Bonn, Woher kommen die Rohstoffe für mein Handy?

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Bonn, 30.01.2012 Woher kommen die Rohstoffe für mein Handy?"

Transkript

1 Bonn, Woher kommen die Rohstoffe für mein Handy? Institut SÜDWIND von: Friedel Hütz-Adams

2 Was folgt? Allgemeines DR Kongo Grasberg West-Papua Gold Neue Rohstoffpolitik

3 DR Kongo Probleme Im Osten des Landes schlechte Sicherheitslage Regierung, Behörden sowie staatliche Dienstleister und Versorger sind derzeit nur eingeschränkt handlungsfähig Kein Geld Korruption Verfassungsprobleme Konfliktpotential: Rohstoffe finanzieren Milizen!

4 DR Kongo Arbeitsbedingungen Mehrere Millionen Menschen bauen in Handarbeit Diamanten, Gold, Kupfer, Zinn, Kobalt, Wolfram, Tantal etc. ab. Teilweise Kinderarbeit Sehr niedrige Löhne Sehr schlechte Arbeitsbedingungen: einsturzgefährdete Gruben und Tunnel, Krankheiten, Willkür bewaffneter Trupps und Sicherheitskräfte Gefahr der Verdrängung durch Großkonzerne

5 Grasberg West-Papua Freeport erhält Land Regierung gab Freeport McMoRan 1967 Nutzungsrechte Riesiger Komplex wurde auf- und ausgebaut Massive Landkonflikte dutzende Tote Unternehmen finanziert(e) Militär Jahrzehnte Stütze der Suharto-Diktatur

6 Grasberg West-Papua Gigantischer Umfang Kupferproduktion: Tonnen pro Jahr Goldproduktion: 55,5 Tonnen pro Jahr Tonnen Erde und Gestein werden täglich weggeräumt: Hang wird verseucht Tonnen werden täglich verarbeitet Verarbeitungsreste werden in Flüssen entsorgt Massive Schäden der Flüsse: zerstörte Uferlandschaften, verdrecktes Wasser, Gifte

7 Grasberg West-Papua Kennzahlen der Grasberg-Mine (2010) Kupferproduktion: Tonnen Goldproduktion: 55,5 Tonnen Umsatz: 6,3 Mrd. US-Dollar abgeführte Steuern: 1,7 Mrd. US-Dollar Quelle: ICSG 2010: 11; Freeport-McMoRan 2011: 2, II, XXVII

8 Grasberg West-Papua Für die Menschen hier ist ein Berggipfel der Kopf von Mutter Erde. Und die Flüsse sind Milch aus ihren Brüsten. Als nun die Firma Freeport begann, Berggipfel abzutragen, um Gold und Kupfer zu gewinnen, bedeutete das für das Volk der Amungme, dass ihrer Mutter der Kopf abgeschnitten wurde. ( ) Für dieses Volk, das heute den Kopf seiner Mutter vernichtet und deren Brüste durch Chemikalien vergiftet sieht, gibt es kein friedliches Leben mit dem Bergbau." Neles Tebay, Priester und Theologieprofessor in Abepura/West-Papua. Quelle: Deutschlandradio Kultur, , Interview mit Theodor Müller

9 Grasberg West-Papua Klage läuft: Entschädigung? Freeport bietet Ausbau von Sozialprogrammen Anwohner habe in Indonesien und USA Klage eingereicht Forderungen: 20 Mrd. US-Dollar Schadenersatz für Umweltzerstörung und Landraub 10 Mrd. US-Dollar Schadenersatz für Menschrechtsverletzungen

10 Ghana Großbergbau Goldminen bringen Exporterlöse, aber kaum Steuern Gold: rund 100 Mio. US-Dollar Steuern bei 3 Mrd. US- Dollar Exporten Vertreibungen: Bauern verlieren z. B. Kakaoplantagen Große Schäden durch Zyanidseen, Abraumhalden etc. Kleinbergbau Schlechte Arbeitsbedingungen / Quecksilbervergiftungen

11 Gold Quelle: Sebastian Rötters / FIAN

12 Gold Quelle: Sebastian Rötters / FIAN

13 Gold Quelle: Ute Hausmann/ FIAN

14 Neue Rohstoffpolitik? NRO verlangen Transparenz NRO fordern Transparenz NRO verlangen zertifizierte Handelsketten NRO verlangen Auskunft über Finanzströme

15 Neue Rohstoffpolitik? Due Dilligence John Ruggie, vom Generalsekretär der Vereinten Nationen eingesetzter Sonderbeauftragter für Wirtschaft und Menschenrechte, fordert: Regierungen sind in der Pflicht, Menschenrechte durchzusetzen Unternehmen müssen jede Komplizenschaft beim Bruch von Menschenrechten durch staatliche oder nichtstaatliche Akteure vermeiden

16 Neue Rohstoffpolitik? Due Dilligence Zentral für Ruggie: Sorgfaltspflicht ( due diligence ) Unternehmen Müssen in ihrer täglichen Geschäftspraxis Mechanismen aufbauen, um ihrer Verantwortung zur Einhaltung der Menschenrechte gerecht zu werden Gewährleisten, dass in allen Geschäftsabläufen nationale Gesetze und die Menschenrechte eingehalten werden

17 Neue Rohstoffpolitik? Vier Komponenten der Unternehmenspolitik Grundsatzerklärung: Unternehmen verpflichtet sich, Menschenrechte zu respektieren Regelmäßige Überprüfung gegenwärtiger und potenzieller Auswirkungen der Unternehmensaktivitäten auf Menschenrechte Einbeziehung der Verpflichtungen und Bewertungen in interne Kontroll- und Aufsichtsmechanismen Auswertung der Umsetzung, Identifizierung von Unternehmensrisiken, Zugang von Opfern von Menschenrechtsverletzungen zu Rechtsmitteln und Wiedergutmachung

18 Neue Rohstoffpolitik? Transparenz fördern Unterschiedlichen Ansätze: International Council on Mining and Metals (ICMM) Responsible Jewellery Council (RJC) Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) Publish What You Pay (PWYP) OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen OECD-Richtlinien für Krisengebiete EU-Transparenz-Direktive Dodd-Frank-Act

19 Neue Rohstoffpolitik? Transparenz fördern Unterschiedlichen Handlungsebenen: BGR: Certified Trading Chains (CTC) und Fingerprint Allicance for Responsible Mining (ARM) für Gold International Conference on the Great Lakes Region (ICGLR) Itsci: ITRI Tin Suppy Chain Initiative World Gold council

20 Neue Rohstoffpolitik? Dodd-Frank-Act die Fakten US-Gesetz vom Juli 2010 über Handel und Verbrauch von metallischen und energetischen Rohstoffen Nach Übergangsphasen verlangt Abschnitt 1502 genaue Herkunftsnachweise bei Rohstoffen aus der DR Kongo und den Nachbarländern Ziel: Austrocknung der Milizen Abschnitt 1504 NRO Offenlegung der Zahlungen an Regierungen der Förderländer

21 Neue Rohstoffpolitik? Dodd-Frank-Act die Zähne US-Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission SEC) zuständig für Zulassung der Unternehmen zum Börsenhandel 90 % der Ölindustrie und fast alles großen Metallunternehmen werden beaufsichtigt Verstöße gegen Vorgaben führen zu Strafzahlungen und eventuell Handelsausschluss!

22 Neue Rohstoffpolitik? EU-Transparenzinitative Ähnlich wie Dodd-Frank-Act Erster Entwurf Geht Dodd-Frank-Act: Holz mit drin Nicht an Börse gelistete Unternehmen einbezogen Abwarten, ob EU-Parlament und Kommission Vorschläge noch verändern Massive Lobbyarbeit der Industrie und des BMWi dagegen

23 Neue Rohstoffpolitik? Lehren aus Dodd-Frank-Act 1502 Erst in transparente Ketten investieren, dann Gesetze einführen Unternehmen verpflichten, Transparenz aufzubauen Forderungen realistisch gestalten Umfassende Lösungen angehen: Sozial- und Umweltstandards müssen rein!

24 Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

Villigst, 22.03.2014 Rohstoffabbau in Entwicklungsländern und seine Folgen Transformationsbedarf in NRW und Deutschland

Villigst, 22.03.2014 Rohstoffabbau in Entwicklungsländern und seine Folgen Transformationsbedarf in NRW und Deutschland Villigst, 22.03.2014 Rohstoffabbau in Entwicklungsländern und seine Folgen Transformationsbedarf in NRW und Deutschland SÜDWIND-Institut von: Friedel Hütz-Adams Aufbau Vielfältige Probleme DR Kongo West-Papua

Mehr

Erfurt, 22.09.2011 Wachstum und Wirtschaft neu denken Aspekte einer neuen Rohstoffpolitik. Institut SÜDWIND von: Friedel Hütz-Adams

Erfurt, 22.09.2011 Wachstum und Wirtschaft neu denken Aspekte einer neuen Rohstoffpolitik. Institut SÜDWIND von: Friedel Hütz-Adams Erfurt, 22.09.2011 Wachstum und Wirtschaft neu denken Aspekte einer neuen Rohstoffpolitik Institut SÜDWIND von: Friedel Hütz-Adams Was folgt? Allgemeines DR Kongo Grasberg West-Papua Gold Deutsche Rohstoffpolitik

Mehr

Transparenz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette mineralischer Rohstoffe

Transparenz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette mineralischer Rohstoffe BGR Rohstoffkonferenz 2013 4. und 5. November, Hannover Transparenz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette mineralischer Rohstoffe Gudrun Franken Regierungsführung und Bergwerksproduktion Metalle, Industrieminerale,

Mehr

Schmuck: Soziale und ökologische Hintergründe der globalisierten Produktionskette

Schmuck: Soziale und ökologische Hintergründe der globalisierten Produktionskette Schmuck: Soziale und ökologische Hintergründe der globalisierten Produktionskette Institut SÜDWIND von: Friedel Hütz-Adams Was folgt? Rohstoffe > Gold > Silber > Diamanten > Edelsteine Verarbeitung zu

Mehr

Zertifizierung von Handelsketten mineralischer Rohstoffe - Certified Trading Chains (CTC) -

Zertifizierung von Handelsketten mineralischer Rohstoffe - Certified Trading Chains (CTC) - Zertifizierung von Handelsketten mineralischer Rohstoffe - Certified Trading Chains (CTC) - Antje Hagemann Antje Hagemann 12.12.2012 Arbeitsbereich Afrika Internationale Zusammenarbeit Was macht die BGR

Mehr

Zauberwort Zertifikate

Zauberwort Zertifikate Zauberwort Zertifikate Können Zertifikate Menschenrechtsverletzungen beim Abbau von Konfliktmineralien verhindern? Gesine Ames Berlin 2. Juli 2016 Hintergrund: Mineralische Rohstoffe aus der DR Kongo

Mehr

Die Wertschöpfungskette von Mobiltelefonen Schwerpunkt Rohstoffe

Die Wertschöpfungskette von Mobiltelefonen Schwerpunkt Rohstoffe Typen von Zertifizierungsinitiativen Probleme CTC Wichtige Akteure Lektionen für Initiativen in anderen Regionen Die Wertschöpfungskette von Mobiltelefonen Schwerpunkt Rohstoffe Dr. Michael Priester Projekt-Consult

Mehr

Entwicklungsfaktor Rohstoffe: BGR Projekte in der Internationalen Zusammenarbeit

Entwicklungsfaktor Rohstoffe: BGR Projekte in der Internationalen Zusammenarbeit Entwicklungsfaktor Rohstoffe: BGR Projekte in der Internationalen Zusammenarbeit NRO-Besuch, BGR 26. November 2012 Henri Pierre Gebauer SV Politikberatung Mineralische und Energie-Rohstoffe Inhalt Deutsche

Mehr

Business Case Nachhaltigkeit am Beispiel der Textilindustrie

Business Case Nachhaltigkeit am Beispiel der Textilindustrie Business Case Nachhaltigkeit am Beispiel der Textilindustrie Düsseldorf, 30. Oktober 2015 Dr. Uwe Mazura Hauptgeschäftsführer Die Branche: Textilien, Bekleidung, Schuhe, Leder KMU mit bis zu 250 Mitarbeitern

Mehr

Hintergründe und Initiativen zur Sorgfaltspflicht und Zertifizierung in der Lieferkette von Konfliktmineralen Gudrun Franken

Hintergründe und Initiativen zur Sorgfaltspflicht und Zertifizierung in der Lieferkette von Konfliktmineralen Gudrun Franken Sorgfaltspflicht von Unternehmen in der Lieferkette möglicher Konfliktminerale, 20. Oktober 2011, Deutsche Rohstoffagentur (DERA), Hannover Hintergründe und Initiativen zur Sorgfaltspflicht und Zertifizierung

Mehr

Konfliktrohstoffe - Untersuchung zum Dodd-Frank Act und weiteren möglichen ressourcenbezogenen Maßnahmen. Pressehintergrundgespräch

Konfliktrohstoffe - Untersuchung zum Dodd-Frank Act und weiteren möglichen ressourcenbezogenen Maßnahmen. Pressehintergrundgespräch Konfliktrohstoffe - Untersuchung zum Dodd-Frank Act und weiteren möglichen ressourcenbezogenen Maßnahmen Pressehintergrundgespräch Berlin, 27. August 2013 Andreas Manhart 1 1. Hintergründe 2. Ergebnisse

Mehr

Verarbeitung zu Schmuck: Soziale und ökologische Hintergründe der globalisierten Produktionskette

Verarbeitung zu Schmuck: Soziale und ökologische Hintergründe der globalisierten Produktionskette Münster, 10.11.2009 Verarbeitung zu Schmuck: Soziale und ökologische Hintergründe der globalisierten Produktionskette Herausgeber: SÜDWIND e. V. Erstellung: Friedel Hütz-Adams und Svea Koch Was folgt?

Mehr

Was tun mit meinem Handy?

Was tun mit meinem Handy? Was tun mit meinem Handy? Fakten rund ums Handy 4 Milliarden Menschen sind im Besitz eines Handys! Mehr als 70 Mio. Mobiltelefone liegen unbenutzt in deutschen Schubladen! 70 Prozent der weltweit ausgedienten,

Mehr

Analyse der Qualitätsinfrastruktur in Zentralafrika (Great Lakes Region) mit Schwerpunkt auf Zertifizierung im Kleinbergbau

Analyse der Qualitätsinfrastruktur in Zentralafrika (Great Lakes Region) mit Schwerpunkt auf Zertifizierung im Kleinbergbau Wirtschaft Jan-Martin Köckemann Analyse der Qualitätsinfrastruktur in Zentralafrika (Great Lakes Region) mit Schwerpunkt auf Zertifizierung im Kleinbergbau Masterarbeit Bibliografische Information der

Mehr

Handy-Recycling. Teure Bestandteile, die zu schade für den Hausmüll sind.

Handy-Recycling. Teure Bestandteile, die zu schade für den Hausmüll sind. 1 Klein aber oho! In alten Handys steckt viel drin: Kohlenstoffverbindungen, Edelmetalle wie Gold und Silber, Metalle wie Kupfer und das Erz Coltan. Teure Bestandteile, die zu schade für den Hausmüll sind.

Mehr

Pressemitteilung: Europäische Unternehmen profitieren von tödlichem Handel mit Konfliktrohstoffen

Pressemitteilung: Europäische Unternehmen profitieren von tödlichem Handel mit Konfliktrohstoffen Pressemitteilung: Europäische Unternehmen profitieren von tödlichem Handel mit Konfliktrohstoffen London / Berlin, 24. September 2014: Die Europäische Union verfehlt ihr Ziel, den tödlichen Handel mit

Mehr

Inzigkofen, 27.04.2015 Rohstoffe aus dem Globalen Süden Das Beispiel Smartphone

Inzigkofen, 27.04.2015 Rohstoffe aus dem Globalen Süden Das Beispiel Smartphone Inzigkofen, 27.04.2015 Rohstoffe aus dem Globalen Süden Das Beispiel Smartphone SÜDWIND-Institut Ann-Kathrin Voge Rohstoffe aus dem Globalen Süden Ein ganz normaler Konsum-Tag in unserem Leben 7:00 Der

Mehr

Transparenz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette von Zinn

Transparenz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette von Zinn DERA Industrie-Workshop zur Verfügbarkeit von Zinn für den Industriestandort Deutschland 28. Januar, Berlin Transparenz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette von Zinn Gudrun Franken Arbeitsbereich Bergbau

Mehr

Transparenz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette von Zinn

Transparenz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette von Zinn DERA Industrie-Workshop zur Verfügbarkeit von Zinn für den Industriestandort Deutschland 28. Januar, Berlin Transparenz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette von Zinn Gudrun Franken Arbeitsbereich Bergbau

Mehr

Konfliktrohstoffe. Arbeitshilfe. Anfragen zum US-Dodd-Frank-Act. Seite 1 von 16. Hinweis/Disclaimer:

Konfliktrohstoffe. Arbeitshilfe. Anfragen zum US-Dodd-Frank-Act. Seite 1 von 16. Hinweis/Disclaimer: Konfliktrohstoffe Arbeitshilfe Anfragen zum US-Dodd-Frank-Act Hinweis/Disclaimer: Diese Arbeitshilfe wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt auf Basis der bis dato gewonnenen Erkenntnisse im Umgang

Mehr

Entschuldung und Verschuldung der DR Kongo

Entschuldung und Verschuldung der DR Kongo Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Entschuldung und Verschuldung der DR Kongo erlassjahr.de Briefing März 2014 Überblick Situation im Kongo Durch schlechte Regierungsführung, Misswirtschaft,

Mehr

Konfliktmaterialien. FED e. V. 25. März 2014

Konfliktmaterialien. FED e. V. 25. März 2014 Konfliktmaterialien FED e. V. 25. März 2014 Der Referent Rechtsanwalt Eberhard Krügler Hoffmann Liebs Fritsch & Partner Kaiserswerther Straße 119 40474 Düsseldorf Telefon +49 (2 11) 518 82 156 Fax +49

Mehr

Stand der Sorgfaltspflicht und Zertifizierung in der Lieferkette mineralischer Rohstoffe aus Konfliktgebieten

Stand der Sorgfaltspflicht und Zertifizierung in der Lieferkette mineralischer Rohstoffe aus Konfliktgebieten Industrie-Arbeitskreis Richtlinien-konformes Design für WEEE, RoHS und ErP, 18. Februar 2014, Berlin Stand der Sorgfaltspflicht und Zertifizierung in der Lieferkette mineralischer Rohstoffe aus Konfliktgebieten

Mehr

Geschäfte mit Rebellen? So antworten Handy-Hersteller

Geschäfte mit Rebellen? So antworten Handy-Hersteller Geschäfte mit Rebellen? So antworten Handy-Hersteller Im Rahmen seiner Kampagne gegen Blutige Handys hat missio führende Mobilfunkhersteller befragt, wie sie sich für den Einsatz konfliktfreier Rohstoffe

Mehr

BME-Verhaltensrichtlinie. Code of Conduct. Erläuterungen

BME-Verhaltensrichtlinie. Code of Conduct. Erläuterungen BME-Verhaltensrichtlinie Code of Conduct Erläuterungen 2 BME-Verhaltensrichtlinie Code of Conduct Erläuterungen BME-Verhaltensrichtlinie (Code of Conduct) Der BME und seine Mitglieder erkennen ihre soziale

Mehr

Dead Man Edition 30C3. Sebastian Jekutsch (sj@fiff.de) Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.v.

Dead Man Edition 30C3. Sebastian Jekutsch (sj@fiff.de) Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.v. Dead Man Edition 30C3 Sebastian Jekutsch (sj@fiff.de) 1 Still aus DVD Blood in the mobile, 2010 http://bloodinthemobile.org/ (Elektrolyt-) Kondensatoren Quelle: Wikipedia SMD-Tantal-Elko im Handy 60% des

Mehr

EIN TURBO FÜR DEN GLASFASERAUSBAU: VERKAUF DER TELEKOMAKTIEN

EIN TURBO FÜR DEN GLASFASERAUSBAU: VERKAUF DER TELEKOMAKTIEN EIN TURBO FÜR DEN GLASFASERAUSBAU: VERKAUF DER TELEKOMAKTIEN Unsere Forderungen: Verkauf aller oder eines Großteils der Telekomaktien im Bundesbesitz Einrichtung eines Breitbandfonds mit dem Verkaufserlös

Mehr

Soziale Verantwortung in der Beschaffungspraxis der Unternehmen. Ansätze am Beispiel der Lieferketten für Bekleidung

Soziale Verantwortung in der Beschaffungspraxis der Unternehmen. Ansätze am Beispiel der Lieferketten für Bekleidung Soziale Verantwortung in der Beschaffungspraxis der Unternehmen. Ansätze am Beispiel der Lieferketten für Bekleidung Referat von Bernhard Herold «Wirtschaft Live», Zug, 7. November 2014 Inhalt 1. Soziale

Mehr

Sicherheit, Transparenz und Datenschutz. Die Qualitätssiegel des DDV bei Adressdienstleistungs- Unternehmen. www.ddv.de www.ddv.de

Sicherheit, Transparenz und Datenschutz. Die Qualitätssiegel des DDV bei Adressdienstleistungs- Unternehmen. www.ddv.de www.ddv.de Sicherheit, Transparenz und Datenschutz Die Qualitätssiegel des DDV bei Adressdienstleistungs- Unternehmen Setzen Sie auf Nummer Sicher Die Qualitätssiegel des DDV Die Adressdienstleister in den drei DDV-

Mehr

Sorgfaltspflicht in der Lieferkette mineralischer Rohstoffe aus Konfliktgebieten

Sorgfaltspflicht in der Lieferkette mineralischer Rohstoffe aus Konfliktgebieten Stand Feb 2016 Sorgfaltspflicht in der Lieferkette mineralischer Rohstoffe aus Konfliktgebieten Gudrun Franken Arbeitsbereich Bergbau und Nachhaltigkeit Hintergrund: Mineralische Rohstoffe aus Konfliktgebieten

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Berufsqualifikationen und Ethik der Steuerberater in Europa

Berufsqualifikationen und Ethik der Steuerberater in Europa Berufsqualifikationen und Ethik der Steuerberater in Europa Verabschiedet von der Generalversammlung der Confédération Fiscale Européenne am 13. September 1991 in Zürich und geändert durch Beschluss des

Mehr

Land grabbing. Flächenkonkurrenz: Wer will Land zu welchem Zweck nutzen?

Land grabbing. Flächenkonkurrenz: Wer will Land zu welchem Zweck nutzen? Land grabbing Flächenkonkurrenz: Wer will Land zu welchem Zweck nutzen? Überblick 1. Was versteht man unter Land grabbing 2. Wer ist betroffen? 3. Wer betreibt warum Land grabbing? 4. Was sind die Folgen

Mehr

Commodity Top News Nr. 38

Commodity Top News Nr. 38 Commodity Top News Nr. 38 FAKTEN ANALYSEN WIRTSCHAFTLICHE HINTERGRUNDINFORMATIONEN Rohstoff-Zertifizierung Sorgfaltspflichten von Unternehmen in den Lieferketten von Konfliktmineralen Philip Schütte, Gudrun

Mehr

Gesamtkonzept für den Datenschutz in der Europäischen Union Mitteilung der Kommission vom 04. November 2010 - KOM (2010) 609

Gesamtkonzept für den Datenschutz in der Europäischen Union Mitteilung der Kommission vom 04. November 2010 - KOM (2010) 609 Stellungnahme Gesamtkonzept für den Datenschutz in der Europäischen Union Mitteilung der Kommission vom 04. November 2010 - KOM (2010) 609 Die vbw Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist die zentrale

Mehr

ES GIBT EINFACHERE WEGE, UM ZUM SCHUTZ DER UMWELT BEIZUTRAGEN. Ihre Wahl hat Gewicht

ES GIBT EINFACHERE WEGE, UM ZUM SCHUTZ DER UMWELT BEIZUTRAGEN. Ihre Wahl hat Gewicht ES GIBT EINFACHERE WEGE, UM ZUM SCHUTZ DER UMWELT BEIZUTRAGEN Ihre Wahl hat Gewicht Es gibt viele verschiedene Umweltzeichen. Mit dieser Broschüre möchten wir Sie über die verschiedenen Umweltzeichen informieren.

Mehr

Energie aktuell Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) Michael Behr, VEA Rhein-Ruhr

Energie aktuell Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) Michael Behr, VEA Rhein-Ruhr Energie aktuell Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) Michael Behr, VEA Rhein-Ruhr VEA - BUNDESVERBAND DER ENERGIE-ABNEHMER E.V. GESCHÄFTSSTELLEN IM ÜBERBLICK HAUPTGESCHÄFTSSTELLE 30519 Hannover Zeißstraße

Mehr

Lehrerinformation: Bilderrätsel Handy

Lehrerinformation: Bilderrätsel Handy Lehrerinformation: Bilderrätsel Handy Geeignet für Grundschule und SEK I Einzelarbeit mit Auswertung im Plenum Arbeitsmaterialien: DIN-A4 Blatt Bilderrätsel Handy: Fotos DIN-A4 Blatt Bilderrätsel Handy:

Mehr

Faszination Gold. Von Irma Götz und Christa Kaps, MoneyMuseum

Faszination Gold. Von Irma Götz und Christa Kaps, MoneyMuseum Faszination Gold Von Irma Götz und Christa Kaps, MoneyMuseum Seit Jahrtausenden übt Gold aufgrund seiner mannigfachen attraktiven Eigenschaften und seiner Seltenheit eine ganz besondere Anziehung auf die

Mehr

UN Global Compact. Communication on Progress (CoP) 15.06.2014 15.06.2015. Unterstützungserklärung und Fortschrittsbericht

UN Global Compact. Communication on Progress (CoP) 15.06.2014 15.06.2015. Unterstützungserklärung und Fortschrittsbericht UN Global Compact Communication on Progress (CoP) 15.06.2014 15.06.2015 Unterstützungserklärung und Fortschrittsbericht Georg A. Steinmann Lederwarenfabrik GmbH & Co. KG Am Waldrand 29 90455 Nürnberg Telelon

Mehr

Fair Trade: Ein konkreter Beitrag an die Umsetzung der Menschenrechte

Fair Trade: Ein konkreter Beitrag an die Umsetzung der Menschenrechte Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement EVD Staatssekretariat für Wirtschaft SECO Handelsförderung Fair Trade: Ein konkreter Beitrag an die Umsetzung der Menschenrechte What s the difference? Hans-Peter

Mehr

3.1 Sind Sie der Ansicht, dass die Kommission im Rahmen einer CSR-Strategie aktiv tätig werden sollte?

3.1 Sind Sie der Ansicht, dass die Kommission im Rahmen einer CSR-Strategie aktiv tätig werden sollte? Beantwortung der Konsultation zur Strategie der Europäischen Kommission für die soziale Verantwortung der Unternehmen (CSR) 2011 2014: Erfolge, Schwachstellen und künftige Herausforderungen über Online-Fragebogen

Mehr

Dr. Michel Fahrbach Leiter Nachhaltigkeit Glencore

Dr. Michel Fahrbach Leiter Nachhaltigkeit Glencore Dr. Michel Fahrbach Leiter Nachhaltigkeit Glencore Glencore heute ein einzigartiges Geschäftsmodell Starke Präsenz in der gesamten Wertschöpfungskette Traditioneller Bergbau Händler Exploration Exploration

Mehr

Der härteste Stoff der Welt. Herausgeber: SÜDWIND e.v. Autor: Friedel Hütz-Adams

Der härteste Stoff der Welt. Herausgeber: SÜDWIND e.v.  Autor: Friedel Hütz-Adams Der härteste Stoff der Welt Herausgeber: SÜDWIND e.v. www.suedwind-institut.de Autor: Friedel Hütz-Adams Was folgt? Daten DR Kongo Sierra Leone Indien Deutschland Ansätze für Verbesserungen Daten Datenquelle

Mehr

Nachhaltiges Investment als Lösung des Wachstumsproblems?

Nachhaltiges Investment als Lösung des Wachstumsproblems? Nachhaltiges Investment als Lösung des Wachstumsproblems? Markus Henn Mitglied AG Finanzmärkte und Steuern von Attac Deutschland Projektreferent Finanzmärkte, Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung WEED

Mehr

OECD-Leitsätze für die Erfüllung der Sorgfaltspflicht

OECD-Leitsätze für die Erfüllung der Sorgfaltspflicht OECD-Leitsätze für die Erfüllung der Sorgfaltspflicht zur Förderung verantwortungsvoller Lieferketten für Minerale aus Konflikt- und Hochrisikogebieten Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft

Mehr

Warum Deutschland eine Alternative braucht

Warum Deutschland eine Alternative braucht Roland Klaus Warum Deutschland eine Alternative braucht Die drei Phrasen der Volksverdummung Deutschland ist der größte Profiteur des Euro Das Ende des Euro ist das Ende Europas Deutschland ist finanziell

Mehr

UN Global Compact. Communication on Progress (CoP) 15.06.2013 15.06.2014. Unterstützungserklärung und Fortschrittsbericht

UN Global Compact. Communication on Progress (CoP) 15.06.2013 15.06.2014. Unterstützungserklärung und Fortschrittsbericht UN Global Compact Communication on Progress (CoP) 15.06.2013 15.06.2014 Unterstützungserklärung und Fortschrittsbericht Georg A. Steinmann Lederwarenfabrik GmbH & Co. KG Am Waldrand 29 90455 Nürnberg Telelon

Mehr

Konfliktfreies Edelmetall TRANSPARENZ AUS VERANTWORTUNG.

Konfliktfreies Edelmetall TRANSPARENZ AUS VERANTWORTUNG. Konfliktfreies Edelmetall TRANSPARENZ AUS VERANTWORTUNG. SCHÜTZEN SIE IHR UNTERNEHMEN. DURCH TRANSPARENTE LIEFERKETTEN. TRANSPARENZ CHANCE UND GEFAHR ZUGLEICH. Die zunehmende Globalisierung, verbunden

Mehr

E U R O P E A N C O P P E R I N S T I T U T E

E U R O P E A N C O P P E R I N S T I T U T E Die Freiwillige Risikoanalyse für Kupfer Zusammenarbeit mit öffentlichen Behörden zur Sicherstellung der sicheren Produktion und Verwendung von Kupferprodukten E U R O P E A N C O P P E R I N S T I T U

Mehr

Qualität und Verlässlichkeit Das verstehen die Deutschen unter Geschäftsmoral!

Qualität und Verlässlichkeit Das verstehen die Deutschen unter Geschäftsmoral! Beitrag: 1:43 Minuten Anmoderationsvorschlag: Unseriöse Internetanbieter, falsch deklarierte Lebensmittel oder die jüngsten ADAC-Skandale. Solche Fälle mit einer doch eher fragwürdigen Geschäftsmoral gibt

Mehr

Entwicklungspolitik im Rohstoffsektor. Henri Pierre Gebauer Sektorvorhaben Politikberatung Mineralische und Energie-Rohstoffe

Entwicklungspolitik im Rohstoffsektor. Henri Pierre Gebauer Sektorvorhaben Politikberatung Mineralische und Energie-Rohstoffe Entwicklungspolitik im Rohstoffsektor Henri Pierre Gebauer Sektorvorhaben Politikberatung Mineralische und Energie-Rohstoffe Inhalt Definition: Extraktive Rohstoffe Ausgangssituation Übersicht Rohstoffvorkommen

Mehr

Auswirkungen im Markt durch die neue. Biozidprodukte-Verordnung

Auswirkungen im Markt durch die neue. Biozidprodukte-Verordnung Auswirkungen im Markt durch die neue Biozidprodukte-Verordnung Disclaimer Dieser Vortrag wurde mit großer Sorgfalt erstellt. Dennoch übernimmt der Verfasser keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben,

Mehr

Gemeinsame Erklärung zur inter-kulturellen Öffnung und zur kultur-sensiblen Arbeit für und mit Menschen mit Behinderung und Migrations-Hintergrund.

Gemeinsame Erklärung zur inter-kulturellen Öffnung und zur kultur-sensiblen Arbeit für und mit Menschen mit Behinderung und Migrations-Hintergrund. Gemeinsame Erklärung zur inter-kulturellen Öffnung und zur kultur-sensiblen Arbeit für und mit Menschen mit Behinderung und Migrations-Hintergrund. Das ist eine Erklärung in Leichter Sprache. In einer

Mehr

Verhaltenskodex. der Landgard-Gruppe

Verhaltenskodex. der Landgard-Gruppe Verhaltenskodex der Landgard-Gruppe Inhaltsverzeichnis 1. Unser Leitbild... 3 2. Einhaltung des geltenden Rechts und interner Richtlinien... 3 3. Vermeidung von Korruption... 3 4. Einhaltung von kartellrechtlichen

Mehr

Heinrich Thomsen Dipl. Psychologe und Psychotherapeut. Karlstr.4 25524 Itzehoe

Heinrich Thomsen Dipl. Psychologe und Psychotherapeut. Karlstr.4 25524 Itzehoe Heinrich Thomsen Dipl. Psychologe und Psychotherapeut Karlstr.4 25524 Itzehoe Zusammenarbeit statt Kontrolle Wiedereingliederung im Kontext der Interaktion zwischen Mitarbeiter, Betriebsarzt und Psychologen

Mehr

Die Handy-Aktion fragen.durchblicken.handeln

Die Handy-Aktion fragen.durchblicken.handeln Die Handy-Aktion fragen.durchblicken.handeln Das Leben eines Handys Rohstoffgewinnung Herstellung Nutzung Entsorgung Was steckt in (d)einem Handy? 8-15 % Silizium 4-9 % Aluminium 4,0% Kobalt 3,0% Eisen

Mehr

Analytischer Herkunftsnachweis für mineralische Rohstoffe als Teil eines Zertifizierungssystems. Dr. Frank Melcher

Analytischer Herkunftsnachweis für mineralische Rohstoffe als Teil eines Zertifizierungssystems. Dr. Frank Melcher Analytischer Herkunftsnachweis für mineralische Rohstoffe als Teil eines Zertifizierungssystems Dr. Frank Melcher Rohstoffbedarf der Industrie, grüne Technologien einige der Rohstoffe stammen aus Entwicklungsländern,

Mehr

Soziale und rechtliche Aspekte beim Kauf von Blumen

Soziale und rechtliche Aspekte beim Kauf von Blumen Soziale und rechtliche Aspekte beim Kauf von Blumen Vortrag bei dem Seminar Fair einkaufen aber wie am 10.1.2013 in der botanika/bremen Dr. Kirsten Wiese Mitarbeiterin bei der Senatorin für Finanzen LANDMARK-Projektleiterin

Mehr

organisationssichere Betriebsführung von Schwimmbädern

organisationssichere Betriebsführung von Schwimmbädern Die organisationssichere Betriebsführung von Schwimmbädern BDS - Bundesverband Deutscher Schwimmmeister e. V. Vortrag in Köln 29. Oktober 2015 Inhalt dieses Vortrages Wie sind Führungsinstrumente - Beispiel

Mehr

Berlin, den 13.07.2015. Transparency International Deutschland e.v. Alte Schönhauser Str. 44 D 10119 Berlin

Berlin, den 13.07.2015. Transparency International Deutschland e.v. Alte Schönhauser Str. 44 D 10119 Berlin D Dr. iur. Rainer Frank Arbeitsgruppe Hinweisgeber Geschäftsstelle D- Tel.: (49) (30) 54 98 98 0 Tel. (dienstl.): (49) (30) 31 86 853 Fax: (49) (30) 54 98 98 22 E-Mail: rfrank@transparency.de www.transparency.de

Mehr

Kinderarbeits-Report 2015 Kinderarbeit in der Thai Shrimp-Industrie

Kinderarbeits-Report 2015 Kinderarbeit in der Thai Shrimp-Industrie Kinderarbeits-Report 2015 Kinderarbeit in der Thai Shrimp-Industrie Sklaverei auf Fischerbooten, Zerstörung von Ökosystemen, Überfischung, Schuldknechtschaft und Kinderarbeit in Garnelen verarbeitenden

Mehr

Forschungsaufträge «BodenSchätzeWerte Unser Umgang mit Rohstoffen»

Forschungsaufträge «BodenSchätzeWerte Unser Umgang mit Rohstoffen» Forschungsaufträge «BodenSchätzeWerte Unser Umgang mit Rohstoffen» Altersstufe Geeignet für 9- bis 14-Jährige. Konzept Die Forschungsaufträge laden ein, die Sonderausstellung von focusterra im Detail selbständig

Mehr

Transparenz im Rohstoffsektor Voraussetzung für verantwortliches Wirtschaften

Transparenz im Rohstoffsektor Voraussetzung für verantwortliches Wirtschaften Rohstoffe 26.09.2011 In dem aide memoire 2010 Rohstoffe für die Reichen Menschenrechtsverletzungen für die Armen? haben sich die unterzeichnenden Organisationen ausführlich mit den menschenrechtlichen

Mehr

2. Beschlüsse auf Grund der Berichte des Fünften Ausschusses

2. Beschlüsse auf Grund der Berichte des Fünften Ausschusses 2. Beschlüsse auf Grund der Berichte des Fünften Ausschusses 60/551. Zur künftigen Behandlung zurückgestellte Fragen B 43 Auf ihrer 79. Plenarsitzung am 8. Mai 2006 beschloss die Generalversammlung auf

Mehr

Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung Was ändert sich? Was bleibt?

Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung Was ändert sich? Was bleibt? Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung Was ändert sich? Was bleibt? Begleitinformationen: Handout für das Verkaufspersonal im Handel Bei Rückfragen sprechen Sie uns bitte gerne an: DIÄTVERBAND e. V.

Mehr

Licht im Dschungel. von CSR in KMU und ISO 26000

Licht im Dschungel. von CSR in KMU und ISO 26000 1 Licht im Dschungel von CSR in KMU und ISO 26000 2 Uli Zens - Beraterin und Moderatorin Ausbildungen Zertifizierte Change Managerin, Coach, Trainerin Studium Visuelle Kommunikation Ausbildung zur Hotelfachfrau

Mehr

Bilanz zum 30. September 2013

Bilanz zum 30. September 2013 VMS Deutschland Holdings GmbH, Darmstadt Bilanz zum 30. September 2013 Aktiva Passiva 30.09.2013 30.09.2012 30.09.2013 30.09.2012 A. Anlagevermögen A. Eigenkapital Finanzanlagen I. Gezeichnetes Kapital

Mehr

Wir sind stolz auf unsere schweizer Herkunft

Wir sind stolz auf unsere schweizer Herkunft UNSER UNTERNEHMEN FAKT 1 Wir sind stolz auf unsere schweizer Herkunft Unsere Wurzeln liegen seit 1974 in Zug. Das macht die Schweiz zu unserer Heimat Um die 770 Mitarbeiter arbeiten zur Zeit in Baar, Zug

Mehr

Rohstoff-Zertifizierung vor dem Hintergrund der Sorgfaltspflichten von Unternehmen in den Lieferketten von Konfliktmineralen

Rohstoff-Zertifizierung vor dem Hintergrund der Sorgfaltspflichten von Unternehmen in den Lieferketten von Konfliktmineralen Rohstoff-Zertifizierung vor dem Hintergrund der Sorgfaltspflichten von Unternehmen Rohstoff-Zertifizierung vor dem Hintergrund der Sorgfaltspflichten von Unternehmen in den Lieferketten von Konfliktmineralen

Mehr

Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern am politischen Willensbildungsprozess und an politischen Entscheidungen. Bonn, Mai 2014

Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern am politischen Willensbildungsprozess und an politischen Entscheidungen. Bonn, Mai 2014 Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern am politischen Willensbildungsprozess und an politischen Entscheidungen Bonn, Mai 2014 1 Untersuchungsanlage Erhebungsmethode Computergestützte Telefoninterviews

Mehr

ENERGIE KONZEPTE. Reduzieren Sie Energie, CO2 und Kosten Analyse, Simulation und Optimierung Ihrer Energiesysteme

ENERGIE KONZEPTE. Reduzieren Sie Energie, CO2 und Kosten Analyse, Simulation und Optimierung Ihrer Energiesysteme ENERGIE KONZEPTE Reduzieren Sie Energie, CO2 und Kosten Analyse, Simulation und Optimierung Ihrer Energiesysteme ÜBER UNS PIONIER und Partner Erfahrung und Pioniergeist: DAS IST DIE ZEAG. Seit wir den

Mehr

Transparent. Ihr Strompreis der Stadtwerke Pforzheim. Weil wir hier leben.

Transparent. Ihr Strompreis der Stadtwerke Pforzheim. Weil wir hier leben. Transparent. Ihr Strompreis der Stadtwerke Pforzheim. Weil wir hier leben. Die Stadtwerke Pforzheim sehen sich als regional verwurzelter Versorger in einer besonderen Verantwortung gegenüber Ihnen, unseren

Mehr

Fragebogen zur Transparenz in sächsischen Kommunen

Fragebogen zur Transparenz in sächsischen Kommunen TI Deutschland Regionalgruppe Sachsen Fragebogen zur Transparenz in sächsischen Kommunen I. Vorbemerkung Das Bundesverfassungsgericht sieht das Transparenzgebot als ein zentrales demokratisches Prinzip:

Mehr

EAG Recycling Chancen und Herausforderungen. Univ.Prof. DI Dr.mont. Roland Pomberger

EAG Recycling Chancen und Herausforderungen. Univ.Prof. DI Dr.mont. Roland Pomberger EAG Recycling Chancen und Herausforderungen Univ.Prof. DI Dr.mont. Roland Pomberger Erfolgsbilanz 700.000 t gesammelte und verwertete EAGs In 10 Jahren Inhalt 6 Fragen 4 Herausforderungen Empfehlungen

Mehr

Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitsplätze im Wirtschaftsbereich Logistik

Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitsplätze im Wirtschaftsbereich Logistik BVL Digitalisierungsreport 2015 27. Oktober 2015 Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitsplätze im Wirtschaftsbereich Logistik Eine Erhebung unter Logistik-Experten im Auftrag der Bundesvereinigung

Mehr

Selbstständig als Immobilienmakler interna

Selbstständig als Immobilienmakler interna Selbstständig als Immobilienmakler interna Ihr persönlicher Experte Inhalt Vorwort... 7 Persönliche Voraussetzungen... 8 Berufsbild... 9 Ausbildung... 10 Voraussetzung für die Tätigkeit als Immobilienmakler...

Mehr

Regionalbüro Kultur- & Kreativwirtschaft - Netzwerker.Treffen Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Regionalbüro Kultur- & Kreativwirtschaft - Netzwerker.Treffen Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland Regionalbüro Kultur- & Kreativwirtschaft - Netzwerker.Treffen Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland Eröffnungsrede des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie,

Mehr

VERERBEN IN ZWEI STUFEN

VERERBEN IN ZWEI STUFEN VERERBEN IN ZWEI STUFEN Bei sorgfältiger Planung eines Testamentes sollte nicht nur geklärt werden, wer Erbe wird, sondern auch der weitere Weg des vererbten Vermögens in die Überlegungen einbezogen werden:

Mehr

Wie fair ist das Smartphone aus den Niederlanden?

Wie fair ist das Smartphone aus den Niederlanden? Wie fair ist das Smartphone aus den Niederlanden? Uwe Kleinert, Werkstatt Ökonomie Workshop Nachhaltige IT-Beschaffung: für Umweltschutz & Menschenrechte 31. Oktober 2013 Stuttgart Veranstalter: Dachverband

Mehr

Einkaufspolitik Kakao. Kakao-Einkaufspolitik. ALDI Belgien. Stand: Juli 2015 seite 1

Einkaufspolitik Kakao. Kakao-Einkaufspolitik. ALDI Belgien. Stand: Juli 2015 seite 1 -Einkaufspolitik ALDI Belgien Stand: Juli 2015 seite 1 Unser Anspruch ALDI handelt einfach, verantwortungsbewusst und verlässlich. Traditionelle Kaufmannswerte zeichnen uns seit über 100 Jahren aus und

Mehr

Währungsanalyse COT Report FOREX

Währungsanalyse COT Report FOREX Währungsanalyse COT Report FOREX Yen-Daytrader schließen ihre Shortpositionen Dollarindex fällt Jahrestief Europas Arbeitslosenquote steigt auf 9.1 Prozent Machtkampf USA China KW23/2009 Marktgerüchte

Mehr

1. Was sind Arbeitsrechte?!

1. Was sind Arbeitsrechte?! Workshop 2 Arbeitsrechte Risiken in der Lieferkette 29. Oktober 2013 Doppelte Dividende, Frankfurt am Main Lisa Häuser, Senior Analyst, oekom research Struktur: 1. Was sind Arbeitsrechte? 2. Globale Lieferketten

Mehr

THINK GLOBAL, ACT HUMAN

THINK GLOBAL, ACT HUMAN M OB A V E RH A L T E N S K O D E X ETHISCHE GRUNDSÄTZE DER MOBA GRUPPE THINK GLOBAL, ACT HUMAN VORWORT Dieser Verhaltenskodex definiert die ethischen Grundsätze innerhalb der MOBA-Gruppe. Er bildet die

Mehr

Forderungen zeitgemäß managen

Forderungen zeitgemäß managen Forderungen zeitgemäß managen Wie schreiben Sie eigentlich Sicherheit, Liquidität, Spielraum, Wachstum und Partner? Wir schreiben es Als erfolgreiches Unternehmen arbeiten Sie ständig daran, Ihre Handlungsmöglichkeiten

Mehr

Hütz-Adams, Christine Andrä, Marie Müller. Kleinbergbau von Gold: Weltmarkt, Perspektiven auf Probleme und Governance-Ansätze

Hütz-Adams, Christine Andrä, Marie Müller. Kleinbergbau von Gold: Weltmarkt, Perspektiven auf Probleme und Governance-Ansätze 1 Friedel Hütz-Adams, Christine Andrä, Marie Müller Kleinbergbau von Gold: Weltmarkt, Perspektiven auf Probleme und Governance-Ansätze 9 1.1 Der Weltmarkt für Gold Da die Entwicklung von Nachfrage und

Mehr

Dein Handy ist zu gut für die Schublade!

Dein Handy ist zu gut für die Schublade! Dein Handy ist zu gut für die Schublade! Private Daten gelöscht? SIM-Karte entfernt? Dann rein in die Sammelbox. Unter allen Handys, die bis zum 28.März 2014 hier gesammelt werden, werden tolle Sachpreise

Mehr

Flüchtlinge* Flüchtlinge * Nach Herkunftsstaaten in abso Nach Herkunftsstaaten in abso luten Zahlen, Ende 2008 luten Zahlen, Ende 2008

Flüchtlinge* Flüchtlinge * Nach Herkunftsstaaten in abso Nach Herkunftsstaaten in abso luten Zahlen, Ende 2008 luten Zahlen, Ende 2008 Flüchtlinge * Nach Herkunftsstaaten in absoluten in Zahlen, Zahlen, Ende 2008 Ende 2008 Flüchtlinge nach Herkunftsstaaten, in abs. Zahlen Afghanistan 2.833.100 Irak ** 1.903.500 Somalia 561.200 Sudan 419.200

Mehr

M&A im Streit. Compliance-Management-Systeme und Haftungsvermeidung. bei Pöllath & Partner am 08. November 2012 in München

M&A im Streit. Compliance-Management-Systeme und Haftungsvermeidung. bei Pöllath & Partner am 08. November 2012 in München M&A im Streit bei Pöllath & Partner am 08. November 2012 in München Compliance Management Mittelstand GmbH www.cmm-compliance.com Seite 1 Woraus ergibt sich Notwendigkeit des Handelns? Es gibt (noch) keine

Mehr

Die weltweite Kakaokette

Die weltweite Kakaokette Die weltweite Kakaokette Die Schokoladeindustrie Die Akteure Aktuelle Trends Nachhaltigkeit Gewerkschaftliche Strategie Zertifizierung und Siegel Gerhard Riess 2014 Weltsüßwarenmarkt 2010 der Multis Weltsüßwarenmarkt

Mehr

MPK Trader Ausbildung 2013 - der erste Monat ist vorbei

MPK Trader Ausbildung 2013 - der erste Monat ist vorbei MikeC.Kock MPK Trader Ausbildung 2013 - der erste Monat ist vorbei Heute vor genau einem Monat begann die erste MPK Trader Ausbildung mit 50% Gewinnbeteligung. Genau 10 Teilnehmer lernen in den nächsten

Mehr

Im Rohstoffrausch: Deutsche und europäische Rohstoffstrategie

Im Rohstoffrausch: Deutsche und europäische Rohstoffstrategie Im Rohstoffrausch: Deutsche und europäische Rohstoffstrategie Nicola Jaeger PowerShift Nicola.Jaeger@power-shift.de www.power-shift.de Warum überhaupt eine Rohstoffstrategie? Quelle: FoEE, Seri 2009: Overconsumption

Mehr

UmSoRess Steckbrief. The Better Sourcing Program Autoren: Lukas Rüttinger und Christine Scholl

UmSoRess Steckbrief. The Better Sourcing Program Autoren: Lukas Rüttinger und Christine Scholl UmSoRess Steckbrief The Better Sourcing Program Autoren: Lukas Rüttinger und Christine Scholl Stand: April 2016 UmSoRess Steckbrief 2015 001 Alle Rechte vorbehalten. Die durch adelphi erstellten Inhalte

Mehr

Mein Blut für deine Digicam

Mein Blut für deine Digicam Mein Blut für deine Digicam Ressourcenschutz und Elektrogeräte Philip Heldt Wiss. Ma. Gruppe Umwelt philip.heldt@vz-nrw.de Auf kurz oder lang wird alles knapp Übernutzung der Ressourcen Recyclingangebote

Mehr

Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.v. Amalienstraße 49a, 80799 München, Tel: 089-273 03 54 KVPM FRAGEBOGEN

Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.v. Amalienstraße 49a, 80799 München, Tel: 089-273 03 54 KVPM FRAGEBOGEN Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.v. Amalienstraße 49a, 80799 München, Tel: 089-273 03 54 KVPM FRAGEBOGEN Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank, dass Sie die Kommission

Mehr

REACH 15 Fragen, die auch Sie betreffen Eine Anleitung für nachgeschaltete Anwender

REACH 15 Fragen, die auch Sie betreffen Eine Anleitung für nachgeschaltete Anwender REACH 15 Fragen, die auch Sie betreffen Eine Anleitung für nachgeschaltete Anwender REACH 15 Fragen, die auch Sie betreffen 1. WAS HAT REACH MIT MIR ZU TUN? Verwenden Sie Chemikalien, Metalle, Kunststoffe

Mehr

Euler Hermes Aktiengesellschaft. BoniCheck. Kurzinformation zur Bonitätsprüfung. Bonitätsinformation

Euler Hermes Aktiengesellschaft. BoniCheck. Kurzinformation zur Bonitätsprüfung. Bonitätsinformation Euler Hermes Aktiengesellschaft BoniCheck Kurzinformation zur Bonitätsprüfung von Unternehmen Bonitätsinformation Wissen Sie eigentlich, wie viele Sterne Ihr Kunde hat? Wäre doch alles so leicht wie die

Mehr

Die 1cc GmbH existiert unter diesem Namen seit 2013, die Vorgänger- und. für abfall- und produktspezifische Compliance tätig, beginnend mit der 2004

Die 1cc GmbH existiert unter diesem Namen seit 2013, die Vorgänger- und. für abfall- und produktspezifische Compliance tätig, beginnend mit der 2004 2 2 1cc wer ist das? Die 1cc GmbH existiert unter diesem Namen seit 2013, die Vorgänger- und Schwesterfirmen 1WEEE Services und K&L waren seit 2005 als Berater und Dienstleister für abfall- und produktspezifische

Mehr

Zusammenfassung und Ausblick auf die Gemeinschaftsuntersuchung Green Logistics, Lösungsansätze, Potentiale und Vertriebsstrategien

Zusammenfassung und Ausblick auf die Gemeinschaftsuntersuchung Green Logistics, Lösungsansätze, Potentiale und Vertriebsstrategien Konferenz Green Logistics Hype oder Muss Andreas Varesi - Technomar Zusammenfassung und Ausblick auf die Gemeinschaftsuntersuchung Green Logistics, Lösungsansätze, Potentiale und Vertriebsstrategien 17.

Mehr