verkehrsleistungen), Bewusstseinsbildungsaktionen fürkinder und Jugendliche zum Thema nachhaltige Mobilität und das Engagement zu Verkehrssicherheitsaspekten hervorzuheben. So hilft das Projekt Sicherheit macht Schule die Schüler über das sichere Verhalten auf Bahnanlagen zu informieren. Hier steht s nachhaltig Die ÖBB stellen ihre CSR bzw. Nachhaltigkeitsleistungen in speziellen Berichten der Öffentlichkeit dar. Diese Berichte werden im Zweijahresrythmus erstellt. Der letzte ÖBB-Nachhaltigkeitsbericht mit dem Titel Wir bewegen Österreich ist online verfügbar unter: konzern.oebb.at/csr Energieeffizienz beim Projekt Hauptbahnhof Wien Photovoltaikanlage: Auf der Dachkonstruktion der Einzelbahnsteigdächer wird im horizontal verlaufenden Bereich eine Photovoltaikanlage errichtet. Die erzeugte Energie wird in das ÖBB interne Verteilernetz eingespeist. CO 2 -gesteuerte Lüftungsanlage Zentrale Fernkälteerzeugung und Fernwärmebereitstellung durch Fernwärme Wien GmbH Geothermie

11 Paperboy bringt s auf Ihr Smartphone! 14 BIG BAU BUSINESS BIG BAUBUSINESS 15 Einfach diese Seite scannen! Die Gratis-App Shortcut gibt s im App-Store Hier geht's zu Fertighäusern mit Qualitätsgarantie. Baubranche im Aufwind Das unter der Federführung der Porr verwirklichte Großprojekt Save-Brücke in Belgrad wurde mit dem Ingenieurpreis des Deutschen Stahlbaues ausgezeichnet Weiter auf Wachstumskurs Aufwärts. Rabmer Bau Gruppe steigert Umsatz um 20 Prozent Die Rabmer Bau Gruppe mit Sitz in Altenberg bei Linz steigerte den Umsatz im vergangenen Jahr um 20 Prozent auf nunmehr 14 Mio. Euro. Dieser kräftige Wachstumsschub ist vor allem auf die positive Entwicklung des regionalen Baubereichszurückzuführen,erklärtdiegeschäftsführendeGesellschafterinUlrike Rabmer-Koller. Unsere Schwerpunkte liegen hier im Einfamilienhausbau, bei der Altbausanierung sowie bei Gewerbe- und landwirtschaftlichen Bauten. Profitiert haben wir auch vom Förderschwerpunkt bei der thermischen Sanierung, so wird auch der Bereich der Altbausanierung inklusive Vollwärmeschutz immer stärker nachgefragt. Trotz langem Winter sind wir auchgut ins Jahr 2013 gestartet. Wir haben eine gute Auftragslage und sehen auch für dieses Jahr eine sehr positive Entwicklung. Die Rabmer Bau Gruppe wurde vor 50 Jahren von Josef und Maria Rabmer gegründet und wird seit 2002 von Ulrike Rabmer-Koller in der zweiten Generation geführt. Seit 2011 ist sie auch alleinige Gesellschafterin der Firmengruppe, die seit der Ausgliederung des Rohrsanierungsbereiches im Jahr 2011 aus fünf Firmen sowie einer Beteiligung mit insgesamt rund 80 Mitarbeiternbesteht. Rabmer-Chefin Ulrike Rabmer- Koller Gründerzeit. In ganz Österreich wird intensiv gebaut und auch jenseits der Grenzen sind heimische Firmen erfolgreich tätig. DerGrößteistmüde: Hans-PeterHaselsteiner übergibt dieser Tage den Vorstandsvorsitz der Strabag an Thomas Birtel. Das Haus ist wohlbestellt: DerbeiWeitemgrößteBaukonzernÖsterreichs brummt, der Auftragsbestand bewegtsichmit13,8milliardeneuroaufhohem Niveau. Die Strabag bleibt bei ihrem Ausblick fürdas Gesamtjahr 2013, wonach eine Bauleistung von rund 14 Milliarden und ein operativer Gewinn von mindestens 260 Millionen Euro ins Haus stehen. Das Unternehmen kann auch international wirklich große Projekte stemmen: So wurde im Frühjahr nachmehr als sieben Jahren Bauzeit das Niagara-Tunnel- Projekt in Betrieb genommen worden. Das Schleusentor am Auslauf des Tunnels wurde in Anwesenheit von Projektbeteiligten des Auftraggebers Ontario Power Generation, der örtlichen Bauaufsicht von Hatch Mott MacDonald/Hatch Acres und des österreichischen Baukonzerns geöffnet. Nachdem 24 Stunden Wasser ungehindert durch den 10,1 Kilometer langen Wasserzuleitungstunnel in der Nähe der berühmten Wasserfälle am Niagara Fluss geflossen ist, gilt das Jahrhundert-Bauwerk mit einem Bauvolumen von 900 Millionen Euro als fertiggestellt. Durch den jahrelangen Einsatz des Strabag-Teams konnte das Projekt technisch wie auch finanziell erfolgreich sowie Monate vor dem vertraglichen Termin abgeschlossen werden, kommentierte der scheidende Haselsteiner. Das Niagara- Tunnel-Projekt wurde im Sommer 2005 an die Strabag vergeben und der Vortrieb mittels Tunnelbohrmaschine (TBM) im September 2006 planmäßig aufgenommen. Bereits nach kurzer Strecke verhinderten extrem schwierige geologische Verhältnisse den geregelten Vortrieb mit der bis heute weltweit größten offenen Hartgesteinsmaschine. Turnaround geschafft Die wie die Strabag ebenfalls börsenotierte Porr erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012 eine Produktionsleistung von rund 2,9 Mrd. Euro und erreichte damit neuerlich das hohe Vorjahresniveau. Auch bei der Entwicklung des Auftragsbestands erwiesen sich die Heimmärkte der Porr als wesentliche Wachstumsregion Deutschland verzeichnete ein Wachstum von 83 Prozent und auch in Österreich und Tschechien wurde der Auftragspolster deutlich ausgebaut. Insgesamt konnte die Porr ihren Auftragsbestand 2012 um 22 Prozent auf rund 3,4 Mrd. Euro steigern, gleichbedeutend mit dem Höchststand ihrer Unternehmensgeschichte. FOTOS: PORR, WKOÖ, RENEE DEL MISSIER/UNGER STEEL GROUP, ZAHA HADID ARCHITECTS, RICARDO HERRGOTT, MICHAEL PFEIFFER/HABAU Das Berichtsjahr 2012 stand im Zeichen von Großakquisitionen vor allem in den Bereichen Bahn- und Tunnelbau sowie bei Hochbau-Großprojekten. In Deutschland wurden z. B. zwei weitere Baulose mit einem Volumen von rund 266 Mio. Euro imrahmen des Bahnhofprojekts Stuttgart-Ulm gewonnen, ein anderer Auftrag der Deutschen Bahn betrifft die Hochgeschwindigkeitsstrecke Erfurt- Leipzig/Halle. In Österreich wurde die PorrmitdemRohbaudesneuenKrankenhauses Nord in Wien beauftragt. Auch in Doha/Katar gelang mit den enabling worksfürdenu-bahnbau dereinstiegin den Markt. Besonders positiv: Die Porr erzielte beachtliche Gewinne. Das EBITDA erreichte imberichtszeitraum 2012 ca. 104 Mio. Euro, das EBIT ca. 54 Mio. Euro. AngesichtsdersehrgutenAuftragssituation, ihrerstrategischenausrichtungsowieder positiven Auswirkungen vonfitforfuture geht die Porr zum jetzigen Zeitpunkt für 2013voneinemweiterhinstabilenErgebnis aus. Stahl für das neue urbane Wien Wie die Strabag und die Porr ist auch die UngerSteel Group international präsent und die Referenzliste ist lang. So gehören die Formel 1Rennstrecke in Abu Dhabi, der Flughafen in Qatar und in Dubai, das Porsche Center und die Autowelten für Toyota und Lexus in Moskau oder der Snow Dome im deutschen Bispingen zu den Referenzbauten. DochderStahlprophetgiltauchetwas im eigenen Land bzw. in der eigenen Hauptstadt! An erster Stelle ist hier das derzeitinbaubefindlichedachdesneuen Wiener Hauptbahnhofs zu nennen. Ein m 2 -RautendachausStahlprägtin Zukunft den atemberaubenden ersten Eindruck Wiens, mit dem Reisende per Bahn aus aller Welt in der Bundeshauptstadt empfangen werden. Rund 7000 Tonnen Stahl werden von Unger für die signifikantegesamtkonstruktion eines gefalteten Daches verarbeitet. Das partiell transluzente Konstrukt wird nicht nur eine planerische Besonderheit und visueller Blickfang sein, sondern dient auch als Überdachung aller fünf Bahnsteige des multi-modalen Knotenpunktes im transeuropäischen Schienennetz. Das architektonische Konzept stellt große Herausforderungen an die Ausführenden, generiert jedoch später einzigartige Lichteffekte: Dank der transparenten Konstruktion des Bahnsteigdachs ist das Gebäudeinnere bei jedem Wetter von Licht durchflutet,in der Nacht zeigt sich die Halle als hell erleuchtetes Faltwerk. Die Unger Steel Group trägt mit maßgeschneiderten Lösungen zur gelungenen Realisierung bei. Die endgültige Fertigstellung ist mit Jahresbeginn 2014 avisiert. Mit der erfolgreichen Verbindung der Rautenteile wird dem international bedeutsamen Megaprojekt Wiener Hauptbahnhof ein starkes Dach voller Symbolkraft verliehen. Gute Partnerschaftenschaffenstarke Verbindungen, kommentiertgründer Josef Unger. Seine Firmengruppe mit Stammsitz in Oberwart plant derzeit nach Sharjah in den Emiraten bereits das dritte Werk und prüftdrei Standorte in Russland. Dynamische Bau-Frau: Nicole Wegscheider Die junge Frau vom Bau In Sachen Nicole Wegscheider hattedas Firmenbuchinden vergangenen Monateneiniges zu tun: Die 31-Jährigewurde zuverschiedenen Daten als Geschäftsführerin der Alois Mayr Bauwaren GmbH, der Holzhof Tinzl Nfg GmbH, der Target Beteiligungs GmbH (hier auch als Gesellschafterin) sowie als Prokuristin der Arnold-BauwarengmbH und der BetonwerkArnold GmbH &Co KG eingetragen. Vereinfacht formuliert: Nicole hat mehr oder weniger die Wegscheider Unternehmensgruppe übernommen. Mehr, weil obige Firmennamen nochimmer nicht die komplette Aktivitätenpalette umfassen, weniger, weil Vater Alois Wegscheider wohl dochnochdie eine oder andere Entscheidung mittragen wird. Er warund istein strenger,jedochsehr fairervater, beschreibt Nicole die tollen Diskussionen,die sie geführthabe und die immer noch auf der Tagesordnung stehen. Er agiertals guter Freund und weiß immer eine Antwort abund zu will man sie halt nicht hören. Nicole wurde bereits früh mit dem Baustoff-Imperium und den dazugehörenden Geschäftsbereichen vertraut gemacht. Mitihrereigenen, 2006gegründeten Firma WEGA Immobilien konnte sie mit Luxusbauprojekten in 1A-Lagen zunächst absolut eigenständig ihr Können undihrebranchenkompetenzerfolgreich unter Beweis stellen. Dann lernte sie das Unternehmen mit Stammsitz in Wörgl von der Pike auf kennen. Ich habe mir jedeeinzelnesparteeinigemonatelangangesehen,erinnert sich Nicole Wegscheider.Nun steuertdie jungetiroler Unternehmerin den rund 150 Mitarbeiter starken Familienbetrieb und steht dabei ganz Habau feiert erstes Jahrhundert Tradition. Die Firmenstory begann 1913 mit Vinzenz Halatschek Dank verschiedensterkäufeund Neugründungen istdie Gruppe nicht nur zu Hause, sondern auchindeutschland, Tschechien, Polen, Ungarn, Rumänien, Kroatien, Slowakei, Litauen, Großbritannien, Kasachstan, Weißrussland und Russland vertreten. Trotz ihrer beachtlichen Größe befindet sich die Habau-Gruppe auch nach einem Jahrhundert im ausschließlichen Eigentum der Familien Halatschek und Heindl. Peter Halatschek vertritt die Halatschek Holding GmbH und damit 60 Prozent, zwei Fünftel gehören der Heindl Holding GmbH, die durch Georgine Rumpler-Heindl repräsentiert wird. DashatsichhistorischausderBerechnung der jeweiligen Firmenwerte so ergeben, aber wir sind absolut gleichberechtigt und haben gleich viele Stimmrechte. Die beiden Gesellschafter sind seit Ende der achtziger Jahreaktiv etwa gleichzeitig, als die internationale Expansion mit der Gründung der ersten Auslandsniederlassung im deutschen Heringen ihren Anfang nahm. Damals betrug der Jahresumsatz sogar rund 700 Millionen aber in Schilling. In den beiden folgenden Jahrzehnten wurde eine bemerkenswerte Zukaufspolitik betrieben ambitioniert und doch sehr solid. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit wurden u. a. Universalbeton (1992), Held & Francke (2001), PPS Pipeline Systems (2002) und schließlich Karl Seidl Bau sowie Östu-Stettin (beide 2008) in den Perger Konzern integriert. Die übernommenen Unternehmen durften und dürfen laut Halatschek weiterhin mit einem großen Happen Selbstständigkeit agieren. Das gehört zu unserer im Stil vor allem ihrer weiblichen Vorfahren ihren Mann respektive ihre Frau an der Spitze des Traditionsunternehmens. Im Hinblick auf die geschäftlichen Ziele bleibtsierealistischundwünschtsichfürs erste Stagnation auf hohem Niveau nämlich war das Jahr der Jahre für die Wegscheider Unternehmensgruppe. Es istsoviel gebaut worden und alle anderen Faktoren waren auch absolut positiv 2012 konnten wir daran anknüpfen und auch für heuer bin ich verhalten optimistisch. Für das Bau-Haupt- und Nebengewerbe, Bauträger und Heimwerker liefert die Alois Mayr Bauwaren GmbH heute Baustoffe für große Objekte des sozialen Wohn- und Siedlungsbaus, für Straßenbau und Kanalisierungen, Wildbachverbauungen, große Kraftwerksbauten und Tunnelbau. Baustoffe von Alois Mayr Bauwaren ob aus eigener Produktion oder aus den internationalen Handelsbeziehungen fanden z. B. Verwendung in der Inntalautobahn, Felbertauernstraße und -tunnel oder dem Arlbergtunnel. Geschäftspolitik. Natürlich stärken wir konsequent die Dachmarke Habau, gleichzeitig achten wir darauf, dass sich die Töchter ebenfalls positionieren können. Angenehme Folge dieser vorausschauenden Politik: Die Habau kann in ganz Europa und teilweise sogar darüber hinaus als Komplettanbieter in den Bereichen Hochbau, Tiefbau, Pipelinebau, Fertigteilbau und Tunnelbau auftreten. Nur der klassische Bahnbau fehlt uns noch, lächelt Halatschek. Jedes Unternehmen hat einen speziellen Schwerpunkt z.b. sind wir mit der Karl Seidl Bau in den gemeinnützigen Wohnbau in Wien hineingekommen. Oder die PPS Pipeline Systems mit Hauptsitz im deutschen Quakenbrück, dank deren Know-how man sich anden Bau großer Untergrundspeicher wagen kann ein zukunftsträchtiges Geschäftsfeld im Umfeld der weltweiten Gasmärkte. Oder die Untertagebauspezialisten Östu-Stettin. Oder Held &Franckemit dem flächendeckenden Filialnetz ihrer Asphaltmischanlagen. Oder... Feinstes österreichisches Stahlbau-Know-how für das Rautendach am Hauptbahnhof und für die neue WU in Wien Eigentümervertreter Peter Halatschek und Georgine Rumpler-Heindl

12 16 BIG BAUBUSINESS Holz wächst hoch empor Bauwirtschaft. In den vergangenen Jahren hat der Holzbau eine rasante Entwicklung erfahren. Holz wächst weiter und eine stärkere Verwendung im Bauwesen wäre ein kosteneffizienter Ansatz Paperboy bringt s auf Ihr Smartphone! Einfach diese Seite scannen! Die Gratis-App Shortcut gibt s im App-Store Hier gibt's Geniale Holzjobs. Von der althergebrachten Zimmermannskunst bis zu neuzeitlichen Entwicklungen, wie erhöhter VorfertigungsgradaufallenEbenen, Halbfertigprodukte inhoher Anzahl etc. spannt sich der Bogen verschiedenster Ansätze und Theorien. Alle 40 Sekunden wächst in Österreichs Wäldern mit 40 Kubikmetern Holz die Menge nach, die für den Bau eineseinfamilienhausesinholzbauweise benötigt wird, sagt der steirische Waldbesitzer Franz Mayr-Melnhof-Saurau. Aber: Um zukünftig das volle Potenzial des nachwachsenden Rohstoffes für die Bautätigkeit auszuschöpfen, braucht es noch eine Reihe von Maßnahmen in Bauordnungen, Bautechnikverordnungen, gleichartige Anforderungen in allen Bundesländern sowie die Anerkennung und Anrechnung der CO 2 -Speicherung von Holz in langlebigen Bauprodukten. Das bisher holzkritische Bundesland Oberösterreich hat inzwischen ein neues Bautechnikgesetz sowie eine neue Bautechnikverordnungbeschlossen. Mitdem 1. Juli dieses Jahres treten die neuen Regelungen der Verwendung von Holz im Bauwesen in Kraft: So dürfen nun etwa statt maximal drei jetzt vier Geschoße über Grund gebaut werden, für brennbare Fassadenmaterialien ist der Anwendungsbereicherweitertworden. In einigen Bundesländern wie Salzburg oder Niederösterreich ist diese Umsetzung allerdings noch nicht erfolgt, weshalb die Holzindustrie wie hierzulande viele andere auch eine österreichweite Harmonisierung der Bautechnikverordnungen fordert. Es geht hoch hinauf Einen einschlägigen Exporterfolg konnte die heimische Holzindustrie vor Kurzem in Mailand verzeichnen. In der dortigen Via Cenni entstand als sozialer Wohnbau ein in seiner Dimension bisher einzigartiger Gebäudekomplex aus Holz: Vier neungeschoßige Holz-Hochhäuser mit zweigeschoßigen Verbindungsbauten bildendasderzeitgrößteinholzrealisiertewohnbauprojekteuropas. Gebautwurde mit Produkten und Know-how aus Österreich knapp acht MonatenachBaubeginn feierte das Leuchtturmprojekt seine Dachgleiche und markiert damit einen Höhepunkt in einer Reihe mehrgeschoßiger Holzbauten in europäischen Metropolen,derenEntwicklunggemäßdenlandesspezifischen Baugesetzen eindeutig nachobengeht. Allerdingssehenwiruns angesichtseinerverschlechtertenexportsituation und hohen Rohstoffpreisen, denen niedrige Produktpreise gegenüber stehen, auch großen Herausforderungen in der Zukunft gegenüber, warnt Fachverbandsobmann Wiesner. Die Exportquote belief sich 2012 auf knapp 64 Prozent bei einem Gesamtvolumen von 4,87 Mrd. Euro. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang von 7,8 Prozent. Wichtigste Handelspartner sind die EU-Länder,vorrangig Italien und Deutschland. In Verbindung mit einer leichten Zunahme der Einfuhren um 0,5 Prozent auf 3,74 Mrd. Euro führte die Entwicklung zu einer Verschlechterung der Außenhandelsbilanz um beachtliche 27,6 Prozent die Wettbewerbsfähigkeit der Holzindustrie ist somit aufgrund der hohen Rohstoffpreise in Österreich massiv unter Druck geraten. WirtschaftsfaktorHolz Insgesamt zählen zur Österreichischen Holzindustrie derzeit 1437 Betriebe mit zusammenmehrals28.500mitarbeitern. Mit rund 1000 Unternehmen machen die Sägewerke den größten Anteil aus, weiter gehören der Baubereich, Möbel-, Plattenund Skiindustrie zum Wirtschaftsbereich der Holzindustrie. Charakteristisch sind ein über Jahrzehnte stabiles Beschäftigungsniveau und eine starke Exportorientierung der überwiegend mittelständischen Betriebe. Besonders problematisch für die Holzindustrie ist derzeit ausgerechnet der Bau mit 2,2 Prozent Produktionsrückgang und rückgängigen Investitionen sowohl im privaten wie auch im öffentlichenbereich, währendetwadiemöbelindustrie 2012 mit einem solidem Plus von 4,4 Prozent abgeschlossen hat. Eine stärkere Mobilisierung der Holzreserven könnte auf der Kostenseite Entspannung bringen,sagt Wiesner. Auch Forschung und Entwicklung spielen eine wichtige Rolle. Das europäische Forschungsprojekt Wood in Carbon efficient constructions wird heuer beendet und soll neue Erkenntnisse und Optimierungen zum ökologischen Fußabdruck von Holzkonstruktionen bringen. Beim Comet-Projekt Focus Solid Timber Solutions geht es um die Entwicklung und Optimierung vonbrettsperrholzelementen für den Holzbau hier leisten alle führenden Holzbauunternehmen Österreichs und die Technische Universität Graz wesentliche Grundlagenarbeit. Im Ausbildungsbereich ist seit sieben Jahrzehnten das Holztechnikum Kuchl (HTK) der Vorreiter. Gemeinsam erarbeiten Schüler und Lehrer sowie Vertreter derholzindustriebetriebedielehrgegenstände, um die Praxisrelevanz zu gewährleisten. Mit den Neubauten Werkstättenund Turnhalle wurde die Latte hoch gelegt jetzt soll das Schulgebäude selbst (Baujahr 1972) mit geschätzten Kosten von rund zehn Millionen Euro an die Reihe kommen. Die BauprojekteimHTK sind einegroßechancefürdenholzbauinsgesamt, denn hier hat man nicht nur die Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit der Holzbaubranche zu zeigen sondern auch experimentell zu bauen,hofft Wiesner. Holz ermöglicht eine schnelle und trockene Bauweise, ist langlebig und garantiert ein gesundes Wohlfühlklima. Stefan Vötter Geschäftsführer von BAU.GENIAL FOTOS: PROHOLZ AUSTRIA

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14 018 BIG BUSINESS BIG BUSINESS 19 Paperboy bringt s auf Ihr Smartphone! Einfach diese Seite scannen! Die Gratis-App Shortcut gibt s im App-Store Hier geht s zum Österreichischen Forschungsund Technologiebericht Damit si ch die Räder ständig weiterdrehen Forschung. Laut neuer Wifo-Studie bringen F&E-Aktivitätenmehr Arbeitsplätze. In Linz z. B. entwickelt das neue CD Labor mit Siemens, KEBA und Compuware tolle neue Software. Je mehr ein Unternehmen in Forschung und Entwicklung (F&E)investiert, desto stärker wächst auch die Anzahl der dort beschäftigten Mitarbeiter. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts(Wifo)im Forschungs- undtechnologiebericht Der FTI-Bericht weist für 2013 eine Steigerung der F&E-Ausgaben in Österreich von etwa 255 Millionen auf den Rekordwert von fast neun Milliarden Euro aus. Das ergibt laut der aktuellen Globalschätzung der Statistik Austria eine Forschungsquote von 2,81 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Heimische Unternehmen mit in Relation zu ihrem Umsatz hohen Ausgaben im F&E-Bereich haben zwischen 2009 und 2011imDurchschnittmehrArbeitsplätze geschaffen als Unternehmen mit relativ niedrigen Forschungsausgaben, wie die Wifo-Studie feststellt. Investierteine Firma weniger als drei Prozent ihres UmsatzesindieForschung, wuchsdiebeschäftigungszahl im Untersuchungszeitraum um 2,6 Prozent. Firmen, die mehr als 15 Prozent in F&E investierten, wiesen dagegen ein Beschäftigungswachstum von 7,3 Prozent auf. Bei Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern zeigte sich dieser Effekt am deutlichsten: Blieben die Investitionen unter der 15-Prozent-Marke, tat sich bei den Beschäftigungszahlen fast nichts, wurde diese Marke aber überschritten, ergab sich ein Zuwachs von vier Prozent. Besonders groß waren die Steigerungsraten bei Unternehmen mittlerer Größe (zwischen 50 und 249 Mitarbeitern). War die Anzahl an Mitarbeitern, die im BereichF&E tätig sind, bereits zwischen 2006 und 2009 hoch, erhöhte sich auch das Beschäftigungswachstum stärker. Es geht noch deutlich mehr Von derartigen Sprüngen ist die heimischeforschungsquoteweiterhinweitentfernt. Die erneute voraussichtliche Erhöhung der F&E-Ausgaben sei insgesamt aber ein gutes Zeichen, wie der Leiter des federführend in die Formulierung des FTI-Berichts involvierten Zentrums für Wirtschafts- und Innovationsforschung bei Joanneum Research, Wolfgang Polt, erklärt. InderRückschauseiwichtig, dass Österreich inder Krise ein Absinken der Forschungsquote verhindern konnte. Eine Annäherung an das 2011 in der Forschungsstrategie (FTI-Stategie) der Bundesregierung formulierte Ziel, die F&E-Ausgaben bis 2020 auf 3,76 Prozent des BIP zu erhöhen, weist der FTI-Bericht trotzdem nicht aus. Um gegenüber der Gruppe der Innovationsführer im jährlichen EU-Innovationsranking aufzuholen, brauche es höhere Steigerungsraten, so Polt. Mit Platz neun sei Österreich in diesem internationalen Vergleich zwar gut platziert, aber nicht auf der Überholspur, so der Innovationsforscher. Laut den zuständigen Ministern Doris Bures, Karlheinz Töchterle und Reinhold Mitterlehner wird konsequent an der Umsetzung der FTI-Strategie gearbeitet. Bis 2020 bedürfe es aber noch außerordentlicher Anstrengungen und gezielter Investitionen, um Österreich an die Forschungsspitze der EU zu führen. Österreich habe es geschafft, die F&E-Ausgaben im Unternehmenssektor wieder sehr schnell auf den Stand vor der Krise zu bringen, lobt Polt. Das sei auch zu großen Teilen auf das Engagement der öffentlichen Hand zurückzuführen ist laut dem Bericht eine Erhöhung der F&E-Ausgaben des Bundes um 2,8 Prozent auf 3,09 Mrd. Euro zu erwarten. Traditionell ist die heimische Industrie stärker im mittleren Technologiesegment als in der Hochtechnologie engagiert. Polt: Wir kommen aber zu dem Befund, dass das nicht unbedingt ein Nachteil ist. Die Tatsache, dass heimische Unternehmen in Schlüsselbereichen wie etwa Fahrzeugund Maschinenbau, Elektrotechnik und der Umwelttechnik stark engagiert seien, mache dieses vermeintliche Manko durchaus wett. Dass die heimischen Unternehmen wieder mehr in F&E investieren, sei ein gutes Zeichen, weil sie damit den Vorsprung vor der Konkurrenz herausarbeiten und ausbauen, lobt auch die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer, Martha Schultz. Insgesamt ist der Forschungsbericht ein sehr wichtiges Signal unseres Forschungs- und Innovationsstandorts an Investoren, dass Österreich und insbesondere seine Unternehmen mit Ernsthaftigkeit in die Leistungsfähigkeit des F&E-Standorts und damit in die Zukunftinvestieren. Software für Geschäftserfolge Vor einigen Wochen wurde an der JohannesKeplerUniversität(JKU)Linzeinneues (und mittlerweile schon das neunte)christian Doppler (CD)-Labor eröffnet, und zwar für Monitoring and Evolution of Very- Large-Scale Software Systems.Dort entwickelt das Team von Prof. Paul Grünbacher (Institut für Systems Engineering und Automation) gemeinsam mit den Unternehmenspartnern Siemens VAI, KEBA AG und Compuware Austria GmbH Methoden und Werkzeuge zur systematischen Evolution von Software. Software ist ja für den Erfolg von Unternehmen von zentraler Bedeutung, unterliegt aber aufgrundneueranforderungen,technologien und Marktbedingungen einem ständigen Wandel. Die langfristige Evolution großer Softwaresysteme ist daher eine zentrale Herausforderung der Industrie. Im internationalen Wettstreit der Ideen sind Modelle wie das CD-Labor wichtiger denn je, weil sie das Wissen der Universitäten effizient für Unternehmen nutzbar machen,sagt WirtschaftsministerRein- holdmitterlehner,dessenressortdascd- Labor mitfinanziert. Hightech-Forschungsarbeit Wie bei allen Christian-Doppler-Labors wird die Hälfte des Laborbudgets von den öffentlichen Fördergebern, dem Wirtschaftsministerium und der Nationalstiftung für Forschung und Technologieentwicklung,getragen,dieandereHälftevon Unternehmen. Forschungsschwerpunkte sind anforderungsbasiertes Monitoring unddiagnose, ModellierunginSoftware- Ökosystemen sowie Application Performance Management. Diese Aspekte werden wichtiger,da sich komplexe Softwaresysteme über einen langen Zeitraum weiterentwickeln. Kurt Herzog, Bereichsleiter bei Siemens VAI, setzt große Hoffnungen in das Projekt: Siemens VAI Metals Technologies als Lifecycle-Partner für diemetallurgischeindustrieundalsanbieter von umfassenden und innovativen Automationslösungen erwartet sich durch die Zusammenarbeit signifikante Beiträge und Methoden zur effizienteren Evolution unserer industriellen Softwaresysteme. KEBA-Vorstand Franz Höller vertraut ebenfalls auf das neue CD Labor: Wir haben mit dem CD Labor bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Deshalb werden wir mit den Wissenschaftern des neuen Labors nachhaltige Architekturmodelle und methodische Grundlagen entwickeln, die eine effiziente und sichere Programmierung großer, multianwendertauglicher Softwaresysteme durch unterschiedliche Anwendergruppen gewährleisten, wie etwa für unsere Plattform KEMRO zur Steuerung von Maschinen und Robotern. Besonderes Interesse hat CTO Bernd Greifeneder von Compuware Austria am Projekt. Als Marktführer im Application Performance Management müssen wir Innovation ständig vorantreiben und investieren sehr viel in Forschung und Entwicklung. Mit einem sehr kompetenten Team ermöglicht uns das CD Labor Grundlagenforschung für neue Messund Analysemethoden durchzuführen. Wir sind zuversichtlich, dass viele Ergebnisse in zukünftige Produkte einfließen und den Anwendern bessere Performanz und Benutzerfreundlichkeit bieten werden. Vorzeigeunternehmen Zehn Prozent F&Ausgaben. Delacon verdoppelte den Umsatz auf 20 Mio. Euro Der oberösterreichische Produzent von Futterzusatzstoffen Delacon mit Sitz in Steyregg hat den UmsatzimabgelaufenenGeschäftsjahr2012/ 13 um 50 Prozent auf rund 20 Mio. Eurogesteigert. Die Firma, die heuer ihr 25-jähriges Jubiläum feiert, ist der weltweit größte Hersteller phytogener Zusätze für Tiernahrung. Die Delacon-Produkte beinhalten diverse Gewürze, ätherische Öle etc. Das Unternehmen istinternational breit aufgestellt und in 45 Ländern tätig. 99 ProzentgehenindenExport, dergrößtemarktsinddieusa. Dort werden 20 Prozent der Schweine mit unseren Produkten gefüttert,sagt Geschäftsführer Markus Dedl. In der EU beträgt der Marktanteil bei Geflügel 25Prozent, in Tschechien laufeesbesonders gut (60 Prozent).Wachstumschancen sieht Thomas Dedl für sein Unternehmen vorallemindenbric-staatenundimmittlerenosten. Ein Erfolgsgeheimnis: GleichzehnProzentdesUmsatzeswerden für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Bosch baut weiter aus Dank F&E. Personalstand in Österreich um 192 auf 2936 Mitarbeiter aufgestockt Bosch sagt Ja zu Österreich und baut seine Aktivitätenhier aus,sagt der Alleinvorstand der Robert Bosch AG und Repräsentant der Bosch-Gruppe in Österreich, Klaus Huttelmaier. Bosch ist in Österreich mit fast 3000 Mitarbeiternan16Standorten aktiv.2013 fließen77mio. EuroindenAusbaudesBoschMahleTurboladerwerkesinSt. MichaelobBleiburginKärnten, der Personalstand wird dort um 200 auf rund 340 Mitarbeiter mehr als verdoppelt geht ein neues Headquarter in Wien in Betrieb. WirhabenimVorjahrüber100Ingenieureeingestellt und wir sind weiterhin auf der Suche nachden besten Köpfen,so Huttelmaier.Ein Erfolgsgarant:Gerade im derzeitschwierigenkonjunkturellenumfeldseieswichtig und dringend notwendig, Investitionen in die Zukunft, in Forschung und Entwicklung zu tätigen, um im internationalen Wettbewerb mit Innovationen punkten zu können. Innovationen Wien. ZIT Förderwettbewerb jetzt einreichen! Kompetente Oberflächentechnologie das CEST unter der Lupe Innovationstreiber. Beschichtungen, Entwicklung funktioneller Oberflächentechnologie und so manches mehr F&Everhindert, dass es im Getriebe zu knirschen beginnt Innovation ist der Schlüsselbegriff im internationalen Standortwettbewerb. Die Technologieagentur der Stadt Wien (ZIT) fördert als Tochter der Wirtschaftsagentur Wien die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Forschung gezielt seit vielen Jahren und das erfolgreich. Gerade erst wurde Wien beim Innovation Cities Global Index zur innovativsten Stadt Europas gekürt, im weltweiten Ranking liegt Wien an dritter Stelle. Im Rahmen des Wettbewerbs From Science to Products können Wiener Unternehmen Projekte (ohne thematische Einschränkung) einreichen. Der Förderwettbewerb läuft bis 17. September. Insgesamt stehen zwei Millionen Euro an Fördersumme zur Verfügung. GeförderteProjekte, dievoneinerfrau wissenschaftlich geleitet werden, erhalten einen FemPower-Bonus von Euro. Die Förderungen werden imwettbewerbsprinzipvergeben,eine internationale Jury unter dem Vorsitz von Prof. Peter J.Uggowitzer (ETH Zürich) beurteilt schließlich die eingereichten Projekte. FOTOS: FOTOLIA/PONSULAK, CEST Die CEST GmbH ist Österreichs Kompetenzzentrum für elektrochemische Oberflächentechnologie und steht seit Oktober 2010 unter der Leitung vonmag. (FH) Alexander Balatka (CFO) und Prof. Christoph Kleber (CSO). Paul Jezek sprach mit den beiden Vorzeigeforschern. KURIER: Womit befasst sich das CEST? Alexander Balatka: Durch eine grundlegende Änderung der Unternehmensstrategie und stetig wachsende Umsätze insbesondereiminternationalengeschäftsfeld hat sichdie CEST GmbH in den letzten beiden Jahren wirtschaftlich hervorragend entwickelt. Das Unternehmen mit Sitz in Wr.Neustadt erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von rund vier Millionen Euro und ein positives Jahresergebnis von rund 0,5 Millionen Euro. Derzeit werden 46 Mitarbeiter beschäftigt. DieCESTarbeitetinengerZusammenarbeit mit heimischen Universitäten an der Entwicklung und der Herstellung von neuartigen Oberflächen und Materialien. Diesedienendazu, Prozessewirtschaftlicher und umweltfreundlicher zu Welche innovativen Produkte sind in den nächsten Monaten und Jahren dank der Arbeit des CEST möglich bzw. sind zu erwarten? Christoph Kleber:Im Moment arbeiten wir an einer Vielzahl von Patenten, die sich z. B. mit dem Ersatz von cancerogenen Chrom(VI)-Verbindungen in der Obergestalten (Schlagwort Green Surface Technology ) und neue Materialentwicklungen für den Markt zu produzieren. Die Forschungsaktivität des Zentrums konzentriert sich im Wesentlichen auf folgende Bereiche: Oberflächen, Aufklärung von Mechanismen an der Grenzfläche Festkörper/umgebende Atmosphäre,die Methodenentwicklung zur Oberflächenanalytik und seit 2012 die Bioelektrochemie. Was sind Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte? Inwieweit sind diese relevant für die österreichische Wirtschaft bzw. für heimische Unternehmen? Christoph Kleber: Einen großen Anteil an unserer strategischen Forschung nimmt derzeit die Bioelektrochemie ein. Darin versuchen wir z. B. Sensoren herzustellen, die den olfaktorischen Code ( künstliche Bienenantenne ) von Bienen nachbilden, um besser zu verstehen, warum die Biene bestimmte Pflanzen anfliegt. Ziel ist es, die Attraktivität von Kulturpflanzenzuerhöhen, wassichviceversaaufeine signifikante Reduktion des Pestizideinsatzes auswirkt. Gemeinsam mit heimischen Betrieben arbeitet das CEST auch intensiv an der Verbesserung von Korrosionsschutzverbindungen, um etwa die Funktionalität von Bauteilen zu verlängern und folglich die Qualität von Werkstoffen zu erhöhen. Der Aspekt der optimalen Umweltverträglichkeit darf dabei nie in den Hintergrund rücken. Rund70ProzentderamCESTbearbeiteten Projektesind, neben der Förderung durchbund (FFG) und Land Niederösterreich, mit und durch die heimische Industrie finanziert. Durch die Entwicklung von funktionellen Oberflächen werden Produktlebenszeiten wesentlich verlängert. Hier sprechen wir von der Entwicklung von speziellen Oberflächenschichten, wie zum Beispiel für Medizinprodukte (Implantate) oder von modernen Kompositwerkstoffen, die in der Luftund Raumfahrtindustrie von hoher Wichtigkeit sind. CEST-Geschäftsführer Christoph Kleber (li.) und Alexander Balatka flächentechnologie beschäftigen (Automobilindustrie). Auch stehen wir in verschiedenen Projekten zur Sensorentwicklung kurz vor der Prototypenfertigung. Dies beinhaltet auch elektrochemische Sensoren für den Zivilschutz, die gemeinsam mit verschiedenen Partnern und im Auftrag von Ministerien entwickelt werden. INFO: CEST Kompetenzzentrum für elektrochemische Oberflächentechnologie GmbH, 2700 Wiener Neustadt, Viktor-Kaplan-Str. 2,

15 20 BIG BUSINESS Das Land befeuern Unverzichtbar. Die Österreichische Maschinen- und Metallwarenindustrie (MMI) ist und bleibt die treibende Kraft der heimischen Industrie. FOTOS: DPA/PATRICK PLEUL, VOESTALPINE Imvergangenen Jahr stieg der Produktionswert der MMI um 2,7 Prozent auf 34,6 Milliarden Euro, die Beschäftigung sogar um mehr als drei Prozent. Allerdings steht die Branche vor beachtlichen Herausforderungen, sagt Christian Knill, Obmann des Fachverbandes Maschinen &Metallwarenindustrie (FMMI). Fast schon traditionell geht es dem Maschinenbau besser als der Metallware, die Beschäftigungssituation ist in beiden Branchen weiterhin zumindest stabil. AufAuftragssuche Was Knill im Moment die größten Sorgen macht, istdie Auftragslage. Hierschlägt bereitsdienegativeentwicklungineuropa durch. So lag etwa der Einkaufsmanagerindex des Markit-Instituts für die Industrie des Euroraums im April bei 46,7 Prozent, was den schlechtesten Wert des laufenden Jahres darstellt. (Ein Wachstum ist erst ab Erreichen der 50-Prozent-Marke in Sicht.) Der Exportanteil der heimischen MMI liegt bei rund 70 Prozent der Produktion, davonsind drei Viertelinnereuropäisch. Knill: FürdenweiterenVerlaufdesheurigen Jahres erwarten wir eine Stabilisierung und insgesamt eine schwarze Null. Dass die Stimmung innerhalb der Branche nach wie vor noch nicht ins Negative gekippt ist,führt der FMMI-Obmann auf die Erleichterung zurück,dass die große Rezession ausgeblieben ist. Allerdings steigt sowohl in Europa als auch in Österreichdie Arbeitslosigkeit. Knill: Das gemeinsameziellautetdaher,diebeschäftigung zu sichern. Aufder Exportseitezeigt sichderzeit eine Strukturverschiebung. Europa nimmt in seiner Bedeutung für die heimische MMI leicht ab, die USA und Russland legen am stärksten zu. Die österreichischen Ausfuhren nach China steigenzwarleicht, diesermarktistallerdings fürunser größtes Exportland, nämlichdeutschland, weit interessanterals füruns,soknill. Mehr als 1/5 aller Exporte Insgesamt wurden 2012 Waren imwert vonmehr als 28 Milliarden Euro (plus 6,5 Prozent gegenüber 2011) ausgeführt. Der Handelsbilanzüberschuss stieg damit auf 6,7 Prozent. Besonders beeindruckend: An allen österreichischen Exporten hat die MMI einen Anteil vonknapp 23 Prozent. Angesichts der großen HerausforderungenandieBranchepräsentierteder FMMI ein an die Politik gerichtetesfünf- Punkte-Programm für den Wirtschaftsstandort Österreich. Wir sind überzeugt, dass Österreich sich jetzt entscheiden muss, ob es ein Produktionsstandort bleiben will oder nicht, führte Knill aus. Gerade heuer, im Superwahljahr 2013, muss klar sein, dass die Politik ihre Hausaufgaben machen muss. Wir fordern Wirtschafts-, Bildungs- und ForschungsstrategiensowieeineModernisierungdes Arbeitsrechts. Wir Maschinenbauer sind bereit, unseren Beitrag zu leisten. Der FMMI repräsentiert mehr als 1200 Unternehmen mit rund Beschäftigten in ganz Österreich ANZEIGE Unger Steel Group gewinnt Österreichischen Stahlbaupreis 2013 Ausgezeichnet. Siegerprojekt ÖBB Rautendach Hauptbahnhof Wien Am6.und 7. Juni fand auf der Burg PerchtoldsdorfbeiWiender29. Österreichische Stahlbautag mit rund 300 Teilnehmern und 20 Ausstellern statt und präsentierte die Leistungsfähigkeit des Stahlbaus auf nationaler und internationaler Ebene. Im Rahmen der hochkarätig besetzten Veranstaltung werden im Zwei-Jahres-Abstand herausragende Projekte ausgezeichnet, welche die bedeutendeneigenschaftenvonstahlinder modernen Architektur verdeutlichen. Die Unger Steel Group durfte sich bereits zum dritten Mal über die begehrte Auszeichnung freuen: 2007 prämierte die Jury die architektonisch anspruchsvolle Talstation der Galzigbahnen in St. Anton in Tirol und 2011 erhielt Ungerden Österreichischen Stahlbaupreis für die beeindruckende Anlegestelle der Schiffstation Wien City. Den Österreichischen Stahlbaupreiszugewinnenisteinebesondere Ehre. Diese Auszeichnung zeigt uns, dass wir als Familienunternehmen auf dem höchsten technischen Niveau arbeiten und dies bei unseren Kunden ebenso wie in Fachkreisen große Anerkennung findet, freut sich Matthias Unger, Sales & Business Development der Unger Steel Group. Außergewöhnlicher Stahl DasbereitsweithinsichtbareRautendach aus Stahl und Glas prägt das moderne Stadtbild Wiens auf eindrucksvolle Weise und fügt sichgleichzeitig harmonischin die historische Umgebung und Architektur ein. Die außergewöhnliche, partiell transluzente Dachkonstruktion besteht aus 14 Rauten- und fünf Einzelbahnsteigdächern. Dank der transparenten Konstruktion ist das Gebäudeinnere bei Tag vonhelligkeit durchflutet und generiert in der Nacht einzigartige Lichteffekte. Mit der erfolgreichen Realisierung des Rautendaches wird dem Projekt Wiener HauptbahnhofnichtnureinstarkesDach, sondern auch internationale Bedeutung verliehen. Die Unger Steel Group freut sich über den Österreichischen Stahlbaupreis 2013 und darüber, ausführender Ein Meisterwerk der Technik: das ausgezeichnete Rautendach aus Stahl Die Nummer 1inEuropa International erfolgreich Die Unger Steel Group zählt als österreichische Unternehmensgruppe in der ausführenden Bauindustrie zu den führenden und international erfolgreichsten Industriebetrieben Europas. Neben der strategischen Zentrale in Österreich bieten rund 20 eigene Niederlassungen in Zentral- und Osteuropa sowie im Nahen Osten regionalen Zugang zu sämtlichen Leistungen der Unger Gruppe. Die zwei Produktionsstätten mit gesamt Tonnen Gesamtkapazität jährlich in Oberwart (Österreich) und Sharjah (Vereinigte Arabische Emirate) ermöglichen die Abwicklung einer großen Bandbreite an Projekten. Das 1952 gegründete Unternehmen im Familienbesitz verfügt über eine erstklassige Bonität. Im Geschäftsjahr 2012 erwirtschaftete die Gruppe mit rund 1200 Mitarbeitern einen Umsatz von 215 Millionen Euro. Europaweit ist die Unger Steel Group die Nummer eins im Stahlbau. Partner in diesem Jahrhundertprojekt zu sein,sagt CEO Josef Unger. Im Dezember 2012 wurde der Wiener Hauptbahnhof im Teilbetrieb eröffnet bis Anfang 2014 werden die restlichen sechs der 14 Rautenfachwerke eingehoben. FOTO:

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17 22 BIG BUSINESS 20 bedeutende Arbeitgeber in Österreich* Andritz Alpla Erste Group Novomatic ÖBB OMV Österreichische Post Porsche Holding Raiffeisen-Gruppe Rewe Spar Strabag Swarovski Telekom Austria UNIQA Group Vienna Insurance Group voestalpine Wiener Stadtwerke Wienerberger XXXLutz *Jeweils weit mehr als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Auswahl) Paperboy bringt s auf Ihr Smartphone! Einfach diese Seite scannen! Die Gratis-App Shortcut gibt s im App-Store Hier geht's zu den NEBA-Schnuppertagen für Berufseinsteiger. Weichen für die Zukunft Gut beschäftigt. Duale Berufsausbildung, Sozialpartnerschaft und attraktive Arbeitgeber Ich bin sehr stolz, dass die A1-Lehrlingejedes Jahr aufs Neue außergewöhnliches Engagement und Begeisterung für ihre Ausbildung zeigen. Hannes Ametsreiter Generaldirektor A1 und Telekom Austria Group Die Zahlen sprechen für sich: Österreich und Deutschland haben die niedrigste Jugendarbeitslosigkeitsquote in der EU. Daher schauen sich die anderen Mitgliedstaaten und auch die EU-Institutionen genau an, wie das bei uns funktioniert, sagt Staatssekretär Reinhold Lopatka. Erfolgsfaktoren des österreichischen Modells sind die duale Berufsbildung und die gut funktionierende Sozialpartnerschaft. Bei fast allen meinengesprächenmiteu-kollegen, wie unlängst mit Frankreich, der Slowakei und Tschechien ist der österreichische beispielhafte Weg ein wichtiges Thema. Man istganz klar an unserem Modell interessiert, meint Lopatka. Auch Wirtschaftskammer-Präsident Leitl und Gewerkschaftsbund-Präsident Foglar wären diesbezüglich schon nach Paris und Brüssel eingeladen gewesen. Die duale Berufsbildung ist als Teil des staatlichen Bildungssystems gesetzlich geregelt und anerkannt. Die Vielfalt im österreichischen Angebot führt dazu, dass Jugendliche leichter als in vielen anderen Bildungssystemen ein für sie passendes Angebot finden können. Entsprechend niedrig ist die österreichische Quote früher Schulabbrecher und entsprechend hoch ist die Absolventenrate im europäischen Vergleich, so Lopatka. Wesentliches Erfolgskriterium ist, dass die Sozialpartner voll involviert sind und gestaltenden Einfluss auf die Inhalte und RahmenbedingungenderAusbildunghaben: Die Berufsbilder werden zwischen Sozialpartnern ausgehandelt und bilden die Basis für die Lehrpläne der Berufsschulen. Viele Staaten, mit denen ich spreche, beneiden uns um diese funktionierende Sozialpartnerschaft. Was Arbeitgeber attraktiv macht Um Fachkräfte im Unternehmen zu halten, ist es heutzutage von entscheidender Bedeutung, einattraktiverarbeitgeberzu sein. Auch wenn man sich die besten Köpfe des Landes angeln möchte,gewinnt eine starke positive Positionierung der Arbeitgebermarke zunehmend an Gewicht. Der Fachbegriff dazu lautet Employer- Die österreichische Lehrlingsausbildung ist für andereländer Vorbild, weil unser duales System Berufspraxis und Schule optimal verbindet. Reinhold Mitterlehner Wirtschaftsminister Branding und ist zu einem Top-Thema in den Personalabteilungen geworden. Immer mehr Unternehmen erkennen die Wichtigkeit der effizienten Kommunikation sowohl mit Jobsuchenden als auch mit den eigenen Mitarbeitern. Top-Talente sind immer auf der Suche nach den besten Konditionen,weiß Wolfgang Kowatsch, Geschäftsführer des Jobportals careesma.at. Dazu zählen mit zunehmend verminderter Wichtigkeit das Gehalt, vermehrt zeitliche Flexibilität, abwechslungsreiche Aufgaben und die Möglichkeit, an der Strategie und am Marktauftritt einer Firma mitzuwirken. Auch das soziale Umfeld, die Weiterbildungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz, Zusatzleistungen des Unternehmens und vor allem zeitliche Flexibilität sind für Top-Talente ausschlaggebend. In verschiedenen Sektoren, wie z. B. in der IT- Branche und in der Technik,ist es besonders schwer geworden, die geeigneten Fachkräfte zu rekrutieren, sagt Kowatsch. Das bestätigt Erich Laminger, Managing Director von Great Place to Work Österreich. Das weltweit tätige Unternehmen unterstützt Firmen und Organisationen dabei, eine von Vertrauen geprägte Arbeitsplatzkultur zu entwickeln sowie die Merkmale eines hervorragenden Arbeitsumfelds zu identifizieren. Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamorientierung sind wichtigeeckpfeilereinergutenreputation.mitarbeiter werden so zu aktiven Botschaftern nach außen,sagt Laminger,der vor kurzem mit Wirtschaftsminister Mitterlehner und Sozialminister Hundstorfer 28 heimische Unternehmen als Österreichs Beste Arbeitgeber 2013 ausgezeichnethat. Folgende Firmen mit 20 bis 49 Mitarbeitern konnten die höchsten Punktzahlen erreichen: Johnson & Johnson, Netapp Austria, Willhaben Internet Service, Brichard Immobilien und Bacardi Österreich. In der Größenordnung von 50 bis 250 Mitarbeitern waren es Epunkt InternetRecruiting, Anecon SoftwareDesign & Beratung, Sparkasse Neuhofen Bank, Daikin Airconditioning Central Europe, Amgen, Milupa, Start People Austria, Techdata Österreich, Grundfos Pumpen Vertrieb, Natürlich fühlen, Mundipharma, EMC Computer Systems Austria sowie Janssen-Cilag Pharma. Bei den Arbeitgebern mit 251 und 500 Mitarbeitern lag Microsoft Österreich voran, gefolgt von Worthington Cylinders, s-bausparkasse, SAP Österreich und Trodat. In den XL-Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern erhielten Philips Austria, T-Systems Austria, Eduscho Austria, Mars Austria und Accor Österreich die besten Wertungen (alle immer in der Reihenfolge der Platzierung). Übrigens: Vier Fünftel der Mitarbeiter finden es wichtig, dass Führungskräfte ernsthaft Vorschläge und Ideen der Mitarbeiter suchen und beantworten. Ebenso spielen Chefs, die gut erreichbar und unkompliziert anzusprechen sind und ihren Mitarbeitern hohes Vertrauen bei der Erledigung ihrer Arbeiten entgegenbringen, vorne mit. Allerdings: Besonders die Aussage, ob gemeinsam an einem Strang gezogen wird, trennt die Spreu vomweizen... FOTO: THINKSTOCK.COM/SNVV

18 BIG BUSINESS 23 Frauen an die Macht Großes Chancenpotenzial. Einer Studie zufolge wären Frauen an der Unternehmensspitze eigentlich ein Erfolgsgarant.Denn mit Frauen in der Führungsetage wirtschaften Firmen erfolgreicher als ohne So lautet das Ergebnis einer Untersuchung des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Ernst &Young bei den 290 größten börsennotierten Unternehmen Europas. Demnach entwickelten sich die wichtigen Kennzahlen Umsatz, Gewinn, Mitarbeiterzahl und Börsenwert positiver als der Durchschnitt aller Unternehmen, wenn in den Führungsetagen wenigstens eine Frau saß. Der Umsatz stieg in diesen Firmen um 64 Prozent, in Unternehmen ohne Frauen im Vorstand nur um 44 Prozent. Noch deutlicher fiel der Unterschied mit plus 89 Prozent gegenüber plus 67 Prozent beim Gewinn aus. Geradezu vernichtend war das Urteil für diejenigen Konzernspitzen, die noch reine Männerzirkel waren. Umsatz, Gewinn, Börsenwert und Beschäftigung: Alles war dort schlechter als beim Durchschnitt. GeradeÖsterreichistvonderVerwirklichung der tatsächlichen Gleichstellung vonfrauen undmännernimerwerbsleben insbesondere inden Top-Führungsetagen weit entfernt. Laut einer Studie der Arbeiterkammer Wien aus dem Februar sind Frauen in den Vorständen und Aufsichtsräten von Unternehmen 2013 immer noch eklatant unterrepräsentiert. Enormer Handlungsbedarf In den Geschäftsführungen der Top-200- Unternehmen liegt der Frauenanteil derzeit bei nur 5,6 Prozent. In den zehn umsatzstärksten Unternehmen des Landes ist nach wie vor überhaupt keine Frau im Vorstand vertreten. Im Aufsichtsrat der Top 200 Unternehmen sind lediglich 13,5 Prozent (Februar 2012: 11,2 Prozent) der Mandatsträger weiblich. Die begrüßenswerten, aberdochsehrzähenfortschritte seit Beginn der AK-Untersuchung 2005 (7,6 Prozent) ändern bisher nichts an der überwältigenden männlichen Mehrheit im Kontroll- und Steuerungsgremium. Gerade bei den besonders im Fokus der Öffentlichkeit stehenden börsennotierten Unternehmen präsentiert sich der Anteil der Frauen in Geschäftsführung und Aufsichtsrat im Vergleich zu den Top-200 Unternehmen unterdurchschnittlich: Aktuell sind lediglich sieben Frauen in den Vorstandsetagen aller Börsenunternehmen vertreten. Damit dominieren Männer (96,7 Prozent)die erste Führungsebene in den heimischen Leitunternehmen fast zur Gänze. Mit diesem niedrigen Frauenanteil findet sich Österreich im internationalen Vergleich im hinteren Feld: Den höchsten Anteil weiblicher non-executive directors bzw.aufsichtsrätinnenhaltenlautdatenbank der EU-Kommission Norwegen (46 Prozent), Finnland (29 Prozent) und Lettland (27 Prozent). Österreich fehlt die Infrastruktur, um Familie und Beruf vernünftig unter einen Hut zu bekommen, sagt Helmut Maukner, Country Managing Partner bei Ernst& Young. Es müsste eine flächendeckende GanztagsbetreuungfürKinderabeinemJahrundauchfür Schulkinder angeboten werden. Indiz für erfolgreichen Wandel Das ist eine automatische Folge der Diversität, erklärt Maukner das Faktum, dass Vorstände mit Frauen besser abschneiden. Frauen würden eine andere Diskussionskultur, Fragestellungen und Herangehensweisen in der Führungsebene etablieren. Gerade jene Firmen, die Managerinnen aus ihren eigenen Reihen rekrutierten, hätten früh begonnen, die Barrieren in der Unternehmenskultur zu identifizieren, die das einst blockierten. Stelle sich ein Konzern modern, aufgeschlossen, flexibel, zukunftsorientiert, nachhaltig und verantwortungsbewusst auf, sei das generell gut fürs Geschäft und Frauen an der Spitze seien nur ein Indiz des erfolgreichen Wandels. Die Wirtschaft braucht das Potenzial der Frauen,fordert auch Ulrike Rabmer- Koller, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Oberösterreich, Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft und selbst erfolgreiche Unternehmerin (siehe Seite 15). InOberösterreich wird aktuell immerhin ein Drittel aller Unternehmen vonfrauengeführt, beidenneugründungenbeträgtderfrauenanteilsogar45prozent. Rechnet man dann auch noch die Zahl der Mitunternehmerinnen, die gemeinsam mit ihrem Partner das Unternehmen leiten, dazu, kann man sagen, dass sicher die Hälfte der oberösterreichischen Betriebe wesentlich von Frauen geleitetbzw.mitbestimmtwird undsosollte und könnte es doch überall sein?! Schülerinnen planen einen Windpark Gelebte Diversity. Ausgebuchter Töchtertag bei Siemens 80 elf- bis 16-jährige Schülerinnen bauten ihr eigenes Windrad-Modell nutzten am 25. April die Chance, während des 80Teilnehmerinnen zwölften Wiener Töchtertags bei Siemens Österreich intechnische Berufe und in den Alltag eines Technologiekonzerns zu schnuppern. Als Projektteam hatten die elfbis 16-jährigen Schülerinnen den Auftrag,eineWindparkanlagezuplanenunddasModell eines Windrades zusammenzubauen. Das Interesse von Frauen an Wissenschaft und Technik birgt großes, bisher zu wenig genutztes Potenzial, sagt Siemens-Generaldirektor Wolfgang Hesoun. Windpark an einem Tag Heuer galt es beim Töchtertag in der Siemens City erstmals eine Tagesaufgabe zu lösen. Das gemeinsame Ziel: Die Planung eines Windparks an einem Tag. Um das zu erreichen, absolvierten die 80 Teilnehmerinnen insgesamt zehn Stationen. Fünf Gruppen begannen in der Lehrwerkstätte ein Windrad-Modell zusammenzubauen und absolvierten dabei fünf verschiedene Arbeitsstationen, dievomlötenübersfräsenbis hin zur Montage reichten. Zur selben Zeit lernten die fünf anderen Gruppen im Conference Center der Siemens City alle notwendigen Abteilung zur Planung ihres Projektes kennen. Die jungen Projektteams mussten Informationen über Einkauf, Zoll, Logistik, ProjektplanungundSicherheitsammeln,umFragen in ihrem Auftragspass zu beantworten und so ihreaufgabe erfolgreichabschließen zu können. Ich bin überzeugt, dass wir der einen oder anderen Nachwuchshoffnung eine gedanklichebarrierenehmenundsiefürkonkreteprojekte, in denen viel Technik steckt, faszinieren konnten,resümiert Generaldirektor Hesoun den erfolgreichen Tag. Seit 1977 werden bei Siemens junge Frauen in bisher männerdominierten Berufen ausgebildet. Die langjährige Tradition der Ausbildung und die gelebte Diversity bei Siemens Österreich wurde mehrmals zuletzt 2012 mit dem amazone Award ausgezeichnet. FOTOS: THINKSTOCK.COM/SVEN HOPPE, JÜRG CHRISTANDL, SIEMENS Die Förderung von Mädchen und Frauen in technischen Berufen ist für Siemens eine Selbstverständlichkeit. Wolfgang Hesoun Siemens-Generaldirektor Schach dem Rollendenken! Mir ist der Töchtertag ein großes Anliegen, sagt auch DiTech-Gründerin Aleksandra Izdebska

19 24 BIG BUSINESS BIG BUSINESS 25 Kein Auftrag oh ne Design Das Design der neuen Münchner U-Bahn aus Simmering wurde gleich doppelt ausgezeichnet Von ruwido bis Siemens. Gutes Industrial Design stärkt das Image vieler Konsumprodukte ebenso wie die Verkaufsattraktivität von U-Bahnen aus Simmering und die haptischen Erlebnisse bei Fernbedienungen. Eco-Produkte liegen im Trend. Durch eine verbesserte Produktsprache und Kommunikation kann Solarprodukten ein selbstbewusstes Image und frisches Auftreten verliehen werden, betont Max Wesle, Industriedesigner bei Sunlumo. Green Design inder Industrie nimmt daher einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Bei IndustrialDesigngehteskeineswegsdarum, eine Branche oder Technologie künstlich umzuetikettieren. Vielmehr soll die Wahrnehmung einer Branche überarbeitet und gestärkt werden. Industrial Design hebt das Image eines Produkts nicht nur durch oberflächliches Styling. Das DesignmachtdieinnerenQualitäten, den hohen Entwicklungsaufwand sowie die Energie und Technologie, die in einem Produkt stecken, nach außen hin erlebbar. So bietet Industrial Design als strategisches Instrument klare Wettbewerbsvorteile und Kaufargumente, weiß der Designprofi. Sunlumo Technology GmbH ist ein internationales Solarunternehmen mit Stammsitz in Perg und Büros inchina, Indien und in den USA. Das Unternehmen wendetsichhauptsächlichaninvestoren für innovative Projekte, an Partner für die EntwicklungneuerTechnologieninEuropaundAsiensowieanHändlerimBereich Umwelttechnik. Die geschäftsführenden Gesellschafter und Projektmanager von Sunlumo, Robert Buchinger und Markus Barek,sind gleichzeitig von DIN CERTCO anerkannte Auditoren für Solar Keymark Zertifizierungen. nisse. Produkte müssen gleichzeitig aus der Masse hervorstechen, Emotionen wecken und sich zelebrieren,betont Wesle. Doppeltausgezeichnet München bekommt neue U-Bahnen von Siemens Rail Systems aus dem Werk Wien-Simmering und dieselben wurden beim Universal Design Award gleich mehrfachgepriesen. Fürdiesen internationalen Wettbewerb bewarben sich heuer 121 Einreichungen aus zehn Ländern. Zum einen erhielt der Siemens-Zug vom Typ C2 den Preis der Expertenjury, den Universal Design Award 2013 und dazu die Auszeichnung der Verbraucherjury, den UniversalDesignConsumerFavorite 2013.Der Entwurf stammt vom international renommierten Fahrzeugdesigner Alexander Neumeister. In der Preisbegründung heißt es unter anderem: Von außen repräsentiert die U-Bahn C2 die Zukunftder Bahn mit ihrer Lichtgebung und den semitransparenten, großzügigen Flächen. Die gute Lichtgebung ist wegweisend für öffentliche Transportmittel; sie symbolisiert Sicherheit und eine gewisse Geschwindigkeit. Die Bahn ist sehr offen und transparent gestaltet dadurch wirkt sie auch hygienisch und ist leichter zu reinigen. Die neuen U-Bahn-Züge orientieren sich weitgehend am bekannten Design der letzten Fahrzeuggeneration (C-Zug). Durch Weiterentwicklung des bewährten FahrzeugkonzeptssinddieneuenZügejedoch noch kundenfreundlicher, wirtschaftlicher und ökologischer als der Typ C1. Vieles stammt dabei aus der jüngsten Entwicklung für Metro-Fahrzeuge, die Siemens unter dem Namen Inspiro vermarktet. Die Auslieferung der neuen U- Bahn ist für Ende Dezember 2013 vorgesehen. Gepriesenes Design Ebenfalls gleich zwei Mal wurde vor Kurzem das Salzburger Unternehmen ruwido ausgezeichnet, und zwar mit dem begehrtenifdesignaward2013fürdiekonzepte consistent design aura und consistent design r97 in der Kategorie audio/video. Unsereintuitiven InteraktionslösungenverbundenmiteinemProduktdesign, das die Emotionen der Benutzer erreicht, bilden das Fundament für einzigartige Anwendererlebnisse, sagt ruwdio-geschäftsführerferdinandmaier.unterden 3011 eingereichten Beiträgen in16kate- gorien überzeugte ruwido mit Gestaltungsqualität, Verarbeitung, Materialauswahl, Innovationsgrad, Umweltverträglichkeit, Funktionalität, Ergonomie, Gebrauchsvisualisierung, Sicherheit, Markenwert und Branding sowie mit Aspekten des universal design. Die zwei Konzepte: consistent design aura und consistentdesignr97 wurden bereits mit dem red dot design award 2012 prämiert. Das consistent design r97 erhielt zusätzlich das Label Special Mention im Rahmen des German Design Award2013. BeideLösungenbestehenjeweils aus einem Receiver und einer Fernbedienung, die in Zusammenarbeit mit der Salzburger Designschmiede zeug realisiert wurden. Das consistent design aura basiert auf einem klaren, minimalistischen Design inverbindung mit lage- FOTOS: FOTOLIA/ANDREY ARMYAGOV, SWM/MVG/N+P INDUSTRIAL DESIGN, HERSTELLER Von allen Seiten durchleuchten Mit einer eigenen Abteilung für Industrial Design bringt Sunlumo erfolgreich Visionen im Bereich Marketing, Technik und ProduktdesigninEinklang. Produktentwicklung und Design werden immer mehr Bedeutung beigemessen, weiß Max Wesle. Die Ursache liegt in der stark verkürzten Überlebenszeit von Produkten in stark dynamisierten Märkten. Sunlumo punktet mit langjährigem Knowhow sowie mit umfangreichen technischen, analytischen und theoretischen Kenntnissen. Der erste wichtige Schritt zur Verbesserung eines Produkts isteine sorgfältige Analyse des Ist-Zustands. Dabei wird hinterfragt, wo der Produzent mit seinem Produkt steht, wie das Produktumfeld aussieht und was mit diesem Produkt erreicht werden soll. Die analytischen Ergebnisse werden anschließend visualisiert. Der Fokus der Industrial Designer ist dabei Inspiration für neue Erkenntnisse und Ansatzpunkte. DereigentlichekreativeProzessfindetbei der Konzeption statt. Bei diesem Arbeitsschritt werden Ideen und Lösungen generiert. Der ausgewählte Entwurf wird in allen technischen und ästhetischen Details perfektioniert, ein Prototyp angefertigt. Das Um und Auf der Arbeit der Industriedesigner ist die Beleuchtung möglichst vieleraspekte. Sowerdenu. a.praktische, ökologische und ökonomische Funktionen einer Produktentwicklung wie Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit, Haltbarkeit, HerstellungsaufwandoderMaterialvielfaltunterdieLupegenommen. Die Schlüssel zu einem gelungenen Konsumprodukt sind Attraktivität und die Befriedigung der elementaren Nutzerbedürfbedingten Funktionen. Als zentrale Steuereinheit liegt dem System aura eine monolithischefernbedienungzugrunde. Integriert inein neu entwickeltes Interaktionskonzept ermöglicht dies die Synchronisation von mind and sense. Die konsequente Reduzierung der Materialität auf Aluminium und gefrästes, oberflächengehärtetes Polycarbonat unterstreicht die klare Haltung in Bedienung und Ausdruck. Die hochglänzende, vorgespannte Polycarbonatoberfläche der Fernbedienung und des Receivers des consistent designs r97 stellt einen weichen optischen Eindruck der Geräte sicher,ohne dabei auf Klarheit zu verzichten. DasKonzeptderFormensprachefindet auf der Unterseite der Produkte seine Fortsetzung und sorgt damit für ein optisches und haptisches Bedienerlebnis, meint Maier.ruwido mit Sitz in Neumarkt am Wallersee verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung am Unterhaltungselektronikmarkt. 25 Prozent der 190 Angestellten arbeiten in Forschung und Entwicklung. Das ermöglicht, sich durch neue Wege der Interaktion, einzigartige Anwendererlebnisse und benutzerfreundliche Bedienkonzepte auszuzeichnen. Wie der Oscar Auch optimales Verpackungsdesign kann (und soll) so richtig kunstvoll sein. Deshalb ist der WorldStar Packaging Award in der Verpackungsbranche ähnlich begehrt wie der berühmte Oscar in der Filmbranche. Heuer wurden dafür von einer internationalen Jury nicht weniger als 316 Verpackungskonzepte aus 33 Ländern nominiert. Zu den Preisträgern in der Kategorie Nahrungsmittel gehörte ein Becher für Instant-Nudeln, den das oberösterreichische Unternehmen Greiner Packaging International entwickelt hat. Speziell für den europäischen Markt erhielt das Conveniencegericht Nissin Soba ein Verpackungskonzept, das durch ein hohes Maß an Funktionalität überzeugt. Diese Auszeichnung ist eine weitere Bestätigung der hohen Innovationskraft unseres Unternehmens, freut sich Product Group Director Robert Obermayr. Verschiedene Deckelfarben kommunizieren auf den ersten Blick die vier Geschmacksrichtungen und neben der Farbgebung wurde auch das komplette Deckeldesignerneuert. Last but not least sollte man die Möglichkeit nicht vernachlässigen, mit optimiertem Design imkommunikationsdesign zu punkten. Beispiele dafür sind neben opulent gestalteten Medien wie BIG BUSINESS auch herausragende Unternehmensbroschüren und Geschäftsberichte.IndieserKategoriereüssiertaufinternationaler Ebene immer wieder der Kranhersteller Palfinger, der u. a. schon bei den Clio Awards New York und beim D&ADAwardLondonfürseineGeschäftsberichteausgezeichnetwurde. if product design award 2013 für ruwido WorldStart Packaging Award für Greiner Packaging Design mit Innovationskraft Meta-Mobilität. Erster Preis mit 5000 Euro für die Mobile Gastfreundschaft Der NWW Design Award der Neuen Wiener Werkstättewurde 2012 das erste Mal vergeben und widmete sich dem Thema Meta-Mobilität. Insgesamt wurden 297 Projekte aus 20 Ländern eingereicht und von einer hochkarätigenjuryunterderleitungdesnewyorkers Vito Acconci beurteilt. Im Rahmen des Designmonat Graz 2013 zeigte das designforum Steiermark bis 16. Juni dieses Jahres die Gewinnerbeiträge,die von der Neuen Wiener Werkstätte als Prototypen realisiert wurden allen voran die Mobile Gastfreundschaft des Duos Maciej Chmara und Ania Rosinke. Dabei handelt es sich NWW Design Award für das Wiener Design-Duo chmara.rosinke um eine mobile Küche als Happening. Mit der leicht transportablen KücheimGrundriss einer Europalette hat man alles dabei: Geschirr, Kochutensilien für bis zu zwölf Personen, Frischkräuter, drei Gaskocher, Fußpumpe für Abwaschwasser etc.knallige Farben von Baumarktutensilien kontrastieren mit hochwertig verarbeitetem Massivholz. Sie dient modernen Nomaden, die die Stadt erobern und ein Essen im Park zaubern möchten. Maciej Chmara wurde 1984 in Gdynia, Polen geboren, studierte in Gdansk, Linz und Wien. Gemeinsam mit Ania Rosinke ist er chmara.rosinke(wien).

20 26 BIG BUSINESS Breitband für die Grüne Mark Fortschritt.UnternehmerundBewohnersollenvonschnellemInternetundmultimedialenAnwendungenprofitieren Das Internet wird immer mehr zur Grundlage fürwirtschaftliche und sozialeentwicklung. DiewachsendeAnzahl der Nutzer und neue Services mit höherem Bandbreitenbedarf benötigen eine leistungsstarke Infrastruktur. Die Kommunikationsformen ändern sich: Während die Anzahl der Sprachminuten nahezu konstant bleibt, ist das Wachstum des Datenübertragungsvolumens ungebrochen, sagt Marcus Grausam, Technikvorstand bei A1. Sowohl Smartphones und Tablets von unterwegs als auch multimediale Anwendungen von zu HauseausstellenhoheAnforderungenanunsere Netze. Grausam: Der Ausbau eines leistungsfähigen Glasfaser- und Mobilfunknetzes der vierten Generation ist damit unabdingbar. Keine lange Leitung: Es wird auf Glasfasernetz umgerüstet Das Glasfasernetz bringt Speed Der Startschuss für das A1 Glasfasernetz in der Steiermark fiel im September 2010 mit der Umrüstung der Hauptverteiler auf leistungsstarke VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) Technologie. Mit dieser Maßnahme können mehr als 40 Prozent der steirischen Haushalte und Gewerbebetriebe, die nur wenige Hundert Meter von den Hauptverteilern entfernt sind, von den höheren Bandbreiten profitieren. Für weiter entfernt liegende Haushalte wird vorrangig auf die FTTC (Fiber-to-the-Curb) Technologie zurückgegriffen: Diese Methode bringt das hochleistungsfähige Netz durch Errichtung zusätzlicher,ans Glasfasernetz angebundener Schaltstellen in einem Ortsverbund bis auf wenige Hundert Meter an die Haushalte. Die Grabungsarbeiten dafür stellen für ungünstig gelegene Gemeinden eine hohe finanzielle Belastung da. Mit Fördermitteln des Landes aus dem ELER Programm können auch diese Gemeinden in vielen Fällen versorgt werden. Eine moderne Infrastruktur zählt zu den wichtigstenstandortfaktoren fürunternehmen. Deshalb war mir wichtig, dass möglichst viele steirische Regionen mit Glasfaserbreitband versorgt werden können, erklärt der steirische Landesrat für Wirtschaft, Europa und Kultur, Christian Buchmann. Durch den Ausbau der Breitbandinfrastruktur, in den das Wirtschaftsressortmehr als elf Millionen Euro investiert, haben rund Haushalte und mehr als Unternehmen in der Steiermark die Möglichkeit, Zugang zu superschnellem Hochleistungsinternet zu bekommen. Das hält die Unternehmen im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig und sichert damit Wertschöpfung und Arbeitsplätze in den Regionen, hofft Buchmann. Im Rahmen der Breitbandinitiative des Landes Steiermark wurden in zwei Ausschreibungsrunden insgesamt 74 Lose ausgeschrieben und vergeben. Die Kleinregion Schladming wurde aufgrund der Alpinen Ski-WM als Pilotregion ausgewählt und als eigenes Los ausgeschrieben. In Graz sind bereits drei Viertel der Haushalte und Gewerbebetriebe mit dem A1 Glasfasernetz versorgt. Schwerpunkte des Ausbaus der vergangenen Monate waren Bezirke am Stadtrand wie in Puntigam, Strassgang, Raaba, Gösting und Eggenberg. Mehr als drei Mal so schnell Mobile Nutzer profitieren vom Ausbau des Mobilfunknetzes der 4. Generation: 84 Prozent der Grazer Bevölkerung befinden sich im Empfangsbereich der LTE-Technologie, die sich gegenüber 3G-Netzen durch deutlich kürzerereaktionszeiten und höheredaten- übertragungskapazitäten von bis zu 150 Mbit/s auszeichnet. Für Anwender ergeben sich dadurch spürbar kürzere Wartezeiten beim Surfen im Internet und die Möglichkeit Applikationen mit hoch aufgelösten Videos zu nutzen. Bürgermeister Siegfried Nagl: Graz ist schon jetzt der Bildungs- und KreativstandortinÖsterreich. DasneueGlasfasernetz ist gleichsam der Asphalt auf dem Weg zur modernsten Stadt Österreichs, denn Information und Datenaustausch spielen wirtschaftlich,aberauchprivateinegroßerolle. Österreichweit sollen per Ende Juni 2013 rund 2,3 Millionen österreichische Haushalte und Gewerbebetriebe mit dem Glasfasernetz von A1 versorgt sein das entspricht einer Reichweite von rund 54 Prozent. Mehr Speed für alle Auch T-Mobile Austria hat inzwischen eine Breitbandoffensive initiiert und offeriert seit April mit Home Net ein Internetpaket,das die LTE-Infrastruktur mit bis zu 100 Mbit/s Download-Geschwindigkeit nutzen kann. LTE ist in urbanen Gebieten verfügbar, im ländlichen Bereich sollen via 3G bis zu 30 Mbit/s Downloadraten möglich sein. Auspacken, anstecken und lossurfen: Einfacher kannbreitband-internetnichtsein,sagtbertold Frech, GF für den Consumer-Bereich. Derzeit versorgt T-Mobile knapp eine Million Menschen in Graz, Innsbruck,Linz und Wien mitlte. 2013sollendieseVersorgungsgebiete weiter ausgebaut und z. B. Teile der Städte Bregenz, Klagenfurt, SalzburgundSt. Pölten, mit LTE versorgt werden. Bis Ende des Jahres will das Unternehmen mindestens 25 Prozent der Bevölkerung mit LTE beliefern. Da will auch der drittgrößte Mobilfunkanbieter nicht zurückstehen: Hutchison 3G Austria hat nach der Übernahme von Orange in Österreicheinen Marktanteil von22prozent erreicht und sich mit Kapazitätsverbesserungen auf die neuen Herausforderungen vorbereitet. Dabei wurden mehrere leistungsstarke Huawei-Router in den Datenzentren installiert, um die Geschwindigkeit der Datenübertragung weiter zu steigern. Netzqualität unter der Lupe Genaue Tests Das Technikportal futurezone hat gemeinsam mit Focus Infocom und Breuer Nachrichtentechnik im Mai die Netzqualität der heimischen Netzbetreiber unter die Lupe genommen. Getestet wurden das Sprach- und Datennetz allgemein und im Detail die Versorgung der Landeshauptstädte, der Verkehrsrouten und Zugstrecken sowie vordefinierte Hotspots km wurden mit dem Messfahrzeug zurückgelegt und die Tester begaben sich in das Wiener U-Bahn-Netz ebenso wie auf 3237 m Höhe, wo im Tiroler Hintertux der höchste Sendermast Österreich steht. Laut futurezone gab es bei diesem erstmals durchgeführten Test bei den ersten zwei Plätzen so minimale Unterschiede, dass A1 und T-Mobile gemeinsam mit je 71 Punkten als Testsieger hervorgegangen sind, gefolgt von Drei mit 66 Punkten. Bei den Einzelergebnissen hebt sich T-Mobile in der Kategorie Sprachtelefonie hervor und liegt vor Drei und A1 auf dem ersten Platz. Beim Datennetz rangiert A1 mit einem Punkt Vorsprung vor T-Mobile. Spitzenplatz für Österreich Bestätigung Am 28. Mai 2013 wurde die neue egovernment-benchmark in Brüssel präsentiert. Österreich zählt bei Verfügbarkeit und Benutzerfreundlichkeit der egovernment-lebenslagen zu den am besten aufgestellten Ländern und hat damit seinen Spitzenplatz in Europa behalten. Gleichzeitig wurde bestätigt, dass Österreich mit geringen Investitionskosten ein hohes Niveau erreicht hat. Bei Grenzüberschreitenden Unternehmensgründungen liegt Österreich weit über dem EU-Schnitt, beim Kriterium Transparenz ist Österreich deutlich über dem europäischen Durchschnitt platziert. Auch die Einbeziehung der Schlüsseltechnologien (z. B. Integration der Handy-Signatur/Bürgerkarte) ist in Österreich weit fortgeschritten. Nur 27 Prozent der österreichischen Internet-Nutzer gaben an, das egovernment-angebot nicht zu kennen und nur zwei Prozent hatten Schwierigkeiten bei der Anwendung. Wie geht's weiter mit der IT? Cloud Computing. WasIT-Leiter glauben FOTO: THINKSTOCK.COM/PIXLAND Ende Mai gingen im malerischen Waldviertel die Geraser CIO-Tage über die Bühne. DasSchwerpunktthemalautete IT im Jahr Alexander Loisel, Geschäftsführer des Veranstalters LSZ Consulting, skizzierte in seiner Keynote die aktuellelagederheimischenit-leiter einequelle war die Umfrage unter den führenden österreichischen Unternehmen, die LSZ Anfang des Jahres durchgeführt hatte. Generell sei die Stimmung unter den Chief Information Officers bzw. IT-Leitern gut, so Loisel, 33 Prozent der befragten EDV-Leiter gehen von einem Budgetwachstum aus, nur 18 Prozent sind mit einer Reduktion konfrontiert. Alle anderen sehen die finanzielle Situation gegenüber dem Vorjahr unverändert. Interessante Ergebnisse lieferten die insgesamt 323 Antworten in Sachen Prioritätenliste: Einige der großen Hype-Themen wie Cloud Computing und Social Media liegen auf den abgeschlagenen Plätzen 19 bzw.21, Big Datakommt gar über den 27. Platz nicht hinaus. Eine Ausnahme bildet Mobility:DiesesThemaistnachDauerbrenner ERP aus der Sicht der befragten CIOdas derzeit zweitwichtigste. Weitere Top-Prio- ritäten sind Geschäftsprozessoptimierung, Effizienzsteigerung in der IT,kollaborative Plattformen sowie Storage- und Archivierungssysteme. Ganzheitliche Sicht ist gefragt Viele der IT-Verantwortlichen sehen die Prognosen rund um Cloud als viel zu optimistisch, andere wiederum sind überzeugt, dass die dargestellten Veränderungenviel schneller Wirklichkeit werden als heute angenommen. Der gemeinsame Nenner der meistenaussagen besteht darin, dass die Optimierung der Geschäfts- prozesse nochviel stärkerin den Mittelpunkt der CIO-Aktivitäten rückt. Während einst der Besitz von IT- Ressourcen bestimmend war, wurde im Laufe der Zeit die Wirtschaftlichkeit zur bestimmenden Kraft. 19 Prozent der befragten CIO berichten laut LSZ-Umfrage an den CFO eine sehr unglückliche Konstellation, da der Finanzchef die Kosten im Auge hat und nicht die Innovationen,kritisiertLoisel.

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