Wirtschaftsmacht China

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1 Wirtschaftsmacht China Vom Entwicklungsland zur Supermacht Steffen Kroll Gymnasium Sedanstraße, Sozialwissenschaften (Leistungskurs I), Lehrkraft: D. Fehler

2 Inhalt: Seite: Einleitung 1.) China 2030 Die Weltbank ruft das Reich der Mitte zu umfangreichen Reformen auf 1 Hauptteil 2.) Strukturen wirtschaftlicher Entwicklung in China 2.1) Die Entstehung 2 2.2) Kontrollierter Wettbewerb 4 2.3) Menschenrechtspolitik als Beispiel 5 wirtschaftsgeleiteter chinesischer Kriegskunst 2.4) Technologieparasitismus 7 3.) Chinas Weg in die Zukunft 3.1) Auslöser des Reformwillens 3.1.1) Exogene Faktoren ) Endogene Faktoren 8 3.2) Umstrukturierung 9 Fazit 4.) China 2030 eine Erfolgsgeschichte? 12 Anhang

3 1.) Einleitung: China Die Weltbank ruft das Reich der Mitte zu umfangreichen Reformen auf Mit einer Wachstumsprognose von 8,25% 2 und dem Titel Exportweltmeister 2011 durch einen Außenhandelsüberschuss von 160Mrd. US-$ 3 könnte man als Europäer vorschnell auf die Idee kommen, Chinas Wirtschaft würde nach wie vor mit großen Schritten voranschreiten. Doch sind diese Zahlen eher Anzeichen dafür, dass dem roten Riesen bald der Treibstoff für seinen auf Quantität optimierten Wirtschaftsmotor knapp werden könnte, sollten keine weitreichenden Schritte zur Stabilisierung in die Wege geleitet werden. Bis jetzt konnte seit 2004 eine jährliche, reale Zunahme des BIP von über 9% ausnahmslos erreicht bzw. überschritten werden, das Maximum lag 2007 bei knapp 12%. Selbst während der Finanzkrise 2008/ 09 hielt es sich über besagter Grenze und so schien 2010 alles überwunden zu sein. 4 Das Szenario, das chinesische und westliche Wirtschaftsexperten gleichermaßen vorherzusehen glauben, veranlasste allerdings die Weltbank der chinesischen Regierung und Wirtschaftselite in Beijing in einem umfassenden Bericht ein Wort der Warnung auszusprechen: China needs to shift from factor input-driven to efficiency driven growth, from direct state intervention to more reliance on markets and entrepreneurship, and from the absorption of technologies to innovation, while simultaneously correcting economic imbalances and social disharmonies. 5 In den Medien wird über das Schwellenland in Wirtschaftsthemen oft nur sehr punktuell berichtet, z.b. wenn einer großen deutsche Firma eine Übernahme bevorsteht, neue Zahlen zu Inflation, Wachstum oder Export vorliegen, oder China an internationalen politischen Entscheidungsprozessen beteiligt ist. Verknüpfungen zwischen den einzelnen Berichterstattungen gehen dabei nur selten über das Wirtschaftseinmaleins hinaus. Dem gegenüber scheint häufig eine gewisse Ohnmacht der Industrienationen - bzw. in Umweltfragen oft nur der EU - bei politischen Kontroversen herausgestellt zu werden. 1 Research Report der Weltbank, veröffentlicht am : China 2030: Building a Modern, Harmonious, and Creative High-Income Society. (http://www.worldbank.org/en/news/2012/02/27/china-2030-executive-summary) 2 Korrigierte BIP-Wachstumsprognose des IWF für China im Jahr 2012 ³ Zeitschrift Der Spiegel (Online) - Artikel vom (Quelle: CIA-Factbook) 5 Supporting Report N 1 (zugehörig zum Research Report China 2030 der Weltbank, s.o.), Seite 91 1

4 Dies sind die Impulse, die die (zweigeteilte) Leitfrage dieser Arbeit formen. Welche wirtschaftspolitischen Besonderheiten verhalfen China zu seiner heutigen Vormachtstellung in der Weltwirtschaft und welche Veränderungen könnten wir in den nächsten Jahren auf dem Weg vom Schwellenland zur Industrienation bei der Volksrepublik beobachten? Und welche Chancen bieten sich dabei den westlichen ationen (speziell der EU), ihre eigenen Positionen auf dem internationalen Parket besser vertreten zu können? Es soll also im Weiteren zuerst eine Analyse der momentanen Situation bzw. dem Entwicklungsprozess der chinesischen Wirtschaft erfolgen und dann vor dem Hintergrund allgemeinen Gültigkeitsanspruch erhebender Theorien zur Globalisierung und Liberalisierung der Märkte sowie der bereits erwähnten Prognose der Weltbank und aktuellen Beispielen der Versuch unternommen werden, mögliche zukünftige Entwicklungen in diesem aufstrebenden Staat zu skizzieren. 2.) Hauptteil: Analyse der chinesischen Wirtschaft 2.1) Die Entstehung Seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts zielte die Volksrepublik China mit einer Planwirtschaft in Form von Fünf-Jahres-Plänen auf möglichst hohes Wachstum ab. Der kommunistische Mao Zedong als damaliges Regierungsoberhaupt wollte in dem Agrarland mit verschiedenen Kampagnen wie Dem großen Sprung nach vorn ( ) durch die Bildung von Zwangskommunen und der Kollektivierung der Ernten für Aufschwung sorgen. Gleichzeitig sollte so die Autarkie der Nation und intranational der Provinzen hergestellt werden. Doch das Vorhaben scheiterte, hauptsächlich an den unrealistisch hohen Anforderungen des Staates an das Volk. In der darauf folgenden großen Hungersnot 1958, 59 starben Schätzungen nach zwischen 10 Mio. und 45 Mio. Menschen 6. Gleichzeitig waren die aufgebauten Industrieanlagen weiterhin abhängig von finanziellen Mitteln sowie technischem Know-How der Sowjetunion, die ihre eigenen Sorgenkinder hatte. Paradox dazu wirkt die Tatsache, dass das Land trotz allen wirtschaftlichen und politisch, ideologischen Krisen offiziell ein Wachstumsplus von durchschnittlich über 6% einfuhr. Dazu sei anzumerken, dass das BIP der VR China auf eine andere Art und 6 2

5 Weise berechnet wurde: Es fließen nur kommerzielle Leistungen aus Industrie und Handwerk ein, nicht aber Dienstleistungen oder Eigenverbrauch der Bauern. 7 Dies wird einer rein quantitativen Expansion in verschiedenen Industriezweigen wie Rohstoffgewinnung (z.b. Kohle, Eisenerz) zugeschrieben, in denen sich das Investitionsvolumen erhöhte. 1976, nach dem Tod Mao Zedongs, kam Deng Xiao Ping als Nachfolger Maos in der Kommunistischen Partei Chinas an die Macht und veranlasste einige Reformen, die in ihrem Charakter die Distanzierung zur früheren wirtschaftlichen Ideologie deutlich machten. Die Zwangskommunen wurden aufgelöst und den Bauern wurde wieder gestattet, überschüssige Ernteerträge auf freien Märkten zu eigenen Preisen zu verkaufen. Zudem wurden in Küstenregionen sogenannte Sonderwirtschaftszonen eingerichtet. Darunter versteht man ein abgegrenztes, meist physisch gesichertes Gebiet innerhalb des Wirtschaftsraumes eines Staates, für das zoll-, steuer- und andere rechtliche Sonderbestimmungen und administrative Vergünstigungen gelten für Güter, die nicht in den inländischen Warenverkehr gebracht werden. 8 Man bot also ausländischen Unternehmen an, kostengünstig in bestimmten Städten oder Landstrichen in China zu produzieren, solange die produzierte Ware das Land auch wieder verließ. Was blieb waren neue Fabriken, neue Arbeitsplätze, ein Zufluss von Devisen und darin unterschied sich China von den meisten anderen Entwicklungsländern durch sehr strikte Bestimmungen, was den Aufbau neuer Firmenverbände im eigenen Land betrifft und ein gesundes Maß an Geduld, die ständige Kontrolle über die neu gewonnenen Investoren. Zu Beginn der Marktöffnung konnte ein Unternehmen nur partizipieren, indem es mit einer chinesischen Firma ein Joint Venture einging, also mit einem gemeinsamen Vertrag eine neue Person im juristischen Sinne wurde und durch eine Mindestbeteiligung beide Seiten für Gewinn und Verlust eintraten. Auf diese Weise erwarb die chinesische Seite mit der Zeit Fachwissen und moderne Verfahrenstechniken in verschiedensten Bereichen, ohne dafür selbst viele Ressourcen aufwenden zu müssen. Investitionskapital wurde stattdessen in Subventionierungsprogramme, hauptsächlich zur Exportsteigerung der lokalen Industrie, verlagert

6 2.2) Kontrollierter Wettbewerb China schaffte es, die sonst für ein Entwicklungsland mit hohen Wachstumsraten typische Bildung bestimmter Symptome, wie ein hohes Handelsdefizit in Folge eines großen Kapitalimports, zu vermeiden, indem es seine Märkte - dem Beispiel Japans folgend nicht dem freien Wettbewerb zum Fraß vorwarf, sondern ein Modell verfolgte, das R. Bernstein und R.H. Munro staatlichen Kapitalismus 9 nannten und das der VR viele Möglichkeiten zur Verzerrung des eigentlich möglichst unbeschränkten Wettbewerbs der Globalisierung einbrachte. Angefangen bei der künstlichen Erhaltung des Renminbi-Dollar-Wechselkurses, erst durch Devisenmarktinterventionen seitens der chinesischen Zentralbank, später durch eine offizielle Kopplung, und der staatlich unterstützten Ausweitung der Billig-Export- Industrie, und endend bei innenpolitischen Maßnahmen, wie z.b. Importsubstitutionen in der Automobilindustrie, bei der ausländische Produktionsstätten gezwungen wurden, in ihrem Fertigungsprozess Primärgüter aus der VR zu verwenden. Vor Inkrafttreten der chinesischen Autopolitik verzeichnete [Amerika] in [seinem] bilateralen Autohandel einen Überschuss von 521 Millionen Dollar. [1995, Zwei Jahre später] ergab sich ein Defizit von 454 Millionen Dollar. 10 Hinter solchen Zwängen steckten meist das Anheben der Importzölle oder das Verändern nichttarifärer Handelshemmnisse auf (für die produzierenden Firmen) unrentable hohes Niveau allerdings jeweils nur für eine kleine Auswahl an Gütern. Für den Beitritt Chinas zur WTO (World Trade Organisation) 2001 musste das Land einige Lockerungen in ihren Marktbeschränkungen vornehmen. So ist es mittlerweile unter anderem durchaus möglich, dass ein Investor bzw. ein Unternehmen einen komplett eigenständigen Betrieb aufbauen kann, allerdings nicht, ohne von der Regierung vorher genauen Untersuchungen unterzogen worden zu sein. Die Lizenzen für sogenannte Wholly Foreign-Owned Enterprises (Unternehmen in vollständigem Auslandsbesitz) werden nicht allein für die bloße Fähigkeit, ein solches Unterfangen finanziell und verwaltungstechnisch zu meistern, vergeben. Solche Unternehmen müssen auch "positiv zur Entwicklung der chinesischen 9 R. Bernstein und R.H. Munro Der kommende Konflikt mit China S Bernstein & Munro, a.a.o., S. 177, zitieren den Leiter der Sonderkommission für Handel der AFL- CIO

7 Wirtschaft beitragen" 11, also im Falle z.b. ideologischer Differenzen zwischen dem ursprünglichen Herkunftsland und der Kommunistischen Partei eine Chinafreundliche Position zu vertreten oder zumindest unparteiisch zu bleiben. Firmen ohne konsensuale Haltung wurde/wird der Zugang zum chinesischen Markt deutlich erschwert oder auch komplett versperrt, aufgrund des starken Andrangs auf das produktionskostengünstige Land hemmten solche Entscheidungen das Wachstum der Wirtschaft aber nicht. 2004, drei Jahre nach Öffnung des Marktes für solche Projekte umfassten diese schon 2/3 der Gesamtinvestitionen. Der diktatorische Einfluss der Partei ist nachwievor ungebrochen und das leitet über zu dem letzten Beispiel chinesischer Wirtschaftspolitik im Etablierungsprozess. Wenn man eine Arbeit über die Volksrepublik China verfasst, wird man - zumindest in den westlichen Nationen - nur selten um einen Bezug zu dem Thema Menschenrechte herum kommen. 2.3) Menschenrechtspolitik als Beispiel wirtschaftsgeleiteter chinesischer Kriegskunst In diesem Fall soll der Konflikt der US-Regierung unter Bill Clinton Anfang der 1990er Jahre genauer betrachtet werden. Dass in der Volksrepublik China seit Mao Zedong außerparteiliche Oppositionsgruppierungen, genauso wie freie Gewerkschaften von der KP nicht geduldet wurden und noch immer nicht werden, bringt seit je her politischen Zündstoff in die Beziehungen zwischen den westlichen, demokratisch geprägten Staaten und der autoritären Führungsebene in China, genauso wie Territorialansprüche seitens der Volksrepublik an Taiwan und Tibet. Nach einem der traurigen Höhepunkte, dem Tian anmen-massaker 1989, bei dem eine ursprünglich durch Studenten organisierte Demokratiebewegung unter Einsatz des Militärs blutig niedergeschlagen wurde, bezog Bill Clinton schon im Wahlkampf um die Präsidentschaftswahl 1992 mit scharfer Kritik an der zurückhaltenden Reaktion der Vorgängerregierung unter Bush eindeutig Stellung. Nach der gewonnenen Wahl machte er sein Versprechen wahr, indem er der VR mit Aberkennung der Meistbegünstigtenklausel drohte, sollten sich die Umstände im Bezug auf verschiedene Bereiche der Menschenrechte nicht bis Ende des Jahres 1993 verbessern. Meistbegünstigtenklausel ist hier leicht irreführend, es handelte sich dabei um ein Zugeständnis, dass allen größeren Handelspartnern ausgesprochen 11 5

8 wurde und dessen Inhalt sich mit der Importzollregelung befasste. 12 Der Ausschluss hätte allerdings gravierende Folgen für beide Länder gehabt. Zum einen wäre China sein größter Exportmarkt durch extrem erhöhte Zölle weitgehend versperrt worden, andererseits hätte Amerika durch eine sehr wahrscheinlich ähnlich ausfallende Reaktion Chinas sich selbst vom am stärksten wachsenden Markt der Welt abgeschnitten. Clinton stellte die USA vor eine schwierige Wahl, die ihnen jedoch durch geschickte Lobby-Arbeit seitens der Volksrepublik in amerikanischen Wirtschaftskreisen weitgehend aus der Hand genommen wurde - und zum doppelten Sieg des kommunistischen Staates führte. Bernstein und Munro berichten, dass nach Ablauf der Frist 1994 das Tempo für neue Geschäftsverträge im sino-amerikanischen Handel plötzlich beträchtlich anzog und die chinesische Regierung gleichzeitig in Anleihen im Gesamtwert von einer Milliarde Dollar auf dem US-Finanzmarkt investierte. Bedeutende Firmen wie Ford, Microsoft, IBM und Boeing die, wie allgemein bekannt war, in regen Verhandlungen um chinesische Joint-Ventures oder Auftragsvergaben standen, sprachen sich schließlich alle entschieden gegen eine solch heftige Intervention aus. 13 Am Ende knickte Clinton ein und erklärte, dass die Meistbegünstigtenklausel vorerst auch für China weiter bestehen bliebe. Die Volksrepublik nutze die in diesem Fall größte Schwäche der globalisierten, an dem Konzept der freien Marktwirtschaft ausgerichteten Welt: Antriebsmotor sind und bleiben Wachstum und Produktivität. Das Geld der international agierenden Investoren und Unternehmen fließt zumeist dorthin, wo der größte Gewinn erwartet wird. Und in diesem Punkt war kein konkurrenzfähiges Konzept eines sich demokratisierenden Chinas oder gar eines gänzlichen Verzichts auf den profitablen Wirtschaftsboom im fernen Osten denkbar. Ganz im Sinne Sun Zis Ausspruch, [ ]; die höchste Stufe der Kriegskunst liegt darin, den Widerstand des Feindes ohne Kampf zu brechen. 14, gelang es China, die Pläne des Feindes USA zu unterminieren und der Regierung den nötigen Rückhalt für einen solch schwerwiegenden Schritt zu nehmen. Die Demütigung Amerikas ließ die Menschenrechtsfrage zwar nicht aus den Köpfen der Menschen verschwinden, aber es war eine deutliche Warnung an alle anderen Staaten. China würden sich im Falle eines gezielt schädigenden Verhaltens ihm 12 R. Bernstein und R.H. Munro Der kommende Konflikt mit China, S a.a.o., S Sun Zi (chinesischer General, Stratege, Philosoph, ca. 500 v.chr.), Die Kunst des Krieges 6

9 gegenüber, welche Motivation auch immer das Fundament dieses Angriffes bilden würde, gut zu Verteidigen wissen und zwar nicht in der Rolle des in die Ecke Gedrängten, sondern in der des raffinierten Gegenspielers, der den Aggressor auf verschiedenen Ebenen zu attackieren weiß. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Regierungen auf Klagen von Menschenrechtsorganisationen, z.b. im Zusammenhang mit einem bevorstehenden Besuch in Beijing, eher verhalten reagieren und lieber die kurz anhaltende öffentliche Entrüstung der Medien ertragen, als die für notwendig erachteten Handelsverträge wie jüngst Angela Merkel bei Verhandlungen um die sogenannten Seltenen Erden - in Gefahr zu bringen. 2.4) Technologieparasitismus Es ist wohl einer der am häufigsten ausgesprochenen Vorwürfe gegenüber China und eine der größten Gefahren für den freien Weltmarkt. Chinesische Unternehmen beschaffen sich, teils auf legalem, teils auf illegalem Weg die neusten Innovationen und fortschrittlichsten Technologien von überall aus der Welt, um dann, mit Unterstützung aus der Staatskasse, die Absatzmärkte der führenden Nationen mit preisgünstigeren Alternativen zu den teuren Waren aus der Binnenproduktion zu überschwemmen. Allerdings ist das Klischee der chinesischen Investorengruppe, die mit der Digitalkamera auf Messen im Ausland heimlich alles abfotografiert nicht mehr zeitgemäß. Investoren aus der VR spielen stattdessen aus ihrer Position heraus oftmals den Retter für sich in wirtschaftlicher Schieflage befindende Firmen, kaufen diese auf, und nehmen sie in den nächsten Jahren systematisch auseinander; erst werden Fachkräfte abgeworben, dann folgen Produktion und Entwicklung. Die Folgen, die ein solches Vorgehen haben kann, sind derzeit im Bereich der Solaranlagen/Solarmodule zu beobachten. Früher ein klares Wirtschaftsfeld der westlichen Industrienationen, haben in Amerika sechs große Solarfirmen aus der Not einer drohenden Insolvenz heraus eine Petition eingereicht, die auf chinesische Solarprodukte Importzölle von über einhundert Prozent fordert, weil diese durch unlautere Mittel (gemeint sind hier besonders billige Kredite von Staat und Banken) mit Dumpingpreisen den Wettbewerb extrem verzerren. 15 Ein solch aggressives Vorgehen führt aufgrund des steigenden Gegendrucks von Seiten der Politik und der ansässigen Wirtschaft nicht mehr automatisch und ausschließlich zu einer 15 7

10 verbesserten Lage chinesischer Unternehmen durch Expansion, sondern kann im Gegenteil eher zu einer Verschlechterung beitragen, da die bedrohten Staaten mit verschärften protektionistischen Handelsbeschränkungen reagieren werden, sobald die Gefahr des Verlusts die Toleranzgrenze, deren Höhe durch die eigenen Vorteilen und Abhängigkeiten in China definiert ist, überschritten wird. 3.) Chinas Weg in die Zukunft 3.1) Auslöser des Reformwillens 3.1.1) Exogene Faktoren Zu der erhöhten Gegenwehr der Handelspartner gegen China kommen der Rückgang von Kapitalimporten ins, und ebenso sinkenden Exporten aus dem Reich der Mitte, die beide den schwächelnden Wirtschaften im Westen zuzuschreiben sind. Gleichzeitig ist abzusehen, dass selbst bei einer Besserung der Situation, eine Rückkehr zu alten Verhältnissen eher unwahrscheinlich ist. Diese exogenen Faktoren bilden die offensichtlichste Ursache der Verlangsamung des Wirtschaftswachstums der VR. Die Reaktion darauf ist das Eintreten eines typischen Symptoms von Schwellenländern auf dem Sprung zu dem Status eines Hochlohnlandes. Der Schwerpunkt des wirtschaftlichen Treibens wird von quantitativer Expansion auf stabilitätsorientierte Integration in ausländische Märkte und den Aufbau eines in seinen grundlegenden Strukturen autarken Binnenmarktes verschoben. Das 30 Jahre währende Konzept des auslandsorientierten Wirtschaftsaufbaus weicht so nun langsam einem neuen Ansatz, der einige Reformen mit sich bringt, aber Chinas Spitzenposition unter den Wirtschaftsnationen deshalb noch keiner großen Gefahr aussetzt ) Endogene Faktoren Die akuteste Gefahr für das Land sieht die VR selber in sozialen Ungleichheiten im Bezug auf die Verteilung des wachsenden Wohlstandes, z.b. großen Diskrepanzen in der sozialen Sicherung der arbeitenden Bevölkerung, was zu Unmut in den mittleren und unteren Schichten führt, die sich unterdrückt fühlen und immer häufiger für ein gerechteres, freieres und demokratischeres China protestieren. Und obwohl China 2004 bereits einen Artikel zur Errichtung und Vervollständigung des Sozial- 8

11 versicherungssystems 16 in die Verfassung aufgenommen hat, klingen die Demonstrationen und Aufrufe zum Widerstand nicht ab. Ohne hier näher auf anhaltende Themen wie die Internetzensur, oder das Auftreten der VR bei Protestkundgebungen und Demonstrationen als aggressiver Polizeistaat eingehen zu können, lässt sich auch eine wirtschaftliche Ursache identifizieren: Die dem hohen Wachstum anhaftende hohe Inflationsrate, die bei vielen alltäglichen Gütern, wie Lebensmitteln (2011 ca. 11%) über dem Gesamtdurchschnitt (2011 ca. 6% 17 ) liegt, setzt viele Arbeiter nach wie vor massiv unter Druck. Die chinesische Regierung reagierte in den letzten 2 Jahren schließlich verstärkt auf den hohen Geldwertverlust und erhöhte z.b. in einem dreiviertel Jahr fünfmal den Leitzins und neunmal die Untergrenze für Kapitalreserven bei Banken um überschüssiges Geld abzuschöpfen. 18 Die Reaktionsbereitschaft stieg allerdings nicht aufgrund eines plötzlichen Stimmungswechsels in der Partei an. Vielmehr lässt sich eine Verbindung zum Arabischen Frühling herstellen. Ursachen für den Beginn der dortigen Proteste finden viele Überschneidungen in der VR und so bekommen die Mächtigen Angst vor Ansteckungen mit dem arabischen Virus. 19 Eine Stabilisierung des Landes durch ein funktionierendes und umfangreiches Sozialsystem und eine Wirtschaft mit organischem Wachstum 20 wird wahrscheinlich zum Abkühlen der Stimmung beitragen. 3.2) Umstrukturierung Was erwartet die Welt also bei der Vorstellung einer Neuausrichtung der chinesischen Wirtschaft? Als Anzeichen könnten neuere getätigte Investitionen und Aufkäufe dienen. Der Kauf des Pkw-Schließsystem-Herstellers Kiekert AG durch einen chinesischen Automobilzulieferer zum Beispiel: Der Chinese hat als Strategischer Investor nicht die Absicht, die Firmenpolitik maßgeblich zu beeinflussen und das Unternehmen, das derzeit Weltmarktführer in seinem Bereich ist, möglichst bald zu sezieren, sondern hat diesen Kauf getätigt, um über eine erwiesenermaßen krisensichere Anlagequelle einen leichteren Zugang zum 16 Frederike Wesner (im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung), Soziale Sicherung in der VR China Bestandsaufnahme und Perspektiven, Seite 2f Eine häufig in den Medien zitierte Metapher, deren Ursprung mir fremd blieb. 20 Organisches Wachstum: Nachhaltig orientiertes Wachstum aus eigener Kraft (Quelle: 9

12 europäischen und amerikanischen Markt zu finden, im Austausch aber auch Kiekert selbst die Möglichkeit gibt, in den asiatischen Markt zu expandieren. 21 Neu sind also das weitaus weniger aggressive Vorgehen und das Koalieren mit starken Unternehmen, statt dem Ausschlachten gefallener Branchengrößen. Die positiven Effekte für die chinesische Seite sind damit zwar insgesamt kleiner, aber in ihrer Art und Weise eine geeignetere, weil allgemein durch Politik und Wirtschaftskonkurrenz akzeptierte Grundlage für Marktintegration und den qualitativen Aufbau von Geschäftsverbindungen. Was die chinesische Regierungsseite betrifft, so bedeutet ein Umdenken dieser Art natürlich auch allgemeine wirtschaftspolitische Konsequenzen. Denn die Weltmarktintegration erlaubt den Nationalstaaten nur eine weltmarktkonforme Wirtschaftspolitik. 22 Die Möglichkeiten für die VR, durch fiskalpolitische Maßnahmen eigene Unternehmen beim globalen Konkurrenzkampf zu unterstützen, wird mit zurückgehender Liquidität, zumindest in dem Maße, in dem es bisher geschieht, nicht mehr realisierbar. Dort setzt der Research Report China 2030 der Weltbank an. Man darf bei den folgenden Forderungen allerdings nicht außer Acht lassen, dass die Weltbank in gewisser Weise auch eine eigene Meinung vertritt, die sehr konsensual zu der Ideologie der westlichen Wirtschaftsform ist. Es soll also nicht als die einzige Lösung anzusehen sein, ist aber in großen Teilen eben durch den Zwang zur Integration in die westliche, freie Marktwirtschaft und natürlich den politischen Einfluss dieser Organisation mehr als bloßes Vertreten einer bestimmten Position. Die basalen Forderungen liegen in der Deregulierung, Liberalisierung und Privatisierung, also den Grundpfeilern des bisherigen Globalisierungsmechanismus. Besonders im Finanzsektor hätte China noch viel aufzuholen, um den Geldfluss im eigenen Land auch ohne Staatskosten stabilisieren zu können. Außerdem sollte sich ein größerer Service- und Entwicklungszweig auf dem Binnenmarkt entwickeln um die landeseigene Konjunktur auf allen Ebenen durch sich selbst zu stützen. Die Weltbank stellt die These auf, dass China seine Märkte stärker für ausländische Investoren und Unternehmen öffnen sollte, um weiterhin auf dem bisherigen Niveau 21 Kiekert-Pressemitteilungen (http://www.kiekert.com/de/newspresse.html, Fernsehbeitrag in der WDR-Lokalzeit) 22 Prof. Dr. Eckart Koch Globalisierung der Wirtschaft Über Weltkonzerne und Weltpolitik, Seite

13 wettbewerbsfähig bleiben zu können. In einem allgemein freieren Markt würde sich bald die allokative Effizienz (allocative efficency) auch für den Binnenmarkt erhöhen und so zu weiteren Wachstumsquellen beitragen. Über allem steht das organische Wachstum, aber auch die Anpassung an die politische Herangehensweise der westlichen Welt. Dieses Szenario erfreut mit Sicherheit viele Regierungen, die bisher gegen das große China mit politischen Forderungen eher auf verlorenem Posten standen. Zum Beispiel die ständigen Versuche der EU, dem Rest der Welt den Umweltschutz näher zu bringen, die zumeist ins leere liefen und von Ländern wie USA, Kanada und China mit dem Verweis auf Wirtschaftlichkeit und Konkurrenzfähigkeit kategorisch abgelehnt wurden. Denn ein Vorschlag der Weltbank ist der Umweltschutz als neues, großes Gebiet der Innovationen, das China mit wirtschaftlichen Argumenten Nachhaltigkeit und auch sozialpolitische Maßnahmen durch Smogbekämpfung schmackhaft macht. Was soll also in Zukunft Chinas politische Hauptaufgabe sein. Zum einem verlangt niemand von der VR, sofort alle Beschränkungen fallen zu lassen. Die Schritte der nächsten Jahre werden ganz klar möglichst risikofreies Abbauen der stärksten regulierenden Elemente und der durchdachte Aufbau einer verbesserten chinesischen Binnenwirtschaft inklusive Grundsicherung der Bevölkerung und Angleichung der verschiedenen Provinzen im Bereich der Sozialpolitik sein. Ganz nach Prof. Dr. Koch nähert sich die VR dann einer neuen Rolle als Nationalstaat an: Der moderne Staat legitimiert sich vorrangig aus dem Einsatz seines Machtmonopols zugunsten der gesellschaftlichen Wohlfahrts- und Wohlstandesmehrung. 23 Außerdem trifft die VR natürlich ebenfalls Sicherungsmaßnahmen, die bei einer zunehmenden Liberalisierung bessere Ausgangsbedingungen schaffen sollen. Anschaulich für solche Maßnahmen ist ein Abkommen mit dem Nachbarstaat Japan. Haben in den letzten Jahren alle westlichen Staaten noch Beschwerde darüber geäußert, dass die chinesische Zentralbank die Kopplung an den Dollar nicht schnell genug aufhebe, die sich allerdings weiterhin nur zu Anpassungen im sehr kleinen Prozentbereich hat hinreißen lassen, so sind jetzt viele Regierungen besorgt, denn in dem Devisenvertrag der beiden reichsten Länder Asiens geht es um die Möglichkeit, 23 Prof. Dr. Eckart Koch Globalisierung der Wirtschaft Über Weltkonzerne und Weltpolitik, Seite

14 ihre Währungen ohne den bisher notwendigen Umweg über die (noch) wichtigste Währung der Welt zu handeln. China, das zuvor massiv in amerikanische und auch in europäische Staatsanleihen investiert hat, um die Währungen dieser Wirtschafsträume stabil zu halten, reagiert damit wohl auf die Taktik Amerikas, aufgrund der hohen Schuldenlast regelmäßig große Mengen der Leitwährung einfach nachzudrucken. Es macht sich selbst also in Anbetracht der bevorstehenden wirtschaftlichen Emanzipation auch unabhängig von politischen Entscheidungen der, der Schuldenlast unterlegen scheinenden, USA. Dies ist ein großer Schritt zur Etablierung des asiatischen Marktes als neues Investitionszentrum, weil es eine allein auf der Wirtschaftskraft Chinas beruhende Garantie für eine stabile Währung anstrebt, auf dem Weg dahin, aber durch sehr langsame Lockerung des - $ - Wechselkurses nicht seine bisherigen größten Vorteile einfach über Bord wirft und die Produktionskosten für die etablierte Auslandswirtschaft niedrig hält. 4.) Fazit: China eine Erfolgsgeschichte? Der Umgang mit China ist in keinerlei Hinsicht ein leichtes oder vorhersehbares Unterfangen. Die in dieser Arbeit aufgeführten Beispiele, Argumente und Analysen können nur an der Oberfläche dessen kratzen, was sich in der jüngeren Vergangenheit, der Gegenwart und in der Zukunft im fernen Osten abspielt. Der Versuch, Strategien offenzulegen und alte und neue Ziele gegenüberzustellen, sowie die Bedeutung hinter dem offensichtlichen Wandlungsprozess herauszuarbeiten das China z.b. eben nicht der Absturz droht, wenn von niedrigeren Wachstumszahlen oder einem geringeren Außenhandelsüberschuss die Rede ist, sondern dass das kalkulierte Ereignisse sind, für die bereits Reaktionsstrategien vorliegen soll die Grundlage für ein differenzierteres Bild der VR China schaffen, als es oft durch öffentliche Wahrnehmung der Fall ist. Für die westlichen Nationen zeichnen sich mit dem Strukturwandel in China insofern positive Änderungen ab, als dass das Land sich wahrscheinlich selbst zu Sozialreformen und wirtschaftlicher Liberalisierung zwingt, somit also den westlichen Werten annähert wenn auch aus z.t. anderen Gründen. China wird allerdings wahrscheinlich auch nach umfangreichen Reformationen seine Vormachtstellung in der Weltwirtschaft behaupten können. Die westlichen Industrienationen sind dagegen zu sehr mit eigenen Krisen beschäftigt und können der Entwicklung aus eigener wirtschaftlicher Kraft nicht viel entgegensetzen vielleicht aber durch geschickte politische Aktionen. 12

15 Literaturverzeichnis: 1.) Bernstein, Richard & Munro, Ross H., Der kommende Konflikt mit China Das Reich der Mitte auf dem Weg zur neuen Weltmacht, 1997, Wilhelm Heine Verlag, München 2.) Friedrich, Stefan, China und die Europäische Union Europas weltpolitische Rolle aus chinesischer Sicht, 2000, Institut für Asienkunde, Hamburg 3.) Prof. Dr. Koch, Eckart, Globalisierung der Wirtschaft Über Weltkonzerne und Weltpolitik, 2000, Verlag Franz Vahlen, München

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