MASTERARBEIT. Public Private Partnerships in der Entwicklungszusammenarbeit. Eine organisationssoziologische Analyse. Verfasser

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1 MASTERARBEIT Public Private Partnerships in der Entwicklungszusammenarbeit Eine organisationssoziologische Analyse Verfasser Daniel Rössler, Bakk.phil. angestrebter akademischer Grad Master of Arts (MA) Wien, im Jänner 2011 Studienkennzahl lt. Studienblatt: A 066/905 Studienrichtung lt. Studienblatt: Soziologie Betreuerin / Betreuer: Ao. Univ. Prof. Dr. Franz Kolland

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3 Eidesstattliche Erklärung Hiermit erkläre ich, - dass ich die vorliegende Arbeit selbst verfasst und nur die angegebene Literatur verwendet habe, - dass ich dieses Masterthema bisher weder im In- noch im Ausland einer Beurteilerin bzw. einem Beurteiler zur Begutachtung in irgendeiner Form als Prüfungsarbeit vorgelegt habe, - dass diese Arbeit mit der vom Begutachter beurteilten Arbeit übereinstimmt. Wien, Jänner

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5 Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. Franz Kafka Gars am Kamp, Wien, Neo Itylo Sommer, Herbst, Winter

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7 Inhaltsverzeichnis Einleitung Public Private Partnerships in der Entwicklungszusammenarbeit Der entwicklungspolitische Kontext Public Private Partnerships in der Entwicklungszusammenarbeit Das Konzept Definition und Abgrenzung Akteure und Zielsetzungen Partnerschaft und Zielkonflikte Kritik Public Private Partnership in der österr. Entwicklungszusammenarbeit Entstehungshintergrund Das Instrument Status Quo Organisationsoziologische Verortung von Public Private Partnerships Organisationssoziologie als Disziplin Organisationssoziologische Perspektiven Agenturtheorie Neoinstitutionalistische Organisationstheorie Negotiated Order Theory Methodik Erkenntnisinteresse und Forschungsfragen Stand der Forschung Methodisches Vorgehen Methodologische Positionierung im Interpretativen Paradigma Das qualitative Interview Die Themenanalyse Das Forschungsdesign

8 4. Empirik Der empirische Prozess Das empirische Feld Das Instrument der Wirtschaftspartnerschaft Ablauf der Antragstellung Anforderungen an Wirtschaftspartnerschaften Die Akteure des empirischen Felds Ergebnisse Handlungsmotivationen Gründe für die Zusammenarbeit Projekt-Typen Konfliktfelder Interorganisationale Konflikte Intraorganisationale Konflikte Strategien der Aushandlung Einhaltung formaler Kriterien als Voraussetzung Voranpassung Verwendung einer gemeinsamen Sprache Perspektivenübernahme Gegenseitige Akzeptanz und neues Rollenverständnis Inklusion externer Berater Wirtschaftspartnerschaften als Negotiated Order Reflexion Literaturverzeichnis Abbildungsverzeichnis Abstract Curriculum Vitae

9 Nohlen, Dieter / Grotz, Florian (Hrsg): Kleines Wörterbuch der Politik. C.H.Beck: München 2007 Reinhold, Gerd (Hrsg.): Soziologie-Lexikon. Oldenbourg: München 1991 Rügemer, Werner: Heuschrecken im öffentlichen Raum. Public Private Partnership. Anatomie eines globalen Finanzinstruments. Transcript Verlag: Bielefeld 2008 UN: 55/2. United Nations Millennium Declaration New York 2000 UN: United Nations Report on the International Conference on Financing of Development. Monterrey, Mexico, March New York 2002 Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen e. V. (Hrsg.): Entwicklungszusammenarbeit und Wirtschaft Zwischen Konfrontation und Kooperation. Venro: Bonn 2010 Wegener, Ralf: Eine schwierige Partnerschaft: PPP muss Teil eines entwicklungspolitischen Gesamtkonzepts werden. In: Entwicklung und Zusammenarbeit, Jg. 41, Heft 4 / 2000, S Welthungerhilfe: Die Wirklichkeit der Entwicklungshilfe. 12. Bericht. TDH: Bonn 2004 Warning, Claudia: Einleitung. In: Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen e. V. (Hrsg.): Entwicklungszusammenarbeit und Wirtschaft Zwischen Konfrontation und Kooperation. Venro: Bonn 2010, S

10 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1 Logik der Zusammenarbeit Abbildung 2 Forschungsinteresse und zugang

11 126

12 Abstract Das Anfang der 1990iger Jahre entwickelte Konzept der Public Private Partnerships (PPP) dient der gemeinsamen Ausführung und Finanzierung von öffentlichen Vorhaben durch öffentliche und privatwirtschaftliche Akteure und kommt aufgrund politischer und ökonomischer Rahmenbedingungen seit Beginn des 21. Jahrhunderts auch verstärkt in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit zum Einsatz. Die vorliegende Arbeit untersucht diese Partnerschaften aus organisationssoziologischer Perspektive und legt den Fokus dabei auf deren Zustandekommen und den Prozess ihrer Aushandlung. Durch hermeneutische Vorgehensweise und unter Anwendung qualitativer Methoden wird auf Basis der Negotiated Order Theory untersucht, mit welchen Strategien die beiden Akteure ihre unterschiedlichen und oft widersprüchlichen Organisationsinteressen durchzusetzen versuchen und diese schlussendlich in eine gemeinsame und beidseitig akzeptierte Lösung zu integrieren vermögen. The concept of Public Private Partnership developed in the early 1990s in order to enable the joint implementation and execution of public projects through private and public organizations has increasingly won importance in the field of international development cooperation. The current paper examines these partnerships from the perspective of organizational sociology, focusing on their formation, conclusion and processes of negotiation. Through a hermeneutical approach, on the basis of the Negotiated Order Theory and by means of qualitative methodology, the study will elaborate the strategies with which public and private actors establish their respective organizational goals and finally integrate them into a jointly accepted solution. 127

13 128

14 Curriculum Vitae Personalien Daniel Rössler geb , Klagenfurt Ausbildung Bakkalaureats Studium der Soziologie (Universität Wien) Akademischer Lehrgang für Markt- und Meinungsforschung (Universität Wien) Master Studium der Soziologie (Universität Wien) Beruf seit 2008 PNO Consultants Berater für EU-Förderungen (Schwerpunkt Entwicklungszusammenarbeit) Neuberger Research Projektmanager für Markt- und Meinungsforschung (Schwerpunkt Evaluationsstudien) seit 2002 Projektmitarbeit und Praktika bei Funnelflow Research, Face2Face Fundraising, CARE Österreich, Austrian Development Agency 129

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