Betriebliches Gesundheitsmanagement. Das 6-Phasen-Modell

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1 Betriebliches Gesundheitsmanagement Das 6-Phasen-Modell

2 EIN WORT VORWEG EIN WORT VORWEG Betriebliches Gesundheitsmanagement hat sich als Thema im Unternehmenskontext über Jahre etabliert. Unternehmen stehen heute vor der komplexen Aufgabe, sich den Anforderungen eines sich rapide verändernden Arbeitsmarktes zu stellen: der Kampf um qualifizierten Nachwuchs ist härter denn je (War for Talent) der Altersdurchschnitt der Mitarbeiter in Unternehmen wächst stetig Rente mit 67 Jahren eine Work-Life-Balance wird für Mitarbeiter attraktiver Nur mit gezielten Maßnahmen können Unternehmen auf diese Entwicklung reagieren und positiv auf Produktivität, Qualität, Markterfolg sowie internes und externes Image einwirken. Die Erfahrungswerte vieler Experten für Betriebliches Gesundheitsmanagement zeigen, dass es einen Zusammenhang zwischen Gesundheit der Mitarbeiter, Produktivität und Motivation gibt. Betriebliches Gesundheitsmanagement ist damit ein geeigneter Weg, langfristig die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Studien zur Erfolgschance von Betrieblichem Gesundheitsmanagement zeigen jedoch auch, dass es mittlerweile weniger ein Informations- als ein Umsetzungsdefizit gibt. Denn das wichtigste Kapital eines Unternehmens sind gesunde und motivierte Mitarbeiter. Viele Faktoren machen die Mitarbeitergesundheit zu einem entscheidenden Thema, z.b. das fortschreitende Alter erfahrener Mitarbeiter, der Fachkräftemangel, die Arbeitsverdichtung und die längere Lebensarbeitszeit. Wer rechtzeitig für die Gesundheit der Mitarbeiter und für gesunde Arbeitsbedingungen sorgt, verschafft sich einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil. Modernes betriebliches Gesundheitsmanagement ist die Entwicklung von Rahmenbedingungen, Strukturen und Prozessen in einem Unternehmen, die zum Ziel haben, Arbeit gesundheitsförderlich zu gestalten und das Verhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sinne ihrer Gesundheit zu fördern. Dazu gehört vor allem die Balance aus Aktivität und Entspannung, Belastung und Erholung. Das Resultat: eine gesunde und zufriedene Belegschaft! Die Berater der SGS Sport und Gesundheit in Schaumburg unterstützen Sie daher bei der Planung und Umsetzung von Betrieblichem Gesundheitsmanagement. Mit der SGS gelingt ein guter Start in das Thema durch eine enge und anhaltende Kooperation wird sich ihr Betriebliches Gesundheitsmanagement nachhaltig verankern. Mit dieser Broschüre stellen wir Ihnen Schritt für Schritt den Prozess zur Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements und unsere Unterstützungsmöglichkeiten dar.

3 Betriebliches Gesundheits- Management in 6-Phasen Das 6-Phasen-Modell Die Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements stellt jedes Unternehmen vor eine Herausforderung, da Gesundheit nicht zum unternehmerischen Tagesgeschäft gehört. Denn Betriebliches Gesundheitsmanagement ist mehr als Salatbuffet und Arbeitsschutz, Rückenschule im Besprechungsraum, Fitnessmenüs in der Kantine und Sportwochen mit Schrittzählern als Geschenk. Immer mehr Firmen wollen ihrer Belegschaft ein gesundes Arbeitsumfeld bieten. Das Konzept des systematischen betrieblichen Gesundheitsmanagements geht jedoch darüber hinaus. Es sieht vor, dem Thema Gesundheit bei allen Entscheidungen und Strukturen im Betrieb eine hohe Priorität einzuräumen, es wird in der Organisation verankert, ist ein Teil von Führung, Zielsystem und Controlling und hier setzt das Beratungsangebot zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement der SGS an. Unser Ansatz macht Gesundheit im Unternehmen gestalt- und nutzbar. Neben der Beratung begleiten wir Sie auch in der praktischen Umsetzung: von der effektiven Kommunikation an die Belegschaft, über die gelungene Einbindung der Führungskräfte bis zur Auswahl und Umsetzung von zielgerichteten Maßnahmen. Bedarfsbestimmung Analyse Interventionsplanung Maßnahmen Evaluation Nachhaltigkeit

4 betriebliches Betriebliches Gesundheits- gesundheitsmanagement Management lohnt sich sich Rechenbeispiel für eine Lohnfortzahlung bei einem Monatsbruttogehalt von 2.000,00 Monatsbezug brutto (Jahresgehalt/12) 2.000,00 Rentenversicherung 9,95% 199,00 Krankenversicherung 7,00% 140,00 Arbeitslosenversicherung 1,40% 28,00 Pflegeversicherung 0,98% 19,50 Sonstige Zuschläge 0,25% 5,00 Berufsgenossenschaft 1,50% 30,00 Gesamt 2.421,50 jährlichgesamt: ,00 Personalkosten pro Arbeitstag 133,29 (bei 218 Arbeitstagen jährlich) Ausfallzeit in Arbeitstagen 7 Lohnfortzahlungen für Ausfallzeiten 933,06 Anzahl der Arbeitnehmer 50 Durchschnittliches Arbeitsentgeld 133,29 Krankheitstage im Durchschnitt 7 Lohnfortzahlungen für Ausfallzeiten ,75

5 Bedarfsbestimmung & analyse Analyse 1. Bedarfsbestimmung Das Festlegen einer gemeinsamen Gesundheitsstrategie ist das Ziel der Bedarfsbestimmung. In Abhängigkeit von der Unternehmensgröße wird ein Projektteam (Arbeitskreis Gesundheit) mit allen wichtige Entscheidungsträger und Interessenvertreter aufgebaut. In einem Planungsworkshop wird die erste Zieldefinition und Grobplanung entwickelt. Der Arbeitskreis Gesundheit mit seinem gebündelten Wissen über die eigene Organisation ist auch das Entscheidungsgremium, das die Bedarfe aus der Analyse bewertet und Maßnahmen beschließt. Diese Phase ist die Grundlage des BGM. 2. Analyse In der Analyse werden wir Anhand von Fehlzeiten- und Unfallstatistik, Mitarbeiterbefragung, Arbeitsplatz- und Tätigkeitsanalyse sowie die Gestaltung eines Gesundheitszirkels die Gesundheitssituation in Ihrem Unternehmen analysieren. Diese Phase dient der Information zur Gesundheitssituation und zu den Belastungen.

6 Interventionsplanung && Umsetzung Umsetzung 3. Interventionsplanung Die zuvor gewonnenen Analyseergebnisse dienen zur Auswahl und Umsetzung zielführender Maßnahmen. Diese werden dann inhaltlich und methodisch auf das Unternehmen zugeschnitten. Dies beinhaltet auch, dass bereits vorhandene gesundheitsförderliche Angebote wie z.b. Raucherentwöhnungs- und Bewegungskurse integriert und weiterentwickelt werden. Diese Phase dient der Erstellung eines Maßnahmeplans mit Prioritäten. 4. Umsetzung Die Umsetzungsphase ist das Herzstück des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Hier werden Veränderungen für Mitarbeiter und Unternehmen realisiert und sichtbar. Desweiteren werden entsprechende Maßnahmen durchgeführt, z.b. Vorträge, Seminare, Workshops, Präventionskurse, Firmenfitness, Gesundheitstage, u.v.m. Diese Phase dient der aktiven Gesundheitsförderung.

7 Evaluation & Nachhaltigkeit 5. Evaluation Während des Projektverlaufs erfolgt die Überprüfung der Etappenziele. Mit der abschließenden Bewertung durch den Arbeitskreis Gesundheit wird das Gesamtprojekt und die durchgeführten Maßnahmen bewertet. Um die Erfüllung der Projektziele klar bewerten zu können, wird ein Soll-Ist-Abgleich durchgeführt. Hierbei kommen die gleichen Instrumente zum Einsatz, die in der Analysephase genutzt wurden. Die abschließende Bewertung dient nicht nur der kritischen Rückschau, sondern auch der Weiterentwicklung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Diese Phase dient dem Hinweis für weiterführende Maßnahmen. 6. Nachhaltigkeit Konsequenz und Kontinuität in allen Phasen sind entscheidend für den Erfolg von Betrieblichem Gesundheitsmanagement hierzu zählen Vorschläge für eine Veränderung in der Organisation, Maßnahmen für eine langfristige und nachhaltige Gesundheitsförderung und die Schaffung gesundheitsförderlicher Strukturen. Denn gerade durch einen systematischen Ansatz fallen Erfolg und Nachhaltigkeit nachweislich besser aus. Diese Phase dient dazu das BGM ein Bestandteil der Unternehmenskultur wird.

8 Sport und Gesundheit in Schaumburg Team Gesundheitsmanagement Breslauer Str Stadthagen Tel / Stand: Juni 2013 Quellennachweis fotolia

Wolfsburg AG GesundheitsWirtschaft Daniela Friedrichs daniela.friedrichs@wolfsburg-ag.com Telefon 0 53 61. 8 97-45 66

Wolfsburg AG GesundheitsWirtschaft Daniela Friedrichs daniela.friedrichs@wolfsburg-ag.com Telefon 0 53 61. 8 97-45 66 Wolfsburg AG GesundheitsWirtschaft Daniela Friedrichs daniela.friedrichs@wolfsburg-ag.com Telefon 0 53 61. 8 97-45 66 Major-Hirst-Straße 11 38442 Wolfsburg www.wolfsburg-ag.com August 2014 Betriebliches

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