Thomas R. Hummel, Ernst Zander. Unternehmensführung. Lehrbuch für Studium und Praxis. 2. Auflage

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1 Thomas R. Hummel, Ernst Zander Unternehmensführung Lehrbuch für Studium und Praxis 2. Auflage Rainer Hampp Verlag München und Mering 2008

2 II Inhaltsverzeichnis Vorwort zur 2. Auflage...I Inhaltsverzeichnis...II Abbildungsverzeichnis... VII Einführung Begriff der Unternehmensführung/Management Grundlagen und Problemfelder der Unternehmensführung/des Managements Management als Institution (Management-Personen) Führungstheorien Führungsstile Management als Funktion (Management-Aufgaben) Management-Prozesse und Management-Systeme...16 Praxisbeispiel 1: Unternehmenskultur bei Hewlett-Packard(HP) Unternehmen : Hewlett- Packard (HP)...26 Praxisbeispiel 2: Restrukturierung und Unternehmenskultur am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens...30 Praxisbeispiel 3: Ein Weg ein Ziel: Unternehmensleitbild Securitas...34 Fragen und Aufgaben zu Kapitel Das Phasenschema des Management-Prozesses: Zielsysteme Stand der empirischen Forschung zu Managementsystemen Forschungsarbeiten an der Hochschule St. Gallen Die Gestaltung von Managementsystemen als Problem Ansatzpunkte für die Gestaltung von Managementsystemen Managementsysteme für ein integratives Management Gestaltungsphasen: Ziele-Mittel-Verfahren Zielbildung Operationale Zielsetzungen ein paar Takte zur Theorie der Ziele Strategische Ziele Die strategische Lücke...58 Praxisbeispiel: Neue Form der Zusammenarbeit (NFZ)...61 Fragen und Aufgaben zu Kapitel Führungskonzepte/-modelle Welcher Führungsstil ist richtig? Aufgabenorientierte und personenorientierte Führungsstile Führungsmodelle aus den USA Welches Verhältnis von Zentralisation und Dezentralisation ist richtig?...76

3 III 4.3 Kompetenz und Verantwortung Schlanke Organisation und Auswirkungen auf die Führung...83 Praxisbeispiel 1: Neugestaltung der Fertigung durch KVP-Gruppen...84 Praxisbeispiel 2: Entwicklung eines neuen Organisations- und Führungskonzepts...87 Fragen und Aufgaben zu Kapitel Planung, Kontrolle und Information:Instrumente der Unternehmensführung Planung als Instrument der Unternehmensführung Gegenstand der Planung Grundbegriffe der Planung Der Zyklus der Planung und Kontrolle Zeitliche Struktur und Planungsstufen Planungstechniken Benchmarking Betriebliche Kennzahlen als Controllinginstrument der Unternehmensführung Management-(Führungs-)Techniken Praxisbeispiel: Durchgängige Produktverantwortung statt funktionaler Gliederung Einstellung zur Arbeit: Vom Ideenmanagement zum Wissensmanagement Wodurch werden die Mitarbeiter motiviert? Führungsverhalten und Bedürfnisse Was bewirken Verbesserungsvorschläge? Praxisbeispiel: Programm zur Vervielfältigung der Verbesserungsvorschläge Fragen und Aufgaben zu Kapitel Von der Personalplanung zum Personalcontrolling Grundlegende Gedanken Einordnung von Personal-controlling in Controlling und Personalwesen Anforderungen an ein leistungsfähiges Personalcontrolling Personalcontrolling und Personalmanagement Fragen und Aufgaben zu Kapitel Der neue Mitarbeiter Wie können Anwerbung und Auswahl erfolgen? Grundsätzliche Überlegungen zum Personalmarketing Was ist bei der Einstellung zu beachten? Wie sollte der neue Mitarbeiter eingeführt werden? Ziele und Aufgaben des Personaleinsatzes Wie ist die Probezeit zu nutzen? Personalentwicklung und Weiterbildung Outplacement-Beratung...154

4 IV Fragen und Aufgaben zu Kapitel Aufgaben, Vergütung und Nebenleistungen Warum sollte die Arbeitsaufgabe möglichst interessant sein? Praxis der Lohn- und Gehaltsfestsetzung Arbeitsbewertung als Mittel für die gerechte Lohn- und Gehaltsdifferenzierung Gehaltsfestsetzung bei Führungskräften Wie sind Nebenleistungen sinnvoll zu gewähren? Praxisbeispiel: Ergebnisorientierte Vergütung für Mitarbeiter in Projekt-Teams Fragen und Aufgaben zu Kapitel Leistungsbeurteilung und Mitarbeitergespräche als Führungsmittel Leistungsbeurteilung als Führungsmittel Warum beurteilen? Welche Systeme sind sinnvoll? Welche Auswirkungen sind zu erwarten? Welche rechtlichen Gesichtspunkte sind zu beachten? Mitarbeitergespräche als Führungsmittel Praxisbeispiel: Senkung von Fehlzeiten durch Zielvereinbarung Fragen und Aufgaben zu Kapitel Zusammenarbeit als Voraussetzung zum Erfolg Wie entstehen Konflikte? Wie sind Konflikte zu bewältigen? Wie sieht die Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretern aus? Praxisbeispiel: Feedback über Führungsverhalten. Rückmeldung an Vorgesetzte zu Führung und Zusammenarbeit Fragen und Aufgaben zu Kapitel Leitlinien und Unternehmensgrundsätze für Führung und Zusammenarbeit Anwendung der Leitlinien Adressaten der Leitlinien Einführung der Leitlinien Umsetzung und Weiterführung der Unternehmensgrundsätze Praxisbeispiel 1: Leitlinien für Führung und Zusammenarbeit in einer mittelständischen Firmengruppe Praxisbeispiel 2: Leitbildorientierte Führung Fragen und Aufgaben zu Kapitel Information als Führungsmittel Informationswünsche und -bedarf der Mitarbeiter Ziele der innerbetrieblichen Information Verbesserung der Führung...249

5 V Gute Zusammenarbeit Information und Betriebsverfassung Fragen und Aufgaben zu Kapitel Arbeitssicherheit und Arbeitsgestaltung Welche Bedeutung hat die Arbeitsgestaltung? Warum ständig verbesserte Arbeitssicherheit? Welche besonderen Aufgaben haben Führungskräfte? Fragen und Aufgaben zu Kapitel Ziele und Aufgaben des Qualitätsmanagements Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfungen Umweltfreundliche Führung Umweltorientierte Materialbeschaffung und Entsorgung Umweltgerechtes Verhalten fördern Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat Praxisbeispiel: TQ-Management im Finanzbereich Fragen und Aufgaben zu Kapitel Controlling als Führungsinstrument Begriffliche Grundlagen Controlling als Steuerungsinstrument Controlling als Führungsinstrument Personelle Konsequenzen bei Einführung eines Controlling-Systems Organisatorische Konsequenzen bei Einführung eines Controlling-Systems EDV-Unterstützung des Controllings Fragen und Aufgaben zu Kapitel Der Organisationsbegriff Klassische, neoklassische und moderne Ansätze der Organisationstheorie Der situative Ansatz Fragen und Aufgaben zu Kapitel Auswirkungen auf die Unternehmensführung durch Europäisierung und Globalisierung Arbeitgeber und Gewerkschaften Arbeitssicherheit und Arbeitsgestaltung Arbeitskosten und Arbeitsbeziehungen in den Ländern Mittel- und Osteuropas Männlichkeit versus Weiblichkeit Ausbildungsstrategien Ausbildungs- und Fähigkeitsnachweis Konsequenzen für die (internationale) Personalentwicklung...372

6 VI Fragen und Aufgaben zu Kapitel Zukünftige Entwicklungen Welche allgemeinen Tendenzen sind zu vermuten? Voraussetzungen für erfolgreiche Unternehmenszusammenschlüsse Praxisbeispiel: Fusion bei DaimlerChrysler Fragen und Aufgaben zu Kapitel Literaturverzeichnis...441

7 1 Einführung 1 Begriff der Unternehmensführung/Management Die bisher vorliegenden Ausarbeitungen zum Thema Management oder Unternehmensführung lassen sich verdichten zu einer»lehre des Managements«mit dem Doppelcharakter (vgl. Staehle 1992, S. 67, sowie Staehle/Conrad/Sydow 1999 und Steinmann/Schreyögg 2005). a) Management aufgabenorientiert als Funktion und b) Management personenorientiert als Institution Zum Management als Institution zählen dabei alle Personen oder Gruppen von Personen, die mit Anweisungsbefugnissen ausgestattet. Management wird in dieser Betrachtungsweise als zielorientiertes Gestalten definiert. Damit rückt der EntscheidungsprozessinderUnternehmungindenMittelpunktbetriebswirtschaftlicherFragest ellungen. Management als Funktion lässt sich (nach Staehle 1992, S. 67) in zwei große Bereiche einteilen: Strukturierung und Koordination (Planung, Organisation, Führung und Kontrolle) und Herrschaftssicherung und Legitimation (legitimierende Absicherung allen Managementhandelns nach innen und nach außen). Damit lassen sich acht konstitutive Merkmale der Unternehmung bestimmen: 1. eine vom Unternehmer als Inhaber oder von Managern geführte Wirtschaftseinheit; 2. die wirtschaftliche Selbständigkeit der Einheit; 3. die grundsätzliche Freiheit des Managements bei eigenen Zielsetzungen; 4. grundsätzlich das Tragen des wirtschaftlichen Risikos; 5. Unternehmen decken Fremdbedarf; 6. zur Leistungserstellung im Sinne von Wertschöpfung werden von dem Unternehmen Produktionsfaktoren eingesetzt; 7. das Unternehmen verfügt über eine Organisationsstruktur für die Führungs- und 8. Arbeitsorganisation und das soziale System. Als gemeinsamer Kern dieser unterschiedlichen Perspektiven der Unternehmensführung lässt sich folgende Definition ableiten: Unternehmensführung ist die zielorientierte Gestaltung und Steuerung aller Entscheidungen in dem sozio-technischen System Unternehmung.

8 2 Abb. 1: Gliederung der Betriebe Abb. 2: Gliederung der Unternehmen Mit dieser Definition wird deutlich, dass Unternehmensführung nicht nur das Treffen eigener Sachentscheidungen (Objektentscheidungen) betrifft. Unternehmensführung heißt auch, über Entscheidungszergliederung, über Delegation von Entscheidungen zu befinden. Damit tritt die organisatorische Komponente, die Mitarbeiterbeeinflussung, die gemeinsame Zielsetzung im sozialen System Unternehmung in den Vordergrund. Auf diese Weise wird der überragenden Bedeutung des Menschen für die Entscheidungsfindung in der Unternehmung Rechnung getragen. Damit stehen auf der einen Seite koordinierende und strukturierende Aufgaben und auf der anderen Seite die Management-Personen im Mittelpunkt der Betrachtung.

9 Abb. 3: Gliederung privater Unternehmen 3

10 Abb. 4: Gliederung öffentlicher Unternehmen 4

11 Abb. 5: Betrieb als Oberbegriff 5

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