Nächtliche Pulsoxymetrie mit Datenspeicherung Thomas Rothe, ZHD

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Nächtliche Pulsoxymetrie mit Datenspeicherung Thomas Rothe, ZHD"

Transkript

1 Nächtliche Pulsoxymetrie mit Datenspeicherung Dr. Thomas Rothe Chefarzt Innere Medizin & Pneumologie Zürcher Höhenklinik Davos + Ltd. Arzt Pneumologie Spital Davos

2 Nächtliche Pulsoxymetrie mit Datenspeicherung Tarmed-Leistung Dignität: neu auch Internisten Indikationen: V.a. obstruktive oder zentrale Schlafapnoe Beurteilung der Wirksamkeit einer CPAP-Therapie V.a. nächtliche Hypoxämie Obstruktive Atemwegserkrankungen (COPD) Restriktive Lungenerkrankungen (Lungenfibrose, schwere Kyphoskoliose, Z.n. Pneumonektomie ) Adipositas-Hypoventilation, Zwerchfellparese.. Nonin Wristwatch

3 Protokoll einer nächtlichen Oxymetrie Beispiel: Nonin Wristwatch Oxymeter mit BlueNight Software

4 Normale Oxymetrie Normalbefunde SaO2: Im Unterland: tagsüber im Sitzen 97-98%, im Liegen nachts 95-96% Auf 1500 mh: tagsüber im Sitzen 95-96%, im Liegen nachts 93-94% Auftreten nur weniger signifikanter Desaturationen, d.h. < 5/h (ODI) Definition: Eine signifikante Desaturation entspricht einem Abfall der Sättigung um >/= 4% von der baseline (Bei ODI > 15/h Sensitivität 70%, Spezifität 95%) Definition >/= 2% sinnvoll bei jungen schlanken Personen! (Bei ODI < 15/h: Sensitivität ca. 95% und Spezifität ca. 70%)

5 V.a. Schlafapnoe + Cor pulmonale Prophylaxe: Dann muss der Patient auch untersucht werden!

6 Zu beachten! Kein Nagellack; Sonde nicht zu eng fixieren Nächtliches Protokoll (ohne, ab wann mit O 2, CPAP, BiPAP ) Pathologisches Ergebnis um so wahrscheinlicher, je grösser die Vortestwahrscheinlichkeit Bei V.a. OSAS bei Mallampati 3 oder 4, Retrognathie Adipositas Chronische Linksherzinsuffizienz mit EF < 35% (Cheyne Stoke) COPD, restriktive Ventilationsstörung Normale BGA tagsüber, aber VC im Liegen < 75% als im Sitzen Morgens negativer BE in der BGA (Ausdruck einer nächtlichen respiratorischen Azidose)

7 Lokale Untersuchung Retrognathie Cricomentale Distanz Selten OSAS, wenn > 1,5 cm Signifikant häufiger OSAS wenn Vorbiss > 5 mm (Tsai AJRCCM 2003)

8 Mallampati Score Klasse 1: Volle Sichtbarkeit von Tonsillen, Uvula, Rachenhinterwand und weichem Gaumen Klasse 2: Uvula und Rachenhinterwand nur noch teilweise sichtbar Klasse 3: Weicher Gaumen und Basis der Uvula noch sichtbar Klasse 4: Nur noch harter Gaumen sichtbar (DD Akromegalie)

9 Screening-Oxymetrien bei + Myopathien (z.b. Myasthenia gravis) + Neuropathien (z.b. ALS, Post-Polio Syndrom) + und besonders wenn Menschen auf > 1200 Meter wohnen!!! - tiefere mittlere SaO 2, OSAS und CSA ausgeprägter!

10 REM - Phänomene Kardiale Mitreaktion

11 Schwere Hypoventilation im REM

12 Nächtliche Hypoventilation

13 Schwerste alveoläre Hypoventilation vor mit Beatmung Bilevel-Beatmung Bilevel plus O 2 -Gabe

14 Mittelschweres OSAS

15 Schweres OSAS Mittlere SaO 2 : 89% Desaturationsindex: 77/h (> 4%)

16 OSAS und Adipositas- Hypoventilation

17 Wird O 2 noch gebraucht? ohne O 2 Nächtliche Oxymetrie: Eine Stunde ohne pernasale Sauerstoffgabe

18 Periodische Atmung (CSR)

19 Periodische Atmung (CSR) Cheyne-Stokes-Atmung: Sinusförmig, gleichmässig inverse Besserung in REM-Phasen

20 Periodische Atmung mit und ohne O2-Gabe pernasal

21 Grenzen der Oxymetrie Polygraphie bzw. Polysomnographie Zur sicheren Differenzierung zentraler und obstruktiver Schlafapnoe bzw. Mischformen Diagnose des upper airway resistance syndrome Diagnose anderer Schlaf-assoziierter Krankheiten Periodic leg movement Bruxismus Beurteilung der Fahrtauglichkeit (MWT, MSLT) Narkolepsie -etc.

22 Kalte Akren bei Raynaud

23 Pulmonale Reha in

24

Nächtliche Pulsoxymetrie mit Datenspeicherung

Nächtliche Pulsoxymetrie mit Datenspeicherung Nächtliche Pulsoxymetrie mit Datenspeicherung Ein nützliches Tool in der Hausarztpraxis Thomas Rothe Zürcher Höhenklinik Davos Quintessenz Seit dem Januar 2012 können Allgemeininternisten die nächtliche

Mehr

SCHLAFAPNOE - EINE HEIMTÜCKISCHE KRANKHEIT MIT FOLGEN FÜRS HERZ

SCHLAFAPNOE - EINE HEIMTÜCKISCHE KRANKHEIT MIT FOLGEN FÜRS HERZ SCHLAFAPNOE - EINE HEIMTÜCKISCHE KRANKHEIT MIT FOLGEN FÜRS HERZ Fachtagung Schweizerische Herzstiftung 09.04.2016 Dr. med. Urs Bürgi, Pneumologie USZ Was Sie erwartet Hintergrund: Wie misst man Müdigkeit

Mehr

Nichtinvasive Beatmung Empfehlungen zur pneumo-/kardiologischen Differentialtherapie C.Lesch OA Innere Med.-Pneumologie NIV Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin Leitlinienprojekt

Mehr

Kursplan Schlafmedizinischer Kurs 29./ u

Kursplan Schlafmedizinischer Kurs 29./ u Kursplan Schlafmedizinischer Kurs 29./30.06.2013 u. 19.-21.07.2013 1.Wochenende Samstag 29.06.2013 J. H. Ficker / D. Triché 09.00 09.15 Begrüßung und Einführung in das Thema J.H. Ficker 09.15 10.00 Schlafstörungen

Mehr

Study Guide Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie

Study Guide Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie Study Guide Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie Task: Zyanose [35] Autoren: Dr. med. S. Keymel/Univ.-Prof. Dr. med. T. Rassaf Version 02.10.2013 Krankheitsbilder in Verbindung mit dem Behandlungsanlass

Mehr

1. Fall. Fall 1: 54j. Mann, Schnarchen. Workshop Schlafapnoe Syndrom Wann, wie und weshalb behandeln

1. Fall. Fall 1: 54j. Mann, Schnarchen. Workshop Schlafapnoe Syndrom Wann, wie und weshalb behandeln Dr. med. Alexander Turk Zürcher Höhenklinik Wald PD Dr. med. Otto Schoch Kantonsspital St. Gallen Workshop Schlafapnoe Syndrom Wann, wie und weshalb behandeln 1 1. Fall Fall 1: 54j. Mann, Schnarchen Anamnese:

Mehr

Willkommen im Marlborocountry COPD COPD - Einfluss der Noxen auf die Noxen z.b. Zigarettenrauch Pathogenese - Zytokine und chemotaktische Factoren (TNF, IL-8, LTB 4, etc) sensorische Nerven alveolärer

Mehr

Herzlich Willkommen zum öffentlichen Vortrag. Kann schnarchen gefährlich sein?

Herzlich Willkommen zum öffentlichen Vortrag. Kann schnarchen gefährlich sein? Herzlich Willkommen zum öffentlichen Vortrag Kann schnarchen gefährlich sein? Pneumologie Dr. med. Yvonne Nussbaumer Dr. med. Jürg Häggi Agenda Einleitung Anatomie des Rachenraumes Risikofaktoren für Schnarchen

Mehr

GesuNd schlafen: Das Schlaflabor der. Premium Health Care

GesuNd schlafen: Das Schlaflabor der. Premium Health Care GesuNd schlafen: Das Schlaflabor der Diagnoseklinik München Premium Health Care Schlafstörungen Schlaf ist als Erholungs- und Aufbauphase für den Körper lebenswichtig. Ist er gestört, hat das fatale Folgen.

Mehr

Grundbegriffe der Schlafmedizin

Grundbegriffe der Schlafmedizin 1 Grundbegriffe der Schlafmedizin 24.09.2014 Dr. A. Breitenbücher LA Pneumologie und Schlafmedizin KSBL - Bruderholz Themen 1. Uebersicht über die Schlafmedizinischen Erkrankungen 2. OSAS: Klinische Aspekte

Mehr

Offene Atemwege Kollaps des weichen Gaumens

Offene Atemwege Kollaps des weichen Gaumens Das Schlafapnoe-Syndrom ein Risiko für das Herzkreislaufsystem. Atmungsstörungen wie Schnarchen oder Atempausen während des Schlafes sind vielen Menschen aus dem Alltag bekannt und weit verbreitet. Erst

Mehr

Diagnostik und Therapie Schlafbezogener Atmungsstörungen

Diagnostik und Therapie Schlafbezogener Atmungsstörungen Diagnostik und Therapie Schlafbezogener Atmungsstörungen Cheyne-Stokes-Atmung und Herzinsuffizienz Ulrich Heidland Preventicum The Fat Boy in The Pickwick Papers (Charles Dickens, London, 1837) 1 Erstbeschreibung

Mehr

Schlafapnoe Screenen einfach zu Hause

Schlafapnoe Screenen einfach zu Hause Screeninggerät für SAS ApneaLink Air Schlafapnoe Screening Schlafapnoe Screenen einfach zu Hause Das neue ResMed ApneaLink Air Gerät ist ein kleines, validiertes und einfach zu bedienendes Gerät für das

Mehr

ACURA Fachklinik Allgäu Pfronten

ACURA Fachklinik Allgäu Pfronten Pneu m ologie ACURA Reha Psychosomatik ACURA Fachklinik Allgäu Pfronten HERZLICH WILLKOMMEN Sie sind auf der Suche nach einer anspruchsvollen Rehabilitation in einer malerischen Umgebung? Dann sind Sie

Mehr

Zentrum für Schlafmedizin. Patienteninformation

Zentrum für Schlafmedizin. Patienteninformation Zentrum für Schlafmedizin Patienteninformation Die Schlafapnoe Auch Schnarchen ist eine Krankheit Bis zu einem Drittel seines Lebens schläft der Mensch. Aber nicht jeder schläft gut. Allein in Deutschland

Mehr

Analyse diagnostischer Maßnahmen mit GKV-Routinedaten: Zur Richtlinienkonformität der Stufendiagnostik bei vermuteter Schlafapnoe

Analyse diagnostischer Maßnahmen mit GKV-Routinedaten: Zur Richtlinienkonformität der Stufendiagnostik bei vermuteter Schlafapnoe Analyse diagnostischer Maßnahmen mit GKV-Routinedaten: Zur Richtlinienkonformität der Stufendiagnostik bei vermuteter Schlafapnoe dggö Jahrestagung 17.-18. März 2014 München Schneider U, Linder R, Hagenmeyer

Mehr

Wertigkeit und Aussagekraft des 6-Minuten-Gehtests und Sit-to-Stand-Tests

Wertigkeit und Aussagekraft des 6-Minuten-Gehtests und Sit-to-Stand-Tests Wertigkeit und Aussagekraft des 6-Minuten-Gehtests und Sit-to-Stand-Tests Dr. Thomas Radtke Universität Zürich Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention Hirschengraben 84 8001 Zürich Inhalt

Mehr

COPD und Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom. Christian Prior

COPD und Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom. Christian Prior COPD und Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom Christian Prior 23.4.2016 Chronic Obstructive Pulmonary Disease (COPD) Small airways disease ( Bronchiolitis ) Chronische (neutrophile und lymphozytäre) Bronchitis

Mehr

Grundlagen der klinischen Diagnostik bei Infektionsanfälligkeit

Grundlagen der klinischen Diagnostik bei Infektionsanfälligkeit Grundlagen der klinischen Diagnostik bei Infektionsanfälligkeit Johannes Liese Pädiatrische Infektiologie und Immunologie / Universitäts-Kinderklinik Würzburg Kinderklinik und Poliklinik Direktor: Prof.

Mehr

Stufe 1: Einführung in die Schlafmedizin (50 Std.)

Stufe 1: Einführung in die Schlafmedizin (50 Std.) Curriculum Schlafmedizin Die DGSM bietet allen schlafmedizinisch Interessierten ein breites Spektrum von Fortbildungen an. Hierzu wurde von der AG Ausbildung bereits das praxisbezogene Konzept für Hausärzte

Mehr

Raster für die Weiterbildungskonzepte der anerkannten Weiterbildungsstätten für den Facharzt Pneumologie: Luzerner Höhenklinik Montana

Raster für die Weiterbildungskonzepte der anerkannten Weiterbildungsstätten für den Facharzt Pneumologie: Luzerner Höhenklinik Montana 1. Allgemeines Beschreibung der Rehabilitationsklinik: - Trägerschaft: öffentlich-rechtlich - Leistungsauftrag mit Schwerpunkten: Pneumologie akut, pulmonale Rehabilitation, kardiale Rehabilitation, orthopädische

Mehr

FAKTEN. COPD. Chronisch obstruktive Lungenerkrankung. von Frank Richling. 1. Auflage

FAKTEN. COPD. Chronisch obstruktive Lungenerkrankung. von Frank Richling. 1. Auflage FAKTEN. COPD Chronisch obstruktive Lungenerkrankung von Frank Richling 1. Auflage FAKTEN. COPD Richling schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de DIE FACHBUCHHANDLUNG Thieme 2006 Verlag C.H. Beck

Mehr

SCHLAFAPNOE und Schnarchen. Einteilung der schlafbezogenen Atmungsstörungen. Obstruktive Schlafapnoe. Schlaflabor

SCHLAFAPNOE und Schnarchen. Einteilung der schlafbezogenen Atmungsstörungen. Obstruktive Schlafapnoe. Schlaflabor Obstruktive Schlafapnoe SCHLAFAPNOE und Schnarchen Diagnostik kardiovakuläres Risiko - Therapie Dr. Jürgen Herold Oberarzt / Schlaflaborleiter Atempausen von mindestens 10 Sekunden Schlafapnoe = Auftreten

Mehr

1 99 % Häufigkeit und Einteilung der Schlafstörungen. Häufigkeit von Schlafstörungen

1 99 % Häufigkeit und Einteilung der Schlafstörungen. Häufigkeit von Schlafstörungen Häufigkeit und Einteilung der Schlafstörungen Patientenkongress Berlin, 16. 6. 2007 Peter Geisler Schlafmedizinisches Zentrum Psychiatrische Universitätsklinik am Bezirksklinikum Regensburg Häufigkeit

Mehr

Pneumologisches Repetitorium für Assistenzärzte

Pneumologisches Repetitorium für Assistenzärzte Seminar I Pneumologisches Repetitorium für Assistenzärzte 09.00 13.00 Uhr Prüfungsrelevante Themenpräsentation, Inhalte entsprechend Curriculum Pneumologicum 2005 (Pneumologie 60, Heft 1-4) Assistenzärzte

Mehr

Schlafapnoe Diagnostik und Therapie 2011

Schlafapnoe Diagnostik und Therapie 2011 17. Engadiner Fortbildungstage 2011 Schlafapnoe Diagnostik und Therapie 2011 Otto Schoch, PD Dr. med. LA Pneumologie / Zentrum für Schlafmedizin April 1981 Otto Schoch Schlaf-Apnoe Syndrom: CPAP Obere

Mehr

Verordnung von Sauerstoff. Dr. Peter Haidll Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft GmbH Akad. Lehrkrankenhaus Philipps Univ. Marburg Schmallenberg

Verordnung von Sauerstoff. Dr. Peter Haidll Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft GmbH Akad. Lehrkrankenhaus Philipps Univ. Marburg Schmallenberg Verordnung von Sauerstoff Dr. Peter Haidll Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft GmbH Akad. Lehrkrankenhaus Philipps Univ. Marburg Schmallenberg 1 Sauerstoffpartialdruck po 2 Sauerstoffsättigung 80 mmhg 2

Mehr

Cor pulmonale. Symposium 30.5.2013. Irène Laube, Pneumologie STZ

Cor pulmonale. Symposium 30.5.2013. Irène Laube, Pneumologie STZ Cor pulmonale Symposium 30.5.2013 Irène Laube, Pneumologie STZ Cor pulmonale- Definition Rechtsventrikuläre Hypertrophie und Dilatation bedingt durch eine PH bei Lungenerkrankung Im klin. Alltag nicht

Mehr

Vereinbarung nach 115a Absatz 3 Satz 1 und Satz 2 SGB V über die Behandlung schlafbezogener Atmungsstörungen bei Erwachsenen

Vereinbarung nach 115a Absatz 3 Satz 1 und Satz 2 SGB V über die Behandlung schlafbezogener Atmungsstörungen bei Erwachsenen Vereinbarung nach 115a Absatz 3 Satz 1 und Satz 2 SGB V über die Behandlung schlafbezogener Atmungsstörungen bei Erwachsenen Die Bayerische Krankenhausgesellschaft e. V., Radlsteg 1, 80331 München, und

Mehr

GEHT ES ÜBERHAUPT NOCH OHNE????

GEHT ES ÜBERHAUPT NOCH OHNE???? Die nicht invasive Beatmung auf der Intensivstation! GEHT ES ÜBERHAUPT NOCH OHNE???? DGKP Markus Heigl Univ. Klinikum für Chirurgie Herz Transplant Intensivstation/ ICU1 LKH Graz DEFINITON: Eine maschinelle

Mehr

Hat der Patient eine Depression? Dr. Med (UK) Hans-Eric Usher MBBS (Lond.) MRCGP

Hat der Patient eine Depression? Dr. Med (UK) Hans-Eric Usher MBBS (Lond.) MRCGP Hat der Patient eine Depression? { Dr. Med (UK) Hans-Eric Usher MBBS (Lond.) MRCGP Hintergrund und Auswirkung von Depression Screening Diagnostische Instrumente Bewertung der diagnostischen Instrumente

Mehr

Verzeichnis der Fallbeispiele

Verzeichnis der Fallbeispiele Verzeichnis der Fallbeispiele D. Bösch, C.-P. Criée, Lungenfunktionsprüfung, DOI 10.1007/978-3-642-34942-3, Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2013 190 Verzeichnis der Fallbeispiele 1 Normalbefund Spirometrie

Mehr

auto TriLevel BiLevel neu erfunden: Unser autotrilevel-prinzip

auto TriLevel BiLevel neu erfunden: Unser autotrilevel-prinzip BiLevel neu erfunden: Unser -Prinzip in den Schlaftherapiegeräten SOMNOvent -S, SOMNOvent -ST und SOMNOvent CR Das -Prinzip von Weinmann 2 Inhalt 3 die 3 Druckniveaus 4 versus BiLevel 5 Die 3 Therapiegeräte

Mehr

Hartmut Lang 1.1 Obere Atemwege 4 1.2 Untere Atemwege 6 1.3 Atemhilfsmuskulatur 12 1.4 Physiologie 13 Zum Weiterlesen und Nachschlagen 16

Hartmut Lang 1.1 Obere Atemwege 4 1.2 Untere Atemwege 6 1.3 Atemhilfsmuskulatur 12 1.4 Physiologie 13 Zum Weiterlesen und Nachschlagen 16 I Grundlagen der Atmung und des respiratorischen Versagens 1 1 Anatomie und Physiologie der Atmung 3 1.1 Obere Atemwege 4 1.2 Untere Atemwege 6 1.3 Atemhilfsmuskulatur 12 1.4 Physiologie 13 Zum Weiterlesen

Mehr

Marie-Kathrin Breyer Otto Wagner Spital Erste Interne Lungenabteilung/ Weaning Center P. Schenk LK Hochegg

Marie-Kathrin Breyer Otto Wagner Spital Erste Interne Lungenabteilung/ Weaning Center P. Schenk LK Hochegg Qualitätsstandards der außerklinischen Beatmung Marie-Kathrin Breyer Otto Wagner Spital Erste Interne Lungenabteilung/ Weaning Center marie.breyer@gmx.at P. Schenk LK Hochegg Einleitung Indikationen Beatmung

Mehr

Kontakt Bitte verwenden Sie beiliegende Anmeldekarte oder wenden Sie sich an:

Kontakt Bitte verwenden Sie beiliegende Anmeldekarte oder wenden Sie sich an: Wissenschaftliche Leitung Chefarzt PD Dr. med. Harald Rittger Klinik für Herz- und Lungenerkrankungen (Medizinische Klinik 1) Klinikum Fürth Jakob-Henle-Str. 1 90766 Fürth Kontakt Bitte verwenden Sie beiliegende

Mehr

Wie erkenne ich eine Schlafstörung? Marie-Luise Hansen Interdiziplinäres Schlaflabor der Charite, Eschenallee 3, 14050 Berlin-Charlottenburg

Wie erkenne ich eine Schlafstörung? Marie-Luise Hansen Interdiziplinäres Schlaflabor der Charite, Eschenallee 3, 14050 Berlin-Charlottenburg Wie erkenne ich eine Schlafstörung? Marie-Luise Hansen Interdiziplinäres Schlaflabor der Charite, Eschenallee 3, 14050 Berlin-Charlottenburg Zu wenig Schlaf: Insomnien Insomnien sind durch eine Diskrepanz

Mehr

Seminar Lungensport COPD. Schweregrade, klinisches Bild und Cor Pulmonale. Referentin: Kristin Roelle Dozent: Dr. med. M. Schmitz

Seminar Lungensport COPD. Schweregrade, klinisches Bild und Cor Pulmonale. Referentin: Kristin Roelle Dozent: Dr. med. M. Schmitz Seminar Lungensport COPD Schweregrade, klinisches Bild und Cor Pulmonale Übersicht Definition Übersicht Chronic obstructive pulmonary disease (COPD) Definition Übersicht Chronic obstructive pulmonary disease

Mehr

Chronischer Husten Was ist praxisrelevant?

Chronischer Husten Was ist praxisrelevant? Chronischer Husten Was ist praxisrelevant? Prof. Dr. Volker Stephan Sana Klinikum Lichtenberg, Klinik für Kinder- Jugendmedizin Präsentation unter: www.sana-kl.de/info/kkj ERS Task Force: The diagnosis

Mehr

Vorwort... V Anschriften... XI Abkürzungen... XIII Einleitung Heinrich F. Becker... 1

Vorwort... V Anschriften... XI Abkürzungen... XIII Einleitung Heinrich F. Becker... 1 VII Inhaltsverzeichnis Vorwort... V Anschriften... XI Abkürzungen... XIII Einleitung Heinrich F. Becker... 1 1 Physiologie der Atmung Dieter Köhler... 5 1.1 Lungenparenchym und Gasaustausch... 6 1.1.1

Mehr

Zusammenhang von Lungenfunktion mit subklinischer kardialer Dysfunktion und Herzinsuffizienz in der Allgemeinbevölkerung. Dr. Christina Baum, Hamburg

Zusammenhang von Lungenfunktion mit subklinischer kardialer Dysfunktion und Herzinsuffizienz in der Allgemeinbevölkerung. Dr. Christina Baum, Hamburg Zusammenhang von Lungenfunktion mit subklinischer kardialer Dysfunktion und Herzinsuffizienz in der Allgemeinbevölkerung Dr. Christina Baum, Hamburg Einleitung Herz- und Lungenerkrankungen haben gemeinsame

Mehr

Kennzahlen zur Bewertung von Druckatmungsgeneratoren

Kennzahlen zur Bewertung von Druckatmungsgeneratoren Norderney 23./24.01.2009 Präsentiert von Dr. med. Holger Hein Kennzahlen zur Bewertung von Druckatmungsgeneratoren Agenda Fragestellung: Wie können marktübliche CPAP/APAP-Geräte objektiv bewertet und verglichen

Mehr

Blutgasanalyse 03.06.14. Welche Konsequenzen hat das Ergebnis? Vortragsziele. ph-wert Puffersysteme im Blut. Bestandteile der Blutgasanalyse

Blutgasanalyse 03.06.14. Welche Konsequenzen hat das Ergebnis? Vortragsziele. ph-wert Puffersysteme im Blut. Bestandteile der Blutgasanalyse Blutgasanalyse Welche Konsequenzen hat das Ergebnis? Präsentation: Dr.R.Doppler Medizinische Abteilung LKH-Bruck/Mur Vortragsziele Interpretation der einzelnen Messwerte der Blutgasanalyse Erkennen von

Mehr

Michael Pfeifer Regensburg/ Donaustauf. Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin

Michael Pfeifer Regensburg/ Donaustauf. Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin Michael Pfeifer Regensburg/ Donaustauf Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin Telefonmonitoring Gerätemonitoring Homemonitoring Kommunikation mit Haus-, Facharzt u. Krankenhaus Telemedizinische

Mehr

Weaning nach Plan. Diskontinuierliches Weaning in der Praxis WER/ WANN/ WIE? Dirk Jahnke Fachkrankenpfleger A&I Oldenburg

Weaning nach Plan. Diskontinuierliches Weaning in der Praxis WER/ WANN/ WIE? Dirk Jahnke Fachkrankenpfleger A&I Oldenburg Weaning nach Plan Diskontinuierliches Weaning in der Praxis WER/ WANN/ WIE? Dirk Jahnke Fachkrankenpfleger A&I Oldenburg Weaning Beatmungsformen NIV Analgosedierung Spontanatmung auch in kritischer Phase

Mehr

BFS-Forschungsprojekt Schlaf-Home-Monitoring : Ergebnisse und Perspektiven

BFS-Forschungsprojekt Schlaf-Home-Monitoring : Ergebnisse und Perspektiven BFS-Forschungsprojekt Schlaf-Home-Monitoring : Ergebnisse und Perspektiven Hans-Joachim Mörsdorf Robert Couronné Fraunhofer Institut Integrierte Schaltungen IIS Abteilung Bildverarbeitung und Medizintechnik

Mehr

ncpap Freund oder Feind

ncpap Freund oder Feind ncpap Freund oder Feind R. Popovic LK Mostviertel Melk und Hartmannspital Wien Jänner 2015 So oder so! ncpap Freund oder Feind Etwa 2-4 % der erwachsenen Bevölkerung leidet an einer therapiewürdigen OSA

Mehr

Anästhesiologische Herausforderungen bei adipösen Patienten

Anästhesiologische Herausforderungen bei adipösen Patienten aus der Klinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin Campus Virchow Klinikum Campus Charité Mitte Anästhesiologische Herausforderungen bei adipösen Patienten Jacqueline Romanowski

Mehr

Nahrungsmittel und Kopfschmerz

Nahrungsmittel und Kopfschmerz Nahrungsmittel und Kopfschmerz Trigger einer primären KS-Erkrankung Entzugskopfschmerz Direkter chemischer Auslöser Direkter physikalischer Auslöser Indirekte Ursachen 1.Direkte chemische Auslöser Nitrate

Mehr

Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie Chefarzt: Dr. Gregor Hilger BEFUNDDOKUMENTATION. Gregor Hilger

Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie Chefarzt: Dr. Gregor Hilger BEFUNDDOKUMENTATION. Gregor Hilger Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie Chefarzt: Dr. BEFUNDDOKUMENTATION Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie Chefarzt: Dr. Befunddokumentation BILDDOKUMENTATION SCHRIFTLICHE Dokumentation

Mehr

Allgemeine Produktinformationen zu Respiratoren

Allgemeine Produktinformationen zu Respiratoren Allgemeine Produktinformationen zu Respiratoren ÜBERSICHT 1. Allgemeine Informationen zu Respiratoren 2. Schlafapnoe und Schlafapnoe-Therapiegeräte 3. Rechtlicher Hintergrund / Finanzierung REHADAT Informationssystem

Mehr

Beatmung für Einsteiger

Beatmung für Einsteiger Beatmung für Einsteiger Theorie und Praxis für die Gesundheits- und Krankenpflege Bearbeitet von 2., neu bearbeitete Auflage 2015. Buch. XV, 299 S. Softcover ISBN 978 3 662 45988 1 Format (B x L): 19,3

Mehr

COPD-Erstdokumentation

COPD-Erstdokumentation COPD - Ziffer 5 - Dokumentation 1 DMP-Fallnummer Vom Arzt zu vergeben Administrative Daten 2 Krankenkasse bzw. Kostenträger Name der Kasse Name der Kasse 3 Name, Vorname des Versicherten 4 Geb. am TT.MM.JJJJ

Mehr

Schweres und Schwieriges Asthma. Marisa Hübner Universitätsmedizin Mainz III.Medizinische Klinik, Schwerpunkt Pneumologie

Schweres und Schwieriges Asthma. Marisa Hübner Universitätsmedizin Mainz III.Medizinische Klinik, Schwerpunkt Pneumologie Schweres und Schwieriges Asthma Marisa Hübner Universitätsmedizin Mainz III.Medizinische Klinik, Schwerpunkt Pneumologie Late-onset Asthma Eosinophiles Asthma Schweres Asthma Th-2 dominiertes Asthma Allergisches

Mehr

Workshop Beatmung IPPV, SIMV, PCV, CPAP, DU, NIV, PEEP, PIP

Workshop Beatmung IPPV, SIMV, PCV, CPAP, DU, NIV, PEEP, PIP Workshop Beatmung IPPV, SIMV, PCV, CPAP, DU, NIV, PEEP, PIP M. Roessler Universitätsmedizin Göttingen Robert-Koch-Straße 40 37075 Göttingen Atmungskette Atemmechanik Ventilation Perfusion Diffusion Atmungskette

Mehr

PULMONALE REHABILITATION Professionelle Richtlinien verstehen

PULMONALE REHABILITATION Professionelle Richtlinien verstehen PULMONALE REHABILITATION Professionelle Richtlinien verstehen Diese Richtlinien beinhalten Informationen welche sich auf Aussagen von der European Respiratory Society und der American Thoracic Society

Mehr

Praxisrelevante Literaturempfehlungen

Praxisrelevante Literaturempfehlungen Praxisrelevante Literaturempfehlungen 150 Praxisrelevante Literaturempfehlungen Nachfolgend finden Sie eine kleine Auswahl kürzlich veröffentlichter, praxisrelevanter Literaturquellen, deren Empfehlungen

Mehr

Bronchuskarzinom: Wann ist ein Patient operabel? Dr. med. Bernhard Schwizer Abteilung für Pneumologie und Schlafmedizin Luzerner Kantonsspital

Bronchuskarzinom: Wann ist ein Patient operabel? Dr. med. Bernhard Schwizer Abteilung für Pneumologie und Schlafmedizin Luzerner Kantonsspital Bronchuskarzinom: Wann ist ein Patient operabel? Dr. med. Bernhard Schwizer Abteilung für Pneumologie und Schlafmedizin Luzerner Kantonsspital NSCLC Interdisziplinarität Allgemein Innere Medizin Pneumologie

Mehr

Innere Medizi und Pneumolo

Innere Medizi und Pneumolo n Innere Medizi gie und Pneumolo Leistungen Die Lunge nimmt einen Andere Erkrankungen betreffen vor allem das Lungengewebe, wie zum Beispiel die Lungenentzündung (Pneumonie) oder die Tuberkulose. Die Lunge

Mehr

Inhalt. Teil A Leben mit Beatmung. Vorwort 8

Inhalt. Teil A Leben mit Beatmung. Vorwort 8 Inhalt Vorwort 8 Teil A Leben mit Beatmung 1 Außerklinische Beatmung 10 1.1 Definition 10 1.2 Entwicklung 10 1.3 Zielvorstellungen 12 1.4 Institutionelle Versorgungsformen 13 1.4.1 Stationäre Versorgung

Mehr

DMP - Intensiv Seminar. Lernerfolgskontrolle

DMP - Intensiv Seminar. Lernerfolgskontrolle DMP - Intensiv Seminar Lernerfolgskontrolle A DIABETES 1. Für einen 84 jährigen Mann mit Diabetes mellitus Typ 2, Herzinsuffizienz bei Z.n. 2-maligem Myokardinfarkt, art. Hypertonie, M. Parkinson, Kachexie

Mehr

Nichtinvasive Notfallbeatmung. Aus : Der Notarzt, 5/2009, S.168ff; C. Dodt

Nichtinvasive Notfallbeatmung. Aus : Der Notarzt, 5/2009, S.168ff; C. Dodt Nichtinvasive Notfallbeatmung Aus : Der Notarzt, 5/2009, S.168ff; C. Dodt Einleitung Häufigste Ursachen der respiratorischen Insuffizienz in der Präklinik : - akut exacerbierte COPD ( aecopd ) - Lungenödem

Mehr

SONDERDRUCK. Schwerbehindertenausweis, Nachteilsausgleiche und Pflegegeld Ein Ratgeber für Eltern herzkranker Kinder. Gerhard Müller, Mainz

SONDERDRUCK. Schwerbehindertenausweis, Nachteilsausgleiche und Pflegegeld Ein Ratgeber für Eltern herzkranker Kinder. Gerhard Müller, Mainz SONDERDRUCK 7 Schwerbehindertenausweis, Nachteilsausgleiche und Pflegegeld Ein Ratgeber für Eltern herzkranker Kinder Gerhard Müller, Mainz Herausgegeben von der Deutschen Herzstiftung Stand: Mai 2003

Mehr

Atmung & praktische Hilfen. Prof. Martin Brutsche

Atmung & praktische Hilfen. Prof. Martin Brutsche Atmung & praktische Hilfen Prof. Martin Brutsche Einführung Die Mehrheit der Patienten mit ALS entwickelt im Laufe ihrer Erkrankung Symptome der Atem-Insuffizienz Atem-Insuffizienz ist die mit Abstand

Mehr

air-be-c Medizintechnik GmbH

air-be-c Medizintechnik GmbH Selbsthilfegruppen COPD-Deutschland e.v. "Die Mitglieder des Vereins sind vordringlich Patienten mit chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen (d.h. Betroffene mit COPD, Lungenemphysem, Alpha 1 Antitrypsinmangel

Mehr

Hypoxie bei CF-Patienten

Hypoxie bei CF-Patienten Hypoxie bei CF-Patienten Was sagt das Manual? Epidemiologie Hypoxie bei CF Hypoxie wenn PaO2 < 60 mmhg (~ 90% SaO2) Mallory GB 2006 Aber wie messen? PaO2 Ruhe oder Belastung? SaO2 tagsüber oder nachts?

Mehr

Schlaftherapie. Schlaftherapeutische Lösungen für jeden Fall

Schlaftherapie. Schlaftherapeutische Lösungen für jeden Fall Schlaftherapie Schlaftherapeutische Lösungen für jeden Fall Schlaftherapie Schlaftherapeutische Lösungen für jeden Fall Für jeden Patienten die beste Therapie In immer mehr medizinischen Fachgebieten werden

Mehr

Klinikum Hannover Schulzentrum Für Krankenpflegeberufe Abteilung FWB Anästhesie- und Intensivpflege. Roesebeckstr.

Klinikum Hannover Schulzentrum Für Krankenpflegeberufe Abteilung FWB Anästhesie- und Intensivpflege. Roesebeckstr. - 1 - Klinikum Hannover Schulzentrum Für Krankenpflegeberufe Abteilung FWB Anästhesie- und Intensivpflege Roesebeckstr. 15 30449 Hannover Nicht invasive Beatmung. Agnieszka Spouncer Sutelstr. 4 30659 Hannover

Mehr

Schmerzen und Schlafstörungen bei HMSN: Welche Möglichkeiten der Therapie gibt es?

Schmerzen und Schlafstörungen bei HMSN: Welche Möglichkeiten der Therapie gibt es? Schmerzen und Schlafstörungen bei HMSN: Welche Möglichkeiten der Therapie gibt es? Matthias Boentert Klinik für Neurologie, Sektion Schlafmedizin Universitätsklinikum Münster mb mb Schmerzen Schmerz ist

Mehr

SICAT AIR & OPTISLEEP. 3D-Schienentherapie der Obstruktiven Schlafapnoe

SICAT AIR & OPTISLEEP. 3D-Schienentherapie der Obstruktiven Schlafapnoe SICAT AIR & OPTISLEEP 3D-Schienentherapie der Obstruktiven Schlafapnoe DIGITAL UND INTUITIV Mit OPTISLEEP, der fortschrittlichsten Therapieschiene direkt vom Zahnarzt IM DIGITALEN WORKFLOW direkt zur optimalen

Mehr

Indikationen zur Langzeit-Sauerstoff-Therapie (LTOT)

Indikationen zur Langzeit-Sauerstoff-Therapie (LTOT) CAMPUS GROSSHADERN Komm. Direktor Prof. Dr. B. Göke PD Dr. med. C. Neurohr Indikationen zur Langzeit-Sauerstoff-Therapie (LTOT) Dr. med., PhD Medizinische Klinik V (Pneumologie) Standort Großhadern (Leiter:

Mehr

OSTSCHWEIZER ZAHNÄRZTE FORUM 2016. Digitaler Workflow Erweiterbare Indikationen in der Zahnarztpraxis durch 3D Technologie.

OSTSCHWEIZER ZAHNÄRZTE FORUM 2016. Digitaler Workflow Erweiterbare Indikationen in der Zahnarztpraxis durch 3D Technologie. OSTSCHWEIZER ZAHNÄRZTE FORUM 2016 Digitaler Workflow Erweiterbare Indikationen in der Zahnarztpraxis durch 3D Technologie. 1 DER VIRTUELLE PATIENT Erfassung aller relevanten Patientendaten Nahtlose Integration

Mehr

Wie unsere Augen Erfahren Sie, wie wir sehen, und wie Sie Ihre Vision zu schützen.

Wie unsere Augen Erfahren Sie, wie wir sehen, und wie Sie Ihre Vision zu schützen. Wie unsere Augen Erfahren Sie, wie wir sehen, und wie Sie Ihre Vision zu schützen. Levobunolol ist ein Beta-Blocker, der den Druck im Inneren des Auges reduziert. Levobunolol Augen (Auge) ist für die Behandlung

Mehr

Pulmonale. Untersuchungsmethoden

Pulmonale. Untersuchungsmethoden Pulmonale Univ. Prof. Dr. G. Prause Medizinische Universität Graz 1 Complications in Non-cardiac Surgery (n = 3416) (Fleischmann, Am J Med. 2003) 84 (2 %) cardiale Komplikationen 510(13%) non-cardiac Komplikationen

Mehr

COAT Continuous Open Airway Therapy SomnoDent Schlafapnoe-Schiene. Eine Alternative zur CPAP-Therapie

COAT Continuous Open Airway Therapy SomnoDent Schlafapnoe-Schiene. Eine Alternative zur CPAP-Therapie COAT Continuous Open Airway Therapy SomnoDent Schlafapnoe-Schiene Eine Alternative zur CPAP-Therapie Obstruktive Schlafapnoe Begriffserklärung Bestimmte Muskeln kontrollieren während des Schlafes die Zunge

Mehr

Langzeitergebnisse nach LAUP / UPPP bei Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe und primärem Schnarchen

Langzeitergebnisse nach LAUP / UPPP bei Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe und primärem Schnarchen Medizinische Fakultät der Charité Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin aus der Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. Scherer Langzeitergebnisse nach LAUP /

Mehr

3. Fortbildungstag Forum für klinische Notfallmedizin

3. Fortbildungstag Forum für klinische Notfallmedizin 3. Fortbildungstag Forum für klinische Notfallmedizin Die forum Pearls klinische Fälle klinische Perle 1 Vortrag Therapie der akuten Ateminsuffizienz Problemstellung Klassische Therapieformen Alternativen

Mehr

Höhenmedizin und Arosa

Höhenmedizin und Arosa Höhenmedizin und Arosa Mittlere Höhe (1500-2500) Grosse Höhe (2500-3500) Sehr grosse Höhe (3500-5800) Extreme Höhe (>5800) Arosa inklusive Skigebiet gilt also als mittlere Höhe: Sauerstoffsättigung immer

Mehr

Empfehlungen für die mechanische Heimventilation 1

Empfehlungen für die mechanische Heimventilation 1 EMPFEHLUNGEN Schweiz Med Forum 2006;6:674 678 674 Empfehlungen für die mechanische Heimventilation 1 Arbeitsgruppe «Mechanische Heimventilation» der Schweizerischen Gesellschaft für Pneumologie (SGP) A.

Mehr

Das zu kleine Kind. F. Kainer, Perinatalzentrum Klinikum Innenstadt LMU München

Das zu kleine Kind. F. Kainer, Perinatalzentrum Klinikum Innenstadt LMU München Das zu kleine Kind F. Kainer, Perinatalzentrum Klinikum Innenstadt LMU München Intrauterine Wachstumsrestriktion Zustand eines Feten - der sein Wachstumspotential nicht ausgeschöpft hat. Schätzgewicht

Mehr

Anwendung des Schlafstörungs-Index bei klinisch relevanten Schlafstörungen

Anwendung des Schlafstörungs-Index bei klinisch relevanten Schlafstörungen Klinik für nnere Medizin mit Schwerpunkt neumologie Schlafmedizinisches Zentrum Abschlussveranstaltung Virtuelles nstitut Transportation Noise ffects on Sleep and erformance (VNSH) Anwendung des Schlafstörungs-ndex

Mehr

Schnarchen Schlaf Alter Schlafstörungen als Folge

Schnarchen Schlaf Alter Schlafstörungen als Folge Schnarchen Schlaf Alter Schlafstörungen als Folge fehlender Ruhe? Schnarchen als Hauptursache? Dr.med. Christoph Schenk Leiter des zertifizierten Ambulanten Schlaflabor Osnabrück und der Schlafschule OSNABRÜCK

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 1 Anatomie und Physiologie. 2 Beratung zum Krankheitsbild. Vorwort... V. Abkürzungsverzeichnis...

Inhaltsverzeichnis. 1 Anatomie und Physiologie. 2 Beratung zum Krankheitsbild. Vorwort... V. Abkürzungsverzeichnis... VII Vorwort... V Abkürzungsverzeichnis... XIII 1 Anatomie und Physiologie 1.1 Die Bedeutung von Schlafen und Wachen... 1 1.2 Schlafarten und Schlafphasen... 4 1.2.1 NREM-Schlaf (Non-REM-Schlaf, orthodoxer

Mehr

Gute Besserung für ganz Bayern! So machen wir Gesundheit und Pflege zukunftssicher.

Gute Besserung für ganz Bayern! So machen wir Gesundheit und Pflege zukunftssicher. Gute Besserung für ganz Bayern! So machen wir Gesundheit und Pflege zukunftssicher. Herausforderung demographischer Wandel Herausforderung Pflege Der demographische Wandel macht auch vor Gesundheit und

Mehr

Dr. med. M. Menzen Chefarzt der Abteilung Innere Medizin - Diabetologie. Vitamin Diabetes mellitus wie hängt das zusammen

Dr. med. M. Menzen Chefarzt der Abteilung Innere Medizin - Diabetologie. Vitamin Diabetes mellitus wie hängt das zusammen Dr. med. M. Menzen Chefarzt der Abteilung Innere Medizin - Diabetologie Vitamin Diabetes mellitus wie hängt das zusammen Vitamin Diabetes mellitus wie hängt das zusammen EINLEITUNG Holick, M. F., BMJ

Mehr

Differentialdiagnosen der Dyspnoe

Differentialdiagnosen der Dyspnoe Differentialdiagnosen der Dyspnoe Rettungsdienst-Fortbildung 25.01.2005 Definition der Dyspnoe Dyspnoe ist das subjektive Gefühl einer erschwerten Atmung, das in ausgeprägtem Zustand (bei Einsatz der Atemhilfsmuskulatur)

Mehr

Schlafstörungen bei Dialysepatienten

Schlafstörungen bei Dialysepatienten 2. / 3. Dezember 2011 Schlafstörungen bei Dialysepatienten Ivo Quack Klinik für Nephrologie Universitätsklinikum Düsseldorf Schlafstörungen bei Dialysepatienten Epidemiologie der Schlafstörungen bei Dialysepatienten

Mehr

Weiterbildungskonzept Pneumologie

Weiterbildungskonzept Pneumologie Weiterbildungskonzept Pneumologie Zürcher Höhenklinik Davos (ZHD) Weiterbildungsverantwortlicher: Dr. med. Thomas Rothe, Facharzt Innere Medizin, Pneumologie FMH; Fähigkeitsausweise Schlafmedizin SGSSC

Mehr

Wie behandelt man Lungenhochdruck?

Wie behandelt man Lungenhochdruck? 3. Expertenforum Lungenhochdruck 27. November 2012 München Wie behandelt man Lungenhochdruck? - Leitliniengerechte Therapie - Claus Neurohr Medizinische Klinik und Poliklinik V Medizinische Klinik und

Mehr

Beatmung bei COPD und neurologischen Erkrankungen

Beatmung bei COPD und neurologischen Erkrankungen Beatmung bei COPD und neurologischen Erkrankungen H. Jost Achenbach Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin und thorakale Onkologie Lungenklinik Lostau ggmbh Wie beatmen? Nicht-invasiv

Mehr

Seminar A4 Lärm im Ehebett, Abklärung von Schnarchen und Schlaf-Apnoe etc.

Seminar A4 Lärm im Ehebett, Abklärung von Schnarchen und Schlaf-Apnoe etc. GEGENSÄTZE? WIND & WEH Seminar A4 Lärm im Ehebett, Abklärung von Schnarchen und Schlaf-Apnoe etc. Dr. med. Regula Capaul, Zürich Dr. med. Daniel Ritscher, Zürich www.lungenpraxis.ch Sleep disordered breathing

Mehr

Der Audit Zyklus. Problemidenti fizieren. Kriterienfestlegen und Standards definieren. Re-Audit

Der Audit Zyklus. Problemidenti fizieren. Kriterienfestlegen und Standards definieren. Re-Audit Der Audit Zyklus Problemidenti fizieren Re-Audit Kriterienfestlegen und Standards definieren Mache notwendigeän derungen IdentifziereBereich efürverbesserunge Audit (Datenkollektion) Akute Exazerbation:

Mehr

Für ruhigen Schlaf Gegen Schnarchen und Müdigkeit. Pssst! Hier erhältlich.

Für ruhigen Schlaf Gegen Schnarchen und Müdigkeit. Pssst! Hier erhältlich. Für ruhigen Schlaf Gegen Schnarchen und Müdigkeit Pssst! Hier erhältlich. Ist Schnarchen bei Ihnen zu Hause ein Problem? Sie können nicht mehr ruhig schlafen und leiden an starker Müdigkeit? Ist die Antwort

Mehr

Reha-Zentrum Lübben. Fachklinik für Onkologie und Orthopädie

Reha-Zentrum Lübben. Fachklinik für Onkologie und Orthopädie Reha-Zentrum Lübben Fachklinik für Onkologie und Orthopädie Parenterale Ernährung, Sauerstoffversorgung - Was kann onkologische Rehabilitation leisten? 5. Brandenburger Krebskongress 2017 G. Rex Was ist

Mehr

Diagnostik und Therapie von Patienten mit akutem und chronischem Husten Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie

Diagnostik und Therapie von Patienten mit akutem und chronischem Husten Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie Diagnostik und Therapie von Patienten mit akutem und chronischem Husten Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie Dr. M. Volker Kroll Internist, Facharzt für Lungen - und Bronchialheilkunde,

Mehr

Massnahme bei Schweinegrippe-Verdacht

Massnahme bei Schweinegrippe-Verdacht Massnahme bei Schweinegrippe-Verdacht Die pandemische Grippe (H1N1), bisher auch Schweinegrippe genannt, wird durch ein neuartiges Virus verursacht, das sich leicht von Mensch zu Mensch überträgt. Die

Mehr

PROGRAMM. Innere Medizin

PROGRAMM. Innere Medizin PROGRAMM Innere Medizin 17. 21. Juni 2014 Technopark Zürich Änderungen vorbehalten DIENSTAG, 17. Juni 2014 07:45 Uhr Anmeldung am Tagungsort Diabetologie 08:30 Uhr Neues aus der Diabetologie Workshop 1:

Mehr

Ausbildung zum Rettungssanitäter. Seminarleiter. Geräte im Notarztwagen. Die Beatmungsformen Ausbildung zum Rettungssanitäter 1

Ausbildung zum Rettungssanitäter. Seminarleiter. Geräte im Notarztwagen. Die Beatmungsformen Ausbildung zum Rettungssanitäter 1 Ausbildung zum Rettungssanitäter Die Betamungsformen Der Resipirator im Notarztwagen 2008 Die Beatmung 1 Seminarleiter Dr. Helmut Pailer Arzt für Allgemeinmedizin 2008 Die Beatmung 2 Oxylog Medumat Geräte

Mehr