FORUM 16 IT DIE DOKUMENTATIONSPROTHESE DER SOZIALEN ARBEIT INNOVATION, HILFSMITTEL ODER BEHINDERUNG?

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1 FORUM 16 IT DIE DOKUMENTATIONSPROTHESE DER SOZIALEN ARBEIT INNOVATION, HILFSMITTEL ODER BEHINDERUNG? DVSG-Bundeskongress 2015 Menschen erreichen - Teilhabe ermöglichen

2 Ablauf Forum 16 IT, die Dokumentationsprothese der Sozialen Arbeit! DVSG-Bundeskongress 2015

3 IT, die Dokumentationsprothese Erwartungen an das heutige Forum DVSG-Bundeskongress 2015

4 Ablauf Vorstellung der Referentinnen DVSG-Bundeskongress 2015

5 Ablauf Vorstellung der Referentinnen Grundgedanken zur Dokumentation Was man nicht im Kopf hat, hat man auf dem Papier, im Computer oder? DVSG-Bundeskongress 2015

6 Ablauf Vorstellung der Referentinnen Grundgedanken zur Dokumentation Was man nicht Kopf hat, hat man auf dem Papier, im Computer oder? IT betrachtet Soziale Arbeit und Soziale Arbeit betrachtet IT Wo ist IT Innovativ? Wo hilft und unterstützt sie die Soziale Arbeit? Und wo wird sie zur Behinderung? DVSG-Bundeskongress 2015

7 Ablauf Vorstellung der Referentinnen Grundgedanken zur Dokumentation Was man nicht Kopf hat, hat man auf dem Papier, im Computer oder? IT betrachtet Soziale Arbeit und Soziale Arbeit betrachtet IT Wo ist IT Innovativ? Wo hilft und unterstützt sie die Soziale Arbeit? Und wo wird sie zur Behinderung? Anwender- und Neugierigen-Forum am Beispiel der Software CareSD Erfahrungen und Fragen für die Umsetzung oder Implementierung neuer Software Argumente für oder gegen eine Software für die soziale Arbeit DVSG-Bundeskongress 2015

8 Vorstellung Mathias Schmon Nubedian GmbH Leiter Marketing und Vertrieb Ulrich Nolte Universitätsklinikum Münster Stellvertretende Leitung der Stabsstelle Sozialdienst / Case Management DVSG-Bundeskongress 2015

9 Grundgedanken zur Dokumentation Was man nicht im Kopf hat, hat man auf dem Papier, im Computer oder? DVSG-Bundeskongress 2015

10 Grundgedanken zur Dokumentation Warum eigentlich dokumentieren? DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

11 Dokumentation um sich rechtlich abzusichern DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

12 Dokumentation um Qualität zu sichern DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

13 Dokumentation um einen Patientenprozess zu beschreiben DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

14 Dokumentation um Fallvernetzung darzustellen DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

15 Dokumentation um Fallkomplexität abzubilden DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

16 Dokumentation um Leistungszahlen nachzuweisen DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

17 Dokumentation um sich vergleichen zu können DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

18 Dokumentation um effizienter und schneller zu werden DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

19 Dokumentation für eine Rechnung der Sozialen Arbeit DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

20 Dokumentation um mehr Zeit für Soziale Arbeit zu haben DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

21 Dokumentation Historische Entwicklung DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

22 1950 DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

23 DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

24 DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

25 DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

26 DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

27 2013 DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

28 DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

29 2015 DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

30 DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

31 IT betrachtet Soziale Arbeit und Soziale Arbeit betrachtet IT Wo ist IT Innovativ? Wo hilft und unterstützt sie die Soziale Arbeit? Und wo wird sie zur Behinderung? DVSG-Bundeskongress 2015

32 Status Quo Dokumentation Soziale Arbeit N = 34 Ambulante Pflegedienste Software: 5,88 % Handakte: 5,88 % Handakte: 3,12 % N = 32 Stationäre Pflegeheime Software: 21,88 % Beides: 88,24 % Beides: 75 % Krankenhäuser Betriebliche Krankenkassen Handakte: Software: 7,14 % 22,86 % Software: N = 70 N = 3 33,32 % Beides: Beides: 70 % 66,67 % nubedian GmbH 32

33 IT betrachtet Soziale Arbeit Sozialarbeiter? OPS, KTL, FDS, DVSG-Fallgruppen Vergleichbar Codierer Codiert Leistungen - D R G Controller Ärzte Führen Behandlungen durch ICD-10 Codes OPS Codes nubedian GmbH 33

34 Analyse IT und soziale Arbeit Bettenanzahl >600; 8 Gesamt: 50 Antworten: Betten = 12 Krankenhäuser Betten = 7 Krankenhäuser < 200 Betten = 23 Krankenhäuser > 600 Betten = 8 Krankenhäuser ; 7 <200; ; 12 Davon 49 Krankenhäuser mit einem sozialen Dienst und 1 Krankenhaus ohne sozialen Dienst nubedian GmbH 34

35 Anzahl MA im sozialen Dienst < 200 Betten Durchschnittlich 2,8 Stellen (Max. 17, Min. 1) Betten Durchschnittlich 3,5 Stellen (Max. 7, Min. 2) Betten Durchschnittlich 5,71 Stellen (Max. 11, Min. 3) > 600 Betten Durchschnittlich 10 Stellen (Max. 50, Min. 6) nubedian GmbH 35

36 Eingesetzte Klassifikationssysteme Keines; 10 Sonstiges; 3 Klassifikation Therapeutisch er Leistungen (KTL); 6 DVSG- Fallgruppen; 4 Fallgruppen der Sozialarbeit FdS ; 1 Sonstiges = ILV (Interne Leistungsverrechnung) Keines = 10 Sonstiges = 3 KTL = 6 DVSG Fallgruppen = 4 FdS = 1 OPS = 25 Anzahl = 49 Operationen und Prozedurenschlüss el (OPS); nubedian GmbH 36

37 IT Durchdringung im SD Krankenhäuser ohne IT: Würden Sie gerne IT benutzen? SD mit IT: 39 SD ohne IT: 10 0 Ja Nein Zu bemerken ist allerdings das 5 der 6 Krankenhäuser die mit Nein antworteten weniger als 200 Betten hatten nubedian GmbH 37

38 Soziale Arbeit betrachtet IT Wie wichtig finden Sie IT-Unterstützungen für den Leistungsnachweis Sehr wichtig Wichtig Unwichtig Sehr unwichtig 5% 3% 23% 69% 92% finden IT-Unterstützungen für den Leistungsnachweis wichtig oder sehr wichtig Nur 1 Krankenhaus findet IT-Unterstützungen sehr unwichtig nubedian GmbH 38

39 Soziale Arbeit betrachtet IT Krankenhäuser ohne IT: Wie wichtig finden sie IT- Unterstützungen im Bereich des Leistungsnachweis? 0% 40% 40% Sehr wichtig Wichtig Unwichtig Sehr unwichtig 20% 60% der Krankenhäuser ohne IT-Unterstützungen finden diese wichtig oder sehr wichtig nubedian GmbH 39

40 Kaufkriterien für Software 0 = gar nicht wichtig; 100 = sehr wichtig N = 26 N = 26 N = 57 N = 2 APD SP KH BKK Funktionsumfang 78% 72% 76% 83% Benutzerfreundlichkeit 82% 79% 83% 67% Aktualisierungen (Updates) 61% 61% 57% 67% Preis 69% 61% 62% 67% Service - Erreichbarkeit / Freundlichkeit 78% 71% 73% 50% Service - Einarbeitung in die Software 64% 77% 66% 50% Integrierbarkeit in verschiedene Betriebssysteme 62% 62% 76% nubedian GmbH 40

41 Gegenüberstellung von Software nubedian GmbH 41

42 Schlussbetrachtung - Fazit 42 Wo ist IT innovativ? Was leistet IT für soziale Arbeit? Wo kann IT hinderlich sein? Vorteile einer Softwarelösung für soziale Arbeit?

43 Wo ist IT innovativ? 43 Kommunikationswerkzeug über Klinikgrenzen hinaus Abbildung Klassifikationssysteme Abrufbar an jedem IT Arbeitsplatz Zentraler Ablageort für alle Fallinformationen Dokumentation am Bett durch mobile Lösungen

44 Was leistet IT für die Soziale Arbeit 44 Schnittstelle zu anderen Disziplinen Optimierung der Datenqualität und der Patientensteuerung Werkzeug für den Arbeitsnachweis und Abbildung struktureller Änderungen (Demographie) Ablageort des gesammelten und konzentrierten Wissens Automation (Formulare, Rückmeldebögen)

45 Wo kann IT hinderlich sein? 45 Nicht Anwenderfreundlich Zu Umfangreich Störanfälligkeit, viele Abstürze Großer Verzug im Support Zu große Transparenz (Kontrolle) Manuelle Datenübertragung Geringe Verfügbarkeit

46 Vorteile von IT für Soziale Arbeit? 46 Einheitlicher Standard Vergleichbar Schnittstellen (Formulare, KIS) Einfache Zusammenarbeit im Team Auswertungen auf Knopfdruck Know-How Sicherung in gemeinsamer Datenbank Aktueller fachlicher Stand

47 Anwender- und Neugierigen-Forum am Beispiel der Software CareSD Erfahrungen und Fragen für die Umsetzung oder Implementierung neuer Software Argumente für oder gegen eine Software für die soziale Arbeit DVSG-Bundeskongress 2015

48 Neue Software für Krankenhaus Sozialdienste WAS SOLLTEN SIE BEI DER EINFÜHRUNG NEUER SOFTWARE IN IHREM HAUS BEACHTEN? DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

49 Was sollten Sie bei der Einführung neuer Software in Ihrem Haus beachten? JEDE Software kostet Geld Nicht nur die vom Sozialdienst Achten Sie darauf, dass die Software Ihre Arbeit (Formulare und Netzwerke) und die Patientenversorgung sichern und darstellen kann Komplexere Anforderungen im Sozialdienst erfordern neue Wege und entsprechende Hilfsmittel (Software) DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

50 Was sollten Sie bei der Einführung neuer Software in Ihrem Haus beachten? Früh KollegInnen einbinden in das was kommt Seien Sie ehrlich und offen > Transparenz Software Einführung ist Veränderung Nicht alle wollen Veränderung Zeit zum Lernen und Austausch Sichern Sie gute Unterstützung für die MA Realistische Zeitplanung Von der ersten Überlegung bis zur Umsetzung ca. 1 ½ Jahre Gehen Sie vom Schlimmsten aus Es kann nur besser werden DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte

51 Wie läuft der Kaufprozess? 1 2 Sozialdienst meldet Bedarf an EDV Gemeinsame Betrachtung potentieller Lösungen von Sozialdienst und EDV, ggf. auch Geschäftsführung 3 Erstellen eines Beschaffungsantrags/Investitionsantrags 4 Entscheidung über Softwareanschaffung Geschäftsführung DVSG-Bundeskongress Ulrich Nolte 51

52 52 Ulrich Nolte Stellvertretende Leitung Stabsstelle Stabsstelle Sozialdienst / Case Management Universitätsklinikum Münster T +49 (0) Mathias Schmon Kundenservice & Vertrieb nubedian GmbH + 49 (0) Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

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